Insekten
by ORF/Ö1
Die Welt der Insekten ist noch nicht einmal vollständig entdeckt, und schon sterben pro Tag weltweit rund 100 Insektenarten aus. Im Ö1 Podcast „Was die Welt am Brummen hält“ widmen wir zahlreichen Insekten ein Portrait. Wir erzählen, wie faszinierend, aber auch wie wichtig sie für das Ökosystem sind. Jede Staffel handelt von einem anderen Thema. Die Serie ist auch im Ö1 Online-Archiv dauerhaft hörbar: oe1.orf.at/insektarium.
Episodes
-
Die Zecke
Ein Lieblingsfeind des Menschen: der Zeck. Er ruft Ekel hervor, bohrt sich in die Haut und kann Krankheiten übertragen. Zecken sind große Milben, die sich parasitisch vom Blut von Säugetieren - auch des Menschen - ernähren. Es gibt mindestens 900 Zeckenarten, in Österreich auch viele "neue", die...
-
Der Ammendornfinger
Der vorwiegend nachtaktive Ammendornfinger, die Spinne des Jahres 2023, spinnt keine Fangnetze, sondern lauert seiner Beute - Insekten bis hin zu Gottesanbeterinnen und Heuschrecken - auf und überwältigt sie mit einem Giftbiss. Die Tage verbringt er in kugeligen Ruhegespinsten, meist in offenen...
-
Die südrussische Tarantel
Die größte Spinne Mitteleuropas lebt schon lange in Österreich, wo sie die westlichste Grenze ihres Verbreitungsgebiets erreicht. Ihr Lebensraum ist vorzugsweise lehmiger Uferbereich, wo sie eine Nisthöhle anlegt. Die Eier reifen in einem Kokon heran, den die Spinne mit den Hinterbeinen in die...
-
Die Krätzmilbe
Milben sind mikroskopisch kleine Tierchen die als Parasiten Hunde, Katzen und Pferde befallen und auch auf den Menschen übertragen werden können. Diese Räudemilben sind für den Menschen keine allzu große Belastung, da er ein "Fehlwirt" ist und die Tiere bald absterben. Sehr unangenehm und sogar...
-
Die japanische Buschmücke
Aedes japonicus gehört zur Familie der asiatischen Stechmücken. Sie hat eine auffällig geringelte Beinzeichnung und ist am Rücken behaart. Sie ist doppelt so groß wie heimische Gelsen, sticht vorzugsweise in der Dämmerung aber auch tagsüber. Die Eier können lange Trockenperioden und sogar den...
-
Die Sandmücke
Phlebotomen - winzige stechende geräuschlos fliegende Schmetterlingsmücken - kommen überall auf der Welt mit Ausnahme einiger pazifischer Inseln und Neuseelands vor. Sie können die Leishmaniose übertragen, eine Erkrankung die Haut, Schleimhäute und Innenorgane befallen kann - im letzteren Fall…
more -
Orthopodomyia pulcripalpis
Orthopodomyia pulcripalpis ist ein lebendes Fossil. In Österreich wurde sie bei den regelmäßig stattfindenden Insektenmonitorings vor einigen Jahren im 14. Wiener Gemeindebezirk gefunden. Sie ist aber noch so neu, dass sie keinen deutschen Namen hat, wie die österreichische Biologin Carina Zittra...
-
Die Schmeißfliege
Die Schmeißfliege ist grün oder blau glänzend und kommt in mehreren Unterarten vor, die in einem Fall sogar nach ihrer bevorzugten Nahrung benannt ist: Calliphora vomitoria ernährt sich, man ahnt es schon, von Erbrochenem. Die wenig beliebten Tiere ernähren sich von Ausscheidungen, toten Tieren…
more -
Die Fleischfliege
Es gibt weltweit über 2500 Arten dieser ursprünglich aasfressenden Fliegenarten (Nekrophagie), die auch menschliche Leichen befallen, fressen und auf ihnen Ihre Eier ablegen können. Es gibt unter den Fleischfliegen aber auch Arten, die quasi "lebendgebärend" sind, also bereits geschlüpfte Larven...
-
Der Floh
Er hat schon Napoleons Armee zugesetzt und diese im Zusammenwirken mit der russischen Kälte im wahrsten Sinne des Wortes gekillt. Er lebt auf vielen Säugetieren wie Hunden, Katzen, Igeln, Vögeln und, ja, auch Ratten. Bei letzteren zeigte sich seine Fähigkeit Krankheiten zu übertragen als fatal -...
-
Die Laus
Auch sie hatte ihren Anteil am Untergang der Grande Armée vor Moskau: Die Laus. Weltweit gibt es drei Arten, die den Menschen dauerhaft befallen und sich dort sehr gut eingerichtet haben: Die Kopflaus, die Kleiderlaus und - iiiiiiiigittt - die Filzlaus, die im Genitalbereich des Menschen lebt....
-
Die Honigbiene
Honigbienen leben eng gedrängt in einem Bienestock - im Matriarchat. Die männlichen Nachkommen, genannt Drohnen, sammeln keine Nahrung sondern müssen ihr Leben lang gefüttert werden. Sinn der Sache: die Befruchtung der Königin. Ist dies vollbracht, werden sie aus dem Stock gedrängt und sterben...
-
Der Mehlwurm
Er ist kein Wurm, sondern das Larvenstadium des Mehlkäfers aus der Familie der Schwarzkäfer. Der Schwarzkäfer gilt als Vorratsschädling, der seine Eier im Getreide ablegt. Nach wenigen Tagen schlüpfen winzige Larven, die wegen ihres Aussehens auch als "Mehlwürmer" bezeichnet werden. Die…
more -
Die Grille
Die Langfühlerschrecke aus der Familie der Echten Grillen oder Gryllidae erfreut weltweit die Menschen in warmen Sommernächten mit ihrem Gesang. Das 11 - 15 mm lange gelb bis gelbbraune Insekt ist ein Allesfresser und nachtaktiv. Schon seit langem wie das sogenannte "Heimchen" als Futtertier für…
more -
Die Ameise
In der 10. Staffel geht es um Krabbler in der Wohnung. Ameisen leben normalerweise im Wald oder im Garten, doch manchmal kommen sie auch in die Wohnung auf der Suche nach Essbarem oder einem geschützten Nistplatz. Kleine Löcher und Spalten bei Fenstern, Türen oder Fußböden reichen aus, um das...
-
Die Stinkwanze
In der 10. Staffel geht es um Krabbler in der Wohnung. Wenn es draußen kalt wird, kommen plötzlich allerlei ungebetene Gäste in die Wohnung: Marienkäfer, Mücken, Fliegen oder Wanzen. In den vergangenen Jahren ist vor allem die Marmorierte Baumwanze unangenehm aufgefallen. Man sollte nun ja nicht...
-
Die Lebensmittelmotte
In der 10. Staffel geht es um Krabbler in der Wohnung. Irgendetwas kleines Graues flattert in der Küche herum und Tage später zieht der Grieß so komische Fäden? Eindeutig ein Hinweis darauf, dass eine Lebensmittelmotte die Vorräte befallen bzw. dort ihre Eier abgelegt hat. Nun heißt es, den…
more -
Das Silberfischchen
In der 10. Staffel geht es um Krabbler in der Wohnung. Sie sehen aus, wie eine winzige Mischung aus silbrig schillerndem Fisch und Krebs mit langen Fühlern und tauchen plötzlich im Badezimmer oder in der Toilette auf: Silberfischchen. Dreht man das Licht auf, verschwinden sie blitzschnell in…
more -
Der Rothalsige Düsterkäfer
In der 9. Staffel geht es ums Leben im Holz. Im April 2019 machten die Forscher des Nationalpark Kalkalpen einen sensationellen Fund: Sie entdeckten den Rothalsigen Düsterkäfer, eine Urwald-Relikt-Art, die in der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie der EU unter prioritärem Schutz steht. Der Käfer, der...
-
Der Kreuzenzian-Ameisenbläuling
Dieser optisch eher unscheinbare und kleine Bläuling begeistert vor allem durch die hohe Komplexität seiner Lebensweise. Kaum eine Art zeigt besser, wie hoch die Ansprüche mancher Falter an ihren Lebensraum sind. Das Weibchen legt seine Eier fast ausschließlich auf den leider schon sehr seltenen...
-
Der Totenkopfschwärmer
Wie der Name schon vermuten lässt, hat der größte unter den europäischen Schwärmern ein paar furchteinflößende Eigenschaften. Davon ist die totenkopfähnliche Zeichnung auf der Brust nur eine. Die riesige Raupe ernährt sich von hochgiftigen Pflanzen wie der Tollkirsche. Der ebenfalls stattliche...
-
Der Schwalbenschwanz
Der Schwalbenschwanz zählt mit bis zu 8 Zentimeter Flügelspannweite zu den größten und zugleich schönsten Tagfaltern Österreichs. Seine perlweißen Eier legt er gerne in Gemüsebeete auf Fenchel, Dill, Karotte oder Petersilie. Die bunt gestreiften Raupen sind auffallend schön und wehren sich gegen...
-
Das Tagpfauenauge
Fast jeder hat schon einmal den blutroten Falter mit seinen vier großen, irisierenden Augenflecken bestaunt. Die besonders attraktive Tagfalterart war früher fast überall zu finden, doch der allgemeine Lebensraumverlust lässt die Anzahl der Falter vielerorts schwinden. In der 8. Staffel geht es…
more -
Das Wiener Nachtpfauenauge
In der 7. Staffel geht es um Insekten und Lichtverschmutzung. Der größte europäische Falter hat eine Flügelspannweite von 105 bis 160 Millimetern. Die Tiere leben in Südeuropa und Nordafrika, wenige Exemplare auch im Weinviertel, in Wien und östlich von Wien sowie im Süden der Alpen. Das erste...
-
Der Dungkäfer
In der 4. Staffel geht es um Insekten, deren Leben eng mit der Landwirtschaft verbunden ist. In dieser Folge erzählt der Biologe Tobias Schernhammer über den Mondhornkäfer, der zu den Dungkäfern gehört. Gestaltung: Sabine Nikolay | Das ist die 12. Folge der Serie „Was die Welt am Brummen hält“.…
more -
Der Kartoffelkäfer
In der 4. Staffel geht es um Insekten, deren Leben eng mit der Landwirtschaft verbunden ist. Die Landwirtschaft hat sich im Laufe der Zeit immer mehr spezialisiert und nur bestimmte Pflanzen gefördert. Weil sie für die Ernährung des Menschen grundlegend sind. Dazu gehören kohlehydratreiche…
more -
Der Wasserläufer
In der 3. Staffel geht es um Insekten, die am Wasser leben. In dieser Folge geht es um ein besonders leises Tier, den Wasserläufer. Er gehört zur Familie der Wanzen und besitzt die erstaunliche Fähigkeit, auf der Wasseroberfläche herumzuflitzen. Gestaltung: Sabine Nikolay | Das ist die 9. Folge…
more -
Die Gelse
In der 3. Staffel geht es um Insekten, die am Wasser leben. Sabine Nikolay hat unter hohem Körpereinsatz recherchiert und Erstaunliches herausgefunden: Wussten Sie, dass sich Gelsen von Pflanzennektar ernähren und daher wichtige Bestäuber sind? Wussten Sie, dass es ohne Gelsen bald keine…
more
About this show
Die Welt der Insekten ist noch nicht einmal vollständig entdeckt, und schon sterben pro Tag weltweit rund 100 Insektenarten aus. Im Ö1 Podcast „Was die Welt am Brummen hält“ widmen wir zahlreichen Insekten ein Portrait. Wir erzählen, wie faszinierend, aber auch wie wichtig sie für das Ökosystem sind. Jede Staffel handelt von einem anderen Thema. Die Serie ist auch im Ö1 Online-Archiv dauerhaft hörbar: oe1.orf.at/insektarium.
Hosted by
ORF/Ö1