PODCAST · arts
Love, Peace & Tofu von Daniela Noitz
by Daniela Noitz
Love, Peace and Tofu ist ein Podcast, der politisch eindeutig Position bezieht, für Menschlichkeit, gelungenes Miteinander, Respekt, gegen Rassismus, Speziesismus und Faschismus. Dazwischen wird es Literarisch, um auch einmal die Seele baumeln zu lassen.
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43,8 Grad - Was uns der Erfolg der AfD zeigt
43,8 Grad – ein Fieberschub.43,8 Prozent hat die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erreicht. Ein Ergebnis, das erschreckt. Aber was wird dadurch sichtbar, das vielleicht schon lange im Argen liegt?Wir schauen auf Sachsen-Anhalt, auf die Menschen und ihre Lebensbedingungen, auf die AfD und ihre Antworten – und auf eine Demokratie, die vielleicht mehr sein müsste als Gehörtwerden und Wählen.Und wir bleiben dran: In den kommenden Wochen werden wir beobachten, was nach der Wahl tatsächlich geschieht. Wer mit wem spricht, was angekündigt, beschlossen und umgesetzt wird – und was von den Versprechen übrig bleibt.Denn vielleicht entscheidet sich die Bedeutung dieses Wahlergebnisses nicht nur am Wahlabend, sondern vor allem an dem, was danach geschieht.
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Extraktion im Wortlabor
Heute wird es ein wenig ungewöhnlich: Wir gehen ins Labor.Dort wartet Professor Emil Kern. Weißer Mantel, zerzauste Haare, beschäftigt. Ob er uns überhaupt bemerkt hat? Vermutlich. Er bekommt meistens mehr mit, als man denkt.Gemeinsam wollen wir herausfinden, was geschieht, wenn man Geschichten extrahiert. Was darf weg? Was muss bleiben? Wann ist ein Text konzentriert – und wann haben wir einfach nur zu viel entfernt?Wir werden ausprobieren, verwerfen und vielleicht auch einen Versuch ins Regal stellen, weil er noch Zeit braucht. Denn im Wortlabor darf etwas danebengehen. Manchmal ist gerade das Ergebnis, mit dem niemand gerechnet hat, das interessanteste.Professor Kern wird uns helfen. Er wird widersprechen. Und wenn wir Glück haben, wird er sich auch einmal irren.Die Regeln nehmen wir ernst. Das Spielen auch.Willkommen im Wortlabor. Die Tür steht offen.
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Frauen brauchen Männer nicht - und jetzt?
Nicht das gegenseitige Brauchen macht eine Beziehung wertvoll. Gerade wenn Menschen nicht aus ökonomischer, gesellschaftlicher oder funktionaler Notwendigkeit zusammenleben müssen, stellt sich die viel interessantere Frage: Warum sollen wir miteinander sein? Freiheit muss Beziehung nicht zerstören. Sie kann ihre Voraussetzung sein.Mit wem ich bei dieser Episode im Gespräch war:Horaz – Oden: Was heißt es eigentlich, den gegenwärtigen Tag anzunehmen, wenn die Zukunft unverfügbar bleibt?Albert Camus – Der Fremde: Was bleibt, wenn es keine letzte Garantie gibt – und welches Gewicht bekommt dadurch dieses konkrete Leben?Karl Marx – Ökonomisch-philosophische Manuskripte: Kann der Mensch überhaupt als isoliertes Individuum gedacht werden – oder werden wir erst in unseren gesellschaftlichen Beziehungen zu dem, was wir sind?Martin Buber – Ich und Du: Was geschieht, wenn mir der andere nicht als etwas begegnet, das ich gebrauchen kann, sondern als Du?Erich Fromm – Die Furcht vor der Freiheit: Warum kann Freiheit, nach der wir uns sehnen, zugleich Angst machen?Emmanuel Levinas – Die Spur des Anderen: Was geschieht, wenn meine Freiheit auf einen anderen Menschen trifft, über den ich gerade nicht verfügen kann?
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Vater werden - dürfen
Was macht einen Vater eigentlich zum Vater? Ist es die biologische Verwandtschaft – oder entsteht Vaterschaft dort, wo ein Mensch Verantwortung übernimmt, Beziehung wachsen lässt und einem Kind verlässlich zur Seite steht?In dieser Episode geht es um Väter, aber vor allem um das Werden. Denn niemand wird als fertige Mutter oder fertiger Vater geboren. Elternschaft wächst in Beziehung – durch Nähe und Unsicherheit, durch Fehler und Erfahrung und nicht zuletzt durch das Zutrauen anderer.Ausgehend von der Frage, was biologische und soziale Vaterschaft verbindet, führt der gedankliche Weg zu Sarah Blaffer Hrdy und ihrer Forschung über Väter und gemeinschaftliche Fürsorge, zu Donald Winnicotts Idee der „good enough mother“ und schließlich zu einer vielleicht ganz einfachen Frage: Was geschieht mit einem Menschen, wenn wir ihm etwas zutrauen?Es geht um Verletzlichkeit und das alte Bild vom starken Mann, um Worte, die entmutigen oder aufrichten können, und um die Freiheit, den eigenen Weg als Vater zu finden.Keine Anleitung zum richtigen Vatersein. Keine neue Rolle, die erfüllt werden muss.Sondern eine Einladung, Vaterschaft als Beziehung zu betrachten – und Männern den Raum zu geben, in diese Beziehung hineinzuwachsen.Denn vielleicht brauchen Kinder keine perfekten Väter. Vielleicht brauchen sie Väter, die Vater werden dürfen.
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Gegen die Verkürzung
„Kinderbetreuung ist keine Arbeit“, sagt Christian Stocker – und die Empörung ist groß. Aber was meinen wir eigentlich, wenn wir von Arbeit sprechen?Ist nur Arbeit, wofür wir bezahlt werden? Warum gilt so vieles, was unser Leben und unsere Gesellschaft überhaupt erst möglich macht, als „keine richtige Arbeit“? Und warum scheint Arbeit umso wirklicher, je mühsamer sie ist?Eine Episode über Care-Arbeit und unsichtbare Arbeit, über Marx, Engels, Weber und Frankl, über das Schlaraffenland und die Frage, ob eine bessere Gesellschaft vielleicht nicht eine wäre, in der wir nichts mehr tun – sondern eine, in der wir weniger tun müssen und mehr selbst entscheiden können, was wir zu unserer Aufgabe machen.Und über etwas, das in der schnellen Empörung leicht verloren geht: die Mühe, erst zu fragen „Was meinst du damit?“, bevor wir urteilen. "Was alles keine Arbeit ist"https://novels4u.com/2019/02/28/was-alles-keine-arbeit-ist/
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Kunst, Präsenz und die Freiheit des zweckfreien Tuns
Warum tun wir manche Dinge eigentlich nur dann, wenn sie einen Zweck erfüllen?Ausgehend von einem Artikel über die therapeutische Kraft der Kunst begebe ich mich in dieser Episode auf eine gedankliche Reise. Nicht auf der Suche nach einer Antwort, sondern nach einer Frage, die vielleicht wichtiger ist:Warum schenken wir uns schöpferische Räume oft erst dann, wenn wir sie dringend brauchen?Wir sprechen über Kunst – und entdecken dabei, dass es vielleicht gar nicht nur um Kunst geht. Es geht um Präsenz. Um das Spiel der Kinder. Um Töpfern, Stricken, Gärtnern und all die Tätigkeiten, bei denen das Ergebnis manchmal weniger wichtig ist als das, was während des Tuns in uns geschieht.Es geht um Leistung und Kreativität, um die Zeit des Raben und die Zeit der Taube – und um die Frage, ob ein gutes Leben vielleicht beides braucht.Diese Episode möchte nichts beweisen. Sie lädt dazu ein, ein Stück des Weges mitzugehen, eigene Gedanken zuzulassen und vielleicht dort weiterzudenken, wo meine Worte enden.Ich freue mich, wenn ihr mitkommt.Ausweg aus der Krise: Wie viel therapeutische Kraft steckt in der Kunst? Vom Blog „Rückzug ins Private“https://rueckzuginsprivate.de/2026/08/04/%F0%9F%8E%99-ausweg-aus-der-krise-wie-viel-therapeutische-kraft-steckt-in-der-kunst/
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Erst im Gehen werden wir
Erst im Gehen werden wir? Was soll das bedeuten. Ich erzähle Euch in dieser Episode sehr persönliche und intensive Begebenheiten meines Lebens, die mich bis heute begleiten und an dessen Beginn eine Veränderung stand, eine, die mich fand und in der eine Begegnung stattfand. Ihr werdet es verstehen, wenn Ihr Euch darauf einlasst, also es annehmend hört.Vielleicht gehen wir ein Stück gemeinsam weiter. Wenn Ihr möchtet, erzählt mir von den Menschen, Büchern oder Begegnungen, die Euch ein Stück Eures Weges begleitet haben. Ich freue mich darauf, von Euch zu hören.
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Buchvorstellung: Neues aus Mustermannshausen
In dieser Episode stelle ich Euch mein jüngstes Buch mit dem Titel „Neues aus Mustermannshausen“ vor. Bei besagtem Örtchen handelt es sich um den mustergültigsten Ort der ganzen EU. Deshalb wird von selbiger eine Historikerin entsandt, um die indigene Bevölkerung kennenzulernen. Diese ehrenvolle Aufgabe wird Frau Doktor Helene von Herzfeld übertragen, die sich diesen Menschen nähert, als wären sie Versuchssubjekte in ihrem Labor. Was sie erlebt und welche Komplikationen sich ergeben, das erzählt sie Euch selbst. Einen kleinen Ausschnitt präsentiere ich Euch und hoffe, dieser macht Euch neugierig genug, um das Buch zu lesen.
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Mütter
Warum heißt mein neues Buch Mütter – obwohl es eigentlich mit Kindern beginnt? In dieser Episode erzähle ich, weshalb ich den Titel geändert habe und warum ich glaube, dass Verstehen immer vor Veränderung kommt. Eine Folge über Bindung, Verantwortung und die Kraft des Zuhörens.Literatur: John Bowlby (2021), "Frühe Bindung und kindliche Entwicklung", 8. AuflageMail an: [email protected]
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Unsere Religion: Der Kapitalismus
Kapitalismus als Religion zu bezeichnen ist überzogen? Keineswegs und ich zeige in der Episode auf, welche Merkmale Religion auszeichnet, die sich auch im Kapitalismus finden und welche Auswirkungen es hat, dass wir die Dogmen, die der Kapitalismus postuliert, offenbar reproduzieren, weil es so verinnerlicht wurde, dass es wenige hinterfragen. Und selbst die, die es hinterfragen, sind nicht in der Lage eine brauchbare Perspektive zu finden. Und vor allem, Kapitalismus tötet jedes Jahr viele Millionen Menschen. Das wird so gut wie nie thematisiert. Es ist höchste Zeit, das zu tun.
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Novelle
Die Novelle, eine Literaturgattung, die nicht mehr allzu oft vorkommt, aber nichts desto trotz spannende Geschichten erlaubt. Was eine Novelle genau ist, darüber erzähle ich Euch in dieser Episode, und damit es nicht trocken bleibt, stelle ich euch zwei meiner Bücher vor, die in dieses Genre fallen, „Die Pianobar“ und „Niemand weiß, wohin es ihn trägt“.Ich wünsche Euch viel Spaß beim Entdecken
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Euphemismen (3)
Euphemismen – das ist etwas, was wir ständig verwenden, ohne es zu merken. Aber warum ist es gut zu wissen, dass wir es tun und was würde es an der Wahrnehmung der Welt ändern, wenn wir aufhören zu verschleiern und die Dinge quasi so nennen, wie sie wirklich sind. In den ersten beiden Episoden zu diesem Thema standen die Tiere, also die anderen Tiere außer dem Menschen und die Begriffe rund um sie im Mittelpunkt. In dieser dritten und vorläufig letzten Episode geht es um die Begriffe, die unseren Umgang mit anderen Menschen in allen Facetten in ein positives Licht rücken sollen. Hört es Euch an!
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Euphemismen (2)
Euphemismen – das ist etwas, was wir ständig verwenden, ohne es zu merken. Aber warum ist es gut zu wissen, dass wir es tun und was würde es an der Wahrnehmung der Welt ändern, wenn wir aufhören zu verschleiern und die Dinge quasi so nennen, wie sie wirklich sind. In dieser Episode geht es um Begriffe rund um die Geburt, die Art der Verabreichung der Muttermilch uvm. Hört es Euch an!Ich hoffe, Du konntest auch aus dieser Episode Denkanstöße mitnehmen oder etwas, worauf ich Dich aufmerksam machen konnte, was bisher von Dir unbemerkt blieb. Schreib es mir gerne in die Kommentare. Ich freue mich auf Deine Gedanken dazu. Und hör wieder rein, wenn es heißt: Hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.Philipp von Gall (2020): Tiere nutzen – ein kritisches Wörterbuch. Hg. Animals‘ Angels e.V.
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Euphemismen (1)
Euphemismen – das ist etwas, was wir ständig verwenden, ohne es zu merken. Aber warum ist es gut zu wissen, dass wir es tun und was würde es an der Wahrnehmung der Welt ändern, wenn wir aufhören zu verschleiern und die Dinge quasi so nennen, wie sie wirklich sind. In dieser Episode geht es um Begriffe wie Haus- und Nutztiere, aber auch um einige andere. Hört es Euch an.Probier auch gerne aus, wie es ist, wenn Du diese Sprachvorgaben hinter Dir lässt und das sagst, was wirklich gemeint ist. Stößt Du bloß auf Irritation oder gar auf Aggression oder Abwehr? Schreib es mir gerne in den Kommentar. Natürlich kannst Du mir auch Deine Kritik schreiben. Lass uns darüber reden! Und hör wieder rein beim Teil zwei zum Thema Euphemismen und wenn es wieder heißt: Hallo und herzlich willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.Philipp von Gall (2020): Tiere nutzen – ein kritisches Wörterbuch. Hg. Animals‘ Angels e.V.
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Speziesismus leicht gemacht
Zum Welttag gegen Speziesismus In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit einer Frage beschäftigt: Warum erscheint uns die Nutzung von Tieren so selbstverständlich? Je tiefer ich darüber nachgedacht habe, desto deutlicher wurde für mich, dass es dabei nicht nur um Tiere geht, sondern auch um gesellschaftliche Verhältnisse, Verwertung und die Art, wie wir miteinander leben wollen. Daraus ist diese Podcast-Folge entstanden. Wenn Du Lust hast, diese Gedanken mit mir weiterzudenken, freue ich mich, wenn Du reinhörst.Mich würde interessieren, welche Gedanken Dir dazu gekommen sind. Gab es einen Punkt, bei dem Du zugestimmt hast? Einen, bei dem Du widersprechen würdest? Oder eine Frage, die Dich weiter beschäftigt? Schreib Deine Gedanken gerne in die Kommentare. Solche Fragen leben davon, gemeinsam weitergedacht zu werden. Und wenn Du möchtest, hör gerne wieder rein, wenn es heißt: Hallo und herzlich willkommen bei Love, Peace and Tofu – dem Podcast, der Position bezieht.
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Menschen Los
Ein Titel - mehrere Bedeutungen: Das Los der Menschen, also ihr Schicksal betreffend? Auch. Wir sind endlich die Menschen los? Ebenfalls. Aber hört Euch diese Geschichte an, meine erste im Genre Science Fiction. Es ist also ein Versuch. Und eine Utopie. Eine Welt ohne Menschen. Oder doch eine Dystopie? Schreibt mir gerne Eure Meinung dazu.
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Die Frau sei dem Manne Untertan
Es scheint ein neuer Trend zu sein, gegen den Feminismus zu hetzen und die Schuld an der Beziehungsmisere zwischen Mann und Frau darin zu sehen, dass sich die Frau deshalb nicht mehr unterordnet, also nicht an dem Platz, an dem sie gehört. Wie das begründet wird? Sehr gerne mit der Bibel. Und dazu habe ich einiges zu sagen.Wer die Bibelsprüchemacher in ihre Schranken weisen möchte, findet hier einige Anhaltspunkte.Ich freue mich, dass Du diese Episode bis zum Ende gehört hast und hoffe, Du konntest das eine oder andere mitnehmen. Schreib mir gerne Deine Meinung in die Kommentare und hör wieder rein, wenn es heißt, Hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.
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Vergessen
Wir neigen zum Vergessen, als Gesellschaft. Mehr noch, dieses Vergessen wird bewusst herbeigeführt, um nicht an das erinnert zu werden, was uns als unwürdig erscheint, nicht gesellschaftsfähig, erinnert an das, was nicht stimmig ist und wovon wir auch durchaus profitieren. Doch was ist es, was wir da vergessen und warum?Wie ist Deine Meinung dazu? Oder hast Du Geschichten aus eigener Erfahrung beizutragen? Vielleicht hast Du auch Ideen, die helfen? Schreib es mir gerne in die Kommentar. Und hör wieder rein, wenn es heißt Hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.
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Ich wünsche Dir eine Eselbegegnung
Was? Eine Eselbegegnung? Was soll das denn sein? Warum sollte man sich so etwas wünschen? Ich nehme Euch mit in meine Erlebnisse mit Eseln und möchte Euch damit einen Eindruck vermitteln, warum es ein ernstgemeinter Wunsch ist, eine solche Begegnung zu erfahren. Und ich stelle Euch ein ganz besonderes Tierschutzprojekt vor.Wenn ihr Eseln, die schlecht gehalten werden, helfen wollt, dann unterstützt RespekTiere. Mehr Infos findet Ihr auf www.respektiere.at.
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Wer zahlt für Eure Krisen?
Heute ist der Kampftag der Internationalen Arbeiterbewegung, kein feuchtfröhlich lustiger Tag der Arbeit, an dem es sich zu besinnen gilt: Wer gibt und wer nimmt? Wer kassiert und wer zahlt? Wer hat die Macht, andere zu beherrschen und zu unterdrücken, auszubeuten und zu schmähen? Wer ist verantwortlich für die Krisen und wer zahlt dafür?
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NGO oder NPO? Wenn Unwissenheit den Diskurs leitet
Wer den Diskurs verfolgt, merkt vor allem eines: er wird immer undifferenzierter. Da wird mit Begriffen, die irgendwo aufgeschnappt werden und von denen man ungefähr weiß, was sie bedeuten, operiert. Aber leider oft falsch. Darunter fallen solche wie NGO und NPO. Deshalb gebe ich eine anschauliche Übersicht über diese beiden Abkürzungen und vor allem ihre Inhalte, um daraus abzuleiten, warum sie so wichtig sind für die Gesellschaft. Außerdem wird sehr gerne herausgestellt, wie viel die bösen, linken NPOs den Steuerzahler*innen kosten, ohne danach zu fragen, wie viel an positiven Inhalte diese einbringen, sowohl monetär als auch ideell. Erst wenn man das berücksichtigt, hat man ein vollständiges Bild und eine echte Entscheidungsgrundlage.Was denkst Du darüber? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar.
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Vom Löwenkäfig zum Hologramm - was der Wandel des Zirkus über uns erzählt
In dieser Episode geht es um eine Welt, die viele von uns mit Kindheitserinnerungen verbinden: den Zirkus.Doch dieser Zirkus verändert sich – leise, aber grundlegend.Tiere verschwinden aus der Manege, Hologramme ziehen ein, und aus reiner Unterhaltung wird immer öfter eine Form von Kunst. Gleichzeitig stellen sich Fragen, die weit über den Zirkus hinausgehen:Was darf Unterhaltung? Wo beginnt Verantwortung? Und warum hat sich unser Blick auf das, was uns fasziniert, so stark verändert?Diese Folge ist eine Reise durch die Geschichte und Gegenwart des Zirkus – und vielleicht auch eine Einladung, den eigenen Blick auf Staunen, Ethik und Veränderung neu zu hinterfragen.
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Lebensentwurf, weiblich
Auch wenn es der Titel suggeriert, es gibt natürlich mehr als einen weiblichen Lebensentwurf. Dennoch wird man immer häufiger darauf gestoßen, dass wieder die Meinung neu aufflammt, Weiblichkeit und der Wunsch nach einem friedvollen, sicheren Ehefrauen- und Mutterdasein seien untrennbar miteinander verbunden. Das sog. traditionelle Frauenbild wird wieder heraufbeschworen. Doch wie traditionell ist es wirklich? War es tatsächlich immer schon so, wie uns eingeredet wird oder erzählt die Geschichte doch etwas anderes? Und wenn ja, warum wird es trotzdem hartnäckig behauptet? Um Antworten auf diese Fragen geht es in dieser Episode.Was ist Eure Meinung dazu? Schreibt es mir gerne in die Kommentare. Ich bin gespannt darauf.
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Der Wal
Zum Welttag der WassertiereEin Wal wird angespült und alle bangen, ob er gerettet wird oder nicht. Es ist knapp vor Ostern und die Christen fasten am Karfreitag, indem sie Fische essen statt Fleisch und das dann nachhaltig und verantwortungsvoll nennen. Während tausende Wale geschlachtet werden, bangt man um ein einziges Tier. Während Billionen von Wassertieren verschlungen oder einfach in Aquarien gesperrt werden, geben wir vor, die Schöpfung ernst zu nehmen, Verantwortung zu übernehmen. Wie passt das zusammen? Wie kann man mit sich selbst klar kommen, wenn man diese Widersprüche nicht sieht?Lasst gerne Euren Kommentar da. Ich bin gespannt.
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Welches Leben zählt?
Am Internationalen Tag des ungeborenen Kindes wird viel über den Schutz von Leben gesprochen. Doch wie konsequent ist dieser Anspruch wirklich?In dieser Folge geht es um einen grundlegenden Widerspruch: Während ungeborenes menschliches Leben moralisch absolut gesetzt wird, wird ungeborenes Leben in anderen Bereichen – etwa in der Tierindustrie – systematisch genutzt und beendet.➡️ Millionen Tiere werden jährlich Teil industrieller Prozesse ➡️ Schwangerschaft wird zur Produktionsbedingung ➡️ Leben wird bewertet – nach Nutzen und VerwertbarkeitGleichzeitig stellt sich eine weitere Frage: Was passiert mit Leben nach der Geburt?Diese Folge verbindet Fakten, Analyse und persönliche Reflexion – und stellt eine einfache, aber unbequeme Frage:👉 Welches Leben zählt – und warum?Was denkst Du darüber? Wie ist Deine Meinung zu Abtreibung und Schutz des Lebens?Schreib es mir gerne in die Kommentare und sei wieder dabei, wenn es heißt, Hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.
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Erzählen verbindet
Zum Welttag des GeschichtenerzählensErzählen ist was genuin Menschliches. Noch weit bevor die Menschen geschrieben haben, haben sie erzählt. Und ist das Aufgeschriebene nicht auch nur einfach eine geschriebene, statt erzählte Erzählung, um sie festzuhalten, nicht zu verlieren und weiter geben zu können. Vieles an der Erzählkultur ist verloren gegangen. Genau deshalb erzähle ich in dieser Episode vom Erzählen, was es ausmacht und warum es so wichtig ist. Und es würde mich freuen, wenn ich Euch anregen kann, wieder mehr zu erzählen.Schön, dass Du auch diese Episode bis zum Ende gehört hast. Ich freue mich auf Deine Zuschrift, hier in den Kommentaren oder gerne auch per Mail an [email protected] und hör wieder rein, wenn es heißt, hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht, denn auch dazu gibt es viel zu erzählen.
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Fritzelchens Fresslust
Normal, alles ganz normal, bei Fritzelchen und seiner Familie, seiner Mutter, seiner Großmutter. Alles ganz normal, weil es alle anderen auch so machen. Das ist der einzige Grund. Dabei wird so vieles übersehen. So vieles ignoriert. Oder man meint, man könne nichts machen. Es machten doch alle so. Und dieses alle so, ist die Krux. Wer es anders macht, wird gerne als verschroben bezeichnet. Wenn das Urteil milde ausfällt. Viel öfter jedoch als verrückt, verschroben, radikal oder extrem. Das sind die, die darauf aufmerksam machen, was mit dieser Normalität angerichtet wird, was für Folgen und Auswirkungen sie hat. Ihr wollt es wissen? Dann hört rein - und sagt nicht mehr, ihr hättet es nicht gewusst.Hinterlasst mir gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt auf Eure Meinung.
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Ohne Sozialismus keine Befreiung der Frau - Ohne Befreiung der Frau kein Sozialismus
Heute am Weltfrauenkampftag passiert dasselbe wie mit vielen anderen Feiertagen, die eigentlich einem wichtigen Thema gewidmet sind: Sie werden zum Konsumwahntag degradiert, als wenn die gesellschaftliche produzierten Unterschiede zwischen den Geschlechtern durch den raschen Kauf von Blumen wettgemacht werden könnten. Ganz im Gegenteil, die derzeit laufende Debatte geht am Grundproblem vorbei, das ein systemisches darstellt. Ich erzähle Euch in dieser Episode von den historischen Wurzeln des Weltfrauenkampftages, der Entwicklung der ökonomischen Situation der Frau in der Geschichte von der Zeit vor der Neolithischen Revolution bis heute und zeige, warum eine echte Befreiung der Frau innerhalb einer freien Gesellschaft nur im Kommunismus möglich ist und eigentlich auch angestrebt wird.Wer sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem seien die Werke von Alexandra Kollontai, Clara Zetkin und August Bebel ans Herz gelegt.Hinterlasst mir auch gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt auf Eure Meinung. Vielleicht gibt es auch Erfahrungsberichte.
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NGOs stören
Zum Welt-NGO-TagNGOs sind immer öfter in den Medien zu finden. Zumeist unter negativem Vorzeichen. Sie würden unser Steuergeld verschwenden, gegen unsere soliden Grundwerte wettern, Menschen helfen, die es sich nicht verdient hätten, andere Menschen beschämen, weil sie sich nicht um die Umwelt, das Klima oder die Tiere kümmerten. Außerdem wären sie alle Gutmenschen, links-grün-versifft und überhaupt das Schreckensbild jedes konservativ-reaktionär-strammen Mitbürgers (Frauen sind natürlich mitgemeint). Doch was stimmt daran? Warum stören NGOs so sehr, dass man sie immer intensiver bekämpft? Und warum ist es die genuine Aufgabe von NGOs zu stören? Darüber spreche ich in dieser Episode von "Love, Peace and Tofu", dem Podcast, der Position bezieht.Ich freue mich, dass Du diese Episode bis zum Schluss gehört hast. Wie denkst Du über NGOs? Vielleicht engagierst Du Dich selbst in einer und möchtest davon erzählen. Schreib mir gerne in die Kommentare, was Dich motiviert, Dich ehrenamtlich zu engagieren, aber gerne auch über die Probleme, mit denen Du Dich konfrontiert siehst. Ich bin schon sehr gespannt darauf.
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Soziale Gerechtigkeit im Zeitalter der Disziplinierung
Zum Welttag der Sozialen GerechtigkeitSoziale Gerechtigkeit ist etwas, was zwar noch als Schlagwort vorhanden ist, aber immer mehr kritisiert wird. Warum werden soziale Leistungen, die früher anerkannt wurden, für Menschen, die sich in Not befanden bzw. Hilfe brauchten, immer stärker beschnitten? Woran liegt es, dass diese sozialen also gesellschaftlichen Leistungen immer mehr überwacht und an Bedingungen geknüpft werden? Mit diesen und anderen Fragen beschäftige ich mich in dieser Episode und die Antworten weisen immer in dieselbe Richtung. Welche? Hört es Euch an.Gerne hinterlasst mir einen Kommentar oder einen Erfahrungsbericht, gerne anonym, denn es ist wie ein Reflex, dass Menschen, die über sich erzählen, angegriffen werden, oftmals sogar Hass und Hetze erleben. Dabei wäre es so wichtig, Erfahrungen weiter zu geben, um zu zeigen: Du bist nicht allein mit Deinen Sorgen und Nöten. Dadurch kann Verstehen und Solidarität entstehen. Es beginnt mit einem: Du bist nicht allein!
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Kämpfer*innen ohne Waffen?
Der Februar 1934 mahnt uns: Nichts wird uns geschenkt. Rechte werden nicht gewährt – sie werden erkämpft. Würde entsteht nicht durch Anpassung, sondern durch Solidarität.Wenn sie uns heute spalten wollen, antworten wir mit Zusammenhalt. Wenn sie uns vereinzeln wollen, antworten wir mit Organisation. Wenn sie uns sagen, wir seien machtlos, erinnern wir uns daran, was möglich ist, wenn wir einander tragen.Der Kampf von damals ist nicht vorbei. Er hat nur seine Form geändert. Und unsere stärkste Waffe bleibt dieselbe: das solidarische Miteinander der Vielen gegen die Macht der Wenigen.
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Null-Toleranz - Amina, ihre Mutter und die Zukunft
„Ein Kind, ein Körper, eine Tradition, die Leben zerstört. Amina ist erst neun, als ihre Welt sich für immer verändert. In dieser Episode hören wir ihre Geschichte – und die ihrer Mutter, ihres Mannes und der Großmutter. Es ist eine Geschichte über Schmerz, Angst und Verlust – aber auch über Versöhnung, Mut und die Hoffnung auf eine Zukunft ohne Gewalt. Hört zu, spürt hin, lasst uns gemeinsam handeln.“
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Schattendorf 1927 - Klassenjustiz, Kugeln und der Weg zum 15. Juli
Zwei Menschen wurden erschossen. Ein Invalide. Ein Kind. Heute vor 99 Jahren, am 30. Januar 1927 im kleinen burgenländischen Ort Schattendorf an der ungarischen Grenze. Ein Ereignis, das weitreichende Konsequenzen nach sich zog. Taucht mit mir ein in die Geschichte, die uns näher ist, als wir wahrhaben wollen. Was geschah mit Mördern? Wie fiel das Urteil aus? Und wie haben die Menschen darauf reagiert? All das erfahrt ihr hier, in dieser Episode von Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.
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Von Schuld zu Struktur - Kollontai, Care und der Wunsch nach gemeinsamen Lösungen
In dieser Folge wenden wir den Blick von der individuellen Schuld auf gesellschaftliche Strukturen: Wie entstehen Überforderung, Care-Arbeit und Konflikte in Beziehungen – und was können wir daraus lernen? Wir lassen uns von der marxistischen Denkerin Alexandra Kollontai inspirieren, die schon vor hundert Jahren die Befreiung von Frauen und Männern als gemeinsame Aufgabe sah. Mit einem Perspektivwechsel und einem Traum von kollektiven Lösungen in Nachbarschaften oder Gemeindebauten fragen wir: Wie könnte ein gutes Leben für alle aussehen – ohne Druck, ohne Schuld, aber mit Verantwortung füreinander?
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Buchvorstellung: Achtung! Jetzt wird's bunt!
In dieser Folge stellt Love, Peace and Tofu das Buch „Achtung! Jetzt wird’s bunt!“ vor. Ein Titel, der Leichtigkeit vermuten lässt – und doch tief in gesellschaftliche Debatten, Zuschreibungen und Machtverhältnisse führt.Anhand ausgewählter Lesepassagen und persönlicher Einordnungen geht es um die politische Bedeutung von Sprache, um Sichtbarkeit, Ausgrenzung und die Frage, wer definiert, was als „normal“ gilt. Die Episode lädt dazu ein, genauer hinzusehen, Begriffe zu hinterfragen und sich mit den Spannungen unserer Gegenwart auseinanderzusetzen.Eine ruhige, reflektierende Buchvorstellung für alle, die Literatur als Denkanstoß verstehen.
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Welt-Dankeschön-Tag
Am 11. Jänner, dem Welt-Dankeschön-Tag, widmet sich diese Episode der Frage, wofür wir Dankbarkeit empfinden – und wie tief sie reichen kann.In drei kurzen, selbst verfassten Texten geht es um eine Begegnung, die bleibt, um Menschen, die standhaft für andere einstehen, und um die Notwendigkeit, Haltung zu zeigen und sich zu positionieren. Dankbarkeit erscheint hier nicht als bloße Geste, sondern als bewusste Anerkennung von Verbundenheit, Verantwortung und gelebter Konsequenz.Eine Einladung zum Innehalten, Zuhören und Danke sagen – heute und darüber hinaus.
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Eine mögliche Welt
Eine Welt ohne Geld – Vertrauen, Gemeingut, VerantwortungAm Tag des Gemeingutes entführen wir dich in eine mögliche Welt, in der Geld keine Rolle mehr spielt, Eigentum nicht belastet und jeder das bekommt, was er braucht. Eine Welt, in der Menschen beitragen, weil sie können, und nicht, weil sie müssen. Mit poetischen Bildern von kleinen Momenten der Fürsorge und einer Einladung, Verantwortung im Hier und Jetzt zu leben. Lass dich inspirieren, deine eigenen Gedanken zu teilen – und vielleicht ein Stück dieser Welt mitzunehmen.Musik: Summer21 by Bigvegie -- https://freesound.org/s/581072/ -- License: Creative Commons 0
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Leiden Wildtiere?
Wildtiere leiden ständig – oder doch nicht? In unserer neuen Folge analysieren wir kritisch die Strömung in der Tierrechtsbewegung, die die Wildnis „optimieren“ will. Wir sprechen über Kropotkin, gegenseitige Hilfe in der Natur, die Gefahren menschlichen Paternalismus und warum die Übertragung menschlicher Ideale auf Tiere nicht nur arrogant, sondern auch gefährlich ist. Eine marxistische Perspektive auf Verantwortung, Freiheit und den Schutz der Wildnis – hör rein und entdecke, warum wahre Solidarität Respekt statt Kontrolle bedeutet.
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Migration, Kultur und Verantwortung
Migration ist kein Problem, sie ist Teil des Klassenkampfes – und eine Chance für Solidarität, Kultur und gesellschaftliche Dynamik. In unserer Podcastfolge zum Welttag der Migration analysieren wir, wie Migration wirtschaftlich, sozial und politisch wirkt, welche Mythen über Kosten und Sicherheit uns oft täuschen – und warum wir Verantwortung übernehmen müssen, statt Menschen auszuschließen. Hör rein und entdecke, wie Migration unsere Gesellschaft wirklich stärkt – wenn wir sie solidarisch gestalten!
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Marx, Engels und der Boden, den wir unter unseren Füßen verlieren
61 % unserer Böden sind krank – und das ist kein Zufall. In dieser Folge von Love, Peace and Tofu blicken wir auf Marx und Engels und deren Analyse von Boden, Eigentum und Ausbeutung. Boden ist Leben – und im Kapitalismus eine Ware. Wer ihn besitzt, kassiert – wer ihn bewirtschaftet, zahlt. Engels beschrieb schon im 19. Jahrhundert, wie Bodenpreise Menschen verdrängen und Slums entstehen. Heute sehen wir die Folgen: Bodenspekulation, Erosion, Artenverlust und Klimakrise. Warum der Boden mehr als nur Erde ist, wie Grundrente funktioniert und welche Verantwortung Gesellschaft und Politik tragen, hörst du in dieser Folge. Provokant, kritisch und absolut aktuell.
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Boden: Grundlage des Lebens
Und wir zerstören ihn, als hätten wir einen Ersatzplaneten auf Vorrat.Über 61 % der europäischen Böden sind krank – ausgelaugt, vergiftet, versiegelt. Und wir tun so, als ginge uns das nichts an. Billigfleisch? Klar. Monokulturen? Warum nicht. Pestizide? Drauf damit. Hauptsache der Supermarkt bleibt voll.Diese Podcastfolge spricht aus, was viele nicht hören wollen: Wenn der Boden kollabiert, kollabiert alles. Nahrung. Wasser. Klima. Leben.Der Weltbodentag ist keine nette Umweltaktion. Er ist eine Warnsirene. Und wir haben sie viel zu lange ignoriert.Warum wir den Boden verlieren – und wie wir ihn zurückgewinnen könnten – hörst du in dieser Episode von Love, Peace and Tofu.Quellen: https://bioprotectionportal.com/de/resources/soil-health-importance-and-how-to-protect/ https://joint-research-centre.ec.europa.eu/jrc-news-and-updates/new-tool-maps-state-soil-health-across-europe-2023-03-13_en?prefLang=de&etrans=de
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Zum Welttag gegen Gewalt an Frauen
Gewalt gegen Frauen ist kein Randthema – und schon gar kein Problem „der anderen“. In dieser Episode von Love, Peace and Tofu räume ich mit gängigen Mythen auf, beleuchte die historischen Wurzeln des Welttags gegen Gewalt an Frauen und zeige, warum patriarchale und kapitalistische Strukturen diese Gewalt nicht nur ermöglichen, sondern benötigen. Statt rassistischer Ablenkungsmanöver geht es um Fakten, um politische Zusammenhänge und um die Frage, warum echter Schutz für Frauen nur durch tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung möglich ist. Ein klarer Blick auf Ursachen, Machtverhältnisse – und die Wege zu einer gewaltfreien, solidarischen Zukunft.Ich freue mich, dass Du auch diese Episode bis zum Ende gehört hast. Wie ist Deine Meinung dazu? Schreib sie mir gerne in die Kommentare. Und hör wieder rein, wenn es heißt, Hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.
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Die Wiener Ziegelwerke & Victor Adler
Tauche ein in die bewegende Geschichte der Wiener Ziegelarbeiter: Von paternalistischer Fürsorge über gnadenlose Ausbeutung bis hin zu mutigen Enthüllungen durch Victor Adler zeigt dieser Text, wie Solidarität und Widerstand soziale Verbesserungen erkämpften. Erlebe, wie das berüchtigte „Blechsystem“ die Arbeiter an den Rand der Existenz drängte und wie Streiks und öffentliche Kritik schließlich zu echten Veränderungen führten. Ein eindringlicher Appell, dass Fortschritt nie selbstverständlich ist und nur durch gemeinsames Handeln gegen Ausbeutung möglich wird.Quellen:https://www.mitteninhernals.at/wp-content/uploads/2017/12/Victor-Adler-Die-Lage-der-Ziegelarbeiter.pdfhttps://www.oegb.at/themen/geschichte/victor-adler-und-die-ziegelarbeiterinnen
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Die Lage der arbeitenden Klasse
Viele von uns denken, heute geht es den Arbeitenden sehr gut und im Kapitalismus hat schließlich jeder Mensch die gleichen Chancen. Doch ist das alles andere als richtig. In dieser Episode stelle ich Friedrich Engels Buch "Die Lage der arbeitenden Klasse in England" kurz vor, um anhand dessen zu zeigen, dass die berühmte gute Lage weder stimmt noch erreicht werden soll. Auf der einen Seite werden weltweit immer noch Menschen wie damals in England ausgebeutet, auf der anderen Seite sind die Rechte, die oft genug blutig erarbeitet wurden, alles andere als unantastbar.Ich freue mich, dass Du auch diese Episode bis zum Ende gehört hast. Wie ist Deine Meinung dazu? Schreib sie mir gerne in die Kommentare. Und wer glaubt, dass dies in Österreich nicht so war, der sollte das nächste Mal wieder reinhören, denn da geht es um die Wiener Ziegelwerke und einen investigativen Journalisten der ersten Stunde in Österreich, nämlich Victor Adler.
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Zum 108. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution
Heute vor 108. Jahren fand eines der einschneidendsten Ereignisse der Geschichte statt. Vieles hat sich seitdem verändert. Dennoch ist es wichtig, sich dieses Ereignisses zu erinnern. Was genau passiert ist, wie die Vorgeschichte aussah und was für Lehren wir für die Zukunft daraus ziehen können, darum geht es in dieser Episode.Wie ist Deine Meinung dazu? Schreib es mir gerne in die Kommentare.
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Gemeindebau
Der Gemeindebau, wie er von der Sozialdemokratie im roten Wien nach dem ersten Weltkrieg angefangen wurde, gilt bis heute als ein Meilenstein in der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung und ebenso als ein Bollwerk gegen die Kapitalisierung eines grundlegenden Menschenrechtes, dem auf leistbares Wohnen. Ich fasse die historische Entwicklung zusammen und erzähle auch von Angriffen auf diese proletarische Institution. Darüber hinaus gebe ich einen Ausblick in die Zukunft.Ich freue mich, dass Du auch diese Episode bis zum Ende gehört hast. Wie ist Deine Meinung dazu? Schreib sie mir gerne in die Kommentare. Und hör wieder rein, wenn es heißt, Hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.
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Speakers' Corner
Heute, zum Nationalfeiertag, möchte ich über einen der Grundpfeiler einer gelebten Demokratie reden, über den Diskurs. Ich bin mir darüber im Klaren, dass immer mehr meinen, sie werden nicht gehört und ein respektvoller Diskurs, mag er noch so konstruktiv sein, werde nicht gehört, geschweige denn ernst genommen. Aber hast Du es denn schon einmal tatsächlich probiert? Vielleicht mit einem Speakers Corner? Mehr dazu in dieser Episode. Hör es Dir an, rede mit und tritt auch gerne mit mir in den Diskurs.Ich freue mich, dass Du auch diese Episode bis zum Ende gehört hast. Wie ist Deine Meinung dazu? Schreib sie mir gerne in die Kommentare. Und hör wieder rein, wenn es heißt, Hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.
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Armut
Armut ist ein Thema, das sehr kontroversiell diskutiert wird, übrigens, oft genug unter Ausschluss der Betroffenen, als würde es sich bei Armen um kleine Kinder oder sonstige Unmündige handeln, die zu dumm oder zu hilflos wären, um für sich selbst einzutreten. Das hat natürlich einen Grund, denn diejenigen, die sich trotz allem dazu genötigt sehen, sich über Armut zu unterhalten, tun dies aus der Perspektive der Besitzenden bzw. Gönner, die über die Brotkrumen diskutieren, die man den Armen zukommen lässt, aber vor allem unter welchen Bedingungen. Dabei wird ignoriert, absichtlich wohl, dass die endgültige Beseitigung bzw. Überwindung der Armut nur durch eine Systemänderung erreicht werden kann. Wie diese aussehen kann, das stelle ich in dieser Episode vor.Was sagt Ihr dazu? Lasst mich wissen, wie ihr darüber denkt und uns in einen respektvollen Diskurs treten.
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Welttag der psychischen Gesundheit
Trotzdem wir in einer übertechnisierten, überkapitalisierten und überksonumistischen Welt leben, zumindest viele von uns, geht es den Menschen psychisch schlechter, ja die Krankheiten psychischer Natur häufen sich massiv. In dieser Episode zeige ich, dass dieser Anstieg real ist und setze mich mit den Gründen auseinander.Ich freue mich, dass Du auch diese Episode bis zum Ende gehört hast. Wie ist Deine Meinung dazu? Schreib sie mir gerne in die Kommentare. Und hör wieder rein, wenn es heißt, Hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.
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Welttierschutztag
Es ist mal wieder so weit, es ist Welttierschutztag, also der Tag, an dem vielen von uns einfällt, dass wir doch tierlieb sind. Doch wie sieht es mit dieser sog. Tierliebe tatsächlich aus? Was bleibt übrig, wenn wir all das speziesistische Getue bzw. jenes, das uns einfach als Retter*innen stilisiert hinter uns lassen? Und wenn wir unseren Umgang mit Tieren betrachten, brauchen diese tatsächlich unseren Schutz oder schulden wir ihnen nicht vielleicht ganz etwas anderes? Diesen und andern Fragen rund um den Welttierschutztag widme ich diese Episode.Ich freue mich, dass Du auch diese Episode bis zum Ende gehört hast. Wie ist Deine Meinung dazu? Schreib sie mir gerne in die Kommentare. Und hör wieder rein, wenn es heißt, Hallo und herzlich Willkommen bei Love, Peace and Tofu, dem Podcast, der Position bezieht.
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ABOUT THIS SHOW
Love, Peace and Tofu ist ein Podcast, der politisch eindeutig Position bezieht, für Menschlichkeit, gelungenes Miteinander, Respekt, gegen Rassismus, Speziesismus und Faschismus. Dazwischen wird es Literarisch, um auch einmal die Seele baumeln zu lassen.
HOSTED BY
Daniela Noitz
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