PODCAST · society
Freie Rede
by taz Panter Stiftung
“Freie Rede” ist ein Podcast der taz Panter Stiftung, in dem Stimmen aus den internationalen Workshops und weiteren Projekten mit kritischen Journalistinnen aus Deutschland und weltweit zu hören sind. Beispielsweise waren Teilnehmer:innen der Osteuropa- und EU-Migrationsprojekte zu Gast bei den Podcasts dieser Reihe. Die Beiträge sind auf englisch oder in Originalsprache mit deutscher Übersetzung. Die taz Panter Stiftung engagiert sich seit 2008 für unabhängige Presse und kritischen Journalismus, legt einen besonderen Wert auf den Austausch und die Vernetzung über Grenzen hinweg, sowie auf die Förderung von Nachwuchsjournalist:innen. Weitere Podcasts, die von der taz Panter Stiftung unterstützt werden, sind “Klima Update”, der von der Ökologie- und Wirtschaftsredaktion der taz produziert wird, und “Katerfrühstück”, ein Podcast der taz Panter Stiftung von und für junge Menschen.
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Green Panter MENA - Der Nahe Osten im Jahr 2050 : Zwischen Dürre, Hitze und Hoffnung
Das Klima im Nahe Osten und Nordafrika wird immer heißer. Vier Journalistinnen aus der Region erzählen von bedrohten Ökosystemen – und der Suche nach Lösungen. Schon heute sind der Nahe Osten und Nordafrika zwei der heißesten und trockensten Regionen der Welt. In manchen Städten übersteigen die Temperaturen bereits heute teils 50 Grad Celsius. Immer öfter gibt es außerdem anhaltende Dürreperioden. Und sauberes Trinkwasser ist schon heute in vielen Ländern der Region Mangelware. Und die Region wird immer wärmer: Die durchschnittlichen Temperaturen sollen dort fast doppelt so schnell steigen wie im globalen Durchschnitt. Wie könnte die Zukunft im Jahr 2050 im Nahen Osten und in Nordafrika aussehen? Wird die Region unbewohnbar, verdorrt, völlig überhitzt? Wie werden die Menschen dort leben? Werden sie dort noch leben können? Diese Frage stellen sich im Rahmen des Projekts MENA Green Panter der taz panterstiftung Journalistinnen aus den Ländern der Region – von Marokko bis Irak. Die Moderation übernimmt die taz-Nahost-Redakteurin Lisa Schneider. Weitere Informationen: https://taz.de/taz-Talk-ueber-Klimajournalismus/!vn6178768/. und https://taz.de/Klimakrise-auf-Arabisch/!t5943998/
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Unser Fenster nach Belarus: über Gefängnis, Repression und Hoffnung
„Im vergangenen Jahr habe ich genau einen einzigen Apfel gegessen.“ Mit diesem Satz beschreibt der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski das Leben in einem belarusischen Gefängnis. „Nachts werden die Betten heruntergeklappt, tagsüber bleibt fast nichts außer Betonwänden. Es ist kalt. Das Essen besteht meist nur aus Brei und Suppe. Das Leben im Gefängnis ist ein ständiger Kampf ums Überleben“, erzählt der belarusische Menschenrechtler. Diese Folge von „Freie Rede“ ist die Aufzeichnung einer Podiumsdiskussion beim Internationalen Journalismusfest in Innsbruck. Im Gespräch mit Tigran Petrosyan spricht Bialiatski über das System der Repression in Belarus — und darüber, wie sehr die Gefängnisse des Landes noch immer von der sowjetischen und stalinistischen Lagerlogik geprägt sind. „Man lebt dort nicht einfach in einer Zelle, sondern in einer Strafkolonie“, erzählt er. „Die Gefangenen schlafen in Baracken mit 50 bis 100 Menschen. Arbeit ist verpflichtend. Wer sich weigert, riskiert zusätzliche Strafen.“ Ales Bialiatski ist Gründer der Menschenrechtsorganisation Wijasna und seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Stimmen für Demokratie und politische Freiheit in Belarus. Kurz nachdem er 2022 den Friedensnobelpreis erhielt, verurteilte ihn das Lukaschenko-Regime zu zehn Jahren Haft. Im Dezember 2025 kam er gemeinsam mit mehr als hundert weiteren politischen Gefangenen frei. Vom 8. bis 10. Mai war Ales Bialiatski zu Gast beim Internationalen Journalismusfest in Innsbruck. Die Podiumsdiskussion wurde von der taz Panter Stiftung und der ERSTE Stiftung Wien ermöglicht. Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz panterstiftung, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der taz panterstiftung.
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Unser Fenster nach Russland: Kaffee in der Hand, Imperien im Kopf
Drei Journalistinnen aus Osteuropa sprechen über Russland, blinde Flecken im Westen und ihre Realität – persönlich, politisch und oft überhört. Beim diesjährigen taz lab am 25. April wurde der Podcast Freie Rede der taz panterstiftung live aufgezeichnet. Es war ein Gespräch am Morgen – und doch ging es um große Fragen: um Osteuropa, um blinde Flecken im Westen und um die politischen Dimensionen scheinbar alltäglicher Perspektiven. Zu Gast waren drei Journalistinnen aus Ukraine, Moldau und Georgien. Was sie verbindet, ist nicht nur ihre Herkunft, sondern auch eine gemeinsame Erfahrung – und Freundschaft. Mila Corlateanu arbeitet als freie Journalistin und Projektmanagerin bei n-ost. Anastasia Rodi ist Journalistin und Doktorandin an der Humboldt-Universität. Tamuna Iluridze ist als Journalistin und politische Bildnerin tätig. Gemeinsam mit Moderator Tigran Petrosyan sprechen sie über die Entwicklungen in ihren Heimatländern und über deren Verhältnis zu Russland. Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz panterstiftung, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der taz panterstiftung.
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Syriens Justiz im Wandel: Hoffnung oder Stillstand?
Vor über einem Jahr wurde das Regime von Baschar Al-Assad in Syrien gestürzt. Viel hat sich seitdem im Land verändert – nicht alles zum Guten. Bislang aber genau gleichgeblieben, ist das Rechtssystem in Syrien. Und damit auch die Gesetze, die während der fast jahrzehntelangen Assad-Herrschaft erlassen wurden. Syrien befindet sich heute in einer Übergangsphase. Die fast 55 Jahre Diktatur und fast zehn Jahre Bürgerkrieg hängen der Bevölkerung weiter nach. Viele Verbrechen sind in diesen Jahren geschehen – und sie blieben fast immer straflos. Nun suchen die Menschen im Land nach der Gerechtigkeit, die ihnen so lange verwehrt blieb. Andere suchen nach Gerechtigkeit für Verbrechen, die ihnen unter der neuen Regierung angetan wurden. Zwar zeigt die sich bemüht: Im vergangenen Herbst hatte etwa ein erster Prozess gegen Mitglieder Streitkräfte der syrischen Übergangsregierung begonnen. Es geht um den gewaltsamen Tod hunderter Alawitinnen und Alawiten im März 2025. Der Sprecher des Justizministeriums, Baraa Abdel Rahman, sprach damals von einem „Meilenstein für die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit“. Doch kann das alte System überhaupt für Gerechtigkeit sorgen? Darüber spricht in diesem Podcast der taz panterstiftung die syrische Journalistin Clair Akkawi mit dem Richter Anwar Majni; der Menschenrechtlerin Mariana Karkoutly, und dem Aktivisten Bassam Al-Ahmad. Es ist die zweite Podcastfolge des Projekts „Her Turn – Supporting Syrian Female Journalists“, das im April 2025 angefangen hat. Die erste Podcastfolge drehte sich rund um das Thema Versöhnung. Beide Folgen wurden von der taz-Nahostredakteurin Lisa Schneider moderiert. Dieser Podcast erscheint in zwei Fassungen: Sie können ihn hier auf Deutsch hören oder in der arabischen Originalfassung auf der Plattform des syrischen Radiosenders Radio Arta (YouTube, Soundcloud, Facebook). Die Teilnehmerinnen haben auch regelmäßig in der Kolumne Trümmer und Träume geschrieben.
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Unser Fenster nach Kasachstan: Wohin steuert das Land?
Am 15. März hat eine große Mehrheit der Bevölkerung in Kasachstan in einem Referendum für eine neue Verfassung gestimmt. Am 1. Juli tritt sie in Kraft. Für viele Beobachter ist das mehr als nur eine Reform – es ist ein weiterer Schritt hin zu einem stärker zentralisierten System, möglicherweise in Richtung Diktatur. Kasachstan, das große Land in Zentralasien zwischen Russland und China, steht damit an einem politischen Wendepunkt. Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat seine Macht deutlich ausgebaut, während Meinungs- und Versammlungsfreiheit eingeschränkt werden. Darüber spricht Moderator Tigran Petrosyan mit dem Journalisten Nikita Danilin aus Almaty. Er ist Autor des Projekts „Krieg und Frieden – ein Tagebuch“ der taz panterstiftung. Er analysiert die innenpolitischen Veränderungen sowie die Rolle Kasachstans im Kontext des Kriegs in der Ukraine. Ein Beispiel ist das Kaspische Pipeline-Konsortium: „Das ist eine Pipeline. Sie transportiert Öl aus dem Westen Kasachstans … bis zum Terminal im russischen Noworossijsk.“ Ukrainische Angriffe auf diese Infrastruktur führen zu Verlusten: „Kasachstan nimmt nicht am Krieg teil. Aber es verliert dadurch Geld.“ Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der taz panterstiftung.
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Unser Fenster in die Ukraine: Vier Jahre Krieg – Medien im Exil
„Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Krieg in der Ukraine einen regelrechten Marathon-Charakter angenommen“, sagt die ukrainische Journalistin Oksana Pugachova. Im Gespräch mit Moderator Tigran Petrosyan analysiert sie die aktuelle Lage und warnt vor möglichen geopolitischen Folgen. Besteht eine reale Gefahr, dass sich der Krieg auf die baltischen Staaten oder andere Teile Europas ausweiten könnte? Wie wahrscheinlich ist ein solches Szenario? Und welche Erwartungen knüpft die Ukraine an mögliche Vermittlungsinitiativen der USA? Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der taz Panter Stiftung.
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Unser Fenster nach Russland: Russischer Imperialismus: Vergangenheit, Gegenwart und Verantwortung
Der Podcast widmet sich der Frage, was russischer Imperialismus historisch bedeutete und wie er heute wirkt. Diskutiert wird, wie imperiale Strukturen den Kaukasus, Zentralasien, die baltischen Staaten und große Teile Osteuropas geprägt haben – politisch, kulturell und gesellschaftlich. Dabei wird deutlich, dass der aktuelle Krieg gegen die Ukraine nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern Teil einer langen Geschichte militärischer Expansion, innerer Kolonisierung und systematischer Verdrängung von Verantwortung ist. Zu Gast ist Sergej Lebedew, russischer Schriftsteller im Exil in Deutschland. In seinen Romanen setzt er sich intensiv mit der Stalinzeit, mit verdrängten Gewaltgeschichten und mit oppositionellen Stimmen in Russland auseinander. Seine Bücher erscheinen in deutscher Übersetzung im Fischer Verlag. Ebenfalls zu Gast ist Anastasia Tikhomirova, Redakteurin der Zeit, Journalistin und Kulturwissenschaftlerin. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen russischer Imperialismus, Kolonialismus und Erinnerungspolitik. Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz Panter Stiftung, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der taz Panter Stiftung.
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Geschafft? Ideen für eine progressive Migrationspolitik
Monatelange Arbeitsverbote und lebensgefährliche Fluchtwege gehören zu den größten Problemen der deutschen und europäischen Migrationspolitik. Sie schaden Geflüchteten, erschweren Integration und kosten den Staat viel Geld – während Rechte diese Missstände für Hetze nutzen. Diese Folge sucht nach Lösungen: schneller Zugang zum Arbeitsmarkt und sichere Fluchtwege als Win-win für Geflüchtete und die Gesellschaft. Zu Gast sind Nazenin Wali, Multimedia-Journalistin bei der Deutschen Welle, die selbst aus Afghanistan nach Deutschland kam und Erfahrungen mit Resettlement-Programmen hat, sowie Franziska Schindler, Redakteurin der wochentaz, die seit Jahren zu Flucht, Migration und Menschenrechten arbeitet. Die Moderation übernimmt Alice von Lenthe. Die Podcastreihe „Geschafft? Zehn Jahre nach der Ankunft“ ist ein Projekt der taz Panter Stiftung. Parallel zu den sechs Podcastfolgen werden zehn Kolumnen von diesen und anderen Geflüchteten unter dem Titel „Ankommen“ im taz-Schwerpunkt zu 10 Jahren Flüchtlingssommer veröffentlicht. Dies ist die letzte Folge der Reihe.
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Unser Fenster nach Russland/Belarus: zum Jahreswechsel
Journalist:innen aus Odesa (Ukraine), Riga (Lettland) und Almaty (Kasachstan) erzählen über ihren Alltag, ihre Ängste und Hoffnungen zum Jahreswechsel. In dieser Folge der Podcastreihe „Unser Fenster nach Russland bzw. nach Belarus“ im Podcast „Freie Rede“ spricht Gemma Terés Arilla, Leiterin der taz Panter Stiftung, über journalistische Arbeit unter autoritären Bedingungen im postsowjetischen Raum. Thema ist der Umgang mit Stimmen aus Ländern, in denen Journalist:innen Repression, Haft oder Verfolgung ausgesetzt sind – und die Frage, wie ihre Berichte veröffentlicht werden können, ohne sie weiter zu gefährden. Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit russischen Exilmedien: Jeden Mittwoch veröffentlicht die taz Panter Stiftung eine Auswahl aus dem russischen Exilmedium Meduza, basierend auf Recherchen unabhängiger russischer Journalist:innen im Exil. Ein weiteres Projekt ist die Kolumne „Krieg und Frieden – ein Tagebuch“, in der Journalist:innen aus der Ukraine, dem Baltikum, dem Südkaukasus und Zentralasien sowie aus dem Exil über Krieg, Alltag und gesellschaftliche Umbrüche schreiben. In dieser Podcast-Folge kommen Autor:innen dieses Projekts selbst zu Wort. Journalist:innen aus Odesa, Riga und Almaty berichten von ihren Gedanken zum Jahreswechsel, von Ängsten, Hoffnungen und Momenten des Innehaltens. Ihre Berichte zeigen, wie tief politische Entwicklungen in den Alltag eingreifen: in Familienleben, Traditionen, Sprache und Erinnerungen. Unser Fenster nach Belarus/Russland erscheint am letzten Tag des Monats. Ab Januar 2026 wird das Fenster auf andere Länder im postsowjetischen Raum blicken.
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Geschafft? Klarkommen in Deutschland – (wie) geht das?
In der fünften Folge der Freie Rede-Reihe „Geschafft?“ geht es um die Herausforderungen, die nach dem Ankommen in Deutschland anstehen. Klarkommen in Deutschland - (wie) geht das? Zu Gast sind der geflüchtete syrische Journalist und heutige taz Nord-Kolumnist Hussam Al Zaher und Doris Akrap, Ressortleiterin bei taz zwei und medien, als jugoslawische Staatbürgerin in Deutschland geboren. Host der Folge ist Ruth Fuentes. Ein fremdes Land, eine fremde Sprache und ein anderer Umgang miteinander. Wer aus einem anderem kulturellem Hintergrund in Deutschland ankommt, sieht sich erstmal mit viel Neuem konfrontiert. Einige Fragen die auftauchen: Warum ist es in Deutschland eigentlich immer so still? Was hat die Religion damit zu tun? Warum tun sich Deutsche so schwer damit Emotionen zu zeigen? Welche Kulturclashs kann man in Deutschland erleben? Und inwieweit unterscheidet sich die deutsche Medienwelt von der syrischen? Denn zwischen Behördengängen und Sprachkursen fragen sich geflüchtete Journalisten zudem, ob sie ihren Beruf hier überhaupt noch weiter werden ausüben können. Die Podcastreihe „Geschafft? Zehn Jahre nach der Ankunft“ ist ein Projekt der taz Panter Stiftung. Parallel zu den sechs Podcastfolgen werden zehn Kolumnen von diesen und anderen Geflüchteten unter dem Titel „Ankommen“ im taz-Schwerpunkt zu 10 Jahren Flüchtlingssommer veröffentlicht.
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Unser Fenster nach Belarus: der vergessene Staat im Ukraine-Konflikt
Im neuen Podcast „Freie Rede“ der taz Panter Stiftung begrüßt Gastgeber Tigran Petrosyan die belarussische Historikerin und Journalistin Kseniya Lutskina. Nach den Protesten von 2020 wurde sie in Belarus zu vier Jahren Haft verurteilt – heute lebt sie in Berlin und engagiert sich in verschiedenen Osteuropa-Projekten der Stiftung. Die Themen des Gesprächs sind brisant: der amerikanische und der europäische Friedensplan für die Ukraine, die Frage der territorialen Souveränität sowie die politische Lage zwischen Russland, der Ukraine und Belarus. Lutskina weist auf eine zentrale Unklarheit hin: „Innerhalb welcher Grenzen soll die Souveränität der Ukraine bestätigt werden?“ Russland werde, so erläutert sie, niemals zu den Grenzen von 1991 zurückkehren, und sowohl Donbass als auch Krim blieben ungeklärte Streitpunkte. Besonders eindrücklich beschreibt Lutskina das systematische, geiselnahmeähnliche Vorgehen des Regimes – von politischen Gefangenen bis zu Lkw-Fahrern an der EU-Grenze. „Lukaschenko will sagen: Ich lasse die Menschen frei, fangt bitte an, mit mir zu reden,“ erläutert sie. In Wahrheit handle es sich um „regelrechten Menschenhandel“, der seit 2024 wieder betrieben werde. Auch die aktuellen Grenzblockaden bewertet sie klar: „Lukaschenko hat litauische Lastwagen als Geiseln genommen. Er lässt sie einfach nicht raus.“ „Je länger der Krieg dauert, desto größer wird die wirtschaftliche Abhängigkeit von Belarus gegenüber Russland,“ fasst Lutskina zusammen.
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Geschafft? Ankommen mit doppeltem Maß
Als 2022 Hunderttausende aus der Ukraine nach Deutschland kamen, durften sie gratis mit dem Zug fahren, kamen oftmals privat unter, erhielten einen relativ gesicherten Aufenthaltsstatus, Bürgergeld und rasch auch eine Arbeitserlaubnis. Bei Menschen die aus 2015 und später aus Syrien kamen war die Flucht oftmals extrem gefährlich, das Ankommen und die Aufnahme komplizierter und langwieriger. Hat diese ungleiche Behandlung etwas mit Rassismus zu tun? Gibt es Solidarität zwischen den Communities? Und wie blicken sie auf Deutschland und die hier zunehmende Ausländerfeindlichkeit? Darum geht es in der vierten Folge von geschafft? mit Yahya Alaous, Darka Gorova und taz-Redakteurin Susanne Memarnia. Yayha Alaous ist 2015 selbst mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern aus Syrien nach Deutschland geflohen. Er hat in Syrien als Journalist kritisch über die Regierung berichtet und saß dafür zwei Jahre lang im Sednaya-Gefängnis. In Deutschland arbeitete er als Kolumnist für die Süddeutsche Zeitung und fürs Handelsblatt, schrieb zusammen mit einem deutschen Kollegen ein Buch über ihre deutsch-syrische Freundschaft und arbeitet heute in einer Organisation, die Geflüchtete unterstützt. Darka Gorova kommt aus Kyjiw und floh kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine mit ihrem Sohn nach Berlin. Auch sie arbeitete in ihrer Heimat als Journalistin. Heute schreibt sie für Amal Berlin, einem mehrsprachigen News-Portal für Geflüchtete, die in Deutschland leben. Susanne Memarnia ist Redakteurin im Berlin-Teil der taz und beschäftigt sich besonders mit Migration und Antirassimus. Die Moderation übernimmt Alice von Lenthe, Volontärin bei der taz. Die Podcastreihe „Geschafft? Zehn Jahre nach der Ankunft“ ist ein Projekt der taz Panter Stiftung. Parallel zu den sechs Podcastfolgen werden zehn Kolumnen von diesen und anderen Geflüchteten unter dem Titel „Ankommen“ im taz-Schwerpunkt zu 10 Jahren Flüchtlingssommer veröffentlicht.
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Green Panter Amazonien: vor der COP30 in Belém - Schmelztiegel Amazonien
Amazonien ist ein Gebiet der Superlative. Es ist der größte tropische Regenwald und eines der artenreichsten Biome der Erde – und spielt darum eine wichtige Rolle bei der globalen Klimaregulierung. Noch ist Amazonien eine CO2-Senke, doch sollte die Abholzung weiter anhalten, könnte sich das künftig ändern, was schwerwiegende Folgen weit über Lateinamerika hinaus hätte. In unserem Podcast der Reihe „Freie Rede“ haben wir drei Journalist:innen aus dem brasilianischen Teil Amazoniens eingeladen: Fábia Sepêda ist Moderatorin und Reporterin bei TV Liberal in Belém, Cley Medeiros Reporter bei der Tageszeitung A Crítica in Manaus und Felipe Corona ein Journalist aus dem abgelegenen Porto Velho im Bundesstaat Rondônia nahe der Grenze zu Bolivien. Die drei Kolleg:innen gehören zu einer Gruppe von zehn Journalist:inen aus acht Ländern der Amazonas-Region, die im Vorfeld der UN-Weltklimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém für den Workshop Green Panter Amazonia der taz Panter Stiftung nach Berlin gekommen waren. Moderiert wird der Podcast vom Journalisten Niklas Franzen. Der teils in Brasilien lebende taz-Autor hat zusammen mit Ole Schulz von der taz Panter Stiftung den Workshop Green Panter Amazonia geleitet. Die Podcastreihe „Freie Rede“ ist ein Projekt der taz Panter Stiftung. Die im Workshop Green Panter Amazonia entstandenen Texte können auf dem taz-Schwerpunkt „Amazonien im Fokus“ gelesen werden. Ole Schulz und Niklas Franzen haben das Projekt geleitet.
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Unser Fenster nach Belarus: Zuflucht für die Wahrheit
In der neuen Folge des Podcasts „Freie Rede“ ist Glafira Zhuk zu Gast – eine junge belarussische Journalistin, die wegen ihrer Berichterstattung über Studierendenproteste in Minsk ins Gefängnis kam – und heute im Exil lebt. „Ich wurde an meinem 20. Geburtstag verurteilt – 30 Tage Haft, weil ich über einen Prozess berichtet hatte“, erzählt Zhuk. Nach ihrer Freilassung stand sie vor einer Entscheidung: bleiben und schweigen – oder fliehen und weitermachen. Ihr Weg führte sie von Minsk über Kyjiw und Polen nach Deutschland. In Berlin fand sie schließlich Zuflucht durch das „Refugium“-Programm der taz Panter Stiftung – ein Stipendium, das Journalist:innen im Exil unterstützt, die wegen ihrer Arbeit bedroht oder verfolgt werden. „Diese sechs Monate haben mir geholfen, meine psychische Gesundheit wiederzufinden – nach Jahren voller Repression, Krieg und Angst“, sagt Zhuk. Gleichzeitig zeigt das Gespräch, wie Programme wie „Refugium“ Freiräume schaffen – für journalistische Arbeit, Reflexion und Neubeginn. „Für mich ist es wichtig, dass weiterhin über Belarus berichtet wird – damit die Menschen wissen, dass es uns gibt“, sagt Zhuk. Zhuk war eine der drei Refugium-Aussteitstipendiatin im Jahr 2025. Nach ihrem Aufenthalt in Berlin zieht sie nach Litauen, von wo aus sie künftig für das Projekt der taz Panter Stiftung „Krieg und Frieden. Ein Tagebuch“ schreiben wird. Die Moderation übernimmt Tigran Petrosyan, Leiter der Osteuropa-Projekte der taz Panter Stiftung.
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Green Panter MENA - Zwischen Krieg und Klimakrise
„Ich denke, wenn der Krieg im Sudan nicht genug Aufmerksamkeit durch die Politik bekommt, dann hilft vielleicht die Umweltperspektive dabei, dass diese Geschichten aus dem Sudan die Welt erreichen“, sagt die sudanesische Journalistin Reham Abbas. Trotz des blutigen Machtkampfs, der seit 2023 zwischen der sudanesischen Armee (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) herrscht, versucht sie, die Zusammenhänge zwischen Krieg, Klimakrise und Umweltzerstörung in ihrer Berichterstattung sichtbar zu machen. Doch wie erzählt man von Umwelt und Klima in einem Land, das mitten in einer der schlimmsten humanitären Katastrophen unserer Zeit steckt – mit mehr als 14 Millionen Menschen auf der Flucht und einer hungernden Bevölkerung? Auch die Journalistin Rawan Ezzedine aus dem Libanon möchte zeigen, dass Klimageschichten auch in Kriegs- und Krisenzeiten erzählt werden müssen. Seit dem Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 hat sich der Konflikt im Süden des Libanons verschärft. Gleichzeitig steckt das Land in einer tiefen Wirtschaftskrise und politischer Lähmung, die es in einen dauerhaften Ausnahmezustand versetzen. Aber nicht trotz dieser Bedingungen, sondern gerade deshalb meint Ezzedine: „Es ist keine Option, aufzuhören. Wir müssen weitermachen.“ Wie schaffen die beiden Journalistinnen es trotz dieser Umstände weiter, über die Klimakrise und ihre Folgen zu berichten? Darüber spricht die freie Journalistin Céline Weimar-Dittmar in dieser Folge von Freie Rede mit Ezzedine und Abbas. Beide sind Teil des Green Panter MENA-Projekts der taz Panter Stiftung, das seit Ende 2024 25 Journalistinnen aus 16 arabischsprachigen Ländern zu Klimathemen vernetzt und weiterbildet. Am 3. November erscheint eine 8-seitige Beilage des Projekts Green Panter MENA zusammen mit der wochentaz. Weitere Informationen: https://taz.de/Klimajournalismus-in-der-MENA-Region/!vn6040930/ https://taz.de/stiftung [email protected]
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Geschafft? - Die EU schottet sich weiter ab – was passiert im Mittelmeer?
In der dritten Folge der Podcastreihe „Geschafft?“ zu 10 Jahren „Summer of Migration“ geht es um zivile Seenotrettung auf dem Mittelmeer und die Abschottungspolitik der EU. Sprache ist Deutsch und Englisch. Noch heute versuchen regelmäßig Menschen über verschiedene Mittelmeerrouten Europa zu erreichen. Viele kommen dabei in überfüllten Schlauchbooten, und ohne genügend Verpflegung und Treibstoff. Die Gefahr zu Kentern oder die europäische Küste gar nicht zu erreichen, ist hoch. Insgesamt schätzt man die Anzahl der seit dem Jahr 2014 im Mittelmeer ertrunkene Geflüchteten auf knapp 32.000. Was bewegt Menschen, das Risiko auf sich zu nehmen, mit einem einfachen Boot über das Mittelmeer nach Europa kommen? Wie hat sich die Lage für Geflüchtete und Seenotrettungsorganisationen in den letzten 10 Jahren verändert? Welche Rolle spielen EU-Gelder vor der libyschen Küste? Und was muss unbedingt anders werden? Zu Gast sind der geflüchtete Journalist Osamah Ali Hamad und taz Auslandsredakteur Fabian Schroer. Osamah Ali Hamad ist selbst 2015 zum Teil über das Mittelmeer nach Europa migriert: in einem Boot über die Ägäis von der Türkei nach Griechenland. Er stammt aus einer syrischen Oppositionsfamilie und hat schon immer im Exil gelebt. Fabian Schroer war vor Kurzem fast zwei Wochen mit der Seawatch5 auf dem Mittelmeer unterwegs und hat von dort aus für die taz berichtet. Am Mikro: Ruth Fuentes. #migration #2015 #syrien #syria #flucht #journalism #journalismus #taz #tazpanterstiftung #mittelmeer
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Unser Fenster nach Russland: Zwischen Drohne und Drohung
Podcast aus Riga: Russlands Luftraumverletzungen sorgen in Europa für Sorge: Provokation oder psychologische Kriegsführung? Im Baltikum, nah an Russland und geprägt von der Sowjetvergangenheit, ist die Perspektive auf Sicherheit oft eine andere. Im Media Hub der taz Panter Stiftung sprechen wir mit der russischen Journalistin Arina Kochemarova (Tallinn), dem belarussischen Investigativjournalisten Alexandr Vostrov (Vilnius) und der Psychologin Maria Sabunaeva (Berlin) über Bedrohungen, Desinformation und die Rolle sozialer Netzwerke. Der Podcast ist Teil des Exilworkshops, den die taz Panter Stiftung im September 2025 in Lettland organisiert hat. Moderation: Tigran Petrosyan, Leiter der Osteuropa-Projekte der taz Panter Stiftung.
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Geschafft? - Flucht, Deals, Machtspiele: Migration als geopolitische Waffe
In dieser zweiten Folge von „Geschafft?" geht es um den Zusammenhang zwischen Flucht und Geopolitik. Sind Migrationsabkommen wie der EU-Türkei-Deal von 2016 eine Einladung zur Erpressung? Wie nutzen Länder geflüchtete Menschen als Waffe gegen andere Länder? Und wie kann sich Europa aus dieser Logik befreien? Zu Gast sind der aserbaidschanische Investigativjournalist Jasur Mammadov und taz-Redakteur Christian Jakob. Die Moderation übernimmt taz-Volontärin Alice von Lenthe. Während des sogenannten „Fluchtsommers 2015" erlebte Deutschland innerhalb weniger Monate eine ungewohnt hohe Zuwanderung. Über 1,8 Millionen Menschen migrierten und flohen im Jahr 2015 insgesamt nach Deutschland, viele aus Kriegsgebieten wie Syrien, Afghanistan und dem Irak. In Deutschland zeigten damals viele Menschen eine große Hilfsbereitschaft. Der prägendste Satz dieser Zeit war wohl die Aussage der damaligen CDU-Kanzlerin Angela Merkel: „Wir schaffen das!“ Zugleich hat die AfD in den letzten zehn Jahren stark an Zuspruch in der Bevölkerung gewonnen – vor allem mit dem Thema Migration. Auch die Parteien der Mitte fordern mittlerweile eine strengere Regulierung von Migration. Darum geht es in den insgesamt sechs Folgen der Podcastreihe „Geschafft? Zehn Jahre nach der Ankunft." Ein Projekt im Format Freie Rede der taz Panter Stiftung. Weitere informationen: https://taz.de/stiftung/podcasts und [email protected] #migration #2015 #syrien #geopolitik #flucht #journalismus #taz #tazpanterstiftung
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Versöhnung in Syrien: sich als Volk neu kennenlernen
Nach dem Sturz des Diktators al-Assad 2024 steht das neue Syrien vor großen Herausforderungen. Eine davon: Aus einem vielfältigen, aber gespaltenen Land wieder eines werden zu lassen. In dieser Podcastfolge spricht die taz-Nahost-Redakteurin Lisa Schneider mit Teilnehmerinnen des Projekts „Her Turn – Supporting Female Journalists in Syria“ der taz Panter Stiftung. Die taz Panter Stiftung setzt sich ein für Pressefreiheit weltweit, auch in Syrien. Im Rahmen des Projektes coacht sie seit Frühling 2025 eine Gruppe syrischer Journalistinnen. Sie stammen aus ganz unterschiedlichen Landesteilen, Religionsgruppen und ethnischen Gruppen – und stehen damit auch für die Vielfalt Syriens. Beim Auftakttreffen in der libanesischen Hauptstadt Beirut im Mai 2025 haben sich die Frauen kennengelernt – und festgestellt: Sie wissen so wenig über die jeweils anderen. Wie können diese Differenzen überwunden werden? Die Teilnehmerinnen schreiben auch regelmäßig in der taz-Kolumne Trümmer und Träume. Dieser Podcast erscheint in zwei Fassungen: Sie können ihn hier auf Deutsch hören oder in der arabischen Originalfassung auf der Plattform des syrischen Radiosenders Radio Arta. Weitere Informationen: [email protected]
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Unser Fenster nach Russland: Junge Generationen in Russland
Im Mittelpunkt der aktuellen Folge von "Unserem Fenster nach Russland" steht die Situation junger Menschen in Russland. Was geschieht derzeit an Schulen und Universitäten? Welche Rolle spielt staatliche Propaganda im Alltag der Jugend? Gibt es noch oppositionelle Studierendenbewegungen – oder sind sie längst im Untergrund verschwunden? Und welchen Einfluss hat die enge Verbindung zwischen Kirche und Staat auf die junge Generation? Darüber sprechen wir mit Ekaterina Martynova, Journalistin und Herausgeberin des unabhängigen russischen Mediums DOXA. Trotz massiver Repressionen – darunter Verhaftungen, die Blockierung ihrer Website und die Einstufung als „unerwünschte Organisation“ – setzt DOXA ihre Arbeit fort: im Exil, teils anonym. Während sich ein kleiner Teil junger Menschen im Untergrund organisiert, feministische oder inzwischen verbotene Bücher liest, erlebt das öffentliche Leben auf den Straßen eine alarmierende Entwicklung: Rechtsextreme Gewalt nimmt drastisch zu. Verschiedene ultrarechte Gruppen formieren sich, veröffentlichen in Telegram-Kanälen und anderen sozialen Netzwerken Videos, in denen sie zeigen, wie sie Migranten, LGBTQ+-Personen oder Obdachlose brutal attackieren. Mehr zur Podcast-Reihe: taz.de/stiftung/podcasts Kontakt: [email protected] #tazpanterstiftung #russland #jugend #propaganda #kirche #schule #widerstand
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Geschafft? - Willkommenskultur 2015: was ist davon übrig?
Während des sogenannten „Fluchtsommers 2015“ erlebte Deutschland innerhalb nur weniger Monate eine ungewohnt hohe Zuwanderung. Über 1.8 Millionen Menschen migrierten insgesamt im Jahr 2015 nach Deutschland, viele aus Kriegsgebiete, aus Syrien, Afghanistan und Irak. In Deutschland zeigten damals viele Menschen eine unglaubliche Hilfsbereitschaft. Der prägendste Satz dieser Zeit war wohl die Aussage der damaligen CDU-Kanzlerin Angela Merkel: „Wir schaffen das!“ Zugleich hat AfD hat über die letzten Jahre stark an Zuspruch in der Bevölkerung gewonnen – vor allem mit dem Thema Migration. Auch die Parteien der Mitte fordern mittlerweile eine strengere Regulierung von Migration. Darum soll es in den nächsten sechs Folgen der Podcastreihe „Geschafft? Zehn Jahre nach der Ankunft“. Ein Projekt im Format Freie Rede der taz Panter Stiftung. In der ersten Folge geht es um das Thema Willkommenskultur. Kann man bei einer kurzfristigen Hilfsbereitschaft gegenüber Geflüchteten schon von einer Willkommenskultur sprechen? Wo findet man diese heute noch? Zu Gast sind Selma Kral, eine syrische Journalistin, die 2015 ihr Heimatland verlassen musste und heute in Berlin lebt, und Frederik Eikmanns, taz Redakteur für Migrationsthemen im Inlandsressort. Die Moderation übernimmt Ruth Fuentes. #migration #2015 #syrien #syria #flucht #journalism #journalismus #taz #tazpanterstiftung
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Refugium-Auszeit-Stipendium 2025: Venezuela
Journalismus für Menschenrechte macht die venezolanische Journalistin Ronna Rísquez, die 2025 für drei Monate Refugium-Stipendiatin war. In dieser neuen Podcastfolge berichtet Rísquez über ihre Arbeit unter Bedrohung und ihre Auszeit in Berlin. Das Refugium-Stipendium von taz Panter Stiftung und Reporter ohne Grenzen ermöglichte ihr eine Pause, eine sichere Zeit, um sich auf unabhängigen Journalismus zu konzentrieren und um Kraft zu tanken. Rísquez kämpft seit über 25 Jahren gegen Repression in Venezuela. Ihr Buch Tren de Aragua über organisierte Kriminalität führte zu Drohungen. Medien werden dort kontrolliert, viele Journalist*innen verfolgt. Digitale Medien und kreative Formen des Widerstands sind entscheidend. Sie setzt sich besonders für Gewaltopfer ein und sieht ihre Arbeit als „Verteidigung der Armen“. Ihre Erfahrungen sollen Journalistinnen weltweit Mut machen. Das Gespräch führte die Journalistin und Leiterin der taz Panter Stiftung, Gemma Terés Arilla. Die Folge wurde aus Sicherheitsgründen erst nach ihrem Stipendium veröffentlicht. #venezuela #pressefreiheit #freedomofthepress #journalism #journalismus #exile #exilo #periodismocritico #periodismo #stipendium #fellowship #beca
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Unser Fenster nach Belarus: Der Protest ist nicht tot
Im Sommer 2020 wurde Belarus international wegen der Anti-Lukaschenko-Proteste bekannt. Anlass war insbesondere die Präsidentschaftswahl, die am 9. August 2020 endete und international weitgehend als Scheinwahl gilt. Die Massenproteste in Belarus hatten jedoch schon vor der Wahl begonnen. Nach der Wahl wurde die polizeiliche Repression stärker, und es kam zu einer Festnahmewelle. Fünf Jahre später fragen wir uns, wie Journalist:innen, Aktivist:innen und Künstler*innen gegen autoritäre Regime in Russland, Belarus und Aserbaidschan sowie im Exil kämpfen. Zu Gast sind Sonya Groysman, eine russische Journalistin im Exil in Barcelona, Leyla Mustafayeva, eine aserbaidschanische Journalistin in Berlin, sowie Mykita, ein belarussischer Aktivist, der in Warschau lebt und im Vorstand der Belarussischen Studentenvereinigung aktiv ist. Seinen Nachnamen nennt er aus Sicherheitsgründen nicht. Die Moderation übernimmt Tigran Petrosyan, Leiter der Osteuropa-Projekte der taz Panter Stiftung. Die drei Podcast-Gäste waren Teil eines Workshops der taz Panter Stiftung rund um das Thema Exil im Juli 2025 in Berlin: https://taz.de/Workshops-der-taz-Panter-Stiftung/!vn6098765/ Mehr zur Podcast-Reihe: taz.de/stiftung/podcasts und taz.de/kriegundfrieden Kontakt: [email protected] #tazpanterstiftung #belarus #exil #pressefreiheit #proteste #russland #aserbaidschan
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Exilstimmen: Wie Exil zur Kraftquelle wird (Live-Podcast)
Obwohl sie im Exil leben, gestalten Medienschaffende und Aktivist:innen aus Russland, Belarus oder Aserbaidschan weiterhin den öffentlichen Diskurs in ihren Heimatländern. Sie kämpfen gegen Propaganda und stärken die Zivilgesellschaft. Wie gelingt der Kampf von außen? Am 16. Juli 2025 fand im Deutschen Theater in Berlin eine Podiumsdiskussion rund um die Lage der Exiljournalist:innen und -aktivist:innen statt. Moderiert wurde sie von Gemma Terés Arilla, Leiterin der taz Panter Stiftung, und Tigran Petrosyan, Leiter der Osteuropa-Projekte der taz Panter Stiftung. Zu Gast waren drei der 16 Journalist:innen und Aktivist:innen, die Mitte Juli in Berlin an dem ersten von vier Workshops rund um Exilerfahrungen teilgenommen haben. Die taz Panter Stiftung wird noch weitere drei Treffen im Jahr 2025 und 2026 in Berlin und im Ausland organisieren. Arzu Geybulla (Aserbaidschan), Arnold Khachaturov (Russland) und Kseniya Lutskina (Belarus) haben an der Diskussion teilgenommen. Exil-Texte wurden im Laufe der Veranstaltung von Javid Abdullayev (Aserbaidschan), Maria Sabunaeva (Russland) und Lizaveta Dauhulevic (Belarus) vorgelesen. Weitere Informationen: https://taz.de/Workshops-der-taz-Panter-Stiftung/!vn6098765/ #exil #exile #journalismus #journalism #belarus #russland #russia #aserbaidschan #azerbaijan
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Frauen, Sport und Journalismus: Anpassen oder eigene Fußballkultur genießen?
Die Fußballeuropameisterschaft der Frauen zieht nicht mal ansatzweise so viele Menschen ins Stadion wie der Männerfußball. Schade – oder vielleicht doch besser so? In dieser Folge des Podcasts Freie Rede sprechen wir über Fußballkultur. Es geht um die Frage, ob Gleichstellung wirklich bedeutet, dass alles gleich sein muss – oder ob gerade im Unterschied eine Stärke liegt. Zu Gast sind die Fußballfans und Sportjournalistinnen Selin Mercan, Nina Gessner und Inga Hoffmann. Im Gespräch mit der Moderatorin Wiebke Howestädt diskutieren sie darüber, welchen Herausforderungen der Frauenfußball ausgesetzt ist und ob Anpassung wirklich immer Fortschritt bedeutet. Weitere Informationen: https://taz.de/Workshop-der-taz-Panter-Stiftung/!vn6092262/ #sport #frauen #em #journalismus #nachwuchs #fankultur
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Frauen, Sport und Journalismus: Kotzen, Kacken, Körperkrisen
Fußball-EM der Frauen, Tour de France, Wimbledon. Aktuell wimmelt es nur so von großen Sportveranstaltungen. Aus diesem Anlass haben sich Nathalia, Josi und Nina gedacht, Fragen an den Sport zu stellen, die sonst keiner stellt. Wie pinkelt man zum Beispiel vom Rad bei der Tour de France? Wie gehen Leistungssportlerinnen mit ihrer Periode um? Und warum müssen viele Sportler*innen nach harten körperlichen Belastungen kotzen? Diese und weitere Körperflüssigkeiten behandeln wir in unserer Folge „Kotzen, Kacken, Körperkrisen". Die Folge ist aus dem Workshop für Sportjournalistinnen entstanden, die die taz Panter Stiftung im Juli 2025 zur EM organisiert hat. Weitere Informationen: https://taz.de/Workshop-der-taz-Panter-Stiftung/!vn6092262/ #sport #frauen #em #journalismus #nachwuchs
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Unser Fenster nach Belarus: Was steckt hinter der Freilassung von 14 politischen Gefangenen?
Nach dem Besuch einer US-Delegation in Minsk am 21. Juni wurden 14 politische Gefangene, darunter der ehemalige Oppositionsführer Sergej Tichanowski, überraschend freigelassen und aus dem Land gebracht. „Wichtig ist aber zu verstehen, dass diese Menschen nach der Freilassung nicht einfach so ausgereist sind. Sie wurden gewaltsam aus Belarus deportiert und mit Fahrzeugen an die litauische Grenze gebracht. Zumindest ein Teil von ihnen befand sich in diesen Fahrzeugen“, erzählt die belarusische Journalistin Nasta Zakharevich in diesem Podcast. Warum hat Alexander Lukaschenko einen der bekanntesten Oppositionspolitiker freigelassen? Welche Interessen haben die USA an einer Normalisierung der Beziehungen zum Regime in Belarus? Warum findet ein solcher Besuch gerade jetzt statt? Warum lässt Lukaschenko jetzt Kontakt zu? Was hat das zu bedeuten? Am letzten Tag des Monats erscheint eine neue Podcastfolge mit Exilstimmen aus Russland und Belarus. Mehr zur Podcast-Reihe: taz.de/stiftung/podcasts und taz.de/kriegundfrieden Kontakt: [email protected] #tazpanterstiftung #belarus #gefangene #litauen #pressefreiheit #politik
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Unser Fenster nach Russland: Museen als Propagandawerkzeuge
Die Kultur wird zur Bühne für Propaganda. Zunehmend geraten auch Museen unter staatliche Kontrolle. Neue Ausstellungen glorifizieren das Militär, Schüler:innen werden zu Besuchen verpflichtet, und moderne Medientechnik erzeugt gezielt emotionale Wirkung. Im Podcast sprechen der exilierte Journalist Alexey Shishkin und die Kulturwissenschaftlerin Anastasiia Serikova über die Instrumentalisierung von Museen, gestohlenes Kulturerbe aus der Ukraine und den Verlust kultureller Freiheit. Am letzten Tag des Monats erscheint eine neue Podcastfolge mit Exilstimmen aus Russland und Belarus. Mehr zur Podcast-Reihe: taz.de/kriegundfrieden und taz.de/stiftung/podcasts Kontakt: [email protected] #tazpanterstiftung #russland #museen #ukraine #exil #exilmedien #deutschland #estland
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Türkei: Minoritäten in der Türkei
In der Türkei hat die Verfolgung von Minoritäten historische Kontinuität – aktuell, gegen Geflüchtete und Queere. Ein Überblick mit der Journalistin Çiçek Tahaoğlu. Eine Demokratie funktioniert über Mehrheiten – doch wo es eine Mehrheit gibt, gibt es auch immer Minderheiten. Der Umgang eines Staates mit diesen ist auch immer Gradmesser für den Zustand seiner Demokratie. Die Türkei ist in vielerlei Hinsicht eine pluralistische Gesellschaft und seit Jahrhunderten das zu Hause vieler Minoritäten. Leider gibt es auch eine historische Kontinuität, was die gesellschaftliche und staatliche Verfolgung dieser angeht. In dieser Podcast-Reihe blicken wir anlässlich der Verhaftung von Ekrem Imamoğlu und der damit ausgelösten Protestwelle auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei. In der 6. und letzten Folge dieser Serie geht es um die sprachliche, kulturelle, religiöse und sexuelle Diversität von Menschen in der Türkei. Den Umgang der AKP-Regierung mit diesen Gruppen und um die Frage, ob es ein historisches Bewusstsein für vergangene Verbrechen gibt? Hierzu haben wir die Journalistin Çiçek Tahaoğlu eingeladen. Sie beobachtet die intersektionelle feministische Bewegung in der Türkei und alle Bewegungen, die für die Anerkennung ihrer Rechte in der türkischen Mehrheitsgesellschaft kämpfen. Weitere Informationen: taz.de/stiftung/podcasts
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Türkei: Wirtschaft - „Sie geben Geld aus, das sie nicht haben“
Wenn man in der Türkei die Menschen fragt: Was sind die dringlichsten Probleme des Landes“ antworten über 60 Prozent – „Die Wirtschaft“. Das sagen türkische Meinungsforschungsinstitute wie KONDA oder METROPOL. Bereits seit einigen Jahren steht es schlecht um die Ökonomie in der Türkei. Doch in den vergangenen Monaten hat sich die wirtschaftliche Lage noch um einiges zugespitzt. Die Inflation liegt aktuell bei über 38 Prozent, die Mieten in den Großstädten kosten mehr, als die Menschen im Monat verdienen und der festgesetzte Mindestlohn reicht schon lange nicht mehr aus, um über die Runden zu kommen – denn er liegt noch unter der türkischen Armutsgrenze, die umgerechnet ungefähr 550 Euro beträgt. Von dieser Situation ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung betroffen. Fast 60 Prozent der Arbeitnehmer*innen verdienen nur dieses gesetzliche Minimum. Gleichzeitig wächst der Unmut über Korruption und die wirtschaftspolitischen Alleingänge der Regierung. Sie versucht durch hohe Leitzinsen ausländische Investoren zu halten, hat aber keine nachhaltigen Lösungen für die Wirtschaftskrise. In dieser Podcast-Reihe blicken wir anlässlich der Verhaftung von Ekrem Imamoğlu und der damit ausgelösten Protestwelle auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei blicken. einmal die Woche auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei. Die Podcast-Reihe „Türkei“ im Format „Freie Rede“ ist ein Projekt der taz Panter Stiftung und wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Die taz Panter Stiftung freut sich über Unterstützung: taz.de/spenden Weitere Informationen: taz.de/stiftung/podcasts
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Türkei: Feminismus in der Türkei
Die Frauenbewegung und der Kampf um Frauenrechte haben eine lange Tradition in der Türkei. Schon zur Republikgründung waren Frauen und ihre Rechte ein Thema, das politisch ganz oben verhandelt wurde. Rückblickend kann man sagen, dass Feminismus eine politische Modernisierungsmaßnahme war, mit der die damalige politische Elite Fortschritt und Überlegenheit demonstrieren wollte. Noch vor vielen anderen westlichen Staaten Europas führte der Republikgründer Atatürk das aktive und passive Wahlrecht für Frauen ein. Außerdem ermöglichte er Mädchen einen gleichberechtigten Zugang zum staatlichen Bildungssystem. Und Dennoch: Die Freiheit der Frau war trotz prominenter Feministinnen stets abhängig von der Gunst des nationalistischen und patriarchal geprägten Staates. Erst nach dem Putschversuch 1980 gründeten sich nicht staatliche feministische Organisationen. Sie kämpften als Teil der zweiten feministischen Welle erfolgreich für die Rechte von Frauen in Politik und Zivilgesellschaft. In dieser Podcastreihe beschäftigen wir uns anlässlich der Verhaftung von Ekrem İmamoğlu und der damit ausgelösten Protestwelle, mit den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei. Für ein besseres Verständnis von der türkischen Gesellschaft blicken wir in der aktuellen Folge auf den Kampf der Frauen und gehen der Frage nach, was Feminismus heute in der Türkei bedeutet. Hierzu haben wir die Journalistin Çiçek Tahaoğlu eingeladen. Sie beobachtet seit vielen Jahren feministische Strömungen beobachtet. Die Podcast-Reihe „Türkei“ im Format „Freie Rede“ wird ausschließlich durch Spenden finanziert, und die taz Panter Stiftung freut sich über Unterstützung: taz.de/spenden Weitere Informationen: taz.de/stiftung und taz.de/stiftung/podcasts
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Türkei: Pressefreiheit in der Türkei
Wo nicht unabhängig berichtet werden darf und wo Menschen ihre Meinung nicht frei äußern können, werden auch andere Menschenrechte verletzt. 2025 listete Reporter ohne Grenzen die Türkei auf Platzt 159 von 180. In den vergangenen Jahren hat sie sich mehr oder weniger um diese Positionen bewegt. Seit den Gezi-Protesten 2013 und dem Putschversuch 2016 die Repressionen gegen die Medien in einem bisher nicht dagewesenen Ausmaß. Hunderte Journalist*innen wurden in den vergangenen Jahren festgenommen und vor Gericht gebracht. Unternehmen zu hohen Geldstrafen verurteilt. Die sozialen Medien und das Internet sind für oppositionelle Medienschaffende ein Schlupfloch. Aber auch das steht immer stärker unter Kontrolle. Die Regierung sperrt die Domains von Webpräsenzen, blockiert den Zugang zu Kommunikationsdiensten und drosselt neuerdings auch die Internetgeschwindigkeit. Zum 3. Mai – dem internationalen Tag der Pressefreiheit wollen wir dieser Folge über die Arbeitsbedingungen und Herausforderungen von Journalist*innen in der Türkei sprechen. Wir haben hierfür den Journalisten Ali Çelikkan eingeladen. Er ist taz-Autor und ehemaliges Mitglied der taz.gazete Redaktion (ein Projekt der taz Panter Stiftung, 2018-2021) und schreibt regelmäßig über Presse und andere Freiheiten in der Türkei. Die Podcast-Reihe „Türkei“ im Format „Freie Rede“ wird ausschließlich durch Spenden finanziert, und die taz Panter Stiftung freut sich über Unterstützung: taz.de/stiftung
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Unser Fenster nach Russland: Chancen des Exiljournalismus
Seit der Invasion Russlands in die Ukraine hat sich die Lage der Pressefreiheit in Russland drastisch verschärft. Doch nicht nur dort: Auch in anderen postsowjetischen Ländern wie Belarus oder Aserbaidschan wurden zahlreiche unabhängige Medien verboten, kritische Journalist:innen verfolgt, inhaftiert oder ins Exil gedrängt. Unterdrückung, Zensur und Repression gehören zum Alltag vieler Medienschaffender. Viele von ihnen haben in Berlin Zuflucht gefunden. Hier hat sich ein neuer Knotenpunkt des Exiljournalismus gebildet: das „Journalists in Need Network“ – kurz JINN. Gegründet wurde das Netzwerk von Sergey Medvedev. JINN unterstützt Exiljournalist:innen mit Infrastruktur, Beratung, digitalen Plattformen und einem starken Netzwerk – und setzt sich dafür ein, dass unabhängige Stimmen trotz Repressionen weiterhin Gehör finden. Medvedev war am 26. April zu Gast beim Live-Podcast der taz Panter Stiftung im Rahmen des taz lab. Weitere infos: https://www.jinn-media.org/en/ Mehr zur Podcast-Reihe: taz.de/kriegundfrieden und taz.de/stiftung/podcasts
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Türkei: Zivilgesellschaft in der Türkei - „Es mangelt an juristischer Weitscht“
In der Podcast-Reihe „Freie Rede“ Türkei der taz Panter Stiftung, blicken wir in den kommenden Wochen einmal in der Woche auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei und widmen uns dabei je einem Thema, wie Frauen, Zivilgesellschaft oder Medien. Die zweite Folge widmen wir der Zivilgesellschaft. Im Engagement für Gerechtigkeit und Menschenrechte sind Proteste Sprints im Vergleich zur Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie laufen den Marathon, meist über viele Jahrzehnte. In der Türkei haben NGOs und politischer Aktivismus eine lange Tradition. Allerdings stehen die Akteur*innen, die politische Arbeit leisten, auch seit jeher unter Druck. Ein Blick in den aktuellen Bericht von Amnesty International zeigt, dass die Situation für viele NGOs und Menschenrechtsaktivist*innen aktuell sehr schwierig ist. Etablierte Organisationen wie der türkische Menschenrechtsverein IHD oder prominente Aktivist:innen wurden bereits mehrfach von der Regierung unter Druck gesetzt und zu hohen Geld- und Gefängnisstrafen verurteilt. Die Anwältin und IHD-Ko-Vorsitzende Eren Keskin oder der Menschenrechtsaktivist Osman Kavala sind nur zwei der bekanntesten Beispiele. Die Podcast-Reihe „Türkei“ im Format „Freie Rede“ wird ausschließlich durch Spenden finanziert, und die taz Panter Stiftung freut sich über Unterstützung: taz.de/stiftung
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Türkei: eine der größten Protestwellen der Türkei
In der Podcast-Reihe „Freie Rede“ Türkei der taz Panter Stiftung, blicken wir im kommenden Monat einmal die Woche auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei und widmen uns dabei je einem Thema, wie Frauen, Zivilgesellschaft oder Medien. Die erste Folge widmen wir den Protesten und der Protestkultur in der Türkei. Hierzu haben wir mit der Journalistin Pelin Ünker gesprochen. Sie lebt und arbeitet in Istanbul und begleitet die aktuellen Proteste seit dem ersten Tag. Die Moderation übernimmt Canset İçpınâr. Es sind die größten Demonstrationen seit den Gezi-Protesten im Jahr 2013. Damals löste der Protest gegen die Abholzung von Bäumen in einem Istanbuler Park eine wochenlang anhaltende landesweite Protestwelle aus. Diese wurden brutal niedergeschlagen, die Akteur*innen hart verfolgt und zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Auslöser der aktuellen Proteste war die Verhaftung des inzwischen suspendierten Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu. Am 19. März wurde der künftige Präsidentschaftskandidat der oppositionellen CHP bei einer nächtlichen Razzia von der Polizei in Gewahrsam genommen. Nur einen Tag zuvor wurde ihm der Universitätsabschluss aberkannt. Ohne diesen kann man in der Türkei nicht als Präsident kandidieren. Ihm wird Korruption vorgeworfen. Die Podcast-Reihe „Türkei“ im Format „Freie Rede“ wird ausschließlich durch Spenden finanziert, und die taz Panter Stiftung freut sich über Unterstützung: taz.de/stiftung
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Unser Fenster nach Belarus: Was müssen wir über Belarus wissen, bevor es zu spät ist?
RASENDER STILLSTAND. Belarus – Eine Revolution und ihre Folgen Zum 5. Jahrestag der Proteste 2020 beleuchtet Ingo Petz in seinem neuen Buch die Entwicklungen und aktuelle Lage in Belarus. Was hat sich verändert? Was müssen wir wissen, bevor es zu spät ist? Der Osteuropa-Experte und Leiter der Belarus-Redaktion bei dekoder gibt Antworten. Im Podcast spricht er über seine Recherchen, Herausforderungen durch Pressefreiheitseinschränkungen und seine Hoffnung auf Wandel. Das Buch erscheint bei edition.fotoTAPETA, einem Verlag mit Schwerpunkt Osteuropa. Gemeinsam mit Verleger Andreas Rostek räumt Petz mit Missverständnissen über Belarus auf. Die Moderation übernimmt Tigran Petrosyan, Leiter der Osteuropa-Projekte der taz Panter Stiftung. Mehr dazu unter: taz.de/kriegundfrieden und taz.de/stiftung/podcasts
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Queerly Beloved: Rom*nja Widerstand im Wandel der Zeit
Gianni Jovanovic – schwuler Rom, Vater, Großvater, Autor, Aktivist. Ein Gespräch über Repräsentation, Rassismus, seinen Kampf für Gerechtigkeit und warum er trotz allem weitermacht.
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Queerly Beloved: Rom*nja Widerstand im Wandel der Zeit
Von Shakespeares “Antonius und Cleopatra” bis zu Chers “Gypsies, Tramps and Thieves” Sinti und Roma werden in der Popkultur seit Jahrhunderten romantisiert, kriminalisiert und exotisiert. Ob die freie, gefährliche “Carmen” oder die „verbrecherischen“ Figuren im Disney-Klassiker “Der Glöckner von Notre Dame” – stereotype Bilder halten sich hartnäckig. Warum diese Darstellungen problematisch sind und welche Folgen sie bis heute haben, analysieren Ann Toma-Toader und Melania Swiontek Brzezinski im Podcast “Queerly Beloved: Rom*nja Widerstand im Wandel der Zeit”.
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Dekoder: Russland und Belarus entschlüsseln - wie geht das?
„dekoder – das bedeutet ‚dekodieren‘, entschlüsseln. Diese durchaus tiefgründige Aufgabe steht im Mittelpunkt der Arbeit der Redaktion der Online-Plattform dekoder.org. Friederike Meltendorf und Julian Hans, beide erfahrene Redakteur:innen bei dekoder, sind zu Gast im Podcast „Freier Redner“ der taz-Panter-Stiftung. Tigran Petrosyan übernimmt die Moderation. In diesem Jahr feiert dekoder mit Stolz sein zehnjähriges Bestehen – ein bedeutender Meilenstein, der jedoch in die Kriegszeit fällt. In diesem Gespräch reflektieren sie über ihre Arbeit, die immer wieder von Herausforderungen geprägt ist – sei es durch die Gefahr der Zensur, die Aufgabe, fundierte und faire Berichterstattung zu liefern, oder die emotionalen Belastungen, die mit der ständigen Auseinandersetzung mit Repressionen, Kriegsverbrechen und Gewalt verbunden sind. Der postsowjetische Raum ist ein Schwerpunkt der taz-Panter-Stiftung. Diese Folge ist ein Kooperationsprojekt mit dekoder im Rahmen von „Der Krieg und seine Opfer“.
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Dekoder: „Diese oft vergessenen Opfer wollten wir würdigen“
Der post-sowjetische Raum ist ein Schwerpunkt der taz Panter Stiftung. Diese Folge ist ein Kooperationsprojekt mit Dekoder im Rahmen von „Der Krieg und seine Opfer“. Im Gespräch mit dem taz-Redakteur Martin Krauss sind Tanja Penter, Historikerin und Professorin für osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg sowie Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs „Ambivalent Enmity“, und Leonid A. Klimov, promovierter Kultur- und Literaturwissenschaftler. Peters forscht zu zivilen Opfern der deutschen Besatzungsverbrechen in der Ukraine sowie zur Nachkriegsgeschichte der juristischen (Nicht-)Aufarbeitung dieser Verbrechen. Klimov studierte in St. Petersburg und Hamburg. Er ist Wissenschaftsredakteur bei Dekoder und koordiniert das Projekt „Der Krieg und seine Opfer“.
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Unser Fenster nach Russland: ein Jahr nach Nawalnys Tod
Im aktuellen Podcast „Freie Rede“ blickt Filipp Dzyadko auf die schwierige Lage in Russland. Er ist russischer Autor und Historiker und lebt seit zwei Jahren im Exil in Berlin. In einem aufschlussreichen Gespräch mit dem Moderator Tigran Petrosyan teilt er seine Gedanken zur aktuellen geopolitischen Situation und reflektiert über den Krieg in der Ukraine, der nun bereits seit drei Jahren tobt. Dzyadko beschreibt den Krieg als einen „Albtraum“, der die Menschen in Russland in die Irre führt. Besonders die Macht der Propaganda und die Zombifizierung durch staatliche Medien seien viel stärker, als viele ursprünglich dachten. Das Gespräch geht auch auf den Verlust von Alexei Nawalny ein, dessen Tod die Hoffnungen vieler Russen zerstörte. Doch auch nach seinem Tod gab es Zeichen der Widerstandskraft: Tausende Menschen aus verschiedenen Städten gingen auf die Straßen, um sich von ihm zu verabschieden. Dzyadko spricht über seinen neuen Roman „Radio Vladimir“, der die Geschichte von Wladimir Rumjanzew erzählt – einem Mann, der in Russland einen Piratensender gründete, um über den Krieg in der Ukraine und andere Themen zu berichten, die in den staatlichen Medien verboten sind. Abschließend thematisiert Dzyadko die Zensur und die politische Manipulation im russischen Bildungssystem, das zunehmend unter staatlicher Kontrolle steht. Doch trotz der repressiven Maßnahmen gibt es noch immer Menschen, die sich dem System widersetzen – auf ihre eigene Weise. "Unser Fenster nach Russland/Belarus" erscheint immer am letzten Tag im Monat und wird im Format "Freie Rede" veröffentlicht - ein Podcast der taz Panter Stiftung taz.de/stiftung/podcasts
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Queerly Beloved: Romn*ja Widerstand im Wandel der Zeit
In der neuen Folge von "Queerly Beloved: Romn*ja Widerstand im Wandel der Zeit" im Podcast "Freie Rede" sprechen Ann Toma-Toader und Melania Swiontek Brzezinski mit Rainer Schulze, emeritierter Professor für europäische Geschichte an der Uni Essex, weiter über das Leben von Suleika Aldini. Suleika war eine Sinti* Transfrau, die in den 50er Jahren zwischen Berlin und Hamburg lebte. Rainer erzählt, wie die Schwule Befreiungsbewegung der 70er Jahre kaum auf Transfrauen einging – vor allem, weil viele Travestiekünstler*innen, die in der Branche arbeiteten, es dem Publikum nur als Kostüm verkaufen wollten. Viele Transfrauen arbeiteten dort, da das oft die einzige Möglichkeit war, Geld zu verdienen – neben Prostitution. So war es auch für Suleika, die ihr Leben an der Existenzgrenze fristete. Rainer betont die Bedeutung von Suleikas Leben: Sie war eine Transfrau aus der Arbeiterklasse, die ein gewöhnliches Leben führte. Am Ende ihres Lebens wollte sie nicht mehr über ihre Vergangenheit sprechen – was die Aufarbeitung ihrer Geschichte erschwerte. "Queerly Beloved" wird mit Unterstützung von n-Ost präsentiert.
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Queerly Beloved: Romnja Widerstand im Wandel der Zeit
Suleika Aldini überlebte den Holocaust und wurde in den 1950er-Jahren eine gefeierte Travestiekünstlerin in Hamburg und Berlin. Als Transfrau und Romni – oder so würden wir sie zumindest heute bezeichnen – bewegte sie sich zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit – als Feuerschluckerin, Schlangentänzerin und Performerin. Doch wie erzählt man ihr Leben, ohne es zu instrumentalisieren? Welche Verantwortung trägt man dabei? In dieser Folge sprechen Ann Toma-Toader und Melania Swiontek Brzezinski über Suleika Aldini, ihr bewegtes Leben und die Fragen, die bleiben. Eine Produktion der taz Panter Stiftung, mit Unterstützung von n-ost.
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Unser Fenster nach Belarus: nach der Wahl, Stimmen des Widerstands
Ab Januar 2025, immer am letzten Tag des Monats, wird im Podcast Freie Rede der taz Panter Stiftung eine Folge im Rahmen des Projekts „Unser Fenster nach Russland“ und „Unser Fenster nach Belarus“ veröffentlicht. Exilstimmen bekommen Gehör und erzählen von Ereignissen in den Ländern, aus denen sie meistens aus politischen Gründen fliehen mussten bzw. in die sie nicht zurückkehren können, weil Presse- und Meinungsfreiheit bedroht sind. „Unser Fenster nach Belarus“ am 31. Januar blickt nach Belarus, weil am 26. Januar die (Schein-)Präsidentschaftswahlen stattgefunden haben. Tigran Petrosyan, Leiter der Osteuropa-Projekte der taz Panter Stiftung, übernimmt die Moderation. Eingeladen ist die in Berlin lebende belarussische Aktivistin Katja Rumiantseva. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit und der belarussischen NGOs ist gerade die Aufklärungsarbeit über die neueste Begnadigungswelle von Alexander Lukaschenko, die 2024 anfing (Anmerkung der Redaktion: Zahlen-Korrektur bei Minute 14:07, wo versehentlich 2020 gesagt wurde). Auch für die Freilassung der politischen Gefangenen in ihrer Heimat engagiert sich die belarussische Künstlerin Olga Yakubouskaya, die im lettischen Exil lebt. Darüber spricht Yakubouskaya auch in dieser Folge. Weitere Informationen: taz.de/stiftung/podcasts
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Queerly Beloved – Rom*nja Widerstand im Wandel der Zeit
In der zweiten Folge vertiefen wir die Verknüpfung zwischen Romn*ja und Sinti*zze Identitäten und was es bedeutet, queer sein. Dafür haben wir Dr. Joanna Ostrowska eingeladen. Sie ist Expertin für queere Geschichte während des Holocaust. Gemeinsam sprechen wir über die Bedeutung und die Schwierigkeit von Aufarbeitung der Verbrechen der NS-Zeit. Einen Ausschnitt auf Deutsch aus dem Interview können Sie unter taz.de/stiftung/podcasts in der dazugehörigen Folge vom 19. Januar lesen.^
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Queerly Beloved – Rom*nja Widerstand im Wandel der Zeit
Herzlich willkommen zu “Queerly Beloved: Rom*nja Widerstand im Wandel der Zeit”! Mit dieser ersten, kleinen Einführung starten wir in die erste Staffel. Melania und Ann nehmen euch an die Hand durch wichtige Pfeiler in Rom*nja und Sinti*zze Geschichte seit dem 15. Jahrhundert bis in die 1990er Jahre. Dazu gehören Fragen wie: Woher kommen eigentlich Rom*nja und Sinti*zze und das Z-Wort? Was passierte am 16.05.1992 in Dachau? Und wer war Ceija Stojka? Diese kleine Vorbereitung dient dazu, dass wir zusammen in die nächsten vier Folgen eintauchen und konkretere Themen gemeinsam besprechen können. Quellen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/nationalsozialismus-gedenken-an-kz-aufstand-der-sinti-und-100.html https://www.frsh.de/fileadmin/schlepper/schl_50/s50_52-55.pdf https://www.gedenkstaettenforum.de/uploads/media/GedenkstaettenRundbrief55-18-19.pdf https://www.gedenkstaettenforum.de/aktivitaeten/gedenkstaettenrundbrief/detail/kirchenasyl-in-dachau http://www.roma-service.at/dromablog/?m=20130416 https://web.archive.org/web/20130131081221/http://kurier.at/kultur/kunst/ceija-stojka-sie-hat-das-schicksal-der-roma-oeffentlich-gemacht/2.945.844 https://www.ceijastojka.org/theassociation https://archive.ph/20130114192428/http://volksgruppen.orf.at/radio1476/stories/53448#selection-301.1-301.75
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Osteuropa: In Georgien schwindet die Freiheit und Journalisten kämpfen um Gehör
„Ich fühle mich in Tbilisi nicht mehr sicher“, sagt Aytan Farhadova. Dabei hatte die aserbaidschanische Journalistin das Land einst absichtlich als ihr Exil gewählt. In ihrem Heimatland werden Journalist*innen verfolgt – und Georgien galt lange als sicherer Hafen für Medienschaffende aus nahen autoritären Ländern wie Aserbaidschan und Zentralasien. Das Land bot vielen Journalist*innen aus ehemaligen Sowjetstaaten, die vor Verfolgung flohen, Zuflucht. Doch nun schrumpft in Georgien der Raum für freie Meinungsäußerung und damit auch für eine freie Presse. Wenn antidemokratische Strömungen wachsen, ist die Meinungsfreiheit eines ihrer ersten Ziele. Als diese Folge des Podcasts „Freie Rede“ der taz Panter Stiftung aufgenommen wird, ist es Mitte Oktober. In Tbilisi haben sich Journalist*innen aus dem postsowjetischen Raum für den zweiten Osteuropa-Workshop der Stiftung im Jahr 2024 versammelt. Noch wissen die Teilnehmenden nicht, dass in der kurz darauf anstehenden Parlamentswahl der rechte, pro-russische „Georgische Traum“ gewinnen wird. Und doch haben sie eine Vorahnung – und zeichnen ein düsteres Bild der Presse- und Meinungsfreiheit im Land. Weitere Informationen: taz.de/stiftung/osteuropa
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Osteuropa: Russlands Wirtschaft im Wandel
Russland bekommt bei der Umgehung von Sanktionen Hilfe von einigen Nachbarstaaten. Das aufzudecken, liegt an Journalist*innen aus dem postsowjetischen Raum. In Russland, erzählt Vera Portnova, gibt es nun Dobry Cola, also „gute Cola“, statt Coca-Cola. Nachdem westliche Marken das Land aufgrund der Sanktionen nach Beginn der vollen Invasion der Ukraine verlassen haben, mussten viele Menschen auf lokale Marken umsteigen. Eine von ihnen ist der Getränkehersteller „Dobry“ – auf Deutsch „gut“. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie sich Russlands Wirtschaft seit dem 24. Februar 2022 verändert hat. Journalistinnen und Journalisten wie Vera Portnova eine Stimme zu geben – das ist eines der Ziele des Osteuropa-Workshops „Krieg und Frieden: Austausch über Grenzen hinweg“ der taz Panter Stiftung. Im Rahmen des Workshops in der georgischen Hauptstadt Tbilisi im Oktober 2024 wurde auch dieser Podcast aufgezeichnet. Weitere Informationen: taz.de/stiftung/osteuropa
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Refugium-Auszeit-Stipendium 2024: Iran und Ägypten
Sechs Monate zum Durchatmen Aus Iran und Ägypten kamen die letzten verfolgten Journalisten des Refugium-Stipendiums der taz Panter Stiftung. Mahtab und Karim blicken nun zurück. Es war Freiheit“, sagt die iranische Journalistin Mahtab Gholizadeh, 38, wenn sie auf die Zeit in Berlin zurückblickt – die „persönliche“ und jene, „offen meine Meinung sagen zu können“. Es waren die „vielen Menschen verschiedener Kulturen und Religionen“, die der ägyptische Journalist Karim Assaad, 31, in Berlin besonders beeindruckt haben. Mahtab und Karim haben die vergangenen sechs Monate in Berlin gelebt – als Gäste der taz Panter Stiftung und von „Reporter ohne Grenzen“ (RoG) im Rahmen des Auszeitstipendiums „Refugium“. Das Gespräch auf Englisch mit den zwei Refugium-Stipendiat*innen 2024 können Sie gerne hier nachhören. Die Moderation übernimmt der Journalist Andreas Lorenz. Das Interview auf Deutsch finden Sie hier: taz.de/stiftung/podcasts Weitere Informationen über das Refugium-Auszeitprogramm für verfolgte Journalist*innen finden Sie hier: taz.de/refugium
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EU-Migration: Live-Podiumsdiskussion 29.05.24
Der Podcast ist auf Englisch und auf Deutsch. Die EU-Wahl im Juni 2024 wird von der Migrationspolitik dominiert. Ein internationaler Workshop der taz Panter Stiftung fördert eine konstruktive Berichterstattung zum Thema. Am 29. Mai 2024 fand die Abschlussveranstaltung in der taz Kantine (Berlin) mit sechs Journalist*innen aus dem Mittelmeerraum statt. Diese Podcastfolge ist ein Mitschnitt der Veranstaltung, die in zwei Blöcken aufgeteilt wurde: „Flatten the curve“ – Wie die EU die Migration stoppen will und warum ihr dies nie gelang. Mit Stavros Malichudis, Ghadir Hamadi, Mirco Keilberth, Hasna Belmekki und dem Migrationsforscher und Anthropologen Bernd Kasparek; und Wahlkampf mit der Angst vor den Flüchtlingen – Welche Rolle spielt die Migrationskontrolle bei der EU-Wahl?. Mit Agus Morales, Alessia Manzi und Clara Bünger, MdB für Die Linke. Die Moderation übernahm der taz-Redakteur mit Schwerpunkt Migration und Flucht Christian Jakob. Das Video der Veranstaltung ist hier abrufbar: https://www.youtube.com/watch?
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ABOUT THIS SHOW
“Freie Rede” ist ein Podcast der taz Panter Stiftung, in dem Stimmen aus den internationalen Workshops und weiteren Projekten mit kritischen Journalistinnen aus Deutschland und weltweit zu hören sind. Beispielsweise waren Teilnehmer:innen der Osteuropa- und EU-Migrationsprojekte zu Gast bei den Podcasts dieser Reihe. Die Beiträge sind auf englisch oder in Originalsprache mit deutscher Übersetzung. Die taz Panter Stiftung engagiert sich seit 2008 für unabhängige Presse und kritischen Journalismus, legt einen besonderen Wert auf den Austausch und die Vernetzung über Grenzen hinweg, sowie auf die Förderung von Nachwuchsjournalist:innen. Weitere Podcasts, die von der taz Panter Stiftung unterstützt werden, sind “Klima Update”, der von der Ökologie- und Wirtschaftsredaktion der taz produziert wird, und “Katerfrühstück”, ein Podcast der taz Panter Stiftung von und für junge Menschen.
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taz Panter Stiftung
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