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Der Kuss einer Spinne
Der Kuss einer Spinne Von der "Herz und Ohm EP", die am 16.02.2019 erscheint Release-Party am 16.02.2019 in der Astra-Stube in Hamburg Schlagzeug: Timo Bodenstein Bass: Stephan Wieckhorst Gitarren , Stimmen, Klavier usw.: Christian Stemmann Musik & Text: Christian Stemmann Aufgenommen und gemischt 2017 und 2018 im Bunker und im Knickdach-Studio Der Kuss einer Spinne Gespeist von einem Phantom Ein Fest für die Sinne Gemalt aus Hertz und aus Ohm Die Details... Wie die Stimme bricht Ein Wort, dessen Sinn ich nicht verstehen kann. Dieser Ton, leicht zu spät Diese Pause, die entsteht Kurzes Warten und atmen und dann rennen und ... Das Leid und die Freude Die Freude, das Leid Das Vertraute, das Neue Das Verschwinden der Zeit Ein Bassfundament Rau und Schwer wie Zement Auf der anderen Seite die Stereobreite Ein Akkord, der verstört So ein Klang, noch nie gehört Und der Rhythmus… der Rhythmus… der Rhythmus…! Der Rhythmus, der Rhythmus Ein Bassfundament Der Kuss einer Spinne Das Verschwenden der Zeit Aus Herz und aus Ohm Warten und Atmen Ich versteh überhaupt nichts Und alles macht Sinn.
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Wir lieben Dich
Von der Herz und Ohm EP, die Freitag erscheint. Release-Party am Samstag in der Astra-Stube. Aufgenommen 2017 und 2018 im Bunker und im Knickdachstudio. Timo: Schlgzg Stephan: Bss Stemmi: Stmmn und Gtrrn Wir lieben Dich, wir lieben Dich Du ärgerst uns gelegentlich Warum ist das so? Ich weiß nicht, warum. Manchmal denk ich, wir sind dumm. Warum nehmen wir Dir nie etwas krumm? Warum ist das so? Wir lieben Dich, wir lieben Dich Du ärgerst uns gelegentlich Wir lieben Dich, wir lieben Dich Wir lieben Dich, wir lieben Dich
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Die Luft auf dem Rad
St. Emmi - "Die Luft auf dem Rad" Video: https://vimeo.com/sanktemmi/die-luft-auf-dem-rad Von der "Ach und Krach EP", erhältlich auf CD hier: www.sanktemmi.de/einkaufen/ ...und auf allen gängigen Download- und Streamingportalen. Aufgenommen 2016 im Musiksaal der Grundschule Bergstedt und im Knickdachstudio. St. Emmi sind auf dieser Aufnahme: Timo: Schlagzeug, Percussion Stevie: Bass Florian: Gitarren, Elefant, singt mit Stemmi: Gesang, Gitarren, Keyboards und Geräusche Musik & Text: Christian Stemmann www.sanktemmi.de
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Immer nur beeilen
St. Emmi - "Immer nur beeilen" Video: https://vimeo.com/sanktemmi/immernurbeeilen Von der "Ach und Krach EP", erhältlich ab sofort auf CD hier: http://www.sanktemmi.de/einkaufen/ und auf allen gängigen Download- und Streamingportalen. Aufgenommen 2016 im Musiksaal der Grundschule Bergstedt und im Knickdachstudio. St. Emmi sind auf dieser Aufnahme: Timo: Schlagzeug Stevie: Bass Stemmi: Gesang, Gitarren, Gedöns Florian: Singt mit Musik & Text: Christian Stemmann www.sanktemmi.de
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I Love You All The Time (Eagles Of Death Metal Cover)
Die Eagles of death metal haben in ihrem Interview über die Anschläge in Paris Bands weltweit dazu aufgerufen, ihren Song "I love you all the time" zu covern. Hier ist unsere Version! Das Herunterladen ist kostenlos, wir fordern Euch aber dazu auf, an die Sweet Stuff Foundation zu spenden: www.thesweetstufffoundation.org/ St. Emmi sind auf dieser Aufnahme: Timo, Florian, Stemmi. Aufgenommen am 3. und 10. Dezember 2015 im Deathmetalbunker, in der Stemmpelfabrik (genauer gesagt im Adlerhorst derselben, mit Ausnahme des Klaviers, das steht natürlich unten) und in der Pension Grrling. Wir wünschen Euch schöne Weihnachten und ein friedliches 2016. Hey hey my my. Video: https://vimeo.com/sanktemmi/i-love-you-all-the-time
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Maria
Musik und Text und alle Instrumente: St. Emmi. Aufgenommen 2012 im Knickdachstudio und ein kleines bisschen im Bunker. Danke an Christoph für das Taktell und Timo für das Schlagzeug; Benni, Jonas, Jan, Thommy und Gitta für Hören & Kritik; und Maria für die Zeit und Schaum und Baum und das Lächeln und alles.
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Meine Idee von diesem Abend
Vor 10 Jahren erschien die St. Emmi Platte „Weiß: Der Himmel“. Zum Jubiläum gibt es hier nach und nach alle Lieder des Albums! 3. Meine Idee von diesem Abend "Meine Idee von diesem Abend war nicht so, wie dieser Abend letztlich lief" - gleich die erste Zeile des Lieds beschreibt den Kern des Textes. Ein Wiedersehen - nur leider sind wir nicht die einzigen, und so bleibt von dem Wiedersehen fast nichts übrig, weil der Rahmen nicht passt. Schauplatz und für gute Abende ansonsten ein sehr passender Rahmen war draußen vor der Meanie-Bar über dem Molotow, als es noch am Spielbudenplatz war. Musikalisch gut an dem Lied fand ich zum Einen die zu langen Zeilen, die aber schrecklich zu singen waren, immer fehlte Luft. Zum Anderen das zu langsame Tempo, ein ewiger Diskussionspunkt zwischen mir und meinen Mitmusikern, daher haben wir es später für Konzerte auch umarrangiert. Auf dieser Aufnahme war der Mitmusiker wieder Mal lässig Matthias Kreit, der heute u. a. bei der Time And Space Society Schlagzeug spielt. Wir haben es schneller eingespielt, als es zu hören ist… und die Aufnahme später langsamer abgespielt. Moderne Technik! Angedeutet zitiert wurde dieses Mal der große Stephan Remmler. „Meine Idee von diesem Abend war nicht so wie dieser Abend letztlich lief. Ich hatte es mir ausgemalt: Wir hätten so schön reden können, aber irgendwas ging schief. Wir hatten uns lang nicht gesehen, das war schade, das zu ändern war mein Ziel. Statt dessen standen wir jetzt hier vor dieser Kneipe wo man immer ist, wenn man sich treffen will. Ein neuer Tag ein neues Glück. Die neuen Zeiten sind zurück im Herzen, wo sie hingehören. Ein neuer Tag ein neues Leben, doch ein feiner Schmerz bleibt kleben, will die Herzensruh zerstören. Meine Idee von diesem Abend war nicht so, wie dieser Abend letztlich war. Zwar hatte sie mit Dir und mir und Bier zu tun, und ich muss zugeben, das alles war auch da. Wir waren da wo man sich trifft, nur leider wollt’ ich mich nicht treffen, sondern Dich. Vielleicht war es kein schlechter Abend, doch war er an diesem Abend nicht das Richtige für mich. Meine Idee von diesem Abend. Meine Idee von diesem Abend.“
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Eichhörnchen
Vor 10 Jahren erschien die St. Emmi Platte „Weiß: Der Himmel“. Zum Jubiläum gibt es hier nach und nach alle Lieder des Albums! 10. Eichhörnchen Das letzte Lied der Platte und damit dieser Serie (das letzte Eichhorn sozusagen) ist ein Lied über Träumen und die Liebe! Gespielt habe ich dieses Mal alles selbst. Zu hören sind neben Gitarren, Stimmen und verschiedenem Schlagwerk unter anderem ein Siel Orchstra und das Laufgeräusch eines alten Kassettenrecorders. Aber damit genug von den alten Schinken - im neuen Jahr kommt erstmal neue Musik! „Zwar ist es längst schon tiefe Nacht Doch liegt das Eichhörnchen noch wach Und lächelt Tränen denn es träumt und hat ein wenig nachgedacht…“ Schöne Weihnachten!
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Neulich hab ich mir zum ersten Mal in meinem Leben Geschenkpapier gekauft
Vor 10 Jahren erschien die St. Emmi Platte „Weiß: Der Himmel“. Zum Jubiläum gibt es hier nach und nach alle Lieder des Albums! 8. Neulich hab ich mir zum ersten Mal in meinem Leben Geschenkpapier gekauft Eines Tages (ich war so Ende 30, denke ich mal) wollte ich ein Geschenk einpacken, hatte aber kein Geschenkpapier. Also ging ich zu Karstadt, um welches zu kaufen. Dabei stellte ich überrascht fest, dass ich offenbar noch nie zuvor welches gekauft hatte. Darüber könnte man ein Lied schreiben, dachte ich, also schrieb ich mir eine Notiz: „Neulich hab ich mir zum ersten Mal in meinem Leben Geschenkpapier gekauft. Ich frag mich, ob das etwas zu bedeuten hat.“ Später wollte ich daraus einen Text machen, stellte aber fest, dass dem nichts hinzuzufügen ist. Ungefähr zu der Zeit, ich hatte Tomte kürzlich verlassen, probierte ich mich in Elektro. Alle taten das,Techno war in, und alle (oder zumindest Hanjo) hatten Rebirth-338. Und eine Band hatte ich ja nun auch nicht mehr. Also probierte ich mit Logic für Windows und billig klingenden Freeware-Synthesizern von der Keys-CD das Musikmachen am PC aus. Es klang lustig, aber irgendwie kam ich nicht weiter. Elektro war wohl nicht so mein Ding. Mein Werk war nur eine Minute lang… wie geschaffen für einen kurzen Text! Am Ende kamen dann doch wieder Gitarren und Schlagzeug dazu, letzteres wieder toll gespielt von Herrn Schneider!
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Wenn Dir St. Pauli auf den Heiligengeistfeld
Vor 10 Jahren erschien die St. Emmi Platte „Weiß: Der Himmel“. Zum Jubiläum gibt es hier nach und nach alle Lieder des Albums! 6. Wenn Dir St. Pauli auf den Heiligengeistfeld Lieber Leser dieser Zeilen, Du magst es glauben oder nicht, aber als ich mir den Titel für dieses Lied ausgedacht habe, kannte ich das fast gleichnamige Lied der Band „Die Sterne“ nicht! Kurios. Musikalisch ist es dann auch nicht sehr verwandt, daher am Schlagzeug wieder Rockrakete Martin Boeters (ich erinnere mich an die Diskussion zu der einen Schlagzeugstelle: „Genau wie bei Nirvana?" „Ja, genau wie bei Nirvana!" „Aber das kann man doch nicht machen?" „Doch!“). Es gibt noch mehr Zitate, bzw. zitierte Zitate. Da ist zum Beispiel die Martinshorngitarre, die in "Everybody's happy nowadays" übergeht, und das nur wegen der 7" der Boxhamsters; und da ist der zweimalige Verweis auf die Pet Shop Boys, und das nur wegen der 7" von grafzahl. Und Flanger auf dem Schlagzeugbreak - das schreit natürlich nach Led Zeppelin. Das Lied handelt natürlich vom Kiez. So lustig das Wohnen da gelegentlich auch war, herrschte doch ab und an ein gewisser Ausgeh- und Feierdruck, den ich nicht immer lustig fand. — Das sind vorwurfsvolle Worte auf dem Band vom Telefon "Wo bis Du gestern gewesen" in unfreundlichem Ton eine Antwort ist gefragt - ist ja gut, ich komme schon Doch die Frage bleibt und ist ob man selbst zufrieden ist in seinem Leben Es geht nicht nur um die Pflicht und die Kür zum B. B. King Nie war mir ganz klar (Selten war mir klar), warum soviel daran hing Und es nach einer langen Weile immer wieder darum ging Bei uns im Blaulichtviertel lieber einen nehmen als zu geben Und die Jungs vom Tiergeschäft wissen immer alles vorher glauben sie (Rock) Doch die Frage bleibt und ist ob Du selbst zufrieden bist in Deinem Leben Die Frage bleibt und ist ob Du irgendwas vermisst in Deinem Leben in Deinem Leben in Deinem Leben ob Du selbst zufrieden bist (in Deinem Leben) in Deinem Leben in Deinem Leben mit Deinem Leben
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Unentschieden
Vor 10 Jahren erschien die St. Emmi Platte „Weiß: Der Himmel“. Zum Jubiläum gibt es hier nach und nach alle Lieder des Albums! 5. Unentschieden Es zieht sich durch mein Leben, dass sich Menschen in meinem Umfeld (Freunde, Geschwister, Schulkameraden, Mitmusiker, Arbeitskollegen,...) mehr für Fußball interessieren als ich. Und so fand ich es eine lustige Idee, wenn gerade ich einen Liedtext um eine Fußballmetapher herum aufbaue und das Lied dann so gar nicht nach Fußball klingt. Am Ende waren mir die Fußballmetaphern dann irgendwie doch ein wenig egal, aber ein paar sind noch geblieben. Eine Ballade darüber, dass man sich nicht immer von den Pflichten antreiben lassen muss, sondern lieber das Leben genießen; über Träume, die man Träumen und leben sollte, und, um den Kitsch perfekt zu machen, natürlich über die Liebe. Am Schlagzeug wieder Matthias Kreit, am Cello Jakob Stäblein, das Klavier durfte ich dank Jan Röschmann im Theater in Neumünster aufnehmen, und das Gitarrensolo im letzten Refrain klingt nur so geil dank des alten schwarz-orangen Roland-Verstärkers von Thees Uhlmann. Danke alle! "Ich bin groß, ich bin klein Luft ist still, Herz ist rein Nur ein Traum Querfeldein Ich kann atmen Alles laut, Traum geklaut Luft ist weg, Herz ist raus Geradeaus Quer fällt aus Ich muss laufen Denn bald ist es drei zu null Es wird Zeit, die Zeit zu teilen - Uuuhuhuuuhuhuuu Das große Ziel nur verschwommen Hinterm Licht will es verweilen - Uuuhuhuuuuuuuu Uuuuhuuuuuuuuhuuuuuuhuhuuuuuuuhuhu Der frühe Vogel, der mich wurmt Es wird spät in diesen Zeiten - Uuuhuhuuuhuhuuu Doch in dem Fenster, das uns bleibt Soll die Sonne uns begleiten - Uuuhuhuuuuuuuuu Der Morgen graut, blau die Wolken Weiß der Himmel, sie wird strahlen - Uhuhuhuhu.... Denn längst ist es zwei zu null Du bist hier und ich kann atmen - uuuhuhuuuu"
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Von Dingen und Menschen
Vor 10 Jahren erschien die St. Emmi Platte „Weiß: Der Himmel“. Zum Jubiläum gibt es hier nach und nach alle Lieder des Albums! 2. Von Dingen und Menschen "Elektrisches Klavier" 🎹 kann Verschiedenes heißen. Zum Beispiel ein Musikinstrument, dass mit 88 Tasten und Hammermechanik, aber elektronischer Klangerzeugung ein echtes Klavier zu simulieren versucht, um Platz zu sparen, es nicht stimmen zu müssen und mit Kopfhörern spielen zu können, um die Nerven der Nachbarn oder Mitbewohner zu schonen. Nicht zu verwechseln mit dem so genannten E-Piano wie z. B. einem Fender Rhodes oder Wurlitzer, bei denen der Ton zwar ursächlich mechanisch erzeugt wird, aber ähnlich wie bei einer E-Gitarre elektrisch verstärkt werden muss und dann erst richtig geil klingt. In genau diesen Klang hatte ich mich zu der Zeit verliebt, als ich gerade dieses Lied schrieb, und daher ist er hier zu hören. Das andere, ein akustisches simulierendes elektrisches Klavier, hatte ich mir ein paar Jahre zuvor gekauft, weil ich mir vorgenommen hatte, wieder mehr Klavier zu spielen, um später festzustellen, dass so ein Ding ein ganz schöner Staubfänger ist, wenn man sich das Spielen nur vornimmt. Das führte mich zu der Textzeile "Kennst Du die Dinge, die man öfter putzt als benutzt", die wohl Ursprung des Liedtextes war. Ein Zitat gibt es auch im Lied, allerdings musste ich feststellen, dass sich niemand an das Original erinnert, so dass es ein ziemlich sinnloses Zitat ist! Naja. Am Schlagzeug sitzt lässig Matthias Kreit, derzeit u. a. Schlagzeuger bei Friedberg. Im Chor zu hören ist die wunderbare Gitta. „Jeden Tag ein bisschen fluchen, jeden Tag zu viel Jeden Tag ein bisschen suchen, jeden Tag zu spät Du denkst, Du kannst es gar nicht anders machen Du kannst gar nicht anders sein Kennst Du die Dinge, die man öfter putzt als benutzt Ich glaub, Du kannst es gar nicht anders machen Du willst gar nicht anders sein Kennst du die Dinge, die man öfter pflegt als bewegt Jeden Tag ein bisschen sterben, jeden Tag zu viel Jeden Tag feg ich die Scherben, jeden Tag zu spät Ich glaub, ich muss es irgendwie anders machen Nein, nein, nein! So will ich nicht mehr sein Kennst du die Menschen, die man öfter kränkt als beschenkt All das passiert vermutlich öfter als man denkt“
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Mollakkorde
Vor 10 Jahren erschien die St. Emmi Platte „Weiß: Der Himmel“. Zum Jubiläum gibt es hier nach und nach alle Lieder des Albums! 1. Mollakkorde Musikalisch und textlich betont rückwärtsgewandt und simpel knüpft es an die alten Tomte-Zeiten an, die ja auch im Text zitiert werden. Dazu passt gut, dass Martin hier Schlagzeug spielt, Schlagzeuger der legendären Gruppe Sport, mit denen wir uns bei meinem letzten Tomte-Auftritt in der Roten Flora 2001 die Bühnenbretter geteilt haben. Sein Schlagzeugbreak am Anfang des Liedes fällt mit der Tür ins Haus und qualifizierte das Lied damit endgültig dazu, die Platte zu eröffnen! Mollakkorde ist eigentlich ein Lied über Durakkorde bzw. das Fehlen von Moll; es handelt vom Fehlen von Traurigkeit als Motor zum Liederschreiben, obwohl man genau darüber doch eigentlich froh sein sollte, oder? Es ist wieder mal soweit dass es regnet oder schneit dann wird es wohl wieder Zeit, ein Lied zu schreiben Mollakkorde sollen bleiben. Du fragst mich, wie es mir geht ich sag: Danke, ganz okee und ich denk: Man muss ja nicht gleich übertreiben Mollakkorde sollen bleiben Frag mich nicht nach Sonnenschein Tränen müssen sein Du fragst mich, wie es mir geht… Mollakkorde sollen bleiben Mollakkorde sollen bleiben Mollakkorde sollen bleiben.
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Krieg der Welten
Vor 10 Jahren erschien die St. Emmi Platte „Weiß: Der Himmel“. Zum Jubiläum gibt es hier nach und nach alle Lieder des Albums! 4. Krieg der Welten (KdW) Das Lied sammelt etwas unsortiert Gedanken dazu, wie man in einer immer kälter, egoistischer, digitaler, optimierter, mehr-Schein-als-sein werdenden Welt zurecht kommen soll. Hätte ich damals gewusst, dass das Thema heute noch viel aktueller ist… Und davon, dass „Unglück mehr berührt als Glück“. Natürlich sollten wir uns weder von dem einen noch von dem anderen unterkriegen lassen! Der Rhythmus am Anfang und die Synthesizer-Melodie kommen aus der wundervollen Yamaha PSS-6 Soundmachine. Hörbare Inspiration von den großen Grandaddy, deren Thema ja auch oft Mensch vs. Technik ist. Das gute Schlagzeugspiel kommt vom werten Herrn Schneider, der auch bei grafzahl trommelt - von denen ich wiederum zwei Textstellen zitiert habe. „Warum aufstehen, wenn man genausogut auch sitzenbleiben kann Vom Glauben längst versetzt Dreiunddreißig, Fünfundvierzig ist noch lange hin Die Plattenspieler drehn und drehn und drehn Alles Plastik, alles ist gewichts- und datenreduziert kein Wunder, dass man friert Ein Stern dort oben - spendet süßes Licht die Nacht verschoben - doch manchmal frag ich mich ob Unglück mehr berührt als Glück Viel zu lernen, niemand sagt, es wäre immer leicht in der Demokratie zu zweit Ganz Besonders bei Problemen mit der eigenen inneren Sicherheit Alles peinlich, alles qualitäts- und inhaltsreduziert kein Wunder, dass man schnell den Kopf verliert Ein Stern dort oben - leuchtet nur für Dich die Angst verschoben - doch manchmal glaube ich dass Unglück mehr berührt als Glück Warum immer nur die Wirkung optimieren Du kannst keine Einzigartigkeit kopieren Warum sind die Dinge immer anders als man denkt? Ein Stern dort oben... - Nein, ich seh ihn nicht. Zu Staub zerstoben... - Schade eigentlich dass Unglück mehr berührt als Glück“
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