PODCAST · society
„Informiert sein du musst“ - Der Gladbecker Podcast
by Prodemokraten
Unseren Podcast werden wir in loser Folge zu verschiedensten Themen produzieren und senden.Wir - das sind Mitglieder der überparteilichen Initiative „Pro Demokratie - Du für Gladbeck“, die sich 2024 gegründet hat.Wir suchen den offenen Dialog zwischen den Generationen und wollen uns zu Themen, die uns vor Ort beschäftigen, austauschen.Unser Motto:Miteinander statt gegeneinander.Sage was du denkst und ich höre dir zu.
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Umgang miteinander im öffentlichen Raum – Respekt, Rücksicht und das kleine Einmaleins des Zusammenlebens
In dieser Episode sprechen Norbert Dyhringer und Joachim Stübben über ein Thema, das jede und jeden betrifft: Wie gehen wir im öffentlichen Raum miteinander um? Vom Gehweg über den Supermarkt bis zum Bus – überall begegnen wir Menschen, und überall entscheidet unser Verhalten darüber, ob Zusammenleben gelingt oder scheitert.Die beiden beleuchten:was öffentlicher Raum eigentlich ist: Straßen, Parks, Busse, Treppenhäuser – alle Orte, an denen wir uns begegnen;Höflichkeit und Respekt: Warum sie keine „alten Tugenden“ sind, sondern Grundvoraussetzungen für ein friedliches Miteinander;positive Beispiele aus dem Alltag: Rücksicht im Straßenverkehr, freundliche Gesten, kleine Hilfen – und warum sie mehr bewirken, als man denkt;zunehmende Gereiztheit: Woher sie kommt, wie sie sich zeigt und warum manche Situationen heute schneller eskalieren;Zuhören als verlorene Kunst: Warum echte Gespräche selten geworden sind – und wie soziale Medien unsere Aufmerksamkeit verändern;Orte der Begegnung: Kneipen, Vereine, Kirchen, Mittagstische, Handy‑Cafés – warum sie wichtig sind und warum viele verschwinden;Zivilcourage im Alltag: Vom Hund auf dem Friedhof bis zum respektlosen Verhalten im Bus – wie man freundlich eingreifen kann, ohne zu belehren;Rücksicht im Verkehr: E‑Scooter, Fahrräder, Fußgänger – und die Frage, wie man sich so verhält, dass andere sich sicher fühlen;Wertschätzung für öffentliche Dienste: Müllabfuhr, Reinigungskräfte, Busfahrer – warum ein einfaches „Danke“ viel bewirken kann.Norbert und Joachim zeigen, dass Demokratie nicht nur im Parlament stattfindet, sondern jeden Tag auf der Straße. Respekt, Zuhören und Rücksicht sind keine Kleinigkeiten – sie sind die Grundlage für ein funktionierendes Zusammenleben.Miteinander statt gegeneinander. Sag, was du denkst – und wir hören dir zu.
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6
Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung – Mitgefühl, Verantwortung und die Frage nach unserem Umgang mit Natur
In dieser Episode sprechen Joachim Stübben und Dirk Thunert über ein Thema, das weit über Gladbeck hinausreicht: die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Tier. Ausgangspunkt ist die wochenlange Debatte um den gestrandeten Wal „Timmy“ – ein Ereignis, das Emotionen, technische Herausforderungen, politische Fragen und moralische Konflikte sichtbar gemacht hat.Die beiden Gastgeber beleuchten:warum die Rettung eines einzelnen Tieres eine ganze Gesellschaft bewegt – und was sie über Mitgefühl, Verantwortung und Medienlogik verrät;wie unterschiedlich Länder reagieren: von deutscher Rettungsbereitschaft bis zur dänischen Haltung, der Natur ihren Lauf zu lassen;welche Rolle Profit spielt: von Millionären, die Rettungsaktionen finanzieren, bis zu globalen Praktiken wie Shark Finning oder der Gewinnung von Bärengalle;Artenschutz und Tierschutz: zwei verwandte, aber unterschiedliche Bereiche – und warum beide für unsere Zukunft entscheidend sind;Klimawandel und Artensterben: wie menschliches Wirtschaften Lebensräume zerstört und warum der Mensch als „reflektierendes Tier“ besondere Verantwortung trägt;Beispiele aus Forschung und Geschichte: Jane Goodalls Arbeit mit Schimpansen, Dian Fossey und die Gorillas, frühe Tierschutzpioniere wie Albert Knapp und Christian Adam Dann;Kindheit und Empathie: wie Bücher, Erlebnisse und frühe Beobachtungen unser Verhältnis zu Tieren prägen.Das Gespräch zeigt, wie eng Natur, Ethik, Wissenschaft und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verwoben sind – und warum die Mensch Tier Beziehung ein demokratisches Thema ist: Sie fordert uns heraus, über Werte, Mitgefühl und die Zukunft unseres Planeten nachzudenken.Miteinander statt gegeneinander. Sag, was du denkst – und wir hören dir zu.
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Wehrdienst – Ein generationenübergreifendes Gespräch über Angst, Verantwortung und Zukunft
In dieser Episode sprechen Detlef Möller (70) und Ole (19)offen und respektvoll über ein Thema, das junge Menschen in Deutschland aktuell stark bewegt: die mögliche Wiedereinführung des Wehrdienstes. Zwei Generationen, zwei Lebenswelten und doch überraschend viele gemeinsame Fragen.Detlef erzählt von seiner eigenen Verweigerung in den 1970erJahren, geprägt durch die Kriegserfahrungen seines Vaters, die Angst vor einem Atomkrieg und die intensive Friedensbewegung jener Zeit. Ole schildert, wie dieDebatte heute in seiner Generation geführt wird: zwischen Fragebogen, Zukunftsangst, Ukrainekrieg, atomarer Bedrohung und der Frage, ob man überhauptnoch Kinder in eine unsichere Welt setzen sollte.Gemeinsam sprechen sie darüber:warum junge Menschen heute wieder Kriegsangst empfinden – und wie ähnlich manche Gefühle zu denen der 70er und 80er Jahre sind;wie soziale Herkunft beeinflusst, wer zur Bundeswehr geht – und warum finanzielle Sicherheit für viele ein entscheidender Faktor ist;Oles verstörende Erfahrungen bei einem Bundeswehr Praktikum – und was sie über Rekrutierung, Rollenbilder und Militarisierung aussagen;die Frage nach Pflicht oder Freiwilligkeit: Wehrdienst, Gesellschaftsdienst, Zivildienst – welche Modelle wären fair und demokratisch;wie ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr aussehen könnte – und warum es jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen kann;ob Abschreckung Frieden schafft oder Eskalation fördert – ein zentrales Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Risiko;warum soziale Gerechtigkeit, Klimawandel und globale Krisen ebenfalls Kriegsursachen sein können.Das Gespräch zeigt, wie wichtig es ist, dass Generationen miteinander reden, nicht übereinander, und dass demokratische Haltung bedeutet, zuzuhören, nachzufragen und eigene Positionen zu hinterfragen.Miteinander statt gegeneinander. Sag, was du denkst – undwir hören dir zu.
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Mediennutzung – Wie informieren wir uns heute? Ein Gespräch zwischen Generationen
In dieser Episode sprechen Joachim Stübben und Michael Dahmen darüber, wie sich Mediennutzung in den letzten Jahrzehnten verändert hat und was das für Demokratie, politische Bildung und den Alltag bedeutet. Der Dialog zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich ältere und jüngere Menschen Informationen suchen, bewerten und nutzen.Die beiden diskutieren:Printzeitungen früher und heute: Warum ältere Menschen noch Papierzeitungen schätzen und weshalb Jüngere fast ausschließlich digital lesen;Lokale Berichterstattung in Gladbeck: Welche Rolle Lokalzeitungen für demokratische Teilhabe spielen und warum ihr Rückgang problematisch ist;Radio und Fernsehen im Wandel: Von Qualitätsprogrammen wie Deutschlandfunk und WDR 5 bis zu Streaming Gewohnheiten der jüngeren Generation;Social Media als Informationsquelle: Chancen, Risiken, Manipulation, fehlende Filter und die Frage, wie man Fakten von Meinung trennt;Medienkompetenz als demokratische Aufgabe: Wie junge Menschen lernen können, Inhalte kritisch zu prüfen, und warum das immer wichtiger wird;Kinder, Smartphones und Sprachentwicklung: Welche Folgen es hat, wenn digitale Geräte zu früh und zu häufig genutzt werden – und warum Eltern eine Schlüsselrolle spielen;Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Medien: Welche Veränderungen bevorstehen und wie sich Informationskanäle weiter verschieben könnten.Joachim und Michael zeigen, dass Mediennutzung weit mehr ist als Technik. Sie beeinflusst, wie wir die Welt sehen, wie wir miteinander reden und wie Demokratie funktioniert.Miteinander statt gegeneinander. Sag, was du denkst –und wir hören zu.
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3
Jugendarbeit in Gladbeck – Was brauchen junge Menschen heute? Ein Generationendialog
In dieser Episode treffen zwei Perspektiven aufeinander: Detlef Müller, 70 Jahre alt und seit Jahrzehnten in Gladbeck verwurzelt, spricht mit Jan Fennemann, 23 Jahre alt, Sozialarbeiter und Mitarbeiter im Kinder‑, Jugend‑ und Kulturhaus Maxus. Gemeinsam erkunden sie, wie Jugendarbeit heute aussieht – und wie sie sich in den letzten 50 Jahren verändert hat.Die beiden diskutieren:was Jugendzentren heute leisten: offene Treffpunkte, sichere Räume, Beratung, Freizeitangebote, Kochen, Spielen, Kreativität und Begegnung; warum solche Orte wichtig sind: für Freundschaften, für Austausch, für Unterstützung und für Jugendliche, die zu Hause keinen Platz oder keine Ruhe haben;welche Angebote es in Gladbeck gibt: Maxus, städtische Einrichtungen, kirchliche Träger, Falken, Sportvereine und viele weitere Anlaufstellen;was Jugendliche sich wünschen: Orte zum Treffen, Musik, Tanzveranstaltungen, niedrigschwellige Angebote, bezahlbare Freizeitmöglichkeiten;warum es in Gladbeck mehr Jugenddiscos und Musikveranstaltungen braucht und wie das Maxus versucht, neue Formate für junge Menschen zu entwickeln;wie Demokratie im Jugendzentrum gelebt wird: Mitbestimmung beim Kochangebot, gemeinsame Entscheidungen, Partizipation im Alltag, demokratische Prozesse im Zeltlager und in Gruppenangeboten;warum Jugendarbeit demokratische Bildung ist: Jugendliche lernen, Wünsche zu äußern, Kompromisse zu finden, Verantwortung zu übernehmen und Vielfalt auszuhalten.Detlef und Jan zeigen, wie wichtig Begegnung, Teilhabe und gemeinsames Gestalten für junge Menschen sind und warum Jugendarbeit ein zentraler Baustein demokratischer Kultur ist.Zum Schluss laden sie Jugendliche ausdrücklich ein, selbst mitzuwirken: in Jugendzentren, im Kinder‑ und Jugendrat, in Schulen und vielleicht sogar in einem eigenen Podcast.Miteinander statt gegeneinander. Sag, was du denkst – und wir hören zu.
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Gesellschaftsdienst – Ein Pflichtjahr für alle? Chancen, Grenzen und persönliche Erfahrungen
In dieser Episode sprechen Norbert Dyhringer und Andre Marwig aus der Initiative Pro Demokratie – Du für Gladbeck über eine Idee, die in Deutschland vermehrt diskutiert wird: ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für alle jungen Menschen. Während die Rückkehr der Wehrpflicht politisch umstritten bleibt, rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie ein Dienst für die Gemeinschaft aussehen könnte: freiwillig oder verpflichtend.Die beiden Gastgeber beleuchten das Thema aus persönlicher Erfahrung und aus der Perspektive der vielen bestehenden Freiwilligendienste. Sie sprechen über:was ein „Gesellschaftsdienst“ überhaupt bedeutet und warum der Begriff für manche altmodisch klingt, aber große Chancen bietet;freiwillige Alternativen zum Wehrdienst: FSJ, BFD, FÖJ sowie Tätigkeiten im Zivil‑ und Katastrophenschutz;warum ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr sinnvoll sein könnte und welche Haltung junge Menschen dazu entwickeln könnten;· wie Freiwilligendienste Lebenswege verändern: von neuen Berufsperspektiven bis zu prägenden Erfahrungen im Umgang mit Menschen;welche Einsatzfelder es gibt: Soziales, Kultur, Sport, Ökologie, Vereine, Pflege, Archive, Inselprojekte und vieles mehr;was man verdient: Taschengeld, Unterkunft, Verpflegung und Weiterbildungsmöglichkeiten;wie flexibel die Modelle sind: Dauer, Altersgrenzen, Verkürzung bei Ausbildungsbeginn, Verlängerung bei Interesse;warum Freiwillige keine billigen Arbeitskräfte ersetzen dürfen, sondern eine wertvolle Ergänzung für überlastete Einrichtungen sind.Norbert und Andre zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten eines Gesellschaftsdienstes sind und warum viele junge Menschen darin nicht nur eine Pflicht, sondern eine Chance sehen könnten: neue Erfahrungen, neue Menschen, neue Perspektiven.Das Ziel bleibt: Miteinander statt gegeneinander. Sag, was du denkst – und wir hören zu.
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Wehrpflicht - Zwei Drittel der Deutschen für Wiedereinführung. - Was meinst du?
In dieser Episode sprechen drei Gladbecker aus der Initiative Pro Demokratie – Du für Gladbeck offen und generationenübergreifend über ein Thema, das viele junge Menschen in Deutschland bald direkt betreffen könnte: die mögliche Rückkehr der Wehrpflicht.Detlef, Michael und Joachim – drei Männer, die selbst in den 70er Jahren Wehrdienst oder Zivildienst erlebt haben – teilen persönliche Erfahrungen, Ängste und Entscheidungen aus einer Zeit des Kalten Krieges. Sie vergleichen diese mit der heutigen sicherheitspolitischen Lage, geprägt durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, neue geopolitische Risiken und die Frage, wie Europa seine Freiheit schützt.Die Episode beleuchtet:warum junge Menschen heute oft davon ausgehen, dass Freiheit, Wohlstand und Sicherheit selbstverständlich seien;welche historischen Erfahrungen zeigen, dass diese Werte verteidigt werden müssen;wie die Bundeswehr künftig junge Menschen gewinnen will: von finanziellen Anreizen bis zu neuen technischen Einsatzfeldern wie Drohnensteuerung;ob Frauen ebenfalls einbezogen werden sollten;warum das Recht auf Kriegsdienstverweigerung unverzichtbar bleibt;welche Rolle politische Bildung spielt, um die Bedeutung demokratischer Werte zu vermitteln;und ob ein allgemeines Gesellschaftsjahr eine Alternative zur Wehrpflicht sein könnte.Die drei Gesprächspartner diskutieren engagiert, respektvoll, mit dem Ziel, junge Menschen zum Mitdenken einzuladen:Wie würdest du dich entscheiden? Wehrdienst, Zivildienst, freiwilliges Engagement, oder gar nichts davon?Unser Motto bleibt: Miteinander statt gegeneinander. Sag, was du denkst – und wir hören zu.
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