Der Springer Medizin Podcast

PODCAST · health

Der Springer Medizin Podcast

Der Springer Medizin Podcast – Medizin für Gesundheitsprofis – das sind interessante, relevante und unterhaltenden Beiträge aus der ganzen Welt der Medizin. Wir sprechen in unseren Episoden mit Fachpersonen aus Klinik und Praxis über Gesundheit, Krankheit, Diagnostik, Therapie, Prävention – über neue Studien, neue Erkenntnisse und praxisrelevantes Wissen. Der Springer Medizin Podcast ist eine Produktion von SpringerMedizin.de, der Fortbildungs- und Wissensplattform für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Mehr Infos gibt es hier: www.springermedizin.de

  1. 193

    Stiller Reflux in der HNO-Praxis (gesponsert von G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG)

    Ob Räusperzwang oder ein Globusgefühl im Hals: Oft sind Betroffene, die wegen solcher Beschwerden in der HNO-Praxis vorstellig werden, besorgt. Dabei verbirgt sich nicht selten ein Refluxgeschehen hinter den Symptomen. Welche teils einfachen Möglichkeiten - medikamentös und in der Lebensführung - den Patientinnen und Patienten helfen können, hören Sie im Podcast.

  2. 192

    Moderne Rheumatologie: zwischen Detektivarbeit und hochspezialisierten Therapien – Videopodcast

    Von Cortison über Biologika zu CAR‑T‑Zellen: Was ändert sich aktuell in der Rheumatologie? Prof. Elisabeth Märker-Hermann wirft gemeinsam mit Moderator Prof. Markus M. Lerch einen Blick auf die Behandlung von Polymyalgia rheumatica, rheumatoider Arthritis oder Lupus erythematodes. Einige Paradigmenwechsel sind hier im Gange. Die Rheumatologin betont außerdem: einfache Fragen und wenige Basisuntersuchungen geben erste wichtige diagnostische Hinweise.

  3. 191

    Warum wir mehr Peritonealdialysen durchführen sollten

    Die Peritonealdialyse wird in Deutschland noch selten genutzt, bietet aber unterschätzte Vorteile: mehr Selbstbestimmung, mehr Lebensqualität, schonender für den Kreislauf. Warum wird sie trotzdem so wenig eingesetzt? Expertin Dr. Grit Esser erklärt, was hinter der Bauchfelldialyse steckt, wie Betroffene informierte Entscheidungen treffen können und worauf Hausärztinnen und Hausärzte achten sollten.

  4. 190

    Krebsselbsthilfe: Wie Betroffene und Behandelnde gemeinsam profitieren

    Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung.

  5. 189

    Multiple Sklerose: Aktuelle Änderungen der Living Guideline

    Die letzte Überarbeitung der Living Guideline zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose 2025 hat einige Neuerungen mit sich gebracht. Was sich bei den Empfehlungen zu Diagnosestellung und Therapie geändert hat und welche neuen Kapitel in die S2k-Leitlinie aufgenommen wurden, besprechen wir mit Leitlinienkoordinator Prof. Bernhard Hemmer, TUM München, in dieser Folge.

  6. 188

    Die Gender-Data-Gap bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (gesponsert von Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG)

    Die Gendermedizin bekommt in der Wissenschaft immer mehr Aufmerksamkeit. So ist die geschlechterspezifische Medizinforschung eines der Schwerpunktthemen im diesjährigen Wissenschaftsjahr, das unter dem Motto „Medizin der Zukunft“ steht. Nicht zuletzt wird dabei die sogenannte Gender-Data-Gap, also das Fehlen frauenspezifischer Daten zu Physiologie, Pathophysiologie, Epidemiologie, Diagnostik und Therapie, thematisiert. Hören Sie im Podcast, welchen Einfluss diese Datenlücke auf die Diagnose und Therapie gastrointestinaler Erkrankungen hat.

  7. 187

    "Die eGFR allein macht noch keine Nierenkrankheit"

    Wann sollte man in der Hausarztpraxis an eine chronische Nierenkrankheit (CKD) denken – und warum sagt die eGFR allein wenig über den Nierenzustand aus? Mit Prof. Dr. med. Jean-François Chenot sprechen wir über die wichtigsten Parameter zur Risikoeinschätzung, aktuelle Studien und ein pragmatisches Vorgehen im Praxisalltag. Eine Podcast-Folge für alle, die CKD schnell und sicher einordnen möchten.

  8. 186

    Orale Tumortherapie steuern – eine komplexe Mission

    Krebstherapien können immer häufiger oral eingenommen werden. Doch das ist für onkologische Teams keine einfache Aufgabe. Auch schwerwiegende Nebenwirkungen und Wechselwirkungen können auftreten und die Medikamente müssen teilweise über Jahre eingenommen werden. Professorin Rachel Würstlein, München, hat bereits viel Erfahrung gesammelt, wie die Adhärenz unterstützt werden kann, und teilt ihre Best-Practices in dieser Folge.

  9. 185

    Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Darmkrebsvorsorge

    Deutschland ist ein Koloskopieland. Doch ist das eine gute Idee? Oder würde der Stuhltest ausreichen, um Darmkrebs im frühen Stadium zu erkennen? Prof. Markus M. Lerch und Prof. Ulrike Denzer diskutieren die Vor- und Nachteile der Screening-Verfahren. Außerdem gibt die Endoskopie-Expertin Prof. Denzer Tipps, wie suspekte Darmpolypen effektiv erkannt und abgetragen werden können.

  10. 184

    Chronisches Handekzem: wenn Belastung zum Alltag wird (gesponsert von LEO Pharma GmbH)

    Das chronische Handekzem zählt zu den häufigsten berufsbedingten Hauterkrankungen und kann Betroffene selbst bei einfachen Tätigkeiten wie schreiben oder Schuhe binden stark beeinträchtigen. Welche Auswirkungen dies auf den privaten und beruflichen Alltag der Betroffenen hat, erfahren Sie im Podcast.

  11. 183

    Die vier Säulen der Migräne-Therapie

    Trotz effektiver Therapieoptionen bei Migräne werden viele Patientinnen und Patienten nicht leitliniengerecht behandelt. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt Migräneforscher Dr. med. Lukas Becker, wie Betroffene bestmöglich beraten und betreut werden können. Die Aufklärung spielt dabei für ihn eine zentrale Rolle und auch eine Erstlinien-Prophylaxe kann bereits in der Hausarztpraxis gestartet werden.

  12. 182

    Wenn Kinder nicht trocken werden – wann und wie handeln?

    Viele Kinder werden in den ersten Lebensjahren von selbst trocken – doch was, wenn nicht? In dieser Folge erklärt Urologin Prof. Daniela Schultz-Lampel, wann eine Untersuchung sinnvoll ist, welche Ursachen hinter kindlicher Harninkontinenz stecken und wie Therapien helfen können. Die Expertin erzählt von kreativer Diagnostik, neuen Behandlungsansätzen und gibt praxisnahe Tipps.

  13. 181

    Schwierige Differenzialdiagnose: Akute myeloische Leukämie

    In dieser Folge begleitet uns ein realer Fall: Ein 48-jähriger Patient leidet über Wochen unter vielfältigen Entzündungszeichen. Doch die endgültige Diagnose einer akuten myeloischen Leukämie (AML) war nicht einfach zu stellen. PD Dr. Maximilian Christopeit erklärt, warum es so schwierig sein kann, eine AML frühzeitig zu diagnostizieren, wie sich eine AML pathophysiologisch entwickelt und wie die Überlebenschancen heutzutage sind.

  14. 180

    „Gesunde“ Bildschirmzeit für Kinder – zwischen Leitlinie und Realität

    Medien sind überall – und Kinder kommen oft schon früh mit Smartphone, Tablet und Fernseher. in Berührung. Eine deutsche Leitlinie versucht dem Wunsch nach Orientierung gerecht zu werden. Doch welche Empfehlungen sind überhaupt realistisch? Medienexpertin Dr. Iren Schulz ordnet im Podcast die Kritikpunkte ein und erklärt den aktuellen Wissensstand zur „gesunden“ Bildschirmzeit.

  15. 179

    Diabetes mit Komorbiditäten: Leitliniengerechte Versorgung (gesponsert von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG)

    In Deutschland leben etwa 9 Millionen Menschen mit einem diagnostizierten Typ-2-Diabetes. Jedes Jahr kommen ca. 450.000 Patientinnen und Patienten neu dazu: Die Belastung des Gesundheitssystems wird aller Voraussicht nach in den kommenden Jahren zunehmen. Bei vielen Betroffenen mit Diabetes mellitus treten zeitgleich Komorbiditäten auf, darunter oft kardiovaskuläre Erkrankungen bzw. chronische Nierenkrankheit. Man spricht auch vom kardiorenal-metabolischen Syndrom.

  16. 178

    "Schlaf ist mehr als ein Leerlauf im Körper"

    Wie viel Schlaf wir brauchen und wann wir besonders leistungsfähig sind, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eines ist jedoch klar: Guter Schlaf ist wichtig für die Gesundheit. Schlafmangel kann sich zum Beispiel endokrinologisch auswirken und unser Essverhalten beeinflussen, so die Schlafexpertin Dr. Sarah Dietz-Terjung. Aber warum schlafen wir überhaupt? Und wie können wir gut schlafen?

  17. 177

    Depression: Die Zeit bis zum Therapieplatz sinnvoll nutzen

    Die Zahl der diagnostizierten Depressionen steigt – gleichzeitig fehlen flächendeckend Therapieplätze. Für Betroffene ist die Hausarztpraxis eine erste Anlaufstelle. Doch wie kann dort der passende Raum entstehen? Allgemeinmedizinerin Prof. Dr. med. Anne Simmenroth und Psychologin Maike Krauthausen berichten, wie niederschwellig Hilfe angeboten werden kann.

  18. 176

    Frailty: Funktionalität erhalten – aber wie?

    Ab 60 Jahren in die Muckibude? Häufiger ein Frühstücksei im Alter? Zurückhaltung bei der Blutdruckregulation? Persönlich wie auch fachlich besprechen Markus M. Lerch und Cornel Sieber die Besonderheiten bei Prävention und Therapien im Alter. Und was es eigentlich bedeutet, gebrechlich – also frail – zu sein.

  19. 175

    Endometriose: Was sich in Diagnostik und Therapie ändern muss

    In der Diagnostik und Therapie der Endometriose hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die Aktualisierung der Leitlinie zeigt: moderne Endometriose-Versorgung muss mit überholten Vorstellungen aufräumen, Frauen in ihren Beschwerden ernst nehmen und individuell auf sie eingehen. PD Dr. med. Stefanie Burghaus, Gynäkologin und Leitlinien-Koordinatorin, erklärt im Podcast, was das für die Praxis bedeutet.

  20. 174

    Wechseljahre: „Ich will eine Frau behandeln und nicht die Umgebung“

    Bis zu 10% ihrer Lebenszeit können Frauen in den Wechseljahren verbringen. Wie diese Phase erlebt wird und welche Symptome auftreten, ist ganz unterschiedlich. Doch wann ist eine Therapie sinnvoll? Wie gemeinsam mit den Frauen eine Antwort auf diese Frage gefunden werden kann, erklärt die Hausärztin Theresa Buuck.

  21. 173

    Pneumologie im Klimawandel – worauf einstellen, was tun?

    COPD, Asthma, Allergien – von pneumologischen Erkrankungen Betroffene wird es in Zukunft noch stärker treffen. Worauf wir uns durch die geänderten klimatischen Bedingungen in den nächsten Jahren einstellen müssen und wie sich die Beschwerden lindern lassen, darüber haben wir mit Dr. Christian Grah, einem der Autoren des Positionspapiers "Pneumologie im Klimawandel", gesprochen.

  22. 172

    Nicht jede Frage braucht eine Antwort – Demenz in der Hausarztpraxis

    Die Diagnose Demenz bringt mitunter mehr Fragen als Antworten: Was kommt auf mich zu? Und wann? Neue diagnostische Möglichkeiten versprechen frühe Klärung. Sie sollten mit Bedacht eingesetzt werden, sagt der Allgemeinmediziner Prof. Dr. Thomas Lichte. Denn die therapeutischen Optionen bleiben begrenzt und nicht jede betroffene Person möchte wissen, was sie in der Zukunft erwartet.

  23. 171

    Antibiotika-Einsatz in Deutschland – das geht noch besser!

    "Ich liebe Penicillin", sagt die Infektiologin PD Dr. Dr. Katja de With. Manche Antibiotika wie Penicillin würden in Deutschland zu wenig genutzt, andere dann wieder ohne gute Begründung eingesetzt. Die Expertin spricht in dieser Folge über Wirkmechanismen, den etwas unpassenden Ausdruck "Breitbandantibiotika" und gibt Tipps, wie Antibiotika so wirksam und toxizitätsarm wie möglich eingesetzt werden können.

  24. 170

    Schlafapnoe: Wenn Schnarchen krankhaft wird (gesponsert von Resmed Deutschland GmbH)

    Die Schlafapnoe wird häufig mit Schnarchen gleichgesetzt und damit abgetan. Dabei belasten die nächtlichen Atemaussetzer neben der Schlafqualität auch das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel und die geistige Leistungsfähigkeit. Als Standard-Therapie wird die CPAP-Therapie angewandt, die jedoch nicht allen Betroffenen gleichermaßen hilft und häufig zum Therapieabbruch führt. Hier kann eine weniger bekannte Alternative Abhilfe schaffen: die Unterkieferprotrusionsschiene (UKPS).

  25. 169

    Neue Wirkstoffe für die Adipositas-Therapie – ein Durchbruch?

    Adipositas erfordert ein multimodales Therapiekonzept. Eine angepasste Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität sind wesentliche Bestandteile. Doch wann kommen die neuen Wirkstoffe, die Inkretinmimetika, zum Einsatz? Wie wirken sie, welche Effekte haben sie und welche Nebenwirkungen sind relevant? Prof. Markus M. Lerch und die Endokrinologin Prof. Dagmar Führer-Sakel diskutieren bewährte und neue Therapieansätze bei Adipositas.

  26. 168

    Testosteronmangel: Der hypogonadale Patient in der Hausarztpraxis (gesponsert von Besins Healthcare Germany GmbH)

    Testosteron ist das bekannteste und wichtigste männliche Sexualhormon. Doch es bewirkt nicht nur die Ausbildung der männlichen Sexualorgane und steigert den Muskelaufbau – es beeinflusst auch viele wichtige Stoffwechselprozesse im Körper. Ist der Testosteronspiegel zu niedrig, kann sich dies negativ auf die Gesundheit des Mannes auswirken: Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Depressionen – all das können Folgen eines Testosteronmangels sein. Viele Symptome, z.B. Antriebslosigkeit, sind unspezifisch und werden oft nicht mit der Erkrankung assoziiert.

  27. 167

    Gicht: "Hyperurikämie hat per se noch keinen Krankheitswert"

    Bedeuten hohe Harnsäurewerte immer gleich eine Gicht-Diagnose? Und wie sieht es umgekehrt aus? Auch wenn atypische Gicht-Verläufe in der Allgemeinmedizin selten sind, sollte die Diagnose nicht leichtfertig gestellt werden, sagt Prof. Bettina Engel. Sie erklärt, wann Zweifel begründet sind und welche wichtige Rolle die Aufklärung in der Behandlung einnimmt.

  28. 166

    Stürze im Alter: Wichtig sind Optimismus und ein klares Ziel

    "Schaff ich es wieder auf die Beine? Lande ich im Pflegeheim?" Mortalität und Risiko für bleibende Einschränkungen steigen nach einer Fraktur im Alter dramatisch an. Gemeinsam können Unfallchirurgie, Geriatrie und Anästhesie hier viel leisten, um die Lebensqualität hoch und die Komplikationsrate gering zu halten. Prof. Dr. Markus Gosch erklärt, worauf es hier ankommt.

  29. 165

    Morbus Crohn: Was hilft beim schweren Schub?

    Die Therapie des Morbus Crohn richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Wie man diesen im ärztlichen Alltag feststellt, welche Therapie-Optionen es bei einem schweren Schub gibt und welche Rolle Lebensstilfaktoren und Genetik bei der Entstehung und Entwicklung eines M. Crohn spielen – darüber haben wir mit Prof. Andreas Stallmach, einem der Koordinatoren der S3-Leitlinie zu Morbus Crohn, gesprochen.

  30. 164

    Polycythaemia vera: seltene Diagnose mit interdisziplinärem Versogungsauftrag (gesponsert von Novartis Pharma GmbH)

    Oft bereits Jahre vor der Diagnose weisen atypische Thrombosen, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall darauf hin, was eigentlich nicht in Ordnung ist: zu viele Erythrozyten im Blut, zu viele Granulozyten, zu viele Blutplättchen. Die Rede ist von Polycythaemia vera, einer seltenen Blutkrebserkrankung. Die Diagnose wird oft spät gestellt, die therapeutischen Möglichkeiten werden teils nicht ausgeschöpft. Dabei haben die Patientinnen und Patienten eigentlich eine recht gute Prognose.

  31. 163

    Trigeminusneuralgie – was hilft gegen die extremen Schmerzattacken?

    Wie ein Blitz fährt plötzlich ein unerträglicher Schmerz ins Gesicht. Oft bleibt es nicht bei dieser einen Attacke. Der Leidensdruck bei einer Trigeminusneuralgie ist hoch, die Therapie kann eine Herausforderung sein. Ein Gespräch mit den beiden Koordinatorinnen der aktuellen Trigeminusleitlinie, Prof. Dr. Janne Gierthmühlen und Prof. Dr. Gudrun Goßrau.

  32. 162

    Nackenschmerzen – die neue S3-Leitlinie im Praxistest

    Evidenz und Praxisrealität – im Idealfall sollte eine Leitlinie beides gut abbilden. Dafür haben wir in dieser Folge zwei Experten mit zwei Perspektiven: Leitlinienkoordinator Prof. Thomas Kötter fasst wichtige Empfehlungen zu Diagnostik, nicht-medikamentösen Maßnahmen und Analgetika bei Nackenschmerzen zusammen. Und Dr. Martin Bortz berichtet, wie praxistauglich sich die Empfehlungen der S3-Leitlinie erweisen.

  33. 161

    Melanom: Viele Fragen zu modernen Therapien sind geklärt

    "Früher hatten wir Chemotherapie und Beten", sagt Prof. Schadendorf, Koordinator der aktualisierten S3-Leitlinie. Heute gibt es zielgerichtete und Immuntherapien, die die Prognose deutlich verbessern. Bei manchen Betroffenen könne sogar von Heilung gesprochen werden. Der Dermatologe gibt einen Überblick über die Änderungen der Leitlinie und darüber, was adjuvante und neoadjuvante Therapiekonzepte versprechen.

  34. 160

    Leben statt zu Überleben: Post-Intensive-Care-Syndrom

    Immer mehr Menschen überleben kritische Erkrankungen. Aber Beatmung, Sedierung und die Eindrücke der Intensivstation hinterlassen Spuren. Das Post-Intensive-Care-Syndrom kann die Folge sein. Es ist nicht nur eine Herausforderung für Kliniken, sondern auch Hausarztpraxen. Mit Allgemeinmediziner Prof. Dr. med. Konrad Schmidt sprechen wir in dieser Folge darüber, wie die Überlebenden wieder ins Leben finden können.

  35. 159

    Eier, Kaffee und Statine: Mythen und Fakten zur kardiovaskulären Prävention

    Deutschland liegt bei der Lebenserwartung im westeuropäischen Vergleich auf dem letzten Platz. Insbesondere kardiovaskulär bedingte Erkrankungen sind Todesursache Nr. 1. Was machen andere Länder besser? Sie setzen in der Prävention früher an und behandeln nicht erst, wenn es zu spät ist, sagt die Lipidologin Dr. Katrin Gebauer. Im Podcast erklärt sie, wo sie hier noch Nachholbedarf sieht und welche Faktoren sich gezielt beeinflussen lassen.

  36. 158

    Biomarkertests in der Brustkrebs-Therapie (gesponsert von Exact Sciences Deutschland GmbH)

    Die Diagnose Brustkrebs trifft jedes Jahr zehntausende Frauen wie ein Schock. Mehr als 70.000 Neuerkrankungen werden jährlich in Deutschland registriert; es handelt sich damit um die häufigste Krebsform bei Frauen und insgesamt die dritthäufigste Art von Krebs. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, die im Idealfall möglichst individuell auf die einzelne Patientin zugeschnitten sind.

  37. 157

    Resilienz: Umgang mit Stressoren in der Medizin

    Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig resiliente Teams sind, um Krisen zu meistern und auch unter Druck eine gute Arbeit zu leisten. Moderator Prof. Markus M. Lerch befragt DGIM-Kongresspräsident Prof. Dr. med. Jan Galle zu den Facetten von Resilienz in der Inneren Medizin. Und sie geben einen Ausblick auf die geplanten Sitzungen des Kongresses.

  38. 156

    Vom Wert der Ernährung bei neurodegenerativen Erkrankungen

    Am Beispiel Parkinson zeigt sich, dass Ernährung nicht nur präventiv förderlich ist, sondern auch die Wirkung von Medikamenten und den Krankheitsverlauf beeinflusst. Prof. Dr. Andrés Ceballos-Baumann, München, fasst die aktuelle Studienlage zusammen, nennt die bestehenden Probleme und veranschaulicht seine Vorgehensweise.

  39. 155

    Müdigkeit: Die erste Erklärung muss nicht die einzige sein

    Müdigkeit ist eins dieser Symptome, die häufig von allein wieder verschwinden. Gelegentlich verbirgt sich dahinter aber auch eine schwerwiegende Ursache. Wie gelingt eine zielgerichtete Anamnese im hektischen Praxisalltag? Und wann ist eine weiterführende Diagnostik angeraten? Mit Hausärztin und Mitautorin der Leitlinie Dr. med. Nicole Lindner arbeiten wir in dieser Folge wichtige Punkte der aktuellen S3-Leitlinie heraus.

  40. 154

    Angiologie – Erfolge einer jungen Fachdisziplin

    „Gefäße sind ja quasi überall“. So stellt Prof. Christine Espinola-Klein die Vielseitigkeit der Angiologie in dieser Podcast-Folge heraus. Denn in der Angiologie geht es nicht nur um interventionelle Eingriffe, sondern auch um Diagnostik, Therapiefindung sowie Vor- und Nachsorge. Und hier hat sich einiges zum Wohl der oft schwerkranken Patientinnen und Patienten getan.

  41. 153

    Magendarminfekte: Dos and Don'ts bei Kleinkindern

    Die Leitlinie zur akuten infektiösen Gastroenteritis wurde 2024 umfassend überarbeitet. Cola und Saft zur oralen Hydratation und einige Antidiarrhoika sollten vermieden werden. Von einem standardmäßigen Erregerpanel wird abgeraten. Die Hintergründe zu diesen und weiteren Empfehlungen erläutert Leitlinienkoordinator Prof. Carsten Posovszky.

  42. 152

    Sexuell übertragbare Infektionen in der gynäkologischen Praxis (gesponsert von Roche Diagnostics Deutschland GmbH)

    Sexuell übertragbare Infektionen (STI) sind Infektionen, die in den meisten Fällen durch sexuelle Aktivitäten oder ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. Dabei können STIs durch eine Vielzahl von Pathogenen, wie Bakterien, Viren, Pilzen aber auch Parasiten, verursacht werden.

  43. 151

    Wer profitiert vom Hepatitis-Screening?

    Es gibt bestimmte Risikogruppen, bei denen eine Hepatitis-Testung besonders sinnvoll ist, sagt Allgemeinmediziner Dr. Christoph Schuler. In seiner Hausarztpraxis mit infektiologischem Schwerpunkt betreut er Personen, die genau in diese vulnerablen Gruppen fallen. In dieser Folge berichtet er, welche Hinweise schon in der Anamnese zu finden sind und was bei der Therapie der virusinduzierten Formen beachtet werden muss.

  44. 150

    "Die Erektionsstörung ist keine isolierte Erkrankung"

    Werden Erektionsstörungen gut behandelt (und das ist möglich), steigt die Lebensqualität enorm. Tipps für eine gute Kommunikation mit den Patienten gibt Androloge Dr. med. Jann-Frederik Cremers in dieser Folge. Welche Fragen sollten gestellt und an welche Ursachen gedacht werden? Und was ist zu tun, wenn PDE-5-Hemmer und Lebensstilveränderungen nicht ausreichend wirken?

  45. 149

    Migräne verstehen und psychotherapeutisch behandeln

    Das Wissen über die Mechanismen, die im Gehirn bei einer Migräneattacke ablaufen, und mögliche Auslöser wird immer breiter. Der psychologische Psychotherapeut Dr. Dipl.-Psych. Timo Klan fasst den aktuellen Erkenntnisstand zusammen. Und er gibt Tipps für eine differenzierte, individuelle Diagnostik auch von Begleiterkrankungen und beschreibt erfolgreiche psychotherapeutische Interventionen.

  46. 148

    Harnwegsinfekte – vielfältige Verläufe, vielfältige Strategien

    Das Spektrum an Harnwegsinfektionen reicht von der asymptomatischen Bakteriurie bis hin zur schweren Urosepsis. Was spricht für einen komplizierteren Verlauf? Wann sollte umgehend eine Ultraschall-Untersuchung erfolgen? Und welchen Wert haben Cranberrys, Antibiotika oder Impfungen bei der Rezidivprophylaxe? Prof. von Vietinghoff klärt auf und ordnet die diagnostischen und therapeutischen Pfade.

  47. 147

    Influenza: Risikogruppen schützen! (gesponsert von Sanofi-Aventis Deutschland GmbH)

    In der letzten Episode der Grippeschutz-Reihe geht es um Risikogruppen. Wer ist besonders betroffen, wer hat ein hohes Risiko für schwere Verläufe und wer sollte sich unbedingt impfen lassen? Darüber diskutieren wir wieder mit unseren zwei Expertinnen Frau Dr. Sandow und Dr. Lucas. Hören Sie rein und erweitern Sie Ihr Fachwissen!

  48. 146

    Was tun bei Intoxikationen? Ein Anruf in der Giftzentrale

    Über 35.000 Anfragen erreichen die Vergiftungs-Informations-Zentrale am Uniklinikum Freiburg jährlich. Welche Vergiftungen sind die häufigsten? Wie rettet man richtig im Giftnotfall? Was gibt es bei der Diagnostik zu beachten? An einer Auswahl typischer Fälle gibt Dr. Maren Hermanns-Clausen, die Leiterin der Vergiftungs-Informations-Zentrale, einen Einblick.

  49. 145

    ZFA TALK: Schmerzen in der Brust: Wann ist es eine KHK?

    Die Ursachen für Brustschmerzen in der Hausarztpraxis sind oft harmlos. Herausfordernd ist es die Patientinnen und Patienten zu identifizieren, bei denen die Symptome vom Herzen kommen. Allgemeinmediziner Dr. med. Günther Egidi erklärt in dieser Folge, wie die Wahrscheinlichkeit für eine chronische koronare Herzkrankheit (KHK) zeiteffektiv eingeordnet werden kann und welche weiterführende Diagnostik sinnvoll und welche unnötig ist.

  50. 144

    Adipositas: Eine Erkrankung, keine Entscheidung (gesponsert von Lilly Deutschland GmbH)

    Noch immer wird Adipositas als ein selbstverschuldeter Zustand stigmatisiert. Diskriminierungen gehören für die Betroffenen oft zum Alltag. Dabei gilt Adipositas schon seit langem als behandlungsbedürftige chronische Erkrankung. Welche therapeutischen Möglichkeiten aktuell zur Verfügung stehen, erklärt unser heutiger Experte Prof. Dr. Matthias Laudes.

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Der Springer Medizin Podcast – Medizin für Gesundheitsprofis – das sind interessante, relevante und unterhaltenden Beiträge aus der ganzen Welt der Medizin. Wir sprechen in unseren Episoden mit Fachpersonen aus Klinik und Praxis über Gesundheit, Krankheit, Diagnostik, Therapie, Prävention – über neue Studien, neue Erkenntnisse und praxisrelevantes Wissen. Der Springer Medizin Podcast ist eine Produktion von SpringerMedizin.de, der Fortbildungs- und Wissensplattform für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Mehr Infos gibt es hier: www.springermedizin.de

HOSTED BY

Redaktion SpringerMedizin.de

URL copied to clipboard!