PODCAST · society
hr INFO Kultur
by hr INFO
Trends und Hintergründe aus der Kulturszene
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Freddie Mercury: Ein letzter Sommer auf Tour
Im Sommer 1986 geht Freddie Mercury mit Queen auf Tour - ohne dass damals jemand sicher wissen kann, dass es die letzte für den Rockstar sein wird. Peter Hince war als Teil der Queen-Tourcrew über Jahre nah dran an Mercury. Er erzählt von dem Menschen hinter der Bühnenfigur, von Live Aid, Budapest und Knebworth - und von einem letzten Konzert-Sommer, der erst im Rückblick seinen Charakter bekam.
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Leseland Hessen - Ein Festival für das Buch
"Leseland Hessen" - unter diesem Titel gibt es bis zum 1. November mehr als 200 Lesungen in 52 teilnehmenden Kommunen in ganz Hessen. Mit dabei sind viele Autorinnen und Autoren, die mit ihren aktuellen Romanen auch auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stehen - darunter zwei hessische Newcomerinnen: Miriam Carbe aus Frankfurt stellt ihren Roman "Unerwünschte Tochter" vor, Leh-Wei Liao aus Kassel präsentiert ihr Debut "Glaszeit". Wir stellen die Neuerscheinungen vor und sprechen mit Christian Dinger, dem Projektleiter von "Leseland Hessen". Moderation: Christoph Scheffer Foto: Imago
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Politthriller „Staatsschutz“: Wer schützt hier wen?
Eine junge Staatsanwältin wird Opfer eines rassistischen Anschlags, aber ihre eigene Behörde ermittelt nur widerwillig. Die Staatsanwältin stößt auf ungeklärte Fälle und Querverbindungen zwischen Rechtsextremen, Justiz und Polizei. Regisseur Faraz Shariat hat für seinen Thriller viele reale Fälle herangezogen. Ein Gespräch über die Hintergründe des Films und warum er damit auch ein kämpferisches Zeichen setzen will. Foto: Lotta Kilian
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These Girls Forever! Feminismus und Musikgeschichte
Die Popgeschichte, wie wir sie kennen, ist unvollständig. Tatsächlich haben Frauen seit den 1920er Jahren Musik geprägt, Genres verändert und Kulturgeschichte geschrieben. Doch viele ihrer Beiträge blieben lange unsichtbar. Mit These Girls Forever! erscheint nun der dritte Band der feministischen Anthologie-Reihe von Juliane Streich. In der Sendung sprechen die Herausgeberin und zwei Autorinnen - Angelika Hefner und Katharina Schmidt alias kwittiseeds - über Musiker*innen als Vorbilder, neue Perspektiven auf die Popgeschichte und die Frage, warum feministische Musikgeschichte noch lange nicht auserzählt ist. Von und mit Melanie Aschenbrenner
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Die Stimme und die Zeit: Wie Alter den Gesang verändert
Was passiert mit einer Singstimme, wenn Jahrzehnte vergehen? Warum werden manche Töne schwieriger, andere vielleicht erst möglich - und wie viel lässt sich durch Training, Technik oder Erfahrung beeinflussen? Die Sendung hört nach bei Sting, Tori Amos, Billie Holiday, Joni Mitchell, Chrissie Hynde und Robert Plant und fragt, was sich verändert und was über all die Jahre wiedererkennbar bleibt. Dabei geht es nicht nur um den Körper, sondern auch um Lebensweise, Rollenbilder, Studiotechnik und unsere eigene Erinnerung an Musik. Die Stimmen-Medizinerin Veronika Segler und der Musikwissenschaftler Martin Pfleiderer erklären, warum Popstimmen altern - und warum genau diese Veränderungen künstlerisch interessant sein können.
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SAMIZDAT - Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei
Gastland der Frankfurter Buchmesse in knapp zwei Monaten ist die Tschechische Republik. Tschechische Literatur ist verbunden mit großen Namen - wie Milan Kundera, Bohumil Hrabal, Josef Skvorecky und nicht zuletzt Vaclav Havel. Auf der Buchmesse wird es auch und vor allem um die Autorinnen und Autoren der Gegenwart gehen: Radka Denemarkova oder Jaroslav Rudis, Dora Kapralova oder Marek Torcik- um nur einige zu nennen. Doch das Bild wäre nicht komplett ohne einen Blick auf die Bedingungen, unter denen Literatur in der Tschechoslowakei in Zeiten der Diktatur entstand - im Nazi-Protektorat und nach der Machtübernahme der Kommunisten. „Samizdat“ - das ist der auch in Tschechien gebräuchliche Begriff für Bücher, Zeitschriften und Flugblätter, die im Untergrund selbst hergestellt und verbreitet wurden. Dem tschechischen „Samizdat“ ist jetzt eine Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt gewidmet. Wir sprechen darüber mit dem Kurator Michal Priban vom Institut für tschechische Literatur bei der Akademie der Wissenschaften in Brünn.
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„Maifliegen“ von Andrew O’Hagan - Musik, Freundschaft und die letzten Dinge
„Maifliegen“ (auf Englisch „Mayflies“) ist der zuletzt auf Deutsch erschienene Roman des schottischen Schriftstellers und Journalisten Andrew O’Hagan. Vor dem Hintergrund der Thatcher-Ära in Großbritannien zeichnet O’Hagan das zeitlose Porträt euphorischer Jugend. Mit seinen Hauptfiguren Tully und Jimmy taucht er tief ein in die englische Musik- und Indie-Szene der 1980er, mit Bands wie The Smiths, The Fall und Joy Division. 30 Jahre später begegnet man den Freunden von damals wieder, in einer herzzerreißenden Situation. In hr-iNFO Kultur erzählt der mehrfach für den Booker-Preis nominierte O‘Hagan, warum „Maifliegen“ das Buch ist, das für ihn immer noch wächst. Eine Sendung von und mit Melanie Aschenbrenner.
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100 Jahre Mousonturm Frankfurt - Ein Zuhause für die Freie Szene
Die Seifen- und Parfumfabrik Mouson wurde 1798 in Frankfurt von den Nachfahren einer hugenottischen Familie gegründet. Ab 1881 zog die Firma ins Frankfurter Ostend, wo bis 1926 neue Fabrikanlagen entstanden - darunter der 34 Meter hohe Mousonturm. Dieser blieb erhalten, auch als die Firma in den 1970er Jahren verkauft und später ein Großteil der Fabrikgebäude abgerissen wurde. Seit 1988 ist der Mousonturm ein Kulturzentrum und wichtiger Veranstaltungsort für die freie Szene - weit über Frankfurt hinaus. Der 100. Geburtstag des Gebäudes Mousonturm wird mit einem Straßenfest gefeiert. Christoph Scheffer spricht mit den Mousonturm-Intendat*innen Anna Wagner und Marcus Droß sowie mit dem Direktor des Deutschen Architekturmuseums Peter Cachola Schmal über die Geschichte des Gebäudes.
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RIP Buchrücken? Wie KI von analogem Wissen profitiert
Massenhaft verpackt, aufgeschnitten, eingescannt: Tech-Giganten und Unternehmen wie Zoom Books kaufen im großen Stil analoge Werke auf, um das gedruckte Gedächtnis der Menschheit in die Trainingslager künstlicher Intelligenzen einzuspeisen. Ist das der ultimative Triumph der Literatur oder ihre radikalste Entwertung? Zwischen Urheberrechtsbruch, dem Hunger nach Faktenwissen und der Frage, was eine KI ohne menschlichen Geist überhaupt begreift: Ein Blick auf einen Markt im Umbruch - und auf das, was vom gedruckten Wort übrig bleibt, wenn Maschinen das Lesen übernehmen. Wir sprechen mit dem Antiquar Wolfgang Rüger, mit dem Geschäftsführer des Deutschen Börsenvereins Peter Kraus vom Cleff und dem Generaldirektor der Deutschen National Bibliothek Frankfurt.
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"A Sky Full of Hope“ - Was Kunst im öffentlichen Raum bewirken kann
Ein Himmel voller Hoffnung - "A Sky Full of Hope“ - so heißt die Netzskulptur der US-Künstlerin Janet Echelman an der Frankfurter Konstablerwache. Das Kunstwerk ist noch gar nicht offiziell eingeweiht, erregt aber jetzt schon die Gemüter. Denn für diese gigantische und schwebende Skulptur im Rahmen der World Design Capital 2026 musste der Erzeugermarkt einen Monat ausweichen und auch die Kosten von 2,3 Mio Euro sind einigen Kritikern ein Dorn im Auge. Aber schon jetzt kommen viele Menschen an die Konstablerwache, um sich mit der Skulptur zu fotografieren. Kunst im öffentlichen Raum löst viele sehr unterschiedliche Reaktionen aus - und darum geht es uns in der heutigen Sendung. Brauchen wir Kunst im öffentlichen Raum - und was kann sie bewirken?
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Frankfurt Palestine Cinema Days
In wenigen Tagen starten die Frankfurt Palestine Cinema Days: Ein 10-tägiges crowdfinanziertes palästinensisches Filmfestival, das zum 2. Mal im öffentlichen Raum am Frankfurter Mainufer stattfindet. Worum geht es und was will dieses Festival, das sicherlich nicht unumstritten sein wird? Unausweichliches Thema: Das Vorgehen der Israelischen Armee im Gaza-Streifen nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Menschenrechtsorganisationen wie B’tselem, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International oder die International Association for Genocide Scholars haben dies bereits als „Genozid“ bezeichnet, während die israelische Regierung und verschiedene Genozidforscher dem widersprechen. Der Hauptprozess am Internationalen Gerichtshof in der Klage Südafrikas gegen Israel wegen des Vorwurfs eines Völkermords in Gaza läuft noch. Ein endgültiges Urteil steht aus und wird erst in einigen Jahren erwartet. Auch in dieser Sendung wird dies thematisiert werden - neben den Filmen natürlich, aber auch den politischen Debatten, die palästinensische Kunst fast schon automatisch flankieren. Zu Gast sind die Kurator*innen des Festivals, der palästinensische Regisseur Alex Bakri, Filmwissenschaftler Prof. Marc Siegel von der Universität Mainz sowie der Journalist und Medienkritiker Fabian Goldmann. Eine Sendung von und mit Andrea Geißler.
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Şeyda Kurts „Zeit der Monster“
„Wie unser Viertel heißt? Das spielt keine Rolle. Wir nennen es: Sumpf. Unser Glück ist, dass Sümpfe mit hohem Torfgehalt konservierende Eigenschaften haben. […] So kann es geschehen, dass man in unserem Viertel noch nach Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden Dinge findet: Geschenke, Erinnerungen und Abfall, Träume und Namen.“ So heißt es in Şeyda Kurts Debütroman "Zeit der Monster" über den Schauplatz ihrer Geschichte. Was sich dort ankündigt, ist die Apokalypse. Das behauptet zumindest eine Prophezeiung, die im Internet viral geht. Durch den „Sumpf“ dieses Viertels streift die junge Sanya, im Rucksack eine Pistole und einen Silberbecher mit mysteriöser Keil-Inschrift… Was geschieht hier, in dieser „Zeit der Monster“, an diesem Ort, den es in jeder Großstadt geben könnte? Darüber spricht Andrea Geißler in dieser Sendung mit der Autorin Şeyda Kurt, die sich nun nach ihren Sachbuch-Bestsellern „Radikale Zärtlichkeit“ und „Hass“ einer epischen Erzähllust hingegeben hat. Dabei ist die Geschichte, die sie hier erzählt, zutiefst politisch und höchst aktuell - das macht schon der Titel „Zeit der Monster“ unmissverständlich deutlich. Im Gespräch erzählt Şeyda Kurt von dem Ort, der ihr Buch inspiriert hat: Das "Sumpf"-Viertel Köln-Kalk. Thema ist außerdem jene TikTok-Prophezeiung, die ihre Erzählung vorantreibt in die vermeintliche Apokalypse. Wir sprechen außerdem über die archäologischen Tiefen der Geschichte. Und Şeyda Kurt erzählt, wie ein Notizbuch sie während des Schreibens überallhin begleitete und nun ein neues Zuhause gefunden hat... Außerdem zu hören in der Sendung: Der Song „Gulê xewnê“ von Elif Küçük, Soundtrack des offiziellen Trailers zum Buch. Eine Sendung von und mit Andrea Geißler.
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NEUSTART 46 – 80 Jahre Kultur in Hessen
Hessen feiert Geburtstag. Am 1. Dezember 1946 wurde die neue „Verfassung des Landes Hessen“ in einem Volksentscheid verabschiedet. Das gilt als Gründungsdatum des Bundeslandes. In diesem Jahr also können wir den 80. Geburtstag Hessens feiern. Und wir tun das an dieser Stelle mit einem Blick auf die Kultur: HipHop und Comedy, Archäologie, Architektur und die größten Skandale in der hessischen Kulturszene.
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Karlovy Vary - Das Filmfestival wird 80
Cannes, Venedig und Berlin - das sind die Orte der drei großen Filmfestivals in Europa. Doch auch das Internationale Filmfestival im tschechischen Karlovy Vary (Karlsbad) gehört in die so genannte A-Kategorie. In diesem Jahr feiert es ein doppeltes Jubiläum - nämlich den 80. Geburtstag und die 60. Ausgabe.
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Ist das Kunst oder ist das gleich weg? Flüchtige und vergängliche Skulpturen
Für Sammler ist Kunst etwas, das man nach Hause tragen und besitzen kann. Aber was ist das für eine Kunst, die unwiederbringlich schmilzt? Oder die nur dann wahrnehmbar wird, wenn die Sonne scheint, wenn es regnet oder in einer Pflanze sich eine Nervenzelle regt? Das gibt es alles: Eisschnitzer formen aus gefrorenen Blöcken zauberhafte Gebilde - die für kurze Zeit zu bestaunen und dann weg sind. Einer von Ihnen erzählt, wie das geht. Und rund um die Frankfurter Schirn sind unter dem Titel In A Silent Way drei Skulpturen aufgebaut, die flüchtige Naturphänomene in Klang und Bild übersetzen: Sonnenuhren, Regentrommeln und eine Maschine, die aus elektrischen Impulsen in Pflanzen scheinbar zufällige Töne erzeugt. „Ephemere Kunst“ ist ein Name dafür - Kunst, die nur vorübergehend existiert, in wenigen Augenblicken, in denen sich Kunstwerk und Betrachter treffen. Gäste: Björn Sippel, Eisschnitzer und Hotelier aus Germerode/Werra-Meißner-Kreis Theresa Dettinger, Kuratorin der Schirn-Ausstellung "In A Silent Way" Bernhard Schreiner, Installations- und Klangkünstler, Teilnehmer bei "In A Silent Way" Rechte für Bilder: Picture Alliance/dpa
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Leben mit dem Tod: Der Friedhofsverwalter von Frankfurt
Wie ist es eigentlich, auf einem Friedhof zu leben? Majer Szanckower wohnt seit einem Vierteljahrhundert auf dem alten jüdischen Friedhof in Frankfurt. Bis vor kurzem war es auch sein Arbeitsplatz, denn er hat die zwölf jüdischen Friedhöfe der Stadt verwaltet. Jetzt ist er mit fast 80 Jahren in Rente gegangen. Es gibt viel zu erzählen über jüdische Bestattungsriten, über Gräber, die Stadtgeschichte spiegeln und über die Kindheit im Displaced Persons Camp.
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Die Liedermacherin Alin Coen: Poesie, Stärke und Verletzlichkeit
Alin Coen muss nicht laut werden, um Eindruck zu hinterlassen: Seit 2010 kennt man sie und ihre Band mit samtigem Deutschpop zwischen SingerSongwriter und Folk. Mit Musik voller Poesie, Wärme und Achtsamkeit. Vor kurzem ist Alins viertes Studioalbum erschienen, „Du bedeutest mir die Welt“. Und ihr Plan, diesmal - endlich! - ein tanzbares Album zu schreiben, ist nur so halb aufgegangen: Statt durchgehender Beats gibt es wieder viele liebevolle Herzöffner. Im Gespräch bei hr iNFO Kultur erzählt die deutsch-mexikanische Songwriterin, warum sie nicht zur Vollzeit-Umweltaktivistin wurde, welchen Einfluss Mutter-Sein auf ihre Songs hat und wie das Weltall auf die neue Platte gekommen ist. Von und mit Melanie Aschenbrenner.
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S. Fischer geht - Was wird aus der Buchstadt Frankfurt?
In der vergangenen Woche kündigte der Frankfurter Verlag S. Fischer an, nach Berlin umziehen zu wollen. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Es war ein traumatisches Deja Vu, nachdem schon der Suhrkamp Verlag 2010 Frankfurt verlassen hatte und nach Berlin gezogen war. Aber diesmal ist die Entscheidung anders gelagert. Denn zwar will sich der S. Fischer Verlag neu aufstellen, aber was wäre, wenn das Traditionshaus mit seinem Umzug ein Eigentor schießt? Denn die Verlagsbranche kämpft insgesamt mit sinkenden Umsätzen. Was soll ein Umzug da bewirken? Braucht Frankfurt den S. Fischer Verlag, um weiterhin Stadt des Buches zu bleiben? Oder braucht der Fischer-Verlag nicht vielmehr Frankfurt, die Stadt des Buches? Moderation: Jan Tussing
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Disco: Verspottet. Verehrt. Geblieben.
Disco war weit mehr als Tanzmusik. Vor allem in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren gerieten in den Clubs Rollenbilder ins Wanken, während DJs einen neuen Sound prägten. Die Soziologin und Tanzwissenschaftlerin Gabriele Klein und DJ Delfonic sprechen über Tanzen, Gemeinschaft und den Einfluss von Disco auf die Popgeschichte. Disco wurde verspottet, verehrt - und ihr Puls ist bis heute geblieben.
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TOO HOT - Heiße Städte, neue Wege im Deutschen Architekturmseum
Extreme Hitze - das ist eins von vielen Wetterphänomenen, die mit der Klimakrise immer häufiger werden und oft bedrohliche Ausmaße annehmen. Besonders betroffen sind Städte, der Lebensraum für rund 60% der Weltbevölkerung. Die Versiegelung von Böden, der Mangel an Grün und die Aufheizung des öffentlichen Raums, aber auch Starkregen und steigende Meeresspiegel bedrohen an vielen Orten städtisches Leben. Wie Städte darauf reagieren können, das zeigt jetzt eine neue Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt. „TOO HOT - Heiße Städte, neue Wege“ - so der Titel. Wir stellen sie vor. Außerdem ein Blick in die Ausstellung "Design for Democracy - Was Gestaltung bewirken kann!" im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt. Moderation: Christoph Scheffer
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Die Welt, gesehen durch die Augen der KI
Künstliche Intelligenz ist dabei, unser Leben zu verändern. Und zwar von Grund auf: die Art, wie wir arbeiten, woher wir unsere Informationen bekommen, welches Bild wir uns von der Welt machen. Die KI scannt, analysiert und interpretiert, manchmal manipuliert oder halluziniert sie auch. Und: sie erschafft ganz neue Bildwelten. In der Frankfurter Kunsthalle Schirn versucht jetzt eine Ausstellung, diese Entwicklungen mit den Mitteln der Kunst aufzugreifen, erklärend, aber auch gestaltend. Der Gedanke: nur wenn wir die neuen Entwicklungen verstehen, sie uns aneignen, kritisch, künstlerisch und nicht zuletzt auch spielerisch damit umgehen, haben wir eine Chance, als Menschen souverän und selbstbestimmt zu bleiben. Wir sprechen darüber u.a. mit Sabastian Baden, Direktor der Kunsthalle Schirn und mit Roland Meyer, der sich mit dem Thema "Slopaganda" beschäftigt - dem massenhaften Fluten des Internets mit billigen, KI-generierten Bilderwelten, die Menschen mit Fake-News und Propaganda verunsichern wollen.
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Nachhaltige Gastronomie – nachhaltig Essen
Seit 10 Jahren gibt es den „Tag der nachhaltigen Gastronomie“, immer am 18. Juni. Das ist ein Aktionstag, den die Vereinigten Nationen ausgerufen haben. Und ganz ehrlich, ich hab von diesem Aktionstag noch nie gehört. Dabei soll er unseren Umgang mit Essen verbessern, wir sollen bewusster mit Lebensmittel umgehen, regional einkaufen, möglichst nichts wegwerfen… Wichtige und hehre Ziele also. Schauen wir uns in dieser Sendung mal an, welche Ideen es schon gibt, damit wir nachhaltiger einkaufen, kochen und essen. Mit Yvonne Koch
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Eddos goldenes Lächeln
Der Sudan steht trotz der andauernden humanitären Krise wenig im Fokus. Nun ist ein Roman erschienen, der all die schweren politischen Themen greifbar macht und dabei mit solch überbordender Erzähllust gefüllt ist, dass er beinahe platzt wie eine reife Frucht: Die Rede ist von „Eddos goldenes Lächeln“ von Stella Gaitano. Es ist ihr Debütroman, den sie 2018 im arabischen Original veröffentlichte. Die deutsche Übersetzung ist jetzt erschienen und landete prompt auf der Shortlist des Internationalen Literaturpreises. Stella Gaitano zeichnet in „Edos goldenes Lächeln“ ein eindrückliches Bild zweier Frauen zwischen Kriegen und Frieden, zwischen Stadt und Land, Mutterschaft und Tod. Die eine ist Eddo, die in ihrem Leben viel zu oft gegen den Tod ankämpft, denn zehn ihrer Kinder sterben auf unerklärliche Weise - noch bevor sie das erste Lebensjahr erreichen. Irinu, auch Lucy genannt, ist ihre einzige überlebende Tochter und mit außergewöhnlicher Fruchtbarkeit gesegnet… Andrea Geißler spricht in der Sendung mit Autorin Stella Gaitano und Übersetzerin Larissa Bender. Eine Chronologie der Ereignisse im Sudan liefert ARD-Korrespondentin Anna Osius.
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"Vom Fällen eines Stammbaums" - Das Romandebut von Martin Piekar
Nach drei Gedichtbänden von Martin Piekar ist jetzt sein erster Roman erschienen: „Vom Fällen eines Stammbaums“. Eine bewegende Familiengeschichte, eine Geschichte von Fürsorge und Liebe, von Herkunft und Trauma. Martin Piekar wurde 1990 in Bad Soden am Taunus geboren und lebt heute in Frankfurt - „als Poet, Lehrer und Philosoph“, wie er sagt. Er gewann Preise bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, wurde ausgezeichnet unter anderem mit dem hr2-Literaturpreis und dem Robert-Gernhardt-Preis. Christoph Scheffer hat mit Martin Piekar gesprochen. (Foto: Charlotte Werndt)
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OMEN, MOMEM, smile.: Kann man Clubkultur erben?
Kann man Clubkultur erben? In Frankfurt trifft eine junge Festivalreihe auf eine große Clubgeschichte: smile. auf OMEN, Dorian Gray und die 90er-Jahre-Techno-Szene. Damals waren es feste Räume, eigene Sounds, Nächte, die über Jahre eine Szene geprägt haben. Heute sucht smile. wechselnde Orte, baut neue Dancefloors und erreicht ein Publikum, das wegen Musik, Atmosphäre und Gemeinschaft wiederkommt. Es geht nicht darum, smile. zum neuen OMEN zu erklären. Sondern darum, was von damals weiterwirkt: in Musik, auf Tanzflächen und in der Idee, selbst etwas zu gestalten.
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Richtig verbunden - was Deutschland zusammenhält
84 Menschen trafen sich in zwei ARD-Studios in Baden-Baden und Leipzig. Und redeten miteinander vor laufenden Kameras - stundenlang, über fast alles: Demokratie, Migration, Ungleichheit, Politik und Alltag. Und darüber, wie schwierig es sein kann, über all das offen und mit Respekt für andere Meinungen zu reden. „Was Deutschland verbindet“ heißt das Projekt. Das Ziel war es, einen Raum für Dialog zu schaffen, in dem die Beteiligten entdecken können, was sie womöglich verbindet. Untereinander und mit dem Rest der 84 Millionen Deutschen, die das Ergebnis in der ARD-Mediathek, im Radio und im Fernsehen verfolgen können. Gibt es so eine Verbindung trotz Streit oder gerade in der harten Diskussion um die Sache? Oder sie ist sie eher ein vages Gefühl, wie damals vor zwanzig Jahren, 2006 im Fußball-Sommermärchen? Gäste: Corrie, Teilnehmerin an "Was Deutschland verbindet" aus Hessen Tim Frohwein, Sportsoziologe, Autor von "2006. Das Sommermärchen des Jahrhunderts"
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ALLES über Fränze
Fränze Roloff, das war DIE Hörspiel-Regisseurin der Nachkriegszeit. Ein Begriff. Eine Institution. Und: ein Rätsel. Wer war Fränze Roloff als Mensch? Das hat sich Redakteurin und Hörspiel-Autorin Andrea Geißler oft gefragt. Denn wer sich ein bisschen für die Geschichte des Hörspiels interessiert, kommt an Fränze Roloff nicht vorbei. An über 170 Produktionen hat sie von 1946 bis Anfang der 1970er mitgewirkt. Aber nicht die Menge ist auffällig, sondern eine besondere Qualität: Fränze Roloffs‘ Stücke sind auf eine subtile Art feministisch. Während in vielen Hörspielen der 50er und 60er Jahre Frauen in unterwürfigen Mädchenrollen auftreten und sprechen, klingt das bei Fränze Roloff anders. Bei ihr finden sich vielschichtige und eigensinnige Frauenfiguren. Fränze Roloff erreichte mit diesen Hörspielen im Radio regelmäßig ein Millionenpublikum und ihr Einfluss auf Gespräche im Wohnzimmer dürfte beträchtlich gewesen sein. Warum aber ist sie derart in Vergessenheit geraten? Oder wollte sie am Ende selbst ihre Spuren verwischen? Auch darauf deutet einiges hin, das stellt Andrea Geißler während ihrer Recherche fest. Für diese Sendung ist sie ihren Spuren trotzdem nachgegangen und hat alles zusammengetragen, was sie finden konnte - ALLES über Fränze. Unterstützt haben sie dabei die pensionierte Tontechnikerin Ulla Götz, der einstige Literatur- und Hörspielleiter des Hessischen Rundfunks Hans Sarkovicz - und Hörspiel-Enthusiast Bastian Pastewka.
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Ein Tag im Creator Room: Dein Studio - Dein Coach - Dein Content
Wir machen einen Ausflug in den Creator Room - dem Workshop-Format des Hessischen Rundfunks zur Medienbildung. Wie werden Schülerinnen und Schüler fit für den Umgang mit Social Media - den Plattformen, wo sie irre viel Zeit verbringen, sich informieren und Antworten suchen? Im Schul-Curriculum ist dafür oft nur wenig Zeit. 2025 hat der Hessische Rundfunk den Creator Room geschaffen. Hier können Jugendliche aller Schulformen ab der 8. Jahrgangsstufe checken, wo im Netz und in Sozialen Netzwerken Fallen, Fake News und Desinformation lauern und wie man sie erkennt. Dazu erstellen sie selbst Content, mit professioneller Hilfe von Coaches und Journalist:innen des hr. Melanie Aschenbrenner hat sich einen Tag lang dazugesellt und mit Jugendlichen, Workshopleiter:innen und Lehrkräften gesprochen.
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Hinter Hut, Hotel und Panik: Udo Lindenberg ist 80
Nur wenige deutsche Musiker sind so fest mit ihren eigenen Markenzeichen verbunden wie Udo Lindenberg: Hut, Sonnenbrille, Hotel Atlantic, Panikorchester. Zum 80. Geburtstag erzählt die sechsteilige ARD-Podcastreihe „Udo. Ein Leben an der Grenze“ sein Leben noch einmal neu. Maik Fischer schaut hinter diese Podcastreihe und spricht mit den NDR-Autor*innen Christina Hollstein und Moritz Cassalette darüber, wie sie sich Lindenberg genähert haben, warum sie nicht die alten Fragen stellen wollten - und wie aus vielen Stimmen, Erinnerungen und Udos eigenen Erzählungen ein anderer Blick auf den Panikrocker entsteht: nicht kleiner, nicht braver, aber menschlicher.
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Legendär: Peter Urban sein - der ESC-Moment des Lebens
Für den Musikjournalisten und ESC-Fan Tim Frühling wurde ein Traum wahr, den kaum jemand für möglich gehalten hätte: Einmal selbst den Eurovision Song Contest kommentieren - in der Rolle der legendären ESC-Stimme Peter Urban. In diesem Podcast erzählt Tim von dem größten Erlebnis seines Lebens, von Gänsehautmomenten, Lampenfieber und seiner lebenslangen Liebe zum ESC. Außerdem blickt Natascha Pflaumbaum hinter die neue ARD-Doku „70 Jahre ESC - More than music“ - und auf den Kult um eine Show, die Europa seit Jahrzehnten verbindet.
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Kultur feiern: 40 Jahre Schirn Kunsthalle Frankfurt
Erst umstritten, dann nicht mehr wegzudenken: Seit 40 Jahren gehört die Schirn zu den wichtigsten Kulturinstitutionen von Frankfurt und weit darüber hinaus. Mehr als 280 Ausstellungen gab es bisher, die mehr als 10 Millionen Menschen angelockt haben. Die Schirn blickt auf eine bewegte 40jährige Geschichte zurück. Und die wird jetzt gebührend gefeiert: Das ganze Wochenende gibt es im Übergangsquartier in der Dondorf Druckerei in Bockenheim volles Programm. Foto Norbert Miguletz
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Zusammen geht’s besser: MYLLER und die Popförderung
Die Musik des 26-jährigen MYLLER aus Gießen klingt wie eine Umarmung. Dass er "der hessische Ed Sheeran" genannt wird, liegt nicht nur an seinen roten Haaren, sondern auch an dem positiven Mix aus Handgemachtem und Studiobeats. MYLLER kennt aber auch die Probleme, die Musikacts in Zeiten von Streaming, Live-Krise und einer übervorsichtigen Musikindustrie treffen: Wie kommt man im Business weiter, wenn man a) mit Musikstreams kaum noch Geld verdient und b) unheimlich viele Kosten selber stemmen muss? Hier hilft die Popmusikförderung. Zum Beispiel durch neue Fördermodelle der GEMA. Oder die vom Bund und der Musikwirtschaft finanzierte Initiative Musik. Wir sprechen mit MYLLER, dem Jury-Mitglied Mario Cetti von der Initiative Musik, dem GEMA-Experten für Kulturförderung Marco Thiedig sowie der Musikerin und GEMA-Jurorin Revelle. Und erörtern, für wen Förderung in Frage kommt, was sie leisten kann, was man mitbringen muss. Neue Musik von Myller gibt's auch. Eine Sendung von und mit Melanie Aschenbrenner
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Die Welt im Geld
Globalisierung in a nutshell - im Historischen Museum Frankfurt müsste das wohl künftig „Globalisierung in einer Münze“ heißen. Denn die beiden Historikerinnen Christina Bach und Yi Liu haben eine Sonderausstellung konzipiert, die Frankfurter „Finanzobjekte“ mit Ereignissen der Weltgeschichte verknüpft. Zum Beispiel, wie ein Vulkanausbruch in Indonesien auch hierzulande für viele Menschen die Welt auf den Kopf stellte. Die beiden Kuratorinnen zeigen vorab in einem Rundgang einige Gegenstände in der Ausstellung und machen überraschende globale Zusammenhänge deutlich. In dieser Sendung schauen wir uns also an, was etwa mittelalterliche Wechsel über ihre Unterzeichner erzählen oder koloniale Geldscheine über das Verhältnis Deutschlands zu China. Die Exponate reichen aber durchaus auch bis in unsere Geldbeutel hinein. Wir sprechen darüber, wie Swift-Codes im internationalen Zahlungsverkehr funktionieren oder erfahren, was eine Bezahlkarte für Geflüchtete bedeutet. Die Ausstellung „Die Welt im Geld“ im Historischen Museum Frankfurt ist noch bis 31. Januar zu sehen. Von und mit Andrea Geißler.
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Unter die Haut – Tattoos als Kunst in den Opelvillen Rüsselsheim
„Unter die Haut. Tattoos im Blick“ - so heißt die neue Ausstellung in den Opelvillen in Rüsselsheim. Eine spannende Entdeckungsreise, die wir zusammen mit der Leiterin und Kuratorin Beate Kemfert machen können: Junge Kunst, die unter die Haut geht, und eine eindrucksvolle Fotosammlung zum Thema Tätowierungen. (Foto: Christoph Scheffer)
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Podium Zukunft - Jugendorchester stellen sich vor
Wie könnte das Konzertleben in der Klassischen Musik in zehn oder zwanzig Jahren aussehen? Was soll sich ändern, damit junge Leute sich damit identifizieren können? Welche lieb gewonnenen Rituale sollen vielleicht auch bleiben? Solche Fragen stellt das "Podium Zukunft", ein neues Festival der Jugendorchester, das jetzt zum ersten Mal von der Alten Oper Frankfurt ausgerichtet wird. An drei Tagen treffen sich ambitionierte Jugendorchester aus Brasilien, Südafrika, Berlin und Hessen, um Konzerte zu spielen, ihre Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Visionen zu entwickeln, wie zukünftig ihre eigene Rolle als Künstlerinnen und Künstler in der Klassischen Musik aussehen könnte. Wir sprechen darüber mit dem Koordinator des Programms, Constantin Zill.
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Welcome to Frankfurt - wie geht es Menschen in der Mainmetropole?
Es gibt eine neue Doku-Serie vom Hessischen Rundfunk. ‚Welcome to Frankfurt‘ heißt die, sie begleitet acht Menschen, die in Frankfurt einen Neuanfang wagen. Und dabei bekommen wir ungewöhnliche Einblicke in deren Alltag. Zum Beispiel welche Regeln es im Schlafzimmer eines jüdisch-orthodoxes Paares gibt oder worüber sich eine hochdotierte Bank-Managerin in ihrer Luxus-Wohnung freut. So nah kommt man unbekannten Menschen selten. Und auch der Blick auf Frankfurt könnte sich durch diese Serie möglicherweise verändern. In der ARD Mediathek finden Sie die Serie hier: https://www.ardmediathek.de/serie/welcome-to-frankfurt-neu-in-der-stadt/staffel-1/MDQxNjAxNTAtMzZmYS00MTNhLWE4ZjItNjFmMjFlMTU1MDQy/1
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Welcome to Frankfurt - wie geht es Menschen in der Mainmetropole?
Es gibt eine neue Doku-Serie vom Hessischen Rundfunk. ‚Welcome to Frankfurt‘ heißt die, sie begleitet acht Menschen, die in Frankfurt einen Neuanfang wagen. Und dabei bekommen wir ungewöhnliche Einblicke in deren Alltag. Zum Beispiel welche Regeln es im Schlafzimmer eines jüdisch-orthodoxes Paares gibt oder worüber sich eine hochdotierte Bank-Managerin in ihrer Luxus-Wohnung freut. So nah kommt man unbekannten Menschen selten. Und auch der Blick auf Frankfurt könnte sich durch diese Serie möglicherweise verändern. In der ARD Mediathek finden Sie die Serie hier: https://www.ardmediathek.de/serie/welcome-to-frankfurt-neu-in-der-stadt/staffel-1/MDQxNjAxNTAtMzZmYS00MTNhLWE4ZjItNjFmMjFlMTU1MDQy/1
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50 Jahre Punk: Aufruhr, Aufbruch, Türöffner - eine Jugendkultur macht Geschichte
Punk. Eine Jugendkultur wird 50 Jahre alt - und ist längst mehr als „nur“ Musikgeschichte. Punk befeuerte Aufruhr und sorgte für Antrieb. Vielen ermöglichte er den Aufbruch zu neuen Horizonten. Doch während die ersten Punks schon im Rentenalter sind, ist der Punk-Geist noch aktiv, in Musik, Kunst, Literatur, Politik und Aktivismus, in Feminismus und DIY-Spirit. In den neuen Anthologien „Bored Teenagers“ und „Angriff aufs Schlaraffenland“ aus dem Ventil Verlag erzählen über 200 Beteiligte anhand ihrer Lieblingssongs, was Punk ihnen gegeben hat. Gespräche mit dem Herausgeber Jonas Engelmann, der Musikjournalistin und Autorin Christina Mohr und Ann-Kathrin Mogge, Historikerin und politische Bildnerin aus Kassel. Von und mit Melanie Aschenbrenner
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MISHPOCHA – Ein Beastie Boy im Jüdischen Museum Frankfurt
Die Beastie Boys - das war eine Band, die ab den 1980er Jahren Punk und Hip-Hop, Jazz und Funk miteinander verband und deren Sound viele noch im Ohr haben. Jetzt ist der Mitbegründer der Beastie Boys - Michael Diamond, genannt Mike D - nach Frankfurt gekommen, um eine Ausstellung im Jüdischen Museum zu kuratieren, in der es um das Thema Familie geht: „MISHPOCHA - The Art of Collaboration“.
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Babbeln, talken, parlieren – Fremdsprachen lernen heute
Ob Englisch oder Chinesisch fürs Business, oder Spanisch für den nächsten Urlaub - Fremdsprachenkenntnisse lohnen sich in vielen Lebenslagen und in jedem Alter. Neben den "guten alten" Sprachkurs-Angeboten, in denen man mit einem Lehrer Grammatik und Vokabeln paukt, gibt es aber auch immer mehr digitale Sprachlern-Angebote: Sprachapps sind auf dem Smartphone jederzeit verfügbar und und KI-Tools bieten zusätzlich interaktive und anpassungsfähige Übungen. Was gibt es noch? Wie sinnvoll sind diese Angebote, lassen sie sich gut kombinieren und nutzen? In dieser Sendung bekommen wir unter anderem Einblick in die umfangreichen Angebote des Sprachenzentrums der Hochschule Darmstadt, wir hören bei einer Fremdsprachen-Plauderstunde in einem Café in Erzhausen zu und erfahren von einem Trainer aus dem Bereich "interkulturelle Kompetenz", dass es weit mehr bedarf als nur Grammatik und Vokabeln zu beherrschen, damit Menschen verschiedener Kulturen sich gut verstehen.
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Zwischen Muskeln und Mitgefühl – Männlichkeit im Wandel
Sie sollen stark, aber auch einfühlsam sein. Klare Ansagen, aber kein Mansplaining machen. Brusthaare eher wegrasieren, aber Muskeln können schon da sein.... Es ist für Männer gar nicht so leicht, für sich zu entscheiden, welche Art Mann sie sein wollen. Und wie sie sich selbst präsentieren. Denn unser Verständnis von Männlichkeit hat sich verändert. Und wir schauen in dieser Sendung, wie sich das vor allem im künstlerischen Bereich auswirkt. Mit Yvonne Koch
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Schätze, die in Archiven schlummern
Es ist ja immer wieder toll, was Museen in ihren Ausstellungen oder auch präsentieren. Aber was Viele nicht wissen: Das Gezeigte ist oft nur ein Bruchteil von dem, was in den Archiven oder Magazinen schlummern. Und manchmal sind unter all den Kulturgütern, die die Museen für uns alle aufbewahren, auch wahre Schätze zu finden. Und genau um diese Schätze geht es heute. Mit Yvonne Koch
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Siri Hustvedt - Intellektuelle Gigantin im Film
Sie waren das Dream-Team, das literarische Traumpaar: Siri Hustvedt und Paul Auster. Während der Dreharbeiten zum Filmportrait über die wichtigsten zeitgenössischen literarischen Stimmen Amerikas verstarb Paul Auster überraschend. Siri Hustvedt hat diesen Verlust in ihrem jüngsten Buch "Ghost Stories" verarbeitet. Im Film "Dance around the self" portraitiert Regisseurin Sabine Lidl die US-amerikanische Intellektuelle hautnah. Der Film feierte auf der Berlinale Premiere und ist für den deutschen Filmpreis nominiert. Mit Jan Tussing
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Forever Young? - Wenn Popstars gehen
Was passiert, wenn Popstars sterben, aufhören oder langsam aus dem eigenen Leben verschwinden? Warum gehen uns solche Abschiede oft näher, als wir selbst erwartet hätten? Ein Podcast über Pop, Erinnerung, Abschied - und die Frage, was bleibt, wenn die, die immer da waren, nicht mehr da sind.
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Forever Young? - Wenn Popstars gehen
Was passiert, wenn Popstars sterben, aufhören oder langsam aus dem eigenen Leben verschwinden? Warum gehen uns solche Abschiede oft näher, als wir selbst erwartet hätten? Ein Podcast über Pop, Erinnerung, Abschied - und die Frage, was bleibt, wenn die, die immer da waren, nicht mehr da sind.
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Mit der Ratte ins Medienzeitalter - Ausstellung im Jungen Museum Frankfurt
„Es gibt keine Kindheit ohne digitale Medien - und es wird auch nie mehr eine geben!" Was auch als Warnung verstanden werden kann, ist eine Tatsache. Deswegen ist Medienkompetenz in einer mehr und mehr vernetzten Welt auch eine Schlüsselkompetenz. Im Jungen Museum in Frankfurt startet in dieser Woche eine Mitmach-Ausstellung zum Thema Medienkompetenz. „Damals 1410“. Kinder lernen spielerisch und selbstbewusst Medien zu nutzen. Sie werden auf eine Welt von Tictoc und Youtube vorbereitet und erhalten Kompetenzen, mit sozialen Medien kritisch umzugehen. Eltern sind explizit als Begleiter und Mitspieler erwünscht.
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"Liebe" in späten Jahren – Thomas Hettches Roman als Hörspiel
Thomas Hettche schreibt seit Ende der 1980er Romane, die es immer wieder auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffen. Im März ist sein 13. Werk erschienen. Ein kurzweiliger Roman mit dem Titel "Liebe" über zwei Menschen, die erst im letzten Drittel ihres Lebens die große Liebe entdecken - und leben. Gleichzeitig zum Buch erscheint nun auch das vom Hessischen Rundfunk produzierte Hörspiel, mit Martina Gedeck und Matthias Brandt in den Hauptrollen: "Liebe - zwischen Herzklopfen, Leidenschaft und Verzweiflung" https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0aca1b6e10d09b06/
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Erfolg mit fremden Federn - Der Boom der Tribute-Bands
Sie heißen U12, AB/CD, Beatles Revival Band, Night Fever oder Echoes und füllen Clubs und Hallen. Der Sound ist vertraut, die Professionalität hoch. Von der Hobbyband, die aus Liebe zum Original spielt, bis zu aufwändigen Arenashows - hier sucht und bekommt das Publikum seine Lieblingssongs, gewürzt mit einer satten Portion Nostalgie. Denn wer am Sound der eigenen Jugend hängt, nimmt auch gern technisch gute Kopien. Vor allem, wenn die Idole nicht mehr touren können oder wollen. Verdirbt der Tribute-Boom den Markt für kleine und neue Originalbands? Oder bietet er den Menschen einfach, was sie wollen? Mit den Machern des Rockclubs Burghof Hühnerstall in Frankfurt, Wolfgang Meisetschläger von U12 und Steffen Maier von Echoes.
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Kunst versus Kapitalismus
Es kracht zwischen Kunst und Kapital. Während Multimillardäre immer mehr Geld und Macht anhäufen, werden Kulturprogramme zusammengestrichen und Preis- und Fördergelder teils nach politischen Kriterien vergeben - wie gerade der aktuelle Skandal um den Buchhandelspreis ans Licht bringt. Kunst zu machen wird prekärer - nicht nur in Deutschland. Warum ist das Verhältnis zwischen Kunst und Kapitalismus derart toxisch? Darüber diskutieren in dieser Sendung Literaturwissenschaftler Johannes Franzen und Ökonom Daniel Stähr mit Host Andrea Geißler. Grundlage sind ihre kürzlich erschienenen Sachbücher: In Daniel Stährs Buch „Die neuen Propheten“ geht es um die Dominanz der Wirtschaftswissenschaften und wie diese zu Ungerechtigkeit führt. In Johannes Franzens Buch sind starke Emotionen über Kunst im Fokus: Unser Kunstgeschmack erzählt viel über uns selbst und diese Selbsterzählung verteidigen wir mit Haut und Haar. Die Diskussion bewegt sich zielstrebig auf (noch) utopische Fragestellungen zu: Wie kann sich Kunst der „The winner takes it all“-Mentalität entziehen? Spoiler: Hier sind kreative Ansätze gefragt… Von und mit Andrea Geißler.
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Im Lauf der Zeit - Frankfurt feiert Wim Wenders
"Paris, Texas", "Der Himmel über Berlin" oder "Buena Vista Social Club" - mit diesen Filmen ist Wim Wenders bekannt geworden. Kurz nach seinem 80. Geburtstag widmet das Deutsche Filmmuseum dem Regisseur jetzt eine Retrospektive und eine große Ausstellung. Die Alte Oper zeigt die Rolle der Musik in seinem filmischen Schaffen. Zu beiden Veranstaltungen kommt Wim Wenders nach Frankfurt - und lässt sich feiern. (Foto: imago)
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