Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick podcast artwork

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Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick

Der YouTube-Kanal Inside Wirtschaft präsentiert die wichtigsten Themen rund um Börse, Finanzen, Politik und Wirtschaft jetzt auch als Podcast. Journalist Manuel Koch spricht jede Woche mit Experten über die spannendsten Themen an den Märkten. Aktuelle Themen auch auf Instagram, Tik Tok (Boersenkoch) und LinkedIn.

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    #1569 Inside Wirtschaft - Robert Halver (Baader Bank): „Vorsprung durch Technik – da müssen wir wieder hinkommen“

    Die Krise erreicht jetzt auch die deutschen Premium-Autohersteller. Porsche und BMW reagieren mit massiven Sparprogrammen und tausenden Stellenstreichungen. Was steckt dahinter und welche Folgen hat das für die Branche und für Aktionäre? „Premium kostet eben auch mehr. Gleichzeitig ist das Auto nicht mehr das Statussymbol wie früher und wir konkurrieren mit deutlich günstigeren Produktionsstandorten weltweit. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Kosten konsequent in den Griff bekommen“, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die deutschen Autobauer bauen nach wie vor fantastische Autos. Aber Innovationen müssen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. 'Vorsprung durch Technik' war einmal das Markenzeichen der Branche. Genau dort müssen wir wieder hin. Erst wenn sich fundamental etwas verbessert, wird sich das auch nachhaltig in den Aktienkursen widerspiegeln.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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    #1568 Inside Wirtschaft - Jessica Schwarzer: „Luxus-Aktien stimmen noch – aber sie glänzen nicht mehr so wie früher“

    Luxus geht immer! Das war einmal. Die Branche schwächelt, vor allem an der Börse. Die Konzerne verdienen zwar noch immer viel Geld, aber die glänzende Story hat Kratzer bekommen, was bei Anlegern nicht gut ankommt. „Der große Wachstumsmotor China stottert. Die Nachfrage aus Asien ist längst nicht mehr so stark wie früher und das belastet die gesamte Luxusbranche“, so Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: „Die Unternehmen verdienen zwar nach wie vor sehr gut, aber es ist eben nicht mehr diese extreme Wachstumsgeschichte. Die Geschichte stimmt noch – aber sie glänzt nicht mehr so wie früher. Wer investiert ist, braucht jetzt vor allem Geduld.“ Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  3. 998

    #1567 Inside Wirtschaft - David Döbele: „Das Investmentbanking profitiert sogar von Krisenzeiten“

    Warum streichen DAX-Konzerne Tausende Jobs, während Investmentbanken Rekordgewinne schreiben? BMW baut 8.000 Stellen ab. Porsche streicht weitere 5.000 Jobs. Viele große Industrieunternehmen sparen, bauen Kapazitäten ab. Gleichzeitig meldet die Deutsche Bank überraschend starke Quartalszahlen und ihre Investmentbank erzielt ein Rekordergebnis. Wie kann es sein, dass Teile der Wirtschaft sparen müssen, während andere gerade besonders gut laufen? Und was bedeutet das für junge Menschen, die heute ihre Karriere planen? „Die Automobilindustrie steht gleich vor mehreren Transformationen: Elektromobilität, Digitalisierung, sinkende Nachfrage aus China sowie hohe Energie- und Personalkosten. Das setzt die Branche massiv unter Druck“, sagt der BWL-Influencer und Mitgründer von pumpkincareers David Döbele. Weiter erklärt er: „Im Investmentbanking und in der Unternehmensberatung gibt's eigentlich immer etwas zu tun. Läuft die Wirtschaft gut, geht es um Wachstum und Strategie. Läuft sie schlechter, stehen Restrukturierungen, Refinanzierungen oder Verkäufe von Unternehmen im Mittelpunkt. Das macht diese Bereiche deutlich anpassungsfähiger.“ Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  4. 997

    #1566 Inside Wirtschaft - Robert Halver (Baader Bank): „Es gibt keine Alternative zur Aktie“

    Der DAX hat gerade erst ein neues Rekordhoch erreicht – über der Marke von 26.000 Punkten. Aber wie nachhaltig sind diese Höchststände wirklich und was verraten die aktuellen Quartalszahlen der großen Konzerne wirklich über die Lage der Wirtschaft? „Wir werden Volatilität, also Kursschwankungen sehen, aber keinen Crash. Was muss denn noch passieren, dass die Aktienmärkte mal richtig nach unten durchsausen? Die Argumente dafür gibt es derzeit nicht“, so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Es gibt keine Alternative zur Aktie. Was wollen Sie denn machen? Die Unternehmen haben ihre Kostenstrukturen besser im Griff und die Berichtssaison zeigt insgesamt ordentliche Ergebnisse. Selbst wenn die Märkte mal zwei, drei oder fünf Prozent korrigieren, ist das kein Weltuntergang, sondern für viele Anleger eher wieder eine Kaufchance.“ Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  5. 996

    #1565 Inside Wirtschaft - Manuel Koch: „Hitzewellen kosten Deutschland Milliarden, aber diese Branchen profitieren“

    Hitze wird für Deutschland zu einem immer größeren wirtschaftlichen Risiko. Eine Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass allein die Hitzewelle Ende Juni rund 6,3 Milliarden Euro gekostet und die deutsche Wirtschaft belastet hat. „Bei Temperaturen über 35 Grad kann man Pi mal Daumen mit einer Belastung von etwa einer Milliarde Euro pro Tag rechnen", erklärt Manuel Koch. Besonders betroffen sind das verarbeitende Gewerbe, das Gesundheitswesen, der Handel, das Baugewerbe, die Logistik und die Energiebranche. Die Folgen: sinkende Produktivität, höhere Kühl- und Energiekosten sowie Probleme bei Transporten und Lieferketten. Für das Gesamtjahr könnten sich die Schäden laut der im Interview besprochenen Analyse auf bis zu 20 Milliarden Euro summieren. „Die Mitarbeiter sind einfach nicht so aufnahmefähig, nicht so produktiv. Bei hohen Temperaturen arbeiten die Menschen einfach langsamer, unkonzentrierter und brauchen häufiger Pausen." Welche Folgen der Klimawandel langfristig für den Wirtschaftsstandort Deutschland haben könnte und welche Unternehmen von notwendigen Investitionen in Kühlung, Klimaanlagen, Gebäudetechnik, Energieeffizienz und widerstandsfähige Infrastruktur profitieren könnten, erklärt Manuel Koch im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  6. 995

    #1564 Inside Wirtschaft - Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Rüstungsaktien waren zur Perfektion gepreist"

    Die Rüstungsaktien in Europa sind stark gefallen. Rheinmetall, Renk und Hensoldt mussten zuletzt deutliche Kursverluste hinnehmen. Ist das nur eine gesunde Korrektur nach dem großen Boom oder steckt mehr dahinter? „Die Titel waren ein Stück weit auch zur Perfektion gepreist", sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Man muss zwischen kurzfristigen Übertreibungen schauen, auf der Ober- wie auf der Unterseite. Und momentan ist die Stimmung eher im Keller. Also so gesehen kann man das auch durchaus als Chance betrachten." Im Interview geht es um die hohen Bewertungen der Rüstungskonzerne, die Auswirkungen der modernen Kriegsführung und die Frage, ob Drohnen, Luftabwehr und Raketen die Branche nachhaltig verändern. „Das verschiebt den Fokus natürlich weg von einer traditionellen Firma wie Rheinmetall hin zu Drohnenplayern." Gleichzeitig sind die Auftragsbücher vieler Rüstungskonzerne weiterhin gut gefüllt und Europa rüstet weiter auf. Welche Unternehmen im Bereich Drohnen, Radar und Abwehrsysteme für Anleger interessant sein könnten, warum Hensoldt besser abgeschnitten hat als Rheinmetall und ob der Kursrutsch bei Rheinmetall eine langfristige Einstiegschance bietet, erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  7. 994

    #1563 Inside Wirtschaft - Jens Chrzanowski (XTB): „Das Altersvorsorgedepot wird der Big Bang für die Börse“

    Das Altersvorsorgedepot soll ab 2027 kommen – und könnte nach Ansicht von Jens Chrzanowski die größte Reform für private Geldanlage seit Jahrzehnten werden. „Das ist dann, glaube ich, der Big Bang. Wir haben alle zwanzig, dreißig Jahre gewartet, dass die Politik den Kapitalmarkt stärker in die Altersvorsorge bringt“, sagt Jens Chrzanowski. Der XTB-Deutschlandchef weiter: „Mit Zuschüssen, Steuervorteilen und ohne Garantievorgaben haben Anleger die Chance auf deutlich bessere Renditen. Das wird noch einmal einen großen Schub geben, dass sich mehr Menschen mit der Börse beschäftigen.“ Außerdem spricht er über Payment for Order Flow, KI an den Börsen, spannende Aktien wie Hochtief sowie die Rolle von Finfluencern. Alle Details im Sommerinterview aus dem Berliner Regierungsviertel mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xtb.com

  8. 993

    #1562 Inside Wirtschaft - BörsenXperts: Wie vermeide ich Panik-Reaktionen an der Börse?

    Ein Börsencrash löst oft starke Reaktionen aus - viele wollen dann schnell raus aus ihren Investments. Aber wie vermeide ich Panik-Reaktionen an der Börse? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf unserer Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

  9. 992

    #1561 Inside Wirtschaft - Nicolas Saurenz (Feingold Research): „Bei Rüstungs- und KI-Aktien wird die Luft dünn“

    Die Aktienmärkte notieren weiterhin nahe ihrer Rekordstände – trotz der Eskalation im Iran und weiterer US-Angriffe. Warum ignorieren die Börsen die geopolitischen Risiken weitgehend? „Die Märkte neigen dazu, so was zu ignorieren, solange es nicht wirklich zum Worst Case kommt", sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Es droht wohl eher kein Unheil, wenn die USA nicht mehr in dem Maße eskalieren." Gleichzeitig ist der Ölpreis deutlich gestiegen. Für das zweite Börsenhalbjahr bleibt Saurenz grundsätzlich optimistisch, warnt aber vor hohen Erwartungen: „Wir rechnen da nicht mit exorbitanten Gewinnen, aber es kann trotzdem weiterhin positiv Richtung Jahresende gehen." Im Interview geht es außerdem um die gefallenen Rüstungsaktien, die hohen Bewertungen im Defense-Sektor, die Milliardeninvestitionen in KI und die Frage, ob Alphabet und Tesla noch überzeugen können. „Tesla ist, wenn man es fundamental betrachtet, kein besonders gutes Investment. Das war die Aktie fairerweise noch nie." Auch der fulminante Börsenstart von SpaceX und die Gefahr einer harten Landung werden thematisiert. Welche Aktien und Trends Anleger vor der Sommerpause im Depot überprüfen sollten und warum bei manchen KI- und Chip-Aktien die Euphorie zu groß sein könnte, erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  10. 991

    #1560 Inside Wirtschaft - Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Helium könnte knapp werden – Gold vor Ausbruch"

    Für die Produktion modernster KI-Chips wird Helium immer wichtiger – doch ausgerechnet dieser Rohstoff könnte knapp werden. Rund 30 Prozent des weltweiten Heliumangebots stammen aus Katar. Eine weitere Eskalation im Nahen Osten und eine mögliche Blockade der Straße von Hormus könnten deshalb zu einem Angebotsengpass führen. „Helium ist tatsächlich dieses Nebenprodukt der Erdgasförderung oder Verflüssigung von Erdgas und deswegen kann man auch keine strategischen Reserven anlegen", erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über die Bedeutung von Helium für die Chip-Industrie und die Frage, ob Anleger überhaupt in den Rohstoff investieren können: „Es gibt keinen Helium-ETF. Die beste Gelegenheit für Anleger wären wahrscheinlich Industriegase-Produzenten." Außerdem geht es um den Goldpreis, der sich trotz hoher Inflationserwartungen, steigender Anleiherenditen und höherer Ölpreise wieder erholt hat. „Vielleicht gerade weil jetzt keiner damit rechnet, könnte jetzt tatsächlich ein Ausbruch demnächst nahen." Wie sich die Eskalation im Nahen Osten auf Öl, Erdgas und weitere Rohstoffe auswirkt und welche Chancen Silber und Industriemetalle bieten könnten, erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com

  11. 990

    #1559 Inside Wirtschaft - Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Krise - der wichtigste Automarkt bricht weg"

    China war jahrelang der wichtigste Absatzmarkt für BMW, Mercedes und Volkswagen. Doch genau dort geraten die deutschen Autobauer immer stärker unter Druck. Chinesische Hersteller wie BYD und Xiaomi gewinnen Marktanteile, während die Verkäufe deutscher Fahrzeuge deutlich zurückgehen. Gleichzeitig wächst auch in Europa der Konkurrenzdruck. „Die entscheidende Frage ist jetzt, ob die deutschen Hersteller den Wandel zur Elektromobilität schnell genug schaffen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen“, so Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch. Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de.

  12. 989

    #1558 Inside Wirtschaft - Manuel Koch (Inside Wirtschaft): Immer mehr Millionäre in Deutschland - wegen der Finanzmärkte

    Die Vermögen weltweit sind 2025 so stark gestiegen wie seit Jahren nicht mehr. Auch in Deutschland wächst die Zahl der Millionäre. „In Deutschland gibt es inzwischen rund 2,6 Millionen Dollar-Millionäre. Das entspricht etwa 3,9 Prozent der erwachsenen Bevölkerung und ist ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Diese Gruppe besitzt rund 46 Prozent des gesamten privaten Vermögens in Deutschland", so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Vor allem die Entwicklung an den Finanzmärkten hat für deutliche Vermögenszuwächse gesorgt. Aktienmärkte haben sich sehr positiv entwickelt und gleichzeitig sind auch Sachwerte wie Immobilien vielerorts wieder im Wert gestiegen. Besonders stark war das Wachstum in Europa sowie im Nahen Osten und Afrika mit einem Vermögensplus von 17,5 Prozent. Im asiatisch-pazifischen Raum fiel das Wachstum mit knapp sechs Prozent deutlich geringer aus. Fast die Hälfte des weltweiten Vermögenszuwachses entfiel auf die USA, die weiterhin eine zentrale Rolle für die Entwicklung der globalen Vermögen spielen." Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  13. 988

    15xx Inside Wirtschaft - BörsenXperts: Angst, Gier, Herdentrieb - die Psychologie im Börsencrash

    Warum verkaufen Anglerinnen und Anleger immer dann, wenn sie es nicht sollten? Also zum Beispiel wenn die Kurse schon stark gefallen sind. Wir schauen auf Angst, Gier, Herdentrieb - die Psychologie im Börsencrash. Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf unserer Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

  14. 987

    #1556 Inside Wirtscchaft - Robert Halver (Baader): „Deutschland braucht eine Kernsanierung"

    Immer mehr deutsche Unternehmen verlagern Investitionen und Arbeitsplätze ins Ausland. Welche Folgen hat das für den Wirtschaftsstandort Deutschland? „Unser Industrie-Standort ist einfach nicht attraktiv. Ich liebe mein Land, aber es läuft eben nicht. Die Reformen kommen einfach nicht - das bisschen reicht nicht aus. Wir müssten ja Kernsanierung betreiben. Wir werden erst dann lernen, wenn der Karren so im Dreck steckt, dass gar nichts mehr geht. Es will ja keiner umsetzen. Was haben wir in Deutschland? Jeden Tag ein bisschen mehr Sozialismus", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Es gehen immer die Guten. Die nehmen die Ideen mit und werden in allen Ländern freundlich empfangen, weil sie da natürlich für Wirtschaftswachstum sorgen. Hier wird dann immer mehr Mittelmaß. Im Kopf muss sich die Mentalität wieder drehen. Leistung muss sich wieder lohnen. Warum sind die Ränder stärker? Weil nichts gemacht wird!" Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  15. 986

    #1555 Inside Wirtschaft - Sebastian Kieser (Saphir Club): „Statt in die Rolex lieber in Wissen investieren"

    Heute geht es um typische Fehler von Privatanlegern, den Umgang mit Risiken und worauf es beim langfristigen Vermögensaufbau wirklich ankommt. „Schon in der Schule bekommen wir nicht beigebracht, wie Finanzprodukte funktionieren. Wir sehen mangelnde Bildung und mangelnde Bereitschaft, sich damit zu beschäftigen. Für viele geht es ja heute ums Überleben statt Leben. Statt in die Rolex lieber in Wissen investieren und Seminare besuchen. Das bringt die meiste Rendite. Chancen ergeben sich immer wieder", sagt Sebastian Kieser. Der Börsenexperte und Gründer vom Saphir Club weiter: „Ich glaube nicht, dass die Hochhäuser in Frankfurt von unseren Kontogebühren entstehen. Aber ich glaube, dass wir in einer Welt leben, in der einfache Dinge kompliziert dargestellt werden. Es ist nicht gewollt, dass jemand finanziell unabhängig wird. Wir haben ein ganz klares Risikomanagement. Wir sind keine Zocker. Wir halten eine Position im Schnitt vier bis sechs Wochen. Das ist lang im Trading. Streuen ist wichtig und nicht zu viel Kapital auf einmal einsetzen. Mutig sein heißt aber auch, mutige Entscheidungen zu treffen." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://saphir-club.com

  16. 985

    #1554 Inside Wirtschaft - Robert Halver (Baader): „Wir sind die Fritten-Bude, Amerika ist das Feinschmecker-Restaurant"

    Die Hälfte des Jahres 2026 ist schon wieder rum - und damit auch die Hälfte des Börsenjahres. Wie ist es gelaufen - wer sind die Gewinner und Verlierer? Und was können Anleger jetzt daraus machen? „Aufgrund der Umstände, ist das okay. Wir haben verschiedene Probleme. Wir haben die Energiekrise, Inflationsbeschleunigung, eine konjunkturelle Lethargie - dafür haben wir uns einigermaßen gut geschlagen. Beim Steak würde man sagen, es ist schön durchwachsen. Es ist aber kein Filetsteak. Das haben die Amerikaner, weil die die Zukunft haben. Wir sind die Fritten-Bude in Deutschland, Amerika ist das Feinschmecker-Restaurant. Die Amerikaner wollen die Zukunft gewinnen und ziehen sehr viel Kapital an. Amerika ist der Aktienmarkt Nummer eins und wird es bleiben", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wir haben gehört, dass der Reformzug jetzt etwas Bewegung aufnimmt. Nur wir brauchen einen ICE, keinen Bummelzug. Und die Autobauer? Die kann man mit der Fußballnationalmannschaft vergleichen: der Lack ist ab. Der Funke will nicht überspringen. Die Vision muss wieder auferstehen." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  17. 984

    #1553 Inside Wirtschaft - Manuel Koch: „Vor allem der Staat investiert - Privatwirtschaft zurückhaltend"

    Deutschland steckt in einer Investitionskrise. Neue Prognosen zeigen, dass Unternehmen deutlich weniger investieren als notwendig wäre. Was das für Wachstum, Arbeitsplätze und den Standort Deutschland bedeutet? „Investitionen in Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge gelten als Grundlage für zukünftiges Wachstum. Genau diese Ausgaben entwickeln sich in Deutschland seit Jahren schwach. Viele Unternehmen halten sich mit größeren Investitionen zurück. Das erschwert die Modernisierung der Wirtschaft und bremst die Wettbewerbsfähigkeit. Für Anleger wird deshalb immer wichtiger, genau darauf zu achten, welche Unternehmen trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter in ihre Zukunft investieren", so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Vor allem der Staat investiert stärker. Zusätzliche Ausgaben für Verteidigung sorgen für Impulse bei der Industrie. Auch im Bausektor gibt es kurzfristig eine Erholung. Allerdings stammen viele dieser Investitionen aus öffentlichen Mitteln. Der private Sektor bleibt weiterhin sehr zurückhaltend." Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  18. 983

    #1552 Inside Wirtschaft - BörsenXperts: Börsencrashs und ihre Muster

    Wie entsteht ein Börsencrash? Und folgen sie einem bestimmten Muster? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf unserer Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

  19. 982

    #1551 Inside Wirtschaft - Patrick Antoniou (ICF Bank): „Wir haben noch einen Turbo umgelegt"

    Institutionelle Investoren gelten als besonders smart an den Finanzmärkten. Doch wie positionieren sich die großen Fondsmanager aktuell angesichts steigender Energiepreise, Inflationssorgen und neuer geopolitischer Risiken? „Wir sind nicht nur stark im Markt geblieben, sondern haben auch noch einen Turbo umgelegt. In den letzten Jahren waren wir ja eher defensiv unterwegs. Jetzt hat man eine erhöhte Bereitschaft in Aktien zu gehen. Aber nicht in irgendwelche Aktien", sagt Patrick Antoniou. Der Börsenhändler von der ICF Bank weiter: „Wir sehen eine Sektor-Rotation. Viele Tech-Kandidaten werden zum Teil verkauft und umgeschichtet in andere Werte. Es ist auch ein Risikomanagement." Welche Strategien sollten Anleger jetzt verfolgen? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  20. 981

    #1550 Inside Wirtschaft - Jessica Schwarzer: „Aktive ETFs sind gekommen, um zu bleiben"

    ETFs sind passiv und bilden stur einen Index ab? Das war einmal! Längst gibt es auch aktive ETFs. Was dahinter steckt? „Eigentlich kennen wir sie als Index-Verfolger, aber es gibt auch aktiv gemanagte ETFs. Das eine bildet also nur stur den Index ab, beim anderen gibt es eine Strategie, die aktiv von einem Fondsmanagement umgesetzt wird. Das ganze passiert im Mantel eines ETFs - ist also börsentäglich, transparent und kostengünstiger handelbar“, so Jessica Schwarzer. „Aktive ETFs sind gekommen, um zu bleiben! Wir sehen einen starken Trend. Es kommen immer mehr davon auf den Markt. Aber es macht ja auch Sinn, diesen ETF-Mantel zu nutzen. Viele aktive ETFs gibt es aber noch nicht so lange, um ihre Performance fair beurteilen zu können. Die aktiven ETFs sind auf jeden Fall ein bisschen teurer." Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  21. 980

    #1549 Inside Wirtschaft - Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „43 Mrd. Euro blockiert. Wartezeiten von bis zu 10 Jahren"

    Der Ausbau erneuerbarer Energien kommt vielerorts langsamer voran als geplant. Ein wichtiger Grund sind Engpässe bei den Stromnetzen. Dadurch liegen Milliarden-Investitionen auf Eis. „Das ist der Flaschenhals der Energiewende. Es werden zwar immer Windparks, Solaranlagen und Batteriespeicher gebaut, aber vielerorts fehlt es an der Netzkapazität. Deswegen können ganz viele Projekte nicht durchgeführt werden und es werden 43 Milliarden Euro blockiert", sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Diese Probleme sind seit Jahren bekannt. Der Ausbau und die Genehmigungsverfahren dauern sehr lange und es gibt über 850 Betreiber in Deutschland. Es gibt also zu viele Akteure, die das alles verlangsamen. Unternehmen berichten von Wartezeiten von bis zu zehn Jahren." Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  22. 979

    1548 Inside Wirtschaft - Stephan Frucht im Salon Schinkelplatz: „Berlin ohne Kultur ist wie Kuwait ohne Öl“

    Prof. Dr. Stephan Frucht ist Dirigent, Musiker, Kulturmanager und Leiter des Siemens Arts Program. Er bewegt sich ebenso selbstverständlich in Konzertsälen wie in Vorstandsetagen und gilt als einer der wichtigsten Brückenbauer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Deutschland. Im Salon Schinkelplatz spricht Gastgeber Manuel Koch mit ihm über die Frage: Wie viel Kultur können und müssen wir uns leisten? Frucht macht dabei früh deutlich: „Welche Gesellschaft können wir uns denn vorstellen ohne Kunst und Kultur?“ Für ihn geht es nicht nur um Budgets und Subventionen, sondern um die geistigen Grundlagen einer offenen Gesellschaft. Dabei verteidigt er die kulturelle Vielfalt Deutschlands: „Die Frage ist nicht, ob wir uns Kultur leisten können, sondern ob wir sie wollen.“ Besonders deutlich wird er mit Blick auf Berlin: „Berlin ohne Kultur ist wie Kuwait ohne Öl.“ Kultur sei neben Wissenschaft unsere wichtigste Ressource. Auch über Bildung und Nachwuchsförderung spricht Frucht ausführlich. Er ist überzeugt: „Das Beste, was man tun kann, ist, Kindern einen Zugang zu ästhetischer Bildung zu verschaffen.“ Musik und Kunst würden Menschen prägen, Disziplin fördern und neue Perspektiven eröffnen. Deshalb fragt er bei Bewerbungen sogar nach der Kindheit: „Warum haben die Leute die ersten zwanzig Jahre ihres Lebens verschwiegen?“ Besonders eindringlich wird das Gespräch beim Blick auf die Situation vieler Künstler. Das durchschnittliche Jahreseinkommen liege laut Studien bei nur rund 12.000 Euro. Gleichzeitig fordert Frucht mehr Eigeninitiative: „Künstler sind Unternehmer. Man muss sich um alles kümmern – auch um die eigene Marke.“ Auch die Rolle von Künstlicher Intelligenz, privater Kulturförderung und die Verantwortung großer Unternehmen werden diskutiert. Frucht sieht Kultur nicht als Luxus, sondern als Investition in Kreativität und gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Wenn man Kunst und Kultur kappt, kappt man auch die kreative Ader, die eine Gesellschaft am Leben erhält.“ Der gesamte Talk von Salon-Gastgeber Manuel Koch und mehr Infos zum Salon Schinkelplatz auf https://www.salon-schinkelplatz.de Wir danken dem Siemens Arts Program: https://www.siemens.com/de-de/company/about/partnerships/arts-program/ Echte Werte: Der Salon Schinkelplatz wird unterstützt von https://www.proaurum.de Manuel Koch wurde eingekleidet von https://brummer-berlin.de

  23. 978

    #1547 Inside Wirtscchaft - Patrick Antoniou (ICF Bank): „SpaceX, OpenAI und Anthropic sind kein One-Hit--Wonder"

    Ein Stück Börsengeschichte: der Börsengang von SpaceX am 12. Juni an der Nasdaq. Auch im Anschluss ist die Aktie schnell von den 135 Dollar bei der Ausgabe auf über 200 Dollar gestiegen. Ein voller Erfolg oder gibt es da doch einige Haken - denn noch macht das Unternehmen Milliarden-Verluste? „Der IPO an sich ein großer Erfolg. Da wurden 75 Milliarden Dollar eingesammelt. Mit einem sehr kleinen Anteil der Aktien. Das heißt wir haben aber auch eine unheimlich hohe Bewertung des Unternehmens an sich. Das hat dann auch Elon Musk zum wirklich reichsten Mann der Welt gemacht - die Maßstäbe kann man sich gar nicht mehr vorstellen", sagt Patrick Antoniou. Der Börsenhändler von der ICF Bank weiter: „Die, die zum IPO einsteigen konnten, sind ganz klar auf der Gewinnerseite gewesen. Wir als Händler sind auch gespannt, wo sich das ganze über Wochen jetzt hin entwickeln wird. Die Frage ist, wie viele Anleger jetzt mit Perspektive in der Aktie bleiben. Wir haben hier aber ein Unternehmen mit einer Bewertung von zwei bis drei Billionen und auf der anderen Seite Milliardenverluste. Es wird auch spannend, wenn Anthropic und OpenAi an die Börse gehen - dann haben wir eine Trilogie. Das werden Werte, die auch maßgebend den Index beeinflussen werden." Welche Strategien sollten Anleger jetzt verfolgen? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  24. 977

    #1546 Inside Wirtschaft - Robert Halver: „Wenn die Politik den Weg nicht freimacht, sind Wohlstand und Perspektive weg"

    Die deutsche Wirtschaft kommt nicht richtig in Schwung. Gleichzeitig bleibt die Inflation erhöht und die Bundesregierung diskutiert weitreichende Reformen im Sozialstaat. Was bedeutet das für Wachstum, Unternehmen und Arbeitnehmer? „Nullwachstum ist schon schlimm, aber Rezession wäre noch schlimmer, weil damit auch die Volkswirtschaft keine Erträge bietet, um zu investieren. Dann ist der Wohlstand sofort gefährdet", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wir sehen das an Freisetzungen von Facharbeitern, die lange Jahre gesucht wurden. Wir sind ja schon das Land der Malocher und des Leitungsprinzips gewesen. All das, was uns groß gemacht hat. Aber wenn die Politik den Weg nicht freimacht, dann sind Wohlstand und Perspektive weg. Dann zahlt man irgendwann politische Preise." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  25. 976

    #1545 Inside Wirtschaft - Michael Blumenroth: „Geld ging von Gold in Tech & sollte bald wieder in Gold gehen"

    Kommt ein stabiler Frieden im Nahen Osten? Fast 40 Mal hatte US-Präsident Trump zuvor angekündigt, dass man kurz vor einer Lösung stehe. Jetzt am Montag gab es einen scheinbaren Deal. Auch die Rohstoffmärkte reagierten: Der Ölpreis sank deutlich und der Goldpreis stieg. Wird jetzt mit einem dauerhaften Frieden alles gut? „Es ist tendenziell noch ein bisschen zu früh, die Freuden-Fanfare zu blasen. Es gibt Ankündigungen, aber noch keine Beweise auf dem Tisch. Das wichtigste wäre jetzt, dass keine Raketen mehr hin- und herfliegen. Das zweiwichtigste, dass die Straße von Hormus geöffnet wird. Bei den Punkten, die bis jetzt an die Öffentlichkeit gedrungen sind, gibt es Fallstricke. Beide Seiten haben aber an einer Deeskalation Interesse", erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank weiter: „Brent-Öl ist tatsächlich auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang April. Wenn man sich die Preise für die nächsten Monate anschaut, sind die aber auch nur in homöopathischen Dosen geringer. Also die Märkte rechnen jetzt nicht unbedingt damit, dass der Ölpreis Richtung 70 Dollar je Barrel fällt. Zudem wird zum 1. Juli in Deutschland der Tankrabatt auslaufen. Das heißt es müssten 17 Cent dazu kommen. Aber die Höchstpreise bei 2,25 Euro für Super sollten wir nicht mehr sehen. Vielleicht zwei Euro pro Liter. Und zu Gold: Da ist viel Geld aus Gold in Tech-Aktien aus den USA geflossen. Das ist ein Trend, der sich mittelfristig umkehren sollte. Der Goldpreis sollte jetzt wieder nach oben schauen." Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com Das Interview wurde am 16.6.2026 geführt.

  26. 975

    #1544 Inside Wirtschaft - BörsenXperts: Was ist ein Börsencrash? Und was nicht?

    Sobald die Börsen mal stärker fallen, ist ein Begriff schnell zu hören: Börsencrash! Aber was ist eigentlich ein Börsencrash? Und was nicht? Henning Hünerbein erklärt euch alle Details. Mehr Börsenwissen für Einsteiger und Fortgeschrittene, weitere Videos und Podcasts findet ihr nur einen Klick entfernt auf unserer Webseite: https://boersenplatz.berlin. Wenn du kein Video mehr verpassen willst, abonniere unbedingt den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/. Dort findest du alle Videos nach Staffeln gebündelt.

  27. 974

    #1543 Inside Wirtschaft - Jessica Schwarzer: „Das Altersvorsorgedepot mit ETFs wird einen echten Rendite-Turbo zünden"

    Die Deutschen sind kein Volk von Aktionären. Das könnte sich aber vielleicht bald ändern: Das Altersvorsorgedepot kommt zum 1.1.2027! Was dahinter steckt, für wen es sich lohnt und für wen nicht? „Endlich Aktien für die Altersvorsorge und dann auch noch staatlich gefördert. Jetzt kommt ein richtiges Altersvorsorgedepot mit ETFs - das wird echt einen Rendite-Turbo zünden“, so Jessica Schwarzer. „Es ist ein separates Depot, das ich bei meiner Bank oder meinem Broker eröffnen kann. Die sind gerade alle in den Startlöchern und arbeiten an Produkten. Es wird ein Basis-Modell und noch andere Modelle geben. Ich kann da bis zu 1.800 Euro im Jahr einzahlen, die dann mit etwa 540 Euro gefördert werden. Wenn ich ein Kind habe, kommen noch einmal 300 Euro pro Jahr dazu. Das lohnt sich richtig. Da werden vernünftige Renten bei rauskommen. Ich komme aber erst an das Geld, wenn ich ein gewisses Alter erreicht habe. Mitmachen dürfen alle - auch Freiberufler und Selbständige." Kritik gibt es aber an den Kosten! Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  28. 973

    #1542 Inside Wirtschaft - Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „SpaceX-IPO ist bereits jetzt ein Stück Börsengeschichte"

    SpaceX ist am Freitag in New York an die Börse gegangen – und der Start an der Nasdaq hätte kaum spektakulärer laufen können. Das Unternehmen wurde auf einen Schlag über zwei Billionen Dollar wert. „Die Aktie war zu einem Kurs von 135 Dollar ausgegeben worden. Den ersten Handelstag schloss die Aktie dann am Freitag mit einem Plus von 19 Prozent bei rund 161 Dollar ab. Zwischenzeitlich lag sie sogar bei 176 Dollar", sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Der größte Gewinner? Elon Musk. Durch seinen Anteil von rund 40 Prozent an SpaceX ist sein Vermögen weiter explodiert. Damit wird er zum ersten Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Billion Dollar – zumindest auf dem Papier. Der Börsengang brachte SpaceX außerdem 75 Milliarden Dollar ein. Fest steht: Der SpaceX-Börsengang ist bereits jetzt ein Stück Börsengeschichte." Alle Details im Video von der New York Stock Exchange und auf https://inside-wirtschaft.de

  29. 972

    #1541 Inside Wirtschaft - Peter Tuchman (Einstein of Wall Street): "Technologies caused the real change"

    Peter Tuchman has spent more than 41 years on the floor of the New York Stock Exchange. Today, the Einstein of Wall Street is a true Wall Street star, with 1.2 million followers on Instagram. But what has changed? "Technology caused the real change. There used to be 7,000 people on the floor. Once we got the first computer, there was no longer a need for so many people. But we are still the last human-based marketplace," says Peter Tuchman. All details about the stock market rollercoaster in the interview with Inside Wirtschaft's Manuel Koch from the New York Stock Exchange on Wall Street and on https://inside-wirtschaft.de

  30. 971

    #1540 Inside Wirtschaft - Robin Binder (NAO): „Immer mehr Privatanleger setzen auch auf vorbörsliche Investitionen"

    Der Börsengang von SpaceX steht morgen an der Nasdaq vor der Tür. Für Anleger wird es schwierig, gleich zum Börsengang etwas vom Kuchen abzubekommen. Zudem gehen oft auch nicht alle interessanten Unternehmen an die Börse. „Es ist relativ schwierig. Gerade SpaceX setzt sehr auf institutionelle Investoren. Indirekt wirst du zwar früher oder später auch über deine passiven Investments wie ETFs investiert sein, aber immer mehr Privatanleger setzen auch auf vorbörsliche Investitionen - also auf Private Equity", sagt Robin Binder. Der Geschäftsführer von NAO Co-Investment weiter: „Wenn du dir Unternehmen mit über 100 Millionen Jahresumsatz anschaust, siehst du, dass über 90 Prozent dieser Unternehmen gar nicht an der Börse sind. Die ganzen Mittelständler - auch riesengroße Konzerne - sind gar nicht an der Börse. Ein typischer Anleger hat seine ETFs, Einzelkaktien und noch eine Anlage zusätzlich und möchte dann noch breiter diversifizieren. Wir haben Partnerschaften mit 18 Assetmanagern - das breiteste Angebot von Private Market-Fonds in Europa und bekommen Zugang zu deren Strategien. Über die NAO-App suchst du dir dann ein Investment aus." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://www.investnao.com

  31. 970

    #1539 Inside Wirtschaft - Marco Dörr (Schneider & Kollegen): „Ich arbeite mit dem wertvollsten Rohstoff der Welt"

    Größere Vermögenswerte konzentriert auf kleinstem Raum bündeln - das können Diamanten als langfristige Sachwert-Investments. „Der Schmuck ist eigentlich die unterste Schiene in der Diamant-Branche bevor es in die Industrie reingeht. Das heißt die seltenen, wertvollen Diamanten, die den Gesamtmarkt ausmachen, von denen wissen die wenigsten. Die meisten Menschen kennen auch nur weiße Diamanten. Sie wissen nichts von farbigen Diamanten", sagt Marco Dörr. Der Geschäftsführer von Schneider & Kollegen ist selbst Sachverständiger für Diamanten und Mitglied in der World Federation of Diamond Bourses sowie im Diamantenkring: „Aktuell gibt es keinen Diamanthändler, der einen roten Diamanten verkauft. Er ist so selten und wertvoll, dass ihn jeder haben will. Dieser Diamant hat in den letzten 20 Jahren eine Performance von 1400 Prozent hingelegt. Gewinne und Erlöse sind bei Diamanten nach dem ersten Jahr steuerfrei." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://schneider-kollegen.net

  32. 969

    #1538 Inside Wirtschaft - Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „So habt ihr die New York Stock Exchange noch nie gesehen"

    Die New York Stock Exchange ist das Finanzherz der Welt an der weltberühmten Wall Street. Aufs Parkett kommt aber kaum einer und hinter die Kulissen kann fast niemand schauen. Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch - der 2011 bis 2014 täglich live fürs deutsche Fernsehen vom Parkett der NYSE berichtet hat - nimmt euch mit. Alle Details im Video und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

  33. 968

    #1537 Inside Wirtschaft - Robert Halver (Baader Bank): „Normalsterbliche Anleger kommen beim IPO gar nicht an Stücke"

    Zwischen Nahost-Sorgen und KI-Hype: Während die US-Börsen auf Rekordhöhen tendieren und der Dow Jones mittlerweile über 50.000 Punkte erreicht hat, wird es für den Dax wohl problematisch, die Marke von 25.000 Punkten zu halten. Wo stehen die Märkte aktuell? „Es ist nicht so schlimm wie bei den früheren Ölkrisen Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre oder auch 1973/74, weil die Märkte heute schon ausgewogener sind. Man muss auch unterscheiden zwischen dem, was medial dramatisch übertrieben wird", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank zu den geplanten Börsengängen von OpenAI oder SpaceX: „Die normalsterblichen Anleger kommen beim Börsengang gar nicht an Stücke. Das Thema ist faszinierend, aber es gibt auch die bösen Zungen. Raumfahrt und KI sind Zukunftsthemen. Man kann ja anschließend entscheiden, ob man einsteigt oder nicht." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  34. 967

    #1536 Inside Wirtschaft - Jessica Schwarzer: „Klumpenrisiko: 10 Unternehmen machen 40 Prozent des S&P 500 aus"

    Die New York Stock Exchange ist das Finanzherz der Welt und der S&P 500 einer der wichtigsten US-Aktienindizes. Wer also einen ETF auf diesen Index kauft, investiert in die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen. Ist das aber automatisch auch eine gute Risikostreuung? „500 Unternehmen klingt erst einmal wahnsinnig viel, aber wenn man mal genau hinschaut, machen die zehn größten Positionen etwa 40 Prozent des Index aus und stehen für 80 Prozent des Kurzpluses. Das heißt die anderen 490 machen des Rest aus. Das ist natürlich schon ein gewisses Klumpenrisiko. Und allein Nvidia macht acht Prozent Anteil aus. Man muss da schon genauer hinschauen", sagt Jessica Schwarzer an der Wall Street. „Man setzt auf den ganzen amerikanischen Aktienmarkt, aber das Tech-Übergewicht ist schon massiv. Amazon wird ja dabei nicht mal als Tech-Unternehmen gezählt." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de

  35. 966

    #1535 Inside Wirtschaft - Peter Csaszar (Allianz): „Minimierung von finanziellen und rechtlichen Risiken"

    Wie profitieren Unternehmen mit Sitz in Deutschland von der internationalen Ausrichtung der Allianz? „Deutsche Unternehmen mit Firmensitz auch im Ausland und Muttergesellschaften beruhen sich darauf, dass wir als Allianz internationale Deckungskonzepte anbieten können", sagt Peter Csaszar. Der Inhaber einer Allianz-Agentur in Berlin und Frankfurt weiter: „Nehmen wir mal das Beispiel eines Maschinenbau-Unternehmens: Das installiert weltweit zahlreiche Anlagen. Dafür haben wir einen speziellen Sach-Versicherungsbereich. Hier geht es nicht nur um die Absicherung der Produkthaftung, sondern auch um Schäden in gewissen Rechtsgebieten und die Minimierung von finanziellen und rechtlichen Risiken." Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und auf https://vertretung.allianz.de/peter.csaszar

  36. 965

    #1534 Inside Wirtschaft - BörsenXperts: Wie sicher ist dein Wertpapierdepot – und was passiert bei einer Insolvenz?

    Wenn ihr euer Geld anlegt, stellt sich früher oder später eine ganz zentrale Frage: Was passiert eigentlich, wenn meine Bank oder mein Broker pleitegeht? Ist mein Geld dann weg – oder gibt es Schutzmechanismen? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/

  37. 964

    #1533 Inside Wirtschaft - Chris Pampel (Deutsches Edelstein Kontor): „Sachwerte außerhalb des Finanzsystems"

    Von Afrika bis zur Wall Street: Edelsteine gewinnen deutlich an Bedeutung. „Die aktuellen Rahmenbedingungen mit steigenden Inflationsraten, geopolitischen Unsicherheiten, politischer Instabilität weltweit führen dazu, dass Anleger nach einem sicheren Hafen suchen, um das Portfolio zu ergänzen. Wir wollen in diesen intransparenten Markt Transparenz reinbekommen und Anlegern mobile Sachwerte außerhalb des Finanzsystems anbieten", so Chris Pampel. Der Edelsteinexperte vom Deutschen Edelstein Kontor weiter: „Wir haben gerade Behörden, Minen und Partner in Mosambik besucht. Das wird in dieser Zeit immer wichtiger, den Draht zu den Quellen zu haben, damit dem Anleger auch wirklich Sicherheit geboten werden kann, wenn es um nachhaltig abgebaute Edelsteine geht." Eine große Nachfrage gibt es auch nach Fonds in diesem Bereich - auch das ist bald möglich. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange an der Wall Street und auf https://www.deutsches-edelstein-kontor.de

  38. 963

    #1532 Inside Wirtschaft - Robert Halver (Baader): „Stablecoins - wir sind einsehbar wie die eingeweckten Birnen im Glas"

    Die Finanzwelt steht vor einem gewaltigen Umbruch. Digitale Währungen, sogenannte Stablecoins, könnten künftig den internationalen Zahlungsverkehr und sogar die Machtverhältnisse zwischen den USA und Europa verändern. „Stablecoins sind virtuelle Zahlungsmittel, die auf der Blockchain funktionieren. Mit dem Unterschied: Sie haben eine Sicherheit. Damit kann man den Zahlungsverkehr revolutionieren. Warum sollte man dann noch herkömmliche Zahlungssysteme von Banken nutzen?", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wenn der Zahlungsverkehr sehr stark über den US-Dollar funktioniert, dann verlieren wir auch Einfluss als Währung. Da müssen wir mithalten. Wir sind immer zu langsam und fragen, ob die Sicherheit gewährleistet ist. Wir fangen immer mit der Empörung an, die Chancen stehen wir aber nicht. Ab und zu muss man sich aber auch in den Hintern treten. Wir sind einsehbar wie die eingeweckten Birnen im Glas." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  39. 962

    #1531 Inside Wirtschaft - Andreas Stark (TradingFreaks): „KI-Tools - sehr viel Meinung, recht wenig Ahnung"

    KI- und Tech-Aktien sind natürlich ganz wichtige Themen an der New York Stock Exchange. Läuft da eine gesunde Rally oder wird bald eine Blase platzen? „Wir haben aktuell sehr hohe Bewertungen. Im Vergleich zur Dotcom-Bubble verdienen die Unternehmen aber auch wirklich Geld. Google und Meta haben ja auch das Werbegeschäft - da kommen jedes Jahr Milliarden für die Investitionen rein. Ich gehe nicht von einer Blase aus”, sagt Andreas Stark von den TradingFreaks. Kommen jetzt trotz der hohen Inflation bald enorme Zinssenkungen und damit eine neue Rally? Und wie wichtig ist das Nutzen von KI-Tools fürs eigene Trading? Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange und auf https://tradingfreaks.com

  40. 961

    #1530 Inside Wirtschaft - Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG): „Diese Signale nutze ich als Profi-Trader"

    Welche Signale nutzen professionelle Trader an der Börse wirklich? „Trader reduzieren Komplexität. Am Desk interessieren uns im Kern nur drei Dinge: Trend, Momentum und Volatilität. Ich arbeite typischerweise bei der Chartanalyse mit dem Wochenchart für die Trendrichtung, dem Tageschart für das Timing, dem Relative Strength Index (RSI) für das Momentum, dem Moving Average Convergence Divergence (MACD) für die Trendbeschleunigung und den Bollinger Bänder für die Volatilität. Und ergänzend auf Makroebene die Marktpsychologie über den Fear and Greed Index", sagt der Senior Börsenhändler und Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG). Wie funktioniert das? Alle Details erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und mehr Infos auf https://inside-wirtschaft.de Interview vom 30. März 2026: https://inside-wirtschaft.de/2026/03/30/oechsner-11/ Interview vom 26. Februar 2026: https://inside-wirtschaft.de/2026/02/26/oechsner-10/

  41. 960

    #1529 Inside Wirtschaft - Manuel Koch (Inside Wirtschaft): „Digitale Identität - die EUDI-Wallet kommt in Deutschland"

    Ein neues Gesetz zur digitalen Identität soll Deutschland moderner machen. Die EUDI-Wallet soll Behördengänge vereinfachen, Zeit sparen und Millionen Bürger digital vernetzen. Doch wie groß sind die Chancen und welche Risiken gibt es? „Die EUDI-Wallet ist eine digitale Brieftasche auf dem Smartphone. Dort können Bürger künftig wichtige Nachweise wie Personalausweis, Führerschein oder andere Dokumente sicher speichern und digital verwenden. Die Bundesregierung sieht darin eines der wichtigsten Digitalprojekte der kommenden Jahre. Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis. Denkbar sind Anwendungen bei Banken, Versicherungen, im Gesundheitswesen oder sogar bei Alterskontrollen auf Social-Media-Plattformen", so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Die Wallet wird nicht als komplett neues System aufgebaut, sondern ergänzt bestehende Plattformen wie die Bund-ID oder Verwaltungsportale. Viele Menschen haben die Onlinefunktion ihres Personalausweises aber bisher gar nicht aktiviert oder kennen ihre PIN nicht mehr. Außerdem gibt es Kritik an den langen Umsetzungsfristen für Behörden und Ängste, ob das System wirklich sicher ist." Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  42. 959

    #1528 Inside Wirtschaft - Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk: „Deutschland wird nie unabhängig sein"

    US-Präsident Donald Trump war gerade erst zu Besuch im China. Dabei wurde eines klar: China denkt in Dekaden, sichert sich Rohstoffe und Trump denkt eher in kurzfristigen Schlagzeilen. Doch die Volksrepublik geht schrittweise in Handel, Technologie und Klimapolitik auf die Überholspur. „China denkt in Dekaden. Wahlen sind dort kein großes Problem, aber Donald Trump muss bei sich immer auf die Zwischenwahlen schauen. China schaut aber auf die lange Sicht und das ist sehr intelligent umgesetzt. So etwas vermisse ich bei uns in Deutschland und Europa. Da muss man aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. China möchte die Weltwirtschaftsmacht Nummer eins werden. Am Ball bleiben müssen wir auf jeden Fall. Aber auch die EU ist aufgewacht, z.B. durch das Mercosur-Abkommen. Aber es wird leider nicht möglich sein, dass Deutschland unabhängig wird. Es wird nicht reichen für unsere Industrie. Man müsste als EU als eine Nachfrage-Macht auftreten", erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über Kaffee: „Bei Kaffee hatten wir hohe Preise, weil es z.B. Miss-Ernsten in Brasilien gab. Jetzt haben wir wieder ein größeres Angebot und eine bessere Ernte gesehen. Jetzt ist das Problem, dass der Kaffee per Termin verkauft wird. Aber vielleicht werden sich die niedrigeren Preise mittelfristig niederschlagen." Alle Details - auch zu Gold, Silber und Öl - gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com Das Interview wurde am 19.5.2026 geführt.

  43. 958

    #1527 Inside Wirtscchaft - Robert Halver (Baader Bank): „Inflation ist unser nationales Trauma"

    Der Iran-Krieg hält die Märkte weiter im Bann. Die Inflation ist jetzt auf drei Prozent gestiegen, weshalb Experten davon ausgehen, dass die Europäische Zentralbank im Juni den Leitzins anheben wird. „Das triggert ärgste Befürchtungen. Inflation ist unser nationales Trauma mit einer Historie von zwei großen Geldentwertungen. Ich finde es aber immer noch verhalten. So wie eine Schwalbe keinen Sommer macht, macht eine Nebelkrähe keinen Winter. Wenn die EZB die Zinsen erhöht, so schlimm ist das jetzt auch nicht. Ich sehe keine Panik. Das wird den Dax nicht großartig belasten", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Die Amerikaner und Chinesen scheren sich nicht um uns. Wenn die Europäer nicht endlich aufwachen, werden wir verspeist." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  44. 957

    #1526 Inside Wirtschaft - BörsenXperts: Insiderhandel und Marktmanipulation – wann wird der Markt unfair?

    Die Börse lebt davon, dass alle Teilnehmer unter den gleichen Bedingungen handeln. Gleiche Informationen, gleiche Regeln, gleiche Chancen. Aber was passiert, wenn genau das nicht mehr gegeben ist? Wenn einzelne mehr wissen als andere – oder bewusst versuchen, Preise zu beeinflussen? Henning Hünerbein von den BörsenXperts erklärt euch alle Details. Mehr Infos, Videos und den Podcast findet ihr auch auf der Webseite: https://boersenplatz.berlin, YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@BörsenXperts/

  45. 956

    #1525 Inside Wirtschaft - Jessica Schwarzer: „Das beste Jahr brachte 84,1 Prozent"

    Die Deutschen sind kein Volk leidenschaftlicher Aktionäre. Viele Sparerinnen und Sparen scheuen die Kursschwankungen, die wir in den vergangenen Wochen und Monaten ja auch recht stark waren. Und sie haben Angst vor möglichen Verlusten. Zu Unrecht? „Es gibt viele Anleger, die sich schon eine blutige Nase an der Börse geholt haben. Wir erinnern uns an den Börsengang der Telekom. Die Volksaktie war eben keine sichere Sache. Es gibt immer wieder Crashs - das lässt sich nicht verhindern. Aber viele schauen sich das Ganze eben nicht langfristig an. Wenn man bestimmte Regeln einhält, kann man die Risiken in den Griff kriegen“, so Jessica Schwarzer. „Aktien bringen langfristig Renditen von sechs bis acht Prozent. Die Rücksetzer sollte man eher als Chance sehen und zukaufen. Langfristig sparen stabilisiert die Rendite. Das beste Jahr, das man bisher erwischen konnte, brachte 84,1 Prozent. Das Mittel ist 11,2 Prozent." Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  46. 955

    #1524 Inside Wirtschaft - Robert Halver: „Merz-Regierung ein Jahr im Amt. Note sechs, weil es keine sieben gibt?"

    Ein Jahr nach Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seiner Bundesregierung richtet sich der Blick der Märkte auf Deutschland. Wie schätzen internationale Investoren die Lage ein? „Der Aktienmarkt wird sehr positiv gesehen, weil Unternehmen weltweit tätig sind und nicht auf den deutschen Standort angewiesen sind. Viele große Konzerne fahren hier runter und bauen woanders auf", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Und bezogen auf die Reformbewegungen. Was soll man sagen? Welche Note soll man geben? Eine sechs, weil es keine sieben gibt? Die Reformen müssen kommen, weil alle anderen Länder die Reformen machen und damit wettbewerbsfähiger sind als wir. Wenn knapp 10.000 Arbeitsplätze jeden Monat abgebaut werden - und zwar Facharbeiter -, müssen wir da ran. Der Staatshaushalt, diese fette Henne, die muss geschlachtet werden. Jedes Jahr Rekordeinnahmen und dann immer mehr auszugeben. Schulden als Sondervermögen zu machen und die nicht zielgerichtet zu investieren. Die Bürokratie... das funktioniert einfach nicht!" Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  47. 954

    #1523 Inside Wirtschaft - Manuel Koch: „Wer in solchen Situationen investiert, hat eine Rendite von 18%"

    Starke Kursschwankungen haben viele Anleger zuletzt verunsichert. Doch genau in diesen Phasen könnten die größten Chancen liegen. „In schwierigen Marktphasen haben Anleger Angst - und zwar Angst vor Verlusten. Viele verkaufen dann einfach. Das sollte man nicht machen. Besser ist es abzuwarten und zu gucken, wie sich die Situation entwickelt. Noch besser: Antizyklisch denken. Also in schlechten Marktphasen überlegen, ob es Kaufchancen sind. Wer in solchen Situationen investiert hat und zwölf Monate im Markt blieb, hat eine Rendite von 18 Prozent erreicht. Das ist sehr ordentlich!", so Manuel Koch. Der Inside Wirtschaft-Chefredakteur weiter: „Umso mehr Stress und Unsicherheiten da waren, desto mehr Chancen gab es. Das prägendste war zuletzt wohl die Corona-.Phase, wo wir eine schnelle Erholung sahen." Alle Details im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

  48. 953

    #1522 Inside Wirtschaft - Dr. Rolf Müller (fintegra): „Wie ein Turbo für den Vermögensaufbau"

    Steuerliche Prozesse rund um das Vermögen nicht mehr kompliziert manuell organisieren, sondern zeitgemäß durch eine systematische digitale Infrastruktur. Wie das funktioniert? „Die vermögensverwaltende GmbH ist in den letzten Jahren unheimlich prominent geworden. Sie kann richtig strukturiert und angewendet wie ein Turbo für den Vermögensaufbau wirken. Steuern sind der größte Kostenfaktor beim Vermögensaufbau und die kann man deutlich reduzieren”, so Dr. Rolf Müller. Der Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Gründer von fintegra weiter: „Man braucht einen gewissen Mindestanlagebetrag so ab 250.000 Euro, mit dem Sie dauerhaft arbeiten können. Bei richtiger Anlage sind Gewinne nahezu vollständig steuerfrei wie Gewinne aus Aktien. Alles kann automatisiert auf Knopfdruck abgebildet werden." Alle Details vom TaxTech-Unternehmen aus Nürnberg im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://fintegra.de

  49. 952

    #1521 Inside Wirtschaft - Alexander Köhne (pro aurum): „Deutsche Goldreserven verkaufen? Nur bei extremen Krisen"

    Gold und Silber: Welche Faktoren spielen bei den Edelmetallen aktuell eine Rolle? Wer kauft Gold und was passiert bei den Zentralbanken? „Zu Beginn des Iran-Kriegs ist der Goldpreis erst einmal gefallen. Das widerspricht sich vielleicht. In solchen Tagen fallen aber meist alle Assets. Ein großer Teil des Rücksetzers wurde aber wieder aufgeholt. Mittel- und langfristig ist Gold aber die Risikowährung der Welt. 43 Prozent der Zentralbanken planen in den nächsten drei bis fünf Jahren Zukäufe. Die agieren strategisch. Die nutzen Rückgänge wie jetzt gerade oder kaufen sukzessive unabhängig vom Marktrauschen. Man sieht weiterhin viele Zentralbanken auf der Käuferseite. Es gab aber auch zwei große Zentralbanken, die verkauft haben. Das waren Russland und türkische Zentralbank. Das hat aber sehr spezifische Gründe in den Ländern zur Stützung der eigenen Währung", sagt Alexander Köhne. Ökonom Marcel Fratzscher hat unterdessen zur Bewältigung der Krise zum Verkauf der Goldreserven geraten. Was ist davon zu halten? „Ich bin da immer wieder über solche Vorschläge überrascht. Das ist ja auch ein juristisches Problem. Das Gold dient zur Absicherung extremer Krisen. Und ich glaube die haben wir nicht. Und man würde damit auch den Euro schwächen und Vertrauen untergraben. Die Frage ist zudem, ob wir das Geld für etwas Vernünftiges ausgeben würden? Vermutlich nicht!", sagt der Vertriebsleiter vom Edelmetallhändler pro aurum. Alle Details - auch über Silber - im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://www.proaurum.de

  50. 951

    #1520 Inside Wirtschaft - Robert Halver (Baader Bank): „In Deutschland gibt es für jede Lösung ein Problem"

    Der Dax hat in dieser Woche Anlauf auf die alten Höchststände von Jahresbeginn genommen. Ist jetzt alles wieder gut? Ist die Marke von 25.000 Punkten wieder erreichbar? „Ja, das ist sie, obwohl wir in Berlin nicht unbedingt optimal regiert werden. Reformen finden nicht statt. Der Drang immer mehr Staatswirtschaft zu riskieren, führt zu Wohlstandsverlusten. Unsere Unternehmen suchen ihr Heil im Ausland. Wo man begriffen hat, dass Wirtschaftsfreundlichkeit keine Krankheit ist. Natürlich hofft man auch, dass der Iran-Krieg abebbt. Man will nur gesichtswahrend eine Lösung finden. Ukraine-Krieg findet de facto nicht mehr als Thema statt", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „In Deutschland gibt es für jede Lösung ein Problem. Man sollte aber immer sagen, dass das Glas halb voll und nicht halb leer ist. Wir müssen hier amerikanischer denken. Und die Untergangsmedien nicht konsumieren." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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