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Medienkneipe

Die Medienkneipe ist ein Projekt von mir (Robin) und meinem Freund Johannes, wo wir über aktuelle Filme und News diskutieren. Dabei wollen wir anderes sein als die üblichen Angebote zu diesem Thema. Wir sehen das Thema Film eher hobbymäßig und dadurch haben wir unserer Meinung nach einen anderen Blick auf Filme, als es die üblichen Medien tun. Wir haben keine Presse Vorabversionen, sondern müssen jeden Film aus der eigenen Tasche bezahlen. Bei kleineren Filmen müssen wir dank unserer Lage weitere Strecken zurücklegen, als vielleicht Leute aus Hamburg, Köln oder Berlin. Seht unsere Gespräche also lieber als ein Kneipengespräch unter Freunden an und seid nicht überrascht, wenn wir vom Höcksken aufs Stöcksken kommen. Der wohl bodenständigste Podcast aus dem kleinen Münsterland.

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  1. 290

    Folge 264: Nolans IMAX-Odyssee, enttäuschte Luftbändiger & Sam Neils Tentakel-Klassiker

    Willkommen zu Folge 264 – wir spannen heute den ganz großen Bogen vom ältesten Epos der Menschheit bis hin zum modernen Sci-Fi-Kult! Johannes hat sich in antike Schriften vertieft, während Robin sich durch die neuesten Blockbuster- und Streaming-Wellen gekämpft hat. Das absolute Highlight der Woche: Christopher Nolans Mega-Epos The Odyssey. Vollständig in IMAX gedreht und komplett ohne CGI entfesselt Nolan eine bildgewaltige, nicht-lineare Heldenreise, die uns den klassischen Mythos völlig neu erleben lässt. Wir diskutieren über Matt Damons überraschend düsteren Odysseus, Tom Hollands naive Stärke und warum eine Szene mit einem treuen Hund für feuchte Augen im Kinosaal sorgt. Leider weniger rund läuft es bei Avatar: The Last Airbender auf Paramount+. Zwar gefällt uns der erwachsenere Stil der Mitte-20-Charaktere und der Aufbau von Republic City, aber die wirre Story und ein völlig abgedrehter, psychedelischer Trip in der Geisterwelt lassen uns kopfschüttelnd zurück – vor allem, weil Fan-Lieblinge wie Suki einfach weggeschnitten wurden. Wer echte, physische Action sucht, sollte lieber bei dem Martial-Arts-Brett The Furious vorbeischauen, das mit atemberaubenden Knochenbrecher-Choreografien glänzt. Im Horror-Eck wird es diese Woche gemischt: Während der A24-Überraschungshit Undertone auf Netflix uns zeigt, dass die Macher scheinbar noch nie einen echten Podcast gehört haben, enttäuscht Evil Deadburn trotz starkem Einstieg als vorhersehbarer und mäßig inszenierter Keller-Spuk. Als echtes Juwel entpuppt sich dagegen Johannes Rewatch von Andrzej Żuławskis Possession (1981) – im Gedenken an den großartigen Sam Neil steigen wir tief hinab in die Lovecraft'schen Abgründe eines geteilten Berlins und eines sehr anhänglichen Tentakelmonsters. Zum Ausklang gibt es noch einen schnellen Ritt durch das extrem bunte CGI-Gewitter von Masters of the Universe mit Jared Letos exzentrischem Skeletor und ein Update zur neuen Ghost in the Shell-Serie auf Amazon Prime. Viel Spaß beim Hören!

  2. 289

    Folge 263: Horror-Meisterwerke, gelbe Tapeten & der Supergirl-Fluch

    Willkommen zu Folge 263 – qualitativ ist das heute vielleicht das „Höchste der Gefühle“, bevor die ganz dicken Winter-Blockbuster anrollen. Wir haben zwei Horrorfilme im Gepäck, die schon jetzt als moderne Klassiker gehandelt werden, und einen Superhelden-Film, der uns leider ziemlich ratlos zurücklässt. Den Anfang macht The Backrooms, der neueste Streich von A24. Wir tauchen ein in das gelbe Labyrinth aus Architektur-Horror und liminalen Räumen, das YouTuber Kane Parsons erschaffen hat. Wir diskutieren, warum dieser Film eher mit Unbehagen als mit Jumpscares arbeitet und ob das Ganze eine Metapher für den Verlust von Originalität durch KI ist. Danach wird es emotional und gefährlich in Obsession (Du sollst mich lieben). Ein Low-Budget-Wunder für nur 750.000 Dollar, das zeigt, wie ein einfacher Wunsch an ein „Wish Willow“ in eine tief toxische Beziehungsdynamik führen kann. Weniger begeistert sind wir von Supergirl: Woman of Tomorrow. Trotz Milly Alcock in der Hauptrolle fühlt sich der 170-Millionen-Dollar-Film für uns „pottenhässlich“ an und scheitert an einem uninspirierten Look und einer dünnen Story. Zum Ausgleich gibt es ordentlich was auf die Fresse mit dem asiatischen Martial-Arts-Geheimtipp The Furious, der uns mit seinen „Menschenknoten“ und phänomenaler Action begeistert hat. Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf die Minions in Hollywood, Bullys Rückkehr mit Kanu des Manitu auf Netflix und das Mystery-Rätsel von Caddo Lake.

  3. 288

    Folge 262: Scary Movie Comeback, Kitsch-Frust & blutige Popcorn-Bongs

    Willkommen zu Folge 262 – wir waren für euch wieder fleißig im Kino und haben uns durch die Streaming-Dienste gewühlt, um zwischen echtem Blockbuster-Kino und absurdem Trash die Orientierung zu behalten. Den Anfang macht ein Film, der uns leider ziemlich ratlos zurücklässt: Disclosure Day (Tag der Wahrheit). Was als spannendes Polit-Mysterium beginnt, driftet für uns leider komplett in einen „Turbo-Kitsch“ ab, der sich wie eine dümme Version von E.T. für Erwachsene anfühlt. Wesentlich witziger (und deutlich politischer) geht es bei den Wayans-Brüdern zu, die das Franchise zurückerobert haben: Scary Movie (Teil 6) ist ein wilder Ritt durch aktuelle TikTok-Trends, MAGA-Anspielungen und Horror-Parodien von Smile bis Terrifier – inklusive eines funktionstüchtigen Bong-Popcorn-Eimers. Für die Serien-Fans haben wir das emotionale und düstere Finale von Amazing Digital Circus auf Netflix im Gepäck, das trotz bunter Optik tief in psychologische Abgründe blickt. Außerdem diskutieren wir, warum Gladiator 2 trotz beeindruckender Bilder und Zombie-Pavianen nicht an das Original heranreicht und ob das 17-Millionen-Dollar-Grab Red Sonja auf Amazon Prime eher Kult oder kompletter Trash ist. Zum Abschluss gibt es noch einen Ausflug in die HBO-Düsterkeit mit Stephen Kings The Outsider und einen Blick auf den charmanten 50-Minuten-Anime-Trip Milky Subway. Zudem philosophieren wir über den Reiz von IMAX-Kameras und warum TikTok manchmal der „wilde Westen“ der Filmkritik ist. Viel Spaß beim Hören!

  4. 287

    Folge 261: Star Wars Nostalgie, detektivische Schafe & Theaterzauber in Hamburg

    Willkommen zu Folge 261 – heute haben wir uns nicht nur durch die Kinonews gewühlt, sondern Robin war sogar im Theater, während Johannes die 4K-Restaurierung eines echten Anime-Klassikers genossen hat. Wir starten mit dem nächsten großen Kapitel aus der weit, weit entfernten Galaxis: Mandalorian & Grogu. Wir klären, ob der Sprung von der Disney+ Serie auf die große Leinwand funktioniert oder ob sich Star Wars hier zu sehr auf Nummer sicher geht. Wer es lieber bodenständig (und flauschig) mag, für den haben wir Glendale: Ein Schafskrimi. Ein „Who-done-it“ mit sprechenden Schafen und Hugh Jackman, das uns als zuckersüßer und emotionaler Überraschungshit positiv umgehauen hat. Für die Horror-Fans wird es heute extrem: Während The Passenger trotz starker Kameraarbeit an seiner „strunzdummen“ Story scheitert, entführt uns Johannes in die Abgründe von The Poughkeepsie Tapes. Dieser bösartige Found-Footage-Film ist frisch vom Index und spielt mit den Grenzen des Erträglichen. Zudem werfen wir einen Blick auf die Serienlandschaft: Wir diskutieren das heftig kritisierte Finale von The Boys, feiern die Action in der zweiten Staffel von Devil May Cry und analysieren den rasanten Anime Scarlet. Zum Abschluss gibt es noch einen kleinen Ausflug in die Hamburger Hafen City zu Harry Potter und das verwunschene Kind. Viel Spaß beim Hören!

  5. 286

    Folge 260: Blutige Mumien, tödliche Flöten & Chris Pratts KI-Albtraum

    Willkommen zur Folge 260 – wir sind nach einer kleinen Pause zurück! Auch wenn meine Stimme noch etwas angeschlagen ist, haben wir einen prallgefüllten Koffer mitgebracht, der von Zombie-Epen über Star Wars-Lore bis hin zu absurden YouTube-Entdeckungen reicht. Den Anfang macht ein echtes Schwergewicht: Lee Cronin’s The Mummy. Wir klären, warum dieser Film eher in die Fußstapfen von Evil Dead tritt als in die von Brendan Fraser und warum die Geschichte einer verfluchten Tochter trotz starker Effekte und einer „Grusel-Achterbahn“ durch Kairo storytechnisch etwas flach bleibt. Richtig dystopisch wird es bei Mercy: Wir begleiten Chris Pratt in eine nahe Zukunft, in der eine emotionslose KI (Rebecca Ferguson) über Leben und Tod entscheidet. Warum der Film trotz prominenter Besetzung bei uns eher für „Mercy“-Rufe statt Begeisterung sorgt, hört ihr in der Analyse. Für die Horror-Fans haben wir ein wahres Buffet angerichtet: Wir sprechen über den psychologischen Terror in Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes, den stummen Überlebenskampf in Azrael und das neueste Kapitel des Hellraiser-Universums. Ein echtes Highlight ist zudem die Low-Budget-Perle Milk & Serials – ein Found-Footage-Kurzfilm auf YouTube, der für nur 500 Dollar zeigt, wie man mit Pranks und gutem Pacing echten Horror erzeugt. Zum Ausklang wird es animiert und episch: Wir feiern die Rückkehr von Darth Maul in der visuell beeindruckenden Serie Shadow Lord Maul und tauchen ein in die faszinierende, alternative Geschichte von Nippon Sangoku. Viel Spaß beim Hören!

  6. 285

    Folge 259: Satanische Sekten & das Ende von Westeros: Die große Streaming-Schlacht

    Willkommen zu Folge 259 – wir haben das Osterfest sacken lassen und „ballern“ heute eine reine Streaming-Folge raus! Da wir den Weg ins Kino diesmal nicht geschafft haben, haben wir die heimischen Mediatheken nach Perlen und Kuriositäten durchforstet. Der absolute Aufreger der Woche: War Machine auf Netflix. Was wie ein typischer US-Army-Ranger-Film mit Muskelberg Alan Ritchson beginnt, nimmt zur Hälfte eine Wendung, die wir so nicht haben kommen sehen – plötzlich jagen 40 Meter hohe Roboter und Laserstrahlen unsere Truppe durch die Wildnis. Wer es lieber „palpig“ und blutig mag, sollte bei They Will Kill You einschalten. Zazie Beetz metzelt sich mit einer brennenden Axt durch ein satanisches Hotel – ein Trip wie „Kill Bill ohne Tiefe“, der uns richtig Spaß gemacht hat. Außerdem im Check: Der hochkarätig besetzte Heist-Krimi Crime 101 auf Amazon Prime. Trotz Chris Hemsworth und Mark Ruffalo bleibt bei uns ein gemischtes Gefühl zurück – zu kurz, zu lang und irgendwie unrund. Für die Trash-Fans unter euch klären wir, ob Jack Blacks Meta-Reboot von Anaconda auf Netflix den Charme der 90er retten kann. Zum krönenden Abschluss feiern wir die Rückkehr nach Westeros: A Knight of the Seven Kingdoms ist die Entdeckung für alle, die Game of Thrones lieben, aber mal eine Pause von Drachen und Weltuntergängen brauchen. Wir diskutieren, warum diese bodenständige Geschichte über Ser Duncan den Großen so fantastisch funktioniert. Viel Spaß beim Hören!

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Robin und Johannes

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