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Kreis Ab
by Kreis Ab - Der Handball-Podcast
Bei Kreis Ab begrüßt Moderator Sascha Staat wöchentlich bekannte Journalisten und Experten sowie Spieler, Trainer oder Funktionäre aus der Welt des Handballs.Thematisch geht es dabei vor allem um die aktuellen Geschehnisse aus der Handball-Bundesliga der Männer und Frauen, der EHF Champions League und den großen Turniere wie Olympia, Welt- und Europameisterschaften.Regelmäßig gibt es auch Sondersendungen, die sich mit speziellen Themen befassen.Auch auf Social Media ist der Podcast vertreten:facebook.com/kreisabtwitter.com/kreisabinstagram.com/kreisabKreis Ab via PayPal unterstützen: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=7B2SYRPCQCSKE
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Episode #451: Minden verpasst Big Point im Abstiegskampf, Ära Witte endet in Eisenach mit Nebengeräuschen
Für Insider war es absehbar, für Außenstehende kommt allerdings die Trennung des ThSV Eisenach von René Witte relativ abrupt. Gut acht Jahre hatte er die Geschichte des Vereins als Geschäftsführer geleitet und ihn von der dritten in die erste Liga geführt. Doch hinter den Kulissen brodelte es schon länger, ein offener Brief ohne Absender sorgte zuletzt für Aufsehen. Dirk Pille von der Thüringer Allgemeinen ist bestens informiert und erklärt, warum der große Knall nicht mehr zu verhindern war. Zunächst steht aber der Abstiegskampf im Mittelpunkt. GWD Minden führe kurz vor Schluss gegen den Bergischen HC bereits mit zwei Treffern, doch es reiche nur zu einem Unentschieden. Sebastian Külbel vom Mindener Tageblatt ist realistisch genug zu wissen, dass es nun mit dem Klassenerhalt extrem eng wird für die Grün-Weißen. Christian Frost, der für Sporteurope am Mikrofon sitzt, beschäftigt sich mit einem Ausblick auf das Finale der Frauen-Bundesliga zwischen Blomberg und Dortmund.
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Episode #450: Füchse und Zebras müssen sich ordentlich strecken, Lampe findet Geldstrafe komplett überzogen
Es sieht gut, teilweise sogar sehr gut aus für die deutschen Vertreter nach den Viertelfinalhinspielen der internationalen Wettbewerbe. Nur Berlin und Kiel müssen so richtig zittern, setzte es für sie doch eine Niederlage. Die Füchse verloren nach einer deutlichen Führung in Veszprem, die Zebras bestätigten ihre Formkrise in Nasice. Für wen reicht es und wird es wirklich eng? Björn Pazen weiß es und wirft dazu noch einen Blick auf die Champions League der Frauen. Andreas Lampe ärgert sich derweil über eine Geldstrafe. Denn sein VfL Oldenburg erhielt zwar von der HBF das Jugendzertifikat, dennoch muss der Verein 12.000 Euro an die Liga überweisen. Interessant ist die Begründung, denn angeblich wird das Krafttraining nicht professionell genug durchgeführt. Für den Geschäftsführer der Norddeutschen ist das aber ein Unding, er sieht ein Fehler im System. Nun möchte er dafür sorgen, dass die Bedingungen angepasst werden.
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Episode #449: Löwen und Zebras suchen passende Führung, Wetzlar sieht wieder Land im Abstiegskampf
Unentschieden zuhause gegen das Schlusslicht der Tabelle? Sowas gab es früher beim THW Kiel nicht. Doch der Rekordmeister ist längst nicht mehr die bestimmende Kraft, andere Vereine haben sich einfach besser entwickelt als die Zebras. Doch was kann man tun? Fehlt es an der passenden Führung? Dass die enorm wichtig ist, merkt man auch bei den Rhein-Neckar Löwen. Den Machtkampf mit Klubikone Uwe Gensheimer hat Maik Machulla gewonnen. Marc Stevermüer vom Mannheimer Morgen ordnet ein. Ganz andere Sorgen haben sie in Mittelhessen. Doch ein wenig unverhofft gelang nun mehr als nur ein Big Point, denn mit dem Bergischen HC schlug die HSG Wetzlar einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Der Pokalfinalist darf dennoch optimistisch in die letzten Wochen der Saison blicken, weil GWD Minden einfach keine Punkte mehr holt. Volkmar Schäfer von der VRM Wetzlar hat den Rechenschieber ausgepackt und prophezeit, welche Mannschaften am Ende durchatmen dürfen.
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Episode #448: Füchsen werden sehr souverän Pokalsieger, BHC winkt die europäische Premiere
Mit dem Bergischen HC hatte es der große Außenseiter durch einen Sieg gegen Magdeburg ins Finale um den DHB-Pokal geschafft, doch die große Sensation blieb schließlich aus. Im Endspiel von Köln ging es für den Underdog gegen ein Team der Füchse Berlin, das an diesem Wochenende sehr souverän agierte und verdient den Pokal gewann. Thomas Rademacher vom Solinger Tageblatt berichtet von zwei Tagen in der Domstadt, die aus ganz unterschiedlichen Gründen Spuren hinterlassen. So beeindruckte nicht nur die Stimmung, sondern die neue Präsentation der Show rund um die Partien auf einem hochmodernen Glasboden. Aber die Frage stellt sich nach den Ergebnissen, welche Schlüsse nun gezogen werden können. Ist der neue Titelträger nun die beste Mannschaft in Deutschland oder ist es die Truppe, die bereits in wenigen Wochen unangefochten als Meister gekrönt wird? Und wie kann ein Abstiegskandidat die höhere Belastung durch internationale Spiele verkraften?
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Episode #447: Druck auf das Schiedsrichterwesen wächst, Flensburg vor Costa-Deal und Gottfridsson vereinslos
Fast im wöchentlichen Rhythmus wird über ihn diskutiert, den Videobeweis. Waren es zuletzt vor allem Entscheidungen in Bezug auf Foulspiele, steht dieses Mal ein nicht gegebenes Tor im Mittelpunkt. Sogar der Verband sah sich nach den Vorkommnissen bei der Partie zwischen Melsungen und Minden zu einer Stellungnahme genötigt, nachdem ein regulärer Treffer der Gäste trotz Überprüfung nicht anerkannt wurde und somit der Druck auf das Schiedsrichterwesen weiter wächst. Moderator Sascha Staat spricht darüber mit Christian Stein von Handball World. Allerdings geht es nicht nur um das Phantom-Tor, sondern auch um Personalien. Während sich die Klubs um Kiko Costa förmlich reißen, ist Jim Gottfridsson plötzlich vereinslos. Derweil hat Melsungen den Kopf in der European League aus der Schlinge gezogen und die Gegner der HBL-Vertreter in der Königsklasse stehen fest. Die Playoffs in der Frauen-Bundesliga versprechen außerdem Spannung pur.
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Episode #446: Löwen degradieren ihre Vereinsikone Gensheimer, Jugend spielt sich international in den Vordergrund
Eine mögliche Veränderung auf der Position des Sportdirektors bei den Rhein-Neckar Löwen war seit einiger Zeit ein hartnäckiges Gerücht, nun hat es sich bewahrheitet. Die Mannheimer haben eine neue Aufgabe für Vereinsikone Uwe Gensheimer gefunden, ihn damit aber gleichzeitig degradiert. Für Lukas Brachat, der als Kommentator bei Dyn unterwegs ist, kommt das nicht überraschend. Er geht aber auch auf den internationalen Nachwuchs und den Abstiegskampf ein. Außerdem mit dabei ist Valérie Mackel, die in Luxemburg lebt. Sie spielt seit ihrer Jugendzeit beim HB Museldall, was in Deutschland wohl ein ambitionierter Amateurverein wäre. Dort hingegen geht es um Titel, gleichzeitig ähneln sich die Sorgen. Wie kann man neue Mitglieder gewinnen oder wo lassen sich zusätzliche Trainingseinheiten finden? Gleichzeitig erklärt sie, warum die nächste Verletzung ein Risiko ist, für das es keine Alternative gibt. Denn Handball macht glücklich.
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Episode #445: Magdeburg gewinnt den Kampf der Giganten, Weller wünscht sich neue Regelauslegung
Die Geschichte des Wochenendes wurde sportlich ganz sicher in Magdeburg geschrieben. Dort rang der Spitzenreiter nach hartem Kampf die Füchse Berlin nieder und hat nun satte sieben Zähler Vorsprung auf den schärfsten Verfolger, der aktuell aus Flensburg kommt. Christoph Dach, unter anderem für Zeit Online unterwegs, war vor Ort und zeigt sich komplett begeistert von einem Topspiel auf allerhöchstem Niveau. Entsetzt ist er hingegen vom Kieler Umgang mit der Niederlage in Melsungen. Auch nicht gerade komplett begeistert ist Niklas Weller, der im Sommer das Amt des Präsidenten beim HSV Hamburg übernehmen wird. Das liegt daran, dass sich der noch aktive Kreisläufer Gedanken über die Entwicklung des Handballs macht. Ihm gefällt die Auslegung die Regeln nicht, die seiner Meinung nach einen intensiven Dialog erfordert. Außerdem spricht er bei Sascha Staat über seinen sehr speziellen Weg sowie seine Pläne für den Verein, der für ihn eine Herzensangelegenheit ist.
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Episode #444: Leun will die jungen Spielerinnen begleiten, Kontinuität als Schlüssel für den Erfolg
Im Sommer 2008 übernahm Dirk Leun den Buxtehuder SV und gewann mit den Norddeutschen zwei Mal den DHB-Pokal, dazu noch den EHF Challenge Cup. Gleich doppelt verpasste er, jeweils äußerst knapp, den Meistertitel. Dem gebürtigen Hessen gelang es aber, den Verein über bald zwei Jahrzehnte im oberen Drittel der Frauen-Bundesliga zu etablieren. Mitten in der laufenden Saison war für ihn als BSV-Trainer plötzlich Schluss, eine ungewöhnliche Situation. Ab Juli wird er sich nun der Nachwuchsarbeit widmen und tritt beim Handballverband Niedersachsen-Bremen als Landestrainer der weiblichen Talente die Nachfolge von Christine Witte an. Dass er mit jungen Spielerinnen außerordentlich erfolgreich sein kann, stellte er bereits unter Beweis. Denn Leun führte nämlich die deutsche U20-Nationalmannschaft einst zum WM-Titel. Mit Sascha Staat spricht er über die Zeit als HBF-Coach, das Niveau der Liga und seine Motivation.
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Episode #443: Dortmund holt sich den ersten Pokal seit 1997, Kiel demontiert Flensburg und angelt sich Fischer
Satte 29 Jahre musste Borussia Dortmund sich gedulden, nun dürfen sich die Schwarzgelben mal wieder Pokalsieger bei den Frauen nennen. In Stuttgart war das Team von Henk Groener von der Konkurrenz nicht zu bezwingen und holte sich den ersten Titel der Saison. Tim Dettmar vom Podcast 3. Halbzeit war vor Ort mit dabei. Er sah am Ende einen verdienten Sieger und war von der Unterstützung der Fans massiv beeindruckt. Luft zur Verbesserung ist für ihn aber trotzdem noch vorhanden. Aber nicht nur auf das Final Four wird geblickt, sondern auch intensiv auf die Männer-Bundesliga. Der THW Kiel zerlegte, obwohl das Ergebnis einen knapperen Verlauf vermuten lässt, den Dauerrivalen aus Flensburg in seine Einzelteile. Dazu passt auch die Meldung, dass Nationalspieler Justus Fischer 2027 zu den Zebras wechseln wird. Derweil gelang der HSG Wetzlar im Abstiegskampf ein wichtiger Erfolg in Minden, der bei den Mittelhessen die Hoffnung auf den Klassenerhalt zurückbringt.
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Episode #442: Dänemarks Erfolgsformel ist die Spielfreude, System in Deutschland lässt Dinge so nicht zu
Lange galt der junge Mathias Gidsel als zu schmächtig für den Durchbruch im Profibereich. Doch sein unbändiger Ehrgeiz war ein Grund dafür, warum er mittlerweile gleich zum mehrfachen Welthandballer wurde. Dazu gesellt sich eine Spielfreude, die kaum zu toppen ist. Der Däne hat immer Lust zu spielen, auf der Bank zu sitzen ist für ihn fast eine Art Bestrafung. Aber der Topstar der Füchse Berlin ist nur ein Beispiel von vielen, das in unserem Nachbarland für jede Menge Begeisterung sorgt. Doch wie unterscheidet sich die Arbeit im Jugendbereich wirklich von dem, was wir in Deutschland so machen? Wären manche Dinge hierzulande umsetzbar oder welche kulturellen, aber auch strukturellen Unterschiede gibt es? Ist es einfach die reine Anzahl an Talenten? Lars Mühling arbeitet für GOG als Videoanalyst und hat tiefe Einblicke in das dänische System. Hört man ihm genauer zu, dann gäbe es sehr viele Möglichkeiten, um die Sportart bei uns noch viel erfolgreicher zu machen.
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Episode #441: Gummersbach beeindruckt mit Kantersieg in Kiel, Löwen lassen nicht nur sportlich Punkte liegen
Nach Jahren des sportlichen Mittelmaßes sind die Rhein-Neckar Löwen so langsam aber sicher wieder auf dem Weg in Richtung Europa. Trainer Maik Machulla hat sein Stammpersonal gefunden und baut nach und nach Ergänzungsspieler ein, um so die Breite des Kaders zu stabilisieren. Doch nun unterlief dem Verein ein Fauxpas, ein sportlicher Rückschlag aufgrund eines Formfehlers. Marc Stevermüer vom Mannheimer Morgen erklärt die Lage und analysiert die Entwicklung auf der Platte. Gemeinsam mit Moderator Sascha Staat schaut er zudem auf die Bundesliga, die erneut mit einigen sehr interessanten Ergebnissen zu überraschen wusste. Denn der VfL Gummersbach gewann zum ersten Mal seit 20 Jahren in Kiel, während in Leipzig und Wetzlar die Hoffnungen auf den Klassenerhalt geringer werden. Im Amateurhandball geht es derweil primär um den Faktor Spaß. Marius Müller berichtet aber mit so viel Leidenschaft aus Helmstedt, dass man sich direkt ins Auto setzen möchte.
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Episode #440: Chaos in Hagen sorgt für Frust bei der Eintracht, Wetzlar zittert und Dortmund darf jubeln
Es ist eindeutig der Aufreger des Wochenendes, der vermeintliche Sieg von Eintracht Hagen gegen den TuS Ferndorf. Doch offizielle endete die Partie mit einem Unentschieden, obwohl die Gastgeber ein Tor mehr erzielt hatten als die Gäste. Denen wurde aber vom Kampfgericht ein Treffer mehr zugeschrieben als ihnen zugestanden hätte. Nun läuft es auf ein Wiederholungsspiel hinaus, was Moderator Sascha Staat im Gespräch mit Björn Pazen nicht unbedingt als gerecht empfindet. Die beiden legen ihren Fokus aber schnell auf das Sportliche. International geht es wieder ordentlich zur Sache und die deutschen Vertreter bei den Männern wissen zu glänzen. Bei den Frauen konnten Dortmund und Thüringen jubeln, während Blomberg und Oldenburg die Segel streichen mussten. Volkmar Schäfer von der VRM Wetzlar blickt derweil ausführlich auf die ortsansässige HSG, der noch gut drei Jahrzehnten in der Bundesliga der bittere Gang in die Zweitklassigkeit droht.
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Episode #439: Seiferts Aussagen heizen nötige Debatte an, Vereine müssen Potenzial und Chancen erkennen
Während Magdeburg in Kiel die erste Niederlage der Saison hinnehmen musste und somit das Rennen hinter dem Tabellenführer maximal spannend bleibt, sorgten die Aussagen von Christian Seifert auf der Spobis für Aufsehen. Der Dyn-Boss schlug vor, dass die Vereine erwägen sollten auf weitere Spieler im Kader zu verzichten, um zusätzliche Stellen im Bereich Marketing oder Social Media zu finanzieren. Er heizte damit eine dringend nötige Debatte für die Sportart Handball an. Dieser Meinung ist auch Marco Kehrenberg, der Verbände und Klubs genau in diesen Bereichen berät und extrem spannende Einblicke gibt. Im Gespräch mit Moderator Sascha Staat geht es zum Beispiel um die Vergleiche mit anderen Ländern und der dortigen Herangehensweise. Was wird eventuell besser gemacht? Was kann man sich vielleicht abschauen? Außerdem wird über die Chancen und Potenziale diskutiert, die momentan sehr oft gar nicht erkannt und gesehen werden.
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Episode #438: Flensburg würde Golla sehr gerne behalten, Weller wechselt vom Feld ins Hamburger Präsidium
Kaum ist die Europameisterschaft beendet, geht es in der Liga wieder Schlag auf Schlag. Dabei geht es aber nicht nur um das Sportliche, sondern auch um zahlreiche Gerüchte. So war zuletzt zu vernehmen, dass die SG Flensburg-Handewitt gerne Johannes Golla behalten würde. Die MT Melsungen möchte die Ausgaben senken, das ließ den aktuellen Verein des deutschen Kapitäns aufhorchen. Was ist nun an der Sache wirklich dran? Das weiß HNA-Reporter Björn Mahr. In Hamburg sind derweil große Veränderungen bereits offiziell. Niklas Weller wird nämlich im Sommer seine Karriere beenden und dann direkt eine wichtige Rolle innerhalb des Vereins übernehmen. Für ihn geht es vom Kreis auf den Posten des Präsidenten. Wie kam es dazu und was kann er bewirken, wo ihm doch die Erfahrung als Funktionär fehlt? Stefan Flomm, für die Handballwoche und dpa unterwegs, gibt nicht nur einen Einblick in die Lage bei den Hanseaten.
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Männer-EM 2026 #18: Dänemark bleibt eine Nummer zu groß, Deutschland freut sich über verdientes Silber
Das Ergebnis wirkt deutlich, das Spiel war es nicht. Denn der neue Europameister Dänemark hatte über 60 Minuten hart zu kämpften, um die Titelsammlung gegen die DHB--Auswahl komplett zu machen. Es war lange eng, doch zu Beginn hatte Deutschland Probleme in der Defensive, im weiteren Spielverlauf stotterte die Offensive. Trotzdem kann sich die Silber-Medaille absolut sehen lassen, meint Felix Götz, dem die Turnierleistung der Gislason-Sieben insgesamt sehr viel Freude bereitet hat.
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Männer-EM 2026 #17: Abwehrbollwerk sichert den Einzug ins Finale, Deutschland trifft im Finale auf Dänemark
Ein wahres Abwehrbollwerk war für das deutsche Team im Halbfinale gegen Kroatien der Grundstein für einen sehr verdienten Sieg und dem damit verbundenen Einzug in das Endspiel. Andreas Wolff gab seiner Vorderleuten viel Rückhalt, dafür konnte er sich auf Akteure wie Justus Fischer verlassen, der wie eine Wand im Zentrum agierte. Um den Titel zu holen, muss nun Dänemark geschlagen werden. In der heutigen Folge schaut dpa-Redakteurin Zoi Tasovali zurück auf die aktuellen Geschehnisse in Herning.
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Männer-EM 2026 #16: Gislasons Truppe ist heiß aufs Finale, Kroatien als durchaus machbare Hürde
Nach der beeindruckenden Leistung der deutschen Mannschaft gegen Frankreich wartet im Halbfinale von Herning jetzt Kroatien auf die Gislason-Sieben. Die beiden Teams kennen sich sehr gut, schließlich traf man in der Vorbereitung noch zwei Mal aufeinander. Das sollte allerdings keine Rolle spielen, dafür aber die Emotionen und der Kampfgeist des Vize-Weltmeisters. Die sollte man unter Kontrolle kriegen, dann sieht ZDF-Kommentator Martin Schneider die Hürde als durchaus machbar an.
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Männer-EM 2026 #15: Knorr-Gala bringt Einzug ins Halbfinale, Deutschland trifft jetzt auf Vize-Weltmeister
Ein absolut überragender Juri Knorr und eine bockstarke Defensive waren die entscheidenden Faktoren für den deutschen Einzug ins Halbfinale der Europameisterschaft. Von Beginn an zeigte das DHB-Team die nötige Präsenz, agierte offensive so stark wie nie bei diesem Turnier und ging mit einer Führung in die Pause. Auch wenn Frankreich sich nicht aufgab, hatte die Gislason-Sieben jederzeit die passende Antwort parat. Jonas Späth ist deswegen auch optimistisch für das Duell mit Kroatien.
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Männer-EM 2026 #14: Halbfinaleinzug steht auf dem Spiel, DHB-Team muss bessere Lösungen finden
Wenn das deutsche Team am Abend auf Frankreich trifft, dann reicht ein Unentschieden bereits für den Einzug ins Halbfinale. Aber möchte die DHB-Auswahl dieses Ziel erreichen, dann braucht es vor allem bessere Lösungen im Positionsangriff als zuletzt gegen Dänemark. Hier ist auch Bundestrainer Alfred Gislason gefragt, der sich nach der Niederlage gegen die Gastgeber lauter Kritik stellen musste. Für das Redaktionsnetzwerk Deutschland ist Jens Kürbis vor Ort und wirft einen intensiven Blick voraus.
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Männer-EM 2026 #13: Dänemark hat den längeren Atem, Gislason mit fragwürdigen Entscheidungen
Relativ lange hielt die DHB-Auswahl gegen Gastgeber Dänemark mit, doch am Ende hatte man keine Chance. So könnte man die 60 Minuten von Herning kurz und knapp zusammenfassen, aber dennoch gaben sich Bundestrainer Alfred Gislason und einige Spieler nach der Partie erstaunlich zufrieden. Das lässt Moderator Sascha Staat emotional werden wie selten zuvor, was im Gespräch mit Timo Fleth vom Flensborg Avis zu massiver Kritik an einigen Personalentscheidungen führt.
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Männer-EM 2026 #12: Deutschland fordert den großen Favoriten, Halbfinaleinzug ist in greifbarer Nähe
Wenn die deutsche Mannschaft am Abend im vorletzten Spiel der Hauptrunde auf Dänemark trifft, dann ist der Einzug ins Halbfinale zum Greifen nahe. Zwar geht der Gastgeber als klarer Favorit in die Partie, zeigte aber bei der Niederlage gegen Portugal schon eine erstaunliche Verwundbarkeit. Der Motor der DHB-Auswahl läuft allerdings nicht immer sofort auf Hochtouren, das gegen den Weltmeister durchaus verheerende Folgen haben könnte, wie dpa-Reporter Eric Dobias meint.
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Männer-EM 2026 #11: Wolff treibt Norwegen in den Wahnsinn, Torhüter stellt einfach alles in den Schatten
Dass Andreas Wolff die Lebensversicherung der deutschen Mannschaft ist, war längst bekannt. Dass er aber in fast jedem Spiel außergewöhnlich gut halten muss, hat positive wie negative Seiten. Zum Glück ist er aktuell in sensationeller Verfassung und machte gegen Norwegen eines der besten Spiele im Trikot der DHB-Auswahl überhaupt. So reichte es zum Sieg und der Traum vom Halbfinale lebt weiter. Jarno Pusch ist in Herning ganz nah dran und bewertet unter anderem den Gala-Auftritt das Keepers.
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Männer-EM 2026 #10: Schweden präsentiert sich in Titelform, Norwegen als Schlüsselspiel für deutsches Team
Nicht nur in Herning wird derzeit um den Einzug ins Halbfinale gekämpft, sondern auch in Malmö. Für die Schweden sieht es derzeit extrem gut aus, denn auf den Sieg in der Vorrunde gegen Kroatien folgte nun ein Erfolg gegen Slowenien. Derweil verzockten die Schweizer gegen Ungarn erneut eine deutliche Führung, Island musste ebenfalls Federn lassen. Markus Götz von Dyn Media hat ein Auge auf die Lage geworfen und beschäftigt sich zudem mit der deutschen Partie gegen Norwegen.
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Männer-EM 2026 #9: Schluroff wichtiger Faktor beim nächsten Sieg, Wolff zeigt erneut seine Qualitäten
Gegen sehr starke Portugiesen dauerte es ein wenig, ehe der deutsche Motor ans Laufen kann. Zur recht frühen Anwurfzeit in Herning steigerte sich die DHB-Auswahl allerdings nach der Pause und fuhr vor allem dank zweier Akteure im ersten Spiel der Hauptrunde einen sehr wichtigen Sieg ein. Im Tor zeigte Andreas Wolff erneut eine außergewöhnliche Leistung, dazu erzielte Miro Schluroff sieben Treffer, die maßgeblich zum Erfolg beitragen. Marc Stevermüer vom Mannheimer Morgen bewertet die Partie.
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Männer-EM 2026 #8: Meckes beeindruckt vom deutschen Teamgeist, Lob für Bundestrainer Gislason
Die deutschen Handballer standen kurz vor dem frühzeitigen Aus, doch durch den Sieg gegen Spanien ist nun sogar das Halbfinale kein unrealistisches Ziel. Doch Meckes möchte noch nicht so weit denken und sich zunächst auf die schwere Aufgabe gegen euphorische Portugiesen konzentrieren. Der Vorstand Sport des DHB zeigt sich im Gespräch mit Sascha Staat beeindruckt von der Einstellung und Mentalität der Spieler, lobt den Umgang mit der Kritik und freut sich auf eine intensive Hauptrunde.
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Männer-EM 2026 #7: Portugal schockt die überheblichen Dänen, Island ringt kampfstarke Ungarn nieder
Es war mal wieder alles angerichtet für eine dänische Party, doch daraus wurde nichts. Denn Portugal präsentierte sich von seiner besten Seite und schockte den Favoriten und Gastgeber, gewann das Spiel und nimmt die beiden Punkte mit in die Hauptrunde. In Kristianstad setzte sich derweil Island gegen die Ungarn durch und wirkt reif für einen möglichen Einzug ins Halbfinale. Zumindest wenn man denn Tim Dettmar Glauben schenken mag, der die Vorrunde in Schweden verbrachte.
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Männer-EM 2026 #6: DHB-Auswahl zieht Kopf aus der Schlinge, Gislason wechselt viel und sehr erfolgreich
Besser hätte es für die deutsche Mannschaft am letzten Spieltag der Vorrunde in Herning wirklich nicht laufen können. Erst lieferten die Österreicher mit ihrem Sieg gegen Serbien die perfekte Vorlage, dann legte die DHB-Auswahl mit einem Erfolg gegen Serbien nach. Es war eine intensive Partie, in der sich etliche Akteure deutlich steigerten und die vielen Fans in der Halle mitreißen konnten. Christoph Dach spricht aber nicht nur über die Spieler, sondern nimmt auch den Bundestrainer unter die Lupe.
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Männer-EM 2026 #5: Deutschland muss gegen Spanien endlich liefern, Österreich hofft auf das kleine Wunder
Der letzte Spieltag der Vorrunde bringt jede Menge Brisanz mit sich, es könnte zum ersten Schocker des Turniers kommen. Denn das wäre ein Ausscheiden des deutschen Teams definitiv. Die DHB-Auswahl zittert, denn nicht mal ein Sieg gegen Spanien garantiert die Qualifikation für die Hauptrunde. Es muss mindestens ein Erfolg mit drei Toren Unterschied her. Es wird also gebangt, während Österreich noch auf ein kleines Wunder hofft. Lukas Hutecek will sich aber nicht schon vorab aufgeben.
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Männer-EM 2026 #4: Gislason-Fauxpas führt zu peinlicher Pleite, Aus nach der Vorrunde droht aktuell
Mit so einer Vorstellung hatten wohl selbst die kühnsten Pessimisten vor dem Duell der DHB-Auswahl mit Serbien nicht gerechnet. Aufgrund einer absolut desolaten Leistung in den zweiten 30 Minuten ging das deutsche Team schlussendlich verdient als Verlierer von der Platte und droht nun die Hauptrunde zu verpassen. Durch das Ergebnis ist sogar Österreich noch in der Verlosung, trotz zweier Niederlagen in den beiden bisherigen Spielen. Daniel Genings ist vor Ort und nach wie vor konsterniert.
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Männer-EM 2026 #3: Schweizer verderben fast die Party in Oslo, Schiedsrichter stehen erstmals im Blickpunkt
Kaum ist die Europameisterschaft gestartet, geht es sehr spektakulär zu. In Oslo trieben die Färinger erst über 7.000 ihrer Fans förmlich in den Wahnsinn, um sie dann jubeln zu lassen. In Kristianstad überrollte Island die Italiener, wobei eine Szene für Diskussionen sorgte. Auch in Herning siegten die Favoriten deutlich. Vincent Schuster saß für Dyn bei diesem Turnier bereits mehrfach am Mikrofon und schaut bei Sascha Staat zudem voraus auf das deutsche Spiel gegen Serbien.
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Männer-EM 2026 #2: Österreich hält sehr lange dagegen, Abwehr am Ende der Schlüssel für Deutschland
Der Auftakt bei der Europameisterschaft ist für die Truppe von Alfred Gislason gelungen, aber es war ein Kraftakt. Denn die im Vorfeld von Andreas Wolff ein wenig flapsig als Anti-Handballer titulierten Österreicher hielten fast über die gesamte Spieldauer extrem gut mit. Die DHB-Auswahl hatte mächtig zu kämpfen, konnte sich aber auf Andreas Wolff und Johannes Golla verlassen. Die Kollegin Jil Pastner vom Unterzahl-Podcast blickt bei Moderator Sascha Staat zurück auf das Duell.
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Männer-EM 2026 #1: Dänemark will Triple komplett machen, DHB-Team muss an die Grenze gehen
Am heutigen Donnerstag startet die Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen. Der Ort der Sehnsucht ist mal wieder Herning, wo das Finalwochenende ausgetragen wird. Für das deutsche Team wäre eine Teilnahme an den Spielen um die Medaillen angesichts der heftigen Auslosung definitiv ein Erfolg, ein frühes Ausscheiden ein Jahr vor der Heim-WM indes ein Desaster. Doch trotz des harten Spielplans sieht Experte Björn Pazen die DHB-Auswahl enorm gut aufgestellt. Moderator Sascha Staat blickt mit seinem Gast aber nicht nur auf die Truppe von Alfred Gislason, denn in den anderen Gruppen geht es auch höchst spannend zu. Kann Island seinem Ruf als Geheimfavorit endlich mal gerecht werden? Schmiert Co-Gastgeber Norwegen wieder so ab wie beim Turnier vor einem Jahr? Und was muss eigentlich passieren, damit Dänemark vor eigenem Publikum nicht zum nächsten Titel rauscht? All diese Fragen werden in der großen Vorschau ausführlich diskutiert.
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Episode #437: Berlin jubelt und schockt die Handballwelt, Dänemark und Deutschland mit historischen Erfolgen
Das Jahr 2025 bot mal wieder alles, was man sich vom Handball versprechen konnte. Während bei den Männern Dänemark weiterhin dominiert, durften sich die deutschen Frauen über die erste Medaille seit 2007 freuen. Mit Patrick Wiencek verließ ein Spieler die Bühne als Aktiver, der im Wandel der Zeit zu den ganz Großen zählte und mit einem Titel abtrat. Gleichzeitig durften sich die Füchse Berlin erstmals über die Meisterschaft freuen, um später für einen absoluten Schocker zu sorgen. In Magdeburg war der Jubel riesig, weil man sich die Krone Europas aufsetzte, in Ludwigsburg wurde getrauert. Der HBF-Serienmeister musste Insolvenz anmelden, die ganze Geschichte mag einem leider irgendwie sehr bekannt vorkommen. Die Diskussionen um die Ansetzungen der Schiedsrichter und den Videobeweis wurden lauter, der Aufschrei nach dem IHF-Kongress allerdings nicht. All das besprechen Sascha Staat und sein Gast Thomas Rademacher (Solinger Tageblatt) im Rückblick.
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Episode #436: Moustafa sitzt weiter fest auf dem IHF-Thron, Bergischer HC glänzt im Pokal & Lemgo nicht zu bremsen
Im Vorfeld des IHF-Kongresses wurde viel spekuliert, am Ende bleibt aber alles beim Alten. Mit einer klaren Mehrheit wurde Hassan Moustafa in seinem Amt als Präsident bestätigt, trotz gesundheitlicher Probleme. Es könnte aber früher als gedacht zu einer Wachablösung des Ägypters kommen, denn viele rechnen mit einer vorzeitigen Übergabe an Philippe Bana. Moderator Sascha Staat und sein Gast, Lukas Brachat von Dyn, diskutieren über nötige Veränderungen und drohenden Stillstand. Der Fokus liegt aber auf dem Sportlichen, denn in der Bundesliga und dem Pokal war eine Menge los. Als Überraschung kann man definitiv bezeichnen, dass der Bergische HC das Final Four erreicht hat. Die Deutlichkeit des Sieges gegen Melsungen sorgte zusätzlich für Aufsehen, genauso wie eine Szene im Liga-Duell mit dem TBV Lemgo Lippe. Denn Constantin Möstl wurde kurzfristig zum Feldspieler und sorgte mit seiner Aktion dafür, dass sein Team den nächsten Sieg einfahren konnte.
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Episode #435: Deutsche Frauen holen historisches Silber, Lemgo setzt sich in der Spitzengruppe fest
Endlich ist er gebrochen, die 18 Jahre währende Bann! Die deutschen Frauen haben zum ersten Mal seit 2007 wieder eine Medaille gewonnen. Mit einem furiosen Auftritt eroberten sie nicht nur die Herzen der eigenen Fans, sondern spätestens mit ihrer couragierten und leidenschaftlichen Leistung in Rotterdam auch die der neutralen Beobachter. Moderator Sascha Staat und sein Gast Tim Dettmar vom Podcast 3. Halbzeit sind aus dem Häuschen und vergeben die Bestnote an die DHB-Auswahl. Während in den Niederlanden (und zuvor in Dortmund) Geschichte geschrieben wurde, ging es bei den Männern im gewohnten Rhythmus weiter. Und mit dem kommt der SC Magdeburg nach wie vor klar am besten zurecht. Doch mit dem TBV Lemgo Lippe hat sich ein weiteres Team in der Spitzengruppe festgesetzt und macht den Etablierten mächtig Feuer. In Wetzlar brennt der Baum schon, Momir Ilic hat die Konsequenzen gezogen und der Bergische HC trotzt zahlreichen Ausfällen.
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Episode #434: Spannung pur bei Heim-WM und in der Liga, Scovenna sorgt sich um Handball in Argentinien
Mit sechs Siegen in sechs Spielen haben die deutschen Frauen bei der Heim-WM souverän den Sprung in das Viertelfinale geschafft. Nun soll am Dienstag in Dortmund der Bann nach 17 Jahren gebrochen und gegen Brasilien das Ticket nach Rotterdam gemacht werden. Christian Stein von Handball World ist vor Ort mit dabei und ist äußerst zuversichtlich. Zudem hat er eine klare Meinung zu zwei Szenen, die in der Bundesliga für Diskussionen sorgten und zu überraschenden Ergebnissen führten. Im zweiten Teil der Sendung begrüßt Moderator Sascha Staat mit Sebastian Scovenna einen Trainer, der sich ebenfalls im Frauenbereich sehr gut auskennt. Er ist Coach des TSV Ismaning in der dritten Liga, der als Aufsteiger eine sehr gute Figur abgibt. Seine Wurzeln machen seine persönliche Geschichte besonders interessant. Denn er kommt aus Argentinien, genauer gesagt aus Buenos Aires. Dort gibt es eine deutsche Schule, die im Handball seiner Heimat von einer enorm großen Bedeutung ist.
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Episode #433: Füchse machen den Pytlick-Deal offiziell, Carstens ist einfach richtig heiß auf Handball
Erst Ewigkeiten in Minden, dann kurz in Wetzlar und im Anschluss ein Ausflug nach Chicago standen zuletzt im Lebenslauf von Frank Carstens, bevor er spontan in Leipzig anheuerte. Sein Engagement ist bis zum Sommer terminiert, zunächst. Vor allem kam es aber erst zustande, nachdem er sich mit Sascha Staat ausführlich über die unterschiedlichsten Themen unterhalten hat. Wie war das eigentlich in den USA? Wie war es mit dem jungen Juri Knorr zu arbeiten? Und wie war es mit Bennet Wiegert? Außerdem spricht der neue Chefcoach des SC DHfK über taktische Entwicklungen im Handball und wie sich das Spiel in den vergangenen Jahren verändert hat. Warum agieren manche Teams nun mit vier Spielern im Rückraum? Welche Vorteile bringt das mit sich? Die neue Folge beginnt aber mit wohl der Meldung schlechthin, dem Wechsel von Simon Pytlick zu den Füchsen. Außerdem hat man sich bei den Recken entschlossen, die Zusammenarbeit mit Christian Prokop in ein paar Monaten zu beenden.
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Episode #432: Deutsche Frauen wollen den Halbfinalfluch besiegen, Leipzig wirft Trainer und Sportdirektor raus
Zwei Themen stehen in der aktuellen Sendung im Fokus, die unterschiedlicher Natur kaum sein könnten. Denn während bei den deutschen Frauen wenige Tage vor dem Start der Weltmeisterschaft vor heimischer Kulisse riesige Vorfreude und Euphorie herrscht, ist die Stimmungslage in Leipzig eine ganz andere. Der SC DHfK trennte sich nach nur wenigen Monaten von Trainer Raul Alonso, ebenfalls vor die Tür gesetzt wurde Sportdirektor Bastian Roscheck. Gelingt Frank Carstens nun die sportliche Wende? Für die DHB-Auswahl gilt es eine andere Hürde als die des Klassenerhalts zu überwinden, das Team will zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder ein Halbfinale bei einem Turnier erreichen. Man ist gemeinsam mit den Niederlanden auch Ausrichter und daher sieht Experte Björn Pazen gute Chancen. Für ihn kommt es darauf an, dass die Breite des Kaders ausreichend und erfolgreich genutzt wird. Favorit bleibt Norwegen, wo mit Torhüterin Katrine Lunde mal wieder eine Legende ihren Abschied verkündet hat.
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Episode #431: Magdeburg läuft wie ein perfektes Uhrwerk, Füchse mit letzter Kraft Sieger gegen den THW
Flensburg ist bereit, hieß es im Vorfeld. Und Flensburg war durchaus bereit, aber der SC Magdeburg läuft weiterhin wie ein perfektes Uhrwerk. Der amtierende Champions-League-Sieger ließt sich auch von einem Rückstand zur Pause nicht beirren und gewann bei der SG nicht nur verdient, sondern fast schon souverän und problemlos. Finn-Ole Martins war für Dyn vor Ort und zeigt sich beeindruckt von allem, was der neue Spitzenreiter am Samstagabend zu bieten hatte. Nicht weniger beeindruckend war die Energieleistung der Füchse Berlin, die nur einen Tag nach ihrer Rückreise aus Lissabon den THW Kiel zu Gast hatten. Ohne Nils Lichtlein und Fabian Wiede, jedoch mit einem überragenden Dejan Milosaveljev, rangen sie den Rekordmeister nieder. Währenddessen ist Leipzig weiter ohne Sieg, die Aufsteiger überraschen und Lemgo glänzt. In der zweiten Liga scheint es sich ein Quartett ganz oben in der Tabelle gemütlich zu machen.
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Episode #430: Flensburg ist bereit für Kracher gegen Magdeburg, Kiel jammert über die harte BHC-Gangart
Während beim Erzrivalen in Kiel nach einem deutlichen Heimsieg die harte Gangart des Gegners stark moniert wird, hat man bei der SG Flensburg-Handewitt derzeit uneingeschränkt gute Laune. Denn nach zwei Unentschieden zu Beginn der Saison eilen die Norddeutschen von Erfolg zu Erfolg. Aktuell führt die Mannschaft von Aleš Pajovič die Tabelle an und geht als Spitzenreiter in das mit großer Spannung erwartete Duell mit dem SC Magdeburg am kommenden Samstag. Timo Fleth gibt einen genauen Einblick in das, was an der Förder derzeit so reibungslos funktioniert. So scheint das System des Trainers endlich zum Kader zu passen, wovon besonders Simon Pytlick mächtig profitiert. Da spielt es auch kaum eine Rolle, dass sich die Gerüchte um einen Wechsel des Dänen nach Berlin hartnäckig halten. Der Redakteur des Flensborg Avis wirft im Gespräch mit Sascha Staat derweil noch einen Nationalspieler als Neuzugang am Kreis in die Runde.
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Episode #429: Gislason tüftelt noch an der Konstanz, Heim-WM der Frauen wirft ihre Schatten voraus
Zwei äußerst interessante, weil maximal gegensätzliche Testspiele absolvierten die DHB-Männer in den vergangenen Tagen. Dabei bekamen die Fans im ersten Vergleich mit Island ein Tempo zu sehen, das ihnen lange nicht mehr geboten wurde. Doch im zweiten Aufeinandertreffen war davon plötzlich fast gar nichts mehr zu sehen und dem famosen Sieg folgte eine ärgerliche Pleite. Woran muss also Alfred Gislason in Hinblick auf die Europameisterschaft noch tüfteln, fragt sich daher Moritz Löhr? Im Gespräch mit Gastgeber Sascha Staat blickt er außerdem auf die Frauen-Weltmeisterschaft voraus, die in gut drei Wochen in Stuttgart beginnen wird. Zumindest für das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch, der morgen in Dortmund den Kader bekanntgibt. Wer ist dabei und wer muss noch zittern? Wie viel Vorfreude so ein Turnier im eigenen Land machen kann, beweist übrigens das Buch "Sheroes", das der sid-Redakteur gemeinsam mit seinem Kollegen Christoph Stukenbrock verfasst hat.
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Episode #428: Wiede-Verletzung verändert die Liga-Dynamik, EHF reformiert die internationalen Wettbewerbe
Gut ein Drittel der neuen Saison ist absolviert, Zeit für ein Zwischenfazit. Das fällt in Berlin gerade sehr speziell aus, denn zu der Heimpleite gegen Hamburg gesellte sich eine Hiobsbotschaft. Mit Fabian Wiede verletzte sich nämlich ein Akteur schwer, der eine sehr wichtige Rolle beim amtierenden Meister inne hat und die vom neuen Trainer Nicolej Krickau nun anders besetzt werden muss. Moderator Sascha Staat und sein Gast Tim Dettmar vom Podcast 3. Halbzeit schauen genauer auf die Lage in der Hauptstadt. Ihr Blick richtet sich außerdem auf die Recken, in Hannover hinkt man den Ansprüchen derzeit hinterher. In Kiel hingegen ist man mit der Arbeit von Filip Jicha so zufrieden, dass man seinen Vertrag nun um zwei Jahre verlängerte. Derweil wird es für Raul Alonso in Leipzig unglaublich eng, er konnte mit seinem neuen Team bislang noch kein Spiel gewinnen. Zum Abschluss wird es dann nochmal theoretisch, da die EHF sich zu einer Reform der europäischen Wettbewerbe entschieden hat. Gut oder schlecht?
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Episode #427: Butzeck reagiert auf Hannings Aussagen - Solinger kandidiert als IHF-Präsident mit umfassender Agenda!
Kurz vor Weihnachten soll, zumindest wenn es nach Gerd Butzeck und seinen Unterstützern geht, im Welthandball eine Ära zu Ende gehen. Denn dann steht in Kairo der IHF-Kongress an, bei dem unter anderem das Amt des Präsidenten zur Wahl steht. Seit nun 25 Jahren hat Hassan Moustafa dieses Amt inne und gerade bei seinem Heimspiel möchte der Ägypter gerne als strahlender Sieger hervorgehen. Aber es gibt mittlerweile eine meine Gegenwind für ihn, viele fordern eine Wachablösung. Denn die Strukturen des Weltverbandes gelten als enorm verkrustet, eine Modernisierung soll her. In der Medienarbeit hinkt die IHF meilenweit zurück, zudem machen sich Experten und Fans Sorgen, dass ihr Lieblingssport aus dem olympischen Programm fliegen könnte. Wie möchte der Solinger, der bereits viele Posten bekleidet hat, das verhindern? Und wie ordnet er die Aussagen Bob Hannings zu diesem Thema ein? Nicht nur diese Fragen beantwortet er bei Sascha Staat sehr klar und deutlich.
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Episode #426: Flensburg gewinnt den Klassiker im Norden - Was ist von der European League zu erwarten?
Es dauerte gut 30 Minuten, ehe die SG Flensburg-Handewitt im ewigen Duell mit dem THW Kiel einen Gang höher schaltete und die Partie in die entscheidende Richtung lenken konnte. Doch dann war das Möller-Duo, bestehend aus Kevin Möller im Kasten und Lasse Möller im Rückraum, einfach nicht mehr zu bremsen. Der Keeper entnervte die Schützen des Rekordmeisters und sein Kollege verwandelte alle seiner insgesamt zehn Würfe. Kein Wunder, dass sich Björn Pazen beeindruckt zeigt. Der Experte blickt im Gespräch mit Moderator Sascha Staat aber nicht nur zurück, sondern auch voraus. Am Dienstag beginnt die Gruppenphase in der European League und das deutsche Quartett möchte mal wieder ins Final Four. Derweil sind Berlin und Magdeburg international kaum zu stoppen und führen ihre Gruppen in der Königsklasse jeweils ohne Verlustpunkt an. Für Borussia Dortmund sieht das bei den Frauen ganz anders aus, das Team steht im Playoff-Rennen bereits unter Druck.
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Episode #425: Melsunger Beben mit ganz vielen Fragezeichen - Was ist in Nordhessen und in der Liga los?
Obwohl erst vor wenigen Wochen die Füchse Berlin die Handballwelt schockten, hinterließ eine neue Meldung bei vielen Beobachtern fast noch mehr Fragezeichen. Denn die MT Melsungen trennte sich, nach eigenen Angaben, einvernehmlich von ihrem Sportdirektor. In der offiziellen Pressemeldung war jedoch von Herrn Michael Allendorf die Rede, obwohl der ehemalige Linksaußen seit 2010 bei den Nordhessen unterwegs ist. Was könnte also vorgefallen sein? Tobias Reichmann, mittlerweile Experte bei Dyn und Kolumnist für Handball World, stand lange gemeinsam mit ihm auf der Platte. Deswegen kommt das plötzliche Aus für ihn ebenfalls sehr überraschend. Er blickt gemeinsam mit Moderator Sascha Staat aber auch auf andere Themen, es gibt eine Menge zu besprechen gilt. Besonders bei den Recken in Hannover läuft es derzeit überhaupt nicht rund.
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Episode #424: Auf der Suche nach Investoren - Steckt der VfL Gummersbach in der Schuldenfalle?
Nach der Rückkehr in die erste Liga sorgte der VfL Gummersbach für sehr viele positive Schlagzeilen und begeisterte seine Fans mit attraktivem Tempospiel, einer Menge Leidenschaft und mindestens einer genauso großen Portion an Emotionen. Doch nun bahnt sich Unheil an, aufgrund der Lizenzvorgaben droht der Abzug von vier Punkten. In einem Schreiben bittet der Verein seine Sponsoren und Partner um Unterstützung, es geht um über 3 Millionen Euro. Doch was steckt dahinter? Wie konnte es zu dem Fehlbetrag überhaupt kommen und warum ist darüber bislang in der Öffentlichkeit noch nichts zu hören? Sind Sorgen berechtigt? Moderator Sascha Staat hat daher Helge-Olaf Käding von Handballrecht zum Gespräch eingeladen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wie tief steckt der Traditionsklub aus dem Oberbergischen in der Schuldenfalle? Und was muss passieren, damit es nicht noch schlimmer wird?
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Episode #423: Der Basketball lässt den Handball sehr alt aussehen - Nur ein Gefühl oder doch eine Gefahr?
Der Basketball ist derzeit in aller Munde. Zuletzt gewannen die DBB-Männer den EM-Titel und sind zudem amtierender Weltmeister. Die Frauen holten sich Olympia-Gold in der Trendsportart 3x3. Der Handball hingegen wirkt vielerorts immer noch sehr altbacken und verstaubt. Viele Fans machen sich Sorgen, dass man in der Entwicklung zu langsam ist und überholt wird. Doch wie ist das eigentlich aus der Sicht der Konkurrenz, die sich in ihrer eigenen Blase befindet? Moderator Sascha Staat hat sich mit André Voigt einen absoluten Experten eingeladen, um diese und sehr viele andere Fragen zu beantworten und zu diskutieren. Der Journalist betreibt seit 2009 seinen eigenen Podcast unter dem Label "Got Nexxt", ist Herausgebers eines Magazins und hat neun Jahre lang für DAZN die NBA begleitet. Zuletzt war er in Tampere und Riga als Reporter vor Ort mit dabei und erzählt, wie sich sein Lieblingssport so sehr mausern konnte.
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Episode #422: Der Fall HB Ludwigsburg und die Konsequenzen - Welche Schlüsse muss man ziehen?
Die neue Saison läuft längst, doch sie läuft bei den Frauen ohne den amtierenden Meister. Denn die HB Ludwigsburg musste kurz vor dem Beginn der Spielzeit einen Insolvenzantrag stellen. Mittlerweile ist die Mannschaft in alle Winde zerstreut, nur elf anstatt der eigentlichen zwölf Vereine kämpfen nun um den Titel. Für Christoph Wendt, den Geschäftsführer der Handball Bundesliga Frauen, waren es enorm anstrengende Wochen, zumal er genauso überrascht wurde wie die Öffentlichkeit. Im exklusiven Gespräch mit Moderator Sascha Staat gibt er einen Einblick in ganz besondere Tage, die den deutschen Frauenhandball nachhaltig verändern werden. Doch gab es tatsächlich keine Anzeichen für die finanziellen Problem beim Branchenprimus? Was kann getan werden, um ähnliche Szenarien in Zukunft zu verhindern? Und wie kann sich die Sportart für die kommenden Jahre besser aufstellen, um dauerhaft erfolgreich zu sein? Fragen, die teilweise schwer zu beantworten sind.
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Episode #421: Hanning wirft Kretzschmar und Siewert raus - Wie kam es zum großen Knall in Berlin?
Ein Ende der Zusammenarbeit zwischen den Füchsen Berlin und Stefan Kretzschmar war zunächst ein Gerücht, doch von einem Moment auf den anderen kam es plötzlich zum großen Knall. Der ehemalige Vorstand Sport des amtierenden Meisters gab via Social Media seinen Abschied zum Ende der Saison bekannt und daraufhin folgre der große Knall. Innerhalb kürzester Zeit setzte der Verein sowohl ihn als auch Trainer Jaron Siewert vor die Tür und engagierte Nicolej Krickau. Im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik steht Geschäftsführer Bob Hanning, der am Samstag in der Pause der Partie gegen den SC Magdeburg sogar von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde. Moderator Sascha Staat und Journalist Christoph Dach, der die Mannschaft über Jahre hautnah begleitete, versuchen sich an einer Analyse. Warum eskalierte alles so plötzlich? Welche Rolle spielte Superstar Mathias Gidsel? Und machen sich die Hauptstädter gerade die Arbeit vieler Jahre kaputt?
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Episode #420: Magdeburg und Berlin wieder Titelkandidaten, Dortmund will unbedingt in die Playoffs
Fast schon ein wenig unter dem Radar verlief die vergangene Spielzeit für den SC Magdeburg auf der internationalen Bühne, ehe es in die Playoffs ging. Dann startete die Wiegert-Sieben durch und gewann am Ende den Titel. Doch wie stehen die Chancen in der neuen Saison? Ist wieder das Final Four drin und wie sieht es bei den Füchsen aus Berlin aus? Nach der Pleite im Endspiel ist der Ehrgeiz jetzt umso größer. Björn Pazen kennt sich aus und schätzt ein. Aber gemeinsam mit Moderator Sascha Staat blickt er natürlich auch auf die internationale Konkurrenz. In Veszprem sind die Ansprüche mal wieder hoch, die Sehnsucht der Ungarn nach dem Titel ist groß. In Barcelona ist ein Superstar zurück, während Paris mit einem neuen Trainer-Duo an den Start geht. Bei den Frauen gibt es nach dem plötzlichen aus von Ludwigsburg nur einen deutschen Vertreter, Borussia Dortmund. Was ist drin für die Schwarzgelben?
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Bei Kreis Ab begrüßt Moderator Sascha Staat wöchentlich bekannte Journalisten und Experten sowie Spieler, Trainer oder Funktionäre aus der Welt des Handballs.Thematisch geht es dabei vor allem um die aktuellen Geschehnisse aus der Handball-Bundesliga der Männer und Frauen, der EHF Champions League und den großen Turniere wie Olympia, Welt- und Europameisterschaften.Regelmäßig gibt es auch Sondersendungen, die sich mit speziellen Themen befassen.Auch auf Social Media ist der Podcast vertreten:facebook.com/kreisabtwitter.com/kreisabinstagram.com/kreisabKreis Ab via PayPal unterstützen: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=7B2SYRPCQCSKE
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Kreis Ab - Der Handball-Podcast
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