PODCAST
Grundrauschen
by Grundrauschen
Grundrauschen ist nicht nur der Name dieser Sendung, sondern auch ein Gefühl, das sich in Musik und mit ihr beschreiben lässt. Interessante Künstler_innen für queere Räume und subversive Nichtorte, ein musikalisches Kuriositätenkabinett aus allen Ecken der Welt - von ambientösen Atonalitäten über dystopische Klangexplorationen, sphärischen Techno und futuristischen Okkult bis hin zur nihilistischen Attitüde des Post-Punk. Christoph Benkeser stellt jeden dritten Dienstag im Monat die experimentell-obskuren Ausprägungen avantgardistischer Musik und deren Vertreter_innen in den Vordergrund dieser Sendereihe. Denn je größer die Verstärkung, umso deutlicher das Grundrauschen.Wir hören genau hin.Wünsche, Kritik oder einfach nur eine Anregung? Schreib mir unter: [email protected]
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Grundrauschen ohne Grund
Lieder und Musikanten und Geschichten aus Österreich https://grundrauschen.substack.com
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Der Grundrauschen Neujahrsempfang
https://grundrauschen.substack.com/
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Eine kritische Betrachtung des Klosteins
Der Klostein, oft übersehen und selten gewürdigt, spielt eine zentrale Rolle im alltäglichen Streben der Gesellschaft nach Reinheit und Ordnung. In einer Welt, in der Sauberkeit als Zeichen von Zivilisation und Fortschritt gilt, ist der Klostein ein unsichtbarer Held im Kampf gegen die Unordnung und den Verfall. Obwohl seine Existenz oft im Hintergrund bleibt, leistet er einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Hygienestandards. Der regelmäßige Duft eines Klosteins symbolisiert für viele Menschen ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle in einer ansonsten chaotischen Welt. So ist der Klostein mehr als nur ein Reinigungsmittel – er ist ein stiller Wächter unserer kollektiven Ansprüche an Hygiene und Komfort. Link: https://grundrauschen.substack.com
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Soundwalk-Klanginstallations-Performance WARSZAWA
Die Stadt als immersive Sound-Erfahrung, die das Verborgene hörbar macht: die feinen Nuancen des gegenwärtigen Zustands unserer Gesellschaft, von den unmerklichen Vibrationen des Vergangenen bis hin zum rhythmischen Puls des urbanen Lebens, das in den Adern der Stadt vibriert. Unter der künstlerischen Leitung des renommierten Sound-Klang-Choreografen Krzysztof Berserker und der bekannten Installations-Performance-Künstlerin Zaraz Helena entstehen unsichtbare Klangwelten, die den Raum durchdringen und eine intime Verbindung zwischen Mensch, Geschichte und Umgebung schaffen. Jeder Schritt, jedes Geräusch wird zu einem Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen sichtbarer und unsichtbarer Realität. Dieser vielfältige, subversive und eigenwillige Soundwalk verwandelt die Ästhetik der Stadt in eine zeitgenössische Symphonie aus Raum und Klang – ein Erlebnis, das die Wahrnehmung des Stadtraums neu definiert. Schließen Sie die Augen, öffnen Sie die Ohren. Und duschen Sie mit uns. https://grundrauschen.substack.com/ https://buttondown.email/zwischenraeume https://aniagleich.wixstudio.io/moanologues
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SCHIMANSKI im Grundrauschen
So, wieder mal ein Jahr geschafft. Hätt jetzt auch nicht viel länger dauern müssen. Also schenken wir uns den vorletzten Turbopunsch ein. Und schieben SCHIMANSKI ins Studio – hello, hello!
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Wirrbel live beim Salon skug 2023
Drei Frauen schenken sich fünf Achterl ein, auf die Ehre und so. Noch bevor sie sich zuprosten, haben sie ein neues Instrument gelernt. Harfe zum Beispiel. Oder Trompete. Ganz bestimmt aber Kontrabass. Nach dem zweiten Schluck singen die Wienerin, die Waldviertlerin und die Weitgereiste dann sogar dazu. Das ist sehr gut, weil die Drei einen Schmäh haben, aber den nervigen Sarkasmus weglassen, der sonst bei den Gfrasta mitschwingt, die von sich behaupten, ein bisschen Wienerlied zu machen. Eine Live-Aufnahme vom Salon skug am 1. Juli 2023 (Soundtechnik: Johann Redl) Links: https://grundrauschen.substack.com/
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Rauschen mit Marion Ludwig und Christoph Benkeser
Eine Stunde Grundrauschen aus der UFO-Landestation. Als Gast im Studio: Die Philosophin Ania Gleich.
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Vienna Underground Traxx im Live-Interview
Guten Tag, die Fahrkarten bitte! Vienna Underground Traxx kontrolliert seit 2019 die elektronische Musik in der Kernzone. Soll heißen: Ambient rauscht durch, House hält die U-Bahn auf, Techno rattert im Viervierteltakt. Der Head hinter VUT schaltet sich live ins Studio und plaudert mit uns über den Untergrund. Mit oder ohne Zonenticket. Links: https://viennaundergroundtraxx.bandcamp.com/album/besuchen-sie-die-kernzone-100 https://grundrauschen.substack.com/p/jaenner-2022
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Nella Lenoir im Live-Interview
Nella Lenoir ist Marion Ludwig. Die Künstlerin kommt aus Leipzig und macht Musik, für die man Jeff Bezos auf dem Weg ins All den Mittelfinger ins Gesicht schiebt. Mittlerweile lebt Ludwig in Wien. Und schaut für eine Stunde ins Studio. „MOONTRIP“ (2020) ist das Debütalbum von Nella Lenoir. https://soundcloud.com/nellalenoir Grundrauschen gibt’s im Newsletter >>> https://grundrauschen.substack.com
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Kontrolle und Leistung
Das optimierte Selbst und die verlorene Zukunft In einer Welt, die immer mehr am Arsch ist, muss man sich nicht nur physisch und psychisch fit halten, sondern flexibel sein, noch mehr Verantwortung übernehmen, niemals Nein sagen, jeden Tag dazulernen und permanent Content createn. Raum für negative Vibes? Is nüscht! Im Performance-Rausch, so die Versprechung der LinkedIn-Gurus, finde man sich selbst. Oder besser gesagt: das nach Optimierung strebende Selbst, das sich im Bemühen entwickle, die allerbeste Version seiner selbst zu erreichen. Das Selbst ist also mit einer grundsätzlichen Unvollständigkeit geschlagen, einem Zustand permanenter Nicht-Selbstverwirklichung, weil ihm immer etwas fehlt: eine wirksamere Selbststeuerung, eine gründlichere Selbsterkenntnis, mehr Sinn, mehr Engagement, größere Resilienz oder eine positivere Einstellung zum Leben. Egal, wie redlich man sich darum müht, sich selbst zur Optimierung zu formen – es gelingt nie ganz, weil es definitionsgemäß immer noch besser ginge, man immer noch vollständiger sein könnte und immer noch länger arbeiten müsste. Der Optimierungszwang krallt sich den Konsumdrang, der sich an den individuellen Bedürfnissen der Menschen ausrichtet – und umgekehrt. Wir hängen uns die Smart-Watch ums Handgelenk und treten an. Gegen unsere Freunde. Gegen unsere Feinde. Gegen uns Selbst. Ein Radio-Essay von Christoph Benkeser Sprecher*innen: Julia Grillmayr, Benjamin Stolz, Christoph Benkeser
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Starmania & Austropop als letzter österreichischer Nationalmythos?
Was ist am das typisch Österreichische, das »Identitätsstiftende« an einer Castingshow wie Starmania, das kulturelle Phänomene wie den Austropop zusammenhalten soll? Querverbindungen zum Begriff der Nation, das Fehlen einer Zukunftsvision und der Tiktokisierung des Öffentlich-Rechtlichen als Seismograph für den Zustand der österreichischen Popmusik. Ein Grundrauschen Radio-Essay von Christoph Benkeser und Benjamin Stolz. Literatur u.a. Ralf von Appen / Thorsten Hindrichs (Hg.) – One Nation Under a Groove – »Nation« als Kategorie populärer Musik (Transcript Verlag) Georg Seeßlen / Markus Metz – Kapitalistischer (Sur)realismus Das Manuskript zur Sendung findest Du im Newsletter zur Sendung. Meld dich einfach an oder schick ihn weiter.
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30 Jahre Underground – das skug Magazin feiert Jubiläum
Das österreichische Kultur-Magazin skug wird 30. Alfred Pranzl, der 1990 bei der Gründung dabei war und bis heute als Herausgeber tätig ist, spricht über seine Erfahrungen, die Veränderungen in der österreichischen Kulturszene und 30 Jahre subkulturellen Underground. Link: www.skug.at
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Im Porträt: Thomas Köner
Lieber das Nichts wollen, als nichts zu wollen – klangliche Leerstellen und unverortbare Offenheit in der Musik von Elektronikproduzent Thomas Köner „Kunst muss entweder Wert schaffen – oder sie ist nur eine Dienstleistung, die Unterhaltung impliziert“, sagt der deutsche Klangkünstler Thomas Köner. Die Musik des 1965 in Bochum geborenen Köner schafft Orte, die sich nicht mehr von Nicht-Orten unterscheiden, weil sie ihren imaginativen Mehrwert in der Durchdringung, in ihrer vollständlichen Transparenz und Offenheit, mit einer vollständigen Verschlossenheit verbinden. Bekannt als einer der Pioniere des düsteren Ambient-Genres, gelten Köners ersten Veröffentlichungen wie „Nunatak Gongamur“ oder „Permafrost“ als wegweisend. Seine audiovisuellen Arbeiten, die er unter anderem im Centre Pompidou oder im Museum für zeitgenössische Kunst im Montréal ausgestellt hat, haben eine ganze Generation von Klangschaffenden beeinflusst, indem sie Zufluchtsräume eröffnet, Wunschträume vermittelt, und Räume für Utopien und eine Zukunft geschaffen haben, die vergangen ist, bevor sie überhaupt begonnen hat.
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Grundrauschen: 30 Jahre Drexciya – Techno-Utopie in den Untiefen des Atlantiks
Wie die Detroit-Pioniere mit der Idee eine utopischen Unterwasserwelt den Techno revolutionierten Vor 30 Jahren hatte ein 19-jähriger High-School-Schüler in Detroit einen Traum. Begeistert vom Sound, den die Düsseldofer Elektronik-Pioniere um Kraftwerk ab den 70ern über den Atlantik funkten – und den ersten elektronischen Verzweigungen in der Motorcity durch Techno-Visionäre wie Juan Atkins und Derrick May, kam dem blutjungen Afroamerikaner James Stinson die Idee für Drexciya. Einem Projekt, das viel mehr war als die Musik, die in den darauffolgenden Jahren als unterkühlter Detroit-Techno aus den Klangmaschinen sprudeln sollte. Drexciya war die Neuerzählung einer Vergangenheit, eine schwarze Rebellion, ein Mythos um eine utopische Unterwasserwelt – und begeistert Elektronikfans auch viele Jahre nach dem Tod von Stinson auf der ganzen Welt. Drexciya veröffentlichten von 1992 bis 1997 eine Reihe von acht EPs auf verschiedenen Detroiter Labels wie Shockwave, Underground Resistance und Submerge, aber auch auf britischen Labels wie Aphex Twins Rephlex und das renommierte Warp Records. 1997 fanden die Veröffentlichungen von Drexciya mit der Compilation »The Quest« ihren Höhepunkt. Es kam zu einer Unterbrechung – den Research-Jahren. Von 1999 bis 2002 erschienen drei Alben unter dem Namen Drexciya, zwei beim deutschen Label Tresor und eines bei Clone sowie vier weitere Alben, die einer Reihe verschiedener Künstlernamen zugeschrieben wurden, die anscheinend mit dem Drexciya-Projekt verknüpft waren. Stinson nannte diese Verbindung „seven storms“, sieben Stürme in Form von sieben Platten. Ein Gespräch über Drexciya, das Projekt und den Mythos, mit dem Radiojournalisten und Musiksoziologen Heinrich Deisl.
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Grundrauschen: Cassette Culture Node. – Aus der musikalischen Einsamkeit in die subkulturelle Welt
Cassette Culture.Node in Wien Wolfgang Fadi Dorninger bringt seine Cassette Culture-Schaustellung nach Wien. Nachdem er im letzten Jahr in Linz sein Archiv geöffnet und Kassetten, Fanzines, Briefe und andere Sammelsurien aus über drei Jahrzehnten Kassettenkultur öffentlich ausgestellt hat, kommt diese Ausstellung Ende Mai in den 15. Bezirk. Ausstellungsort: Druckerei Resch, Rosinagasse 19, 1150 Wien Bis 27. Juni von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Rahmenprogramm 1 Donnerstag 6.6. von 19:00 – 22:00 Musik: Epileptic Media Nacht mit Nadeshda / Johnny Geiger Musik: Chra Rahmenprogramm 2 Donnerstag 13.6. von 19:00 – 22:00 Vortrag: „Artificial Intelligence und Musik“ – Dr. Thomas Grill (mdw Wien) Musik: Castelló und Grill Rahmenprogramm 3 Donnerstag 20.6. von 19:00 – 22:00 Vortrag: „Wie können informelle Netzwerke wie Cassette Culture eine Musikszene tragen“ – Wolfgang Dorninger Konzert: Tronstoner Konzert: Flip Floater (CH) Rahmenprogramm 4 Dienstag 25.6. von 19:00 – 22:00 Vortrag: „Zukunftsmusik. Chill, Focus & Relax — Is that it?“ – Moritz Pisk MA (IFK, Kunstuniversität Linz) Musik: Monochrome Bleu Link: http://www.base.at/ccnl/wien/
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Grundrauschen: Und immer dieser Lärm
Und immer dieser Lärm! Kai Ginkel über Noise, Leid und das Gefühl, einen Raum leer zu spielen Noise – das steht vor allem für rohen, diffusen Krach und unbarmherziges Rauschen. Grundrauschen begbt sich in dieser Sendung auf eine Spurensuche nach der Musik im Lärm. Zu Gast im Studio ist Kai Ginkel, promovierter Sozialwissenschafter und Experte für die soziologischen Abgründe der Noise-Musik.
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Grundrauschen: Was die BDS-Kampagne mit Musik zu tun hat
Wieso lassen sich Musiker*innen und Künstler*innen für eine antisemitische Kampagne instrumentalisieren? Die politische Kampagne BDS („Boycott, Divestment and Sanctions“) hat es sich zum Ziel gemacht, Israel zu isolieren. Drei Buchstaben, die sinnbildlich für etwas stehen, das von Gegnern als antisemitische Hetzkampagne bezeichnet wird und von Befürwortern wiederum als notwendige Maßnahme gegen die Politik des Staates Israel gerichtet ist. Wir diskutieren die umstrittenen Ziele dieser Kampagne, welche Künstler*innen sich aus welchen Gründen dafür aussprechen und wie man mit Idolen umgehen soll, die damit als Sprachrohre eines neuen, verwässerten Antisemitismus auftreten. Mit Lutz Vössing und Maurizio Massaro Moderiert von Christoph Benkeser
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Grundrauschen o94 Spezial: Donaufestival Diskurs Teil 4
Ein Gespräch zwischen Kultur- und Literaturwissenschafterin Eva Horn und dem Philosophen Armen Avanessian. Aufgenommen am 6. Mai im Kesselhaus in Krems im Rahmen des Donaufestival Diskursprogramms
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Grundrauschen o94 Spezial: Donaufestival Diskurs Teil 3
Ein Gespräch zwischen Kultur- und Medienwissenschafterin Karin Harrasser und Autor Hans-Christian Dany. Aufgenommen am 5. Mai im Kesselhaus in Krems im Rahmen des Donaufestival Diskursprogramms
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Grundrauschen o94 Spezial: Donaufestival Diskurs Teil 2
Der Kultur- und Medientheoretiker Tillmann Baumgärtel referierte am Sonntag, 29.4.2018 zur Ästhetik des Loops und der Wiederholung in Musik und Gesellschaft.
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Grundrauschen o94 Spezial: Donaufestival Diskurs Teil 1
Im Gespräch bei Christian Höller, am 28.4.2018 im Kremser Kesselhaus : Jens Balzer und Simon Reynolds
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Grundrauschen: Thomas Edlinger im Interview und Ausblick auf das Donaufestival 2018
In der April-Ausgabe von Grundrauschen wollen wir uns eine volle Stunde lang dem bevorstehenden Donaufestival widmen, das zwischen 27. April und 6. Mai an zwei viel versprechenden Wochenenden in Krems stattfinden wird. Seit 2005 ist das Donaufestival eines jener zentralistisch-punktuellen Festivitäten, die subversive Absurditäten und das utopische Experimentieren, das Ausprobieren klanglich-künstlerischer Kosmen in einen offenen Schmelztiegel aus postideologischen Zuständen aller Art einbettet. Im letzten Jahr übernahm der Kulturjournalist Thomas Edlinger erstmals die künstlerische Intendanz und Leitung dieses Festivals – und hat es, so viel lässt sich jetzt schon sagen, in neue Bahnen geleitet, ohne der grandiosen Vorarbeit des Teams um Thomas Zierhofer Kin in irgendeiner Weise Abbruch zu tun. In diesem Jahre beruft sich das Leitmotiv auf die »Endlose Gegenwart«. »Nichts endet wirklich, aber auch nichts beginnt neu«, heißt es da in der Ankündigung des Programmhefts. Wir sind getrieben von einem steten Drang nach Selbstoptimierung und Gewinnmaximerung; in gewisser Weise soll alles gleich, und letztlich doch alles anders, besser, optimierter sein – der nächste Klick ist der nächste Kick, nie zur Ruhe kommend auf einem ewigen Rausch der Sinne, dem Verlangen nach nichts anderem als purer Hedonie. Das Herausstechende, das Alleinige, das Kreative und Idiosynkratische wird, so scheint es zumindest, von einer Uniformität abgelöst, in der die Sphäre der Existenz auf ihre ökonomische Verwertbarkeit reduziert wird. Bedeutet das also, dass es immer weniger Raum für eben jenes Experimentelle, ungedacht Unvorhersehbare und Andere gibt, oder ist die Zukunft vielleicht doch noch nicht verloren?
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Grundrauschen #6 Mekongg im Studiogespräch + Elevate Rückblick
Die Wiener Band Mekongg veröffentlichte vor kurzem ihr selbstbetiteltes, sich irgendwo zwischen Kraut- und Postrock verortetes Album. Im Zuge ihrer Album Präsentation am 24. März im Fluc trifft Christoph Benkeser das Trio zum Studiogespräch. https://mekongg.bandcamp.com Mekongg + Sleepless (Support) am 24. März @ FLUC ———————————— Im zweiten Teil außerdem ein Rückblick auf das vergangene Elevate Festival in Graz. Dazu habe ich unter anderem ein Interview mit dem Akkordeonisten Mario Batkovic geführt. Einen ausführlichen Elevate Rückblick findet ihr auf skug.at
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Grundrauschen: SoundsQueer und Synth-Pop aus Wien
Zosia Holubowska und die Band Aviadoras im Interview Wer sich in letzter Zeit in der Schönbrunnerstraße (SSTR6), der Brunnengasse (AU) oder den diversen Szenelokalen unter den Gürtelbögen herumgetrieben hat, dem*r könnte die Band Aviadoras durchaus schon ein Begriff sein. Aviadoras, das sind Catalina Frieden und Xavier Scholz. Sie stehen für energetischen Synth-Pop aus dem umtriebigen Untergrund Wiens. Mit »Caminos« haben sie dieser Tage ihre zweite EP veröffentlicht. Christoph Benkeser trifft Aviadoras zum Studiogespräch. Außerdem im Studio: Zosia Holubowska, Musikerin, Sound-Designerin, Aktivistin und Gründerin des Projekts »SoundsQueer?«. Wir reden über safer spaces durch Musik und ihre anderen Projekte
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Grundrauschen: Peter Kutin und Florian Kindlinger zu Decomposition IV
Ein Gespräch mit Peter Kutin und Florian Kindlinger Ventil Records ist das avantgardistische Extrakt aus Utopie und Widerstand, ein kantiges, in jeglicher Hinscht die Grenzen elektronisch-experimenteller Musik verschiebendes Label aus Wien und kommenden Februar mit neuer Album Veröffentlichung vertreten. Auf ‘Decomposition IV‘ entlocken Peter Kutin und Florian Kindlinger einer Panzerglasscheibe Freuqenzen und Klänge, die in ihrer sonischen Geschlossenheit bedrohlich distanziert und abstrahiert klingen. Eine furiose Performance, zu der uns Peter Kutin und Florian Kindlinger im Studio-Gespräch etwas mehr erzählen werden. Album Präsentation: Kutin|Kindlinger live DecompositionIV am 30.1. im Rhiz
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Grundrauschen #4 A Vaporwave Christmas Story
A Vaporwave Christmas Story Zwischen Konsumkritik und Subkultur Der Jahreszeit geschuldet ist es wieder einmal Zeit um innezuhalten, sich schön und hübsch und fröhlich zu geben, aufs Christkind zu warten und sich besinnlich den letzten Glühwein über die Leber zu gießen. In voller Vorfreude wird noch einmal richtig die Konsumkultur hinter den Mond geschoßen, und das ganze Brimborium um das Fest aller Feste kann uns genüsslich und aus weiter Ferne völlig wurscht sein – natürlich nicht mit einer gewissen Süffisanz. Denn Weihnachten ist Konsumzeit und Konsumzeit ist böse. So wollen wir alle noch einmal näher rücken und dem Treiben lauschen, denn Grundrauschen gibt’s heuer nur noch einmal. Mit Vaporwave zu Weihnachten, na das hat sich wieder wer ausgedacht… Außerdem: Ein Gespräch mit dem französischen Künstler Nath Simon. https://contemporarytapes.bandcamp.com/album/vaporwave-christmas-story
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Grundrauschen #3 Memories Overlooked: A Tribute To The Caretaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Grundrauschen, dem experimentellen Musikformat auf Radio Orange. Wir verbringen die nächste Stunde in ungewohnter Zweisamkeit, zwischen dem Knarzen verrückender Stühle, dem schweren Nebel, der sich erdrückend dicht wie eine Decke über die Novembernächte legt und klanglichen Welten, die sich ganz als Hommage an den grandiosen Künstler Leyland Kirby verstehen. Dessen Projekt „The Caretaker“ nämlich verschreibt sich seit etlichen Jahren den ambientösen Abgründen des körperlichen und geistigen Verfalls, erforscht die Vielschichtigkeit menschlicher Reminiszenz, nostalgischer Gefühle und nicht zuletzt eine spezielle Ausprägsungsform einer gemeinhin als Demenz bekannten Gehirnerkrankung – jener der Anterograden Amnesie. Der leider viel zu früh von uns gegangene britische Kulturwissenschaftler Mark Fisher bezeichnete dieses Krankheitsbild in einem seiner letzten Bücher „Ghosts of my Life“ als symptomatischen Zustand der Postmoderne. „The past can’t be forgotten, the present can’t be remembered.“ Alte Erinnerungen bestehen fort, bleiben intakt und unauslöschlich während neue Bewusstseinsinhalte innerhalb kürzester Zeit wieder vergessen werden. Diesem Umstand folgt die Idee von The Caretaker, Musik zu schaffen, die in ihrer Melodie, in ihrer Struktur und ihrem Arrangement weder räumlich noch zeitlich zu fassen ist, die knisternd an Vergangene Zeiten erinnert, aber mit dem nächsten Stück auch schon wieder in der Ferne verhallt. In Anlehnung daran, an Mark Fisher und natürlich an das Schaffen eines Leyland Kerby alias The Caretaker, wurde vor kurzem von 100 KünstlerInnen eine ebenso große Anzahl an Stücken als Tribute-Zusammenstellung auf Bandcamp veröffentlicht, deren Erlös zu 100% der Alzheimer Association zugute kommen wird. Wir hören also in dieser nächsten Stunde einige Ausschnitte aus dieser wunderbaren, euch wärmstens ans Herz gelegten Sammlung aus verhallt leiernden und der Nostalgie in all ihrer Vergänglichkeit beipflichtenden Stücke. Support the artists: Memory Overlooked auf Bandcamp https://caretakertribute.bandcamp.com/album/memories-overlooked-a-tribute-to-the-caretaker Alle Erlöse kommen der Alzheimer Association zugute. Tracklist der Sendung: 1) Flown – I only want to talk 2) F nT sm – Full Bliss 3) Incarta’95 – Longing 4) Memoirs – Home 5) Diamondstein – Nickelodeon 6) reef frequent – Still drowning 7) anmlmthr – Church090829 8) Jacques le Boulanger – Begin the beguine 9) PZA – Mr. Grady, you were the caretaker here 10) Memoirs – The age of reason 11) Auberge – From Timbuktu to Portland, Maine. or Portland, Oregon for that matter 12) V-Tomo – The haze begins to fill the cracks 13) Ben Zimmerman – Olde school 14) Ancient Loops – Does your memory stray to a bright summer day 15) Jónó Mí Ló – La lutte 16) cubus – Even though the ground is steep we cannot fail to reach the sky 17) Aeon-Lost – The Colorado lounge 18) R0x4ry – Dance until our bodies drop 19) leaaves – It’s such a tragic world we leave behind
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Grundrauschen #2 Italian Occult Psychadelia
Die Thalassa Tapes und ein Gespräch über die römische Occult-Psychedelia Szene In dieser Sendung von Grundrauschen tauchen wir ein in den römischen Untergrund, hören Ausschnitte der Thalassa Tapes und führen ein Gespräch mit Toni Cutrone(NO=FI Recordings) über das gleichnamige Italian Occult Psychedelia Festival. # no borders, no nations, no genre limitations
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Grundrauschen stellt sich vor
Grundrauschen stellt sich vor Die erste Sendung von Grundrauschen und damit auch ein erster Überblick, was ihr von dieser Sendereihe in Zukunft erwarten dürft. Ausgefallene, experimentelle und nicht zuletzt auch dadurch interessante Musik aus allen Ecken dieser Welt und darüber hinaus. # no borders, no nations, no genre limitations
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Grundrauschen
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