PODCAST · news
Info 3
by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Info 3: Nachrichten, Hintergründe, Meinungen und Analysen in Kompaktform.
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EU streitet über Lockerung des Emissionshandels
Die EU-Kommission will das Emissionshandelssystem ETS anpassen und damit Forderungen der Industrie entgegenkommen. Kritiker warnen vor einer Verwässerung eines zentralen Klimaschutzinstruments. Weitere Themen: Wer ein Problem oder einen Konflikt mit einer Behörde hat, kann sich in vielen Kantonen an eine Ombudsstelle wenden. Diese unabhängigen Beschwerdestellen, die in solchen Fällen vermitteln, sind gefragt: Sämtliche Ombudsstellen der Schweiz weisen bei den Fallzahlen einen Anstieg auf. Zwei Boote mit 500 Rohingya-Flüchtenden haben Ende Juni Myanmar verlassen und gelten seither als vermisst. Die Rohingya zählen zu den weltweit am stärksten verfolgten Minderheiten. Viele fliehen nach Bangladesch, Indonesien oder Malaysia.
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Bundesgericht: Wer darf auf Besucherparkplätzen parkieren?
Parkplätze in Städten sind knapp und oft teuer. Deshalb werden Gratis-Besucherparkplätze immer wieder zweckentfremdet, was zu Streit führt. Nun hat das Bundesgericht in einem wegweisenden Entscheid präzisiert, wer als Besucherin oder Besucher gilt. (BG-Urteil: 6B_829/2025) Weitere Themen: Auf Sportereignisse werden Milliardenbeträge verwettet, auch auf die 104 Spiele der Fussball-WM. Besonders beliebt sind Prognosemärkte wie Kalshi oder Polymarket. Obwohl sie keine Wettanbieter sein wollen, nutzen sie rechtliche Schlupflöcher. Mehr als eine halbe Million Reisende nutzen jeden Tag den Zürcher Hauptbahnhof. Neben dem täglichen Betrieb wird seit Jahren an verschiedenen Orten gebaut. Zurzeit wird der Nordtrakt für 45 Millionen Franken saniert. Ein Baustellenbesuch.
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Langjährige Haftstrafen wegen Einsturz der Morandi-Brücke
Beim Einsturz der Morandi-Brücke in Genua kamen vor fast genau acht Jahren 43 Personen ums Leben. Das erstinstanzliche Gericht hat am Donnerstag Urteile gefällt: Manager des damaligen privaten Autobahnbetreibers und leitende Beamte des Verkehrsministeriums erhalten langjährige Haftstrafen. Ausserdem: Die UNO-Mitgliedstaaten haben sich mit der Agenda 2030 grosse Ziele gesetzt: Hunger und Armut bekämpfen etwa, Frieden fördern oder das Klima schützen. Die Schweiz dürfte viele der 17 Nachhaltigkeitsziele verfehlen und will nun den Fokus auf jene Ziele legen, bei denen die Wirkung am grössten ist. Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in der Schweiz. Weil die UV-Strahlung aggressiver geworden ist, nehmen die Krankheitsfälle zu. Besonders gefährdet sind Personen, die der Strahlung berufsbedingt ausgesetzt sind. Bei ihnen gilt Hautkrebs unter Umständen als Berufskrankheit.
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Insektizid und Hitze sorgen für Bienensterben in Landquart
Wegen eines Insektizids, das in der Landwirtschaft verwendet wurde, ist bei Landquart im Kanton Graubünden ein Grossteil der Bienen von 45 Völkern verendet. Allerdings dürfte nicht nur das Insektizid eine Rolle gespielt haben, sondern auch die grosse Hitze der vergangenen Tage. Weitere Themen: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Beschwerde von zwei Veganern teilweise gutgeheissen. Die beiden hatten kritisiert, während der Haft, beziehungsweise in der stationären Psychiatrie, nicht die Verpflegung erhalten zu haben, die ihren ethischen Überzeugungen entspricht. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski will die Regierung umbauen. Mehrere Ministerinnen und Minister werden ausgetauscht. Nicht mehr Teil der neuen Regierung ist Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Er hat gestern seinen Rücktritt angekündigt.
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Swisslos versagt bei der Alterskontrolle bei Sportwetten
Die Geldspielaufsicht hat zum ersten Mal Testkäufe gemacht bei Sportwetten der Landeslotterie. Es zeigt sich, der Jugendschutz funktioniert mehr schlecht als recht. In fast der Hälfte der Testkäufe konnten Minderjährige Wetten abschliessen, obwohl das verboten ist. Weitere Themen: Die jährliche Medienkonferenz des deutschen Kanzlers vor der parlamentarischen Sommerpause gilt nicht als Wohlfühltermin. Den Medienschaffenden sind sämtliche Fragen erlaubt. Vor einem Jahr lief es für Friedrich Merz ausgesprochen schlecht. Inzwischen hat seine Regierung offenbar dazugelernt. Bei Einsätzen der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE sind in den USA innerhalb einer Woche zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Debatte um die brutalen Methoden der Behörde und die harte Ausschaffungspolitik von Präsident Donald Trump sind neu angefacht.
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Kampagne gegen Schweizer Kandidatin für Menschenrechtsgericht
Eine anonyme Kampagne mit Plagiatsvorwürfen setzte Bundesrichterin Julia Hänni so stark unter Druck, dass sie ihre Kandidatur als Schweizer Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte EGMR zurückziehen wollte. Die Vorwürfe haben sich nicht erhärtet. Was steckt hinter dieser Kampagne? Weitere Themen: Sobald es mindestens 30 Grad warm ist, arbeitet das Personal einer Gebäude-Unterhaltsfirma in der Baselbieter Gemeinde Allschwil, zum gleichen Lohn, nur noch sechs Stunden pro Tag. Am Nachmittag gibt ihnen der Chef hitzefrei. Er ist überzeugt: Das lohnt sich. Für die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni läuft es in letzter Zeit nicht so, wie sie will. Zuerst sagte die Stimmbevölkerung Nein zu ihrer Justizreform, nun hat das Parlament auch ein neues Wahlgesetz abgelehnt. Die Opposition will deshalb, dass Meloni zurücktritt.
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Trumps Iran-Kurs und die Folgen für die Zwischenwahlen
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran eskaliert erneut. Das Rahmenabkommen hat keine Gültigkeit mehr. USA-Korrespondent Andrea Christen erklärt, ob Trump und seine Entourage überhaupt eine kohärente Iran-Strategie haben und was die neue Eskalation für die Zwischenwahlen im Herbst bedeutet. Weitere Themen: Die Schweiz und Grossbritannien haben sich auf ein erweitertes Freihandelsabkommen geeinigt. Damit sollen zum Beispiel Dienstleistungsbetriebe aus beiden Ländern gleich behandelt werden. Mit Widerstand gegen dieses Abkommen ist kaum zu rechnen. Die Pharma-Industrie ist sogar hocherfreut. SP und Grüne könnten mit ihren Kernthemen nächstes Jahr den Wahlkampf aufmischen. Sie haben nämlich gleich gegen drei Parlamentsbeschlüsse das Referendum ergriffen. Die Berichterstattung in den Medien ist ihnen also wohl gewiss. Doch zwei Experten sagen: Ganz so einfach ist es nicht.
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Luftverteidigung: Pfister läuft im Bundesrat auf
Die Schweiz ist gegen Angriffe mit Raketen, Marschflugkörpern oder Drohnen praktisch ungeschützt. Darum wollte Verteidigungsminister Martin Pfister Ende Juni im Eiltempo zu Geld für ein zusätzliches Luftverteidigungssystem kommen. Doch der Gesamtbundesrat hat den Verteidigungsminister ausgebremst. Weitere Themen: Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ist zurück aus den USA. Sie hat dieses Jahr wohl so viele Menschen begeistert wie noch nie zuvor. Noch vor wenigen Jahren wäre dies kaum vorstellbar gewesen, denn lange Zeit war die Nati kein gemeinsamer Bezugspunkt für die Schweizerinnen und Schweizer. Die Börsenkurse von KI-Firmen sind in letzter Zeit geradezu in den Himmel geschossen. Kritiker warnen aber davor, dass die Kurse der KI-Firmen abstürzen könnten, wenn die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden, die an KI gestellt werden. Wirtschaftsredaktor Sven Zaugg erklärt, wo Risiken liegen.
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Schweiz schliesst Freihandelsabkommen mit Grossbritannien
China, Indonesien oder Indien: Die Schweiz setzt auf Freihandelsabkommen mit möglichst vielen Staaten. Heute sind in Bern die Verhandlungen über ein erweitertes Handelsabkommen abgeschlossen worden, mit Grossbritannien. Was das für die Schweizer Wirtschaft bedeutet. Weitere Themen: Mit einem genomischen Screening kann das gesamte Erbgut eines neugeborenen Babys entschlüsselt und so seltene Krankheiten sehr früh erkannt werden. In einigen Ländern wird diese Möglichkeit nun geprüft. Doch macht das überhaupt Sinn? Die Waljagd im grossen Stil ist eigentlich seit 40 Jahren verboten. Japan und Norwegen halten sich allerdings nicht an das Verbot. Und jetzt hat auch in Island der letzte Walfänger wieder damit begonnen, bedrohte Finnwale zu töten. Damit kommt er der Regierung Islands in die Quere.
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Konzernverantwortung: Wie der indirekte Gegenvorschlag ankommt
Nach dem gescheiterten Anlauf vor einigen Jahren ist die Konzernverantwortungsinitiative zurück auf der politischen Agenda. Der Bundesrat hat einen indirekten Gegenvorschlag vorgelegt. Dieser kommt bei den Initiantinnen und Initianten nicht gut an. Weitere Themen: In St. Gallen hat am Wochenende ein Mann nach 11 Tagen seinen Hungerstreik beendet. Er hat gegen sein abgelehntes Asylgesuch protestiert. Für die Behörden stellt sich die Grundsatzfrage: Wie reagiert man als Rechtsstaat, wenn jemand den eigenen Körper als Protestmittel einsetzt? Ende Jahr braucht die Uno einen neuen Generalsekretär. Jede der fünf Uno-Vetomächte kann Kandidierende verhindern. Deshalb sind die Bewerberinnen und Bewerber auf ihr Wohlwollen angewiesen. Und genau das wird laut einer neuen Untersuchung oft rücksichtslos ausgenutzt.
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Venezuela zwei Wochen nach den schweren Erdbeben: wie weiter?
Zweieinhalb Wochen nach den schwersten Erdbeben in Venezuela seit über 120 Jahren ist es kaum mehr möglich, noch Überlebende aus den Trümmern zu bergen. Die meisten internationalen Rettungsteams haben das südamerikanische Land denn auch verlassen. Weitere Themen: In der Schweiz stellt sich zu Beginn der Sommerferien die Frage: Gibt es für das nächste Schuljahr genügend Lehrpersonen? Seit Jahren ist der Fachkräftemangel im Beruf gross. Im Kanton Bern gibt es einen einwöchigen Crashkurs für jene, die nach den Ferien ohne Diplom unterrichten. Der republikanische Senator Lindsey Graham ist im Alter von 71 Jahren nach plötzlicher und kurzer Krankheit gestorben. Graham war ein erfahrener Aussenpolitiker und galt als enger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump.
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Stimmungstest vor dem WM-Viertelfinal in Kansas City
Die Schweizer Fussballnationalmannschaft spielt in der Nacht auf Sonntag im Viertelfinal gegen Argentinien. Das Spiel wird in Kansas City ausgetragen, im US-Bundesstaat Missouri. Die Stadt hofft, dass dank der WM auch in Zukunft mehr internationale Reisende einen Abstecher nach Kansas City machen. Ausserdem: Letztes Jahr sind die Verkaufszahlen eingebrochen, weltweit um 8,5 Prozent auf rund 1,6 Millionen Fahrzeuge. Nun aber scheint es bei Tesla wieder aufwärtszugehen, wie die neuesten Zahlen zeigen. Es werden wieder mehr Teslas verkauft: vor allem in Deutschland, aber auch in der Schweiz. In der Schweiz leben schätzungsweise 100'000 Menschen mit Alzheimer, Tendenz steigend. Die Krankheit gesichert festzustellen, ist sehr aufwändig. Nun könnte die Diagnostik wesentlich vereinfacht werden durch einen Bluttest, basierend auf bestimmten Biomarkern.
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Interpol gelingt Schlag gegen internationale Cyberkriminalität
Der internationalen Polizeibehörde Interpol ist ein Schlag gegen die weltweite Cyberkriminalität gelungen. Fast 100 Länder waren in die Ermittlungen involviert, gut 5800 Personen wurden festgenommen. Es wurden Betrügereien im grossen Stil aufgedeckt. Weitere Themen: Anfang Woche hat die Hamas die Regierungsgeschäfte im Gazastreifen offiziell an das Nationale Komitee zur Verwaltung Gazas abgegeben. Sie erfüllt damit eine der Forderungen von Trumps sogenanntem Friedensplan für Gaza. Welche Bedeutung hat dieser Schritt? Donald Trump versucht seine Macht auszubauen. Doch vor Gericht stösst er an Grenzen. Selbst das konservative oberste Gericht bindet ihn in einigen Fällen zurück. Norm Eisen kämpft für solche juristischen Niederlagen Donalds Trumps. Der Jurist arbeitete einst im Weissen Haus unter Barack Obama.
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In Südspanien wütet ein beispielloser Waldbrand
Bei einem Waldbrand in der Gegend um Almería sind bei einem Waldbrand mindestens 11 Personen gestorben. Der regionale Gesundheitsminister sprach von einer Tragödie. ARD-Korrespondentin Franka Welz erläutert, wie gut die Behörden der beliebten Tourismusregion auf die Extremsituation vorbereitet sind. Weitere Themen: Russinnen und Russen können im September 225 Abgeordnete für die Duma wählen, das ist die Hälfte der Sitze in der ersten Parlamentskammer. In den Umfragen führt die Kreml-nahe Partei "Einiges Russland" von Präsident Putin. Doch ihre Umfragewerte liegen deutlich tiefer als bei den letzten Wahlen. Mehr als ein Jahr nach dem Bergsturz in Blatten geht es vorwärts mit dem Wiederaufbau des verschütteten Dorfes. Seit Kurzem sind Blatten und das hintere Lötschental wieder mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. Das ist wichtig für die Bevölkerung, aber auch für den Lötschentaler Tourismus.
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VW verordnet sich ein radikales Sparprogramm
Beim deutschen Autohersteller Volkswagen sollen weltweit bis zu 100'000 Stellen gestrichen und vier Werke in Deutschland geschlossen werden. Das berichteten am Donnerstag verschiedene Medien. Am Nachmittag traf sich der Aufsichtsrat von VW zu einer nicht öffentlichen Sitzung. Ausserdem: Die Wälder leiden unter der Sommerhitze und der Trockenheit. Das zeigt nicht nur ein Gang durch den Wald mit dem Förster, sondern auch wissenschaftliche Daten, welche die Fakten liefern. Klar ist, dass sich die Schweizer Wälder in Zukunft verändern müssen, um klimaresistenter zu werden.
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Schweizer Bevölkerung will stärkere PFAS-Regulierung
PFAS, sogenannte Ewigkeitschemikalien, sind unsichtbar und praktisch überall: in den Böden, im Wasser, in der Luft und somit auch in unserer Nahrung. PFAS bauen sich kaum ab und können die Gesundheit schädigen. Entsprechend strenge Massnahmen wünschen sich die Menschen in der Schweiz. Weitere Themen: Die Nato hat der Ukraine im Krieg gegen den Angreifer Russland weitere Militärhilfen in Milliardenhöhe zugesichert. Zudem stellte US-Präsident Donald Trump der Ukraine die Lizenz für die Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen in Aussicht. Was bedeutet das für die Ukraine? Im Iran wird am Donnerstag Ajatollah Ali Chamenei beigesetzt. Der ehemalige oberste geistliche Führer des Landes wurde Ende Februar bei einem Luftangriff der USA und Israels getötet. Die symbolträchtige Trauerfeier wird vom Wiederaufflammen des Kriegs mit den USA beeinflusst.
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USA drohen mit Angriffen – Iran hält sich bedeckt
«Abschaum und krank» sei die iranische Führung, sagte US-Präsident Donald Trump am Vormittag am Nato-Gipfel in Ankara. Die Waffenruhe gelte nicht mehr, sagte er weiter und kündigte Angriffe in der Nacht an. Droht nach der verbalen nun die erneute militärische Eskalation? Weiteres Thema: Obwohl Nato-Generalsekretär Mark Rutte die neue Nato bereits in den höchsten Tönen lobt und als Nato 3.0 bezeichnet, diese steht erst in den Grundzügen. Das Bündnis befindet sich in einer Zwischenphase, was äusserst ungünstig ist für Europa in einer Zeit grosser geopolitischer Spannungen.
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Trumps Wutanfall in Ankara: Abkommen mit Iran sei hinfällig
Der US-Präsident hat am Vormittag seinem Ärger Luft gemacht: In einem Rundumschlag hat er auch über den Iran gesprochen, die Regierung als «Abschaum» bezeichnet und kryptisch erklärt, mit Verhandlungen sei nun Schluss, das Rahmenabkommen mit dem Iran sei nicht mehr gültig. Weitere Themen: Plötzlich kommt rund um die Verträge der Schweiz mit der EU wieder Nervosität auf, denn nach einem Entscheid der Wirtschaftskommission des Ständerates, der gegen das Abkommen verstösst, droht der Kompromiss der Sozialpartner zum Thema Lohnschutz auseinander zu fallen. Die französische Rechtsaussenpolitikerin wurden gestern erneut wegen Veruntreuung von EU-Geldern verurteilt. Doch weil das Berufungsgericht das Strafmass senkte, kann Le Pen bei den Präsidentschaftswahlen antreten. Wie kommt das in ihrem Wahlkreis an?
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Jugendlicher für Messerattacke auf orthodoxen Juden verurteilt
Der Jugendliche, der im März 2024 in der Stadt Zürich einen orthodoxen Juden mit einem Messer schwer verletzte, ist zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Bezirksgericht Dielsdorf sprach ihn unter anderem schuldig wegen mehrfach versuchten Mordes. Weitere Themen: Die französische Rechtsaussen-Politikerin Marine Le Pen vom Rassemblement National kann bei der Präsidentschaftswahl 2027 antreten. Das hat das Berufungsgericht in Paris entschieden. Es senkt die Freiheitsstrafe von vier auf drei Jahre. Die Sperre für die Ausübung öffentlicher Ämter wird verkürzt. Die Lohnschere, der Unterschiede zwischen den Einkommen der obersten und untersten Einkommensklassen, hat sich in der Schweiz in den letzten Jahren wieder geöffnet. Gestiegen sind laut dem Bericht des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds SGB vor allem die Saläre der Topverdienerinnen und Topverdiener.
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Wieviel Fördergeld bräuchte es für ein neues AKW?
Um neue Kernkraftwerke zu betreiben, sei staatliche Förderung nötig, sagen Studien von Axpo und der ETH Zürich. Laut Economiesuisse ist pro Kilowattstunde Strom ungefähr gleich viel Geld des Bundes nötig, wie bei Wasser-, Sonnen- und Windstrom. Die Berechnungen sind jedoch umstritten. Weitere Themen: In der Schweiz sollen kürzlich mehrere Drohnen über einer Militäranlage gekreist haben. Laut Armeechef Benedikt Roos seien das keine Hobbypiloten gewesen. Wie bedrohlich sind solche Flüge über kritischer Infrastruktur? Und warum ist die Schweiz nicht besser dagegen gewappnet? Immer wieder wird in der Schweiz in Waffengeschäfte eingebrochen. Allein in diesem Jahr gab es schon über 300 Fälle. Die Einbrüche sind wohl Verbrechen auf Bestellung. Dabei heuern Auftraggeber im Ausland über soziale Medien junge Täter an und schicken sie in die Schweiz auf Diebestour.
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Wegen Roter Karte: Trump bestätigt Anruf bei Infantino
US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, er habe habe mit Fifa-Präsident Gianni Infantino telefoniert. Dabei sei es um die Rote Karte gegen US-Fussballer Folarin Balogun gegangen, sagte er vor Medien. Die Fifa hatte die Sperre gegen den Stürmer nach dem Anruf Trumps zurückgenommen. Weitere Themen: Noch vor wenigen Jahren sorgte die Klimajugend mit Proesten für Aufsehen. Dabei war sie in keiner Schweizer Stadt so stark und aktiv wie in Lausanne. Doch nun ist die Klimajugend trotz der Hitze und neuen Diskussionen um den Klimawandel verschwunden. Was ist aus der Bewegung geworden? Insekten haben viele gute Eigenschaften. Sie bestäuben Nutzpflanzen, zersetzen tote Pflanzen oder Tiere, fressen Schädlinge. Das Verhalten der Insekten sei getrieben von Instinkt und in den Genen angelegt – das war die bisherige Meinung. Jetzt zeigt eine Studie: Insekten sind schlauer als angenommen.
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Diktiert Donald Trump auch die Fussballregeln an der WM?
Offenbar hat US-Präsident Donald Trump Fifa-Chef Gianni Infantino angerufen und verlangt, dass ein Stürmer des US-Teams trotz roter Karte nicht gesperrt wird. Es sei zwar aussergewöhnlich, dass so etwas passiere, aber nicht neu, sagt Sportjournalist Ronny Blaschke. Weitere Themen: Die Spitex leistet psychologische Unterstützung für Jugendliche, wenn Personen ab 14 Jahren Unterstützung benötigen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie bekommen dann eine fixe Bezugsperson. Mit psycho-sozialer Unterstützung schliesst die Spitex eine Lücke. Bio ist im Trend. Für viele Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz gehören naturbelassene, frische Produkte auf die Einkaufsliste. Allerdings sind diese Produkte oft teurer. Wie rechtfertigen die Detailhändler die höheren Preise?
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Besserer Zugang zu Psychotherapie
Menschen mit psychischen Problemen haben heute weniger Mühe, einen Platz bei einem Psychotherapeuten oder einer Psychotherapeutin zu bekommen als noch vor vier Jahren. Das zeigt eine Analyse des Bundes. Grund dafür ist ein Systemwechsel. Gerade für Kinder und Jugendliche gibt es aber Wartelisten. Weitere Themen: Nicht nur Privatpersonen können Materialien recyceln, auch die SBB. Eine Reportage aus dem SBB-Industriewerk in Olten zeigt, welche Bestandteile eines ausgemusterten Bahnwaggons weiterverwendet werden können. Dabei wird nicht nur Stahl eingeschmolzen, auch Glasscheiben und Sitze können weiterverwendet oder verkauft werden. Der Fernsehsender N1 ist eines von mehreren Medien in Serbien, die in den letzten Wochen den Besitzer gewechselt haben. Viele Serben schätzen den Sender, der nicht nur Regierungspropaganda verbreitet, sondern auch kritisch berichtet. Doch daran stört sich Präsident Aleksandar Vucic. Der Verkauf des Senders dürfte ihm darum genehm sein.
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Die USA feiern ihren 250. Geburtstag
Die USA feiern den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Dieser runde Geburtstag der USA ist nicht nur ein Grund zu feiern – für viele Amerikanerinnen und Amerikaner ist er auch ein Anlass, um kritisch über den Zustand der USA nachzudenken, wie eine Reportage zeigt. Weitere Themen: Die deutsche Rechtsaussen-Partei AfD wird weiterhin von Alice Weidel und Tino Chrupalla geführt. Die beiden sind am AfD-Parteitag in Erfurt in ihren Ämtern bestätigt worden. Der Anlass wurde von grossen Protesten begleitet. Die Polizei sprach von mehr als 30’000 Demonstrierenden. Zudem gab es Verkehrsblockaden. Papst Leo XIV. hat die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa besucht und gesagt, Europa habe eine besondere Verantwortung im Umgang mit Migration. Bevor er eine Messe hielt, besuchte Papst Leo den Friedhof von Lampedusa, wo viele Bootsflüchtlinge begraben sind.
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Jubla-Lager nach tödlichem Unfall abgesagt
Nach einem tödlichen Unfall bei der Jugendorganisation Jungwacht Blauring ist die Betroffenheit gross. Beim Aufbau für ein Sommerlager im Kanton Luzern ist am Donnerstag eine 19-jährige Frau ums Leben gekommen. Am Freitag wurde das Lager abgesagt - ein Care-Team betreut die Leiterinnen und Leiter. Weitere Themen: Gewitter und Regen haben in den letzen Tagen für ein wenig Abkühlung gesorgt, doch die Trockenheit hält an. Es bräuchte länger anhaltende Regenperioden, damit die Böden wieder feucht werden - und so Wasser wieder aufnehmen könnten. Nun könnte das Trinkwasser knapp werden. Unternehmen brauchen Künstliche Intelligenz, um Prozesse zu vereinfachen und Kosten zu senken. Der Haken: auch die KI kostet. Je häufiger sie zum Einsatz kommt, umso teurer wird es für die Firmen. Diese reagieren nun mit KI-Limiten für die Angestellten.
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Fall Ramiswil: Einschläfern aller Hunde war unnötig
Im Tierschutzfall von Ramiswil hätten nicht alle der 122 Hunde eingeschläfert werden müssen. Bei 99 Hunden war der Entscheid richtig, bei den übrigen Tieren sei «keine genügend differenzierte Triage vorgenommen worden», heisst es in einem externen Untersuchungsbericht. Weitere Themen: Dem westlichen Militärbündnis Nato steht ein schwieriges Treffen in Ankara bevor. Denn die Gastgeberin Türkei verhinderte lange den Beitritt Finnlands und Schwedens und kauft Waffen in Russland. Auch hat US-Präsident Trump angekündigt, auf Krawall aus zu sein. Trotz Ärztemangel sorgen sich Medizinstudenten und angehende Ärztinnen, den Einstieg ins Berufsleben nicht zu schaffen. Denn aus ihrer Sicht gibt es zu wenige passende Weiterbildungsstellen in den Spitälern. Auf dieses Problem ist nun auch die Politik aufmerksam geworden.
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Wie soll die neue Luftabwehr der Armee finaziert werden?
Das US-Abwehrsystem Patriot könnte bis zu dreimal so teuer werden wie geplant. Das heisst, allein die Flugabwehr auf grössere Distanzen könnte die Schweiz bis zu 11 Milliarden Franken kosten. Hinzu kommen weitere Milliardenausgaben für die Flugabwehr auf kleinere Distanzen. Weitere Themen: Im Abstimmungsbüchlein informiert der Bund jeweils vor Abstimmungen über die einzelnen Vorlagen und zeigt auf, welche Folgen ein Ja oder ein Nein hätte. Nun hat die eidgenössische Finanzkontrolle die Prognosengenauigkeit der Verwaltung unter die Lupe genommen und sieht Handlungsbedarf. Die deutsche Regierung hat am Donnerstag nach stundenlangen Verhandlungen ihr Reformvorhaben präsentiert. Unter anderem sollen Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen, insbesondere Familien, finanziell entlastet werden. Finanziert werden soll dies über die «Reichensteuer».
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Die schwierige Fianzlage der IV und ihre Folgen
Die Finanzlage der Invalidenversicherung IV hat sich weiter verschlechtert, auch weil die Anzahl Neurenten stark steigt. Ausserdem beziehen zunehmend mehr junge Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Rente. Es drohen jahrzehntelange Rentenfälle. Die IV braucht eine zusätzliche Finanzspritze. Weitere Themen: Der Techkonzern Google muss in Europa eine Milliardenstrafe bezahlen, wegen der Marktdominanz seiner Internetsuchmaschine. Das oberste Europäische Gericht, der Gerichtshof der EU, bestätigt damit das Urteil der Vorinstanz. Was genau wirft das Oberste Europäische Gericht Google vor? In Italien tobt ein Streit um die Strandplätze: Die EU zwingt das Land, Lizenzen neu und europaweit auszuschreiben. Mehr Konkurrenz soll die Preise senken, betroffen sind rund 30'000 Strandbäder. Doch Betreiberfamilien, die seit Jahrzehnten investieren, wehren sich.
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Der Verkehrsminister lädt zum Sommerspaziergang
Zum dritten Mal lud Bundesrat Albert Rösti am Mittwoch zum Sommerspaziergang. Diesmal nach Luzern, ins Verkehrshaus. Schliesslich gehören die zukünftigen Verkehrsinfrastrukturen für Schiene und Strasse zu seinen politischen Schwerpunkten. Weitere Themen: Bei heissten Temperaturen wie in den letzten Tagen suchen viele Abkühlung im Schwimmbad, im Wald oder in der Höhe. Die steigenden Teperaturen aufgrund des Klimawandels machen die Schweizer Berge zum beliebten Ausflugsziel. Und verändern damit auch den Tourismus. Der Aufenthaltsstatus von doppelt so vielen Menschen, wie ursprünglich berechnet, dürften in Spanien legalisiert werden. Premierminister Pedro Sánchez feiert die Aktion als Erfolg, während die Opposition kritisiert, die offene Migrationspolitik verstosse gegen EU-Recht.
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Zug diskutiert möglichen Steuerrabatt
Der Kanton Zug hat so hohe Steuereinnahmen, dass er nicht mehr weiss, wofür er diese ausgeben soll. Deshalb sollen Zugerinnen und Zuger in finanziell guten Jahren Geld zurück erhalten. Über die luxuriöse Situation und den Vorschlag debattiert das Zuger Kantonsparlament am Mittwoch. Weitere Themen: Im Wallis weihen die äusserst konservativen Pius-Brüder gegen den Willen des Papstes vier Bischöfe. Die Pius-Bruderschaft anerkennt die Öffnung der Kirche nicht an, ist gegen die Ökumene und hält an der lateinischen Messe fest. Religionsexperte Norbert Bischofberger ordnet ein. Am Donnerstag sind im flächenmässig grössten Staat Afrikas über 24,5 Millionen Wahlberechtigte im In- und Ausland sind dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Für die 407 Sitze der Nationalen Volksversammlung bewerben sich mehr als 10'000 Kandidatinnen und Kandidaten.
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Supreme Court hält an US-Staatsbürgerschaft bei Geburt fest
Der Supreme Court hat gegen Trumps Dekret entschieden, das eine Einschränkung des Geburtsortsprinzips gefordert hatte. Mit dem wegweisenden Urteil sollen in den USA geborene Kinder weiterhin automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten. Weitere Themen: Zum Schutz der europäischen Stahlindustrie reduziert die EU ab Juli die Menge zollfreier Importe von Stahl um knapp die Hälfte und verdoppelt gleichzeitig die Importzölle. In erster Linie denkt die EU dabei an die chinesische Konkurrenz. Betroffen von den Zöllen ist auch die Schweiz. Bereits zwanzig Jahre kennt die Schweiz das Öffentlichkeitsprinzip, das für eine transparente Bundesverwaltung sorgen soll. Bürger haben damit Zugang zu amtlichen Dokumenten erhalten. Der oberste Datenschützer spricht von einer Erfolgsgeschichte, er sorgt sich aber um die Zukunft.
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Weltweites Vermögen wächst weiter - jedoch ungleich stark
Die Welt ist reicher denn je: Das globale Privatvermögen ist im letzten Jahr um mehr als zehn Prozent gewachsen. Profitiert haben allerdings fast nur bereits reiche Personen, denn sie konnten von der volatilen Situation an den Börsen profitieren und so ihr Vermögen steigern. Weitere Themen: In Südafrika protestieren in verschiedenen Städten seit Wochen Menschen gegen illegale Einwanderung aus anderen afrikanischen Staaten. In Kapstadt haben sich Hunderte Menschen aus Simbabwe aus Angst vor Übergriffen vor der Botschaft versammelt. Warum flammen die Proteste genau jetzt so auf? Die Ukraine gilt mittlerweile als das Land, das weltweit am stärksten mit Minen verseucht ist. Entsprechend gross ist der Bedarf an Maschinen, die Minen entschärfen können. Das spürt man in Tavannes im Berner Jura. Dort werden solche Maschinen produziert. Eine Reportage.
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Wissenschaft hat Vorbehalte zu neuen Atomkraftwerken
Neue Atomkraftwerke wären in der Schweiz nur dann wirtschaftlich, wenn sie staatlich subventioniert würden und wenn der Bau günstiger wäre als bei den Reaktoren, die in Europa in letzter Zeit neu entstanden. Zu diesem Schluss kommen die ETH Zürich und das Paul-Scherrer-Institut in einer Studie. Weitere Themen: 1996 wurde in Madagaskar der Schweizer Entwicklungshelfer Walter Arnold ermordet. In Kürze verjährt der Fall ungelöst. Für die Angehörigen ist das bitter. Familie sowie Freundinnen und Freunde des Ermordeten sind überzeugt, Arnold sei einem Skandal auf der Spur gewesen und darum getötet worden. Im Ukraine-Krieg gibt es laut Schätzungen des IKRK mehr als 250'000 vermisste Soldaten auf beiden Seiten. Deren Angehörige hoffen verzweifelt auf Nachrichten von den vermissten Männern. Dabei lassen sie sich schnell von Betrügern täuschen, die Informationen gegen Geld versprechen.
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Erdbeben als Stresstest für die venezolanische Regierung
Nach den Erdbeben in Venezuela steigt in der Bevölkerung der Unmut über die Behörden und die Bürokratie. Hat das Folgen für die Regierung von Delcy Rodríguez? Und warum will Oppositionsführerin María Corina Machado nach Venezuela zurückkehren? Lateinamerika-Expertin Sabine Kurtenbach ordnet ein. Weitere Themen: Die Situation im Nahen Osten bleibt fragil, noch immer ist der Schiffsverkehr am Persischen Golf eingeschränkt. Für die Schweiz heisst das: Auf globale Lieferketten wird künftig kaum Verlass sein. Bei der wirtschaftlichen Landesversorgung, also bei den Pflichtlagern, braucht es darum neue Ansätze. Grosse Musik-Hits entstehen nicht selten dann, wenn mehrere Personen daran arbeiten. Die Suisa, die Schweizer Genossenschaft der Urheberinnen, Urheber und Verleger von Musik, organisiert jährlich einen dreitägigen Workshop für Musikschaffende aus dem In- und Ausland. Der Erfolg ist offensichtlich.
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Erneut gegenseitige Angriffe zwischen USA und Iran
Der Iran greift erneut Frachtschiffe in der Strasse von Hormus an. Die USA reagieren mit Angriffen auf iranische Militäranlagen, worauf Teheran im Gegenzug US-Militärstützpunkte in Bahrain und Kuwait angriff. Die Spannungen am Golf nehmen zu, der Waffenstillstand steht gewaltig unter Druck. Weitere Themen: In Venezuela laufen die Rettungsaktionen auch fast vier Tage nach den schweren Erdbeben weiter. Das Ausmass der Katastrophe lässt sich noch immer nicht abschätzen. Auch Angehörige in der Schweiz warten bange auf ein Lebenszeichen ihrer Familien in Venezuela. Die Schweizer Uhrenbranche steht unter Druck: Zölle, geopolitische Spannungen und strukturelle Veränderungen belasten die Unternehmen. An der Generalversammlung in Genf sucht die Branche nach Lösungen.
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Venezuela: Eindrücke vor Ort zeigen ein Bild der Zerstörung.
Fast drei Tage sind seit den verheerenden Erdbeben in Venezuela vergangen. Tage voller Suchen und Bangen, ob noch Lebende unter den Trümmern zu finden sind. Sonderberichterstatterin Anouk Henry von RTS konnte mit der Schweizer Rettungskette mitreisen und berichtet aus dem Katastrophengebiet. Weitere Themen: Die FDP lanciert an ihrer Delegiertenversammlung in Solothurn bereits den Wahlkampf 2027. Die Freisinnigen wollen sich mit eingägigen Botschaften als Partei positionieren: Ziel sei ein schlanker Staat und keine neuen Steuern. Die Hitze ist enorm, täglich gibt es neue Rekordtemperaturen - damit steigt auch der Glace-Konsum. Laut dem Branchenverband Glacesuisse wird in der Schweiz an einem heissen Sommertag bis zu dreimal mehr Glace gegessen als bei Regenwetter. Wir besuchen die Glaceproduktion der Migros-Firma Delica.
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Bundesrat Rösti macht der Autobranche ein Millionengeschenk
In der Schweiz neu zugelassene Fahrzeuge stossen im Durchschnitt mehr CO2 aus, als gesetzlich erlaubt. Dafür haben die Autoimporteure im letzten Jahr rund 100 Millionen Franken Strafe bezahlt. Ohne Verkehrsminister Albert Rösti wären allerdings 200 Millionen fällig geworden. Weitere Themen: Fast zwei Tage nach den schweren Erdbeben kommt in Venezuela nach und nach internationale Hilfe an. Die offizielle Opferzahl ist auf 589 Tote und fast 3000 Verletzte gestiegen. Auch das Schweizer Rettungsteam ist im Katastrophengebiet angekommen. Weite Teile Europas werden gerade von einer Hitzewelle überrollt, auch die Schweiz. Während unser Land seit Jahrhunderten gelernt hat, mit Kälte umzugehen, ist die Infrastruktur nur ungenügend an die Hitze angepasst. Was muss konkret geschehen, damit die Bevölkerung besser geschützt ist? Das Verhältnis zwischen Spanien und Mexiko ist wegen der Kolonialvergangenheit schon länger getrübt. Spanien ist der Aufforderung der mexikanischen Regierung, sich für die vergangenen Missetaten zu entschuldigen, bislang nicht nachgekommen. Nun aber zeichnet sich etwas Entspannung ab.
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Braucht es mehr Klimaanlagen in Altersheimen?
Fast ganz Europa ächzt derzeit unter der anhaltenden Hitze - auch die Schweiz. Besonders für ältere Menschen kann die Hitze gefährlich werden. Studien belegen, dass sich mit der Hitze das Sterblichkeitsrisiko erhöht. Braucht es also mehr Klimaanlagen in Altersheimen? Weitere Themen: Nach den beiden schweren Erdbeben in Venezuela steigt die Opferzahl. Die Regierung spricht von 235 Toten, Zehntausende gelten als vermisst. Ein Grossteil der Menschen lebt in extremer Armut und benötigt nun dringend medizinische Hilfe. Doch das Gesundheitssystem im ist schon vor dem Beben zusammengebrochen. Laute private Feuerwerke sollen verboten werden - das verlangt die Feuerwerksinitiative. Ein Gegenvorschlag hätte die Regulierung etwas abschwächen wollen, ist nun aber im Nationalrat gescheitert. Die Initiative kommt deshalb alleine zur Abstimmung.
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Venezuela am Tag danach
Bisher gibt es nur lückenhafte Informationen aus dem Land. Die lokalen Hilfskräfte sind im Einsatz, verfügen jedoch über begrenzte Ressourcen. Von der Schweiz aus startet ein Flugzeug mit 80 Expertinnen und Experten, acht Suchhunden und 18 Tonnen Hilfs- und Bergungsmaterial. Ausserdem: Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich laut Nachrichtendienst des Bundes NDB deutlich verschlechtert. Vor allem Russland steht im Fokus, doch auch die Terrorgefahr bleibe erhöht.
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Venezuela: «Die Lage ist sehr unklar»
Zwei schwere Erdbeben haben Venezuela erschüttert, die Behörden befürchten Tausende Tote. Es sind Häuser eingestürzt, Strassen wurden zerstört. Caritas-Experte Rafael Filliger berichtet, was seine Kontakte vor Ort schildern. Ausserdem: Entwarnung in der Westschweiz: In den Kantonen Waadt und Freiburg sorgten Hunderte Verdachtsfälle der ansteckenden Hautkrankheit Krätze für Alarm. Doch bestätigt wurden nur wenige Fälle. Spitäler und Praxen gerieten dennoch zeitweise an ihre Kapazitätsgrenzen.
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Bundesrat verzichtet auf weitere Sparpakete
Der Bund nimmt deutlich mehr ein als erwartet, vor allem dank hoher Unternehmensgewinne. Das entlastet die Finanzen: Zusätzliche Sparmassnahmen für nächstes Jahr sind nicht mehr nötig, und steigende Armeekosten lassen sich vorerst besser finanzieren. Ausserdem: Im Ostkongo sind schon hunderte an Ebola gestorben, es gibt wohl tausende Infizierte. Die Ärztin Esther Sterk berichtet unter anderem von dramatischem Personalmangel und unsicheren Bestattungen. Viele Kliniken stünden zudem leer aus Angst vor Ansteckungen, das Vertrauen in die Medizin sei klein.
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Wenn Eltern ihre Kinder ins Ausland entführen
Ein Rekord, der aufrüttelt: 2025 wurde in der Schweiz im Schnitt jeden vierten Tag ein Kind von einem Elternteil gegen den Willen des anderen ins Ausland gebracht. Wir zeigen, wie verzweifelt Eltern um ihre entführten Kinder kämpfen und wie überfordert zuständige Behörden teilweise sind. Ausserdem: Die konservative Keiko Fujimori gewinnt die Präsidentschaftswahlen in Peru. Die Schweiz investiert beträchtliche Mittel in die Korruptionsbekämpfung vor Ort, zum Beispiel mit einer Webseite, auf der Politikerinnen und Politiker erfasst sind.
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Die Krux mit den Mieten
Am Dienstag wurde die sogenannte «Mietpreis-Initiative» vom Mieterverband eingereicht. Sie verlangt unter anderem, dass missbräuchlich hohe Mieten gesenkt werden müssen. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt: In Sachen Miete wird schon seit Langem über so Einiges gestritten. Weitere Themen: Jahrzehntelang haben Schweizer Behörden die Gemeinschaften der Fahrenden verfolgt. Familien der Jenischen und Sinti wurden auseinandergerissen, Kinder fremdplatziert. Nun will Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider das Unrecht an den Fahrenden untersuchen lassen. Seit drei Jahren sind Firmen verpflichtet, neben den Finanzzahlen jährlich auch einen Bericht zur Nachhaltigkeit vorzulegen. Doch genau diese Berichte bereiten der Stiftung Ethos Sorgen, denn viele grosse Schweizer Unternehmen schneiden ungenügend ab. Auch die Cheflöhne sind erneut gestiegen.
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Ukraines Fokus auf Versorgungswege auf der Krim
Die Ukraine erhöht den Druck auf Russland und zerstört gezielt Versorgungswege auf die Halbinsel Krim. Der Versuch, die Krim zu isolieren scheint zu gelingen, was sich daran zeigt, dass Zivilpersonen kein Benzin mehr beziehen dürfen. Wie reagieren die Menschen auf der Krim auf die Entwicklung? Weitere Themen: Wer an Krebs erkrankt ist und eine Chemotherapie plant, kann seine Spermien einfrieren lassen und später damit ein Kind zeugen. Die Krankenkasse bezahlt. Anders bei Transpersonen vor einer geschlechtsangleichenden Hormonbehandlung. Nun entscheidet das Bundesgericht über einen solchen Fall. Die französische Mittelmeerinsel Korsika hat seit Langem ein angespanntes Verhältnis zum Mutterland und fordert mehr Eigenständigkeit. Am Dienstag-Nachmittag stimmt die französische Nationalversammlung über eine Verfassungsreform ab, die der Insel mehr Autonomie geben würde. Die Vorlage hat gute Chancen - trotz kritischer Stimmen.
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Projekt «Verkehr 45» von Albert Rösti kommt in Vernehmlassung
In der Schweiz steigt das Mobilitätsbedürfnis zunehmend. Das Projekt « Verkehr 45» von Bundesrat Albert Rösti soll eine gezielte, koordinierte Weiterentwicklung von Schiene, Strasse und Agglomerationsverkehr sein. Erste Realktionen auf das Projekt zeigen: Es birgt jedoch Konfliktpotential. Weshalb? Weitere Themen: Die Schweizer Armee soll sich auf die wahrscheinlichsten Bedrohungen ausrichten, dazu gehören Angriffe mit Drohnen oder Raketen. Doch das US-Luftverteidigungssystem Patriot verzögert sich. Deshalb sucht der Bundesrat nach Alternativen. Und Rüstungsfirmen geben vollmundige Versprechen ab. Für viele, die gerne teure Kleidermarken tragen, sind Mode-Outlets eine Goldgrube. Denn da gibt es etwa Ralph-Lauren-Pullover oder Prada-Taschen zu viel tieferen Preisen. Einer davon ist der «Outlet King» in Spiez und Oftringen, bei dem zunehmend auch Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt.
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Britischer Premierminister Keir Starmer tritt zurück
Keir Starmer tritt vom Vorsitz der Labour-Partei zurück. Bis ein Nachfolger gefunden ist, will er Premierminister bleiben. Mit seiner Rücktrittsankündigung beugt sich der 63-Jährige dem seit Monaten steigenden Druck aus seiner eigenen Labour-Partei. Weitere Themen: Der Bundesrat will mögliche Olympische Winterspiele 2038 in der Schweiz mit bis zu 200 Millionen Franken unterstützen. Er will diesen Beitrag jedoch an die Bedingung knüpfen, dass sich auch Kantone und Gemeinden mit demselben Beitrag beteiligen. Abelardo de la Espriella hat die Stichwahl in Kolumbien laut Schnellauszählung hauchdünn gewonnen. Damit rutscht ein weiteres Land Lateinamerikas nach rechts. Grosser Gewinner dieser Wahl ist auch US-Präsident Donald Trump, der de la Espriella ausdrücklich unterstützt hatte.
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Welche Bedeutung haben die Verhandlungen auf dem Bürgenstock?
Nach langem Hin und Her verhandelten am Sonntag zwei Delegationen aus den USA und dem Iran im Luxushotel auf dem Bürgenstock am Vierwaldstättersee. Ziel war die Umsetzung eines Rahmenabkommens, um die Feindseligkeiten im Nahenosten zu beenden. Wo sind die grössten Knackpunkte? Weitere Themen: Solange die Gespräche auf dem Bürgenstock laufen, herrschen in der Region besondere Umstände. Es gibt Einschränkungen im Alltag für die Bevölkerung, wegen der Sicherheitsvorkehrungen. Wie lange können und wollen der Bund und der Kanton Nidwalden dieses Sondersetting aufrecht halten? Bei Abstimmungen spricht man von Mehrheitsentscheiden. In Basel-Stadt allerdings stimmt das nicht mehr. Es ist der erste Kanton der Schweiz, wo neu eine Minderheit über die Mehrheit entscheidet, wegen des Ausländeranteils und der Minderjährigen.
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Irankrieg: Gespräche auf dem Bürgenstock könnten bald beginnen
Der Iran will die Strasse von Hormus erneut für den Schiffsverkehr sperren. Grund dafür sei ein Verstoss gegen die vereinbarte Waffenruhe im Libanon. Gleichzeitig beginnen möglicherweise am Sonntag Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran auf dem Bürgenstock. Weitere Themen: Pristina wächst rasant: Neue, grosse Wohnanlagen entstehen in der Hauptstadt des Kosovo. Angetrieben wird der Boom von der Diaspora. Für verhältnismässig wenig Geld entstehen Wohnungen, die meistens leer stehen. Gleichzeitig steigen die Preise, während die Stadtplanung hinterherhinkt. Für Fifa-Präsident Gianni Infantino ist die Fussball- WM 2026 offenbar das grösste Fussballfest aller Zeiten. Infantino möchte mit diesem Turnier seine 10-jährige Präsidentschaft krönen. In seinem Heimatkanton Wallis hat sich die Wahrnehmung seiner Person stark verändert.
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Schutzstatus S: Bundesrat prüft ihn zu verlängern
Ein Friede in der Ukraine scheint weiterhin fern. Deshalb will der Bundesrat den Schutzstatus S für Ukrainerinnen und Ukrainer nach 2027 prinzipiell weiterführen. Hierzu konsultiert er aber zuerst noch Kantone und weitere Partner. Weitere Themen: Der Bundesrat will die Armee neu ausrichten. Im Fokus stehen hybride Bedrohungen und Angriffe aus der Distanz sowie der Schutz kritischer Infrastruktur. Geplant sind neue Führugsstrukturen, ein Drohnenbataillon bis 2028 und weniger Stäbe. Wie soll sich das Lötschental nach dem Bergsturz vor einem Jahr entwickeln und welche Folgen hat der Wiederaufbau für Blatten? Nach der bedingungslosen Unterstützung folgt nun eine Zeit, in der handfeste Diskussionen und kritische Fragen im Fokus stehen.
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Schweizer Armee übt Ernstfall von Drohnenangriffen
In der Nordwestschweiz sind in diesen Wochen rund 3500 Schweizer Armeeangehörige unterwegs. Sie üben die Abwehr hybrider Bedrohungen, darunter auch den Umgang mit Drohnenangriffen. Diese spielen in der aktuellen geopolitischen Lage eine immer grössere Rolle. Die Reportage aus dem Tunnel. Weitere Themen: Die Diskussionen rund um die «Keine 10 Millionen Schweiz»- Initiative haben gezeigt: Viele Menschen in der Schweiz sind wachstumsmüde. Stichwort Dichtestress oder Wohnungsknappheit. Die Initiative wurde zwar abgelehnt - die Frage bleibt: wie viel Wachstum ist nötig, damit der Wohlstand bleibt? PFAS sind Ewigkeitsmechikalien, die in Böden, im Wasser und teilweise auch in Lebensmitteln vorkommen. Für die Landwirtschaft sind PFAS entsprechend problematisch, auch wenn es um Bauprojekte geht. Wo PFAS im Boden sind, gibt es in einigen Kantonen kaum Geld.
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