PODCAST · music
Der Wochenliederpodcast
by Martina Hergt & Kathrin Mette
Eine Kirchenmusikerin und eine Theologin nehmen sich in jeder Folge eins der evangelischen Wochenlieder vor. Sie reden über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und teilen Ideen, wie man es im Gottesdienst einsetzen kann. Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der sächsischen Ehrenamtsakademie sind die Gesprächspartnerinnen. Hin und wieder begrüßen sie auch Gäste beim Wochenliederpodcast.Zu erreichen ist der Wochenliederpodcast über [email protected].
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Die ganze Welt, Herr Jesu Christ (EG 110)
Ein Frühlingslied, in dem das Erwachen der Natur zum Sinnbild der Auferstehung wird. Das ist "Die ganze Welt, Herr Jesu Christ". Und was die Redewendung "Da feiert etwas fröhliche Urständ" bedeutet, haben wir in die Folge auch endlich mal geklärt. Sun, sun, sun, here it comes.
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274
Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274)
Martina findet: Das Lied "Der Herr ist mein getreuer Hirt" ist so ein richtiger Renaissance-Song. Am liebsten hätte sie während der Aufnahme sofort das Tamburin ausgepackt oder die Trommeln und wild durch den Raum getanzt. Allerdings geht das mit den Kabelkopfhörern, die wir während der Aufnahme immer tragen, schlecht. Und so haben sich Martina und Kathrin dann doch ganz gesittet über dieses Lied unterhalten, dessen Grundlage natürlich der berühmte 23. Psalm ist.
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273
Der schöne Ostertag (EG 117)
Ein kleines Gesamtkunstwerk ist dieses Lied, findet Martina. Es hat die Qualität eines Solostücks, ist mitreißend und die Melodie genau richtig für den Ostertext. Falls dieses Lied bisher nicht in Euren Top Ten war, wird es Zeit, das zu ändern.
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272
Wir wollen alle fröhlich sein (EG 100)
Das Lied "Wir wollen alle fröhlich sein" (EG 100) ist schnell lernbar, schwungvoll und mit seinem fröhlichen Zugriff in Form des kurzen Auftaktes beinahe springfreudig. Aber springen und hopsen passt ja auch gut zum Osterfest.
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271
Wir stehen im Morgen (EG.E 5)
Ein tanzender Puls, im 6/8 Takt. Ein leuchtendes G-Dur. Christus, der sich dreht und lacht und außer sich ist vor österlicher Freude, der uns ansteckt und mitzieht und zum Tanzen bringt - so klingt das Wochenlied für Ostersonntag. Wir haben uns darüber mit Christiane Dohrn unterhalten. Christiane ist Pfarrerin in Leipzig und Gottesdienstberaterin ist sie auch.
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270
Christ ist erstanden (EG 99)
Das Lied gilt als der älteste erhaltene liturgische Gesang in deutscher Sprache und hat es ganz schön in sich. Was uns bisher noch nicht bewusst war: Jede Strophe spannt sich zwischen dem Lobruf "Christ ist erstanden" am einen Ende und einer Art Hilferuf am anderen Ende aus. Zu Gast in dieser Folge ist Kantorin Ulrike Pippel, die Ihr schon von vielen "Gesangseinlagen" in unserem Podcast kennt.
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269
Du Schöpfer aller Wesen (EG 485)
"Das Lied singt sich nicht ab, sondern auf." So lautet Martinas Fazit zum Grauduallied für Karsamstag. Der Text von Otto Riethmüller basiert auf einer Vorlage des Ambrosius von Mailand. Die Hosts des Wochenliederpodcast sind sehr angetan. Wieder eins dieser unentdeckten Kleinode!
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268
O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85)
Wieder einmal ist es Paul Gerhardt, der den Text dieses Liedes geschrieben hat. Martina und Kathrin reden in dieser Folge über das wohl berühmteste protestantische Passionslied und kommen zum Ergebnis, dass die Qualität des Textes überzeugt genauso wie das Zusammenspiel von Text und Melodie. Übrigens: 2026 ist Paul Gerhard-Jahr, weil Gerhard vor 350 Jahren gestorben ist.
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267
Ich bin das Brot, lade euch ein (EG.E 11)
In dieser Folge war Mira Körlin, die Rundfunkbeauftragte der Sächsischen Kirche zu Gast. Sie redet mit Martina und Kathrin über das Lied "Ich bin das Brot". Mira Körlin verbindet mit dem Lied die - wie sie sagt - warme, von Willkommen geprägte Atmosphäre beim Gründonnerstags-Agapemahl in Dresden-Prohlis.
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266
Herr, stärke mich dein Leiden zu bedenken (EG 91)
„Das Kreuz stürzt mich tief und es erhebt mich wieder.“ Allein wegen dieser Zeile hat das Lied einen festen Platz in Kathrins Herzen - einer der beiden Gastgeberinnen des Wochenliederpodcasts.
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265
Holz auf Jesu Schulter (EG 97)
Das Lied "Holz auf Jesu Schulter" holt die Paradiesgeschichte in die Passion hinein, auch wenn das Lied ursprünglich von Willem Barnard für den letzten Sonntag des Kirchenjahres geschrieben wurde.
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264
Jesu, meine Freude (EG 396)
Kennt Ihr Flora? "Flora, meine Freude"? Noch nie gehört? In dieser Folge des Wochenliederpodcasts werdet Ihr sie kennenlernen, jedenfalls das Gedicht, das ein gewisser Christoph Kaldenbach auf sie geschrieben hat und das die Vorlage für "Jesu meine Freude" von Johann Franck bildet. Zu Gast war in dieser Folge des Wochenliederpodcasts die wunderbare Cordula Scobel.
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263
Kreuz, auf das ich schaue (EG.E 22)
22 Töne, 8 Takte. Mehr braucht das Lied "Kreuz, auf das ich schaue" nicht, um seine Botschaft an die Gemeinde zu bringen. Eckart Bücken und Lothar Graap haben das Lied 1982 geschrieben. Das war das Jahr, in dem 350.000 Menschen auf den Beueler Rheinwiesen gegen Atomraketen und die Rüstungspolitik demonstrierten.
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262
Du schöner Lebensbaum (EG 96)
Bei diesem ursprünglich ungarischen Passionslied sind wir an unsere Grenzen gekommen, was die Aussprache von Textern und Komponisten angeht. Dafür gab es wieder jede Menge Entdeckungen zu Text und Melodie, zum Beispiel die Erkenntnis, dass das gar kein so junges Lied ist wie die Stellung im Gesangbuch suggeriert.
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261
Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347)
"Ach bleib mit deiner Gnade" ist ein liedgewordenes Flehen. Und das können wir gerade gut gebrauchen. Leider.
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260
Wir gehn hinauf nach Jerusalem (EG.E 3)
Das ist eins dieser "neuen" Wochenlieder, bei denen wir aus vollem Herzen sagen können: Wie gut, dass es Euch gibt. Allgemeines Entzücken prägt daher diese Episode und zwar gleichermaßen, was den Text wie die Melodie angeht. Findet Ihr da draußen das Lied auch so toll?
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259
Gott hat das erste Wort (EG 199)
Ein kurzes Lied - eine lange Folge. Irgendwie gab es viel zu bereden: Über die Schöpfung, über das Weltgericht und vor allem über eine faszinierende Melodie. In dieser Folge ist Markus Leidenberger zu Gast. Als wir sie aufgenommen haben, war er noch Landeskirchenmusikdirektor in Sachsen. Mittlerweile ist er im Ruhestand.
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258
Herr Christ, der einig Gotts Sohn (EG 67)
Ja, wie ist nun, dieses Lied? Feierlich? Rätselhaft? Spröde? Anmutig? Martina und Kathrin wissen es auch nicht so richtig, aber sie finden es auf alle Fälle gut.
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257
In Christus gilt nicht Ost noch West (EG.E 13)
Für Martina und Kathrin ist das Lied ein junger Bekannter, will sagen: Viel hatten sie noch nicht damit zu tun. Also begeben sie sich auf Entdeckertour und finden vor allem Interessantes rund um die Entstehung des Liedes heraus.
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256
Du Morgenstern, du Licht vom Licht (EG 74)
Die Melodie dieses Liedes leuchtet hell in einem fröhlichen D-Dur. Jede Melodieziele beginnt mit einem Sprung. Das hat Charakter und wirkt sehr belebt. Der Melodieabgang hat demgegenüber etwas beruhigendes mit dicken breiten Halbe-Noten und dem Grundton als Ziel. Alles sehr hübsch, wenn man alte Musik mag!
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255
Christus das Licht der Welt (EG 410)
Ein Text aus England, eine Melodie aus Paris! Und dazwischen volle 287 Jahre. Wenn das nicht aufregend ist!
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254
Stern über Bethlehem (EG.E 1)
Das Lied "Stern über Bethlehem" hat auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Trotzdem wirkt es nicht ausgeleiert, sondern wird nach wie vor mit Inbrunst gesungen. Beim Sternsingen oder in der Epiphaniaszeit.
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253
Wie schön leuchtet der Morgenstern (EG 70))
In diesem Lied erleben wir die menschliche Seele in ewigen Flitterwochen mit ihrem Jesusbräutigam. Das klingt etwas kitschig. Trotzdem sind Kathrin und Martina Fans. Philipp Nicolai war vielleicht ein Brummelbär. Aber Lieder schreiben konnte er richtig gut!
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252
Der du die Zeit in Händen hast (EG 64)
Jochen Klepper hat den Text dieses Liedes am 20. Oktober 1937 geschrieben und am 1. Januar 1938 in der Deutschen Allgemeine Zeitung veröffentlicht. Im alten Gesangbuch (EKG) wurde der Text mit der Melodie des Liedes “Kommt her zu mir spricht Gottes Sohn” kombiniert. Heute ist das Lied im EG mit Tönen von Siegfried Reda unterlegt.
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251
Von guten Mächten (EG 65)
Heute geht es um ein vertontes Gedicht – ein Gedicht, das Dietrich Bonhoeffer am 19. Dezember 1944 aus dem Kellergefängnis des Reichssicherheitshauptamtes in der Berliner Prinz Albrecht Straße an seine Verlobte Maria von Wedemeyer schrieb, auf einem Papierbogen, der zum Ende hin knapp wurde. Das Blatt ist erhalten. Und übrigens 2025 ist Bonhoefferjahr (80. Todestag) und 2026 (120. Geburtstag) auch.
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250
Zu Bethlehem geboren (EG 32)
Kathrin findet das Lied zart und verletzlich und mag es, wenn in Kirchenliedern das Wort "Eia" vorkommt. Martina befremdet der kindliche Charakter des Liedes, vor allem, weil "Zu Bethlehem geboren" aus ihrer Sicht kein wirkliches Kinderlied ist, sondern nur kindlich spricht. Wer jetzt denkt, dass sich die beiden Hosts des Wochenliederpodcast deswegen in die Haare bekommen haben, irrt allerdings. Schließlich ist ja Weihnachten.
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249
Herbei o ihr Gläub'gen (EG 45)
Dieses Lied ist Kathrin im Sommerurlaub begegnet, in Italien bei 35 Grad in der Abenddämmerung. Die Entstehungsgeschichte ist ungeklärt, der Text eher so la la la, die Melodie ziemlich gewaltig. Was für eine Kombination! (Übrigens: Dass das Lied "Herbei, o ihr Gläub'gen" heißt und nicht "Herbei, o ihr Gläubigen" ist uns erst nach der Aufnahme aufgefallen.)
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248
Ich steh an deiner Krippen hier (EG 37)
Ein Liebeslied für die Christnacht. Das ist "Ich steh an deiner Krippen hier". Martina und Kathrin sind hingerissen von diesem Lied und gleichzeitig froh, dass wir es nicht in seiner Originalfassung im Gesangbuch haben, in der es vor Verkleinerungsförmchen nur so wimmelt.
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247
Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (EG 27)
Gott macht sich klein und uns Menschen dadurch groß. So beschreibt Nikolaus Hermann das Weihnachtsgeschehen in seinem genialen Lied: Lobt Gott, ihr Christen alle gleich. Der Text erzählt davon, aber die Himmelsleitermelodie auch. Wir sind entzückt. Gesegnete Weihnachten für Euch alle!
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246
Nun jauchzet all ihr Frommen (EG 9)
Ein Adventslied mit einem Passionstext plus einer ziemlich fröhlichen Melodie ... Passt das zusammen? Martina findet, dass darin eine vollkommene Unvollkommenheit steckt. Kathrin ist da nicht ganz so überzeugt. Was meint Ihr?
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245
Die Nacht ist vorgedrungen (EG 16)
"Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt". So beginnt die letzte Strophe des Wochenliedes für den 3. Advent. Es heißt "Die Nacht ist vorgedrungen". Jochen Klepper hat den Text geschrieben, Johannes Petzold die Melodie. Genug Stoff für 50 Minuten Gespräch. Taucht mit uns ein in dieses besondere Adventslied.
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244
Es kommt die Zeit (EG.E 8)
Ein Lied, das von der Hoffnung auf eine bessere Welt erzählt. Der Hoffnung auf eine friedlichere, gerechtere, glücklichere Welt, in der Gott und die Menschen Hand in Hand gehen. Martina findet das mit dem Hand-In-Hand gehen kitschig, Kathrin findet es gut. Und nun sind wir gespannt, wie es Euch geht. Schreibt uns, am einfachsten über [email protected].
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243
O Heiland, reiß die Himmel auf (EG 7)
Ein heftiges Sehnsuchtslied mit eruptiven Bildern und einer kraftvollen herben Melodie - das ist "O Heiland, reiß die Himmel auf." Wir lieben dieses Lied! Und "wir" - das waren in dieser Episode Martin Hergt und Kathrin Mette und unser Episodengast Mathias Gauer.
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242
Die Heiligen uns weit voran (EG.E 27)
Einen besonderen und uns sehr lieben Gast hatten wir bei der Aufnahme zu dieser Folge in unserem "Studio" dabei, nämlich Peter Meis. Er war lange Jahre Professor und Rektor an der Fachhochschule für Religionspädagogik und Gemeindediakonie in Moritzburg, später dann einer der Superintendenten von Dresden und schließlich Dezernent für theologische Grundsatzfragen in der sächsischen Landeskirche. Mit ihm erkunden wir das Lied für den Martinstag: "Die Heiligen uns weit voran". Peter Meis ist mittlerweile verstorben. Er fehlt sehr.
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241
Wie soll ich dich empfangen (EG 11)
Ein "grünendes Herz", das Reich, in dem "Fried und Freude lachen", im "Leid sitzen" wie in einer Pfütze oder einem Gefängnis - das sind nur einige der Sprachbilder, die sich Paul Gerhardt für sein Lied "Wie soll ich dich empfangen" ausgedacht hat. Martina und Kathrin finden es unübertroffen wunderbar. Advent ohne dieses Lied? Unvorstellbar.
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240
Der Himmel der ist (EG 153)
Bezaubernd, voll sprachlichem Esprit, theologisch tiefgründig - das sind nur einige der hymnischen Beschreibungen, die wir diesem Lied angedeihen lassen. Wir schwelgen 35 Minuten lang und laden Euch ein, es uns gleich zu tun.
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239
Aus tiefer Not (EG 299)
Zunächst war das Lied "Aus tiefer Not schrei ich zu dir" als Begräbnislied in Gebrauch. Das ist heute nicht mehr üblich. Überhaupt hat es das Lied schwer in der Gemeinde. Das liegt an der Melodie, aber auch am Text, der zum einen sehr dicht ist, zum anderen in nuce die lutherische Rechtfertigungslehre zur Darstellung bringt. Und mit der können die meisten Menschen wohl nichts mehr anfangen. Es war trotzdem sehr interessant, sich einmal etwas näher mit dem Lied zu beschäftigen.
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238
Es ist gewisslich an der Zeit (EG 149)
Brauchen wir das Lied "Es ist gewisslich an der Zeit" in unserem Liederschatz? Diese Frage stellt sich schon angesichts eines Textes, der vom Zorngericht und der Hölle spricht und damit Vorstellungen aufgreift, die vielen Gläubigen heutzutage mit gutem Grund fremd geworden sind. Martina schlägt vor, im Gottesdienst eine schöne Choralbearbeitung zur Melodie des Lied zu spielen (Auch eine Art des Umgangs mit dem Problem.) Kathrin findet, dass man das Lied schon singen kann, aber die Motive des Textes unbedingt erläutern und kontextualisieren muss.
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237
Die Heiligen uns weit voran (EG.E 27)
Heute ist Martinstag und deswegen geht es im Wochenliederpodcast um das bekannte Martinslied: "Die Heiligen uns weit voran." Ja, das war ein Scherz. Das Lied ist weder als Martinslied bekannt, noch überhaupt. Macht aber nichts. Wir reden trotzdem darüber und zwar mit einem besonderen und uns sehr lieben Gast.
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236
Wir warten dein, o Gottes Sohn (EG 152)
Die Melodie des Liedes "Wir warten dein, o Gottes Sohn" ist eine Lehnmelodie und kommt beschwingt und zuversichtlich daher. Sie steigt von einem tiefen c1 bis zum nächsten Oktavton c2 in einem fröhlichen F-Dur auf. Zuversichtlichkeit prägt auch den Umgang des Textes mit der "Wiederkunft Christi" und das, obwohl die Bibel ja auch das eine oder andere Ernste zu diesem Thema zu sagen hat.
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235
Wohl denen, die da wandeln (EG 295)
In dieser Episode unseres Wochenliederpodcasts geht es um das Lied "Wohl denen, die da wandeln". Der Text basiert auf dem 119. Psalm und der hat stolze 176 Verse. Und so verwundert es vielleicht auch nicht, dass die ursprüngliche Version des Liedes ebenfalls extrem lang war. Sie umfasste 88 Strophen. Vier sind noch übrig im aktuellen Gesangbuch.
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234
Nun freut euch, lieben Christeng'mein (EG 341)
In wenigen Tagen feiern wir das Reformationsfest. Und für diesen Tag ist das Lied „Nun freut euch lieben Christeng‘mein“ als eines von zwei Wochenliedern vorgeschlagen. Es ist ein bisschen sperrig, aber irgendwie gewöhnt man sich daran.
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233
Ich singe dir mit Herz und Mund (EG 324)
Martina hat das Lied "Ich singe dir mit Herz und Mund" schon als Kind gemocht. Kathrin singt es nur mit Bauchschmerzen. Die gehen während der Aufnahme aber ein bisschen zurück. In dieser Folge des Wochenliederpodcast erfahrt Ihr etwas über das Traumpaar der evangelischen Liedgeschichte: Johann Crüger und Paul Gerhardt und über die vielen Möglichkeiten, das Lied im Gottesdienst zum Klingen zu bringen. Und wenn Ihr diese Folge bis zum Schluss gehört habt, wisst Ihr auch, was es mit dem geheimnisvollen Episodenbild auf sich hat.
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232
Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn (EG.E 30)
Das Lied "Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn" gehört ursprünglich zu einer spanischen Messkomposition und bildet dort das Lied zur Auszugsprozession. Kathrin findet, dass es ein "ungeduldiges Lied" ist.
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231
Gelobt sei deine Treu (EG.E 16)
Ein Morgenlied mit existentieller Grundstimmung. Das ist "Gelobt sei deine Treu", eins der Wochenlieder für den kommenden Sonntag. Geschrieben haben es zwei Sachsen, Gerhard Fritzsche und Johannes Petzold.
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230
Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit (EG 502)
Dieses Lied war eigentlich nicht als Erntedanklied gedacht und die Bezüge zu diesem Fest sind zwar da, aber nicht auf der Oberfläche. Und das ist gut so. Eingespielt hat das Lied dieses Mal wieder the great Carsten Hauptmann.
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229
Großer Gott, wir loben dich (EG 331)
Heute feiern wir Michaelis, den Tag des Erzengels Michael und aller Engel. Und was singen wir zu Michaelis mit belegter Stimme? Na klar: Großer Gott, wir loben dich. In dieser Folge ist Holger Treutmann unser Gesprächspartner. Bei der Aufnahme vor vier Jahren war er noch Rundfundbeauftragte der sächsischen Landeskirche. Heute ist er der persönliche Referent unseres beliebten Bischof Bilz.
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228
Lobe den Herrn meine Seele (EG.E 14 und SvH 77)
Beschwingt kommt das Wochenlied für den nächsten Sonntag daher, der um das Thema "Dankbarkeit" kreist. Das Lied orientiert sich (zumindest in Strophe 1 und 2) am Psalm 103 und der spielt am 14. Sonntag nach Trinitatis sowieso eine große Rolle.
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227
Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht (EG.E 28)
Kurt Grahl, der dieses sehr beliebte Lied komponiert hat, war - haltet Euch fest - Martinas Orgellehrer in Leipzig. Ist es zu fassen? Nicht nur deshalb finden wir das Lied (bis auf winzige Abstriche) sehr gut. Was meint Ihr?
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226
Nun lob mein Seel den Herren (EG 289)
In der Geschichte wurde das Lied "Nun lob mein Seel den Herren" phasenweise regelrecht gefeiert. Man hat es einen Höhepunkt des deutschen Psalmliedes genannt und seinen Texter Johann Gramann als preußischen Orpheus bezeichnet. Es wurde in geschichtsträchtigen Stunden gesungen und der Pfarrer, Dichter und Begründer des ersten deutschen Tierschutzvereins Albert Knapp starb angeblich mit diesem Lied auf den Lippen. Sind Martina und Kathrin auch so begeistert? Hört selbst.
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