Info 3

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Info 3

Info 3: Nachrichten, Hintergründe, Meinungen und Analysen in Kompaktform.

  1. 14

    Bundesrat findet Langzeitbetrieb von AKW möglich

    Der Bundesrat ist der Ansicht, dass ein achtzigjähriger Langzeitbetrieb der Kernkraftwerke Gösgen und Leibstadt technisch möglich und in den allermeisten Fällen auch wirtschaftlich wäre. Eine finanzielle Förderung des Langzeitbetriebs hält der Bundesrat nicht für notwendig. Ausserdem: In der EU sollen künftig alle Bahngesellschaften auch Tickets von der Konkurrenz verkaufen müssen. So, dass es beispielsweise möglich ist, ein Billett von Berlin via Paris nach Madrid zu kaufen. Das möchte die EU-Kommission und auch die Schweiz will mitmachen. US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping kommen am Abend zu einem Gipfeltreffen in Peking zusammen. Neben Wirtschaft und Handel dürften auch der Krieg im Nahen Osten und Taiwan Themen sein, über die gesprochen wird. Was erhoffen sich die USA und China?

  2. 13

    Mord an Ehefrau in Binningen: Lebenslänglich für den Mann

    Das Strafgericht Baselland hat am Mittwoch einen 44-jährigen Schweizer wegen Mordes und Störung des Totenfriedens zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt. Der Verurteilte tötete im Februar 2024 in Binningen seine Ehefrau. Wie begründet das Gericht sein Urteil? Weitere Themen: Viele Wirtschaftszweige sind besorgt wegen der sogenannten Nachhaltigkeitsinitiative. Branchen wie die Gastronomie, der Tourismus, das Baugewerbe oder die Hotellerie sind auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen und warnen deshalb vor der SVP-Initiative. Besonders betroffen wäre das Gesundheitswesen. Eine Bundesrichterin und ein Bundesrichter sollen eine Beziehung geführt haben. Dies wird inzwischen extern untersucht. Ein ehemaliger Präsident des Bundesgerichts sagt, die Verantwortlichen hätten von der Beziehung gewusst, oder davon wissen müssen. Das Bundesgericht dementiert.

  3. 12

    Lausanne: Grossoperation der Polizei gegen Kriminalität

    Rund um ein Gebäude im Zentrum von Lausanne gab es in den letzten Monaten 28 Polizeieinsätze. Die eingeleiteten Strafverfahren stehen im Zusammenhang mit Drogenhandel, Geldwäscherei und Sozialhilfemissbrauch. Weitere Themen: Zuwanderung begrenzen, Freizügigkeit kündigen: Die SVP-Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz» stellt die Beziehungen zur EU grundsätzlich infrage. Wie geht man in Brüssel damit um? Mehr arbeiten wollen – aber nicht können: In der Schweiz sind rund 220'000 Erwerbstätige unterbeschäftigt, vor allem Frauen. Eine Studie der Uni Zürich zeigt die Folgen und macht Branchen mit prekären Einsatzmodellen dafür verantwortlich.

  4. 11

    Umstrittenes Digitalprojekt des Bundes

    Teuer, verzögert, umstritten: In der Schweiz stocken Digitalprojekte oft. Jetzt plant der Bund eine neue Gesundheitsplattform zum Datenaustausch. Fachleute warnen: Ohne besseren Datenschutz droht auch dieses Vorhaben zu scheitern. Weitere Themen: Steigende Preise für Dünger treffen nun auch die Schweizer Landwirtschaft. Noch zehren viele Betriebe von Vorräten, doch Nachkäufe werden spürbar teurer, so der Agrarkonzern Fenaco an seiner Jahresmedienkonferenz. Bergbongos sind extrem selten: Weniger als hundert dieser Waldantilopen leben noch frei am Mount Kenia. Ein teures Auswilderungsprojekt bringt Tiere aus Zoos zurück. Doch die grösste Bedrohung bleibt der Mensch, der im Bongo oft vor allem Fleisch sieht.

  5. 10

    EU beschliesst weitere Sanktionen gegen Russland

    Der Rat der EU-Aussenministerinnen und -minister hat neue Sanktionen gegen Russland beschlossen: Auf der Liste stehen 16 Personen und sieben Organisationen, wegen der Verschleppung ukrainischer Kinder. Schätzungen zufolge sind rund 20’000 Kinder betroffen. Weitere Themen: Wegen des Irankrieges kommen weniger Düngemittellieferungen in Südostasien an, die Preise steigen dementsprechend an. Gerade für Reisbauen in Thailand wird das zunehmend zum Problem. Brockenhäuser liegen im Trend: Secondhand boomt – aus finanziellen, nachhaltigen und modischen Gründen. Die steigende Nachfrage verändert das Geschäft. Wie reagieren die Betriebe darauf?

  6. 9

    Aktive Kampagne gegen die 10‑Millionen-Schweiz-Initiative

    Die Nein-Kampagne zur SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» nimmt Fahrt auf: Nach Jugend- und Frauenorganisationen schalten sich jetzt auch Kantone, Städte und Gemeinden ein. Die Meinungsbildung ist schon weit fortgeschritten, jetzt geht es darum, die Menschen an die Urne zu bringen. Weitere Themen: 2023 entgleiste im Gotthard-Basistunnel ein Güterzug. In der Folge verschärfte die Schweiz die Vorschriften für Güterwagen – auch für solche aus dem Ausland, was dort auf Widerstand stiess. Nimmt die Schweiz die neuen EU-Verträge an, könnte daraus ein Fall fürs Schiedsgericht werden. An diesem Beispiel zeigen wir, wie eine solche Streitbeilegung funktioniert. Seit 2022 werden in der Schweiz weniger Kinder geboren. Noch steigen die Schülerzahlen, doch bald könnte der Bedarf an Schulraum wieder sinken. Für Gemeinden eine Herausforderung, gefragt sind flexible Lösungen.

  7. 8

    Kreuzfahrtschiff evakuiert: Schweizer Crewmitglied in Quarantäne

    Am Sonntag haben die meisten Passagiere und Crewmitglieder das vor Teneriffa ankernde Kreuzfahrtschiff verlassen, auf dem das Hantavirus ausgebrochen ist - darunter auch ein Schweizer Crewmitglied. Ein Grossteil der Evakuierten wurde in die Heimatländer ausgeflogen, wo sie in Quarantäne müssen. Weitere Themen: Der neue Stadtpräsident von Winterthur heisst Stefan Fritschi. Der FDP-Politiker setzte sich im zweiten Wahlgang gegen den Konkurrenten der SP durch. In der Stadt Zürich ist der neue Stadtpräsident Raphael Golta von der SP. Weil er im zweiten Wahlgang der einzige Kandidat war, war die Wahl Formsache. Elektro-Autos gelten als Königsweg um den Verkehr klimafreundlicher zu gestalten. In vielen Ländern wächst die Zahl der E-Autos derzeit rasant. Auch in der Schweiz ziehen die Zahlen an, aber langsamer als erhofft. Auch der Umstieg im Carsharing ist schwieriger als erwartet. WEF-Gründer Klaus Schwab hat sich nach seinem unrühmlichen Abtritt von der öffentlichen Bühne lange nicht mehr im Rampenlicht gezeigt - obwohl er von den Vorwürfen, die ihm gemacht wurden, entlastet ist. Nun ist Schwab in Luzern wieder vor grösserem Publikum aufgetreten.

  8. 7

    Europäische Bewegung Schweiz wittert Morgenluft

    Es ist wohl die prominenteste pro-europäische Organisation im Land: die Europäische Bewegung Schweiz. In den vergangenen Jahren war ihr politischer Einfluss zwar eher gering, doch nun erhält sie Auftrieb, dank des neuen Verhandlungswerks zwischen der Schweiz und der EU. Ausserdem: In Ungarn hat das Parlament Peter Magyar zum neuen Regierungschef gewählt und vereidigt. Magyar folgt auf Viktor Orban, der bei den vergangenen Wahlen unterlag. Die Hoffnungen im Land sind gross, dass sich nun einiges verändern wird. In Moskau hat am Samstag die alljährliche Militärparade anlässlich des Sieges der Sowjetunion über Nazideutschland stattgefunden. Die Feierlichkeiten fanden unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt und waren wohl die kürzesten in der Geschichte Russlands.

  9. 6

    Lokalwahlen UK: Rechtspopulisten legen stark zu

    Nach den Lokal- und Regionalwahlen in Grossbritannien zeichnen sich grosse parteipolitische Umwälzung ab. Bereits bevor die Schlussresultate vorliegen, ist klar, die regierende Labour-Partei von Premierminister Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Auch die konservativen Tories verlieren. Weitere Themen: Die Verfehlungen in der Herzchirurgie am Unispital Zürich schockieren die Öffentlichkeit. Aber ist es auch strafrechtlich relevant? Bereits vor sechs Jahren haben die Vorfälle die Zürcher Staatsanwaltschaft beschäftigt - doch die Justiz hat die Meldungen damals nicht weiterverfolgt. Weshalb? Am 8. Mai 2001 gab sich in der Schweiz zum ersten Mal ein homosexuelles Paar das Ja-Wort. Es waren Patrick Berguer und Yves de Matteis, die damals in Genf ihre Partnerschaft eintragen liessen. Ein Rückblick mit den beiden auf 25 Jahre Kampf für Gleichberechtigung.

  10. 5

    Nach neuen Angriffen: Hält die Waffenruhe zwischen Iran und USA?

    Zwischen den USA und Iran gilt seit gut einem Monat eine Waffenruhe. Diese ist aber brüchig. In der Nacht auf Freitag kam es zu gegenseitigen Angriffen in der Strasse von Hormus. Beide Seiten werfen sich vor, die Waffenruhe verletzt zu haben. Weitere Themen: Die grüne Nationalrätin Greta Gysin kann am 22. Mai definitiv zur neuen Präsidentin der Bundeshausfraktion gewählt werden. Sie ist und bleibt die einzige Kandidatin für die Nachfolge von Aline Trede. Die kantonale Hilfe für die Opfer von Crans Montana ist aufgebraucht. Die längerfristige Opferhilfe greift nur bei Bedürftigkeit. Viele Opferfamilien gehören aber zur Mittelschicht. Der Fall zeigt, Opfer aus dem Mittelstand bleiben in der Schweiz häufig auf Anwaltskosten sitzen.

  11. 4

    Stromlage entspannt, aber Risiko wegen Irankrieg bleibt

    Die Stromversorgung dürfte kommenden Winter gesichert sein, sagt die Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom. Geopolitische Risiken könnten die Lage zwar verschärfen, eine echte Stromknappheit gilt derzeit aber als unwahrscheinlich. Weitere Themen: Migros und Coop straffen ihr Angebot an Eigenmarken: Beide Detailhändler reduzieren die Vielzahl an Labels. Coop etwa ersetzt «Qualité & Prix» durch schlicht «coop» mit neuer Verpackung und auch bei der Migros werden die Eigenmarken neu geordnet und vereinfacht. Gewalt gegen Personal in Verkehrsbetrieben nimmt zu, in der Schweiz kommt es laut SBB täglich zu rund zehn Vorfällen. Nun reagieren die Jungfraubahnen mit verstärkter Prävention, es gibt etwa Kurse für den Umgang mit schwierigen Kundinnen und Kunden.

  12. 3

    Trotz Irankrieg: Shell macht massiv Gewinn

    Shell überrascht mit starkem Gewinnwachstum, trotz der Belastungen durch den Irankrieg. Profitieren Ölkonzerne von der Krise? Und was bedeutet das für Preise, Risiken und Konsumentinnen und Konsumenten? Weitere Themen: · Russland feiert immer am 9. Mai die Befreiung von Nazideutschland, doch diesmal ohne schweres Gerät. Der Kreml fürchtet offenbar ukrainische Angriffe und ruft sogar eine kurze Waffenruhe aus. Wie gross ist die Unsicherheit – und was bedeutet das für Putins Auftreten? · In London geraten traditionelle Labour-Hochburgen ins Wanken: Die Grünen gewinnen in angesagten Vierteln wie Camden und Hackney an Boden. Droht Premier Keir Starmer ausgerechnet vor der eigenen Haustür ein politischer Rückschlag?

  13. 2

    Nach Skadal im Unispital Zürich: Wer trägt die Verantwortung?

    Ein Expertenbericht zeigt: Jeder vierte Todesfall an der Herzklinik des Universitätsspitals Zürich wäre wohl vermeidbar gewesen. Hätte die Politik früher eingreifen müssen? Eine Frage, die die Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli beschäftigen dürfte. Weitere Themen: Die Verfehlungen in der Herzchirurgie des Unispitals Zürich zwischen 2016 bis 2020 wären vermeidbar gewesen. Hauptfigur des Skandals ist der international renommierte Herzchirurg Francesco Maisano; unter anderem wegen medizinischen Fehlentscheiden und Führungsversagen. Könnte so ein Fall an jedem Spital in der Schweiz wieder geschehen? Experten verneinen. Ein Maulwurf bei der Polizei, der mit der organisierten Kriminalität gemeinsame Sache macht, gibt es auch in der Schweiz, wie der Fall beim Fedpol zeigt. Dass er aufgeflogen ist, spreche für eine funktionierende Kontrolle, ist der Chef der Kantonspolizei Bern überzeugt.

  14. 1

    Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Schweizer Passagiere betroffen

    Nach einem ungewöhnlichen Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik sind laut Weltgesundheitsorganisation drei Menschen mutmasslich nach einer Infektion gestorben. Auch zwei Passagiere aus der Schweiz waren auf dem Schiff. Sie werden am Universitätsspital Zürich behandelt. Weitere Themen: Die Axenstrasse gilt als Lebensader der Zentralschweiz, wurde jedoch wegen hinabstürzender Steinbrocken immer wieder gesperrt. Nun wird für 1,2 Milliarden Franken eine neue Axenstrasse gebaut. Am Dienstag erfolgte die erste Sprengung. Viele Musliminnen und Muslime in der Schweiz fühlen sich zwischen Stuhl und Bank: Sie werden politisch ins Fadenkreuz genommen und gleichzeitig zu Opfern von Vorverurteilung und Diskriminierung. Was macht das mit den Betroffenen?

  15. 0

    USZ-Bericht: Gravierende Missstände in Herzchirurgie

    Ein Expertenbericht zeigt: An der Herzklinik im Universitätsspital Zürich sind Menschen gestorben, die nicht hätten sterben müssen. Das hat sowohl organisatorische als auch juristische Konsequenzen für das Unispital. Weitere Themen: Die Umfragewerte des russischen Machthabers Wladimir Putin sind so schlecht wie nie seit Beginn des Ukrainekriegs. Das sorgt offenbar für Nervosität im Kreml: Die Sicherheitsmassnahmen für Putin seien massiv verstärkt worden, heisst es in einem geleakten Bericht eines europäischen Geheimdienstes. Im Gazastreifen stockt die Umsetzung des 20-Punkte-Plan zur Wiederherstellung des Friedens und zum Wiederaufbau. Derweil weitet die israelische Armee das Gebiet aus, welches sie kontrolliert. Das verheisst nichts Gutes für die Zukunft - auch nicht für die Zukunft Israels.

  16. -1

    Weniger Bürokratie in der Landwirtschaft

    Der Bundesrat schlägt vor, mehrere hundert sogenannte Kontrollpunkte für Bauernbetriebe zu streichen. So soll die Landwirtschaft entlastet werden. Doch es gibt Kritik von Umweltverbänden. Sie warnen, dass der Schutz von Böden und Gewässern geschwächt werde. Weitere Themen: Weil die wichtige Handelsstrasse von Hormus weiterhin fast komplett blockiert ist, steigen die Ölpreise weltweit an. Während wohlhabende Länder die Folgen zumindest teilweise abfedern können, kommen Länder im globalen Süden an ihre Grenzen, sagt Robert Martini, ehemaliger Direktor des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. In der georgischen Hauptstadt Tiflis ist es zu einem Protest der besonderen Art gekommen: Für den Schutz der allgegenwärtigen Strassenhunde der Stadt. Diese verschwinden immer mehr aus den Quartieren.

  17. -2

    Europagipfel in Armenien: Warum Kanada auch dabei ist

    Am Montag trifft sich die «Europäische Politische Gemeinschaft». Ein Teilnehmer sticht dabei besonders heraus: Mark Carney, der kanadische Premierminister. Offensichtlich will Europa politisch heikle und finanziell kostspielige Abhängigkeiten so rasch als möglich hinter sich lassen. Weitere Themen: Der deutsche NS-Kriegsverbrecher und KZ-Arzt Josef Mengele ist als «Todesengel» in die Geschichte eingegangen. Nach dem Krieg hielt er sich zeitweise in der Schweiz auf. Die Schweizer Geheimdienste legten umfangreiche Akten über ihn an. Diese sollen nun öffentlich einsehbar werden. Die Befürworter der Mobilitätsbon-Initiative wollen mit einer Flugticketabgabe die hohe Zahl an Flugreisen senken. Laut einer Umfrage unterstützen das rund zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer. Eine von Aviationsuisse in Auftrag gegebene Studie kommt jedoch zu einem anderen Schluss.

  18. -3

    Berühmtes Hodler-Bild wird zurückgegeben

    In vielen Museen weltweit befinden sich Kunstwerke, die während der NS-Zeit jüdischen Eigentümern geraubt wurden. Zunehmend wird ihre Herkunft erforscht und an die Nachkommen zurückgegeben. Ein aktuelles Beispiel aus der Schweiz ist ein Gemälde von Ferdinand Hodler. Weitere Themen: Im Februar 2024 soll ein Mann seine Ehefrau erwürgt und anschliessend zerstückelt haben. Am Montag startet der Prozess am Baselbieter Kantonsgericht. Es ist ein Fall, der nicht nur durch seine ausserordentliche Brutalität auffällt, sondern auch das Thema «Femizide» weiter in den Fokus rückt. Der Eigenmietwert wird Anfang 2029 abgeschafft, ein Jahr später als geplant. Damit sollen die Kantone mehr Zeit erhalten für die Umsetzung, zu der auch die Einführung einer neuen Sondersteuer auf Zweitliegenschaften gehört. Doch nicht alle Kantone machen da mit.

  19. -4

    Wie viel landwirtschaftliche Tierhaltung braucht die Schweiz?

    Die Produktion tierischer Lebensmittel ist stark verankert in der Schweizer Landwirtschaft. Kritikerinnen und Kritiker sagen, Umwelt und Tierwohl leiden darunter. Von der Landwirtschaft heisst es, man sei hierzulande prädestiniert für die Haltung von Nutztieren. Weitere Themen: Gewaltdelikte gegen Frauen nehmen zu. Die Kriminalstatistik 2025 lieferte kürzlich die neusten Zahlen dazu. Wie gehen junge Frauen mit solchen Fakten um und wie denken sie über Gewalt in Beziehungen? Das Gespräch mit Gymnasiastinnen. Sextourismus ist in Thailand weit verbreitet. Nicht nur in Bangkok wird offen für Massagesalons und einschlägige Bars geworben, sondern im ganzen Land. Dabei ist Prostitution in Thailand eigentlich verboten. Eine Gruppe von Sexarbeiterinnen und Aktivistinnen will das Gewerbe nun legalisieren.

  20. -5

    US-Regierung will Tausende Soldaten aus Deutschland abziehen

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von etwa 5000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Dieser soll innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein. Wie reagiert Deutschland darauf? Weitere Themen: Zu Beginn des Gaza-Krieges war die Journalistin Youmna El Sayed «das Gesicht von Gaza» für den englischsprachigen Kanal des Fernsehsenders «Al Jazeera». Nach der Flucht lebt sie heute in Ägypten. Sie wirft westlichen Journalisten vor, sie hätten palästinensische Kollegen im Stich gelassen. Der Hirtenberuf gehört zu den ältesten überhaupt. Heute ist er aktueller denn je. Denn eine gute Behirtung von Schaf- und Ziegenherden bietet Schutz, etwa vor dem Wolf. Doch auch bei den Hirten herrscht Fachkräftemangel. Im Tessin will man das ändern und sucht nach Quereinsteigern.

  21. -6

    Wie äussert sich der US-Kongress zum Iran-Krieg?

    In der Nacht auf Samstag läuft in den USA die gesetzliche Frist ab, bis zu der Präsident Donald Trump vom Kongress eigentlich eine Zustimmung für den Militäreinsatz gegen den Iran einholen müsste. Äusserungen Trumps lassen aber vermuten, dass dies nicht geschehen wird. Was heisst das jetzt? Weitere Themen: Im September startete das US-Militär den selbsternannten «Drogenkrieg» in der Karibik und im Pazifik. Bei den bislang mehr als 50 Angriffen wurden mindestens 182 Menschen getötet. Es sind sogenannt aussergerichtliche Hinrichtungen, die illegal sind. Immer schneller kommen immer günstigere Modekollektionen auf den Markt. Diese Fast Fashion verursacht enorme Abfallmengen. Denn: Viele Firmen vernichten aus Kostengründen auch neue, unverkaufte Ware. Das will die EU nun verbieten.

  22. -7

    Müssen Bundesrichter sanktioniert werden können?

    Eine Bundesrichterin und ein Bundesrichter sollen eine Beziehung geführt haben. Noch ist unklar, ob sie damit das Bundesgerichtsgesetz verletzt haben. Der Fall wirft in der Politik die Frage auf, ob Disziplinarmassnahmen gegenüber Bundesrichterinnen und Bundesrichtern künftig möglich sein sollen. Weitere Themen: Fribourg-Gottéron ist zum ersten Mal Schweizer Meister im Eishockey. Der Traditionsklub hat im letzten Spiel der Klublegende Julien Sprunger den Titel gewonnen. Was sind die Gründe für diesen Überraschungserfolg? Heutzutage können sich viele Familien in der Schweiz kein eigenes Haus mehr leisten. In der Öffentlichkeit entsteht zuweilen der Eindruck, die älteren Menschen seien dafür verantwortlich, weil sie so lange in ihren zu grossen Häusern bleiben. Aber was zeigen die Zahlen?

  23. -8

    Helmpflicht für E-Roller beschäftigt Nationalrat

    Auf Schweizer Strassen sind Elektrofahrzeuge zunehmend beliebter. Seien es E-Velos oder E-Trotinetts. Und auch E-Roller, auf denen zwei Personen sitzen dürfen - ohne Helm und ohne Führerausweis. Am Donnerstag hat der Nationalrat über eine Helmpflicht diskutiert. Weitere Themen: In einer stundenlangen Debatte hat der Nationalrat am Donnerstag über die «Demokratie-Initiative» diskutiert, die tiefere Hürden für Einbürgerungen fordert. Klar ist: Über eine halbe Million Ausländerinnen und Ausländer leben in zweiter Generation in der Schweiz. Die meisten erfüllen die geltenden Bedingungen für eine Einbürgerung. Trotzdem stellen sie kein Gesuch um den Roten Pass. Warum nicht? Am Donnerstag schwächte der Oberste Gerichtshof der USA, der Supreme Court, das Wahlrechtsgesetz weiter ab. In einem wegweisenden Urteil entschied es, dass es nur einen statt zwei Wahlkreise geben solle, in dem Schwarze die Mehrheit stellten.

  24. -9

    Demokratie-Initiative sorgt im Parlament für Diskussionen

    Die Volksinitiative «Für ein modernes Bürgerrecht» will die Einbürgerungshoheit dem Bund übergeben. So sollen die Verfahren zum Schweizer Pass einheitlicher werden. Auch soll die Einbürgerungsfrist von heute zehn auf fünf Jahre gesenkt werden. Im Parlament sorgt diese Vorlage für Diskussionen. Weitere Themen: Noch ist unklar, wie lange die Waffenruhe zwischen Iran, den Usa und Israel weitergeführt werden soll. Erfolgreiche Verhandlungen emit den USA und Israel sind weiterhin nicht in Sicht. Derweil leben Iranerinnen und Iraner in einem Schwebezustand. Auch dieses Jahr dürften die Gesundheitskosten erneut ansteigen. Unklar ist bisher, wie viel Geld im ambulanten Bereich für welche Leistungen dieses Jahr schon ausgegeben wurde. Grund dafür sind die neuen Arzttarife, die Folgen für Spitäler und Versicherer mit sich bringen.

  25. -10

    Deutsche Haushaltspläne sorgen für Kritik - auch intern

    Die Deutsche Regierung hat am Mittwoch eine grosse Gesundheitsreform und Eckpunkte fürs Budget 2027 präsentiert. Doch die Koalition aus Unionsparteien und SPD ist in vielen Dingen uneinig. Auch innerhalb der Parteien gibt es Streit. Zudem gibt es Kritik aus der Opposition. Weitere Themen: Die Grossbank UBS verdiente von Januar bis März 2026 rund 80 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Das ist weit mehr als Analystinnen und Analysten erwartet hatten. Weniger schön für die UBS ist die Debatte über die Bankenregulierung in der Schweiz, die ihr zu entgleisen droht. In verschiedenen palästinensischen Gemeinden wurde unter schwierigen Voraussetzungen gewählt: Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas wolle mit Kommunalwahlen beweisen, dass sie nicht obsolet sei, sagt unsere Beobachterin. Und, dass die Hamas zeigen wolle, dass sie in einem Nachkriegs-Gaza Demokratie durchaus zulassen würde.

  26. -11

    Bund will Geld sparen: AHV-Auszüge werden digitalisiert

    Wer heute wissen will, wie viel Geld er bei der AHV einbezahlt hat, muss einen Auszug bei seiner Ausgleichskasse bestellen. Die AHV-Auszüge kommen per Post, was jedes Jahr Millionen kostet. Der Bund will deshalb die erste Säule digitalisieren. Das Projekt wurde am Mittwoch im Nationalrat diskutiert. Weitere Themen: Das Mittelmeer ist bereits jetzt sehr warm: zu warm für die Jahreszeit, zeigt auch der jüngste Bericht über den Zustand des Klimas in Europa der Wetterorganisation WMO und des EU-Klimawandeldienstes Copernicus. Das Mittelmeer ist besonders stark vom Klimawandel betroffen. Das hat Folgen für die Ökosysteme vor Ort und für das Wetter in der Schweiz. Im Kosovo kann sich das Parlament auch im vierten Anlauf nicht auf die Nachfolge von Staatspräsidentin Vjosa Osmani einigen. Klar ist: es wird Neuwahlen geben. Und wahrscheinlich ist, dass Kosovo eine beträchtliche Summe an EU-Hilfsgeldern entgehen wird.

  27. -12

    Vereinigte Arabische Emirate treten aus OPEC aus

    Die Vereinigten Arabischen Emirate treten aus der Opec und der Opec+ aus. Der Austritt erfolge auf den 1. Mai, berichteten staatliche Medien. Die Opec ist die Organisation erdölexportierender Länder, eine Öl-Allianz, die den Rohölpreis beeinflusst und festlegt, wie viel Erdöl gefördert wird. Weitere Themen: Es ist eine schwere Schlappe, die der Bundesrat am Dienstag in der Sondersession des Nationalrats einsteckt. Die Grosse Kammer hat die wesentlichsten Punkte der bundesrätlichen Vorlage, mit der die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals hätten verbessert werden sollen, gestrichen. Ohne sie hat Blatten keine Zukunft: die Kantonstrasse die Blatten sowie die umliegenden Weiler mit dem Rest des Lötschentals verbindet. Die Strasse wurde beim Bergsturz im Mai 2025 verschüttet. Am Dienstag war nun Spatenstich für das 30 Millionen Franken teure Strassenprojekt. Der britische König Charles der Dritte und Königin Camilla sind zum Saatsbesuch in den USA eingetroffen. Am Dienstag hält Charles eine Rede vor dem Kongress und ist im Weissen Haus für ein offizielles Staatsbankett eingeladen. Der Besuch findet in unruhigen Zeiten statt. Was ist zu erwarten?

  28. -13

    Volksinitiative will Kauf des Kampfjets F-35 verhindern

    Am Dienstag lancierte eine linke Bürgervereinigung eine Volksinitiative, die den Kauf des F-35 stoppen will. Doch der Zeitpunkt ist heikel, denn die Beschaffung der Kampfjets ist bereits in vollem Gange. Für einen Abbruch kommt die Initiative also zu spät. Das bringt linke Parteien in ein Dilemma. Weitere Themen: Der Nationalrat diskutiert derzeit über die Arbeitsbedingungen in der Pflege und darüber, wie die Situation verbessert werden könnte. Dies als zweite Etappe, in der die Pflegeinitiative umgesetzt wird. Wie erlebt eine Pflegefachperson den Alltag? Seit März hat die Ukraine ihre Angriffe auf Russland intensiviert. Im Fokus der Angriffe stehen Öl-Anlagen im Süden Russlands, wo Drohnen immer wieder Brände auslösen oder Öl ausfliessen lassen. Das hat fatale Folgen für die Umwelt.

  29. -14

    So wollen Behörden den Schutz vor häuslicher Gewalt ausbauen

    Fünf Jahre nach der Verabschiedung der Strategie gegen häusliche und sexuelle Gewalt ziehen Bund und Kantone Bilanz und definieren die nächsten Schritte. So wird etwa am 1. Mai eine nationale Opfernummer eingeführt: Unter der Notrufnummer 142 sollen Betroffene rund um die Uhr schnell Hilfe erhalten. Weitere Themen: Die Sperrung der Zürcher Südkurve als Reaktion auf die Ausschreitungen nach dem Fussballspiel des FC Zürich gegen den FC Basel im Januar 2024 in Zürich war rechtswidrig. Zu diesem Schluss kommt das Zürcher Verwaltungsgericht. Das Parlament geht die Cannabislegalisierung für Erwachsene an. Ab Mai befasst sich die zuständige Kommission mit dem detaillierten Gesetzesentwurf und dem weiteren Vorgehen. Internationale Expertinnen und Experten loben den vorgeschlagenen Weg. Die Kantone aber sind skeptisch.

  30. -15

    Warum die Schweiz bei der Energiesolidarität nicht mitmacht

    An Schweizer Tankstellen fliessen Diesel und Benzin nach wie vor, angespannter ist die Lage beim Kerosin. Sollte es Engpässe geben, kann der Bund die Reserven in den Pflichtlagern freigeben. Doch: Was in der Schweiz in diesen Tanks lagert, ist ausschliesslich für die Schweiz. Weitere Themen: Die Atommächte rüsten wieder auf, Abrüstung scheint derzeit kaum Thema zu sein. Viele Abrüstungsverträge sind abgelaufen oder wurden gekündigt. Der einzige, der geblieben ist, ist der Uno-Atomsperrvertrag. Doch auch hier sind die Aussichten auf eine Einigung minimal. Die Verlagerung des Warentransports von der Strasse auf die Schienen stockt: Laut Gesetz dürfen pro Jahr höchstens 650'000 Lastwagen die Schweizer Alpen überqueren. Doch die Schweiz ist vom Ziel der Alpeninitiative weit entfernt: statt mehr werden immer weniger Güter per Bahn transportiert.

  31. -16

    Schüsse bei Gala-Dinner mit US-Präsident Trump

    Bei einem Gala-Anlass mit US-Präsident Donald Trumpin Washington sind am Samstag Schüsse gefallen. Trump wurde in Sicherheit gebracht. Der mutmassliche Angreifer wurde festgenommen. Ein weiteres Beispiel für die zunehmende politische Gewalt in den USA. Weitere Themen: Über 50'000 Velos und E-Bikes wurden im letzten Jahr gestohlen in der Schweiz. Die Kosten für die Versicherungen gehen die Millionen. Wer stiehlt die Velos? Wo landen sie und wer verdient daran? SRF hat mit einem Tracking-Experiment die Wege gestohlener Velos durch Europa verfolgt. In der Nacht auf den 26. April 1986 explodierte im Kernkraftwerk Tschernobyl der Reaktor Nummer vier. Es war die grösste zivile Atomkatastrophe der Geschichte. Heute, vierzig Jahre später, hat Russland mit seinem Angriffskrieg Tschernobyl wieder zu einem Risiko gemacht.

  32. -17

    Aufschrei in Italien wegen Rechnung für Crans-Montana-Opfer

    Die Wogen zwischen Italien und der Schweiz gehen erneut hoch. Der Kanton Wallis will dem italienischen Staat die Behandlung von drei italienischen Brandopfern in Rechnung stellen. Der Aufschrei in Italien ist gross. Die Reaktion der offiziellen Schweiz ist nüchtern. Ausserdem: Der FC Thun könnte Sportgeschichte schreiben. Erstmals in der 128-jährigen Club-Geschichte ist der Meisterpokal zum Greifen nah. Und das obwohl die Berner Oberländer erst seit dieser Saison wieder zurück in der obersten Fussball-Liga sind.

  33. -18

    EU will Grenzgänger-Regeln ändern - mit Folgen für die Schweiz

    Für die Schweizer Wirtschaft sind Grenzgängerinnen und Grenzgänger unabdingbar. Werden sie arbeitslos, sind ihre Wohnländer zuständig für deren Unterstützung. Das will die EU nun ändern, was Mehrkosten für die Schweiz zur Folge hätte. Weitere Themen: Derzeit hat es viele Pollen in der Luft. Das bekommen Menschen mit einer Pollenallergie zu spüren. Entsprechend gross ist der Andrang auf den Allergologieabteilungen der Schweizer Spitäler. Am Samstag nehmen über 14'000 Läuferinnen und Läufer am Luzerner Stadtlauf teil. Besonders auffallen dürfte ein Roboter der Hochschule Luzern. Trainiert hat er für den Lauf unter Anleitung von Studierenden, die mit dem Projekt zeigen wollen, wie weit die Robotik fortgeschritten ist.

  34. -19

    So soll Aufgabenaufteilung zwischen Bund und Kantonen gelingen

    Mit dem Projekt «Entflechtung 27» soll klar geregelt werden, welche Aufgaben der Bund hat und welche die Kantone. Am Freitag ist ein erster Zwischenbericht veröffentlicht worden, in dem für verschiedene Politikbereiche Vorschläge gemacht werden für eine optimale Aufteilung. Weitere Themen: Am 8. März wurde die SRG-Halbierungsinitiative mit fast 62 Prozent vom Stimmvolk abgelehnt. Nun ist klar, weshalb. Die Ablehnung beruhte vor allem auf dem Wunsch nach einer starken und unabhängigen SRG und der Überzeugung, dass sie eine wichtige Stütze für die Demokratie sei. Bei mehreren Projekten des Verteidigungsdepartements harzt es. Etwa beim Kampfjet F-35 und dem Flugabwehrraketensystem Patriot. Verhindern sollten solche Probleme eigentlich externe Risikoberater, die das VBS zum Teil schon seit Jahren beschäftigt, wie Recherchen von SRF Investigativ zeigen.

  35. -20

    Gesundheitskrise im Gazastreifen

    Trotz Waffenruhe im Gazastreifen kann von einem Frieden nicht die Rede sein. Mit der Umsetzung von Trumps 20-Punkte-Plan zur Befriedung und zum Wiederaufbau Gazas geht es nicht vorwärts. Weit mehr als eine Million Menschen leben zusammengepfercht in Lagern unter prekärsten Bedingungen. Weitere Themen: Das Tessin gehört zu jenen Kantonen in der Schweiz, die am stärksten von der Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl betroffen waren. Auch heute - 40 Jahre später - sind noch immer etwa 40 Prozent der damaligen radioaktiven Ablagerungen im Boden nachweisbar. Muss Diplomatie staubig und trocken sein? Nicht unbedingt. Das zeigt der X-Account «French Response» des französischen Aussenministeriums. Mit Witz und viel Ironie antwortet Paris auf Desinformationen und Provokationen, vor allem aus den USA und Russland.

  36. -21

    Wie hat Nestlé den Babymilchpulverskandal verkraftet?

    Nestlé hat am Donnerstag bessere Quartalszahlen präsentiert, als erwartet. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern hatte in letzter Zeit Mühe mit einzelnen Produkten. Für Schlagzeilen sorgte vor allem verunreinigtes Babymilchpulver. Weitere Themen: Derzeit verhandeln die Schweiz und die USA über ein Handelsabkommen. Gleichzeitig können Schweizer Exportunternehmen seit Montag Geld zurückfordern, weil das oberste Gericht der USA die von Präsident Trump verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt hat. Wie läuft es mit den Rückforderungen? Im Tischtennis sind Reaktionsfähigkeit, eine gute Koordination, Beweglichkeit, Präzision und Konzentration gefragt. Anforderungen, die einen Roboter bislang überforderten. Jetzt hat ein KI-gesteuertes Robotersystem erstmals Topspielerinnen und -spieler geschlagen.

  37. -22

    Lex UBS: So will der Bundesrat die Banken stabilisieren

    Systemrelevante Banken in der Schweiz müssen künftig ihre ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Kernkapital absichern. So will es der Bundesrat. Damit sollen Krisenfälle wie der Untergang der Credit Suisse möglichst verhindert werden. Weitere Themen: Nach monatelanger Blockade durch Ungarn und die Slowakei haben die EU-Länder der Freigabe eines Kredits über 90 Milliarden Euro an die Ukraine zugestimmt. Gleichzeitig treibt die EU ein neues Sanktionspaket voran, das Russlands Einnahmen aus Energieexporten drücken soll. In der Schweiz leben über 20'000 Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind. Oft sind sie Thema politischer Debatten. Wie sollen anerkannte Flüchtlinge möglichst rasch integriert werden und auch arbeiten? Janie Bisset, Chefin von Ikea Schweiz, sieht hier die grossen Firmen in der Pflicht.

  38. -23

    Irans Position zur verlängerten Waffenruhe

    US-Präsident Donald Trump agiert weiterhin sprunghaft, was den Krieg zwischen Iran, den USA und Israel betrifft. Doch auch aus Teheran kommen unterschiedliche Signale. Die verlängerte Waffenruhe stärke die Position des iranischen Regimes, sagt ARD-Journalistin Katharina Willinger. Weitere Themen: Letzten September kündigte US-Präsident Donald Trump gross seinen Gaza-Friedensrat an. Doch spätestens seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran hört man nur noch wenig von diesem Friedensrat. Die blockierten Schiffe in der Strasse von Hormus machen die Energieversorgung unsicherer. Eine wichtige Rolle in diesem geopolitisch brisanten Geschäft spielen die Ölhändler, die die Märkte mit Erdöl oder Treibstoffen versorgen. Sie gaben an ihrem jährlichen Treffen in Lausanne Einblick.

  39. -24

    Wie weiter in den Beziehungen der EU zu Israel?

    Am Dienstag trafen sich die EU-Aussenminister, um darüber zu sprechen, wie es in den Beziehungen zwischen der EU und Israel weitergehen soll. Denn Spanien verlangt, dass die EU das sogenannte Assoziierungsabkommen mit Israel kündigt. Ausserdem: Die Europäische Union plant eine weitreichende Liberalisierung der grünen Gentechnik, insbesondere für Pflanzen, die mit neuen Techniken wie der Genschere entwickelt wurden. Diese Liberalisierung geht viel weiter als alles, was in der Schweiz bisher diskutiert wurde.

  40. -25

    Schweizer Löhne sind 2025 deutlich gestiegen

    Die Löhne in der Schweiz sind letztes Jahr so stark angestiegen wie seit 16 Jahren nicht mehr. Im Schnitt resultiert ein Plus von 1,6 Prozent. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundes. Weil letztes Jahr auch die Inflation tief war, bleibt somit auch mehr Geld im Portemonnaie. Weitere Themen: Mit dem F-35 hat sich die Schweiz für eines der lautesten Kampfflugzeutge entschieden. Dem Verteidigungsdepartement ist dies bewusst, weshalb es am Montag über die genaue Lautstärke des Fliegers informiert hat: drei Dezibel lauter als der F/A18. Was bedeutet das nun? Seit gut einem Jahr gilt in der EU eine Pflicht, Alttextilien zu sammeln und sie wiederzuverwerten. Das tönt gut. Doch die Realität sieht anders aus. Denn für das Altkleider-Recycling fehlt ein solides Geschäftsmodell.

  41. -26

    Bund stoppt Überprüfung der Homöopathie

    Die Homöopathie wird weiterhin von der Krankenkasse bezahlt. Das Innendepartement verzichtet jedoch darauf, die alternative Heilmethode erneut auf ihre umstrittene Wirksamkeit zu überprüfen. Was steckt dahinter? Weitere Themen: Die israelische Armee hat bestätigt, dass einer ihrer Soldaten im Südlibanon ein christliches Symbol beschädigt hat. In einer Region, in der Identität stark über religiöse Zugehörigkeit definiert wird,ist die willkürliche Zerstörung religiöser Symbole hochbrisant. Inmitten wachsender Spannungen mit China haben die Philippinen und die USA eines ihrer grössten Militärmanöver begonnen. Erstmals beteiligen sich auch Einheiten aus Japan. An den 19-tägigen Übungen trainieren über 17000 Soldaten aus sieben Ländern zu Land, Wasser und in der Luft.

  42. -27

    Kerosinpreise: Werden Flüge schon bald deutlich teurer?

    Die Ferienzeit naht und viele Ferienhungrige dürften aufgehorcht haben, als es hiess, Flugbenzin, also Kerosin, dürfte knapp werden. Am Montag kommen in Berlin Vertreter verschiedener Fluggesellschaften zusammen, um darüber zu diskutieren. Wie sieht die Situation in der Schweiz aus? Weitere Themen: Die israelische Armee warnt die Bevölkerung in Libanon wegen «anhaltender Aktivitäten» der Hisbollah zurück in ihre Dörfer zu kehren. Trotz Waffenruhe gehen die Kämpfe im Süden weiter. Welche Strategie verfolgt Israel? Rumen Radew hat laut vorläufigen Ergebnissen mit seinem Bündnis progressives Bulgarien eine alleinige Mehrheit erreicht. Das ist seit Jahrzehnten niemandem mehr gelungen. Nach Jahren der Instabilität könnte eine politisch stabile Regierung möglich werden.

  43. -28

    Ist eine Rückkehr nach Syrien für Geflüchtete wirklich möglich?

    Das Staatssekretariat für Migration (SEM) prüft ab Mai wieder Asylgesuche von Syrerinnen und Syrer und lanciert ein Rückkehrhilfeprogramm. Man sei zum Schluss gekommen, dass nicht mehr in allen Regionen Syriens eine Situation allgemeiner Gewalt herrsche, teilte das SEM am Freitag mit. Weitere Themen: Ausländische Arbeitskräfte in den Golfstaaten leiden besonders unter dem Iran-Krieg. Fast alle zivilen Opfer iranischer Angriffe Arbeiterinnen und Arbeiter aus Südasien. Der Krieg bringt sie nicht nur in Lebensgefahr, er bedroht auch ihre Einkommen, mit denen sie die Familien in der Heimat unterstützen. Kabarett, Tanz, Musik, Theater - an der Künstlerbörse in Thun trifft sich jedes Jahr die ganze Bandbreite der Schweizer Kleinkunstszene. Diese Woche ging die 50. Ausgabe der Börse über die Bühne. Wie geht es der Schweizer Kleinkunstbranche einige Jahre nach der Corona-Pandemie?

  44. -29

    Strasse von Hormus wieder geschlossen

    Der Iran hat die Strasse von Horums wieder geschlossen, nachdem er erst am Freitag angekündigt hatte, die wichtige Handelsroute für Öl und Gas für die restliche Dauer der Waffenruhe zu öffnen. Begründet wird die erneute Schliessung damit, dass die USA nach wie vor iranische Häfen blockieren. Ausserdem: Die GLP verliert seit den letzten Wahlen 2023 am Zustimmung. Mit der Beratung der neuen Verträge mit der EU steht für die Partei nun ein besonders wichtiges Thema an. Entsprechend herrschte Aufbruchstimmung an der Delegiertenversammlung in Zug. Gemeindepräsidentinnen oder Gemeinderäte sind von Amtes wegen dem Risiko strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. Beispiele dafür sind der Gemeindepräsident von Crans-Montana oder die Gemeindepräsidentin von Bondo. Behördenmitglieder zu finden, wird schwieriger.

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