PODCAST · arts
Kultur | NRWision
Auf dieser Seite findest Du Sendungen und Beiträge aus unserer Rubrik "Kunst & Kultur". Redaktionen und Produzenten aus NRW sprechen mit Künstlern und stellen deren Werke vor. Außerdem besuchen sie aktuelle Kulturveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen - vom Klassikkonzert bis zur Kunstausstellung, vom Kultur-Event bis zur Literaturlesung.
-
100
The Voice: Dianne Reeves
Dianne Reeves, eine der größten lebenden Jazzsängerinnen überhaupt, in einem geradezu klassischen Sinne das, was man eine Diva nennt, ist hierzulande immer noch erstaunlich unterbewertet, obwohl ihr mit enormer Verspätung auch außerhalb der USA einiger Erfolg beschieden war. Nämlich spätestens seit sie eine tragende Rolle in dem Film "Good Night And Good Luck" von George Clooney übernahm und den phänomenalen Retro-Soundtrack dazu beisteuerte. Ihr Repertoire fußt ganz eindeutig auf dem, was man The Great American Songbook nennt...
-
99
Christian Jakob: "Endzeit"
Denkt Rainer Böttchers 25 und mehr Jahre zurück, fallen dem Podcaster eine Menge Krisen ein. Die Ölkrise in den Siebzigern hatte steil ansteigende Benzinpreise zur Folge. Positiv war daran, dass man an einigen Wochenenden mit dem Rad auf der A40 durch das Ruhrgebiet fahren konnte. Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl in 1986. Das Wüten der "Roten Armee Fraktion" (RAF) ab 1970. Nun finden wir uns Mitte der 2020er auch nicht gerade in einer krisenarmen Zeit, findet Rainer Böttchers. Im Gegenteil, redet man aktuell von einer Polykrise. Doch es gibt Unterschiede zum letzten Jahrhundert. Ständig geht es ums Ganze. Steht die Apokalypse permanent vor der Tür.
-
98
Christiane Hoffmann: "Alles, was wir nicht erinnern"
Christiane Hoffmann ist die Tochter eines Vertriebenen, der kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges seine schlesische Heimat, das Dorf Rosenthal, wegen der vorrückenden Russen verlassen musste. So beginnt der Trek des damals Neunjährigen, mit seiner Mutter und anderen Verwandten, in Richtung Westen. Es ist Februar 1945, nur mit wenigen Habseligkeiten auf einem von Pferden gezogenen Leiterwagen legen sie die weite Strecke zurück, durch Tschechien bis an die Grenze zu Sachsen, damals noch in den Grenzen von 1939. Ihr Vater stirbt in 2018 und Christiane Hoffmann fasst einen Entschluss. Sie macht sich auf den Weg, den Fluchtweg ihres Vaters nachzugehen.
-
97
Charlie English: "Wahn und Wunder"
"Wahn und Wunder – Hitlers Krieg gegen die Kunst". Es geht um Kunst, beginnend in der Weimarer Republik, endend, genau genommen, in der Gegenwart. Doch es geht um eine spezielle Kunst und dem, was daraus folgen sollte, in allen Konsequenzen. Um die Kunst von Psychiatrie-Insassen, um "entartete" Kunst, um moderne Kunst, um den Umgang der Nazis mit Kunst und um ihr Verständnis, was Kunst denn sei und wozu gut. Davon nicht zu trennen, ist die unsägliche Aktion "T4", als die Nazis begannen, Behinderte und psychisch Kranke in ausgewählten Anstalten mit Kohlenmonoxid, überdosierten Medikamenten oder schlichtweg durch Verhungern zu ermorden.
-
96
Theatertalk: Premieren in der Spielzeit 2026/27
In der September-Ausgabe des Theatertalks geht es um die ersten Premieren der Spielzeit! Ruth Mensah führt Regie bei Brechts brandaktueller "Der Aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui." Ruth berichtet, wie es ist, mit den Schauspieler*innen tief in die Historie ein- und in der Gegenwart wieder als „Gangstershow“ aufzutauchen, von Blankversen und Überraschendem, auf das sich das Publikum freuen kann. Ganz anders geht beim heiter-schaurigen Musical "The Addams Family" zu. Davon erzählt Dramaturg Yuri Colossale. Hier stellt sich die Frage: Was ist schon normal?!
-
95
Kultur-Report Moers: Nachrufe - Konrad Beikircher, Tim Curry, Dolly Parton
Konrad Göke widmet sich ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern, heute unter anderem mit Nachrufen auf die US-amerikanische Country-Sängerin Dolly Parton, die Stimme des Rheinlands – den Kabarettisten, Musiker und Autor Konrad Beikircher und Tim Curry, bekannt aus "The Rocky Horror Picture Show". Außerdem widmet er sich dem Jugendmagazin "BRAVO", das nun 70 Jahre geworden ist und unter anderem auch in den 60er Jahren durch die Rubrik "Dr. Sommer" für die sexuelle Befreiung gesorgt hat. Aber auch 150 Jahre Bayreuther Festspiele und die Wagner-Musik sind ein Thema, das Konrad Göke kritisch betrachtet. Denn: Sie sind auch Teil unserer deutschen Geschichte, 12 Jahre Gewaltherrschaft, in der sie ein Wallfahrtsort für alle NS-Größen waren.
-
94
Steffen Mau: "Ungleich vereint"
Noch ein Buch über den Osten: Das "Billy"-Regal von Rainer Böttchers droht, zusammenzubrechen. Findet Steffen Mau noch andere Aspekte in der Sache? Dazu geht Mau auf Daten und Fakten ein, die zwar im Grunde bekannt, aber selten wirklich bewusst sind. Nämlich die Unterschiede zwischen Ost und West hinsichtlich Sozialstruktur, Demografie, Fragen der Demokratie, Geschichtsverständnis und Identitätspolitik. Malt man nun eine Karte der Bundesrepublik mit allen Bundesländern, färbt man die Länder unter diesen Aspekten ein, so ist immer noch zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland die ehemalige Zonengrenze deutlich sichtbar. Nun stellt sich die Frage, was man mit diesen Erkenntnissen macht.
-
93
Robert Rauh: "Die Mauer war doch richtig!"
1961 machte die DDR gegenüber dem Westen dicht. Über die Jahre wurden daraus eine Betonmauer mit Todesstreifen und Selbstschussanlagen. Es kam zu Demonstrationszügen, Protesten und Kundgebungen - in West-Berlin und in der Bundesrepublik. In der DDR dagegen war es ruhig, kein Aufstand und keine wirkliche Regung, höchstens Ungläubigkeit und Betroffenheit. Also ganz anders als am 17. Juni 1953 oder nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns. Nachdenklich wurde der Autor, als ein wohl ehemaliger Bürger der früheren DDR bei der Besichtigung der früheren Grenze an der Berliner Bernauer Straße die Frage eines Schülers mit dem Satz "Die Mauer war doch richtig!" beantwortete.
-
92
Karolina Kuszyk: "In den Häusern der anderen"
Bis 1918 existierte Polen nicht einmal mehr als eigene Nation. Und doch prägten die Deutschen auch nach 1918 die Gebiete im Westen. Als das Deutsche Reich den Zweiten Weltkrieg verlor, kam es zur Westverschiebung Polens. Ab 1944 wurden die polnischen Bewohner im sowjetisch besetzten Ostpolen gezwungen, in die so genannten "wiedergewonnenen Gebiete" umzusiedeln, die vorher unter anderem als Ostpreußen, Hinterpommern, Schlesien und Danzig zum Deutschen Reich gehört hatten. Die neuen polnischen Bewohner übernahmen das Zurückgelassene, plünderten und stahlen oder zogen gleich selbst in die verlassenen Häuser ein. Selbst beinahe mittellos, sind so bis heute die Überreste deutschen Lebens in West- und Nordpolen zu finden.
-
91
Jürgen Wiebicke: "Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?"
Bereits 2013 erschienen, aber noch immer relevant. Jürgen Wiebicke schätzt Rainer Böttchers zuerst einmal als Moderator in WDR 5. Sein "Philosophisches Radio" hört der Moderator seit vielen Jahren. Böttchers erster Gedanke beim Buchtitel führte ihn zurück zu einem älteren Werbeclip für eine Schokolade, die angeblich nicht dick macht. Wie ein schlankes blondes Wesen, sich keck eine Strähne aus dem Gesicht streichend, beim Joggen ihrer eher pummeligen Freundin weismachen will. Kurz danach der Jingle: "Ich will so bleiben, wie ich bin ...". Werbemüll halt. Doch bei Wiebicke geht es um mehr, um eine philosophische Betrachtung.
-
90
Andreas Wirsching: "Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert"
An den Umfang des Wälzers von Golo Mann - "Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts" - kommt Andreas Wirschings Buch nicht einmal annähernd heran. Das soll sein Werk "Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert" nach Rainer Böttchers auch nicht. Wirschings Anspruch ist es, die Grundzüge der Entwicklung Deutschlands, politisch und sozial, vom Kaiserreich über Weimarer Republik bis zur Wiedervereinigung Deutschlands aufzuzeigen. Es geht also nicht um alle Details, alle Daten und eine Vielzahl von Beteiligten, sondern um ein Grundverständnis des deutschen Weges in die Moderne.
-
89
Barbara Halstenberg: "Alles schaukelt, der ganze Bunker schaukelt"
Angeregt durch ein ähnliches Projekt über den Ersten Weltkrieg von Wolf-Rüdiger Osburg begann Barbara Halstenberg 2015 mit Recherchen zu Kriegskindern aus dem Zweiten. Zuerst mit wenig Erfolg. Als sie Zettel in Apotheken aushing, um weitere Zeitzeugen zu finden, stand ihr Telefon oft nicht mehr still. Am Ende hatte sie rund 100 Menschen interviewt, die überwiegend in den Zwanzigern und Dreißigern des 20. Jahrhunderts geboren waren. Die also als kleine oder junge Kinder den letzten Weltkrieg miterlebt hatten. Diese Interviews bilden die Grundlage ihres Buches, ergänzt um Hintergrundinfos zu wichtigen Themen aus historischer Sicht.
-
88
Bernhard Pörksen: "Zuhören"
Bernhard Pörksen beginnt das Buch "Zuhören" mit einer Geschichte von Søren Kierkegaard. Ein Zirkuszelt am Rande eines Dorfes, inmitten ausgetrockneter Felder, gerät in Brand. Ausgerechnet den schon geschminkten Clown mit seinen lustigen Schuhen schickt man ins Dorf, um zu warnen und um Hilfe zu holen. So sehr er sich anstrengt, die Gefahr zu schildern, in der das Dorf schwebt, lacht man über ihn und hält sein Erscheinen für einen Gag und für Werbung. Niemand hört ihm zu, was er wirklich zu sagen hat, bis es zu spät ist. Dabei würde man sagen, Zuhören sei doch ganz einfach und alltäglich. Aber hören wir wirklich immer, was uns unser Gegenüber zu sagen hat, hören wir die wirkliche Botschaft?
-
87
Dirk Oschmann: "Der Osten: eine westdeutsche Erfindung"
Manchmal gibt es Zufälle, die keine wirklichen Zufälle sind. Dieser Zufall war die Bestellung zweier Bücher in meiner örtlichen Buchhandlung. Beide zusammen führten am Ende zu einem anderen eigenen Bild der west-ost-deutschen Befindlichkeit. Das erste geschrieben von einem Westdeutschen 1990 bis 1991 in Dresden, das andere von einem Ostdeutschen in Ostdeutschland 2023. Rainer Böttchers hat als Untertitel "Eine Streitschrift" gewählt. Denn der Text ist in der Tat zornig, doch Streit sucht der Autor nicht. Dirk Oschmann hatte in der FAZ einen Gastbeitrag geschrieben, dass der Westen sich einen Osten nach eigenem Gutdünken zusammen erfindet. Wonach der Osten immer rückständig, unflexibel, faul, demokratieunfähig und undankbar ist.
-
86
Ilko-Sascha Kowalczuk: "Freiheitsschock"
Das Buch "Freiheitsschock" hat Ilko-Sascha Kowalczuk erst in der dritten Auflage bekommen, so schnell waren die ersten beiden vergriffen. Doch er hat keinen großen Roman geschrieben, nicht mal ein dreibändiges Geschichtswerk, sondern einen Essay. Kowalczuk kann wohl kaum objektiv sein, in der DDR geboren und aufgewachsen, hat jedoch keine Karriere hinlegen können, weil er nicht genügend an das SED-Regime angepasst war. In diesem Buch schildert er seine Sicht, warum nach 1989 zwischen Ost und West nicht die große Verschwesterung aufkam, warum es bis heute quietscht mit der Einheit, warum Ost- und Westdeutschland nicht in wenigen Jahren zu einer homogenen Nation zusammen kamen.
-
85
Ewald Frie: "Ein Hof und elf Geschwister"
Ewald Frie wurde 1962 im münsterländischen Nottuln geboren. Seine Eltern betrieben einen der Bauernhöfe außerhalb des Dorfes, auf der Horst. Bedingt durch Corona-Krise und deshalb vertagten anderen Projekten begann er, die Geschichte der Familie anhand von Interviews mit seinen Geschwistern und Verwandten nachzuzeichnen. Ergänzt durch Recherchen in Kirchenbüchern, Landesarchiven und Gemeindeverzeichnissen. So entsteht eine umfassende Geschichte des Hofes seit dem Dreißigjährigen Krieg, detaillierter bis in das 20. Jahrhundert. Der eigentliche Sinn des Buches ist aber nicht eine historische Rückschau, sondern zu zeigen, wie sich bäuerliches Leben vom 19. Jahrhundert bis heute gewandelt hat.
-
84
Nava Ebrahimi: "Und Federn überall"
Einige Freunde von Rainer Böttchers sind im Emsland aufgewachsen, leben aber heute in Ostwestfalen. Sie erzählten, dass das Emsland eine ausgesprochen dröge Gegend sei - und sie gerade als Jugendliche dort beinahe an Langeweile verstorben wären. Somit ist das fiktive Kleinstädtchen Lasseren im Zentrum des Geschehens nicht schlecht gewählt, mit unterentwickelter Infrastruktur gerade im ÖPNV, beherrscht von einer Geflügelfabrik, dem größten und einzigen bedeutenden Arbeitgeber. Nava Ebrahimi erzählt über das Leben von sechs Menschen, die in diesem Umfeld arbeiten oder leben. Es geht um Identität, Fremdheit, Migration, ökonomische Zwänge, Gewalt und soziale Kälte.
-
83
Jutta Reichelt: "Mein Leben war nicht, wie es war"
Ein autobiografisches Buch, das den Weg der Autorin Jutta Reichelt nachzeichnet, mehr ein Buch über einen Prozess als über eine Handlung. Geschrieben hat sie das Buch über viele Jahre. Jutta Reichelt war lange der Meinung, ihr Leben sei doch ein ganz normales, sie sei bei ganz normalen Eltern aufgewachsen, in einer ganz normalen Familie. Wenn da nicht seit Kindheit die Angewohnheit wäre, Selbstgespräche zu führen. Nicht mal ab und zu, sondern ständig, geradezu wie eine Manie. Als Erwachsene spürt sie, dass sie es nicht schafft, ihre Lebensgeschichte zu erzählen, diese fühlt sich zerrissen, wie zersplittert an.
-
82
Jürgen Wiebicke: "Sieben Heringe"
Jürgen Wiebicke, freier Journalist, Autor, Philosoph, Moderator bei WDR5 für "Das Philosophische Radio", aber auch das "Tagesgespräch" oder "Neugier genügt". Dazu am philosophischen Festival "phil.COLOGNE" beteiligt. Nun könnte man annehmen, dass das Thema Sterben und Tod immer irgendwie berührend sei, schon wegen der Unumgänglichkeit für uns selbst. Aber das ist es nicht, der reale Tod nimmt hier nur in der Vergangenheit einen Platz ein, beim Tod des Vaters oder des Großvaters. Als Wiebicke klar wird, dass seine Mutter nicht mehr lange zu leben hat, beginnt er zu dokumentieren, was die Erlebnisse, Erfahrungen und Geheimnisse dieser Kriegsgeneration sind, von der seine Mutter in seiner Familie die vorletzte Vertreterin ist.
-
81
Uwe Schulz: "Nur noch eine Tür"
Lange genug hat Rainer Böttchers Bögen um dieses Buch gemacht. Uwe Schulz, Journalist, Autor, Moderator, Trainer, seit 1993 war er bei 1Live, dem WDR-Fernsehen, WDR 2 und in der WM-Redaktion 2006 des ARD-Hörfunks beschäftigt. Sein Buch "Nur noch eine Tür" behandelt ein Thema, mit dem die Beschäftigung mit 30 noch leicht fällt, aber umso schwerer, wenn man wie ich die 60 schon länger hinter sich gelassen hat. Eine Art Reflektion über diesen letzten Weg, diese letzte Tür, durch die wir alle irgendwann gehen müssen. Uwe Schulz leuchtet aus, was der Tod in unserem Alltag bedeutet, mit Menschen, bei denen eben diese letzte Tür zum Alltag oder sogar zu ihrem Beruf gehört.
-
80
Beruf-Berufung-Traumberuf: Frauke Andrea Schütte, Künstlerin aus Schwerte
Frauke Andrea Schütte ist Künstlerin aus Schwerte und betreibt den Atelier- und Galerieraum „KULTUR-PUNKT“. Im "KULTUR-PUNKT" finden neben Ausstellungen und Workshops auch Lesungen statt. Zudem bietet Frauke Andrea Schütte eine Frauenwerkstatt an. Was das genau ist, erklärt sie im Gespräch mit Iris Rademacher. Außerdem spricht sie über ihre Arbeit im Hagenring sowie über neue Techniken und Installationen aus Papier und Draht.
-
79
Hauke Goos: "Die Magie der deutschen Sprache"
Die deutsche Sprache hat in der Welt keinen sonderlich guten Ruf. Weder ist sie so malerisch wie das Französische, noch so majestätisch wie das Englische, weit vom Melodiösen des Italienischen entfernt. Der irische Komiker Dylan Moran sagte einmal, die deutsche Sprache klinge wie eine Schreibmaschine, die Alufolie frisst und die Kellertreppe heruntergetreten wird. Vergessen wird dabei oft die Detailtiefe und Exaktheit, die das Deutsche gerade vom Englischen unterscheidet. Hauke Goos, bekannter als Redakteur im "SPIEGEL", sammelt "Stellen". Momente in der Literatur, wo das zum Glänzen kommt, was als Kern des Stils betrachtet wird: die Übereinstimmung von Form und Inhalt.
-
78
Do biste platt 900: 1.200 Joore Stürmede – 1.200 Jahre Störmede
Störmede bei Geseke feiert im September 2026 sein 1.200-jähriges Bestehen. Die plattdeutsche Radiosendung "Do biste platt" feiert daher 1.200 Jahre Plattdeutsch in Störmede und im umliegenden Kreis Soest. Dabei geht's unter anderem um das Engagement des plattdeutschen Arbeitskreises im Traditionsverein Störmede. Außerdem in der Sendung: "Kunkelfuse" ist das westfälische Wort im August 2026. Über den Platzhalter-Begriff unterhält sich Moderator Markus C. Hiegemann mit Markus Denkler von der LWL-Mundartkommission Münster. Und: ein kurzer Nachruf auf Dolly Parton von Eckhard Harbers.
-
77
The Voice: Musik über Musik (laut)
In dieser Sendung des Vokalradios geht es um ein wunderbares, wenn auch naheliegendes Thema: um Musik über Musik. Also um ein gewisses Maß an Selbstreferentialität, was bei gesungenen Stücken dank des Textes, anders als in der Instrumentalmusik, gar nicht mal so schwierig ist – und auch nicht so furchtbar selten. Es gibt dabei viel Eigenlob und Selbstfeier, manchmal auch etwas Nachdenkliches, viel Lustiges und noch mehr Tanzbares zu hören, es geht um Scherz, Satire, Siebenvierteltakt und tiefere Bedeutung. Und um Rock 'n' Roll! Jedenfalls meistens. Nicht von ungefähr trägt der Titel der Sendung als Nachsatz ein "laut" in Klammern. Denn es gibt auch Lieder zum Thema von leiserer Gangart, die diesmal alle nicht zum Zuge kommen ...
-
76
Gabriel Yoran: "Die Verkrempelung der Welt"
Es gibt immer mehr Dinge, die zugleich schlechter sind, aber als Fortschritt verkauft werden. Krempel sind für Yoran Produkte, die schlechter, komplizierter oder minderwertiger sind als ihre Vorgänger, obwohl sie sie angeblich übertreffen sollen. Solche Produkte werden meistens als "Innovation" verkauft. Der Fortschritt macht dann Produkte teurer und zugleich schlechter oder weniger benutzerfreundlich. Wie eben Touch-Bedienfelder statt einfacher Drehknöpfe am Herd. Oder Produkte mit schlechterer Materialqualität, geringerer Lebensdauer und unnötiger Komplexität, die nur der Simulation von Innovation dienen. Das ist Verkrempelung, meint Yoran.
-
75
Meller/Michel/van Schaik: "Die Evolution der Gewalt"
In der Bibel tötet Kain seinen Bruder Abel, weil Gott sein Opfer bevorzugt hat. Daraus werden Gewalt und Krieg so interpretiert, dass Mord und Töten quasi in unser Menschsein eingeschrieben sind. Also in unseren Genen verankert, somit Mord bis hin zu Kriegen Teil unseres genetischen Erbes. Das Buch hinterfragt diese Annahme auf Basis verschiedener wissenschaftlichen Richtungen, der Biologie, der Primatenforschung, der Archäologie, der Verhaltensforschung, der Geschichte. Und die zeigen erstaunliche Ergebnisse.
-
74
Ullrich Fichtner: "Die Macht der Musik"
Für viele Menschen ist Musik nicht nur Beiwerk, sondern elementarer Teil ihres Lebens. Wirklich amusisch, also unmusikalisch, sind tatsächlich nur wenige Prozent der Menschheit. Ullrich Fichtner meint, Musik sei viel mehr als ein Zeitvertreib oder Unterhaltung. Wahrscheinlich haben schon Menschen gesungen, bevor sie eine ausdifferenzierte Sprache entwickelten. So macht sich Fichtner auf den Weg durch die Geschichte der Musik und des Hörens, wie Musik funktioniert, wie Musik Gesellschaften beeinflusst oder warum Menschen eher orientalische oder eher westliche Musik als wohlklingend empfinden. Und dass ernste Musik nicht immer besser als Unterhaltungsmusik ist.
-
73
Annette Dittert: "Dear Britain"
Rainer Böttchers kennt Annette Dittert als Korrespondentin in der ARD. Er hat die Reportagen der Journalistin und Autorin gesehen und folgt ihren Beiträgen in sozialen Medien, nicht zu vergessen ihre damalige Serie "London Calling". Deshalb weiß er, dass Dittert weitaus mehr Einblick in das Land Großbritannien habe, als er es jemals haben werde. Das liegt auch daran, dass sie als Journalistin Zugang zu Informationen und Leuten habe, die Böttchers nie erreichen könnte. Annette Dittert lebt auf einem sogenannten "Narrowboat" auf einem Kanal im Herzen Londons und hat das Buch "Dear Britain" geschrieben, in dem sie sich auf die Suche nach der Seele Großbritanniens macht. Besser: was denn eigentlich die Englishness ist.
-
72
Krefelder Kulturcocktail: "KunstStoffe" im Deutschen Textilmuseum, Community- und Running-Dinner
Kleidung, ausschließlich aus Chemiefasern: Darum soll sich die Fashionschau "KunstStoffe" drehen. Das Deutsche Textilmuseum nimmt die Ausstellung im März 2027 in sein Programm auf. Das gab das Museum auf einer Pressekonferenz bekannt, bei der auch Reporterin Gabriele Kremer vor Ort war. Dort sprach sie mit der stellvertretenden Museumsdirektorin Dr. Isa Fleischmann-Heck und Restauratorin Katja Wagner über die Ausstellungsstücke aus den 50er und 60er Jahren. Außerdem: Das Niederrheinische Literaturhaus und das Stadtmarketing stellen in Kooperation die Aktionen "Community-Dinner" und "Running-Dinner" vor und Gabriele Kremer blickt gemeinsam mit Hip-Hop-Star Majid Kessab auf die "Summer Week'47" zurück. Das internationale Streetdance-Festival fand im August in Krefeld statt.
-
71
Kamp-Lintforter Geschichte im Heimatzimmer der Mediathek
Im Heimatzimmer in der Mediathek Kamp-Lintfort werden vielfältige Bücher und Schriften rund um die Stadt Kamp-Lintfort und ihre Geschichte angeboten. Alle Titel sind über den Online-Katalog der Mediathek zu recherchieren und werden auf Anfrage zur Ansicht und Ausleihe herausgegeben. In Kooperation mit drei ortsansässigen Vereinen bieten die Ehrenamtlichen Norbert Ballhaus, Bernd Weggen und Birgit Kames auch Sprechstunden im Heimatzimmer an. Besonderes Augenmerk legt Norbert Ballhaus vom "Förderverein für Bergmannstradition linker Niederrhein" auf die digitale Ausleihe der Literatur zum Thema Bergbau. Außerdem verrät er Reporter Harald Hau, warum er den langjährigen Vorsitz der Bergmannstradition aufgegeben hat und sich jetzt im Heimatzimmer engagiert.
-
70
Die Ballade – Merkmale, Dichter, Beispiele
Erich Carl erläutert die wichtigsten Merkmale der Ballade, einer literarischen Gattung, die in deutschen Landen durch Namen wie Johann Wolfgang v. Goethe, Friedrich Schiller und Theodor Fontane einen besonderen Stellenwert erlangt hat. Außerdem stellt er drei der berühmtesten Balladen dieser Dichter vor: den Erlkönig, den Handschuh und Archibald Douglas.
-
69
Froschkotze – Politische Punkmusik aus Köln
Bei einer Band, die sich Froschkotze nennt, denkt man unweigerlich an Punkmusik. Seit 16 Jahren steht Froschkotze für lauten, gesellschaftskritischen Punk. StudioECK Reporter Christian Klein hat die Kölner Band getroffen, die gerade ihr neuestes Album produziert hat.
-
68
Funkjournal: Heimatverein Quelle
Dieter Schulz und Horst Brück sind Vorstandsmitglieder des Heimatvereins Quelle. Der Bielefelder Stadtteil Quelle gehört zum Stadtbezirk Brackwede. Moderator Frank Becker spricht mit Horst Brück und Dieter Schulz über die Entstehung, Geschichte und Ziele des Heimatvereins.
-
67
Dankeschön KJFP NRW! Mach weiter Kinder und Jugend stark
KURUX-Reporter Cihan, Jonah, Marielena, Moritz, Sarah und Tony haben sich auf der Geburtstagsparty zum 75. Geburtstag des Kinder- und Jugendförderplans NRW (KJFP NRW) umgehört. Was machen die Menschen, die da sind, und was wünschen sie sich für die Zukunft? Gesprochen haben sie mit Clara Drammeh, Moderatorin, fünf jungen Tänzerinnen der Gruppe „Symbionix“, Sarah Hübers, die ein eigenes Geburtstagslied für den KJFP NRW geschrieben hat, Desirée Holz vom Paritätischen Jugendwerk NRW, dem Kinder- und Jugendrat NRW und noch mehr Menschen. Wichtig ist allen: Demokratieförderung und Beteiligung junger Menschen, damit sie gehört und in ihrer Vielfalt gleichberechtigt behandelt werden. Also: Hört rein!
-
66
Bartocast: Osteraufstand Dublin – wie jung ist die Revolution wirklich?
Dublin, Ostermontag 1916: Bewaffnete Aufständische besetzen das Hauptpostamt und rufen die Irische Republik aus. Der Osteraufstand beginnt – und scheitert wenige Tage später militärisch. Doch die Geschichte endet nicht dort. Diese Folge blickt auf die Menschen hinter dem Aufstand. James Connolly war 47 Jahre alt, Thomas Clarke 58. Keine jugendliche Revolte, sondern ein Aufstand, getragen von Menschen mit langen politischen Biografien. Von dort aus stellt sich eine größere Frage: Warum wirken Revolutionen nach außen jung, während ihre prägenden Figuren oft deutlich älter sind? Und was bedeutet das für unser Verständnis von Geschichte?
-
65
Neues aus der Literaturstadt Düsseldorf: Anwar Almann, "Diallo"
Fluchtgeschichten treffen aufeinander: Im Literaturmagazin "Neues aus der Literaturstadt Düsseldorf" stellt Schriftsteller Anwar Almann seinen jüngsten Roman "Diallo" (2026, Rediroma-Verlag) vor. Mit Moderator Jan Michaelis spricht er im Liveinterview über die Protagonist*innen des Romans. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Erfahrungen von Flucht, Migration und Ankommen in Deutschland. Auch liest Almann Passagen aus seinem Roman.
-
64
Musik zur blauen Stunde: 50 Jahre Schallplatten - "Rock Store" in Essen
In Essen-Steele befindet sich einer der ältesten Schallplattenläden des Landes, er heißt "Rock Store" und wird von Beginn an von Inhaber Jürgen Krause mit viel Herzblut und Liebe zur Vinylscheibe betrieben. In diesem Jahr feierte Krause das 50-jährige Bestehen seines Plattenladens. In der Bürgerfunksendung "Musik zur blauen Stunde" erzählt er nicht nur die Geschichte seines Plattenladens, sondern auch die einer fast vergangenen Schallplattenkultur in Essen. Autor und Moderator Ralf Jörg Raber untermalt das Ganze mit einem munteren Crossover an Musik: Michel Sadou, France Gall, John Coltrane, Helge Schneider, Wolfgang Sauer, Miles Davis, Brook Benton, Bill Justis, Mary Roos und andere mehr.
-
63
Kultur-Report Moers: Bonnie Tyler & Mireille Mathieu – Leben, Lieder, Legenden
Konrad Göke widmet sich ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern wie Bonnie Tyler und Mireille Mathieu. Bonnie Tyler, eine walisische Rock- und Popsängerin, starb am 8. Juli 2026 im Alter von 75 Jahren. Mireille Mathieu konnte ihren 80. Geburtstag feiern. Sie ist im deutschsprachigen Raum am Anfang ihrer Karriere als Spatz von Avignon bekannt geworden. Konrad Göke hat Parallelen zu beiden Sängerinnen entdeckt. Außerdem erinnert er an Tom Jones, der noch mit 86 Jahren die Bühne rockt und sein Publikum begeistert.
-
62
Künstlerporträt: Zaira Aminova und Demokratie
Interview mit der Autorin und Musikerin Dr. Zaira Aminova über ihre Arbeit und Gedichte, die sie vorträgt. Bericht von der Vernissage zur Kunstausstellung „Jugend, Kultur, Demokratie“ im Verspoel 7–8 mit kurzen Interviews der Künstler*innen, unter anderem mit Beate und Frank Volmering. Ankündigungen und Kontaktdaten des Radio Kaktus Münster e. V. sowie mehrere Musikstücke in verschiedenen Sprachen und aus unterschiedlichen Kulturkreisen.
-
61
Kinder und Jugendliche bestimmen mit! - 75 Jahre KJFP in NRW
Vor allem zum Feiern ist sie da, so Frau Schäffer, die Jugendministerin in Nordrhein-Westfalen, im Interview mit KURUX-Reporter*innen Jonah und Marielena. Und klar darum ging es ja auch am 13. Juni 2026 bei der Geburtstagsparty zu 75 Jahre Kinder-und Jugendförderplan (KJFP NRW). Es feierten rund 400 Menschen im "RheinRiff" in Düsseldorf. Was haben sie alle konkret gefeiert? Die Gründung des KJFP NRW vor 75 Jahren - mit Rückblicken, aktuellen Akteur*innen und Wünschen für die Zukunft.
-
60
Tag der Vereine in Reken
Der erste Tag der Vereine fand am 21. Juni 2026 auf dem Rathausplatz von Groß Reken im Kreis Borken statt. Auf Einladung der Kulturrucksackbeauftragten des Kreises Reken baute KURUX seinen Pavillon unter schattigen Platanen auf. Und war da nicht allein: Denn 25 Vereine stellten sich an dem Tag vor. Erwartet wurde KURUX bereits von Greta, Thea und Yilvi. Sie hatten sich bereits im Vorfeld angemeldet und wollten als KURUX-Reporterinnen unbedingt dabei sein. Aus anfänglich einer Stunde wurden unglaubliche vier! Mit weiteren jungen Aktiven haben sie bei vielen Vereinen nachgefragt, was sie für Kinder und Jugendliche zu bieten haben. Und mit Bürgermeister Manuel Deiter haben sie auch über diesen besonderen Tag gesprochen.
-
59
700 Jahre Erkelenz - "Carmina Burana" bei den "Hohenbusch KlassiXX" 2026
Am 28. und 29. August 2026 führen der Festivalchor der Stadt Erkelenz, die "Philharmonia Frankfurt/Main" und das "Erka-Ensemble" gemeinsam die "Carmina Burana" von Komponist Carl Orff auf. Die Kombination aus Gesang und Schauspiel ist Teil der Konzertreihe "Hohenbusch KlassiXX" an Haus Hohenbusch in Erkelenz. Kulturmanager Sascha Dücker von der "Kultur GmbH" der Stadt Erkelenz gibt im Gespräch mit Sascha Tanski Einblicke in die Aufführung der "Carmina Burana".
-
58
ExtraSchicht 2026 auf Schacht IV in Moers-Hochstraß
Die "ExtraSchicht" 2026 in Moers-Hochstraß auf Rheinpreußen Schacht IV hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm für die Besucherinnen und Besucher zusammengestellt. Doch heute blicken Moderatorin Christel Kreischer und Reporter Harald Hau hinter die Kulissen. Sie lassen Akteurinnen und Akteure, Helferinnen und Helfer sowie Besucherinnen und Besucher zu Wort kommen. Das Moderationsduo begleitet eine Bustour durch die Meerbecker Kolonie mit Tourenleiter Helmut Sandrock, ehemaliger DFB-Generalsekretär und Meerbecker Urgestein. Harald Hau hat ihn unterstützt und einige Eindrücke von der "ExtraSchicht" eingefangen.
-
57
Rheintime: Die Vespa wird 80
2026 wird ein besonderer Geburtstag gefeiert: Die Vespa, der weltweit bekannte und gefahrene Roller aus Italien, wird 80. Und für solch einen Feiertag wurde in Rom eine riesige Party organisiert, die vier Tage gedauert und mehrere Tausend Vespa-Fahrer, Begeisterte und Liebhaber zusammengebracht hat. Der Höhepunkt war ein Corso durch die ewige Stadt. Was eine Vespa ist und wieso sie so viele Fans hat, hat Silvio Cisamolo recherchiert.
-
56
The Voice: Andreas Schaerer
In der neuesten Sendung des Vokalradios steht ein Mann im Mittelpunkt - ein vielseitiger, vielstimmiger, virtuoser Vokalakrobat: Andreas Schaerer. Der Schweizer Sänger tummelt sich meistens in Gefilden, denen man üblicherweise das Label "Jazz" verpasst. Aber den Begriff dehnt er weit aus in Richtung ausgefuchster Komposition im kammermusikalischen wie im orchestralen Rahmen, in Richtung Rock und Weltmusik – und überhaupt ist er sein ganz eigenes Genre. Insbesondere seine unnachahmliche Verknüpfung von Gesangs- und Beatboxing-Techniken macht ihn zu einer singulären Erscheinung auf dem Gebiet des jazzigen Gesangs.
-
55
The Voice: Berlin im Lied
In der aktuellen Ausgabe des Vokalradios geht es eine ganze Sendung lang ausschließlich um Berlin. Zu diesem Thema gibt es eine Unmenge an Liedern – und sogar ein paar gute. Wie immer hat sich Moderator Stephan Trescher darum bemüht, davon nur die Besten der Besten herauszufischen, dabei nicht allzu sehr in Nostalgie zu versinken, den musikalischen Bogen von den Vierzigern bis ins Heute zu spannen, die lustigen Lieder ebenso zu berücksichtigen wie die abgrundtief verzweifelten, die balladesken wie die ungestümen, Punk und Rock, Jazz, Chanson und New Wave, Rap und alle möglichen anderen Formen der Liedermacherei. Herausgekommen ist dabei ein musikalisches Kaleidoskop durch die Jahrzehnte.
-
54
Geschichtsmomente: Vom Heimatmuseum zur Eventlocation
Wie wird man von einem kleinen Heimatmuseum zu einer namhaften Eventlocation? Der Podcast "Geschichtsmomente" gibt einen Einblick in die "Borgs Scheune" in Winterberg-Züschen. Seit Jahren bietet die "Kulturscheune" ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, Lesungen und Workshops. Was bei der Bewerbung eines Museums wichtig ist und wo der Unterschied zu einem klassischen Marketing-Job liegt, verrät das Sauerland-Museum in Arnsberg. Der Beitrag enthält KI-generierte Inhalte.
-
53
Welle WBT: Tanja Weidner und Jürgen Knautz - "BLUES BROTHERS"
In der Sommer-Ausgabe der "Welle WBT" geht es um die Saisoneröffnung der nächsten Spielzeit am Wolfgang Borchert Theater und der Bluuuuuuues zieht ein. Wir drehen die Verstärker auf mit "BLUES BROTHERS". Zu Gast sind Regisseurin Tanja Weidner und der musikalische Leiter Jürgen Knautz, die spannende Infos zur Geschichte des Blues erzählen und warum der Stoff der "BLUES BROTHERS" bis heute Kult ist.
-
52
Funkjournal: Robin Davis, Generalmusikdirektor Stadt Bielefeld
Seit der Spielzeit 2025/26 ist Robin Davis Generalmusikdirektor der Bühnen und Orchester Bielefeld. Gleichzeitig leitet er das Philharmonische Orchester Bielefeld. Mit Moderator Frank Becker spricht der gebürtige Brite über seine Leidenschaft für die Musik und seinen Werdegang. Nach einem Mathestudium in England kam er schließlich nach Freiburg im Breisgau, um in einem sogenannten "Kontaktstudium" Musik zu studieren. Weitere Themen im Interview: die Strukturen des Philharmonischen Orchesters in seinem 125. Jubiläumsjahr, die Konzerte des Orchesters und Besuche an Schulen, um jungen Menschen klassische Musik näherzubringen.
-
51
Kultur-Report Moers: 150 Jahre Telefon, Geburtstage von Ingeborg Bachmann und Rafik Schami
Konrad Göke widmet sich ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern. Heute gibt es drei Geburtstage zu feiern: Einmal 150 Jahre Telefon und dazu persönliche Erinnerungen von Konrad Göke und außerdem den Hinweis auf die Wichtigkeit der Telefonseelsorge. Ingeborg Bachmann, die große Lyrikerin, wäre am 25. Juni 26 100 Jahre alt geworden. Die österreichische Schriftstellerin ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Rafik Schami, der syrisch-deutsche Schriftsteller wurde am 23. Juni 80 Jahre alt. Rafik Schami hat in Deutschland die Freiheit des Erzählens auskosten können und gleichzeitig brachte er seinem deutschen Publikum Syrien näher.
We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
ABOUT THIS SHOW
Auf dieser Seite findest Du Sendungen und Beiträge aus unserer Rubrik "Kunst & Kultur". Redaktionen und Produzenten aus NRW sprechen mit Künstlern und stellen deren Werke vor. Außerdem besuchen sie aktuelle Kulturveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen - vom Klassikkonzert bis zur Kunstausstellung, vom Kultur-Event bis zur Literaturlesung.
HOSTED BY
CATEGORIES
Loading similar podcasts...