PODCAST
Die rote Liste
by Funkhaus Rosenheim Podcast
Die rote Liste der bedrohten Wörter und Redewendungen
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Die Rote Liste: Arschlings
Der Begriff „Arschlings“ ist im bayerischen und österreichischen Raum beheimatet und bedeutet so viel wie „mit der Rückseite zuerst“, „nach hinten“, „von hinten“ oder auch „verkehrt herum“. Karl Valentin formulierte es einst als „von hinten herwärts“. Das Wort ist dabei keineswegs ein bloßes Kofferwort, sondern hat eine ernstzunehmende, jahrhundertealte Geschichte: Bereits im Althochdeutschen ist es Weiterlesen
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9
Die Rote Liste: Die Bagage
Der Begriff „Bagage“ geht auf das mittellateinische Wort „baga“ (Sack) und das altfranzösische „bag“ (Bündel) zurück, was im Deutschen ursprünglich Gepäck bedeutete. Heute meint man damit oft abfällig die gesamte Sippschaft, den Familienanhang oder eine lästige Gruppe von Personen.
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8
Die Rote Liste: Pflanz
„Mach koane Pflanz“ bedeutet im bayerischen und österreichischen Raum so viel wie „Red Klartext“ oder „Mach keine Ausflüchte“. Das zugehörige Verb „pflanzen“ steht für ärgern, foppen oder jemanden zum Narren halten. Der Ausdruck gerät heute jedoch immer mehr in Vergessenheit.
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7
Die rote Liste vom 26. Mai
Heute: Trutscherl
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6
Die Rote Liste vom 12. Mai
Heute: Hackozack
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Die rote Liste: Spendieren
„Spendieren“ wird im heutigen Sprachgebrauch immer häufiger durch Begriffe wie finanzieren oder investieren ersetzt wird. Während man im norddeutschen Raum unter spendieren meist das Ausgeben von Kleinigkeiten wie einem Eis oder Getränk versteht, kann der Begriff im Süden auch für großzügige Förderungen von Bauvorhaben durch den Staat stehen. .
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4
Die Rote Liste vom 14. April
Heute: Schmoizn
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3
Die Rote Liste vom 7. April
Heute: Zelteln
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Die rote Liste: “Pfundig”
„Pfundig“, der einst als Inbegriff für „großartig“ oder „hervorragend“ galt. Das Wort hat seinen Ursprung in der Jugendsprache um 1900 und leitet sich von der Gewichtseinheit Pfund ab, was im übertragenen Sinne eine besondere Wertigkeit ausdrückte. Während der Begriff vor über 120 Jahren deutschlandweit gebräuchlich war, hat er sich heute fast ausschließlich in den südostbayerischen Weiterlesen
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1
Die rote Liste: Hodern
„Hodern“, der zunehmend in Vergessenheit gerät. Abgeleitet vom althochdeutschen „Hadara“, bezeichnet das Wort primär einen Putzlappen oder Stoffrest, kann jedoch – je nach Kontext – auch abschätzig für minderwertige Kleidung oder gar eine unattraktive Person verwendet werden.
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0
Die Rote Liste vom 17. März
Heute: schmirgeln
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Die rote Liste: Rass
Der bairische Begriff kann „scharf“ oder „würzig“ bedeuten, beschreibt aber auch temperamentvolle, leidenschaftliche – oder kratzbürstige und resolute – Menschen. Ein echtes Allround-Wort also, das aus dem Sprachgebrauch zu verschwinden droht und deshalb bewusst wieder öfter verwendet werden soll.
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Die Rote Liste vom 24. Februar
Heute: Gromboch
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Die Rote Liste vom 17. Februar
Heute: donisln
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Die rote Liste: “Gschaftler”
„Gschaftler“: Beschrieben wird eine Person, die besonders geschäftig und mitteilungsfreudig auftritt – nicht bösartig, sondern eher liebenswert wichtigtuerisch.
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