PODCAST · society
Iran Massaker
by Marco Herack
Am 8. und 9. Januar 2026 haben die Sicherheitskräfte der Islamischen Republik auf ihre eigene Bevölkerung geschossen. In Teheran, Kermanshah und in Städten im ganzen Land. Das Internet war abgeschaltet, die Welt sah kaum hin, und als die Bilder endlich nach draußen kamen, zeigten sie gestapelte Leichensäcke. Wie viele Menschen getötet wurden, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Sicher ist: Es waren Zehntausende.Dieser Podcast erzählt, was in diesen Tagen geschehen ist, und was davor und danach geschah. Wir fragen, wie ein Regime ideologisch so verfasst sein kann, dass es den Massenmord an Demonstrierenden für legitim hält. Wir verfolgen, wie aus Protesten gegen den Verfall des Rial ein landesweiter Aufstand wurde, und was eine Gesellschaft durchmacht, die nach Jahrzehnten der Repression erneut auf die Straße geht.Vor allem aber geht es um Menschen. Um die, die dabei waren. Um Eltern, die ihre Kinder suchen. Um Ärztinnen, Augenzeugen, Überlebende, Angehörige. Ihre Geschichten st
Episodes
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Wenn selbst Krankenhäuser nicht sicher sind
In dieser Folge sprechen wir über die Krankenhäuser im Iran während der Proteste im Januar: über Sicherheitskräfte, die Kliniken stürmten, Verletzte festnahmen und Angehörige um ihre Toten bangen ließen. Wir hören von Menschen, die in Krankenhäusern Schutz suchten – und von Ärztinnen, Ärzten und...
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Rascht: Eingekesselt, beschossen, im Stich gelassen
In dieser Folge sprechen wir über das Massaker in Rascht im Januar 2026. Zeugenaussagen berichten von Protestierenden, die in den engen Gassen des Basars eingeschlossen, mit scharfer Munition beschossen und durch Brände an der Flucht gehindert wurden. Wir schauen auf die Rolle der...
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Iran: Das Massaker und das Schweigen
In dieser ersten Folge sprechen wir über die tödliche Niederschlagung der Proteste im Iran am 8. und 9. Januar und darüber, was danach geschah: Verhaftungen, Hinrichtungen und der Kampf um Erinnerung. Wir ordnen die Proteste in die jüngere Geschichte des Landes ein – von Reformhoffnungen bis zur...
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Am 8. und 9. Januar 2026 haben die Sicherheitskräfte der Islamischen Republik auf ihre eigene Bevölkerung geschossen. In Teheran, Kermanshah und in Städten im ganzen Land. Das Internet war abgeschaltet, die Welt sah kaum hin, und als die Bilder endlich nach draußen kamen, zeigten sie gestapelte Leichensäcke. Wie viele Menschen getötet wurden, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Sicher ist: Es waren Zehntausende.Dieser Podcast erzählt, was in diesen Tagen geschehen ist, und was davor und danach geschah. Wir fragen, wie ein Regime ideologisch so verfasst sein kann, dass es den Massenmord an Demonstrierenden für legitim hält. Wir verfolgen, wie aus Protesten gegen den Verfall des Rial ein landesweiter Aufstand wurde, und was eine Gesellschaft durchmacht, die nach Jahrzehnten der Repression erneut auf die Straße geht.Vor allem aber geht es um Menschen. Um die, die dabei waren. Um Eltern, die ihre Kinder suchen. Um Ärztinnen, Augenzeugen, Überlebende, Angehörige. Ihre Geschichten st
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