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Geimpft geschädigt geleugnet

Der Verein "Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V." möchte mit dem Projekt geimpft, geschädigt, geleugnet" betroffenen Menschen eine Stimme geben, die über die sogenannte Corona-Schutzimpfung erhebliche gesundheitliche Schäden erleiden mussten. Immer noch wird ein dringend erforderlicher Diskurs über die teilweise schrecklichen Folgen dieser beispiellosen Impfkampagne mit massivem gesellschaftspolitischem Druck gezielt verhindert. Dies gilt insbesondere für die Akteure im Gesundheitswesen.Deshalb wollen wir auch mutigen Ärzten und Therapeuten sowie anderen Berufsgruppen, die mit der Impfkampagne und deren Auswirkungen beruflich belastet waren und sind, eine Plattform bieten, um ihren Beitrag zur Aufarbeitung dieser verschwiegenen Katastrophe zu leisten – im Interesse der geschädigten Menschen und des gesellschaftlichen Friedens<

  1. 30

    Thomas Weigand: Das macht Angst

    Das Interview wurde erstmalig am 09. 04. 2025 veröffentlicht. Der ehemalige Bodybuilder und Personaltrainer Thomas Weigand im Gespräch mit Johannes Clasen über ein Leben, das sich nach der Corona-Impfung radikal verändert hat. Über Schmerzen, Angst und Isolation – und den verzweifelten Versuch, gehört zu werden. Ein Leben in Kontrolle Thomas Weigand war einmal ein Mann, der seinen Körper kontrollierte. „34 Jahre nonstop Krafttraining.“ 120 kg bei 6-7% Körperfett. Ein Leben im Fitnessstudio, geprägt von Disziplin und Stärke. Als selbstständiger Personaltrainer arbeitete er mit Menschen, auch in einem Studio, das an ein Pflegeheim angeschlossen war. Dort half er seinen Kunden bei Gewichtsproblemen, Depressionen, Essstörungen. Er war der, der andere motivierte und sie aufrichtete. Er führte ein Leben, das nach vorne ging. Die Entscheidung Dann kam die Pandemie. Und mit ihr eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändern sollte. „Ich hab mir einerseits Panik machen lassen“, sagt er heute. Die Bilder aus Italien, die Bilder aus Intensivstationen hat er „als bedrohend gesehen.“ Auch beruflich schien es ohne Impfung nicht mehr weiterzugehen – vor allem wegen der Arbeit im Pflegeheim. So ließ er sich im Januar 2021 impfen. Drei Tage später reagierte sein Körper „vehement“ mit Schmerzen im linken Bein. Der körperliche Zusammenbruch Was zunächst diffus begann, wurde schnell unerträglich. Die Schmerzen im Bein wurden immer schlimmer. Wochenlang schleppte er sich noch zur Arbeit – bis er nicht mehr laufen konnte. Seine Zehen wurden rot, platzten auf. Im Krankenhaus folgte dann die erschreckende Diagnose: ein Arterienverschluss, der als Notfall eingestuft wurde. Eine Operation folgte umgehend. Für ihn war der zeitliche Zusammenhang zur Impfung offensichtlich. Für die Ärzte nicht. „Dann hieß es: Nein, keinesfalls.“ Vielmehr wurde die Verdachtsdiagnose HIV in den Raum gestellt. Der Test war negativ. Thomas wurde zur zweiten Impfung geraten. Was dann folgte, war ein körperlicher Absturz. Nach der zweiten Impfung „gingen vehemente Hautprobleme los.“ Thomas bekam Milien und Abszesse am ganzen Körper. „Ich hab ausgesehen wie ein Streuselkuchen.“ Die Haut musste chirurgisch behandelt werden, Narben blieben. Dann kamen Schmerzen – „sehr sehr starke Schmerzen am ganzen Körper.“ Er konnte kein Messer mehr halten, keine Tür mehr aufschließen. Selbst trinken wurde wegen der Schmerzen in den Fingern zur Qual. Der Mann, der einst „der Strahlemann, der Lebemann“ gewesen war, war plötzlich hilflos. Arbeiten war unmöglich. Nicht gehört werden Als er in Kliniken ansprach, dass die Impfung die Ursache sein könnte, wurde er abgewiesen und „saudumm angemacht.“ Man sprach von „wahnhaften Hypochondrien“. Menschen, die sich einbilden würden, impfgeschädigt zu sein, seien Verschwörungstheoretiker, „die auf nicht mehr arbeitsfähig machen wollen.“ Die dritte Impfung Trotz seines schlechten gesundheitlichen Zustandes ließ Thomas sich ein drittes Mal impfen. Ein Schritt, den er heute kaum begreifen kann. Er sei zu dem Zeitpunkt noch „sehr sehr gesellschaftshörig“ gewesen, sagt er selbstkritisch. Danach eskalierte alles. Sein Körper reagierte, als würde er gegen sich selbst kämpfen. „Da hab ich überall kleine Einblutungen bekommen am Körper, ähnlich wie blaue Flecken oder Thrombosen, rote kreisrunde Punkte waren das, bis es dann plötzlich losging, dass sich richtige Hubbel an meinen Oberarmen, Unterarmen, am ganzen Körper gebildet haben und es zu massiven Einblutungen unterm Gewebe kam.“ Verletzlichkeit und der Verlust von Stärke Doch der vielleicht tiefste Einschnitt war ein anderer. Sein durchtrainierter, muskulöser Körper war lange seine Ritterrüstung und sein Schutz gewesen, durch den er eine gewisse Distanz zu anderen Menschen bewahren konnte. Stärke war immer seine Identität gewesen. Und plötzlich war er, der stets starke Mann, verletzlich. „Ich hab mich sehr schwer getan, mich auch verletzlich zu zeigen, dann war ich es plötzlich. […] Das war für mich ein wahnsinniger Kampf.“ Was folgte, war nicht nur körperlicher Schmerz, sondern auch Einsamkeit und Unverständnis. Denn auch im engsten Umfeld fand er kaum Halt. Selbst in seiner eigenen Familie wurde ihm nicht geglaubt. Bis heute ist das Thema dort problembehaftet und er muss darum kämpfen, gehört zu werden. Der Weg an die Öffentlichkeit Um Gehör zu finden, ging Thomas selbst an die Öffentlichkeit, schickte Bilder, erzählte seine Geschichte. Die regionale Zeitung griff sie auf. Mehrere Artikel erschienen und seine Geschichte wurde regional sichtbar. Leben in Angst und im Ausnahmezustand Heute lebt Thomas Weigand isoliert, einsam und allein in seiner Wohnung. Mit starken Schmerzen, die ihn täglich begleiten. „Damit ich so über den Tag komm“, nimmt er starke Medikamente, darunter Tilidin, eine opiatähnliche Substanz. Nachts wird sein Zustand oft besonders schlimm. Massiv belastende Symptome wie Kopfdruck oder neurologische Aussetzer kommen hinzu. Momente, in denen er nicht mehr sprechen kann – und sie doch bewusst erleben muss. „Wenn man dann zu Hause alleine ist und sich nicht einmal mehr mitteilen kann. […] Das macht halt Angst.“ Thomas‘ Zustand ist sehr ernst und lebensbedrohlich. Schon kleine Anstrengungen wie Treppen steigen bringen ihn an seine Grenzen. Da „läuft mir der kalte Schweiß und ich krieg überhaupt keine Luft mehr und muss stehen bleiben.“ Mehrere Organe sind betroffen. Seine Diagnoseliste ist lang. Von den Ärzten fühlt er sich oft allein gelassen: „So in der Art, der hat doch einen Schuss.“ Der Versuch, Beweise zu schaffen Um sich zu schützen, begann er, alles zu dokumentieren. Fotos, Videos, Beweise gegen den Vorwurf, sich alles einzubilden. Ein Schreiben seiner Krankenkasse an einen befreundeten Anwalt, einst sein Kunde, wurde für ihn zum Wendepunkt. Darin steht: „Unstrittig ist, dass Ihr Mandant Herr Thomas Weigand in Folge der COVID-Impfungen schwer erkrankt ist.“ Seitdem wird ihm seitens der Ärzte zumindest zugehört. Doch echte Hilfe bleibt selten, denn viele Therapieansätze, die er versucht hat, blieben erfolglos. Ein Hoffnungsschimmer Linderung fand er bisher nur in einer Behandlung: der HELP-Apherese, einer Form der Blutwäsche, finanziert durch eine Spendenaktion. Drei Behandlungen konnte er initial dadurch finanzieren. Eine vierte HELP-Apherese wurde ihm durch einen Mitpatienten aus der Schweiz geschenkt. Durch diese Behandlungen geschah etwas, das er selbst kaum fassen kann: „Es war für mich ein Wunder.“ Für einige Wochen war er nahezu schmerzfrei. Er konnte seine Medikamente drastisch reduzieren und hatte zum ersten Mal seit Langem das Gefühl, wieder zu leben. Doch die Wirkung der HELP-Apheresen hielt nicht an. Die Symptome kehrten zurück in Form von Durchblutungsstörungen, Atemnot und Schmerzen. Einige Monate später konnte, wie einem Arztbrief zu entnehmen ist, durch weitere Spendenaktionen die gesamte Therapie gemäß den Behandlungsprotokollen der Charité erfolgen: 5 HELP Apheresen und 5 Autoimmunadsorptionen. Letztere hat er laut Arztbrief schlecht vertragen. So weiß Thomas heute: Er bräuchte die Behandlung mittels Blutwäsche regelmäßig. Laut Arztbrief lautet die Empfehlung „alle 3 – 6 Monate einen Zyklus mit 5 HELP-Apheresen durchzuführen.“ Doch die Krankenkasse verweigert die Kostenübernahme. Ein verändertes Weltbild Durch seine Krankheit hat sich Thomas‘ Perspektive auf die Gesellschaft grundlegend verändert. „Ich hab bemerkt, dass ich ein manipuliertes Schaf bin“, sagt er heute über seine frühere Sicht auf die Welt. Er leidet unter dem fehlenden Diskurs und unter der Ausgrenzung. Was er sich wünscht, ist eigentlich einfach: „Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass wir gehört werden. […] Es würde die Seele ein Stück heilen.“ Was bleibt Denn was ihn am meisten verletzt, ist oft nicht der Schmerz – sondern das Schweigen und die leisen, für ihn spürbaren Unterstellungen seiner Mitmenschen. Er würde sich wünschen, von anderen gefragt zu werden, wie sich sein Schaden äußere. Dann „könnte ich Menschen Rede und Antwort stehen.“ Doch so heißt es oft, er habe nichts Offensichtliches: „Der ist ja nicht krank, der hat ja nichts.“ Dabei hat sein heutiges Leben mit seinem früheren Leben nichts mehr zu tun: keine Arbeit, kaum soziale Kontakte, dauerhafte Schmerzen, ständige Angst. Angst vor allem vor dem, was jederzeit passieren könnte: ein Blutgerinnsel, ein Schlaganfall, ein Moment, der alles beendet. Denn wenn ein Blutgerinnsel vor dem Herzen oder Kopf stecken bleibt, „dann ist Schicht im Schacht. […] Wenn man dann zu Hause alleine ist und sich nicht einmal mehr mitteilen kann und erträgt diese Dinge einfach nur, das macht halt Angst.“ Und so bleibt ein Leben, das einmal von Kontrolle und Stärke dominiert war – und heute von Angst und zugleich der Hoffnung, nicht länger übersehen, sondern gehört und ernst genommen zu werden, geprägt ist. Möge seine Hoffnung zu seinem Wohle und zum Wohle aller Impfgeschädigten wahr werden.

  2. 29

    Grit: Plötzlich war sie tot

    Das Interview wurde erstmalig am 27. 03. 2025 veröffentlicht. Grit im Gespräch mit Johannes Clasen über die Coronazeit, ihre frühe Skepsis vor den Corona-Impfungen, den plötzlichen Tod ihrer 31-jährigen Tochter, zwei kleine Enkelkinder, die ohne ihre Mutter aufwachsen müssen und über offene Fragen, die bis heute bleiben. Kraft geben ihr die Treffen im Malchower Format, die ihr helfen, trotz Trauer und Wut weiterzuleben. Eine besondere Zeit, die für Grit anders begann Die Coronazeit begann für Grit ruhig, fast sorglos. Panik spürte sie nicht – weder bei sich noch im Familien- und Freundeskreis. Sie erinnert sich noch gut an ein Interview, das sie damals hörte – ein Gespräch zwischen Christian Drosten und dem Journalisten Jörg Thadeusz im RBB, in dem „so eine Beruhigung“ vermittelt wurde. Nachrichten aus Ischgl oder die Bilder von Krankenhäusern erreichten sie zwar, verunsicherten sie aber nicht. „Ein gesunder Mensch wird das schon […] wegstecken“, so ihre Einschätzung. Auch später blieb ihre Sicht vergleichsweise gelassen. Sie hatte keine Angst vor der Krankheit selbst – eher vor den Nachrichten und den politischen Maßnahmen, die folgten: Die ließen „einen eigentlich den Kopf schütteln.“ Zu Hause war ihre Welt in Ordnung: der Garten, die Familie, das Enkelkind. „Friede, Freude, Eierkuchen“ – so beschreibt Grit diese Zeit, die durch den intensiven familiären Kontakt „auch was Schönes“ hatte. Eine Lehrerin im Lockdown Grit ist Lehrerin und war damals krankgeschrieben. Als im Frühjahr 2020 der erste Lockdown begann, hätte sie eigentlich wieder arbeiten sollen. Doch ihre Krankschreibung verlängerte sich – im Nachhinein empfindet sie das sogar als Glück. Denn vieles, was in dieser Zeit an Schulen umgesetzt wurde, empfand sie als absurd. Besonders die aus ihrer Sicht „lächerliche“ Maskenpflicht in Schulen habe sie befremdet. Frühe Zweifel an der Impfung Als gegen Ende des Jahres 2020 über die Entwicklung der Corona-Impfstoffe gesprochen wurde, hörte Grit Warnungen, die andere kaum wahrnahmen. Besonders die Aussagen von Sucharit Bhakdi blieben ihr im Gedächtnis: Hinweise auf mögliche schwere Nebenwirkungen der neuen Impfstoffe, die in der Gesellschaft kaum diskutiert wurden. Grit suchte gezielt nach Stimmen, die Panik relativierten, die sagten, dass „alles nicht so schlimm“ sei, und nach Fakten, die beruhigten. So stand für sie früh fest, dass eine Impfung weder für sie, noch für ihren Mann und ihren minderjährigen Sohn in Frage kommen würde. Grit wollte bewusst Entscheidungen treffen, informiert und eigenverantwortlich. Dem politischen und gesellschaftlichen Druck stand sie zunehmend skeptisch gegenüber. Als Lehrerin gehörte sie zu den privilegierten Gruppen, die früh ein Impfangebot erhielten. Fast alle ihre Kollegen nahmen es an. Doch sie blieb kritisch. Ihr Widerstand wurde stärker, je mehr man sie drängen wollte: „Ne, jetzt erst recht nicht. […] Warum will man das so mit Macht in die Menschen reinkriegen?“, fragte sie sich. Eine Mutter, die immer gewarnt hatte Grit warnte nicht nur ihren Mann und ihren Sohn vor der Impfung. Auch ihrer Tochter habe sie wiederholt ihre Meinung gesagt und ihr geraten: „Lass dich nicht impfen!“ Die junge Frau war verheiratet, hatte mittlerweile zwei kleine Kinder und wohnte in Berlin. Auch wenn der Kontakt eng, die Beziehung liebevoll blieb, wusste die Mutter, dass ihr Einfluss begrenzt war und die Tochter ihre eigenen Entscheidungen traf. Der gesellschaftliche Druck – Testpflichten, Maßnahmen und die Angst, Außenseiterin zu sein – lasteten schwer auf ihr. „Da war meine Tochter nicht so souverän wie ich.“ Drei Impfungen, ein letztes Weihnachten und ein plötzlicher Tod Im Sommer 2021 ließen sich ihre Tochter und ihr Schwiegersohn schließlich impfen. Die junge Frau erhielt zunächst zwei Impfungen mit Moderna. Anfang 2022 folgte die Booster-Impfung mit Comirnaty. Zunächst verlief alles normal. Ihre Tochter arbeitete, kümmerte sich um Hausbau, Familie und ihre Kinder – das Leben verlief weiter wie gewohnt. Weihnachten 2021 traf sich die Familie unter den damals geltenden Einschränkungen. Im Rückblick hat dieses Weihnachtsfest für Grit eine besondere Bedeutung. „Es war letztendlich das letzte Weihnachten mit unserer Tochter.“ Damals ahnte noch niemand, wie tragisch sich das folgende Jahr entwickeln und das Leben der ganzen Familie für immer verändern würde. Ab dem Frühjahr 2022 litt die junge Mutter unter starken Magen-Darm-Beschwerden und verlor deutlich an Gewicht. Dennoch arbeitete sie weiter, kümmerte sich um Haus, Kinder und Familie. „Die Kraft dazu war noch da“, sagt Grit im Rückblick. Sie bat ihre Tochter immer wieder, zum Arzt zu gehen. Doch diese wiegelte ab, wollte ihren Alltag aufrechterhalten. Im Juni organisierte sie noch die Geburtstagsfeier ihrer Tochter – vordergründig wirkte alles wie immer. Kurz danach schickte sie Grit an einem Sonntag noch Fotos von sich und den Kindern. Wenige Tage später, an einem Mittwoch, war sie „plötzlich nicht mehr da“, lag morgens tot in ihrem Bett. „Wir sind aus allen Wolken gefallen.“ Der Schwiegersohn hatte am Abend zuvor nichts Ungewöhnliches bemerkt. Seine Frau sei ganz normal ins Bett gegangen, habe noch Rasen gemäht. „Morgens hat sie den Wecker nicht gehört.“ Der Notarzt konnte nichts mehr tun. Da es sich um einen ungeklärten Todesfall handelte, folgten Polizei und Ermittlungen. Die Familie erstarrte in Schock und Verzweiflung. Der erste Gedanke: die Impfung In dieser unfassbaren Situation war für Grit sofort klar, was sie für die Ursache hielt. „Ich hab sofort an diese Impfung gedacht. […] Im Prinzip hat Prof Bhakdi sowas ja vorausgesagt.“ Überflutet von einem Gefühl der Hilf- und Fassungslosigkeit dachte sie: „Es ist jetzt genau das passiert und der Einschlag ist direkt bei dir.“ Neben der unermesslichen Trauer kam auch Wut: „Auf der einen Seite Trauer, auf der anderen Seite totale Wut auf alles oder auf jeden, dass das möglich war.“ Bis heute ist sie überzeugt: „Für mich steht hunderttausendprozentig fest, dass die Impfungen dafür verantwortlich waren.“ Die Obduktion – Ungereimtheiten und offene Fragen Eine Obduktion sollte Gewissheit bringen, brachte jedoch nur neue Unsicherheiten. Grit und ihr Mann befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Quarantäne und konnten ihre Tochter daher nicht mehr sehen, sich nicht mehr von ihr verabschieden. „Das ist für mich nach wie vor ein Ding, ich muss jetzt glauben, dass sie nicht da ist, ich hab irgendwie keinen Beweis dafür.“ Irgendwann sei schließlich eine Urne beerdigt worden. Nach der Obduktion wurde ein Herzfehler, der nie Probleme bereitet hatte, als angebliche Ursache genannt – ein Befund, der laut einem Internisten aus Grits Umfeld den Tod nicht erklären könne. Nach einem Jahr bat die Familie über eine Anwältin um Einsicht in die staatsanwaltliche Akte. In den Unterlagen fanden sich Hinweise auf mehrere Organschäden, die nicht erklärbar waren – unter anderem am Herzen, an der Lunge und an der Milz. „So viele Schäden, und die Anwältin sagte uns: Ihre Tochter war schwer krank.“ Dabei sei sie, so Grit, bis zum Schluss leistungsfähig gewesen. „Ich möchte gerne eine Krankheit benannt haben, die diese Schäden hat“, so ihre Forderung. Doch eine klare Aussage wurde nicht getroffen. Bis heute nicht. Eine weitere Ungereimtheit belastet Grit ebenfalls bis heute sehr: Ein Jahr nach dem Tod der Tochter versuchte sie, über Experten der MWGFD zusätzliche Untersuchungen der Gewebeproben zu veranlassen, um den Verdacht eines Impfschadens zu klären. Denn: „Meine Überzeugung ist, dass es die Impfung war, die meiner Tochter das Leben gekostet hat.“ Doch als die Familie nach den Gewebeproben fragte, erhielt sie eine überraschende Antwort: Die Proben, die eigentlich mehrere Jahre aufbewahrt werden müssten, seien bereits wenige Monate nach dem Tod ihrer Tochter vernichtet worden. Das habe sie sehr stutzig gemacht, so Grit, bis heute wisse sie nicht, warum das geschehen sei. Entweder sei gegen Vorschriften verstoßen oder ihnen nicht die Wahrheit gesagt worden. Für Grit steht der Verdacht im Raum, dass man „irgendwie nicht mehr möglich machen wollte“, dass ihr Verdacht nachgeprüft werden könne. „Das ist für mich auch noch mal so ein Schlag gewesen.“ Denn für sie wäre es ein wichtiges Ergebnis gewesen, „eine Bestätigung oder auch eine Nichtbestätigung zu bekommen. […] So bleibt das so lange ich lebe im Raum stehen.“ Für Grit bleibt damit eine für sie entscheidende Frage unbeantwortet. „Die Umstände des Todes, die Umstände der Obduktion hinterher sind für mich höchst fragwürdig“, lautet ihr Resümee. Zwei Kinder ohne ihre Mutter Am schwersten zu ertragen ist für Grit der Gedanke an ihre beiden Enkelkinder, die ihre Mutter nie wiedersehen werden: „Meine Tochter hat zwei kleine Kinder hinterlassen. Die hätte sie gerne aufwachsen sehen.“ Die junge Frau sei eine liebevolle, engagierte Mutter gewesen. „Meine Tochter war gerne Mutter“, erinnert sie sich mit leiser Stimme. Der Kontakt zum Schwiegersohn ist bis heute gut. „Das ist das Tröstliche dabei.“ Doch die Lücke, die der Verlust hinterlässt, ist unermesslich. Zwischen Trauer und Wut Vier Jahre sind inzwischen vergangen. Doch die Gefühle sind noch immer stark. „Wenn ich darüber nachdenke geht es immer hin und her zwischen Trauer und Wut. Ich bin immer hin- und hergerissen und fühle mich so ohnmächtig.“ Besonders schwer fällt ihr, wenn mögliche Impfschäden öffentlich heruntergespielt, verharmlost und „bagatellisiert“ werden. „Für mich ist das […] keine Einzelerscheinung.“ Sogar der Trauerredner habe bestätigt, dass seiner Beobachtung nach deutlich mehr junge Menschen plötzlich und unerwartet sterben würden. Halt im Malchower Format (Das Malchower Format ist eine monatlich stattfindende Vortragsreihe, die von Pfarrer Thomas Dietz ins Leben gerufen wurde. In diesem Beitrag wird dieses Format genauer erläutert.) Eine wichtige Stütze hat Grit in den Treffen des Malchower Formats gefunden, wo sie Kraft tanken kann. „Das ist wie so eine Art Selbsthilfegruppe für mich.“ Dort könne sie frei und offen sprechen, ohne Angst vor Ablehnung. Menschen, die ähnlich denken, hören ihr zu, sprechen ihr Mut zu und nehmen ihre Erfahrungen inmitten des großen Verlustes ernst. „Für mich ist das immer sehr wichtig“, sagt sie dankbar. Der Wunsch nach Aufarbeitung Was sich Grit heute am meisten wünscht, ist Aufklärung – nicht nur für sich und ihre Familie, sondern für alle, die betroffen sind. „Ich wünsche mir wirklich eine Aufarbeitung. Nicht nur eine Enquete-Kommission, sondern wirklich Untersuchungsausschüsse.“ Für sie ist schwer zu ertragen, dass so viele Fragen offen und unbeantwortet bleiben. Die Tatsache, dass niemand Verantwortung übernehmen muss, ist für sie nicht nachvollziehbar und macht sie fassungslos. Neben der Trauer spürt sie eine tiefe Ohnmacht: „Welches Leid dabei […] passiert ist, durch die Verantwortlichen verursacht wurde. Es muss keiner eine Konsequenz tragen. Das tut mir sehr weh.“ Doch trotz aller Wut bleibt die Erinnerung an ihre Tochter lebendig – ebenso wie die Hoffnung, dass ihre Geschichte irgendwann Antworten und Gerechtigkeit bringt. Möge ihre Hoffnung wahr werden.

  3. 28

    Thomas Dietz: Die Kirchen selbst sind für die Impfung in die Propaganda gegangen

    Das Interview wurde erstmalig am 17. 03. 2025 veröffentlicht. Ruhestandspfarrer Thomas Dietz in einem berührenden Gespräch mit Johannes Clasen über eine Zeit, die ihn bis heute bewegt: über geschlossene Kirchen, ausgebliebene Debatten und die gesellschaftliche Spaltung durch die Impf- und Coronapolitik. Der evangelische Geistliche aus der Uckermark berichtet, warum er seine Kirche trotz Druck offenhielt und wie aus seiner Gemeinde ein Ort für Gespräche, Zweifel und persönliche Schicksale wurde. Ein bewegender Rückblick auf die Corona-Jahre – und auf die Frage, welche Rolle die Kirche damals spielte. Wenn Pfarrer Thomas Dietz erzählt, spürt man schnell: Hier spricht jemand, der die Corona-Zeit nicht nur beobachtet, sondern durchlebt hat. Ruhig, überlegt, warmherzig, zugewandt – so wirkt der evangelische Geistliche aus der Uckermark. Einer, der zuhören kann und der Menschen ernst nimmt. In jedem Satz, den er spricht, spürt man seine innere Überzeugung und Menschenfreundlichkeit. Denn er ist einer, der in einer der schwierigsten Phasen der jüngeren deutschen Geschichte entschieden hat, seine Kirche offen zu halten – für offene Gespräche, für Zweifel und auch für Widerspruch. Heute lebt er mit seiner Frau im Ruhestand zurückgezogen im kleinen Ort Mönkebude am Stettiner Haff. Abseits, ruhig, zwischen Wasser und Himmel. Doch die belastenden Jahre der Corona-Zeit mit ihren besonderen Bedingungen sind für ihn noch immer sehr präsent. Für seine Frau und ihn sei diese Zeit sehr anstrengend und herausfordernd gewesen, sagt er rückblickend. Denn damals stellte sich für ihn vor allem eine grundlegende Frage: „Wie erfolgt jetzt Gemeindearbeit, wie steht Kirche, wo können wir den Menschen helfen?“ Ein Pfarrer, der die Kirchen offenhalten wollte, und Briefe, auf die niemand antwortete Besonders erschüttert hat ihn zu Beginn der Pandemie, dass Kirchen geschlossen wurden. Für den Pfarrer, der in der DDR aufgewachsen ist und dort kirchlich engagiert war, war das ein tiefgreifender Einschnitt. Vieles habe er damals erlebt – aber dass Kirchen ihre Türen schließen, sei selbst in der DDR nicht vorgekommen. Dies sei ein Punkt gewesen, der ihn „sehr zum kritischen Nachdenken angeregt“ habe. Dass Ostern 2020 ohne Ostergottesdienste stattfinden sollte, habe ihn besonders bewegt. Denn das gab es seines Wissens „in der Geschichte noch nie“. Was ihn zusätzlich beschäftigte, war die Frage, ob darüber innerhalb der Kirche überhaupt ein offener Diskurs möglich sei. Doch seine Erfahrung war ernüchternd: „Der wurde überhaupt nicht zugelassen.“ Im April 2020 schrieb er einen offenen Brief an die brandenburgische Landesregierung. Darin kritisierte er unter anderem abgesperrte Spielplätze, den Umgang mit alten Menschen in Pflegeeinrichtungen und geschlossene Kitas. Gerade in seinem Pfarrgebiet kannte er viele Familien aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Für manche Kinder sei die Kita ein stabiler Ort gewesen, ein Schutzraum. Doch eine Antwort bekam er nicht. „Gar nichts.“ Auch ein zweiter Brief an die Landeskirche blieb weitgehend folgenlos. Zwar rief ihn der Bischof später an, doch Dietz hatte den Eindruck, dass grundlegende Kritik nicht wirklich aufgenommen wurde.  „Das hörte er, aber reagierte darauf überhaupt nicht.“ Die Kirchenleitung hatte sich, so Thomas Dietz, „nicht bemüßigt gefühlt“, zu handeln. Besonders schmerzte ihn der Umgang mit Kranken und Sterbenden. In vielen Einrichtungen, auch Hospizen, waren Besuche nicht mehr erlaubt. Für Dietz eine moralische Grenzüberschreitung, die er auch öffentlich anprangerte. Die Kirche habe, so seine deutliche Kritik, „an dieser Stelle ganz und gar versagt.“ Offizieller Protest sei ausgeblieben: „Da ist von den Amtskirchen gar nichts gekommen.“ Die Demonstration in Berlin am 1. August 2020 Im 1. August 2020 fuhr Dietz mit seinen Kindern und einem Freund zu einer großen Demonstration nach Berlin. Was er dort erlebte, passte für ihn nicht zu dem Bild, das vielerorts in den Medien gezeichnet wurde. „Das war für uns wirklich ein eindrückliches Erlebnis“, sagt er. Die Teilnehmer habe er als bunt gemischtes Publikum erlebt: „Ein Publikum, wie man es sich für einen Kirchentag bloß wünschen würde, durch alle Generationen durch, querbeet, Hunderttausende.“ Besonders ein Moment hat sich in ihm tief eingeprägt: Als die Polizei die Veranstaltung auflöste, standen noch einige Redner auf der Bühne. Unter ihnen auch der Arzt Bodo Schiffmann. Dietz erinnert sich sichtbar bewegt, mit den Tränen kämpfend: „Ich habe immer noch vor Augen, wie die Polizei dort schwer bewaffnet […] auftrat.“ Dann stockt seine Stimme: „Ich kuckte zu Bodo Schiffmann hin und sah, dass seine Lippen sich bewegten und er betete das Vater unser.“ Der Nordkurier – eine Regionalzeitung, die zuhört und fair berichtet. Wenige Tage nach der Demonstration meldete sich eine Zeitung bei ihm: der Nordkurier. Die Regionalzeitung hatte gehört, dass Pfarrer Dietz an der Demonstration teilgenommen hatte und bat ihn um ein Gespräch. Er sagte zu – und die Zeitung veröffentlichte einen ausführlichen Beitrag über ihn, seine offenen Briefe und seine Erfahrungen in Berlin, übertitelt mit „Pfarrer wendet sich gegen die Panikmache“. Für Thomas Dietz war das ein entscheidender Moment. Denn der Nordkurier berichtete fair, ohne ihn zu diffamieren. Der Artikel löste eine Welle von Leserbriefen aus. Rund 80 Prozent der veröffentlichten Zuschriften unterstützten ihn. Viele Menschen bedankten sich für seine Haltung. Diese Resonanz habe ihm sehr viel Kraft gegeben und ihm den Rücken gestärkt, so Dietz. Gleichzeitig habe sie ihm gezeigt, wie groß der Gesprächsbedarf war. Die Rolle der Zeitung bewertet Dietz bis heute als entscheidend. Ohne diese Berichterstattung wären seine späteren Veranstaltungen, die als „Malchower Format“ überregionale Bedeutung erlangen sollten, wohl kaum so bekannt geworden. Das „Malchower Format“ – eine Kirche wird zum Gesprächsort In den Dörfern seiner Gemeinde spürte Dietz damals eine besondere Atmosphäre: einerseits große Angst vor Krankheit und Ansteckung, andererseits aber ein enormer Wunsch nach Austausch und Kommunikation – eine stark spürbare Spannung zwischen Angst und Menschlichkeit. Aus diesem Gefühl heraus entstand eine Idee: Vorträge in seiner Kirche. Ein Ort, an dem Menschen zuhören, diskutieren und Fragen stellen konnten, ein Ort, um Menschen aufzuklären und ihnen die Angst zu nehmen. So entstand die Vortragsreihe, die später überregional bekannt wurde: das „Malchower Format“. Die erste Veranstaltung fand im Januar 2021 statt. Eingeladen war der Arzt Paul Brandenburg. Der Nordkurier kündigte die Veranstaltung an und berichtete später auch darüber – fair und sachlich. Dietz bekam schon kurz danach zahlreiche Nachrichten. Viele Menschen schrieben ihm, dass sie sich durch die Veranstaltung ermutigt fühlten, „nicht angstbesessen durch diese Zeit zu gehen.“ Viele hätten sich bedankt, wie sehr ihnen diese Treffen, die regelmäßig abgehalten wurden, geholfen hätten, „durch diese schwierige Zeit zu kommen.“ Eine Gemeinde ohne Druck In seiner eigenen Gemeinde versuchte Dietz bewusst, jede Spaltung zu vermeiden. In den Gottesdiensten gab es keine Kontrolle von Maskenattesten, keinen Druck. „Es saßen Leute, wo ich weiß, dass sie Angst weiterhin hatten, die also auch mit Maske saßen – und es saßen auch Leute natürlich ohne Maske.“ Für ihn war entscheidend, dass sich niemand ausgeschlossen fühlte. „Es war mir ein Herzensanliegen, dass ich jetzt nicht meine eigene Gemeinde spalte durch mein Engagement.“ Und tatsächlich blieb die Atmosphäre ruhig, respektvoll und offen. Die Spaltung durch die Impfpolitik Mit Beginn der Impfkampagne nahm die gesellschaftliche Spannung aus seiner Sicht deutlich zu. Seiner Erinnerung nach habe das die gesellschaftliche Spaltung stark vorangetrieben, so Dietz. Besonders kritisch sieht er in dem Zusammenhang die Rolle der Kirchen, die „selbst für die Impfung in die Propaganda gegangen sind.“ Manche Gemeinden führten sogar 2G-Regeln ein. Für Dietz war das „ganz klar ein Verbrechen“, da man „Leute wirklich ausgeschlossen hat, gänzlich ausgeschlossen hat.“ Viele Menschen, die jahrzehntelang treue Gemeindemitglieder gewesen waren – selbst in der DDR – hätten sich dadurch tief verletzt gefühlt und seien – für Dietz nachvollziehbar -  „verstört“ aus der Kirche ausgetreten. „Ich konnte dem nicht widersprechen“, sagt er dazu. Menschen erzählen ihre Schicksale Mit der Zeit rückte ein weiteres Thema in den Mittelpunkt: mögliche Impfschäden. Dietz berichtet von vielen Gesprächen mit Betroffenen. „Ich habe erlebt, dass Leute einen Rheumaschub kriegten, ich habe erlebt, dass Leute einen Entzündungsausbruch am Körper hatten, in Depression gefallen sind.“ Auch von gehäuften Krebserkrankungen und einem Hirnaneurysma habe er erfahren. Immer häufiger sprachen betroffene Menschen nach den Vorträgen mit ihm über ihre Schicksale. Besonders eindrücklich waren für ihn in dem Zusammenhang Vortragsabende mit Fachreferenten. Bei einer Veranstaltung mit Professor Cullen aus Münster standen plötzlich mehrere Besucher auf und erzählten ihre eigenen Geschichten: „Acht, neun, zehn Leute sind dann aufgestanden und haben ihre Schicksale geschildert.“ Unter ihnen war ein Mann in seinem Alter, der nach eigener Überzeugung nach der Impfung zwei Krebserkrankungen entwickelt hatte. Diesen Mann habe er „ein Vierteljahr später beerdigt“, so Dietz. Auch bei weiteren Veranstaltungen meldeten sich Betroffene zu Wort. „Auch da haben dann mehrere Leute sich gemeldet und ihre Schicksale geschildert.“ Für viele von ihnen seien die Veranstaltungen in Malchow der einzige Ort gewesen, an dem sie „überhaupt mal darüber sprechen können und Gleichgesinnte treffen können.“ Denn im Alltag stoßen sie oft auf Ablehnung und hören Sätze wie: „Hör mal auf mit der Leier, das ist ja nun vorbei. Und komm, reiß dich zusammen!“ Eine Plattform für den offenen Diskurs Für Dietz war das „Malchower Format“ deshalb mehr als nur eine Vortragsreihe. Es sollte ein Raum sein, in dem Menschen ihre Erfahrungen aussprechen können – auch wenn diese nicht in das öffentliche Narrativ passen. Er sieht genau darin eine Aufgabe der Kirche. Sie müsse auch jenen eine Plattform bieten, die sonst nicht gehört werden. Bis heute vermisst er eine ernsthafte, ehrliche Aufarbeitung der Corona-Zeit, sowohl gesellschaftlich, als auch juristisch, als auch innerhalb der Kirchen: „Ich vermisse jetzt völlig, dass Kirche eigentlich hinterfragt, was läuft hier eigentlich ab?“ Dietz bedauert das sehr. Seiner Ansicht nach hätte die Kirche eine andere Rolle spielen, einen Ort des offenen Diskurses, eine Plattform für unterschiedliche wissenschaftliche Stimmen darstellen müssen. „Ich denke mal, wenn das die Kirchen gemacht hätten, beide großen Kirchen gemacht hätten, dann wär die ganze Coronazeit ganz anders abgelaufen.“ Ein Format, das weiterlebt Obwohl er inzwischen im Ruhestand ist, organisiert Dietz die Veranstaltungen weiter. Der Gemeindekirchenrat hatte ihn ausdrücklich gebeten, das „Malchower Format“ auch nach seiner Pensionierung fortzuführen. Vorträge sind bis Sommer 2026 geplant. Für Dietz ist das ein Zeichen, dass seine Arbeit Früchte getragen hat. Denn für viele Besucher ist seine kleine Dorfkirche zu einem besonderen Ort geworden – einem Ort, an dem man reden darf, zuhören darf, zweifeln darf, einander begegnen und ermutigen kann. Und genau das war von Anfang an seine Motivation und bleibt sein Vermächtnis: In Zeiten der Angst die Kirche offen zu halten. Für Gespräche, für Fragen, für Zweifel, für Antworten. Und vor allem für die Menschen.

  4. 27

    Hannah Stoll: Für mich ist es so schlimm, dass mir nichts hilft

    Das Interview wurde erstmalig am 03. 03. 2026 veröffentlicht. Hannah war eine junge, leistungsorientierte und hochtrainierte Läuferin. Heute ist davon nichts mehr übrig, denn nach den Corona-Impfungen erkrankte sie schwer. Was mit geschwollenen Gelenken und Erschöpfung begann, entwickelte sich zu einer komplexen, chronischen Erkrankung. Es folgte eine jahrelange Odyssee durch Arztpraxen und Kliniken, zahllose Therapieversuche, invasive Behandlungen, Hoffnungen – und immer wieder Rückschläge. Doch Hannah kämpft weiter trotz Verzweiflung, sozialer Isolation und existenzieller Gedanken. Denn sie will leben. Nicht mit Schmerz und Erschöpfung – sondern mit einer echten Perspektive auf Anerkennung und Verbesserung. Hannah aus Baden-Württemberg war eine junge, leistungsorientierte, sportliche Frau, die lief, während andere noch schliefen. Über 100 Kilometer pro Woche. Jeden Tag. Ihr Körper war ihr Zuhause, ihre Kraftquelle, ihr Stolz. Kurz vor der Impfung war sie so fit wie nie zuvor. Ihr Ziel: die fünf Kilometer unter 20 Minuten. „Ich hätte das auch laut meinem Training erreicht.“ Heute kann Hannah keine Läufer mehr sehen. „Das zerreißt mir das Herz, da muss ich losheulen.“ Hannah ist trotz ihrer schweren Erkrankung mutig und stark. Denn früh ging sie an die Öffentlichkeit mit der Information, dass sie nach den Corona-Impfungen schwer erkrankt ist. Eine Entscheidung, die Courage verlangt hat – und die sie bis heute Kraft kostet. Auf die Frage, warum sie sich impfen ließ, sagt sie: „Die Frage, die stell ich mir selber tatsächlich jeden Tag.“ Die Angst vor Corona – und der Wunsch, weiterlaufen zu können Im Dezember 2020 erkrankte ihre Familie an Corona. Zuerst der Vater – schwer, mit typischen Symptomen, Geruchs- und Geschmacksverlust, totaler Erschöpfung. Dann die Mutter, leichter Verlauf. Im Januar 2021 traf es Hannah selbst. Auch sie war erschöpft, hatte grippeähnliche Symptome und starke Ohrenschmerzen, aber kein Fieber. Nur ihr Vater erhielt damals einen PCR-Nachweis. Für sie und ihre Mutter standen keine PCR-Tests zur Verfügung – eine Tatsache, die sie fatalerweise später zur zweiten Impfung veranlassen sollte. Ab Frühjahr 2021 ging es Hannah wieder gut. Sie konnte wieder laufen. Die Angst vor einer schweren Corona-Erkrankung aber blieb. Hannah hatte große Sorge, dass das Virus ihre Lunge angreifen und ihr den Laufsport nehmen könnte. Die Entscheidung für die Impfung war vielschichtig: Sie war „gutgläubig“, sagt sie heute. Und sie hatte Angst. Auch der Druck am Arbeitsplatz war hoch. Ihre Vorgesetzten waren Impfbefürworter. Tägliches Testen empfand sie als Schikane. Selbstkritisch stellt sie fest: „Ich hätte diesem Druck nicht standgehalten.“_ Erste Reaktionen nach der Impfung Zum Zeitpunkt der ersten Impfung war sie wegen einer Sportverletzung in der Leiste krankgeschrieben. Auf ihre Impfentscheidung hatte dies aber keinen Einfluss. Sie hätte sich trotzdem impfen lassen, sagt sie. Drei Tage nach der Impfung begannen die Beschwerden: geschwollene, schmerzende Kniegelenke. Sie konnte kaum noch gehen. Schmerzmittel halfen nicht. Dazu kam eine ausgeprägte Fatigue. Vor der zweiten Impfung spürte sie schon deutliche Zweifel und sprach ihren Arzt darauf an. Ob das sinnvoll sei? Sechs Wochen lagen dazwischen. Die Fatigue hatte sich etwas gebessert. Doch der Arzt riet zur zweiten Dosis. Aufgrund des fehlenden PCR-Nachweises „musste“ sie sich, im Gegensatz zu ihrem Vater, ein zweites Mal impfen lassen. Die Beschwerden wurden auf ihren intensiven Laufsport und die Sportverletzung geschoben. Nach der zweiten Impfung kam der „mega-Fatigue-Zustand“. Für sie war klar: Das konnte nicht mehr von der Leistenverletzung kommen, die zwei Monate zurücklag. Die Leiste reagierte wie „ein Rebound“, die Beschwerden wurden heftiger. Pulsierende Entzündungsschmerzen, Krämpfe in den Ellenbogen, anschwellende Finger, Eiter an den Fingernägeln, entzündete Fingerkuppen. Ein bestehendes Raynaud-Syndrom verschlimmerte sich drastisch. Es folgten Kieferschmerzen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Darmprobleme, Entzündungen und Brennen an Schleimhäuten. Sie konnte nicht einmal mehr spazieren gehen. Auf der Suche nach Antworten und Hilfe Im Herbst 2021 begann ihre Odyssee durch Arztpraxen und Kliniken. Zunächst erfolgte eine stationäre Aufnahme in einer Rheumaklinik. Eine Krankenschwester sagte ihr dort, „wieviele Fälle sie hätten seit der Impfung. So viele Leute, die seit der Impfung einen Rheumaschub bekommen haben oder wo sich Rheuma entwickelt hat. Und dass es sogar die Ärzte sagen würden.“ Ihr gegenüber habe das jedoch kein Arzt gesagt. „Aber der Schwester gegenüber wohl schon.“ Rheumafaktoren wurden nicht gefunden. So blieb es offiziell bei der Annahme einer Sportverletzung. Doch Hannah spürte, dass mehr dahintersteckte, dass die Ärzte „mehr wissen als sie sagen. […] Man kriegt da irgendwie ein Gespür.“ Es folgten unzählige Arztkontakte: Rheumatologen, Neurologen, Universitätskliniken. Anfangs wurde ihren Schilderungen kein Glauben geschenkt. Ihre Beschwerden seien psychischer Natur, so die Aussagen der Ärzte. Doch im Laufe der Zeit wurden viele Diagnosen gestellt: Post Vac, ME/CFS, immunvermittelte Small Fiber Neuropathie (SFN), klinisch gesichert durch Hautbiopsie im Sommer 2024. Autoantikörper wurden nachgewiesen. Ihre Symptome passen dazu: Ganzkörperschmerzen, tief, drückend, stechend, pulsierend. Berührungsempfindlichkeit. Gestörtes Temperaturempfinden. Autonome Störungen mit Beteiligung des Magen-Darm-Trakts. Dauerschmerz, der auch durch Schmerzmittel nicht in den Griff zu bekommen ist. Typisch für Hannahs Schmerzen ist, dass sie wandern und sich verlagern. „Immer für einige Monate am Stück an derselben Stelle sehr heftige Schmerzen.“ Andere Schmerzen seien dumpfer – „damit könnte ich sogar leben.“ Es folgten entzündete Füße, eine entzündete Achillessehne – sie kam nicht mehr in geschlossene Schuhe. Später kamen massive Rückenbeschwerden hinzu. Ein privater Schicksalsschlag verschlimmerte die Situation. Die Schmerzen wurden dauerhaft. Diese heftigen Schmerzen haben „mich zurückgeworfen wie zum Teil die Zustände direkt nach der Impfung gewesen sind.“ Wenn nichts hilft Resigniert sagt sie: „Für mich ist es so schlimm, dass mir nichts hilft.“ Denn sie hat fast alles versucht: Nahrungsergänzungsmittel. Unterschiedlichste Ernährungsformen. Schmerzmittel, Statine, Sartane. LDN (Low-Dose Naltrexon). Magnetfeldmatte – die die Nervenschmerzen verstärkte. Auch eine mehrmonatige Phase ganz ohne Medikamente, um dem Körper die Chance zu geben, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Nichts half. Auch invasive Behandlungen gehören zu ihren Therapieversuchen: Hannah unterzog sich sieben Immunadsorptionen in Hannover. Eine kostet 2.500 Euro. Von der Kasse wurden sie nicht bezahlt. Der Effekt: „null“. Die Verabreichung von Immunglobulinen in der Universität Tübingen wurde von der Krankenkasse bezahlt und brachte zunächst Besserung: mehr Energie, besserer Schlaf, bessere Verdauung. Hoffnung. Doch später zeigten sie keine Wirkung mehr. Nach einer Therapiepause versuchte sie es erneut mit einer ambulanten Gabe der Initialdosis. Darauf eskalierte ihr Zustand mit Herzrasen. „Sodass ich dann gesagt habe: Das macht doch keinen Sinn und ich möchte das nicht mehr.“ Viele dieser Therapien wurden privat finanziert. Ihre Familie hat sehr viel Geld investiert. Hannah weiß, dass sie sich in einer besonderen Lage befindet. Viele andere Betroffene seien finanziell ruiniert. Sie hingegen konnte nahezu jede Therapieoption ausprobieren. Dafür ist sie dankbar. Mittlerweile sieht sie sich und andere Betroffene als Versuchskaninchen. Denn viele Geschädigte seien so hoffnungslos, dass sie sich jeder Therapieform unterziehen würden, fatalerweise aber „dafür noch zahlen“ müssten. Der Gedanke an den Tod Im Dezember 2025 ging es ihr besonders schlecht. Die Universitätsklinik Tübingen bot nur noch Schmerztherapie an – viele Medikamente kann sie aber wegen einer Herzproblematik nicht nehmen. „Das war es dann halt von Seiten der Uniklinik. Das hat mich wirklich in ein richtiges Loch gezogen, ich war so verzweifelt, weil ich dachte, jetzt hab ich gar keine Optionen mehr, weil ich alle Therapien schon hinter mir hab.“ Aus Verzweiflung begann sie, über begleiteten Suizid nachzudenken. Sie wollte „mit diesen Schmerzen nicht mehr leben“, wollte nicht mehr anderen jungen Menschen beim Leben zusehen. Ein begleiteter Suizid erfordert jedoch ein psychiatrisches Gutachten, das einen lang anhaltenden Wunsch bestätigt. Sie suchte nach Möglichkeiten. Wartete auf Rückmeldungen. Bisher hat sie von dem angefragten Psychiater nichts gehört. Eine neue Hoffnung: Stammzellentherapie Doch dann hörte sie von einer anderen Option, die „vielversprechend sei“: eine Stammzellentherapie, bei der Stammzellen aus dem körpereigenen Fettgewebe entnommen, aufbereitet und wieder infundiert werden. Dies gab ihr neue Hoffnung. So sagte sie sich: „Hannah, du bist noch so jung, und eigentlich möchtest du ja leben.“ So unterzog sie sich vor einem Monat dieser Stammzellentherapie. Kosten: über 10.000 Euro. Eine sehr schmerzhafte Prozedur, an der sie noch heute laboriert. Hannahs Bauch ist noch verhärtet, Hämatome sind noch sichtbar. Der Wirkungseintritt kann bis zu einem halben Jahr dauern. Noch lässt sich nichts über den Therapieerfolg sagen. „Aber klar: […] Jede Woche die verstreicht, werde ich nervöser und hab auch wieder Angst.“ Derzeit sind Hannahs Schmerzen stärker. Vielleicht, weil sie für den Eingriff „total viel Kräfte mobilisiert“ hat „und Adrenalin in mir hatte.“ Anspannung führt bei ihr oft zu einem Crash – auch mit Schmerzverstärkung. Sie plant: Wenn sich ihr Zustand um die Stammzellentherapie langfristig um 30 bis 40 Prozent verbessern würde, würde sie sie wiederholen. Wenn nicht, dann nicht. Anerkennung und Ehrlichkeit Hannah wünscht sich Anerkennung, Medikamente, die helfen, Forschung und vor allem Ehrlichkeit. Ehrlichkeit vor allem auch seitens betroffener Ärzte. Denn Hannah kennt sechs Ärzte, die selbst erkrankt oder deren Familien betroffen sind. Eine geschädigte Ärztin sitzt immer wieder im Rollstuhl und wird dennoch von ihren Kollegen stigmatisiert: Ihre Beschwerden wurden auf die Psyche geschoben. Von diesen betroffenen Ärzten hört man in der Öffentlichkeit nur wenig: „Ich glaub, das Problem ist: Diese Ärzte, die einen Impfschaden haben, aber noch selber arbeiten können, die wollen nicht an die Öffentlichkeit gehen, weil sie Angst haben, dass sie Anfeindung zu spüren bekommen oder sogar ihren Job verlieren.“ Sie habe Ärzte gefragt, ob sie gemeinsam mit ihr in diesem Interview vor der Kamera sprechen würden. Aber: „Die hatten alle Angst.“ Resigniert stellt sie fest: Das Schweigekartell ist real. Trotz Dauerschmerzen, sozialer Isolierung und schwerer Krankheit darf Hannah auch Positives erleben: Viele Betroffene haben sich an sie gewandt und sich für ihren Mut bedankt. „Das gibt mir viel zurück.“ Auch Genesungswünsche, die sie zahlreich erreichen, berühren sie „jedes Mal aufs Neue.“_ Hannah wollte laufen, die Kraft ihres Körpers spüren, leben. Sie will es noch immer. Denn sie will nicht sterben, sondern leben – in einem Zustand, der nicht von Schmerzen und Fatigue dominiert ist. Im Moment hat sie eine Entscheidung für das Leben getroffen. Möge es so bleiben.

  5. 26

    Dr. Helmut Sterz: Die sollten sich vor Gericht verantworten

    Das Interview wurde erstmalig am 09. 12. 2025 veröffentlicht. Dr. Helmut Sterz, Tierarzt, MWGFD-Mitglied und früher in langjähriger leitender Funktion in der Pharmaindustrie tätig – zuletzt als Cheftoxikologe bei Pfizer –, hat viele Entwicklungen der vergangenen Jahre aus nächster Nähe erlebt. Seine berufliche Erfahrung und seine persönliche Einschätzung der Ereignisse rund um die Entwicklung und Zulassung der Corona-Impfstoffe führten schließlich zu seinem Buch „Die Impf-Mafia“. Das Werk, das am 1. Dezember erschienen ist, sorgt bereits in Fachkreisen für Aufsehen, macht Sterz zu einem gefragten Gesprächspartner und gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Bestsellerlisten. Das Gespräch zwischen Johannes Clasen und Helmut Sterz verläuft ruhig und sachlich. Doch trotz seiner Ruhe und Klarheit ist spürbar, wie tief Helmut Sterz das Thema persönlich berührt. Hinter seinen präzisen Analysen zeigt sich immer wieder Erschütterung über das, was in der Corona-Zeit geschah, insbesondere das Vorgehen der Pharmafirmen – auch jenes seines früheren Arbeitgebers Pfizer. Offen spricht er über seine Sorge um all jene, die sich gegen Covid-19 impfen ließen. Gleichzeitig ist ihm wichtig, geimpften Menschen, die bislang keine nennenswerten Nebenwirkungen verspüren, die Angst zu nehmen. Wer keine Symptome entwickelt habe, werde „auch in Zukunft sehr vermutlich keine schweren Schäden haben werden“. Gerahmt wird das Gespräch durch zwei Statements des Ehrenvorsitzenden der MWGFD, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi. In seinem ersten Beitrag stellt Bhakdi mehrere Bücher vor, die aus seiner Sicht wesentlich zur Aufarbeitung der Corona- und Impfpolitik beitragen. Über „Die Impf-Mafia“ sagt er, es sei „eines der kostbarsten Bücher der Welt“. Sterz sei als ehemaliger Chef-Toxikologe bei Pfizer kein Verschwörungstheoretiker, sondern lege schonungslos offen, welche sicherheitsrelevanten Prüfungen seiner Ansicht nach bewusst unterlassen wurden. In seinem zweiten Statement erläutert Bhakdi die Arbeit des amerikanischen Genwissenschaftlers Kevin McKernan, der 2023 DNA-Verunreinigungen in modRNA-Impfstoffen beschrieben hatte. Bhakdi erklärt anschaulich McKernans jüngste Erkenntnisse über DNA:RNA-Hybride, die aufgrund bakterienbasierter Herstellungsprozesse und des Einsatzes von Pseudouridin-haltiger modRNA nicht mehr abgebaut werden können – mit potenziell schweren gesundheitlichen Folgen. Das modRNA-Impfprogramm müsse deshalb, so Bhakdi, umgehend gestoppt werden. Die Rolle des Toxikologen Sterz beschreibt sein früheres Arbeitsfeld klar: Der Arzneimitteltoxikologe „muss dafür sorgen, aufgrund von Versuchen mit Zellen oder auch Organen oder Tieren, eine Voraussage zu machen, ob eine zukünftig bei Menschen anzuwendende Substanz verabreicht werden kann und unter welchen Bedingungen, welchen Dosierungen.“ Er sei gewissermaßen „eine Art Sicherheitsnetz“, das mögliche unerträgliche Nebenwirkungen vor Studien am Menschen erkennen soll. Risiken sollen dadurch vorausgeahnt, verhindert, eingrenzt werden. Doch je tiefer Helmut Sterz in die Unterlagen zu den Corona-Impfstoffen einstieg, desto mehr bekam dieses Netz Risse. Große Risse. Minimale Studien – maximale Geschwindigkeit Im Rückblick auf die Entwicklung der Corona-Impfstoffe zieht Sterz ein hartes Urteil: Auf die Frage, ob die üblichen toxikologischen Standards bei der Impfstoffentwicklung eingehalten wurden, sagt er klar: „Nein, absolut nicht.“ Vielmehr hätten sich die beiden Firmen Pfizer und BioNTech aufgrund des 2005 erlassenen PREP Acts „dazu hinreißen lassen“, lediglich Minimaltoxizitätsstudien durchzuführen. Dieses US-amerikanische Gesetz stelle nämlich alle an der Entwicklung, Herstellung, Verteilung und Verabreichung von Impfstoffen Beteiligten regressfrei – von Pharmafirmen über die Ärzte bis hin zu Behörden. Für Sterz erklärt dies, warum von BioNTech und Pfizer „nur das absolute Minimum unternommen“ wurde: Prüfprogramme wurden verkürzt, Zeitdruck dominierte. Auch das enorme Tempo der Impfstoffentwicklung sieht er kritisch. In den Unterlagen erkenne man ein klares Ziel: „Das Ziel war nicht, eine erhöhte Sicherheit der Substanz zu bekommen, sondern […] es ging nur um die Zeit.“ Die Intention der Verantwortlichen in den Pharmafirmen war, „dieses Rennen so schnell wie möglich“ zu beenden, um möglichst schnell Geld zu verdienen. Dass Pfizer/BioNTech bereits am 10.12.2020 die Zulassung erhielten, bezeichnet Sterz als „völlig unglaublich“. Als Sterz Einblick in die Zulassungsdokumente erhielt, sei er erschüttert gewesen: „Da bin ich fast vom Stuhl gefallen, weil da eigentlich so gut wie nichts Relevantes für die menschliche Sicherheit unternommen worden ist.“ Es fehlte, was aus seiner Sicht niemals hätte fehlen dürfen: Mutagenitätsstudien, Immuntoxizitätsstudien, sicherheitspharmakologische Prüfungen, belastbare Studien zur Reproduktionstoxikologie. Statt umfassender, aussagekräftiger Tests habe es nur sehr begrenzte Studien gegeben — eine kurze Zwei-Wochen-Toxizitätsstudie an der Ratte sowie eine einzige reproduktionstoxikologische Studie, die er aufgrund des Studiendesigns und der verwendeten Spezies als nicht aussagekräftig bezeichnet. Besonders brisant beurteilt er auch die Verwendung toxischer Lipidnanopartikel, die, „das wusste man“, nicht „für die Anwendung beim Menschen“ zugelassen waren. Seine Kritik fasst er pointiert zusammen: „Es ist für mich ein ziemlich skandalöses Vorgehen gewesen.“ Klinische Studien und das Schweigen der Behörden Sterz zufolge habe Pfizer in seiner großen klinischen Studie zwar zahlreiche Nebenwirkungen beobachtet, aber „man hat nicht darauf reagiert.“ Todesfälle seien nicht ausreichend gemeldet worden; nach Beginn der Impfkampagne „direkt nach der Zulassung, wo dann die Substanz in großen Mengen an die Bevölkerung verabreicht wurde“ seien „in kürzester Zeit über 1000 Todesfälle“ aufgetreten. „Das hat aber niemanden gejuckt.“ Das Paul-Ehrlich-Institut kritisiert er scharf: „Das Paul-Ehrlich-Institut wurde wie viele andere Pharmakovigilanzinstitute von Nebenwirkungsmeldungen überrannt. Die kamen gar nicht mehr mit mit dem Zählen. Wer da nicht aufgewacht ist, von dem kann ich nicht glauben, dass der eine Fachkompetenz hat. […] Wenn der weiter macht und nicht sagt: Stopp! Wir müssen hier anhalten! – Dann ist das jemand, der kriminell handelt.“ Für ihn ein unverzeihlicher Vorgang, der nur durch die Angst dieser Personen erklärbar ist: „Man hat ja auch gesehen, was mit Leuten passiert ist, die sich exponiert haben.“ Zu schweigen sei eine „große Verfehlung in Zusammenhang mit einer Aufgabe, die man hat“, gewesen. Der Mensch als Versuchskaninchen in einem Humanexperiment Mit Blick auf die klinischen Prüfungen und die Massenimpfungen spricht Sterz von schwerwiegenden ethischen Problemen, da der Mensch „ein Versuchskaninchen“ geworden sei: „Man hat hier ein Humanexperiment an Milliarden von Menschen durchgeführt, ohne dass deswegen viel passiert ist.“ Dabei dürfe man nicht vergessen: „Wenn ein Mensch in einen Humanversuch eingeschlossen wird, dann muss das nach dem Nürnberger Kodex verlaufen. Wenn das nicht gemacht wird, ist die gesamte Untersuchung verboten.“ Dass Mediziner mit langer Ausbildung und Berufserfahrung diese Impfstoffe als sicher und wirksam betrachteten, kann er nicht fassen: „Wie kann so jemand seinen Verstand abschalten und sagen: Ja, ich glaube, dass das wirklich in Ordnung geht, was uns Herr Spahn oder Herr Lauterbach erzählen.“ Die Palette der Nebenwirkungen Die Palette möglicher Impfnebenwirkungen hält Sterz für umfassend. Viele Krankheitsbilder seien möglich: Probleme im zentralen Nervensystem, Schlaganfälle, Gefäßverschlüsse, Schäden an Herz, Nieren, Haut und Muskeln, Augenschäden, periphere Nervenschäden. „Es gibt eigentlich kein Organsystem, wo es keine Schäden gibt. […] Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. […] Und man braucht nur die einschlägige Literatur zu lesen und man sieht, dass eigentlich nichts verschont wird.“ Hinzu komme als zusätzliche Gefahr das durch die Impfung induzierte Spikeprotein, das mittlerweile labortechnisch nachweisbar ist (Anm. der Red.: Das MWGFD-Labor Inmodia bietet diese Untersuchung an), dauerhaft im Körper verbleiben und „überall Schäden anrichten“ könne. Fertilität und Schwangerschaft Besonders eindringlich spricht Helmut Sterz über die Gefahren bei Fertilität und Schwangerschaft. Frühe Aborte in den Tierstudien, fehlende Daten und wenig aussagekräftige oder abgebrochene Studien hätten niemals zu der für ihn unfassbaren Entscheidung führen dürfen, Schwangere zu impfen. Trotz unzureichender Daten seien werdende Mütter einbezogen worden – mit schweren Nebenwirkungen. Die goldene Regel in der Gynäkologie, mit neuen Substanzen „nie in eine schwangere Frau“ zu gehen, sei verletzt worden. Dass Ärzte diese Impfungen dennoch durchführten, nennt er einen fatalen Fehler, der Konsequenzen haben müsse: „Ich bin der Meinung, dass Ärzte, die gerade bei Schwangeren weiter impfen […] ihren Beruf verfehlt haben und ihre Approbation verlieren sollten.“ Seine Botschaft an Geimpfte: Hoffnung und Vorsicht Trotz all seiner Warnungen versucht Helmut Sterz auch, diejenigen zu beruhigen, die bislang keine Probleme haben. Wer bislang „keine nennenswerten Nebenwirkungen hatte“, habe „sehr vermutlich“ auch in Zukunft keine schweren Schäden zu erwarten – solange er sich nicht erneut impfen lasse. Die Warnung vor jeder weiteren Impfung unterstreicht er mit einem tödlichen Glücksspiel: „Für mich ist das wie russisches Roulette, wo man immer wieder eine Patrone in die Trommel schiebt und schaut, was passiert.“ Persönliche Betroffenheit Besonders bewegend wird das Gespräch, wenn Sterz über die persönlichen Folgen für Menschen in seinem familiären Umfeld berichtet. Seine Frau ließ sich dreifach impfen, um die Enkel wieder sehen zu können – trotz seines eindringlichen Rates, es nicht zu tun. Wie ein „Rufer in der Wüste“ habe er sich damals gefühlt. In diesem Moment ist die Ohnmacht eines Experten, der erleben musste, dass seine Expertise selbst seine engsten Angehörigen nicht mehr schützen konnte, deutlich zu spüren. Nach starken Muskelkrämpfen und Schmerzen nach der ersten Impfung bereue seine Frau heute die Impfungen. Sie habe verstanden, dass „es nur darum geht, möglichst alle Menschen zu impfen und sehr sehr viel Geld damit zu verdienen, gleichgültig wieviel Leiden und Tod da verbreitet wird.“ Seine eigenen Erfahrungen mit gesellschaftlicher Ausgrenzung als Nichtgeimpfter in Frankreich („Macron hat den Ungeimpften große Schwierigkeiten gemacht.“) und die regelmäßige Teilnahme an Spaziergängen und Demonstrationen unterstreichen zusätzlich, wie persönlich betroffen und gleichzeitig engagiert Helmut Sterz diese Zeit erlebt hat. Forderungen an die Pharmaindustrie und die Politik Helmut Sterz berichtet, dass Pfizer in den USA einen Zuschuss von 70 Milliarden bekommen habe, mit der Aufgabe neue Vakzine zu entwickeln und auch zu erforschen. Daraus ergebe sich, so Sterz, eine moralische Verpflichtung: Pfizer müsste „sich verpflichtet fühlen, hier Therapien gegen das Krankheitsbild zu entwickeln.“ Aus seiner Sicht wäre es „eine Schande, wenn sie da nicht aufspringen würden, um den Schaden, den sie angerichtet haben, helfen zu beseitigen.“ Vor allem aber brauche es Ehrlichkeit und Verantwortung: „Wenn die Firmen ehrlich wären […] dann wären sie ethisch dazu verpflichtet, das jetzt endlich zu machen.“ Zudem fordert er eine finanzielle Entschädigung seitens der Pharmafirmen: „Diese Milliarden, die sie verdient haben, die müssten zum Teil in Fonds fließen, aus denen die schwergeschädigten Personen entschädigt werden. Das wäre etwas, was uns alle erleichtern würde, und auch den Ruf der Pharmaindustrie wieder halbwegs herstellen könnte. […] Mit dieser Katastrophe hätten sie die Möglichkeit, diesen Schaden zumindest zu mildern. Und ich hoffe, dass alle Beteiligten […] ein positives Signal geben würden für Medikamente, die vielleicht keinen großen Gewinn einbringen, aber die den Menschen helfen würden.“ Für Verantwortliche in Pharmafirmen, in Behörden, Regierung, Medien und Medizin fordert er klare Konsequenzen: „Die sollten sich vor Gericht verantworten für das, was sie getan haben.“ Fazit Das Interview zeigt einen Experten, der überzeugt ist, dass gravierende Fehler begangen wurden – und der diese Fehler in seinem Buch “Die Impf-Mafia“ detailliert dokumentiert. Es ist nicht nur das Fachwissen, das Helmut Sterz zu einem außergewöhnlichen Gesprächspartner macht. Es ist die Mischung aus Expertenblick, Empörung und persönlicher Betroffenheit, die dieses Gespräch so spannend und ergreifend macht. Man spürt, dass „Die Impf-Mafia“ für ihn nicht einfach nur ein Sachbuch ist – sondern eine dringende Warnung, eine Mahnung und ein Weckruf an uns alle. Sucharit Bhakdis Fazit ist ebenfalls klar: Die modRNA-Impfungen müssen sofort beendet werden.

  6. 25

    Bettina Komm: Das tut mir sehr sehr leid

    Das Interview wurde erstmalig am 17. 11. 2025 veröffentlicht. Die Ärztin Bettina Komm spricht leise und hochkonzentriert — manchmal ringt sie um Worte, manchmal kämpft sie mit den Tränen. Ihre Geschichte ist die einer Frau, die als Medizinerin dem öffentlichen Narrativ vertraute, selbst schwer erkrankte und heute tiefes Bedauern verspürt. Und es ist die Geschichte eines Menschen, der – auf der Suche nach Heilung – eine vorsichtige Hoffnung in sich trägt. Bettina Komm hat geimpft und wurde geimpft — und sie möchte offen darüber sprechen. „Mein Anliegen ist es, hier über die Erkrankung zu sprechen und auch über das Thema Impfen zu sprechen, weil ich selber geimpft wurde, davon auch Impfschäden davongetragen habe, also selber betroffen bin, und auch selber geimpft habe.“ Vertrauen auf das offizielle Narrativ Bettina Komm, eine seit 2016 approbierte, chirurgisch tätige Ärztin, schildert ihren Weg der letzten Jahre mit leiser Stimme. Immer wieder werden die Sätze der zarten, zerbrechlich wirkenden Frau von Pausen, Tränen und dem Ringen um Worte unterbrochen. Denn schon Ende 2019 musste sie ihre ärztliche Tätigkeit beenden: „Weil ich selber erkrankt bin.“ Aus dieser Erkrankung, geprägt von Symptomen, die sie rückblickend als COVID-Symptome einordnet – entwickelte sich ein komplexer Leidensweg, der ihr Leben grundlegend veränderte. Zunächst litt sie an völliger Erschöpfung, Kraftlosigkeit, Gliederschmerzen und Lichtempfindlichkeit, bis – „ich hab es damals als Segen gesehen – endlich weiß jemand, was ich habe“ – eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde. Nach zwei Operationen und einem Rehaaufenthalt versuchte sie, wieder ins Leben zu finden. Doch dann, Anfang 2020, überschattete die Corona-„Pandemie“ ihren Alltag. Aus gesundheitlicher Schwäche, Verunsicherung und Sorge suchte sie Orientierung in offiziellen Quellen und empfohlenen Maßnahmen. So habe sie jeden Abend die Tagesschau gesehen, um auf dem Laufenden zu bleiben, erzählt sie im Gespräch mit Johannes Clasen. Auch habe sie regelmäßig den Podcast von Prof. Drosten gehört. Ihm, dem Spezialisten von der Charité, habe sie vertraut. Sie habe ihn als „kompetenten Wissenschaftler“ gesehen, der Studien zitiert habe. „Ich war im Vertrauen, dass das Hand und Fuß hat.“ Das Vertrauen in die offizielle Linie und das Gefühl, eine Vorbildfunktion im Umfeld innezuhaben, bestimmten konsequent ihr Verhalten. Bettina Komm zweifelte nicht und versuchte, alles, was seitens der Schulmedizin und der Politik empfohlen wurde, gewissenhaft umzusetzen. Die Impfung – persönliche Erfahrung und berufliches Handeln Als die Impfungen verfügbar waren, ließ sie sich im Februar 2021 erstmalig mit AstraZeneca impfen. Sie war froh darüber, sah die Impfung als den „Weg raus“ aus dem Lockdown. Doch die körperlichen Reaktionen nach der ersten Dosis waren heftig: „Diese Impfung hat mich einfach mal zwei Wochen ausgeknockt.“ „Ganz furchtbar“ sei es ihr ergangen. Dennoch ließ sie sich ein zweites Mal impfen, und entschied sich aufgrund der Studienlage bewusst erneut für AstraZeneca. Die körperlichen Probleme blieben: „Das war ähnlich schlimm, also ich hatte direkt nach der Impfung diese schlimmen Nebenwirkungen.“ Später, als AstraZeneca schon vom Markt genommen war, ließ sie sich noch ein drittes Mal impfen – diesmal mit BioNTech. Sukzessive verschlechterte sich ihr körperlicher Zustand: „Mein Lymphödem hat sich nach jeder Impfung verschlimmert, das hatte ich von der OP, das hat sich nach jeder Impfung verschlechtert, und mein Allgemeinzustand auch.“ Die körperlichen Folgen halten an bis heute – und treffen sie existenziell: „Katastrophal“ sei ihr Zustand, sagt sie unter Tränen. Bis zu ihrem körperlichen Zusammenbruch arbeitete sie, überzeugt von dem, was sie tat, neben ihrer Teilzeittätigkeit als Ärztin im Homeoffice ein bis zweimal pro Woche in Impfzentren in Berlin. Gerne habe sie diese Arbeit gemacht, sagt sie, sah sie die Impfung doch immer noch als notwendigen Weg aus dem Lockdown an. Zudem sei die Vergütung attraktiv gewesen. Da sie aufgrund ihres körperlichen Zustands nur reduziert arbeiten konnte, sei die Arbeit im Impfzentrum eine gute Möglichkeit gewesen, „dann bisschen mehr auf dem Konto“ zu haben. Rückblickend ringt sie mit der Verantwortung für die Menschen, denen sie die Impfung empfohlen und die sie selbst geimpft hat: „Da empfinde ich großes Bedauern und das tut mir sehr, sehr leid, dass ich damals nicht anders mich hab verhalten können.“ Und klar formuliert sie ihre heutige Botschaft an die, „die ich geimpft habe, … denen ich gesagt habe, lasst euch impfen.“ „Ich würde es heute nicht mehr empfehlen.“ Die Folgen: ein Leben mit ME/CFS und Grenzerfahrungen Bettina Komms Alltag ist heute geprägt von den Symptomen einer schweren ME/CFS-Erkrankung, zusätzlich getriggert durch Reaktivierungen der Cytomegalie- und EpsteinBarr-Viren. Morgens wache sie schon mit Schmerzen und einem Gefühl von körperlicher Schwere auf. Alles müsse sie sehr langsam und ruhig machen. „Aufstehen, Kaffee machen, ins Bad gehen, das braucht absolute Ruhe, […] da darf nichts von außen kommen, was mich irgendwie stresst.“ Arbeitsfähig sei sie dadurch nicht mehr. Ihrem früheren Hobby, der Jägerei, könne sie ebenfalls nicht mehr nachgehen. Da sie den Weg in das Revier nicht allein bewältigen kann, komme sie „heute nicht mehr in den Wald, nicht alleine. […] Wenn mich jemand hinbringt, dann bin ich da vielleicht eine halbe Stunde und dann muss ich wieder zurück und dann ist der Tag quasi fast vorbei.“ Finanzielle und bürokratische Hürden verschärfen ihre Lage. Bis vor Kurzem habe sie eine Berufsunfähigkeitsrente bekommen, da Gutachter „eine psychische Vermutung in den Raum gestellt und … mir ein Jahr Zeit gegeben“ hatten, „wieder fröhlicher zu werden.“ Offensichtlich sei ihr das gelungen, sagt sie bitter, da sie nun gutachterlich als gesund eingestuft wurde. So sei sie heute bei einem noch offenen Widerspruchsverfahren schwer krank und ohne Einkommen Ihre große Verzweiflung über ihren gesundheitlichen Zustand und die Aussagen „der Schulmedizin“, dass sie „halt damit leben“ müsse, dass das „jetzt immer so […] oder schlimmer“ bleiben werde, führten sie „vor zwei oder drei Jahren“ zu tiefen existenziellen Fragen. Sie beschäftigte sich mit Tod und Sterben „soweit, dass ich beim Verein für Sterbehilfe beigetreten bin, weil ich mich echt gefragt hab, möchte ich so weiterleben?“ Die Antwort war: „Vielleicht auch nicht.“ Diese Grenzerfahrung war für sie nicht nur ein Tiefpunkt, sondern ein Auslöser für Veränderung, ein Auslöser für die Entscheidung für das Leben: „Das war, so würde ich sagen, der Wendepunkt, … weil da ging auf einmal eine Tür auf.“ „Nur weil das die Schulmedizin so sieht, muss es nicht so sein.“ Dieser Wendepunkt brachte eine veränderte Perspektive mit sich: „Es kam irgendwie noch einmal von außen die Info, nur weil das die Schulmedizin so sieht, muss es nicht so sein.“ Sie fand Ärzte, die Hoffnung gaben, die ihr zusicherten, dass fünf Jahre keine Zeit für Heilung seien. So begann sie, nach Alternativen zu suchen und beschäftigt sich heute mit alternativen Methoden – Bioresonanz, Natur, Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstseinsarbeit. Sie beschreibt einen Prozess des Ausprobierens und Findens: „Ich bin so jeden Schritt nachgegangen, wo ich gedacht habe, ja das kann’s bringen.“ Heute ist sie überzeugt: „Es gibt sicher einen Weg raus. Meine Aufgabe ist grad, den zu finden. Da bin ich sicher inzwischen. … Den darf ich halt noch finden.“ Verantwortung und Bilanz Bettina Komm will ihre Geschichte erzählen – öffentlich und ehrlich. Sie will aufklären, warnen, Verantwortung übernehmen. Denn das Bewusstsein, anderen Menschen diese Injektion verabreicht zu haben, sogar ihre Kinder zur Impfung gedrängt zu haben, macht sie traurig. Kritisch benennt sie ihre persönliche Bilanz: „Kurz vor meiner dritten Impfung hab ich so das Gefühl bekommen, wir kaufen uns ganz schön viel Nebenwirkungen ein.“ So war ihre Konsequenz: „Ich hab dann auch aufgehört zu impfen und ich hab für mich nach der dritten auch entschieden – jetzt reichts. […] Ich lass mich nicht mehr impfen.“ Bettina Komms Weg ist ambivalent: Es ist der Weg einer Medizinerin, die dem offiziellen Narrativ vertraute, einer Patientin, deren Körper und Leben durch Krankheit schwer gezeichnet sind, einer Mutter und Ärztin, die Entscheidungen getroffen hat – und dafür Verantwortung übernimmt. In dem Gespräch spricht sie nicht nur über medizinische Daten und Diagnosen. Sie spricht über ihr Erleben, über ihre Ängste, ihre Überzeugungen, über ihre Erschöpfung, ihre Erkenntnis, ihre Scham, ihre Reue und auch über ihre vorsichtige Rückkehr zu Hoffnung und Eigenverantwortung. Sie war überzeugt, das Richtige zu tun und musste ihren Irrtum erkennen. Die Schwere und Ehrlichkeit dieser Einsicht sind ihr Anstoß für das, wie sie in diesem Gespräch öffentlich macht: ein offenes „Ich habe geimpft“ und ein „Es tut mir leid“, verbunden mit der Äußerung ihres Wunsches, ihre eigene Heilungsgeschichte weiter zu suchen und zu finden. Denn Bettina Komm hat nicht aufgegeben. Trotz Krankheit, Scham und Reue kämpft sie weiter für Heilung, für Erkenntnis und für das Leben.

  7. 24

    Senta Auth: Für mich war von Anfang an klar, irgendwas stimmt da nicht

    Das Interview wurde erstmalig am 29. 04. 2025 veröffentlicht. Ein Gespräch mit der Schauspielerin Senta Auth über Haltung, Verlust, Aufarbeitung und Wiedergutmachung. Senta Auth ist bekannt aus der erfolgreichen Serie „Dahoam is Dahoam“, in der sie über 14 Jahre lang eine beliebte Hauptrolle spielte. Wer sie trifft, spürt sofort ihre Klarheit und innere Stärke. Sie ist eine Frau mit Rückgrat, die sich nicht verbiegen lässt – jemand, der nach seinem moralischen Kompass lebt. „Es gibt immer wieder Momente, wo man seine Moral aufrecht halten muss angesichts der gesamten Verrücktheiten, die so auf der Welt tagtäglich einem um die Ohren gehauen werden“, sagt sie gleich zu Beginn des Gesprächs mit Johannes Clasen. Doch diese Haltung hatte für sie Konsequenzen. Als 2021 die Impfkampagne begann, machte sich im Ensemble der Serie Druck breit: Man solle sich impfen lassen, damit es keine Drehausfälle gebe und alles „mit Recht und Ordnung“ zugehe. Bei einem Treffen mit Produktion und Redaktion bekannte Senta Auth jedoch offen: „Ich habe nicht vor, mir diese Injektion verabreichen zu lassen.“ Die Reaktion: „Schweigen im Walde“. Wenige Wochen später kam die Nachricht, dass man sich von ihr trennen werde. Offiziell hieß es, ihre Figur sei „auserzählt“. Interessanterweise habe man ihr noch kurz vor dieser Sitzung mitgeteilt, was man mit ihrer Figur vorhabe, in welche Richtung man sie entwickeln, welche neue Geschichten man für sie erfinden wolle. „Das war schon sehr widersprüchlich“, erinnert sich Senta Auth. „Für mich war der Zusammenhang relativ klar erkennbar, was der eigentliche Grund war.“ Ihre Überzeugung, sich nicht impfen zu lassen, war keine spontane Entscheidung, sondern das Ergebnis gründlicher Auseinandersetzung. Sie habe recherchiert, Fragen gestellt, alternative Informationsquellen gesucht. So war schnell für sie klar, „dass das für mich gar nicht in Frage kommt und ich hab damit auch nicht hinterm Berg gehalten. … Es gab da nicht auch nur eine Sekunde, dass ich darüber nachgedacht habe, dass ich es mache. Für mich war von Anfang an klar, irgendwas stimmt da nicht.“ Je mehr Bausteine sie sammelte, desto mehr habe sie sich gewundert: „Wie kann es sein, dass ein Impfstoff so schnell zugelassen wird? Zu wenig Testphasen, zu wenig Studien, … .“ Immer mehr habe sie sich „mit diesen Geschichten befasst“, sei da „immer weiter eingestiegen“ und habe „die Dinge hinterfragt.“ Als sie sah, dass kritische Stimmen wie Sucharit Bhakdi oder Wolfgang Wodarg diffamiert wurden, war für sie endgültig klar: „Das kann nicht sein! Dass angesehene Mediziner so angegangen und systematisch zugrunde gerichtet werden.“ Ihr Misstrauen wuchs und wuchs. „Irgendwas ist doch da komisch“, habe sie sich immer wieder gedacht. „Das geht nicht mit rechten Dingen zu, da stimmt was nicht.“ Mit ihrer Haltung stand sie in ihrer Branche zunehmend allein da. „Das war eine ganz vergiftete Atmosphäre. … Ich wurde nicht mehr gegrüßt, man hat mit mir auch nicht mehr viel Kontakt gehabt hinter der Kamera.“ „Eine gruslige Geschichte“ sei es gewesen, sie habe sich wie eine Aussätzige gefühlt, „wurde von Kollegen beschimpft“. Aussagen prominenter Kollegen wie „mit Ungeimpften drehe ich nicht mehr“ waren in der Branche nicht selten zu hören und führten bei Senta Auth und anderen ungeimpften Schauspielern zum faktischen Berufsverbot. Senta Auth beklagt: „Einen Diskurs gab es da nicht“, ganz im Gegenteil. „Wir sollten gefälligst mitmachen, dass man wieder ein freies Leben führen kann.“ Für die Schauspielerin, die stets an Offenheit und Dialog geglaubt hatte, war das ein Schock. „Mein gesamtes Weltbild hat sich auf den Kopf gestellt. … Die Kultur- und Künstlerszene hat genau in dieser Zeit so dermaßen versagt, was Toleranz und frei denkende Gesellschaft betrifft.“ In der Kampagne „Alles auf den Tisch“ suchte sie schließlich selbst das Gespräch – mit einer Ärztin aus dem Köln/Bonner Raum, mit der sie das Schicksal der Kinder während der Pandemie thematisierte. „Das hat an Psychoterror gegrenzt, was man mit den Kindern in den Schulklassen gemacht hat.“ Den Kindern und Jugendlichen habe man eine wichtige Entwicklungsphase ihres Lebens genommen. „Das hat man diesen Menschen geklaut, einfach geklaut. Und zwar unter wirklich unmenschlichen Bedingungen.“ Eine Zunahme an Depressionen und Erschöpfungszuständen bei den Heranwachsenden sei nun die Folge. „Das ist ja nicht mehr aufzuholen, das ist vorbei“, so Senta Auths Einschätzung. Persönlich musste sie in der Corona-Zeit nicht nur beruflich schwere Verluste verarbeiten. Ihr Vater starb an ALS – „im Zeitraffer“ kurz nach der Impfung. Eigentlich sei er ein gesunder und fitter Mann gewesen, nach den Impfungen sei es ihm jedoch schnell sehr schlecht gegangen. Dann folgte die ALS-Diagnose – für Senta Auth ist der Zusammenhang evident. Jedoch weiß sie, dass „im Großen und Ganzen … ja die Erkrankungen nicht auf die Impfung zurückgeführt“ werden. „Wie willst du es beweisen?“, so ihre resignierte Frage. Auch im Kollegen- und Freundeskreis musste sie mehrfach erleben, dass Menschen nach der Impfung schwer krank geworden sind. Viele Kollegen würden die Impfung wegen unangenehmer Nebenwirkungen heute bitter bereuen. „Sei froh. Sei froh, dass du es nicht gemacht hast“, bekomme sie zu hören. Senta Auth ist sich jedoch sicher, dass ein Großteil derer „wieder umfallen würde“, wenn mit ähnlichen Druckmitteln gearbeitet würde. Wenn es wieder hieße „ihr dürft nicht reisen, ihr dürft nicht in die Wirtschaft gehen, ihr dürft nicht einkaufen und dieses und jenes und das, dann machen sie es wieder, hundert pro. … Das ist dieser Angst- und Druckmechanismus, der immer wieder funktioniert.“ Doch Senta Auth bleibt konsequent bei sich. „Ich bin keine Systemhure“, sagt sie entschieden. Sie hat ihren Beruf verloren, weil sie ihrer Überzeugung treu geblieben ist – doch ihre Haltung bereut sie nicht. „Je mehr dieser Druck gestiegen ist, desto sicherer war mein Entschluss.“ Auf die Frage, ob es jemals eine echte Aufarbeitung, ein Schuldeingeständnis, eine Wiedergutmachung, einen heilenden Dialog auf Augenhöhe geben könne, antwortet sie skeptisch: „Ich seh ihn bis jetzt nicht, ich seh ihn nicht. Denn jedes Mal wenn es versucht wird, wenn Leute eine Aufarbeitung herbeiführen wollen, diverse Gruppen oder Einzelpersonen, dann kriegt man Vorwürfe: Kannst du jetzt nicht mal die Vergangenheit ruhen lassen? Wollt ihr da unbedingt immer weiter bohren?“ Auch sieht sie nicht, „dass irgendjemand … zur Rechenschaft gezogen wird.“ Da die Medien, die Justiz, die Ärzteschaft und die ganze Kulturszene aktiv die Ausgrenzung betrieben und dadurch Schuld auf sich geladen hätten, sei eine ehrliche Aufarbeitung von diesen Akteuren nicht zu erwarten. „Ich seh es bis jetzt nicht. Ich hab die Hoffnung, aber ich seh’s bis jetzt nicht. … Tut mir leid ich kann leider nichts Besseres sagen.“ Und doch endet das Gespräch trotz aller Resignation und Skepsis mit einem Funken Hoffnung. Denn für Senta Auth ist klar, dass es für eine friedliche Aufarbeitung unverzichtbar ist, im Gespräch zu bleiben und einen Dialog darüber zu führen was passiert ist. So stellt sie abschließend fest: „Aufhören darf man auf keinen Fall zu sprechen, aufzuklären, Dialog zu führen.“ Und dazu ist sie bereit, trotz oder gerade wegen all des erlebten Unbills.

  8. 23

    Familie Schuh: Früher hat er alles für uns gemacht

    Das Interview wurde erstmalig am 17. 09. 2025 veröffentlicht. Am Esstisch der Familie Schuh sitzen drei Generationen: Marianne, 75 Jahre alt, ihre Schwiegertochter Tanja, 50, und Selina, die mittlere von drei Töchtern, 27 Jahre jung. Gemeinsam erzählen sie von Daniel – ihrem Sohn, Ehemann und Vater. Sie erzählen von einem Mann, der einst die Stütze der Familie war, und heute schwerstgeschädigt ist, unfähig, auch nur die einfachsten Dinge alleine zu bewältigen. Der Kontakt zu Familie Schuh kam über deren Schadensmeldung auf unserer Webseite zustande. Der Bruch im Leben Daniel Schuh, heute 49 Jahre alt, erlitt nach seiner zweiten Corona-Impfung am 7. Mai 21 zwei schwere Schlaganfälle. Schon vorher war er gesundheitlich deutlich vorbelastet. Doch trotz schwerer Vorerkrankungen hatte er sich stets zurück ins Leben gekämpft, war arbeitsfähig, aktiv, für seine Familie und Freunde da. Doch nach dem 28. Mai 2021, dem Tag des 2. Schlaganfalls, war nichts mehr, wie es einmal war. „Dann ging die Reise rückwärts“, erinnert sich Ehefrau Tanja. „Massives Fieber im Krankenhaus, die wussten gar nicht mehr, wie sie das Fieber runterbekommen sollten.“ Zudem litt er an Nierenversagen, Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelzellen) und dem sogenannten Zytokinfreisetzungssyndrom, einer systemischen Entzündungsreaktion, die durch die Aktivierung von Immunzellen ausgelöst wird. „Der ganze Körper hat irgendwie rebelliert.“ Selina beschreibt den Moment, als ihr Vater nach dem zweiten Schlaganfall plötzlich nicht mehr ansprechbar war, so: „Nach dem Schlaganfall nach der zweiten Impfung war er wie eine lebendige Leiche, der war komplett weiß, der war komplett neben sich, mit dem konnte man nicht mehr reden. … Der hat hier gesessen und der war gefühlt nicht mehr da.“ Ein Mann, der nichts mehr allein kann Nach 14 Wochen im Krankenhaus kam Daniel als Schwerstpflegefall mit Pflegegrad 5 nach Hause zurück. Er kann bis heute weder laufen noch stehen, nicht allein essen, nicht einmal nachts selbstständig eine neue Lage im Bett finden oder um Hilfe rufen. „Er kann wirklich nichts, er kann gar nichts,“ so Tanja. Im Gegenteil: Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends. Ein Lifter ist nötig, um ihn aus dem Bett zu heben. Ein Babyphon gibt nachts Sicherheit. Um die Pflege bewerkstelligen zu können, war eine räumliche Veränderung des Hauses notwendig. Das Leben der Schuhs musste von Grund auf neu organisiert werden. „Früher hat er alles für uns gemacht, oder für die Kinder, und jetzt müssen alle Arbeiten für ihn erledigt werden“, sagt Tanja. Auch die intimsten Handgriffe wie Wickeln und Füttern übernehmen Ehefrau und Töchter – ohne Zögern. Marianne lobt ihre Familie voller Stolz: „Das muss man den drei Mädchen und auch meiner Schwiegertochter hoch anrechnen, dass sie meinen Sohn so gut versorgen. Hut ab. … Das sagt jeder hier im Ort, Hut ab vor den drei Töchtern, was die an ihrem Vater gut machen.“ Wenn Kinder sich um ihre Eltern kümmern müssen Für Selina und ihre Schwestern ist das Leben seitdem ein anderes als das ihrer Altersgenossen. Während andere junge Erwachsene ihre Freizeit genießen, übernehmen sie zu Hause den „Papa-Dienst“. „Das Wochenende ist für uns kein Wochenende in dem Sinne, wie es jemand anderes hat, wir haben am Wochenende immer, ich nenn es Papa-Dienst, weil wir teilen uns das dann auf. … Wir sind dann wirklich von morgens bis abends mit Papa zusammen, müssen uns komplett um Papa kümmern, wir müssen Mama entlasten, das ist ja ganz klar.“ Und als Daniel selbst einmal in einem „klaren Moment“ beklagte, dass er nun pflegebedürftig im Rollstuhl sitzen müsse, fanden seine Kinder liebevolle Worte: „Papa, es ist doch ganz klar. Als wir klein waren, warst du für uns da und jetzt sind wir für dich da. Das ist doch ganz normal. Wir würden den Papa und die Mama niemals hängen lassen, egal wie schwer die Zeit ist.“ Die hochtoxische Charge – und ein doppeltes Familien-Drama Besonders dramatisch ist ein Detail, das die Familie zutiefst erschüttert hat: Daniel erhielt bei seiner zweiten Impfung die Charge EX 8679 – laut Rechtsanwalt Ulbrich eine der toxischsten Chargen überhaupt. Doch nicht nur Daniel bekam diese Charge. Auch Tanjas Vater erhielt am 1. Mai 2021 EX 8679. Er erlitt kurz darauf einen Schlaganfall, entwickelte hohes Fieber, massive Entzündungswerte – die gleichen Symptome, die auch Daniel nach seiner zweiten Impfung zeigte. Am 25. Mai verstarb er. Nur drei Tage später, am 28. Mai, erlitt Daniel seinen zweiten schweren Schlaganfall. Tanja erinnert sich: „Für mich ist das abgelaufen wie im Film. Mein Vater ist am 25. Mai verstorben, mein Mann hatte am 28. Mai den zweiten schweren Schlaganfall. Ich wusste damals nicht, wo die Reise hingeht. Ich hab die Parallelen der Symptome zu meinem Vater gesehen. Mir ist schlagartig klar geworden, dass das im Prinzip dasselbe war, wie bei meinem Vater.“ Selina ergänzt: „Es war gar keine Zeit zum Trauern gewesen in der kurzen Zeit.“ Der Tod des Großvaters, dann der Schlaganfall des Vaters. „Das war alles so gleich und gleichzeitig. Das war wirklich schlimm.“ Gott sei Dank habe die ganze Familie sich gegenseitig geholfen und unterstützt, „aber Zeit zum Trauern war definitiv nicht.“ Kampf um Anerkennung – und das Schweigen der Verantwortlichen Neben der körperlichen und psychischen Belastung kommt noch eine weitere, kaum auszuhaltende Bürde hinzu: Daniel und seine Familie haben keine Anerkennung für das erlittene Leid erhalten. Vor Gericht scheiterten sie. „Der erste Satz der Richterin war, dass sie gewillt ist, dem Oberlandesgericht von Koblenz zu folgen“, erzählt Tanja. Diesem Urteil nach überwiegt der Nutzen der Impfung die Risiken bei Weitem. „Vor uns waren sieben andere Verhandlungen, alle zum gleichen Thema. … Keine Chance, wir sind nicht zu Wort gekommen. … Der letzte Satz von den Rechtsanwälten von BioNtech war: Es tut uns leid, dass es Ihren Mann so getroffen hat. Und dann war die Verhandlung vorbei.“ Doch damit nicht genug. Immer wieder hat die Familie versucht, Antworten zu bekommen – von Ärzten, vom PEI, von „Leuten, die auf höheren Stellen sitzen.“ Warum hat sich Daniels Körper so verheerend verändert? Warum hat niemand gewarnt? Warum musste es so weit kommen? Doch auf ihre Fragen bekamen sie keine Antwort – im Gegenteil. „Am schlimmsten ist es, wenn man die Leute anspricht oder nachfragt“, sagt Selina unter Tränen. „Da bekommt man nur gesagt: Sie sollten besser nicht mehr nachfragen, sonst hat das ganz andere Konsequenzen. … Wir sollten am besten aufhören, Fragen zu stellen. … Ich mein das ist ja klar, die haben alle mehr Geld und bessere Anwälte, die können sich das erlauben, aber uns glaubt halt keiner, das ist traurig, dass man nicht mal eine Antwort bekommt“, klagt sie weinend. Nur die Sanitäter aus dem Krankenwagen, denen ähnliche Schicksale bekannt seien, hätten ihnen ein Feedback gegeben und ihnen geglaubt. Auch der Hausarzt habe die Familie ernst genommen und das auch in einem Attest niedergeschrieben. Leider bislang ohne spürbare Konsequenzen. Finanzielle Not Die Rund-um-die-Uhr-Pflege hat die Familie auch in finanzielle Not gestürzt. Tanja kann nicht mehr arbeiten, weil Daniel nie allein gelassen werden darf. Die Töchter sind berufstätig, doch die Pflege fordert zusätzliche Kräfte, Zeit und Geld. Vieles, was dringend nötig wäre – bessere Hilfsmittel, spezielle Windeln, hochwertigere Pflegeprodukte – wird von der Krankenkasse nicht übernommen. Selina schildert: „Wir bekommen nur eine Sorte Windeln bezahlt von der Krankenkasse, davon wird Papa wund und bekommt Ausschlag. Wir brauchen daher spezielle Windeln, die extrem teuer sind, die werden von der Krankenkasse nicht bezahlt, da bleiben wir auf den Kosten sitzen.“ Die Familie ist auf das Pflegegeld angewiesen, um die laufenden Kosten tragen zu können. Ein Pflegedienst ist daher unbezahlbar. Die Last liegt allein auf den Schultern der Ehefrau, der drei Töchter und deren Großmutter. Bewundernswerter familiärer Zusammenhalt – und ein Appell Trotz aller Lasten – der körperlichen, der seelischen, der finanziellen – hält die Familie unerschütterlich zusammen. Drei Generationen, die gemeinsam kämpfen – gegen eine Krankheit, gegen das Vergessenwerden, gegen die Ungerechtigkeit, gegen das finanzielle Loch, in das sie gefallen sind. „Ein kleiner Piks mit verheerenden Folgen“, sagt Tanja leise, während ihr Mann im Nebenzimmer hustet. Selina fasst die Hoffnung der Familie in Worte: Da es nicht mehr zu ändern sei, wünsche sie sich, „dass man Hilfe bekommt, dass man das anerkannt bekommt, was passiert ist.“ Denn: „Die Hoffnung stirbt zuletzt, egal wie unfair das Leben ist.“

  9. 22

    Jürgen Fliege: Mich kriegen die nicht mehr auf die andere Seite

    Das Interview wurde erstmalig am 09. 09. 2025 veröffentlicht. Der evangelische Pfarrer Jürgen Fliege ist als Fernsehpfarrer einer der bekannten Gesichter, die während der Corona-Jahre kritisch nachfragten. Im Gespräch mit Johannes Clasen schildert er seine Erfahrungen: zwischen persönlicher Erkrankung, einer inszenierten Angstkampagne, seiner Enttäuschung über die Kirchen und seiner tiefen Überzeugung, dass Vertrauen in das Leben und in die eigenen Kräfte durch Krisen trägt. Trost durch Wahrnehmen von Leid Jürgen Fliege weiß: Viele Menschen, die unter den Folgen der Corona-Impfungen leiden, fühlen sich alleingelassen. Daher ist für ihn das Wahrnehmen dieses Leids entscheidend. In seiner Sprache ist es „ein Riesentrost, wenn sie anerkannt werden, dass jemand neben sie gestellt wird, oder sich stellt, und dadurch dafür sorgt, dass sie nicht mehr verrückt gemacht werden können. Sondern wie ein zweiter Baum stellt sich einer daneben und sagt: Ich fühle ganz genau, wie es dir geht.“ So sieht er seine Aufgabe darin, den geschädigten Menschen durch Hinschauen und Mitfühlen beizustehen: „Ich kann dein Leben nicht unbedingt direkt ändern, wenn du betroffen bist, aber ich kann mich einen Augenblick meines Lebens neben dich stellen, dir zuhören und erleben, wie du dich langsam aufrichtest, weil ein Teil deines Verstecktseinmüssens jetzt weggeht. … Ich schau dich an mit allem was du bist und was du ertragen hast, und in diesem Augenblick geht eine Energie durch diesen gekränkten, kranken, kaputtgemachten Menschen.“ So könne Betroffenen ein Moment der Hoffnung geschenkt werden. Angstkampagne und Vertrauen ins Leben Von Beginn an habe er gespürt, dass bei Corona „etwas nicht stimmt“ und mit Angst gearbeitet wurde. Doch er habe sich nicht verrückt machen lassen von einer „weltweit inszenierten Angstkampagne.“ Bewusst habe er sich gegen die Impfung entschieden. Gegen die Angstkampagne sei er gefeit gewesen – gegen die Krankheit nicht. So erkrankte er selbst schwer an Corona und war zwei Wochen lang ans Bett gefesselt. Bis heute leidet er an Empfindungsstörungen der Füße. In der Krankheit habe ihn sein tiefes Vertrauen getragen – sein Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Körpers, in das Immunsystem, in das Leben und in Gott. „Ich werde nicht von der Pharma gerettet, ich werde gerettet durch die Millionen Jahre, die in meinen Zellen stecken“, sagt er. Dieses Vertrauen hat Jürgen Fliege bis heute nicht verlassen, ist seine Lebenshaltung geblieben. Sein Blick auf das Leben bleibt geprägt vom Glauben daran, dass Stärke und Heilung aus den Widerstandskräften des Körpers und aus spirituellem Vertrauen wachsen. Angst schwächt – Vertrauen stärkt, so seine Überzeugung. Neue Medien als Quellen der Orientierung Die Coronazeit führte Jürgen Fliege in eine neue Welt: die der alternativen Medien. Dort suchte er nach neuen Informationen, prüfte Narrative und hinterfragte Interessen. „Ich brauchte Quellen“, sagt er. Denn die Suche nach Quellen sei das Wesen der Theologen. So fand er in den alternativen Medien Stimmen, die ihm halfen, die Mechanismen der Angstkampagnen zu durchschauen und eine Gegenposition zur offiziellen Darstellung zu gewinnen. Die Enttäuschung über die Kirchen Besonders bitter ist für Pfarrer Jürgen Fliege die Enttäuschung über die Kirchen, die in der Coronakrise aus seiner Sicht massiv versagt hatten. Anstatt Trost zu spenden, Orientierung zu geben, Vertrauen und Glauben vorzuleben, hätten sie sich vor allem durch Angst und kritiklose Anpassung an staatliche Vorgaben ausgezeichnet. Daher habe er schon früh Kirchenvertreter gewarnt: „Achtung, hier gibt es Verführung im Land!“ Diese käme von Pfizer und die Kirchen seien aufgerufen, diese Verführung zu erkennen. Immer wieder habe er an Pfarrer appelliert, ihr Wächteramt über die Seelen der Menschen wahrzunehmen. Er habe Kontakt zu Kirchenoberen gesucht, an Bischöfe geschrieben, runde Tische, an denen auch nicht gehörte Stimmen Platz haben sollten, gefordert. Doch die Antworten blieben aus oder waren ausweichend: „Man sei sich des Problems bewusst.“ „Kein Vertrauen in Gott, kein Vertrauen ins Immunsystem“ – so beschreibt er die Haltung vieler Kirchenleitungen. Hart kritisiert Fliege, dass die Kirchen bis heute nicht hinschauen und nicht aufarbeiten wollen. „Sie werden es nicht tun. Vorbei. Vergiss es. Keine Chance. … Das ist die Realität der gutmeinenden Kirchenleute.“ Lediglich einzelne Pfarrer hätten Räume für Diskussion geschaffen. Insgesamt jedoch habe die Kirche, so Fliege, als Institution auf der Seite der Angst gestanden: „Das ist nicht die Insel der Seligen“, so sein bitteres Resümee. Gesellschaftliche Spaltung und Wege der Heilung Die Gesellschaft sei durch die Pandemie und ihre Folgen tief gespalten, sagt Fliege. Er selbst musste erleben, wie sich innerhalb seines Umfeldes Vertrauen und Misstrauen, Anpassung und Widerstand gegenüberstanden. Er spricht von einer Spaltung, die weit über Corona hinausgeht – auch andere Themen wie der Krieg in der Ukraine verstärken diese Brüche. Doch er sieht Wege zur Heilung: Zeit und Rückzug. „Die Zeit spielt auf beiden Seiten“, sagt er. Während manche hoffen, dass Gras über die Dinge wächst, sieht er die Zeit auch „auf unserer Seite. Wir brauchen nur mehr Zeit. … Es braucht andere Bedingungen, damit wir gehört werden. Solange es noch Menschen gibt, die Angst haben, ihr Leben oder ihre Reputation oder ihr Gehalt zu verlieren“, sei Aufarbeitung schwierig. Mit der Zeit bestehe jedoch die Chance, dass Wahrheit sichtbar wird. Zudem tragen für ihn der Rückzug in die Natur, das Innehalten und die Rückbesinnung auf einen „Rückzugsort in uns“ wesentlich zur Heilung bei. In der Natur, sagt Fliege, lerne der Mensch wieder, Gott zu begegnen, Vertrauen zu schöpfen, Selbstvertrauen und den Umgang mit Fehlern zu lernen. „Natur heißt: Ich glaube an meine eigenen Widerstandskräfte, die ich trainiert habe. … Der Dreck, den wir ertragen, macht unsere Widerstandskraft erst groß“, so seine Überzeugung. Fazit Für Jürgen Fliege ist die Erfahrung der Corona-Jahre eine Frage von Vertrauen versus Angst. Während Angst spaltet und lähmt, eröffnet Vertrauen die Möglichkeit von Heilung, Trost und neuer Stärke. So sieht er sich auf der Seite derer, die sich der Angstkampagne verweigert haben, und schöpft Kraft aus der Überzeugung, dass Heilung von innen kommt – durch das Immunsystem, durch den Glauben, durch die Nähe zur Natur, durch Vertrauen. So formuliert er am Ende des Gesprächs: „Mich kriegen die nicht mehr auf die andere Seite.“ Ein Satz, der seine Haltung und seine Botschaft zusammenfasst – Vertrauen ins Leben statt Angst, klare Worte statt Schweigen und die Hoffnung, dass individuelle und gesellschaftliche Heilung möglich wird.

  10. 21

    Tanja: Ich zähle mich zu denen, die glaub ich Glück hatten

    Das Interview wurde erstmalig am 21. 07. 2025 veröffentlicht. Tanja ist Kinderkrankenschwester, Podologin und Heilpraktikerin. Nach mehreren Corona-Impfungen entwickelte sie Symptome, die ihr Leben grundlegend veränderten: neurologische Ausfälle, brennende Schmerzen, Läsionen im Gehirn, chronische Erschöpfung. Die klassische Schulmedizin bot ihr keine Erklärung – und keine Hilfe. Erst als sie begann, selbst Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und alternative Wege zu gehen, fand sie neue Hoffnung und erfuhr Besserung ihrer Beschwerden. Im Gespräch mit Johannes Clasen erzählt sie von Leidensdruck und Selbstverantwortung – und einem Gesundheitssystem, das dringend offener für alternative Therapiekonzepte werden muss. Tanja ist eine Frau, die nicht aufgibt. Heute ist sie 53 Jahre alt und blickt auf eine Zeit zurück, die ihr Leben auf den Kopf gestellt hat – eine Zeit mit vielen Tiefen, Schmerzen, Fragen, Zweifeln. Und mit einem Weg, der für sie heute einer der Selbstverantwortung und des Vertrauens in die Selbstheilungskräfte ihres Körpers ist. Tanja war viele Jahre lang Kinderkrankenschwester in einer Klinik – in Teilzeit auf der Infektionsstation. Parallel arbeitete sie als Heilpraktikerin und Podologin. Als die Corona-Pandemie begann, zählte sie als medizinisches Personal zur priorisierten Gruppe. Die Impfung war keine Option – sie war Pflicht. Es war keine Frage, sich als klinisches Personal impfen zu lassen. „Es war ein Muss.“ Im April 2021 erhielt sie die erste Dosis der Corona-Impfung (BioNTech), die zweite bekam sie im Mai, später folgte noch ein Booster. Alle Impfzentren seien damals überlaufen gewesen, sagt sie, sodass sie auf ein weiter entferntes Impfzentrum ausweichen musste. Die Lage in den Kliniken war ernst, auch in Tanjas Umfeld: „In der Intensivstation war der Notstand ausgebrochen. …. Es sind wirklich die Leute weggestorben, es war wirklich so“, erinnert sie sich. Ihre eigene Tochter, zu dem Zeitpunkt Auszubildende zur Kinderkrankenschwester, wurde auf die Intensivstation beordert und dort angelernt, das Notfallmaterial zu betreuen. Da sie nach kürzester Zeit nervlich am Ende gewesen war, wollte sie sogar die Ausbildung abbrechen. „Die Situation war schlimm.“ Tanja hatte keine Angst vor dem Virus, sagt selber, dass sie der Impfung „lange skeptisch“ gegenübergestanden habe. Doch bald nach der Impfung begann ihre gesundheitliche Krise. „Ich hab gemerkt, dass es mir nicht gut bekommt.“ Die Symptome kamen schleichend, verstärkten sich nach dem Booster massiv: Taubheitsgefühle, brennende Schmerzen, Sehstörungen, extreme Erschöpfung, neurologische Ausfälle. „Es gab immer eine schulmedizinische Erklärung:“ – ein Bandscheibenvorfall, ein Karpaltunnelsyndrom, Hormonschwankungen. Doch Tanja spürte: Das erklärt nicht alles. Mit jedem Monat kamen neue Symptome dazu: Nervenschmerzen, brennende Haut, Geräuschüberempfindlichkeit, Koordinationsstörungen, kognitive Ausfälle, einschießende Schmerzen „als ob ich an Strom häng.“ Sie fühlte sich „als ob ich brenn“. Schlimm sei gewesen, dass „immer alles über die Psyche definiert“ wurde. Rückblickend sagt sie selbstkritisch: „Ich hab ganz lange gebraucht, und es musste ein ganz großer Leidensdruck entstehen, bis ich realisiert hab, da stimmt was nicht.“ Erst nach der 3. Impfung habe sie einen Zusammenhang mit der Impfung gesehen. Aus heutiger Sicht kann sie das „nicht mehr verstehen.“ Eigentlich hatte sie sich die Boosterimpfung nicht mehr geben lassen wollen. Sie war jedoch notwendig, um ihrer Tochter den Abschluss der Ausbildung zu ermöglichen. Danach verschlechterte sich ihr ohnehin schon angeschlagener Gesundheitszustand deutlich. Sie konnte kein Bett mehr schieben, hatte Angst, dass ihr in der Klinik ein Kind aus der Hand fällt. Irgendwann war der Leidensdruck so groß, dass sie beschloss: „Ich möchte, dass mein Kopf untersucht wird, weil mit meinem Kopf irgendwas nicht mehr stimmt.“ Ein MRT brachte schließlich Klarheit – und „eine Schockdiagnose“: in ihrem Gehirn fanden sich entzündliche Läsionen, die einer MS-Erkrankung ähnelten. „Im Befundbrief stand: ED (Encephalomyelitis disseminata). Ich wusste zunächst nicht, was das heißt.“ Andere typische Marker für MS fehlten. Tanja erhielt keine klare schulmedizinische Diagnose und auch keine gezielte Therapie. Stattdessen Unsicherheit, psychologische Zuschreibungen und, da von der Schulmedizin allein gelassen, ein wachsender Leidensdruck. Erst als sie aufhörte, nur im schulmedizinischen System nach Antworten zu suchen, begann sich etwas zu verändern. Eine befreundete Ärztin riet ihr zur Ausbildung bei der Internationalen Gesellschaft für Regulationsmedizin (IGAF). „Dann kannst du dir selber helfen.“ 2023 begann Tanja eine Ausbildung zur Regulationstherapeutin bei der IGAF (Internationale Gesellschaft für Autonome Funktionsdiagnostik und Regulationsmedizin) – und fand dort Menschen, Therapeuten und eine Sprache für das, was sie fühlte. Plötzlich war da Verständnis. Und Wissen. „Ein Therapeut sagte zu mir: ‚Du hast kein MS – deine Mitochondrien sind geschädigt.‘“ Ein Aspekt, der in der klassischen Medizin kaum Beachtung findet. Sie begann, mit Laborwerten zu arbeiten, die klassische Schulmediziner nicht kennen. Ihr Hausarzt konnte mit den Befunden nichts anfangen. „Wenn man nicht glaubt, dass es eine Mitochondrienschädigung gibt, dann kann man es auch nicht sehen.“ Durch ein intensives Therapiekonzept aus unterschiedlichen naturheilkundlichen Verfahren begann nun ihre Reise auf dem Weg zur Besserung. Eine Corona-Infektion im Herbst 2023 verschlechterte ihren Zustand massiv – trotz dreifacher Impfung. „Ich war noch nie so krank“, sagt sie. Mit 40 Grad Fieber und einem Infiltrat auf der Lunge wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert. Dort habe sie nur geweint, sagt sie, nervlich sei sie am Ende gewesen. Doch letztlich half ihr ihr eigenes Wissen – sie ließ sich frühzeitig entlassen, um sich selbst mit Vitamin-C-Infusionen zu behandeln. Eine lange Rekonvaleszenz folgte. Die nachhaltigsten Verbesserungen erzielte sie mit dem sogenannten Hypoxietraining, das sie bei ihrer Weiterbildung kennengelernt hatte und das sie dank privater Kontakte regelmäßig nutzen konnte. Durch diese gezielte „Mitochondrienaktivierung“ – eine Art simuliertes Höhentraining – kam ihre Energie langsam zurück. Begleitend begann sie eine umfassende, intensive Entgiftung und eine homöopathische Konstitutionstherapie. Auch regelmäßige Aufenthalte in einer anthroposophischen Klinik helfen ihr. Alle sechs Monate unterzieht sie sich dort einer Hyperthermie-Behandlung, Misteltherapie und Vitamin-C-Infusionen. Das hilft ihr sehr – auch gegen die Fatigue. Heute sagt Tanja, dass ihr allergrößtes Glück gewesen sei, durch ihre Weiterbildung viele Kontakte und Informationen über verschiedenste Behandlungskonzepte gehabt zu haben. „Es war alles so ein Puzzle … jedes Puzzleteil macht halt dann seins.“ Jetzt habe sie für sich „ein Repertoire gefunden“ – individuell und ganzheitlich. Sie nutzt, was ihr hilft und wendet es diszipliniert und kontinuierlich an. „Ich zähl mich zu denen, die, glaub ich, Glück hatten – Glück im Unglück“, resümiert sie. Vollständig gesund ist sie jedoch nicht. Wenn sie einen Infekt bekommt, werden die Symptome wieder schlimmer. Doch ihre umfangreichen naturheilkundlichen Behandlungsansätze, die vorwiegend auf eine Entlastung des Körpers und eine Stabilisierung der Mitochondrienfunktion und des Immunsystems abzielen, helfen ihr auch bei Verschlechterungen. Tanja möchte kein Urteil fällen, sie drängt sich niemandem auf, denn sie weiß: „Solang der Leidensdruck nicht groß genug ist, kommt man nicht ins Tun, ins Nachdenken.“ Anderen hilft sie – wenn sie darum gebeten wird. Klar sagt sie: „Ich würde mich heute nicht mehr impfen lassen. Ich würde heute sofort die Klinik verlassen und kündigen.“ Den Mut hatte sie damals nicht. Die neue modRNA-Technologie sieht sie kritisch. „Ich bin froh, dass meine Kinder heute groß sind.“ Tanjas Geschichte macht Mut. Sie zeigt, dass es Wege geben kann – auch außerhalb klassischer Behandlungsraster. Und dass es möglich ist, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Sie ist ein Aufruf, das Gesundheitssystem zu öffnen – für neue Diagnosen und für alternative Heilmethoden. „Therapie, wenn man es positiv angeht, kann Erfolg haben, dafür bin ich ein Beispiel.“

  11. 20

    Ralf Tillenburg und Katja: Ich hab alles nachweisen lassen

    Das Interview wurde erstmalig am 01. 07. 2025 veröffentlicht. Katja war gesund, als sie 2021 ihre erste COVID-19-Impfung erhielt. Heute lebt sie mit über 30 Diagnosen, ist schwer pflegebedürftig und kämpft jeden Tag ums Überleben. Im Gespräch mit dem Arzt Ralf Tillenburg und Johannes Clasen schildert sie ihren dramatischen Leidensweg – mit klaren Laborbefunden, aber ohne Kostenübernahme durch das Gesundheitssystem. Da sie alle Diagnosen mit Befunden nachweisen kann, fordert sie nun Anerkennung und Hilfe. Als Katja im April 2021 ihre erste COVID-19-Impfung erhielt, konnte sie nicht ahnen, dass dieser Moment ihr gesamtes Leben verändern würde. Heute, vier Jahre später, sitzt sie schwer krank in der Praxis des Allgemeinmediziners Ralf Tillenburg, der sich auf die Behandlung von Impfgeschädigten spezialisiert hat. Was sie erzählt, ist erschütternd, vor der Kamera zu sitzen und über ihren Leidensweg zu berichten kostet ihr sichtlich viel Kraft. Vor den Impfungen sei sie gesund gewesen, habe nur eine Nickelallergie gehabt, so Katja. Jetzt habe sie über 30 Diagnosen, viele davon seien schwer und irreversibel. Katjas Leidensweg begann schleichend. Bereits nach der ersten Impfung spürte sie starke Veränderungen. Nach der zweiten im Mai 2021 wurde es schlimmer, die dritte Impfung verschärfte alles. Tragischerweise gehören alle drei Impfchargen, die Katja erhalten hat, zu jenen, die als besonders schadensträchtig gelten – wie in dieser Übersicht dokumentiert ist. Auch in der vom Paul-Ehrlich-Institut veröffentlichten Auswertung über Verdachtsfälle von Impfreaktionen und Komplikationen sind Katjas drei Chargen aufgeführt. Die vollständige Liste steht als Exceltabelle zum Download bereit. Katja entwickelte Lähmungen in den Beinen, Nesselsucht, kognitive Probleme, Muskelzucken, Muskelzittern, Luftnot, Herzrasen, Kribbeln in den Extremitäten und der Zunge, schwere Sehstörungen, konnte ihren Körper mit all seinen Symptomen nicht mehr verstehen. Erst als eine verständnisvolle Ärztin sie 14 Monate nach der Impfung gefragt habe, ob sie geimpft sei, sei es ihr wie Schuppen von den Augen gefallen. „Mir haben die Worte gefehlt.“ Die medizinische Einschätzung: Ein besonders schwerer Fall Ralf Tillenburg, der Katja seit Anfang 2024 behandelt, sagt klar: „Sie gehört zu den Patienten, die es besonders schlimm getroffen hat, die fast alles hat, was man nach einer Impfung kriegen kann.“ Dazu gehören kognitive Störungen, Herzmuskelentzündung, Kraftlosigkeit, Muskelschwäche, ME/CFS, Hautveränderungen, Entzündungen im Gehirn, Endotheliitis, Immunschwäche, Gerinnungsstörungen, Small Fiber Neuropathie und noch vieles mehr, sprich „eine ganze Menge Dinge, die man sich so als Laie gar nicht vorstellen kann und die die Lebensqualität nahezu auf Null runterfahren.“ Viele dieser Diagnosen hat Katja bereits mitgebracht. Ralf Tillenburg vervollständigte die Diagnostik. Das Ergebnis: ein komplexes und bisher kaum verstandenes Krankheitsbild, wie es vermehrt nach COVID-19-Impfungen auftritt. Für viele dieser Zustände gibt es, so Tillenburg, nicht einmal einen offiziellen ICD-Schlüssel. Obwohl alle Diagnosen belegt seien, habe niemand die hohen Kosten für die Diagnostik der verschiedenen Krankheitsbilder übernommen. „Diese Erfahrungen machen ganz viele“, so Ralf Tillenburg. Die meisten seiner Patienten hätten schon bis zu 25.000 Euro ausgegeben, nicht nur für Diagnostik, sondern auch für Therapieversuche. „Das Problem ist, dass die Betroffenen im Regen stehen gelassen werden.“ Katja leidet unter vielen der typischen Krankheitsbilder des sogenannten PostVac-Syndroms. „Ich weiß gar nicht, wo ich mit meinen Schäden anfangen und aufhören soll.“ In allen Krankheitsbildern, die Ralf Tillenburg erläutert, findet sie sich wieder. Denn: „Ich hab alles nachweisen lassen.“ 1. Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Multisystemerkrankung, die zu extremer Erschöpfung, körperlicher Schwäche, einer drastischen Reduktion der Belastbarkeit, sowie zu Funktionsstörungen zahlreicher Organsysteme führt. Unzählige Symptome wie Schwindel, Herzrasen, Tinnitus, schmerzhafte geschwollene Lymphknoten, ausgeprägte Reizüberempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Düften und Licht, Schmerzen am ganzen Körper, sowie kognitive Störungen sind nur einige von vielen Beschwerden dieses komplexen Krankheitsbildes, von dem auch Katja mit all den genannten Symptomen betroffen ist. „Ich kann keine Einkaufstasche mehr tragen. Die Kräfte sind komplett weg. Ich kann nichts mehr im Haushalt machen. … Was das für Kraft kostet, das kann ich nicht beschreiben“, so Katjas Erläuterung ihres Zustandes. Duschen und Baden könne sie nicht mehr, auch habe sie keine Kraft mehr, sich selbst die Haare zu waschen, sie bekomme „alles gemacht“, sei komplett auf Hilfe und häufig auf einen Rollstuhl angewiesen. Ralf Tillenburg erklärt den Zustand bildhaft so: „Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als ob man in einem elektrischen Gerät nur noch fast leere Batterien reintut, dann funktioniert das ein, zwei Stunden, dann muss man die Batterien wieder wechseln. … Das ist dann wirklich ein Zustand, der ist unglaublich.“ Im Alltag äußert sich ME/CFS bei Katja in der völligen Erschöpfung nach geringster Anstrengung (post-exertional malaise), sowie massiver Einschränkung der Lebensqualität. 2. Spikeopathie – persistierende Spike-Protein-Präsenz Mit „Spikeopathie“ beschreibt Tillenburg eine anhaltende Produktion oder Präsenz des Spike-Proteins im Körper. Die freien Spikes, die „ohne Antikörper, ohne Bindung an Proteine frei im Blut herumschwimmen“, seien labortechnisch nachweisbar. Die beste diagnostische Methode sei derzeit jedoch, so Tillenburg, die Beurteilung des Verlaufs der Antikörper gegen die Spikes. „Wenn sie fallen, ist das ein Hinweis, dass die Spikebelastung nachlässt. Bleiben sie hoch oder steigen sie, ist das ein Hinweis, dass immer noch Spikes produziert werden.“ Die Besonderheit bei Katja: Sie erhielt klare Laborergebnisse, dass ihre Spikeopathie nicht von einer Corona-Infektion stammen könne: Der Spikenachweis ist positiv, die Nukleokapsid-Antikörper sind negativ. Das bedeutet: Es liegt kein Hinweis auf eine stattgehabte natürliche SARS-CoV-2-Infektion vor – die Spike-Proteine stammen bei Katja aus der Impfung. 3. Herzschäden – Myokarditis und Aneurysma Eine Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels, die insbesondere bei körperlicher Belastung potenziell lebensbedrohlich sein kann. Bei Katja wurden eine durchgemachte Myokarditis, sowie eine Perikarditis, eine Entzündung des Herzbeutels, mittels Cardio-MRT von einer Kardiologin diagnostiziert. Infolge dieser Myokarditis entwickelte Katja ein Herzwandaneurysma – eine krankhafte Ausbuchtung der Herzwand, die die Herzfunktion erheblich beeinträchtigen kann und mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen wie Risse oder innere Blutungen einhergeht. Ralf Tillenburg erläutert in diesem Zusammenhang: „Wer nach einer Impfung EKG-Veränderungen sowie erhöhte Werte bei Troponin, ProBNP und D-Dimeren zeigt und Symptome wie Engegefühl, Brustschmerz oder Luftnot hat, bei dem ist die Wahrscheinlichkeit für eine stattgehabte Myokarditis hoch.“ Darüber hinaus weist Tillenburg darauf hin, dass Gefäßaneurysmen – also Gefäßaussackungen – auch eine bekannte Folge der Impfung sein können. Studien zufolge könne das Spike-Protein elastische Fasern im Körper schädigen. Dies führe dazu, „dass in den großen und den kleineren Blutgefäßen … an manchen Stellen die Gewebeelastizität und Gewebefestigkeit nachlässt“, was wiederum die Bildung solcher Ausstülpungen – wie sie bei Katja an der Herzwand festgestellt wurden – begünstigen könne. Diese Veränderungen seien per Ultraschall nachweisbar und müssten engmaschig überwacht werden, da sie sich nicht zurückbilden und nur operativ behandelbar seien. Ob eine Myokarditis grundsätzlich reversibel sei, könne er nicht abschließend beurteilen: „Da beweg ich mich jetzt auf sehr dünnem Eis, ich bin kein Kardiologe.“ 4. Entzündungen im Gehirn: Neuroinflammation Ein funktionelles MRT (fMRT) bestätigte, dass bei Katja schwere Schäden im Gehirn vorliegen. Bestätigt ist, dass „die ganzen Nervenfaserbahnen im Gehirn geschädigt sind, die Myelinscheide … geschädigt“ ist. Da die Myelinscheide die Nerven schützt und eine schnelle Signalweiterleitung ermöglicht, erklärt dies ihre neurologischen Ausfälle – vom Denkvermögen bis hin zu Sehstörungen. Auch hier: keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse: „Ich hab alles bei der Krankenasse eingereicht, die ganzen Diagnostiken, die Untersuchungen, wurde alles abgelehnt. Ist alles Selbstzahler. Die Krankenkassen bezahlen nichts.“ 5. Gerinnungsstörungen – chronisch erhöhte D-Dimere Gerinnungsparameter wie die D-Dimere, die für eine verstärkte Blutgerinnung sprechen, sind in Tillenburgs Praxis bei vielen Betroffenen, so auch bei Katja, erhöht. Dies ist ein wichtiger Hinweis auf systemische Gefäßveränderungen oder (Mikro)thrombosen. Zwei Mechanismen seien, so Ralf Tillenburg, in dem Zusammenhang wichtig: „Die Gerinnungskaskade wird durch die Impfung aktiviert und zum zweiten wird auch durch die Spike-Proteine direkt Einfluss auf die Gerinnung genommen. Die können direkt zu Thrombosen führen, können aber auch über die Verletzung der Blutgefäße reaktiv zu einer Thrombose führen.“ 6. Endotheliitis – Gefäßentzündung Laboruntersuchungen zeigen bei Katja Entzündungen in den Gefäßwänden. „Die Entzündungsmarker sind massiv erhöht.“ Die Entzündung des Endothels führt zu Durchblutungsstörungen, Gerinnungsstörungen, Sauerstoffmangel in Geweben sowie einer Vielzahl von Folgeerkrankungen. Da die durch die Spikes ausgelöste Endotheliitis nach Ansicht von Ralf Tillenburg „die Ursache für fast alle Folgezustände ist“, lässt er in seiner Praxis routinemäßig bestimmte Entzündungsmarker im Blut untersuchen: VEGF (dieser Wert weist besonders deutlich auf eine Endotheliitis hin), RANTES, Interleukin 6 und 8 sowie TNF-Alpha. „Wenn diese Marker erhöht sind, ist das Grundübel laborchemisch belegt“, erklärt der Mediziner – denn sie deuten generell auf eine systemische Entzündung hin, zu der auch eine Endotheliitis zählen kann, aber nicht zwangsläufig muss. 7. Gestörtes Immunsystem / Autoimmunreaktionen Seit der Impfung ist Katja, so wie viele andere Betroffene auch, dauerkrank. Katja schildert tiefgreifende Störungen im Immunsystem, das massive Defizite aufzeigt. Zahlreiche Spezialtests belegen, dass ihr Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Agonistische Autoantikörper, die körpereigene Strukturen angreifen und Organschäden verursachen können, wurden bei ihr ebenfalls nachgewiesen – ein klares Zeichen für eine autoimmune Reaktion und eine immunologische Dysregulation. „Ich hab das alles nachweisen lassen, … die GPCR Auto-Antikörper, der Immunstatus, das sind so teure Untersuchungen.“ Was sie dagegen tun soll, weiß sie nicht. Die Spikes, aber auch die Verunreinigungen der Impfung können, so Ralf Tillenburg, das Immunsystem belasten und bis hin zu V-Aids verändern. Daher sei es wichtig, die Ursache der Störung zu behandeln. 8. Small Fiber Neuropathie Diese Form der Polyneuropathie betrifft die feinen Nervenfasern, die Schmerz- und Temperaturreize leiten. Die Symptome reichen von brennenden Schmerzen über Taubheitsgefühle bis hin zu vegetativen Störungen. Auch diese Erkrankung ist bei Katja, so Ralf Tillenburg, belegt. Alleingelassen – ohne Unterstützung Katja möchte nicht 24 Stunden am Tag im Bett liegen. Da sie sich adäquate Behandlung wünscht, hat sie ihren Impfschaden mittels gesicherter Befunde nachgewiesen und alles dokumentiert. 30.000 Euro hat sie bisher aus eigener Tasche für Diagnostik und Therapie bezahlt – doch die Krankenkasse hat nichts übernommen. „Alles wurde abgelehnt.“ Ralf Tillenburg erläutert: Viele der aussagekräftigen Untersuchungen würden nur von Ärzten mit Privatzulassung angeboten. „Nachträglich zahlen die Krankenkassen diese Untersuchungen nicht und sagen: Hättest du mich vorher gefragt. … Juristisch mag das in Ordnung sein, … aber menschlich ist es natürlich in höchstem Maße unanständig.“ Denn es sei völlig klar, dass Betroffene bei einem so schweren Krankheitsbild, das kaum einer versteht, Antworten haben wollen. Privatärzte würden konsultiert, „weil man wissen will, was man hat.“ Doch leider würden die Geschädigten im Regen stehen gelassen und von vielen Ärzten psychiatrisiert. Daher hätten die Betroffenen das Bedürfnis es „schwarz auf weiß“ zu wissen: „Es ist nicht meine Psyche, es ist mein Körper.“ Politischer und medizinischer Appell Katja und Ralf Tillenburg sind sich einig: Die derzeitige politische und medizinische Herangehensweise an PostVac ist nicht ausreichend. Es brauche keine halbherzigen Long-Covid-Richtlinien, sondern eine klare, transparente Definition von PostVac, verbunden mit konkreten Diagnose- und Therapiewegen – und einer gesicherten Kostenübernahme durch die Krankenkassen, so Tillenburg. Doch die Realität ist anders: „Wir sind davon noch weit entfernt.“ Es fehle ein strukturierter Konsens zwischen Experten, Juristen und Kassenvertretern. Dabei existieren bereits wirksame Behandlungsansätze, die Ralf Tillenburg verfolgt. Er berichtet von einer Erfolgsquote von etwa 60 Prozent in seiner Praxis bei einer Therapie, die sich auf wenige, studiengestützte Präparate stützt – darunter auch Nahrungsergänzungsmittel wie Curcumin. Doch diese werden von den Krankenkassen nicht übernommen, obwohl eine langfristige Genesung nicht nur individuelles Leid lindern, sondern auch gesamtgesellschaftlich Kosten sparen könnte. Ralf Tillenburg, „von Beruf Optimist“, fordert daher einen offenen, ehrlichen Diskurs über neue therapeutische Wege und die Grenzen der leitlinienorientierten Schulmedizin – insbesondere, da laut einer Cochrane-Studie nur 5,6 % aller schulmedizinischen Maßnahmen auf harten wissenschaftlichen Daten beruhen. So könne diese große Krise auch eine große Chance sein, so die Hoffnung des Arztes. Katja selbst hat die Hoffnung auf staatliche Hilfe aufgegeben. Doch „die Hoffnung, Verbesserung zu bekommen, die geb ich nicht auf. … Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben.“ Ihre Botschaft ist eindeutig: „Die haben mich wissentlich geschädigt und sind jetzt auch dafür verantwortlich, für den Schaden aufzukommen. Das ist mein Wunsch und mein Appell.“ Dafür wünscht sie sich einen offenen Dialog mit der Politik, gestützt durch ärztliche Expertise und vollständige Einsicht in all ihre Akten – ohne PR-Inszenierung, ohne Schauaufklärung. Auch Ralf Tillenburg würde sich diesem Diskurs stellen, vorausgesetzt, er wäre ehrlich gemeint. Katjas letzter Appell richtet sich an jene, die 2021 öffentlich für die Impfung geworben haben: „Wo sind diese Leute und machen Werbung für uns Impfopfer, dass wir endlich Hilfe bekommen? Da gibt es keinen.“ Sie fühlt sich im Stich gelassen und verraten – von der Gesellschaft, von der Politik, von den Medien. Nach dem Interview ist Katja körperlich zusammengebrochen. Die wenigen Meter bis zum Auto konnte sie nicht mehr allein gehen – ihre Beine versagten. Zwei Männer mussten sie rechts und links stützen. Ein dramatisches Ende eines Gesprächs, das deutlich macht, wie ernst ihr gesundheitlicher Zustand ist – und wie dringlich ihre Forderungen.

  12. 19

    Monika Gruber: Zahlen sprechen eine eigene Sprache

    Das Interview wurde erstmalig am 21. 05. 2025 veröffentlicht. Die Kabarettistin Monika Gruber ist eine mutige Stimme in einer polarisierten Zeit. Im Gespräch mit Johannes Clasen blickt sie auf die Corona-Jahre zurück und spricht offen über Angst, Ausgrenzung, den Verlust von Freiheitsrechten sowie massiven gesellschaftlichen Druck, besonders rund um die Impfung – und über ihre Hoffnung auf Aufarbeitung und Versöhnung. Monika Gruber hat, so sagt sie lächelnd, den schönsten Beruf der Welt: Sie ist Kabarettistin, Schauspielerin und Autorin. Mit ihrer unverwechselbaren Art, Geschichten zu erzählen und Menschen zum Lachen zu bringen, steht sie bald wieder auf der Bühne. Doch sie ist nicht nur Künstlerin, sondern auch eine mutige Stimme, die in den letzten Jahren vielen aus der Seele gesprochen hat – gerade, wenn es unbequem wurde. Denn sie spricht aus, was viele nur dachten. Und sie tut es mit Herz, Verstand und einer Offenheit, die berührt und Respekt fordert. Auch wenn sie weiß, dass sie sich damit angreifbar macht. Als sie Anfang 2020 von Corona hörte, hielt sie es zunächst für ein fernes Problem. Im Februar 2020 war sie noch in New York, belächelte im Flugzeug erste Maskenträger. Kurz darauf, im März 2020, erlebte sie, dass Florenz „mit Dauerbeschallung mit Bildern aus Bergamo“ dichtgemacht wurde. „Was kommt da auf uns zu?“, fragte sie sich. Doch was als Sorge begann, wurde schnell zu einem Albtraum. Als sie selbst schon sehr früh, nämlich im Frühsommer 2020, an Corona erkrankte, war es nicht die Krankheit selbst, die sie am meisten erschütterte, sondern der Umgang damit. „Das Rad hat sich immer schneller, immer irrer gedreht“, sagt sie. Maskenpflicht, Testregime, Kontaktverbote, Denunziantentum. „Ich bin im völlig falschen Film“, so ihre damalige Wahrnehmung. Diskussionen wurden unterbunden. Wer die Mainstream-Meinung auch nur vorsichtig kritisierte, wurde „sofort stigmatisiert“. Die Maßnahmen seien immer absurder geworden, nur noch Experten, „die dem Narrativ der Regierung folgten“, schenkte man Gehör. „Es wurde immer irrer. Ich bin dabeigestanden und hab mir gedacht: Was geht hier ab?“ Der gesellschaftliche Umgang mit kritischen Stimmen irritierte sie sehr: „Das kann doch nicht sein, dass jeder, der irgendwie den leisesten Zweifel äußert, sofort in ein rechtes Eck gestellt wird.“ Warnende Wissenschaftler wie Sucharit Bhakdi wurden „diffamiert, diskreditiert“, deren „Lebenswerk wurde zerstört“ – für Monika Gruber eine gefährliche Entwicklung: „Das hat faschistoide Züge angenommen.“ Bei Demonstrationen in ihrer Heimatstadt Erding habe sie eine vollkommen andere Realität erlebt als in den Medien vermittelt wurde. „Ein paar versprengte geistig verwirrte Menschen“ – diesen Eindruck habe man beim Lesen der Berichte in der örtlichen Presse gewonnen. Doch Gruber sah „ganz normale Leute aus allen Schichten der Bevölkerung.“ Friedliche Menschen, Familien mit Kindern, Erzieher, Lehrer, auch Ärzte und übrigens auch einige Geimpfte. „Neben uns schwerstbewaffnete Polizisten.“ Am lautesten sei die Grüne Jugend gewesen, die die Demonstranten angebrüllt und beschimpft habe. „Mei Burli, du kapierst ja noch gar nichts, i geh ja für di aa mit. Für deine Freiheit, für deine Zukunft, für deine körperliche Unversehrtheit“, so ihr Kommentar dazu. Von der lokalen Presse habe sie nie jemanden gesehen. „Sie haben aber darüber geschrieben.“ Von angeblich 400 Impfgegnern, Coronaleugnern und AfD-Sympathisanten. Monika Gruber schätzt die Menge der Demonstranten deutlich anders ein: „Es waren 1.800 bis 2.000 Menschen da.“ Sie ist davon überzeugt, dass es genau diese Menschen waren, die etwas bewegt haben. Dass die allgemeine Impfpflicht scheiterte, weil deren Protest nicht verstummt ist. „Das war der Grund, weil sie Angst hatten, weil sie gemerkt haben, es werden immer mehr Menschen, die bleiben kontinuierlich auf der Straße.“ Trotz des Scheiterns der allgemeinen Impfpflicht sei faktisch dennoch ein immenser Impfdruck aufgebaut worden – mit beruflichen Konsequenzen, sozialem Ausschluss, Selbstkosten für Tests für die Menschen, die sich dem Druck nicht gebeugt hatten. Und dieser Druck ging für Gruber weit über medizinische Empfehlungen hinaus. Es war ein moralisches Urteil, das über jeden gefällt wurde, der Zweifel äußerte. Besonders bewegt sie, was Kindern und alten Menschen angetan wurde. „Das, was ich unserer Regierung nicht verzeihen werde, ist, dass sie alte Menschen eingesperrt hat.“ Alte, vor allem auch demenzkranke Menschen in Pflegeheimen, die überhaupt nicht wussten, was vor sich ging, wurden isoliert, ohne gefragt zu werden. Körperkontakt war verboten, Besuchszeiten wurden reglementiert. „Die wurden entmündigt und entrechtet.“ Auch Kinder und Jugendliche hätten in den Coronajahren sehr gelitten, viele ungeimpfte Minderjährige seien systematisch ausgegrenzt worden – vom Sport, von der Gemeinschaft, von einem normalen Aufwachsen. Jugendliche wollten reisen, wollten ausgehen – dazu war die Impfung nötig. Eltern ließen ihre Kinder impfen, um Urlaub machen zu können. „Junge gesunde Menschen dahin zu treiben, das ist eigentlich unverzeihlich.“ So lautet ihre deutliche Forderung: „Das darf nie wieder passieren.“ Dass Menschen aus Angst so schnell bereit waren, ihre Freiheit aufzugeben, kann Monika Gruber bis heute nicht verstehen: „Verdammt noch mal, das ist unsere Freiheit, die hier beschnitten wird, täglich. Und die Regierenden haben sich nicht einmal mehr die Mühe gemacht, die Maßnahmen zu begründen, die haben nur noch gesagt: Es ist jetzt so Freunde. Fertig. Und wenn ihr da nicht spurt, dann drehen wir die Daumenschrauben noch ein bisschen schärfer, enger.“ Heute will kaum noch jemand über die letzten Jahre sprechen, obwohl jetzt mit den ungeschwärzten RKI-Protokollen die Fakten auf dem Tisch lägen und klar sei, dass der Impfstoff weder vor Ansteckung noch vor Weitergabe schützen kann. „Sie wussten, dass er es nicht tut, und sie haben es trotzdem behauptet. Sie haben gelogen“, so ihr klares Statement. An rechtliche Konsequenzen wie das „Klicken von Handschellen“ glaubt sie kaum noch. Doch sie spürt, dass Fragen immer lauter werden – zu plötzlichen Todesfällen, zu Turbokrebs, Herzinfarkten und Schlaganfällen bei jungen Menschen. Von 14 bis 17 plötzlichen Todesfällen pro Tag vor Corona sei die Zahl auf 106 gestiegen. Auch habe es im Coronajahr ohne Impfung keine Übersterblichkeit gegeben. „Die Zahlen sprechen eine eigene Sprache.“ Jeder, der wolle, könne sich diese offiziellen Daten anschauen. Doch „das Hinschauen tut manchmal weh.“ Monika Gruber möchte, dass die Spaltung der Gesellschaft überwunden wird. Daher ruft sie zur Aufarbeitung der vergangenen Jahre auf – ehrlich, mutig, auch schmerzhaft müsse diese sein. Kritische Stimmen müssten endlich Gehör finden. Und: „Man muss sich entschuldigen. Bei sehr vielen Menschen.“ Zudem müsse klar benannt werden, wer die Schuldigen waren. „Und die gehören auch zur Rechenschaft gezogen.“ Dann könne die gesellschaftliche Versöhnung gelingen. Ihr Wunsch? Keine Generalabrechnung, kein Hass. Sondern Respekt, ein gutes Miteinander, Dialog, Zuhören. „Solange wir im Austausch sind und miteinander reden, ist alles gut. (…) Es geht darum, gut zu sein miteinander.“ Auch ihre Auftritte haben dies zum Ziel. Nach einem schönen Kabarettabend sollen die Menschen froh gestimmt nach Hause gehen und sagen können: „Das Leben ist schön.“

  13. 18

    Gruppeninterview: Von mir ist nicht mehr viel geblieben

    Das Interview wurde erstmalig am 29. 04. 2025 veröffentlicht. Marion, Katja, Wolfgang, Trhass und Julia kommen aus Bayern, Hessen, Sachsen, aus unterschiedlichen Berufen, mit unterschiedlichen Geschichten. Doch was sie verbindet, ist ihr Schicksal — und ihr Kampf um Anerkennung. Es sind Menschen, die einmal mitten im Leben standen. Heute sind sie Patientinnen und Patienten in der Spezialklinik Neukirchen, weil ihnen nach der Corona-Impfung die Gesundheit, ihr gewohntes Leben und oft auch die Hoffnung genommen wurden. Im Gespräch mit Johannes Clasen berichteten sie über ihre Schicksale. Die Spezialklinik Neukirchen im Bayerischen Wald betreibt in ihren zwei Häusern in Neukirchen und Rötz evidenzbasierte Medizin für Patienten mit Umwelterkrankungen, inklusive des LongCovid- und PostVac-Syndroms. Sie ist die einzige Klinik im deutschsprachigen Raum, die Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Schäden durch Spike-Proteine auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen gezielt untersucht und behandelt. Alle hierfür wichtigen und nützlichen Laborparameter werden, individuell abgestimmt auf die einzelne Person, erhoben. Die Befunde helfen dem nachbehandelnden Arzt bei der weiteren Betreuung. Die Behandlungen, die auf Basis der Blutuntersuchungen und Differenzialdiagnosen angeboten werden, werden in keiner anderen von den Krankenkassen anerkannten Klinik angeboten und bezahlt. Leider übernehmen die Krankenkassen aber nicht die Kosten für die verwendeten und empfohlenen Medikamente und Supplemente außerhalb des klinischen Settings. Marion: „Mein Gehirn ist nicht mehr das, was es einmal war.“ Marion ist 54 Jahre alt, Sportphysiotherapeutin aus Bayern. Vor der Impfung war sie gesund. Sport war ihr Leben — Bewegung ihre Leidenschaft. Doch dann ließ sie sie sich aus Sorge um ihren Arbeitsplatz zweimal mit dem Impfstoff von Moderna impfen. Verwendet wurden Chargen, die auf Toxizitätslisten auf den Plätzen 2 und 10 zu finden sind. So hat die zweite Impfung ihr Leben grundlegend verändert. „Ich war nach ca. 8 Stunden todkrank.“ Ohne ihren Lebensgefährten hätte sie die darauffolgende Nacht nicht überlebt, so Marions Einschätzung. „Ich hätte es nicht geschafft.“ Seither bestimmen eine Vielzahl chronischer Erkrankungen ihr Leben: ME/CFS, ein löchriger Darm, pathologische Blutgerinnung, Schmerzen, Brainfog, schwere kognitive Störungen. „Ein normales Leben kann ich leider nicht mehr führen“, sagt sie leise. Mittlerweile hat sie einen Pflegegrad sowie einen Grad der Behinderung von 60 und ist auf Hilfe angewiesen. Marion sagt von sich, dass sie seit der Impfung autistische Züge entwickelt habe. Reize sind für ihren Körper wie Angriffe und überfordern sie. „Mein Gehirn ist nicht mehr das, was es einmal war.“ Ergotherapie? Physiotherapie? Unmöglich. Alles zu viel, alles zu stark und zu anstrengend. Licht, Lärm, selbst Gespräche, auch dieses Gespräch, können zu viel sein und erschöpfen sie. „Ich weiß, dass ich morgen wieder liege den ganzen Tag, weil nichts mehr geht. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, meine Beine funktionieren nicht mehr.“ Marion beschreibt ihren Zustand als ein unaufhörliches Ping-Pong-Spiel zwischen Körper und Reizen. Kaum nimmt sie zu viele Reize wahr, schießt der Körper zurück. Als sie im Dezember 2021 im Rollstuhl saß, kam der Punkt, an dem sie entscheiden musste: „Entweder geb‘ ich mich auf oder ich kämpfe weiter.“ Doch Aufgeben war keine Option. Marion wollte sichtbar machen, was ihr passiert war. Sie wandte sich an ihre Lokalzeitung — und fand eine Redakteurin, die bereit war, unzensiert über sie zu berichten. Doch diese Sichtbarkeit half ihr vor Gericht wenig. Sie klagte gegen Moderna — und verlor. Schlimmer noch: Sie musste als Geschädigte 1.000 Euro an den Konzern zahlen. Der junge beisitzende Richter sagte in der Verhandlung einen Satz, der in ihr bis heute nachhallt und wie Hohn in ihren Ohren klingt: „Wenn die Justiz sagt, dass der Himmel grün ist, dann ist er das auch.“ Kein Wunder: Wir wissen mittlerweile durch eine Recherche des Multipolar Magazins, dass der Staat bisher ca. 13 Millionen Euro an Pharma-Anwälte gezahlt hat, um derartige Klagen von Geschädigten abzuwehren. Marion hat bisher 62.000 Euro privat ausgegeben — für ihre Gesundung, für Therapien, für Medikamente, für Blutwäschen. Ohne diese Behandlungen könnte sie heute nicht mehr hier sitzen. Denn die Spikes treiben weiter ihr Unwesen in ihrem Körper. Sie hat, wie viele andere Geschädigte, sehr hohe IgG-Antikörper gegen SARS-CoV 2 im Blut: 7345,85 BAU/ml. (BAU = binding antibody units) Diese sind, laut Aussage ihrer behandelnden Ärzte, ein diagnostischer Hinweis auf persistierende Spikeproteine. Die Blutwäsche schenkt ihr kurze Momente von Klarheit. „Ich merke, ich häng‘ an der Maschine und mein Kopf wird wieder frei, ich kann wieder denken, wieder kommunizieren.“ Doch der Effekt hält nicht lange an. Wenn sie sich übernimmt, kommt alles zurück. „Dann kommen die Symptome geballt wie eine Bombe. Mit diesem Handicap kann man kein Leben führen.“ Dazu kommen rezidivierende Infekte — und mit ihnen stürzt Marion erneut ab. „Sobald ein Infekt kommt, sei es Corona, Magen-Darm oder Grippe, dann kommt es wie ein Bumerang zurück.“ Acht Ärzte haben ihr die Diagnose PostVac gestellt. Ihre Blutwerte sprechen eine klare Sprache. Und doch wird ihr Schaden nicht anerkannt. Über die Formulierung des Ablehnungsbescheides kann sie nur den Kopf schütteln: „Diesen Bescheid hat ein ganz normaler Laie geschrieben. Da sind so viele Fehler drin, die haben nur meine Befunde abgeschrieben.“ Der letzte Satz ihres Bescheides bringt das Dilemma der Betroffenen auf den Punkt: „Nach Aussagen des Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundesregierung stehen LongCovid-ähnliche Beschwerden nicht in kausalem Zusammenhang mit der Corona-Impfung.“ Katja: „Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben.“ Katja aus Sachsen war 20 Jahre lang Pflegekraft im Pflegeheim. Dann kam die BioNTech/Pfizer-Impfung mit der Impfcharge EX8679, der toxischsten aller Impfchargen von BioNTech. Doch Katja hat nicht nur diese gefährliche Charge bekommen. Alle drei Chargen, mit denen sie geimpft wurde, stehen auf Toxizitätslisten. Danach begann für sie ein Albtraum, der bis heute andauert: über 30 Diagnosen, Entzündungen in Herz, Gehirn und Gefäßen, Mikrothromben, schwerste Erschöpfung, persistierende Spikes im Plasma und den Immunzellen, Pflegegrad. Im Alltag ist sie komplett auf Hilfe angewiesen. Ein Leidensweg, der sie an ihre Grenzen bringt — körperlich, seelisch, finanziell. Die Charge EX8679 verfolgt Katja bis heute. Nicht nur, weil sie selber schwerste Schäden davongetragen hat, sondern auch, weil ihr Vater diese Charge 2021 bekommen hatte. Vor einem Monat hat er den Kampf gegen seine schwere Erkrankung verloren. Als sie davon erzählt, bricht sie in Tränen aus, ihre Stimme versagt. Zunächst schien es, als hätte er Glück gehabt. Doch die Katastrophe kam zeitverzögert — dann aber mit voller Wucht: Gehirnblutung. Schlaganfall. Turbokrebs mit Metastasen. Lungenembolie. Thrombosen. Künstlicher Darmausgang. Nierenstents. EX8679 ließ Katja nicht los. Sie begann, nach Menschen zu suchen, die ebenfalls diese toxische Charge erhalten hatten und startete einen Aufruf. Sie wollte wissen, wie viele Menschen noch ihr Schicksal teilen. Heute weiß sie von rund 30 Menschen, die ebenfalls mit EX8679 geimpft worden sind. Alle sind schwerst krank. Drei sind bereits gestorben. Katja fand Betroffene in jedem Bundesland, immer zwei bis drei Personen. „Diese Charge ist deutschlandweit klammheimlich verstreut worden.“ Zu wenig, um Aufsehen zu erregen. „Wenn diese Charge in nur einer Stadt verimpft worden wäre, wäre es sofort aufgefallen.“ Es sind nicht nur die Symptome, die sie täglich quälen. Es ist vor allem das Gefühl, von Staat und Krankenkassen im Stich gelassen zu werden. „Der Staat hat mich wissentlich geschädigt und ich bekomm‘ keine Hilfe und die lassen einen sterben. Das ist die bittere Realität. Uns wurde gesagt, die Impfung sei nebenwirkungsfrei. Das stimmt nicht. Wir sind nachgewiesen geschädigt und wir werden jetzt vom Staat im Stich gelassen und auch zensiert, weil Impfgeschädigte darf es nicht geben.“ Katja ist mittlerweile das vierte Mal in der Spezialklinik Neukirchen. Sie kommt immer wieder, weil sie zu Hause keine adäquaten Therapieoptionen hat. Die Behandlungen in der Klinik, die täglichen Infusionen und Nahrungsergänzungsmittel helfen ihr – zumindest ein wenig. Doch zu Hause beginnt der Überlebenskampf von vorn. „Man wird entlassen, bekommt einen langen Zettel mit nach Hause mit den Präparaten, auf die man angewiesen ist, die man dann kaufen soll — das geht in die Hunderte Euro — und die kann man sich dann nicht leisten.“ Denn die Krankenkasse zahlt nichts. Keine Nahrungsergänzungsmittel, keine hilfreiche Therapie. Die Begründung ist immer dieselbe: „Ein PostVac-Impfschaden ist nicht im Leistungskatalog verankert.“ Katja hat privat bereits 30.000 Euro ausgegeben. Für Diagnostik. Für Therapien. Für ein Stück Leben. Doch alles, was sie einreicht, wird abgelehnt. „Alles.“ „Ich hab alles verloren“, sagt sie. „Meine Gesundheit, meine Arbeit, meine Existenz.“ Doch sie kämpft jeden Tag weiter – für ihr Leben und für Gerechtigkeit. Und für die Erinnerung an ihren Vater. Wolfgang: „Die neurologischen Probleme machen mir schwer zu schaffen.“ Wolfgang war 30 Jahre in Hessen in der Automobilindustrie als Techniker tätig. Heute sitzt er da — fahl und erschöpft. Der Impfung stand Wolfgang eigentlich skeptisch gegenüber, er hatte keine Angst vor Corona. Doch der berufliche Druck war groß. „Ich musste geschäftlich nach China, musste dafür geimpft sein“ sagt er. Widerwillig ließ er sich impfen — zweimal. Danach kam alles anders. Nach zwei Impfungen entwickelte er eine bedrohliche Erweiterung der Aorta und lebensgefährliche Einblutungen in die Gefäße. Er musste sich einer dramatischen Not-OP unterziehen, in der ein Stück seiner Aorta entfernt wurde. Seitdem leidet Wolfgang unter Symptomen, die ihn jeden Tag an seine Grenzen bringen: Doppelbilder, Gedächtnisverlust, Schwindel, Kontrollverlust über Arme und Beine. „Manchmal zieht es mir einfach die Beine weg“ sagt er leise. Dazu kommen Schmerzen, Panikattacken und das Gefühl, nicht mehr Herr seines Körpers zu sein. „Die neurologischen Probleme machen mir schon schwer zu schaffen.“ Das Biopsat, das bei der Entfernung der Aorta gewonnen wurde, hat er im Labor untersuchen lassen. Was man darin fand, ließ ihn sprachlos zurück: „Das Material war voller Spikes. Die Aorta, die rausgeschnitten wurde, war voller Spikes.“ Wolfgang ist realistisch: „Die Hoffnung, gesund zu werden, ist gleich null.“ Er weiß: Die Spikes in seinem Körper bleiben. „Man kann die Spike-Produktion ein bisschen senken, aber die geht nicht weg.“ Ein Trost bleibt ihm in seinem Leid: Wolfgangs Freunde haben sich nicht von ihm abgewandt. „Das ist ein Privileg“, sagt er, wissend, dass viele andere Betroffene völlig isoliert sind. Trhass: „Mein Lachen war nur noch Weinen.“ Trhass, eine zahnmedizinische Fachangestellte aus Hessen, hat bis zur Impfung im Büro gearbeitet. Doch das Leben, das sie einmal führte, gibt es nicht mehr. Trhass wollte sich nicht impfen lassen. Doch der Druck aus dem Umfeld war groß. Arbeitskollegen, Chefs — alle forderten sie immer wieder zur Impfung auf. Die ständigen Tests, die Ausgrenzung, der Wunsch, den kranken Vater zu besuchen — alles führte dazu, dass sie schließlich nachgab. Bereits die erste Impfung hat sie sehr schlecht vertragen. Vier Wochen später, nach der zweiten Impfung, ist sie zusammengebrochen. „Ich konnte nicht mehr aufstehen, mich nicht mehr bewegen. Ich habe nur noch geweint wie ein kleines Kind.“ Krankenhäuser und Ärzte konnten ihr nicht helfen — sie wurde in die Psychosomatik geschickt, wo sie sich unverstanden fühlte. „Die Ärzte haben immer weggeguckt, wenn ich meine Probleme erzählt habe.“ Dabei konnte sie kaum noch laufen, hatte Taubheitsgefühle, Schmerzen, Durchblutungsstörungen. Erst beim dritten MRT wurden geschädigte Nervenfasern festgestellt. Heute ist sie auf Hilfe angewiesen, kann kaum noch für sich sorgen. Ein Rollator unterstützt sie beim Gehen. „Ich bin alleine gelassen, weiß nicht, warum der Staat uns nicht glaubt, was mit uns passiert ist. Wir erzählen keine Märchen.“ Eine Ärztin, die Kenntnis von ihrer toxischen Impfcharge hatte, vermutete bei Trhass schließlich einen Impfschaden und wies sie in die Spezialklinik Neukirchen ein. Hier fühlt sie sich zum ersten Mal gesehen und verstanden. Endlich trifft sie auf Menschen, die ihre Geschichte teilen. „Ich bin glücklich, dass ich endlich Leute gefunden habe, die die gleichen Probleme haben, weil ich war wie gesagt zwei Jahre lang alleine gelassen, keiner konnte mir helfen, weder ein Arzt noch andere.“ Das Interview strengt sie sichtlich an — aber sie will erzählen. Sie will, dass ihr Leid sichtbar wird. Julia: „Von mir ist nicht mehr viel geblieben.“ Julia ist 42 Jahre alt, examinierte Krankenpflegerin und Lehrerin für Pflegefachkräfte aus Oberbayern. Als Leiterin eines Pflegekurses sollte sie Vorbild für die Pflegeschüler und -schülerinnen sein und sie zum Impfen motivieren. Und das, obwohl sie der Impfung kritisch gegenüberstand. Der Druck in der Arbeit sei „immens“ gewesen, nicht geimpfte Kollegen seien von der Arbeit freigestellt worden, so schildert sie ihr damaliges Dilemma. Zudem hätten sie und ihr Mann gerade ein Haus gekauft. Die Angst, alles zu verlieren, war größer als ihre Zweifel. „Irgendwann hab ich nachgegeben.“ Die zweite Impfung mit der hochtoxischen Charge EX8679 von BioNTech veränderte ihr Leben nachhaltig, und das bis heute. Sie entwickelte ME/CFS, massive Durchblutungsstörungen, Luftnot und unzählige andere Symptome: „Man ist 24 Stunden ein bunter Blumenstrauß voller Symptome.“ Ihren Alltag beschreibt die Mutter zweier Kinder so: „Man liegt den größten Teil des Tages rum und ist froh, wenn man zu Hause noch ein, zwei Handgriffe schafft.“ Ihre Stimme zittert. „Von mir ist nicht mehr viel geblieben.“ Besonders bitter: Sie selbst war Teil des Gesundheitssystems — heute erfährt sie am eigenen Körper dessen Grenzen. „Jetzt bin ich selber chronisch krank und stelle fest, dass unser Gesundheitssystem kurz vor dem Niedergang steht.“ Sie fühlt sich betrogen. „Dass man uns so im Stich lässt — das ist für mich ein totaler Skandal.“ Nach den Impfungen erkrankte sie dreimal an Corona, obwohl seitens der Politik versprochen worden war, dass das nicht passieren könne. Heute weiß Julia, dass die Wahrscheinlichkeit zur Infektion mit der Anzahl der erhaltenen Impfungen zunimmt. „Diese Infektionen haben alle Symptome verschärft, bis hin zur Bettlägerigkeit.“ Da Bayern als einziges Bundesland in Deutschland die Regelung hatte, dass Personen, die zweifach geimpft und zudem erkrankt gewesen sind, nicht als geboostert galten, hat sie sich ein drittes Mal impfen lassen, obwohl sie nach der zweiten Impfung schon in einem sehr schlechten Zustand war. So musste ich mich noch drauf impfen lassen im kranken Zustand. Ihre Impfärztin meinte damals, dass das gar kein Problem sei. „Es ist ein Unding, dass man sich gebeugt hat mit der Impfung. Damals hab ich mir schon die Frage gestellt, wenn die dahinterstehen würden, dann wäre das auch kein Problem im Sinne von Regressansprüchen.“ Da sie aber unterschrieben habe, keine Ansprüche zu haben, sei es schwierig, Schadensersatz zu bekommen. Auch Julia hat freie Spikes im Serum — mit 419 pg/ml einhundertfach erhöht. Ihre IgG-Antikörper gegen SARS-CoV 2 sind mit 2.368 BAU/ml ebenfalls weit über dem Normbereich. Der Grenzwert für einen negativen Befund liegt bei 7,10 BAU/ml. Die toxische Wirkung der Spikes kann sie spüren. „Ich spüre, was die Spikes im Körper anrichten, wie die da rumfressen, wie die alles angreifen.“ Zu Hause ist sie viel alleine. Ihre Freunde haben sich zurückgezogen. Doch Julia gibt nicht auf. Sie hat sich Wissen angeeignet, hat recherchiert, sich Hilfe gesucht. „Wenn man für sich selber nicht Sorge trägt, geht man unter.“ Ob sie noch Hoffnung hat? „Hoffnung weiß ich nicht. Ich bin auf jeden Fall realistisch.“ Ihr Ziel ist bescheiden geworden: „Ich möchte wieder eine bessere Lebensqualität, möchte mit meinen Kindern Geburtstag feiern, an Weihnachten mit der Familie an einem Tisch sitzen können. Das existiert ja bei mir nicht mehr.“ Marion, Katja, Wolfgang, Trhass und Julia Diese fünf Menschen stehen stellvertretend für viele schwer und schwerst Geschädigte, die in der Öffentlichkeit kaum eine Stimme haben. Es sind Menschen, die nicht mehr schweigen wollen, weil ihre Körper schwer krank geworden sind. Es sind Menschen, die sich solidarisch gezeigt haben, und denen jetzt die Solidarität verweigert wird. Sie wollen kein Mitleid. Sie wollen Anerkennung und Entschädigung. Sie wollen gesehen und gehört werden. „Wir sind Unzählige“, sagt Katja. „Wir hoffen auf Gerechtigkeit und dass wir endlich Hilfe bekommen.“

  14. 17

    Prof. Dr. Klaus Steger: modRNA-Injektion & Impfschäden

    Das Interview wurde erstmalig am 24. 01. 2025 veröffentlicht. Am 24. Januar 2025 traf sich unser Mitglied Prof. Klaus Steger unter der Moderation von Bastian Barucker mit dem Kardiologen und ehemaligen Chefarzt Dr. Jörg-Heiner Möller zu einem Gesprächsabend über die mRNA-Technologie und Impfschäden nach der Corona-“Impfung”. Die vor der Zulassung wenig getesteten, von der Politik als nebenwirkungsfrei deklarierten und immens propagierten neuartigen mod-RNA-Präparate haben aufgrund der ausgerufenen gesundheitlichen Notlage durch das Corona-Virus ihre Zulassung erhalten können. Sie sollten Leben retten und die Pandemie beenden. Doch schnell wurde klar, dass die Injektionen ein stark erhöhtes Nebenwirkungsprofil aufweisen und die Auswirkungen auf den Körper viel tiefgreifender und langfristiger sind als von Medien und Politik beschrieben. Das Gespräch nähert sich der sogenannten “Corona-Impfung” aus zwei Perspektiven. Auf der einen Seite geht es um die Art und Weise der teilweise schweren und häufigen Nebenwirkungen, die nach der Impfung auftreten. Auf der anderen Seite geht es um die Mechanismen rund um die mRNA-Technologie und die möglichen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Das Video wurde zuerst auf dem Youtube-Kanal von Bastian Barucker veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=7×6lUszQ9vA

  15. 16

    Dr. Jörg-Heiner Möller: Ich bin traurig und wütend

    Das Interview wurde erstmalig am 22. 01. 2025 veröffentlicht. Dr. Jörg-Heiner Möller schlägt erneut Alarm: In einem bewegenden Gespräch mit Johannes Clasen berichtet der Kardiologe von dramatischen Krankheitsverläufen nach der Impfung, warnt vor der zerstörerischen Wirkung des Spike-Proteins und prangert das systematische Wegsehen von Behörden und Ärzten an. Sein Fazit: Post-Vac ist real – und ein Skandal, der ihn traurig und wütend macht. Dr. Jörg-Heiner Möller kam bereits im Oktober 2024 im Rahmen des Projekts „geimpft-geschädigt-geleugnet“ zu Wort. Vor kurzem trafen sich Johannes Clasen und Dr. Möller zu einem berührenden Update-Gespräch, in dem der Kardiologe und ehemalige Chefarzt eines kleinen bayerischen Krankenhauses erneut seine erschütternden Erfahrungen mit der sogenannten „Post-Vac-Erkrankung“ schilderte. Die Krankheitsbilder, die er beschreibt, sind beängstigend und werfen ernsthafte Fragen zu den Folgen der Impfung auf. Besonders schockierend ist die Tatsache, dass viele der Betroffenen – trotz schwerwiegender Symptome – noch immer nicht als „Impfgeschädigte“ anerkannt werden. Seiner Beschreibung nach ist Post-Vac eine „nach der Impfung neu aufgetretene, einer Autoimmunerkrankung ähnliche Systemerkrankung, (…) die spontan so gut wie nicht weggeht.“ Symptome wie schwere Müdigkeit, kognitive Störungen und autoimmune Dysautonomie bestimmen seither das Leben dieser Patienten. Viele seien, so Möller, aufgrund dieser Beschwerden „arbeitsunfähig und aus dem Leben rausgeworfen.“ Der Zusammenhang mit dem Spikeprotein, das durch die Impfung in den Körper gelangt, ist für Möller unbestreitbar: Dieses Protein sei nämlich „ein hoch immunogenes Protein, das bei … vielen Patienten zu einer überschießenden Immunantwort führt“, so dass eine „Inflammationskaskasde, … die in vielem noch überhaupt nicht verstanden ist“, in Gang gesetzt werde. Möllers Befürchtung ist, dass dieses Spikeprotein „nie wieder aus dem Körper rauszugehen scheint.“ Deswegen, so seine düstere Prognose, sei „diese Erkrankung nicht heilbar.“ Vielmehr werde „diese Inflammationskaskade aufrecht … erhalten“, da das Spike-Protein „immer weiter produziert wird, immer weiter ein Reiz für den Körper ist.“ Die zentrale Rolle des Spike-Proteins bei der Entstehung der Erkrankung erklärt auch die Ähnlichkeit mit dem Post-Covid-Syndrom, mit dem Unterschied, dass bei Post-Covid die Symptome durch das Virus-Spike selbst ausgelöst werden, bei Post-Vac hingegen durch die impfinduzierten Spikes. Zudem ist Möllers Einschätzung nach Post-Vac die schwerere Erkrankung. Der labortechnische Nachweis des Spikeproteins erfolgt „in Exosomen, Immunzellen und im Serum“, erklärt Dr. Möller. Labore wie MMD Magdeburg und das MWGFD-Labor-Inmodia GmbH seien dazu in der Lage. Doch trotz dieser eindeutigen Befunde blieben die Impfschäden weitgehend unberücksichtigt, so seine bittere Erkenntnis. Die medizinische Gemeinschaft lehne es weiterhin ab, diese neue Erkrankung anzuerkennen. Diese zeige sich auch in der Weigerung der Kostenträger, die Untersuchungen zur Detektion der Spike-Proteine und der Differenzierung zwischen Virus- und Impfspike zu bezahlen. Ein weiterer erschreckender Aspekt in Dr. Möllers Schilderungen ist der Widerstand vieler Ärzte, sich mit den Auswirkungen der Impfung auseinanderzusetzen. So berichtet er von einem Vorfall, bei dem er von einem örtlichen Hausarzt beschimpft wurde, weil er ihn gebeten hatte, eine Patientin, die nie an Corona erkrankt gewesen war, aber unter starker Müdigkeit und rezidivierenden Fieberschüben sowie einer hohen Spike-Konzentration im Serum litt, als Impfgeschädigte zu melden. Diese ablehnende Reaktion sei leider keine Ausnahme, sondern spiegele eine weit verbreitete Tendenz wider: Viele Ärzte kämen oft nicht damit zurecht, dass sie mit ihrer Impfung, mit der sie „eigentlich etwas Positives bewirken wollten, Schaden angerichtet haben.“ Zudem sei das offizielle Narrativ ein anderes gewesen: „Es gab keine Äußerungen von Politikern, von Ärzten, von Medien, wo es nicht hieß, Impfnebenwirkungen sind gering.“ So entstand eine „projizierte Wirklichkeit“, in der es niemand mehr wagte, Impfnebenwirkungen überhaupt wahrzunehmen oder darüber zu sprechen: „Meine Patienten berichten mir, dass sie, wenn sie sagten, das ist aber erst seit der Impfung aufgetreten, dieses oder jenes Symptom, dass sie teilweise aus Praxen rausgeschmissen wurden. Das wollte keiner hören. Von daher entstand so eine politische Denke, dass diese Impfung komplett sicher sei.“ Es ist Dr. Möller deutlich anzusehen, dass ihn das Schicksal seiner Patienten persönlich sehr berührt. So schildert er den Fall eines 28-jährigen Studenten, der nach der Impfung eine Myokarditis mit bösartigen Herzrhythmusstörungen entwickelte, die seine Lebenserwartung deutlich verkürzt. Dieser junge Mann sei, obwohl er in der Charité behandelt worden sei, nicht als Impfgeschädigter anerkannt. Der Grund könne sein, so Möller, dass „Impfschäden an den Universitäten auch unter den Bereich der politischen Correctness fallen, da will man lieber nicht dran rühren. Das ist für mich auch ein denkerisches Brett vorm Kopf.“ Möller beklagt: „Es müssten mehr Wissenschaftler sagen, wir gehen dem mal nach.“ Die Realität ist jedoch, dass „kein Fachblatt, das … veröffentlicht.“ So wie seine Beobachtungsstudie, die über ein Jahr mit 350 Patienten durchgeführt wurde, nicht veröffentlicht wurde. In dem Patientenklientel dieser Studie waren zwei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose. [Anm, de. Red.: Die Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine fortschreitende Erkrankung der Bewegungsneuronen, die zu Muskellähmung führt. Die Krankheit ist nicht heilbar und führt – meist innerhalb weniger Jahre – zum Tod. ] „Das ist eine tödliche Erkrankung, … fortschreitend, … sieht man als Mediziner selten in seiner beruflichen Laufbahn. Ich habe nur ein oder zwei in 40 Jahren gesehen.“ Das Auffällige war: „Beide sagten, das Zittern hat am Tag der Impfung angefangen.“ Beide Patienten seien mittlerweile nach einem ungewöhnlich schnellen Krankheitsverlauf verstorben und waren auch nicht als Impfgeschädigte anerkannt: „Das ist jetzt zufällig zeitgleich, so wird gesagt.“ Dabei müsste es „eigentlich den Fachgesellschaften auffallen, dass mehr amyotrophe Lateralsklerose, mehr rheumatische Erkrankungen, mehr plötzlicher Herztod auftauchen, und man müsste eigentlich Alarm schlagen“, so Dr. Möller weiter. Doch das Gegenteil sei der Fall. Das Thema werde unter den Teppich gekehrt, alle diese Fälle würden weder in der Statistik des PEI aufgenommen noch bei den Versorgungsämtern registriert. Doch das Problem gehe weit über die medizinische Erkenntnis hinaus. Möller kritisiert insbesondere die Rolle des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und anderer offizieller Stellen, die die Krankheit nicht nur ignorierten, sondern auch aktiv daran arbeiteten, sie kleinzureden. „Das PEI ist das Institut, die oberste Behörde, die dafür zuständig ist zu schauen, ob ein Impfstoff sicher ist oder nicht.“ Die Mitarbeiter des PEI hätten aufgrund der Forschungen des Nobelpreisträgers Weisman gewusst, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die „mit chronischen Entzündungsreaktionen, Autoimmunerkrankungen, Blutplättchenfunktionsstörungen und Thrombusformation reagiert.“ Diese Personengruppe hätte, so Möller, vor der Impfung identifiziert werden müssen. Weismans Forschungsergebnisse wurden „im April 2018 veröffentlicht. … Die Profis vom PEI, die sicher jedes Paper zur mRNA-Technik kannten, haben das gewusst. D. h. man hat gewusst, dass eine Gruppe so reagieren würde.“ Als oberste Bundesbehörde, die für die Impfstoffsicherheit zuständig ist, hätte das PEI die Aufgabe gehabt, die Arztpraxen hierfür zu sensibilisieren: „Guckt, ob solche Leute mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen nach der Impfung auftauchen und meldet uns das sofort auf eine einfache Weise. Dann hätte man schon relativ früh sehen können: halt, halt, das müssen wir stoppen, das müssen wir modulieren oder modifizieren, die Impfung. Das Gegenteil ist passiert. Man hat die Statistik von Pfizer übernommen – Schadensstatistik, keine eigene – man hat wie eine tibetanische Gebetsmühle gesagt, die Impfschäden sind verschwindend gering, und man hat in einer Weise, Sie merken meine Fassungslosigkeit, weggeguckt und die Realität nicht gesehen. Dieses Verhalten, eine Wirklichkeit auszublenden, in Verbindung mit einer Impfkampagne des Staates ist für mich ein Verbrechen.“ Möller macht keinen Hehl daraus, dass er die Reaktion der Behörden als schwerwiegenden Skandal sieht: „Ich bin der Meinung, dass dieser Skandal mit dem Umgang mit Impfnebenwirkungen um Dimensionen größer ist als der Conterganskandal der 60er Jahre“. Die Konsequenzen für die Betroffenen seien verheerend, und die gesellschaftliche Reaktion darauf sei erschreckend. „Man hat einen Schaden erzeugt, wo Leute nicht mehr arbeiten können, wo Lebensglück weg ist, wo überhaupt keine Energie ist, wo die Betroffenen sich nicht mehr freuen können, wo Partnerschaften kaputtgehen, wo man durch das soziale Netz fällt und ich behaupte, das hat man bei einer halben Million. Und das mag keiner mehr hören. … Es interessiert keinen mehr, aber ich hab die Patienten. Ich sehe sie, und sie werden alleine gelassen.“ Möller fordert, dass die Post-Vac-Erkrankung endlich als eigenständige Krankheit anerkannt wird. Dazu sei eine klare Definition und bessere Diagnostik erforderlich. Wenn er in einer Leitliniengruppe säße, würde Möller abfragen, ob folgende Kriterien erfüllt sind: Ist das Spikeprotein vorhanden? Gibt es agonistische Rezeptorautoantikörper? Ist die schwere Müdigkeit als Leitsymptom vorhanden? Treten kognitive Störungen auf? Bestehen Autonome Dysautonomie Koordinationsstörungen Kopfschmerzen Sehstörungen Posturales Tachykardiesyndrom (POTS) Lägen sieben der genannten Kriterien vor, wäre es nach seiner Definition Post-Vac. „Das wäre … ein ganz praktischer Vorschlag, damit man… endlich die Krankheit benennt, das ist Post Vac, damit die im Krankheitskatalog auftaucht, damit die Krankenkassen endlich auch sich an den Kosten beteiligen. … Wenn man die Krankheit definieren will, wenn man sie definiert hat, hat das für die Patienten auch den Vorteil, dass sie endlich anerkannt wird.“ Aber: „So ein Vorschlag ist bislang nicht gekommen. … Wir haben diese Erkrankung seit dreieinhalbJahren. Dass das noch nicht gemacht worden ist auch einer der vielen Skandale.“ Möller, der nicht nur als Arzt, sondern auch als Partner einer schwer an Post-Vac erkrankten Frau betroffen ist, leidet persönlich an dem Versagen der Politik, der Behörden, der Medizin: „Ich hab die Krankheit zuerst an meiner Lebenspartnerin kennengelernt und sehe jeden Tag das Elend, das sie auslöst.“ So resümiert er abschließend: „Das macht Sie traurig, wenn Sie die Schicksale sehen, … da weinen Sie auch …. das macht was mit Ihnen. … Wenn Sie sehen, dass die gesamte Gesellschaft wegguckt, dann werden Sie traurig, wütend. Bei mir ist beides da. Ich bin traurig und wütend.“ Medizinisches Fachpersonal, das ähnliche Erfahrungen gemacht hat, bitten wir, uns diese mitzuteilen. Kontaktaufnahme ist möglich über [email protected]. Vielen Dank!

  16. 15

    Dr. Wolfgang Wodarg: Die Darstellung des Narrativs ist absurd

    Das Interview wurde erstmalig am 09. 12. 2024 veröffentlicht. Als Mahner und Warner der ersten Stunde ist MWGFD-Mitglied Dr. Wolfgang Wodarg während der Corona-Krise einer kritischen Öffentlichkeit bekannt geworden. Die Haltung des Facharztes für Innere Medizin, Pulmologie, Sozial- und Umweltmedizin und öffentliches Gesundheitswesen und ehemaligen Bundestagsabgeordneten der SPD zeigte sich jedoch nicht erst während des jüngsten globalen Gesundheitsnotstands. Auch die BSE-Krise, die Vogel- und schließlich auch die Schweinegrippe begleitete er wachen Auges und beobachtete dabei insbesondere die WHO kritisch. „Die haben den Leuten Angst gemacht“, so sein Resümee. Heute warnt er eindringlich vor den Folgen einer Medizin, die seiner Ansicht nach Diagnosekunst und Vernunft zugunsten fragwürdiger Tests, ökonomischer Anreize und gentechnischer Experimente aufgegeben hat. Ab 2009 habe er schließlich mit Hilfe des Europarates die „kriminellen Machenschaften der WHO rausfinden dürfen“, so Wolfgang Wodarg. Viele Fachleute hätten große Interessenkonflikte gehabt, da sie beispielsweise direkt bei der Pharmaindustrie beschäftigt gewesen seien. So sei das Ganze „ein Theater, das zeigt, dass die WHO korrupt ist.“ Wolfgang Wodargs Auffassung ist: „Seit 2009 war die WHO amtlich ganz klar eine Institution, auf deren Urteil ich nicht mehr viel gehalten habe.“ Doch Wodarg klagt nicht nur die WHO an. Auch seine Berufskollegen sind Adressaten seiner Kritik und Enttäuschung: die Ärzteschaft habe während der Corona-Krise „wie hypnotisiert“ die lege artis notwendige Differentialdiagnostik außer Acht gelassen. Es sei bekannt, dass eine Grippe von einer Vielzahl von Erregern ausgelöst werden könne, die häufig gemeinsam aufträten und die sich sogar gegenseitig verstärken können. Für viele dieser Viren gäbe es in der Praxis nicht einmal valide Tests. Dies habe allerdings früher, bei einer Grippe auch kaum jemanden interessiert. Während der Corona-Krise habe man jedoch nur noch nach Corona-Viren gesucht und dabei so getan, als sei das einzige, nach dem man gesucht hatte, dann auch die Ursache der Erkrankung. Wodarg betont: „Wenn mir das einer in der Prüfung der Ärztekammer so dargestellt hätte, wäre er durchgefallen. (…) Das ist vom ärztlichen Denken her völlig absurd, dass man da nur einen Test macht und dann denkt, man hat es.“ So fordert er: „Wir müssen die Differentialdiagnose wieder zum Leben erwecken, sonst kann man die Medizin vergessen.“ Da laut WHO „COVID“ per Definition der Nachweis von Erregern mittels Erregernachweis, Anzüchtung von Viren, Sequenzierung oder als „wichtigstes Wort“ ein positiver PCR-Test sei, reichte „der positive PCR-Test, um zu sagen es ist COVID. Das ist absurd (…) Mit dem Wörtchen „oder“ wird die Differentialdiagnose überflüssig gemacht“, so Wolfgang Wodarg. Auf Basis dieser PCR-Diagnose, die keine Krankheitsdiagnose sei, habe man dann die Menschen mittels einer „Impfung“ gentechnisch verändert. Um die neuartigen Injektionen als Impfungen bezeichnen zu können, wurde 2009 während des Bundestagswahlkampfes und der Schweinegrippe die Definition des Begriffs Impfung verändert, indem im Arzneimittelgesetz (§4, Sonstige Begriffsbestimmungen; Anm. d. Red.) nur die vier Worte „oder von rekombinanten Nukleinsäuren“ ergänzt wurde. Dies sei, so Wodarg, normalerweise das Kennzeichen einer Gentherapie: „Da werden Menschen gentechnisch verändert, weil sie bestimmte Eiweiße herstellen sollen, die sie sonst nicht herstellen.“ Selbstkritisch stellt er rückblickend fest: „Ich hätte das eigentlich merken müssen, diese kleine Veränderung.“ Da das Ganze jedoch so geschickt inszeniert worden sei – immerhin sei die Öffentlichkeit durch die Schweinegrippe und den Wahlkampf abgelenkt gewesen – habe auch er dies übersehen. So konstatiert er: „Das war ein Experiment, das man machte auf der Basis einer Diagnose, die keine ist.“ PCR sei nicht zur „Diagnose einer Krankheit“, sondern zum Nachweis „molekularer Verschmutzungen entwickelt worden“. Für COVID-19 reiche laut WHO ein positiver PCR-Test selbst ohne Differentialdiagnose. Selbst epidemiologische Hinweise hätten für die Diagnose COVID ohne Erregernachweis gereicht. Zudem hätten die Krankenhäuser finanzielle Anreize gehabt, COVID zu diagnostizieren, häufig positive Tests hätten also im Interesse der Krankenhäuser gelegen. Die sogenannte Impfung sei ein „Immunisierungsversuch durch Gentherapie.“ So lautet seine Schlussfolgerung: „Die Darstellung des Narrativs ist absurd.“ Der Schaden durch diese Immunisierungsversuche ist groß, so Wodarg: „Es sind (…) sehr, sehr viele verschiedene Symptome, die durch diese Gentherapie hervorgerufen werden können.“ Sie seien überwiegend auf Schädigungen des Immunsystems zurückzuführen. „Was wir beobachten, ist letztlich immer eine Reaktion unseres Immunsystems.“ Bei gentechnisch veränderten Zellen gebe es eine Abwehrreaktion des Immunsystems, „die werden abgetötet“. Sehr problematisch seien auch die in den sogenannten Impfungen enthaltenen Nanopartikel, die Wodarg metaphorisch als „Tarnkappenbomber“ bezeichnet: „Wenn die mit der RNA in die Zellen gehen, fangen die Zellen an, Eiweiße zu produzieren.“ Da gebe es vielfältige Veränderungen. So komme es, auch bei jüngeren Menschen, zu einer Zunahme an Krebserkrankungen, auch rezidivierende Tumore träten vermehrt auf. Hierbei spielten auch Kommunikationsstörungen zwischen den einzelnen Zellen des Immunsystem eine Rolle. Die deutliche Zunahme der plötzlichen Herztode junger Sportler sieht Wodarg ebenfalls in Zusammenhang mit den Geninjektionen. Zudem sei derzeit „der Krankenstand so hoch wie nie.“ Es gebe durchaus viele Wissenschaftler, die um das Schadensprofil der Injektionen wüssten, „aber bei denjenigen, die das mitgemacht haben, ist da offenbar ein Widerstand. Und dieser Widerstand wird ja auch gefüttert, weil es öffentliche Mittel für die Erforschung von Long COVID gibt.“ Es würden Studien durchgeführt, für die sehr viel Geld bereitgestellt werde. Die Frage nach einem möglichen Zusammenhang mit RNA-Spritzen würde dabei jedoch fast immer völlig fehlen. Deshalb könne als „Long COVID (…) jeder Kranke gelten, der mal einen positiven PCR-Test hatte.“ Somit sei der Sinn dieser Studien sehr in Frage zu stellen. Das bekanntgewordene Nachlassen der Wirksamkeit einer Gentherapie gegen angeborenen Muskelschwund bei Babys könne auch den durch die RNA-Spritzen geschädigten Menschen Hoffnung geben. Es sei möglich, so Wodarg, dass auch bei ihnen die erfolgten genetischen Effekte nach einigen Jahren vergessen werden. Wolfgang Wodarg hält es für wichtig, dass bei dem medizinischen Experiment COVID-„Impfung“ sämtliche Chargen registriert wurden und somit dokumentiert sei, welche Chargen bei wem benutzt wurden. (Anm. der Red.: Damit lassen sich Impfschäden auf die jeweiligen Chargen zurückführen.) In diesem Zusammenhang hebt Wolfgang Wodarg die Bedeutung der Vereinsarbeit hervor. „Es ist so wichtig, was wir im Verein machen, dass wir versuchen, Leute zu finden, die wieder vernünftig denken, die vernünftige Differentialdiagnose machen, (…) die darüber reden, damit den Menschen die Schuppen von den Augen fallen.“ Da die heutige „Medizin sehr fixiert auf den Verkauf von Medikamenten“ ist, wäre zudem eine Erweiterung durch alternative Verfahrensweisen und ganzheitliches Denken wichtig, um dem derzeitigen Dilemma entkommen zu können. Es sei zum Beispiel sehr wichtig, dass man die Menschen dazu bringt, ihre Lebensweise zu verändern, damit sie widerstandsfähiger werden. Auch sei eine grundsätzliche Änderung des Gesundheitssystems notwendig, da „systematische Fehlanreize (…) das gesamte System korrumpieren.“ Als Arzt werde man heute reich, wenn „man möglichst viele Kranke hat, und möglichst viele Untersuchungen machen kann.“ Das System lebe vom Verkauf vieler Dienstleistungen, Medikamente und Krankenhausaufenthalte. Andere Gesundheitssysteme, wie sie z.B. in Skandinavien seit Jahren erfolgreich praktiziert werden, könnten als Vorbild für mehr Struktur- und Budgetverantwortung in den Regionen und mehr Prävention dienen: „Dann werden die Ärzte dafür bezahlt, dass die Leute nicht krank werden.“

  17. 14

    Theresia Hirtreiter: Die Ärzte, die mitgemacht haben, haben alle Blut an ihren Händen

    Das Interview wurde erstmalig am 14. 11. 2024 veröffentlicht. Theresia Hirtreiter hat einen monatelangen Leidensweg hinter sich, der im April 2021 nach der ersten und einmaligen Impfung begann. Im Gespräch mit Johannes Clasen berichtet die tapfere Frau über ihre monatelangen Krankenhausaufenthalte, erfolglose, nebenwirkungsreiche Therapien, sowie hilfreiche alternativmedizinische Behandlungskonzepte. Von den meisten Ärzten ist sie bitter enttäuscht: „Die Ärzte, die … mitgemacht haben, die haben alle Blut an den Händen.“ In Theresia Hirtreiters Leben ist seit der Impfung gegen Corona nichts mehr so, wie es vorher war. Getrieben von der Sorge um ihren pflegebedürftigen Mann ging sie am 9. April 2021 ins Impfzentrum im niederbayerischen Straubing, und ließ sich dort, zusammen mit einer „ganzen Herde“ von anderen Impflingen einmalig gegen Corona impfen. Selbstkritisch stellt sie im Rückblick fest: „Ich bin da ahnungslos hin gegangen. … Da hab ich mir weiter nix gedacht.“ Dass die Impfung so risikoreich ist, habe ihr keiner gesagt, „sonst hätte ich mich wahrscheinlich nicht impfen lassen.“ Die Impfaufklärung via Film habe die möglichen Gefahren auf jeden Fall nicht dargestellt. Theresia Hirtreiter, die vor der Impfung gesund gewesen war, 4 Jahre keinen Arzt aufgesucht und keinerlei Medikamente benötigt hatte, reagierte schnell auf die Genspritze. Nur 6 Stunden nach der Impfung bekam sie Schüttelfrost und Schmerzen, die „jeden Tag schlimmer“ wurden. Dachte sie zunächst noch, dass das normale Nebenwirkungen seien, musste sie feststellen, dass das „aber nimmer vergangen“ ist. Vielmehr wurden die Schmerzen „unerträglich“. Dazu kam eine schwere Lungenentzündung. Da eine 14-tägige, vom Hausarzt verordnete Antibiose nicht half, wurde sie ins Krankenhaus in eine Lungenfachstation eingewiesen und von dort in die Uniklinik in Regensburg verlegt. In den Kliniken wurde sie mit stärksten Medikamenten, von mehrtätigen Antibiotika-Infusionen über Schmerzmittel bis hin zu Chemotherapien „auf gut Glück“ behandelt. Leider war die darauffolgende kurzzeitige Besserung nicht von Dauer, dann bald danach fing „das Blindwerden an“, was einen erneuten Klinikaufenthalt, diesmal im Bezirkskrankenhaus Regensburg, notwendig machte. Dort erhielt sie eine Hochdosiskortisontherapie, 50.000 mg Kortison in 5 Wochen. Frau Hirtreiter ist überzeugt: „Wenn ich nicht so gesund gewesen wäre, hätte ich es nicht überlebt.“ Doch ihr Leidensweg war an dieser Stelle noch nicht zu Ende: Im weiteren Verlauf ging es ihr zunehmend schlechter, so dass mehrere Blutwäschen verordnet wurden, ohne therapeutischen Erfolg. Die Ärzte „haben nicht mehr gewusst, was sie machen sollen“, so Frau Hirtreiters Einschätzung. „Sie haben nie eine Diagnose gehabt. … Sie haben immer nur gesagt: Sie haben eine lebensbedrohliche Krankheit.“ Schließlich wurde Frau Hirtreiter eine Kopfoperation vorgeschlagen, die 7 Stunden gedauert habe. „Seither habe ich einen Kopf wie eine Blechbüchse, das ist alles ohne Gefühl.“ Obwohl Frau Hirtreiter „ein Jahr im Krankenhaus gelegen, ein Jahr in Regensburg gelegen“ ist, brachte keine der Maßnahmen langfristig Besserung. Vielmehr musste sie monatelang große Schmerzen ertragen: „Es war alles entzündet, ich hab so viel Schmerzen gehabt, ich hab 10 Monate rund um die Uhr Schmerzmittel gebraucht, dann hab ich in der Nacht 3 Infusionen gebraucht mit Schmerzmittel, vor lauter Schmerzen.“ Nach einer Reha, einer weiteren Chemotherapie, „die stärksten was sie haben“ und einer weiteren Kopfoperation wurde sie „jeden Tag kränker“. Sie konnte nichts mehr essen, hatte stark abgenommen und war nur mehr „Haut und Knochen“. Im Februar 2022 galt sie, auf dem linken Ohr ertaubt, auf dem linken Auge erblindet und verlorenem Riechvermögen, schließlich als austherapiert: „Wir haben keine Hilfe mehr für Sie.“ Doch Frau Hirtreiter gab nicht auf und suchte selber weiter nach Hilfe. Diese fand sie bei einem Privatarzt, einem Apotheker und einem Wünschelrutengänger. Der Arzt, den sie zwischen zwei Klinikaufenthalten konsultierte, empfahl ihr die Einnahme hochdosierter Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, und hochdosiertes Vitamin D. Dieser therapeutische Ansatz, den sie bis heute konsequent fortführt, zeigte Wirkung: „Ich bin wirklich von den Toten auferstanden. … Das Chemo Zeug hat ja alles kaputt gemacht. Und dann ist es besser geworden, langsam.“ Diese Präparate hat sie sogar ins Krankenhaus mitgenommen, aber „das wollte niemand sehen. … Da hätten sie mich sofort entlassen.“ Der Apotheker verordnete ihr Spenglersan Tropfen, verschiedene Globuli, von ihm hergestellte Tropfen und Tees, der Wünschelrutengänger empfahl ihr zum Ausleiten des Impfstoffes verschiedene kolloidale Mineralien. Selbst eine äußerst schmerzhafte Ohrmuschelentzündung („Ich hab ein Ohr gekriegt wie eine Sau.“), die ärztlicherseits erfolglos mit Antibiotika behandelt wurde, besserte sich auf die Empfehlungen des Apothekers mit Globuli und Tropfen nach 1 ½ Tagen. 20.000 Euro habe sie bisher für diese alternativen Therapieansätze ausgegeben, so Frau Hirtreiter. Doch das habe sie gerne gemacht, denn der Einsatz zeigte Erfolg: 5 Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hatte sie keine Schmerzen mehr. „Das war mein zweiter Geburtstag.“ Leider erfolgte im Juli 2022 ein weiterer gesundheitlicher Einbruch: ein akutes Nierenversagen, was einen erneuten Aufenthalt in der Uniklinik in Regensburg notwendig machte. Der behandelnde „junge Professor“ war der erste Arzt, der einen Zusammenhang zwischen ihren Erkrankungen und der Impfung herstellte. Er habe viele Patienten, die „auf das Impfen Nierenversagen“ bekommen hätten. Auch bei ihr gehe er von einem „Verdacht auf einen schweren Impfschaden“ aus. Erneut wurde Chemotherapie empfohlen. Diesmal habe die Behandlung geholfen, so Frau Hirtreiter. 9 Chemobehandlungen habe sie sich geben lassen, die 10. Chemotherapie, die am 28. Juli dieses Jahres fällig gewesen wäre, habe sie gegen den Rat der Ärzte abgelehnt. Frau Hirtreiters Enttäuschung über unser Gesundheitssystem ist groß: Nicht nur, dass „kein Arzt was vom Impfen wissen“ wollte, der junge Professor aus Regensburg ausgenommen. „Die streiten alles ab …. stehen auf und verweisen mich zur Tür.“ Auch andere Impfschäden werden nicht wahrgenommen und zugegeben. In den Krankenhäusern, in denen sie war, „da waren nur Impfschäden … in der Station, da waren nur Impfschäden. … Da war sonst außer Impfschäden nichts. Die Corona Betten waren alle leer . … Bei den Impfschäden … waren die Betten noch am Gang draußen. … Die Menschen haben das … gesehen, aber nicht die Ärzte.“ In der Reha sei es genauso gewesen, „da waren lauter junge Menschen, … die waren so krank. … Das hat kein Arzt wissen wollen. … Ich hab gedacht, ich bin der einzige Impfschaden, dabei war die ganze Klinik voll Impfschäden.“ So lautet ihr bitteres Resümee: „Eine Mafia ist ein Dreck dagegen. … Die Ärzte, die … mitgemacht haben, die haben alle Blut an den Händen.“ Kein Arzt sei bereit gewesen, ihren Impfschaden beim Paul-Ehrlich-Institut zu melden. Ein hilfsbereiter Nachbar habe das für sie übernommen. Frau Hirtreiters Klage beim Sozialgericht in Landshut wurde mit der Begründung abgelehnt, dass sie keinen Impfschaden habe, und sie die „Krankheiten alle sowieso bekommen hätte.“ Derzeit bereitet sie mit Hilfe eines Anwaltes eine Klage gegen den verantwortlichen Impfarzt vor. Es habe sehr lange gedauert, den Namen dieses Arztes ausfindig zu machen, so Frau Hirtreiter: „Die wollten alles vertuschen … , dass ja nichts an die Öffentlichkeit kommt.“ Doch die Aufklärung dieses „schlimmen Verbrechens an der Menschheit“ ist Frau Hirtreiter ein großes Anliegen. So berichtet sie unermüdlich über das, was ihr widerfahren ist und stellt dabei mittlerweile in ihrem Umfeld eine große Skepsis gegenüber der Impfagenda fest. Für die Zukunft wünscht sie sich, „dass das alles an die Öffentlichkeit kommt, dass das alles aufgeklärt wird, und dass die Menschen … , die … das gemacht haben, verurteilt werden.“

  18. 13

    Marlies Spuhler: Wir haben seit 2021 durchgehend hohe Sterbezahlen

    Das Interview wurde erstmalig am 05. 11. 2024 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/marlies-spuhler/wir-haben-seit-2021-durchgehend-hohe-sterbezahlen/ Die selbstständige Bestattermeisterin Marlies Spuhler ist in ihrem Ort als Querdenkerbestatterin bekannt. Als regelmäßige Teilnehmerin und Mitorganisatorin der sogenannten Montags-Spaziergänge in ihrem Ort musste sie bisher zwei Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen. Diese Erfahrung hat sie jedoch mitnichten zum Schweigen gebracht. Vielmehr hat es sie dazu ermutigt, sich öffentlich zu ihren Beobachtungen und Auffälligkeiten in ihrem beruflichen Alltag seit Beginn der Impfkampagne zu äußern. Als eines von drei Bestattungsunternehmen in ihrem 8000-Seelen-Ort hatte sie in den Jahren vor Corona zwischen 30 und 50 Bestattungen im Jahr zu begleiten und abzuwickeln. So waren auch im Jahr 2019 mit 45 Beerdigungen, sowie im Corona-Jahr 2020, in dem sie lediglich 35 Sterbefälle betreute, keine Auffälligkeiten zu bemerken. In den darauffolgenden Jahren stellten sich jedoch deutliche Veränderungen ein: „Wir haben seit 2021 durchgehend hohe Sterbezahlen.“ Bei unauffälliger Anzahl der Sterbefälle im Jahr 2020, waren die Einträge in den Totenscheinen jedoch umso auffälliger: Alle Toten in den Kliniken hatten im Gegensatz zu den im häuslichen Umfeld Verstorbenen den Eintrag „mit Corona, noch nicht mal an, alle mit“ im Totenschein vermerkt. Noch irritierender war zudem, dass Marlies Spuhler in den Trauergesprächen von den Angehörigen der im Krankenhaus Verstorbenen berichtet wurde, dass den Hinterbliebenen Geld geboten worden sei „dass der Eintrag da rein kommt.“ Mit Beginn der Impfkampagne im Dezember 2020 wurden in Marlies Spuhlers Bestattungsunternehmen erste Auffälligkeiten deutlich: „Das ging gleich los. … Wir waren in den letzten 3 Tagen vom Jahr … noch 4 oder 5 mal in den Pflegeheimen, und das ist viel.“ Dies habe sie zunächst noch gar nicht als anormal empfunden: Die Patienten waren alt, das Medikament neu, „die werden das nicht so gut vertragen haben.“ Doch das Sterben nach der Impfung hörte nicht auf. „14 Tage nach Impfstart, da ist es losgegangen mit den Sterbefällen, … wir haben immer das Boostern gemerkt. … 8, 9 Sterbefälle am Stück.“ Auch für dieses Jahr 2024 konstatiert sie in ihrem Unternehmen eine Übersterblichkeit, allein im Juni habe sie 17 Sterbefälle abwickeln müssen. „Da müssten … eigentlich die Alarmglocken angehen.“ Beängstigenderweise sei nun die Hauptsterbeursache Krebs, auch würden die Toten immer jünger: „Ich sehe mittlerweile, dass die Leute immer jünger werden. … Am Anfang sind nur die alten Menschen gestorben, aber mittlerweile… wir beerdigen ganz viele, die die 60 noch nicht erreicht haben. … Ist alles Turbokrebs und das erleben wir im Moment ganz stark.“ Auch habe sie in diesem Jahr bereits zwei Totgeburten zu beklagen gehabt. Aus einem anderen Ort sei ihr von drei Babies berichtet worden, alle drei gestorben im Alter von 8 Wochen an einem Herzinfarkt. Erschreckend sei für sie zudem, dass die Leichen im Gegensatz zu früher deutliche Veränderungen aufweisen würden: „Die Körper jetzt sehen für mich oft so aus wie wenn sie gefangen wären … entweder wie wenn die Seele noch nicht gegangen ist, das ist unheimlich schwer zu beschreiben. … Wir haben ganz wenig glückliche Gesichtsausdrücke mehr.“ Auffällig sei auch, dass diese Veränderungen am „ganzen Körper generell“ zu sehen seien: „Die haben oft diese andere Gesichtsfarbe. … Wir holen ganz oft Verstorbene, gleich wenn der Doktor da war und die haben keine Leichenstarre … die gehen sofort in die Verwesung, und das ist sehr unangenehm. … Das sieht alles so aus, wie wenn er schon mindestens eine Woche verstorben wäre. … Diese ganzen Veränderungen, das ist viel viel schneller.“ Daher könne sie aufgrund ihrer langjährigen Kenntnis der Leichenschau „genau sagen, wer ist geimpft und wer nicht.“ Die eindeutigen Erfahrungen der letzten Jahre treiben Marlies Spuhler um und spornen sie an, ihre Beobachtungen der Öffentlichkeit mitzuteilen. „Wenn es wirklich so weitergeht, befürchte ich wirklich Schlimmes.“ Daher hat sie für die Zukunft einen großen Wunsch: Sie wünscht sich, „vor allen Dingen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. … Jeder, der das zu verantworten hat, gehört vor Gericht gestellt.“  

  19. 12

    Dr. Jörg-Heiner Möller: Wir haben ein System, das sich gegenseitig deckt

    Das Interview wurde erstmalig am 18. 10. 2024 veröffentlicht. Dr. Jörg-Heiner Möller erhebt schwere Vorwürfe gegen das Gesundheitssystem: Der Kardiologe und frühere Chefarzt schildert seine Erfahrungen aus der Pandemie, berichtet von der Erkrankung seiner Partnerin nach der Impfung und von Hunderten Patienten mit Post-Vac/Post-Covid. Er spricht von einem System, das „sich gegenseitig deckt“ – und fordert endlich Aufklärung. Der Kardiologe und Internist Dr. Jörg-Heiner Möller war bis vor kurzem Chefarzt in einem kleinen Krankenhaus in Burglengenfeld in Bayern und verfügt über langjährige Berufserfahrung in der Kardiologie, der Inneren Medizin und der Transplantationsmedizin. Sein Krankenhaus war eines der ersten, das ab März 2020 schwerst an Covid 19 Erkrankte behandelte: die Intensivstation geriet für ein bis zwei Monate an ihre Kapazitätsgrenzen, Patienten, vorwiegend Ältere, verstarben rasch an Lungenversagen, das medizinische Personal konnte den rasanten Krankheitsverläufen nur hilflos zusehen. Die Situation war aus seiner Sicht „hoch bedrohlich“ und die Angst vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems stets präsent. Verzweifelt über die schweren und schwersten Krankheitsverläufe entwickelte Dr. Möller in Kooperation mit einem Anästhesisten ein intensivmedizinisches Therapiekonzept, das mit der Gabe von hochdosiertem Cortison arbeitete. Der Erfolg war frappierend, das Verfahren funktionierte, es waren keine Toten mehr zu beklagen. Da dies seiner Erfahrung nach „eine Möglichkeit gewesen“ wäre, „das Lungenversagen abzupuffern“, veröffentlichte er über diese Methode ein Paper, schrieb an Minister Spahn, an Karl Lauterbach, an Christian Drosten, an verschiedene Unikliniken, sowohl national als auch international, in der Hoffnung, dadurch einen wichtigen Hinweis auf die Therapie der schweren Krankheitsverläufe zu geben. Jedoch musste er die irritierende Erfahrung machen, dass seine Erkenntnisse nicht ernst genommen wurden: „Ich hab nie eine Antwort gekriegt.“ Nach Beginn der aus seiner Sicht erlösenden Impfkampagne – er war, da zur Risikogruppe gehörend, einer der ersten in Deutschland, der sich die vermeintlich rettende Spritze geben ließ – fiel ihm zunehmend auf, dass in seiner Ambulanz vermehrt sowohl geimpfte als auch postinfektiöse Menschen vorstellig wurden, die an unerklärlichen Müdigkeits- und Erschöpfungssymptomen, verbunden mit Schmerzen und kognitiven und kardialen Problemen litten. Der unbefriedigende fachliche Austausch mit örtlichen Hausärzten über dieses Erkrankungsmuster – diese Patienten wurden von den Kollegen als psychosomatisch erkrankt fehldiagnostiziert – war ein erster Impuls, über diese für ihn neuartige Erkrankung nachzudenken. Ein persönlicher Schicksalsschlag, nämlich die schwere, nach einer Covid-Impfung aufgetretene Erkrankung seiner Lebenspartnerin, war für Dr. Möller ein weiterer Impuls, sich vermehrt und intensiv mit Post-Covid und Post-Vac auseinanderzusetzen: „Meine Partnerin ist nach der Impfung schwer krank geworden, ist unerklärlich müde gewesen, …hatte kognitive Störungen und wurde nach kurzer Zeit berufsunfähig. Und da fing ich dann an nachzudenken, was das für eine Erkrankung ist, und … machte … mich auf den Weg, diese Erkrankung zu verstehen…. Wenn Sie sehen, wenn ein Mensch von jetzt auf gleich kaputt geht, was anderes fällt mir nicht ein. … Wenn Sie jeden Tag das Elend zu Hause sehen, wenn Sie jeden Tag sehen, wie ein Mensch vorher war, was da mit ihm passiert ist, wenn Sie jeden Tag sehen, dass das Glück aus dem Leben eines Menschen verschwindet, dass jemand, der vorher positiv war und ein glücklicher Mensch, auf einmal völlig fertig ist, Suizidgedanken hat, wenn Sie das sehen, dann können Sie nicht mehr sagen Post Vac gibt’s nicht. … Wenn Sie damit konfrontiert sind im persönlichen Bereich, dann werden Sie natürlich sensibilisiert“ und beginnen zu ahnen, dass „die Impfung schädlich sein könnte.“ So begab Dr. Möller sich auf die Reise, die neuartige Krankheit Post-Covid/Post-Vac und die betroffenen Patienten zu verstehen. Dazu war es notwendig, jenseits der gängigen Denkmuster von Ausschlussdiagnostik, Laborwerten und Apparatemedizin nachzudenken, zu untersuchen, nachzufragen. Schnell wurde ihm bewusst: „Was hier abgelaufen ist ist, dass in großem Maße eine neue Erkrankung entsteht, die nicht gesehen werden will und die man nicht versteht.“ Zunehmend kristallisierte sich aus seinem Patientenklientel heraus: 1/3 der Patienten, die sich hilfesuchend an ihn wandten, waren an Post-Covid erkrankt, 2/3 an Post-Vac. Klinisch differenzierte er zwischen den beiden Gruppen nicht, denn gemein war ihnen eine gleichartige Symptomatik, nämlich Erschöpfung, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Sehstörungen, Kopfschmerzen, kognitive und kardiale Probleme, ein Zusammenhang mit den Spike-Proteinen, sowie eine Erhöhung der agonistischen Rezeptorantikörper in 94% der Fälle. Gemein war ihnen auch, dass eine Vielzahl derer von ärztlichen Kollegen als psychisch krank fehldiagnostiziert wurde. Denn: „Was ist einfacher als zu sagen, das ist auf der psychosomatischen Schiene.“ Die Zuweisung zu falschen Therapieansätzen, die die Betroffenen überfordern, sind die logische, und für die Patienten tragische Folge. „Dass wir eine immens höhere Zahl an chronischen Impfschäden haben, als das zugegeben wird,“ wurde in seiner täglichen Arbeit immer deutlicher. Dabei handelt es sich um Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr fähig sind, ihr Leben selbstbestimmt zu leben, die nicht mehr fähig sind, sich im Dschungel der Behörden und Anträge zurechtzufinden, die in große finanzielle Not geraten, deren Therapien nicht bezahlt werden, die vom System nicht gesehen werden, deren Leben „aus der Bahn“ geraten ist. So wandte er sich als Arzt, der sich in der Verantwortung für seine Patienten sieht, an das Paul-Ehrlich-Institut PEI, um seine Beobachtungen der hierfür zuständigen Behörde mitzuteilen. Dieser Austausch mit dem PEI ließ Dr. Möller in Abgründe blicken: Keiner seiner Patienten war beim PEI als Impfschaden anerkannt, und tauchte daher nicht als Impfschaden in der Statistik auf. Das PEI habe keine eigene Statistik gemacht, sondern vielmehr die Statistik der Impffirmen übernommen, so Dr. Möller. „Das ist der nächste Skandal. Da hat man den Bock zum Gärtner gemacht. … Von Impfstoffsicherheit und Überwachung kann hier nicht die Rede sein.“ Die logische Folgerung für ihn ist: „Dann muss die Zahl der tatsächlichen Impfschäden um Dimensionen höher sein. … Es ist offensichtlich nicht gewollt gewesen, dass die Impfschäden in dem Ausmaß, in dem sie bestehen, publik werden. … Ich sehe einfach die Patienten, und ich sehe die Aussage von Herrn Cichutek, der gesagt hat, es gibt keine chronischen Impfnebenwirkungen bei der Corona Impfung. … Das ist unfassbar anders verglichen mit der Wirklichkeit, die ich vor Ort gesehen habe.“ Das Procedere bei der Impfschadensanerkennung ist ein möglicher Grund für die Nichtanerkennung der Schäden: Die Ärzte des hierfür zuständigen medizinischen Dienstes, laut Dr. Möller nicht „die hellsten Kerzen im Leuchter, das ist ein bequemer Job“, sehen den Antrag der Betroffenen, „die zitieren das PEI, die sagen, das ist nur verschwindend gering, die zitieren das PEI, Post Vac ist nicht definiert, da die Unis darüber nicht forschen, … dann lehnen sie das ab mit den allerdümmsten Argumenten,…, machen sich nicht die notwendige Mühe, machen sich nicht selber ein Bild, sondern reagieren nur bürokratisch.“ Möller beklagt, dass er noch von keinem medizinischen Dienst gehört habe, „dass man sich mit der Erkrankung selbst beschäftigt hat. Es wird nur bürokratisch argumentiert und dann geht es weiter bei der Impfschadensanerkennung, da ist die gleiche Argumentationskette, indem sie sagen das PEI hat es nicht anerkannt, es gibt keine Veröffentlichung der Universitäten, das Krankheitsbild ist nicht definiert, also kann es nicht sein, also wird es abgelehnt, und weil sie es ablehnen kommt die Meldung dann natürlich nicht ans PEI. Wir haben ja ein System, das sich gegenseitig deckt. Die Versorgungsämter bei der Impfschadensregistrierung lehnen ab und deswegen sagt das PEI, wir prüfen das ja nicht klinisch und bei uns wird kein Risikosignal sichtbar und die Wirklichkeit sieht gänzlich anders aus.“ Dabei sei und das sei schockierend, eigentlich seit 2018 durch ein Paper des Nobelpreisträgeres Weissmann bekannt, dass die mRNA-Technik bei Patienten Autoimmunerkrankungen, diffuse Entzündungsreaktionen, Störungen der Blutplättchenfunktion und Thrombusformation auslösen könne und diese Patienten vor der Impfung zu identifizieren seien. Also geht Möller davon aus, dass das PEI , „da sitzen ja Profis“, von dieser Gefahr gewusst habe. „Wenn das PEI von dieser Gefahr wusste, vor der Impfkampagne, gehört es zu den Aufgaben des PEI, die Praxen zu sensibilisieren, ob diese Impfnebenwirkungen auftreten und in welchem Maße sie auftreten. … Wenn das PEI früh gewarnt hätte, wäre die Kampagne vielleicht ein halbes Jahr gelaufen, und wir haben nun hochgerechnet eine halbe Million Impfschäden in Deutschland. Mindestens“, so Dr. Möllers Einschätzung. Dr. Möller hat seine Erfahrungen in dem Buch „Post Vac- Die vertuschte Katastrophe“, erschienen im Novum Verlag, ‎ ISBN 978-3711601766, verarbeitet und über seine Erfahrungen der vergangenen Jahre reflektiert: „Ich verstehe es nicht, warum Kollegen vor Ort nicht mehr Alarm geschlagen haben, …warum die Post Vac Ambulanz in Marburg nicht früh Alarm geschlagen hat, hätte sie machen müssen, … . Ich würde es in einer Dikatur verstehen, … . Aber wir leben in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. … Dass man kollektiv wegkuckt ist etwas, das ich unerträglich finde.“ Daher bezeichnet er sein Buch als Schrei: „Wenn Sie das kritisch reflektieren, müssen Sie sagen, dass Sie vor einem gewaltigen System stehen, das die Wahrheit unterdrückt. … Da hilft nur ein Schrei.“ So soll sein Buch eines sein, „das wachrütteln soll und das ganze System analysieren soll, was dazu geführt hat, dass wir jetzt mindestens eine halbe Million schwer betroffener chronischer Impfkranker haben in Deutschland.“ So fordert er abschließend ein zentrales Institut, das sich „dieses Themas endlich annimmt“ und die Bildung eines Untersuchungsausschusses. „Wir haben jetzt 3 Jahre verschlafen aus politisch Correctness und das allein ist ein Verbrechen. … Es kann nicht sein, dass Leute Bundesverdienstkreuze bekommen, wo ich denke, die gehören eher angeklagt.“ Abschließend bedanken wir uns bei Dr. Möller für seine Gesprächsbereitschaft, seine Offenheit und seinen Mut. Medizinisches Fachpersonal, das ähnliche Erfahrungen gemacht hat, bitten wir, uns diese mitzuteilen. Kontaktaufnahme ist möglich über [email protected]. Vielen Dank!

  20. 11

    Gabriela: Wir rennen überall nur gegen Wände

    Das Interview wurde erstmalig am 10. 05. 2024 veröffentlicht. Gabriela Buxbaums Leidensweg begann vor ca. 3 Jahren und dauert bis heute an. Motiviert von dem Versprechen der Regierung und der Medien, durch die Impfung gegen Corona könne sie ihren solidarischen Beitrag zur Beendigung der Pandemie leisten, und so dabei helfen, dass wieder Normalität einkehren könne, ließ sie sich im April und Mai 2021 mit dem Impfstoff von BioNTech impfen. Heute bereut sie diese Entscheidung sehr. Verspürte sie nach der ersten Injektion nur Müdigkeit, entwickelte sie einige Wochen nach der zweiten Impfung rasende Kopfschmerzen, die einen Krankenhausaufenthalt notwendig machten. Die niederschmetternde Diagnose war: Hirnhautschwellung frontal rechts und links. Parallel dazu entwickelte sich ein Zittern am ganzen Körper, das sie bis heute einschränkt. Ein Ärztemarathon folgte, viele Diagnosen, wie POTS (posturales Tachykardiesyndrom), verschiedene Autoimmunprozesse wie Lupus, Autoimmungastritis, autoimmune Darmentzündungen, erhöhte GPCR-Autoantikörper, CFS mit einem Bell Score von 20, PEM (Post-Exertionelle Malaise) mit häufigen Crashs, Small Fiber Neuropathie oder Mikrothrombosen wurden gestellt. Ernüchtert stellt sie fest: „Wenn ich das gewusst hätte, was ich heute weiß, wäre ich ganz sicher nicht Impfen gegangen. […] Aber ich wollt halt mithelfen. […] Ich hab klassisch alle Nebenwirkungen und alle Probleme die man haben kann. […] Ich hab wirklich das volle Programm, ich hab eigentlich alles.” Ein Rollstuhl und ein Rollator sind ihr täglicher Begleiter geworden. Es gibt sogar Tage, da hat sie keine Kraft zur Körperpflege: „Da schaff ich nicht einmal Zähneputzen.” Wurde zunächst der Zusammenhang mit der Impfung von den Ärzten negiert, hat sie heute eine Post Vac-Diagnose bestätigt bekommen. Dennoch gibt es immer noch Ärzte, die sich weigern, die Verbindung zur Impfung herzustellen, und sie mit der Diagnose „Long Covid” abzuspeisen: ein Unding für Gabriela Buxbaum, die erst im April ’23 erstmalig an Corona erkrankte, und während der Pandemie jeden zweiten Tag ein negativen Test vorweisen konnte. Aufgrund der Tatsache, dass Spikeproteine seit ihren Impfungen anhaltend im Blut und im Gewebe nachweisbar sind, geht sie davon aus, dass ihr Körper nach wie vor Spikes produziert. Und das, obwohl diese, glaubt man dem Mainstream-Narrativ, „eigentlich schon lange weg sein und abgebaut sein” sollten. Leider ist ihrer Erfahrung nach die Situation in Österreich für Impfgeschädigte mehr als unbefriedigend. „Therapeutisch tut sich halt nicht sehr viel, weil das halt alles mit sehr hohen Kosten verbunden ist.” In Österreich werde nichts bezahlt, da es laut gängigem Narrativ „keine Impfschäden“ geben würde. Notwendige Hilfen wie Anlaufstellen, Ambulanzen, Fachleute, die ausgebildet sind, die speziellen diagnostischen Verfahren zu interpretieren und die richtige Therapie einzuleiten, fehlen. So wenden sich viele österreichische Betroffene an überlaufene Praxen in Deutschland. Lange Wartezeiten und hohe selbst zu zahlende Kosten sind der Preis. Gabriela Buxbaums Enttäuschung über das österreichische Gesundheitssystem ist groß: Eigentlich habe es einen guten Ruf, aber mittlerweile stelle es ihr „die Haare auf.” Mittlerweile würden sogar bestehende Long Covid-Ambulanzen wieder geschlossen, was bedeutet, dass Post Vac-Erkrankte, die mit der Diagnose „Long Covid” fehldiagnostiziert werden, nicht einmal mehr dort Hilfe erhalten können. „Es wird halt runtergehalten”, stellt sie ernüchtert fest. Die Ärzte stünden unter großem Druck der Ärztekammer. Viele Mediziner hätten zu ihr gesagt, dass ihre Beschwerden von der Impfung kämen, jedoch nur wenige wagten es, ihr dies auch schriftlich zu bestätigen. Doch Gabriela Buxbaum ist eine Kämpferin. Gemeinsam mit anderen Betroffenen hat sie den Verein „Post Vac Syndrom Austria” gegründet, der mittlerweile knapp 1.100 Mitglieder zählt. Den Zusammenschluss aller Betroffenen hält sie für wichtig. Unzählige Briefe hat der Verein an den Gesundheitsminister und die Medien geschrieben, Kundgebungen wurden organisiert. Aber: „Es greift das heiße Thema niemand an. […] Wir rennen überall an die Wand.” Gabriela Buxbaum hat Angst, eines Tages als Pflegefall in einem Pflegeheim leben zu müssen, da „es [..] immer weiter bergab” ginge. Aufgrund ihrer Erfahrungen hat sie den Verdacht, dass die Regierung das Problem mit den Impfgeschädigten aussitzen wolle, und zwar so lange, bis die Betroffenen gestorben sind, und sich das Problem daher von selbst gelöst hat. Wir hoffen, dass durch diesen Beitrag und die gesamte Interviewreihe die Situation der Impfgeschädigten von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird, um dadurch ein Umdenken der Politik und der Ärzteschaft zu erwirken, sodass Gabriela Buxbaums schreckliche Vermutung nicht wahr werden wird.

  21. 10

    Dr. John Ionescu: Long Covid, Post-Vac und ME/CFS – gibt es Wege aus der Sackgasse?

    Das Interview wurde erstmalig am 15. 04. 2024 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/dr-john-ionescu/long-covid-post-vac-und-me-cfs-gibt-es-wege-aus-der-sackgasse/ Der MWGFD hatte im Oktober 2023 die Gelegenheit, Univ.Doz. Dr. John Ionescu im Rahmen einer von der bayerischen Ärztekammer zertifizierten Fortbildungsveranstaltung zu interviewen. Ziel dieser Veranstaltung war die Schulung von Ärztinnen und Ärzten für die Behandlung der Krankheitsbilder Long Covid, Post Vac und ME/CFS. Die Spezialklinik Neukirchen, deren Gründer und wiss. Leiter Dr. Ionescu ist, ist eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die obige Krankheitsbilder, die sich hinsichtlich ihrer Symptome überlappen, ursächlich behandelt. Ein Großteil der Patienten, die an ME/CFS leiden, und die derzeit stationär in die Spezialklinik aufgenommen werden, haben die Krankheit in Folge einer Corona-Infektion oder einer Corona-Impfung entwickelt. ME/CFS-Patienten sind in der Regel chronisch infekt-, virus- und schadstoffbelastet, und leiden zudem regelmäßig an einer gestörten Darmflora. Zu ihrem Leidwesen werden viele der Betroffenen zu Unrecht von anderen Ärzten psychiatrisiert. In der Spezialklinik Neukirchen bekommen die Patienten nach einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik eine personalisierte Therapie, die neben verschiedenen Infusionen, auch Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel sowie eine personalisierte Rotationsdiät umfasst. Im Falle von Long Covid oder Post Vac wird zudem an der Detoxifikation der giftigen Spike-Proteine gearbeitet. Dr. Ionescu betont ausdrücklich, dass es äußert wichtig ist, die therapeutischen Methoden der Spezialklinik Neukirchen mittels Fortbildung an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu vermitteln, sieht er doch in der Praxis das Problem, dass viele seiner Patienten nach Entlassung von den Hausärzten nur unzureichend weiter betreut werden. Er verbindet mit dem Kongress die Hoffnung, dass die Kolleginnen und Kollegen, die seiner Fortbildung beiwohnen, bald der Vielzahl der an ME/CFS-Erkrankten auch ambulant kompetent helfen können. „Ihre Klinik ist eine, die Hoffnung gibt.“ So beschließt Johannes Clasen, der in den Gesprächen in der Therapeutenvermittlungshotline schon wiederholt die Rückmeldung erhalten hat, dass Patienten die Spezialklinik Neukirchen wenn auch nicht gesund, so doch gestärkt verlassen haben, das Gespräch. Wir hoffen, dass der Appell von Dr. Ionescu nach Weiterbildung der Ärztinnen und Ärzte sowie der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker nicht ungehört verhallt, und viele Therapeuten sich die hilfreichen Methoden der Spezialklinik Neukirchen aneignen.

  22. 9

    Andrea: Man kommt sich vor wie eine tickende Zeitbombe

    Das Interview wurde erstmalig am 04. 04. 2024 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/andrea/man-kommt-sich-vor-wie-eine-tickende-zeitbombe/ Nach ihrer zweiten Corona-Impfung verändert sich Andreas Leben schlagartig: Aus einer gesunden, aktiven Frau wird eine Patientin mit massiven Beschwerden und unzähligen Diagnosen. Heute kämpft sie nicht nur mit Schmerzen und Erschöpfung, sondern auch mit Ignoranz, Ablehnung und fehlender Unterstützung – und gründet eine Selbsthilfegruppe, um Betroffenen eine Stimme zu geben. Andreas Probleme begannen nach der zweiten Impfung gegen Corona. Die 52-jährige Österreicherin, eine vor der Impfung fitte, gesunde und unternehmungslustige Frau, die mit beiden Beinen voll im Leben stand, lag nach der zweiten Spritze fünf Tage mit hohem Fieber „im Delirium“. Nach dieser Akutphase blieb eine bis heute andauernde extreme Erschöpfung zurück, die ihr von da an verunmöglichte, den Alltag alleine zu bewältigen. Hinzu kamen tägliche Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Ganzkörperschmerzen, ein ständiges Krankheitsgefühl, Schwindel und Konzentrationsprobleme. War sie zunächst noch in der Lage, ihrer Arbeit als Beamtin der Stadt Wien im Home Office nachzugehen, ist sie heute aufgrund der andauernden Beschwerden befristet verrentet. Ihr Ärztemarathon führte sie zu vielen Ärzten, die alle ihren Beschwerden mehr oder weniger hilflos gegenüberstanden. „Ich bin jedes Mal beim Arzt raus gegangen, enttäuscht, und hab eigentlich keine Diagnosen oder keine Therapie bekommen, die wirklich geholfen hat. … Was ich für Therapien versucht habe … es hat nichts wirklich geholfen“, konstatiert sie resigniert. Hat sie zunächst nur deskriptive Diagnosen wie Schwindel oder chronische Kopfschmerzen bekommen, füllen ihre Diagnosen heute eine ganze DIN A 4 Seite. Und es werden immer mehr, ihr Gesundheitszustand wird nicht besser. „Wie ein Science Fiction Film kommt mir das vor ehrlich gesagt.“ Auffällig ist, dass darunter Erkrankungen sind, unter denen viele Impfgeschädigte leiden: CFS mit Belastungsintoleranz, Small Fiber Neuropathie, orthostatische Intoleranz, autoimmunes Entzündungsgeschehen im ganzen Körper und MCAS sind nur einige der typischen Diagnosen, die auf Andreas Liste zu finden sind. Denn „es ist eine Multisystemerkrankung“, die ihr das Leben so schwer macht. Mittlerweile ist ihr klar: „Das Übel an der ganzen Sache sind die Spike Proteine“. Heute weiß sie, dass die Versprechungen, die über die Impfung gegeben wurden, falsch waren. Die Spikes verbleiben eben nicht an der Injektionsstelle und werden nicht nach wenigen Tagen wieder abgebaut: Andrea hat sie immer noch im Blut, in den Immunzellen und auch im Gewebe und fragt sich, ob und wie sie diese jemals wieder aus ihrem Körper bekommen soll. „Man kommt sich vor wie eine tickende Zeitbombe, wenn man weiß, man hat was im Körper, was krank macht und niemand kann einem sagen, wie man das wieder aus dem Körper rausbekommt.“ Mehrere Fachärzte diagnostizierten ein Post Vac-Syndrom, dennoch wurde ihr Antrag auf Schadensregulierung vom Sozialministerium abgewiesen: die Diagnosen seien nicht zeitnah erhoben worden, die Erkrankungen hätten eine andere Ätiologie. Erklärungen, die für Andrea nicht nachvollziehbar sind. Andrea hat mittlerweile viele Krankenhausaufenthalte hinter sich. Beunruhigend ist, dass seit 2023 Fremdproteine in ihrem Blut gefunden werden. Niemand kann ihr sagen, wo sich diese Proteine im Körper ablagern und was sie im Körper anrichten. Mündlich wurde ihr seitens eines Arztes bestätigt, dass diese Paraproteinämie postvaccinal sei, im schriftlichen Befund steht dies jedoch nicht. Auch diese Erfahrung der Diskrepanz zwischen mündlichen und schriftlichen Aussagen vieler Ärzte teilt Andrea mit vielen anderen Geschädigten. Sie wünscht sich für sich und andere Betroffene Unterstützung, spezialisierte Ärzte und Anlaufstellen, denn die Erfahrung, als Post Vac Patient immer wieder abgewiesen zu werden, verletzt. „Post Vac will man gar nicht hören. …. Man will sich gar nicht damit auseinandersetzen. … Wir werden wegignoriert, totgeschwiegen.“ Sie habe sich aus Solidarität impfen lassen, um sich, ihre Familie und ihre Mitmenschen zu schützen. Doch „wer kümmert sich jetzt? … Es ist schon zum Verzweifeln muss ich sagen.“ Andrea ist in ihrer Verzweiflung allerdings nicht untätig geblieben. Gemeinsam mit Gabriela Buxbaum, ebenfalls einer Betroffenen, hat sie die Selbsthilfegruppe „Post-Vac-Syndrom Austria“ gegründet. Die Anzahl der Mitglieder, derzeit gut 1.000, wächst stetig. Im Namen der Selbsthilfegruppe wurde vor dem Gesundheitsministerium in Wien eine Kundgebung abgehalten, um auf die vielen Impfgeschädigten aufmerksam zu machen, um medizinische Hilfe zu bekommen und um sich Gehör zu verschaffen. Denn „das ist … das Schwierigste, dass man einfach so weggeschwiegen wird“, so Andreas bitteres Resümee.

  23. 8

    Anja: Ich möchte wieder am Leben teilhaben

    Das Interview wurde erstmalig am 05. 03. 2024 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/anja/ich-moechte-wieder-am-leben-teilhaben/ Das Interview mit Anja, das im August 2023 aufgenommen wurde, macht Mut. Mut, weil eine Frau zu sehen ist, die im Juli 2023 noch überlegt hatte, einen Pflegegrad zu beantragen und das Haus ohne Rollator und Begleitung nicht verlassen konnte, und die nun aufgrund der stationären Behandlung in einer therapeutischen Einrichtung in der Lage war, ohne Hilfsmittel vom Auto zum Drehort zu gehen, und sich dort über eine Stunde lang zu unterhalten. Anjas Leidensweg begann sieben Tage nach der 2. Impfung im Januar 2021. Als Klinikmitarbeiterin mit täglichem Patientenkontakt gehörte sie zur sogenannten priorisierten Gruppe. Und so ließ sie sich, trotz eines schlechten Bauchgefühls, an zwei Tagen im Januar 2021 im Abstand von 3 Wochen mit dem Impfstoff der Firma BioNTech/Pfizer impfen. „Es war ganz normal, dass das ganze Krankenhaus sich da impfen lässt“, schildert sie. So hat sie aufkommende Bedenken angesichts des Szenarios eines Betriebsausfluges verdrängt. Hat sie die erste Impfung noch gut vertragen, sie litt lediglich einige Tage unter starken Kopfschmerzen, bemerkte sie 2-3 Tage nach der zweiten Spritze, dass „irgendwas mit mir nicht stimmt, irgendwas ist komisch.“ Die Symptome verstärkten sich, sie hatte Krämpfe in den Händen und Füßen, konnte nicht mehr richtig gehen. So suchte sie eine Woche der der zweiten Injektion einen Neurologen im Krankenhaus auf. „Ich weiß nicht, was das ist.“ Die neurologische Untersuchung ergab jedoch keinen krankhaften Befund. Sie solle mehr Magnesium nehmen, so die Empfehlung. Doch immer mehr Symptome wie Schwindel, unsicherer Gang „wie betrunken“, Schwierigkeiten bei der Auge-Hand-Koordination, Sehstörungen kamen hinzu, so dass sie im März unter Tränen eingestehen musste: „Ich kann nicht mehr“. In der Hoffnung, nach einer Auszeit im Juni wieder arbeiten zu können, nahm sie im April Überstunden und im Mai Urlaub. Doch weit gefehlt. Anjas Zustand verschlechterte sich zusehends, selbst den Urlaub konnte sie nur sitzend mit Sonnenbrille verbringen, Autofahren war nurmehr liegend und nachts möglich. Ständige brennende Schmerzen, Kraft- und Energielosigkeit, Schluckstörungen, Gedächtnis- und Wortfindungsstörungen kamen hinzu und wurden, zusammen mit den anderen Symptomen, ihre ständigen Begleiter. Versuchte sie zunächst noch, ihrer beruflichen Tätigkeit im Home Office bei freier Zeiteinteilung nachzugehen, musste sie sich irgendwann eingestehen, dass selbst dies nicht mehr möglich war. Im Jahr 2021 folgten mindestens fünfzig Arztbesuche bei Ärzten verschiedenster Fachrichtungen, immer in der Hoffnung, zum Jahresende 2021 wieder arbeitsfähig zu sein. Interessanterweise formulierte ein Rheumatologe schon im Jahre 2021 die Diagnose „Long-Covid-ähnliche Symptome nach Impfung“. Auch eine Neurologin stellte im Gespräch mündlich einen Zusammenhang mit der Impfung her, da sie „schon öfters gehört“ habe, „dass neurologische Probleme auftreten nach der Impfung. Aber das würde wieder weggehen. [..] Man geht davon aus“. Leider wurde dieser postulierte Zusammenhang in der schriftlichen Diagnose nicht formuliert. Hier beschränkte sich die Medizinerin lediglich auf „Muskelkrämpfe“. Für Anja ein Schlag ins Gesicht. Da Arztbesuche und das Verlassen des Hauses nurmehr mit Hilfe ihres Mannes möglich waren, beendete ihr Mann zum 1.1.2022 seine berufliche Tätigkeit, um sich ausschließlich Anjas Pflege widmen zu können. „Ohne meinen Mann wäre ich untergegangen“. Auch wenn sie diesen Liebesbeweis als großes Geschenk werten kann, ist es dennoch eine große Belastung für sie, dass ihr Mann „alles alleine machen“ müsse. „Wenn du niemand hast, du bist aufgeschmissen, du kommst nicht zum Arzt, du kommst nicht zum Einkaufen, was machst du? Und es wird nicht anerkannt als Pflegegrad, es wird nicht anerkannt als Schwerbehinderung, es gibt auch keine Unterstützung.“ Enttäuscht von den Ärzten bestimmte Anja ihre Behandlung zunehmend selbst, da sie die schmerzhafte Erfahrung machen musste, von den Medizinern nicht ernst genommen zu werden, ihr keine richtige Diagnose gestellt und, außer dem Wirkstoff Alphaliponsäure, auch kein hilfreiches Medikament empfohlen und zudem jeder Zusammenhang zur Impfung abgewehrt wurde. „Das tut weh“. Denn für Anja liegt es auf der Hand, dass die Impfung die Ursache für ihre Erkrankung gewesen sein musste, „[…] weil es so plötzlich mich so ausgebremst hat von 180 auf 0 […] Das kann keine andere Erkrankung. […] Jedes Medikament, jedes Nahrungsergänzungsmittel hat Nebenwirkungen. Und warum soll diese Spritze jetzt keine haben?“ So begann sie nach intensiver Internetrecherche mit der Einnahme vieler verschiedener Nahrungsergänzungsmittel, deren Wirkung und Sinnhaftigkeit sie selbst eruiert, und die sie sich auch selbst besorgt und finanziert hatte. Das Behandlungsschema der therapeutischen Einrichtung, in der sie sich zum Zeitpunkt des Interviews befand, und in der sie deutliche Besserung ihres Zustandes erfahren durfte, gibt ihr recht: Auch hier wird, allerdings per Infusion, mit hochdosierten Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren gearbeitet. Zudem wurde von den Ärzten der Einrichtung die Diagnose ME/CFS gestellt, eine neuroimmunologische Erkrankung, unter der die meisten Impfgeschädigten leiden. Anja gibt trotz dieser Diagnose nicht auf. Sie will BioNTech verklagen, denn „die haben mir mein Leben geraubt.“ Zudem ist sie aktiv in mehreren Selbsthilfegruppen. Dort organisieren sich „sehr viele Menschen“, die meisten ebenfalls an den ihr so gut bekannten Symptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung und neurologischen Problemen leidend. Gemeinsam mit diesen ist sie auch politisch aktiv geworden, hat ihre Landtagsabgeordneten angeschrieben, um Hilfe zu bekommen. „Wir brauchen Hilfe, dass es überhaupt anerkannt wird, dass es bekannt wird, dass es Leute gibt, die […] Impfschäden haben und wirklich schwer betroffen sind.“ Bisher werden Post-Vac-Geschädigte als Long-Covid-Kranke gelabelt. Auch die Long-Covid-Ambulanz, bei der sich beworben hatte, gibt PostVac-Patienten eigentlich keinen Termin. „Die sagen nein, sie machen nur Long-Covid. Und ich hab ja kein Corona gehabt, als kann ich nicht in die Long-Covid-Ambulanz. […] Ich hab mit denen so lange diskutiert, bis ich einen Termin gekriegt hab. […] Die haben nur psychologische Tests gemacht.“ Und so wurde auch ihr eine sogenannte F-Diagnose gestellt, was sie „ganz wild“ gemacht habe. „Für F-Diagnosen kriegen die Ärzte mehr Geld“, berichtet sie ernüchtert. Viele Betroffene aus ihrer und anderen Selbsthilfegruppen hätten eine psychiatrische Diagnose akzeptiert, um Leistungen wie Schwerbehinderung, Rente oder einen Pflegegrad zu erhalten. „Aber das will ich nicht. […] Das ist nicht mein Weg. Das ist nicht gerecht. […]. Es geht darum, dass diese Erkrankung anerkannt werden muss.“ Bitter beklagt sie, dass man bei „Post-Vac gar nichts kriegen“ würde, dass sie und ihre Leidensgenossen „unsichtbar“ bleiben würden. „Es ist nicht in Ordnung, [..] dass man da nicht offen drüber sprechen darf, dass die Ärzte nicht drüber sprechen dürfen, dass man keine Diagnose kriegen darf, dass ich als Patient komisch angeguckt werde. [..] Es müssten sehr viele Leute sich entschuldigen.“ Entschädigung sei notwendig, so ihre deutliche Forderung. Anja ist froh und dankbar, dass sie durch die interdisziplinäre Behandlung in der therapeutischen Einrichtung die Erfahrung machen darf, dass ihre quälenden Symptome mit den richtigen Behandlungsschritten rückläufig sind und ist fest entschlossen, diese Therapie zu Hause fortzuführen. „Den Zustand, so wie es jetzt ist, [..] möcht ich gern behalten. [..] Ich möchte wieder am Leben teilhaben.“ Leider hat sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Interviews im März 2024 Anjas Zustand wieder deutlich verschlechtert, da es ihr nicht möglich war, die eingeleitete Infusionstherapie zu Hause ambulant in dem Maße fortzuführen, wie es für ihre weitere Genesung notwendig gewesen wäre. Dennoch betont sie, dass es für sie eine hoffnungsspendende und mutmachende Erfahrung war, zu erleben, dass ihr Körper trotz der schweren Schädigung, die er erlitten hat, regenerieren kann, wenn ihm nur die richtigen Baustoffe und Heilungsimpulse zur Verfügung gestellt werden. Wir wünschen ihr und allen Betroffenen, dass zeitnah die hilfreichen Behandlungsschemata, Infusionen und Nahrungsergänzungsmittel flächendeckend angeboten und von den Kassen finanziert werden.

  24. 7

    Marion: Acht Stunden nach der zweiten Impfung war ich todkrank

    Das Interview wurde erstmalig am 26. 01. 2024 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/marion/acht-stunden-nach-der-zweiten-impfung-war-ich-todkrank/ Für Marion beginnt nach der zweiten Corona-Impfung ein Albtraum: Aus einer gesunden, lebensfrohen Sportphysiotherapeutin wird eine schwerkranke Frau mit chronischen Schmerzen, Erschöpfung und kognitiven Einbußen. Trotz zahlreicher Klinikaufenthalte, Diagnosen und teurer Eigenbehandlungen bleibt ihr Kampf um Anerkennung, medizinische Hilfe und finanzielle Unterstützung ein täglicher Überlebenskampf. „Acht Stunden nach der zweiten Impfung war ich todkrank“, so Marion, die mit den Tränen kämpft, während sie mit dem MWGFD-Mitarbeiter Johannes Clasen über ihre Krankheits- und Leidensgeschichte, die mit der 2. Coronaimpfung mit dem Präparat Spikevax der Firma Moderna begann, spricht. Hat die ehemals lebensfrohe und energiegeladene Sportphysiotherapeutin und Yogalehrerin die erste Impfung noch relativ gut vertragen, führt sie die zweite Injektion, verabreicht an einem Samstag morgens um 8.30 Uhr in einem Impfzentrum, in den gesundheitlichen Abgrund. Anfangs noch voller Hoffnung, es würde sich um eine vorübergehende Nebenwirkung handeln, ließ sie sich nach einer Nacht und einem Wochenende mit schier unerträglichen Symptomen am Montag mit der ärztlichen Empfehlung, Paracetamol zu nehmen, und das Ganze auszusitzen, für eine Woche arbeitsunfähig schreiben. Das durchlittene Wochenende, an dem sie Krankheitszeichen wie hohes Fieber, Schüttelfrost, Brustenge, Brustschmerzen, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen am ganzen Körper, Sehstörungen, massivste Kopfschmerzen, Atemaussetzer und einen geschwollenen Impfarm zu ertragen hatte, beschreibt sie mit den Worten: „Die Nacht war Horror. Ich hab wirklich gedacht, ich muss sterben. […] Auch der nächste Tag, der Sonntag, der war ganz schlimm.“ Die Blutabnahme beim Hausarzt ergab erhöhte D-Dimere-Werte, was eine Aufnahme als Notfall ins Krankenhaus notwendig machte. Trotz des Ausschlusses einer Lungenembolie wurde ihr Zustand nicht besser. Symptome wie Wärme- und Hitzeintoleranz, Stressintoleranz, Lärmintoleranz, Belastungsintoleranz, Atemnot, Brustenge, Herzstechen, Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Brainfog, Benommenheit, Gangunsicherheit, ständige Schmerzen und chronische Erschöpfung waren von nun an ihre ständigen Begleiter. 12 weitere Klinikaufenthalte folgten. Dennoch persistieren ihre Symptome. „Ich hab am ganzen Körper Schmerzen. […] Jeder Stress macht die Situation schlimmer.“ Ein Arzt aus dem Klinikum ihrer Stadt bescheinigte ihr ein halbes Jahr nach der Impfung die Diagnose Post Vac. Weiterführende Diagnostik wurde zudem von ihrem Heilpraktiker veranlasst. Daher ist Marion sehr dankbar für ihre Heilpraktiker („Wenn wir die nicht hätten, ich […] glaub ich wär nicht mehr da.“), die mittels verschiedener Blutuntersuchungen labortechnisch die vielfältigen Schäden, die die Moderna-Impfung in ihrem Körper verursacht hat, nachweisen konnten. So hat sie „seit der Impfung viele Diagnosen.“ Genannt seien hier die Spikopathie, was bedeutet, dass Spikeproteine aufgrund der andauernden Spikebildung immer noch in ihrem Körper vorhanden sind, sehr hohe Autoantikörperwert, ein dreifach erhöhter RANTES-Wert, der stille Entzündungen im Körper anzeigt, das posturale Tachykardiesyndrom POTS, Mitochondriopathie, einhergehend mit einem massiv erniedrigten ATP-Spiegel, ME/CFS sowie sieben reaktivierte Virusstämmen. All dies stellt ein großes Problem für das Immunsystem, das durch diese Belastungen und die chronischen Entzündungen „nur noch in den Keller gefahren ist“, dar. In ihrer Not wendet sie sich an den Leiter des Impfzentrums, in dem sie geimpft wurde. Doch der kennt zu ihrer großen Enttäuschung einige der pathologischen Laborwerte, die seit der Injektion bei ihr auffällig sind, nicht, stellt sie vielmehr sogar in Frage. Ernüchtert stellt sie fest: „Ich habe […] viel Ignoranz mitbekommen […] von vielen Ärzten.“ Der einzige Arzt in ihrer Gegend, der sich der Impfgeschädigten annimmt, ist hingegen maßlos überlastet, man muss als Betroffener mit mindestens einem halben Jahr Wartezeit rechnen. Besonders belastend ist für Marion, dass sich ihre Wahrnehmungsfähigkeit, sowohl die Selbstwahrnehmungsfähigkeit, als auch die Fähigkeit, andere Menschen wahrzunehmen, drei Monate nach der Impfung verändert hat: „Ich bin aufgestanden, bin ins Bad gegangen, hab in den Spiegel geschaut und hab mich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr scharf gesehen. Ich hab nurmehr alles verschwommen gesehen.“ Auch klagt sie, dass sie „viele Menschen nicht mehr“ kennen würde, „die sind aus dem Kopf verschwunden, die sind raus gewaschen worden. Patienten, die ich ewig behandelt hab, sind weg, die kenn ich nicht mehr. […] Ich habe so viele Leute gekannt, ich kenn sie nicht mehr, die sind weg aus dem Kopf.“ Zu ihrem großen Leidwesen ist zudem ihre Empathiefähigkeit nicht mehr in dem Maße vorhanden, wie vor der Injektion. „Ich muss das erklären. Wenn ich dich jetzt anschau und du bist jetzt traurig, oder du freust dich, das hab ich gesehen vor der Impfung. Wenn ich jetzt wen anschau, dann schau ich in ein Gesicht, das sich nicht verändert. […] Ich seh dich jetzt, wenn du sagst, du bist gut drauf, sag ich, ja ok, weil ich seh ja, dass du lachst, aber ich empfinde jetzt nicht, dass du glücklich bist, oder ich empfinde das jetzt nicht, dass du traurig bist. Ich seh das nicht und ich fühl das nicht.“ Jedoch hat sie, begünstigt durch ihre berufliche Erfahrung als Physiotherapeutin, eine Technik entwickelt, dem gegenzusteuern und die verlorenen Fähigkeiten zu kompensieren: „Ich hab mich in diese Situation reingelebt. […] Ich arbeite jetzt einfach anders damit. [..] Ich übersetz das anders, gehirnmäßig. […] Ich schau halt jetzt dir nicht in die Augen, sondern ich schau auf den Körper, die Gestik, […]“ Therapeutisch arbeitet Marion mit der Einnahme verschiedenster Supplemente, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden. Zudem hat sie bereits Apheresen, also Blutwäschen, bekommen, die ihr jeweils für 3-4 Monate durch die Entfernung der Spikeproteine und anderer Toxine spürbare Erleichterung gebracht hatten. Leider ist ihr finanzielles Polster aufgebraucht, hat sie doch mittlerweile privat ca. 20.000 Euro für Diagnostik und Therapie aufgewendet. Marion ist sich sicher, dass sie mit genügend Apheresen gesund werden könnte. Sie hat die innere Gewissheit, mit zwei Apheresen pro Woche über ein halbes Jahr hinweg gesund und wieder arbeitsfähig werden zu können. Leider kann sie dabei jedoch nicht auf die Finanzierung durch die Krankenkasse bauen, da sie den falschen ICD 10 Schlüssel hat bzw. es für Post Vac gar keinen ICD 10 Schlüssel gibt. Marion klagt: „Wenn man es schon fühlt, wenn man schon weiß, dass diese Blutwäsche hilft, finde ich es eigentlich so traurig, dass man wirklich nur, weil man nicht diesen ICD 10 Schlüssel hat, so hängen gelassen wird.“ Trotz ihrer Krankheit und der vielen Belastungen verliert Marion ihr großes Ziel, eines Tages wieder arbeiten zu können, nicht aus den Augen. Dazu ist sie, ebenso wie andere Betroffene, jedoch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Weinend klagt sie: „Es ist so viel Elend und so viel Leid, das wir Impfgeschädigte ertragen müssen. […] Mir geht’s einfach um das, dass wir Hilfe bekommen. Wir brauchen finanzielle Hilfe. Ich muss Monat für Monat schauen, dass ich die Supplemente mir kaufen kann. […] Ich brauch diese Apherese, weil ich weiß, dass sie mir gut tut.“ Viele Betroffene müssten sie einklagen. Aber: „Wir haben ja keine Kraft.“ Ihr fehlt sogar die Kraft, Behördenbriefe zeitnah auszufüllen, da das Ausfüllen eines Behördenbriefes für sie 2-3 Tage in Anspruch nimmt, „weil ich es kopfmäßig nicht schaffe. […] Das kann sich keiner vorstellen, der […] das nicht mitmachen muss.“ Doch Marion gibt nicht auf. Sie hat die Hoffnung, dass ihr Körper irgendwann aufhören wird, die schädlichen Spikes zu produzieren und sich erholen kann. „Man sagt ja immer: Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Mit ihr hoffen wir alle, dass dies wahr werden möge, und dass sich nach dieser großen Krise eine Medizin etablieren möge, die den Menschen wieder als Menschen in seiner Ganzheit, und nicht als Träger von ICD 10 Codes sehen kann.

  25. 6

    Dr. Michael Palmer: Diese Impfstoffe sind ein neuartiges Chamäleon der Medizin

    Das Interview wurde erstmalig am 09. 01. 2024 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/dr-michael-palmer/diese-impfstoffe-sind-ein-neuartiges-chamaeleon-der-medizin/ Dr. med. habil. Michael Palmer, Mitglied beim MWGFD- und bei den „Doctors for Covid Ethics“, ist einer von vielen Wissenschaftlern, die die sogenannte „Impfung“ gegen Sars-CoV-2 von Anfang an kritisch hinterfragt haben. Seine Aufklärungsarbeit musste er teuer bezahlen, wurde ihm doch seine Professur für Biochemie an der Universität Waterloo in Kanada aufgrund seiner klaren Positionierung entzogen. Ruhig, unaufgeregt, sachlich und reflektiert erläutert er im Gespräch mit MWGFD-Mitarbeiterin Claudia Jaworski seine wissenschaftlichen Überlegungen und Erkenntnisse, die sich im Zusammenhang mit den Problemen rund um die „Corona-Impfung“, die er aufgrund der großen Vielfalt der möglichen Schädigungen als „neuartiges Chamäleon der Medizin“ bezeichnet, ergeben haben und noch ergeben werden. Michael Palmer fiel es von Anfang an nicht schwer, sich gegen diese Injektion zu positionieren: „Es war eine einfache Entscheidung, diese Impfung zu kritisieren und sich dagegen auszusprechen. Ich denke, dass die wissenschaftliche Problematik im Grunde recht einfach zu verstehen ist, wenn man einfach Schritt für Schritt durchgeht, was passiert, wenn man diese Kopien vom Gen dieses viralen Proteins in Körperzellen einführt, diese Körperzellen dann anfangen, das Gen zu exprimieren, das Protein zu produzieren und damit die Aufmerksamkeit des Immunsystems auf sich ziehen. Dann muss man unbedingt erwarten, dass das zu Schäden führt. […] Es war von vornherein klar, dass diese Technologie völlig neuartige Risiken bieten würde.“ Da Corona „kein Killer“ war, bestand zudem aus seiner Sicht „keine Notwendigkeit für irgendwelche überhasteten Notfallmaßnahmen. […] Es gab keine Sicherheit, keine Notwendigkeit und keinen Nachweis der Effektivität für diese Impfungen. […] Es gab wirklich keinen Grund, diese Impfung überhaupt einzuführen, geschweige denn, sie mit solchen Zwangsmaßnahmen durchzupeitschen und durchzuprügeln, wie es dann tatsächlich passiert ist.“ Glücklicherweise sei die Impfwilligkeit der Bevölkerung mittlerweile auf einem recht „niedrigen Stand“ angekommen, da ein Großteil der Menschen inzwischen „Lunte gerochen“ habe. Dies und die weitere Aufklärung der Menschen sei wichtig, da es „nicht bei diesem Covid-Impfstoff alleine bleiben“ werde. „Die mRNA-Technologie soll auch ausgedehnt werden auf Infektionskrankheiten“ wie z. B. Grippe oder RSV, „bei denen es eigentlich schon etablierte, konventionelle Impfstoffe gibt.“ Palmer warnt: „Alle diese Impfstoffe muss man verdächtigen, bis zum Beweis des Gegenteils, dass sie auf ähnliche Weise und ähnlich schwerwiegend giftig sein werden, wie das bei den Covid Impfstoffen der Fall ist.“ Es bestehe die Gefahr, dass sich „die schädlichen Wirkungen, die wir mit den Covid Impfstoffen gesehen haben wiederholen werden, wenn man die gleiche Impfstoff-Technologie an andere infektiöse Agenzien anwendet.“ Dabei sei der hauptsächliche Schädigungsmechanismus nicht schwer zu verstehen und eigentlich an fünf Fingern abzuzählen: „Man muss von vornherein erwarten, dass der Angriff des Immunsystems auf diejenigen Zellen, welche den Impfstoff aufgenommen haben, eine wesentliche Rolle spielt bei den Zell- und Gewebeschäden. […] Dieser Mechanismus ist im Grunde völlig generell. […] Der wesentliche Schädigungsmechanismus scheint einfach die Immunreaktion auf das Spikeprotein als ein fremdes Antigen zu sein. Jeder Impfstoff wird sein eigenes fremdes Antigen enthalten oder das Gen dafür, und man muss daher davon ausgehen, dass zukünftige genbasierte Impfstoffe ganz ähnliche und auch ähnlich schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen werden.“ Grundsätzlich seien vorwiegend Schädigungen der Blutgefäße zu erwarten, was zu vielfältigen Gerinnungserkrankungen führen werde. „Das ist alles plausibel erklärbar. Diese Komplikationen treten häufig relativ frühzeitig auf, innerhalb von Tagen oder wenigen Wochen nach der Impfung, manchmal sogar nur Stunden.“ Jedoch können auch andere Zell- und Gewebetypen betroffen sein: „Der gleiche Schädigungsmechanismus – also der Angriff des Immunsystems auf Zellen, die das Spikeprotein produzieren – kann auch in anderen Gewebetypen, anderen Zelltypen passieren.“ Sind Gehirnzellen betroffen, spricht man von einer Enzephalitis, bei Schädigung der Herzmuskelzellen kommt es zu einer Myokarditis und zu Narben am Herzmuskel. Ein großes Problem dabei sei, dass akute Herzrhythmusstörungen nach Myokarditis auch noch nach langer Zeit plötzlich auftreten können und wahrscheinlich noch Jahre zu beobachten sein werden. Plötzliche Herztode als Spätfolgen der Myokarditiden seien noch lange zu erwarten, so seine Prognose. In vielen Fällen müsse man „natürlich auch anerkennen, dass Organschäden irreversibel sein werden, das muss man offen aussprechen.“ Zudem habe die „Impfung“ die Potenz, autoimmunartige Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen auszulösen oder zu verschlimmern. Leider würden die meisten Ärzte jedoch mögliche Kausalitäten zur Impfung nicht in Betracht ziehen und auch nicht diagnostisch verfolgen. Und das, obwohl es, so Palmer, „plausible Zusammenhänge […] natürlich mehr als genug“ geben würde. „Die Impfstoffe können im Prinzip in Zellen aller Organe und Gewebe aufgenommen werden und dort Schädigungen verursachen und deswegen muss man auch eine große Vielfalt an möglichen Manifestationen beobachten oder erwarten.“ Ein Erkrankungsbild, über das Betroffene, die sich hilfesuchend an die Therapeutenvermittlungshotline der MWGFD wenden, häufig klagen, ist das sogenannte chronische Erschöpfungssyndrom, das mit Fatigue und Schmerzsyndromen einhergeht. Auch dafür findet Michael Palmer eine plausible Erklärung: „Ein chronischer Entzündungszustand kann einen chronischen Erschöpfungszustand […] erklären. Und ich denke, dass zumindest bei einigen Patienten, nach den Befunden der Pathologen, wir davon ausgehen können, dass wir Entzündungen, auch langlaufende Entzündungen, in vielen Organen haben.“ Auch klagt eine Vielzahl der Anrufer über gehäufte Tumorerkrankungen und rezidivierende Infektionen bei sich oder geimpften Angehörigen. Michael Palmer erläutert dazu: „Tumorerkrankungen und gehäufte Infektionen, das deutet darauf hin, dass das Immunsystem nicht mehr funktioniert. […] Ein plausibler Mechanismus ist der von Prof. Bhakdi vorgeschlagene Lymphozyten-Fratrizid [Brudermord], d.h. dass die Lymphozyten sich gegenseitig umbringen, nachdem sie das Spikeprotein aufgenommen haben und man sieht auch tatsächlich in einigen Fällen, dass in der Milz Aufruhr herrscht [..] als könnte dort tatsächlich so ein gegenseitiges Hauen und Stechen der Lymphozyten stattfinden. Sie brauchen Lymphozyten, um Virusinfektionen unter Kontrolle zu bringen oder unter Kontrolle zu halten. […] Die gleichen Zellen sind auch wichtig für die Erkennung und Kontrolle und Ausrottung von Tumorzellen. Also man kann annehmen, dass die Schwächung des Immunsystems auch den Ausbruch von Tumorerkrankungen beflügelt.“ Michael Palmer postuliert bei der Zunahme an Tumorerkrankungen noch einen anderen Mechanismus: „Bei Tumorerkrankungen muss man außerdem noch in Betracht ziehen die Möglichkeit, dass es de novo zu genetischen Veränderungen gekommen ist. [..] Das Einbringen von fremder bakterieller DNA in unsere Körperzellen kann dazu führen im Prinzip, dass Fragmente von dieser fremden DNA in zufälligen Positionen in unser eigenes Erbgut integriert werden und dann kann die körpereigene DNA, die zelleigene DNA in der Nachbarschaft dieses eingebauten fremden Stückes DNA durcheinandergerührt werden, durcheinandergewirbelt werden, dann kann es zu Dysregulation des Wachstums dieser Zellen kommen. [..] Es muss ja nur eine Zelle im Prinzip einer Transformation unterliegen, einer solchen durch die genetische Veränderung ausgelösten Mutation unterliegen, die dann dazu führt, dass diese Zelle anfängt, sich unkontrolliert zu vermehren, und dann haben Sie plötzlich einen Tumor.“ Dabei wagt Palmer folgende pessimistische Prognose: “Ich würde [..] annehmen, dass die bisher schon aufgetretenen Tumorerkrankungen hauptsächlich durch die Immunsuppression verursacht worden sind, während die durch Mutation neu zu erwartenden Tumorerkrankungen und Leukämieerkrankungen im Wesentlichen noch vor uns liegen. […] Wir müssen sehen, wie das alles endet.“ Grundsätzlich ist für Dr. Michael Palmer der Einfluss der DNA-Kontamination der Impfstoffe „Die große Unbekannte“. „Es ist durchaus denkbar, dass viele Fälle von langfristiger Expression des Spikeproteins, langfristiger Bildung des Spikeproteins im Körper bedingt sind durch die Anwesenheit von DNA.“ Diagnostisch setzt Dr. Michael Palmer große Hoffnung in pathologische Methoden: „Es lässt sich [..], wenn man z.B. eine Biopsie hat, [..] mit Hilfe von spezifischen Antikörpern das durch den Impfstoff induzierte Spikeprotein nachweisen. Das geht. [..] Man kann durchaus [..] durch Biopsien einen sehr hohen Grad von diagnostischer Wahrscheinlichkeit [..] erreichen.“ Ansetzen müsse man zudem bei der Aufklärung der ärztlichen Kollegen: „Ich habe die Hoffnung, dass sich doch was ändert, ich denke, wir müssen da dranbleiben, und versuchen, die Ärzte entsprechend aufzuklären.“ Bei der Aufklärung seien die Pathologen die ihm am wichtigsten erscheinende Gruppe, da sie „eigentlich am ehesten in der Lage“ seien, „definitive Antworten zu geben.“ Daher sei es wichtig für Ärzte und Patienten, Pathologen als Ansprechpartner zu finden, „an welche sie diagnostische Proben senden können und von denen sie dann eben auch substanzielle Antworten bekommen können.“ Grundsätzlich setzt Dr. Michael Palmer trotz der dystopischen Prognosen, die krankmachenden Mechanismen der sogenannten „Impfung“ betreffend, auf die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers: „Am Wichtigsten ist es auf alle Fälle, weitere Impfungen zu vermeiden. Man kann hoffen, dass über die Zeit doch die Entzündungsaktivität abklingt, nachdem das Spikeprotein doch wohl nur für eine begrenzte Zeit im Körper gebildet wird.“ Langfristig sei auf jeden Fall ein Abklingen der Entzündungsaktivität zu erwarten. Daher sei Geduld gefragt, um die Zeit bis zum Abklingen der Entzündungsreaktion mit symptomatischer Behandlung zu überbrücken. Wir wünschen allen Betroffenen, dass sie diese Geduld aufbringen mögen, und dass ihr Körper alle Selbstheilungskräfte aktivieren möge, um das krankmachende Programm der Impfung abwehren zu können.

  26. 5

    Annika: Der Rollator, mein Freund

    Das Interview wurde erstmalig am 19. 12. 2023 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/annika/der-rollator-mein-freund/ Auch in dieser Folge „Geimpft, geschädigt, geleugnet“ tun sich Abgründe im Umgang mit Impfgeschädigten auf. Es treibt einem die Tränen in die Augen, wenn man dem Gespräch zwischen dem MWGFD-Mitarbeiter Johannes Clasen und der 24-jährigen ehemaligen Studentin der Grundschulpädagogik Annika zuhört. Denn da sitzt eine junge, hübsche Frau, die in klaren, strukturierten Worte ihr „verpfuschtes Leben“, so von ihr im Vorgespräch bezeichnet, und ihre Leidensgeschichte, die nach der 3. Impfung mit BioNTech/Pfizer begann, schildert. Ihre Krankengeschichte macht fassungslos. Hat sie die erste Impfung noch gut und die zweite Impfung noch einigermaßen gut vertragen, bauten sich nach der 3. Injektion schleichend immer mehr Symptome auf, „bis ich in diese Bettlägrigkeit reingefallen bin und zum Pflegefall wurde.“ Ihr Leben war von nun an auf den Kopf gestellt. Aus einer lebensfrohen Studentin mit zwei Nebenjobs, die nach eigener Aussage ein „Workoholic“ , kein „Couchpotatoe“, sondern vielmehr immer „on tour“ gewesen sei, wurde eine schwerkranke junge Frau, die ihr Studium und ihren Traumberuf aufgeben musste, und seither mit verschiedenen Diagnosen und damit einhergehenden Symptomen zu kämpfen hat. Die Erkrankung, die ihr am meisten zu schaffen macht ist ME/CFS, eine „schwere neuroimmunologische Erkrankung“, die mehrere Stadien erreichen kann. „Was allerdings die Krankheit besonders auszeichnet ist, dass man nach körperlicher oder emotionaler Anstrengung [..] meistens bis zu 24 Stunden später quasi gestraft wird für das, dass man irgendwie körperlich oder kognitiv [..] aktiv war und das dann [..] immer wieder zu einer Verschlechterung kommen kann. [..] Man ist dann [..] quasi nicht mehr Herr über seinen Körper und kämpft mit verschiedenen Symptomen. [..] Schmerzen, Schlaflosigkeit, Brainfog, Wortfindungsstörungen, Anfällen. Das ist eine Krankheit, die sich durch sehr viele Symptome auszeichnet.“ Zudem geht sie einher mit massiven kognitiven Einschränkungen, was Annika eine Beendigung ihres Studiums verunmöglicht. Ihre Erkrankung bringt eine Vielzahl von Arztkontakten mit sich. Vom Hausarzt wird sie zum Neurologen, vom Neurologen in eine stationäre neurologische Abteilung eingewiesen. Zweimal muss sie aufgrund ihres schlechten körperlichen Zustandes die Notaufnahme aufsuchen. Fatalerweise erfährt sie weder in der Notaufnahme, noch bei den anderen Ärzten kompetente Hilfe. Im Gegenteil: Sie wurde psychiatrisiert, sie hätte Panikattacken, sie solle Antidepressiva nehmen, sie sei neurologisch gesund. Niemand habe ihr in dieser Zeit Hilfe gegeben. Die Ärzte „konnten mit dieser Symptomatik, die ich da hatte, nichts anfangen, obwohl ich nachweislich auch Hautverfärbungen hatte, meine Hände und Füße sind einmal bläulich-rot angelaufen, ich hatte Schweißausbrüche, starke Kopfschmerzen, Übelkeit, also es ging mir gar nicht gut [..]. Die Hilfe von Ärzten war beschränkt. Da wurde ich nicht ernst genommen. Ganz im Gegenteil. Es wurde immer gesagt, dass es von der Corona Impfung keine Nebenwirkungen geben kann. [..] Jedes Mal wenn ich die Corona-Impfung angesprochen habe, wurde das schnell abgeblockt.“ Dass sie zu der Zeit kaum laufen konnte, Lähmungserscheinungen hatte, der Körper offensichtlich nicht mehr richtig funktioniert, tat alles scheinbar nicht zur Sache. Sie wurde immer wieder mit der Diagnose „psychosomatische Störung“ entlassen. Annika hatte das Glück, in dieser schweren Zeit ihre Familie und ihren Freund an ihrer Seite zu haben, die sie nach Kräften unterstützten. „Wenn ich ganz alleine gewesen wäre, wäre ich aufgeschmissen gewesen. Da mein Körper nicht richtig funktioniert hat, war ich nicht in der Lage, mich um mich selbst zu kümmern. [..] Wenn ich allein gewesen wär, hätte ich vielleicht tagelang nichts gegessen, mehrere Tage nicht geduscht [..]. Es war eine zeitlang ganz schlimm. Da hatte ich wirklich Todesangst, weil die Symptome alle zusammen gekommen sind. [..] Ich hatte wirklich Angst, die Augen zuzumachen und ich hab das auch so meiner Familie gesagt. Ich hab Angst, schlafen zu gehen, weil ich wach morgen nicht mehr auf. Wenn ich jetzt schlafen gehe, hört und seht ihr mich das letzte Mal.“ Ihr langer, bislang unbefriedigender therapeutischer Weg führte sie schließlich in die Spezialklinik Neukirchen, eine Klinik, die auf ME/CFS spezialisiert ist. Dort erfuhr sie erstmalig kompetente Hilfe und wurde ernst genommen, da ME/CFS dort als somatische Erkrankung begriffen und behandelt wird. Seit der Behandlung dort gehe es ihr besser, sie könne den Aufenthalt empfehlen, da er ihr geholfen habe, eine Richtung zu finden bzgl. der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und der Verabreichung verschiedener Infusionen. „Man muss natürlich irgendwie am Ball bleiben und Sachen aus der Klinik mitnehmen, [..] die einem geholfen haben“ In ihrem Fall seien das Nahrungsergänzungsmittel und Infusionen, die sie daheim privat fortführen würde. Ein großes Problem sei jedoch, dass dies privat zu zahlen sei, da die Krankenkasse nichts übernehmen würde. Dies ginge in den „Tausenderbereich hinein“. Das zahle alles ihre Familie. Die Behandlung tue ihr aber gut. Bei Absetzen dieser Medikation, ginge es ihr schlechter. Ganz andere Erfahrungen schildert Annika von der Uniklinik Marburg, die von Prof. Schieffer geleitet wird. Von diesem Termin, auf den sie ein Jahr gewartet, und auf den sie große Hoffnungen gesetzt habe, sei sie sehr enttäuscht gewesen. Binnen drei Stunden habe man sie entlang eines Laufzettels mit Untersuchungen wie Herzultraschall, einem Belastungs-EKG und einer Blutuntersuchung abgefrühstückt. Nicht nur, dass ihr vor Ort keine Diagnose ausgestellt wurde, ihre Diagnose ME/CFS noch obendrauf negiert wurde, tat man ihre Erkrankung als Impfreaktion ab. Sie solle „das Ganze aussitzen“ und nach Erholung von der Impfnebenwirkung dürfe sie sich wieder eine Auffrischungsimpfung holen. Dass im schriftlichen Befund eine chronisch aseptische Entzündung festgehalten wurde, scheint weder Hindernis noch Widerspruch zu sein. Therapeutisch wurde ihr empfohlen, Statine zu nehmen, und die für sie hilfreichen Nahrungsergänzungsmittel abzusetzen. Annika kommentierte dieses Gebaren mit „Das ist hart.“ Annika kann ihren Alltag mittlerweile mit Hilfe ihrer Familie und ihres Freundes, sowie unter Zuhilfenahme einiger Hilfsmittel, wie z.B. eines Rollators, mehr oder weniger gut bewältigen. „Ich bin froh, dass es kein Rollstuhl ist in dem Sinn, da ich am Anfang gar nicht laufen konnte und Angst hatte, dass es für immer so bleibt oder noch schlimmer wird [..]. Ich seh den Rollator quasi als guten Freund oder als Hilfe an, der mich jetzt eben durch diese Zeit bringt, und er gibt mir auch Sicherheit, das Haus zu verlassen [..] Der Rollator gibt mir einfach so eine Freiheit, um quasi den Alltag zu bewältigen. [..] Aber mit 24 einen Rollator benützen zu müssen, ist psychisch untragbar eigentlich.“ Schmerzhaft ist für sie auch, dass Aktivitäten mit Freunden nicht mehr ohne weiteres möglich sind. Ihr Freundeskreis habe sich verändert. Auch die Dinge, die man gemeinsam erlebt hat, und spontane Unternehmungen seien so nicht mehr möglich. „Die Menge an Aktivitäten, die man überhaupt machen kann, [reduziert sich]. [..] Ich muss überall kucken und abwägen, was ich machen kann, auch mit wem ich was machen kann. [..] Spontan geht gar nix mehr“. Zwar stünden ihre Familie und ihre Freunde hinter ihr, aber es gebe auch Menschen, die sich abgewandt hätten, die nicht begreifen, dass sie durch diese Erkrankung so eingeschränkt ist. Sie erklärt ihre Verfasstheit wie folgt: „Es gibt keinen Tag wo ich sag: Heute geht`s mir gut. Ich erklär das immer so, dass ich sag, mir geht’s immer schlecht, aber es gibt ein gutes und ein schlechtes Schlecht.“ Um über Impfschäden und ihr Schicksal aufzuklären, ist Annika auf Social media, wie Instagram oder TikTok unterwegs, dokumentiert ihre Geschichte, sucht Menschen, die unter den gleichen Symptomen, der gleichen Erkrankung Post Vac leiden und ist im Austausch mit weiteren Betroffenen. Dabei bekommt sie viele Nachrichten und Hilferufe, musste jedoch auch schon die Erfahrung der Zensur wegen Verbreitung von Falschinformationen machen. Auch wenn es PostVac in der öffentlichen, offiziellen Lesart nicht gibt oder nicht geben darf, zeigt ihre Recherche ein komplett anderes Bild: „Das wird [..] unter den Teppich gekehrt. [..] Das hat ja wirklich ein Ausmaß, da wird dann irgendwie immer geschaut, gibt es einen anderen Auslöser [..] kann ich das auf irgendeine andere Erkrankung schieben. [..] Aber so wirklich zu schauen: [..] Kann es überhaupt dieser Impfschaden gewesen sein, dass passiert ja gar nicht mal. Eigentlich gibt es das nicht [..]. Meine Recherche zeigt natürlich das komplette Gegenteil, dass diese Krankheit, dieses Krankheitsbild existiert, dass es real ist, dass Menschen leiden, dass Menschen Hilfe brauchen und dass das Ganze viel mehr Zuhörer braucht.“ Abschließend formuliert Annika in berührenden Worten ihre Wünsche für Betroffene und ihre eigene Zukunft: „Ich wünsche mir für mich und für alle Betroffenen, die Schäden haben, Anerkennung und Entschädigung natürlich. Anerkennung in dem Sinne, dass es dieses Krankheitsbild gibt, dass es diese Schäden gibt, [..] Unterstützung [..] Finanziell natürlich, weil diese Kosten, die man selber tragen muss, enorm sind. [..] Wir haben uns solidarisch gezeigt, indem wir uns haben impfen lassen, jetzt ist es so, dass wir geimpft sind und diese schweren Schäden haben, und jetzt ist keiner für uns solidarisch. Keiner hilft uns. Für ihre eigene Zukunft erhofft sie sich „natürlich, dass ich so weit irgendwie gesund werden kann, dass ich wieder einigermaßen am Leben teilnehmen kann, weil es ist einfach kein Leben mehr, es ist halt ein Überleben.“ Mögen ihre Wünsche wahr werden.

  27. 4

    Dr. Ronald Weikl: Rückblick und Ausblick

    Das Interview wurde erstmalig am 16. 03. 2024 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/dr-ronald-weikl/rueckblick-und-ausblick/ Die Corona-Plandemie sei „ein riesengroßer Wecker gewesen für die Menschheit, [..]“, aber auch eine „ganz wichtige Phase der Menschheitsgeschichte [..], dass wir endlich die dunklen Mächte letzten Endes dahin schicken, wo sie hingehören.“ So eine zentrale Aussage der dritten Folge aus der Interview-Reihe „geimpft, geschädigt, geleugnet“. Es war eine umfassende Gesamtschau über die Entstehungsgeschichte, die Ziele, Inhalte, Projekte und Philosophie des Vereins MWGFD, die dessen 2. Vorsitzender Dr. Ronald Weikl in einem Grundsatzgespräch mit Johannes Clasen ausführlich erläuterte. Ausgehend von der Vorstellung des aktuellen Projektes „geimpft-geschädigt-geleugnet“, in dem der Verein derzeit anhand konkreter Schicksale darstellt, welche Probleme im Zusammenhang mit der sogenannten „Impfung“ entstehen können, beschreibt Dr. Weikl die Entstehungsgeschichte des Vereins MWGFD. Da ihm im Februar 2020 aufgrund der medialen Angst- und Panikverbreitung schnell bewusst wurde, „dass da etwas anderes dahinterstecken“ müsse, nahm er die frühen Äußerungen von Dr. Wolfgang Wodarg und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, insbesondere dessen offenen Brief an die Kanzlerin, aufmerksam wahr. Prof. Dr. Sucharit Bhakdis Interview mit KenFM am 10. März 2020 war für ihn dann „die Initialzündung, dass ich mir gedacht hab, also wenn sich keiner meldet, kann ich versuchen, ihm irgendwie zur Seite zu stehen und irgendwas gemeinsam mit ihm aufzuziehen,[…].“ Über dessen Frau Karina Reiss, einer deutschen Biochemikerin und Hochschullehrerin, gelang es ihm, Kontakt zu Prof. Dr. Sucharit Bhakdi aufzunehmen. Und so wurde der Verein MWGFD dann zeitnah, am 6. Mai 2020, aus der Taufe gehoben. Neben den 40 eigentlichen Vereinsmitgliedern zählt der Verein dankenswerterweise auch etwa 18.000 Unterstützermitglieder, „die uns unterstützen, auch finanziell unterstützen, unsere Projekte ermöglichen.“ (siehe Link) Schon früh hat sich MWGFD kritisch öffentlich positioniert: „Wir haben ganz früh aufgeklärt über die vollkommene Übertriebenheit, Überzogenheit der Maßnahmen. [..] Eines der Hauptthemen war natürlich das Warnen, das ganz frühe Warnen vor der Impfung. [..] Mich freut, dass wir ganz früh die Menschen aufklären konnten, was sich bei der Impfung ergeben würde.“ Ein wichtiges und auch trauriges Themenfeld des Gesprächs ist die prekäre finanzielle Situation, in die viele Impfgeschädigte aufgrund ihrer langen Erkrankung, des Verdienstausfalls und der Vielzahl an teuren, privat zu zahlenden Therapien gekommen sind. Dies führt Dr. Ronny Weikl zu einem interessanten Vorschlag: „Ich hoffe, [..], dass durch [..] Klagen, die hoffentlich bald zu erwarten sind, die Pharmafirmen zerschlagen werden, das wär meine große Hoffnung.“ Dies dürfe aber nicht geschehen, ohne vorher das Vermögen der Pharmafirmen für Entschädigungszahlungen zu sichern. Ähnliche Vorschläge hat der Mediziner auch für die Wiedergutmachung durch die impfenden Ärzte: „Was die impfenden Ärzte anbelangt, wär für mich ein Angebot, dass diese Ärzte all die Gelder, die sie mit der Impfung verdient haben, wieder zurückzahlen und zwar in einen Fond, von dem dann die Impfgeschädigten Förderungen bekommen, um damit ihre Behandlungen zu bezahlen.“ Weitere wichtige Projekte des Vereins zur Unterstützung der durch Impfung Erkrankten und deren Familien sind die Therapeutenvermittlungshotline, die seit Oktober 2022 freigeschaltet ist, die Meldestelle möglicher Impftod, sowie ein Onlineformular zur Meldung möglicher Impfschäden an den Verein. Das wichtigste Projekt war und ist jedoch die labortechnische Möglichkeit des Nachweises von Impfschäden, die mit der bahnbrechenden Arbeit des leider verstorbenen Pathologen Prof. Dr. Arne Burkhardt und dessen Team im Juni 2021 begonnen, und nun mit einem vereinseigenen Institut fortgeführt werden soll. „Das wird wohl jetzt die Routinearbeit der nächsten Jahre werden, damit wir den klagenden Juristen und den Menschen Beweise liefern können, mit denen sie dann hoffentlich gegen die Ärzte, aber insbesondere die Pharmafirmen vorgehen können. [Deshalb] haben wir uns bemüht, über MWGFD ein eigenes Labor aufzubauen, und wir haben in Berlin ein Labor gegründet, und das wird als Institut laufen, [..] und was die Biologen machen in unserem neuen Labor ist, dass sie mit ganz neuen Verfahren, Fluoreszenz in- situ-Hybridisierung und anderen Verfahren nachweisen, dass eben noch mRNA/DNA [..] im Gewebe nachzuweisen sind. [..] Und diese Kombination, das ist das I-Tüpfelchen auf diese Beweise. [..] Ich glaub, dass wir da den klagenden Juristen ganz viel mit an die Hand geben können, dass die Prozesse dann hoffentlich zu gewinnen sind. [..] Aus meiner Sicht ist dieser Nachweis ganz klar [..]. Diese Art der Beweisführung müssen wir jetzt fortsetzen.“ Perspektivisch ist sogar geplant, die mRNA/DNA des Impfstoffs in Tumorgewebe nachzuweisen. Traurigerweise wird dieser Nachweis zunehmend von Bedeutung werden, ist doch weltweit eine Zunahme an rasant verlaufenden Tumorerkrankungen, insbesondere auch bei jüngeren Menschen, festzustellen. Doch nicht nur das: Dr. Ronny Weikl beklagt seit der Impfkampagne zudem eine „Häufung von frühen Abgängen“, einen „Rückgang der Geburtenrate“, eine Zunahme an Autoimmunerkrankungen, Thrombosen, Embolien, Myokarditiden, sowie eine Vielzahl weiterer gesundheitlicher Probleme, Symptome und Krankheitsbilder. Diese vielschichtigen und katastrophalen Auswirkungen der Geninjektion waren aus Sicht des Mediziners erwartbar, da der Impfstoff nicht, wie ursprünglich versprochen, im Muskel verbleibt, sondern sich vielmehr im ganzen Körper über den Blut- und Lymphweg ausbreitet, und der Körper so auf unabsehbare Zeit ein hochgefährliches Spike-Protein, das im Blut-Serum nachweisbar ist, produziert. Zudem sei der Impfstoff durch „Gain-of-Function-Forschung im Labor zusammengezimmert“. Dies ist nach Einschätzung Weikls „was Perverses, Brutales, dass mit Steuergeldern von Menschen Wissenschaftler daran arbeiten, ein Virus, einen Krankheitserreger besonders gefährlich zu machen. [..] Die Gefahren der Impfung hätte jeder Arzt erkennen können“, so die klare Haltung des Mediziners. Dennoch schaue die Schulmedizin konsequent weg, versuche im Gegenteil, die Betroffenen zu psychiatrisieren. Dr. Ronny Weikl kann sich dies nur so erklären, dass viele seiner Berufskollegen dem Narrativ geglaubt, ihre Patienten, sich selbst und ihre Familien geimpft, und zudem auch viel Geld mit der Geninjektion verdient hätten. Zudem hätten sie „[..] nicht gemerkt, dass die ganzen Qualitätsmedien mehr oder weniger gekapert wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten von den Machteliten und quasi als Propagandamedien benutzt wurden, und das hat sich sogar auf die wissenschaftlichen Fachjournale ausgewirkt.“ Sie seien „fehlgeleitet durch die Propaganda“ gewesen. Ärzte, Wissenschaftler, aber auch Lehrer, Journalisten seien von Angst besetzt gewesen: Da „sind wir lieber mal still, sonst kriegen wir eins aufs Dach“. Deutliche Worte finden die Gesprächspartner hinsichtlich der dunklen Agenda, die ganz offensichtlich all dem, was wir zur Zeit erleben müssen, zugrunde liegt: „Was offensichtlich wird, [..], dass hinter diesem Ganzen eine ganz brutale Agenda steckt von Machteliten. Das muss man beim Namen nennen, auch auf die Gefahr hin, dass man dann gerne in die Schublade Verschwörungstheoretiker gesteckt wird. [..] Man hat auch die Patente für den Impfstoff lange schon gehabt. All diese Dinge fügen sich wie Puzzleteile aneinander und wir müssen jetzt erkennen, dass da von Anfang an eine ganz böse Agenda dahintersteckt. [..] Wo kommt das her? Es gibt eine Gruppe von Menschen, die sich treffen.“ Themen und Begriffe wie Weltwirtschaftsforum, Agenda 2023, Great Reset, Philanthropie, Eugenik, Transhumanismus müssen in dem Zusammenhang klar benannt werden. „Ich glaube, die Zeit ist jetzt gekommen, das jetzt offen und klar auszusprechen. [..] Wir müssen die Menschen überzeugen davon, dass hier ein großes Verbrechen im Gang ist.“ Trotz der Thematisierung und des Aufdeckens dieser dunklen, weltweit agierenden Agenda bleibt Dr. Weikl nicht im Negativen verhaftet. Vielmehr appelliert er an uns alle, uns unserer Kraft und Spiritualität wieder mehr bewusst zu werden. Er fordert eine Medizin für den Menschen, keine leitlinienorientierte Lobbyistenmedizin, die von der Pharmaindustrie dominiert wird. Derzeit sei „freies ärztliches Handeln [..] gar nicht mehr gefragt.“ Daher müsse sich die Medizin von dem derzeitigen System hin zu einer Medizin lösen, die Menschen anleiten könne, „wie sie gesund bleiben können. Und das sind nicht die teuren Dinge, [..]. Alte regionale Naturheilmittel unserer Vorfahren“ sollten mehr in den Fokus rücken. Die Eigenverantwortung der Menschen für ihre Gesundheit sei nun gefragt. In dem Zusammenhang müsse auch generell über die Sinnhaftigkeit von Mehrfachimpfungen für Babies nachgedacht werden, denn „für keine dieser gängigen Impfungen für Kinder, die empfohlen wird [ist] [..] überhaupt eine wissenschaftliche Evidenz da [..], dass das was bringen würde [..]“ Dieses Themas müsse sich der Verein künftig stärker widmen. Auch für die von Impfschäden Betroffenen findet Dr. Ronny Weikl mutmachende Worte: „Ich hab schon einen Großteil der Leute mit Impfschäden erlebt, die deutliche Besserungen hatten.“ Neben bewährten Maßnahmen wie Zink, Selen, Nattokinase, Bromelain, Curcuma, Weihrauch, hochdosiertem Vitamin C, spielt auch die Psyche eine große Rolle: „[..] dass [Menschen, die sich ‚impfen‘ lassen haben] irgendwann zum einen sich eingestehen, dass sie einen Fehler gemacht haben, aber dann auch irgendwann einen Schlussstrich ziehen, und sich diesen Fehler verzeihen [..] Vollkommene Gesundung könnte möglich sein, da wir vieles noch nicht wissen, noch nicht erforschte Möglichkeiten zur Selbstheilung. Möglicherweise geht das so, dass der Körper bestimmte fremde Genabschnitte nicht mehr abruft.“ Auch betont er die absolute Notwendigkeit des gesellschaftlichen Zusammenhalts, ohne den nachhaltiger gesellschaftlicher Frieden nicht möglich sein kann: „Wir müssen [..] die Spaltung der Gesellschaft versuchen zu kitten. [..] Meine Hoffnung wäre, dass wir weltweit uns zusammenschließen, alle Menschen mit Herz und Verstand, aus dem Bereich von Medizin, Wissenschaft, Justiz, [..], die Journalisten, [..] Lehrer, Erzieher, also jeder Mensch ist im Grunde genommen gefordert mitzumachen.“ Ziel sei eine gerechte Weltwirtschaft, eine Welt, in der „die Menschen [..] friedlich zusammenleben“ und ihr Potential entfalten können. Und auch die Spiritualität und die Anbindung an das Göttliche darf als unverzichtbarer Teil des Menschseins nicht vergessen und vernachlässigt werden: Es ist, so Dr. Ronny Weikl, unabdingbar, dass „wir als Menschen uns wieder unserer Spiritualität bewusst werden müssen, [..] und uns mit dem Göttlichen, mit dem Guten verbinden sollten, [..] Wenn die Menschen wieder anfangen, zu beten, zu meditieren, sich zusammenzuschließen, dann wäre es ganz hilfreich.“ Möge dieser berührende Appell unseres 2. Vorsitzenden Früchte tragen und dabei helfen, dass das Gute und Göttliche über die bösen dunklen Kräfte obsiegt, und wir alle uns des göttlichen Funkens, der in jedem von uns wohnt, mehr und mehr bewusst werden.

  28. 3

    Ralf Tillenburg: Eine Chance besteht

    Das Interview wurde erstmalig am 21. 11. 2023 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/dr-ralf-tillenburg/eine-chance-besteht/ Der Allgemeinmediziner Ralf Tillenburg, Hausarzt aus Düsseldorf, ist ein Arzt, wie man ihn sich als Patient nur wünschen kann. Als einer der wenigen Ärzte in Deutschland, die sich bezüglich der Geninjektion und der durch sie ausgelösten Nebenwirkungen klar positionieren, findet er deutliche Worte: „Ich finde es (…) eine große Katastrophe, dass wir zwar alle mit mehr oder weniger großem Druck unter Versprechung falscher Daten gezwungen worden sind oder zumindest unter Druck gesetzt wurden, diese Impfung zuzulassen und viele Patienten konnten diesem Druck nicht standhalten. Und jetzt wo diese Nebenwirkungen auftreten, werden diese Patienten im Regen stehen gelassen.“ Auch zum Thema Long Covid hat er eine klare Haltung. Für ihn ist das, was wir in den letzten 3 Jahre erleben mussten, „einer der größten Medizinskandale der letzten 50 bis 100 Jahre. (…) was da mit der Bevölkerung gemacht worden ist, da bin ich fassungslos. (…) Meiner Meinung nach, (…), ist der Versuch, den Leuten Long Covid einzureden nur ein Versuch, von den schädlichen Nebenwirkungen der Impfung abzulenken.“ So betreut er derzeit, „soweit ich das überblicke“, 150 bis 160 PostVac-Patienten. „Und es kommen ja jede Woche 5 bis 8 neue dazu.“ Die Wartezeit für Betroffene beträgt in seiner Praxis derzeit sechs Monate. Viele Hilfesuchende nehmen lange Anfahrtswege für einen Termin bei Ralf Tillenburg auf sich, da er, im Gegensatz zu vielen seiner Berufskollegen, die Betroffenen ernst nimmt. Leichtfertige Kommentare wie „Das ist psychisch. Gehen Sie zum Psychologen.“, die Geschädigte von vielen seiner Zunft regelmäßig zu hören bekommen, kommen Ralf Tillenburg nicht über die Lippen. Denn er blickt tiefer und nimmt sich der individuellen Krankheitsbilder und Schädigungen seiner Patienten engagiert an. Betroffene schätzen ihn dafür, dass er Impfschäden als solche auch anerkennt, was bei anderen Kollegen wie er sagt, leider nicht üblich ist. Dies ist um so tragischer, als die Geschädigten seiner Beobachtung nach „teilweise sehr sehr schwere Krankheitsbilder [haben], für die es teilweise nicht einmal einen Namen gibt und die ich vorher in der Schulmedizin nie gesehen habe; unerträgliche Schmerzen, Verwirrtheitszustände, Hirnnebel, (…) aber auch viele andere oder undefinierbare Beschwerdebilder.“ Er beobachtet, dass durch die „Geninjektion, die ja als Impfung verkauft wurde“, (…) “der Körper so umprogrammiert“ wird, „dass Dinge passieren, die man sich vorher nicht hätte vorstellen können.“ Auch Ralf Tillenburg ist bewusst, dass viele der Betroffenen auf den ersten Blick bei gängigen schulmedizinischen Untersuchungen meist unauffällige Werte aufweisen, und daher von vielen seiner Berufskollegen in die Ecke der sogenannten F-Diagnosen (Hinweis auf eine psychische Störung) geschoben werden. Doch er gibt sich mit dieser oberflächlichen Betrachtungsweise nicht zufrieden. Trotz eines Alters, in dem andere sich bereits zur Ruhe setzen, und einer gut frequentierten Hausarztpraxis, bildet er sich fort, liest Studien („Ich habe mit Beginn der Corona Pandemie mit Sicherheit über 1.000 Studien gelesen, das hab ich vorher in 20 Jahren nicht gemacht.“), und ändert seinen Blick auf die gängige Schulmedizin. Er konstatiert: „Ein bisschen kritisch war ich schon immer, aber offensichtlich bis 2020 nicht kritisch genug. (…) Und ja, durch Corona wurde mein Blickfeld auf die Medizin völlig verändert.“ Der Facharzt für Allgemeinmedizin erfüllt sein ärztliches Berufsethos nicht nur durch seine Bereitschaft, über den Tellerrand zu blicken. Geduldig und einfühlsam nimmt er sich der Patienten im Gespräch an, erklärt die krankmachenden Mechanismen der sogenannten Impfung und nimmt Rücksicht auf individuelle Einschränkungen und Bedürfnisse: „Ich erkläre den Patienten das so, dass durch die Geninjektion die Zellen dazu gezwungen werden, was zu produzieren, was körperfremd ist und dieses körperfremde Material löst natürlich eine immunologische Gegenreaktion im Körper aus. Leider schießt diese immunologische Gegenreaktion fast immer weit über das Ziel hinaus. Ich kenne Menschen, die haben am Ende eines Gespräches vergessen, was ich am Anfang gesagt habe. Das ist grausam (…). Deshalb bekommen die Patienten immer hinterher auch eine E-Mail von mir, wo das alles noch mal zusammengefasst ist, damit sie es zu Hause noch mal nachlesen können. Ich finde es schon bedrückend, dass durch eine Impfung Menschen quasi ihr Kurzzeitgedächtnis verlieren. (…). Das ist mindestens bei einem Drittel meiner Patienten so.“ Therapeutisch arbeitet Ralf Tillenburg anhand eines Spike-Detox-Programms, angelehnt an dem Protokoll von Florian Schilling, an der Minimierung des Spike-Giftes mittels verschiedenster Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, und macht dabei die mutmachende Erfahrung, dass es den meisten Betroffenen besser geht, wenn die giftigen Spikes in Schach gehalten werden. Glücklicherweise stellt er zudem fest, „dass es eine große Anzahl von Patienten gibt, bei denen die Spike-Produktion dann doch aufhört.“ Auf Basis dieser Erkenntnis, und des Wissens, dass eine positive psychische Grundhaltung Heilungschancen verbessern kann, versucht Ralf Tillenburg täglich, jedem Patienten Mut zu machen und Hoffnung zu geben: „Ich sag jedem Patienten: Schau nach vorne, ärger dich nicht über die Impfung, das ist passiert, das können wir nicht mehr rückgängig machen. Optimistisch sein ist ganz wichtig.“ Denn: „Eine Chance ist da. Eine Chance (zur Heilung) besteht“.

  29. 2

    Katharina König: Zeigt Euch!

    Das Interview wurde erstmalig am 07. 11. 2023 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/katharina/zeigt-euch/ Das Interview mit Katharina Koenig ist der erste Beitrag der Interviewserie „geimpft, geschädigt, geleugnet“, in der der Verein MWGFD mutmaßlich Impfgeschädigte, deren Therapeuten und Ärzte, sowie Wissenschaftler zu Wort kommen lässt. Ziel dieser Serie ist, die für impfgeschädigte Menschen so wichtige Öffentlichkeit herzustellen, exemplarisch aufzuzeigen, welche therapeutischen Wege beschritten werden können, und nicht zuletzt einen Beitrag zu der so notwendigen Aufarbeitung zu leisten, um dadurch einen Bewusstwerdungsprozess über das Verbrechen, das so vielen Menschen angetan wurde, anzustoßen. Es macht traurig, wütend, betroffen und fassungslos, das Interview, das unser Mitarbeiter Johannes Clasen mit Katharina Koenig geführt hat, anzusehen. Denn das Schicksal dieser Frau macht sprachlos. Katharina Koenig wurde und wird sowohl als Ungeimpfte, als auch als Geimpfte mehrfach diskriminiert, und, wie sie selber sagt, ihrer Würde beraubt. Als Schmerzpatientin wurde ihr als Ungeimpfte, die auf Schmerztherapie angewiesen war, der Zutritt in ein Krankenhaus verweigert. Dies hat Wunden in ihrer Seele hinterlassen: „Allein mit der Tatsache: Du kommst hier nicht rein, weil du nicht geimpft bist, ist schon eine Verletzung der Würde.“ Von diesem Krankenhaus zur Impfung genötigt, erleidet sie nach dem zweiten Stich unmittelbar schwerste Nebenwirkungen, und wird nach mehreren Not-Operationen von den Ärzten aufgegeben. Doch damit nicht genug. Es wird ihr zudem wiederholt notwendige Hilfe verweigert. Sätze wie „Ich weiß, dass Sie ein Impfschaden sind, aber ich werde Ihnen nicht helfen.“ bekommt sie, so oder ähnlich formuliert, nicht nur einmal zu hören. Doch nicht nur die Ärzte kommen ihrer Pflicht nicht nach. Auch Krankenhäuser verweigern Hilfe: „Krankenhäuser haben sich geweigert mich aufzunehmen, um mir einen Port zu legen. Sie haben gesagt, das ist ein Impfschaden, wir helfen ihr nicht. […] Ein Notarzt hat mich nicht einmal mitgenommen, obwohl ich aus dem Darm und aus dem Mund geblutet habe.“ Doch damit nicht genug: Auch ihre Krankenkasse lehnt es ab, sie als Impfgeschädigte anzuerkennen, da die Impfung ja, folgt man den Aussagen von Gesundheitsminister Lauterbach, nebenwirkungsfrei ist, und weigert sich zudem, ihr die Medikamente, die ihr Überleben sichern, zu bezahlen. Katharina Koenig beklagt: „Meine Krankenkasse sagt zeitgleich, dass es Dich (Anmerkung: als Impfgeschädigte) ja gar nicht gibt und gleichzeitig, dass ich mich in einem akut lebensbedrohlichen Zustand befinde.“ Doch Katharina Koenig, die in ihrem früheren Leben dem Kampfsport frönte, ist auch als Kranke eine Kämpferin. Sie beschließt, sich mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit zu wenden, um Hilfe zu bekommen: Therapeutische Hilfe, Ärzte, die sich ihrer annehmen, und finanzielle Hilfe, um die Finanzierung des Medikaments, das ihre lebensgefährlichen Blutungen stoppen kann, sicherzustellen. Und nicht nur das: Gemeinsam mit ihrem Anwalt hat sie mehrere Klagen angestrengt, um sich und anderen Geschädigten Gehör zu verschaffen und Gerechtigkeit und Entschädigung zu erfahren. Denn: „Ich will, dass sie bestraft werden. Alle. Jeder einzelne. Das sind Lügner und Straftäter und Verbrecher und ich möchte ein Teil davon sein, dass sie bestraft werden.“ Wie David gegen Goliath klagt sie nicht nur gegen ihre Krankenkasse, gegen Behörden, gegen Gesundheitsminister Lauterbach. Sie scheut sich auch nicht, es mit dem Riesen BioNtech aufzunehmen, um finanzielle Entschädigung, die die für sie lebensnotwendige, kostenintensive Therapie sichern würde, zu erhalten. „Ich will die Klage. Ich will die Klage gegen BioNtech. Das darf nicht passieren, dass ich die Therapie abbrechen muss.“ Katharina Koenig ist seit der zweiten Impfung mit einer Spritze von BioNtech/Pfizer schwer krank und sie weiß, dass sie ohne die teuren, für sie überlebensnotwendigen, Medikamente wahrscheinlich nur eine begrenzte Lebenserwartung hat, ihre Symptomatik sich auf jeden Fall ohne diese Medikation akut verschlechtern würde. Doch ihr ungebrochener Kampfgeist und ihre Wut halten sie am Leben: „Vielleicht ist das der Grund, was mich am Leben hält: dieser Kampf.“ Ihr Ziel ist es, all diejenigen, die ihr in den vergangenen Jahren und Monaten Schlimmstes angetan und ihre Gesundheit und letztlich ihr Leben zerstört haben, öffentlich zu brandmarken und zur Rechenschaft zu ziehen. „Ich muss die bekämpfen, weil ich hab denen nichts getan, die haben mir was getan und ich lass mir das nicht gefallen.“ Und sie ruft alle anderen Geschädigten auf, aufzustehen, sich zu wehren und es ihr gleich zu tun: „Zeigt euch! Macht mal laut!“ In der biblischen Geschichte hat David gegen Goliath gewonnen. Katharina Koenig, deren Schicksal exemplarisch für das Schicksal vieler geschädigter Menschen steht, hat den ungebrochenen Willen, diesen Kampf, so wie einst David, zu gewinnen, und setzt dabei auf die Solidarität mit anderen Betroffenen: „Ich kann keinen Impfgeschädigten verstehen, dass er schweigt. Ich kämpfe dafür, dass andere auch aufstehen!“ Wir hoffen, dass wir durch die Veröffentlichung ihrer Geschichte unseren Beitrag dafür leisten können und bitten alle um breite Verteilung im Freundes- und Bekanntenkreis, in den sozialen Netzwerken, an lokale und überregionale Politiker und Medienschaffende.

  30. 1

    Prof. Dr. Sucharit Bhakdi: Ein friedlicher Ausweg und ein letzter Appell

    Das Interview wurde erstmalig am 16. 09. 2023 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/prof-dr-sucharit-bhakdi/ein-friedlicher-ausweg-ein-letzter-appell/ Prof. Dr. Sucharit Bhakdi richtet in diesem Interview – einem Vermächtnis gleich – einen berührenden, eindringlichen und hoffnungsvollen Appell an die Menschheit: „Alle müssen nur aufhören mitzumachen. Und es ist ein friedlicher Weg.“  Grundlage dieser Botschaft ist der Brandbrief, den er zusammen mit seiner Frau Prof. Dr. Karina Reiss und PD Dr. Michael Palmer im August 2023 mit dem Titel „Die niemals endenden Gefahren von RNA-Impfstoffen“ veröffentlicht hat, und der in über 20 Sprachen übersetzt und weltweit verteilt wurde. In dieser Veröffentlichung wird erläutert, dass in den Impfstoffen eine Verunreinigung, bestehend aus Bakterienchromosomen, gefunden wurde, die – so Sucharit Bhakdi – „einen sofortigen Stopp verlangt von der Regierung, von der ganzen Welt. … . Das bedeutet nichts anderes, als dass die geimpften Menschen genetisch oder gentechnisch verändert werden. Da gibt’s keine Diskussion mehr. Mit einer Injektion können wir den Menschen genetisch verändern. Er geht ab von dem Weg der Evolution (…). Ja, was ist da zu diskutieren?“ Bhakdi betont eindringlich: „Ich kann nicht verstehen, dass irgendjemand das akzeptieren kann (…). Ich habe eigentlich wenig mehr zu sagen. Es ist jetzt die Chance gekommen, dass die deutsche Bevölkerung aufsteht und sagt: Wir werden uns nicht genetisch verändern lassen.“ Zudem wendet er sich in dem Gespräch mit einer emotionalen Botschaft an die Ärzteschaft, die Impfungen aufgrund dieser Erkenntnisse sofort einzustellen: „Ich rufe dazu auf, dass sie aufhören. Und es ist sehr einfach. Sie müssen einfach sagen, wir impfen nicht, weil wir unsicher sind (…). Alle Ärzte können den Kopf noch aus der Schlinge ziehen, indem sie aufhören.“ Die Ärztinnen und Ärzte hätten jetzt noch die Möglichkeit, sich einer Bestrafung zu entziehen, da sie sich noch darauf berufen könnten zu sagen, nichts von diesen erschreckenden Erkenntnissen gewusst zu haben. Jedoch jetzt, nach Veröffentlichung derselben, könne kein Arzt, keine Ärztin, auch kein Politiker und keine Politikerin mehr sagen, nichts gewusst zu haben. Bhakdi warnt eindringlich: „Die ersten Menschen, die bestraft werden, sind die Mediziner.“ Sie seien „das schwächste Glied in der Kette“. Kein Verzeihen gebe es jedoch bei den Behörden, sie müssten „alle zur Rechenschaft gezogen werden.“ An uns alle, an die gesamte Bevölkerung richtet Prof. Dr. Sucharit Bhakdi den dringenden Appell, sich zu organisieren, zu den örtlichen Politikern und zu den Behörden zu gehen und zu verlangen, dass der Inhalt des Brandbriefes diskutiert werde: „Sie müssen doch zumindest kontrollieren, ob Chargen, die, die sie jetzt zugelassen haben, nicht auch diese Verunreinigung enthalten.“ So könne dieser Brandbrief eine Chance sein, „dieses Menschheitsverbrechen (…) friedlich zu beenden.“ Abschließend hinterlässt Prof. Dr. Sucharit Bhakdi mit diesem Interview eine berührende Botschaft an uns alle: „Ich bin müde, ich bin ein bisschen deprimiert. Ich habe keine Lust mehr und ich habe das Gefühl, dass ich alles getan habe, was ich tun kann. Habe alles gesagt, alles geschrieben. Ich möchte aufhören. Ich möchte es den Mitmenschen überlassen, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen (…) Ich möchte nichts mehr tun.“ Durch seine vielfältigen Veröffentlichungen und nicht zuletzt diesen Brandbrief, dessen Inhalt durch seine Brisanz die Potenz hat, das Kartenhaus des Impfverbrechens zum Einstürzen zu bringen, hat er uns alles an Informationen und Wissen mitgegeben, um nun in die Eigenverantwortung gehen zu können und friedlich NEIN zu sagen. Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Sucharit Bhakdi für sein Wirken in den letzten drei Jahren und verneigen uns in tiefstem Respekt und Dankbarkeit vor ihm. An dieser Stelle sei noch auf die jüngst erschienene Veröffentlichung „Autoimmune inflammatory reactions triggered by the COVID-19 genetic vaccines in terminally differentiated tissues“, das in dem Fachmagazin „Tayler&amp;Francis Online“ erschienen ist, hingewiesen. Diese Veröffentlichung bestätigt inhaltlich alles, was Prof. Dr. Bhakdi seit drei Jahren gesagt hat. Zudem machen wir in dem Zusammenhang auf die öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses des Dt. Bundestages, die am 18. September 2023 um 13.45 Uhr zum Thema „Keine Zustimmung zum Pandemievertrag mit der WHO“ stattgefunden hat, aufmerksam. Brisante Inhalte des Brandbriefes sowie aktuelle Forschungsergebnisse sind bei dieser Diskussion zur Sprache gekommen. Die Sitzung wurde live im Internet unter www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen. Am Folgetag ist sie unter www.bundestag.de/mediathek abrufbar.

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Der Verein "Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V." möchte mit dem Projekt geimpft, geschädigt, geleugnet" betroffenen Menschen eine Stimme geben, die über die sogenannte Corona-Schutzimpfung erhebliche gesundheitliche Schäden erleiden mussten. Immer noch wird ein dringend erforderlicher Diskurs über die teilweise schrecklichen Folgen dieser beispiellosen Impfkampagne mit massivem gesellschaftspolitischem Druck gezielt verhindert. Dies gilt insbesondere für die Akteure im Gesundheitswesen.Deshalb wollen wir auch mutigen Ärzten und Therapeuten sowie anderen Berufsgruppen, die mit der Impfkampagne und deren Auswirkungen beruflich belastet waren und sind, eine Plattform bieten, um ihren Beitrag zur Aufarbeitung dieser verschwiegenen Katastrophe zu leisten – im Interesse der geschädigten Menschen und des gesellschaftlichen Friedens<

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