PODCAST · society
Kulturplatz Talk
by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Relevant, aktuell, vielseitig: Der «Kulturplatz Talk» ist das Gesprächsformat rund um Gesellschafts- und Kulturthemen. «Kulturplatz Talk» will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. Hier kommen Stimmen aus Literatur, Musik, Kunst und Gesellschaft zu Wort. Persönlich, pointiert und nah an der Gegenwart – der «Kulturplatz Talk» sucht den Dialog mitten im Leben und bringt Kultur ins Gespräch. Montag bis Freitag auf Radio SRF 2 Kultur.
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Literatur als Waffe: Dichten im Schatten des Kremls
Kritische Lyrikerinnen und Lyriker treten in Moskau im Untergrund auf, regimetreue «Z-Dichter» werden vom Staat gefördert. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie zeigt im Gespräch mit Host Felix Münger, wie gespalten die russische Literaturszene im Krieg geworden ist. Russland gilt als Land der grossen Literatur. Doch wie arbeiten Schriftstellerinnen und Schriftsteller heute unter dem Regime von Wladimir Putin? Die Literaturszene droht zwischen Anpassung und Widerstand zerrieben zu werden. Calum MacKenzie berichtet von geheimen Poetry-Slams in Moskau, an denen kremlkritische Dichter mit Satire und Sprachkunst gegen Krieg und Propaganda anschreiben. Zugleich zeigt er, wie sogenannte «Z-Dichter» den Angriffskrieg gegen die Ukraine ideologisch begleiten und dabei von staatlicher Förderung profitieren.
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20 Jahre Schweizerisches Literaturinstitut Biel
Literaturredaktorin Katja Schönherr spricht mit Florian Hauser über die Gründung, das Schreiben-Lernen und die Erfolge prominenter Absolventinnen und Absolventen.
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Gedenken an die Opfer des Holocaust: Schweizer Memorial
Über 80 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs entschliesst sich auch die Schweiz zu einer nationalen Gedenkstätte. Was das Siegerprojekt «Unfolded Minute» vorsieht und wie zeitgemässes Gedenken aussieht, ist Thema im Kulturplatz Talk.
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Kulturgüterschutz: Was retten wir zuerst?
Bergstürze oder Hochwasser: Auch in der Schweiz sind Kulturgüter gefährdet. Wie werden wertvolle Bücher, Archive, Kunstwerke und Sammlungen geschützt? Und wer entscheidet, was im Ernstfall gerettet wird? Zu Gast bei Host Felix Münger ist die SRF-Kulturredaktorin Hannah Krug. Nach dem Bergsturz von Blatten und geopolitischen Katastrophen wie dem Krieg in der Ukraine ist klar: Der Schutz von Kulturgütern ist auch in der Schweiz keine abstrakte Frage mehr. Wie können Archive, Bibliotheken, Kunstsammlungen und historische Dokumente bei Katastrophen oder im Kriegsfall gesichert werden? Wer legt fest, welche Objekte besonders schützenswert sind? Und weshalb werden ausgerechnet ehemalige Zivilschutzanlagen und Bunker zu Zufluchtsorten für das kulturelle Erbe des Landes? Den Link zu den Europäischen Tagen des Denkmals Schweiz finden Sie unter «Mehr zum Thema» auf dieser Sendungsseite.
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Lucerne Festival: Sebastian Nordmanns Start in eine neue Ära
Klassik für alle? Mit neuen Formaten und dem Motto «American Dreams» hat Sebastian Nordmann in seinem ersten Sommer Akzente gesetzt. Musikredaktor Moritz Weber schätzt im Gespräch mit Rahel Giger ein, wie erfolgreich der neue Intendant gestartet ist. Der erste Festivalsommer unter neuer Leitung setzt auf Öffnung, neue Klangfarben und zugleich auf Kontinuität. Minimal Music und Salsa treffen auf Rachmaninoff, neue Formate wie «Mittendrin» und «Fankurve» auf die grossen Orchester und Stars. Auch die Academy und zeitgenössische Musik bleiben zentral. Der Talk zieht Bilanz: Was war tatsächlich neu? Wie mutig war der Start? Wen erreicht die Öffnung? Und wo gibt es noch Lücken, etwa bei der Präsenz von Dirigentinnen und Komponistinnen? Die SRF-Liveübertragungen zum Nachhören und Sehen finden Sie unter «Mehr zum Thema» auf dieser Sendungsseite.
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Männer und Freundschaften
Was unterscheidet Männerfreundschaften von denen von Frauen? SRF-Gesellschaftsredaktor Raphael Zehnder spricht mit Barbara B. Peter darüber, was Männerfreundschaften ausmacht.
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50 Jahre The Muppet Show
Anarchischer Humor und grosse Kunst: Die Muppet Show prägte Generationen. Zum Jubiläum blickt Musikredaktor Roman Hošek mit Florian Hauser auf den Einfluss der Muppet Show und deren zeitlose Magie.
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Hans Werner Henze: Komponist, Kommunist, Dandy
Moritz Weber spricht mit Florian Hauser darüber, wie Henzes Musik ein Spiegel seiner Zeit ist: Der homosexuelle Komponist Hans Werner Henze verhandelte mit seinen Werken die Gräuel der NS-Zeit, gesellschaftliche Umbrüche und seine persönliche Freiheit.
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Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt – Kulturszene gegen die AfD
Kultur spielt eine prominente Rolle im Wahlkampf, die AfD schiesst gegen die Kulturinstitutionen des Bundeslandes. Der Westschweizer Julien Chavaz leitet seit vier Jahren das Theater in Magdeburg. Wie er die Situation erlebt und was sich bereits geändert hat, darüber spricht er im Kulturplatz Talk.
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Kein Mörder! Der Komponist Antonio Salieri (W)
Auch wenn Filme und Serien das falsche Bild immer wieder aufgreifen: Antonio Salieri hatte gar kein Motiv, Wolfgang Amadeus Mozart umzubringen. Und nötig hatte er es schon gar nicht. Was ihn wirklich ausgemacht hat, zeigt der Musikwissenschaftler Timo Jouko Herrmann im Gespräch mit Barbara B. Peter. Vier verschollen geglaubte Originalbände von Antonio Salieri sind wieder aufgetaucht – eine kleine Sensation für die Musikwelt. Der Musikwissenschaftler, Komponist und Salieri-Forscher Timo Jouko Herrmann hat den Autographen untersucht und gibt Einblick in die neu entdeckten Werke und ordnet deren Bedeutung ein. Ausserdem verrät Herrmann, was den Komponisten und Zeitgenossen Antonio Salieri ausgemacht hat. Und er erklärt wie es dazu kommen konnte, dass der erfolgreiche Komponist und verehrte Lehrer beispielsweise von Franz Schubert und Ludwig van Beethoven bis heute das Image des Mörders von W.A. Mozart anhaftet. Erstsendung: 22.7.2026
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Venedig – das älteste Filmfestival der Welt
Filmredaktor Enno Reins spricht mit Barbara Peter über die Geschichte der Filmfestspiele in Venedig: von ihrer Gründung 1932 bis heute – ihre Rolle, Bedeutung und Entwicklung im Vergleich zu Cannes und Berlinale.
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50 Jahre «Maison d’Ailleurs»: Warum wir Utopien brauchen
Utopisches Denken mag in unsicheren Zeiten anachronistisch wirken. Und doch gehört es zum Menschen. Das Maison d’Ailleurs in Yverdon widmet sich seit 50 Jahren Vorstellungen einer besseren Welt. Host Felix Münger spricht mit SRF-Gesellschaftsredaktor Raphael Zehnder über das einzigartige Museum. Das «Maison d’Ailleurs» in Yverdon ist ein Museum für Science Fiction, Utopien und aussergewöhnliche Reisen. Gegründet hat das Museum Pierre Versins, Holocaust-Überlebender, Science-Fiction-Autor und leidenschaftlicher Sammler. Seine Vision war ein Ort, an dem über mögliche Zukunftsszenarien nachgedacht wird. Inwiefern löst das «Maison d’Ailleurs» dieses Versprechen ein? Und was kann es gerade in unserer von Unsicherheiten und Zukunftsängsten geprägten Zeit dazu beitragen, neue Perspektiven zu entwickeln? Buchhinweise: - Ray Bradbury: «Die Mars-Chroniken» (1950), Zürich: Diogenes, aus dem Englischen von Peter Naujack, Thomas Schlück und Margarete Bormann, 2008, 384 S. - Ray Bradbury: «Fahrenheit 451» (1953), Zürich: Diogenes, aus dem Englischen von Peter Torberg, 2024, 272 S. - Stanislas Lem: «Solaris» (1961), Berlin: Ullstein, aus dem Englischen von Irmtraud Zimmermann-Göllheim, 2021, 336 S. - Pierre Versins: « Encyclopédie de l’utopie, des voyages extraordinaires et de la science-fiction », Lausanne : L’Âge d’Homme, 1972, 997 S., nur noch antiquarisch erhältlich Film über Pierre Versins: Auf der französischen Wikipedia-Seite (Pierre Versins – Wikipédia). Den Link finden Sie unten bei «Mehr zum Thema».
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«Between Mountains» – wie die Klassik ihre Zukunft sucht
Felix Heri, Mitgründer des Musikfestivals «Between Mountains», spricht mit Florian Hauser darüber, wie ein Schweizer Festival die Klassik aus ihren traditionellen Strukturen befreit – im Zelt übernachten inklusive.
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Adolf Reichel: Ein vergessener Meister kehrt zurück
Der Komponist Adolf Reichel war im 19. Jahrhundert ein gefeierter Musiker in Bern. Nach seinem Tod geriet sein Werk in Vergessenheit. Der schweizerisch-deutsche Dirigent Christoph-Mathias Mueller hat seine beiden Sinfonien erstmals überhaupt eingespielt – und ist zu Gast bei Host Felix Münger. Adolf Reichel (1816–1896) galt zu Lebzeiten als bedeutender Dirigent und Komponist. Er stammte aus Westpreussen und wirkte ab den 1860er-Jahren in Bern. Er hinterliess rund 600 Werke. Dennoch verschwand seine Musik nach seinem Tod aus dem Konzertleben. Nun hat das Berner Symphonieorchester unter der Leitung von Christoph-Mathias Mueller Reichels beide Sinfonien als Weltersteinspielung veröffentlicht. Wie ist es zu erklären, dass der grosse Musiker in Vergessenheit geriet? Christoph-Matthias Mueller erzählt von der Wiederentdeckung, von verschollenen Partituren und ordnet ein, welchen Platz Adolf Reichel künftig in der Schweizer Musikgeschichte einnimmt. Die Links zu den Einspielungen von Werken von Adolf Reichel finden Sie unten bei «Mehr zum Thema».
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Verstehen Tiere den Tod?
Jahrtausendelang galt der Tod als etwas, das nur der Mensch wirklich begreift. Rahel Giger spricht mit SRF-Sternstunde-Philosophie-Moderatorin Olivia Röllin über neue Erkenntnisse der Verhaltensforschung, die dieses Bild infrage stellen. Trauern Elefanten? Begreifen Schimpansen, dass ein Artgenosse nie zurückkehrt? Und bleibt der Mensch mit seinem Todesbewusstsein einzigartig? Von Ameisen über Orcas bis zu Opossums zeigt die Forschung überraschende Parallelen – und Unterschiede – zwischen Menschen und Tier. Ein Gespräch über Tod, Bewusstsein und die Frage, was unser Blick auf Tiere am Ende auch über uns selbst verrät.
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70 Jahre BRAVO
Prof. Silvy Chakkalakal forscht zu populären Medien. Im Gespräch mit Rahel Giger ordnet sie die Jugendzeitschrift als gesellschaftliches Phänomen ein und erklärt, was BRAVO angestossen und verändert hat. Seit 1956 begleitet BRAVO Generationen von Jugendlichen – mit Stars, Musik, Aufklärung und Orientierung. Die Sendung fragt, wie das Magazin Jugendkultur geprägt und zugleich Vorstellungen von Körper, Liebe und Normalität vermittelt hat. Ein Schweizer Archivbeispiel aus Sins zeigt den einstigen Widerstand gegen das Heft. Heute sind viele seiner Funktionen ins Netz gewandert – und BRAVO selbst nur noch ein Nischenprodukt.
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Das internationale Theater bei Schweizer Festivals
Das Zürcher Theaterspektakel und das Theaterfestival Basel bringen internationale Tanz und Theaterproduktionen in die Schweiz, die man sonst nicht sehen könnte. Theaterredaktorin Dagmar Walser spricht mit Florian Hauser über die Highlights und die Funktion, die die Festivals erfüllen.
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Schweizer Volkstanz – Quo Vadis?
Andreas Wirth nimmt mit Florian Hauser dem Volkstanz in der Schweiz den Puls und spricht darüber, wie Schweizer Traditionen durch Offenheit und Kreativität neue Impulse erhalten.
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Öffentliche Reue: Ethische und religiöse Dimensionen
Wann ist Reue glaubwürdig? Und woran zeigt sich, dass jemand wirklich umkehrt? Religionsexpertin Judith Wipfler spricht mit Rahel Giger über öffentliche Entschuldigungen, Vergebung und die ethisch-religiösen Traditionen dahinter. Öffentliche Entschuldigungen gehören heute fast zum festen Repertoire von Politik, Kultur und Kirche. Doch ein «Es tut mir leid» allein schafft noch keine glaubwürdige Umkehr. Entscheidend ist, was danach folgt: Verantwortung übernehmen, Schuld benennen, Wiedergutmachung leisten und das eigene Verhalten tatsächlich verändern. Der Talk fragt, warum Verzeihen für das Zusammenleben wichtig ist, weshalb es trotzdem nicht erzwungen werden kann – und was alte religiöse Vorstellungen von Busse, Beichte und Teschuwa über unsere heutige Entschuldigungskultur verraten.
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Samuel Becketts «German Diaries»
Lange angekündigt, nun endlich erscheinen sie: die «German Diaries» von Samuel Beckett. Mitherausgeber Oliver Lubrich ordnet im Gespräch mit Florian Hauser ein, wie diese Tagebücher das Bild von Samuel Beckett ergänzen und was sie über das Deutschland erzählen, in dem die Nazis erstarken.
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Das Skateboard zwischen Sport, Kultur und Kult
Skateboarding ist olympisch geworden und längst im Mainstream angekommen. Doch viele Skaterinnen und Skater verstehen das Brett bis heute weniger als Sportgerät, denn als Ausdruck einer eigenen Kultur. Zu Gast bei Host Felix Münger ist der Zürcher Skater-Fotograf und Kulturvermittler Alan Maag. Skateboarderinnen und Skateboarder gehören vielerorts zum Stadtbild. Sie fahren durch öffentliche Räume, eignen sich Architektur an und haben eine eigene Bild-, Musik- und Designsprache entwickelt. Für viele ist Skateboarding deshalb weit mehr als Sport. Der Zürcher Fotograf, Kulturvermittler und langjährige Skater Alan Maag beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Szene. Wie weit her ist es heute tatsächlich noch mit der sprichwörtlichen Freiheit und Gemeinschaft in der Szene? Dem Gedanken einer Subkultur läuft eine zunehmende Kommerzialisierung entgegen, die wenig zu tun hat mit dem rebellischen Geist in der Skateboard-Kultur.
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Wiederentdeckt: Der Schweizer Barockstar Johann Melchior Gletle
Johann Melchior Gletle war im 17. Jahrhundert einer der bedeutendsten Kirchenmusiker im deutschsprachigen Raum. Heute ist der Aargauer Komponist fast vergessen. Im Kulturplatz Talk geht Felix Münger mit dem Musikprofessor und Dirigenten Jörg-Andreas Bötticher auf Spurensuche. Vor 400 Jahren wurde Johann Melchior Gletle in Bremgarten geboren. Als Domkapellmeister in Augsburg gehörte er zu den angesehensten Musikern seiner Zeit, seine Werke wurden gedruckt und weithin aufgeführt. Dennoch verschwand sein Name später fast vollständig aus dem kulturellen Gedächtnis. Wie war das möglich? Jörg-Andreas Bötticher erzählt, wie sich Johann Melchior Gletles Musik wiederentdecken liess – und welche Überraschungen die Rekonstruktion und Aufführung der überlieferten Werke bereithielten.
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Zukunft ausprobieren: Politik und Theater
Kann man politische Entscheidungen proben? Theatermacher Eneas Prawdzic macht am Zürcher Theater Spektakel aus einer möglichen Zukunft einen politischen Testlauf. Mit Rahel Giger spricht er darüber, was Theater dabei leisten kann. Im «Proberaum Zukunft» wird die Aula der Universität Zürich zum politischen Simulator. Publikum, Politikerinnen und Diplomaten verhandeln ein Szenario im Jahr 2027 und entscheiden, ob die Schweiz einer neuen Allianz der Demokratien beitreten soll. Das Gespräch fragt, warum es dafür Theater braucht, wie frei solche Entscheidungen wirklich sind und was von einem erfundenen Ernstfall für die politische Wirklichkeit bleibt.
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René Goscinny – der Mann hinter Asterix
René Goscinny – der Mann hinter Asterix, Lucky Luke und «Der kleine Nick». Florian Hauser spricht mit Literaturredaktor Markus Gasser über den Texter, der so viele Menschen mit seinem Sprachwitz begeistert.
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Wagners «Ring»: Zwischen Begeisterung und fragwürdigem Kult
Vor 150 Jahren wurde Richard Wagners «Ring des Nibelungen» uraufgeführt. Host Felix Münger spricht mit dem Musikredaktor Fabian Kristmann über die anhaltende Faszination des Monumentalwerks, die Wagner-Fangemeinde und die Schattenseiten des Komponisten. Kaum ein Werk der Musikgeschichte hat eine so leidenschaftliche Anhängerschaft hervorgebracht wie Richard Wagners «Ring des Nibelungen». Was sind die Gründe für diese anhaltende Faszination? Im Zentrum stehen Wagners Musik, die Welt aus Mythen und Leitmotiven sowie die besondere Fan-Kultur rund um Bayreuth und den «Ring». Und: Lässt sich die Begeisterung für das Werk mit den problematischen Seiten Wagners und der Wirkungsgeschichte des Opernzyklus vereinbaren?
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79. Internationales Filmfestival Locarno
Wie Filme die Welt reflektieren, zeigt sich jeden Sommer in Locarno, am kleinsten der grossen Filmfestivals. Zum 79. Mal findet es in diesem Jahr statt: Welche Filme und welches kulturpolitische Bömbchen in Locarno zu reden geben, davon berichtet Filmredaktorin Brigitte Häring im Kulturplatz Talk.
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Opern-Besuch in Jeans: Demokratisierung oder Respektlosigkeit?
Wenn wir ins Theater gehen, ins Konzert: Wie kleiden wir uns? Aufgebrezelt mit Abendrobe? Oder ganz casual? Warum der Dresscode in Opern und Konzerten heute so vielfältig ist und was das über unsere Gesellschaft verrät, darüber spricht Annelis Berger mit Florian Hauser.
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Was fasziniert an Lyrik?
Felix Münger ist zu Gast bei Florian Hauser: Er spricht über die Faszination von Lyrik, ihren Stellenwert, ihre Qualitäten, ihre Möglichkeiten und positioniert Künstler und Künstlerinnen. Florian Hauser und Felix Münger begeben sich auf einen Streifzug durch die Reihe «Lyrik trifft Klang» der Sendung «Passage» auf Radio SRF 2 Kultur.
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Warum «Der mit dem Wolf tanzt» restauriert werden musste
Hollywood-Klassiker altern schneller, als viele denken. «Der mit dem Wolf tanzt» wurde in der Schweiz restauriert. Rahel Giger spricht mit Filmredaktor Enno Reins darüber, weshalb Filme bewahrt werden müssen und warum Filmrestaurierung weit mehr ist als technische Pflege. «Der mit dem Wolf tanzt» zählt zu den grossen Hollywood-Klassikern. Dennoch wurde der Film in der Schweiz restauriert und in einer erweiterten Fassung neu fürs Kino aufbereitet. Weshalb altern Filme überhaupt? Wie funktioniert eine Filmrestaurierung? Wer entscheidet, welche Werke für kommende Generationen erhalten bleiben? Im Kulturplatz Talk geht es um die Bewahrung von Filmgeschichte, das Locarno Heritage Programm und darum, weshalb Filmrestaurierung weit mehr ist als technische Bildpflege. Sie hilft mit, unser kulturelles Gedächtnis zu bewahren.
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71
Kopftuchdebatte: Warum sie so polarisiert
Das Kopftuch ist weit mehr als ein Kleidungsstück: Es steht für Religion, Selbstbestimmung, Frauenrechte und gesellschaftliche Werte. Religionsredaktorin Nicole Freudiger ordnet mit Rahel Giger die aktuelle Debatte ein – vom Genfer Entscheid bis zu den Fragen, die viele Menschen bewegen. Das Kopftuch löst seit Jahren kontroverse Diskussionen aus. Ist es Ausdruck religiöser Überzeugung, Symbol der Unterdrückung oder Zeichen selbstbestimmter Religiosität? Ausgehend vom aktuellen Entscheid in Genf über sichtbare religiöse Symbole im Parlament geht es um Religionsfreiheit, Frauenrechte, staatliche Neutralität und gesellschaftliche Vorurteile. Ein Gespräch über ein Stück Stoff, auf das viele ganz unterschiedliche Hoffnungen, Ängste und Werte projizieren.
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70
Trauermusik: Der Klang des Abschieds
Warum hilft Musik beim Trauern? Host Felix Münger spricht mit SRF-Musikredaktor Roman Hošek über Klänge des Abschieds, die Kraft von Erinnerungen und darüber, wie Trauer in verschiedenen Kulturen der Welt musikalisch Ausdruck findet. Musik begleitet Menschen seit Jahrhunderten durch Abschied und Verlust. Doch warum berührt sie uns gerade in Zeiten der Trauer so tief? Trauermusik erfüllt verschiedene Funktionen: Sie verwandelt Schmerz in Erinnerung und stimuliert das Gehirn in Trauerprozessen positiv. Den ritualisierten Einsatz von Musik in Phasen der Trauer gibt es seit Jahrhunderten – seit den gregorianischen Gesängen über Mozarts Requiem bis zu modernen Gedenksongs. Und: Weshalb klingt Trauermusik in Mexiko oder Ghana oft ganz anders als in Europa?
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Das also war des Pudels Kern
Redewendungen – egal, ob wir sie kennen und können, wir nutzen sie. Woher kommen sie? Wie wandeln sie sich in der Zeit? Was erzählen sie uns aus ihrer Zeit? Dem geht Simon Leuthold im Gespräch mit Barbara Peter nach.
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68
Schatzkiste SRF-Archiv
Das SRF-Archiv ist ein kollektives Gedächtnis der Schweizer Geschichte und des Schweizer Alltags der letzten 100 Jahre. Sophie Stäger und Manuel Meyer geben Einblick in die Arbeit mit Archivbeständen und servieren natürlich Perlen. Hinweis: SRF-Archivperlen Audio: Ob Plaudereien, Reportagen oder politische Berichterstattung, die Archivperlen Audio geben Einblick in die Schweizer Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Den Link zu den SRF-Archivperlen finden Sie unter «Mehr zum Thema» auf dieser Sendungsseite.
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Kulturelle Identität in der Musik: Rolle von Nationalorchestern
Gibt es so etwas wie einen typisch schweizerischen Klang? Welche Rolle spielen Nationalorchester für das Selbstverständnis eines Landes – gerade an einem Datum wie dem 1. August in der Schweiz? Oliver Rutz ordnet Nationalorchester ein.
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Kulturstadt Beirut
Die Hauptstadt des Libanon war jahrzehntelang ein Sehnsuchtsort mit einem aufregenden kulturellen Leben. Wie sieht es damit heute aus? – angesichts des Konflikts zwischen der Hisbollah und Israel und in einer Wirtschaftskrise? Dies erzählt die Journalistin Meret Michel bei Barbara B. Peter. Die Bernerin Meret Michel hat ihren Lebensmittelpunkt in Beirut. Von dort berichtet sie für verschiedene Schweizer Medien, auch für Radio SRF. Kürzlich hat sie auch ein Buch über das Leben und die Menschen in Beirut geschrieben: «Beirut. Splitter einer Weltstadt». Im Kulturplatz Talk spricht sie über die Mythen und Realitäten des Lebens in der libanesischen Hauptstadt. Die Anziehungskraft auf Intellektuelle und Kunstschaffende, die Beirut in den 1960er-Jahren hatte, beschreibt Meret Michel ebenso wie das segregierte Nebeneinanderleben, das inzwischen zur Realität geworden ist. Dazu verrät sie, wie es kommt, dass sich alle Bevölkerungsgruppen auf die mittlerweile 90-jährige Sängerin Fairuz einigen können – und warum sie glaubt, dass es eine neue Generation braucht, um Beirut wieder zu Glanz zu verhelfen. Hinweise: Meret Michel: «Beirut. Splitter einer Weltstadt». Hirzel Verlag, Stuttgart 2025. Meret Michel im Tagesgespräch vom 26.3.2026, Radio SRF 1 Libanon, Hisbollah und die Angst Der Angriff der Terrororganisation Hisbollah auf Israel hat Libanon in den Krieg geführt. Für die Menschen vor Ort ist das eine Katastrophe. Die Wut der Bevölkerung auf die Hisbollah steigt, und die Sorge vor einer israelischen Besatzung ist gross. Den Link zur Sendung finden Sie unter «Mehr zum Thema» auf dieser Sendungsseite.
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65
Quer in der Landschaft – linkshändig in der Musikwelt
Geige, Gitarre, Klavier: Fast alle Instrumente sind für Rechtshänder und Rechtshänderinnen gebaut. Wie viel Anpassungsleistung erbringen linkshändige Musikschaffende, was für kreative Lösungen finden sie? Den Fragen geht Sofia Heuri nach, die selber als Linkshänderin Geige spielt.
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50 Jahre Kalasri – zwischen Indien und Basel
Die Basler Tanzschule und Kompanie Kalasri feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Rahel Giger spricht mit den Schwestern Anjali und Sumitra Keshava über indischen Tanz, ihr Familienerbe und das Leben zwischen Indien und der Schweiz. Seit einem halben Jahrhundert prägt die Familie Keshava das kulturelle Leben zwischen Basel und Indien. Anjali und Sumitra Keshava sprechen über das 50-Jahr-Jubiläum von Kalasri, ihre Grossmutter Trudi Gerster und ihre Jubiläumsproduktion «Kala Chakra». Ein Gespräch über Tradition, kulturellen Austausch und das Leben zwischen zwei Welten.
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63
Franz von Assisi – warum der Heilige aktuell so beliebt ist
Tausende pilgern heute nach Assisi. Franz von Assisi scheint der postmodernen Sehnsucht nach Spiritualität und Nähe zur Natur zu entsprechen. Er predigte Tieren, aber er kritisierte auch offen Reichtum und Gier. Judith Wipfler spricht mit Host Florian Hauser über einen unbequemen Heiligen. Im 800. Todesjahr des Heiligen und Ordensgründers Franziskus pilgern Zigtausende aus aller Welt nach Assisi. – Franz von Assisi scheint der postmodernen Sehnsucht nach Spiritualität und Nähe zur Natur zu entsprechen. Dabei war Franziskus ein «unbequemer Heiliger», sagt Kirchenhistoriker Volker Leppin von der Yale-University in seinem soeben erschienenen Buch. Franz von Assis muss – wegen seiner fundamentalen Reichtumskritik – auch politisch gelesen werden, so wie das der erste Papst namens Franziskus in einer Enzyklika tat. Deren Titel «Laudato si» spielt an auf den Sonnengesang des Heiligen Franziskus. Das zeitlose Gebet macht Assisi heute zu einem Ort für den Dialog zwischen den Religionen. Buchempfehlung: Volker Leppin, Franz von Assisi. Der Unbequeme Heilige, Verlag Herder 2026.
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62
Bayreuther Festspiele – Feiern über dem Abgrund der Geschichte
Musikjournalist Benjamin Herzog spricht mit Barbara B. Peter über die dunklen Kapitel der Bayreuther Festspiele: Wie die NS-Vergangenheit und aktuelle Skandale die Festspiele weiterhin prägen.
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Ein Findling in der Schweizer Literatur
Hermann Burger liebte schnelle Autos und Zaubertricks und schrieb stilistisch brillante Texte. Der Literaturwissenschaftler und Burger-Herausgeber Simon Zumsteg spricht mit Rahel Giger über einen der eigenwilligsten und rätselhaftesten Autoren der Schweizer Literatur. Zu Lebzeiten galt Hermann Burger als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller seiner Generation – heute kennen ihn viele kaum noch. Weshalb? Die Sendung geht dem Rätsel eines Autors nach, der Philosophie, Sprachkunst und schwarzen Humor auf einzigartige Weise verband. Anlass sind zwei neu veröffentlichte Werke aus seinem Nachlass. Was macht Burgers Literatur bis heute so unverwechselbar? Und weshalb lohnt es sich, diesen «Findling der Schweizer Literatur» neu zu entdecken?
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Kein Mörder! Der Komponist Antonio Salieri
Auch wenn Filme und Serien das falsche Bild immer wieder aufgreifen: Antonio Salieri hatte gar kein Motiv, Wolfgang Amadeus Mozart umzubringen. Und nötig hatte er es schon gar nicht. Was ihn wirklich ausgemacht hat, zeigt der Musikwissenschaftler Timo Jouko Herrmann im Gespräch mit Barbara B. Peter. Vier verschollen geglaubte Originalbände von Antonio Salieri sind wieder aufgetaucht – eine kleine Sensation für die Musikwelt. Der Musikwissenschaftler, Komponist und Salieri-Forscher Timo Jouko Herrmann hat den Autographen untersucht und gibt Einblick in die neu entdeckten Werke und ordnet deren Bedeutung ein. Ausserdem verrät Herrmann, was den Komponisten und Zeitgenossen Antonio Salieri ausgemacht hat. Und er erklärt, wie es dazu kommen konnte, dass dem erfolgreichen Komponisten und verehrten Lehrer beispielsweise von Franz Schubert und Ludwig van Beethoven bis heute das Image des Mörders von W. A. Mozart anhaftet.
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Viele menschliche Schädel in Schweizer Museen
In Schweizer Sammlungen lagern überraschend viele menschliche Überreste aus kolonialen Kontexten. Historiker und FernUni-Schweiz-Professor Bernhard C. Schär spricht mit Rahel Giger darüber, wie sie in die Schweiz gelangten und was sie über die Schweizer Geschichte erzählen. Eine aktuelle, landesweite Bestandesaufnahme weist mindestens 4175 menschliche Überreste in Schweizer Museen und wissenschaftlichen Sammlungen nach – überwiegend Schädel. Viele gelangten durch Expeditionen, Handel oder die sogenannte Rassenforschung in die Schweiz. Das Gespräch fragt, wer diese Menschen waren, weshalb ausgerechnet die Schweiz so viele Überreste beherbergt und welche Verantwortung Museen, Wissenschaft und Politik heute im Umgang mit diesem kolonialen Erbe tragen.
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Krimis von Erfolgsautor Jo Nesbø
Sommerferien sind für viele Krimizeit. Simon Leuthold spricht über die Krimis des norwegischen Erfolgsautors Jo Nesbø und das Phänomen Nesbø.
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Fussball und Literatur
Anlässlich des WM-Finals blickt Literaturredaktor Michael Luisier auf Fussballliteratur. Was gehört da alles dazu? Was zeichnet sie aus? Er spricht über Höhepunkte dieses ungewöhnlichen Genres und ganz generell über den Reiz der Schnittstelle zwischen Fussball, Politik und Kultur. Zum Weiterhören: Maracanã – Geschichten rund um ein Fussballstadion Reportage von Michael Luisier Doppelpunkt vom 08.07.2014 Pedro Lenz: Poetry Slam, Philanthropie – und Diego Maradona Host: Florian Hauser Kulturplatz Talk vom 05.02.2026 Die Links zu den Sendungen finden Sie unter «Mehr zum Thema» auf dieser Sendungsseite. Zum Weiterlesen: Aktuell Thomas Hitzelsberger (mit Holger Gertz:) Mutprobe. KiWi, 2024. Lia Wälti: Lia am Ball, das Fussballmärchen ihres Lebens. Kaleio, 2025. Deverney, Correia, Bonaccorso: Eine kurze Geschichte des Fussballs (Graphic Novel.) Splitter Verlag, 2026. Gerhard Henschel: Soko Fussballfieber, Hoffmann und Campe, 2021. Zeitgeschichte + Standardwerke Eduardo Galeano: Der Ball ist rund. Unionsverlag, 2014. Klaus Zyringer: Fussball – eine Kulturgeschichte. Fischer Taschenbuch Verlag, 2016. Thomas Kistner: FIFA Mafia, Droemer, 2012. David Winner: Oranje brillant – Das neurotische Genie des holländischen Fussballs. KiWi, 2008. Wolfgang Bortlik: Hopp Schwiiz! Fussball in der Schweiz oder die Kunst der ehrenvollen Niederlage. KiWi, 2008. Toni Schumacher: Anpfiff. Droemer Knauer, 1987. Literarische Bücher Pedro Lenz: Mit linggs. Gesunder Menschenversand, 2026. Peter Esterhazy: Deutschlandreise im Strafraum, Berlin Verlag, 2006. Fussballlyrik: «Jener mexikanische Torwart» veröffentlicht in: Robert Gernhard: Reim und Zeit, Haffmanns Verlag, 1990. «Sonett Nr.4» veröffentlicht in: Ror Wolf: Das nächste Spiel ist immer das schwerste. Frankfurter Verlagsanstalt, 1994.
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Daniel Hope, Künstlerischer Leiter des Gstaad Menuhin Festivals
Das Gstaad Menuhin Festival startet 2026 in eine neue Ära: Zum ersten Mal verantwortet der irisch-deutsche Geiger Daniel Hope das Festival als künstlerischer Leiter, ein Künstler mit enger persönlicher Beziehung zum Festival und zur Tradition von Yehudi Menuhin.
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Die Fledermaus – Monster, Mythos und Missverständnis (W)
Die Fledermaus fasziniert und irritiert: Zwischen düsterem Vampir-Mythos und moderner Image-Aufwertung ist sie Kulturfigur, Symbolträgerin und bedrohtes Tier. SRF-Kulturredaktorin Gisela Feuz beleuchtet mit Host Felix Münger die Rolle der Fledermaus in Kunst und Popkultur – und in der Tierwelt. Warum gelten Fledermäuse bei uns als unheimlich? Und weshalb erleben sie heute ein Comeback als positive Identifikationsfiguren? Das Image der Fledermäuse ist ebenso wechselhaft wie schillernd. Sie prägten die zeitlosen Dracula-Geschichten, zahlreiche Filme wie Batman, eine nach den Tieren benannte Operette von Johann Strauss bis hin zu modernen Kinderbüchern. Daneben spielen die Tiere in unserem Ökosystem eine zentrale Rolle – und verdienen mehr Respekt als Angst. Erstsendung: 3.2.2026
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Die Zukunft des Sterbens
Nur eines ist uns Lebenden gewiss: der Tod. Wie gehen wir damit um? Verdrängen wir ihn? Oder können wir ihn als natürlich annehmen? Olivia Röllin hat sich mit dem Werk der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross auseinandergesetzt und mit dem Palliativmediziner Gian Domenico Borasio gesprochen. Hinweise: Elisabeth Kübler-Ross – Dem Tod ins Gesicht sehen Dokumentarfilm von Stefan Haupt 2003 / 56’ (Play SRF) Elisabeth Kübler-Ross – Dem Tod ins Gesicht schauen Dokumentarfilm von Stefan Haupt 2003 / 01:35 (Langversion auf Play Suisse) SRF Sternstunde Philosophie vom 28.06.2026 Wie sieht die Zukunft des Sterbens aus? Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio spricht von einem «Tsunami von hochaltrigen Sterbenden», der auf uns zukomme und grundlegende Fragen nach Würde, Autonomie und Fürsorge neu aufwirft. Ein auf Effizienz getrimmtes Gesundheitssystem gelangt damit an seine Grenzen. Braucht es neue Formen der Solidarität, «Caring Communities», und eine stärkere Vergesellschaftung von Sorgearbeit? Welche Rolle kann Palliative Care als Modell für ein menschlicheres System spielen – und was heisst das für uns alle? Olivia Röllin fragt nach bei Gian Domenico Borasio, eine der prägenden Stimmen in der Debatte um ein würdiges Lebensende. SRF Sternstunde Philosophie vom 28.12.2014 Irvin Yalom – Psychotherapeut aus Leidenschaft «Je besser wir uns selber kennen, desto besser wird unser Leben», sagt Irvin Yalom. Der US-amerikanische Psychotherapeut, dessen Romane weltweit die Bestellerlisten stürmen, rät deshalb allen zur Therapie. Denn wenn es darum geht, sich kennenzulernen, sind alle Patienten. Die Links zu den Sendungen finden Sie unter «Mehr zum Thema» auf dieser Sendungsseite.
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Sängerin Jeannine Michèle Wacker und das Musical-Geschäft
An den Thunerseespielen singt sie zurzeit im Musical «Grease» die Rolle der Sandy. Die Schweizer Musicaldarstellerin, die seit 15 Jahren auf der Bühne steht, erzählt Florian Hauser vom internationalen Musicalgeschäft. Von Castings, vom Umgang mit Absagen, vom Nomadentum wegen mehrmonatigen Engagements im ganzen deutschsprachigen Raum berichtet Jeannine Michèle Wacker. Sie spricht über ihre Rolle als Sandy in «Grease», über Reisen zu Auditions und davon, was es bedeutet, ständig zwischen Rollen, Städten und Engagements zu wechseln.
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Protestmusik im TikTok-Zeitalter
Der US-Singer-Songwriter Jesse Welles macht mit kurzen, hochpolitischen Videos auf Social Media Furore. Rahel Giger spricht mit Musikredaktorin Florence Baeriswyl darüber, wie TikTok den Protestsong verändert und weshalb eine alte Folk-Tradition gerade neu belebt wird. Mit Gitarre, Handy und bissigen Texten reagiert Jesse Welles beinahe in Echtzeit auf Abschiebungspolitik, Krieg, soziale Ungleichheit oder das amerikanische Gesundheitssystem. Seine Songs knüpfen an eine lange Tradition amerikanischer Protestmusik an. Erlebt dieses Genre gerade eine Renaissance? Und was kann politische Musik heute überhaupt noch bewirken?
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Esther Hoppe: Zwischen internationalem Erfolg & Schweizer Wurzeln
Die Schweizer Geigerin Esther Hoppe erhält einen der Schweizer Musikpreise 2026. Anlass für Florian Hauser, mit ihr über ihren Werdegang zu sprechen und darüber, wie persönliche künstlerische Handschrift, internationale Erfahrung und institutionelle Verantwortung zusammenfinden.
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Relevant, aktuell, vielseitig: Der «Kulturplatz Talk» ist das Gesprächsformat rund um Gesellschafts- und Kulturthemen. «Kulturplatz Talk» will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. Hier kommen Stimmen aus Literatur, Musik, Kunst und Gesellschaft zu Wort. Persönlich, pointiert und nah an der Gegenwart – der «Kulturplatz Talk» sucht den Dialog mitten im Leben und bringt Kultur ins Gespräch. Montag bis Freitag auf Radio SRF 2 Kultur.
HOSTED BY
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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