Gefühlserben – der Podcast

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Gefühlserben – der Podcast

Wie zeigt sich unser Gefühlserbe in unseren Partnerschaften, in unseren Karrieren, in unserem Lebensgefühl – und welche Erklärungen liefert uns die Wissenschaft? Davon erzähle ich in diesem Podcast. Es geht um Themen wie Traumata, Narzissmus, Glaubenssätze und transgenerationale Übertragungen, aber auch um die Stärken und Fähigkeiten, mit denen wir sie überwinden und heilen können.Ich bin Coach und Workshopleiter und arbeite seit vielen Jahren mit Menschen, die sich oft selbst nicht verstehen. Manchmal liegt die Ursache ihrer Probleme weit in der Vergangenheit. Deswegen lade ich euch ein auf eine Expedition in das emotionale Erbe, das unsere Familien uns hinterlassen haben. Ob es uns nützt oder schadet, unterstützt oder blockiert.  Wir schauen zurück – und gewinnen einen klareren Blick in unsere Zukunft. Damit wir sie freier, entspannter und erfolgreicher gestalten können.

  1. 69

    Schwarze Schafe und Sündenböcke – eine Ehrenrettung I 65

    Über eine Rolle, die wir uns nicht ausgesucht haben, und was sie über die Familie verrät Der Akademiker in einer Handwerkerfamilie. Die Künstlerin unter Kaufleuten. Der Stille unter Lauten. Die Zweiflerin unter Gläubigen. Manchmal reicht eine einzige Eigenschaft, um aus dem Rahmen zu fallen – und plötzlich ist man das schwarze Schaf der Familie. In meinen Workshops begegne ich einem Phänomen, das ich halb scherzhaft eine „hohe Schwarze-Schafe-Dichte" nenne: Egal, wer zu mir kommt, immer sind mehrere dabei, die diese Rolle ganz genau kennen. Diese Folge ist eine Ehrenrettung für alle, die früh gelernt haben, irgendwie nicht zu passen. Und ein Leben lang an einem Urteil tragen, das gar nicht ihres ist. Was uns in dieser Folge beschäftigt:Die eigentliche Funktion des schwarzen Schafs – warum diese Rolle viel mehr über das System aussagt als über die Person, die sie ausfülltVom schwarzen Schaf zum Sündenbock – wo die Linie verläuft zwischen „nur anders sein" und aktiv mit Schuld beladen werdenSymptomträger und Familienlogik – warum häufig das sensibelste Mitglied das trägt, was alle anderen nicht tragen wollten oder konntenWir erkennen einander – wie eine eigene Heilkraft entsteht, die mit Erklärungen allein nicht zu fassen ist„Mit der Gestapo am Kaffeetisch" – warum mich das neue Buch von Vasco Kintzel so beeindruckt hat

  2. 68

    Guter Rat oder offenes Ohr? Was Freunde wirklich brauchen I 64

    Über den Drang, die Probleme anderer zu lösen – und was wirklich hilft Diesen nahezu unwiderstehlichen Drang, sofort mit einem gut gemeinten Rat zur Stelle zu sein, wenn Freundinnen oder Freunde von einem Problem erzählen – kennen wir den nicht alle? Warum fühlt es sich so zwingend an, Lösungen anzubieten, statt einfach da zu sein?  In dieser Folge tauchen wir tief in diesen Impuls ein. Es geht um das Phänomen der Selbstüberschätzung, um alte Beziehungsmuster, das familiäre Gefühlserbe und um die schmale Linie zwischen liebevoller Unterstützung und ungewolltem Übergriff. Und wir schauen, welche Optionen der Kommunikation wir nur zu leicht übersehen. Fünf zentrale Punkte in dieser FolgeWarum der Drang zum Rat geben in Freundschaften oft wie ein Zwang wirkt.Wie Selbstüberschätzung uns glauben lässt, wir hätten immer eine Lösung parat.Welche Rolle familiäres Gefühlserbe beim Umgang mit Problemen spielt.Warum Ratschläge schnell als Einmischung empfunden werden können.Wie Zuhören wirklich stärkt – und wie es sich von Helfen unterscheidet.Eine freundliche Einladung, gemeinsam zu entdecken, wie wir echte Nähe schaffen können – ohne Ratschläge, die mehr Druck als Hilfe bedeuten.

  3. 67

    Unser Erbe zwischen Dankbarkeit und Distanz. Mit Bertram Kasper I 63

    Was hinterlassen uns unsere Vorfahren wirklich – jenseits von Fotos, Möbeln und Familienrezepten? Und was bedeutet es, irgendwann zur letzten Instanz der eigenen Herkunftslinie zu werden?In dieser Folge spreche ich mit Bertram Kasper – Buchautor, Altersstratege und Podcast-Host von „Gelassen älter werden". Bertram bringt etwas mit, was mich immer wieder beeindruckt: die Fähigkeit, das eigene Gefühlserbe ebenso kritisch wie mit Dankbarkeit zu betrachten. Was dabei entsteht, ist ein ehrliches Ringen mit dem, was uns prägt, formt und manchmal auch einengt.In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber·       Wie ein Vater, der sich selbst neu erfand, zur prägendsten Figur im eigenen Gefühlserbe werden kann·       Was Hochachtung und kritische Distanz gleichzeitig bedeuten·       Warum manche Gefühle nicht im Geist, sondern im Körper gespeichert sind ·       Wie Verluste das eigene Verhältnis zum Älterwerden und zum Weitergeben verändern·       Welche Verantwortung spürbar wird, wenn zur letzten Instanz einer Herkunftslinie geworden istEin Gespräch über Verlust, Verwandlung und die Frage, was wir bewusst weitergeben wollen – und was wir loslassen können.

  4. 66

    Gehört mein Leben wirklich mir? I 62

    Manche Erwartungen an Kinder werden nie ausgesprochen – und prägen sie doch ein Leben lang. Schon vor unserer Geburt entstanden Bilder davon, wer wir sein sollten, welche Rolle wir übernehmen und was wir für andere erfüllen sollten: Stammhalter. Trösterin. Reparaturobjekt. Hoffnungsträger. Diese Aufträge wurden kaum je ausgesprochen – und gerade deshalb sind sie so machtvoll. In dieser Folge geht es um die Frage, ob unser Leben wirklich uns gehört – oder ob wir unbewusst versuchen, Erwartungen zu genügen, die viel älter sind als wir selbst.Diese Aspekte schauen wir uns an:wie Erwartungen oft schon vor unserer Geburt entstehen typische Rollen, die Kinder in Familien übernehmen wie Loyalität uns unbewusst an alte Aufträge bindet welche Folgen es haben kann, dauerhaft „zu funktionieren“ wie ein Weg heraus aussehen kann Und um diese Frage: Welche Rolle hast du übernommen – und trägst du sie immer noch?

  5. 65

    Wie Gefühle vererbt werden – Deep Dive I 61

    Viele Menschen reagieren zunächst skeptisch auf die Idee der transgenerationalen Weitergabe. Und doch zeigt die Forschung seit Jahrzehnten: Erfahrungen unserer Eltern und Großeltern können Spuren in unserem Körper, unserem Nervensystem und unseren emotionalen Mustern hinterlassen.In dieser Folge nehme ich euch mit auf einen Deep Dive durch die Wissenschaft der Gefühlserbschaften. Wir schauen genauer hin: Welche Mechanismen kennt die Forschung heute? Wo entstehen Prägungen, lange bevor wir überhaupt Erinnerungen haben? Und warum stößt dieses Thema immer wieder auf starke Abwehr?Eine Reise durch Biologie, Psychologie und Familiengeschichte – mit einer überraschend hoffnungsvollen Botschaft am Ende.In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem:·       warum Traumaforschung ursprünglich bei den Kindern von Holocaust-Überlebenden begann·       welche Rolle Epigenetik bei der Weitergabe von Erfahrungen spielt·       wie schon im Mutterleib unser Stresssystem geprägt werden kann·       warum frühe Bindungserfahrungen unser emotionales Betriebssystem formen·       weshalb Schweigen in Familien manchmal mehr weitergibt als WorteUnd vor allem: warum all diese Erkenntnisse keine Festlegung bedeuten – sondern einen Weg zu mehr Freiheit eröffnen können.

  6. 64

    Anerkennen und gesehen werden I 60

    Wir alle kennen das Gefühl, nach einem schwierigen Tag nach Hause zu kommen – und statt Anteilnahme einen gut gemeinten Ratschlag zu bekommen. Oder die Erfahrung, dass jemand unsere Gefühle kleinredet, statt sie anzunehmen. Fühlt sich nicht gut an? Genau. In der 60. Folge von „Gefühlserben" dreht sich deswegen alles um eines der wirksamsten und zugleich am meisten unterschätzten Mittel in unseren Beziehungen: das Validieren. Was bedeutet es, wirklich gesehen zu werden? Und warum gelingt es uns so oft nicht? Fünf Themen, die in dieser Folge eine Rolle spielen:Was Validierung wirklich ist – und was sie von Zustimmung, Trost oder Ratschlägen unterscheidetWarum wir so selten validieren – die überraschende Antwort darauf, was uns dabei im Weg stehtWas in uns passiert, wenn unsere Gefühle anerkannt werden – körperlich, emotional, im Kontakt mit anderenDie Verbindung zwischen Validierung und transgenerationalen Mustern – welche Rolle unsere Familiengeschichte dabei spielt, ob wir gesehen werden und sehen könnenWo die Grenzen des Validierens liegen – denn auch eine so kraftvolle Haltung hat Grenzen, die zu kennen wichtig istEine Folge über die tiefe menschliche Sehnsucht, gesehen zu werden – und darüber, wie wir sie erfüllen können.

  7. 63

    Weisheit – wie wahre Zufriedenheit entsteht I 59

    Warum wachsen manche Menschen an Krisen, während andere verbittern?  Warum stolpern manche immer wieder in dieselben scheiternden Beziehungen, während andere nach einer schmerzhaften Trennung tatsächlich ihr Glück finden? In dieser Folge von „Gefühlserben“ geht es um Weisheit: nicht als Frage des Alters oder der Intelligenz, sondern als Fähigkeit, mit Schmerz, Gefühlen und widersprüchlichen Erfahrungen so umzugehen, dass daraus innere Klarheit entstehen kann. Es geht um das, was uns geprägt hat – und darum, warum echte Weisheit Zeit braucht und sich nicht erzwingen lässt. In dieser Folge erfährst du unter anderem:warum Erlebnisse allein nicht weise machenwas Weisheit von Durchhalten und Selbstoptimierung unterscheidetwelche Rolle Gefühle und der Körper beim inneren Reifen spielenwie Gefühlserbschaften und unverarbeiteter Schmerz weiterwirkenwarum Loslassen oft weiser ist als Kontrolle Eine Folge über langsames Verstehen, über das Zulassen von Schmerz – und über die Möglichkeit, aus Erfahrung wirklich zu lernen.

  8. 62

    Beziehungsfähigkeit – zwischen Sehnsucht und Flucht I 58

    Warum wiederholen wir Beziehungsmuster, von denen wir längst wissen, dass sie uns schaden? Warum verlieren wir in entscheidenden Momenten genau das, was wir uns so fest vorgenommen haben: ruhig bleiben, im Dialog bleiben, verbunden bleiben? In dieser Folge von Gefühlserben geht es um die Frage, was Beziehungsfähigkeit wirklich ausmacht – und warum sie so schwer zu entwickeln ist. Die Folge nimmt euch mit in die tiefen Schichten unserer Beziehungserfahrungen, dorthin, wo Gehirn, Nervensystem, Körper, und transgenerationale Gefühlserbschaften unser Liebesleben prägen. Diese Episode erkundet unter anderem:warum Nähe für viele Menschen gleichzeitig Sehnsucht und Bedrohung ist,wie frühe Bindungserfahrungen unser Beziehungssystem bis heute steuern,welche Rolle Scham, Loyalität und emotionale Verstrickungen spielen,was reife Partnerschaften jenseits von Harmonie wirklich auszeichnetund auf welchen 5 Wegen wir dorthin gelangen können.

  9. 61

    Sensibilität: Gabe, Last oder Ausrede? I 57

    Wie Genetik, Prägung und Nervensystem zusammenspielen – und was dran ist an Klischees Sensibilität ist ein schillernder Begriff. Kaum ein psychologisches Konzept ist derzeit so präsent und zugleich so missverstanden wie das der Hochsensibilität. Zwischen Selbstbeschreibung, Selbstschutz und Selbstrechtfertigung verschwimmen nicht selten die Grenzen. In dieser Folge von Gefühlserben (in der noch ein wenig von einer Erkältung zu hören ist) geht es um Sensibilität als Temperamentsmerkmal – und um die Frage, was sie ist und was nicht. Es geht um wissenschaftliche Erkenntnisse, um frühe Prägungen, um Trauma und um die feinen Unterschiede zwischen wahrnehmungsstark, überreizt und gekränkt. Und es geht um die Spannungen, die entstehen, wenn Menschen mit sehr unterschiedlicher Sensitivität aufeinandertreffen, in Beziehungen, Familien und im gesellschaftlichen Miteinander. Diese Folge lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: jenseits von Klischees, Idealisierungen und Abwertungen. In dieser Folge geht es unter anderem um:die feinen Unterschiede zwischen sensibel, empfindsam und empfindlichHochsensibilität als Temperamentsmerkmal – und ihre Grenzendie Nähe und die Unterschiede zwischen Sensibilität und Traumawarum Sensibilität weder Tugend noch Makel istob Frauen wirklich sensibler sind als MännerEine Einladung, genauer hinzusehen. Bei sich selbst und bei anderen.

  10. 60

    Espresso – "Das innere Lächeln wiederfinden"

    Das innere Lächeln wiederfinden – eine Übung zum AnkommenDie Tage zwischen den Jahren sind eine besondere Zeit. Die Hektik lässt nach, und plötzlich ist da Raum für die Frage: Bin ich angekommen – oder noch immer unterwegs?In dieser Espresso-Folge von „Gefühlserben“ lade ich dich zu einer Übung ein, die dich mit deinen guten Gefühlen in Kontakt bringt. Es geht um das, was ich "das innere Lächeln" nennen – einen Energiestrom, der frei durch den Körper fließt, wenn wir spüren: Ja, das hier ist richtig.Diese Übung ist eine Einladung, innezuhalten und den Zugang zu dem zu finden, was dich wirklich nährt. Nimm dir eine halbe Stunde Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift – und lass dich von mir durch diese Übung führen.In dieser Folge:Warum gute Gefühle wichtig sind – und warum wir ihnen oft zu wenig Aufmerksamkeit schenkenEine angeleitete Schreibübung: "Das innere Lächeln finden"Weiterführende Folge: Diese Espresso-Folge ergänzt die reguläre Folge 56: "Endlich ankommen – aber wie geht das?" – dort erfährst du mehr über die neun Dimensionen des Ankommens.

  11. 59

    Endlich ankommen – aber wie geht das? I 56

    Über die Sehnsucht nach innerer Heimat und die vielen Wege dorthin Viele von uns leben ein funktionierendes Leben und haben trotzdem das Gefühl, noch nicht wirklich angekommen zu sein. In dieser Folge von „Gefühlserben“ geht es um diese leise, oft hartnäckige Sehnsucht nach innerer Heimat. Wir erkunden, warum Ankommen weit mehr ist als ein Ort oder ein Lebensziel, welche inneren und äußeren Hindernisse uns davon abhalten und warum gerade getriebene Menschen besonders darunter leiden. Die Folge lädt dazu ein, Ankommen nicht als Endpunkt zu verstehen, sondern als einen vielschichtigen Prozess, der Körper, Psyche, Beziehungen und Herkunft miteinander verbindet. Fünf Dinge, die dich in dieser Folge erwarten:Warum Ankommen nichts mit Stillstand zu tun hat – sondern mit innerer Bewegung.Welche Rolle Lebensgeschichte und übernommene Familienerzählungen spielen.Wie Körper, Gedanken und Gefühle beim Ankommen zusammenwirken.Weshalb unser eigenes Tempo entscheidend ist – und oft missachtet wird.Was innere Heimat mit Zugehörigkeit, Selbstsein und Frieden zu tun hatJetzt anhören – es ist vielleicht ein wichtiger nächster Schritt auf dem Weg zu dir selbst.

  12. 58

    Getriebensein und kein Ausweg? Gibt’s aber I 55

    Warum wir nicht aufhören können zu rennen – und was uns hilft, endlich innezuhaltenIn dieser Folge geht es um das Lebensgefühl, immer „on“, immer in Bewegung, immer unter Strom zu sein – und um die Frage, warum für viele von uns Stillstand fast bedrohlicher wirkt als Stress. Wir schauen darauf, welche inneren und äußeren Kräfte uns antreiben, woher dieses Gefühl des Getriebenseins stammt und warum es sich so hartnäckig hält (Spoiler: Das hat auch mit unserem Gefühlserbe zu tun). Außerdem geht es um den überraschenden Blick eines Harvard-Professors auf Erfolg, Beziehungen und die kleinen Entscheidungen, die unser Leben formen. Und um die Einladung, das eigene Maß der Zufriedenheit neu zu definieren.Fünf Dinge, die dich in dieser Folge erwarten:Warum unser Nervensystem heute noch reagiert wie in Zeiten echter Bedrohung.Welche transgenerationalen Muster das moderne Getriebensein verstärken.Warum besonders Frauen unter einem unsichtbaren Getriebensein im Familienkontext leiden. Was McMindfulness mit unserem Stress zu tun hat – und warum echte Achtsamkeit das Gegenteil bewirkt. Was wir von Menschen lernen können, die seit Jahren als die glücklichsten der Welt gelten.Jetzt reinhören und vielleicht einen neuen Zugang zu innerer Ruhe finden. 

  13. 57

    Manipulation im Alltag – so läuft das (böse) Spiel I 54

    Machtspiele begegnen uns überall: im Büro, im Freundeskreis, in Familien – oft leise, unscheinbar, aber mit großer Wirkung. Diese Episode beleuchtet, warum manche Menschen ihre Macht ausspielen, warum andere sich darin verlieren und wie tief verwurzelte Muster dazu beitragen können, dass wir uns manipulieren lassen, ohne es sofort zu bemerken.Ausgehend von der spannenden Mail eines Hörers tauchen wir ein in die Psychologie hinter Ideen-Hijacking, subtiler Abwertung und verdeckten Manipulationstechniken. Es geht um alte Wunden, erlernte Rollen und darum, wie wir beginnen können, diese Dynamiken zu erkennen und ihnen wirksam zu begegnen.In dieser Episode erfährst du:Welche subtilen Formen Machtspiele annehmen – vom Ideen-Hijacking über das Schweige-Spiel bis zur gefährlichen Manipulation der eigenen Wahrnehmung.Warum die Angst hinter der Macht steht – was Menschen antreibt, andere zu kontrollieren, und welche unbewussten Ängste diese Dynamiken befeuern.Wie Narzissmus und Echoismus perfekt ineinandergreifen – und warum manche Menschen wie magisch zu Opfern von Machtspielen werden.Wo die Wurzeln dieser Muster liegen – wie Machtkämpfe, Parentifizierung und Unsichtbarkeit in unseren Herkunftsfamilien zu Gefühlserbschaften werden.Welche Wege aus der Ohnmacht führen – wie du Machtspiele erkennst, deine eigenen Trigger verstehst und aussteigst, ohne zurückzuschlagen.

  14. 56

    Wohnen – Selbstausdruck oder Selbstverleugnung? Mit Dorothea Rohde I 53

    Die Räume unserer Kindheit und die Entdeckung der eigenen Identität  Räume haben Macht über uns. Sie wirken auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und sogar unsere Persönlichkeitsentwicklung. Ob wir stagnieren oder weitergehen können. Zu verstehen, wie sich darin unsere Gefühlserbschaften zeigen, ist der erste Schritt zu einer heilsamen Wohnumgebung. Einer Wohnumgebung, die unseren Bedürfnissen entspricht, die uns stärkt und wirklich zu uns passt. In diesem sehr persönlichen Gespräch mit Dorothea geht es um·      emotional kontaminierte Erbstücke, die uns in ihrem Bann halten;·      die Not, die uns bei der Rückkehr ins Elternhaus ergreifen kann;·      Beziehungsarbeit und Paarkonflikte beim Bauen und Einrichten;·      die Selbsterlaubnis zu einer schönen und heilsamen Umgebung;·      die große Bedeutung, eine Wohnung wiederzubeleben. Jetzt anhören und die eigenen vier Wände mit anderen Augen sehen!

  15. 55

    Wie wir verhindern, was wir uns so sehr wünschen I 52

    Wir alle kennen den tiefen Wunsch nach Nähe, Liebe Erfolg oder innerem Frieden – und doch hält etwas Unsichtbares uns zurück. Warum verhindern wir, was wir uns so sehr wünschen? In dieser Folge von Gefühlserben geht es um die unbewussten Ängste und alten Bindungen, die uns im entscheidenden Moment bremsen – und darum, wie wir sie Schritt für Schritt lösen können. Ich spreche darüber,warum hinter Selbstsabotage meist kein Versagen steckt, sondern Schutz,wie alte Verletzungen und familiäre Loyalitäten unsere Wünsche begrenzen,was die „gläserne Decke“ in uns mit vererbten Gefühlen zu tun hat,wie wir die unsichtbaren Verbote der Herkunft erkennen und auflösen,und welche fünf Schritte helfen, das eigene Potenzial endlich zu leben. Eine Einladung, dich zu fragen: Was in mir darf sich jetzt zeigen – auch wenn es früher gefährlich war?

  16. 54

    Schwierige Gefühle – überraschend hilfreich I 51

    Wenn wir lernen, mit schwierigen Emotionen besser umzugehen, kann das der direkte Weg zu Freude, Glück und Zufriedenheit sein. In dieser Folge von „Gefühlserben“ schauen wir genauer hin: Warum wir schwierige Gefühle so oft abwehren, was wirklich hinter unserem Widerstand steckt – und wie wir lernen können, ihren verborgenen Nutzen zu erkennen. Denn schwierige Emotionen sind keine Schwäche, kein Fehler im System, sondern wichtige Wegweiser für Veränderung, Wachstum und innere Klarheit. Was in dieser Episode wichtig ist:Warum unbequeme Gefühle keine Fehler sind, sondern hilfreiche Signale.Welche nützlichen Botschaften hinter Angst, Wut, Trauer oder Scham stecken können.Drei Schritte, um mit schwierigen Emotionen konstruktiv umzugehen und ihnen ihre Macht zu nehmen.Wie gerade abgewehrte Gefühle zu Gefühlserbschaften werden, die über Generationen weiterwirken – und was hilft, sie zu lösen.Warum gerade der bewusste Umgang mit unangenehmen Gefühlen zu mehr Gelassenheit und Stärke führen kann.

  17. 53

    Jubiläumsfolge! Erfolgsgeschichten! I 50

    Freiheit, Selbstbestimmung, Erfolg – was möglich wird, wenn wir unser Gefühlserbe integrierenDie 50. Folge von „Gefühlserben“! Ich freue mich wie ein Kullerkeks. So viel Interesse, so viel Zuspruch von euch – ich danke euch von Herzen! Als ich diesen Podcast vor zwei Jahren startete, konnte ich mir das nicht vorstellen. Nicht die Zahlen: mehr als 42.000 Hörer:innen, mehr als 105.000 Downloads. Vor allem aber nicht diese Connections, die der Podcast geknüpft hat. Es ist einfach toll! Diese besondere Ausgabe möchte ich zum Anlass nehmen, über Erfolge zu sprechen. Erfolge in der Überwindung und Integration von Gefühlserbschaften. In der Wahrnehmung auch der positiven Dinge, die uns unsere Vorfahren vererbt haben: Eigenschaften wie Mut, Kreativität, Loyalität oder Durchhaltevermögen.  Es ist faszinierend, was möglich wird, wenn wir unser Gefühlserbe bearbeiten und integrieren:·      die Spontanheilung von einer rätselhaften Atemnot·      ein neues Gefühl von Selbstwirksamkeit·      die Befreiung von der Angst, zu hohe Preise zu fordern·      der tolle Erfolg einer Schauspielerin Freut euch auf spannende Erfolgsgeschichten und verblüffende Entwicklungen! Und auf ein neues Projekt, das schon bald online gehen wird!Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest – hier ist es möglich: https://buymeacoffee.com/svenrohdeEs wäre eine tolle Wertschätzung und eine echte Hilfe!

  18. 52

    Entrümpeln, aufräumen, loslassen. Mit Dorothea Rohde I 49

    Warum ist es für viele so schwer, sich von Dingen zu trennen, ein Elternhaus aufzulösen oder das Zuhause trotz all unserer Besitztümer in Ordnung zu halten? Wie kann es trotzdem gelingen und damit unsere seelische Gesundheit unterstützen?  Meine Gesprächspartnerin ist Dorothea Rohde (ja, wir sind verheiratet). Mit ihrem Projekt „Good Rooms“ unterstützt Dorothea Menschen dabei, sich von Überfülle zu Hause zu befreien. Und sie hat ein wunderbares Buch geschrieben – „Die Magie der Dinge und die Kunst des Loslassens. Entrümpeln und Aufräumen für Zeiten der Veränderung.“ Auf diese Themen unseres Gesprächs könnt ihr euch freuen:die tieferen Ursachen der Überfülle; welche Gefühlserbschaften darin verborgen sind;warum „Swedish Death Cleaning“ ein so hilfreiches Ritual ist;wie von Dingen befreite Räume auch für innere Freiheit sorgen;5 Tipps, wie der Einstieg ins Entrümpeln und Aufräumen sofort gelingt.

  19. 51

    Was (und wer) ist normal? Über seelische Gesundheit I 48

    Was ist eigentlich „normal“ – und wer entscheidet das? In dieser Folge gehe ich der Frage nach, wie wir unser eigenes Verhalten und das anderer bewerten und wo die Grenze zwischen Alltagsbesonderheit und Erkrankungen uns Störungen wie ADHS, Autismus, Depressionen und Zwangsstörungen verläuft. Dabei wird schnell klar: Normalität ist alles andere als eindeutig. Für unser Verständnis von seelischer Gesundheit eine entscheidende Erkenntnis! Spannende Punkte in dieser Episode:1.    Unterschiedliche Perspektiven auf Normalität – von Statistik über Gesellschaft bis zur Psychologie.2.    Faszinierende Beispiele aus Alltag und Arbeit, die zeigen: Was nach „Symptom“ aussieht, kann einen völlig anderen Hintergrund haben.3.    Warum Diagnosen nicht nur Belastung, sondern auch Erleichterung und Zugang zu Stärken bedeuten können. Außerdem erfährst du, wie das Stigma von „unnormalem“ Verhalten selbst krank machen kann – und weshalb es sich lohnt, beim nächsten Mal nicht vorschnell zu urteilen, sondern nach den Geschichten hinter dem Verhalten zu fragen. Gabor Maté: „Vom Mythos des Normalen“, https://www.penguin.de/buecher/gabor-mat%C3%A9-vom-mythos-des-normalen/buch/9783466347988

  20. 50

    Espresso – Emotional Dumping und wie du es stoppst

    Emotional Dumping und wie du es stoppen kannst Eine kurze, starke Folge über ein Phänomen, das unbemerkt viel Energie frisst und wie du ihm auf freundliche Weise entkommst.  Worum es geht Emotional Dumping geschieht in Gesprächen, die sich wie eine Einbahnstraße anfühlen. Deinem Gegenüber geht’s danach prima, aber du bist belastet und erschöpft. Genau dort setzt diese Espresso-Folge an: Du bekommst hilfreiche Impulse, um aufmerksam zu bleiben und dich klar abzugrenzen. Und das ganz ohne Drama, ohne Schuldgefühle.  Drei Dinge, die dir helfen werden:Ein Mini-Satz mit großer Wirkung – ein respektvoller Stopper, der ganz ohne Rechtfertigung auskommt. Der Klarheits-Check – eine kleine Rückfrage, mit der du Timing und Tiefe eines Gesprächs wieder in deine Hand holst. Energiehygiene statt Rettermodus – eine Perspektive, die dich schützt und trotzdem fair bleibt, mitsamt eleganter Alternativen. Außerdem nimmst du mit:Woran du Emotional Dumping-Momente früh erkennst – und warum sie so kräftezehrend sind. Ein kompaktes Repertoire aus fünf Schritten, die dir im Alltag sofort helfen. Kleine SOS-Ideen für danach, wenn es doch mal schiefgegangen ist.  Hör rein, wenn… …du in heiklen Momenten mit Menschen, die sich bei dir entlasten wollen, freundlich bleiben, aber dich dabei nicht verlieren willst. Und wenn’s dir guttut, teile die Folge gern weiter.  

  21. 49

    Espresso – Gedankenreise "den Rucksack ablegen"

    Manchmal wird der Alltag ziemlich schwer – so, als würden wir einen Rucksack voller Gedanken, Sorgen und Verantwortung mit uns herumschleppen.  In Gefühlserben Espresso – mein neues, kurzes Format – lade ich dich ein, diesen Rucksack für einen Moment beiseite zu packen. Die Imaginationsübung „Den Rucksack ablegen“, inspiriert von Luise Reddemann, schenkt dir einen kurzen, klaren Moment der Entlastung. In nur wenigen Minuten findest du Ruhe, Licht und vielleicht sogar ein Geschenk, eine Inspiration, die dir weiterhilft. Wenn du gerade eine Pause brauchst – diese Folge ist genau dafür da.  Hör rein und probier´ doch mal diesen Espresso für die Seele.

  22. 48

    Narzissmus & Echoismus – toxisch vereint I 47

    Was passiert, wenn Selbstsucht auf Selbstverleugnung trifft? In dieser Folge von „Gefühlserben“ geht es um die Dynamik zwischen Narzisst:innen und Echoist:innen – ein oft verdecktes, aber geradezu klassisches Beziehungsmuster. Während die einen immer im Zentrum stehen müssen, opfern sich die anderen im Stillen auf – und das hat nichts mit Bescheidenheit oder Rücksichtnahme zu tun hat. Womit aber dann? wie entsteht dieses ungleiche Miteinander? Warum passt es scheinbar so „perfekt“ – und wie lässt es sich durchbrechen? Darum geht es in dieser 47. Folge. Dazu gibt es fünf wichtige Take-awaysWas Echoismus wirklich ist – und warum er so oft übersehen wird.Wie Narzissmus und Echoismus sich gegenseitig verstärken.Welche Sätze auf ein echoistisches Verhalten hinweisen.Warum Echoismus keine Störung ist, aber trotzdem schadet.Wie wir erste Schritte in Richtung Selbstachtung und gesunder Grenzen machen könnenAußerdem stelle ich meinen neuen Workshop vor: „Endlich Grenzen setzen – Wege aus Narzissmus und Echoismus“.Jetzt reinhören – und vielleicht eine wichtige Selbsterkenntnis gewinnen!

  23. 47

    Oh mein Gott, meine (alten) Eltern I 46

    Eine emotionale Reise in die Welt der Eltern-Kind-Beziehungen – jenseits von Idylle und Klischee. Warum fühlen wir uns am Esstisch der Herkunftsfamilie plötzlich wieder wie 12? Wie beeinflussen Kindheitsmuster unsere Beziehungen bis heute? Und wie gelingt ein liebevoller, aber gesunder Umgang mit alten und manchmal schwierigen Eltern? Darum geht es in dieser 46. Folge von „Gefühlserben“Fünf Erkenntnisse daraus:Kindheitsmuster im Erwachsenenalltag – warum du dich bei deinen Eltern plötzlich wieder klein fühlst.Die unsichtbare Kraft funktionaler Gewohnheiten – wie früh erlernte Überlebensstrategien heute dein Leben lenken.Elternschaft als Spiegel – was wir über unsere eigene Kindheit lernen, wenn wir selbst Kinder haben.Pflegebedürftige Eltern und verdrängte Traumata – wie Kriegserfahrungen das Miteinander im Alter prägen.Schuld war gestern – wie du Verantwortung übernimmst, ohne dich aufzuopfern.Egal, ob du dich über deine Eltern aufregst, selbst Mutter oder Vater bist oder dich fragst, wie viel Fürsorge du noch geben kannst, ohne dich selbst zu verlieren – diese Folge vermittelt, wie du alten Prägungen liebevoll begegnen und neue Wege im Umgang mit deinen Eltern finden kannst.

  24. 46

    Was die Seele berührt (und was nur so tut als ob) I 45

    Werden wir in unserer Seele berührt, dann ist das etwas Besonderes. Eine mitfühlende Umarmung, ein liebevolles Wort, ein sanfter Trost oder auch Musik, die uns anrührt, lösen dieses wunderbare Erleben aus. Die Seele sendet eine deutlich vernehmbare Botschaft: Halt inne, dies ist ein wichtiger Moment. Wir werden ganz weich, sind vielleicht gerührt, ein Fensterchen ins Innere hat sich geöffnet. Erleben wir dies mit anderen, ist auf einmal ein neuer Kontakt möglich, eine echte Begegnung. Wir schauen hinter die Fassade, die sonst den Alltag bestimmt. Aber was ist das, das die Seele berührt? Was erleben wir da eigentlich? Wie können wir uns für diese Momente öffnen und uns einlassen? Aber wie geschieht es auch, dass wir uns ängstlich davon abschneiden? Oder dass wir uns vorspiegeln lassen, dass da etwas in uns angerührt werde – tatsächlich aber das Gegenteil passiert, dass wir also manipuliert werden sollen? Und was hat all das mit unserer seelischen Gesundheit zu tun? Darum geht es in dieser 45. Folge von „Gefühlserben“. 

  25. 45

    Therapie und Coaching – wie sie scheitern, wie sie gelingen I 44

    Wovon hängt es ab, ob Therapien oder Coachings wirklich helfen – und woran sie scheitern können? Hierzu stelle ich euch zentrale Erkenntnisse aus der Forschung vor, der Therapie- wie auch der Gehornforschung. Sie zeigen, dass Methoden natürlich eine große Bedeutung für den Erfolg, die Heilung und wahre Veränderung haben, auch dass die Motivation der Behandelten stimmen muss. Viel wichtiger ist aber ein anderer Faktor ... Die wichtigsten Punkte in dieser 44. Folge von „Gefühlserben“:·      die Erfolgsfaktoren von Therapie und Coaching·      die Erkenntnisse über einen gelingenden Prozess·      die Gründe für ein Scheitern·      die Bedeutung von Themen, die unerkannt bleiben·      der wichtigste aller Wirkfaktoren

  26. 44

    Sichtbarkeit – wie wichtig darf ich mich nehmen? I 43

    „Nimm‘ dich nicht so wichtig!“ Ein Spruch, den viele von uns aus ihrer Kindheit und Jugend kennen. In vielen von uns ist damals eine Sehnsucht entstanden, die auch heute noch brennend zu spüren ist: Ich möchte gesehen werden, wie ich wirklich bin. Und ich möchte mit dem, was mich ausmacht, sichtbar sein.  Dabei kann uns vieles bremsen. Da gibt es Geschlechterklischees, die einengen. Den Narzissmus von Angehörigen, Partner:innen, Chefs oder Kolleg:innen. Oder auch individuelle Erfahrungen des Scheiterns, die uns lieber im Verborgenen verharren lassen. Was die meisten von uns nicht auf dem Schirm haben: dass Familientraumata aus Zeiten von Diktatur und des Terrors uns lieber in der Deckung bleiben lassen - damals war es für viele Menschen keine gute Idee, sichtbar zu sein.  Aber wie können wir diese Hindernisse überwinden? Wie können wir uns heute wichtig nehmen, kraftvoll unsere Bedürfnisse und Interessen vertreten, Aufmerksamkeit für uns beanspruchen, auch Ziele verfolgen, die nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu erreichen sind?  Die Antworten in dieser 43. Folge von „Gefühlserben“.    

  27. 43

    Was, wenn es keinen Krieg gegeben hätte? I 42

    Wie wäre es, wenn unsere Vorfahren keinen Krieg erlebt hätten, wenn es den Holocaust nicht gegeben hätte? Wenn wir vollkommen frei wären von Kriegstraumata, Trauer- und Schuldgefühlen, selbst erlebten und transgenerational übertragenen? Wie sähen unseren Leben aus, unsere Familien, Partnerschaften, Berufskarrieren? Unsere Gesellschaft? Es ist nicht allzu verwegen, wenn ich behaupte: sehr, sehr anders. Gesünder, entspannter, kooperativer, gelassener, freundlicher. So also, wie sich die allermeisten von uns ihr Leben wünschen. Wir haben natürlich erlebt, ja erlitten, wie sich stattdessen das dunkle Erbe der deutschen Geschichte und die belasteten Gefühlserbschaften unserer Familien zwischen uns und unser Ideal von einem guten Leben gestellt haben. Das ist kein Grund dafür, dieses Ideal zu verabschieden, finde ich. Die Frage, die mich seit langem bewegt: Wie können wir es dennoch erreichen – trotz und im Angesicht dieser Gefühlserbschaften? Dazu möchte ich ein paar Gedanken und Erfahrungen, auch sehr persönliche, mit euch teilen. Die Geschichte meiner Familie und meine Auseinandersetzung damit. Und all das anlässlich des 80. Jahrestags des Kriegsendes, der uns zeigt, warum es so bedeutsam ist, die Gefühlserbschaften zu entschlüsseln – und die Erinnerung wach zu halten.

  28. 42

    Küchenpsychologie – Weg in die Irre (inkl. populäre Mythen) I 41

    „Das ist ja schizophren“, „das triggert mein Trauma“, „Frauen reden viel mehr als Männer“, „sie ist so eine Narzisstin und er so ein Autist“. Diese Sätze kennen wir alle. Wir geben psychologische Einschätzungen ab, nicht nur über andere, sondern auch über uns selbst und unser Verhalten. Weil wir alle psychologisch denken. Wir können nicht anders. Wir erleben andere Menschen und wollen ihr Verhalten verstehen: Kinder, Partner:innen, Vorgesetzte, Nachbarn. Wir nutzen dafür psychologische Erklärungsmodelle, die wir im Alltag schnell zur Hand haben – Küchenpsychologie. Aber sind sie wirklich hilfreich, oder führen wir uns damit selbst in die Irre? Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage: Da sind eine Menge Mythen unterwegs, nicht zuletzt über Gefühlserbschaften. Lasst euch überraschen, was Sinn macht und was nicht.  

  29. 41

    Neurobiologie 2: Wie wahre Veränderung gelingt I 40

    Wie können echte Veränderungen gelingen, und zwar nicht nur vorübergehend, sondern nachhaltig? Um uns dauerhaft mehr Lebens- und Arbeitszufriedenheit zu ermöglichen? Damit wir selbstschädigendes Verhalten aufgeben und mit Selbstfürsorge beginnen können? Eine Frage, die ich schon deswegen superspannend finde, weil sie für das Gelingen von Coaching- und Therapie-Prozessen von entscheidender Bedeutung ist.  Die Antwort hat viel mit Erkenntnissen der Neurobiologie zu tun, mit dem Wissen über die Struktur unseres Gehirns und die Verankerung der Verhaltenssteuerung sowie mit Botenstoffen wie Dopamin, Serotonin und Oxytocin. Eine zentrale Rolle spielen auch die Emotionen, sie sind der wichtigste Zugang zu Veränderungsprozessen. Weitere wichtige Punkte in dieser Folge: die fünf Erfolgsfaktoren in Coaching und Therapie. Außerdem mit Q & A zum Gefühlserbe von Pflege-, Adoptiv- und Stiefkindern.

  30. 40

    Neurobiologie 1: Wie Erinnerungen uns bestimmen. Mit Q & A I 39

    „Wir sind, was wir erinnern.“ Das sagt die Persönlichkeitsforschung über die Verbindung von Erinnerung und Gedächtnis mit unserer persönlichen Identität.  Wir erzählen uns Geschichten über uns selbst, und wenn wir vor allem die negativen Erlebnisse wiedergeben, dann fühlt sich das ganze Leben irgendwie trostlos an. Gelingt es stattdessen durch bewusstes Ansteuern positiver Gedanken, auch die schönen Erinnerungen zu aktivieren, die Erfolge wachzurufen, dann steckt hierin bereits der Keim für weitere positive Erfahrungen. Die Erinnerung wird zur wichtigen Ressource, und gerade in Zeiten von Krise und Umbruch ist das besonders wichtig. Deswegen spielen Erinnerungen im Coaching-Prozess auch eine so wichtige Rolle. Aber wie geht das überhaupt: erinnern? Wie funktioniert unser Gedächtnis? Was unterstützt das Erinnern, was blockiert es? Was unterscheidet das Erinnern von Traumata von normalen Erinnerungen – und wie können wir mithilfe eines strukturierten Erinnerns unsere Resilienz stärken? Die Antworten auf diese Fragen in der 39. Folge von "Gefühlserben".Außerdem: Ich beantworte die Frage einer Hörerin, ob ihre KInderlosigkeit auch ein Gefühlserbe sein kann.

  31. 39

    Stabil und handlungsfähig bleiben! I 38

    Wir erleben sehr unsichere Zeiten. Sie sind begleitet von Angst und Ohnmacht, zwei bedrängenden Gefühlen, die viele in Krisen heimsuchen. Und natürlich erleben wir gerade Krisen auf vielen Ebenen. Tatsächlich scheint in Moment vieles, was vorher schon schlimm war, noch weiter zu eskalieren. Es kursiert das Wort von der „Polykrise“, und die Nachrichten liefern nahezu täglich neues Material. Diese Krisen können für uns zu einer emotionalen Falle werden, wenn wir die Aufgaben, die uns Angst und Ohnmacht stellen, nicht bewältigen. Worum es mir in diesem Podcast nicht geht: genauso zu katastrophisieren, wie es derzeit üblich ist. Nein, ich will gerade nicht unser aller Ängste oder Ohnmachtsgefühle zusätzlich schüren. Ich möchte stattdessen einen Impuls geben, wie wir sie in Schach halten, sie meistern können. Trotz aller Sorgen um den Frieden, das Klima, unsere Demokratie, unseren Sozialstaat, unser Auskommen, unser Zusammenleben. Diese Sorgen sind ja berechtigt. Aber nur, wenn wir stabil und handlungsfähig sind, wenn wir unsere Resilienz stärken, wenn wir uns nicht spalten lassen, finden wir Wege hinaus.Zudem habe ich zwei Angebote entwickelt, die konkret und persönlich dabei helfen können, Wege aus Angst und Ohnmacht zu entwickeln: einen Workshop und ein Coaching-Special. Mehr dazu in diesem Podcast.

  32. 38

    Wie vererbte Trauer unser Leben belastet I 37

    Woher kommt diese seltsame Traurigkeit, die viele von uns immer wieder befällt, eigentlich ohne Anlass? Hier kann sich ein Gefühlserbe zeigen, eine transgenerationale Übertragung.Trauer kann sehr schmerzhaft sein und ist doch die vollkommen natürliche und gesunde Reaktion auf ein Verlust – und sie die Emotion der Veränderung. Trauer dient dazu, dem Verlorenen einen neuen Platz in uns und in unserem Leben zu geben. Sie hilft, uns an eine veränderte Lebenssituation anzupassen und den Verlust zu verarbeiten. Wird Trauer ab abgewehrt, wird sie zu einem transgenerationalen Erbe, das unsere Persönlichkeit gleichsam einfrieren lässt. Wie gelingt ein heilsamer Umgang mit der Trauer, die Auflösung der abgewehrten Trauer als Gefühlserbschaft? Auch darum geht es in dieser 37. Folge von "Gefühlserben".

  33. 37

    Warum haben wir so oft ein schlechtes Gewissen? I 36

    Das schlechte Gewissen – für viele von uns ein ebenso unangenehmer wie treuer Begleiter. Immer lauert die Frage, ob wir etwas verbockt haben könnten, hinter der nächsten Straßenecke. Und irritiert fragen wir uns: „Wie kann es eigentlich sein, dass andere Leute so selbstgewiss durchs Leben laufen? Dass sie vollmundig behaupten, sie machten grundsätzlich alles richtig, für Fehler seien nur die anderen zuständig, sie selbstverständlich nie? Warum schäme ich mich andauernd, und die können schamlos tun, was ihnen zum Vorteil gereicht?“ Ihr ahnt schon: die einen, die eine Schuld immer bei sich selbst suchen, und die anderen, die jede Schuld kategorisch von sich weisen, gehören irgendwie zusammen. Auf welche Weise – darum geht es in dieser Folge von "Gefühlserben – der Podcast". Ebenso um die Frage, woher dieses permanente schlechte Gewissen eigentlich kommt, welche massiven Folgen es haben kann und wie ein gesunder Umgang mit den Themen Schuld und Verantwortung gelingt.

  34. 36

    Wie umgehen mit Abwertung und ... einem Shitstorm? I 35

    „Schwachsinn“, „Esoterik“, „wahnhafte grün-linke Reflexe“, „selbsternannter Experte“ – es brach einiges über mich herein, als ein Interview mit mir zum Thema "Gefühlserbschaften" auf „Welt“-online erschien. Es ging ziemlich hoch her. Hunderte Kommentare, die allermeisten krass abwertend: ein Shitstorm. In dem die Existenz von Gefühlserbschaften und transgenerationalen Traumata schlichtweg geleugnet wurde.   Was können wir aus dem Erleben einer so massiven Abwertung lernen? Was steckt dahinter, wenn andere uns abwerten oder gar verächtlich machen – generell, aber nicht zuletzt bei diesem Thema? Wie können wir dem begegnen? Und was hilft insgesamt im Umgang mit Abwertung, ob nun im Privaten, im Job oder in der Öffentlichkeit? Darum geht es dieser Folge von „Gefühlserben“. 

  35. 35

    Was wir als Kinder (nicht) gebraucht hätten I 34

    „Kindheit war schon immer ein gefährlicher Ort, selten verlässt ihn jemand unbeschadet.“ (Katharina Ohana) Das Leitmotiv dieser Folge von „Gefühlserben“. Weil wir uns als Kinder nicht aussuchen können, mit wem wir sie verbringen, weil wir so sehr angewiesen sind auf die Menschen um uns herum. Manchmal war – oder ist! – die Kindheit nicht nur ein gefährlicher, sondern ein einsamer, manchmal auch ein schrecklicher Ort. Eine verheerende Rolle spielt dabei auch der Nachklang eines entsetzlichen Bestsellers der Johanna Haarer. Das Fatale daran: weil wir als kleine Kinder ganz auf die Eltern oder andere Bezugspersonen vertrauen müssen, geben wir uns selbst die Schuld, wenn es schrecklich war. Das kann dann sehr lange nachwirken. Aber was macht die Kindheit zu einem gefährlichen Ort, zu einem schrecklichen – und wie kann daraus ein guter Ort werden? Was können wir heute dafür tun: für die Kinder, die wir einmal waren, und die Kinder, die heute aufwachsen? Darum geht es dieses Mal in „Gefühlserben – der Podcast“.

  36. 34

    Unserer Angst begegnen – mit Luise Reddemann I 33

    In dieser Folge von "Gefühlserben" spreche ich mit Prof. Dr. Luise Reddemann darüber, wie wir unserer Angst begegnen können, die in der aktuellen politischen Situation immer wieder getriggert wird. Was hilft gegen die Angst und was nicht? Darauf gibt Luise Reddemann, Pionierin der Traumatherapie in Deutschland, Antworten. Sie erläutert, warum Körperkontakt so wichtig ist, wie wir die kindlichen Anteile in uns beruhigen können, unseren Kindern ein wichtiges Vorbild sein sollten und auch alten Menschen eine emotionale Stütze sein können.

  37. 33

    Warum lassen wir uns immer wieder manipulieren? I 32

    Wir alle sind auf irgendeine Weise manipulierbar. Unser Unbewusstes spielt uns Streiche, wenn wir Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen, und es gibt echte Virtuosen, die dieses Unbewusste zu adressieren wissen. Die Mutter? Der Vater? Die Großeltern, Geschwister oder Kinder? Der Vorgesetzte oder die Kolleg:innen? Welche Tricks wenden sie an, um das von ihnen gewünschte Verhalten bei uns auszulösen? Warum fallen wir immer wieder auf diese Tricks herein? Wie können wir uns aber doch wehren, der Manipulation einen Riegel vorschieben? Und was hat das mit der Entwicklung unserer Persönlichkeit zu tun? Darum geht es in dieser Folge von „Gefühlserben“. 

  38. 32

    Wie bestehen wir in schwierigen Zeiten? I 31

    Die bedrohlichen Nachrichten, mit denen wir aktuell konfrontiert sind, lösen bedrängende Gefühle aus. Und schon wieder sind sie da: die Unsicherheit! Die Angst! Die Ohnmacht! Das unangenehme Gefühl, da könnte etwas über uns hereinbrechen, dem wir ausgeliefert sind! Eine weitere Krise droht. Oder stecken wir schon mittendrin? Wie können wir stabil bleiben, wie bringen wir uns wieder in die Balance, was hat das mit unserem Gefühlserbe zu tun – und was leben wir gerade den nachfolgenden Generationen vor, unseren Kindern oder Enkeln? Darum geht es in dieser Folge von "Gefühlserben".

  39. 31

    Hoffen auf ein gutes, glückliches Leben? Aber klar! I 30

    Wenn wir glücklich und zufrieden sind, dann denken wir das erst einmal nicht – wir empfinden es! Und um diese Erfahrung geht es in dieser Folge von „Gefühlserben“. Die Erfahrung lässt uns hoffen und gibt uns Orientierung auf dem Weg unserer Genesung, ja Heilung.  Welche Kriterien sind es, die uns ein gutes Leben ermöglichen? Welche Rolle spielt dabei die Sehnsucht, welche die Hoffnung? Und wie gelingt es, Traumata zu überwinden, die unserer Zufriedenheit im Weg stehen? Indem wir unsere Aufmerksamkeit zwischen unseren Ressourcen, Stärken und Fähigkeiten auf der einen Seite, und den Verletzungen und Traumata auf der anderen Seite pendeln lassen. Wir transformieren sie zu mehr Lebendigkeit und Verbundenheit mit uns selbst und anderen. Dann müssen wir die negativen Gefühle nicht mehr ängstlich meiden und die positiven nicht mehr zwanghaft herbeiführen.Und das fühlt sich richtig gut an!  Die Links für mein Buch "Gefühlserben. Die geheime Macht und Kraft unserer Herkunft":Die Leseprobe für "Gefühlserben" von meiner Website herunterladen"Gefühlserben" beim Verlag bestellen (davon profitiere auch ich)"Gefühlserben" bei Amazon bestellenAm 10. November gebe ich wieder mein dreistündiges Kompaktseminar: "Gefühlserbschaften – die geheime Macht unserer Herkunft"Du kannst mir auch auf Instagram und Facebook folgen. Hier ist mein Profil auf Linkedin.Ich gebe auch weitere Workshops, in denen wir gemeinsam unser Gefühlserbe erforschen. Auf meiner Website https://svenrohde.com findest du zahlreiche Texte über Persönlichkeitsentwicklung. Wenn du den Newsletter abonnierst, informiere ich dich regelmäßig über neue Inhalte und Seminare, schicke dir immer wieder exklusives Material.Foto: Regine HenryMusik: Sven Rohde

  40. 30

    Am Scheitern zerbrechen oder wachsen? I 29

    Misserfolge und Scheitern gehören zum Leben dazu, und die Akzeptanz, dass wir scheitern können, ist eine wesentliche Voraussetzung für Erfolg. Tatsächlich kann sich im Scheitern eine Kraft entfalten, die uns sonst nicht so ohne weiteres zur Verfügung steht. In Misserfolgen und Rückschlägen liegt die Möglichkeit, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Aber es gibt immer auch das Risiko, an Misserfolgen zu zerbrechen und in Krisen unterzugehen. Es kann sein, dass es der eine Rückschlag zu viel ist, der uns umhaut und nicht wieder aufstehen lässt. Deswegen sind Durchhalteparolen oft nicht nur fehl am Platz, sondern schädlich: Sie verhindern, dass wir Misserfolge emotional verarbeiten und damit aus unseren Fehlern lernen. So werden sie zu einer toxischen Gefühlserbschaft, die Kinder und Enkel massiv belasten kann.Worum es in dieser Folge von "Gefühlserben" auch geht: Wie wir anderen, zum Beispiel unseren Kindern, dabei helfen können, negative Erfahrungen zu überwinden. Meiner Erfahrung nach passiert das viel zu selten. 

  41. 29

    „Wie gut darf es mir eigentlich gehen?“ I 28

    Freude und Glück haben eine enorme Wirkung auf uns. Wir fühlen uns lebendig, sind tatkräftig, haben Spaß am Leben. Lebensfreude ist eng verwandt mit Selbstbewusstsein, Vitalität, Optimismus und Kreativität. Freude verändert die Art, wie wir Dinge wahrnehmen, sie macht uns toleranter, geduldiger und großzügiger. Andersherum geht es freilich auch. Sind wir schlecht drauf, womöglich sogar depressiv, fällt alles schwerer, quälen wir uns durch die Tage, erleben viel Streit und Ärger, fühlen uns minderwertig und ausgeliefert, haben Mühe, mit anderen in einem guten Kontakt zu sein. Wir können also festhalten: Freude, Glück und Wohlbefinden zu erleben, ist eigentlich vernünftig. Warum ist es dann aber für viele von uns so schwierig, dieses schöne Lebensgefühl zu etablieren? Die Gründe liegen oft in unserer Kindheit, in unserer Loyalität zur Familie, in hinderlichen Glaubenssätzen und nicht selten in Traumata. Wie können wir all das transfomieren? Darum geht es in dieser Folge von "Gefühlserben".

  42. 28

    Das Gefühlserbe unserer Kinder – sind wir verantwortlich? I 27

    „Wenn wir das Gefühlserbe unserer Eltern und Großeltern in uns tragen – was haben wir dann an unsere Kinder weitergegeben? Auch unsere Traumata? Und was können wir da heute noch tun?“ Diese bangen Fragen werden mir in Workshops oft gestellt. Und sie sind wichtig. Denn natürlich geben wir unser Gefühlserbe an unsere Nachfahren weiter. Vor allem an unsere Kinder natürlich, aber auch an Enkel und Enkelinnen, an Nichten und Neffen, an Patenkinder und schließlich an jene, die uns beruflich anvertraut sein können: in Krippe, Kindergarten und Schule, in Therapie, Ausbildung oder im sozialen Bereich. Wann immer wir eine wichtige Bezugsperson für Kinder jeden Alters sind, ist dieser Kontakt bedeutsam. Er hat uns geprägt, zum Guten wie zum Schlechten. Aber wir können etwas tun, um diese emotionalen Zeitschleifen zu beenden. Für uns und für nachfolgende Generationen. Darum geht es in diser 27. Folge von "Gefühlserben – der Podcast".

  43. 27

    Expedition ins Gefühlserbe – Roadmap zur inneren Freiheit I 26

    Welche Bedeutung kann es für unser Leben haben, wenn wir unser Gefühlserbe entschlüsseln? Es kann ein echter Gamechanger sein, ein Wendepunkt. Das ist meine Überzeugung und nach vielen, vielen Workshops und Coachings auch meine Erfahrung. Auf welche Weise? Das vermittle ich in meinem Buch „Gefühlserben. Die geheime Macht und Kraft unserer Herkunft“. Und ich erzähle davon in diesem Podcast.  Das Buch ist jetzt erschienen, gedruckt und lieferbar. Auf 264 Seiten plus Onlinematerial entwerfe ich das gesamte Bild dieses Themas, wie es sich mir, nach mehr als zehn Jahren Beschäftigung damit, heute darstellt. Spannende Geschichten sind darin, von denen ich eine im Podcast ausführlich aufgreife. Ich skizziere eine Art Roadmap für die Expedition ins eigene Gefühlserbe. Die hat ein klares Ziel: dass wir aus der emotionalen Zeitschleife unserer Vorfahren ausbrechen und ein ganz neues Lebensgefühl etablieren – leichter, erfüllter, liebevoller. Und uns Potenziale und Energien zur Verfügung stehen, von denen wir nicht wussten.

  44. 26

    Wie Persönlichkeitsentwicklung gelingt – oder scheitert I 25

    Es ist nicht nur der natürliche Wunsch von uns Menschen, dass wir uns entwickeln, sondern auch unser natürliches Recht. Die entscheidende Frage ist: Wohin und wie wollen wir uns entwickeln? Die Antwort ist zutiefst individuell. Aber was passiert, wenn andere – Partner:innen, Eltern, Freund:innen oder Menschen aus unserem beruflichen Umfeld – an einer alten Version von uns festhalten und die neue Version einfach ignorieren? Dann entsteht eine enorme Spannung. Sie kann uns krank machen oder Abschied von anderen bedeuten. Wie also gelingt eine Entwicklung unserer Persönlichkeit, die uns ein Leben ermöglicht, das sich leichter, interessanter und erfüllter anfühlt? Darum geht es in dieser Geburtstagsfolge von „Gefühlserben“. (Und darum geht es übrigens nicht: um Hochleistungs-Selbstoptimierung)

  45. 25

    Was bin ich wert, wenn ich nichts leiste? I 24

    Die Frage nach unserem Selbstwert berührt eine elementare Ebene unserer Persönlichkeit. Es sind die frühen Erfahrungen unseres Lebens, die sich darin widerspiegeln – die Erwartungen unserer Eltern, Narzissmus im Familiensystem, Entwicklungstraumata –, und es sind die grundlegenden Haltungen, die sich darin ausdrücken: zu Leistung, Erfolg, Status, Entspannung, Gesundheit. Was lässt uns wertlos, rastlos und getrieben fühlen? Wie können wir doch zur Sicherheit in uns finden, dass wir wertvoll sind, einfach weil wir Menschen sind – auch wenn wir nichts leisten? Darum geht es in dieser 24. Folge von "Gefühlserben".

  46. 24

    Neurowissenschaft, Persönlichkeit und das gute Leben I 23

    Wie definieren die verschiedenen Ebenen unseres Gehirns unsere Persönlichkeit, unser Temperament, unsere Bedürfnisse, unser Verhalten? Und was bedeutet das für wichtige Veränderungen, die wir in unserem Leben erreichen wollen? Wenn wir mithilfe der Neurowissenschaften unser Gehirn besser verstehen, kann das die Tür zu Entwicklung und mehr Lebenszufriedenheit weit aufstoßen. Sowohl in Therapie und Coaching als auch im Alltag. Dazu mehr in dieser 23. Folge von "Gefühlserben – der Podcast".

  47. 23

    Versteckspiel und Selbstsabotage – die Angst vor Erfolg I 22

    Warum scheitern wir immer wieder an Zielen, zu denen uns unsere Sehnsucht zieht? Ein häufiger Grund dafür ist die Angst vor Erfolg. Der wissenschaftliche Begriff dafür: Methatesiophobie. Es ist das Gefühl, im Leben wie mit angezogener Handbremse unterwegs zu sein. In dieser Podcast-Folge beschreibe ich die Symptome, an denen wir diese Angst erkennen, welche Ursachen sie hat und – na klar! – auch die Wege, wie wir sie überwinden können. Ein zentraler Aspekt: uns auf unsere ganz eigenen Werte und Bedürfnisse zu konzentrieren. Woran wir merken, dass es gelungen ist? Dazu hört ihr mehr in dieser 22. Folge von "Gefühlserben – der Podcast".

  48. 22

    Die Partnerschafts-DNA – vererbte Gefühle in der Liebe I 21

    Die Art, wie unsere Eltern uns Partnerschaft vorgelebt haben, prägt unsere eigene Haltung zu Partnerschaften mehr, als uns zumeist bewusst ist. Sie ist ein Erbe unserer Familie, dessen Bedeutung wir kaum hoch genug einschätzen können. Sind oder waren sie liebevoll miteinander und unterstützend, haben sie Konflikte gut lösen, Probleme gut bewältigen können? Oder war es das genaue Gegenteil: Streit, Abwertung, Unglück, emotionales Elend, Trennung? Wenn wir uns auf dieses Thema einlassen, warten hier jede Menge Glück, Liebe und Zufriedenheit auf uns. 

  49. 21

    Prokrastinieren – was wirklich hilft (besser sofort anhören...) I 20

    Prokrastinieren ist ein erlerntes Verhalten, das schwerwiegende Folgen haben kann: Stress, Angst, Schmerzen, schlechten Schlaf, aber auch Antriebslosigkeit, Einsamkeit, wirtschaftliche Schwierigkeiten und sogar Depressionen. Aber es gibt Wege hinaus. In dieser 20. Folge von "Gefühlserben" kommen wir den tieferen Gründen fürs Prokrastinieren auf die Spur, entlarven Mythen übers Aufschieben, entschlüsseln, warum sich auch hierin ein Gefühlserbe zeigen kann, und schauen uns an, wie ein besserer, gesünderer Umgang mit Aufgaben gelingt.

  50. 20

    "True Crime"? Familiengeheimnissen auf der Spur I 19

    "True Crime" in der eigenen Familie, bei den eigenen Vorfahren? Um Familiengeheimnisse geht es in der 19. Folge von "Gefühlserben". Warum sie entstehen, warum sie so schädlich, ja wirklich zerstörerisch wirken können, wie wir ihnen auf die Spur kommen und was das bedeutet. Außerdem ich erzähle die Geschichte eines Mannes, dessen wahre Herkunft ihm 50 Jahre vorenthalten wurde, bis er sie aufklärte – und dafür sowohl bestraft als auch belohnt wurde. 

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ABOUT THIS SHOW

Wie zeigt sich unser Gefühlserbe in unseren Partnerschaften, in unseren Karrieren, in unserem Lebensgefühl – und welche Erklärungen liefert uns die Wissenschaft? Davon erzähle ich in diesem Podcast. Es geht um Themen wie Traumata, Narzissmus, Glaubenssätze und transgenerationale Übertragungen, aber auch um die Stärken und Fähigkeiten, mit denen wir sie überwinden und heilen können.Ich bin Coach und Workshopleiter und arbeite seit vielen Jahren mit Menschen, die sich oft selbst nicht verstehen. Manchmal liegt die Ursache ihrer Probleme weit in der Vergangenheit. Deswegen lade ich euch ein auf eine Expedition in das emotionale Erbe, das unsere Familien uns hinterlassen haben. Ob es uns nützt oder schadet, unterstützt oder blockiert.  Wir schauen zurück – und gewinnen einen klareren Blick in unsere Zukunft. Damit wir sie freier, entspannter und erfolgreicher gestalten können.

HOSTED BY

Sven Rohde

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