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#213 KI im HR: Hype, Haftung und der Realitätstest – Warum Validität vor Innovation kommt
Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge! Heute habe ich Nina Dirks im Gespräch, eine der führenden Stimmen, wenn es um Datenschutz, IT-Recht und Arbeitsrecht in Deutschland geht. Nina berät Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei der Implementierung von Software und KI-Systemen und ist eine gefragte Expertin für die rechtlichen Implikationen des EU AI Acts. Und leider muss ich (erneut) sagen: Wir zerlegen den aktuellen KI-Hype im Personalwesen und schauen hinter die Kulissen von „intelligenten“ Algorithmen. Nina erklärt uns schonungslos ehrlich, warum viele KI-Tools im HR rechtlich kaum haltbar sind, wo die Fallstricke des EU AI Acts liegen und wann der Mensch im Loop wirklich noch eine Chance hat. Die Kernthemen der Folge: Mythos Intelligenz: Warum aktuelle KI-Modelle reine „Wahrscheinlichkeitsmaschinen“ sind und keine logischen Schlüsse ziehen. Das Validitäts-Problem: Warum KI in der Personalauswahl oft an mangelnder Reliabilität und Halluzinationen scheitert. Rechtliche Stolpersteine: Der EU AI Act klassifiziert HR-Tools als Hochrisiko-Systeme – was das für Unternehmen bedeutet. Diskriminierungsrisiko: Wie algorithmische Bias (z. B. beim CV-Screening) zu illegalen Ausschlüssen führen kann. Human in the Loop: Warum die geforderte menschliche Aufsicht in der Praxis oft eine Illusion ist. Kosten-Nutzen-Rechnung: Wann sich der massive Aufwand für Compliance wirklich lohnt und wann einfache Automatisierung reicht. Data Leakage: Die Gefahr durch private KI-Nutzung von Mitarbeitenden und der Abfluss sensibler Personaldaten. Ich weiß, das liest sich alles etwas rückständig. Die KI Versprechen lesen sich ganz anders. Aber vielleicht müssen wir einfach genauer hinschauen, wer welche Versprechen macht – und was die Motive dahinter sind? Wie sieht es in Deinem Unternehmen aus? Ist Euch da schon der große Wurf mit KI gelungen? Habt Ihr schon erfolgreich spannende Cases umgesetzt? Oder seid ihr auch eher skeptisch? Ich bin gespannt und freue mich auf eine angeregte Diskssuion Du möchtest nichts von meinem Content zu Recruiting, Personalauswahl, Nachhaltigkeit und Demokratie verpassen? Dann abonniere gerne meinen Newsletter auf https://www.hzaborowski.de/newsletter/. Der Beitrag #213 KI im HR: Hype, Haftung und der Realitätstest – Warum Validität vor Innovation kommt erschien zuerst auf HZaborowski.
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#212 Skill-Management leicht gemacht: Warum Strategien zur Mitarbeiter-Zukunft jetzt starten müssen
In dieser Folge spreche ich mit Luisa Kurth über die oft als komplex empfundene Welt des strategischen Workforce-Management / Skill-Managements. Luisa ist Expertin für Strategic Workforce Planning und skillbasierte Transformation. Wir entmystifizieren das Thema und zeigen, warum es gerade für den Mittelstand kein abstraktes HR-Konstrukt, sondern ein pragmatisches Werkzeug zur Zukunftssicherung ist. Luisa erklärt, wie Unternehmen durch Transparenz über Fähigkeiten (Skills) den demografischen Wandel und die KI-Transformation aktiv gestalten können, statt nur zu reagieren. Unsere Kernthemen: Der Unterschied zwischen statischer Headcount-Planung und dynamischem Skill-Management. Warum die Automobilindustrie als Vorreiter gilt, aber auch der Mittelstand profitieren kann. Die Herausforderung der Datenerhebung: Freiwilligkeit vs. Transparenzpflicht. Der Einfluss von KI: Welche Aufgaben wegfallen und welche menschlichen Skills wichtiger werden. Wie Performance-Management und Skill-Entwicklung sinnvoll verknüpft werden. Die Rolle der Führungskräfte im Dialog mit den Mitarbeitenden. Pragmatische Einstiege für kleinere Unternehmen ohne teure Software-Lösungen. Du möchtest nichts von meinem Content zu Recruiting, Personalauswahl, Nachhaltigkeit und Demokratie verpassen? Dann abonniere gerne meinen Newsletter auf https://www.hzaborowski.de/newsletter/. Der Beitrag #212 Skill-Management leicht gemacht: Warum Strategien zur Mitarbeiter-Zukunft jetzt starten müssen erschien zuerst auf HZaborowski.
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#211 Wir gegen die? Warum wir den Dialog zwischen Unternehmen und Gesellschaft neu erfinden müssen
In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich mit Eva Stock über die aktuelle Zerreißprobe unseres Sozialstaats und die wachsende Kluft zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und sozialer Gerechtigkeit im Arbeitsmarkt 2026. Eva ist Soziologin, erfahrene HR-Expertin und Führungskraft und eine der bekanntesten Stimmen in der deutschen Personalbranche. Sie ist Mitgründerin der Initiative „Love HR, Hate Racism“ und setzt sich für Demokratie und Haltung in der Arbeitswelt ein. Wir beleuchten, warum der Ruf nach Flexibilität am Arbeitsmarkt oft auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird und wie wir als Unternehmer:innen und Arbeitnehmer:innen wieder in einen ehrlichen Dialog kommen können. Eva teilt ihre einzigartigen Einblicke aus der HR-Bubble, dem Mittelstand und ihrem Engagement für Demokratie am Arbeitsplatz. Unsere Kernthemen: Die Illusion des „Sprungbretts“ im Niedriglohnsektor und die Realität von Armut. Warum Unternehmen in guten Jahren Gewinne privatisieren, aber in Krisen Verluste vergesellschaften wollen. Der Unterschied zwischen echtem unternehmerischem Risiko und der Komfortzone in Konzernen. Wie fehlende Transparenz und Angst auf beiden Seiten (Chef:innen und Mitarbeitende) zu Eskalationen führen. Die Notwendigkeit einer Vermögensbesteuerung als fairen Ausgleich für den Sozialstaat. Warum „American-Style“ (Hire and Fire) ohne soziales Netz keine Lösung für Deutschland ist. Evas Engagement bei „Love HR, hate Racism“ für eine demokratische Haltung in Unternehmen. Wie erlebst Du die Stimmung aktuell? Siehst Du Bereiche, in denen Arbeitgeber und Belegschaft gemeinsam Lösungen suchen – oder überwiegt schon das „Wir gegen die“? Schreibt es mir gerne in die Kommentare. Du möchtest nichts von meinem Content zu Recruiting, Personalauswahl, Nachhaltigkeit und Demokratie verpassen? Dann abonniere gerne meinen Newsletter. Der Beitrag #211 Wir gegen die? Warum wir den Dialog zwischen Unternehmen und Gesellschaft neu erfinden müssen erschien zuerst auf HZaborowski.
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#210 Mensch.Macht.Maschine – Führung im KI Zeitalter!
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Sebastian Rosengrün über das brillante Buch „Mensch.Macht.Maschine“, das er vor kurzem mit seinem Co-Autor Dr. Dr. Christian Hugo Hoffmann veröffentlicht hat. Beide Autoren hinterfragen in ihrem Buch den aktuellen KI-Hype und zeigen, warum echte Innovation nicht in der Technik, sondern in der menschlichen Haltung und klaren Prozessen beginnt. In unserem Gespräch erklärt Sebastian, wie Führungskräfte durch Charakterstärke und Weltwissen ihre Teams souverän durch die KI-Transformation führen – ganz ohne Angst, aber mit viel Pragmatismus. Kernthemen der Folge: Warum KI-Einführung primär ein Organisations- und kein Technologieproblem ist. Die Gefahr, ineffiziente Prozesse (wie schlechte Meetings) nur mit KI zu übertünchen. „Human in the Loop“: Warum menschliche Kontrolle in der Personalauswahl unverzichtbar bleibt. Wie Führungskräfte durch Vorleben und offene Fehlerkultur Vertrauen im Team aufbauen. Der EU AI Act als Chance für europäische Unternehmen, statt als bürokratisches Hindernis. Vibe-Coding: Chancen und Risiken beim programmieren mit KI ohne tiefe Code-Kenntnisse. Warum „Weltwissen“ und humanistische Bildung die wichtigsten Skills für Manager:innen der Zukunft sind. Warum solltest Du Sebastian zuhören? Er ist Geschäftsführer des AI Impact Lab in Berlin, wo er Unternehmen dabei unterstützt, Compliance (EU AI Act) mit Innovation zu verbinden. Zudem leitet er ein Forschungsprojekt an der Universität Augsburg zur ethischen Führung in der KI-gestützten Produktion. Mehr Infos zum Buch findest Du u.a. hier. Wie siehst Du das Thema? Müssen wir lernen, wieder mehr Mensch zu sein? Ich freue mich auf den Austausch dazu. Du musst eine unternehmenskritische Position besetzen oder brauchst eignungsdiagnostische Unterstützung bei der Personalauswahl? Dann melde Dich sehr gerne bei mir oder buch direkt einen Termin. Der Beitrag #210 Mensch.Macht.Maschine – Führung im KI Zeitalter! erschien zuerst auf HZaborowski.
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#209 Wie sich der Personal Fit schon vor dem Interview klären lässt
In dieser Folge spreche ich mit Anselm Roger Albrecht-Ndoung, Mitgründer von Yeliq, über das Phänomen des „Nasenfaktors“. Viele Bewerbungsgespräche enden mit einem negativen Ergebnis, weil es persönlich zwischen Bewerber:in und Führungskraft nicht passt. Aber, wie hätte man das auch vorher rausfinden können? Genau für diese Problem hat Yeliq eine Lösung entwickelt, die sie „Work Relationship Intelligence“ nennen – ein Ansatz, der das Interview vor das Interview zieht, um echte Passungen zwischen Führungskräften und Kandidat:innen sichtbar zu machen. Wir diskutieren, wie Unternehmen Fehlbesetzungen vermeiden und warum die Chemie im Team messbar wird, ohne in klassische Persönlichkeitstests zu verfallen. Wir sprechen über: Das Problem mit Lebensläufen: Warum fachliche Qualifikation nichts über den Erfolg im spezifischen Team aussagt. Work Relationship Intelligence: Der Ansatz, dyadische Beziehungen (zwischen zwei Personen) statt abstrakter Kulturwerte zu analysieren. Das „Interview vor dem Interview“: Wie situative Fragen Präferenzen im Arbeitsstil aufdecken, bevor das erste Gespräch stattfindet. Führungsfit vs. Arbeitsumgebungsfit: Unterscheidung zwischen der Art, wie eine Führungskraft führt, und den Normen des Unternehmens. Der Resonanzkreis: Eine neue visuelle Darstellung von Kandidat:innen-Daten statt starrer Listen, um Passungsabweichungen sofort zu erkennen. Transparenz für Bewerber:innen: Warum Kandidat:innen ein Feedback zu ihren Präferenzen erhalten sollten und wie das die Akzeptanz steigert. Effizienz im Recruiting: Wie sich die Vorbereitungszeit für Interviews halbiert und die Trefferquote bei Einstellungen steigt. Was hältst Du von diesem Ansatz? Unsinnige Spielerei? Oder ein spannender, ernstzunehmender Ansatz? Ich bin gespannt und freue mich auf den Austausch. Du musst eine unternehmenskritische Position besetzen oder brauchst eignungsdiagnostische Unterstützung bei der Personalauswahl? Dann melde Dich sehr gerne bei mir oder buch direkt einen Termin. Der Beitrag #209 Wie sich der Personal Fit schon vor dem Interview klären lässt erschien zuerst auf HZaborowski.
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#208 Die wirtschaftliche Transformation meistern – Zwischen Arbeitnehmerschutz und unternehmerischer Realität
In dieser Folge habe ich mit dem HR & Transformationsexperten Birger Meier eines der drängendsten Themen unserer Zeit diskutiert: Wie schaffen die Unternehmen den notwendigen Wandel, eine faire Restrukturierung, ohne Mitarbeiter:innen zu verlieren oder soziale Ungerechtigkeit zu produzieren? Und wie können wir als Gesellschaft diesen Wandel schaffen? Birger hat mir konkrete Einblicke in eine Restrukturierung im IT-Mittelstand gegeben und erklärt, warum Transparenz und Kommunikation auf „Augenhöhe“ der Schlüssel waren, um diesen Prozess sozial verträglich zu gestalten. Wir haben unseren Blick weit über das einzelne Unternehmen hinausgeweitet: Von den starren Fesseln des deutschen Arbeitsrechts über ein falsches Verständnis von Leistung bis hin zur Notwendigkeit, unseren gesellschaftlichen Vertrag neu zu verhandeln. Es war ein ehrliches Gespräch über Ängste, die Verantwortung des Einzelnen und den Mut, alte Regeln infrage zu stellen. Unsere Themen: Das Transformations-Dilemma: Warum viele Unternehmen scheitern, weil sie alte Kostenstrukturen nicht abbauen können, um Neues zu finanzieren – und wie man diesen Kreislauf durchbricht. Rechtliche Hürden im Check: Wir haben kritisch beleuchtet, wo das deutsche Kündigungsschutzgesetz und das Betriebsverfassungsgesetz schützen und wo sie notwendige Anpassungen leider lähmen. Die Rolle des Betriebsrats: Eine differenzierte Betrachtung zwischen notwendiger Kontrolle und potenzieller Blockadehaltung in Transformationsphasen. Neues Denken bei Leistung: Warum wir aufhören müssen, nur die „High Performer“ zu feiern, und stattdessen die „Core Performer“ wertschätzen sollten, die unser System im Alltag am Laufen halten. Ein neuer gesellschaftlicher Vertrag: Meine These und Birgers Zustimmung, dass wir eine Art „gesellschaftliche Betriebsvereinbarung“ brauchen, um Vertrauen zurückzugewinnen und Lasten gerechter zu verteilen. Die Zukunft der Arbeit: Warum die Illusion des lebenslangen Arbeitsverhältnisses bei einem Arbeitgeber vorbei ist und warum lebenslanges Lernen sowie Resilienz heute die wichtigsten Währungen sind. Globaler Realitätscheck: Der Vergleich mit aufstrebenden Märkten in Asien und Afrika und was wir in Deutschland lernen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Unsere Erkenntnisse: Radikale Transparenz: Als Führungskraft darf ich mich in Krisenzeiten nicht hinter HR verstecken. Ich muss die wirtschaftliche Realität offen kommunizieren. Gemeinschaft vor Ellbogen: Die Lösung für unsere aktuellen Krisen liegt nicht in mehr Individualismus, sondern in einer Rückbesinnung auf Gemeinschaft und gegenseitige Absicherung. Systemfehler benennen: Viele Probleme wie lange Arbeitslosigkeit oder übermäßige Bürokratie sind systemisch bedingt. Wir dürfen sie nicht als individuelles Versagen der Menschen abtun. Mut zur Neuverhandlung: Wir müssen den Mut haben, alte Regeln zu Arbeitszeiten, Sozialsystemen und Wohlstand infrage zu stellen und neu zu definieren. Für mich war es ein sehr aufschlussreiches Gespräch. Weitere zu dem Thema werden folgen. Und natürlich interessiert mich auch Deine Meinung zu dem Thema. Hinterlass gerne Deine Sicht in den Kommentaren. Du musst eine unternehmenskritische Position besetzen oder brauchst eignungsdiagnostische Unterstützung bei der Personalauswahl? Dann melde Dich sehr gerne bei mir oder buch direkt einen Termin. Der Beitrag #208 Die wirtschaftliche Transformation meistern – Zwischen Arbeitnehmerschutz und unternehmerischer Realität erschien zuerst auf HZaborowski.
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#207 Demokratie in der Ausbildung: Wie Bilfinger Azubis zu mündigen Bürgern macht
In dieser Episode spreche ich mit Sarah Tomasso und Michael Weißenberg von der Bilfinger Education GmbH über ein wegweisendes Projekt: die Integration von Demokratiebildung direkt in die berufliche Ausbildung. Auslöser war die Beobachtung demokratiefeindlicher Tendenzen während eines Onboarding-Events. Die Reaktion von Bilfinger war nicht nur Sanktion, sondern die Entwicklung einer dreijährigen „Lernreise“, die Auszubildende spielerisch und tiefgründig für Werte, Pluralität und Medienkompetenz sensibilisiert. In dieser Folge erfährst Du mehr über das Programm und die Hintergründe: Warum Theater? Der Einsatz von Erlebnistheater als emotionaler Einstieg ins Thema Grundgesetz. Fake News selbst gemacht: Wie ein Social-Media-Seminar durch eigene Konstruktion von Falschmeldungen die Mechanismen von Algorithmen und Polarisierung entlarvt. Reverse Mentoring: Warum auch Ausbilder von der jungen Generation lernen müssen und wie „Azubi-Botschafter“ Identität stiften. Sicherheit im Diskurs: Der Umgang mit triggernden Themen und die Rolle mentaler Ersthelfer im Unternehmen. Der Business-Case: Warum Demokratiebildung kein „Nice-to-have“ ist, sondern essenziell für die Zusammenarbeit in einem internationalen Konzern. Sarah und Michael geben spannende Einblicke in die Didaktik hinter dem Projekt, erklären den Beutelsbacher Konsens in der Praxis und zeigen, wie Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können, ohne zu belehren. Ein Muss für alle, die sich für moderne Ausbildung, Unternehmenskultur und den Erhalt unserer Demokratie interessieren. So geht Demokratiebildung in der Ausbildung! Einen ersten Überblick bekommst Du in dieser Pressemitteilung. Oder Du hörst Dir jetzt einfach die Folge an Viel Spaß! Der Beitrag #207 Demokratie in der Ausbildung: Wie Bilfinger Azubis zu mündigen Bürgern macht erschien zuerst auf HZaborowski.
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#206 Das Ende der Arbeitswelt wie wir sie kannten
In dieser Folge spreche ich mit Dr. David Bausch über sein neues Buch „Das Ende der Arbeitswelt wie wir sie kannten“ und die fundamentalen Veränderungen in unserer Arbeitswelt. David ist Organisationsentwickler bei der Commerzbank, selbstständiger Berater (Digi2Place) und Lehrbeauftragter an der Hochschule Mainz. Wir diskutieren, warum alte Führungsmuster in Zeiten von Polykrisen und KI-Revolution nicht mehr funktionieren und wie Organisationen den „Faktor Mensch“ wieder in den Mittelpunkt stellen können, statt auf bloße Kontrolle und „Beschäftigungstherapie“ zu setzen. Die Themen im Überblick: Polykrisen als Auslöser: Wie sich Pandemie, Wirtschaftskrisen, geopolitische Unsicherheiten und die KI-Revolution überlagern und zu einer „chronischen Change-Müdigkeit“ führen. Arbeit vs. Beschäftigung: Der Unterschied zwischen wirkungsvoller Arbeit und frustrierender Beschäftigung (Admin, Meetings, CC-Kultur) und warum in vielen Organisationen das Verhältnis kippt. Regression in Organisationen: Warum Unternehmen in unsicheren Zeiten oft in alte Kontrollmuster und starre Prozesse zurückfallen, anstatt Vertrauen und psychologische Sicherheit zu stärken. Die 5 Schlüsselfelder der neuen Arbeitswelt: Moderne Führung (transformational statt transaktional) Mentale Gesundheit & Digitaler Stress Vielfalt & Inklusion (jenseits von Quoten) Lernentwicklung (vom Seminarkatalog zur täglichen Lernkultur) Ganzheitliche Organisationskultur Du willst mehr wissen? Dann hör jetzt rein und bestell Dir hier sein Buch. Ich bin gespannt, ob Du bei seinen Thesen mitgehst – oder was Du ganz anders siehst. Dann lass uns gerne darüber diskutieren Viel Spaß beim Hören! Henrik Du musst gerade eine unternehmenskritische Position besetzen oder brauchst eignungsdiagnostische Unterstützung bei der Personalauswahl? Dann melde Dich sehr gerne bei mir oder buch direkt einen Termin. Der Beitrag #206 Das Ende der Arbeitswelt wie wir sie kannten erschien zuerst auf HZaborowski.
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#205 Recruiting trifft Poetry: Der Recruiter Slam 2026 in Stuttgart
In dieser Sonderfolge spreche ich mit Michael Witt, Mitorganisator des Recruiter Slams, über ein Format, das es so kein zweites Mal gibt: Ein Poetry Slam, bei dem es nicht um Liebeskummer oder Alltägliches geht, sondern um das Wesen, die Haltung und die Herausforderungen im Recruiting. Am 9. April 2026 findet im Wizemann in Stuttgart bereits die sechste Ausgabe statt. Was als Experiment begann, hat sich zu einer festen Größe in der HR-Szene entwickelt. Michael erklärt im Detail, wie der Abend abläuft, warum die Qualität der Beiträge von Jahr zu Jahr steigt und warum dieses Event die perfekte Gelegenheit für einen Team-Ausflug ist – kombiniert mit gutem Essen und einer einzigartigen Atmosphäre. Das erwartet Dich in dieser Folge: Das Format: Warum der Recruiter Slam ein „Einladungslam“ ist und wie sich die Texte von technischen Methoden hin zur meta-reflektierenden Haltung entwickelt haben. Der Ablauf: Von der Vorrunde bis zum Finale, das neue Punktesystem und die Rolle des Vorjahresgewinners als „Opener“ (diesmal ich selbst). Die Atmosphäre: Warum es keine klassische Konferenz ist, sondern ein Abend „von der Szene für die Szene“ zum Loslassen und Inspirieren. Praktische Infos: Ticketpreise, Verpflegung im Wizemann und warum sich die Anreise auch für Teams aus Hamburg oder Köln lohnt. Wichtige Eckdaten zum Event: Wann: 9. April 2026 Wo: Wizemann, Stuttgart Einlass: 18:00 Uhr (Beginn: 18:30 Uhr) Tickets: knapp 25 € (gefördert durch Sponsoren) Es gibt vergünstigte Teamkontingente! Besonderheit: Limitierte Plätze (ca. 300), oft ausverkauft – rechtzeitige Buchung empfohlen. Ein herzlicher Dank an Michael Witt für die Einblicke hinter die Kulissen und das Engagement, diese besondere Bühne für unsere Branche zu schaffen. Ich freue mich schon darauf, am 9. April wieder im Wizemann zu stehen und den Abend mit einem Text zu eröffnen. Links & Ressourcen: Hier geht es direkt zu den Tickets Das Wizemann Habt ihr schon einmal einen Poetry Slam besucht oder sogar selbst auf der Bühne gestanden? Schreibt mir gerne eure Erfahrungen in die Kommentare! Und noch viel wichtiger: Kommt und genießt einen wunderbaren Abend, am besten mit Eurem ganzen Team! Und wenn Du Dir immer noch unsicher bist, ob sich der Abend lohnt, schau gerne auf meinem YouTube Kanal vorbei und schau Dir meine Slams von 2023 an Hier ist der Vorrunden Slam. Und hier der Final Slam. Der Beitrag #205 Recruiting trifft Poetry: Der Recruiter Slam 2026 in Stuttgart erschien zuerst auf HZaborowski.
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#204 Nachhaltigkeit ist tot! Oder? To do’s für die Zukunft!
In dieser Folge spreche ich mit Ines Knecht, u.a. Vorstandsvorsitzende des DACH Verband der CSR-Manager:innen e. V., über die aktuelle Krise der Nachhaltigkeitsbranche – ausgelöst durch den EU-Omnibus, der viele Unternehmen von Berichtspflichten befreit hat. Die Folge: Stellenstreichungen, Unsicherheit und Frustration bei Nachhaltigkeitsmanager:innen. Doch statt aufzugeben, hat der Berufsverband für CSR-ManagerInnen ein White Paper veröffentlicht: „Die Nachhaltigkeit ist tot – es lebe die Nachhaltigkeit. Wie ein neues Nachhaltigkeitsnarrativ die Wirtschaft wiederbelebt.“ Ist das jetzt ein Pfeifen im Wald? Oder zwingende Notwendigkeit für Wirtschaft, Gesellschaft und Natur, um noch eine Zukunft zu haben? Antworten darauf gibt Dir auf jeden Fall das Whitepaper. Aber wir haben natürlich auch schon ein wenig darüber gesprochen Unsere Kernthemen im Gespräch: Warum Nachhaltigkeit kein „Add-on“, sondern ein „Add-in“ sein muss → Nachhaltigkeit muss integraler Bestandteil jedes Geschäftsmodells werden – wie Buchhaltung oder Digitalisierung. Das neue Narrativ: Nachhaltigkeit = Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit, Risikomanagement → Kein „grünes Gutmenschen-Image“, sondern wirtschaftliche Notwendigkeit: Lieferketten, Klimarisiken, Mitarbeiter:innenwohl, ethische KI. Die Rolle der CSR-Manager:in – von Datensammler:in zur strategischen Transformationskraft → Kein Berichtsschreiber, sondern Treiber von Innovation, Kollaboration und ethischer Verantwortung. Wellbeing als Schlüssel zur ganzheitlichen Nachhaltigkeit → Gesunde, glückliche Mitarbeiter:innen = produktive, innovative Unternehmen. Unternehmen tragen Verantwortung für das System, nicht nur für die Leistung. Frieden, Verteilungsgerechtigkeit & Ressourcen – die versteckten Nachhaltigkeitsthemen → Kriege sind oft Verteilungskriege. Gerechte Ressourcenverteilung = Friedenssicherung = wirtschaftliche Stabilität. Die Zukunft der Branche: Spezialisten gesucht, Generalisten auf der Straße → Der Markt verlangt nach Expert:innen – nicht nach „Allrounder:innen“. Bildungssysteme müssen nachziehen. Ich gespannt, was Du dazu meinst und freue mich auf Dein Feedback. Das Whitepaper bekommst Du kostenlos hier. Und wenn Du Teil des Verbandes werden willst: Ines freut sich über Deine Kontaktaufnahme Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag #204 Nachhaltigkeit ist tot! Oder? To do’s für die Zukunft! erschien zuerst auf HZaborowski.
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#203 Ecosystem-Ökonomie als Zukunft der Wirtschaft – denn Wirtschaft ist für die Menschen da, nicht umgekehrt
In dieser Folge mit Michael Schwienbacher tauchen wir ein in die Welt der „Ecosystem-Ökonomie“ – einer neuen Form des Wirtschaftens, die auf Symbiose, Regionalität und Kreislaufwirtschaft basiert. Woker Schwachsinn? Könnte man meinen. Ist es aber nicht, wie Michael beweist. Als mehrfacher Gründer und Unternehmer mit einer bewegten Vergangenheit, erzählt er von seinem Weg vom „Turbokapitalismus“ zur nachhaltigen, wertebasierten Wirtschaft – und wie er mit sym:beyond economy und dem Beyond Economy Movement heute Unternehmen dabei hilft, resilient, profitabel und zukunftsfähig zu werden – ohne auf People und Planet zu verzichten. Wie das geht, zeigt u.a. das be-yond economy Festival, ein Treffpunkt für KMUs, Start-ups, Investoren, Universitäten und Politik. Hier kommen die wichtigesten Themen & Insights in der Kurzzusammenfassung: 1. SYM – Ecosystem Development & Operations SYM ist keine klassische Firma, sondern ein „Ecosystem“, das aus vielen kleinen und mittleren Unternehmen besteht, die gemeinsam wirtschaften. Beispiel: Symtronics – ein Netzwerk von 20 Elektronikunternehmen, die gemeinsam einkaufen, verkaufen und Innovationen entwickeln. SYM stellt die Plattform, das Projektmanagement und die Vertriebsinfrastruktur bereit – die Mitgliedsunternehmen profitieren von Skaleneffekten, ohne ihre Unabhängigkeit aufzugeben. 2. Profit First – aber im Sinne von People & Planet „Wir sagen: Profit first – aber unsere Geschäftsmodelle sind immer im Sinne von Planet und People.“ Kreislaufwirtschaft ist kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Bestandteil der Wertschöpfung. Ziel: regionale Arbeitsplätze sichern, Abhängigkeit von Rohstoffimporten reduzieren, Lieferketten resilienter machen. 3. Der Wendepunkt: Scheitern als Chance Michael erzählt von seinem Unternehmenskollaps 2013 – 400 Mitarbeitende, mehrere Gesellschaften, Insolvenz. Die Lehre: Ego, Wachstumswahn, Intransparenz und Machtstreben führen zum Scheitern. Danach: „Wenn ich nochmal scheitere, will ich wenigstens etwas hinterlassen, das den Menschen dient.“ 4. Ecosystems als Naturvorbild Inspiration: Der Wald – Vielfalt, Symbiose, Resilienz. Monokulturen (wie große Konzerne) sind anfällig – Ecosystems sind widerstandsfähig. „Wenn ein Baum im Wald fällt, wächst der Wald weiter. Bei Monokulturen bricht alles zusammen.“ 5. Beyond Economy Movement Plattform für KMUs, Start-ups, Investoren, Universitäten und Politik. Themen: KI, Datenökonomie, Regulatorik, Kreislaufwirtschaft. Ziel: Gemeinsam die Wirtschaft der Zukunft gestalten – profitabel, nachhaltig, menschlich. 6. KI als Treiber der Effizienz Beispiel: Ein Geschäftsführer entwickelt in 10 Tagen eine KI-gestützte Due-Diligence-Software – statt 50 Mann-Tagen. „KI ist kein Jobkiller – sie ermöglicht neue Freiheiten: Teilzeit, Selbstständigkeit, Fokus auf das Wesentliche.“ 7. Die Herausforderung: Mindset-Transformation Nicht jeder ist bereit, Daten zu teilen oder mit anderen zusammenzuarbeiten. SYM arbeitet mit „7 Stufen des Ecosystem-Mindsets“ – von „Ich will meine Kunden nicht verlieren“ bis „Ich teile Wissen und profitiere davon“. Wichtig: Die Sprache muss passen – ob AMG-Fahrer oder Nachfolgerin aus dem elterlichen Betrieb. 8. Politik & Gesellschaft: Die große Aufklärung „Die Mehrheit will billiges Essen, billige Lieferung, billige Produkte – und das treibt das System.“ Lösung: Aufklärung – in Schulen, Vereinen, Medien. „Wir brauchen eine Kultur des bewussten Konsums, der Investition, der Verantwortung.“ Politik muss handeln: Steuerreformen, qualifizierte Migration, Förderung von Unternehmertum. Und ich empfehle Dir auch sehr den be-yond economy Podcast Viel Spaß beim Hören und inspirieren lassen! Der Beitrag #203 Ecosystem-Ökonomie als Zukunft der Wirtschaft – denn Wirtschaft ist für die Menschen da, nicht umgekehrt erschien zuerst auf HZaborowski.
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#202 Zukunftsfähige Personalstrategien – HR in 2026
In meiner ersten Podcastfolge in 2026 machen wir gleich ein Fass auf Ich spreche mit Arina Zonner, HR-Expertin mit über 20 Jahren Berufserfahrung über zukunftsfähige Personalstrategien. Denn genauso heißt ihr Buch – und das Thema wird 2026 (und weiterer Zukunft) sehr relevant. Wir sprechen über HR als strategischer Partner, Regulatorik, KI, Performance Management, Führungskräfte, Personalabbau in Krisenzeiten und einiges mehr. Arinas’s Fazit: HR muss 2026 nicht mehr nur operativ, sondern strategisch, vernetzt und datengetrieben agieren – mit Mut, Selbstbewusstsein und ökonomischem Verständnis. Oder wie sie es ausdrückte: „Mit geradem Rücken und starken Schultern in Diskussionen gehen – nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Zahlen und ökonomischen Argumenten.“ Du hast keine Zeit für den Podcast? Dann findest Du hier eine etwas ausführlichere Zusammenfassung. Ich bin gespannt, wie Du das siehst und freue mich auf den Austausch. Ihr Buch „Zukunftsfähige Personalstrategien“ findest Du natürlich bei allen gängigen Buchhändlern. Der Beitrag #202 Zukunftsfähige Personalstrategien – HR in 2026 erschien zuerst auf HZaborowski.
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#201 Nachhaltigkeit ist kein Add-on – warum HAKRO seine CSR-Strategie in die Geschäftsstrategie integriert hat
In dieser Folge spreche ich mit Anna Felicitas Ruechardt, Head of Impact, Responsibilty & Innovation bei der HAKRO GmbH – einem mittelständischen, familiengeführten Unternehmen, das hochwertige Team- und Berufsbekleidung von Kopf bis Fuß anbietet. Anna’s Statement ist sehr klar: Es geht um Nachhaltigkeit als Geschäftsstrategie, nicht als Add-on! Anna erzählt, wie sie von ihrer Arbeit bei „Cotton Made in Africa“ zur HAKRO kam und wie sie dort die Nachhaltigkeitsstrategie radikal neu gedacht haben: nicht als separates Projekt, sondern als integraler Bestandteil der Geschäftsstrategie. Denn Nachhaltigkeit – insbesondere im Bereich Lieferketten – ist kein „Nice-to-have“, sondern eine Existenzfrage für Unternehmen. Anna zeigt anhand konkreter Beispiele, wie soziale Standards, faire Löhne und stabile Partnerschaften direkt mit Produktqualität, Lieferzuverlässigkeit und langfristigem Unternehmenserfolg zusammenhängen. Ein zentrales Thema: „Geteilte Verantwortung statt Compliance“. Statt Lieferanten mit Checklisten zu überfordern, setzt HAKRO auf Partnerschaften auf Augenhöhe – mit gemeinsamen Zielen, transparenten Gesprächen und verantwortungsvollen Einkaufsverträgen. Dabei geht es nicht um perfekte Zustände, sondern um kontinuierliche Verbesserung und Sorgfaltspflicht. Anna gibt Einblicke in die komplexe Welt der Textil-Lieferketten – von Baumwollfeldern in Afrika bis zu Produktionsstätten in Bangladesch – und zeigt, warum „Made in Europe“ nicht automatisch nachhaltig ist und warum globale Kooperation unverzichtbar bleibt. Sie betont auch, dass Nachhaltigkeit kein „Solo-Projekt“ der CSR-Abteilung ist, sondern jede Abteilung betrifft – von Einkauf über Finanzen bis zur Geschäftsführung. Und ja: es braucht Mut, auch in unsicheren Zeiten an Werten festzuhalten. Alles in allem die perfekte Antwort auf die Geschehnisse in der aktuellen Politik und auch vielen Unternehmen, die Nachhaltigkeit runterschrauben und glauben, damit fit für die Zukunft zu sein. Viel Spaß beim Hören und inspirieren lassen Ich bin Henrik Zaborowski, Personalberater für HR, CSR und Leadership und helfe Dir, Deine unternehmenskritischen Positionen mit den richtigen Menschen zu besetzen. Der Beitrag #201 Nachhaltigkeit ist kein Add-on – warum HAKRO seine CSR-Strategie in die Geschäftsstrategie integriert hat erschien zuerst auf HZaborowski.
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#200 Nachhaltigkeit unter Druck? Warum jetzt der entscheidende Wendepunkt für Unternehmen ist
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Inga Cramer, Head of Sustainability bei LANXESS und Co-Host des Podcasts The Greener Business. Inga gibt Einblicke in ihren ungewöhnlichen Weg von den Sozialwissenschaften über die internationale Lieferkette bei ALDI Süd bis hin zur Nachhaltigkeitsstrategie in der Chemiebranche. Wir schauen auf die aktuelle Lage des Nachhaltigkeitsmanagements und fragen uns: Warum ziehen sich viele Unternehmen zurück? Welche Rolle spielt die politische Unsicherheit in der EU? Und wieso stockt die Umsetzung vieler Regularien wie der CSRD, obwohl genau sie eigentlich zu besseren Entscheidungen und stabileren Unternehmen beitragen sollen? Inga erklärt, weshalb die Regulatorik nicht Selbstzweck ist, sondern ein Hebel, um Risiken zu managen, Effizienz zu steigern und Innovationen voranzubringen. Sie spricht über die Frustration vieler Manager:innen, darüber, wie Wirtschaftsprüfer und unklare EU-Definitionen die Arbeit erschweren – und wo Unternehmen dennoch echte Chancen liegen lassen. Außerdem beleuchten wir die Rolle von Banken und Versicherern, die weiterhin stark auf Nachhaltigkeitskriterien achten, und zeigen an Beispielen wie Frosch oder innovativen Start-ups, dass nachhaltige Geschäftsmodelle heute bereits wirtschaftlich erfolgreich sind. Wir finden, dass Nachhaltigkeit trotz politischem Gegenwind eine irreversible Entwicklung ist – weshalb es jetzt vor allem auf neue Narrative und unternehmerisches Denken ankommt. Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag #200 Nachhaltigkeit unter Druck? Warum jetzt der entscheidende Wendepunkt für Unternehmen ist erschien zuerst auf HZaborowski.
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