PODCAST · health
Menschenfieber Audioblog
by Anett Enderlein
Im Audioblog von Menschenfieber dreht sich alles rund ums empathische Abgrenzen. Du bist hier richtig, wenn du oft von anderen Menschen gestresst bist, dich leicht verunsichern lässt, ein relativ großes Ruhebedürfnis hast und dich von Druck und Erwartungen anderer befreien möchtest, um deinen Alltag mehr nach deinen eigenen Werten und Bedürfnissen auszurichten. Es geht hier um psychologische Themen, wie z. B. gesunde Stressbewältigung, Emotionsregulation, Selbstwert und Konflikte. Ich bin Anett Enderlein - Wirtschaftspsychologin, Psychologische Beraterin und Coach. Du bekommst von mir hilfreiches Hintergrundwissen, Impulse zum Reflektieren und Einblicke in meine Coaching-Praxis, in der ich auch viel schriftlich (per E-Mail) begleite, coache und berate. Schön, dass du hier bist :)
-
118
Andere zweifeln unsere Beziehung an. Haben sie recht?
#118 – Du bist in einer Beziehung, in der es dir gut geht. Ihr habt zwar teilweise unterschiedliche Interessen und Ruhebedürfnisse, sodass jeder auch oft sein eigenes Ding macht, aber das passt für euch und du hast dir gar keine Gedanken deswegen gemacht. Bis irgendjemand komisch nachfragt, warum ihr getrennt wegfahrt und ob da irgendwas nicht stimmt. Je öfter du solche Sprüche hörst, desto mehr fängst du an, an deiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. In dieser Episode geht es darum, deinen Fokus wieder zu dir zurückzuholen und dich von den Erwartungen anderer abzugrenzen.
-
117
Website-Refresh, gedankliche Dominoeffekte & Themen-Abende
#117 – In den letzten Wochen ging es viel um das Thema Kontrolle und wie schnell aus Kleinigkeiten Stress entstehen kann. Meine Website hat an manchen Stellen eine kleine Auffrischung bekommen. Und es gibt es ein Update zu den neu strukturierten Themen-Abenden ab September.
-
116
Kurze Schreib-Übung bei Chaos im Kopf
#116 – Viele Ideen und Interessen zu haben, ist ja eigentlich was Gutes. Aber manchmal kann es einen auch lähmen. Man ist einfach nicht bei der Sache und findet keinen Startpunkt, während sich im Kopf die Ideen und Pläne weiter stapeln. Irgendwann fühlt man sich so abgehetzt, dass man nur noch genervt auf sein Umfeld reagiert. Ich zeige dir hier eine kurze Schreibübung, dir mir hilft, wieder ein bisschen mehr Ruhe und Ordnung in den Kopf zu bekommen. Sie funktioniert aber auch ganz ohne Stift und Papier, rein gedanklich.
-
115
Warum kann ich nicht aufhören, die Reaktionen anderer zu zerdenken?
#115 – Wenn es um einen herum brodelt, Konflikte in der Luft liegen oder Kritik befürchtet wird, macht man oft erst mal reflexartig dicht. Um die Situation doch noch irgendwie zu kontrollieren, fängt der Kopf dann an, wie wild zu arbeiten: Es werden Absicherungs-Szenarien durchgespielt, Reaktionen anderer bis ins kleinste Detail zerlegt und vielleicht auch Ratgeber oder Sachbücher durchgewälzt. Immer in der Hoffnung, sich durch noch mehr Verstehen unangreifbar zu machen. In diesem Monatsimpuls geht es darum, was hinter diesem Schutzreflex stecken kann und was es braucht, damit du dich nicht länger durch ständige Schadensbegrenzung verausgabst.
-
114
Durchatmen nach dem Technik-Chaos
#114 – Mein Juli hat sich angefühlt wie eine lange Testphase für Nerven und Geduld – so wie eigentlich das ganze bisherige Jahr schon. Zuerst hat mal wieder die Technik gestreikt. Daran war ich aber nicht ganz unschuldig. Es ist aber auch einiges gut gelaufen. Und die Auszeit am Meer kam auch genau zur richtigen Zeit.
-
113
Dauerstress im Alltag: Wie ich mit kleinen Schritten den Druck rausnehme
#113 – Kaum ist eine Baustelle im Alltag halbwegs gelöst, rollt schon die nächste Welle an. Man funktioniert, hetzt von Termin zu To-do und arbeitet auf diesen einen Moment hin, in dem endlich alles überstanden ist, der Druck abfällt und wieder Ruhe einkehrt. Auf meinem Hobby-Blog habe ich neulich darüber geschrieben, wie ich mit solchen Momenten umgehe. Und weil es natürlich auch ein Menschenfieber-Thema ist, möchte ich genau diese Erfahrung hier einmal für dich auseinandernehmen. Denn hinter dem alltäglichen Stress und dem Hoffen auf ruhigere Zeiten stecken psychologische Mechanismen, die wir verändern können, sobald wir sie durchschauen.
-
112
Warum strengt mich der Arbeitsalltag so an?
#112 – Du machst eigentlich einen guten Job, aber nach der Arbeit fühlst du dich innerlich vollkommen leergesaugt. Während um dich herum scheinbar alle den normalen Arbeitsalltag mühelos meistern, fragst du dich insgeheim, warum dich das Ganze so viel mehr Kraft kostet und ob du einfach zu weich für diese Arbeitswelt bist. Der Grund dafür liegt möglicherweise nicht an deiner Belastbarkeit, sondern an einem unbewussten Muster: Du scannst permanent und instinktiv die Stimmung im Raum, um die Erwartungen von Kollegen oder Vorgesetzten zu erfüllen und die Harmonie zu wahren. In dieser Episode geht es darum, mal auf deine eigene Situation im Job zu schauen und zu prüfen, wo du unbewusst vielleicht zu viel Energie verlierst.
-
111
Website-Wartung, Chan-Dao & Hunde-Gesundheit
#111 – Der Juni hat mir einige Steine in den Weg gelegt. Vieles blieb liegen und mein Alltag war insgesamt sehr unruhig und chaotisch. Ich kenne natürlich die Konzepte, um solche Phasen zu bewältigen – doch sie theoretisch zu kennen und mitten im eigenen Stress anzuwenden, sind zwei verschiedene Dinge. Geholfen hat mir hier die Chan-Dao-Philosophie. Besonders der „Weg des fließenden Wassers“ hat mich daran erinnert, nicht gegen den Widerstand zu kämpfen, und stattdessen die Situation als gegeben zu akzeptieren und weich, aber beständig an ihr vorbeizufließen. Ich habe mal wieder selbst erfahren, dass das ist kein Wissen ist, das man einmal erwirbt und dann ist gut. Es ist eine Haltung, die man immer wieder neu einnehmen muss. Und genau das hab ich ganz aktiv und bewusst getan, um mich nicht einfach von all dem mitreißen zu lassen.
-
110
Reizüberflutung im Social-Media-Feed
#110 – Du machst die App auf und der eigene Social-Media-Feed fühlt sich sofort an wie ein völlig überfüllter Raum, in dem alle durcheinanderreden. Jedes Bild, jede Meinung, jede Story zieht Energie. Vor allem, wenn man sich dann noch überlegt, was man Nettes antworten könnte. Das macht im Kopf einfach nur müde. In diesem Monatsimpuls schauen wir uns die Reizüberflutung im Social-Media-Feed genauer an – und warum uns dieses ständige Mitlesen und Mitschauen oft viel mehr Kraft kostet, als wir eigentlich merken.
-
109
Wenn der Alltag Kopf steht und Pläne liegenbleiben
#109 – Der Mai war anstrengend. Auf der einen Seite das laute, schnelle Ziehen der Social-Media-Kanäle, auf der anderen die plötzliche Vollbremsung durch Nannis Knie-OP, die meinen ganzen Alltag zerlegt hat. Vieles von dem, was ich mir vorgenommen hatte, ist liegengeblieben. Aber dadurch ist mir mal wieder klar geworden: Es bringt nichts, gegen das Chaos anzukämpfen oder zu versuchen, alles perfekt im Griff zu haben. Es geht einfach nur darum, zu gucken, was jetzt gerade da ist – und die nächsten Schritte so klein zu machen, dass sie auch dann noch klappen, wenn ringsum alles drunter und drüber geht.
-
108
Negative Gefühle loslassen: Warum Hinsehen sicherer ist als Wegdrücken
#108 – Herzrasen, Erschöpfung und das dringende Bedürfnis, sich einfach nur im eigenen Schneckenhaus zu verkriechen: Wenn der Stress mit anderen Menschen zu viel wird, schaltet der Körper auf Abwehr. Gerade wenn die Erwartungen von außen drücken oder dich eine Kritik verunsichert, kommen oft heftige Emotionen hoch, die dich regelrecht überschwemmen. Hier findest du eine kleine Orientierung, wie du in diesen Momenten den Druck rausnehmen kannst.
-
107
Der Konflikt zwischen Abgrenzung und Harmonie
#107 – Es gibt diese Momente, in denen wir im Kopf eigentlich schon fertig sind. Wir wissen genau, welche Entscheidung ansteht und wo wir eine Grenze ziehen müssten, um wieder durchatmen zu können. Doch statt loszugehen, bleiben wir stehen und beobachten die Situation lieber noch eine Weile aus der Ferne. Dieser Stillstand ist meistens ein Schutzreflex: Wir versuchen, den Wunsch nach Ruhe mit dem tief sitzenden Anspruch zu vereinen, es bloß allen recht zu machen.
-
106
Schreibfluss, Workshop-Check und Post von euch
#106 – Im April habe ich gefühlt nichts anderes gemacht, als zu schreiben. Zwischen Blogartikeln und Coaching-Konzepten habe ich viel darüber nachgedacht, wie sich „Menschenfieber“ über die Jahre verändert hat. Und warum es heute mehr denn je darum geht, bei sich selbst anzufangen, statt die Welt umbauen zu wollen.
-
105
Selbstwahrnehmung im Alltag: Ein kleiner Satz und seine Wirkung
#105 – Ich bin neulich über einen Satz in einer Mail gestolpert, der früher unbewusst sofort ein altes, ungutes Selbstbild bestätigt hätte. Diesmal war es anders. Ich zeig dir hier mal, wie es aussehen kann, wenn so ein Pieks kommt und man einfach nur beobachtet, was passiert. Es ist immer wieder faszinierend, wenn ich merke, wie das ungute Gefühl von selbst wieder abebbt und gar nicht erst hängen bleibt.
-
104
Schlechtes Gewissen nach dem Nein-Sagen
#104 – Du hast dich endlich getraut, eine Grenze zu setzen. Doch statt Erleichterung spürst du nur Unruhe und ein schlechtes Gewissen. Du würdest am liebsten alles wieder rückgängig machen. In dieser Episode schauen wir uns an, warum das so ist und wie du mit diesem drängenden Gefühl umgehst, ohne sofort wieder einzuknicken.
-
103
Wenn Gründlichkeit zur Mauer wird: Über den Wunsch, alles richtig zu machen
#103 – Man gibt sich bei einer Sache wahnsinnig viel Mühe, macht alles doppelt und dreifach genau und ist eigentlich erst zufrieden, wenn es absolut fehlerfrei ist. Nach außen hin sieht das nach purer Kompetenz aus, aber innerlich fühlt es sich oft ganz anders an – eher wie eine Schutzmauer, die man hochzieht, um bloß nicht kritisiert oder falsch verstanden zu werden. Wir schauen uns in diesem Monatsimpuls mal an, warum wir uns so oft hinter unserer Leistung verschanzen, woher dieser Drang kommt, es jedem recht machen zu wollen, und wie du den Weg zu gesunden Grenzen findest, ohne dich hinter einer Fassade verstecken zu müssen.
-
102
Chaos, volle Tage und kleine Neustarts
#102 – Wie voll kann sich ein Monat bitte anfühlen? Ich hab immer noch das Gefühl, dass sich Menschenfieber rundum erneuert. Obwohl man das nach Außen hin vielleicht gar nicht so mitbekommt. Die Hintergrundbaustellen werden immer mehr und immer größer. Wenn das so weitergeht, ist bald von meinen ursprünglichen Entscheidungen und Tools nichts mehr übrig. Im Prinzip ist das der ganz normale Lauf der Dinge. Alles entwickelt sich weiter. Aber das Tempo gerade … So langsam darf es dahingehend jetzt wieder etwas ruhiger werden. Sodass ich auch einfach mal wieder überwiegend psychologische Beraterin und Coach sein kann. Wobei einige der Baustellen selbst gewählt sind, weil ich meine Angebots-Struktur momentan ein bisschen verändere.
-
101
Gesund Abgrenzen bei globalen Krisen & Weltschmerz
#101 – Manchmal reicht ein Blick aufs Handy und das Kopfkino geht los. Die Nachrichten fühlen sich dann nicht mehr weit weg an, sondern landen direkt im eigenen Wohnzimmer. Dass dich das so trifft, zeigt vor allem, wie empathisch du bist. Aber wie schaffst du es, in dieser Ohnmacht nicht steckenzubleiben? In dieser Episode schauen wir uns kurz an, was bei Weltschmerz eigentlich mit uns passiert und wie das Schreiben helfen kann, wieder ein Stück Halt zu finden. Ich gebe dir einen Einblick in meine Workshop-Woche und zeige dir am Ende einen konkreten Impuls, mit dem du heute schon ein bisschen Druck rausnehmen kannst.
-
100
Berufung finden mit Ikigai und psychologischem Tarot
#100 – Wie finde ich meine Berufung? Diese Frage lag in meinem Blogbriefkasten. „Berufung“ klingt für viele Menschen nach der einen riesigen, lebensverändernden Aufgabe, die man finden muss. Das löst oft eher Stress als Vorfreude aus. In dieser Episode schauen wir uns diesen Mythos mal genauer an. Ich zeige dir außerdem, wie du das japanische Ikigai-Modell nutzen kannst, um deine Talente und Wünsche neu zu sortieren. Du kannst es ganz klassisch durchgehen oder ergänzend das psychologische Tarot dazunehmen. Ich gebe dir hier auch einen kurzen Einblick aus meiner Coaching-Praxis, damit du direkt siehst, wie sich die Kombination „Ikigai & Tarot“ anfühlt und was sie bewirken kann.
-
99
Wenn die Last zu schwer wird, weil wir zu viel Verantwortung für andere übernehmen
#99 – Wir laden uns oft Aufgaben und Emotionen auf, die eigentlich gar nicht zu uns gehören. Und dann merken wir zu spät, wie schwer das Gepäck geworden ist. Dieses unbewusste Funktionieren ist oft eine Schutzmauer, um bloß nicht anzuecken. In diesem Monatsimpuls geht es darum, solche Lasten kritisch zu hinterfragen, damit du deinen eigenen Wert von der Leistung entkoppeln und dich wieder auf das besinnen kannst, was dich wirklich ausmacht.
-
98
Im Technik-Tunnel
#98 – Im Februar war ich mehr Webdesignerin als Coach. Ich bin tief in technische Details abgetaucht, was mich zwischenzeitlich echt Nerven gekostet hat. Auf der anderen Seite ist es genau das, was ich an der Selbstständigkeit so mag: Diese Abwechslung, mich in völlig neue Themen reinzufuchsen und am Ende selbst die Fäden in der Hand zu halten. Auch wenn ich zwischendurch fluchend vor dem Bildschirm saß. Es gab aber nicht nur Drama, es ist auch ein neues digitales Hobby-Projekt entstanden. Und das hat mir auf jeden Fall geholfen, all das Chaos zu verdauen.
-
97
Warum du deine Grenzen oft erst merkst, wenn es zu spät ist
#97 – Manchmal merkt man erst, dass alles zu viel ist, wenn man bereits schroff reagiert oder völlig erschöpft ist. Man glaubt dann meist, man müsste einfach nur lernen, klarer „Nein“ zu sagen. Doch Grenzen setzen scheitert nicht unbedingt an der Wortwahl, sondern daran, dass die Belastungsgrenze erst im roten Bereich wahrgenommen wird. In dieser Episode erfährst du, wie du die feinen Vorboten erkennst und warum es so entlastend ist, wenn du nicht mehr auf den großen Knall wartest.
-
96
Gesunde Abgrenzung im Alltag: Wenn Verantwortung neue Grenzen formt
#96 – Abgrenzung hat einen schlechten Ruf. Viele denken dabei an jemanden, der dichtmacht oder sich zurückzieht. Dabei steckt oft mehr dahinter, als man auf den ersten Blick merkt. Wer lernt, für sich einzustehen, erkennt erst nach und nach, wie sich die eigene Haltung verändert: welche Situationen Kraft kosten, wo man ruhig bleiben kann und wie man klar bei sich bleibt, ohne sich zu überfordern. In dieser Episode geht es darum, diese Veränderung wahrzunehmen und anzuerkennen.
-
95
Rauhnächte, Workshop & Tarot-Abend
#95 – Mein Januar war an sich ruhig, stellenweise aber auch fordernd. Die Rauhnächte sind zu Ende gegangen, der neue Grundlagen-Workshop ist online und Ende des Monats gab es wieder einen Tarot-Abend. Parallel dazu hat mich privat vor allem mein Hund Nanni beschäftigt, inklusive Tierarztterminen und Rückschritten.
-
94
Freundlich Nein sagen: 12 klare Sätze für den Alltag
#94 – Viele glauben, Grenzen setzen muss immer richtig beeindruckend sein. Und vielleicht sogar laut. Sonst zählt das Nein nicht. Oft kommt dann noch die Sorge dazu, andere zu enttäuschen. Dabei geht es gar nicht darum, besonders durchsetzungsstark rüberzukommen. Grenzen funktionieren auch, wenn sie kurz, klar und freundlich sind. In dieser Episode zeige ich dir 12 Sätze, mit denen du Abstand schaffen kannst, ohne unfreundlich zu wirken.
-
93
Ein leiser und stimmiger Jahresausklang
#93 – Im Dezember habe ich mich bewusst zurückgezogen und alles etwas ruhiger angehen lassen. Die Feiertage verliefen entspannt. Ich hatte viel Zeit für die Familie und die Hunde. Mit dem Start der Rauhnächte hat sich mein Monat dann weiter verlangsamt und ich hab einige spannende Erkenntnisse gesammelt. Insgesamt war es für mich ein leiser, aber sehr stimmiger Jahresausklang.
-
92
Jahresrückblick 2025: Anspannung aushalten, Gelassenheit lernen
#92 – 2025 war ein Jahr ohne große Ausschläge, aber mit viel innerer Bewegung. Es lief insgesamt leiser, routinierter und stabiler als zuvor – beruflich, aber auch innerlich. Gleichzeitig forderte mich der Alltag vor allem in der zweiten Jahreshälfte immer wieder heraus. Gelassenheit ließ sich nicht einfach denken, sie musste immer wieder praktiziert werden. Und je mehr ich übte, desto deutlicher wurde, dass weniger Aktion oft zu mehr innerer Standfestigkeit führt.
-
91
Zwischenhalten
#91 – Im November lief vieles parallel, aber manches verlangsamte sich auch. Ich war gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe und hab mein Tempo zwischendurch ganz schön runtergefahren. Gleichzeitig wuchs die Vorfreude auf die Rauhnächte und ich freu mich schon drauf, bald komplett darin abtauchen zu können.
-
90
Die Rauhnächte aus psychologischer Sicht
#90 – Wenn das Jahr zu Ende geht, gibt es oft viele widersprüchliche Eindrücke zu verarbeiten. Alles passiert irgendwie gleichzeitig: Es ist dunkel, aber auch hell beleuchtet. Man fühlt sich erfüllt, aber auch erschöpft. Es ist laut und gleichzeitig still. Man sehnt sich nach Rückzug, aber der Kalender ist noch voll. Und zumindest mir geht es meist so, dass ich die Trägheit und Müdigkeit des alten Jahres spüre, gleichzeitig aber auch eine Unruhe wahrnehme, weil das neue Jahr, mit all den neuen Ideen und Projekten schon ruft. Diese Zeit zwischen den Jahren, die Rauhnächte, sind vor allem durch Social Media sehr präsent geworden. Sie sind aber keine moderne Erfindung. Im Gegenteil: Seit Jahrhunderten gilt diese Zeit als besonders. Man sagt, dass die Schleier zur Anderswelt in diesen Nächten besonders dünn sind, was unter anderem die Seele empfänglicher für Träume und Zeichen macht. Und auch wenn die meisten Menschen heute keine Stallgeister mehr fürchten oder Dämonen mit Räucherwerk abwehren, spüren innerlich viele von uns, das irgendwas anders ist und dass da irgendwas passiert. In dieser Episode gebe ich dir einen Einblick in die Mythologie der Rauhnächte und betrachte sie auch aus psychologischer Sicht.
-
89
Wann Selbstfürsorge zur Pflicht wird – und wie du wieder ins Gleichgewicht kommst
#89 – Dinge, die einem früher gutgetan haben, fühlen sich plötzlich schwer an. Man macht sie trotzdem weiter, weil sie ja mal geholfen haben. Und weil man denkt, man müsse sie tun, um sich gut um sich selbst zu kümmern. In dieser Episode geht es darum, zu erkennen, wann aus Selbstfürsorge eine hinderliche Pflicht wird und wie du sie so anpassen kannst, dass es wieder stimmig ist.
-
88
Spannungen, Funkeln und Vorfreude
#88 – Der Oktober hatte es ein bisschen in sich. Ich weiß nicht, ob du das auch so gespürt hast, aber irgendwie war da so eine unterschwellige Spannung in der Luft. Gleichzeitig gab es bei mir auch viele kleine Momente der Ruhe und dieses Gefühl, langsam in die dunklere Jahreszeit hineinzusinken.
-
87
Wie erkenne ich meine Stärken?
#87 – Es ist manchmal gar nicht so leicht zu sagen, worin man eigentlich gut ist. Dabei kann das Wissen um die eigenen Stärken selbstbewusster machen und auch helfen, die eigenen Grenzen besser zu spüren und zu wahren. Die Frage, wie man seine Stärken erkennen kann, wurde mir neulich über den Blog-Briefkasten gestellt. Deswegen zeige ich dir in dieser Episode sechs Wege, wie du ihnen Schritt für Schritt näherkommen kannst.
-
86
Innere Ruhe statt Rückzug: Gesund abgrenzen durch bewusste Konfrontation
#86 – Viele Menschen verwechseln Abgrenzung mit Rückzug oder Kontrolle. Dabei beginnt sie schon viel eher. Nämlich in dem Moment, in dem du merkst, dass dich etwas stresst, und du versuchst, dem Gefühl auszuweichen. Du willst einfach nur Ruhe. Doch echte Ruhe entsteht nicht, wenn alles um dich herum still ist, sondern wenn du innerlich ruhig bleiben kannst. Dieser Monatsimpuls hilft dir, genau das zu üben und stressende Momente bewusster wahrzunehmen.
-
85
Tarot, Impulskontrolle & zurück zu den Grundlagen
#85 – Der Herbst wirbelt meinen Geist regelmäßig durcheinander. Fast immer ist es so, dass ich dann alles auf den Prüfstand stelle, aussortiere und Neues schaffe. Auch im September war es wieder so. Es hat sich Neues angebahnt und inzwischen sind die Pläne dazu sogar schon relativ konkret. Ansonsten dreht es sich nach wie vor sehr viel um unseren neuen Tierschutzhund Nanni. Die ersten Unsicherheiten und Ängste hat er überwunden, nun zeigen sich neue Herausforderungen. Nichts ist so beständig wie der Wandel …
-
84
Ich darf mich auf niemanden verlassen – ein Glaubenssatz unter der Lupe
#84 – In dieser Episode geht es um den Glaubenssatz „Ich darf mich auf niemanden verlassen“: Was steckt dahinter? Warum ist er so hartnäckig? Und wie kannst du ihn lösen? Denn Verlässlichkeit ist eines dieser Themen, bei dem die meisten von uns wahrscheinlich glauben, zu wissen, was gemeint ist. Bis wir dann auf schmerzhafte Weise erfahren, dass jeder etwas anderes darunter versteht. Besonders in Beziehungen – sei es freundschaftlich, partnerschaftlich oder familiär – prallen da schnell unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen aufeinander.
-
83
Überfordert in der Menschenmenge: Stress verstehen und Grenzen stärken
#83 – Ein Familienfest, eine öffentliche Veranstaltung oder ein Treffen mit ein paar mehr Freunden: Viele Menschen auf engerem Raum können schnell überfordern. Auch dann, wenn wir uns eigentlich auf diese Momente freuen. Oft wird diese Überforderung aber nicht nur durch die äußeren Reize allein ausgelöst. Unbewusste und tief verankerte Grundannahmen tragen ihren Teil dazu bei. Dieser Monatsimpuls kann dir helfen, deinen Grundannahmen auf die Spur zu kommen und Menschenstress zu reduzieren.
-
82
Hundemomente und erste Herbstgedanken
#82 – Im August habe ich viel Zeit mit unserem neuen Tierschutzhund Nanni verbracht. Dabei habe ich nicht nur ihn, sondern auch mich selbst noch mal besser kennengelernt. Es war ein Monat voller Training und kleiner Erfolge. Es gab aber auch ein paar herausfordernde Momente. Gleichzeitig haben mich in meinen Coachings immer wieder ähnliche Themen begleitet, vor allem die Frage, wie man mit Überforderung umgeht. Neben all dem Alltäglichen war da auch schon der leise Hauch von Herbst, der mich an die kommenden Rauhnächte denken ließ.
-
81
Gefühlte Unfähigkeit und die Angst, als Hochstapler entlarvt zu werden
#81 – Hast du oft das Gefühl, du kannst vieles ein bisschen aber nichts richtig? Und hast du Angst, dass andere dich als Hochstapler entlarven könnten? In diesem Monatsimpuls gebe ich dir ein paar Fragen zum schriftlichen Reflektieren an die Hand. Das Thema ist sehr komplex. Diese Fragen können jedoch ein Anfang sein und dir helfen, mit deinem Gefühl der Unfähigkeit sowie der Angst, dass du auffliegen könntest, gesund umzugehen.
-
80
Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer
#80 – Mein Juli war … überraschend. Anders kann ich es gerade gar nicht beschreiben. Wir dachten, wir erleben einen klassischen Sommerferien-Monat. Und dann gab es einen Abschied, eine kurze Auszeit und einen aufregenden Neubeginn.
-
79
Was hilft nach einem Streit? 4 Schritte, um wieder klar denken zu können
#79 – Streit stresst. Aber auch schon kleinere Unstimmigkeiten können so viel Druck auslösen, dass die Angst vor einem Konflikt wächst. Auf dieser Basis lässt sich ein (drohender) Streit nur schwer auflösen. Meist tragen wir dann die belastenden Gedanken und Gefühle eine ganze Weile mit uns herum. In dieser Episode geht es darum, welche 4 Schritte du gehen kannst, um nach einem Streit gedanklich zur Ruhe zu kommen und den Konflikt zu lösen.
-
78
Reflexion, Besuch und ein bisschen Vorferien-Stress
#78 – Mein Juni war ziemlich durchwachsen. Es war viel los, innen wie außen. Ich habe mal wieder gemerkt, wie wichtig Pausen sind – und dass ich sie einhalte, auch wenn ich sie mir nicht bewusst nehme, sondern eher unbewusst Dinge zur Seite lege. Es gab ein paar schöne Begegnungen, ein paar nicht so schöne Sorgen und viel Alltagsgewusel.
-
77
Keine Wertschätzung am Arbeitsplatz: Geht das auf Dauer gut?
#77 – Du gibst dir Mühe, übernimmst Verantwortung, bringst dich ein. Und trotzdem bekommst du keine Rückmeldung, kein ehrliches Feedback, keine Anerkennung. Das hinterlässt Spuren. In diesem Artikel antworte ich auf eine Blogbriefkasten-Frage und teile meine Sicht auf diese Situation inkl. einer Reflexionsübung, die dir helfen kann, deine Situation einzuordnen und gut für dich zu sorgen.
-
76
Entscheidungen treffen im Chaos der Möglichkeiten
#76 – Welcher Idee soll ich folgen? Welche der vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, Methoden und Sichtweisen ist die richtige? Welche Lösung hilft mir denn nun wirklich? Manchmal sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht. Je weniger wir auf unsere eigenen Fähigkeiten vertrauen, desto anfälliger sind wir für die Lösungen anderer und desto größer wird unsere Qual der Wahl. Wir schauen zu viel auf andere und zu wenig auf uns selbst. Falls es dir auch gerade so geht, kann dieser Monatsimpuls dir helfen, dich im Chaos der Möglichkeiten besser abzugrenzen und Ordnung in die Gedanken zu bringen.
-
75
Wenn Themen größer werden als geplant
#75 – Manche Themen kündigen sich nicht groß an. Sie tauchen einfach auf und nehmen plötzlich viel Raum ein. So ging es mir im Mai mit dem Thema Verlässlichkeit. Während ich an einem Artikel geschrieben habe, entstanden nebenbei gleich mehrere neue Ideen für weitere Blogartikel und Workshop-Konzepte. Auch so manche Coaching-Mail hat nachgewirkt und viele Gedanken angestoßen. Und obwohl ich im Mai viel geschrieben, begleitet und sortiert habe, fühlt sich vieles noch unvollständig an. Vielleicht, weil da gerade einfach viel in Bewegung ist.
-
74
Ich verstehe die Menschheit nicht mehr – Gedanken über Verlässlichkeit und Enttäuschung in Beziehungen
#74 – Was bedeutet Verlässlichkeit in Beziehungen? Sind die Menschen heute nicht mehr bereit, Abstriche zu machen und Kompromisse einzugehen? Wo liegt die Grenze zwischen gesundem Vertrauen und emotionaler Abhängigkeit? In dieser Episode antworte ich auf eine Nachricht, die mich über den kostenfreien und anonymen Blog-Briefkasten erreichte.
-
73
Wenn alles zu viel wird: Wie du bei dir bleiben kannst
#73 – Obwohl du dich eigentlich schon ganz gut abgrenzen kannst, hast du trotzdem das Gefühl, du lässt dich noch ein bisschen zu oft von Dingen, die um dich herum passieren, mitreißen? Dabei kann es sich um Meinungen und Kritik anderer handeln, ums aktuelle Weltgeschehen oder um alltägliche Arbeits- und Familienkonflikte. In diesem Monatsimpuls geht es um die Frage, wie du es schaffen kannst, einen gesunden Abstand zum äußeren Geschehen zu behalten und dich gar nicht erst (tief) in den stressenden Strudel deines Umfelds reinziehen zu lassen.
-
72
Trauer, Geburtstagsbesuch und eine neue grüne Mitbewohnerin
#72 – Der letzte Monat hat mich daran erinnert, dass auch Trauer ein lebenslanger Prozess sein kann. Etwas, das sich immer mal wieder zeigt. Daneben gab es kleine Alltagsfreuden, Geburtstagsbesuch, eine neue grüne Mitbewohnerin und ein paar stille Momente für mich.
-
71
Trauer und Hochsensibilität: So kommt ihr als Familie gut durch diese schwere Zeit
#71 – Trauer trifft hochsensible Menschen oft besonders tief. Sie erleben Emotionen intensiver, verarbeiten Verluste oft langsamer und nehmen auch die Gefühle anderer stärker wahr. In dieser Episode antworte ich auf die Blogbriefkasten-Frage, wie man als hochsensible Familie gut durch diese schwere Zeit kommt.
-
70
Du bewirkst mehr, als du glaubst
#70 – Fühlst du dich oft kleiner, als du bist? Empfindest du dich oder deinen Beitrag als nicht hilfreich und nicht gut genug? Obwohl du eigentlich so viel zu geben hättest? In diesem Monatsimpuls schauen wir, warum es dir möglicherweise so geht und wie du mit dem Gefühl, nicht gut genug zu sein, umgehen kannst.
-
69
E-Mails, Tarot & Feedback
#69 – Die letzten Wochen waren ziemlich turbulent. Irgendwas war immer. Mit den Kindern, den Hunden, der Gesundheit oder der Technik ... Kaum ein Tag lief nach Plan. Vieles blieb liegen. Wie ich den März 2025 sonst noch erlebt habe, erzähle ich dir diesem Monatsrückblick.
We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
ABOUT THIS SHOW
Im Audioblog von Menschenfieber dreht sich alles rund ums empathische Abgrenzen. Du bist hier richtig, wenn du oft von anderen Menschen gestresst bist, dich leicht verunsichern lässt, ein relativ großes Ruhebedürfnis hast und dich von Druck und Erwartungen anderer befreien möchtest, um deinen Alltag mehr nach deinen eigenen Werten und Bedürfnissen auszurichten. Es geht hier um psychologische Themen, wie z. B. gesunde Stressbewältigung, Emotionsregulation, Selbstwert und Konflikte. Ich bin Anett Enderlein - Wirtschaftspsychologin, Psychologische Beraterin und Coach. Du bekommst von mir hilfreiches Hintergrundwissen, Impulse zum Reflektieren und Einblicke in meine Coaching-Praxis, in der ich auch viel schriftlich (per E-Mail) begleite, coache und berate. Schön, dass du hier bist :)
HOSTED BY
Anett Enderlein
CATEGORIES
Loading similar podcasts...