PODCAST · society
Der Mena-Talk
by von Mena-Watch.com
Im Mena-Talk sprechen Persönlichkeiten aus Medien und Politik, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft über politische und gesellschaftliche Themen, die das Team von Mena-Watch bewegen. Der Themenbogen ist weiter gespannt als bei den Analysen auf der Website des Thinktanks.Eine Produktion von Mena-Watch. Der unabhängige Nahost-Thinktank veröffentlicht täglich Nachrichten sowie Analysen und Kommentare renommierter Experten und Autoren zu aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika. Ein Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die inhaltliche Substanz und Faktentreue jeder einzelnen Veröffentlichung. Mehr auf www.mena-watch.com.
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Nach dem genozidalen Terrorangriff der Hamas wurde der Judenhass zu einer normalisierten Realität
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Jörg Rensmann, Leiter der RIAS-Meldestelle NRW, über den aktuellen Jahresbericht zu antisemitischen Vorfällen in Nordrhein-Westfalen. Das Gespräch beleuchtet die Auswirkungen des 7. Oktober auf das gesellschaftliche Klima, Erscheinungsformen des Antisemitismus sowie die Frage, warum unabhängige Dokumentationsstellen für den Schutz jüdischen Lebens unverzichtbar sind. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Trumps »Kultur des Spektakels«
Thomas von der Osten-Sacken im Talk über Donald Trumps Auflösung der Politik in Events sowie die Gelassenheit der Menschen im kurdischen Nordirak. In der neuen Folge des Mena-Watch-Talks war Thomas von der Osten-Sacken wieder einmal aus Sulaimaniyya im Nordirak zugeschaltet, wo er mit der Hilfsorganisation Wadi e. V. bereits seit den 1990er-Jahren tätig ist. Bei den Menschen dort sei eine bemerkenswerte Gewöhnung an die Krise wahrzunehmen, erzählte er im Interview. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Der Antisemitismus von heute ist laut, global – und zutiefst irrational
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi erzählt die in Jerusalem lebende Influencerin und Aktivistin Brhan Leibman, warum sie nach dem 7. Oktober begann, ihre eigene Geschichte öffentlich zu erzählen und weshalb sie sich seither bewusst gegen verbreitete Narrative über Israel und jüdische Identität stellt.
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»Good Neigbor« Project – Humanitärer Einsatz für Syrien
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Lieutenant Colonel (Res.) Eyal Dror über sein Buch und seine Erfahrungen im Rahmen des Projekts »Good Neighbour« während des syrischen Bürgerkriegs. Als der syrische Bürgerkrieg 2016 einen kritischen Punkt erreichte, begann an der Grenze zwischen Israel und Syrien eine außergewöhnliche Mission. Unter dem Namen »Good Neighbor« Directorate organisierte die israelische Armee humanitäre Hilfe für syrische Zivilisten. Die Einsätze fanden im Hauran-Gebiet an der israelisch-syrischen Grenze statt – nur wenige Meter entfernt von ISIS, Al-Qaida und der Hisbollah. Der ehemalige Gründer und Leiter der Mission, Oberstleutnant der Reserve Eyal Dror, hat darüber ein Buch geschrieben.
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Erdoğan lässt auch noch den letzten Anschein von Rechtsstaatlichkeit fallen
Um einen drohenden Machtverlust abzuwenden, ließ der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan den Anführer der Oppositionspartei durch ein Gericht absetzen. Vergangenen Sonntag eskalierte die Regierung in der Türkei unter Präsident Recep Tayyip Erdoğan noch einmal ihr repressives Vorgehen gegen die oppositionelle Republikanische Volkspartei (CHP).
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Israel hat keine einzige Sekunde des Friedens gekannt
Der langjährige ORF-Nahostkorrespondent Ben Segenreich analysierte in seinem Vortrag bei der B‘nai B‘rith in Wien die dramatischen Entwicklungen im Nahen Osten – jenseits von Schlagzeilen und einfachen Schwarz-Weiß-Erzählungen.
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Zwischen Waffenstillstand und Krieg: Die strategische Sackgasse im Iran-Konflikt
Thomas von der Osten-Sacken im Mena-Watch-Talk über den Schwebezustand zwischen Krieg und Frieden im Iran. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Bei TikTok ist es unmöglich, gegen antisemitische Accounts vorzugehen
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht der freie Journalist und Aktivist Tobias Huch über islamistische Influencer, digitale Radikalisierung und das Geschäftsmodell mit Desinformation. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Die Arbeit gegen FGM beginnt mit Vertrauen
Im Gespräch mit Jasmin Arémi berichtet Shokh Mohammad von Wadi e. V. über ihre Arbeit in der Autonomen Region Kurdistan im Irak und über den Kampf gegen FGM. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Iran-Krieg: Trumps haltlose Vorwürfe gegen die Kurden
Was aus den kolportierten Plänen der USA wurde, bewaffnete kurdische Kräfte in ihrem Kampf gegen das iranische Regime zu unterstützen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Die Gesellschaft an den Islam gewöhnen - Die Muslim Bruderschaft
Im Mena-Watch-Talk spricht der Historiker Heiko Heinisch über die langfristigen Strategien der Muslimbruderschaft, die Phasen hybrider Konflikte und die Gefährdung durch den politischen Islam in Europa. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Indien und Israel auf sicherheitspolitischem Kurs
Achtung Englischer Original Content! Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi sprechen Paushali Lass, geopolitische Analystin, und Dr. Lauren Dagan Amoss, Politikwissenschaftlerin, über die diplomatische Annäherung zwischen Israel und Indien. Im Zentrum steht die sicherheitspolitische Kooperation – insbesondere im Verteidigungsbereich – als Antwort auf Bedrohungen wie den grenzüberschreitenden Terrorismus. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Osten-Sacken: »Der Iran bleibt der entscheidende Faktor«
Thomas von der Osten-Sacken im Mena-Watch-Gespräch über die aktuelle Situation im Libanon und im Iran. In der neuesten Folge des Mena-Watch-Talks unterhalten sich Florian und Thomas von der Osten-Sacken zuerst über den Libanon. Das Land befinde sich in einer paradoxen Lage: Israel und der Libanon hätten zwar eine Waffenruhe vereinbart, aber sie hätten sich militärisch gar nicht gegenübergestanden. Israel hat es vielmehr mit der vom Iran gesteuerten und in dessen Interesse agierenden Hisbollah zu tun, Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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»Die AfD als Lobbyorganisation des iranischen Regimes«
Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht der Autor des Buches »Antisemitismus und die AfD« und Gewerkschafter Stefan Dietl über die AfD-Iran-Connection, die Inszenierung der Partei zur Israel-Solidarität und den Antisemitismus als ideologischen Kern derselben. Wer verstehen will, warum die Alternative für Deutschland (AfD) sich heute als Verteidigerin Israels inszeniert und gleichzeitig politische Anschlussstellen zum iranischen Regime pflegt, muss tiefer graben. »Mich hat interessiert: Wie positioniert sich die AfD zum iranischen Regime?« Ein erster Kipppunkt waren dabei die Proteste im Iran 2018. Während die Menschen gegen Repression, Korruption und Perspektivlosigkeit auf die Straße gingen, stellte sich die AfD auffällig klar gegen die Protestbewegung und – de facto – an die Seite des Regimes. Ein Muster, das sich auch nach der Ermordung von Jina Mahsa Amini wiederholte.
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Feuer, Befreiung, Widerstand – dafür steht Newroz
In a conversation with Jasmin Arémi, freelance journalist and Middle East correspondent Tobias Huch discusses his recent trip to Kurdistan, encounters that leave a lasting impression, and a commitment that extends beyond the digital realm. The conversation also touches on the Kurdish Newroz festival, which was recently celebrated in Bonn—as an expression of identity, resistance, and hope. Read the full article here: https://mena-watch.com
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Ein Vermittler ohne Einfluss? Pakistan im Iran-Konflikt
Im Gespräch mit Jasmin Arémi beschreibt die freiberufliche geopolitische Analystin Paushali Lass Pakistans ambitionierten Anspruch, im Konflikt mit Iran zu vermitteln, vor dem Hintergrund einer Außenpolitik, die zwischen eigenen Krisen und geopolitischen Abhängigkeiten balanciert. Lesen sie den ganzen Artikel: https://mena-watch.com
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Wir unterstützen patriarchale Strukturen, die Frauen als minderwertig sehen
Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht die Juristin, Autorin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş über ihre Arbeit, über den Iran und Afghanistan als Orte institutionalisierter Unfreiheit, über die eigentümliche Blindheit westlicher Diskurse, die Unterdrückung gern als Identität missverstehen, und über eine europäische Politik, die im Umgang mit islamistischen Regimen allzu oft zwischen Pragmatismus und Verdrängung schwankt.
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Zwischen Horror und Wirklichkeit
Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht der Iraner und Rapper Nima Najafi Hashemi, besser bekannt als MC BASSTARD, nicht nur über seine Musik, sondern auch über eine verzerrte Berichterstattung über den Iran, ideologische Lager im Westen und die europäische Politik gegenüber dem Mullah-Regime. Die Gewalt in den frühen Texten, teils indiziert, teils verboten, wich mit den Jahren einer anderen Realität. Statt Schockeffekten rücken heute gesellschaftliche Brüche, psychische Belastungen und politische Gewalt in den Vordergrund. Diese Wirklichkeit beginnt für Nima nicht auf der Bühne, sondern in seiner Familiengeschichte. »Meine Eltern waren beide sehr politisch. Sie waren beide Marxisten, Leninisten. Meine Mutter ist hingerichtet worden. Mein Vater saß lange im Ewin-Gefängnis.« Biografische Linien, die sich nicht abschütteln lassen, selbst dann nicht, wenn man sie lange nicht explizit politisch verarbeitet. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Thomas von der Osten-Sacken »Die Menschen fliehen, wenn sie die Hoffnung verloren haben«
Thomas von der Osten-Sacken über die zunehmend gefährliche Lage im Irak und die wahren Gründe für Fluchtbewegungen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Islamdebatte: »Ich kritisiere, was zu kritisieren ist«
Im Mena-Talk mit Alexander Gruber spricht der Journalist und Autor Hasnain Kazim über sein neues Buch Der Islam und ich und seine Forderung nach mehr Mut zu Kritik und offener Debatte. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Moin & Shalom: »Wir bringen etwas mit, was normaler Journalismus so nicht leisten kann.«
Im Gespräch mit Jasmin Arémi berichten die Journalistin und Autorin Sarah Cohen-Fantl und Jenny Havemann, Autorin und Bloggerin, wie sich ihr Podcast »Moin & Shalom« seit dem 7. Oktober und den Angriffen des iranischen Regimes verändert hat, wie sich der Alltag unter Raketenalarm anfühlt und warum sie den Eindruck haben, dass in Deutschland oft über Israel gesprochen wird, aber zu selten mit Menschen, die tatsächlich dort leben. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Unklare Ziele und ein asymmetrischer Krieg
"Im Mena-Watch-Talk spricht Florian Markl mit Thomas von der Osten-Sacken über die aktuelle Lage im amerikanisch-israelischen Krieg gegen das iranische Regime. Zwei Wochen nach Beginn des Kriegs zeige sich diesem zufolge ein widersprüchliches Bild: Auf der taktischen Ebene habe der Iran den zahlreichen Luft- und Raketenschlägen nichts entgegenzusetzen, strategisch bleibe aber unklar, welches Ziel insbesondere die Amerikaner eigentlich verfolgen." Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Karajan und die Frage der Gesinnung - Michael Wolffsohn
Im Interview mit Mena Watch spricht der Historiker Michael Wolffsohn über sein neues Buch über Herbert von Karajan, den er vom Nazivorwurf entlastet. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Krieg gegen den Iran: „Nicht überrascht“ – Gerald Karner im MENA-Watch-Interview
Im MENA-Watch-Interview ordnet der ehemalige Brigadier des Österreichischen Bundesheeres Gerald Karner den koordinierten Angriff der USA und Israels auf den Iran ein. Er spricht über den militärischen Aufmarsch, die Rolle der Geheimdienste und mögliche Szenarien der kommenden Wochen.
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Mohammad Abdullahpour: »Der Iran braucht Demokratie, Föderalismus und gleiche Rechte für alle«
Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit Mohammad Abdullahpour von der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran über die systematische Repression gegen Kurden, die föderale Zukunftsvision für den Iran und über ein Regime, das Vielfalt als Bedrohung begreift. Den ganzen Artikel lesen Sie auf: https://mena-watch.com/iran-demokratie-foederalismus-gleiche-rechte
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Maral Salmassi: »Hasspredigerin – oder doch nur Boulevardjournalismus?«
Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht Maral Salmassi, Executive Chairwoman des ZERA Instituts in Berlin über ihre Arbeit im Bereich Antisemitismus- und Radikalisierungsprävention, verkürzten Journalismus und Kritik an ihrer Person. Es beginnt mit einer Zäsur, dem 7. Oktober, sagt Maral Salmassi. Antisemitische Mobilisierung, islamistische Narrative, radikalisierte Milieus seien »sichtbar eskaliert«. Nicht nur auf der Straße, sondern ebenso in Kulturinstitutionen, Bildungsräumen und vor allem im Digitalen. Eine Beobachtung, die sie nachhaltig irritiert hat, waren aktivistische Milieus, die kurz zuvor etwa Black Lives Matter unterstützten, nach der Ermordung von Jina Mahsa Amini im Rahmen der »Frau-Leben-Freiheit«-Bewegung verstummten, um wenig später mit Kuffiyeh und Palästinaflaggen Parolen wie »from the river to the sea« zu skandieren. Dieser ideologische Schwenk, diese plötzliche moralische Neujustierung, war auch ein Anlass zur Gründung des ZERA Instituts in Berlin: Prävention durch Aufklärung und die Sichtbarmachung dessen, wie Antisemitismus heute operiert. Gerade dann, wenn er sich islamistisch oder pseudo-progressiv geriert. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Michael Wolffsohn - Iranische Kriegsszenarien und eine polarisierte Gesellschaft Israels
Im Mena-Watch-Interview analysiert der deutsche Historiker Michael Wolffsohn die möglichen Szenarien im Konflikt mit dem Iran sowie die politischen Perspektiven Israels. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Stefan Dietl »Antisemitismus ist in der Programmatik der AfD angelegt«
Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht der Gewerkschafter und Autor des Buches »Antisemitismus und die AfD«, Stefan Dietl, über die ideologischen Linien, entlang derer sich der Antisemitismus der AfD entfaltet, und warum er so oft übersehen wird. Jasmin Arémi (JA): Was hat Sie dazu bewegt, sich so intensiv mit dem Antisemitismus in der AfD zu beschäftigen? Stefan Dietl (SD): Es waren im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen hatte ich den Eindruck, dass Antisemitismus in der AfD in der öffentlichen Debatte lange Zeit kaum eine Rolle spielte. Es wurde viel über den Rassismus der Partei gesprochen, über ihre wirtschaftspolitische Ausrichtung, aber antisemitische Ressentiments wurden weitgehend ausgeblendet. Das war für mich ein wesentlicher Antrieb, Vorträge zu halten, Artikel zu schreiben und schließlich das Buch zu veröffentlichen, auch vor dem Hintergrund des wachsenden Antisemitismus und seiner Renaissance im politischen Raum. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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Es gibt im Iran heute keine Familie mehr, die nicht betroffen ist
Interview mit Rebecca Schönenbach »Es gibt im Iran heute keine Familie mehr, die nicht betroffen ist.« Im MENA-Talk spricht die Expertin für Terrorismusfinanzierung und islamistische Netzwerke Rebecca Schönenbach, Vorsitzende von Frauen für Freiheit, mit Jasmin Arémi über die Lage im Iran, die sicherheitspolitischen Folgen für Europa und die Frage, welche Verantwortung der Westen trägt. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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"Rojava zwischen Krieg und Hoffnung" Paushali Lass
Im Mena-Talk spricht die Israelstrategin, Kultur- und Diplomatieberaterin Paushali Lass mit Jasmin Arémi über die Lage in Rojava. Die kurdische Selbstverwaltung steht unter massivem Druck. Türkische Angriffe zerstören Infrastruktur, Frauenrechte und jahrzehntelang aufgebaute Stabilität. Lass kritisiert die Regionalpolitik Ankaras und fordert konkrete humanitäre Korridore sowie politische Rückendeckung durch EU, USA und Israel. »Mitgefühl ist keine Frage der Herkunft«, sagt Lass. »Ich fühle mit den Kurden in erster Linie als Mensch.« Für sie ist die Gewalt gegen Kurden kein rein lokales Problem. Sie werden verfolgt und getötet wegen ihrer Identität, nicht wegen ihrer Taten – eine Parallele zur jüdischen Geschichte. »Gewalt, die auf Ideologie basiert, hört nicht bei einer Gruppe auf«, warnt sie. Wer heute die Kurden angreift, bedroht morgen andere, wie der IS gezeigt habe. Außenstehende müssten daher Druck auf Regierungen und Weltmächte ausüben. Ihr Engagement ist auch persönlich motiviert. Begegnungen mit Kurden haben sie geprägt: »Bereits Abrahams Geschichte aus der Tanakh zeigt Werte wie Respekt und Zusammenleben, die ich bei Kurden wiederfinde.« Nach dem Erdbeben 2023 in der Türkei erlebte sie, dass Kurden trotz Diskriminierung hilfsbereit sind. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Völkerrecht als politisches Instrument: Buchpräsentation mit Florian Markl
Bei der Präsentation seines neuen Buches „Der andere Krieg – Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird“ stellte der wissenschaftliche Leiter von Mena-Watch, Florian Markl, seine zentrale These vor. Den ganzen Artikel lesen sie auf: https://mena-watch.com
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Was geschieht gerade in Syrien? (Teil VIII): Wie al-Sharaa die Kurden vereint
Im Mena-Watch-Talk erläutert Thomas von der Osten-Sacken, warum das Vorgehen syrischer Regierungstruppen unter Interimspräsident Ahmed al-Sharaa eine neue Einigkeit unter Kurden weit über Syrien hinaus geschaffen hat. Im Irak hoffen iranisch-kurdische Gruppen derweil auf das Ende des iranischen Regimes – wenn es sein muss, auch durch Unterstützung in Form einer amerikanischen Intervention.
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Aufstand im Iran und eine Science-Fiction-Waffe - Brig. Gerald Karner
Der Militärexperte Gerald Karner analysiert im Mena-Talk-Podcast, warum der Iran trotz vollmundiger Ankündigung von Donald Trump nicht angegriffen wurde und erklärt, was die neue High-Tech-Laser-Waffe Israels wirklich kann. Die politische Lage im Iran hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt. Landesweite Proteste gegen das Mullah-Regime werden mit äußerster Gewalt niedergeschlagen, das Internet ist weitgehend blockiert, verlässliche Informationen sind rar. Laut dem österreichischen Militärexperten Gerald Karner verteidigt das Regime seine Macht „mit immer brutaleren Methoden“ und steuere auf einen gefährlichen Kulminationspunkt zu. Lesen sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Alan Wali über Kurden, Israel und den Kampf um Selbstbestimmung
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Alan Wali über kurdische Selbstbestimmung und eine politische sowie gesellschaftliche Annäherung zwischen Kurden und Israel. Alan Wali stammt aus Kobane, einer Stadt im kurdischen Rojava im Norden Syriens, die spätestens seit dem Vormarsch des sogenannten Islamischen Staats zum Symbol für Widerstand und Zerstörung geworden ist. Heute lebt der Rettungsschwimmer in Deutschland. Seit Jahren setzt er sich öffentlich für kurdische Selbstbestimmung ein, und für eine politische und gesellschaftliche Annäherung zwischen Kurden und Israel. Seine Position ist klar, seine Erfahrungen sind geprägt von Krieg, Flucht und dem Leben ohne staatliche Absicherung. Lesen Sei den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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»Die kurdische Autonomie ist nicht an sich gescheitert – gescheitert ist ihre Anerkennung.«
Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit der Politikwissenschaftlerin Dastan Jasim über die Lage der Kurden nach dem Sturz des Assad-Regimes, die Verschiebung von Machtverhältnissen in Syrien und die Folgen einer geopolitischen Gleichgültigkeit. Jasmin Arémi (JA): Frau Jasim, Sie kommen aus einer kurdischen Familie mit einer sehr politischen Geschichte. Können Sie zu Beginn Ihren fachlichen und persönlichen Bezug zu Syrien und insbesondere zu den kurdischen Regionen skizzieren? Dastan Jasim (DJ): Ich komme aus einer kurdischen Familie, meine Eltern sind als politische Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Mein Vater war im Widerstand gegen Saddam Hussein aktiv, meine Mutter stammt aus jener Stadt, in der 1988 der große Giftgasanschlag verübt wurde. Politische Gewalt und Konflikte waren daher von Beginn an Teil meiner Lebensrealität. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Was geschieht gerade in Syrien (Teil VII): Die Implosion der kurdischen Selbstverwaltung
Im Mena-Watch-Talk erläutert Siamend Hajo, Vorstandsmitglied des Europäischen Zentrums für kurdische Studien, die Gründe für den raschen Zusammenbruch der kurdischen Autonomie in Nordost-Syrien, wo die Syrian Democratic Forces (SDF) binnen weniger Tage rund 90 Prozent ihres Territoriums an Truppen der Zentralregierung in Damaskus verloren. Das Gespräch wurde am 21. Januar 2026 am frühen Nachmittag geführt. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Jede Berichterstattung hilft und rettet Leben im Iran
Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit dem Journalisten Iman Sefati über die Dynamik der Proteste im Iran, über die Rolle von Reza Pahlavi und über ein Regime, das bereit ist, die eigene Bevölkerung zu massakrieren. Ausgangspunkt der aktuellen Protestwelle im Iran waren ausgerechnet jene, die lange als Stabilitätsanker der Islamischen Republik galten. Die sogenannten Bazaris (Basarhändler) starteten die Proteste am 28. Dezember 2025 im Großen Basar von Teheran. Die drastische Abwertung der iranischen Währung (Rial) habe jede wirtschaftliche Planung unmöglich gemacht, erklärt Sefati. Preise explodierten, Waren ließen sich weder seriös einkaufen noch verkaufen. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Mena-Watch-Talk: Die Proteste im Iran und der demographische Wandel
Die aktuellen Proteste im Iran stehen für eine neue Qualität des Widerstands: Sie sind landesweit, werden vor allem von jungen Menschen und Frauen getragen und vereinen erstmals nahezu alle gesellschaftlichen und ethnischen Gruppen. Für Thomas von der Osten-Sacken spiegeln die Demonstrationen zugleich einen tiefgreifenden demographischen Wandel wider: sinkende Geburtenraten, eine global vernetzte und wenig ideologische junge Generation sowie eine überalterte politische Führung untergraben zunehmend die Legitimität der Islamischen Republik, die sich nur mehr mit brutaler Gewalt an der Macht halten kann. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Zwischen Türkei und Israel: Ein Gespräch über Haltung
Die türkische Influencerin und Studentin Türkü Avci lebt in Jerusalem. Im Mena-Talk spricht sie mit Jasmin Arémi über Antisemitismus in der Türkei, die Ambivalenz der türkisch-israelischen Beziehungen und den Preis öffentlicher Haltung. Die türkische Journalistin und Influencerin Türkü Avci lebt und studiert in Jerusalem. Aufgewachsen ist sie in einer politisch linken, zugleich religiös geprägten Familie in der Türkei. Israel war für sie früh ein Thema, allerdings eines, das stark emotionalisiert und selten differenziert verhandelt wurde. Dass sie ihr Politik- und Journalismusstudium schließlich nach Jerusalem verlegte, war eine bewusste Entscheidung. Sie habe die Realität mit eigenen Augen sehen wollen, jenseits der Narrative, die in ihrem Umfeld dominierten. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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»Das Verbot von Muslim Interaktiv setzt ein klares Signal«
Im MENA‑Talk spricht Jasmin Arémi mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Islamtheologe an der Universität Münster und Experte für den politischen Islam und innerislamische Reformdebatten, über das kürzlich verhängte Verbot der islamistischen Gruppierung Muslim Interaktiv, seine Bedeutung für Gesellschaft und Staat sowie die Herausforderungen von islamistischer Propaganda im digitalen Raum. Das Bundesministerium des Innern hat Muslim Interaktiv Anfang November verboten, verbunden mit Durchsuchungen bei Netzwerken wie Generation Islam und Realität Islam. Innenminister Dobrindt begründete diesen Schritt mit Hetze gegen Israel, Juden und Frauenrechten sowie mit der propagierten Kalifatsidee. Das Verbot hat weitreichende Debatten über die Grenzen der Meinungsfreiheit, die Stabilität der Demokratie und islamistische Ideologien ausgelöst. Prof. Dr. Khorchide vom Zentrum für Islamische Theologie in Münster bewertet diesen Schritt als deutliches Zeichen staatlicher Verantwortung. Lesen Sie den gesamten Artikel auf: https://mena-watch.com
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Der Anschlag von Schwechat 1985 und seine politischen Hintergründe
Am 27. Dezember 1985 erschütterte ein Terroranschlag den Flughafen Wien Schwechat. Drei Menschen wurden getötet, Dutzende verletzt. Zum 40. Jahrestag analysiert der wissenschaftliche Leiter von MENA-Watch, Florian Markl, im ersten Teil der Podcast-Reihe MENA-History die dramatischen Ereignisse und ihre politischen Hintergründe. Der Terroranschlag auf den Flughafen Wien Schwechat am 27. Dezember 1985 zählt zu den dramatischsten Ereignissen der Zweiten Republik. Drei bewaffnete Attentäter warfen in der Abflughalle Handgranaten und eröffneten das Feuer auf die wartenden Reisenden am Schalter der israelischen Fluglinie EL AL. Zwei Menschen starben noch am Tatort, eine Frau erlag wenige Tage später ihren Verletzungen. Rund vierzig Personen wurden teils schwer verletzt. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com/?p=142894
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»Sudan: Ein Land im Krieg« - Roman Deckert, Historiker und Sudan Experte
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht der Historiker und Sudan- sowie Südsudan-Analyst Roman Deckert vom MiCT in Genf über den Krieg im Sudan. Er erklärt die Kämpfe zwischen der offiziellen Regierungsarmee SAF und der paramilitärischen Miliz RSF, die dramatische humanitäre Lage im Land und die treibenden Kräfte des Konflikts: inner-sudanesische Macht- und Ressourcenkämpfe, eine lukrative Kriegsökonomie und die Unterstützung externer Akteure wie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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»Antisemitismus ist der Kitt aller Extremisten« - Stefan Hensel
Im Mena-Talk spricht Jasmin Arémi mit Stefan Hensel, dem Antisemitismusbeauftragten der Freien Hansestadt Hamburg. Vier Jahre lang war er Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und jüdisches Leben. Zum Jahresende legt er sein Amt nieder. Ein Gespräch über Erreichtes, Versäumtes und die politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen dieser Zeit. Bereits die Entscheidung, das Amt 2021 anzunehmen, sei kein reiner Verwaltungsakt gewesen: »Als man mich damals fragte, habe ich nicht sofort zugesagt. Ich wollte erst nachdenken – und mit meiner Familie darüber sprechen, was dieses Amt wirklich bedeutet.« Offiziell trage die Position den Titel »Beauftragter für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus. « Zwei Felder, die, wie er rückblickend betont, zwar unter demselben Dach laufen, aber kaum miteinander vereinbar seien. Aus der einen Seite ist das Amt ein politisch-administratives – und auf der anderen Seite eines, das unmittelbar auf die jüdische Gemeinschaft einzahlt. »Mir war damals noch nicht bewusst, was mir erst während meiner Amtszeit klar wurde: dass ich es mit zwei Themen zu tun haben würde, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben sollten.« Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Vortrag von Florian Markl zu seinem Buch: »Der andere Krieg«
Ein Vortrag des wissenschaftlichen Leiters von Mena-Watch und Autor des Buchs »der andere Krieg« beschäftigt sich mit dem juristischen Diskurs um den »Israel-Konflikt« der zunehmend von politisch motivierten Verzerrungen geprägt ist. Wir präsentieren die Aufzeichung der Veranstaltung. Bitte lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Stephan Grigat im Mena-Talk mit Maya Zehden zum Krieg Israel Iran - 2025-06-15 (Teil 1)
Die islamische Revolution von Ayatollah Khomeini sollte exportiert werden Maya Zehden im Gespräch mit Stephan Grigat zu Hintergründen des aktuellen Krieges zwischen Israel und Iran Wie wirkte der Einfluss des Irans seit 1979 auf die Region? Unmittelbar nach der Revolution begann das Ayatollah Regime mit Destabilisierungsversuchen, vor allem in den sunnitisch-arabischen Ländern. Das Ziel: Nach dem Modell der islamischen Revolution und des Welāyat-e Faqīh, des spezifischen politischen Modells, was im Iran nach 1979 installiert wurde, auch dort ein islamisches Herrschaftssystem zu etablieren. Das war lange Zeit erst mal nicht erfolgreich, dahingehend, dass diese Umsturzversuche nicht gelungen sind, weil vor allem die sunnitischen arabischen Länder, Saudi-Arabien und die Golfstaaten, scharf gegen die Anhänger Khomenis in ihren eigenen Ländern vorgegangen sind. Aber es hat trotzdem seitdem massive Auswirkungen, weil nämlich die damals vorhandenen Reformbemühungen, einen sehr viel moderateren Islam gesellschaftlich und politisch zu verankern, zurückgenommen wurden. Dann wurde in den 80er Jahren die Hisbollah gegründet vom iranischen Regime und unter unmittelbarer Anleitung aufgebaut aus einer sehr spezifischen Situation im Libanon heraus, wo vollkommenes Chaos war mit Bürgerkrieg usw. Das gilt als der erste gelungene Revolutionsexport. Und das wurde dann später als Beispiel genommen, auch in allen möglichen anderen arabischen Ländern und auch in den palästinensischen Gebieten zu versuchen, ganz ähnliche Entwicklungen in Gang zu setzen. Der Durchbruch kam mit dem Atomabkommen, dem JCPOA, Joint Consolidative Plan of Action, der 2015 verabschiedet wurde. Seitdem hat es das iranische Regime es extrem gut geschafft, seine Revolution zu exportieren und seine Strategie des Ring of Fire, eines Feuerrings, den man um Israel legen wollte, ist in dieser Zeit wirklich Wirklichkeit geworden. Im Libanon, dadurch, dass die Hezbollah de facto die Macht übernommen hat, in Syrien, damals noch unter Assad, der sich dann im Rahmen des Bürgerkrieges nur durch die Unterstützung der Hizbollah und des iranischen Regimes überhaupt an der Macht halten konnte, im Irak, wo pro-iranische Milizen damals eindeutig das Sagen hatten. Und in Sana'a, in der jemenitischen Hauptstadt, wo sich die Houthi-Rebellen, Ansar Allah (Helfer Gottes) nennen sie sich eigentlich, zu einem relativ neuen Proxy, direkten Verbündeten des iranischen Regimes, entwickelt haben. Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://www.facebook.com/CARSkatho/) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4)
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„Nahost nach dem 7. Oktober: Abraham Abkommen usw. – Stephan Grigat im Gespräch“ (Teil 2)
In diesem aufschlussreichen Interview analysiert Politikwissenschaftler und Antisemitismusforscher Prof. Dr. Stephan Grigat die geopolitischen Folgen des iranischen Angriffs auf Israel, die Reaktionen arabischer Staaten wie Jordanien und Saudi-Arabien sowie die Schwächung der Hisbollah im Libanon. Zudem spricht er offen über die ambivalente Rolle Deutschlands – zwischen Solidaritätsbekundungen und realpolitischer Unterstützung von Israels Feinden. Was bedeutet das für die Zukunft des Nahen Ostens? Und wie handlungsfähig ist die Hamas nach dem Krieg in Gaza wirklich? 📌 Jetzt ansehen für eine faktenbasierte, kritische Einordnung der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten! --- Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://www.facebook.com/CARSkatho/) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4) ---
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"Vom Mufti von Jerusalem bis zum antikolonialen Antisemitismus" Mena-Talk mit Stephan Grigat, Teil 3
Hat der sogenannte Nahostkonflikt, der tatsächlich nur den regionalen Konflikt zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn sowie den Palästinensern bezeichnet, erst mit der Staatsgründung Israels begonnen? Stephan Grigat, Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, leitet seit 2022 das Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in Aachen und Köln. Er erklärt im Gespräch mit Maya Zehden die Hintergründe des heutigen Antisemitismus, wie er entstand und wie er sich im arabischen Raum verbreitet hat. Dabei spielen sowohl der Mufti von Jerusalem, die Muslimbruderschaft sowie die arabische nationale Bewegung eine wichtige Rolle, was häufig in Wissenschaft und Gesellschaft so nicht bekannt ist. Akademischer Antisemitismus ist nicht neu. Juristen, Ärzte u.a. waren schon im Nationalsozialismus häufig gegen Juden positioniert. In den letzten Jahrzehnten haben sich bestimmte linke Theorien durchgesetzt, die sich nicht mehr auf die kritische Theorie beziehen, sondern u. a. auf einen Post-Kolonialismus, der sich pro-palästinensisch sieht. Eigentlich müsste es nicht nur ‚Free Palestine‘ heißen, sondern ‚Free Palestine from Hamas‘, meint Grigat, aber das kommt in dieser Szene nicht vor. Dabei ist die Einstufung von Israelis als ‚weiße Kolonialisierer‘ absolut geschichtsvergessen, denn die Gründung Israels war ein anti-kolonialer Akt, der die britische Kolonialherrschaft ablöste. Die Bevölkerung hat neben jüdischen Zuwanderern aus der arabischen Welt, aus der sie vertrieben wurden, auch einen Anteil von rund 25% nicht-jüdischen Arabern. Problematisch: Mit der linken Kritik an einem angeblichen ‚Schuldkult‘ werden in Deutschland mit Sprüchen wie ‚Free Palestine from German guilt‘ oder ‚Palestine will set us free‘ rechte Formulierungen aufgegriffen, und jetzt mit linkem Vokabular deutsche Schuld und Präzedenzlosigkeit der NS-Vergangenheit geleugnet. Heutiger Missstand an einigen Universitäten ist die skandalöse Zurückhaltung von Universitätsleitungen, vor allem in Berlin, gegenüber Protesten in Form von schwerster Sachbeschädigung und Bedrohung von Studierenden und Mitarbeitenden. Wie steht der Siegeszug bestimmter linker Theorien im akademischen Diskurs damit im Zusammenhang? Stephan Grigat gibt Antworten. --- Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (https://www.facebook.com/CARSkatho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://katho-nrw.de/cars) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4) ---
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Warum die Linke beim Thema Antisemitismus versagt | Stephan Grigat im Talk mit Maya Zehden (Teil 4)
Prof. Stephan Grigat hat sich mit Autoren der ‚Kritischen Theorie‘ und ‚des kategorischen Imperativs‘ beschäftigt. Dazu gehören Karl Marx, Theodor Adorno, Max Horkheimer und viele andere. Seine Erläuterungen im vierten Teil des Gesprächs mit Maya Zehden führen auf nachvollziehbarem Weg dahin, den Einfluss dieser Theorien auf die heutige Bewertung aktueller akademischer Theorien und damit verbunden praktischem politischen Handeln zu analysieren. Sein Fixpunkt in der Analyse ist eine antiautoritäre, liberale Vorstellung von Sozialismus wie z.B. bei Oscar Wilde, aber vor allem der Umgang mit Antisemitismus. Heute sieht Stephan Grigat die Linke, der er sich früher zugehörig fühlte, sehr kritisch. Die KPD war bereits vor dem Dritten Reich während der Weimarer Republik antisemitisch eingestellt, erkennbar an Texten in der Roten Fahne, ihrer Tageszeitung. Andererseits haben andere linke Gruppen ursprünglich offen Kritik am Islam geübt. Das findet heute nicht mehr statt. Was er in der Enquete Kommission des Berliner Abgeordnetenhauses als Sachverständiger für Antisemitismus macht, welche Vorfälle seit dem 7. Oktober 2023 Besorgnis erregend sind und welches Ergebnis eine solche Kommission haben könnte, beschreibt Grigat offen und klar. Ob Antisemitismusbeauftragte an Universitäten die Angriffe auf jüdische Studenten wirksam bekämpfen bzw. das Gefühl der Ausgrenzung von der Studierenden? Alle Antworten im Video… --- Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (https://www.facebook.com/CARSkatho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://katho-nrw.de/cars) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4) ---
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"Die Hamas ist geschwächt, aber nicht verschwunden" - Arye Sharuz Shalicar
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht mit dem ehemaligen israelischen Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar über die aktuelle Lage im Gazastreifen, den Einfluss der Hamas und mögliche Perspektiven für die Zeit nach einer Entwaffnung der Terrororganisation. Seit dem 7. Oktober lebt Israel in einem Ausnahmezustand. Zwar habe sich die Lage mit der Zeit etwas beruhigt, doch die Hamas halte weiterhin Geiseln fest und versuche, ihre Macht zu festigen, erklärt der ehemalige israelische Militärsprecher und Publizist Arye Sharuz Shalicar. »Wer glaubt, dass man einfache Lösungen erzwingen kann, täuscht sich«, sagt er. In weiten Teilen des Gazastreifens, besonders westlich der gelben Linie, habe die Terrororganisation wieder die Kontrolle übernommen. Wie sich die Situation weiter entwickle, hänge nun nicht zuletzt von den USA, der Türkei, Katar, Ägypten und Israel ab. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://www.mena-watch.com/?p=142264
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»Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober« - Alexandra Klei
Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht Dr. Alexandra Klei, Architekturhistorikerin, Autorin und Mit-Herausgeberin des Buches »Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober«, erschienen im »werkraum bild und sinn e.V.«, über die Entstehung des Buches und die Herausforderungen, denen sich jüdische Künstler und Kulturschaffende heute gegenübersehen. Mit dem Jahrbuch »Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober« haben Dr. Alexandra Klei und Annika Wienert einen Rahmen für künstlerische und persönliche Beiträge geschaffen, die die politischen und gesellschaftlichen Folgen dieses Datums für Jüdinnen und Juden in Deutschland, Europa und Israel thematisieren. Lesen Sie den ganzen Artikel auf https://mena-watch.com
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Im Mena-Talk sprechen Persönlichkeiten aus Medien und Politik, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft über politische und gesellschaftliche Themen, die das Team von Mena-Watch bewegen. Der Themenbogen ist weiter gespannt als bei den Analysen auf der Website des Thinktanks.Eine Produktion von Mena-Watch. Der unabhängige Nahost-Thinktank veröffentlicht täglich Nachrichten sowie Analysen und Kommentare renommierter Experten und Autoren zu aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika. Ein Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die inhaltliche Substanz und Faktentreue jeder einzelnen Veröffentlichung. Mehr auf www.mena-watch.com.
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