PODCAST · religion

Predigten aus der Emmaus-Kirchengemeinde

Gelegentlich veröffentlichen wir eine Predigt zum (Nach-)Hören.

  1. 8

    Predigt über Apostelgeschichte 16,23–34: Taufe als »geistlicher Türöffner«

    03.05.2026 Nachdem man ihnen viele Schläge verabreicht hatte, brachte man sie ins Gefängnis. Dem Gefängniswärter wurde eingeschärft, sie sicher zu verwahren. Er sperrte sie darauf in die hinterste Zelle und schloss ihre Füße in den Block. Um Mitternacht beteten Paulus und Silas und priesen Gott in Lobgesängen. Die anderen Gefangenen hörten zu. Da gab es plötzlich ein gewaltiges Erdbeben. Die Mauern des Gefängnisses schwankten, alle Türen sprangen auf und die Ketten fielen von den Gefangenen ab. Der Gefängniswärter fuhr aus dem Schlaf. Als er die Türen offen stehen sah, zog er sein Schwert und wollte sich töten; denn er dachte, die Gefangenen seien geflohen. Aber Paulus rief, so laut er konnte: »Tu dir nichts an! Wir sind alle noch hier.« Der Wärter rief nach Licht, stürzte in die Zelle und warf sich zitternd vor Paulus und Silas nieder. Dann führte er sie hinaus und fragte: »Ihr Herren, Götter oder Boten der Götter! Was muss ich tun, um gerettet zu werden?« Sie antworteten: »Glaube an den Herrn Jesus und du sollst gerettet werden – Du und die Deinen.«[^konjektur] Und sie verkündeten ihm und allen in seinem Haus die Botschaft Gottes. Der Gefängniswärter nahm Paulus und Silas noch in derselben Nachtstunde mit sich und wusch ihre Wunden. Dann ließ er sich mit seiner ganzen Hausgemeinschaft, seiner Familie und seinen Dienstleuten, taufen. Anschließend führte er die beiden hinauf ins Haus und lud sie zu Tisch. Er und alle die Seinen waren überglücklich, dass sie zum Glauben an Gott gefunden hatten. —Apostelgeschichte 16,23–34 (Gute Nachricht Bibel, 1997, mit Konjektur) Eckart von Hirschausen: Der Pinguin, der fliegen lernte. Eine Geschichte über das Leben, die Liebe und das Glück, München: dtv, 6. Auflage 2025, vgl. 22–29.

  2. 7

    Predigt über Johannes 15,1–8: Halt im Glauben – Halt im Leben

    An Jubilate, 26.04.2026 Jesus Christus spricht: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. —Johannes 15,1–8 (Lutherbibel 1984)

  3. 6

    Vor, neben und hinter dir – Predigt über 1. Petr 2,21–25 bei der Jubelkonfirmation 2026

    Am 19. April 2026 Auch Christus hat ja für euch gelitten und hat euch damit ein Beispiel hinterlassen. Tretet in seine Fußstapfen und folgt ihm auf dem Weg, den er euch vorangegangen ist – er, der keine Sünde beging und über dessen Lippen nie ein unwahres Wort kam; er, der nicht mit Beschimpfungen reagierte, als er beschimpft wurde, und nicht mit Vergeltung drohte, als er leiden musste, sondern seine Sache dem übergab, der ein gerechter Richter ist; er, der unsere Sünden an seinem eigenen Leib ans Kreuz hinaufgetragen hat, sodass wir jetzt den Sünden gegenüber gestorben sind und für das leben können, was vor Gott richtig ist. Ja, durch seine Wunden seid ihr geheilt. Ihr wart umhergeirrt wie Schafe, die sich verlaufen haben; doch jetzt seid ihr zu dem zurückgekehrt, der als euer Hirte und Beschützer über euch wacht. —1. Petrus 2,21–25 (Neue Genfer Übersetzung NGÜ, 2011) Das Bild der Schneefräse zwischen hohen Schneemauern finden Sie etwas weiter unten auf der Seite im Blog der Gemeinde Zermatt, https://blog.zermatt.ch/schneeraeumung-in-zermatt.

  4. 5
  5. 4

    Osternacht 2026

    Gottesdienst und Predigt über Kolosser 3,1–4. Frohe & gesegnete Ostern!

  6. 3

    Predigt über Johannes 19,16–30: Schweigen

    An Karfreitag, 03.04.2026 Jesus wurde abgeführt. Er trug sein Kreuz selbst aus der Stadt hinaus zu der so genannten Schädelstätte; auf hebräisch heißt sie Golgata. Dort kreuzigte man ihn und mit ihm zwei andere, einen auf jeder Seite; Jesus hing in der Mitte. Pilatus ließ ein Schild am Kreuz anbringen, das die Aufschrift trug: »Jesus von Nazaret, König der Juden.« Dieses Schild wurde von vielen Juden gelesen; denn der Ort, an dem Jesus gekreuzigt wurde, war ganz in der Nähe der Stadt, und die Aufschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst. Die führenden Priester des jüdischen Volkes erhoben Einspruch. »Es darf nicht heißen: ›König der Juden‹«, sagten sie zu Pilatus. »Schreibe: ›Dieser Mann hat behauptet: Ich bin der König der Juden.‹« Pilatus erwiderte: »Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.« Die Soldaten, die Jesus gekreuzigt hatten, nahmen seine Kleider und teilten sie unter sich auf; sie waren zu viert. Beim Untergewand stellten sie fest, dass es von oben bis unten durchgehend gewebt war, ohne jede Naht. »Das zerschneiden wir nicht«, sagten sie zueinander. »Wir lassen das Los entscheiden, wer es bekommt.« So sollte sich erfüllen, was in der Schrift vorausgesagt war: »Sie haben meine Kleider unter sich verteilt; um mein Gewand haben sie das Los geworfen.« (Ps 22,19) Genau das taten die Soldaten. Bei dem Kreuz, an dem Jesus hing, standen seine Mutter und ihre Schwester sowie Maria, die Frau von Klopas, und Maria aus Magdala. Als Jesus seine Mutter sah und neben ihr den Jünger, den er besonders geliebt hatte, sagte er zu seiner Mutter: »Liebe Frau, das ist jetzt dein Sohn!« Dann wandte er sich zu dem Jünger und sagte: »Sieh, das ist jetzt deine Mutter!« Da nahm der Jünger die Mutter Jesu zu sich und sorgte von da an für sie. —Johannes 19,16–30 (Neue Genfer Übersetzung)

  7. 2

    Passionsandacht Verraten & verkauft an Gründonnerstag 2026 mit TonArtC

    In der Emmauskirche Derschlag. Text aus Kapitel 14 des Markus-Evangeliums.

  8. 1

    Predigt über Markus 14,3–9: Weichenstellung

    An Palmsonntag, 29.03.2026 Mk 14,3–9 (Basisbibel) Jesus war in Bethanien. Er war zu Gast bei Simon, dem Aussätzigen. Als er sich zum Essen niedergelassen hatte, kam eine Frau herein. Sie hatte ein Fläschchen mit Salböl dabei. Es war reines kostbares Nardenöl.Sie brach das Fläschchen auf und träufelte Jesus das Salböl auf den Kopf. Einige ärgerten sich darüber und sagten zueinander: »Wozu verschwendet sie das Salböl? Das Salböl war mehr als dreihundert Silberstücke wert. Man hätte es verkaufen können und das Geld den Armen geben.« Sie überschütteten die Frau mit Vorwürfen. Aber Jesus sagte: »Lasst sie doch! Warum macht ihr der Frau das Leben schwer? Sie hat etwas Gutes an mir getan. Es wird immer Arme bei euch geben, und ihr könnt ihnen helfen, sooft ihr wollt. Aber mich habt ihr nicht für immer bei euch. Die Frau hat getan, was sie konnte: Sie hat meinen Körper im Voraus für mein Begräbnis gesalbt. Amen, das sage ich euch: Überall in der Welt, wo die Gute Nachricht weitergesagt wird, wird auch erzählt werden, was sie getan hat. So wird man sich immer an sie erinnern.«

  9. 0

    Auszug aus dem Schneckenhaus – Predigt über Hebräer 13,12–24 an Judica, 22.03.2026

    Was bindet mich, macht mir das Leben schwer? Die Passionszeit lädt zum Hinterfragen der eigenen Heimat und der Suche nach dem, was im Leben trägt und Halt gibt, ein. »Raus aus dem Schneckenhaus« ist der Aufbruch zu Christus, mit dem Leben gelingen kann.

  10. -1

    Predigt zu Jesaja 66, 10–13 an Laetare, 15.03.2025

    Von Amelie Ortmann, Jugendreferentin

  11. -2

    Predigt über Römer 5,1–5: Friede mit Gott und Kraft in schweren Zeiten

    An Reminiscere, 1. März 2026 Sich nicht entmutigen lassen, Krisen zu trotzen, festen Halt zu finden – Paulus beschreibt, was es heißt, »Frieden mit Gott« zu haben und was dies ermöglicht. (1) Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. (2) Durch ihn haben wir freien Zugang zu der Gnade bekommen, die jetzt die Grundlage unseres Lebens ist, und im Glauben nehmen wir das auch in Anspruch. Darüber hinaus haben wir eine Hoffnung, die uns mit Freude und Stolz erfüllt: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben. (3) Doch nicht nur darüber freuen wir uns; wir freuen uns auch über die Nöte, die wir jetzt durchmachen. Denn wir wissen, dass Not uns lehrt durchzuhalten, (4) und wer gelernt hat durchzuhalten, ist bewährt, und bewährt zu sein festigt die Hoffnung. (5) Und in unserer Hoffnung werden wir nicht enttäuscht. Denn Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben und hat unser Herz durch ihn mit der Gewissheit erfüllt, dass er uns liebt. —Römer 5,1–5 (Neue Genfer Übersetzung, 2000)

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Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde Wiedenest-Derschlag

Produced by Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Wiedenest-Derschlag

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