PODCAST · music
Jazz Collection
by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Wir stellen die Grossen des Jazz und verwandter Musiksparten in exemplarischen Aufnahmen vor – im Gespräch mit Gästen, die sich bestens auskennen im weiten Feld von Blues bis World. Analysen haben hier ebenso Platz wie Anekdoten.
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John Coltrane - mit Riesenschritten auf den Jazz-Olymp
In seinen nur zehn Jahren als Bandleader stellte John Coltrane ein Werk hin, an dem sich Jazzmusikerinnen und vor allem Saxophonisten auch 100 Jahre nach seiner Geburt noch abarbeiten. Er trieb mit «Giant Steps» den Bebop auf die Spitze, nahm mit «My Favorite Things» seine Erkennungsmelodie auf, schuf mit Duke Ellington oder Sänger Johnny Hartmann Werke von betörender Schönheit und entwickelte dann eine modale Spielweise von verstörender Intensität. Warum dieses Coltrane-Jahrzehnt bis heute eine solche Strahlkraft hat und inwiefern der Mensch und Musiker Coltrane auch für Musiker:innen in den 2020er-Jahren noch Priester und Provokation in einem ist, das diskutiert die Saxophonistin Angelika Niescier in der JazzCollection mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) Thelonious Monk & John Coltrane: Nutty (Thelonious Monk with John Coltrane / Riverside) John Coltrane: My Favorite Things (My Favorite Things / Atlantic) John Coltrane: Africa / Brass (Africa/Brass / Impulse) John Coltrane: In a Sentimental Mood (Duke Ellington & John Coltrane / Impulse) John Coltrane: Crescent (Crescent / Impulse) John Coltrane: Autumn Serenade (John Coltrane and Johnny Hartmann / Impulse)
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Louis Armstrong: Die Seele in jeder Note
«Jedesmal, wenn dieser Mann die Trompete an die Lippen setzt - und sei es, um nur drei Töne zu üben - tut er das mit seiner ganzen Seele». Der berühmte Dirigent Leonard Bernstein ist es, der diese zentrale Zutat im Zaubertrank von Louis Armstrong benannt hat, ans Publikum gewandt, im Sommer 1956. Armstrong hatte soeben ein Konzert gegeben zusammen mit den New York Philharmonic. Dass dem zu Beginn mausarmen Jungen aus New Orleans dieser Weg gelingt, ist schon einmalig genug. Dass er ein paar Jahre später mit «Hello, Dolly!» sogar die Beatles vom ersten Platz in den Charts verdrängt, macht ihn endgültig zum Superstar. Was das allerdings hiess für ihn, die Seele in jede Note zu legen, warum es dafür viel mehr braucht als ein breites Grinsen, und inwiefern Louis Armstrong auch Zähne zeigen konnte: das diskutiert, zum 125. Geburtstag von Louis Armstrong, der Berner Trompeter Lukas Thoeni in der Jazz Collection mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Louis Armstrong: Hello, Dolly! (Louis Armstrong: The Definitive. Ken Burns Jazz / Columbia) - Louis Armstrong: Dippermouth Blues (The complete King Oliver's Creole Jazz Band 1923 / MM) - Louis Armstrong: Hotter Than That (Louis Armstrong: Great Original Performances 1923-1931 / BBC) - Louis Armstrong: West Ende Blues (Louis Armstrong: 1928-1931 / Hermes) - Louis Armstrong: Skokiaan (Louis Armstrong and the All-Stars: I Love Jazz / Verve) - Louis Armstrong: St. Louis Blues (Louis Armstrong: Satchmo The Great / Sony) - Louis Armstrong & Ella Fitzgerald: Can't We Be Friends? (Ella Fitzgerald and Louis Armstrong: Ella and Louis / Verve) - Louis Armstrong & Duke Ellington: It Don't Mean a Thing (Louis Armstrong & Duke Ellington: The Great Summit / Roulette) - Louis Armstrong: What a Wonderful World (Louis Armstrong: The Definitive. Ken Burns Jazz / Columbia)
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Camille Bertault: Jazzgesang als Bewältigungsstrategie
Angefangen hat sie mit klassischem Klavier – bis sie mit achtzehn in eine grosse musikalische Krise gerät und die Musik an den Nagel hängt. Das Problem: Lampenfieber und die Angst vor falschen Tönen. Erst mit der Jazzimprovisation und dem Gesang findet Camille Bertault zu jener Verspieltheit und Leichtigkeit, für die sie heute so bewundert und geliebt wird. Zwischen virtuosen Scat-Improvisationen und charmanten Selfie-Videos auf Social Media finden bei der lebhaften Künstlerin aber durchaus auch vertiefte Themen Platz – erzählt die Sängerin Tatiana Nova, die in dieser Jazz Collection Gast von Roman Hošek ist. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Camille Bertault: Quoi de plus anodin [Empty pockets] (En vie / Sunnyside Records) - Camille Bertault: Là uù tu vas [Giant Steps] (Pas de géant / Okeh Records) - Camille Bertault: Ma muse (Le tigre / Okeh Records) - Camille Bertault & David Helbock: Frevo (Playground / ACT Music) - Brussels Jazz Orchestra with Camille Bertault: La Javanaise (Gainsbourg / Brussels Jazz Orchestra) - Camille Bertault: Dodo (Bonjour mon amour / Vita Productions) - Camille Bertault: Folhas secas (Voz e Vocês / Sunnyside Communications)
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Nicholas Payton: Tradition mit Ecken und Kanten
Nicholas Payton ist Trompeter, Pianist – und Provokateur. Seine Musik nennt er nicht Jazz, sondern #BAM,Black American Music. Ob er damit vor allem im Gespräch bleiben will oder ob sein künstlerischer Beitrag für sich spricht, diskutiert der Zürcher Trompeter Matthias Spillmann in der «Jazz Collection» mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpet:in: Titel (Album / Label): - Nicholas Payton: Whoopin' Blues (Gumbo Nouveau / Verve) - Doc Cheatham & Nicholas Payton: Star Dust (Doc Cheatham & Nicholas Payton / Verve) - Nicholas Payton: The Three Trumpeters (Payton's Place / Verve) - Allen Toussaint: Singin' the Blues (The Bright Mississippi / Nonesuch) - Nicholas Payton: By My Side (Ildeth's Blues) (Bitches / In & Out) - Nicholas Payton: The African Tinge (#Bam. Live at Bohemian Caverns / BMF Records) - Nicholas Payton: #bamisforthechildren (Triuen / Smoke
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Tom Harrell – der eigenwillige Lyriker
Als Trompeter technisch top, wählt der 80jährige Tom Harrell als Komponist und Solist einen lyrischen Weg. Elegante Melodielinien sind sein Markenzeichen in harmonisch durchdachten Stücken. Diese zeichnen sich durch grosse Vielseitigkeit aus. Harrell hat einen Hang zu Brasil. Freude an abstrakten Stücken. Und ganz besonders wichtig sind ihm melancholisch zarte Balladen. Gerade die Fähigkeit zu überraschen ist die Konstante in seinem Schaffen, in dem er als Instrumentalist über Jahrzehnte hinweg überzeugt. Und das, obwohl Harrell mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Er ist aufgrund seiner bereits in der Jugendzeit diagnostizierten Schizophrenie dauerhaft auf Medikamente angewiesen, mit deren Nebenwirkungen er sich stets von Neuem arrangieren muss. Zu seinem achtzigsten Geburtstag feiern wir ihn mit dem Schweizer Trompeter Daniel Schenker. Der Tom Harrells Schaffen besonders gut kennt und auch vor zwanzig Jahren schon unser Experte war. Auf dem Spätwerk liegt der Fokus diesmal - in der Jazz Collection mit Annina Salis. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Horace Silver Quintet: Adjustment (Live at the Umbria Jazz Festival 1976 / Youtube) - Tom Harrell: Maharaja (Prana Dance / HighNote Records) - Tom Harrell: State (Colors of a Dream / Hight Note Records) - Tom Harrell: Travelin' (Something Gold, Something Blue / HighNote Records) - Tom Harrell: Apple House (Moving Picture / HighNote Records) - Tom Harrell, Mark Turner: Duet (Infinity / HighNote Records) - Tom Harrell: Heliotrope (Alternate Summer / HighNote Records)
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Pat Metheny - mit Streifenleibchen und Löwenmähne
Ab Ende der 70er Jahre unterwegs mit seinen Bands, erreichte der Gitarrist Pat Metheny spielend das grosse Publikum. Die Mischung aus Sunnyboy und süffigem Fusion-Jazz, die Leichtigkeit der Improvisation, die euphorisierenden Songs - der Erfolg und die Herzen schienen Pat Metheny stets zuzufliegen. Was vielleicht insofern erstaunlich ist, als er durchaus auch Risiken einging mit seiner Musik und - gerade auch nach dem Ende der Pat Metheny Group 2010 - immer wieder neue Wege suchte. Wie er es schafft, auch mit über 70 jugendlich zu wirken und live unterwegs zu sein, was seine Musik auszeichnet und wie man sich selber als Gitarrist von einer solchen Über-Figur lösen kann, das diskutiert der selber sehr erfolgreiche Jazzgitarrist Wolfgang Muthspiel in der JazzCollection mit Jodok Hess. Musiktitel: Interpet:in: Titel (Album / Label): - Pat Metheny: First Circle (First Circle / ECM) - Pat Metheny: Bright Size Life (Bright Size Life / ECM) - Pat Metheny: 80/81 (80/81 / ECM) - Pat Metheny: Are You Going With Me? (OffRamp / ECM) - Pat Metheny: Kathelin Gray (Song X / Nonesuch) - Pat Metheny: Waltz for Ruth (Beyond the Missouri Sky. Short Stories by Charlie Haden & Pat Metheny / Verve) - Pat Metheny: You're Everything? (MoonDial / Modern Recordings) - Pat Metheny: In On It (Side-Eye III+ / Green Hill)
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Marilyn Monroe – als Sängerin unterschätzt?
Ein gehauchtes «Happy Birthday, Mr. President» wird Ihnen vielleicht in den Sinn kommen, wenn Sie an die Sängerin Marilyn Monroe denken, oder ihre kecke Versicherung, dass Diamanten die besten Freunde seien für ein Mädel. Zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe ein Wiederhören. Marilyn Monroe hat aber mehr zu bieten als uns das kollektive Gedächtnis überliefert. Die Popikone nahm Gesangsunterricht und war eine begeisterte Jazzhörerin. Davon zeugt z.B. das kindlich-laszive Kauderwelsch in «I Wanna Be Loved By You», das eben auch eine Hommage ist an den Scatgesang. Boop-boop-de-boop! An einem ihrer Konzertbesuche freundete sich Marilyn Monroe übrigens mit Ella Fitzgerald an und unterstützte die damals noch aufstrebende Jazzsängerin aktiv im Kampf gegen Rassendiskriminierung. Die beiden Frauen blieben ihr Leben lang befreundet. Welche Qualitäten die Monroe als Sängerin und Performerin hat, ob sie swingen konnte und wie ihr Talent als Komikerin mit einfloss, darüber diskutiert Manfred Papst in der Jazz Collection mit Annina Salis. Erstausstrahlung: 22.06.2021 Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Madonna: Material Girl (Like a Virgin / Sire Records, Warner) - Elton John: Candle in the Wind (Elton John: Greatest Hits 1970-2002 / Mercury) - Pharrell Williams: Marilyn Monroe (Girl / Columbia Records) - Marilyn Monroe: Runnin' Wild (aus «Some Like It Hot» 1959) (Collector / Milan) - Marilyn Monroe: Every Baby Needs a Dad-Dad-Daddy (aus «Ladies of the Chorus» 1948) - Marilyn Monroe, Jane Russell: Diamonds Ar a Girl's Best Friend / Two Little Girls from Little Rock (aus «Gentlemen Prefer Blondes» 1953) (Marilyn Monroe: Complete Recordings / Legend) - Marilyn Monroe: Down in the Meadow (aus «River of No Return» 1954) (Marilyn Monroe: Complete Recordings / Legend) - Marilyn Monroe: Lazy (There's No Business Like Show Business: La Joyeuse Parade / BNF Collection) - Marilyn Monroe: That Old Black Magic (aus «Bus Stop» 1956) - Marilyn Monroe: I'm Through With Love / I Wanna Be Loved by You (aus «Some Like It Hot» 1959 / Some Like It Hot. Original Motion Picture Soundtrack / Varèse Sarabande Records) - Marilyn Monroe: Happy Birthday, Mr. President (Collector / MIlan) - Marilyn Monroe: My Heart Belongs to Daddy (aus «Let's Make Love» 1960) (Collector / Milan)
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«Playing With Miles» - die Geburtstags-JazzCollection
Genial, unangepasst, visionär: Vor hundert Jahren ist Miles Davis zur Welt gekommen, und noch heute gilt er als Prototyp des Jazzmusikers. Viele seiner Alben sind Meilensteine, einige seiner Bands gelten bis heute als unübertroffen. Was fasziniert die junge Generation an diesem Trompeter und Komponisten? Warum wurden so viele der Sidemen von Miles später selber Bandleader? Und kann man heute überhaupt noch ein Bandleader sein wie Miles Davis es war? Die Trompeterin Sonja Ott und der Schlagzeuger Philipp Leibundgut sind nicht nur mitgeprägt vom Kosmos Miles, sie spielen auch in vielen kleinen und grossen und zum Teil gemeinsamen Bands und kennen die Leiden und Freuden des Musikerlebens. Für die Miles Davis Geburtstags-Jazz Collection bringen sie ihre Miles-Lieblingsmusik mit, diskutieren die Bedingungen von Sidemen und -women damals und heute und plaudern aus dem Nähkästchen ihrer Banderfahrungen – als Gäste von Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label): - Miles Davis & Gil Evans: My Ship (Miles Davis + 19: Miles Ahead / CBS) - Miles Davis: So What (Kind of Blue / CBS) - Miles Davis: Seven Steps to Heaven - Seven Steps to Heaven (Take 3) (Miles Davis: Seven Steps. The Complete Columbia Recordings 1963-1964 / Columbia) - Miles Davis: My Funny Valentine (The Complete Concert 1964. My Funny Valentine + Four & More / Columbia) - Miles Davis: Pharao's Dance (Bitches Brew / CBS) - Miles Davis: Tutu (Tutu / Warner Bros)
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Tenorsaxofon mit Biss: Eddie «Lockjaw» Davis
Obschon der erdige Sound und die zupackende Spielweise von Eddie «Lockjaw» Davis völlig eigenständig waren, passte er hervorragend in unterschiedlichste Formationen und Stilwelten. Verwurzelt im Rhythm and Blues begleitete er später mit der swingenden Count Basie Big Band Grössen wie Frank Sinatra, und zusammen mit der Hammondorganistin Shirley Scott schrieb er Souljazz-Geschichte. Warum man den Jazzmusiker Eddie Davis kennen sollte – und woher sein Spitzname «Lockjaw» (Kieferklemme) stammt –, erzählt der Zürcher Tenorsaxofonist Christoph Grab im Gespräch mit Roman Hošek. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label): - Eddie «Lockjaw» Davis & Johnny Griffin Quintet: Hey, Lock! (Blues Up And Down / Jazzland) - Eddie «Lockjaw» Davis: I Can't Get Started (Live in Zurich's Widder-Bar / Divox Jazz) - Count Basie and His Orchestra: At Long Last Love (Pop Goes the Basie / Reprise) - Eddie «Lockjaw» Davis & Shirley Scott: Our Delight (Jaws in Orbit / Prestige) - Johnny Griffin and Eddie «Lockjaw» Davis Quintet: Twins (Tough Tenors / Jazzland) - Eddie «Lockjaw» Davis Big Band: The Stolen Moments (Trane Whistle / Prestige) - Eddie «Lockjaw» Davis: Night And Day (Goin' to the Meetin' / Prestige)
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Kristin Berardi – authentisch zwischen Mut und Zerbrechlichkeit
Seit sie vor fünf Jahren eine Dozentur für Jazzgesang in Luzern angetreten hat, prägt Kristin Berardi den Schweizer Jazznachwuchs mit und ist hierzulande eine der gefragtesten Stimmen geworden. Die australische Jazzsängerin fasziniert, mit ihrer Stimme zwischen zarter Nähe und souveräner Kraft. Egal, ob im intimen Duo-Setting oder in komplexen Ensembleproduktionen, Kristin Berardi kann mühelos zwischen Farben und Formen wechseln – ganz im Dienste des Moments und des echten Ausdrucks. Luca Koch aus der SRF-Musikredaktion hat als Sänger*in bei Berardi studiert und dabei technisch und vor allem auch künstlerisch viel gelernt. Das gibt zu reden – in der Jazz Collection mit Annina Salis. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Kristin Berardi: The Light & The Dark (The Light & The Dark / Earshift Music 2022) - Kristin Berardi: Live Rite (The Kristin Berardi Band / Eigenvertrieb 2008) - Kristin Berardi: Body and Soul (Just As You Are / Eigenvertrieb 2026) - Kristin Berardi: He Was a Loaded Gun (Our Songs, Not Songs / Earshift Music 2019) - Claudia Döffinger, Torso Ventuno: Cover to Cover (Nachtwache / Owlway Records 2025) - Kristin Berardi: Strong in Broken Places (Wilderness / Made Now Music 2023) - Kristin Berardi & Berlin Lama: Not a King But a Fool (Single 2025) - Kristin Berardi & Mark Sholtez: I Am the Winter (Decorate the Silence / Eigenvertrieb 2026)
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