PODCAST · health
HeinrichSchimpf’s Podcast
by heinrichschimpf
In meinen Podcasts geht es um seelische und körperliche Gesundheit. Mein Hintergrund ist meine langjährige Tätigkeit als Arzt und Psychoanalytiker.
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Abnehmen, Wege und Irrwege
In diesem Podcast nehme ich mir Zeit, vieles zusammenzutragen, was ich in den letzten 50 Jahren gelernt habe. Warum scheitern die meisten Diäten? Auf welche Weise kann man wirklich dauerhaft abnehmen? Was sind die wichtigsten Irrtümer? Menschen sind unterschiedlich, es gibt nicht den einen Weg für alle. Falls Du selbst keine Probleme mit dem Gewicht hast, leite den Podcast doch an Freunde weiter, die mit dem Thema kämpfen!
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Glucose kann dein Leben ruinieren
Was dich in dieser Folge erwartet: Der Lockstoff der Natur: Warum Fructose uns süchtig macht und was unser Haushaltszucker mit dem Überlebensinstinkt von Affen zu tun hat. Insulinresistenz erkennen: Über 50 % der Menschen sind betroffen – oft ohne es zu wissen. Heinrich berichtet von seinem Selbstversuch: Warum sogar drei Kilo Äpfel am Tag zum Problem werden können. Die Fett-Revolution: Warum Butter und Ölsardinen dein bester Freund beim Abnehmen sein können und wie du die „Zuckergier“ ein für alle Mal stoppst. Technik, die hilft: Wie ein kleiner Sensor am Arm (CGM) deine Ernährungsgewohnheiten innerhalb von 14 Tagen radikal verändern kann. Experten-Insights: Was wir von Dr. Boz und Dr. Robert Lustig über den „Hungerstoffwechsel“ lernen können. 🚀 JETZT ANMELDEN: Die Glucose-Challenge Willst du es nicht nur theoretisch wissen, sondern an deinem eigenen Körper erleben? Am 25. Mai startet unsere gemeinsame Glucose-Challenge! 14 Tage Live-Monitoring deines Blutzuckers. 2x wöchentlicher Austausch in der Gruppe: Wir analysieren gemeinsam deine Kurven. Kostenlos teilnehmen: Lerne deine individuellen Trigger kennen (Schlaf, Sport, Stress). So bist du dabei: Schreibe einfach eine kurze E-Mail an [email protected] oder besuche unsere kostenlose Gruppe auf Facebook. Highlights der Episode: „Ein Teelöffel Zucker im Blut ist genug – alles darüber hinaus versetzt den Körper in Alarmbereitschaft.“ „Fett macht nicht fett, es macht satt. Der wahre Feind ist der instabile Blutzuckerspiegel.“ Hör jetzt rein und verstehe endlich, wie dein Körper wirklich tickt! Links & Erwähnungen: Bücher: „Kalorie ist nicht gleich Kalorie“ Hardware: Abbott Libre 3 / Sibionics Sensoren Kontakt: [email protected]
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Bluthochdruck, Eure Kommentare, meine Antworten
🩺 Bluthochdruck & Hausarzt: Was Ihre Kommentare verraten! Warum verschreiben Ärzte oft nur Tabletten, statt die Ursache zu finden? Und wie viel Salz ist wirklich schädlich? In dieser Folge gehe ich direkt auf eure brennendsten Fragen und kritischen Kommentare aus der Community ein. Bluthochdruck (Hypertonie) ist in Deutschland Volkskrankheit Nummer eins. Doch das Gespräch beim Hausarzt ist oft kurz getaktet – Budgetierung und Zeitmangel verhindern häufig die tiefere Ursachendiagnostik. Als Arzt und Psychotherapeut werfe ich heute einen Blick hinter die Kulissen des Systems und zeige auf, warum Eigenverantwortung Ihr wichtigstes Werkzeug für ein gesundes Herz ist. 📝 Das erwartet Sie in dieser Folge: Die Salz-Lüge? Warum die WHO 6 Gramm empfiehlt, aber versteckte Quellen wie Brot uns oft einen Strich durch die Rechnung machen. Systemfehler Hausarzt: Warum das Honorarsystem ausführliche Beratungsgespräche "bestraft" und welche Alternativen Sie haben. Medikamente vs. Lebensstil: Ramipril, Valsartan & Co. – Wann sind sie nötig und welche Nebenwirkungen (wie Atembeschwerden oder Brustschmerz) ernst zu nehmen sind. Psychosomatik des Blutdrucks: Warum "unter Spannung stehen" wörtlich zu nehmen ist und welche Rolle Bewegung, Schlaf und Sozialkontakte spielen. Blutwerte & Monitoring: Warum ich jedem einen Glukosemonitor (ab 40 €) empfehle, um die eigene Stoffwechselgesundheit wirklich zu verstehen. 💡 Key-Takeaways für Ihre Gesundheit: Eigenverantwortung ist die beste Medizin: Verlassen Sie sich nicht blind auf Referenzwerte, die oft interessengeleitet gesenkt werden. Kennen Sie Ihre eigenen Zahlen. Ganzheitlicher Ansatz: Bewegung, gesunde Ernährung und ein stabiles soziales Umfeld senken den Blutdruck oft nachhaltiger als jede Pille. Hinterfragen statt schlucken: Informieren Sie sich bei Experten und Koryphäen (z. B. hier auf YouTube), um den medizinischen Alltag kritisch einordnen zu können. ⏭️ Kapitel / Timestamps: (Hier kannst du die Zeiten aus dem Video eintragen) 00:00 – Einleitung: Community-Feedback 01:15 – Wie viel Salz ist wirklich okay? 03:40 – Das Problem mit der Budgetierung beim Hausarzt 06:12 – Medikamente und ihre Nebenwirkungen 09:45 – Psychosomatik: Warum der Geist den Druck bestimmt 12:30 – Selbsthilfe: Glukosemonitoring & Lifestyle-Hacks 15:10 – Fazit: Gemeinsam zur Wahrheit 🔗 Links & Ressourcen: Kanal abonnieren: [Link zu deinem Kanal] Empfohlenes Video (Glukose): [Link einfügen] Kontakt für Anfragen: [Deine E-Mail/Website] 💬 Diskutieren Sie mit! Was sind Ihre Erfahrungen mit Blutdrucksenkern? Fühlen Sie sich von Ihrem Hausarzt gut beraten oder eher "abgefertigt"? Ich lese alle Kommentare und freue mich auf einen regen Austausch – denn nur durch Nachfragen finden wir die Wahrheit! Bleiben Sie gesund, Ihr Heinrich Schimpf 👤 Über diesen Kanal: Heinrich Schimpf bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Allgemeinmedizin, Psychosomatik und Psychotherapie zusammen. Hier erfahren Sie die Wahrheit hinter medizinischen Diagnosen und erhalten praktische Tipps für ein eigenverantwortliches, gesundes Leben – jenseits von Systemzwängen und Pauschalrezepten. Praxisadresse: Wartweg 49, 35392 Gießen, Deutschland #Bluthochdruck #Gesundheit #Hausarzt #MedizinKritik #LifestyleMedizin #BlutdruckSenken #HeinrichSchimpf #Psychosomatik
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Statine: Hier gehe ich auf die interessantesten Kommentare auf mein Podcast ein
💊 Statine im Kreuzfeuer: Zwischen Leitlinien, Nebenwirkungen und Pharma-Milliarden „Man muss doch irgendwas machen!“ – Ist dieser Satz der Grundstein für eine der lukrativsten Medikamentengruppen der Welt? Nach meinem letzten Video zum Thema Statine ist meine Kommentarspalte förmlich explodiert. Von dankbaren Berichten über abgesetzte Medikamente bis hin zu scharfer Kritik an meiner Skepsis war alles dabei. In dieser Episode nehme ich mir die Zeit, auf eure wichtigsten Fragen, Erfahrungen und auch auf die Vorwürfe einzugehen. Eines vorweg: Die Datenlage rund um die Cholesterinsenkung ist weitaus unsicherer, als es uns die 15-Milliarden-Euro-Industrie oft glauben lässt. Ich liefere euch hier keine endgültigen Wahrheiten, sondern eine ärztliche Einordnung aus über 50 Jahren Berufserfahrung. 🔍 Die Highlights dieses Community-Q&A: Evidenz vs. Marketing: Ist die Statin-Therapie wirklich so „sicher und effektiv“, wie oft behauptet wird? Wir beleuchten den Unterschied zwischen klinischen Studien und der realen Lebensqualität. Die dunkle Seite der Werte: Nebenwirkungen wie Muskelschmerzen, Impotenz und extremer Haarausfall sind keine Einzelfälle. Wann wird die „Laborwertkosmetik“ gefährlicher als der eigentliche Wert? Das LDL-Mysterium: Warum ein niedriger LDL-Wert nicht automatisch ein längeres Leben bedeutet und weshalb wir eigentlich über die Anzahl und Größe der Partikel sprechen müssten. Biochemie statt Tabletten: Ein tiefer Blick in den Stoffwechsel. Warum Zucker und Insulin die eigentlichen Treiber der Cholesterinproduktion in der Leber sind – und warum Eier und Fleisch oft zu Unrecht beschuldigt werden. Das Dilemma der Hausärzte: Warum es für Mediziner im Praxisalltag fast unmöglich ist, gegen den Strom der Leitlinien zu schwimmen, und warum Patienten oft lieber eine Pille nehmen, als ihre Ernährung umzustellen. 📈 Die wichtigsten Erkenntnisse aus euren Kommentaren: Eigenverantwortung ist der Schlüssel: Viele von euch haben Statine eigenständig ausgeschlichen und berichten von einer massiven Steigerung des Wohlbefindens. Doch Vorsicht: Solche Entscheidungen sollten idealerweise mit einem Arzt getroffen werden, der bereit ist, über den Tellerrand zu schauen. Lebensstil schlägt Pille: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Bewegung und Ernährung die Lebenserwartung und Lebensqualität massiv verbessern – im Gegensatz zu vielen medikamentösen Interventionen, die oft nur an Symptomen schrauben. Die Rolle der Psyche: Stress und das Hormon Cortisol spielen bei Gefäßerkrankungen eine oft unterschätzte Rolle. 🎙️ Ein Wort zur „Expertise“ und Kritik In den Kommentaren wurde mir vorgeworfen, ich sei „unverantwortlich“, weil ich Zweifel äußere. Ich sehe das anders: Gerade weil ich kein von der Pharmaindustrie finanzierter Forscher bin, kann ich die kritischen Fragen stellen, die im System oft untergehen. Medizin lebt vom Diskurs, nicht vom blinden Gehorsam gegenüber Richtlinien, die sich alle zehn Jahre ändern. Zeitstempel (Kapitel): 00:00 – Einleitung: Warum Statine so kontrovers sind 01:30 – „Evidenzbasiert“ oder gut vermarktet? 04:00 – Erfahrungsberichte: Impotenz, Muskelschmerzen & Haarausfall 08:20 – Laborwertkosmetik: Was sagt das LDL wirklich aus? 12:15 – Der Zusammenhang zwischen Zucker, Insulin und Cholesterin 17:45 – Warum Ärzte oft keine Wahl haben (Systemzwänge) 22:30 – Genetik vs. Lebensstil: Was können wir beeinflussen? 26:00 – Reaktionen auf Kritik: Expertise und Verantwortung 30:15 – Fazit: Jeder ist seiner Gesundheit Schmied Wie ist eure Erfahrung? Schluckt ihr Statine aus Überzeugung oder aus Angst? Habt ihr Nebenwirkungen bemerkt oder konntet ihr eure Werte durch Ernährungsumstellung korrigieren? Lasst uns die Diskussion sachlich und offen in den Kommentaren weiterführen! Abonniere den Kanal, um keine weitere Folge zur kritischen Medizin zu verpassen. Hinweis: Dieses Video spiegelt meine persönliche ärztliche Meinung wider und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Bitte setze Medikamente niemals ohne Rücksprache mit einem Fachmann ab. #Statine #Cholesterin #LDL #Herzinfarkt #Vorsorge #PharmaKritik #Stoffwechsel #Gesundheit #HeinrichSchimpf #MedizinDiskurs
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Die gefährlichste Krankheit unserer Zeit: 90% sind da nicht ganz gesund
n 🧬 Laborwerte verstehen: Warum „Normal“ nicht immer „Gesund“ bedeutet Haben Ihre Laborwerte wirklich Aussagekraft – oder wiegen sie Sie in falscher Sicherheit? In dieser Episode begrüßt Heinrich Schimpf erneut den Wiener Internisten und Stoffwechselexperten Dr. Marcus Franz. Gemeinsam blicken sie hinter die Kulissen der klassischen Blutbilder und erklären, warum die gängigen Normwerte oft irreführend sind. In einer Gesellschaft, die statistisch immer kränker und übergewichtiger wird, verschiebt sich der „Durchschnitt“ – doch das Optimum für Ihre Gesundheit sieht oft ganz anders aus. 🔍 Die Schwerpunkte dieser Folge: Der HbA1c-Check: Warum ein Wert von 5,8 bereits ein Alarmsignal sein kann und weshalb junge Menschen deutlich strengere Ziele verfolgen sollten als Senioren. Insulinresistenz erkennen: Warum der Nüchternblutzucker allein nicht reicht und weshalb der HOMA-Index die wichtigste Kennzahl für Ihren Zuckerstoffwechsel ist. Das LDL-Dilemma & ApoB: Cholesterin ist nicht gleich Cholesterin. Erfahren Sie, warum die Anzahl der Partikel (ApoB) entscheidender ist als die reine Menge an LDL und welche Rolle das oft übersehene Lipoprotein (a) spielt. Steinzeit-Körper im 21. Jahrhundert: Warum unser Stoffwechsel auf Phasen des Hungers und der maximalen Anspannung (Sprints) programmiert ist – und wie uns „Dauersnacking“ krank macht. Prävention statt Reparatur: Wie Sie durch Lebensstil-Modifikation, Intervallfasten (14–16 Stunden) und gezielte Bewegung eine Fettleber oder einen Prädiabetes umkehren können. 📈 Wichtige Learnings für Ihre Gesundheit: Eigenverantwortung: Verlassen Sie sich nicht nur auf das Kreuzchen im „Normbereich“. Hinterfragen Sie die Werte aktiv bei Ihrem Arzt. Früherkennung: Atherosklerose und Diabetes entwickeln sich über Jahrzehnte im Verborgenen. Die richtigen Marker (ApoB, Insulin) machen das Risiko frühzeitig sichtbar. Lifestyle als Medizin: Oft braucht es keine Statine oder Spritzen, sondern eine Anpassung der Essenspausen und kurze, intensive Belastungsreize. 🎙️ Über die Sprecher: Heinrich Schimpf nähert sich dem Thema aus der psychosomatischen Perspektive und teilt eigene Erfahrungen mit der kontinuierlichen Blutzuckermessung. Dr. Marcus Franz ist erfahrener Internist aus Wien und plädiert für eine individualisierte Medizin, die den Menschen und seine Familiengeschichte in den Mittelpunkt stellt. Zeitstempel (Kapitel): 00:00 – Begrüßung & Einführung 02:15 – Die wichtigsten Laborparameter (HOMA, Insulin, Blutfette) 05:30 – HbA1c: Optimalwerte vs. Labor-Durchschnitt 09:45 – Blutzucker-Selbstversuch: Die Falle der „gesunden“ Äpfel 12:50 – LDL, ApoB und das wahre Herzinfarkt-Risiko 18:30 – Das Problem unseres Gesundheitssystems (Vorsorge vs. Nachsorge) 22:15 – Individualisierte Medizin & Genetik 28:40 – Longevity-Hype vs. echte Gesundheitsorientierung 35:20 – Die Rolle von Cortisol und Stressabbau 40:15 – Praktische Tipps: Esspausen & Intervallfasten Hat Ihnen diese Folge geholfen? Dann abonnieren Sie den Kanal, lassen Sie ein Like da und schreiben Sie uns in die Kommentare: Welche Laborwerte wurden bei Ihnen zuletzt gemessen? Achten Sie auf Ihren HbA1c-Wert? Hinweis: Dieses Video dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Laborwerte und Therapieänderungen immer mit Ihrem behandelnden Arzt. #Stoffwechsel #Gesundheit #Insulinresistenz #ApoB #DiabetesPrävention #Laborwerte #Intervallfasten #Herzgesundheit #DrMarcusFranz #HeinrichSchimpf
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Schimpansen fressen ihre Jungen.... manchmal
1. Das Erbe von Jane Goodall und der Wandel des Chimpansen-Bildes Das Gespräch beginnt mit einer Reflexion über die historische Bedeutung von Gombe. Ursprünglich prägte Jane Goodall das Bild der Schimpansen als fürsorgliche, fast „bessere“ Wesen. Mütter investieren fünf Jahre in die Aufzucht eines Kindes, unterstützt durch die gesamte Familie. Doch nach etwa 15 bis 20 Jahren Forschung revidierte Goodall dieses Bild: Schimpansen haben, genau wie Menschen, eine dunkle, gewalttätige Seite. 2. Infantizid bei Schimpansen: Motive und Muster Das Phänomen der Kindstötung (Infantizid) bei Schimpansen ist kein Zeichen von „Wahnsinn“, sondern folgt biologischen Mustern: Weibliche Konkurrenz: Schimpansen-Gesellschaften sind patrilinear (Männer bleiben in ihrer Geburtsgruppe, Frauen wandern aus). Wenn eine neue Frau in ein Territorium einwandert, konkurriert sie mit den ansässigen Weibchen um Nahrung und Raum. Um die Konkurrentin zu vertreiben oder ihren Fortpflanzungserfolg zu verhindern, greifen ansässige Weibchen deren Junge an und töten sie teils sogar, um sie zu fressen. Territorialkriege: Männliche Schimpansen verteidigen ihre Grenzen aggressiv. Bei Zusammenstößen mit Nachbargruppen werden die Jungen der Konkurrenten gezielt getötet, um das gegnerische Territorium langfristig zu schwächen. Selektive Tötung durch Männchen: Männchen töten gelegentlich Jungen innerhalb der eigenen Gruppe, wenn sie (vermutlich über den Geruch oder den Zeitpunkt der Zeugung) erkennen, dass das Kind nicht von ihnen stammt. 3. Paviane: Ein gegensätzliches Sozialmodell Im Gegensatz zu Schimpansen leben Paviane in matrilinear geprägten Gruppen (Frauen bleiben zusammen, Männer wandern aus). Hier ist der Infantizid primär eine männliche Fortpflanzungsstrategie: Ein neu eingewandertes Männchen versucht, die Hierarchie zu erklimmen. Um die Weibchen schneller wieder empfängnisbereit zu machen, tötet er deren (nicht von ihm gezeugte) Jungen. Dies geschieht oft instinktiv in den ersten sechs Monaten nach der Einwanderung. 4. Intelligenz, Instinkt und die Tragik der Fürsorge Collins betont, dass Primaten nicht nur instinktgetrieben, sondern hochintelligent sind. Dies führt zu paradoxen Situationen: Geiselnahme: Pavianmännchen nutzen Jungen als Schutzschilde gegen Rivalen, da Angriffe auf Babys tabuisiert sind. Dabei nehmen sie den Tod des Kindes in Kauf. Übersteigerte Fürsorge: Die Schimpansen-Mutter „Gremlin“ verursachte versehentlich den Tod ihres Enkelkindes, weil sie es aus einem extremen (vielleicht missverstandenen) Schutzinstinkt vor einer Mörderin rettete, es dann aber der Mutter nicht zurückgab, bis es verhungerte. Fazit: Die Forschung in Gombe zeigt, dass das Sozialverhalten von Primaten eine komplexe Mischung aus tiefer Fürsorge und brutaler strategischer Gewalt ist – eine Erkenntnis, die Jane Goodall zu dem Schluss kommen ließ, dass Schimpansen uns „genau gleich“ sind.
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Gombe, wo Jane Goodall wirkte, Gespräch mit Dr. Antony Collins
Pioniergeist in Gombe – Dr. Anthony Collins und das Erbe Jane Goodalls 1. Von Schottland in den afrikanischen Busch Das Gespräch beginnt mit einer Zeitreise ins Jahr 1972. Anthony Collins, ein junger Zoologe aus Schottland, berichtet von seinem ungewöhnlichen Weg nach Gombe. Seine Ankunft war von einer glücklichen Fügung geprägt: Er kannte Jane Goodalls Mutter aus Schulzeiten, was ihm ein Interview in England verschaffte. Collins beschreibt den Kontrast zwischen der Erwartung steriler Wissenschaft in weißen Laborkitteln und der Realität in Tansania. Die Forscher in Gombe glichen eher „Commandos“ – raue, leidenschaftliche Menschen, die im dichten Wald und am Ufer des tiefen Tanganjikasees lebten. 2. Das Pavian-Projekt: Ein „offenes Buch“ der Natur Obwohl Collins ursprünglich wegen der Schimpansen kam, war dieses Projekt bereits überfüllt. Er übernahm das Pavian-Projekt, das von den Schimpansenforschern damals oft belächelt wurde. Doch Collins entdeckte schnell den einzigartigen Reiz dieser Arbeit. Während Schimpansen oft schwer im Wald zu verfolgen sind, boten die Paviane eine sich ständig entfaltende Geschichte direkt vor seinen Augen. Er lernte, jedes Individuum zu identifizieren – von der dominanten Matriarchin bis zum ausgestoßenen Neuling. Diese tiefe Beobachtung erlaubte es ihm, soziale Intrigen, Allianzen und Machtkämpfe in Echtzeit zu verstehen. 3. Matrilinearität und die Logik der Rangordnung Ein zentraler Aspekt des Gesprächs ist das Sozialgefüge der Paviane. Im Gegensatz zu Schimpansen ist ihre Gesellschaft matrilinear organisiert: Verwandte Weibchen bilden über Generationen hinweg das stabile Rückgrat der Gruppe. Kooperation durch Hierarchie: Um riskante Kämpfe und Verletzungen zu vermeiden, halten Paviane eine strikte Rangordnung ein. Ein niedrigrangiges Tier gibt Futter (wie Fleisch oder Pilze) kampflos an ein höheres ab. Dies ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine hocheffektive Strategie zur Konfliktvermeidung, die der gesamten Gruppe dient. Gemeinsame Verteidigung: Paviane sind Meister der Kooperation. Collins berichtet, dass eine Gruppe von Männchen sogar in der Lage ist, einen Leoparden – ihren gefährlichsten Fressfeind – gemeinsam in die Flucht zu schlagen oder zu töten. 4. Jane Goodall: Die Kunst der Beobachtung Collins gibt einen intimen Einblick in die Zusammenarbeit mit Jane Goodall. Sie war keine autoritäre Leiterin, sondern eine „Inspiratorin“. Zweimal im Jahr kam sie für intensive Treffen nach Gombe. Ihr Ansatz war revolutionär: Sie ermutigte ihre Mitarbeiter, Theorie und Lehrbücher beiseitezulegen. Ihr wichtigstes Credo lautete: „Frag nicht den Professor – schau das Tier an. Die Paviane werden dir die Antwort geben.“ Diese Freiheit im Denken prägte eine ganze Generation von Wissenschaftlern. English: The Road to Gombe – Anthony Collins and the Life of Baboons 1. From Scotland to the Rift Valley (1972) The interview opens with Dr. Anthony Collins reflecting on his arrival at the Gombe Stream Research Center in 1972. A fresh graduate from Scotland, his path to working with Jane Goodall was a stroke of serendipity involving a connection to Jane’s mother. Collins highlights the rugged reality of field research. Moving away from the image of the "scientist in a white lab coat," he found a team of "field commandos"—dedicated individuals living in the bush, navigating the steep mountains and forests surrounding Lake Tanganyika. 2. Choosing Baboons: Finding the Extraordinary in the Everyday Collins initially intended to study chimpanzees, but since that project was fully staffed, he joined the baboon research team. At the time, baboon research was seen as the "easier," less charismatic alternative to tracking chimps. However, Collins soon realized that the visibility of baboons offered an unparalleled "unfolding story." By identifying each individual and their family ties, he could observe a constant stream of social interactions, alliances, and political maneuvers that textbooks could never fully capture. 3. Social Intelligence: Matrilineal Bonds and Conflict Resolution A core theme of the discussion is the distinct social organization of baboons. Unlike the male-bonded chimpanzees, baboon troops are built around stable maternal lineages. The Power of Hierarchy: Collins explains that baboons use a strict dominance hierarchy as a regulatory tool. To avoid the high cost of physical injury, lower-ranking individuals often yield resources like food to higher-ranking ones. This system ensures group stability and minimizes life-threatening conflicts. Collective Defense: Baboons exhibit extraordinary cooperation when facing predators. Collins notes that a group of males can successfully fend off or even kill a leopard, showcasing the strength of their social cohesion. 4. Mentorship Under Jane Goodall: "Ask the Animals" The interview provides a rare glimpse into Jane Goodall’s leadership style. Collins describes her as an "inspirer of thought" who provided her team with immense intellectual freedom. She encouraged researchers to trust their own observations over established academic theories. Her fundamental advice—to look at the animals for answers rather than relying on professors or books—remains the hallmark of the Gombe methodology. She was respectful of alternative ideas, fostering an environment where the animals themselves remained the ultimate authority. Conclusion This segment of the interview underscores that primate research is not just about data collection, but about understanding the "story" of life in the wild. For Collins, the baboons provided a window into complex social dynamics that mirror our own, rooted in a balance between individual ambition and group cooperation. 1. Das Erbe von Jane Goodall und der Wandel des Chimpansen-Bildes Das Gespräch beginnt mit einer Reflexion über die historische Bedeutung von Gombe. Ursprünglich prägte Jane Goodall das Bild der Schimpansen als fürsorgliche, fast „bessere“ Wesen. Mütter investieren fünf Jahre in die Aufzucht eines Kindes, unterstützt durch die gesamte Familie. Doch nach etwa 15 bis 20 Jahren Forschung revidierte Goodall dieses Bild: Schimpansen haben, genau wie Menschen, eine dunkle, gewalttätige Seite. 2. Infantizid bei Schimpansen: Motive und Muster Das Phänomen der Kindstötung (Infantizid) bei Schimpansen ist kein Zeichen von „Wahnsinn“, sondern folgt biologischen Mustern: Weibliche Konkurrenz: Schimpansen-Gesellschaften sind patrilinear (Männer bleiben in ihrer Geburtsgruppe, Frauen wandern aus). Wenn eine neue Frau in ein Territorium einwandert, konkurriert sie mit den ansässigen Weibchen um Nahrung und Raum. Um die Konkurrentin zu vertreiben oder ihren Fortpflanzungserfolg zu verhindern, greifen ansässige Weibchen deren Junge an und töten sie teils sogar, um sie zu fressen. Territorialkriege: Männliche Schimpansen verteidigen ihre Grenzen aggressiv. Bei Zusammenstößen mit Nachbargruppen werden die Jungen der Konkurrenten gezielt getötet, um das gegnerische Territorium langfristig zu schwächen. Selektive Tötung durch Männchen: Männchen töten gelegentlich Jungen innerhalb der eigenen Gruppe, wenn sie (vermutlich über den Geruch oder den Zeitpunkt der Zeugung) erkennen, dass das Kind nicht von ihnen stammt. 3. Paviane: Ein gegensätzliches Sozialmodell Im Gegensatz zu Schimpansen leben Paviane in matrilinear geprägten Gruppen (Frauen bleiben zusammen, Männer wandern aus). Hier ist der Infantizid primär eine männliche Fortpflanzungsstrategie: Ein neu eingewandertes Männchen versucht, die Hierarchie zu erklimmen. Um die Weibchen schneller wieder empfängnisbereit zu machen, tötet er deren (nicht von ihm gezeugte) Jungen. Dies geschieht oft instinktiv in den ersten sechs Monaten nach der Einwanderung. 4. Intelligenz, Instinkt und die Tragik der Fürsorge Collins betont, dass Primaten nicht nur instinktgetrieben, sondern hochintelligent sind. Dies führt zu paradoxen Situationen: Geiselnahme: Pavianmännchen nutzen Jungen als Schutzschilde gegen Rivalen, da Angriffe auf Babys tabuisiert sind. Dabei nehmen sie den Tod des Kindes in Kauf. Übersteigerte Fürsorge: Die Schimpansen-Mutter „Gremlin“ verursachte versehentlich den Tod ihres Enkelkindes, weil sie es aus einem extremen (vielleicht missverstandenen) Schutzinstinkt vor einer Mörderin rettete, es dann aber der Mutter nicht zurückgab, bis es verhungerte. Fazit: Die Forschung in Gombe zeigt, dass das Sozialverhalten von Primaten eine komplexe Mischung aus tiefer Fürsorge und brutaler strategischer Gewalt ist – eine Erkenntnis, die Jane Goodall zu dem Schluss kommen ließ, dass Schimpansen uns „genau gleich“ sind. Summary: Infanticide an
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Was ist los im Iran? Perham erzählt seine Perspective als junger Exil- Iraner
Podcast-Episode: Israel, Iran und der Fall der Mullahs – Ein Insider-Blick In dieser intensiven Doppelfolge begrüßt Heinrich Schimpf den politisch engagierten Parham, der vor 17 Jahren mit seinen Eltern aus Persien (Iran) nach Deutschland kam. Was als Diskussion über den Nahostkonflikt begann, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Analyse über geopolitische Machtverschiebungen, die Rolle westlicher Werte und den dramatischen Umbruch im Iran. Parham, der sich selbst als säkular bezeichnet, teilt seine persönliche Wandlung: vom neutralen Beobachter hin zu einem entschlossenen Kritiker des islamistischen Terrors und Unterstützer Israels. Die Kernthemen dieser Folge: Israel & Palästina – Der 7. Oktober als Zäsur: Warum Parham seine Meinung nach dem Angriff der Hamas revidiert hat und wie er die "Propagandaschlacht" an westlichen Universitäten (Stichwort: Katar-Gelder) bewertet. Die "Operation Epic" & das Ende eines Regimes: Eine detaillierte Besprechung der jüngsten militärischen Entwicklungen (Februar/März 2026). Parham berichtet über die gezielten Schläge gegen die Führung der Mullahs, den Tod von Ali Khamenei und die Übernahme der strategisch wichtigen Insel Chark. Wirtschaftlicher Genickbruch: Die Bedeutung der 100%igen Lufthoheit der USA und Israels sowie die Kontrolle über die iranischen Ölexporte als Ende der Terrorfinanzierung für Hamas, Hisbollah und Huthis. Die Illusion der Diplomatie: Eine kritische Rückschau auf den Nuklear-Deal und die Frage, warum Milliardenbeträge an "Entwicklungshilfe" letztlich in Kamikaze-Drohnen und regionale Destabilisierung flossen. Persien vs. Islamismus: Ein Einblick in die säkulare Identität vieler Exil-Iraner und ihre Hoffnung auf eine Rückkehr zur Individualfreiheit unter Führung des Kronprinzen Reza Pahlavi. Plädoyer für westliche Stärke: Warum Antiamerikanismus und falsche Rücksichtnahme auf das Völkerrecht gegenüber terroristischen Akteuren laut Heinrich und Parham den Frieden gefährden. Ein mutiges Gespräch über Fakten gegen Emotionen, die Notwendigkeit militärischer Entschlossenheit und die Vision eines befreiten, säkularen Nahen Ostens. Diskurs erwünscht! Heinrich und Parham laden explizit zum Streitgespräch ein. Ob Sie die Sichtweise der "Free Palestine"-Bewegung teilen, den Westen kritisch sehen oder eine völlig andere Meinung zur Lage im Iran haben: Wir freuen uns auf einen sachlichen, argumentativen Austausch. Zeigen Sie Gesicht – denn klares Denken ist die Basis der Gesundheit.
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Darf sich Israel verteidigen?
Podcast-Episode: Israel & Palästina – Zwischen historischer Erfahrung und aktueller Krise In dieser Episode begrüßt Heinrich Schimpf einen besonderen Gast: Parham. Was als potenziell kontroverses Streitgespräch über den Nahostkonflikt geplant war, entwickelt sich zu einer tiefgründigen Analyse über die Realitäten vor Ort, die Macht der Propaganda und die historische Verantwortung. Heinrich, der den Konflikt bereits seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 verfolgt, trifft auf Parham, der ursprünglich aus dem Iran stammt und seine Sichtweise nach den Ereignissen des 7. Oktober durch intensive Eigenrecherche grundlegend revidiert hat. Die Kernthemen des Gesprächs: Persönliche Wendepunkte: Warum Parham nach dem Besuch einer Pro-Palästina-Demo begann, die Narrative der Hamas zu hinterfragen. Das Recht auf Selbstverteidigung: Eine Einordnung der israelischen Militäroperationen und die schwierige Abwägung zwischen Sicherheit und zivilen Opfern. Der Propagandakrieg: Wie globale Akteure (von historischen KGB-Kampagnen bis hin zu aktuellen Finanzierungen durch Katar) die öffentliche Meinung an westlichen Universitäten und in den Medien beeinflussen. Gaza unter der Hamas: Die Zweckentfremdung internationaler Hilfsgelder für Tunnelbau und Waffen statt für die zivile Infrastruktur. Zukunftsperspektiven: Die Bedeutung der Abraham-Abkommen und die Rolle der arabischen Golfstaaten im Kampf gegen den islamistischen Terror. Ein reflektiertes Gespräch, das über die üblichen Schlagworte hinausgeht und versucht, die komplexen geopolitischen Zusammenhänge verständlich zu machen. Aufruf zum Dialog: Wir wissen, dass dieses Thema polarisiert. Heinrich und Parham laden ausdrücklich dazu ein, in den Austausch zu treten – auch und gerade bei abweichenden Meinungen. Sachliche Argumente sind in diesem Diskurs herzlich willkommen.
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Sterbebegleitung in der Praxis
Autonomie am Lebensende: Ein Diskurs über Sterbehilfe und das „Gießener Modell“ In einem tiefgreifenden Dialog erörtern der Arzt und Psychotherapeut Herr Schimpf und der Rechtsanwalt Herr Rudolph die komplexen Facetten der Freitodbegleitung in Deutschland. Das Gespräch verknüpft medizinische Erfahrung mit juristischer Expertise und beleuchtet die ethischen Herausforderungen eines selbstbestimmten Lebensendes. 1. Biografische Wurzeln und Motivation Das Thema Sterbehilfe ist für beide Protagonisten tief in ihrer Berufsbiografie verwurzelt. Herr Schimpf berichtet, dass er bereits als Medizinstudent mit dem Sterbewunsch von Patienten konfrontiert wurde – ein Thema, auf das die klassische ärztliche Ausbildung bis heute kaum vorbereitet. In der täglichen Praxis ist die Differenzierung zwischen einem ernsthaften Suizidwunsch und einer situativen rhetorischen Äußerung oft schwierig. Herr Rudolph erläutert seinen Weg zum assistierten Suizid über seine Mutter, die bereits in den 1990er Jahren Mitglied in der DGHS (Deutsche Gesellschaft für humanes Sterben) war. Diese familiäre Auseinandersetzung prägte sein heutiges Engagement. Seit der historischen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2020 ist er als juristischer Freitodbegleiter tätig, um Menschen einen würdevollen Abschied in der Heimat zu ermöglichen. 2. Der rechtliche Rahmen: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts Ein zentraler Pfeiler des Gesprächs ist die juristische Neubewertung durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) vom Februar 2020. Herr Rudolph betont die Tragweite dieses Urteils für die Autonomie am Lebensende: Persönlichkeitsrecht: Das Gericht leitet aus der Menschenwürde ein umfassendes Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben ab. Straffreiheit der Beihilfe: Da die Selbsttötung in Deutschland nicht strafbar ist, kann auch die Beihilfe dazu – also die Bereitstellung der Mittel – nicht sanktioniert werden. Voraussetzungen: Die Entscheidung muss autonom, wohlüberlegt und frei von äußerem Druck sowie akuten psychischen Störungen getroffen werden, welche die Urteilsfähigkeit einschränken könnten. 3. Das „Gießener Modell“ der praktischen Umsetzung Herr Rudolph beschreibt detailliert das Verfahren einer begleiteten Selbsttötung, wie es als „Gießener Modell“ praktiziert wird. Dieses Vorgehen folgt einem strengen Vier-Augen-Prinzip zwischen Mediziner und Jurist: Vorbereitung: Nach einem Antrag bei der DGHS prüfen die Begleiter medizinische Unterlagen und evaluieren bei Hausbesuchen die soziale Umgebung sowie die kognitive Entscheidungsfähigkeit. Der medizinische Akt: Ein Arzt legt einen venösen Zugang. Das Sterbemittel Thiopental wird angeschlossen, doch die entscheidende Tatherrschaft liegt beim Patienten: Er muss das Rädchen an der Infusionsleitung selbst aufdrehen. Rechtliche Absicherung: Der Vorgang wird lückenlos dokumentiert. Nach dem Tod wird die Kriminalpolizei informiert, um Fremdverschulden durch die lückenlose Protokollierung zweifelsfrei auszuschließen. 4. Demografie und Motive: Warum Menschen gehen wollen Die Analyse der Sterbewünsche korrigiert gängige Klischees. Nicht primär körperliche Schmerzen, sondern psychosoziale Faktoren sind oft ausschlaggebend: Lebenssattheit: Viele Klienten über 70 empfinden eine tiefe Müdigkeit gegenüber dem Leben, wenn Mobilität und Sinne schwinden. Einsamkeit: Der Verlust des Lebenspartners wiegt oft schwerer als körperliche Gebrechen. Multiple Erkrankungen: Nur etwa 10 % der Fälle betreffen schwere, austherapierte Leiden wie Krebs. 5. Prävention und die Kraft der Gemeinschaft Trotz der Befürwortung der Freitodbegleitung betonen beide die Wichtigkeit der Suizidprävention. Herr Schimpf bringt seine Erfahrung mit Selbsthilfegruppen ein und vertritt die Ansicht, dass Gemeinschaft Einsamkeit lindern und Suizidgedanken transformieren kann. Die Freitodbegleiter agieren nicht dogmatisch; das Aufzeigen medizinischer Perspektiven führt oft dazu, dass Menschen von ihrem Sterbewunsch Abstand nehmen und zurück zu einer gesteigerten Lebensqualität finden. 6. Gesellschaftliche und institutionelle Kritik Im Dialog wird deutliche Kritik an bestehenden Strukturen geübt. Herr Schimpf bemängelt den fehlenden Mut in der Ärzteschaft, während Herr Rudolph Hausverbote für Sterbebegleiter in konfessionellen Pflegeheimen (z. B. Caritas) als unzeitgemäß und widersprüchlich zum Patientenwillen kritisiert. 7. Fazit: Die beruhigende Wirkung der Option Das Gespräch schließt mit einer philosophischen Note: Das Wissen um eine „Notbremse“ nimmt die Angst vor dem Alter. Ziel ist eine Sterbekultur, die sich am sokratischen Ideal orientiert – ein Abschied in Würde, im Kreise von Angehörigen, ohne die Angst vor einem qualvollen Ende.
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Miriam Hoff: Die Therapeutin und Miss Germany im Interview über Erste Liebe
Zusammenfassung: Erste Liebe Ein Gespräch zwischen Heinrich Schimpf und Miriam Hoff In diesem tiefgreifenden Dialog reflektieren der erfahrene Arzt und Analytiker Heinrich Schimpf und die Psychotherapeutin sowie Autorin Miriam Hoff (bekannt als „Die Punkttherapeutin“) über die Herausforderungen des Heranwachsens. Im Zentrum stehen dabei die Themen Body Shaming, die erste Liebe und die fundamentale Bedeutung der therapeutischen Bindung als heilendes Element. 1. Die Fragilität des Selbstbildes im Jugendalter Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf der Diskrepanz zwischen objektiver Erscheinung und subjektivem Erleben. Miriam Hoff berichtet aus ihrer Praxis von einer Zunahme an Essstörungen (Anorexie, Bulimie) und Körperschema-Störungen bei jungen Mädchen. Auffällig ist, dass oft gerade jene Jugendlichen, die gesellschaftlichen Schönheitsidealen entsprechen, unter massiven Selbstzweifeln leiden. Schimpf ergänzt dies durch eine persönliche Perspektive: Er schildert, wie seine eigene Körpergröße von 1,63 m zeitweise ein erhebliches Hindernis in seinem Selbstempfinden darstellte. Dies verdeutlicht, dass Unsicherheiten über den eigenen Körper – unabhängig vom tatsächlichen Aussehen – tiefgreifende narzisstische Erschütterungen auslösen können, die oft in der Kindheit wurzeln. 2. Therapeutische Ansätze: Spiegelung und Containing Miriam Hoff erläutert ihr therapeutisches Vorgehen, das primär tiefenpsychologisch fundiert ist, jedoch verhaltenstherapeutische Elemente (wie Gedankenstopps) integriert. Beziehungsarbeit: Das zentrale Wirkprinzip ist nicht das bloße Abarbeiten von Manualen, sondern die therapeutische Beziehung selbst. Korrigierende Erfahrung: Viele Jugendliche haben in der frühen Kindheit keine adäquate positive Spiegelung durch die Eltern erfahren. Die Therapeutin übernimmt hier eine „Nachbeederung“: Durch bedingungslose Annahme und das Prinzip des Containings bietet sie den Patienten die „glänzenden Augen“, die für die Entwicklung eines stabilen Selbstwerts essenziell gewesen wären. Glaubwürdigkeit: Hoff nutzt ihre eigene Biografie als ehemalige Miss Germany und Model strategisch. Wenn sie Patienten ihre Attraktivität spiegelt, besitzt dies eine besondere Authentizität, die den Jugendlichen hilft, ihre „Defizit-Brille“ abzusetzen. 3. Der Umgang mit realen körperlichen Einschränkungen Ein besonders bewegender Teil des Gesprächs widmet sich Patienten, die tatsächlich mit objektiven körperlichen Benachteiligungen kämpfen. Schimpf berichtet von einer Patientin mit Facies Leontina (schwerste Akne-Vernarbung), bei der die Therapie darin bestand, Trauer und Resignation zu überwinden, um trotz der Entstellung ein lebenswertes Leben zu führen. Miriam Hoff ergänzt dies durch Erfahrungen mit körperlich behinderten Jugendlichen. Hier ist die therapeutische Herausforderung besonders groß, wenn Themen wie die erste Liebe und die Partnerwahl relevant werden. Die Realität der sozialen Ausgrenzung (z.B. beim Tanzkurs) kann nicht wegdiskutiert werden. Stattdessen muss der Fokus auf die inneren Werte – Kreativität, Musikalität, Charakter – gelenkt werden, um ein „Grundgerüst des Selbstwertes“ zu bauen, das über das Äußere hinausgeht. 4. Partnerwahl und der Einfluss moderner Medien Die Gesprächspartner kritisieren die moderne Tendenz, Menschen nach rein messbaren äußeren Kriterien zu bewerten (das „1 bis 10“-Schema). Medialer Druck: Social Media suggeriert eine Normalität von Perfektion (keine Poren, kein Fett, perfektes Haar), die in der Realität kaum existiert. Authentische Begegnung: Schimpf verweist auf die Bedeutung, Partner im natürlichen Umfeld (Schule, Arbeit, Uni) kennenzulernen. Dort wird der Mensch in seiner Gesamtheit – Mimik, Sprache, Interaktion – wahrgenommen, was die Fixierung auf isolierte optische Merkmale mindert. 5. Retrospektive: Jugendlicher Druck vs. reife Gelassenheit Interessante Unterschiede zeigen sich in der persönlichen Rückschau. Während Miriam Hoff die Jugendjahre (15–20) als magische Zeit der „Knospen“ und unbeschwerten Verliebtheit in Erinnerung hat, beschreibt Dr. Schimpf diese Phase als eine Zeit des enormen Drucks und der Versagensängste, insbesondere im Hinblick auf sexuelle Begegnungen. Für Schimpf waren die letzten 25 Jahre – geprägt durch eine stabile Partnerschaft und die Familie – die glücklichsten. Diese Differenz verdeutlicht, dass die „erste Liebe“ sowohl ein Geschenk als auch eine schmerzhafte Entwicklungsaufgabe sein kann. 6. Ratschläge an das jüngere Ich Zum Abschluss formulieren beide Therapeuten wertvolle Ratschläge für junge Menschen: Miriam Hoff: Mehr Mut zum Genuss, weniger Angst vor Zurückweisung. Man sollte sich klarmachen, dass das Gegenüber oft die gleichen Ängste teilt. Heinrich Schimpf: Mehr Gelassenheit und weniger Glauben an die Prahlereien Gleichaltriger. Vor allem betont er die Wichtigkeit, das Sprechen über Gefühle zu lernen – eine Fähigkeit, die seiner Generation oft fehlte. Fazit Das Gespräch unterstreicht, dass Psychotherapie weit mehr ist als Symptombehandlung. Sie ist ein Raum für korrigierende Beziehungserfahrungen, der es ermöglicht, den Blick von vermeintlichen äußeren Makeln auf den inneren Kern zu lenken. Ob durch Miriam Hoffs neues Buch „Mindset Detox“ oder Schimpfs Reflexionskarten – das Ziel bleibt die Stärkung des Selbstwerts in einer Welt, die zunehmend auf Oberflächlichkeiten fixiert ist.
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10 Nahrungsmittel, die Dich krank machen
10 NAHRUNGSMITTEL, DIE DICH KRANK MACHEN – Die Wahrheit über Kohlenhydrate und Deine Gesundheit WARNUNG: Was Du isst, entscheidet über Deine Gesundheit und Lebensdauer! In diesem Video enthülle ich die 10 Nahrungsmittel, die ich persönlich als erstes weglassen würde – und warum sie für mindestens 60% der vorzeitigen Todesfälle mitverantwortlich sein könnten. Es geht um mehr als nur Kalorien: Es geht um Kohlenhydrate, die Hauptursache für Übergewicht, Entzündungen und Insulinresistenz.❓ Warum Kohlenhydrate das größte Problem sind Unser menschlicher Körper ist evolutionär nicht auf die Mengen an Kohlenhydraten eingerichtet, die wir heute konsumieren. Pflanzen wie Weizen und Soja oder Obst in seiner heutigen Form gab es in der Steinzeit nicht. Wir haben nur ca. 3 Gramm Zucker in 5 Litern Blut. Eine Mahlzeit mit 100g Kohlenhydraten überfordert den Mechanismus. Das Ergebnis: Dein Körper muss mit Insulin gegensteuern. Wenn dieser Mechanismus überlastet ist, führt es zur Einlagerung von Fett – auch in der Leber – und zu chronischen Entzündungen. Meine persönliche Top 10 (Der Reihenfolge nach) Dies ist die Liste der Nahrungsmittel, auf die ich selbst am leichtesten verzichten würde, weil sie am schnellsten und stärksten den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben. Zuckerhaltige Getränke: Dazu zählen Softdrinks, alkoholische Getränke und Fruchtsäfte. Letztere schädigen zusätzlich die Leber auf direkte Weise. Süßigkeiten: Der offensichtliche Zuckerlieferant. Weißbrot / Süßes Gebäck: Hoch verarbeitete Kohlenhydrate, die schnell den Blutzucker ansteigen lassen. Reis & Nudeln: Gilt auch für diese Klassiker der Kohlenhydrat-Ernährung. Fast Food (z.B. Hamburger): Eine Kombination aus ungesunden Kohlenhydraten und schlechten Fetten. Kartoffeln & Chips: Obwohl gekühlte Kartoffeln durch stabile Stärke den Anstieg etwas verlangsamen können, sind sie in der Regel problematisch. Cornflakes und Ähnliches: Erfolgreich als gesund vermarktet, sind sie dennoch ein starker Blutzuckertreiber. Vollkornbrot: Eine Illusion! Oft enthält es kaum Pflanzenfasern, dafür aber Gluten und lässt den Blutzucker fast genauso schnell steigen wie Weißbrot – eine persönliche Messung hat dies bestätigt. Haferflocken: Auch diese lassen den Blutzucker schnell ansteigen, wie ich durch Eigenversuche herausgefunden habe. Äpfel und anderes Obst (außer Beeren): Auch beliebte Früchte können zu einem ausgesprochen schnellen Blutzuckeranstieg führen. Süßstoffe aller Art: Sie sind chemisch vielfältig und führen oft dazu, dass man den süßen Geschmack beibehält, was den Verzicht erschwert. 💪 Dein Weg zur Gesundheit & Wichtige Alternativen Fette und Eiweiß sättigen besser als Kohlenhydrate. Urmenschen haben ihre Kalorien überwiegend aus Fett bezogen. Wir brauchen Fette und Eiweiß, aber wir brauchen keine Kohlenhydrate. Ketogene Ernährung: Eine extreme Variante des Kohlenhydratverzichts, die in mancher Hinsicht Wunder zu bewirken scheint (z.B. bei der Auswirkung auf Multiple Sklerose, die derzeit in der Charité untersucht wird). Heißhunger: Schlechte Nahrungsmittel bringen oft einen Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen mit sich. Das ist ein Grund für Heißhunger – der andere ist der Blutzucker-Rebound nach dem Verzehr von Kohlenhydraten. 🔬 Persönlicher Tipp: Finde Deine Trigger Jeder Mensch ist anders. Um zu verstehen, welche Nahrungsmittel bei DIR zu einem starken Zuckeranstieg führen, empfehle ich das Libre 3 (ein kleines Gerät, ca. 70–120 € für 14 Tage), um Deine persönliche Blutzuckerkurve aufzuzeichnen. Auch ich habe damit viel gelernt, z. B. über meine geliebten Äpfel und Haferflocken.🔜 Ausblick Ich werde in zukünftigen Videos noch ausführlicher auf folgende Themen eingehen: Die Problematik der Kohlenhydrate: Eine sehr viel detailliertere Beschreibung des Insulin-Mechanismus. Ungesunde Fette: Gehärtete Fette (Margarine, Pommes frites) und Fette aus Sonnenblumen, Weizen oder Soja, denen eine entzündliche Wirkung zugeschrieben wird. Gesunde Fette: Dieses wichtige Thema beleuchte ich gesondert, da Fette gut sättigen und unser Körper darauf ausgelegt ist, Kalorien daraus zu beziehen. Wenn Dich dieses Thema interessiert, bleib dran und leite dieses Video an Menschen weiter, denen es vielleicht weiterhelfen könnte!
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Was ist Demenz?
Die Demenz-Epidemie: Ausmaß und Kosten Demenz hat sich zur wichtigsten Krankheit unserer Zeit entwickelt. Ein signifikanter Anteil der Deutschen und Amerikaner verbringt die letzten Lebensjahre mit dieser Erkrankung. Bei den 85- bis 90-Jährigen sind bereits 25 Prozent betroffen, wobei eine hohe Dunkelziffer vermutet wird. Die Versorgung ist mit erheblichen Kosten verbunden, da Heime oft 4.000 bis 8.000 Euro aufwärts kosten. Diese Kosten zehren entweder die Ersparnisse der Betroffenen auf oder werden vom Steuerzahler getragen. Die Situation in den Heimen ist oft schlecht, das Personal ist schwer zu finden und wird hoch bezahlt, teilweise mehr als junge Ärzte. Noch vor wenigen Jahrzehnten war Demenz ein Randthema. Der Referent sah während seines Medizinstudiums nur einen einzigen Demenzpatienten. Heute ist die Krankheit ein Riesenthema in Hausarztpraxen, Altenheimen und privaten Gesprächen über demente Eltern und Großeltern. Hauptursachen: Einsamkeit und Bewegungsmangel Die moderne Lebensweise trägt maßgeblich zur steigenden Demenzrate bei. Ein entscheidender Faktor scheint die Einsamkeit zu sein, gefolgt von Bewegungsmangel und Ernährung. Einsamkeit als Zivilisationskrankheit Im Gegensatz zu traditionellen, engeren sozialen Strukturen, führen die heutigen Lebensbedingungen zur Isolation. Es fehlt der ständige Kontakt durch größere, private Wohnungen, Besitz von Autos und Kühlschränken, da keine täglichen Besorgungen mehr nötig sind. Der hektische Alltag, kleine Wohnungen und die Tatsache, dass Frauen überwiegend arbeiten, machen die Integration von älteren Menschen schwierig. Geistige Fähigkeiten, Kontakte, Muskeln und Verdauung müssen täglich geübt werden. Bei Einsamkeit, wie sie bei den beschriebenen Kriegerwitwen beobachtet wurde, verkümmert die Beteiligung am Leben und die Menschen entwickeln eine Art von Demenz. Körperliche und ernährungsbedingte Faktoren Demenz ist oft ein multifaktorielles Geschehen, das eng mit dem körperlichen Zustand zusammenhängt. Bewegungsmangel führt zu schlechterer Durchblutung und Gefäßerkrankungen, die oft parallel zur Demenz auftreten. Ungesunde Ernährung hängt mit Übergewicht und der Ablagerung von Plaques in den Arterien zusammen, was zu Schlaganfällen und vaskulärer Demenz führen kann. Nur ein kleiner Teil der Demenzformen hat eine starke erbliche Komponente. Japan hat im Gegensatz zu anderen technisierten Ländern eine niedrigere Demenzrate, was auf staatlich geförderte Volksgesundheit in den 1930er Jahren zurückzuführen ist, die Bewegung und gesunde Ernährung förderte. Prävention: Die vier Säulen der Vorbeugung Es gibt vier zentrale Bereiche, mit denen die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, deutlich gesenkt oder deren Beginn um 10 bis 15 Jahre verschoben werden kann. Genügend Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität zur Förderung der Durchblutung und Gefäßgesundheit. Regelmäßig guter Schlaf: Ein wichtiger Faktor, der zur Demenzentstehung beitragen kann, wenn er unzureichend ist. Gesunde Ernährung: Wichtig für die Gefäßgesundheit und möglicherweise über den Weg des Mikrobioms. Gute lebendige soziale Kontakte und Beteiligung am Leben: Der wichtigste Faktor, um das Gehirn durch stetige Übung aktiv zu halten.
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Dr. Marcus Franz aus Wien: Ich lasse mir den Mund nicht verbieten
Dr. Franz arbeitet seit 35 Jahren als Arzt. Wie ist er zu dem geworden, was er ist? Und wie kam er ins österreichische Parlament als Abgeordneter? Arztbild & Philosophie definiert den Arzt als „Primus inter pares“ (Erster unter Gleichen). Er plädiert für Kommunikation auf Augenhöhe, betont aber, dass Patienten kompetente Führung suchen. Heinrich Schimpf stimmt zu, warnt jedoch vor autoritärem Verhalten und sieht die Rolle des „mündigen Patienten“ differenziert. Gegensätzliche Studienzeiten Die Hintergründe könnten kaum unterschiedlicher sein: Dr. Franz (Wien): Genoss das Studentenleben, war zunächst rein naturwissenschaftlich („mechanistisch“) orientiert und nahm an bezahlten Medikamentenstudien teil. H. Schimpf (Gießen): War Teil der „Kritischen Medizin“, skeptisch gegenüber Hierarchien und der Pharmaindustrie, mit frühem Fokus auf Psychosomatik. Karriere-Wendepunkte Franz stand kurz davor, Unfallchirurg zu werden. Ein bewunderter Oberarzt riet ihm jedoch nachts ab: Wer nicht „150 % Leidenschaft“ dafür habe, gehe daran kaputt. Daraufhin wechselte Franz zur Inneren Medizin. Schimpf war früh auf die Psychiatrie festgelegt. Politische Konflikte & Meinungsfreiheit Beide Ärzte berichten von starken Reibungen mit dem Mainstream: Dr. Franz: War Abgeordneter im österreichischen Nationalrat (Team Stronach, dann ÖVP). Nach einem kontroversen Artikel über Angela Merkel (psychologische Deutung ihrer Flüchtlingspolitik) und einem drohenden Maulkorb verließ er die Fraktion und wurde „wilder Abgeordneter“. H. Schimpf: Berichtet, dass er aufgrund einer zeitweiligen AfD-Mitgliedschaft aus einem psychoanalytischen Institut gedrängt wurde. Fazit Das Gespräch endet im Konsens: Man darf sich den Mund nicht verbieten lassen („Sagen, was ist“). Als nächstes Thema planen beide einen Vergleich der Gesundheitssysteme (Bismarck vs. Beveridge).
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ADHS, gibt es das?
ADHS: Krankheit oder Signal? Gedanken aus meiner Praxis ADHS hat in den letzten Jahrzehnten eine ungeheure „Karriere“ gemacht. In manchen Schulklassen trägt gefühlt die Hälfte der Jungen diese Diagnose. Doch ist es wirklich eine Krankheit? Als ich 1980 mein Examen machte, kam dieses Phänomen kaum vor. Da sich unsere Gene in dieser kurzen Zeit nicht verändert haben, müssen die Ursachen in der Umwelt liegen. Der Verlust der Freiheit Früher waren Kinder – besonders Jungs – den ganzen Tag draußen. Heute beginnt die Reglementierung oft schon im Kindergarten. Schulen sind im Grunde Zwangssysteme, historisch eher zur Disziplinierung als zum reinen Weltverständnis gegründet. Bei meinen Aufenthalten bei den Hadza oder Massai in Tansania habe ich erlebt, dass es dort kein ADHS gibt. Der natürliche Bewegungsdrang wird dort nicht pathologisiert. Würde man diese Kinder zum Stillsitzen zwingen, wären sie wohl alle auffällig. Medikamente und das Gehirn Viele Patienten wünschen sich Medikamente, um im Studium oder in der Schule zu funktionieren. Stimulanzien wie Ritalin wirken zwar, doch oft fühlen sich Betroffene wie „Zombies“ oder fremdgesteuert. Das Gehirn ist ein Wunderwerk, das durch die Selbstregulation von Botenstoffen lernt. Greifen wir chemisch ein, nehmen wir dem Gehirn die Chance, diese Regulation selbst zu erlernen. Meine Geschichte: Gerettet durch die Natur Ich war selbst ein typisches „ADHS-Kind“: unruhig, schlechte Noten, in der Pubertät unglücklich. Mich retteten keine Tabletten, sondern der Jugendbund für Naturbeobachtung. Bewegung, Verantwortung und Aufgaben in der Gemeinschaft gaben mir Struktur. Das Problem wuchs sich aus, und am Ende standen ein gutes Abitur und das Medizinstudium. Ein Rat an die Eltern Menschen sind unterschiedlich. Manche Kinder sind angepasst, andere wild und bewegungsfreudig. Ich rate Eltern oft zu Geduld, auch wenn die schulischen Leistungen zeitweise leiden. Es ist eine Grundsatzentscheidung: Wollen wir kurzfristig gute Noten durch Chemie oder langfristige Selbstregulation? Ich verurteile niemanden, der Medikamente nutzt, warne aber davor, gesellschaftliche Probleme – wie Bewegungsmangel und starre Schulsysteme – rein medizinisch bei unseren Kindern lösen zu wollen.
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Meine Frauen Teil 2
Ich erzähle, wie schwierig es für mich als jungem Mann mit den Mädchen war.
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Die Frauen, wie alles begann...
Männergespräche: Was ich mir als junger Mann gewünscht hätte – Mein ungeschminkter Rückblick Kennt ihr das Gefühl, dass alle anderen den Code geknackt haben, nur ihr selbst steht am Rand? Ich bin heute 73 Jahre alt und Arzt. Aber in dieser Episode lege ich den weißen Kittel ab und spreche über etwas, das uns Männern oft schwerfällt: Die eigene Unsicherheit. Ich blicke zurück auf eine Zeit, in der ich mir nichts sehnlicher gewünscht hätte als einen Mentor – jemanden, der mir erklärt, wie das mit den Frauen eigentlich funktioniert. In diesem ehrlichen Erfahrungsbericht nehme ich euch mit in meine Jugend, die geprägt war von Einsamkeit und der ständigen Angst, den ersten Schritt zu machen. Es ist eine Geschichte voller Momente, für die man sich heute fast schämen möchte: Vom hilflosen Anschmachten der Klassenschönheiten Sigrid und Birgit bis hin zur absoluten Katastrophe in der Tanzschule. Dort empfahl mir mein verklemmter Tanzlehrer Talkum-Säckchen gegen schwitzige Hände, statt mir echtes Selbstbewusstsein zu vermitteln. Aber ich erzähle nicht nur vom Scheitern. Ich berichte von den Momenten, in denen der Knoten langsam platzte: Die Fahrten im überfüllten VW-Käfer, meine erste echte Brieffreundschaft und der Mut, ein Mädchen in München zu besuchen. Ich erzähle von Kino-Dates mit dem Film "Easy Rider" und den ersten Knutsch-Erlebnissen auf einem Flur, die mir zeigten: Es geht doch. Diese Folge ist für jeden, der schon mal an seiner eigenen Attraktivität gezweifelt hat oder sich fragt, wie man die Kurve vom schüchternen Beobachter zum aktiven Gestalter seines Liebeslebens kriegt. Ich teile meine Fehler und meine späten Erfolge mit euch, damit ihr es vielleicht ein bisschen leichter habt als ich damals. Ein offenes Gespräch über verpasste Chancen, späte Einsichten und die ewige Suche nach Nähe.
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Die Lage in Deutschland Gespräch mit Tom-Ole
Tim Ole hat enge Verbindungen zu Südafrika, hat auch 4 Jahre da gelebt. Heute ist er politisch aktiv. Wie treffen uns ab und z beim Laufen und machen uns Gedanken über das Leben.
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Wieviel Bewegung
Das Video mit dem Titel "Wieviel Bewegung?" vom Kanal Heinrich Schimpfs Psychotherapeutische Praxis ist ein ausführliches Gespräch zwischen Heinrich Schimpf und seinem Gast, Dr. Marcus, Franz aus Wien über die Bedeutung von körperlicher Bewegung für die Gesundheit und ein erfülltes Leben im Alter. Die Hauptpunkte des Videos sind: 1. Persönliche Erfahrungen und Routinen Die Sprecher betonen, dass sie trotz ihres Alters (Heinrich Schimpf: 73, Markus: 62) gesund und sportlich aktiv sind und dies ihrer regelmäßigen Bewegung verdanken. Markus (Gast): Begann mit Judo (bis kurz vor dem schwarzen Gürtel) als Selbstverteidigung nach einem Vorfall in seiner Jugend [01:09]. Wurde in den 80er Jahren zum Jogger, als dies in Wien noch als „sonderbar“ galt [01:51]. Seine heutige Routine besteht aus zwei- bis dreimal Laufen pro Woche (teilweise früh morgens um 5 Uhr) und ein- bis zweimal Krafttraining mit einem Personal Trainer, wobei er auf die richtige Technik achtet [05:30]. Er hat kürzlich auch mit Mountainbiking begonnen [05:39]. Heinrich Schimpf: Wurde durch Geschichten in Reader's Digest zum Laufen inspiriert, was ihn nach eigener Aussage zu einem glücklicheren Menschen machte [12:17]. Seine tägliche Routine umfasst 6–8 Minuten morgendliche Übungen (Liegestützen, Klimmzüge, Rückenübungen) [34:43]. Anschließend geht er 8,5 km langsam mit seiner Frau joggen (als eine Art Scheidungsprophylaxe), wobei sie sich manchmal über Fragen von Konversationskarten austauschen [35:23]. Er fährt mit dem normalen Fahrrad zu den Pferden und zurück und nimmt an Wettkämpfen teil, da diese motivierend wirken [36:01]. 2. Zentrale Botschaften zur Bewegung Die Experten legen den Zuschauern folgende Empfehlungen ans Herz: „Wenig hilft viel“ (Mikro-Training): Schon kleine, regelmäßige Bewegungseinheiten haben einen nachweislich positiven Effekt auf die Sterblichkeit. Beispiele: Die Treppe nehmen statt des Lifts [07:18], jede Stunde fünf Kniebeugen bei sitzender Tätigkeit [08:08], oder das Bücken beim Aufheben eines heruntergefallenen Gegenstands als Trainingsimpuls sehen [16:37]. Geistige Fitness: Körperliche Bewegung ist wichtig für das Gehirn. Durch Sport werden endokrine Substanzen freigesetzt, die gegen Demenz wirken [13:30]. Das Gehirn bleibt bis ins hohe Alter lernfähig [27:35]. Sturzprophylaxe und Balance: Die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten, ist entscheidend, um Stürze (eine der häufigsten Todesursachen im Alter) zu vermeiden [22:11]. Tipp: Zähneputzen auf einem Bein trainiert das Gleichgewichtssystem und wirkt ebenfalls der Demenz entgegen [22:42]. Langsamer Einstieg für Anfänger: Wer beginnt, sollte die Devise „Start low, go slow“ beherzigen, um Überlastung und Verletzungen zu vermeiden [39:39]. Es sei ratsam, nicht zu versuchen, in kurzer Zeit zu intensiv einzusteigen. Selbstwirksamkeit: Man sollte sich nicht blind auf alle Ratschläge verlassen, sondern ein Gefühl für den eigenen Körper entwickeln und ihm vertrauen, was die benötigte Flüssigkeitsmenge oder das Training betrifft [40:42]. Abschließend betonen die Sprecher die Notwendigkeit, vom Vorhaben ins Tun zu kommen und sich durch Partner, Freunde oder Gruppen zu motivieren [25:02]. Das vollständige Video finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=X0Sk4MydOw0
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Wenn ich Krebs hätte....Dr Marcus Franz aus Wien und ich sprechen sehr persönlich über dieses Thema.
Der Livestream mit dem Internisten Dr. Marcus Franz und dem Psychotherapeuten Heinrich Schimpf befasst sich mit der Frage, wie sie persönlich vorgehen würden, wenn sie mit der Diagnose Krebs konfrontiert wären. Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und Empfehlungen: 1. Medizinische Behandlung und Klinikauswahl Erste Schritte: Bei einem lokalisierten Primärtumor ohne Metastasen ist die Operation der erste Schritt. Die Entscheidung für die weitere Therapie hängt vom Befall der Lymphknoten ab. [01:54] Wahl der Einrichtung: Es sollte ein Krankenhaus oder Zentrum mit viel Erfahrung (hohe Fallzahlen) und spezialisierten Abteilungen gewählt werden. [02:44] Informationsbeschaffung: Die Recherche auf den Websites der Krankenhäuser und die Einholung einer Zweitmeinung von anderen Fachspezialisten sind dringend empfohlen. [03:19], [04:35] Vertrauen und Atmosphäre: Ein gutes Gefühl und Vertrauen in die behandelnden Ärzte und das Krankenhaus sind wesentlich für den Heilungsverlauf. Bereiche, in denen Hektik oder Stress herrschen, sollten gemieden werden. [05:23], [06:21] Komplexe Fälle: Bei wahrscheinlichen Metastasen oder komplexeren Operationen raten die Experten zu einem Schwerpunktkrankenhaus oder einer Uniklinik. [06:43] Tumorboard: In der Regel werden die Befunde in einem Tumorboard von mehreren Spezialisten (Onkologen, Chirurgen, Radiologen) gemeinsam besprochen, um die beste Therapie festzulegen. [07:08] Internationaler Vergleich: Die medizinische Versorgung, insbesondere in den chirurgischen und onkologischen Bereichen Deutschlands und Österreichs, gilt als hervorragend. [10:33] 2. Chemotherapie, Strahlentherapie und Operationsentscheidung Abwägung: Strahlentherapie und Chemotherapie sind schwierig abzuwägen. Je weiter fortgeschritten der Krebs ist, desto fragwürdiger kann eine Chemotherapie sein, wobei neue Immuntherapien zu einem Wandel führen. [15:12], [15:39] Individualisierung: Moderne Therapien sind hochgradig spezialisiert, basierend auf dem genauen Tumortyp, den Rezeptoren und genetischen Mutationen (personalisierte Medizin). [18:18], [20:00] Palliative Versorgung: Bei sehr fortgeschrittenem Krebs kann es besser sein, keine aggressive kausale Therapie mehr zu machen, sondern auf ein palliatives Setting zu setzen, um die Lebensqualität zu maximieren. [17:02], [21:40] Beispiel Prostata-Krebs: Eine radikale Prostata-Operation sollte bei älteren Männern (75+) sorgfältig überlegt werden, da es sich oft um einen langsam wachsenden, wenig aggressiven Tumor handelt. [12:34] 3. Lebensstil, Ernährung und Bewegung Prävention und Basis: Die wichtigste Krebstherapie ist die Vorbeugung durch eine gesunde Lebensweise (Bewegung, Ernährung, Psyche, Schlaf, Körpergewicht). [28:24] Ernährung: Konsequente Reduktion von Zucker und schnell verfügbaren Kohlenhydraten, da Krebszellen Zucker für Wachstum verwenden. [30:07] Ernährungsumstellung: Es wird empfohlen, eine Ernährung in Richtung Ketose anzustreben, viele Naturpflanzen und unverarbeitete Nahrungsmittel zu konsumieren und industriell erzeugtes Essen zu meiden. [30:33], [34:05] Supplements/Nahrungsmittel: Brokkoli (Sulfuraphan) und Kurkuma (Curcumin) werden für ihre antioxidative und anti-tumoröse Wirkung empfohlen. [30:44] Körpergewicht und Muskeln: Reduktion von Fettdepots und Aufbau eines gesunden Muskelapparates durch gezieltes Krafttraining und Ausdauersport (z.B. Laufen, 70 km/Woche). [32:12], [35:31] 4. Psychische und Spirituelle Faktoren Psyche und Immunsystem: Der psychische Zustand hat einen direkten Einfluss auf das Immunsystem (gemessen über Kortisolspiegel). [39:16] Entspannung und Ausgleich: Maßnahmen zur Stärkung der Psyche sind essentiell, darunter: Yoga, Tanzen, Singen, Musik [49:15], [49:29] Wärmeanwendungen (warmes Wannenbad, Sauna) [43:15], [42:57] Das Auflösen von inneren Konflikten und Ressentiments ("Hader"). [47:58] Schlaf: Ausreichender und erholsamer Schlaf ist von höchster Priorität, notfalls auch durch die Nutzung eines Ausweichbettes. [44:38] Lebenssinn: Die Auseinandersetzung mit der Sinnfrage und dem Metaphysischen ist ein zentraler Punkt, der oft in Krisensituationen wieder in den Fokus rückt. Dies kann auch über eine atheistische Verbindung zum Universellen (Natur, DNA, Evolution) erfolgen. [50:27], [52:33] Sie können sich das gesamte Gespräch unter dem folgenden Link ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=sNNn1GQfu2M
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Ein Gespräch auf Tiktok
Ich habe ab und zu bei live auf Tiktok Gäste hier zwei junge Männer mit denen ich mich über die Probleme junger Männer unterhalte. Hier über Traurigkeit und Depression nnach einer Trennung.
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Gespräch mit Dr. Dr. Feigl über die Frage, wie wir beide gesund sind und bleiben.
Chris und ich sind beide gesund und sportlich, was auch für Ärzte nicht selbstverständlich ist. Aber wi machen wir das? Wieviel bewegen wir uns, welche Übungen machen wir, damit wir trotz vielen Stunden des Sitzens keine Rückenschmerzen haben? Und wie soll das in den nächsten Jahrzehnten weitergehen?
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Meine Agenten. Welche Kräfte sind in meiner Psyche aktiv?
Freud kannte 3 Institutionen der Psyche: Das ES, das Ich und das Überich, also das Gewissen. Zwei weitere Institutionen werden häufig in der Psychotherapie benannt: der innere Sabotteur und das innere Kind. Aber man kann noch zahlreiche innere Institutionen oder Agenten erkennen und benutzen. Den Faulen , den Geitzigen, den Ergeizigen um nur einige zu nennen. In diesem Video stelle ich einige meiner Agenten sehr persönlich vor und überlege gemensam mit Euch, welche Vor- und Nachteile sie haben. In meinen Videos geht es immer um Gesundheit, seelische und körperliche Gesundheit, da ich Sele und Körper als eine Einheit sehe. Mir geht es darum im Dialog mit der Community kostenlos bestmögliche Information zu verbreiten. Und das muß natürlich unabhängig von kommerziellen Interessen erfolgen. In der aktuellen Medizin geht es leider oft in unverantwortlichewr Weise um das Geld. Wer gerne in meiner Community mitarbeiten will ist herzlich willkommen, auch dann, wenn er in der einen oder anderen Sache anderer Meinung ist als ich. Wir können alle voneinander lernen!
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Wieviel Bewegung ist optimal?
Die beiden Ärzte Dr Marcus Franz aus Wien und Heinrich Schimpf aus Giessen tauschen sich aus über ihre eigene Bewegung und natürlich ihre Erfahrungen aus insgesamt über 70 Jahren Praxis mit Patienten.
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Gespräch mit dem 17 jährigen Emilio über Gott
Emilio ist 17 und schreibt mich an dass er gerne mit mir ein Podcast über das Thema Gott machen würde. Das habe ich natürlich gerne zugesagt, da ich das Thema wichtig und spannend finde und mir selber als ich 17 war gewünscht hätte mit Erwachsenen über dieses Thema reden zu können. Es gab ja viele Kriege in der Welt in denen es um die richtige Religion ging und auch heute ist es leider nicht selbstverständlich dass Menschen mit unterschiedlichen Gottesvorstellungen miteinander sprechen können. Glücklicherweise konnten wir es in unserem Gespräch recht gut.
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Meine Gesundheit
Ich lasse mich von Dr. Marcus Franz beraten, welche Laboruntersuchungen in meinem Fall sinnvoll sind.
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Martin geht es nicht so gut
Martin ist 25. Er ist KFZ Mechatroniker und hat einen aArbeitsplatz und ein Auto. Aber trotzdem geht es ihm nicht gut. Seine Kindheit in einem bayrischen Dorf war schwierig, da er eigentlich aus der Gegend von Halle stammt. Wir überlegen zusammen, was ihm weiterhelfen könnte. Und in zwei Monaten werden wir uns wieder zu einem Video treffen um zu sehen, ob es besser geworden ist und wie es weitergehen könnte.
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Die Schilddrüse, ein faszinierendes Organ
Die Schilddrüse stellt Schilddrüsenhormone her. Funktioniert sie nicht kann das zu zahlreichen Problemen führen. Unruhe, Depression, Schlaflosigkeit, Darmbeschwerden und Müdigkeit gehören zu den häufigsten. Auch um Vorsorge wegen Krebs und Hashimoto geht es in unserem Gespräch. Sowohl in der internistischen Praxis von Marcus als auch in meiner Psychotherapiepraxis sind Schilddrüsenprobleme häufig und wichtig.
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Rina hat Angst vor Fahrprüfungen und sie ist Fahrlehrer
Rina ist Fahrlehrerin und sie kann ihren Beruf derzeit nicht ausüben, da sei bei Fahrprüfungen immer Angstanfälle kriegt. Wie kommt das? Ist ihre gewaltvolle kindheit die Ursache, ist es ihre Lebenssituation? Und was kann ich ihr raten? Übrigens werden wir in 2 Monaten ein weiteres Gespräch haben, um zu sehen, ob unsere gemeinsamen Überlegungen ihr weitergeholfen haben. Also bleiben Sie dran!
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Junge Männer, ein Gespräch
Junge Männer sind eine Risikogruppe. Sie sind das schon immer aber noch nie so sehr wie heute. An der Uni gibt es mehr junge Frauen, aber diese wünschen sich Männer, die erfolgreicher sind als sie selbst. Wie kann das gutgehen? Im Gespräch denken wir auch über unsere eigene Kindheit nach und darüber, was damals anders war. Besser oder schlechter? Wir hatten auch viel Spaß bei dem Gespräch! Vielleicht habt ihr auch Spaß daran.
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Livestream: Sex, Immunkrankheiten, Glück, u.v.m.
Ich gehe ja sehr gerne live und beantworte allerlei Fragen. Heute ging es um Sex, um Immunerkrankungen, um Humor, um Stillen und Muttermilch und vieles andere.
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Junge Männer, wie könnte es besser werden?
Junge Männer sind eine der deutlichsten Risikogruppen. Suicide aber auch Abrutschen in Kriminalität oder Hoffnungslosigkeit sind eine große Gefahr. In diesem Video sprechen wir von unserer eigenen Kindheit und darüber, was wir draus lernen können und wie die Situation der gegenwärtigen jungen Männern sich unterscheidet.
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Migräne, eine quälende Krankheit
Dr Marcus Franz und ich haben beide oft mit Migränepatienten zu tun, und leider gibt es oft keine schnelle oder befriediegende Behandlung. Manchmal gibt es körperliche Grunderkrankungen, die behandelt werden können, aber oft ist keine Ursache einfach zu finden. Ferner haben manche Behandlungsoptionen auch noch erhebliche Risiken. Wir tragen hier unsere Erfahrungen aus vielen Jahren der Praxis zusammen. Wie hoffen, dass es dem einen oder anderen wird helfen können.
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Abnehmen, ein Gespräch mit Biggi
Biggi ist ein junger Mann, der schon seit er 16 ist mit dem Thema Gewicht beschäftigt war. Seither hat er mit Ernährung und Bewegung so einiges ausprobiert und erzählt von seinen Erfahrungen. Die Erfolge waren wechselhaft. In ein paar Wochen wird er mit einem Arzt sprechen, der sich auf dieses Thema spezialisier hat und wir werden darüber in einem weiteren Podcast berichten.
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Junge Männer, Gespräch mit Miss Germany
Miriam Hoff ist Kinder und Jugend Psychotherapeutin in Frankfurt. Manche kennen sie noch als Miss Germany. Junge Männer machen viele Sorgen: Suicid ist die häufigste Todesursache. Manche werden Incels, geben es auf sich eine Freundin zu suchen und engagieren sich stattdessen als Frauenhasser. Auch Sucht und Kriminalität ist ein großes Problem. Und, als ob das nicht schlimm genug wäre studieren sie auch seltener und weniger erfolgreich als junge Frauen. In dem Gespräch versuchen wir die Gründe zu verstehen und Auswege zu finden. Übrigens erscheint gerade ihr neues Buch, Therapie für die Seele. genau am 30.4.2025. Wer es vorbestellt erhält eine Autogrammkarte und nimmt an eine Buchverlosung teil, viel erfolg wünsche ich. Hier der link https://amzn.eu/d/evDTjPT
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Männer, das schwache Geschlecht, Gespräch mit Dr. med. Marcus Franz
80% der Suicide sind Männer, Männer leben 7 Jahre weniger lang als Frauen. An den Universitäten studieren weniger Männer als Frauen. Es gibt zahlreiche Frauenförderprogramme aber nicht für Männer. Viele junge Männer geben auf, sowohl beruflich als auch was die Hoffnung auf eine Freundin betrifft. Was gibt es für Lösungen?
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Entzündungen 2: Gespräch mit Dr. med. Marcus Franz
Das große Problem der aktuellen Medizin sind die Entzündungskrankheiten. Im Gegensatz zum Krebs lassen erfolgreiche Behandlungsmethoden sehr auf sich warten. Entzündungskrankheiten und Autoimmunerkrankungen können sehr unterschiedliche Symptome aufweisen: Darmerkrankungen, Erkrankungen der Haut, Erkrankungen des Gehirns und der Nerven um nur einige Beispiele zu nennen. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn aber auch Diabetes Typ 1 gehören dazu. In diesem Podcast sprechen wir über Ursachen und Möglichkeiten dies Erkrankungen zu vermeiden.
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Schönheit, ein Gespräch mit Miss Germany
Miriam Hoff ist Psychotherapeutin in Frankfurt. 1996 war sie Miss Germany. Im gespräch mit Heinrich Schimpf geht es um Schönheit. Äußere Schönheit und Schönheitsoperationen und auch innere Schönheit und Schönheit und Evolution. Können junge, oder auch ältere Menschen sich mit dem Thema Schönheit schaden? welche rolle spielt Schönheit in Therapien?
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Gesundheit ein Gespräch mit Dr. Marcus Franz aus Wien
Dr Marcus Franz arbeitet als Facharzt für innere Medizin in Wien in der eigenen Praxis und im Krankenhaus. Wir zwei Ärzte diskutieren darüber, was wir in der Medizin wichtig finden.
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Arzt sein heute Gespräch der Ärzte Dr. Feigl und H. Schimpf
Dr. Feigl ist Allgemeinartz in der Schweiz, Heinrich Schimpf Psychoanalytiker in _Deutschland. In dieser Folge unterhalten wir uns über das Gesundheitswesen. Was läuft gut, was könnte verbessert werden. Wie ist die Rolle der Pharmaindustrie. Werden die Kranken gut versorgt. Ist die Prävention ausreichend?
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Gesundheit durch Essen oder Krankheit? Gespräch der Ärzte Dr. Feigl und Heinrich Schimpf
Das essen ist einer der wichtigsten Faktoren für ein gesundes Leben. Wir beide beschäftigen uns viel mit der Frage, welches Essen gesund ist und welches krank macht.
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Wie weiblich soll ein Mann sein?
Der Feminismus legt nahe, dass Männer weiblicher sein sollten. In den 72 Jahren meines Lebens habe ich da so manches erlebt. Und da ich nur 163 groß bin hatte ich auch eine besondere Perspektive, da Männlichkeit auch oft mit Körpergröße verbunden erlebt wird.
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Bin ich nicht weiblich genug?
Der Feminismus legt nahe, dass Männer weiblicher sein sollten. In den 72 Jahren meines Lebens habe ich da so manches erlebt. Und da ich nur 163 groß bin hatte ich auch eine besondere Perspektive, da Männlichkeit auch oft mit Körpergröße verbunden erlebt wird.
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zielsicher die falsche Frau
Manche Menschen suchen sich zielsicher den falschen Partner, was steckt dahinter?
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Alzheimer vorbeugen
Mit entsprechender Lebensweise kann man die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken ca. 60% verringern. In dem Gespräch gehe ich auf diese Möglichkeiten ein.
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Tiaras Singleclub
Tiara hat vor einem Jahr einen Singleclub auf Tiktok gegründet und würde erst mal überwältigt von dem Erfolg. In dem Gespräch erzählt sie wie es weiterging und wie sie inzwischen mehr als 60 Paare zusammengebracht hat.
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Warum sind Menschen unglücklich?
Ein Gespräch mit dem 17 jährigen Jamie , der Philosophie studieren will. Hier seine Worte: Hey, ich bin Jamie! In diesem Gespräch erzähle ich Heinrich Schmimpf einige meiner Anliegen welche von allgemeiner Bedeutung sind und hier diskutiert werden. Im laufe des Gesprächs entwickeln sich interressante Ansätze und Denkanstöße zum Thema der Sinnfrage, Ökonomieproblematiken usw.. Viel Spaß!
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Mitschnitt des live vom 21.9.2024
n meinen lives geht es immer um körperliche und seelische Gesundheit. Heute hatten wir uns über Tinnitus, innere Unruhe, Bänderrisse, Einsamkeit und vieles andere unterhalten.
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unglückliche Männer
In meiner Praxis habe ich viel mit dem Unglück von Männern zu tun. In der ganzen Welt bringen sich 4 mal so viele Männer um wie Frauen. Eine Tatsache, die viel zu wenig bekannt ist. Auch in Langzeit-Psychiatrien sind viel mehr Männer. Dagegen suchen viel mehr Frauen psychotherapeutische Hilfe.
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Die Deutsche Krankheit?
Gibt es eigentlich so etwas, wie einen Nationalcharakter? Und, wenn ja, wie kommt er zu Stande? Welche Auswirkungen hat die Deutsche Geschichte auf das heutige Deutschland. Wie stellen sich diese Fragen in der Psychotherapie von Patienten dar? Ist die Aufarbeitung der schrecklichen Elemente der Deutschen Geschichte erfolgreich und gut verlaufen?
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