PODCAST · society
Diagonal gefragt
by ORF Ö1
Bewegende Gespräche für bewegte Zeiten – das Talkformat im Ö1 Feuilleton "Diagonal“.
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Max Hollein - Die Zukunft der Museen
Was soll das Museum von morgen zeigen? Was sammeln? Hat die Institution Museum als öffentlicher Ort, der ursprünglich auf das Sammeln, Bewahren, Beforschen und Zeigen setzte, mit der Digitalisierung, der KI, der steigenden Depotkosten und Versicherungssummen sowie der Zersetzung bildungsbürgerlicher Normen und Ideale ausgedient? Wie müssen sich Museen verändern, um relevant zu blieben? Ein transatlantisches Diagonal Gespräch von Ines Mitterer mit einem der international profiliertesten Museumsdirektoren, Max Hollein, Direktor des Metropolitan Museums in New York.
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Der Biologe Josef H. Reichholf über den Menschen
Der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf wird im April 1945, kurz vor Ende des 2. Weltkriegs in Niederbayern geboren. Er studiert Biologie, Chemie, Geografie und Tropenmedizin und wird zum Pionier in Sachen Ökologiebewegung. Weitere Tätigkeiten und Funktionen: Präsidiumsmitglied des WWF Deutschland, Leiter der Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung München und an der dortigen TU: Professor für Ökologie und Naturschutz. Vielfach ausgezeichnet und prämiert wurde Reichholf zu den wichtigsten Naturwissenschaftlern Deutschlands gezählt. Der besonnene - bisweilen höchst streitbare Naturforscher – ist auch ein exzellenter Naturschreiber. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat ihm den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa verliehen. Erich Klein und Peter Waldenberger sprechen mit dem Bestsellerautor.
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Peak Oil 2005/2026
2005 sprach Monika Halkort für Diagonal mit Colin J. Campbell (1931-2022). Der britische Geologe und Gründer der ASPO (Association for the Study of Peak Oil and Gas) prognostizierte das globale Ölfördermaximum für das Jahr 2005. Danach sollte die weltweite Erdölproduktion unumkehrbar abfallen und dieser Energiemangel enorme wirtschaftliche Verwerfungen zeitigen. Warum es anders kam und welchen Bedeutungswandel der Begriff „Peak Oil“ in den vergangenen 20 Jahren erfahren hat, darüber spricht Roman Tschiedl mit Günter Pauritsch, dem wissenschaftlichen Leiter der Österreichischen Energieagentur - Austrian Energy Agency.
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Energiewende 2005/2026
2005 sprach Wolfgang Ritschl für Diagonal mit Hermann Scheer (1944-2010), Träger des „Alternativen Nobelpreises“, Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestags und Proponent der Energiewende über sein im selben Jahr erschienenes Buch „Energieautonomie“. Was wurde aus Hermann Scheers Vorschlägen für die Energiewende? Darüber spricht Roman Tschiedl mit Günter Pauritsch, dem wissenschaftlichen Leiter der Österreichischen Energieagentur - Austrian Energy Agency.
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Erdöl und Geopolitik
Der österreichische Aussenpolitik-Journalist Thomas Seifert (u.a. FALTER, News, Die Presse, Wiener Zeitung; aktuell: Chefredakteur European Voices) hat gemeinsam mit Klaus Werner 2005 das Buch „Schwarzbuch Öl – eine Geschichte von Gier, Krieg, Macht und Geld“ veröffentlicht. Dazu sprach er in Diagonal. 20 Jahre später erläutert er bei Peter Waldenberger seine damaligen Thesen und die gegenwärtige geopolitische Gemengelage.
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Städte beforschen mit dèrive
Den Anfang des Vereines und Magazins dérive markieren das Interesse an der Auseinandersetzung mit dem städtischen Raum und der urbanen Gesellschaft ebenso wie die Liebe zum Medium Zeitschrift. Seither sind über 100 Ausgaben erschienen. Autor:innen des Magazins sind Ökonom:innen und Stadtaktivist:innen, Geograph:innen und Soziolog:innen, Architekt:innen, Stadt- und Landschaftsplaner:innen, Philosoph:innen, Politikwissenschaftler:innen, Europäische Ethnolog:innen, Sozial- und Kulturwissenschaftler:innen, Ökolog:innen, Urbanist:innen und Künstler:innen. Peter Waldenberger im Gespräch mit dem Gründer Christoph Laimer, Politikwissenschaftler und mit Christina Schraml von der Redaktion und social design-Lehrende.
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Filmemacherin Ina Ivanceanu über Care-Arbeit
Ina Ivanceanu ist Filmemacherin, Aktivistin und Erfinderin des Protestformats „Stillgelegt“. Für ihren neuen Film, „Take Care“, der Anfang 2027 ins Kino kommt, hat sie gemeinsam mit Elisabeth Sechser, einer Vordenkerin der Caring-Economy und Unternehmerin ausprobiert, wie es wäre, mit Nichtstun zu protestieren. Protagonistin des Films ist die profilierte Denkerin, Feministin und Aktivistin Silvia Federici, die sich in ihren Schriften und ihrem Leben seit mehr als 60 Jahren mit Sorgearbeit beschäftigt – jetzt ist sie 83 Jahre alt. Sie pflegt ihren an Parkinson erkrankten Mann. Ines Mitterer im Gespräch mit Ina Ivanceanu.
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Die Vogelwelt, ein Faszinosum
Klaus Nüchtern, Journalist, Stadtzeitung FALTER, Autor, Amateur-Ornithologe und Norbert Teufelbauer, Ornithologe beim Verein BirdLife Austria mit FAQs zur Vogelwelt. Peter Waldenberger unterhält sich in einer Dreier-"Konferenz der Vögel" mit den beiden Experten über die faszinierenden Akrobaten, Sänger, Grazien der Lüfte.
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Laszlo Földenyi über Ungarn unter Orban
Ungarns autokratischer Premier Orban – heißt es gelegentlich - träume von einem Ungarn, das es nie gab. Das stimmt nicht ganz. So wurden zum Beispiel einige ungarische Schriftsteller aus der Zwischenkriegszeit, damals treue Diener des autoritären Admirals Horty, in aktuelle Lehrpläne aufgenommen. Ungarns Schüler lesen heute den Schrott von vorgestern. Erich Klein sprach darüber mit dem Kultur- und Literaturwissenschaftler Laszlo Földenyi, bei uns bekannt durch seine Bücher über Melancholie, schwarze Romantik, über Kleist und Caspar David Friedrich. Földenyi spricht auch über die vergebene Chancen der ungarischen Literatur und warum in den letzten zehn Jahren mehr als doppelt so viele junge Ungarn das Land verlassen haben als nach dem Aufstand des Jahres 1956. Erich Klein im Gespräch mit Laszlo Földenyi.
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Fritz Jergitsch über Populismus und Digitales
Fritz Jergitsch, Journalist und Volkswirt, Herausgeber von Die Tagespresse hat kürzlich das Buch „Heulen hilft uns auch nicht weiter – Populismus verstehen, Freiheit neu denken“ veröffentlicht. Darin fordert er einen neuen Liberalismus und konstruktive Antworten auf politische Vereinfachung und Polarisierung zu finden. Jergitsch will klären, warum populistische Bewegungen an Einfluss gewinnen und welche gesellschaftlichen Unsicherheiten dahinterstehen. Er meint: Populismus müsse man digital begegnen. Peter Waldenberger hat mit dem Autor gesprochen.
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