Glaube. Macht. Politik.

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Glaube. Macht. Politik.

Glaube. Macht. Politik - Der Politikpodcast von PRO

  1. 38

    (40) Wie der mutmaßliche Trump-Attentäter Cole Allen mit der Bibel umgeht

    Nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch auf Donald Trump steht Cole Thomas Allens religiöse Begründung im Fokus. War Allen Christ, „anti-Christian“ – oder ist der Fall komplizierter? Nicolai Franz spricht mit dem Neutestamentler Christoph Heilig über Allens Bibelauslegung, sein zugeschriebenes Manifest und die Frage, wann politische Sprache gefährlich wird.

  2. 37

    (39) „Jesus war Mittelständler“: Was braucht unsere Wirtschaft jetzt? Mit Thorsten Alsleben

    Deutschland steckt wirtschaftlich in einer schwierigen Lage: schwaches Wachstum, hohe Energiepreise, zunehmende Bürokratie und eine verunsicherte Industrie. Im Gespräch mit Thorsten Alsleben von der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) geht es um die zentralen Ursachen der Krise – und die Frage, warum politische Reformen bislang ausbleiben. Welche Verantwortung trägt die Politik? Was hat Friedrich Merz angekündigt – und was ist daraus geworden? Und welche Reformen wären jetzt dringend nötig, damit Deutschland wieder wettbewerbsfähig wird? Darüber hinaus diskutieren wir die Rolle von Werten und christlicher Ethik in der Wirtschaft: Welche Bedeutung haben Verantwortung, Maß und Gerechtigkeit in Zeiten ökonomischer Unsicherheit? Und welchen Beitrag können Kirchen und Christen in der aktuellen Debatte leisten? Ein Gespräch über wirtschaftliche Realitäten, politische Blockaden – und die Frage, wie ein neuer Aufbruch gelingen kann.

  3. 36

    (38) „Es gibt eine Erweckung im Iran“ – mit Markus Rode

    PRO-Redaktionsleiter Digital Nicolai Franz spricht in dieser Folge mit Markus Rode, Leiter von „Open Doors Deutschland“, über den Weltverfolgungsindex. Wie hat sich die Lage der Christen weltweit entwickelt? Ein besonderer Fokus liegt auf Syrien und Iran – wo es laut Markus Rode viel mehr Christen gibt, als man meinen könnte. [PRO auf Instagram](https://www.instagram.com/promedienmagazin/) [Jetzt PRO mit einer Spende unterstützen](https://www.pro-medienmagazin.de/spenden/) [Aktuelle News auf pro-medienmagazin.de](https://www.pro-medienmagazin.de/) [PROkompakt, unser wöchentlicher Newsletter – jetzt bestellen](https://www.pro-medienmagazin.de/prokompakt/) [Schreibt uns gerne auch eine E-Mail](mailto:[email protected]?subject=Feedback%20zum%20Podcast%20%E2%80%9EGlaube.%20Macht.%20Politik.%E2%80%9C)

  4. 35

    (37) „Generation Deutschland“: Radikal oder nur konservativ? Mit Ruth Korte

    Die AfD hat in Gießen ihre neue Jugendorganisation „Generation Deutschland“ gegründet. Erste Eindrücke: nationalistisch, ausgrenzend, christlicher Glaube spielt kaum eine Rolle – aber wie radikal ist diese Gruppierung wirklich? Darüber spricht PRO-Redaktionsleiter Digital Nicolai Franz mit der Journalistin Ruth Korte vom „Gießener Anzeiger“. Sie war beim Gründungskongress vor Ort, hat Reden, Stimmung und Auftreten der jungen AfD-Mitglieder beobachtet und ordnet ein, wie stark völkische Positionen, Remigrationsforderungen und ein exklusives Menschenbild dort vertreten wurden. Außerdem geht es darum, welche Rolle der christliche Glaube auf dem Parteitag spielte – und welche nicht.

  5. 34

    (36) Von der Arche in die Politik – Mit Bernd Siggelkow

    In wenigen Tagen feiert das christliche Hilfswerk „Die Arche“ seinen 30. Geburtstag. Sich selbst feiern will Gründer und Pastor Bernd Siggelkow deshalb aber nicht. Es gehe ihm vor allem um die Kinder, denn das Hilfswerk gründete er einst auch aus der eigenen Erfahrung heraus, als Junge vernachlässigt worden zu sein. „Ich komme selbst von der Straße“, sagt er, und weiter: „Wir versuchen, Menschen stark zu machen und ihnen das Gefühl zu geben: Es gibt jemanden, der an dich glaubt.“  Nun aber wartet vielleicht eine neue Berufung auf ihn: Im kommenden Jahr tritt Siggelkow für die CDU bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen an. „Alles, was ich tue, ist immer auch politisch“, sagt er mit Blick auf die Arbeit der Arche. Immer habe er die Stimme der sozial Benachteiligten sein wollen, denn: Der Erfolg der Arche zeige vor allem den Misserfolg der Politik. Seine Frau habe ihn schließlich dazu motiviert, selbst in die Politik einzusteigen. „Ich möchte das schlechte Gewissen für soziale Gerechtigkeit sein.“ „Politik muss Wahrheit sagen“ An seiner Partei übt er durchaus auch Kritik, bei der CDU habe er aber die wenigsten Kompromisse machen müssen, das „Wertegefühl“ stimme mit seinem überein. Sein großes politisches Vorbild sei Wolfgang Bosbach, der ebenfalls immer intern Kritik geübt habe und noch übe. Genau wie er sei er kein „Freund von Wischi-Waschi“. „Politik muss Wahrheit sagen“, erklärt Siggelkow. PRO hat mit ihm auch über die Debatte um Friedrich Merz’ Stadtbild-Äußerungen gesprochen. In Marzahn-Hellersdorf, wo die Arche ihre Zentrale hat, sprächen die Menschen kaum über das Thema. Siggelkow hält den Streit auch deshalb für übertrieben. „Friedrich Merz hat zwei Sätze zu wenig gesagt. Aber er hat recht.“  Das Stadtbild habe sich im Zuge der Zuwanderung verändert, sagt er und verweist etwa auf Sicherheitsmaßnahmen auf Weihnachtsmärkten. Er habe sich vom Bundeskanzler aber eine bessere Erklärung für seine Worte gewünscht, „um das Thema zu entschärfen“. Dennoch kritisiert er auch die Form der öffentlichen Debatte: „Man muss auch mal polarisieren, um ins Gespräch zu kommen, aber das Gespräch findet heutzutage nicht mehr statt. Stattdessen finden Hass und Hetze statt.“ Sogar er selbst habe bereits Morddrohungen erhalten.

  6. 33

    (35) Wie hält es die Linke mit Israel? / Zukunft des Staatskirchenrechts. Mit Bodo Ramelow

    In dieser Episode des Podcasts „Glaube macht Politik“ bespricht Nicolai Franz mit Bodo Ramelow die komplexe Verbindung von Religion und Politik, insbesondere im Kontext des Nahostkonfliktes. Die Folge beginnt mit der Vorstellung von Bodo Ramelow, dem ersten Ministerpräsidenten der Linkspartei in Deutschland und nun Vizepräsident des Bundestages, der auch als religionspolitischer Sprecher seiner Fraktion fungiert. Ein zentrales Thema der Episode sind seine jüngsten Eindrücke aus Israel, wo er nach den tragischen Vorfällen am Nova-Festival war. Diese Schreckensereignisse, bei denen viele Menschen getötet wurden, haben bei Ramelow einen tiefen Eindruck hinterlassen. Im Verlauf des Gesprächs schildert Ramelow seine Gedanken, die ihn seit seiner Rückkehr aus Israel beschäftigen. Er reflektiert über die Begegnungen mit Angehörigen der Geiseln und die Kunstveranstaltung, die an diesem dunklen Tag stattfand. Diese Erlebnisse lösen bei ihm Trauer, Empathie, aber auch die Überzeugung aus, dass in dieser zutiefst polarisierten Situation ein Dialog und eine friedliche Lösung notwendig sind. Ramelow betont die Notwendigkeit der menschlichen Perspektive, die er durch die Rettungsgeschichte von vier Beduinen erlebt hat, die Menschen unabhängig von deren religiöser Zugehörigkeit halfen. Die Diskussion nimmt eine tiefere Wendung, als Ramelow die Religion als Schlüsselthema in der Politik anspricht. Er stellt klar, dass der Schmerz der Opfer auf beiden Seiten – bei den Palästinensern und den Israelis – zu berücksichtigen und zu respektieren ist. Gleichzeitig kritisiert er die Instrumentalisierung von Religion zur Förderung von Konflikten und Missverständnissen, sowohl im Nahen Osten als auch in der westlichen Welt. Hierbei verknüpft er persönliche Glaubenserfahrungen und das Streben nach Frieden in einer von Konflikten geprägten Welt. In einem weiteren Handlungsschritt berichtet Ramelow von seiner Pilgerreise nach Rom, wo er Papst Leo XIV. traf und der Bedeutung dieser Begegnung für den interreligiösen Dialog. Der Papst, so Ramelow, steht vor der Herausforderung, eine polarisierten Weltkirche zusammenzuhalten und in den unterschiedlichsten Konflikten Frieden zu stiften. Dabei hebt Ramelow hervor, wie wichtig Mitmenschlichkeit und das Wohlergehen von Minderheiten sind. Im Verlauf der Episode diskutieren die beiden auch das Gesellschaftsbild und das Verständnis von Religion in Deutschland. Ramelow kritisiert die einseitige Wahrnehmung, dass die Linke grundsätzlich atheistisch sei. Er selbst steht als praktizierender Christ in seiner Partei für eine differenzierte Sicht auf Glauben und Religion und sieht sich nicht als Außenseiter. Sondern er beschreibt seine Rolle als einen gemeinsamen Lernprozess, der auch in der politischen Landschaft relevant ist. Die Episode behandelt eine Vielzahl von Themen: von Ramelows Erfahrungen im Bundestag und den Herausforderungen des interreligiösen Dialogs bis hin zu den geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Der Gesprächsfluss zeigt Ramelows emotionalen und politischen Einsatz für Frieden und Versöhnung, was eine wertvolle Perspektive auf die Rolle von Glauben in der politischen Arena gibt. Abschließend zeigt Ramelow, dass uneingeschränkte Solidarität mit einer Seite oft die anderen Sichtweisen übersieht und empfiehlt stattdessen einen offenen Dialog, um die Wunden zu heilen und ein echtes Verständnis zueinander zu entwickeln. [PRO auf Instagram](https://www.instagram.com/promedienmagazin/) [Jetzt PRO mit einer Spende unterstützen](https://www.pro-medienmagazin.de/spenden/) [Aktuelle News auf pro-medienmagazin.de](https://www.pro-medienmagazin.de/) [PROkompakt, unser wöchentlicher Newsletter – jetzt bestellen](https://www.pro-medienmagazin.de/prokompakt/) [Schreibt uns gerne auch eine E-Mail](mailto:[email protected]?subject=Feedback%20zum%20Podcast%20%E2%80%9EGlaube.%20Macht.%20Politik.%E2%80%9C)

  7. 32

    (34) Nach „Rising Lion“: Was Israel bezweckt (mit Mirjam Holmer)

    Vor einigen Wochen startete Israel die Operation „Rising Lion“: Israel fliegt Angriffe auf den Iran, der antwortet mit Drohnen und Raketen. Die Journalistin Mirjam Holmer lebt in Israel und schildert, wie sich der Konflikt dort anfühlt – politisch, menschlich, als Christ.

  8. 31
  9. 30
  10. 29

    (31) Jung, konservativ, gläubig: Johannes Volkmann nach seiner ersten Sitzungswoche

    Willkommen zu einer spannenden Episode von „Glaube, Macht, Politik“, in der Nico mit dem jungen CDU-Abgeordneten Johannes Volkmann über die Veränderungen im Bundestag und die Herausforderungen der neuen Legislatur spricht. Direkt nach der Wahl hat sich viel getan: Die FDP ist nicht mehr im Bundestag, während die Linkspartei stark gestärkt wurde. Volkmann, mit seinen 28 Jahren bereits im Bundesvorstand und direkt gewählter Abgeordneter, gibt uns einen tiefen Einblick in seine Erlebnisse der ersten Sitzungswoche im Bundestag. Die Episode beginnt mit einem Gottesdienst in Berlin, der gleich zu Beginn der Bundestagswoche stattfand. Volkmann reflektiert über die spirituelle Dimension der Politik und den Wert der persönlichen Seelsorge für Abgeordnete. Seine erste Plenarsitzung war geprägt von ernsten Themen wie der Russlandbedrohung und der inneren Sicherheit, während er gleichzeitig sein Ziel erklärt, sich für seinen Wahlkreis stark zu machen und konkrete Fragen an die Bundesregierung zu richten. Besonders interessant sind seine Beobachtungen zur Stimmung im Bundestag, die von Anspannung und Unsicherheit geprägt ist. Volkmann erkennt die Krisen, die Deutschland betreffen, und fühlt die Verantwortung, diese anzugehen. Gemeinsam mit Nico diskutiert er die damit verbundenen Herausforderungen und die Erwartung, dass die CDU eine starke Regierungskoalition bilden muss, um eine solide Lösung für die Migrantenfrage und die Wirtschaftskrise zu finden. Nico und Volkmann beleuchten auch die Auswirkungen der neuen, stärkeren AfD im Bundestag. Volkmann teilt seine Erschrockenheit über das Verhalten der AfD-Abgeordneten und hebt hervor, dass er inhaltliche Schnittmengen sieht, jedoch eine Zusammenarbeit als nicht tragbar erachtet. Er beschreibt die Notwendigkeit, politische Ethik und Glaubenswerte in der Politik zu bewahren, während er sich klar von extremistischen Haltungen abgrenzt. Das Gespräch dreht sich weiter um Volkmanns persönliche Glaubensgeschichte und den Einfluss seines Christseins auf seine politische Arbeit. Er reflektiert, wie sein Glaube ihm hilft, in herausfordernden Situationen integer zu bleiben und ein verantwortungsbewusster Politiker zu sein. Mit dieser ergreifenden Mischung aus persönlichem Engagement und politischen Herausforderungen schließt die Episode mit der spannenden Frage, wie Volkmann seine Laufbahn in der Politik sieht – ein vielversprechendes Ende, das die Zuhörer neugierig auf die kommenden Entwicklungen in der deutschen Politik macht. 00:00:07 Neue Bundestagswahl, neue Gesichter 00:10:55 Politische Unsicherheiten und Herausforderungen 00:13:50 Fußstapfen des Großvaters und eigene Ambitionen 00:27:54 Verhalten der AfD im Bundestag 00:42:02 Glaube und Politik: Ein persönlicher Zugang 00:49:10 Zukunftsperspektiven und Kanzleraspirationen

  11. 28

    (30) Was macht mich zum Populisten? Ein Gespräch mit Paula Diehl

    In dieser Episode diskutieren wir mit Paula Diehl die Facetten des Populismus, dessen Einfluss auf die Demokratie und die Rolle von Medien sowie Institutionen im Umgang mit populistischen Narrativen.

  12. 27
  13. 26
  14. 25
  15. 24

    (26) Das „Glaube. Macht. Politik“-Streitgespräch: Fällt das Abtreibungsverbot?

    Der Paragraf 218 StGB müsste schon lange abgeschafft sein, sagt Leni Breymaier von der SPD. Das widerspricht dem grundgesetzlich garantierten Lebensrecht, argumentiert Elisabeth Winkelmeier-Becker von der CDU. Breymaier ist frauenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion im Bundestag. Winkelmeier-Becker sitzt dem Rechtsausschuss im Hohen Haus vor. PRO hat die beiden Frauen zum Streitgespräch in den Podcast Glaube.Macht.Politik eingeladen. Denn sie beide beschäftigen sich derzeit viel mit der Frage, ob das Abtreibungsverbot im Strafgesetzbuch Bestand haben wird. Der Grund: Mitte April hat eine Kommission der Bundesregierung zu Fragen der sogenannten „reproduktiven Selbstbestimmung“ einen Bericht veröffentlicht, der unter anderem fordert: „In der Frühphase der Schwangerschaft […]

  16. 23

    (25) „Die CDU ist keine Partei weißer alter Männer“ (mit Joe Chialo)

    Joe Chialo stammt aus Tansania, hat ein Internat besucht, war Türsteher, Sänger einer Metalband, Musikmanager, ist heute Berlins Kultursenator und im CDU-Bundesvorstand. Ein Gespräch über Gebet, Friedrich Merz und Liebe in der kalten Hauptstadt.

  17. 22

    (24) FDP-Politikerin wünscht sich muslimischen Kirchentag (mit Sandra Bubendorfer-Licht)

    Sandra Bubendorfer-Licht ist bei der FDP im Bundestag für Religionspolitik zuständig. Im PRO-Podcast „Glaube. Macht. Politik.“ übt sie scharfe Kritik an den Islamverbänden sowie an der Deutschen Islam Konferenz und wartet mit einer ganz neuen Idee auf: einem deutschen Moscheetag als muslimischer Variante der christlichen Kirchentage. Bubendorfer-Licht stammt aus Oberbayern. Mit 29 Jahren ist sie in die FDP eingetreten – auch, weil ihr die CSU in ihrem Bundesland zu mächtig erschien. Seit 2019 sitzt sie im Deutschen Bundestag und hat in der aktuellen Legislaturperiode das Amt der religionspolitischen Sprecherin übernommen. Darin will sie vor allem den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften […]

  18. 21

    (23) Pulverfass Bosnien – und welche Rolle Religion dabei spielt (mit Christian Schmidt)

    Bosnien-Herzegowina hat eine bewegte Geschichte: Das Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand war ein Auslöser des 1. Weltkriegs, jahrzehntelang stand das Land unter einer kommunistischen Diktatur, die Hauptstadt Sarajevo wurde in den 1990er Jahren in einem blutigen Krieg lange belagert. Und heute zündelt Putin in der Region, um sie zu destabilisieren. Das ist gefährlich – denn es brodelt ohnehin schon zwischen den drei Volksgruppen: Die Serben sind orthodox, die Bosniaken muslimisch und die Kroaten katholisch. Das Land hat eine merkwürdige Form der Demokratie. Zwar gibt es Wahlen, ein Parlament und eine Regierung. Aber die Vereinten Nationen sorgen seit dem Dayton-Abkommen dafür, dass demokratische Spielregeln eingehalten werden. In der heutigen Folge spricht PRO-Redaktionsleiter Digital Nicolai Franz mit dem Hohen Repräsentanten der Vereinten Nationen für Bosnien-Herzegowina, Christian Schmidt (CSU), in dessen Büro in Sarajevo. Er hat das Recht, Gesetze zu erlassen oder sogar Minister ihres Amtes zu entheben. Kein Wunder, dass er sich damit nicht nur Freunde macht. Ein Gespräch über die bewegte Geschichte eines Landes zwischen Orient und Okzident, eine drohende neue Krise – und wie Gebet bei schweren Entscheidungen helfen kann.

  19. 20

    (22) Östlichster Wessi, Ukraine-Unterstützer und Brot-Bäcker: Michael Roth (SPD)

    Michael Roth ist Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und eine der lautesten Stimmen, die zur Unterstützung der Ukraine aufrufen. Mit PRO sprach der SPD-Politiker nicht nur über den Krieg, sondern auch über psychische Erkrankungen, Glaubenszweifel, notwendige Veränderungen seiner Kirche und ein neues Hobby. PRO auf Instagram Jetzt PRO mit einer Spende unterstützen Aktuelle News auf pro-medienmagazin.de PROkompakt, unser wöchentlicher Newsletter – jetzt bestellen Schreibt uns gerne auch eine E-Mail

  20. 19

    (21) Soldat, Queer-Sprecher, Christ: Falko Droßmann

    Falko Droßmann ist queerpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, evangelischer Christ und ehemaliger Blauhelm-Soldat. Wie passt das alles zusammen? PRO hat mit ihm über kirchlich-queere Grabenkämpfe, seinen Glauben und die anstehende Debatte über das Selbstbestimmungsgesetz im Bundestag gesprochen.

  21. 18

    (20) Melanie Huml: Ärztin, Katholikin, Ministerin

    Melanie Huml (CSU) ist eine der dienstältesten Mitglieder der bayerischen Staatsregierung. Ein Gespräch über ihren katholischen Glauben, ihre Aufgabe als Europaministerin – und über eine existenzielle Erfahrung im Flugzeug mit Charlotte Knobloch.

  22. 17

    (19) Christine Lieberknecht: „Die Menschenwürde gehört jedem Abgeordneten der Linkspartei und der AfD“

    Als sich 1989 die Ereignisse überschlugen, die zur Friedlichen Revolution führten, war die Pfarrerin Christine Lieberknecht mittendrin: als Aufständische in der Ost-CDU. Danach wurde Politik ihr Beruf – der Glaube war ihr Antrieb und Kompass.

  23. 16

    (18) „KI ist das mächtigste Werkzeug, das die Menschheit je erschaffen hat“ (mit Thilo Stadelmann)

    Mit ChatGPT und Co. lassen sich verblüffende Ergebnisse erzielen. Die KI scheint bereits jetzt dem Menschen in manchen Bereichen überlegen. Ist das so? KI-Forscher Thilo Stadelmann von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Zürich erklärt, wie KI-Systeme funktionieren, wo ihre Stärken und Schwächen sind. Und warum Ethik eine enorm wichtige Rolle in diesen Fragen spielt.

  24. 15

    (17) Rassismus ist in der Kirche verwurzelt (mit Sarah Vecera)

    Für die meisten Menschen in Mitteleuropa ist Gott ein weißer alter Mann mit langem Bart. Davon ist die Antirassismustrainerin Sarah Vecera überzeugt – und versucht, es zu ändern. Sie selbst stelle sich Gott als schwarze Frau vor, erklärt sie im PRO-Podcast. Vecera ist auch Religionspädagogin und hat zuletzt den Silvestergottesdienst in der ARD mitgestaltet. Jetzt PRO unterstützen https://www.pro-medienmagazin.de/spenden/ Aktuelle News: https://www.pro-medienmagazin.de/ PROkompakt, unser wöchentlicher Newsletter : https://www.pro-medienmagazin.de/prokompakt/

  25. 14

    (16) Vertrauensverlust in die Politik (mit Wolfgang Bosbach)

    Wolfgang Bosbach (CDU) hat fünf Jahrzehnte Politikerfahrung. Und attestiert den jetzigen Politikern, noch nie so weit weg vom Wähler gewesen zu sein. Was hilft gegen Politikverdrossenheit? Jetzt PRO unterstützen https://www.pro-medienmagazin.de/spenden/ Aktuelle News: https://www.pro-medienmagazin.de/ PROkompakt, unser wöchentlicher Newsletter : https://www.pro-medienmagazin.de/prokompakt/

  26. 13

    (15) Ahmad Mansour warnt vor dem politischen Islam

    Im PRO-Podcast „Glaube. Macht. Politik“ hat Islamexperte Ahmad Mansour von der Bundesregierung ein entschiedeneres Eintreten für die Menschen im Iran gefordert. Der deutsche Umgang mit dem politischen Islam sei naiv und von Cancel Culture geprägt. Jetzt PRO unterstützen

  27. 12

    (14) „Schwerter zu Pflugscharen“: Ein Friedenssymbol schreibt Geschichte (Harald Bretschneider)

    Im Podcast berichtet der 80-jährige Harald Bretschneider von seinem Einsatz für den Frieden in einer militarisierten und politisierten Diktatur, seiner Idee hinter „Schwerter zu Pflugscharen“ und warum er das Motiv angesichts des Ukraine-Kriegs neu aufgelegt hat.

  28. 11

    (13) Frau, muslimisch, liberal: Lamya Kaddor

    Sie sitzt für die Grünen im Bundestag, ist Islamwissenschaftlerin – und bekommt immer wieder Morddrohungen für ihren liberalen Kurs. Und: Lamya Kaddor ist die erste Muslima im Amt einer Religionsbeauftragten ihrer Partei. In der neuen Folge von „Glaube. Macht. Politik.“ spricht Anna Lutz mit ihr über den liberalen Islam in Deutschland, konservative Islamverbände und ihre neue Rolle als Politikerin. Jetzt PRO unterstützen

  29. 10

    (12) Christlicher Pazifismus und der Ukraine-Krieg (mit Margot Käßmann)

    Deutschland liefert schwere Waffen in die Ukraine – und alle scheinen das gut zu finden. Der Pazifismus hat derzeit einen schweren Stand. Die ehemalige EKD-Chefin Margot Käßmann hält trotzdem daran fest und hat ihr Buch „Entrüstet euch“ anlässlich des Ukraine-Krieges neu aufgelegt. Im Gespräch mit PRO-Redaktionsleiter Digital Nicolai Franz begründet sie ihre pazifistische Haltung nicht nur mit ihrer eigenen Familiengeschichte, sondern auch mit der Bibel. Jetzt PRO unterstützen

  30. 9

    (11) „Es ist schwer, nicht zu hassen“ – Eindrücke aus der Ukraine von PRO-Redakteur Martin Schlorke

    PRO-Redakteur Martin Schlorke hat einen Hilfsgütertransport in die Ukraine begleitet. Ziel war die Stadt Riwne, etwa auf halber Strecke zwischen der polnischen Grenze und Kiew. Im Podcast berichtet er von Flüchtlingen, Checkpoints und Christen, die angesichts des Krieges besonders herausgefordert sind, ihren Glauben zu leben. Mehr zu den Eindrücken in der Ukraine auch auf Instagram und ab 19. April in der Ausgabe 2/2022 des Christlichen Medienmagazins PRO.

  31. 8

    (10) Krieg in der Ukraine: Abschied von der Friedensinsel Europa – mit dem Friedens- und Konfliktforscher Rafael Biermann

    Russland hat die Ukraine angegriffen. Doch dieser Krieg ist mehr als ein Konflikt zwischen zwei Ländern im Osten Europas. Der Westen reagiert mit harten Sanktionen, die Bundesregierung stellt kurzfristig ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr zur Verfügung. Aufrüstung ist auf einmal wieder eine Option. Der Friedens- und Konfliktforscher Rafael Biermann von der Universität Jena beschäftigt sich wissenschaftlich unter anderem mit Konflikten, in denen es um die Abspaltung von Territorien geht. Er hat zum Balkan und zu den post-sowjetischen Ländern geforscht. Im Krieg in der Ukraine prallen aus seiner Sicht zwei Weltbilder aufeinander: das des Westens ist durch die russische Invasion erschüttert. Das wird Folgen für die Friedensordnung in Europa haben. „Das Denken der Deutschen in Fragen von Krieg und Frieden wird sich ändern“, sagt Biermann. Im Podcast erklärt der Politikwissenschaftler, warum der Krieg in der Ukraine eine so weitreichende Bedeutung hat, welche Rolle die orthodoxe Kirche spielt und wie Medien Teil der Kriegsführung werden. Auch um die Frage, ob Christen zur Waffe greifen sollten und was Gebet in einem solchen Krieg bewirken kann, geht es in dem Gespräch. Zur Person: Prof. Dr. Rafael Biermann geboren 1964seit 2010 Professor und Leiter des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena2004 Habilitation über das Scheitern der internationalen Krisenpävention vor dem Kosovokrieg1997 Dissertation „Zwischen Kreml und Kanz­ler­amt. Wie Moskau mit der deutschen Einheit rang“2016–2018 Berater im Außenministerium1995–1999 Zentraler Arbeitsbereich im Planungsstab des Bundesministers der Verteidigung, ab 1997 Referatsleiter1990–1991 Referat Politische Analysen im Bundeskanzleramt

  32. 7

    (09) Krieg, Flucht – und Hilfe: Die Lage in der Ukraine (mit Klaus Dewald)

    „Krieg heißt, dass junge Männer sterben und alte Männer reden.“ Ein Satz des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt. Und wieder bewahrheitet er sich. Seit dem 24. Februar 2022 ist die Welt nicht mehr dieselbe. Der russische Präsident Putin hat die Ukraine überfallen, und das auf der Basis von Lügen: Er spricht immer wieder von Neo-Nazis, die in der Ukraine an der Regierung seien – und er meint damit unter anderem den ukrainischen Präsidenten Selenskyj, einen Juden.  Krieg in Europa, das ist die bittere Realität. Und wie immer im Krieg leiden die am meisten, die am wenigsten dafür können.  Hunderttausende Menschen fliehen vor Putins Bomben, gerechnet wird mit Millionen. Schon jetzt fehlt es an allen Ecken und Enden. Die Ukrainer sind dringend auf Hilfe aus dem Westen angewiesen. Hilfsorganisationen sind im Krisenmodus, die LKW mit Hilfsgütern rollen Richtung Osten. Nicolai Franz spricht mit Klaus Dewald, Leiter des Hilfswerks Gain, über seine Erfahrungen vor Ort, die Geschichte eines Konfliktes und wie Christen mit dem Krieg umgehen.

  33. 6

    (08) Helmut Kohl – wie er regierte, wie er glaubte, was er hinterlässt

    Helmut Kohl hat die Bundesrepublik geprägt wie kaum ein anderer. Er war Kanzler der Einheit, Katholik aus der Pfalz, und er brach in der Spendenaffäre das Gesetz. Darüber sprach Nicolai Franz mit Wolfgang Baake. Baake war Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP (heute: Christliche Medieninitiative pro), Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz – und hat Kohl oft getroffen. Ein Gespräch über Kohls Lieblingsplätzchen, Kanzleranrufe bei Kommunalpolitikern und Busfahrten durch Israel mit der Bibel in der Hand.

  34. 5

    (07) Und jetzt? Das Wahl-Spezial zur Bundestagswahl

    Jamaika oder Ampel? Laschet oder Scholz? Warum ist die AfD im Osten so erfolgreich? Und: Was bedeutet die Bundestagswahl eigentlich für Christen? In dieser Folge von „Glaube. Macht. Politik.“ diskutieren Anna Lutz, Martin Schlorke, Jonathan Steinert und Nicolai Franz von der PRO-Redaktion die wichtigsten Fragen nach der Wahl. Auch der Allianz-Politikbeauftragte Uwe Heimowski kommt zu Wort.Hier die Links zu den PRO-Interviews mit Politikern über ihren Glauben: Armin Laschet: https://www.pro-medienmagazin.de/religionsfreiheit-einzuschraenken-ist-etwas-anderes-als-eine-kneipe-zu-schliessen/ Markus Söder: https://www.pro-medienmagazin.de/markus-soeder-jesus-war-wohl-der-groesste-charismatiker-der-weltgeschichte/ Volker Beck: https://www.pro-medienmagazin.de/beck-im-pro-interview-ich-entschuldige-mich/ Annegret Kramp-Karrenbauer: https://www.pro-medienmagazin.de/akk-jeder-christdemokrat-sollte-sich-als-lebensschuetzer-verstehen/

  35. 4

    (06) Rechter Glaube? – Volker Münz (AfD)

    Die AfD polarisiert – auch unter Christen. Die einen sehen in ihr die Retterin christlich-abendländischer Werte, die anderen finden, dass die AfD von christlicher Ethik weit weg ist. Ein Gespräch mit AfD-Politiker Volker Münz darüber, warum die AfD in Sachen Lebensschutz konservativ ist, aber für eine äußerst restriktive Flüchtlingspolitik plädiert, warum sie Klimaschutz ablehnt – und ob er selbst weiter in der AfD bleiben könnte, wenn Björn Höcke Vorsitzender würde. News: https://www.pro-medienmagazin.de/ Jetzt durch den PROphetomat klicken: https://www.pro-medienmagazin.de/prophetomat/

  36. 3

    (05) Was die Ökopartei mit der Kirche verbindet – Konstantin von Notz (Grüne)

    Als Jugendlicher fand Konstantin von Notz zum Glauben, heute engagiert sich der Protestant in der ersten Reihe der Grünen. Grüne Politik und Christsein passen gut zusammen, ist von Notz überzeugt. Im Podcast spricht Nicolai Franz mit dem promovierten Juristen über viele Themen: Es geht vom Verhältnis der Grünen zur Kirche über die Stellung des Islam, von Schwangerschaftsabbrüchen über Sterbehilfe bis Klimaschutz. News: https://www.pro-medienmagazin.de/ Jetzt durch den PROphetomat klicken: https://www.pro-medienmagazin.de/prophetomat/ https://www.pro-medienmagazin.de/die-linkspartei-und-der-glaube-christine-buchholz-im-podcast/

  37. 2

    (04) Die Linkspartei und die Religion – Christine Buchholz (Die Linke)

    Christine Buchholz ist die dienstälteste Sprecherin für Religionspolitik – und die einzige, die nicht Kirchenmitglied ist. Im Podcast spricht sie darüber, was Marx und Engels über den Glauben sagten, warum sie Auslandseinsätze der Bundeswehr ablehnt – und warum ihre Partei für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen kämpft.News: https://www.pro-medienmagazin.de/ Jetzt durch den PROphetomat klicken: https://www.pro-medienmagazin.de/prophetomat/

  38. 1

    (03) Gott wirkt in der Geschichte – Hermann Gröhe (CDU)

    Hermann Gröhe wurde im Jahr des Mauerbaus geboren. Wie blickt er auf dieWiedervereinigung? Was ist Heimat für ihn? Betet er vor politischen Entscheidungen?Und beneidet er seinen Nachfolger an der Spitze des Gesundheitsministeriums, JensSpahn, um dessen Job während der Pandemie? Darüber spricht der CDU-Politiker indieser Podcast-Folge. News: https://www.pro-medienmagazin.de/Jetzt durch den #PROphetomat klicken: https://www.pro-medienmagazin.de/prophetomat/

  39. 0

    (02) Die Freiheit und die Christen – Benjamin Strasser (FDP)

    „Zur Freiheit hat uns Christus befreit“, das ist der Lieblingsbibelvers des Liberalen Benjamin Strasser. Der 34 Jahre alte Politiker darüber, ob die FDP wirklich so kirchenkritisch ist wie ihr Ruf, warum er gerne im Kirchenchor singt – und warum er findet, dass die FDP das Klima am besten retten kann.News: https://www.pro-medienmagazin.de/Jetzt durch den #PROphetomat klicken: https://www.pro-medienmagazin.de/prophetomat-start/

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