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Lesungen

Große Werke und neue Entdeckungen: Die besten Geschichten gelesen von bekannten Stimmen. Hier finden Sie alle radio3 Lesungen als Podcast.Aktuelles Highlight bei uns ist die Neuproduktion der "Buddenbrooks" von Thomas Mann, eingesprochen vom stimmgewaltigen Schauspieler Thomas Sarbacher. Sehr hörenswert auch "Walden" von Henry David Thoreau, ein Buch, das als Klassiker der "Aussteiger-Literatur" gilt, vorgelesen von Günter König. Und Theodor Fontanes großer Roman "Der Stechlin" in einer legendären Aufnahme mit dem Schauspieler Hans Paetsch.

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  1. 168

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (18/18)

    Die letzten Kapitel seiner Goethe-Sommerlektüre widmet Gustav Seibt dem Tod. Goethe selbst pflegte ein nüchternes Verhältnis zum Tod, wie wir gleich erfahren. Abschließend gibt uns Gustav Seibt eine Empfehlung: Goethe zu lesen wie einst Heinrich Lee bei Gottfried Keller – alle seine Werke in vierzig Tagen. Goethe hätte seine Freude daran gehabt. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  2. 167

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (17/18)

    Gustav Seibt untersucht Goethes Zeitmanagement – und er stellt fest, dass Goethe pausenlos tätig war. Er beschäftigte vier Mitarbeiter. Sie mussten aufschreiben, was der Dichter diktierte – ein rastloses Leben. Doch Goethe konnte auch genießen: "So leiden wir nicht an der vergänglichen Zeit", schreibt er einer alten Freundin. Ums "Alter" geht es schließlich in der dritten Episode – ein Lebensabschnitt, den Goethe mit gemischten Gefühlen tapfer reflektiert... Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  3. 166

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (16/18)

    Viele Themen bespricht Gustav Seibt in seinen episodischen Betrachtungen von Goethes Kosmos: bisher ging es um Liebe, Freundschaft, Freiheit, Erotik, Natur und Religion. Heute hören wir vom Glück, die Welt erfahren zu können mit allen Sinnen– vor allem die Augen haben es Goethe angetan. Und weil von "Glück" die Rede ist: Goethe war Experte im Formulieren von Sinnsprüchen. Gustav Seibt gibt uns einige Kostproben. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  4. 165

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (15/18)

    Wieder begeben wir uns mit Gustav Seibt auf Spurensuche in Goethes Denken. Und beginnen mit nichts weniger als dem "Ziel des Lebens". Es sind verblüffende Weisheiten, die Goethe formuliert. - Dann folgt ein Bildungsbürger-Kanon, dem erstaunlicherweise das Theater fehlt, Goethes Meisterdisziplin. - Von Wilhelm Meister und seinen Lehr- und Wanderjahren kehren wir schließlich wieder zum "Faust" zurück. Wir werfen dabei einen Blick in den Himmel, der uns immer wieder zu uns selbst führt. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  5. 164

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (14/18)

    Gustav Seibt vertieft in den folgenden kurzen Kapiteln das Thema „Religion“. Gleich in der ersten Episode geht’s um Goethes kritisches Verhältnis zum Christentum. Dann zitiert er Fausts „Osterspaziergang“, eine mythologische Feier der Natur. Zum Schluss stellt er fest: obwohl Goethe sich immer mehr vom christlichen Gott abwendet, ist ihm doch jeder Eifer fremd. Ganz im Sinne des aufgeklärten Alten Fritz, dass „jeder nach seiner Façon selig“ werden soll. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  6. 163

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (13/18)

    Wieder hören wir drei Episoden in unserer Sommerlektüre. Gustav Seibt erzählt uns die schöne Geschichte von der platonischen Liebe Goethes zu Marianne von Willemer – und wie sie ans Licht kam. Dann berichtet er von Goethes Klagen, was sexuelle Enthaltsamkeit angeht, und übersetzt sie in die Sprache unserer Zeit. Und auch in der dritten Episode geht es um Goethes Spiel mit dem Eros – und explizite Zeilen, die zu Goethes Lebzeiten nicht gedruckt werden durften. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  7. 162

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (12/18)

    Gustav Seibts kleiner Sommerkurs beschäftigt sich heute mit Goethes Bühnenklassiker, dem „Faust“. Und seinen Verbindungen zu Shakespeares berühmtestem Drama, dem „Hamlet“. Dann berichtet Gustav Seibt, wie Goethe über Mode dachte – und dass sie in seinen Werken kaum eine Rolle spielt, mit wenigen Ausnahmen. Schließlich erfahren wir, warum Goethe so spät geheiratet hat. Tiefe Einblicke Goethes Privatleben also… Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  8. 161

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (11/18)

    Heute führt uns der Goethe-Spezialist in "Clavigo" ein – dieses Trauerspiel um den Konflikt zwischen Karriere und Ehe-Glück. Dann stellt er die Verbindung her zwischen Werther, dem verzweifelten Helden in Goethes erstem Roman, und Gretchen, seiner tragischen Frauenfigur im "Faust". Und schließlich spricht er über Goethes Fähigkeit, Trost zu spenden – mit einem Blick in den Briefwechsel zwischen Goethe und seinem Berliner Freund, dem Komponisten und Baumeister Karl Friedrich Zelter. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  9. 160

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (10/18)

    Lust machen zum Selberlesen und Mitdenken will Gustav Seibts Sommerlektüre – in 51 kurzen Kapitel über alle möglichen Aspekte von Goethes Leben und Werk. Von Goethes Sprache war zuletzt die Rede, besonders in den Versen seiner "Iphigenie": "Goethe lebte in einer Epoche der Gewalt, und er hat ihr zur Sprache verholfen", schreibt Gustav Seibt im folgenden Kapitel. Dann weist uns der Autor auf eine unbekannte feministische Schrift Goethes hin. Und er greift diese "Bekenntnisse einer schönen Seele" auf in Goethes Überlegungen zum "Schuldbewusstsein". Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  10. 159

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (9/18)

    Das Thema "Freiheit" spielt eine wichtige Rolle bei Goethe. Er hat die Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts hautnah miterlebt. Gustav Seibt widmet der "Freiheit" mehrere Kapitel in seiner Goethe-Lektüre für den Sommer. In der ersten Episode heute schlägt er einen Bogen zum Orient. Dann geht es um Goethes Schlampigkeit in sprachlichen Dingen - Nachlässigkeiten, die sich das Sprachgenie erlauben konnte. Und gleich darauf analysiert Gustav Seibt die Musikalität der Sprach-Spielereien bei Goethe: anhand der Verse seiner "Iphigenie". Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  11. 158

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (8/18)

    Ein Thema, das Gustav Seibt über mehrere Episoden hinweg beschäftigt, ist Goethes Verständnis einer idealen Staatsform. Im letzten Kapitel wagte Goethe eine steile These. Er behauptete, Despoten – wie etwa Napoleon – würden Verantwortung und Individualismus stärken. Im Folgenden zitiert Gustav Seibt einen moderateren Goethe, indem er das Stichwort "Freiheit" verfolgt. Das ist auch die Überschrift der beiden anschließenden Episoden. Belege liefert "Egmont", das Drama um den tragischen Kämpfer für die Freiheit, das auch Beethoven beflügelt hat. Und schließlich geht er auf "Götz von Berlichingen" ein – den Ritter, der Recht "von unten" schafft, ohne höhere Instanz. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  12. 157

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (7/18)

    Heute geht es zuerst um Goethes Anfänge – und um seine Liebe zur Astrologie. In einer zweiten Episode erfahren wir, wie ein glühender Anhänger Goethes, der bayerische König Ludwig I., den Dichter zu mehr oder weniger präzisen Auslegungen seiner Biografie bewegt. Und in einem dritten Abschnitt weist uns Gustav Seibt auf einen Widerspruch hin: Despoten fördern den Individualismus – das hat Goethe behauptet. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  13. 156

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (6/18)

    Ausflüge in Goethes Kosmos unternimmt der Historiker und Essayist Gustav Seibt in seiner Sommerlektüre in 51 Episoden. Auch wer seinen Goethe gut zu kennen glaubt, wird hier noch Neues erfahren. Heute hören wir, wie politische Meinungsverschiedenheiten auch in Goethes Familie für Zerwürfnisse sorgten. Außerdem entlarvt Gustav Seibt Goethes Umgangston mit seinem Weimarer Dienstherrn Herzog Carl August zumindest als dreist. Und schließlich entzaubert Goethe selbst in seinem "Torquato Tasso" den viel bemühten Ausspruch "Erkenne dich selbst". Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  14. 155

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (5/18)

    Eine Goethe-Einführung für die heutige Zeit hat Gustav Seibt geschrieben: 51 kurze Kapitel beleuchten alle Facetten des deutschen Klassikers. Die drei Episoden heute handeln von Goethes Faszination für besondere Wandteppiche in Straßburg, die Erinnerungen an seine erste Liebe, die mit der Krönung des römischen Kaisers in Frankfurt zusammenfiel – und schließlich von seinem ersten und einzigen Besuch in Potsdam und Berlin 1778. Das Verhältnis Weimars zu Preußen war angespannt, die gegenseitigen Sympathien hielten sich in Grenzen. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  15. 154

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (4/18)

    Gustav Seibt verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: er will Goethe auch denen nahebringen, die bestenfalls einmal "Wer reitet so spät durch Nacht und Wind" gelesen haben. Mit einem Sommerkurs in 51 Lektionen gewissermaßen. Im letzten Kapitel haben wir Goethes "Modern Money Theory" kennengelernt, im gleich folgenden geht es um Revolutionen – und die Erkenntnis Goethes, dass Revolutionen nie Schuld des Volkes sind, sondern immer der Regierung. Außerdem hören wir von Goethes Grenz-Erfahrungen – und von seiner Angst vor Anarchie. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  16. 153

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (3/18)

    Ein Buch, das auch Goethe-Muffel für den Dichter-Fürsten begeistern soll, wollte Gustav Seibt schreiben. Das ist ihm gelungen, sagt die Kritik einhellig. In 51 Episoden tauchen wir ein in Werk und Gedanken des aufgeklärten Weltenbürgers. In den folgenden drei Kapiteln lernen wir Goethe als reflektierten Kriegsbeobachter kennen. Und wir erfahren mehr über Goethes literarischen Umgang mit Finanzkrisen. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  17. 152

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (2/18)

    „Es ist keine Schande, Goethe nicht gelesen zu haben. Es ist nur schade, und man kann das ändern.“ – sagt Gustav Seibt. Der Historiker und Literaturkritiker bei der Süddeutschen Zeitung hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns den deutschen Klassiker näherzubringen – in kurzen Episoden, die uns über den Sommer begleiten sollen. Heute entschlüsselt er Goethes populärstes Gedicht, denkt über den Tod nach und klärt uns über Goethes Technik des „Zeitreisens“ auf. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  18. 151

    Gustav Seibt: Ein Sommer mit Goethe (1/18)

    Drei Wochen lang wird uns der Klassiker der deutschen Literatur auf ungewöhnliche Weise begleiten: in zwei bis drei Episoden täglich, aus Gustav Seibts ganz persönlicher Perspektive. Der Goethe-Kenner wendet sich an alle - auch an Menschen, die bisher wenig mit Goethe zu tun hatten. Es wird kein Spezial-Wissen vorausgesetzt – einfach die Neugierde, sich auf den „Kosmos Goethe“ einzulassen. In den ersten beiden Kapiteln, die wir heute hören, erzählt Gustav Seibt, warum sich der Sommer für die Beschäftigung mit Goethe besonders eignet – und warum Goethe ein Meister darin ist, mit wenigen Worten viel zu sagen. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.

  19. 150

    Colette: Chéri (13/13)

    Léa verzehrt sich nach Chéri, ihrem jungen Liebhaber. Der treibt sich nach der Hochzeitsreise mit Edmée in den Vergnügungsvierteln von Paris herum. Als Chéri eines Nachts bei Léa auftaucht, verfällt sie in alte Gewohnheiten, verwöhnt ihn mit mütterlicher Fürsorge und schenkt ihm die Freuden ihres Körpers. Doch am nächsten Morgen kippt die Stimmung. Chéri wird sich - deutlicher als früher - des Altersunterschieds bewusst. „Mit dir“ scherzt er, „habe ich die besten Aussichten, ein halbes Jahrhundert lang zwölf Jahre alt zu bleiben“. Léa lacht, aber hinter ihrer Ungezwungenheit verbirgt sich eine große Furcht... Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  20. 149

    Colette: Chéri (12/13)

    Chéri ist die große, vielleicht letzte Liebe ihres Lebens - das wird Léa immer deutlicher bewusst. Sie träumt von ihm, sucht ihn in Gedanken, meint ihn am helllichten Tag zu sehen. Eines Nachts taucht er tatsächlich auf und verschafft sich fast gewaltsam Zutritt zu ihrem Zimmer. Es kommt zur Aussprache zwischen den beiden. Unter den Liebkosungen des jungen Mannes wird Léa zunehmend schwach. Chéri äußert den Wunsch, etwas zu trinken. Sofort fällt sie in alte Gewohnheiten zurück und verwöhnt ihn durch mütterliche Fürsorge. Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  21. 148

    Colette: Chéri (11/13)

    Léa hat Besuch bekommen von Madame Peloux, Chéris Mutter. Sie will die so viel ältere Geliebte ihres Sohnes leiden sehen. Léa versucht, die Contenance zu wahren. Doch wird ihr immer mehr bewusst, dass Chéri die große Liebe ihres Lebens ist. Sie erkennt, dass sie beide das Ehrenwerteste verloren haben, das sie besessen haben: er seine verbrauchte alte Maitresse – und sie ihren skandalösen jungen Liebhaber… Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  22. 147

    Colette: Chéri (10/13)

    Die Beziehung zwischen der Hauptfigur Léa und ihrem viel jüngeren Geliebten Frédéric Peloux, genannt Chéri, ist gescheitert. Chéri hat Edmée geheiratet. Doch der junge Mann vermisst sinnliche Leidenschaft in seiner Ehe. Er stürzt sich ins Pariser Nachtleben. Inzwischen ist Léa zurückgekehrt von ihrer Reise in den Süden, auf der sie Ablenkung finden wollte. Aber einige flüchtige Romanzen konnten sie nicht trösten. Ihre Gedanken kreisen immer noch um Chéri. Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  23. 146

    Colette: Chéri (9/13)

    Nach einem heftigen Streit mit seiner jungen Frau Edmée will Chéri bei Léa Zuflucht suchen. Aber die verlassene Geliebte ist in den Süden gereist, um über ihren Kummer hinwegzukommen. Chéri zieht in ein Hotel, und stürzt sich mit seinem Freund Desmond ins Pariser Nachtleben - in das Milieu der Varietés und Konzertcafés, der Zuhälter und leichten Mädchen auf dem Montmartre und dem linken Seineufer. Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  24. 145

    Colette: Chéri (8/13)

    Chéri und Edmée wohnen nach ihrer abgebrochenen Hochzeitsreise auf dem Landsitz von Chéris Mutter. Eines Tages findet Edmée in Chéris Schreibtisch alte Briefe von Léa. Sie ahnt, dass diese frühere Beziehung noch nicht vorbei ist. Die beiden streiten sich, Edmée erwägt sogar die Scheidung. Chéri verlässt das Haus, und man ahnt bereits, dass sein Weg ihn zum Haus von Léa führt, die allerdings noch immer im Süden weilt. Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  25. 144

    Colette: Chéri (7/13)

    Frédéric Peloux, genannt Chéri, hat Edmée geheiratet. Seine ältere Geliebte Léa ist in den Süden abgereist. Chéri kehrt unterdessen sehr verändert von seiner Hochzeitsreise zurück. Er wohnt jetzt mit seiner jungen Frau auf dem Landsitz seiner Mutter. Doch das Verhältnis der Jungverheirateten ist nicht gerade zärtlich. Der junge Mann scheint zu vermissen, was Léa ihm so großzügig geschenkt hat: sinnliche Leidenschaft und Mütterlichkeit. Edmée ist klug genug, sich zu fügen - auch im Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter, Madame Peloux, die in ihr ein neues Opfer gefunden hat. Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  26. 143

    Colette: Chéri (6/13)

    Frédéric Peloux, genannt Chéri, hat Edmée geheiratet. Das junge Paar wird eben von der Hochzeitsreise zurückerwartet. Léa, doppelt so alt wie Chéri und seine langjährige Geliebte, kann eine gewisse Nervosität nicht unterdrücken. Im Haus von Madame Peloux, Chéris Mutter, sind auch andere Gäste anwesend: Madame Aldonza und die Baronin de la Berche. Später gesellen sich die alte Madame Lilli und ihr junger Liebhaber, der italienische Fürst Ceste, hinzu. Léa empfindet in dieser Umgebung plötzlich nur Überdruss und Widerwillen. Sie macht sich auf den Weg nach Hause. Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  27. 142

    Colette: Chéri (5/13)

    Die 49-jährige Kurtisane Léa und der 25-jährige Frédéric Peloux, genannt Chéri, sind ein ungleiches Liebespaar. Als Chéri seiner Freundin mitteilt, dass er die 18-jährige Edmée zu heiraten gedenkt, ist sie ratlos. Léa hat in ihrem Leben schon manche Gefühlsverwirrung erlebt. Sie versucht, in dieser Situation Haltung zu bewahren. Sie will ein Hochzeitsgeschenk für Chéri besorgen, vielleicht eine schöne weiße Perle für sein Hemd. Doch werden die Hochzeitspläne Chéri und Léa hindern, ihr Liebesverhältnis fortzusetzen? Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  28. 141

    Colette: Chéri (4/13)

    Frédéric Peloux, genannt Chéri, ist 25 Jahre alt. Seine Geliebte Léa ist doppelt so alt. Beide treffen sich auf dem Landsitz von Madame Peloux, Chéris Mutter. Auch Marie-Laure und ihre 18-jährige Tochter Edmée sind da. Madame Peloux gefällt es, sich ihren Sohn Chéri und Edmée als Paar vorzustellen. Léas Gedanken schweifen zurück in Chéris Jugend. Sie erinnert sich an einen Abend, der sechs Jahre zurückliegt und für sie unvergesslich ist. Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  29. 140

    Colette: Chéri (3/13)

    Frédéric Peloux, genannt Chéri, ist 25 Jahre alt. Seine Geliebte Léa ist doppelt so alt. Beide treffen sich auf dem Landsitz von Madame Peloux, Chéris Mutter. Auch Marie-Laure und ihre 18-jährige Tochter Edmée sind da. Madame Peloux gefällt es, sich ihren Sohn Chéri und Edmée als Paar vorzustellen. Léas Gedanken schweifen zurück in Chéris Jugend. Sie erinnert sich an einen Abend, der sechs Jahre zurückliegt und für sie unvergesslich ist. Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  30. 139

    Colette: Chéri (2/13)

    Léa, eine 49-jährige Kurtisane, hat den ganzen Vormittag mit Chéri im Bett verbracht. Der junge Mann heißt eigentlich Frédéric Peloux und ist halb so alt wie seine Geliebte. Nun ist es Zeit, ans Mittagessen zu denken. Chéri wird bei seiner Mutter Madame Peloux speisen, die auch die schöne Marie-Laure und ihre Tochter eingeladen hat. Damit provoziert Chéri seine Geliebte. Chéri geht, und Lea träumt von seinem schönen Körper und unwiderstehlichen Charme. Sie nimmt ein Bad, liest die Zeitungen, isst eine Kleinigkeit, verzichtet auf den Mittagsschlaf und gibt dann ihrem Chauffeur den Auftrag, sie zu Madame Peloux, Chéris Mutter, zu fahren. Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  31. 138

    Colette: Chéri (1/13)

    Die französische Schriftstellerin Colette war ein Enfant terrible. Mit ihren Liebesgeschichten hat sie Grenzen gesprengt. Wie in ihrem eigenen Leben geht es da um gleichgeschlechtliche Liebe oder um Beziehungen mit großem Altersunterschied. In ihrem Roman "Chéri" liebt Léa, eine Frau von 49 Jahren und Charakter, den halb so alten Frédéric Peloux, der meist nur mit seinem Kosenamen Chéri, also Liebling, gerufen wird. Sein größter Vorzug ist seine jugendliche Schönheit. In Frankreich ist Colette eine anerkannte Schriftstellerin in der Tradition von Balzac und Stendhal. Bei uns steht sie im Ruf, Unterhaltungsliteratur geschrieben zu haben. Vertrauen wir André Gide. Er bewunderte Colettes Intelligenz und Meisterschaft. In "Chéri" habe sie die "Geheimnisse des Fleisches" verstanden, die wir uns "am wenigsten eingestehen". Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden. Hannelore Elsner liest "Chéri" von Colette. Wir senden eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.

  32. 137

    Thomas Mann: Buddenbrooks (71/71)

    Nach einem langen Schultag sitzt Hanno Buddenbrook am Klavier und improvisiert. Er beginnt unruhig suchend, steigert sich in Melodie und Akkorden, wird immer stürmischer, verzweifelter. Hanno durchlebt in seiner Musik ganze Welten: er tötet Drachen, erklimmt Felsen, durchschwimmt Ströme und durchschreitet Flammen. Es sind Schreie, die eine überwältigende Sehnsucht ausdrücken, eine Begierde… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  33. 136

    Thomas Mann: Buddenbrooks (70/71)

    Der Autor schildert einen Tag im Leben von Hanno Buddenbrook – inspiriert von seinen eigenen verstörenden Schulerlebnissen. Im Lateinunterreicht bei Doktor Mantelsack hat Hanno Glück, ein Mitschüler rettet ihn beim Aufsagen des Ovid. Jeder der Lehrer setzt auf autoritäre Methoden. Am gefürchtetsten ist Direktor Wulicke, genannt „der liebe Gott“. Nur Kandidat Modersohn steht auf verlorenem Posten. Er wird der Horde Siebzehnjähriger nicht Herr – bis plötzlich Unerwartetes geschieht… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  34. 135

    Thomas Mann: Buddenbrooks (69/71)

    Quälend dehnen sich die Unterrichtsstunden für Hanno Buddenbrook, wenn die Lehrer einzelne Schüler examinieren. In der Lateinstunde lässt Oberlehrer Mantelsack einen nach dem anderen Ovid rezitieren. Mehrere seiner Kommilitonen versagen, Mantelsack verliert die Geduld und gerät in Zorn. In diesem Augenblick hört Hanno seinen Namen… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  35. 134

    Thomas Mann: Buddenbrooks (68/71)

    Die Schule wird zum Albtraum für Hanno Buddenbrook. Er sitzt unvorbereitet im Religions- und Lateinunterreicht und fürchtet um seine Versetzung, falls er geprüft werden sollte. Doch er hat Glück. Nach den ersten Stunden verbringt er mit seinem Freund Kai Graf Mölln schweigsam die Pause auf dem lärmenden Schulhof. Ein jugendlicher Oberlehrer namens Goldener versieht die Pausenaufsicht… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  36. 133

    Thomas Mann: Buddenbrooks (67/71)

    Hanno Buddenbrook ist sechzehn. Mit seiner Mutter wohnt er in einer kleinen Villa außerhalb des Zentrums. Im Stadttheater hat er am Sonntagabend „Lohengrin“ gesehen, die Opernvorstellung, die er lange ersehnt hatte. Am Montagmorgen verschläft er. Die Schule erreicht er gerade noch rechtzeitig vor Beginn der ersten Stunde. Völlig außer Atem betritt er das Klassenzimmer… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  37. 132

    Thomas Mann: Buddenbrooks (66/71)

    Im elften und letzten Teil hören wir, was nach dem Tod von Senator Thomas Buddenbrook passiert. Christian ist nach Hamburg gezogen und hat dort geheiratet – seine Tänzerin, was ihm sein Bruder verboten hatte. Wie von Thomas testamentarisch verfügt, wird die Firma aufgelöst und verkauft. Dass er damit seinen Sohn Hanno übergangen hat, schmerzt vor allem Antonie Permaneder. Die Pläne ihrer verwitweten Schwägerin Gerda, mit Hanno zu ihrem Vater nach Amsterdam zu übersiedeln, kann Tony fürs Erste verhindern. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  38. 131

    Thomas Mann: Buddenbrooks (65/71)

    Thomas Buddenbrook ist tot. Der Senator musste sich einer Zahn-Operation unterziehen, war dann auf der Straße ohnmächtig geworden und gestürzt. Kurz darauf ist er zu Hause gestorben. Am Sterbebett ist – neben Doktor Langhals und der Pflegeschwester Leandra – die Familie versammelt: seine Frau Gerda und seine Geschwister Antonie und Christian. Der Bruder betrachtet das kalte Gesicht des Toten… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  39. 130

    Thomas Mann: Buddenbrooks (64/71)

    Thomas Buddenbrook verlässt das Rathaus früher als sonst – obwohl dort die Bürgerschaft tagt. Es ist ein schmuddeliger Januartag des Jahres 1875. Der Senator schlägt einen ungewöhnlichen Weg ein. Von Stephan Kistenmaker, einem früheren Schulfreund, wird er prompt angesprochen: ob der die Sitzung schwänze? Thomas Buddenbrook beißt die Kiefer zusammen… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  40. 129

    Thomas Mann: Buddenbrooks (63/71)

    Die Brüder Thomas und Christian Buddenbrook fahren gemeinsam an die Ostsee. Doktor Langhals hat Thomas ein paar Wochen Urlaub in Travemünde empfohlen – um seine Nerven zu beruhigen. Christian spricht schon lange von gesundheitlichen Problemen, seinen Beruf als Kaufmann hat er ganz aufgegeben. Die Brüder treffen im Kurhaus ein und begegnen dort Sigismund Gosch, ihrem alten Makler. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  41. 128

    Thomas Mann: Buddenbrooks (62/71)

    Senator Thomas Buddenbrook ist 48 Jahre alt und befindet sich in einer tiefen Krise. Seiner Frau Gerda unterstellt er ein Verhältnis mit dem jungen Offizier von Trotha, er fühlt sich krank, und die Entwicklung seines Sohnes Hanno bereitet ihm Sorgen. Er liest Schopenhauer und ahnt, dass er dem Tod entgegengeht. Dieser Gedanke fühlt sich beinahe tröstlich an – wie etwas Verheißungsvolles… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  42. 127

    Thomas Mann: Buddenbrooks (61/71)

    Gerda Buddenbrook, die Frau von Senator Thomas Buddenbrook, spielt leidenschaftlich Geige. In letzter Zeit erhält sie regelmäßig Besuch eines jungen Offiziers: Leutnant von Trotha ist in allen Opern und Konzerten zu sehen, pflegt aber sonst kaum Kontakte mit den Familien der Stadt. Er spielt mehrere Instrumente – und trifft sich mit Gerda Buddenbrook zum gemeinsamen Musizieren in ihrem Salon. Zu oft, wie machen meinen – auch Thomas Buddenbrook ist unruhig. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  43. 126

    Thomas Mann: Buddenbrooks (60/71)

    Hanno Buddenbrook genießt seine Schulferien am Ostseestrand von Travemünde. Dort fühlt er sich wohl, weit weg vom Schulalltag. Sicher hat Thomas Mann seine eigene Kindheit vor Augen gehabt, wenn er Hannos Sommerfrische mit Baden, Kurkonzerten und leckerem Essen beschreibt. Am liebsten wäre ihm, wenn die vier Wochen niemals zu Ende gingen… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  44. 125

    Thomas Mann: Buddenbrooks (59/71)

    Hanno Buddenbrook ist inzwischen elf. Sein Vater möchte ihn zu einem „tüchtigen“ Nachfolger heranziehen. Doch Hanno interessiert sich nicht für Sport, auch pflegt er keine Freundschaften zu den Ehrgeizigen unter seinen Mitschülern. Gut versteht er sich mit seinem Freund Kai, der am liebsten abenteuerliche Geschichten erzählt. Hanno spielt dazu Musik und macht Theater, anstatt zu den schulischen „Turnspielen“ zu gehen, wie es sein Vater wünscht. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  45. 124

    Thomas Mann: Buddenbrooks (58/71)

    Wir sind bereits im zehnten Teil des Romans angelangt. Das Familienhaus in der Mengstraße ist verkauft, Tony Permaneder ist mit ihrer Tochter Erika Grünlich und Enkelin Elisabeth in eine Mietwohnung gezogen, und auch Christian Buddenbrook hat sich eine Wohnung genommen, in der Nähe des Klubs. – Senator Thomas Buddenbrook hegt düstere Gedanken. Mit seinen 46 Jahren fühlt er sich „unaussprechlich müde und verdrossen“, alles ist leer in ihm, der Alltag strengt ihn an, er fühlt sich gehetzt. Seine Marotten lassen ihn nicht los. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  46. 123

    Thomas Mann: Buddenbrooks (57/71)

    Nach dem Tod der Konsulin Buddenbrook muss das herrschaftliche Haus der Familie in der Mengstraße verkauft werden. Ausgerechnet Hermann Hagenström ist interessiert. Antonie Permaneder verachtet ihn, seit er sie als Kind geküsst hat. Nun ist er ein reicher Kaufmann, und er braucht Platz für seine große Familie. Sein Haus in der Sandstraße werde ihm zu eng, sagt er – fast entschuldigend – bei einer Besichtigung zu Thomas Buddenbrook und seiner Schwester Tony. Auch der schrullige Makler Gosch ist mit dabei. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  47. 122

    Thomas Mann: Buddenbrooks (56/71)

    Elisabeth Buddenbrook wird feierlich zu Grabe getragen – im Herbst 1871 ist die Konsulin verstorben. Der kleine Hanno muss Abschied nehmen von seiner Großmutter. Seine Eltern, Tante Antonie und Cousine Erika nehmen die Beileidsbekundungen entgegen bei der Trauerfeier im Haus der Familie in der Mengstraße. Pastor Pringsheim hält eine Rede, dann zieht der Zug der zahlreich Versammelten zum Friedhof, wo der Pastor noch einmal spricht. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  48. 121

    Thomas Mann: Buddenbrooks (55/71)

    Die Brüder Thomas und Christian Buddenbrook haben sich einen erbitterten Streit geliefert. Es geht ums Erbe. Christian beansprucht Wäsche und Essgeschirr für sich, da er vorhat zu heiraten - wohl wissend, dass seine verstorbene Mutter einer Ehe mit der Tänzerin Aline Puvogel nie zugestimmt hätte. Der Streit eskaliert, als Christian ankündigt, auch die Kinder der Tänzerin adoptieren zu wollen. Thomas droht ihm mit „Vernichtung“. Wütend verlässt Christian den Raum. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  49. 120

    Thomas Mann: Buddenbrooks (54/71)

    Der Todeskampf der Konsulin Elisabeth Buddenbrook war furchtbar. Eine Qual, auch für die Angehörigen. Unmittelbar nach dem Ableben bemächtigt sich das Hauspersonal der Wäsche. Antonie Permaneder ist empört, ihr Bruder Thomas beschwichtigt sie: das Weißzeug sei wertlos. Er möchte die Verzeichnisse sehen, es geht ums Erbe. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

  50. 119

    Thomas Mann: Buddenbrooks (53/71)

    Konsulin Elisabeth Buddenbrook liegt im Sterben. Die Ärzte – der alte Doktor Grabow und der junge Doktor Langhals – beschwichtigen die Familie zwar. Dennoch ist klar, dass es nicht mehr lange dauern wird. Eine katholische Pflegerin, Schwester Leandra, wird eingestellt. Die Konsulin selbst fühlt, dass zu vieles in ihrem Leben noch ungeklärt ist, um ruhig Abschied nehmen zu können. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.

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Große Werke und neue Entdeckungen: Die besten Geschichten gelesen von bekannten Stimmen. Hier finden Sie alle radio3 Lesungen als Podcast.Aktuelles Highlight bei uns ist die Neuproduktion der "Buddenbrooks" von Thomas Mann, eingesprochen vom stimmgewaltigen Schauspieler Thomas Sarbacher. Sehr hörenswert auch "Walden" von Henry David Thoreau, ein Buch, das als Klassiker der "Aussteiger-Literatur" gilt, vorgelesen von Günter König. Und Theodor Fontanes großer Roman "Der Stechlin" in einer legendären Aufnahme mit dem Schauspieler Hans Paetsch.

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