PODCAST · true crime
Jack the Ripper – Vom Mörder zum Mythos
by Dennis & Nina
Jack the Ripper – Vom Mörder zum MythosLondon, 1888: In den Elendsvierteln von Whitechapel beginnt eine grausame Mordserie, die bis heute Rätsel aufgibt. Doch wer war der unbekannte Mörder, der als Jack the Ripper berüchtigt wurde, wirklich – und warum fasziniert uns dieser Fall über ein Jahrhundert später noch immer?In unserem Podcast „Jack the Ripper – Vom Mörder zum Mythos“ rekonstruieren wir, Nina und Dennis, nicht nur die grausamen Whitechapel-Morde – wir ordnen sie ein. Wir zeigen euch, wie das East End tickte, wie die Polizei an ihre Grenzen kam, wie die Sensationspresse aus Blut eine Story machte und wie die Opfer in Vergessenheit gerieten. Wir werfen einen Blick auf das Davor und das Danach – und natürlich auf den langen Schatten, den Jack the Ripper bis heute in die Popkultur wirft.True Crime trifft Kulturgeschichte: Wir nehmen euch mit ins viktorianische London, beleuchten die gesellschaftlichen Hintergründe, rekonstruieren die Ermittlungen und geben den oft vergessenen
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20. Dr. Francis Tumblety - War er Jack the Ripper?
Francis Tumblety gehört zu den schillerndsten und rätselhaftesten Personen, die mit den Whitechapel-Morden in Verbindung gebracht wurden. Ein Mann, der sich immer wieder neu erfindet, durch Nordamerika und Europa reist und dabei eine außergewöhnliche Spur aus Erfolg, Selbstdarstellung, Skandalen und Konflikten mit den Behörden hinterlässt. Was davon ist wahr – und was gehört zu der Legende, die Tumblety selbst um seine Person erschaffen hat? Als im Herbst 1888 in Whitechapel die Jagd nach Jack the Ripper ihren Höhepunkt erreicht, befindet sich Francis Tumblety ausgerechnet in London. Und Scotland Yard beginnt, sich für ihn zu interessieren. Doch warum? Wir folgen den Spuren eines der ungewöhnlichsten Verdächtigen der Ripper-Geschichte – und versuchen herauszufinden, wer „Dr.“ Francis Tumblety wirklich war. Du möchtest uns unterstützen? [Dann kannst du dies hier tun.](https://ko-fi.com/rippermythos) Folgt uns oder schreibt und auf [Instagram.](https://www.instagram.com/jack_the_ripper_podcast/)
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19. Das Tagebuch von Jack the Ripper - Echt oder Fälschung?
Ist das angebliche Tagebuch von Jack the Ripper das einzige erhaltene Geständnis des berühmtesten Serienmörders der Geschichte – oder eine raffinierte Fälschung? Wir untersuchen die Herkunft des rätselhaften Dokuments, lernen den Liverpooler Baumwollhändler James Maybrick kennen und gehen der Frage nach, ob das Tagebuch einen der größten Kriminalfälle der Geschichte aufklärt – oder selbst das eigentliche Rätsel ist.
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18. The Lodger: Der erste Jack-the-Ripper-Thriller?
Happy Birthday! Unser Podcast wird ein Jahr alt. Eine Jubiläumsfolge ist ein schöner Anlass, um einen Gast zu begrüßen. In dieser Folge tauchen wir gemeinsam mit Xenia vom Podcast "Midnight Culture Club" in einen Meilenstein der Krimi- und Filmgeschichte ein: „The Lodger“ von Marie Belloc Lowndes. Doch was macht diese Geschichte für uns so interessant? Sie stellt die erste große fiktionale Verarbeitung der Whitechapel-Mordserie dar. Wie wurde aus den realen Verbrechen von Whitechapel ein psychologischer Thriller? Warum gilt „The Lodger“ als Wegbereiter moderner Serienmörder-Fiktion? Und weshalb interessierte sich ausgerechnet der junge Alfred Hitchcock für diese Geschichte? Wir sprechen über die Entstehung des Romans von 1913, seine ungewöhnliche Perspektive auf Täter und Mitwisser, die gesellschaftlichen Ängste des viktorianischen Londons und die Frage, warum die Opfer auch hier in den Hintergrund geraten. Anschließend werfen wir einen ausführlichen Blick auf Hitchcocks legendäre Verfilmung „The Lodger: A Story of the London Fog“ (1927), seinen ersten echten Thriller und den Ursprung vieler Motive, die später sein gesamtes Werk prägen sollten.
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17. Jack the Ripper fiktionalisieren.
Wie viel Freiheit darf sich Kunst nehmen, wenn es um echte Mordopfer geht? In dieser Folge von „Jack the Ripper – Vom Mörder zum Mythos“ beleuchten wir die Whitechapel-Morde durch die Linse von Literatur und Film. Zu Gast sind der US-Bestsellerautor und ehemalige Militärpathologe Bradley Harper („Doktor Doyle jagt Jack the Ripper“) sowie der britische Regisseur James Mansell („Leviathan“). Wir diskutieren, wie man historische Verbrechen respektvoll fiktionalisiert, ohne Gewalt zu glorifizieren. Themen dieser Episode: • Die vergessenen Frauen: Wie die reale Suffragette Margaret Harkness zur heimlichen Heldin wird. • Der echte Sherlock Holmes: Warum Regisseur James Mansell eine ganz persönliche Verbindung zur Story hat. • Einblicke eines Pathologen: Wie Brads reale Erfahrung mit Obduktionen seine Romane prägt. • Herzensprojekt: Die Herausforderung, mit Mini-Budget in einem echten Leichenhaus von 1888 zu drehen. • Die Psyche der Ermittler: Wie Sigmund Freud die Hauptfiguren geformt hat.
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16. London 1888 - Gesetz und Strafe
„Wotcher!“ – Willkommen im London des Jahres 1888. Inmitten der Millionen Menschen, die sich durch den Ruß und das unaufhörliche Treiben der größten Stadt der Welt drängen, sorgt ein gnadenloses System hinter den Kulissen für Ordnung: das viktorianische Recht. In dieser Folge tauchen wir tief in die dunklen Abgründe der britischen Justizgeschichte ein. Wir klären, warum man für ein seidenes Taschentuch am anderen Ende der Welt landen konnte und wie unmenschliche Erfindungen die Moral von Kriminellen verbessern sollten. In dieser Episode erwarten dich unter anderem: • Richter, Roben und Perücken: Wie lief ein Prozess im berühmtesten Strafgericht der Welt ab, dem Old Bailey, ab? Warum dauerten Mordprozesse oft nur wenige Stunden? • Das System der Qual: Wie konnten die „Systeme zur Besserung“ Menschen in den Gefängnissen in den Wahnsinn treiben? • Die „Criminal Class“: Warum die Viktorianer glaubten, dass man Verbrecher an ihrer Gesichtsform erkennen könne. • Wir rekonstruieren den Weg eines Verbrechens durch die Institutionen – vom Constable über den Coroner bis zum High Court Judge. Hört jetzt rein und taucht in das düstere viktorianische Rechts- und Besserungssystem ein!
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15. London 1888 – Klassen, Rollen und Moral
Wie war die viktorianische Gesellschaft aufgebaut? Welche sozialen Klassen prägten das Leben im London des Jahres 1888? Und welche Rollenbilder bestimmten den Alltag von Männern, Frauen und Kindern? In dieser Folge werfen wir einen detaillierten Blick auf die drei zentralen Klassen der viktorianischen Gesellschaft: Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht: - An der Spitze steht die Oberschicht, geprägt von Reichtum, Ordnung und klaren moralischen Vorstellungen. - Darunter etabliert sich eine wachsende Mittelschicht. Disziplin, harte Arbeit und der Wunsch nach sozialem Aufstieg bestimmen ihr Leben – begleitet von der ständigen Angst vor sozialem Abstieg. - Am unteren Ende steht die Unterschicht, insbesondere in den Armenvierteln des Londoner East End. Armut, Unsicherheit und der tägliche Überlebenskampf prägen den Alltag. In dieser Folge zeigen wir, wie stark sich die Lebensrealitäten innerhalb der viktorianischen Gesellschaft unterschieden, wie unterschiedlich die Vorstellungen von Moral oder Familie waren und wie London dabei zum Mikrokosmos einer Gesellschaft im Wandel wird.
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14. Im Gespräch mit ... Philipp Röttgers & Dorothee Schröder
In dieser Folge sprechen wir mit Philipp Röttgers und Dorothee Schröder über die Whitechapel-Mordserie, aktuelle Ripper-Forschung und den Blick der deutschen Sachbuchszene auf einen der bekanntesten Kriminalfälle der Geschichte. Die beiden stehen hinter dem Projekt „London Beyond Time and Place“ und sind eng mit der britischen Forschungsszene vernetzt. Philipp hielt unter anderem einen Vortrag auf der East End Conference. Gemeinsam veröffentlichten sie das Sachbuch „Jack the Ripper – Die Whitechapel-Morde 1888 – Eine Chronologie“ – eine strukturierte und quellenbasierte Einordnung der Ereignisse. Wir sprechen unter anderem über: – ihre virtuelle Tour durch Whitechapel und neue Formen historischer Vermittlung – Unterschiede zwischen deutscher und britischer Ripper-Rezeption – die Rolle von Frauen im viktorianischen East End – die anhaltende Debatte um Tätertheorien und – die Diskussion rund um Hallie Rubenholds Buch "The Five". Außerdem werfen wir einen Blick auf aktuelle mediale Bearbeitungen des Stoffs, darunter die Romane von Bradley Harper sowie jüngere Serienproduktionen, die das viktorianische East End erneut ins Zentrum rücken. Diese Folge richtet sich an alle, die sich für Quellenkritik, Forschungskultur und die historischen Lebensrealitäten im London des Jahres 1888 interessieren.
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13. Aaron Kosminski – War er Jack the Ripper?
Bis heute gilt Aaron Kosminski als einer der bekanntesten Verdächtigen im Fall „Jack the Ripper“. Dabei wissen wir erstaunlich wenig über ihn. Erst Jahre später benannten Sir Robert Anderson, Assistant Commissioner und Leiter der Kriminalpolizei von Scotland Yard, und Chief Inspector Donald Swanson rückblickend einen Mann namens „Kosminski“ als den Täter der Whitechapel-Morde. Beide erklärten, die Polizei habe den Mörder identifiziert – doch ihre Aussagen sind widersprüchlich. Was wusste die Polizei wirklich? Gab es tatsächlich eine eindeutige Identifizierung? Und wenn ja, warum kam es nie zu einer Anklage? In dieser Folge betrachten wir, ob die Metropolitan Police mit Aaron Kosminski, einem psychisch erkrankten Einwanderer, über den kaum gesicherte Fakten existieren, tatsächlich Jack the Ripper identifiziert hat und wie er überhaupt in den Verdacht geriet.
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12. "Wir wissen, wer's war!" Russell Edwards und Kosminskis Schal
Ist der Fall "Jack the Ripper" gelöst? Seit über zehn Jahren tauchen immer wieder Schlagzeilen auf, die behaupten, dass ein DNA-Fund die Identität des berühmtesten Serienmörders der Geschichte endgültig enthüllt. Im Zentrum dieser Feststellungen steht Russell Edwards. Er ist überzeugt, Jack the Ripper mit Hilfe eines Schals, der Catherine Eddowes gehört haben soll, identifiziert zu haben. Doch woher stammt der Schal? Und wie belastbar sind die Beweise, die Edwards hat? In dieser Folge nehmen wir einen der bekanntesten Lösungsversuche der letzten Jahre kritisch unter die Lupe. Wir sprechen über Herkunft, Methodik und die Grenzen forensischer Aussagen – und darüber, warum Skepsis notwendig ist, wenn ein jahrhundertealtes Verbrechen plötzlich als „aufgeklärt“ gilt.
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11. Ripperologie: Ist das Wissenschaft oder Faszination?
Wir machen weiter. Und was könnte für den Neustart passender sein, als die eigene Auseinandersetzung mit diesem Thema zu hinterfragen? Jack the Ripper ist längst zu einem kulturellen Phänomen geworden. Aus dem ursprünglichen Interesse Einzelner an den Morden von 1888 entstand eine ganze Bewegung: die Ripperologie. Doch was genau ist das? Ist es wissenschaftliche Arbeit oder das Nachjagen von Spuren, das mehr Vermutungen als Erkenntnisse schafft? Historisches Interesse oder Faszination, die den Täter in den Mittelpunkt stellt? In dieser Folge blicken wir kritisch auf eine Bewegung, deren Grenzen oft unscharf sind und deren moralischen Fragen selten gestellt werden.
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10. Vom Mörder zum Mythos
In dieser Folge gehen wir der Figur „Jack the Ripper” auf den Grund. Warum ist ein unbekannter Mörder auch heute noch im kollektiven Gedächtnis verankert? Ausgehend von den gesellschaftlichen und medialen Umständen im London des Jahres 1888 zeigen wir, wie aus einer brutalen Mordserie ein Mythos entstand und wie Presse, Theater, Kunst und Popkultur ihn am Leben hielten. Wir zeigen, wie der sogenannte New Journalism aus einzelnen, unzusammenhängenden Verbrechen eine fortlaufende Erzählung formte und wie Zeitungen, Karikaturen und Boulevardblätter eine Figur schufen, die bald mehr Fiktion als Realität war. Wir zeichnen nach, wie sich das Bild des „Gentleman-Killers“ entwickelte – ein Bild, das sich bis heute gehalten hat.
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Eine kleine Ankündigung
Eigentlich sollte unser Podcast nach zehn Folgen enden. Doch das Echo war zu groß, die Fragen zu zahlreich – und die Faszination ungebrochen. In weiteren Folgen steigen wir noch tiefer in den Mythos ein: Wir beleuchten neue Theorien, sprechen mit Experten und werfen einen Blick auf die kulturelle Wirkung des Rippers bis heute. Begleitet uns, wenn wir den Schleier weiter lüften und entdecken, dass die Geschichte noch längst nicht zu Ende erzählt ist.
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9. Rose Mylett, Alice McKenzie, Frances Coles und der Pinchin Street Torso
Heute schließen wir die Whitechapel-Mordakte – doch zuvor werfen wir einen Blick auf jene Frauen, die dort bis 1891 als letzte Opfer aufgeführt wurden und die aus der offiziellen Ripper-Geschichte verschwanden. Heute schließen wir die Whitechapel-Mordakte, doch zuvor werfen wir einen Blick auf die Frauen, die bis 1891 als letzte Opfer aufgeführt wurden und aus der offiziellen Ripper-Geschichte verschwanden. Wer waren Rose Mylett, Alice McKenzie und Frances Coles? Was wissen wir über das unbekannte Opfer aus der Pinchin Street? Es sind Frauen, deren Tod ebenso grausam wie rätselhaft war, die aber nie denselben Platz im öffentlichen Gedächtnis fanden wie die „Kanonischen Fünf“. Kann Jack the Ripper als Täter definitiv ausgeschlossen werden? Wie reagierten Presse und Öffentlichkeit auf diese neuen Taten? In dieser Folge betrachten wir die letzten Fälle der Whitechapel-Mordakte, stellen euch die unschuldigen Frauen vor, folgen widersprüchlichen Obduktionsberichten, zweifelnden Ermittlern und einer Presse, die zwischen Panikmache und Schweigen schwankte. Tauche ein in die Whitechapel-Mordeserie, bevor aus den Morden Geschichte wurde – und aus der Geschichte ein Mythos.
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8. Mary Jane Kelly
London, 9. November 1888. In einem kleinen Zimmer im Miller’s Court wird die junge Mary Jane Kelly tot aufgefunden.Mit dieser Tat erreichte die Whitechapel-Mordserie einen neuen Höhepunkt der Grausamkeit. Doch wer war Mary Jane Kelly wirklich? Eine Überlebenskünstlerin und Träumerin – und vielleicht die geheimnisvollste der Frauen, die im Herbst 1888 ihr Leben verloren haben. Während der öffentliche Druck auf die Polizei weiter wächst, gelingt es den Ermittlern einfach nicht, dem Täter auf die Spur zu kommen. Stattdessen versinkt das East End in Angst und Misstrauen. Die Bürger übernehmen selbst die nächtlichen Patrouillen, während die Presse den Täter zum Gespenst macht, das mordend durch die Straßen zieht. In unserer neuen Folge betrachten wir unter anderem: – das rätselhafte Leben der Mary Jane Kelly, – die Bedeutung der „Saucy Jack“-Postkarte und des „From Hell“-Briefs sowie – die Einrichtung der Whitechapel-Bürgerwehr und ihres Vorsitzenden George Lusk.
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7. Elizabeth Stride & Catherine Eddowes
Heute jährt sich eine der berüchtigtsten Nächte der Whitechapel-Morde: das „Double Event“. Am frühen Morgen des 30. September 1888 wurden Elizabeth Stride und Catherine Eddowes innerhalb einer Stunde ermordet. Beide Tatorte lagen keine 1.000 Meter voneinander entfernt. Doch war wirklich der gleiche Täter am Werk? Es gibt begründete Zweifel … Zusätzlich heizte ein weiteres Bekennerschreiben die Panik an, in einer Handschrift dem „Dear Boss“-Brief sehr ähnlich prahlte der Absender in der sogenannten „Saucy Jacky“-Postkarte damit, beide Frauen in einer Nacht getötet zu haben. Ob echt oder Fälschung – im East End breitete sich eine unbeschreibliche Angst aus. Frauen wagten sich kaum mehr allein auf die Straße, Männer wurden misstrauisch beäugt, und die Polizei stand unter massivem Druck. Niemand konnte sicher sein, wo „Jack the Ripper“ als Nächstes zuschlagen würde. In unserer neuen Folge nehmen wir euch mit durch die düstere Nacht des 30. September 1888: Wer waren die Opfer? Gibt es Hinweise auf den Täter? Welchen Einfluss verübten die neuen Morde auf die Menschen im East End?
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6. Annie Chapman
Nur acht Tage nach dem Mord an Mary Ann Nichols wird Annie Chapman brutal ermordet – die Parallelen sind erschreckend. In dieser Folge erfahrt ihr von Annies tragischem Leben: von persönlichen Verlusten, Krankheit, Armut und jener Nacht, in der sie ihrem phantomhaften Mörder begegnete, der mit „Leather Apron“ erstmals einen Namen erhält. Eine Figur aus Realität, Gerücht und antisemitischer Hetze, die die Armenviertel in Angst versetzte. Doch nur kurz, denn schließlich traf ein Bekennerbrief bei der Polizei ein, der mit einem Namen unterzeichnet war, den die Welt bis heute kennt: Jack the Ripper!
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5. Mary Ann "Polly" Nichols
Heute Morgen vor 137 Jahren verlor Mary Ann „Polly“ Nichols in der dunklen Buck’s Row in Whitechapel ihr Leben – ein Opfer, das bis heute Jack the Ripper zugeschrieben wird. Doch Polly war mehr als nur das Opfer eines unbekannten Mörders oder ein Name in den Geschichtsbüchern. Sie war eine Tochter, Mutter und Freundin, die schwere Zeiten durchstehen musste: Jahre in Arbeitshäusern, zerbrochene Beziehungen und den Kampf gegen ihre Alkoholsucht. Am Abend des 30. August 1888 wurde sie zuletzt gesehen, erschöpft, aber zuversichtlich, bald die vier Pence für ein Bett zusammenzubekommen. Nur wenige Stunden später wurde sie grausam aus dem Leben gerissen. An ihrem Todestag erinnern wir uns an die Frau hinter der tragischen Schlagzeile, an ihr kurzes, von Härte und Entbehrung gezeichnetes Leben und an die Ungerechtigkeit, dass ihr Mörder nie gefunden wurde. Folgt uns auch auf Instagram: jack_the_ripper_podcast
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4. Emma Elizabeth Smith & Martha Tabram
Zwei Feiertage, zwei brutale Gewalttaten mit Todesfolge: In Folge 4 beleuchten wir die Leben von Emma Elizabeth Smith und Martha Tabram und rekonstruieren ihre letzten Stunden.
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3. Annie Millwood, Ada Wilson & Malvina Haynes
Mit den tragischen Fällen von Annie Millwood, Ada Wilson und Malvina Haynes begann im Frühjahr 1888 eine Serie sexualisierter Gewalttaten an Frauen, die in die Whitechapel-Mordserie münden sollte.
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2. London 1888 – Polizei & Presse
In dieser Folge blicken wir auf zwei zentrale Institutionen – die Polizei und die Presse – und zeigen, wie gesellschaftliche Spannungen, politische Machtkämpfe und mediale Inszenierungen den Boden für den "Herbst des Schreckens" bereiteten.
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1. London 1888 – Das Leben im East End
In der Auftaktfolge erkunden wir die dunklen Gassen des viktorianischen Londons – lange bevor Jack the Ripper zuschlägt. Wir zeichnen ein detailliertes Bild der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse im East End, dem Schauplatz der berüchtigten Mordserie. Dabei schauen wir uns an: - Wie London zum Zentrum eines weltumspannenden Empire wurde - Warum das East End trotz industriellen Fortschritts im Elend versank - Welche Rolle jüdische Einwanderer und wachsender Antisemitismus spielten - Wie Armut, Wohnungsnot und Ausbeutung den Alltag bestimmten - Warum Logierhäuser, Arbeitshäuser und Obdachlosigkeit zur Norm wurden - Wie Gewalt, Prostitution und gesellschaftliche Ängste das Klima prägten Diese Folge legt die historische und gesellschaftliche Grundlage für die kommenden Episoden: Warum war das East End 1888 so empfänglich für Angst, Hass und letztlich für die Mythosbildung eines unbekannten Serienmörders?
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Trailer
Jack the Ripper: Vom Mörder zum Mythos – Der Podcast-Trailer London, Herbst 1888: Im Schatten der Gaslaternen von Whitechapel beginnt eine grausame Mordserie, die bis heute Rätsel aufgibt. Doch wer war Jack the Ripper wirklich – und warum fasziniert uns dieser Fall über ein Jahrhundert später noch immer? In unserem Podcast „Jack the Ripper: Vom Mörder zum Mythos“ gehen wir, Nina und Dennis, diesen Fragen auf den Grund. Wir erzählen nicht nur die Geschichte der Whitechapel-Morde, sondern zeigen, wie ein unbekannter Täter zur Legende wurde – durch Boulevardpresse, kulturelle Projektionen und jahrzehntelange Mythenbildung. True Crime trifft Kulturgeschichte: In 10 Episoden nehmen wir euch mit ins viktorianische London, beleuchten die gesellschaftlichen Hintergründe, rekonstruieren die Ermittlungen und geben den oft vergessenen Opfern eine Stimme zurück. Gleichzeitig hinterfragen wir das Bild, das die Popkultur über Jahrzehnte vom „Ripper“ gezeichnet hat – und was das über unsere Gesellschaft verrät. Abonniert „Jack the Ripper: Vom Mörder zum Mythos“ – überall, wo es Podcasts gibt. Alle zwei Wochen eine neue Folge. Noch mehr Inhalte? Folgt uns auf Instagram: jack_the_ripper_podcast
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Jack the Ripper – Vom Mörder zum MythosLondon, 1888: In den Elendsvierteln von Whitechapel beginnt eine grausame Mordserie, die bis heute Rätsel aufgibt. Doch wer war der unbekannte Mörder, der als Jack the Ripper berüchtigt wurde, wirklich – und warum fasziniert uns dieser Fall über ein Jahrhundert später noch immer?In unserem Podcast „Jack the Ripper – Vom Mörder zum Mythos“ rekonstruieren wir, Nina und Dennis, nicht nur die grausamen Whitechapel-Morde – wir ordnen sie ein. Wir zeigen euch, wie das East End tickte, wie die Polizei an ihre Grenzen kam, wie die Sensationspresse aus Blut eine Story machte und wie die Opfer in Vergessenheit gerieten. Wir werfen einen Blick auf das Davor und das Danach – und natürlich auf den langen Schatten, den Jack the Ripper bis heute in die Popkultur wirft.True Crime trifft Kulturgeschichte: Wir nehmen euch mit ins viktorianische London, beleuchten die gesellschaftlichen Hintergründe, rekonstruieren die Ermittlungen und geben den oft vergessenen
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