Hotel Hyperion podcast artwork

PODCAST · tv

Hotel Hyperion

Hier gehen nur die großen Fische ins Netz: Nämlich die dämonischen. Es geht nicht um Fischfang, sondern um die Serie "Angel - Jäger der Finsternis"

Publisher-supplied feed metadata · PodParley refreshed Apr 15, 2026 · Source feed

  1. 93

    Adieu Hotel

    Es ist der (bisher) heißeste Tag des Jahres. Und was macht man da? Richtig, man plündert die Hotelbar und setzt sich vor einen Rechner, um über die vierte Staffel Angel zu reden. Denn die ist ja bekanntlich rum. Und das ist traditionell ein Anlass, sich mit einem Glühwein um das virtuelle Lagerfeuer zu setzen und zurückzublicken. Nun gut, ersetzt Lagerfeuer durch Ventilator und Glühwein mit kalten Astra, aber das Prinzip bleibt das Selbe. Wir gucken zurück: Was hat uns gut gefallen? (naja immerhin ein bißchen) Was hat uns nicht gefallen? (Ne gaaanze Menge) Und was haben wir so gar nicht verstanden? (Auch ne ganze Menge) Zum Glück müssen wir das nicht alleine tun, sondern haben Unterstützung bekommen. In Form von Hörendenpost und Einspielern. Lauscht uns also, wie wir graduell immer betrunkener werden und uns immer mehr auf die fünfte Staffel freuen.

  2. 92

    Der Lilah-Laune Deal

    Nach drei Serienjahren heißt es Abschied nehmen vom Hotel. Und hey, immerhin angucken kann man sich das wiederaufgebaute Wolfram&Hart ja. Auch wenn es (spoiler!) mal so gaaar nicht aussieht, wie die Niederlassung der Kanzlei, wie man sie aus Staffel fünf kennen wird. Wir freuen uns, dass ab dem Moment, wo man die (h)eiligen Hallen betritt, die Serie schlagartig heller wird sich alles anfühlt, wie ein neuer Pilotfilm, was es im Grunde ja auch ist: Eine Werbeveranstaltung für Angel&Gang UND die Senderverantwortlichen für Staffel fünf. Wir freuen uns, dass es jetzt wieder besser wird und dank vieler Vorschußlorbeeren tanzen wir den Tanz der Freude. Und Du? Bist Du auf der Tanzfläche? Schreib uns bis zum 24.06. Deine Meinung zu staffel vier! Entweder direkt an die rezeption@ oder über das voice-Plugin auf unserer Seite.

  3. 91

    Eine Faust ist nicht das einzige, dass man sich durch den Kopf gehen lassen kann

    So, heute hat der Bums endlich mal ein Ende. Auch wenn niemand der Beteiligten offenbar mehr so richtig weiß, warum und wie man in dieser schreiberische Situation gekommen ist, muss das Ganze ja irgendwie aufgelöst werden. Und so fühlt sich die Folge auch tatsächlich an. Angel steht auf Saha-Dumm immer noch den Billo-CGI-Spinnenwesen gegenüber. Die verziehen sich aber wortlos, nachdem Herr Baron sich die Kugel gegeben hat. ("Was ist das?"-"Blaues Licht"-"Was macht es?"-"Es vertreibt Spinnenwesen."-"Brauchte das Ursprungsspinnenwesen nicht ursprünglich diese blaue Kugel für den Dimensionssprung?" - " " - "Warum sollten die anderen Angst davor haben?" - "Hinter Dir! Ein CGI-Gebirge!") Ihr merkt schon, bei dieser Folge darf man nicht nach dem Warum fragen, die Antwort könnte uns möglicherweise verunsichern. Dabei könnte man ja auch sehr interessante Fragen mal etwas ausführlicher beleuchten. Beispielsweise, ob so etwas wie ein freier Wille wirklich wichtiger ist, als der Weltfrieden. Und ob ein paar gelegentliche Menschenopfer als Nahrung für Jasmin nicht ein geringer Preis sind dafür, dass niemand mehr durch Krieg und Verbrechen ums Leben kommt. Wird aber alles nur am Rande abgerissen, denn wir müssen den Bums hinter uns bringen. Und so ist das Ende von Jasmin auch recht unspektakulär. Das eigentliche Ende der Folge um so verheißunsgvoller, denn Sascha hat seit Ewigkeiten sofort Lust, die nächste Folge anzuwerfen. Deshalb sind wir auch beide auf der Tanzfläche und tanzen den Tanz der Freude Allerdings nur, weil wir wissen, das der Mist vorbei ist und es besser wird.

  4. 90

    Frei gedacht ist nicht frei gezapft

    Die letzten freien Geister versammeln sich am Mikro...ach halt, das klingt jetzt doch sehr nach Aluhut. Wenn man sich in diesem Draußen (schauder) umguckt, dann hat man allerdings doch eher das Gefühl, dass sich eine der zahlreichen Portale zu diversen Höllendimensionen geöffnet hat, denn der erzwungene Weltfrieden über den (aus Los Angeles) bestehenden Globus spannt.  Spannend ist das nämlich auch eher weniger, was Ben Edlund (nicht verwandt mit seinem Bruder Robert) hier in seinem Erstlingswerk ins Skript gezimmert hat. Es ist viel mehr mehr vom Gleichen. Eigentlich nix, was nicht schon so oder so ähnlich da war: Angel & the Gang schleichen durch die Kanalisation, Jasmin macht Jasmin-Dinge, Connor lässt sich wieder von irgendwelchen Frauen an der Nase rumführen und es gibt wieder irgendeinen McGuffin (nur echt mit der Extraportion blauem Licht), der aus dem Hinterteil eines Spinnenmonsters gezogen wird, um die scheinbar aussichtslose Situation im wahrsten Sinne des Wortes per Zauberwort zum Guten bzw. Schlechten zu wenden. Weil den Machenden nämlich aufgefallen ist, dass die Staffel in zwei Folgen bereits vorbei ist und sie keine Ahnung haben, wie man aus der selbstverzapften Scheiße wieder rauskommen soll. Ich meine, hey, am Ende den Resetknopf zu drücken und alle die Geschehnisse dieser Staffel vergessen zu lassen, das wäre dann doch ZU billig, oder? ODER? So kommt es, dass wir zur eigentlichen Folge gar nicht viel zu sagen haben, aber uns immer wieder in Referenzen verlieren, weil uns das, was wir da sehen, einfach viel zu oft an Dinge erinnert, die wir schon gesehen haben. Sei es hier bei Angel, bei Buffy, bei Star Trek, bei Babylon 5 oder bei Xena (Haaaaaarpien!). Die letzten Szenen in der Spinnendimension gehören vermutlich zu dem peinlichsten, was nicht auf einem Amiga mit Videotoaster "gerendert" wurde. Um es mit Angel zu zitieren: "Ach Du Scheiße." Ja, David, wir fühlen Dich. Wir stehen an der Bar und haben keine Lust zu tanzen. Wohlwissend, dass der DJ in nicht allzuferner Zukunft die Grungeplatten gegen Eurodance wechselt. Und dann heißt es: Ab geht die Pardy und die Pardy geht ab!

  5. 89

    Gehirnwäsche bei 36,7 Grad

    Halli Hallo Hallöle, Popöle! Sind wir nicht alle glückliche Grinsebäckchen in einer Zuckewattewelt? Glänzende, fröhliche Leute, wohin man graut. Ja, wir leben wahrlich in einer utopischen Zeit, in der selbst BMW-Fahrer bremsen, um alte Omas über die Straße zu lassen. Fürwahr, das Intro samt Quietschboys-Unterlegung ist einfach großartig und es bleibt auch alles erfreulich..erfreulich, was wir hier sehen. Connor und Wesley nerven zwar weiter, aber es fällt kaum ins Gewicht, denn alles Andere weiß zu gefallen. Fred  macht Bekanntschaft mit einem gehirngewaschenen Verschwörungstheoretiker und im Hotel werden endlich mal die Zimmer belegt. Wobei wir uns fragen, was aus dem gigantischen Ballsaal nebst Großküche im Ostflügel geworden ist. Und die arme Charisma muss immer noch hirntot im Bettchen herumliegen, aber immerhin ist ihr Blut zu was gut und so wird die Gang nach und nach aus Jasmins Bann befreit, nur Connor darf Grinsdebil in der Gegend herumstehen, während Jasmine ihre Anhänger verspeist. Apropos: Der Open-Mike-Night-Zusammenschnitt gehört zu dem Besten, was wir (nicht nur) in jüngster Zeit in dieser Serie gesehen haben. Kurz: Wir hatten Spaß und Ihr findet uns auf der Tanzfläche.

  6. 88

    Hast Du Maden im Haar musst Du baden, na klar!

    eine weitere Episode, in der viel geredet und ein bisschen was gezeigt wird. Die noch namenlose Jasmin darf schier ob ihrer bloßen Anwesenheit alle auf die Knie zwingen, bis auf Wesley, der hat Knie. Und während alle (außer Lorne) debil grinsend wie weiland bei Landru und die Ewigkeit durch die Gegend rennen und sich die ganze Zeit versichern, wie toll die Erlöserin ist, denken wir - ebenfalls wie weiland bei Landru und die Ewigkeit: "Faszinierend, nur ein leeres Rohr!" Denn eigentlich passiert so gut wie gar nix. Warum der eine Typ Jasmins wahre Gestalt erkennen konnte? Egal. Warum Fred zwar recht zeitig mit ihrem Blut in Berührung kommt, aber sie immer noch als Engel sieht? Egal. Immerhin: Die Folge hat einige schöne inszenatorische Schauwerte: Jasmins Maden-Makeup sieht wirklich toll aus, der Plausch auf dem Sofa, während im Hintergrund Köpfe und Fäuste fliegen, ist großartig und die Endszene, gerade wegen der sparsamen Besetzung extrem beklemmend und eindrucksvoll. Dass Fred (wir erinnern uns: Die intelligenteste aus der ganzen Truppe) in dieser Folge allerdings als ziemlich beschränkte Putzmaus dargestellt wird, das ist natürlich wieder..naja. Alles in allen reißt uns die Folge nicht vom Barhocker, wir bleiben entsprechend dort sitzen und hoffen, dass wir bald wieder tanzen können.

  7. 87

    Cordie in the slaughterhouse

    He! Euch ist ein Kind geboren! Und es bringt Liebe in die Welt! Pünktlich zur Weihnachtszeit können wir die Geburt der Erlöserin verkünden! Doch wird sie uns auch von Schreigeflüster, dünnen Plots und dicken Plotholes erlösen? DAS, meine Freunde, werden wir ist im Jänner erfahren (am 15. Jänner ging Lorne durchs Gewürg), denn zunächst sind wir mit einer bösen schwangeren Cordie konfrontiert. Und würde man "Redconning" im Lexikon nachschauen, dann würde man einen Link zu dieser Folge finden. Heiliges Blechle, hier wird nachträglich zurechtgebogen, dass die Schwarte kracht. Schalten Sie ein, wenn sich 60% der Laufzeit ein Charakter einen vergangenen Momente der der Serie in Erinnerung ruft und ein weiterer sagt: "Ach und DARUM steckte Cordie/ein dunkler Plan dahinter!" und weil das auf Dauer langweilig werden könnte, holt man einfach Skip zurück, sperrt ihn in einen Bannkreis und lässt ihn erzählen: "Wisst Ihr noch damals, die und die Situation? DA steckte Cordie/ein dunkler Plan dahinter!" puh. Das *könnte* nach hinten losgehen, doch gerade Skip (Ihr Dämon mit den meisten Überstunden) weiß auch als fieser Möpp so richtig zu begeistern. Man darf halt nicht zu lange darüber nachdenken, ob das Gesagte *wirklich* Sinn ergibt. Um IMDB-Bewertungen zu zitieren: "Jasmine is so powerful she made Angel's various writers write the exact words required to bring us to this point. They didn't even know why they did it, until now. THERE IS NO FREE WILL" Ja, das Thema freie Entscheidungen versus Vorbestimmung wird mal kurz angerissen, beschränkt sich im Wesentlichen aber darauf, dass Gunn Dalai-Lama-like ein paar Kalendersprüche vorlesen darf. Und damit sind wir auf der Negativseite der Handlung: Connor und Cordie. Letztere verhält sich derartig verdächtig und Klischee-Bösewicht-(un)artig, dass man Connors treu-doofe Treue nur damit erklären kann, dass er keinen Fernseher in seiner Höllendimension hatte und einen Klischee-Bösewicht nicht erkennt, wenn man ihn ihm auf den Bauch bindet. Doch spätestens, als Cordie für einen Zauber (wir erinnern uns: Es wurde folgenlang etabliert, dass Connor Zauberei hasst) eine Jung(e) Frau opfern will, sollte eigentlich selbst bei Ihm der gesunde Menschenverstand einsetzen, zumal dieser einen gehörigen Tritt in die richtige Richtung von einer eingebildeten Darla bekommt. Wir hätten nie gedacht, dass wir uns dermaßen freuen würden, Darla wiederzusehen. Alles in allem schwanken wir zwischen Bar und Tanzfläche hin- und her aber so richtig Lust zu tanzen haben wir nicht.

  8. 86

    G.U.N.N. – Der helle Scharfsinn

    Halloooo, liebe Freunde der geflegten Heist-Romantik! Wir haben mal wieder einen Gast im Hotel. Der gute Hinnrich hat seinen Deutz auf dem Hotel-Parkplatz abgestellt und ein Zimmer bezogen, um sich mit uns auf ein „gefährliches Spiel“ einzulassen und wir fragen uns: War da denn los?!? Nach schier end- und eierlosen Schreigeflüsterdialogen nimmt Staffel 4 plötzlich Fahrt auf und sticht aus dem Einerlei heraus wie ein Lichtblick/tz. Das nicht nur dank Gwen, sondern auch zweier talantierter Damen an den elektronischen Schreibmaschinen und eines spürbar motivierten Regisseurs. Das gepaart mit tollem Set-Design und gefühlt hunderten Komparsen auf einer Trendset-Party, die sich tatsächlich so anfühlt, wie eine High-Society-Party inklusive des neuesten Smalltalks („Also dieser Feuerregen neulich war ja ganz schlecht für den Wiederverkaufswert meiner Immobilen…“) und mehr asiatischen Menschen in einer Szene als in der kompletten Serie Buffy. Gunns große Nummer, die da heute abgeliefert wird, denn Gunn! Charles Gunn! rockt nicht nur den Anzug, sondern darf seine Kampfkünste UND sein Hirn unter Beweis stellen und ist immer noch davon überzeugt, nur der Muskel im Team zu sein. Quatsch. Er IST das Team, wenn er denn will. Und James Bond-Like entledigt sich dann auch das Mädchen der ohnehin wenigen Klamotten und er kommt zum Stich ohne Stromschlag. Derweil wird bei Angels zu Hause Papierkram erledigt (da könnten wir Angel stundenlang bei zugucken, ohne Witz!) und von mehreren Charakteren lauf und deutlich gesagt, wie scheiße die Staffel bis jetzt war. Sogar Connor stellt die richtigen Fragen und scheint sich auch nicht mehr so wirklich von Cordie um den Finger wickeln zu lassen, während die schonmal die Babysachen sortiert. Die vermutlich noch von Connor sind, die der Vater des Babys ist. Brrrrr...ist das creepy. Cordie redet und handelt sich unterdessen um Kopf und Kragen und tappt am Ende in eine recht offensichtliche Falle, die mit einem coolen oneliner von Lorne(!) quittiert wird. Geil! Und wenn man das Ende kennt, gewinnt die Folge sogar noch mehr, weil man merkt, wie das Team sich verbrüdert und eigentlich die ganze Zeit ein falsches Spiel spielt, um Cordie in die Falle zu locken. Tja, was sollen wir sagen? Wir sind auf der Tanzfläche und tanzen ihn Den Tanz der Freude.

  9. 85

    Willow bei WOOOSH bestellt

    Willow bei Wooosh bestellt Gerüche über unseren vorzeitigen Tod sind übertrieben. Ja, die Seite war kurzzeitig ma nicht erreichbar, weil unser podlove-plugin, das dafür sorgt, dass die Podcasts hier so ordentlich ausgespielt werden, von einem Hack betroffen waren. Es hat sich quasi ein Höllenschlund über unserem Server geöffnet und dabei auch gleich alle anderen Seiten mitgerissen, die auf dem Server lagen. Nach einigen ungeschickten Reparaturversuchen haben wir daher gerne das Angebot unseres Hosters angenommen, ein nur wenige Tage altes Backup einzuspielen und voila: Da simmer wieder! Danke an dieser Stelle an all-inkl! Doch genug von dieser *schauder* Realität und rein in die Phantasiewelt von Los Angeles, wo überraschend Besuch aus Sunnydale auftaucht und selbigen (wenn man einschlägigen Quellen glauben mag) an Platz zwei der häufigsten Auftritte im Buffyversum verhilft. Wir fragen uns dagegen, warum außer Fred niemand sonst auf die Idee gekommen ist, mal die Person anzurufen, die beim Zurückhexen von Seelen eine 100%-ige Erfolgsquote aufweisen kann. Dann hätte man sich das ganze Elend der letzten Folgen (wir sprechen hier ausdrücklich nicht von Faith) nämlich sparen können. Und ein wenig wundern wir uns schon über die Selbstsicherheit, mit der Frau Rosenberg hier ins Hotel spaziert und (so zumindest unser Eindruck) recht heftig mit Fred flirtet, um sie am Ende unter die kalte Dusche zu stellen und die Duschkuh mitzunehmen. Doch auf jeden Fall bringt Wilow im Gegenzug den benötigten Sonnenschein ins Hotel und gegen Ende auch einen echten Teammoment, der (natürlich) duch Cordie abrupt beendet wird, die unbedingt ihr Bauchtänzeroutfit präsentieren muss. Wenigstens nervt sie nicht durch Schreigeflüster und seltsamen Umgang mit Connor, an dessen Stelle wir schon längst die Flucht ergriffen hätten. Es ist eine Schande, was SIE mit Charisma Carpenter gemacht haben, in dieser Staffel! Wäre die Handlung um Cordie nicht, dann würden wir ihn voller Inbrunst tanzen den Tanz der Freude Aber auch so sind wir auf dem Dancefloor.

  10. 84

    Vom Beastmaster und Bänger Cliffhängern

    Das dürfte wohl die Episode sein, in der am meisten geschossen wird. Mit Pistolen auf Vampire loszugehen, stellt sich dabei schon so schnell als nutzlos heraus, dass es trotzdem immer wieder versucht wird von Wes&the Gang. Ansonsten sorgen fehlgeleitete Datenpakete zwischen Nerdheim und der Lausitz dafür, dass die Verbindung zwischen Gregor und Sascha immer wieder abbricht. Doch zum Glück ist Kirsten wieder in der Hotellobby aufgetaucht. Und das komplett ohne Beschwörungen und Pentagramme. Nachdem sie schon eine supersymmetrische Besprechung hingelegt hat, ist sie auch heute wieder am Start und hat sich schon für Staffel 5 erneut angekündigt. Und so bestreiten Kirsten und Gregor weite Teile der Episode alleine, was es natürlich für Sascha etwas schwierig macht, die Shownotes zu schreiben. Egal. Ihr seid ja hier nicht zum Lesen, sondern zum Hören. Und deshalb seid einfach mal genauso gespannt wie ich, wie die Folge in dieser Besprechung wegkommt und ob er vielleicht sogar getanzt wird, der  TANZ DER FREUDE

  11. 83

    Caaaaarl! Sonne TÖTET Vampire!

    Caaaaarl! Sonne TÖTET Vampire!

  12. 82

    Der Price ist heiß

    Lasst uns mal zusammenfassen: Es gibt pseudointellektuelle Gespräche im Keller, ein wenig Beziehungsknatsch mit Gunn, Fred und Wes, dann wird ein MacGuffin gesucht, das sich als ungeeignet herausstellt und am Ende gibt es eine böse Überraschung. Klingt bekannt? Rischtisch. Ist so ziemlich der Plot der letzten drei Folgen (diese eingeschlossen). Willkommen bei Wassertreten - die Serie! Denn de facto bewegen wir uns seit drei Folgen seitwärts, so richtig geht es nicht voran. Immerhin gibt es eine Art von Erklärung, warum Angelus sich an Dinge erinnern kann, die Angel vergessen hat. Wenn man aber genauer drüber nachdenkt, dann ergibt das alles keinen Sinn: Angel ist schließlich ein Update des Angelus-Betriebssystems. Er kann sich schließlich auch an alles erinnern, was seine seelenhaltige Version gemacht hat, dass er also von der großen Erinnerungs-Löschaktion nicht betroffen war, scheint da reichlich unlogisch. Und irgendwie fehlt auch die Herleitung, warum das Biest einen Boss hat. Das kommt doch ziemlich aus der Kalten. Kurz: Wenn man einmal mit dem Hämmerchen auf die Logik der Folge klopft, fällt diese sofort in sich zusammen, also Vorsicht! Und das Ganze garniert mit einem winzigen Außenset, das die Apokalypse darstellen soll.  Immerhin ist die Katze jetzt aus dem Sack und der Vampir aus dem Käfig und es geht jetzt (hoffentlich) endlich mal weiter mit der Geschichte. Wir stehen jedenfalls an der Bar und haben keine Lust zu tanzen-

  13. 81

    Wir müssen Angelus inhaltlich stellen

    Was genau ist eigentlich der Plan? Diese Frage stellen wir uns dieses Mal häufiger. Denn wir erinnern uns: Um Angels Gedächtnislücken zu schließen fällt unserer Gang nichts Besseres ein, als ihm die Seele zu rauben und ein böses Alter Ego zu erwecken, um dann..äh. WAS eigentlich? Im Keller so lange vollzulabern, bis er singt? Ihn mit weichen Daunenfedern zu kitzeln? Das Maßnahmepaket der Union zur Digitalisierung Deutschlands vorzulesen? Tja. Auf dem Papier las sich das bestimmt gut: Angelus spielt Psychotricks mit der Gang. Alleine, das sehen wir nicht. Eigentlich ist niemand in dieser Truppe Angelus gewachsen und das, obwohl der auch nicht gerade die hellste Lampe auf der Torte ist. Was hätten das für tolle Dialoge und Katz- und Maus-Spielchen werden können, Herausgekommen ist dann eher eine zwar ambitionierte, aber dennoch nicht besonders tiefgründige Inszenierung der Theater AG der Realschule Lippstadt-Nord. Die auch offensichtlich nicht aureichte, um die die 45 Minutenvorgabe einer Angel-Folge zu erfüllen, denn anders können wir uns diese merkwürdige Nebenhandlung mit einem weiteren uralten Kult, der zufälligerweise nur 45 Gehminuten von Los Angeles residiert, sich dan aber als äußerst tot erweist, nicht erklären. Selbst, wenn wir das, was wir noch über die weitere Entwicklung der Staffel aus unseren löchrigen Hirnen zusammenkratzen, erschließen sich Zeitstrahl und Logik dieses Exkurses nicht wirklich. Und am Ende war diese Geschichte genauso überflüssig, wie Angelus zurückzubringen. Doch schließlich müssen auch die Sorgen und Nöten der untoten Bevölkerung ernstgenommen werden. Warum Vampire töten, wenn man sie auch ihnhaltlich stellen kann? Sehen Sie nächste Woche bei Lanz: „Blutbad in Preußen – Angelus erklärt seine Beweggründe.“ Apropos nächste Woche: Wir haben erstmal keine Hoffnung, dass diese Nummer nächste Folge besser wird und wir haben gerade mal die Hälfte der Staffel geschafft. Puh. Wer uns also aktiv unterstützen will: Einfach melden! Wir haben noch einen Gast-Slot frei! Solange halten wir uns am Tresen fest und haben keine Lust zu tanzen.

  14. 80

    Das Erwachen der Macht nix, der will nur spielen

    Was tut man, wenn man gegen einen total mächtigen und total bösen Typen keine Schnitte hat? Richtig, man ersetzt den eigenen Chef durch einen total bösen Typen. Hey, was soll da schon schiefgehen? Wir erinnern uns: Aufgrund nicht gerade allzu verlässlichen Hinweisen von nicht allzu glaubwürdigen Quellen ist man unter Anwendung von Batmanschlaumeierlogik zu der Erkenntnis gelangt, dass man den guten Angel gegen den bösen Angelus ersetzen muss, weil der weiland mal in Preußen auf nem Schlächterfeld mit dem Biest gesprochen hat. Denn Gregor (Sturmfest und erdverwachsen) hat auf dem Nerdtheimer Stadtfest auch mal Boris Pistorius gesehen, das qualifiziert ihn automatisch dazu, den Ukraine-Krieg zu beenden. Du schaffst das, Junge! Logisch, dass Angel aufgrund der mehr als fadenscheinigen Sachlage wenig Lust auf eine Wesensveränderung hat. Doch ein mehr als seltsames Gespräch mit Cordelia später ("Mach das bloß nicht" - "Hab ich nicht vor" - "Die Pflanzen sterben." - "Du hast Recht, die Welt braucht Angelus!") schweißt man schon am Käfig für das eigene Alter Ego und der Schamane kommt zum Tee vorbei. Also die gewohnte Staffel 4 Grütze bisher. Nach der Schwarzblende kommen dann aber alte Staffel 1-3-Vibes auf, denn das Team wächst zusammen, man redet, kämpft und lacht wieder miteinander statt gegeneinander und sogar Gunn und Wesley geben sich ein High-Five. Auch wenn der plot um das magische Schwert doch seeehr gefällig ist. Aber hey, wir hatten erst letzte Folge einen uralten weltumspannenden Kult, dessen Mitglieder sich alle in Laufweitete um LA befinden, also scheiß drauf. Das macht richtig Spaß zuzugucken und auch wehmütig, weil man hier in geballter Form nochmal sieht, was wir EIGENTLICH an dieser Serie lieben und was uns seit Ewigkeiten vorenthalten werden. Und so ist der Traum nicht nur für Angel, sondern auch für uns jäh vorbei und Angelus darf sinister in seiner Zelle lachen, während seine Seele demonstrativ in der Kugel leuchtet. Und wir erwarten das Schlimmste für die nächsten Folgen. Dennoch hat uns gerade die Traumsequenz sehr gut gefallen und wir lösen unsere Krampfhaltung am Tresen und wippen leicht mit den Füßen.

  15. 79

    Heut krieg ich mein Ratett-Quartett komplett!

    Das Biest ist ein alter Pokemonspieler und sagt sich: Collect them all! Es geht aber in diesem Fall nicht um Drachenbälle, sondern um die Mitglieder einer okkulten Sekte, von der wir noch nie etwas gehört haben, die aber totaaaal wichtig ist, denn ohne sie könnte Udo Jürgens nicht singen: "Immer immer wieder geht die Sonne auf!" denn bringt man alle fünf Mitglieder um die Ecke, sammelt irgendwelche Objekte aus ihrem Körper ein und vollführt man man anschließend ein superkompliziertes Ritual, dann kann man die Sonne über Los Angeles ausknipsen. Und wir so: "Neeein! Unsere Solarerträge!" denn erst LA, dann Californien und dann ist auf der ganzen Welt Dunkeltuten. Und obwohl wir es hier mit einer weltumspannenden uralten Geheimgesellschaft zu tun haben, halten es deren Mitglieder es für eine gute Idee, alle irgendwo rund um Los Angeles rumzulungern. Vermutlich, um den wöchentlichen Skatabend nicht zu verpassen. Doch halt! Einer ist noch übrig. Es es ist nicht der Whistler, es ist nicht Herb Saunders aus Baltimore, aber irgendwer im Produktionsteam steht ganz offensichtlich auf leicht perverse Männer in Hawaihemden und Strohüten. Achja: Und Gwen ist auch wieder da. Als - Achtung! - Lichtblitz dieser Folge. Kurz: Alles rund um Matt den Hüter des Hutes und Gwen ist großartig, der Rest ist mehr so mäh. Warum das Biest nun unbedingt das Ritual in Connors Bude durchführen muss? Keine Ahnung. Aber es klopft immerhin freundlich an vorher. Und dass man relativ schnell die gegenseitigen Anschuldigungen fallen lässt, wer mit dem Biest unter einer Decke steckt und den guten Matt um die Ecke gebracht hat, stößt uns auch etwas sauer auf. Und - achtung Spoiler - dass man jetzt UN-BE-DINGT Angelus wiederholen muss, weil der in einer ziemlich nichtssagenden Vision (deren Wahrheitsgehalt man zumindest anzweifeln kann) mal mit dem Biest ein Pläuschen in Preußen gehalten hat. Puh. Man kann zumindest sagen: Die Folge ist besser als die letzte. Aber das wäre ungefähr so wie zu sagen: Mit dem Hammer auf den Fuß zu hauen ist besser, als auf den Kopf.  Wir haben immer noch keine Lust zu tanzen.

  16. 78

    Ich sehe tote Anwälte

    Leute, es empfiehlt sich, immer genug Klopapier für die nächste Angelcalypse im Haus zu haben. Gut, das der Wolf, der Ramm und der HURZ! das berückstichtigt haben. Doch der Reihe nach. Am 5. Jahrestag des ersten Corona-Lockdowns haben sich drei Podcaster zusammengefunden, um gemeinsam Abschied von Gavin zu nehmen, der nun gemeinsam mit Holland Manners in die Ruhestands-Insel übergetreten ist. Aaaaapropos Insel. Wir haben wieder Steffen zu Gast, der nach seinem letzten Besuch hier im Hotel etwas LOST war und sich komplett verlaufen hatte. Und er hätte sich auch ewig im Keller eingesperrt, wenn wir nicht in einem stillen Moment mit einem "Hör mal, wer da hämmert!" auf seine Klopfgeräusche aufmerksam geworden wären. Wenn er einmal da ist, können wir auch gleich gemeinsam die nächste Folge besprechen, denn wir merken: In dieser Staffel brauchen wir jede Hilfe, die wir kriegen können. Denn mit dem Binford-Vorschlaghammer wird weiter auf Cordie, Wesley und die Anwaltskanzlei eingedroschen und alles, was in den letzten Staffeln an Charakterisierung aufgebaut wurde, wieder eingerissen. So ähnlich, wie Angel das in der kürzesten Vorvorspanzsequenz der Seriengeschichte macht. Und ja, wir nehmen die schönen und gut gelungenen/gemachten Momente der Folge durchaus zur Kenntnis. Wie hier beispielsweise mit Geräuschen offscreen Geschichten erzählt werden, ist großartig. Nur der Rest eben nicht. Wir verabschieden uns nun also endgültig von Gavin, so wie Wolfram&Hart als ernstzunehmenden Gegenspieler und haben wirklich (wieder mal) keine Lust, zu tanzen.

  17. 77

    Das war ja klar: Die Hipster sind Schuld an der Apokalypse

    Was haben Bill Riker und Connor gemeinsam? Und landen Anwälte von Wolfram&Hart nach ihrem Tod nicht in der Hölle sondern auf einer einsamen Insel und sind etwas lost? Und was hat Al Borland mit dem Ganzen zu tun? Das kann nur ein echter Experte beantworten, ein Wanderer zwischen den Welten. Wir haben Steffen zu Gast, der nicht nur einer der Hosts eines erfolgreichen deutschen Lost-Podcasts ist, sondern auch den (soweit wir wissen) einzigen deutsprachigen Podcast zu „Hört mal wer da hämmert“ macht. Und Handwerker können wir in diesem rieesigen Hotel tatsächlich gut brauchen. Deshalb war es auch wegen Umbauarbeiten im Jänner geschlossen. Tatsächlich würden wir auch viel lieber irgendwas handwerkliches machen, als über diese Folge zu sprechen, die auf Sendergeheiß die Ankunft des „Biest“ zelebriert. Das nicht ganz so imposant ist, wie in unserer Erinnerung. Es gibt wie immer einige tolle Dialoge und gute Momente, aber der Großteil der Folge schauen wir Angel zu, wie er sein Schwert poliert und müssen Cordie beim verhassten Schreiflüstern von Exposition lauschen. Auch der erste Kampf mit dem Biest ist eher gewollt als genial inszeniert und wir bügeln bei der Besprechung entsprechend schnell drüber hinweg. Viel spannender finden wir, dass wir hier eventuell die erste popkulturelle Erwähnung von Hipstern haben und wundern uns über das perfekte Timing und den doch sehr bescheuerten Plan. Achso: Natürlich geht die erste Viertelstunde der Besprechung dafür drauf, über die geplante Buffy-Fortsetzung und unsere Wünsche daran (gute Charaktere, gute Charaktere, wenig Fanservice um des Fanservice willen und natürlich gute Charaktere) zu sprechen.

  18. 76

    Habe gedreht wie Flasche leer

    Warum machen wir nicht mal ne Bottle-Show? So war der Auftrag an die Menschen, die "Angel" produzieren. Und das haben sie getan. Und zwar im doppelten Sinne. Zwar wird nicht an der sprichwörtlichen Flasche gedreht, aber sie spielt in Teilen (hehe) eine wichtige Rolle. Und ist doch eher ein Vehikel, um alle Beteiligten das Gedächtnis verlieren zu lassen. Das ist drüben in der Mutterserie noch mit Kristallen passiert, hier isses eben ein weiteres Ritual auf dem Hotelflurboden, wo wir doch gerade erst mit viel Mühe das Pentagram entfernt hatten. Und tatsächlich muss man ein paar Kröten schlucken: Es ist zB etwas unglaubwürdig, dass die inzwischen gefühlt 40-jährigen Gangmitglieder immer noch denken, sie wären Anfang 20. Die Tatsache, dass Lorne erstmal aus dem Sichtfeld taumelt, um dort das Bewustsein zu verlieren, ist schon seeeehr passend. Aber dafür darf er ja auch als Showmaster durch die heutige Folge führen, was erstaunlich stimmungsvoll rüberkommt. Zudem WIR uns im Verlauf der Besprechung erarbeiten, dass wie hier einen Lorne der späten vierten Staffel sehen, der mit seinem Wissen eine bittere Rückschau auf Ereignisse macht, die eigentlich total albern sind, aber durch den Rahmen einen melancholischen Touch bekommen. Und wir müssen hier echt mal wieder die Regie loben. Der, dessen Name nicht genannt wird, zaubert wirklich erstklassige Bilder auf den Bildschirm und alles in allem wirkt die Inszenierung extrem modern. Angel ist immer mehr im 21. Jahrhundert angekommen. Und wir? Wo finden wir uns wieder? Auf der Tanzfläche? Nein, dazu gibt es doch zu viele Kleinigkeiten, die uns stören und sich zu einem zu großen Haufen ansammeln. Aber wir freuen uns, dass Antje erneut ihr Zimmer im Hotel bezogen hat, um mit uns diese Folge zu besprechen und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

  19. 75

    Rache ist ein Gericht, das am besten mit Tentakeln serviert wird

    Um die heutige Folge zu besprechen muss man keine Teilchenphysik studiert haben. Doch es kann auch nicht schaden. Und so sind wir froh, dass die gute Kirsten sich ein zweites Mal bereits erklärt hat, uns bei der Besprechung zu unterstützen und unsere Hand zu halten, damit wir nicht in das Tentakel-Wurmloch aus dem Finale von Picard Staffel 1 gesogen werden. Ihr merkt schon, heute schweifen wir NOCH stärker vom eigentlichen Thema ab, als gewohnt. Was aber nicht heißen soll, dass uns die Folge gelangeweilt hätte, im Gegenteil. Die ist recht unterhaltsam und bietet an der ein oder anderen Stelle einfach so vielene Steilvorlagen, über die man nicht einfach so hinwegbügeln kann. Und sei es nur die Kamera des Nerds, die selbiger vermutlich als Gimmick zu einem YPS-Heft bekommen hat. Und wenn wir schon auf einer wissenschaftskonferenz zwischen Helene Fischer-Hawkings und Heiner Lauterbach-Newton sprechen dürfen, dann müssen wir einfach über unsere Konferenzerfahrungen sprechen. Und natürlich als Elefanten im Raum die Frage behandeln, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn Frad den Professor ins Jenseits befördert hätte, so wie das Autorinnen-Duo das auch ursprünglich geplant hatte. Ein Gespann, das hier seine erste von vielen kommenden Folgen abliefert und maßgelich die fünfte Staffel mitgestalten wird. DA freuen wir uns schon drauf, denn mit ihrem Erstlingswerk haben die Damen schon ordentlich vorgelegt. Die Dialoge sind topp und vieles, was uns nervet (Connor und Wesley) musste eben rein, wegen Arc. Und fühlt sich dadurch auch extrem nach Störfaktor an. Und die Regiearbeit ist topp. In der Konsequeznz heißt das, das zwei der drei Anwesenden zumindest wohlwollend an der Bar stehen und rüber zur Tanzfläche winken, wo Sascha zappelt und ihn tanzt den Tanz der Freude

  20. 74

    Hallo Wien? Hallo, Sabine!

    Es ist all hallows eve, die Nacht, in der Dämonen mal so richtig frei machen. Nur in zwei Podcastzimmern brennt noch Licht. Besser gesagt in dreien. Denn anlässlich des Halloween-Abends haben wir eine alte Tradition wieder aufleben lassen und uns (Damen)Besuch eingeladen. Die Autorin Sabine Knop Gießt nicht nur silber Kugegeln, sondern auch ausgefeilte Worte in Zeilen, denn ihr Hobby ist mörderisch. Wobei, so richtig Hobby ist das eigentlich schon nicht mehr, denn im Grunde haut sie ein Buch nach dem anderen heraus und hat schon mindestens vier weitere in ihrem Kopf. "Dark Fantasy" ist ihr Spezialgebiet und erst Anfang des Monats erschien ihr neuer Roman Ruls Fluch, den Ihr hier bestellen könnt. Natürlich dürfen darin auch Vampire und Werwölfe nicht fehlen und natürlich hat Sabine früher(tm) Buffy geguckt. Wie das ihre Begeisterung für Dämonen aller Art geweckt und beeinflusst hat und wie sich Vampire im Buffyversum von Glitzervampiren und Sabine-Vampiren unterscheiden, das ist nur eins der Themen, die wir in einer netten Plauderei anschneiden, die sich teilweise immer weiter von Buffy und Angel entfernt, aber trotzdem unglaublich unterhaltsam war. Euch erwartet eine wilde Achterbahnfahrt von Sunnydale über Vampirklischees bis zum Schreiben allgemein. Und haltet Eure Mäntel fest: Das war der erste Podcast-Auftritt von Sabine, aber bestimmt hat sie - Achtung! - Blut geleckt und sie hat schon angekündigt, "Angel" nachzuholen und auch mal zu einer regulären Folgenbesprechung im Hotel hereinzuschneien. Wir halten ihr auf jeden Fall immer ein Zimmer frei und bedanken uns für das tolle Gespräch!

  21. 73

    Bettgeflüster aus der Hölle(Hölle, Hölle, Hölle!)

    Folgen, in denen jemand das Gedächtnis verliert garantieren im Buffyversum ja eigentlich für gute Unterhaltung. Eigentlich. Also Ausnahmen bestätigen die Regel. Doch der Reihe nach: In der letzten Episode trafen wir in der Hotellobby auf eine Cordelia, die bereits andeutete, die Gang nicht wirklich zu erkennen. Und tatsächlich: Die Guteteste ist mit ziemlichen Erinnerungslücken den höheren Gefilden entstiegen und ist verständlicherweise von den (für sie) wildfremen Leuten in diesem leeren riesigen Hotel ziemlich verunsichert. Was durch den Nichteinsatz von Musik und schöne Kamerafahrten verstärkt wird. Gut, dass Lorne sich offenbar direkt im Innenhof erleichtert hat und erst im Laufe der Folge auf Cordie stößt (oder besser umgekehrt). Warum er direkt (also wirklich unmitelbar) nach seinem Vegas-Engagement schon wieder Hausbesuche im Hotel empfängt? Hm...damit der Dämon mit dem Alien-Mund auf Cordie treffen kann, deshalb! Cordie fühlt sich (ein wenig zu Recht) von der Gang hintergangen (hehe), was wir ein Stück weit nachvollziehen können. Warum sie sich aber beim nicht minder creeeeeeepigen Connor so aufgehoben fühlt? Das will uns nicht in den Kopf. Dat is doch n alter Busengrabscher! Ohnehin wird in dieser Folge viel in Betten gelegen und viel pseudogeflüstert. So müssen wir uns das Geturtel von Wes und Leilah genauso anhören, wie das gestellteste Telefongespräch aller Zeiten. Und Ninja-Anwälte?!? Ach.... Alles in allen lässt uns diese Folge mehr oder weniger teilnahmslos zurück und wir werden das Gefühl nicht los, dass die Handlung hier mit angezogener Handbremse unterwegs ist. Nein, das haut uns nicht vom Hocker. Und so sitzen wir an der Bar und nicken gelegentlich mit, wenn sie ihn auflegen den Tanz der gepflegten Langeweile.

  22. 72

    Glück im Spiel - Geld für die Liebe

    Leute, zieht die Glitzerklamotten an und packt Euch Kleingeld ein - wir fahren nach Vegas! Denn nachdem in den letzten Folgen unser grüner Lieblingshost nur sporadisch per Telefon zugeschaltet war. macht unsere Gang nun das einzig Sinnvolle und fährt ihn besuchen. Quasi wird die Pilgerfahrt nachgeholt, die Angel schon im letztjährigen Staffelauftakt angedacht hatte. Was so ein bisschen Roofstanding eben ausmacht. Das wusste weiland schon der gute Captain Jack bei Torchwood. Und damit haben wir die goldene Brücke der Überleitung gebaut, die ungefähr so tragfest ist, wie Brücken in der sächsischen Landeshauptstadt. Wir haben nach langer Zeit mal wieder den Raphael vom Whocast zu Gast, der eine Reise nach Vegas einfach zu verlockend fand. Denn diese Folge ist eine seiner Lieblingsfolgen der vierten Staffel. Was auch nicht weiter schwer ist, angsichts dem, was uns noch erwartet. Quasi eine Rose, die aus einem Misthaufen wächst. Und wir werden nicht enttäuscht: Die Folge bedient sämtliche Vegas-Tropes und geht über Spieltische und Bänke. Die Shownummer hätte für unseren Geschmack noch etwas länger sein können und das Ende deutlich ausgefeilter. Einfach fünf Minuten vor Schluss alle ins Hauptquartier bringen und die Zaubermaschine zerschlagen, das war schon ziemlich dämlich. Von der Deus ex Cordelia vom fernen Stern Andromeda wollen wir erst gar nicht anfangen. Hätte man doch mehr Zeit...zum Beispiel, indem man diese dämliche Telefonsexszene mit Wesley rausgeschnitten hätte. Die fühlt sich komplett wie ein Fremdkörper an und wenn man weiß, wer diese Szene geschrieben hat, macht es sie gleich doppelt unangenehm. Der Rest weiß jedenfalls sehr zu gefallen und wir müssen wieder mal die Regisseurin ob ihrer Inszenierung loben. Man merkt allen Beteiligten an, dass sie unglaublich viel Bock auf den Außendreh hatten und den leicht trotteligen Angel hätten (mindestens) zwei von drei Podcastern sofort adoptiert. Ganz nebenbei haben Angel und Co nun dauerhaft Lorne wieder, dank Glückspiel all ihre Geldsorgen gelöst und können sich nun sicherlich spannenden und einfallsreichen Handlungssträngen rund um die zurückgekehrte Cordelia widmen. *seufz* Aber das ist eine andere Geschichte. Bei der heutigen sind wir auf der Showtreppe und legen ihn hin: Den Tanz der Freude PS: Dieser Text wurde mit dicken Fingern auf einem winzigen Handydisplay getippt. Ihr werdet Ortographisch keinen Unterschied feststellen. 😇

  23. 71

    Bei Starkstrom werde ich schwach

    Hallo, Ihr Halbleiter und Vollisolierten! Heute fragen wir als erstes Mal die fünf güldenen Sicherheitsregeln beim Umgang mit Strom ab. Naaaaa? Freischalten Gegen Wiedereinschalten sichern Spannungsfreiheit feststellen Erden und Kurzschließen Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken Aber das wusstet Ihr bestimmt noch, oooder? Gut, dann behaltet das im Hinterkopf, denn heute wirds elektrisierend. Umso erstaunlicher, dass wir die Hauptperson dieser Folge komplett vergessen hatten, obwohl sie eigentlich gleich mehrere beeindruckende Auftritte hinlegt. In dieser und in mindestens zwei weiteren Folgen. Ein bißchen seltsam isses ja schon, dass erstmal eine neue Figur eingeführt wird, obwohl ja eigentlich der gute Angel auf die Suche nach Cordie gehen wollte. Doch das wird geschickt miteinander verknotet. Und die Handlung um Gwen ist ja auch eingermaßen - achtung! - spannend, auch wenn wir iiirgendwie das Gefühl haben, dass hier nach Kate wieder ein potentielles Loveinerest für Angel in Stellung gebracht werden soll. Und die Handlung um Wes und Lyla geht uns inzwischen schon ziemlich auf die Nerven. Jaaaaahaaa, wir haben es kapiert: Wes kann auch so richtig düster sein. Wir kaufen es ihm trotzdem nicht ab. Wofür wir aber immer zu haben sind sind Heist-Movies und der Einbruch in der Auktionshalle ist eeecht gut in Szene gesetzt und garniert mit kecken Sprüchen. Wir sind jedenfalls auf der tanzfläche und zucken wie elektrisiert mit den Beinen.

  24. 70

    How deep (down) is your love?

    So, Freundinnen und Freunde der dämonischen Oper, die Verschnaufpause ist vorbei, jetzt wird durchgeschnorchelt, denn wir begeben uns heute in die Untiefen der vierten Staffel "Angel". Wir erinnern uns: In der letzten Staffel hat der Showrunner Angel in die Tiefe sinken und Cordy in den Himmel steigen lassen, die Koffer gepackt und gesagt: "Tschö, dann! Macht irgendwas draus!" Ein David geht, ein anderer kommt - und geht nach ein paar Folgen sofort wieder wegen "kreativer Differenzen". Wir erfahren also, wie unsere Charaktere die Sommerpause der Serie verbracht haben: Fred und Gunn haben sich um den inzwischen sehr nervigen Connor gekümmert und diverse Spuren verfolgt, die vielleicht zu Angel führen könnte. Erfolglos. Weil der verzogene Blag alle Bemühungen torpediert. Lorne ist auch keine große Hilfe, weil der irgenwo in LA abhängt und offenbar nicht nur in blauen Federn sondern auch in Nöten steckt. Und wie sagte schon Jesus: "Wenn Ihr in Nöten seid, so rufet mich an." Und so kommt immerhin ein kurzes Telefonat zustande. Wes vögelt fleißig weiter (s)eine Anwältin, hält sich eine Sklavin im Schrank und führt pseudotiefsinnige Gespräche während gemeinsamen Ausfahrten im Fischerboot. Also drei Monate lang jeden Tag der gleiche Trott und kaum, dass wir wieder zuschauen, zack! gehts rund: Lyla bringt ihren Chef um, Connor die letzte Zeugin (was auch immer die gesehen haben mag) und Wes zieht seinen Exchef an Land. Der Sohnemann die Leviten liest und ihn vor die Tür setzt. Sind wieder ein paar Tolle Dialoge drin, fühlt sich aber irgendwie unrund an. Lust zu Tanzen haben wir jedenfalls nicht.

  25. 69

    It's not easy beeing David Greenwald

    Bevor es bald an eine Staffel geht, an die wir noch weniger Erinnerungen haben, als an die vergangene, ist es an der Zeit, einen Blick zurückzuwerfen: Was hat uns gefallen an Staffel 3? Was waren die größten Überraschungen? Was die größten Enttäuschungen? Und was hat uns dat Janze gebracht? Wir sind auf jeden Fall begeistert, dass wir Post bekommen haben. In Textform und sogar einige Sprachnachrichten. Vielen Dank dafür! Kommentare sind das Nußbrot der Podcastenden. Und während Sascha auf Dienstreise in einem richtigen Hotel die Hotelbar plündert und immer müder wird, bekommen wir dankenswerterweise Unterstützungen von unserem guten Geist des Hauses, dem lieben Raphael, der ganz eigene Hotelstorys zum Besten geben kann....das Ganze wurde live gestreamt und kommentiert und anschließend poliert und in Dosen gepresst. Nun Vorhang auf und viel Spaß bei unserer Staffelgala!

  26. 68

    Selbstgespräche auf einen völlig neuen Level

    "HE! Ich habe eine IDEE!" Das oder sowas Ähnliches muss David Greenwald gerufen haben, nachdem er im Bad auf der Seife ausgerutschte war und er eine Erleuchtung für die letzte Einstellung der letzten Angelfolge in dieser Staffel und unter seiner Ägide hatte. "Wir lassen Cordelia in den Himmel aufsteigen und parallel Angel in die Tiefe sinken. Voll sinnbildlich, ey!" Jetzt war die Idee für die letzte Einstellung geboren und nun musste man nur noch iiiiirgendwie dorthin. Und dabei gehts nicht über Tische und Bänke sondern über Sinn und Verstand. Denn in dieser Folge passieren uuuuuunglaublich viele Dinge, weil sie passieren müssen. Es gibt Zweifel, ob man Connor/Steven wirklich vertrauen kann? Beispiel gefällig? Bitteschön: Hey, wie wäre es, wenn er ein Liedchen trällert und Lorne die wahre Motivation erk....ach geht ja nicht, weil Lorne zuhuhufällig (Und wenn wir Sihilben in die Länge ziehen, wie Dr Cox, dann bedeutet dass, dass wir uhunglaublich unterwältigt sind, von dem was wir sehen.) auf die Idee gekommen ist, sein Glück in LA zu versuchen. Immerhin hat er noch ein tolles Album als Abschiedsgeschänk hinterlassen. Noch ein Beispiel gefällig? Der Überfall von Wolfram und Herz findet nur im Autokino statt, damit ein Hubschrauber sowohl auf als auch über der Leinwand schweben kann. Sich zu Fuß von hinten an das Auto anzunähern wäre ein viel größeres Überaschungsmoment, als sich gefühlt minutenlang von oben mit vier Hanseln abzuseilen. Und dann sitzen der charakterlose Chef und Gavin 10 Meter daneben in einem Van und betrachten das Ganze auf Video. What? Oder hier: Letzte Folge wird etabliert, dass Connor ein Vampirgehör hat. Statt ihn aber heimlich das Telefonat zwischen Angel und Cordie belauschen zu lassen, wiederholt Angel laut den Treffpunkt für das Tait a Tait am Strand. Apropos. WARUM? Also warum DA? Hätte David die Location iiiiiiihiiirgendwann in den letzten Folgen als Lieblingsort von Cordie etabliert, würden wir das ja noch schlucken. Aber das ist nur am unromantischsten Strand der Filmgeschichte, damit Connors Plan funktioniert. Der innerhalb von 20 Minuten iiiiiihiiirgendwie Einen Vollmetallsarg Schweißausrüstung Justine Ein Schiff organisiert hat und alles punktgenau am rechten Ort zur rechten Zeit zu haben, nachdem er mit einem Elektroschocker in Wasser(!!!) hantiert hat. Was hätte er gemacht, wenn sich Angel und Cordie im Diner getroffen hätten? Ihn in einem Kühlschrank eingeschweißt? Dieser ganze Plan ist so bescheuert kompliziert, dass uns das komplett aus der Bahn wirft. Er existiert einzig und allein wegen des gewünschten visuellen Gegensatzes. Ja, sieht gut aus, aber ergibt Null Sinn. Selten war Angel näher an modernen Serien wie hier. Es gibt wieder einige tolle Dialoge. Der zwischen Cordie und Gru und Lorne und Angel ist toll zusammengeschnitten, aber auch bei Gru und selbst bei Cordie haben wir das Gefühl, dass David nicht wirklich wusste, was er mit den Charakteren machen sollte, also wurden sie aus der Serie geschrieben. Immerhin kommt der gute(?) Skip mal kurz vorbei, aber so richtig schlüssig erklären kann auch er nicht, warum Chordie nun aufsteigen muss. Wir steigen nicht, auf, wir sinken nicht ab, wir versacken höchstens an der Bar und hätten fast schon Lust, den Tanz der Schande zu tanzen. Wie gehts Dir? Oder DIR? Wir wollen es wissen. Schick uns eine Mail, lass einen Kommentar da oder nutze das Sprachnachrichttool auf unserer Seite. Denn wir wollen traditonell die Staffel Revue passieren lassen. Diesmal sogar buuunt und live und in Farbe. Wann: 29.05.2024 21:00 Uhr Wo: Bei Dir zu Hause (per stream)

  27. 67

    Wie die Väter so der Sohne

    Besprechung von Benediction/Vater und Sohn

  28. 66

    Mit nem Bogen gegen Drogen

    Nu isser da, der, vor dem wir uns seit Monaten, ach was sag ich Jahrzehnten gefürchtet haben, jedenfalls mit Sicherheit, seit wir diesen Podcast gestartet haben. Der Moment, in dem der Connor in seiner Nichtbabyform zurückkehrt. Aber Moment mal...das ist alles gar nicht sooo schlimm, wie befürchtet. Der gute Vinz kommt sogar recht sympathisch rüber, wie er so vor schlechtem Greenscreen angeblich auf einem Bus durch die Stadt reitet. Dass in Los Angel tatsächlich jemand einen Typen in Lederoutfit für bemerkenswert hält finden wir allerdings genauso strange wie die Tatsache, dass sich irgendwie alle irgendwie sofort finden und auch die Cops gerade nix besseres zu tun haben, als sich eine taktisch höchst unprofessionelle Schießerei mit einem ziemlich unwichtigen Möchtegern-Drogenlord zu liefern. Ziemlich drastisch ist der Tod von Sunny, die wir gerne länger gesehen hätten. Genauso wie wir gerne mehr von der lila gefärbten Dame hätten, die gerne mal durch Zeit und Raum springt. Groß-ar-tig! Allerdings fragen wir uns immer noch, was das Geplänkel zwischen Gavin und Layla aus der letzten Folge sollte, weil es immer noch konsequenzlos geblieben ist. Und irgendwie ist die gesamte Besprechung hier schon die Wertung der Folge. Nunja, dann können wir auch gleich sagen, dass wir am Rand der Tanzfläche stehen und leise mitwippen beim Tanz der Freude Wer hätte das in der ersten regulären Connor-Episode gedacht?

  29. 65

    Kein Alkohol ist auch keine Lösung

    Schon der Onkel von Spiderman wusste (andauernd) zu berichten: Große Macht birgt große Verantwortung. Und man muss kein seelenloser FDP-Politiker sein um zu wissen: Nix im Leben ist umsonst. Und so hat auch die dunkle Magie aus der ähh...vorvorletzten Folge ihren Preis, den glibberige Krabben nun eintreiben wollen und die gerade begonnene Renovierung des Hotels ad absurdum führen. Währenddessen wird in der Anwaltskanzlei unseres geringsten Misstrauens geränkespielt, was total viel Spaß beim Zuschauen macht, aber ehrlich gesagt auch komplett aus der Folge geschnitten werden könnte, ohne den Sinn zu verstellen. Doch das wird sich noch alles in der kommenden Folge niederschlagen, sagt Antje. Die hat sich nämlich heute im Hotel einquartiert, um mit uns diese Folge zu besprechen. Die erstaunlich cineastisch um die Ecke kommt und mit einigen erstaunlich gut gealterten Effekten umme Ecke kommt. Aber auch das hatte ihren Preis und so musste das CGI-Monster am Ende aus der Portokasse bezahlt werden. So sieht es auch aus. Das eigentliche Monster kommt allerdings ganz am Ende durch das Wurmloch geflogen und bringt augenblicklich schlechte Laune und ein schwarzes Charisma-Loch (und damit ist nicht Frau Carpenter gemeint!) mit. Es beginnt nun endgültig die (nicht nur von uns) gefürchtete Connor-Epoche der Serie. Bis dahin genießen wir diese Folge hier, die uns in bislang völlig unbekannte Räume des Hotels bringt. Stellt sich raus: Die hatten die ganze Zeit nicht nur eine betriebsbereite Großküche, sondern auch einen riesigen Ballsaal, während der arme Lorne noch durch LA irrte, um eine neue Location für seine Bar zu suchen. Es hätte noch gefehlt, hinter der nächsten Tür eine Bundeskegelbahn vorzufinden. Dieses Hotel ist offensichtlich in Wirklichkeit eine TARDIS und es finden sich erstaunlich viele Referenzen auf Doctor Who. Oder vielleicht auch umgekehrt? Denn WHO-Showrunner RTD hat ja bereits zugegeben, sich bei Ableger "Torchwood" orgendlich in der Angel-Schublade bedient zu haben. Wäre nicht zuuu ungewöhnlich, wenn er sich auch beim Schreiben der Mutterserie Einflüsse aus dieser Folge "inspirieren" ließ. Aber hat sie uns inspiriert? Die Szenen bei W&H sind wie erwähnt toll, auch die Atmosphäre, der Kunde mit der trockenen Haut sieht toll aus. Allerdings nimmt die Folge auch ein paar ziemlich lahme Abkürzungen. So ist der Streit zwischen Angel und Gunn zu schnell beendet, Wesley kommt zu schnell auf die Lösung mit dem Alk und kurz vor Schluss hat man offensichtlich festgestellt, dass man nur noch zwei Minuten hatte, um die Situation aufzulösen. Auftritt Dea ex Cordelia. Und so stehen wir nur mit einem Fuß auf der Tanzfläche, wippen ihn aber mit, den Tanz der Freude

  30. 64

    Lieber einen Pflock in der Hand als ein As im Ärmel

    Hallo, liebe Freundinnen und Freunde des gepflegten Kartenspiels um anderleuts Seelen! Wir müssen zwei Dinge zugeben: Wir lagen offenbar ein wenig falsch, was unser Bauchgefühl für die dritte Staffel betrifft (jedenfalls in weiten Teilen) und wir hatten im Vorfeld Null Erinnerung an diese Folge. Allerdings beim Angucken der Vorschaubilder einige Fragezeichen überm Koppe: Was pasiert da? Und wie um alles in der (Unter)Welt soll das in die Gesamthandlung eingefügt werden? Doch wieder zeigt sich: Mit geschicktem Schreiben, interessanten Charakteren und guten Dialogen kann man sich aus jeder schreiberischen Engstelle manövrieren. Wenn man nicht gerade Chibnall heißt. Die eigentliche Handlung passt jedenfalls auf den berühmten Merzschen Bierdeckel (war das eine schöne Zeit, als der Typ noch vor allem wegen seines Bierdeckels bekannt war): Gunn hat weiland seine Seele an den Hausmeister von Scrubs verkauft, der in Los Angeles ein Casino betreibt. Angesichts einer Lebenserwartung von wenigen Jahren und der Aussicht auf ein schicket Auto ein fairer Deal, fand jedenfalls der Charles von damals. Der von heute hat seine Seele allerdings hoffnungslos an Fred verloren und das sieht der eigentliche Besitzer ja nun mal gar nicht gern, denn was einem nicht gehört kann man auch nicht verleihen. Wir bewundern eine fast kinoreife Ausstattung und Inszenierung und großartige Nebendarsteller. Jason Carter durfte seinen feinen britischen Akzent und Rangerstab gegen fiesen britischen Slang und Sonnenbrille tauschen. Und obwohl wir ihn ja eigentlich erkennen müssten, müssen wir zugeben, dass er uns unter der Maske als Halb-Jem-Hadar und Halb Mutantenkänguru aus Tank Girl glatt durchgerutscht ist. Genervt waren wir vom Frunn-Geschmachte und dem ätzenden Verhalten von Gunn. Hat Fred doch in einer groß-ar-ti-gen Szene grade Wes den Marsch geblasen, dass er mit seinen Problemen nicht zu den anderen gekommen ist (DAS haben wir schon immer gesagt!), macht Gunn genau das gleiche und sogar den Arschlochmove des Fake-Schlussmachens. Mann oh mann. Etwas irritiert waren wir auch ob es exzessiven Einsatzes von Coolio in Rückblenden. Aber nichts desto trotz legen wir jetzt den Tank Girl Soundtrack ein und wenn Ihr uns sucht, wir sind auf der Tanzfläche. Und tanzen Den Tanz der Freude

  31. 63

    Guten Freunden gibt man ein Kisschen

    Wir bitten um Vergebung. Und zwar gegenüber Raphael, den wir letzten Monat unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die Hotellobby gelockt hatten. Denn schon gaaaaaanz zu Beginn dieses Projektes (die Älteren erinnern sich) hatte er den Wunsch geäußert in einer Folge dabei sein zu wollen, in der ein Kissen eine tragende Rolle spielt. Und diesmal ist es *wirklich* diese Folge. Aber wir haben den Guten einfach mal einen Monat Kost und Logie im Hotel gewährt und nun ist er wieder am Mikro, um mit uns über Vergebung zu reden. Eine Folge, bei der sich Gregor und Sascha eigentlich wirklich nur an das berühmte Kissen (Verbunden mit Vampirsabber) erinnern konnten. Und meine Güte, was gibt es vorher noch alles großartiges, über das man reden könnte. Moment mal! Das TUN wir doch. Diesmal deutlich länger als sonst. Aber zu Weihnachten sagt man die Wahrheit und schüttet sich gegenseitig sein Herz aus. Sind wir auf der Tanzfläche, Wayne? Aber sowas von Garth! Party on! Wir tanzen den Tanz der Freude

  32. 62

    Melodien für Dämonen

    Eigentlich müssten wir hier ja was über entführte Babys und Höllendimensionen sprechen, aber diese ganze Holtzerei und Wesleys Blödheit geht uns ehrlich gewaltigst auf den Sack. Die Aussagen eines gewissen Alexander D., dass Wesley angeblich niemanden hatte, mit dem er über seine Probleme reden könnte, kontern wir mit einem kollektiven: LOOOORNE! Statt dessen wird der grüne Emotionsleser und Unterweltbester Zuhörer wieder mal auf seine Tätigkeit als Babysitter reduziert. Und er dient als Prügelknabe, was immerhin gut gespielt war. Nachdem man uns vorher gefühlt endlos Höltzerne Dialoge zwischen Holtz und Justine, Holtz und Wesley und Wesley und Justine um die müsen Ohren gezimmert hat. Puh, Das Einzige, was diesen ganzen Plot um Connor nach oben reist, ist der gute Sascha, der sich echauffiert, dass Lyla und Angel sich ein Gläschen an der Bar genehmigen. Vieeel interessanter ist die Nebenhandlung mit der jungen Dame, die nicht nur ein Herz für Folkmusik hat, sondern auch das Gesicht für Hardrock Halleluja. Good Lordie! Die Grungepunkrock-Dämonenband, die ein Konzert vor 2 (in Worten ZWEI) jungen Damen gibt und erstaunlicherweise den Durchbruch ihrer neusten Scheibe so gar nicht zu schätzen weiß, ist in vielerlei Hinsicht der bessere Teil der Folge. Kurz: Wir haben keine Lust zu tanzen. Und wir hoffen auf das Flüstern unseres Hausgeistes, dass die kommende Folge reinhaut, wie ein Kissen ins Gesicht.

  33. 61

    Feuer, Eis und Dosenblut

    So, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Lebenden und Untoten, es ist soweit: Gregor hat wieder mal Geburtstag! Ähh...das auch, aber obwohl das ein Grund zur Freude wäre, ist die Zeit des Lachens nun endgültig beendet. Denn die letzte Fahrt geht abwärts. Alles geht südwerts und die Fäkalien hitten den Ventilator. So oder so ähnlich. Und wieder einmal beweist sich: Es würde so oft helfen, einfach mal miteinander zu reden. Wo ist eigentlich Lorne? Gregor und Sascha stimmen überein: An Wesleys Stelle hätten wir uns dem Grünen Dämön anvertraut, dessen Passion ja das Zuhören ist. Stattdessen frisst Wesley seine düsteren Prophezeiungen im Stillen in sich hinein und begibt sich auf eigene Faust auf die Suche nach Antworten. Leider kein sprechender Hamburger in der Google-Ansicht. Und das ist ja immerhin eines der Highlights der Folge. Das andere ist der gute Sascha (der Dämon, nicht der Podcaster) der durch beißenden Sarkasmus zu gefallen weiß. Beim Rest der Folge kommt bei unseren Podcastenden nicht so recht Tanzlust auf, denn wir wissen ja inzwischen, worauf das ganze hinausläuft. Und wir können es nicht oft genug sagen: Das Ganze hätte verhindert werden können, wenn man einfach mal miteinander geredet hätte. Wir stehen an der Bar und haben nicht so wirklich Lust zum Tanzen. Vielleicht noch den Tanz der verhaltenen Freude verbunden mit schlimmen Befürchtungen.

  34. 60

    Angel x 2 = !

    Was ist noch besser als 1 nicer Angel? 1 nicer Angel und ein ebenso nicer Grüffelo. Äh...Gruselo. Ach, Ihr wisst schon. Der Held von Pylea, Schlächter der Schlachten, Pupser auf dem Sessel der ewigen Langeweile. Angel fühlt sich relativ überflüssig und in die Friendzone geschoben. Dass ER nun ausgerechnet der Auserwählte ist, der seiner Angebeteten zum Beischlaf mit Austausch von Körperflüssigkeiten aber ohne Austausch von Visionen verhelfen soll, haben wir so (ähnlich) schon ähhh...in vielen Filmen gesehen (*husthust*) Aber es ist wieder mal verdammt gut umgesetzt. Zumal Angel aus seinem kalten untoten Herzen keine Mördergrube macht und auch diverse Gelegenheiten verstreichen lässt, in denen er seinen Nebenbuhler hätte auflaufen lassen können. Auch wenn der Guteste offenbar eine MENGE Minderwertigkeitskomplexe mit sich rumschleppt. ("Das ist MEINE Streitaxt! Das sind MEINE Klamotten! Das ist MEINE Frisur!") Immerhin rettet Angels totes Herz ja auch den Tag (oder besser: die Nacht) in der Nebenhandlung mit einem Baum, der in Internet-Chatgruppen nach Opfern sucht. Und nein, das haben wir uns NICHT ausgedacht, das ist tatsächlich passiert. In Kalifornien in den frühen 2000ern. Und meine Güte, haben wir Spaß bei der Besprechung. Was nicht zu 100% an der Folge liegt, die aber insgesamt zu gefallen weiß. Und da sie uns auch an den Mikrophonen zahlreiche Minuten guter Laune beschert hat, tänzeln wir natürlich DEN TANZ DER FRIENDZONE

  35. 59

    Vampire tragen kein Tütü

    Hallooo, Freund:innen der italienischen Oper! Als solcher entpuppt sich der gute Angel(us), denn bei Oper weint er wie ein kleines Baby, selbst wenn er böse ist. Und so lädt er die gesamte Bagage ins beste Haus der Stadt ein, wo er die best...äh..billigsten Plätze besorgt hat. Nichtsahndend, dass er und Cordie die Hauptrolle im diabolischen Stück spielen, dass Präsident Clark und der Hoaxmaster sich ausgedacht haben. Und Summer Glau, ganz genau, mit der Wahnsinnsschau. Die Guteste hat hier ihren allerersten großen Auftritt und legt damit das Fundament für ihren Ruf, zwa gute Charaktere zu spielen, aber sämtliche Projekte mit ihrer Beteiligung ist Verderben zu ziehen. Ins Verdeeeerben! Aber hey, die Prima Ballarina spielt sie wirklich, nunja, prima. Prima finden wir auch, dass der gute Jadablinkts sich mal wieder im Hotel eingefunden hat, um mit uns zusammen jungen (oder doch alten) Damen beim Tanzen zuzugucken und Sascha hört den beiden beim Schwärmen zu und kann das alles nicht so wirklich nachvollziehen. Aber hey, die Folge hat auch wirklich gute Momente, aber am Ende ist nur ein Teil des Castes auf der Bühne um ihn zu tanzen: Den sterbenden Schwan der Freude.

  36. 58

    Vampire saugen nicht umsonst

    Heute ist vielleicht was los im Hotel. Ein wahrer Monster- und Menschenauflauf. Nein, nicht bei Gregor und Sascha im Hotel, hier sind die Zimmer erstaunlich leer, seit es in die drittel Staffel ging, die sich bisher erstaunlicherweise deutlich besser zeigte, als ihr Ruf. Angel und Co brauchen Geld. Wer nicht? Und obwohl wir immer noch der Meinung sind, dass es - wenn man ein leerstehendes Hotel in bester Lage besitzt - eventuell eine gute Idee wäre, einfach Gäste zu beherbergen, besinnt sich die Truppe auf ihr anderes Kerngeschäft: Mysteröse Rätsel lösen, Dämonen beseitigen und dafür Geld kassieren, gerne auch VON Dämonen. Die winken diese Woche mit dicken Geldkoffern. Da kann man schonmal (fast) den Kopf verlieren, wenn man sich nicht gerade mit zombiisierten Exfreunden (wortwörlich) herumschlagen oder ein Vampirnest ausheben muss. Und Babyconnor will ja auch noch betreut werden. Alleine die Einstiegszene mit dem verzweifelten Mann in der Gasse und dem Dreifachspiltscreen, der in der Pizzeria endet ist großartig. Und die Homepage in Comic Sans! Diese Folge geht wieder mal über Tische und Bänke und es bleibt uns nichts anderes übrig, als erneut auf die Tandfläche zu hüpfen (so sehr man das in unserem Alter noch machen kann) und ihn zu tanzen. Den TANZ DER FREUNDE

  37. 57

    Wer Visionen hat sollte zum Skip gehen

    Cordie ist heute ein bißchen außer sich. Zurecht. Denn ausgerechnet an ihrem Burzeltach kippt sie aus den Latschen und muss miterleben, wie ihre Freunde seeeehr stümperhafte Reanimationsversuche unternehmen. Stellt sich raus: Sie ist zwar arbeitslose Schauspielerin, aber offensichtlich hervor-ra-gend krankenversichert, denn die ganzen MRT- und CT Untersuchungen hui, hui, hui..DATT wird teuer. Aber es ergibt sich ein klares Bild: Noch ein Visönschen und der guten Cordie platzt der Kopf. Sehr anschaulich demonstriert von einer Klischeemagd aus einem Jahr, das Buffys Hausnummer entspricht. Wir sind da einer großen Sache auf der Spur. Und so trifft Cordie schließlich die namensgebende Qual der der Wahl und findet sich im sogenannten Cordieversum wieder, einer bunten Zauberwelt voller Scheinwerfer, Autogrammjägern und Assistenten, die mit Tim Allan durchs All gedüst sind. Andere, wie Wesley, würden sich einen Arm ausreißen, um dort landen zu können. Aber am Ende tauscht Cordie Millionen für Visionen und kehrt teildämonisiert wieder in unsere Realität zurück. Skip sei dank. Der nicht nur Publikumsliebling war, sondern auch bei uns (die ja Teil des Publikums sind) jedesmal Stürme der Begeisterung auslöst, genauso wie die Regie der Folge und eigentlich alle Dialoge. Auch so Kleinigkeiten wie die "Dasch wäre Ihr Preisch gewesen" Präsentation von Skip in einer Traum-Mall sind einfach nur großartig. Unser eigentlicher Held der Serie wird dabei massiv aufs Abstellgleis geschoben und eigentlich hat Cordie die ganze Zeit das Heft des Handelns in der Hand. Eine Starke Folge für eine starke Frau. Was sollen wir sagen, außer: Wo ist hier bitteschön die Tanzfläche. Wir wollen tanzen! Und zwar den Tanz der Freude, yeah!

  38. 56

    Was summt denn da?

    Nachdem Angel wie die Jungfrau zum Kinde kam, erleben wir nun, dass die Vaterfreuden mit allerlei Verpflichtungen verbunden sind. Schließlich sind alle hinter dem mystischen Baby her. Von Wolfram und Hart, diversen Vampirkulten über Balthar den Kremator bis zu Frank. Na vielen Dank, Frank. Eines erstaunlich schnell gezauberten Schutzschildes sei dank ist man im Hotel erstmal sicher, während draußen die diversen dämonischen Diebesbanden ihre Zelte aufschlagen. Live und in Farbe in die Anwaltskanzlei überspielt. Von der Belagerung wechselt die Folge im letzten Drittel dann schlagartig in ein Roadmovie inklusive verlassener Mine direkt neben der ACME-Feuerwerksfabrik. Die Folge geht über Tische und Bänke und macht keine Gefangenen. Und als am Ende die Gang mit Kinderwagen den Hero-Walk-Shot macht, müssen wir erneut feststellen: Vielleicht haben wir in unserer Vorabwertung der dritten Staffel unrecht getan. So mies, wie in unserer Erinnerung ist die gar nicht. Wir sind wieder mal auf der Tanzfläche und tanzen den Tanz der Freude

  39. 55

    Ein Gassenhauer der Liebe

    Altern hat doch manchmal seine Vorteile. Beispielsweise, dass man manche Serienfolgen gucken kann wie am ersten Tag. Das gilt für klassisches Star Trek aber auch für diese Episode. Klar, da war was mit einer Gasse und Regen (hm...da war doch NOCH was mit Angel und einer Gasse im Regen?) und Darla, die um ein Baby herum in (nassen) Staub zerfällt, aber sonst war uns eine Menge entfallen. Und dabei hat die Folge ECHT einige Szenen zu bieten, die sich eigentlich ins Gedächtnis hätten brennen müssen. Die mit Holtz und seiner Vampirtochter zum Beispiel, die Sascha als Vater Gänsehaut den Rücken runtertreibt, aber damals(tm) am adoleszenten, kinderlosen Sascha offenbar komplett vorbeigeschrammt ist. Oder die mit Darla und Angel auf dem Dach, die nicht nur unglaublich gut ausgeleuchtet ist, sondern auch die Charaktere gut ausleuchtet. Darla bekommt einen versöhnlichen Abschied und vieles, was schnell hätte kitschig werden können, kommt erstaunlich gut rüber. Die Sprengung von Lornes Bar hatten wir zwar noch gut in Gedächtnis, aber in einer späteren Folge verortet. Was sollen wir sagen? Bislang lässt sich diese Babysache erstaunlich gut an, wenn der Trend anhält....woooooohhh. ;) Und das hätten wir beide nicht gedacht: Bei Darlas letztem und Connors erstem Auftritt sind wir auf der Tanzfläche und tanzen voller Inbrunst den Tanz der Freude

  40. 54

    Auf dem Holtzweg

    Schon im York des 18. Jahrhunderts wussten untote Hausmütterchen zu berichten: gegen Krähenfüße hilft am besten eine ordentliche Portion Holtz. Hätte das unser Doctor Mangelhaft aus Vulgarien mal gewusst, dann hätten er und Captain SWAT vielleicht ein bißchen länger durchgehalten. Denn wenn uns diese Folge eins gebracht hat, dann Chrakatere, die eine total interessante Einführung bekommen, um nur wenige Szenen später recht sang- und klanglos aus dem (untoten)Leben zu scheiden. Und das passiert nicht nur einmal, nicht nur zweimal, sondern mindestens dreimal. Eigentlich etwas, was uns bei "Picard" damals (2019) sehr sauer aufgestoßen ist, hier aber dermaßen zelebriert wird, dass es eigentlich nur ironisch gemeint sein kann. Auch der dreifache Verrat in der Anwaltskanzlei inklusive eines unglaublich konfusen Masterplans scheint uns unnötig kompliziert, aber es macht einfach zu viel Spaß, den Wolf, das Lamm und das Herz mal wieder so richtig in Action zu sehen, denn aufgrund der schwangeren Darla ist alles um den Konferenztisch versammelt, was Rang und Namen hat. Nur Dieter der Hellseher darf nicht mehr mitfeiern. Tja. Wer hätte das gedacht? Haben wir uns letztes Mal in Rekordzeit durch die Episode gerasseelt, um sie möglichst schnell hinter uns zu bringen, sind wir auch dieses Mal erstaunlich schnell durch mit unserer Besprechung, nur um noch jede Menge hinten dran zu hängen. Jede Menge Lob nämlich. Eigentlich hat die Folge alles, was Nervpotential hat: viel Darla, eine viel zu brutal-zickige Cordie und Rückblenden mit peinlichen Perücken. Aber irgendwie ist das diesmal deutlich besser. Vor allem auch deutlich besser in Szene gesetzt. Und so loben wir den Regisseur für cleveren Bildaufbau, tolle Auf- und Abgänge und auch sonst über den grünen Klee. Nicht nur aufgrund der dreiunddrölfzig zusätzlich kurzzeitig eingeführten Charaktere fühlt sich die Folge unglaublich kurzweilig an und deshalb sind wir sowas von auf der Tanzfläche und legen ihn aufs Parkett, den TANZ DER FREUDE. Und weil wir es lange nicht mehr erwähnt haben: SO MACHT MAN DAS, CHIBNALL!

  41. 53

    Prohezeiung? Schmophezeiung!

    Give it to me baby uh huh uh huh Give it to me baby uh huh uh huh Give it to me baby uh huh uh huh And all the girlies say I'm pretty fly for a white guy. Und nicht zu vergessen ein laut gegröhltes La, la, la-la-la La, la, la-la-la Gehörten wortwörtlich zum guten Ton auf Schulhöfen und Mensen der 90er und auf den Diskmen liefen die CDs von "The Offspring" rauf und runter. Ihr merkt schon: Eigentlich würden Gregor und Sascha vieeeeeeeehiiiiehiiiel (bitte auf Dr Cox Art lesen) lieber über eine US-amerikanische Punk-Rock-Band aus Orange County in Kalifornien reden, aber sie haben ja nunmal nicht die Profession als Musikredakteure gewählt sondern vor viehiehielen Jahren beschlossen, über eine Vampirserie zu sprechen, die in der Stadt der Liebe spielt. Doch eigentlich haben wir zu dieser Folge nur sehr wenig zu sagen (es ist vermutlich die kürzeste Besprechung, die wir je aufgenommen haben), außer dass sie nach einem eigentlich ganz guten Start für uns ziemlich schnell den Zug nach Süden nimmt. Eigentlich ab dem Moment, in dem Darla durch die Tür tritt, die endlich den letzten Bus aus Peru nach LA bekommen hat. In Saschas Langzeit-Erinnerung an diese Folge hatte es eigentlich nur das Handwerker-Dekoltee des Zauberspruchmonteurs in Lornes Bar geschafft. Das *könnte* ein Zeichen sein, dass die Folge für den Arsch ist. Doch halt! Es gibt natürlich wie immer (außer bei "She") ein paar Szenen und Kleinigkeiten, die die Episode vorm harten Urteil "Tanz der Schande" retten. Es ist eher ein Tanz der tödlichen Langeweile. Und so halten wir uns wacker an den Drinks an der Bar fest und hoffen auf Besserung.

  42. 52

    Die Macht der Frau ist schwach in Familie Schwein

    In jedem Mann steckt auch immer ein Schwein. Das wusste Anno 1998 schon Lara Croft zu berichten. Es sei denn, es steckt bereits ein Dämon im Mann. Oder er tötet nicht aus Wir, sondern aus Freude. So richtig haben wir das nicht verstanden gegen Ende, aber zurück zum Anfang: Wir erinnern uns: Angel hatte im Auftrag einer Anwaltskanzlei ein Billy-Regal aus einem Dämonischen Möbellager entwendet. Das Bürschlein entpuppt sich nun nicht nur als frauenverachtendes, verzogenes Millionärsöhnchen, dem in Deutschland eine FDP-Karriere in die Wiege gelegt wäre, sondern Billy sieht anderen gerne zu, wie sie sich gegenseitig anne Gurgel gehen. Und weil Wesley im Erste-Hilfe Kurs nicht aufgepasst hat (Erste Regel: Eigenschutz!) Steckt er sich mit dem Mysogonievirus an und spielt mit Fred seine Lieblingsszenen aus "Shining" nach. Puh. Ein Trope jagdt das nächste. Cordie jagdt unterdessen Billy, kann sich (bewaffnet!) auf das schlechtgesicherste Flugfeld der Welt schleichen und im großen Showdown zugucken, wie Billy erst vermöbelt (hehe) und dann erschossen wird. DAS war ja einfach. Wozu dann der ganze Heckmeck mit dem Feuergefängnis wenn eine Handfeuerwaffe gereicht hätte?!? Eine Folge, die uns in vielerlei Hinsicht ratlos zurücklässt. Obwohl wir uns Verstärkung aus einer Galaxis weit weit entfernt geholt haben. Der gute Thilo hat Aldaraan mal kurz verlassen und ein Zimmer im Hotel gemietet. Da drei Penisträger allerdings die denkbar ungünstige Kombi sind, um über diese Folge zu sprechen, klopfen wir auch kurz Mal an Marys Zimmertür um uns eine Portion Senf zu holen. Lust zu tanzen hat bei der Folge allerdings niemand

  43. 51

    Lieber Kopf- als Fre(u)dlos

    Leute! Heute haben wir alles, was die Hohe Schule der Erzählkunst in ihrem Werkzeugköfferchen hat: 1. Einen MaCGuffin, denn der Kopf des Dämons könnte auch alles andere sein und dient eigentlich nur dazu, dekorativ in der Gegend herumgeschwungen zu werden und den eigentlich Plot voranzutreiben 2. einen roten Hering, der kräftig vom Team Angel Investigations und den Eltern geschwungen wird, denn die Regie will uns mächtigst eintrichtern, dass was mit dem Besuch nicht stimmen kann. Kein Wunder, das sind ja Texaner. 3. Chekhov's gun, oder besser Freds Kiste, die so oft erwähnt und gezeigt wird, dass man sie am Ende abfeuern muss. Und mit Sicherheit finden sich noch weitere Tropes in dieser Folge und mit Sicherheit haben wir sie auch knallhart aufgedeckt in unserer Besprechung. Denn diese Folge ist so vollgepackt, dass man nach einer halben Stunde verwundert auf die Laufzeitanzeige guckt und sich fragt: "Okay? Wie bringen die das jetzt noch alles in den letzten 10 Minuten zu Ende?" In anderen Serien wäre die Antwort: "Scheißegal, ich bin Chris Chibnal, von mir erwartet niemand mehr irgendwas, was auch nur halbwegs Sinn ergibt." Aber "Angel" zeigt weniger talentierten Showrunnern mal wieder, wo der Doctor seine/ihre Tardis parkt. Denn wir haben im Grunde NIX (in Worten NIX) gefunden, was nicht irgendwie vorbereitet oder logisch hergeleitet wurde. Auch, wenn bei uns der Groschen manchmal erst ein bißchen später (beim Betrachten der Screenshots) fällt und wir uns ungläubig vor die Stirn schlagen, warum wir die vielen Anhaltspunkte nicht gleich richtig ausgelegt haben. Es wird einem eben nicht alles explizit vorgekaut, sondern man muss sich das ein odere andere selbst erarbeiten. Und es gibt gleich mehrere heftige Expositionen und Szenen, die schnell kitschig hätten werden können, dafür aber zu gut geschrieben und geschauspielert sind. SO MACHT MAN DAS, CHIBNAL! Unsere Highlights: * Angel und Freds Vater sind voll auf einer Wellenlänge und reißen die gleichen Dadjokes * Die Anstreichszene am Ende. Nicht nur eine schöne Remmidemmineszenz an "Deep Space Nine" sondern auch Erstaunlich hell für Angel-Verhältnisse und man merkt, dass wirklich alle zu einer Familie zusammengewachsen sind. Es ist quasi die Antithese zu Buffys "Family" mit einem ähnlichen Ergebnis: Die etwas weirde Dauergästin wird zu einem echten Familienmitglied. Sind wir auf der Tanzfläche? Da verstehen wir die Frage nicht, ja, verdammt! Wir tanzen sowas von Den Tanz der Freude

  44. 50

    I bims, 1nicer Angel

    Alte Männer haben einen Dreier im Hotel. Moment! Bezieht sich das auf die Folge, oder die Folgenbesprechung? Sowohl als auch! Denn nicht nur in Angel, sondern auch in diesen Podcast ist der Geist/Gast des Markus gefahren. Der hat mal kurz seinen Silberband verlassen, über den er normalerweise im Podcast spricht und im Hotel eingecheckt. Und gleich Ahle Woosch und Riesling mit gebracht. Denn Erbame - zu spät, die Hesse komme! Glücklicherweise haben wir also genug Zeuch, um uns eine Folge schönzutrinken, die gefühlt auch irgendwo in der ersten Staffel hätte rummäandern können. Der Vater von John Sheridan will seinem kleinen Vorlonen gerne ein wenig Auslauf gönnen. Glücklicherweise liefert das Fitnesstudio gegenüber genügend Leihkörper für amouröse Vergnügen mit erstaunlich angezogenen Hostessen, über deren Körperhygiene im Verlauf der Folge eine sehr deutliche Text-Bild-Schere klafft. Auch haben wir keine Ahnung, wie Marcus den Körpertausch auf Distanz hinbekommen hat in der Vergangenheit, denn die Folge zeigt uns, dass er sein Pflegeheim nicht verlassen darf. Natürlich gibts wieder ein paar schöne Momente (Gunns Gameboy) aber im großen und Ganzen ist das nix für Leute, wie uns, die zum Fremdschämen neigen. Denn was David B. da als besessener Angel abliefert ist teilweise schon grenzwertig. Größter Stein unseres Anstoßes: Die Szene, in der Marcus denkt, dass "Fred" ein Mann ist und er mit selbigen Schluss machen muss. Haha, Schwulenwitze. Wie lustig. Nicht. Insgesamt zieeeeeht sich diese Folge und fühlt sich in der dritten Staffel merkwürdig deplaziert an. Wie lange braucht eigentlich Darla mit dem Bus von Peru nach Los Angelus? Wir wollen schließlich endlich Connor! *duck* Kurz: Wir halten uns an der Bar fest und tanzen den Tanz der Gleichgültigkeit

  45. 49

    Gunns Stars Paradise

    Puh. Was soll man sagen, wir sind wieder mal in Gunns alter Hood. Aber im Gegensatz zu vorangegangenen Folgen hat nicht das alte Weißbrot Shawn Ryan mit seinen Goldfingerchen das Drehbuch verfasst, sondern ein gewisser...*blätter* Tim Miner oder so. Der hat sonst eigentlich ja auch ein Händchen für Charaktere und Dialoge, aber diese Folge ist - das hat er auch selbst gesagt - eher in der Kategorie Vollversagen einzuorden. Und das liegt nicht, wie Herr Minear meint, am Regisseur, der eine eigentlich ganz gute Arbeit hingelegt hat. Aber von vorn: Wir wissen nicht wies Euch geht, aber eine Bar, in der ich anderen nicht in die Fresse hauen kann, mein Gegenüber seinerseits aber schon, würde vermutlich auf der Liste unserer Lieblingskneipen eher im unteren Drittel angesiedelt sein. Jetzt mal ehrlich, diese Festlegung auf rein dämonische Gewalt ist ja wohl ein Designfehler, der sich spätestens nach der zweiten Nachfrage eigentlich von selbst beheben müsste. Ob Gunns ehemaligen Leute von dem Zauber wussten sei dahingestellt. Auf jeden Fall haben sie dank eines unsympathischen (und sehr platt geschriebenen) Neuzugangs umgesattelt. Statt sich wie bisher gegen Vampire in der Nachbarschaft zu verteidigen, gehen sie jetzt aktiv auf Dämonenjagd, ganz gleich, ob Kinderfresser oder sympathischer Snitch. Und so müssen wir uns nach einer tollen Auftaktszene leider jäh von unserem Lieblings-Merl verabschieden, der seine Schuldigkeit offenbar getan hat und dessen Tod dann aber auch noch erschreckend beiläufig ist. Gunn hängt gewissensmäßig zwischen zwei Beichtstühlen und muss sich entscheiden, ob er für die Dämonenjäger oder den Vampir mit der Seele arbeiten soll. Klingt pronzipiell alles ganz okay, auch die Frage, inwieweit seelenbehaftete Menschen böser sein können, als seelenlose Vampire. Das wird aber alles nur grob angerissen und dafür gefühlt stun-den-lang gequatscht. Die Folge ist sowas wie "Picard" im Schnelldurchlauf: Gute Momente, die im nächsten mit der Arsch wieder eingerissen werden, unglaubliche Pacingprobleme, ständig werden neue Fässer aufgemacht, ohne die alten zu schließen und wer für die Handlung nicht mehr benötigt wird, der stirbt eben. Tja. Gefühlt kommt diese Folge auch deutlich zu spät in der Serie, denn Gunn war inzwischen eigentlich schon deutlich mehr in die Detektei integriert, als hier behauptet wird. Vor einem Totalausfall rettet die Folge lediglich der erste Auftritt von Merl, die drei Furien (Mhhhhhhmmmm....Aaaaaangel!) und der Softdrinkschlürfende Yarbnie Dämon. Ansonsten haben wir nicht die geringste Lust zu tanzen, hängen an der Bar und üben im Kopf den Tanz der Schande

  46. 48

    Wer Visionen hat, sollte sie sich durch den Kopf gehen lassen

    Manche Visionen werden einem auch mit der Brechstange in den Kopf geprügelt. Oder war es eine Vision einer Brechstange im Kopf? Wie dem auch sei. Heute geht es um Visionen. Und ihre Nebenwirkungen. Ein Thema, das in Detektivagenturen immer noch ein Tabuthema ist. Lieber schließt sich die Mitarbeiterin heulend auf der Personaltoilette ein, als zu gestehen: Ich habe ein Problem. Und das geht Cordie nicht nur unter, sondern auf die Haut und ist damit nicht mehr zu verbergen. Denn die letzten Visionen (drei an einem Tag) manifestierten sich nicht nur in Form von Kopfschmerzen, sondern auch von Pusteln, Brandblasen und künstlichen Bäuchen. Stellt sich raus: Unsere Anwaltskanzlei hat die Standleitung zu den Mächten der Ewigkeit gehackt und als Man in the middle ein paar falsche (und schmerzhafte) Botschaften durch die Leitung zu jagen. Über all das könnte man reden, aber wir  richten unser Augenmerk natürlich auf die Inneneinrichtung von Leilahs Büro, die Diskottenbox auf ihrem Schreibtisch und ihre Vorliebe für simuliertes Golf. Und Asche auf unser Haupt, dass wir die Steilvorlage zu "Lee Carvallos Putting Chalenge" auf dem Elfer haben liegen lassen. Aber wir haben uns einfach auf und über Skip gefreut. Den freundlichen Dämon aus der Vorhölle, der jeden Tag nur 20 Minuten bis zur Arbeit pendeln muss. Wir fragen uns nur: Wenn er mit seinem Geist den Flammenkäfig kontrolliert, was passiert denn dann nach Feierabend? Die Dialoge mit Skip jedenfalls wieder pures Gold, der Rest naja, so...naja. Aber immerhin darf Lorne noch die Gesangs"Künste" von William Shatner dissen. Wir sind höchstens so halb auf der Tanzfläche, und wippen allerhöchstens ein bißchen mit.

  47. 47

    Ein Herz für Holz

    Ich hab mein Herz in Schleimelberg verloren. Denkt sich unser generischer Vampir mit der 90er Jahre-Gedächtnisfriese, den wir vorher nie gesehen haben - logischerweise - und später nie wieder sehen werden. Aber dazu später mehr. Denn nachdem wir einen Rückblick auf die wichtigsten Punkte von Staffel 2 bekommen haben, wird uns erst noch erzählt, was in den letzten 3 Folgen passiert ist, bevor wir dann erfahren, dass der Protagonist der Serie seit Monaten nicht da ist. Als hätten die Mächte der Programmgestaltung ihre Fingerchen im Spiel gehabt entspricht die Länge der Angelschen Selbstfindungsphase exakt der Länge der Sommerpause der Serie. Die inzwischen auf einem anderen Sender läuft als die Mutterserie, deren Namen deshalb offensichtlich nicht mehr genannt werden darf. Um den blonden Elefanten im Raum wird jedenfalls auffallend aufwendig herumgetänzelt. Die ersten 20 Minuten passiert eigentlich nicht wirklich viel. Gespräche zwischen der Gang, Gespräche zwischen Angel und der Gang, Gespräche zwischen Cordie und Angel, Gespräche zwischen Angel und Fred....um die sich in den letzten 3 Monaten offenbar niemand wirklich gekümmert hat. Das finden wir seltsam. Genauso seltsam wie die Tatsache, dass Angel IN SEINEM EIGENEN HOTEL einen Raum nicht betreten kann, für den die Bewohnerin noch nicht mal Miete zahlt. Dabei hieß es doch mindestens einmal bei Buffy und/oder Angel, dass diese Einlaßregel für Hotelzimmer gar nicht gilt. Oder haben wir das geträumt? Da würden wir gerne mal Eure Meinung zu wissen. Übrigens auch zu einer Tatsache, die wir im Cast gar nicht besprochen haben: Diese ganze Geschichte mit dem Schleimdoktor, der für eine Szene auftaucht. Wir erfahren, dass er ein Sammler ist. In seiner einzigen Szene scheint er offensichtlich vor allem Geld zu sammeln, denn er wird ja erst freundlich, als die Sprechstundenhilfe mitteilt, dass die private Krankenkasse die Herz OP übernimmt. Insofern wieder realistisch, aber wie genau wird ein Vampir zu einem Unununtoten Vampir, wenn sein Herz fehlt? Und wie lange hält das nun? 6 Stunden? 6 Tage? 6 Folgen "The Orville"? Das ganze Konzept, einen kurzzeitigen Supervampir zu schaffen, scheint uns doch viel mehr Potential zu haben, das aber hier so mehr oder weniger beiläufig zwischen 2 Funklöchern in die Nebenhandlung gequetscht wird. Dann wird noch krampfhaft versucht, mittels Rückblenden so halbwegs eine Charakterisierung des untoten Liebespärchens hinzubiegen, das sich trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) anfühlt wie Spike und Dru bei wish bestellt. Immerhin kriegen wir - nach einer Erwähnung in der zweiten Staffel - mal den Mann zu sehen, der schon bei Babylon 5 durch das Tragen scheußlicher Pullover für Entsetzen gesorgt hat: Holz! Offenbar ein Vampirjäger, der aus einem besonders harten nun...Holz geschnitzt ist. Aber auch der fühlt sich ein bißchen an, wie nachträglich in die Vita von Angel gepopelt. Mal sehen, ob sich das noch legt. Wir legen jedenfalls nur teilweise ein Tänzchen aufs Parkett. Die Folge ist nicht schlecht, auf keinen Fall. Aber es ist (wieder mal) eine merkwürdige Wahl für einen Staffelauftakt, die sich irgendwie unrund anfühlt. Sascha bleibt deshalb an der Bar und schaut Gregor zu, der ihn leicht andeutet den Tanz der Freude.

  48. 46

    Staffelgala 2 the maxx

    Bevor wir frisch zurück in der HöllenHeimatdimension in die dritte Staffel Angel starten, wollen wir eine Tradition aufleben lassen, die eigentlich erst damit zur Tradition wird, denn die letzte Staffelschau liegt inzwischen 2 Jahre zurück. Und was hat sich seitdem nicht alles getan? Die welt da draußen ist NOCH bescheuerter geworden, da haben der Wolf, das Ramm und das Herz gute Arbeit geleistet, denn spätestens seit der holländischen Aufzugsfahrt wissen wir: Das Böse ist immer und überall! Und damit landet die Kabine des Schauens schon mitten im Schwarzen, denn die Aufzugsfahrt und ziemlich viel drumrum gehört zu den ikonischen Momenten der Serie, die uns sofort ins Hirn fallen, wenn wir über die Serie reden. Und tatsächlich ist es so, dass der GROSSTEIL der ikonischen Momenten und Highlightfolgen der Serie ihre Heimat in der 2. Staffel haben: Die bereits erwähnte Aufzugs-Folge, die Hotel-Folge, die Folge mit Art LeFlour (den wir in diesem Jahr viel zu früh verloren haben), Disharmony und sogar das ein oder andere mit Darla. Wir sagen nur Weinkeller. Und dann gibt es natürlich auch noch die Folge mit dem ewigen Orgasmus. Denn kein Ping ohne Pong. Über all das reden wir in unserem Staffelrückblick und stellen fest: wir segeln ab jetzt in trüben Gewässern, denn Staffel 3 und 4 verschwimmen in unserer Erinnerung zu einem großen Brei mit Holz und *seufz* Connor.

  49. 45

    There's no place like Htl Hprn

    Besser arm dran als Kopp ab. Oder besser Körper ab, denn den hat der gute Host verLorne. Höhö. Wir beenden heute unseren kleinen drei(vier?)teiligen Ausflug nach Pylia, die Dimension, in der Entfernungen mit einem anderen Maß gemessen werden, als auf der Erde. Anders können wir uns nicht erklären, dass das Rebellenlager offenbar nur 200 Meter vom Schloss aufgeschlagen wurde und auch von Hinz und Kunz mühelos gefunden werden kann. Auch dass der Gru die mühsam entfachte zeremonielle Fackel der Herausforderung vom Schlossfenster aus sehen konnte, aber dennoch mit Streitwagen vorfahren musste, macht uns wunder. Über Wesleys wackere fünfköpfige Rebellenbande und den Sturm aufs Schloss wollen wir erst gar nicht anfangen. Die Folge will mehr, als sie liefern kann, weiß aber vielleicht auch genau dadurch mit einem gewissen Trashfaktor zu unterhalten. Quasi die Rückkehr der Jediritter dieser Trilogie. Wir stehen mit einem Getränk am Rand der Tanzfläche und zögern/zucken ein wenig.

  50. 44

    Pylea sucht die Auserwahlte

    Ursprünglich war ja geplant, die letzten beiden Pylea-Teile zusammen zu besprechen, weil sie jaauch irgendswie zusammengehören. Doch was kümmert uns unser Plan vom letzten Monat? Zumal der avesierte Damenbesuch in unserer Dude Dimension kurzfristig abgesprungen ist, wir dieses Portal nach Pylia allerdings noch offenhalten wollen. Dort passiert unterdess illustres: Cordelia trifft den Gru und hört ihm zu. Denn er hat EINIGES zu erzählen und zündet die ein oder andere Expositionsbombe im Thronsaal. Ohnehin sind in dieser (offenbar ziemlich kleinen) Welt, die von wissenden Mönchen klein und dumm gehalten wird, ohnehin alle erstaunlich gut informiert. Sei es uralte Prophezeiungen oder brandaktueller Tratsch aus dem Thronsaal: Da kannste Nachts um drei nen xbeliebigen Rebellen wecken und der weiß sofort bescheid. Warum es in dieser Dimension überhaupt plötzlich so viele Rebellen gibt? Egal. Hauptsache, sie wählen Wes zum neuen Chef. Angel reißt sich (oder anderen) unterdessen ein Bein aus, um mit der neuen Welt und seinem inneren Monster klarzukommen. Und das letzte Einhorn singt dazu. Jetzt bloß nicht den Kopf verliere..oh.

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Hier gehen nur die großen Fische ins Netz: Nämlich die dämonischen. Es geht nicht um Fischfang, sondern um die Serie "Angel - Jäger der Finsternis"

HOSTED BY

Gregor Thewes und Sascha Erler

Produced by Gregor Thewes

CATEGORIES

Frequently Asked Questions

How many episodes does Hotel Hyperion have?

Hotel Hyperion currently has 50 episodes available on PodParley. New episodes are automatically indexed when they're published to the podcast feed.

What is Hotel Hyperion about?

Hier gehen nur die großen Fische ins Netz: Nämlich die dämonischen. Es geht nicht um Fischfang, sondern um die Serie "Angel - Jäger der Finsternis"

How often does Hotel Hyperion release new episodes?

Hotel Hyperion has 50 episodes. Check the episode list to see recent publication dates and frequency.

Where can I listen to Hotel Hyperion?

You can listen to Hotel Hyperion on PodParley by clicking any episode. We provide an embedded audio player for direct listening, and you can also subscribe via your preferred podcast app using the RSS feed.

Who hosts Hotel Hyperion?

Hotel Hyperion is created and hosted by Gregor Thewes und Sascha Erler.
URL copied to clipboard!