PODCAST · business
deeptech INSIGHTS – Deutsch
by DER AKTIONÄR
Welche Technologien entscheiden in zehn Jahren über den Wohlstand? Welche Wetten überstehen den nächsten Investment-Zyklus? Und was sehen Insider, das in der öffentlichen Debatte oft übersehen wird?Deep Tech INSIGHTS ist eine Long-Form-Interviewserie für Menschen, die Technologie und Zukunft aktiv mitgestalten. Host Sascha Roehrer spricht mit Executives, Investoren, Forschern und Vordenkern, über die Kräfte, die die nächste Phase des Fortschritts prägen werden. Jede Folge erscheint in zwei Versionen: als englisches Original mit dem Gast im O-Ton und als eine KI-synchronisierte deutsche Fassung. Produziert wird der Podcast von der Börsenmedien AG, Deutschlands führendem Finanzmedienhaus und Verlag von DER AKTIONÄR, BÖRSE ONLINE, €uro und €uro am Sonntag. Die Themen reichen von KI und Halbleitern über Digital Finance und Defense Tech bis zu Longevity. Neue Folgen erscheinen regelmäßig.Hinweis: Die deutsche Fassung jeder Folge verwendet KI-Synchronisation auf Basis der schriftli
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Santiago Roel Santos (Inversion): Bitcoin 2012 Must-Have, heute No-Go
Santiago Roel Santos, CEO von Inversion, über sein Depot ohne Bitcoin und wo Krypto wirklich Wert schafft. Santiago Roel Santos stieß 2012 auf Bitcoin, während er bei JP Morgan Private-Equity-Deals rechnete. Heute hält er keine mehr. Im Gespräch mit Sascha Roehrer rechnet er Krypto so durch, wie er früher Unternehmen durchgerechnet hat: Gebühren, Nutzer, Cashflow, Multiple. Der Befund fällt unbequem aus. Ein Netzwerk mit 300 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung, das weniger als eine Milliarde an Gebühren erzeugt, wäre in jeder anderen Anlageklasse ein Gespräch wert. Der Wert wandert nach oben, sagt er: 90 Prozent der Gebühren einer Chain landen bei der Anwendung darüber, ein Prozent bei der Basisschicht. Stablecoins hält er für die eigentliche Anwendung, nicht aus Überzeugung, sondern weil die Nachfrage nach Dollar außerhalb der USA größer ist als das Angebot. Bei Tokenisierung wird er einsilbig: Ein Grundstück in Burkina Faso auf eine Blockchain zu legen löst kein Technologieproblem, es verschiebt ein Rechtsproblem. Die zweite Hälfte gehört Inversion, seiner Holding. Kleine, inhabergeführte Firmen kaufen und behalten, statt einem Fondsmandat zu folgen. Gesucht sind Geschäfte, in denen Technologie orthogonal wirkt: Sie macht das Geschäft besser, statt es zu zerlegen. Sein Team hat vier Leute. Ohne KI, sagt er, bräuchte er zwanzig. Über den Gast: Santiago Roel Santos ist Gründer und CEO von Inversion, einer Holding mit Dauerkapital, die inhabergeführte Unternehmen kauft und hält. Davor: Investmentbanker bei JP Morgan, Growth-Investor bei Sage View Capital, dann früh in einem Krypto-Fonds. LinkedIn: Santiago Roel Santos Website: inversioncap.com Hinweis: Die deutsche Fassung dieses Podcast nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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Rauan Khassan (TradingView): Deutsche handeln nicht am Wochenende
Wachstumschef rechnet in 20 Jahren mit dem Aus des Sparkontos Rauan Khassan, CGO von TradingView: Warum deutsche Trader zulegen, 24/7-Handel kommt und das Sparkonto verschwindet Rauan Khassan kam vor elf Jahren als Nutzer zu TradingView, im zweiten oder dritten Jahr der Plattform, und verantwortet heute als Chief Growth Officer Partnerschaften und Expansion. Im Gespräch mit Sascha Roehrer erklärt er, warum die deutsche Community in den letzten zwei Jahren stärker gewachsen ist als die in Großbritannien und Frankreich: Deutschland öffnet Privatanlegern gleich mehrere Märkte, US-Börsen, Euronext, Xetra, den hierzulande populären Zertifikatehandel und Krypto, während viele andere Länder den Zugang zu internationalen Märkten erschweren. Khassan beschreibt drei parallel wachsende Kohorten, vom Krypto-Trader bis zum konservativen Fixed-Income-Anleger, und warum TradingView gerade in Yield Curve und Screener investiert. Weitere Themen: der KI-Copilot, der seit April in geschlossener Beta läuft und überzeichnet ist; Pine Script als bewusst verkleinerte Sprache mit rund 100 bis 120 Operatoren; die neue Sektion Spaces, in der Creator 100 Prozent behalten; und ein koreanischer Indikator, der innerhalb von zwei Wochen über 30 Community-Versionen bekam. Khassan ordnet tokenisierte Aktien als CFD-ähnliches Produkt ohne eigene Preisfindung ein, nennt das Oracle-Problem als Engpass für Real-World-Assets und rechnet bei Prediction Markets nüchtern vor: unter 10 Millionen Nutzer weltweit, bei rund 500 Millionen adressierbaren Tradern. KI-Trading sieht er als Weiterentwicklung des Algo-Tradings, nicht als Bruch. Seine wildeste Prognose für 2046: kein Sparkonto mehr, sondern verwaltete Konten, die an konkrete Assets gebunden sind. Über den Gast: Rauan Khassan ist Chief Growth Officer bei TradingView. Er kam 2015 zum Unternehmen, als die Plattform weniger als eine Million Nutzer hatte, baute als Regional Manager die CIS-Community ohne externes Marketingbudget in sechs Monaten auf 100.000 monatliche Besucher aus und verantwortet heute globale Expansion, Nutzerakquise und strategische Partnerschaften. LinkedIn: Yat Siu Website: animocabrands.com Hinweis: Die deutsche Fassung dieses Podcast nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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Yat Siu (Animoca Brands): „Tokenize or die" – der Mann hinter hunderten Web3-Investments
Yat Siu (Animoca Brands) über 200 Milliarden KI-Agenten, Europas Stablecoin-Risiko und warum alles tokenisiert wird. Yat Siu hat Animoca Brands vom Mobile-Games-Studio zu einem der größten Web3-Investoren der Welt gemacht: über 600 Beteiligungen, EBITDA-positiv, Börsennotierung in den USA in Vorbereitung. Im Gespräch mit Sascha Roehrer erzählt er, wie Apple einst Animocas gesamtes App-Geschäft über Nacht löschte, warum CryptoKitties den Bedarf an digitalem Eigentum bewies und wieso KI-Agenten Wallets statt Bankkonten brauchen. Er erklärt, warum die eigentliche Konkurrenz für Bitcoin inzwischen tokenisierte Aktien und Rohstoffe sind – und warum er Stablecoins für eine der wichtigsten geopolitischen Fragen der Gegenwart hält, mit einem klaren Risiko für Europa. Dazu: seine Prognose, dass in drei bis fünf Jahren mindestens ein Drittel aller traditionellen Vermögenswerte tokenisiert wird, was er heute in Gründern sucht – und seine wildeste Vorhersage für die nächsten 20 Jahre. Über den Gast: Yat Siu ist Mitgründer und Executive Chairman von Animoca Brands. Seine Laufbahn begann 1990 bei Atari Germany; 1995 gründete er mit Hong Kong Cybercity/Freenation den ersten kostenlosen Web- und E-Mail-Anbieter Asiens, danach mit Outblaze einen Pionier mehrsprachiger White-Label-Webdienste, dessen Messaging-Sparte 2009 an IBM ging. Seit 2018 zählt er zu den frühesten Fürsprechern von NFTs im Gaming und hat Animoca Brands zu einem der größten Blockchain-Portfolios der Welt aufgebaut. Er ist Gründer des Dalton Learning Lab, Mitglied des Advisory Board der BAFTA und Direktor des Asian Youth Orchestra. LinkedIn: Yat Siu Website: animocabrands.com Hinweis: Die deutsche Fassung dieses Podcast nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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Der Hirnchip-Pionier – 100.000 Elektroden im Kopf und die Frage, die alles veränderte
Marcus Gerhardt, CEO von Blackrock Neurotech, über Hirnimplantate für Gesunde und den Weg zur FDA-Zulassung. 2007 ruft Florian Solzbacher an und will einen Chip ins Gehirn bringen. Marcus Gerhardt hält ihn für verrückt und sagt trotzdem zu. Heute hat Blackrock Neurotech 56 Menschen implantiert und 55.000 Patiententage an Hirndaten gesammelt — mehr als jeder Wettbewerber. Mit Sascha Roehrer geht Gerhardt durch das Utah Array, die Kalibrierung von neun Monaten auf Minuten, den Vergleich mit Neuralink und die Kehrtwende im Design: Die nächste Generation wird nicht mehr für Tetraplegiker gebaut, sondern für Gesunde. Dazu, warum die FDA bei der Materialwahl bremst, wie der ALS-Patient Casey mit fast 100 Zeichen pro Minute wieder mit seinen Kindern spricht — und warum Gerhardt inzwischen selbst über ein Implantat nachdenkt. Über den Gast: Marcus Gerhardt ist CEO und Mitgründer von Blackrock Neurotech in Salt Lake City. Er studierte in St Andrews und Oxford, gründete 1999 die E-Commerce-Plattform Mondus mit, beriet danach über BBI Technologieunternehmen zu Finanzierung und Wachstum und war 2003 an einem der führenden Frontier-Market-Asset-Manager im Nahen Osten beteiligt. Seit 2008 baut er gemeinsam mit Florian Solzbacher an der Schnittstelle zwischen Gehirn und Maschine. LinkedIn: Marcus Gerhardt Website: blackrockneurotech.com Hinweis: Die deutsche Fassung dieses Podcast nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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Warrick Matthews (Tokamak Energy): Fusions-CEO baut eine Mini-Sonne auf der Erde
Warrick Matthews, CEO von Tokamak Energy, über Fusionskraftwerke ab den 2040ern, HTS-Magnete und 1 MW pro Chip-Rack. Fusionsenergie verspricht CO2-freie Grundlast aus einem Brennstoff, von dem ein Liter so viel Energie enthält wie zehn Millionen Liter Rohöl. Warrick Matthews hat nach 24 Jahren bei Rolls-Royce Anfang 2023 die Führung von Tokamak Energy übernommen und das Geschäftsmodell umgebaut: kein eigenes Kraftwerk, sondern Hochtemperatur-Supraleiter-Magnete als Systemgeschäft, mit dem britischen Flaggschiff-Programm STEP und dem Stellarator-Entwickler Type One Energy als Kunden sowie der Übernahme von Ridgway Machines für die Serienfertigung. Im Gespräch erklärt er, warum Pilotanlagen Mitte der 2030er den Energiegewinn nachweisen sollen und der kommerzielle Rollout in den 2040ern beginnt, warum ein Fusionsreaktor mit zwei Gramm Brennstoff physikalisch stoppt statt durchzugehen, wie China das Tempo im globalen Rennen verschärft und warum NVIDIAs Feynman-Chipgeneration ab 2029/2030 mit einem Megawatt pro Rack die Supraleiter ins Rechenzentrum holt. Dazu: Stromkosten von 100 Dollar je Megawattstunde mit Kurs auf 50, Industriewärme als zweiter Markt und eine Prognose, die auf dem Mond endet. Über den Gast: Warrick Matthews führt Tokamak Energy seit Januar 2023. Zuvor war er 24 Jahre bei Rolls-Royce, zuletzt als Chief Procurement Officer der Civil-Aerospace-Sparte. Tokamak Energy, 2009 als Spin-out der UK Atomic Energy Authority gegründet, beschäftigt über 300 Mitarbeiter in Oxfordshire, mit Tochtergesellschaften in den USA und Japan. Das Unternehmen betreibt mit ST40 den sphärischen Tokamak mit dem höchsten Magnetfeld der Welt und mit Demo4 das weltweit erste HTS-Fusionsmagnetsystem; die 2024 gestartete Sparte TE Magnetics erzielt bereits Millionenumsätze. LinkedIn: Warrick Matthews Website: tokamakenergy.com Hinweis: Die deutsche Fassung dieses Podcast nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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Martin Ford („Rise of the Robots“): KI, Jobs & Grundeinkommen
Martin Ford, Autor von „Rise of the Robots", erklärt, warum KI erst mit Continual Learning Jobs ersetzt. Seit 2009 schreibt Ford darüber, dass Automatisierung Erwerbsarbeit dauerhaft verdrängt. Im Gespräch ordnet er ein, was die heutigen Modelle wirklich leisten: mathematische Beweise ja, den Arbeitsalltag eines Berufseinsteigers nein. Der Engpass heißt Continual Learning, das Lernen im laufenden Betrieb, und solange er besteht, bleibt der Effekt auf Büroberufe begrenzt. Den Bruch hält Ford trotzdem für unausweichlich, und er rechnet vor, warum ein Grundeinkommen nicht an fehlender Wertschöpfung in Europa scheitern würde. Dazu: was offene Modelle aus China für die Geschäftsmodelle von OpenAI und Anthropic bedeuten, warum eine platzende KI-Blase die Beschäftigung härter treffen könnte als die Automatisierung selbst, und wo der Nutzen liegt, der all das aufwiegen soll. Über den Gast: Martin Ford ist Autor und Zukunftsforscher. „Rise of the Robots" gewann den Financial Times/McKinsey Business Book of the Year Award und erschien in mehr als 20 Sprachen; die überarbeitete Neuausgabe ist seit dem 2. Juni 2026 erhältlich. Es folgten „Rule of the Robots" (2021), „Architects of Intelligence" (2018) und „The Lights in the Tunnel" (2009). Sein TED-Talk von 2017 wurde über drei Millionen Mal abgerufen. Ford hat einen Abschluss in Computer Engineering der University of Michigan, Ann Arbor, und einen Graduiertenabschluss in Wirtschaft der UCLA. LinkedIn: Martin Ford Website: mfordfuture.com Bücher: Rise of the Robots (Neuausgabe) Hinweis: Die deutsche Fassung dieses Podcast nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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Sagar Barvaliya (BFC): Stablecoins, KI & Europas Chance
Sagar Barvaliya (Blockchain Founders Capital) über gescheiterte Krypto-Projekte, Stablecoins und Europas Robotik-Chance. Der Founding Partner von Blockchain Founders Capital nimmt auseinander, warum fast alle Token-Projekte der letzten Jahre keinen Produktbeweis erbracht haben – und wo der Wert wirklich entsteht: bei Stablecoins, tokenisierten Realwerten und der Anwendungsschicht von KI. Sagar Barvaliya erklärt, warum sein Fonds bewusst nicht in Foundation Models investiert, weshalb Kapital wieder knapp wird und warum Deutschland seinen Vorsprung aus der Automobilära in die Robotik übertragen muss, bevor es zu spät ist. Über den Gast: Sagar Barvaliya ist General Partner und Mitgründer von BFC (Blockchain Founders Capital), einem Frühphasenfonds für Pre-Seed und Seed in Europa und Nordamerika. Vom Maschinenbau in Mumbai über eine Station bei BMW kam er über das Angel-Syndikat BlockRocket ins Venture-Geschäft. Seine These: Die Systeme hinter Geld, Märkten und Unternehmen stammen aus einer anderen Zeit und werden gerade von Grund auf neu gebaut. LinkedIn: Sagar Barvaliya Website: bfc.vc Hinweis: Die deutsche Fassung dieses Podcast nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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Rajeev Singh: KI-Agenten sind die neuen Nutzer
Smartsheet-CEO Rajeev Singh erklärt, welche Software die KI-Welle überlebt — und warum Agenten die neuen Nutzer sind. Rajeev Singh hat Concur mitgegründet und für 8,3 Milliarden Dollar an SAP verkauft, Accolade an die Börse geführt und vor neun Monaten den Chefposten bei Smartsheet übernommen — kurz nach dem Take-Private durch Blackstone und Vista. Mit Sascha Roehrer spricht er darüber, warum Smartsheet voll auf das Model Context Protocol setzt und Software für KI-Agenten statt nur für Menschen baut. Er nennt die drei Kriterien, an denen sich entscheidet, welche Enterprise-Software-Anbieter relevant bleiben, und erklärt, warum "LLM für alle freischalten" keine KI-Strategie ist. Außerdem: Modellkosten im Enterprise-Einsatz, Regulierung in EU und USA, sein Rat an Gründer und seine Prognosen zu Wirtschaft und Lebenserwartung. Über den Gast: Rajeev Singh ist CEO von Smartsheet, einer Work-Management-Plattform mit über 100.000 Kunden, darunter mehr als 85 Prozent der Fortune 500. Zuvor Mitgründer und President von Concur (2014 für 8,3 Milliarden Dollar an SAP verkauft) sowie CEO und Chairman von Accolade (IPO 2020, 2025 von Transcarent übernommen). Er sitzt in den Boards von Basalt Health und Scala.ai. LinkedIn: Rajeev Singh Website: smartsheet.com Hinweis: Die deutsche Fassung dieses Podcast nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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Bradley Duke: Bitcoin-Zyklus, ETPs & Tokenisierung
Bradley Duke, Head of Europe bei Bitwise, über Bitcoin im Spätzyklus, ETPs und die Kursprognose zum Jahresende. Bradley Duke hat 2020 mit BTCE eines der ersten Bitcoin-ETPs Europas an die Börse gebracht, damals als Mitgründer von ETC Group (2024 von Bitwise übernommen). Mit Sascha Roehrer klärt er, warum institutionelle Investoren diesen Bärenmarkt anders angehen als 2022, wie Bitwise über neue Produkte entscheidet und weshalb er die Tokenisierung realer Vermögenswerte für unausweichlich hält. Weitere Themen: das Quantenrisiko für Bitcoin und die Debatte um verlorene Satoshi-Wallets, die rund 817.000 BTC von Strategy als Marktrisiko, MiCA und die Frage nach einem europäischen Stablecoin, seine Skepsis gegenüber einem Euro-CBDC sowie die Rolle von KI-Agenten für die nächste Adoptionswelle. Zum Schluss wagt er eine konkrete Kursprognose zum Jahresende. Über den Gast: Bradley Duke ist Managing Director und Head of Europe bei Bitwise. Zuvor Mitgründer von ETC Group (2019), dessen Bitcoin-Produkt BTCE zum größten und meistgehandelten Krypto-ETP Europas wurde; nach der Übernahme durch Bitwise im August 2024 kam er ins Executive-Team, um die Europa-Expansion zu leiten. Davor: Investmentbank Jefferies (New York, Paris, London), Leitung von Knight Direct Europe bei KCG, Mitgründer des Fintech- und Payment-Unternehmens Zapper sowie CEO der UK-Einheit von BCS Global Markets. LinkedIn: Bradley Duke Website: bitwiseinvestments.eu Hinweis: Die deutsche Fassung dieses Podcast nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Dieser Podcast dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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Stefania Ferrero: Roboter für die KI-Billion
Stefania Ferrero, CMO von Comau, über Robotik für den KI-Rechenzentrums-Boom und die Billion dahinter. Wo verdient Automatisierung wirklich Geld, wenn KI einen Rechenzentrums-Ausbau von rund einer Billion Dollar antreibt? Stefania Ferrero, Chief Marketing & Solutions Portfolio Officer bei Comau, ordnet ein, warum Batteriespeicher, zaunlose Outdoor-Roboter und Applikationstechnik über die Gewinner entscheiden. Ihr Gegenpunkt zum Hype: Trotz Robotern, die Roboter bauen, bleibt der menschliche Faktor der eigentliche Unterschied. Für Entscheider konkret: Nachfragesignale von Steuerungstechnik über Inspektion bis Balance of Plant und wo Comau gerade skaliert. Über den Gast: Stefania Ferrero ist seit 2023 Chief Marketing & Solutions Portfolio Officer bei Comau, dem italienischen Spezialisten für Industrieautomation und Robotik. Die zertifizierte Ingenieurin mit Master in Management Engineering vom Polytechnikum Turin bringt knapp 20 Jahre Erfahrung in Strategie, Marketing und Business Development über mehrere Branchen mit. Vor ihrer Rückkehr zu Comau verantwortete sie als Head of Strategy and Strategic Marketing bei Baker Hughes die Langfristplanung der Sparte Industrial Energy Technology (Gas, Digital, Clean Technologies); frühere Stationen waren unter anderem Pininfarina und Comaus Powertrain-Einheit. Sie sitzt im Verwaltungsrat von Automha sowie im DEI-Komitee von Comau und spricht sechs Sprachen. LinkedIn: Stefania Ferrero Website: comau.com Hinweis: Die deutsche Fassung dieser Folge nutzt eine KI-Synchronisation. (Art. 50 EU AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689). Diese Folge dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar.
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