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PODCAST

Radio FRO 105,0

Freier Rundfunk Oberösterreich GmbHKirchengasse 4A-4040 LinzRadio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken.Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestreamRadio FRO folgen auf...‣ www.facebook.com/RadioFRO‣ www.instagram.com/radiofro‣ www.twitter.com/RadioFRO‣ www.youtube.com/RadioFROLinz<a href="https://www.fro.at/mitmachen" ta

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  1. 100

    Mühlviertel 110kV und 5 Jahre Taliban-Herrschaft

    Mühlviertel 110kV In dieser Ausgabe vom FROzine hören Sie einen Beitrag zur und mit der Bürger_innen-Initiative Mühlviertel 110kV. Rudolf Niederwimmer war bei Melanie Schiller im Studio zu Gast und hat uns Rede und Antwort gestanden. Die Initiative beschäftigt sich schon seit 2018 mit der Möglichkeit eines Erdkabel-Baus im Mühlviertel, welche aber bis dato keine Realisierung erfahren hat. Fragen wie „Warum hat sich das Mühlviertel ein Erdkabel verdient?“ oder „Welche Auswirkungen hätte eine Freiluftleitung auf die Natur / Landschaft / die Anwohner_innen?“ wurden erläutert. Warum auch der Stromverbrauch aus dem Netz zurückgeht und was das mit erneuerbaren Energien auf sich hat, erfahren Sie in dieser Folge vom FROzine. Im Anschluss hören Sie einen Beitrag zu: Fünf Jahre Taliban-Herrschaft: Wie leben Frauen und Mädchen heute in Afghanistan? Am 15. August 2026 jährt sich die erneute Machtübernahme der Taliban in Afghanistan zum fünften Mal. Seitdem wurden die Rechte und Freiheiten von Mädchen und Frauen systematisch eingeschränkt – von der Bildung bis hin zur Teilhabe am öffentlichen Leben. Doch wie sieht diese Realität für Frauen aus, die heute noch in Afghanistan leben? Anlässlich des Jahrestages hat Silvia Schwarz von der Münchner Gruppe der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF) mit einer Frau aus Afghanistan gesprochen. Sie berichtet im Interview persönlich über ihren Alltag, die Einschränkungen und darüber, was es bedeutet, als Frau unter der Herrschaft der Taliban zu leben. Aus Sicherheitsgründen verwendet sie dabei ein Pseudonym. Sie lebt weiterhin in Afghanistan. Das Interview wurde auf Englisch geführt und wird im Original wiedergegeben. Ein Gespräch, das eine Perspektive hörbar macht, die viel zu selten zu uns durchdringt: die Stimme einer Frau, die selbst von den Entwicklungen betroffen ist. Das Interview wurde zum 15. August 2026 – fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban – von der IFFF &#8211; Internationale Frauenliga auf LoraMuc veröffentlicht.

  2. 99

    Unversorgt seit 1969

    Bei der Aktion zum ME/CFS Awareness Tag 2026 berichten Menschen über immer noch fehlende medizinische Versorgung und soziale Absicherung. ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome. Das ist eine schwere Multisystemerkrankung, die oft nach einer Virusinfektion auftritt. Symptome sind unter anderem Gelenksschmerzen, Schwindel, Magen-Darm Beschwerden, Schlafstörungen, POTS (Posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom). Eines der Hauptmerkmale ist die sogenannte Post-Exertional Malaise (PEM), eine Verschlechterung des körperlichen Zustandes nach körperlicher oder geistiger Anstrengung. PEM tritt zeitverzögert auf und kann sogar zu einer dauerhaften Zustandsverschlechterung führen. ME/CFS ist seit 1969 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt, bis heute gibt es aber keine Heilung, oder Behandlung. In Österreich schätzt man die Zahl der Erkrankten auf ca. 80.000 Personen. Jedes Jahr wird am 12. Mai am ME/CFS Awareness Tag darauf aufmerksam gemacht, dass diese Personen großteils medizinisch unversorgt sind und auch keine soziale Absicherung erfahren. Viele Mediziner*innen kennen die Krankheit nicht, oder sie wird als psychosomatisch diagnostiziert. Dabei ist ME eine neurologische Erkrankung mit körperlichen Symptomen. Manche Personen sind großteils bettlägrig, halten keine Reize aus und müssen in dunklen Zimmern mit so wenig Geräuschen wie möglich liegen. Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) stuft diese Personen teilweise als arbeitsfähig ein, wie man auf der Kundgebung am 9. Mai am Platz der Menschenrechte in Wien von einigen Angehörigen erfährt. Eine Recherche von Dossier, APA und ORF hat gezeigt, dass Gutachter*innen der PVA mit teils veralteten Unterlagen geschult werden, wo ME als psychische Krankheit dargestellt wrd. In Gesprächen hört man die Verzweiflung der Menschen, Expert*innen seien eigentlich immer privat zu zahlen, auch sonstige Kosten für Medikamente und Behandlungen müssen selbst gestemmt werden. Dass Pflegegrade und Berufsunfähigkeit meistens abgelehnt werden und Betroffene dann dagegen klagen hört man auch immer wieder. Die We&amp;Me Foundation der Bäckereifamilie Ströck sammelt Geld für die Forschung, damit in Zukunft schnellere Diagnosen gestellt werden können und auch die Versorgung besser funktionieren soll. Die Österreichische Gesellschaft für ME/CFS betreibt Aufklärungsarbeit und hilft bei der Umsetzung von Forschungsprojekten mit.

  3. 98

    30.08.2026-Radio Polonia

    Ostatnia niedziela wakacji-audycja Janusza Usewicz

  4. 97

    solidarisch lernen &#038; nachhaltig wirken &#8211; Podcasts

    Von März bis Juni 2026 haben wir uns intensiv mit den Möglichkeiten für solidarische Landwirtschaft und nachhaltige Ernährung beschäftigt. Wie werden unsere Lebensmittel produziert und welche Lebensmittel wollen wir konsumieren? Es gab in dem von solidar austria organisierten Projekt Exkursionen nach Leonding zum 3er-Hof zu einer alternativen Produktionsgemeinschaft. Dort werden Gemüse angebaut und Schafe, Schweine und Hasen gezüchtet. Außerdem gibt es ein solidarisches Vermarktungskonzept für die landwirtschaftlichen Produkte namens Gmias. Bei den Workshops in Leonding ging es um solidarische, ökologische Landwirtschaft und lokale, regionale und globale Zusammenhänge in der Lebensmittelproduktion. Bei den Podcast-Workshops bei Radio FRO entstanden mehrere Audio-Produktion der Exkursionsteilnehmer*innen. Mitgemacht haben u.a. Schüler*innen der HAK Perg, sowie Studierende der Kunstuniversität Linz (Mediengestaltung Lehramt).

  5. 96

    HörBar Kommunikation@WIRtschaft mit Bernadette Bruckner

    In dieser Hörbar Sendung spricht Aylin Yilmas mit Bernadette Bruckner von Kommunikation@WIRtschaft über die Bedeutung guter Kommunikation. Bernadette Bruckner ist nicht nur Radiomacherin sondern auch Unternehmens- und psychosoziale Beraterin sowie Gesundheitstrainerin und Buchautorin. Im Zentrum steht für sie jedoch immer die Kommunikation – denn wie schon der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick feststellte – man kann nicht nicht kommunizieren. Kommunikation ist damit nicht nur fester Bestandteil unseres Zusammenlebens sondern auch unseres Wirtschaftens und unserer Gesundheit. Aus diesem Grund begann sie vor anderthalb Jahren die Sendung Kommunikation@WIRtschaft zu moderieren und ihre drei großen Interessen miteinander zu verbinden. In ihre Sendung lädt sie verschiedene Expert:innen ein, von Universitätsprofessor:innen bis hin zu Unternehmensgründer:innen und spricht mit ihnen über die theoretische Basis sowie die praktische Umsetzung guter und gesunder Unternehmensführung und Kommunikation. In dieser HörBar Sendung gibt sie Einblicke wie gute Kommunikation funktionieren kann und woran sie dann doch wieder häufig scheitert. Kommunikation@WIRtschaft mit Bernadette und Gästen ist jeden 2. Mittwoch im Monat von 11 &#8211; 12 Uhr bei Radio FRO zu hören. &nbsp; &nbsp; https://www.dorftv.at/video/48828

  6. 95

    Wer kontrolliert wen? Digitale Sucht und Prävention

    Ein Gespräch mit den Lehrer*innen Ines Brunhuber und Johannes Knierzinger über Social Media, Aufmerksamkeitsökonomie und den selbstbestimmten Umgang mit Smartphone und sozialen Netzwerken. Scrollen, Snappen, Reels schauen: Soziale Medien gehören für viele Kinder und Jugendliche selbstverständlich zum Alltag. Gemeinsam mit Ines Brunhuber, Lehrerin an der MS1 Marchtrenk und Pädagogin beim Institut Suchtprävention pro mente OÖ, und Johannes Knierzinger vom Forum Medienbildung sprechen wir darüber, wie Plattformen um Aufmerksamkeit konkurrieren und wann intensive Nutzung problematisch werden kann. Im Mittelpunkt stehen Funktionen wie endloses Scrollen, Benachrichtigungen oder die Flammen bei Snapchat. Wir sprechen darüber, warum solche Mechanismen zum Weiterklicken und Dranbleiben anregen und wie junge Menschen lernen können, die eigene Nutzung bewusster zu steuern. Verbieten vs. Medienkompetenz vermitteln Auch die Forderung nach einem Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche ist Thema. Was sollte dabei überhaupt eingeschränkt werden: einzelne Plattformen, bestimmte Funktionen oder problematische Geschäftsmodelle? Und wie kann der Umgang mit sozialen Netzwerken in der Schule vermittelt und reflektiert werden, wenn ihre Nutzung gleichzeitig stärker begrenzt werden soll? Zwischen Risiken und Möglichkeiten Neben problematischer Nutzung geht es auch um die Selbstbestimmung der Jugendlichen, um Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern und um den Workshop „Scroll &amp; Control: Behalte die Kontrolle über dein Smartphone!“, an dessen Konzeption Ines Brunhuber beteiligt ist. Die Folge fragt, wie Kinder und Jugendliche digitale Angebote nutzen können, ohne dass Smartphone und Social Media den Alltag bestimmen. Weiterführende Links Scroll &amp; Control: Behalte die Kontrolle über dein Smartphone! Institut Suchtprävention Forum Medienbildung Der Podcast „Kompetent &amp; Kritisch“ von Radio FRO und dem Forum Medienbildung beleuchtet zentrale Fragen der Medienkompetenz in Österreich: Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, um sich im digitalen Informationsraum sicher, selbstbestimmt und kritisch zu bewegen – und wie können diese Kompetenzen wirksam vermittelt werden? Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT

  7. 94

    Polskie Radio w Gornej Austrii &#8211; 30.08.2026

    Dzisiaj w audycji zapraszamy do przewodnika po urodzinach wrześniowych pisarzy. Przedstawimy państwu między innymi takich autorów jak:                                              Ewa Kołaczkowska, Kornelia Dobkiewiczowa, Czesław Janczarski, Juliusz Słowacki, Maria Krüger, Jan Rostworowski, Jacek Sawaszkiewicz, Adam Asnyk,Maria Kownacka, Stanisław Lem polski, Michael Ondaatje, Julian Tuwim, James Fenimore Cooper, Agatha Christie, Ken Kesey, Andrzej Frycz Modrzewski, Francis Scott Fitzgerald, Janina Porazińska, Miguel de Cervantes, Stanisław Konarski, Józef Wybicki. Jakie książki czytaj Polacy Serwis informacyjny

  8. 93

    23.08.2026-ZPwGA

    Letnia niedziela z porywem wspomnien-audycja Jacka Portala,Linus Kimaro, Janusz Usewicz

  9. 92

    Fesztivál

    Fesztivál-kalandoztunk a HungaroStudioban. Apropój a rádiónk előtti városi ingyenes fesztivál. De elmentünk térben és időben vagány helyekre. Jártunk a még 300 forintos belépős Sziget fesztiválon, voltunk gondolatban egy elmúlt Ozorán, egy idei NFGreen-en és NFGreen KIDS-en, voltunk a felvidéki Gombaszögön és a linzi Crossing Europe-on, a tavalyi és jövő évi SCHÄXPIR fesztiválon és sok más helyen és időben. Hoztunk hozzá zenéket is, természetesen. Nektek milyen fesztivál élmény volt különleges? Mi nektek a fesztivál? Osszátok meg velünk a gondolataitokat Ti is. Tracklist: Vágtázó Halottkémek: Ősvilág Óperentzia: 60 Pengő Lenkke_: Szélnek eresztett Tankcsapda: Fiúk ölébe a lányok Felvidék Allstars, Gombaszög: Otthonos Intim Torna Illegál: Vágjál lyukat a kádba Ricsardgír: Minden nyár

  10. 91

    stimmgewaltig

    coole Arrangements, tolle Chormusik, interpretiert von stimmgewaltigen Ensembles.  (Mit stimmgewaltig ist natürlich nicht die Lautstärke gemeint!)

  11. 90

    Polskie Radio w Gornej Austrii &#8211; 23.08.2026

    W dzisiejszej audycji pt. &#8222;Kongres Polskich Kobiet w Austrii&#8220; mamy zaszczyt przedstawić prezes Kongresu &#8211; Iwonę Czekañską. Iwona Czekańska &#8211; dwa światy, które łączy działanie Iwona Czekańska &#8211; przedsiębiorczyni, trycholożka, działaczka społeczna i polonijna, ambasadorka projektów charytatywnych, a od 2026 roku prezeska Kongresu Polskich Kobiet w Austrii. Z Wiedniem związana jest od 2008 roku. Na co dzień porusza się pomiędzy dwoma pozornie odległymi światami. Prowadzi firmę działającą w branży technicznej i infrastrukturalnej, związanej m.in. z budową i modernizacją sieci gazowych i wodociągowych. Z drugiej strony &#8211; od 2019 roku rozwija swoją pasję związaną z pielęgnacją włosów, która doprowadziła ją do trychologii. Znalazła się w pierwszej grupie w Polsce przystępującej do egzaminu na trychologa licencjonowanego w strukturach Polskiego Stowarzyszenia Trychologicznego. W 2023 roku związała się z Kongresem Polskich Kobiet w Austrii, którego misja &#8211; integracja, rozwój, wzajemne wsparcie i aktywizacja Polek &#8211; szybko stała się jej bliska. W kadencji 2024-2026 była członkinią Zarządu, a wiosną 2026 roku objęła funkcję prezeski Kongresu. Widzi go jako otwartą przestrzeń, która łączy kobiety, środowiska i wartościowe inicjatywy. Jedną z nich jest współpraca przy austriackiej odsłonie projektu „Koronacja” Beaty Bojdy, poświęconego kobiecości i sile kobiet, ze szczególnym miejscem dla kobiet z doświadczeniem choroby onkologicznej. W 2024 roku została laureatką Specjalnej Nagrody Kapituły „Polak Roku we Włoszech i na Świecie” za działalność gospodarczą, charytatywną oraz budowanie pozytywnego wizerunku Polski za granicą. Ważnym obszarem jej aktywności jest działalność społeczna. Jako Ambasadorka MONAT Gratitude inicjuje projekty pomocowe skierowane przede wszystkim do dzieci. Jej akcja „Pomaluj Dziecku Świat” zdobyła pierwsze miejsce w globalnych strukturach MONAT Gratitude, konkurując z inicjatywami z kilku kontynentów. Obecnie realizuje akcję „300 piórników pełnych dobra”, wspierającą dzieci z domów dziecka i innych placówek w Polsce. Jej historia znalazła się również w książce „She Can Do It. Kobiety Przyszłości &#8211; Historia 100 Kobiet”. I być może właśnie jej tytuł najlepiej współgra z tym, co od lat powtarza Iwona Czekańska: „Zawsze można zacząć.” Bo niezależnie od wieku, miejsca, dotychczasowego zawodu czy życiowych zakrętów &#8211; She Can Do It. Tekst, foto &#8211; Sylwia Szpak https://www.facebook.com/share/182mPeVKop/ https://www.facebook.com/share/1Ep3UEHfGg/ https://www.instagram.com/kongres_polskich_kobiet_w_at?igsi=MTE4Nmd3eThndTVq

  12. 89

    Michael Köllner: Konstante in LigaZwa

    Auch nach dem Abstieg des FC Blau-Weiß Linz in die zweite österreichische Bundesliga als Cheftrainer im Amt geblieben: Michael Köllner. Der Saisonstart in die neue Saison ist jedenfalls mal geglückt. In der neuesten Ausgabe unseres Sport-Podcasts &#8222;Das magische Dreieck&#8220; sprechen wir mit dem Mann mit dem Kommando an der Seitenlinie des Linzer Zweitligisten. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass ein Trainer nach einem Abstieg am Ruder an der Seitenlinie eines ambitionierten Fußballklubs bleibt. Michael Köllner, nach dem Abgang von Mitja Mörec der Winterpause 2024/25 Cheftrainer des FC Blau-Weiß Linz, ist aber geblieben. Als &#8222;Stockletzter&#8220; hat er den Club übernommen und fast noch zum Klassenerhalt in der Bundesliga geführt. Eine 0:3-Niederlage am letzten Spieltag im Heimspiel gegen den Grazer AK besiegelte aber den Abstieg des FC Blau-Weiß Linz am Ende der letzten Bundesliga-Saison. Nach einer Bedenkzeit entschieden sich Michael Köllner und der Club aber gemeinsam das Projekt &#8222;LigaZwa&#8220;, wie die zweithöchste Spielklasse im inoffiziellen Jargon heißt, anzugehen. Geänderte Rahmenbedingungen &#8211; sportlich, aber natürlich auch wirtschaftlich &#8211; inklusive. Kaderzusammenstellung, Zielsetzung Wiederaufstieg, das Formen einer neuen Mannschaft und eines zumindest zum Teil neuen Staffs &#8211; nur einige der Herausforderungen, denen der FC Blau-Weiß Linz in der Sommerpause gegenüberstand. In der neuesten Ausgabe unseres Sport-Podcasts &#8222;Das magische Dreieck&#8220; ist Michael Köllner zu Gast. Neben seinem Selbstverständnis als Coach haben wir natürlich über die vergangene Saison gesprochen, die bereits angesprochenen Umbrüche thematisiert und die Kaderplanung für die neueste Saison näher beleuchtet. Ob schon alles &#8222;Gold&#8220; ist, was nach drei Spieltagen glänzt? Vielleicht nicht &#8211; aber bis dahin viel Spaß beim Reinhören in die aktuelle Ausgabe!

  13. 88

    Herberts Lieder und Geschichten Folge 25

    Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir Ich mag Oldies, guten Rhythmus, jede gute Musik, auch Evergreen, und spiele heute folgende Lieder: AlBano Carrisi e Montserrat Caballe CANTICO canta Adriano Celentano – Azzurro Adriano Celentano &#8211; Il ragazzo della Via Gluck Adriano Celentano &#8211; Crazy Movie Adriano Celentano &amp; Claudia Mori Chi non lavora non fa l&#8217;amore Betty Sloane &#8211; SOLO POR VERTE SONREIR Nina Simone &#8211; my baby just cares for me Viviana Garcia &#8211; Brindo por mí Viviana Garcia &#8211; La mujer en el espejo Bolero en español Buena Vista Social Club &#8211; Veinte años Viviana Garcia &#8211; La conspiración Viviana Garcia &#8211; Lo que en verdad soy

  14. 87

    Christine Felkel &#8211; die Vielfalt des Seins &#8211; Portoroz

    Mit dieser Sendung möchte ich wieder Lust auf Freude an Bewegung machen. Es ist eine ganz besondere Reise nach Portoroz mit zwei professionellen Tanztrainern. Carolina Rochas und Erick-Alexis Agire. Vier Tage Tanz, Spaß, Sonne, Meer, Unternehmungen und Freude. Horcht hinein und lasst euch inspirieren.

  15. 86

    Polskie Radio w Gornej Austrii &#8211; 16.08.2026

    Polskie Radio w Górnej Austrii miało zaszczyt gościć wyjątkowe osobistości – legendarnego Krzysztofa Dzikowskiego, autora tekstów piosenek, które zna i śpiewa dosłownie każdy Polak, oraz Renatę Kluzik – reżyserkę i współautorkę piosenek, musicali, scenariuszy oraz form teatralnych. Opowiedzą nam o swojej współpracy, przedsięwzięciach oraz aktualnych projektach. Renata Kluzik i Krzysztof Dzikowski tworzą autorski duet, który łączy doświadczenie, wrażliwość i przekonanie, że sztuka ma moc zmieniania świata. Ich współpraca opiera się nie tylko na wspólnym pisaniu piosenek, ale również na przyjaźni i wspólnym systemie wartości. W swojej twórczości poruszają tematy bliskie każdemu człowiekowi &#8211; miłość, godność, wolność, odpowiedzialność, pamięć, pojednanie oraz ważne problemy społeczne. Wierzą, że kultura powinna nie tylko dostarczać emocji, ale także inspirować do refleksji, dawać nadzieję i łączyć ludzi ponad podziałami. Ich style twórcze wzajemnie się dopełniają. Renata Kluzik wnosi do tekstów głębię filozoficzną, duchowość i refleksję nad człowiekiem, natomiast Krzysztof Dzikowski &#8211; mistrz poetyckiego słowa &#8211; lekkość, obrazowość i wyjątkową umiejętność opowiadania o sprawach ważnych prostym, pięknym językiem. Z połączenia tych dwóch twórczych nurtów powstają piosenki z sercem, sensem i przesłaniem. Szczególne miejsce w ich wspólnej twórczości zajmuje utwór „Polska nasz dom”, napisany z myślą o wszystkich Polakach &#8211; zarówno mieszkających w kraju, jak i poza jego granicami. To pieśń o wspólnocie, szacunku i odpowiedzialności za Ojczyznę, która przypomina, jak ważne jest budowanie mostów zamiast murów i poszukiwanie tego, co nas łączy, a nie tego, co dzieli. Autorami tekstu utworu „Polska nasz dom” są Renata Kluzik i Krzysztof Dzikowski, muzykę skomponował Paweł Skorupka, a utwór wykonała Małgorzata Markiewicz. Wspólna działalność artystyczna Renaty Kluzik i Krzysztofa Dzikowskiego wykracza jednak poza świat piosenki, obejmuje również tworzenie sztuk teatralnych, musicali, monodramów oraz realizację wielu innych projektów kulturalnych i artystycznych. Obecnie powstaje również film poświęcony życiu i twórczości Krzysztofa Dzikowskiego. Reżyserią projektu zajmuje się Renata Kluzik, która wspólnie z Kubą Kossakiem (Kossak Films) pracuje nad jego realizacją. Współpraca ta obejmuje również produkcję teledysków m.in do utworu „Polska nasz dom”. Dla Renaty Kluzik i Krzysztofa Dzikowskiego twórczość jest czymś więcej niż pracą &#8211; jest sposobem opowiadania o człowieku i świecie oraz próbą pozostawienia po sobie czegoś, co ma znaczenie. Wierzą, że sztuka może nie tylko wzruszać, ale także budować mosty, otwierać serca i przypominać o wartościach, które nigdy nie tracą swojej aktualności. Serdeczne podziękowania dla Instytutu Polskiego w Wiedniu za gościnność, życzliwość i udostępnienie nam przestrzeni, w której mogłyśmy przeprowadzić rozmowę z naszymi wyjątkowymi gośćmi. Dziękujemy za pomoc w realizacji tego spotkania i stworzenie tak przyjaznych warunków do naszej rozmowy.

  16. 85

    ZPwGA-9.08.2026

    lato z literatura-audycja Jacka i Krzyska

  17. 84

    Bachata

    Este programa está dedicado plenamente a la bachata, un ritmo y baile originario de República Dominicana, pero que se ha popularizado en todo el mundo. Nuestro amigo dominicano, Eddy Mejia, nos introducirá al mundo de la bachata. &nbsp; &nbsp; Diese Sendung ist voll der Bachata gewidmet, ein Rythmus und Tanz aus der Dominikanischen Republik, der überall in der Welt populär geworden ist. Unser dominikanischer Freund, Eddy Mejia, wird uns in die Welt der Bachata einführen.

  18. 83

    Was erwartet die Menschen durch google, nicht nur in Kronstorf

    Die Dimensionen des google-Rechenzentrum in Kronstorf in der Nähe von Linz wurde von Politik und Konzernleitung die längste Zeit geheim gehalten. Erst jetzt, wo der Bau begonnen hat, sickern allmählich die Dimensionen durch: Das Rechenzentrum in Kronstorf wird mehr Strom verbrauchen als alle oberösterreichischen Haushalte zusammen, fünf Milliarden Liter sollen jährlich für die Kühlung der Prozessoren dem Grundwasser entnommen, eine Fläche von 70 Fußballfeldern fruchtbaren Ackerbodens geht unwiederbringlich verloren. Das empört zurecht zunehmend mehr Menschen. Wir brauchen deshalb eine Bewegung, die sich für die öffentliche demokratische Kontrolle von Rechenzentren und KI einsetzt, um ökologische Grenzen zu setzen und zu garantieren, dass diese Digitalisierung nicht immer mehr unter die Kontrolle des militärisch-industriellen Komplexes – egal ob US-amerikanisch oder EU-europäisch – gerät. Rüstungskonzerne, die die völkerrechtswidrigen Krieg unserer Zeit befeuern, haben in Österreich nichts verloren. Google Rechenzentren genauso wenig wie Rheinmetall-Fabriken. Das gebietet eine Frieden und Neutralität verpflichtete Außenpolitik. Ob wir das durchsetzen können, wird maßgeblich darüber über die Zukunft der Demokratie entscheiden und ob die Demokratie eine Zukunft hat.

  19. 82

    Polskie Radio w Gornej Austrii &#8211; 09.08.2026

    W dzisiejszej audycji zapraszamy Państwa do zapoznania się z  sylwetką Jana Henryka Dąbrowskiego, twórcy  Hymnu Polskiego.

  20. 81

    KEP3: Wer gestaltet die Zukunft der Linzer Kultur?

    Kultur entsteht nicht von selbst – sie wird gestaltet. Mit dem dritten Kulturentwicklungsplan (KEP3) hat die Stadt Linz festgelegt, welche kulturpolitischen Schwerpunkte die Stadt in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren setzen will. Präsentiert am 03. Juli 2026 im Alten Rathaus, dem Dokument ging ein mehrjähriger Beteiligungsprozess voraus: Kulturschaffende, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft brachten in Interviews, Workshops und Diskussionsformaten ihre Perspektiven ein. Doch wie viel Mitgestaltung ist in einem solchen Prozess tatsächlich möglich? Wer entscheidet, welche Ideen in den Maßnahmenkatalog aufgenommen werden – und welche nicht? Wie offen ist Kulturpolitik für Kritik und neue Perspektiven? Darüber spricht Vera Ecser mit Gerda Forstner, Abteilungsleiterin Linz Kultur, Thomas Philipp, Leiter des Forschungsinstituts LIquA, und Otto Tremetzberger, Geschäftsführer des Festival der Regionen und Mitglied der KEP3-Arbeitsgruppe. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen aus dem Beteiligungsprozess: Wie wurde mit unterschiedlichen Interessen umgegangen? Konnte die freie Kulturszene auf Augenhöhe mit Verwaltung und Politik mitarbeiten? Und an welchen Stellen stießen gute Ideen an politische oder organisatorische Grenzen? Ein Gespräch über Beteiligung, kulturpolitische Verantwortung und die Frage, wie eine vielfältige Kulturlandschaft gemeinsam gestaltet werden kann.

  21. 80

    5. ANNEHMEN – Einverstanden sein mit dem, was ist.

    &nbsp; Bewusstseinssendung mit WERICH Wie oft soll das Leben anders sein, als es gerade ist? Mensch hält fest, bewertet und lehnt ab. Unbemerkt entfernt er sich dabei von dem, was wirklich ist. Was ist, wenn Frieden nicht erst dann entsteht, wenn sich der Lebensumstand verändert – sondern dann, wenn dein inneres Nein still wird? Annehmen bedeutet nicht, alles gutzuheißen. Es bedeutet, das Leben vollständig zu sehen. Nicht der Lebensumstand nimmt dir den Frieden. Der Widerstand gegen das, was bereits ist, trennt dich von ihm. Eine Stunde mit tiefen Impulsen, ausgewählter Musik und Raum zum Innehalten. Still. Klar. Direkt.

  22. 79

    Menschenrechte &#8211; der Alltags-Podcast &#8211; Folge 5 &#8211; Extremismus 1/2

    Menschenrechte &#8211; der Alltags-Podcast &#8211; Folge 5 &#8211; Extremismus 1/2

  23. 78

    La musique d&#8217;Outre-mer-Les Petits pas-03.08.2026

    Die französische DOM-TOM Musik Die traditionelle Musik der französischen Überseegebiete (DOM-TOM) ist ein reiches Kulturerbe, das außerhalb dieser Regionen oft übersehen wird. Dabei ist diese Musik weit mehr als bloße Unterhaltung; sie trägt die Geschichte und Identität der lokalen Bevölkerung in sich und schafft Verbindungen zwischen den Generationen. An der Schnittstelle afrikanischer, amerikanischer, europäischer und asiatischer Kulturen entstanden, pflegt diese Musik der DOM-TOM ein vielfältiges kulturelles Erbe. &nbsp; La musique d&#8217;Outre-mer La musique traditionnelle des départements et territoires d’outre-mer (DOM-TOM) de France constitue une véritable richesse culturelle, souvent méconnue au-delà des frontières de ces régions. En effet, ces musiques ne se contentent pas de divertir; elles portent en elles l’histoire et l’identité des populations locales, tout en créant des liens entre les générations. Situées à la croisée des cultures africaines, amérindiennes, européennes et asiatiques, les sonorités issues des DOM-TOM reflètent un patrimoine unique, riche de diversité. La musique traditionnelle joue un rôle essentiel dans la transmission des valeurs, des croyances, et des histoires des communautés. Elle accompagne souvent les rituels, les fêtes, et les cérémonies, contribuant ainsi à renforcer les liens sociaux. Par exemple, certaines régions utilisent des percussions et des instruments faits maison qui racontent des histoires spécifiques à leur culture et à leur environnement. De plus, chaque île ou région présente ses particularités musicales, alimentées par ses influences géographiques et historiques, offrant ainsi une palette sonore variée. Au fil des ans, ces musiques ont su évoluer tout en préservant leur essence. L’émergence d’artistes contemporains s’inscrit dans une dynamique de réinvention, cherchant à intégrer des éléments modernes sans renier les racines traditionnelles. Ce dialogue entre tradition et modernité permet à la musique des DOM-TOM de s’exporter, touchant ainsi un public plus large en dehors de leur territoire d’origine.

  24. 77

    2.08.2026-Radio Polonia

    Wspomnienie 82 rocznicy wybuchu Powstania Warszawskiego-audycja Janusza Usewicz

  25. 76

    Polskie Radio w Gornej Austrii &#8211; 02.08.2026

    Dlaczego śpimy? Nauka o zdrowym śnie. Sen jest jednym z najważniejszych, a zarazem najmniej zbadanych aspektów życia, odpowiadającym za dobre samopoczucie i długowieczność. Do niedawna nauka nie znała odpowiedzi na pytanie, dlaczego śpimy, ani dlaczego bezsenność tak szkodzi zdrowiu. Jednak liczne odkrycia naukowe pozwoliły spojrzeć na sen z zupełnie nowej perspektywy. Henryk i Viktor opowiadaja, jak sen wpływa na zdolność uczenia się, zapamiętywania i podejmowania logicznych decyzji. Jak reguluje emocje, wzmacnia odporność, poprawia metabolizm i apetyt. Sny łagodzą bolesne wspomnienia i tworzą wirtualną rzeczywistość, w której mózg łączy nową i nabytą wcześniej wiedzę, by pobudzać kreatywność.

  26. 75

    Neue Transparenzpflichten für KI und neue AEC-Rampe

    Habt ihr schon einmal etwas vom AI Act gehört? Das ist ein EU Gesetz zu Künstlicher Intelligenz, das am 1. August 2024 inkraft getreten ist. Es ist das erste staatenübergreifende Regelwerk im Umgang mit KI. Ziel ist es, einen verantwortungsvollen, sicheren und fairen Einsatz von KI-Systemen zu gewährleisten. Der AI Act ist nach und nach inkraft getreten. Seit 2. Feber 2025 sind inakzeptable Technologien wie Sozialkreditsysteme verboten. Da geht es um die Belohnung oder Bestrafung von sozialem Verhalten. Seit 2. August 2025 traten dann Regelungen für die Nutzung von generativer KI für die Erstellung von Text und Bild inkraft. Alle weiteren Bestimmungen des KI-Gesetzes sind ab 2. August diesen Jahres wirksam. Sie bringen unter anderem neue Pflichten für die Anbieter*innen und Betreiber*innen von KI-Systemen. Dabei geht es um Offenlegung, Transparenz und Information.Was das für den Einsatz von KI bei Radio FRO bedeutet, darüber haben Aylin Yilmaz und David  Winkler-Ebner im Studio von Radio FRO gesprochen. Seit Monaten wurde gebaut, nun ist sie fertig: Seit Mittwoch, 22. Juli, kann die neue Rampe beim Ars Electronica Center befahren und begangen werden. Einen Meter breiter ist sie geworden. Damit soll gewährleistet werden, dass Fußgänger*innen und Radfahrer*innen die Rampe gemeinsam und sicher benutzen können. Aylin Yilmaz war bei der Eröffnung dabei und hat erste Eindrücke eingefangen.

  27. 74

    EXPOsed 2027 &#8211; Interview

    Dieser Beitrag lief im FROzine am 29.07.2026 EXPOsed Network Die EXPO 2027 in Belgrad gilt als eines der größten politischen und wirtschaftlichen Projekte Serbiens in den kommenden Jahren. Während die Regierung das Großereignis als Motor für Modernisierung, internationale Sichtbarkeit und wirtschaftliches Wachstum präsentiert, wächst zugleich die Kritik. Im Fokus stehen Fragen zur Transparenz, zu öffentlichen Kosten, zu Korruptionsrisiken sowie zu den sozialen und ökologischen Auswirkungen der umfangreichen Bauprojekte. Für diese Ausgabe des FROzine haben wir mit dem Netzwerk EXPOsed gesprochen. Das dezentral organisierte Netzwerk aus Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Mitgliedern der serbischen Diaspora in Europa sowie in Nord- und Südamerika setzt sich dafür ein, alle Fakten und Informationen rund um die EXPO 2027 öffentlich zu machen und eine kritische Debatte über das Projekt anzustoßen. Auf der eigenen Webseite sammelt das Netzwerk Dokumente, Analysen und Berichte zu Themen wie öffentliche Sicherheit, finanzielle Transparenz, Umweltfolgen und Korruption. Die Gesprächspartner*innen möchten aus Sicherheitsgründen anonym bleiben. Deshalb wurde das Interview von Anneta Trimis und Anna Jungwirth nachvertont. Im Gespräch berichten die Mitglieder*innen von EXPOsed nicht nur über ihre Arbeit als Netzwerk, die Kritik an der EXPO 2027, sondern auch, weshalb Anonymität für sie notwendig ist.

  28. 73

    Serbia Expo(sed) 2027

    Im heutigen FROzine hören Sie ein (nachvertontes) Interview mit dem Netzwerk EXPOsed über die Lage rund um die EXPO 2027 in Serbien, sowie einen Auschnitt aus einer Paneldiskussion zu den Studierendenprotesten in Serbien. EXPOsed Network Die EXPO 2027 in Belgrad gilt als eines der größten politischen und wirtschaftlichen Projekte Serbiens in den kommenden Jahren. Während die Regierung das Großereignis als Motor für Modernisierung, internationale Sichtbarkeit und wirtschaftliches Wachstum präsentiert, wächst zugleich die Kritik. Im Fokus stehen Fragen zur Transparenz, zu öffentlichen Kosten, zu Korruptionsrisiken sowie zu den sozialen und ökologischen Auswirkungen der umfangreichen Bauprojekte. Für diese Ausgabe des FROzine haben wir mit dem Netzwerk EXPOsed gesprochen. Das dezentral organisierte Netzwerk aus Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Mitgliedern der serbischen Diaspora in Europa sowie in Nord- und Südamerika setzt sich dafür ein, alle Fakten und Informationen rund um die EXPO 2027 öffentlich zu machen und eine kritische Debatte über das Projekt anzustoßen. Auf der eigenen Webseite sammelt das Netzwerk Dokumente, Analysen und Berichte zu Themen wie öffentliche Sicherheit, finanzielle Transparenz, Umweltfolgen und Korruption. Die Gesprächspartner*innen möchten aus Sicherheitsgründen anonym bleiben. Deshalb wurde das Interview von Anneta Trimis und Anna Jungwirth nachvertont. Im Gespräch berichten die Mitglieder*innen von EXPOsed nicht nur über ihre Arbeit als Netzwerk, die Kritik an der EXPO 2027, sondern auch, weshalb Anonymität für sie notwendig ist. Paneldiskussion: Studierendenproteste in Serbien Im zweiten Teil der Sendung hören Sie einen Ausschnitt aus der Diskussionsrunde über die Studierendenproteste in Serbien. Zu hören sind Ausschnitte aus einer Podiumsdiskussion mit Studierenden und Journalist*innen über die Protestbewegung, ihre Organisation und die politischen Entwicklungen im Land. An der Diskussion am 15.April 2026 nahmen Davud Delimeđac, Natalija Petrović und Tatjana Rašić teil. Moderiert wurde das Gespräch von Tamara Cvetković. Das Gespräch war Teil der Reihe „Days of Attention – Student Protests in Serbia“ an der Universität Wien. Der Beitrag kommt von Vienne REC von Radio Orange.

  29. 72

    Hype vs. Kulturgut: Ube

    Ube wird gerade als neuer &#8222;Foodtrend&#8220; gefeiert. Die lila Yamswurzel wird in Getränken und Desserts verarbeitet, kritisiert wird, dass der philippinischen Ursprung dabei ausgeklammert wird. Ube, die Yamswurzel, die in den Phillippinen ihren Ursprung hat fällt durch ihre kräftige lila Farbe auf. Die besondere Farbe ist es wahrscheinlich auch, warum Ube gerade so gehyped wird. In Kaffee- oder Matchagetränken, in Kuchen und Eis wird Ube hauptsächlich verarbeitet. Bei diesen Trends wird aber oft auf deren Ursprünge vergessen und welche Bedeutung die Nahrungsmittel in den jeweiligen Kulturen hat. Das Stern Magazin schreibt zum Beispiel salopp: &#8222;Das giftige Grün dominierte in den vergangenen Monaten die Cafés: Matcha-Latte, Kuchen mit Matcha, Matcha-Eis. Der pulverisierte Grüntee aus Japan ist zum weltweiten Trend geworden, Influencer befeuerten den Hype. Doch nun folgt auf Grün Lila: Der neue Food-Trend dieses Jahres soll die philippinische Yam-Knolle Ube sein.&#8220; Matcha ist in Japan tief verankert in der Teekultur, kein kurzweiliger Hype. Ube ist ein Grundnahrungsmittel auf den Philippinen, Menschen aus der Community kritisieren den Umgang mit ihrem Kulturgut. Teilweise seien in Ube Produkten gar keine richtige Ube drin, es würde lila eingefärbt werden. Das enttäuscht besonders, wenn man beim ersten Schluck oder Biss nicht auf den nussig-vanilligen Geschmack der Ube trifft. Wie kann man respektvoll mit Nahrungsmittel anderer Kulturen umgehen? Jennifer Merx von der Halo-Halo Community, einem Netzwerk von und für Phillipinn*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat mit Melanie Schiller gesprochen und Fragen wie zum Beispiel &#8222;Wie umgehen mit dem neuen Trend?&#8220;, &#8222;Welche Möglichkeiten der Wertschätzung gibt es?&#8220;, &#8222;Cultural Appropriation oder appreciation?&#8220; geklärt. Welche Zusammenhänge es zwischen post-kolonialen Strukturen und der Yamswurzel auf sich hat, erklärt Jennifer Merx. Es sei auch das perfekte Produkt zur Vermarktung, aufgrund der schönen lila Farbe, und würde auf Social Media Kanälen auch genau deswegen so einschlagen. Außerdem spricht es durch seinen Ursprung auch eine gewisse Wellness-Bubble an, da der Wurzel gesunde Eigenschaften zugesprochen werden. Was beispielsweise Starbucks mit dem Farbwechsel auf der Speisekarte zu tun hat, hören Sie in diesem Interview. Einerseits gibt es in der phillippinischen Community Freude darüber, dass Ube in Europa so großen Anklang findet, andererseits gibt es aber auch die Sorge, dass die Wurzeln der Superknolle auf der Strecke bleiben. Trend als Chance Die Kinderschutzorganisation PREDA (Peoples Recovery, Empowerment and Development Assistance) setzt sich auf den Philippinen dafür ein, missbrauchten Kindern zu helfen, sie aus der Zwangsprositution oder aus Gefängnissen zu befreien. Um diese Arbeit zu finanzieren werden Mangos angebaut und zu Produkten verabeitet, die dann in Weltläden gekauft werden können. Petra Geiger-Kletzl vom Weltladen Eisenstadt und für PREDA tätig, erklärt, dass die Mangos von dem indigenen Volk der Aeta angebaut werden, um auch diese zu unterstützen, in dem ein fairer Preis für die Produkte bezahlt wird. 2026 wird zum ersten Mal Ube angepflanzt, dieses soll als Püree Anfang nächsten Jahres in den Weltläden erhältlich sein. Die Kleinbäuer*innen selbst wussten von dem globalen Hype, aber waren sich dem Ausmaß nicht vollends bewusst, so Geiger-Kletzl. Dort sehe man das Interesse als Chance, um gute Ubeprodukte anbieten zu können und das eigene Kulturgut teilen zu können. Ob es auch die Sorge gibt, dass der Hype 2027 schon wieder vorbei ist? Wenn einem der richtige Geschmack von Ube zusage, dann würde man es auch weiterhin kaufen. Dann ein faires Produkt anbieten zu können zahle sich auch weiterhin aus, meint Geiger-Kletzl.

  30. 71

    Roald Dahl&#8217;s Matilda &#8211; Das Musical

    Das Musical nach dem Erfolgsroman von Roald Dahl erzählt die inspirierende Geschichte eines Mädchens, das von einem besseren Leben träumt, und erzählt dabei ebenso eindrücklich von kindlicher Anarchie wie von der Kraft der Fantasie. Matilda hat fast 50 Preise gewonnen und begeistert mit energiegeladenen Tanznummern, witzigen Songs und fantastischen Rollen Menschen jeden Alters auf der ganzen Welt. Matilda ist ein Mädchen mit erstaunlicher Intelligenz und psychokinetischen Kräften. Sie wird von ihren bildungsfernen Eltern schikaniert, beeindruckt aber ihre Lehrerin Fräulein Honig, die rasch Matildas außergewöhnliche Fähigkeiten erkennt. Die Schuldirektorin Agathe Knüppelkuh jedoch hasst Kinder und bestraft genussvoll alle, die sich nicht an ihre Regeln halten. Aber Matilda ist so mutig wie schlau: Die Knüppelkuh findet ihre Meisterin. Ein fröhlicher Girl-Power-Spaß, für den das Landestheater aus 300 Bewerbungen neunzehn Kinder ausgewählt hat, die an der Seite des Linzer Musicalensembles die große Bühne des Musiktheaters erbeben lassen werden. Mathilda &#8211; Das Musical: Ankündigung und Termine Buch von Dennis Kelly Musik und Gesangstexte von Tim Minchin Deutsch von Sabine Ruflair Kooperation mit dem Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk Musical Premiere 11.09.2026 Spielstätte Großer Saal Musiktheater Musikalische Leitung Raban Brunner Inszenierung und Choreografie Melissa King Bühne Stephan Prattes Kostüme Judith Peter Lichtdesign Michael Grundner Dramaturgie Arne Beeker Nachdirigat Tom Bitterlich und Tim Jasper

  31. 70

    Polskie Radio w Gornej Austrii &#8211; 26.07.2026

    W dzisiejszej audycji przybliżymy Państwu genezę Powstania Warszawskiego, które wybuchło 1 sierpnia 1944 roku.

  32. 69

    #Stimmlagen: Kürzungen beim AMS, Salzkammerpride, Tauben in Linz

    Die #Stimmlagen kommen diesmal von der FROzine Redaktion von Radio FRO aus Linz. Themen: AMS Kürzungen, Pride am Land und Tauben in der Stadt. Kürzungen beim AMS Oberösterreich In den vom AMS Oberösterreich geförderten Arbeitsmarktprojekten stehen starke Kürzungen bevor. Auf die Probleme, die dadurch entstehen, macht die Sozialplattform Oberösterreich in einem offenen Brief aufmerksam. Katharina Waxenegger hat sich mit Stefan Thurner, Geschäftsführer der Sozialplattform, und Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin des Vereins B7 – Arbeit und Leben, über die Kürzungen und ihre Auswirkungen unterhalten. Salzkammerpride Die Salzkammerpride findet heuer am 29. August bereits zum 3. Mal in Bad Ischl statt. Melanie Schiller hat sich erkundigt, wie es zu der Idee der Pride gekommen ist. Außerdem erzählen Christina Jaritsch und Verena Haidl mehr über die Bedeutung einer Regenbogenparade &#8222;am Land&#8220; und wie wichtig diese für queere Sichtbarkeit ist. Tauben in Linz Tauben haben keinen guten Ruf. Oft stört uns ihr Kot und die großen Schwärme, die sich über Essensreste in Städten hermachen. Wie mit Taubenschlägen und artgerechten Futter ein besseres Zusammenleben funktionieren könnte, darüber spricht Aylin Yilmaz mit Sabine Auer von der Initiative Streunertauben Linz vom Verein Streunerkatzen Oberösterreich. Mehr Informationen zu den Stimmlagen, dem gemeinsamen Infomagazin der freien Radios in Österreich finden Sie unter stimmlagen.at.

  33. 68
  34. 67

    Herberts Lieder und Geschichten Folge 24

    Ich – Herbert Weissengruber – darf hier Musik spielen, die nur ein Kriterium erfüllt: sie gefällt mir Ich mag Oldies, guten Rhythmus, jede gute Musik, auch Evergreen, und spiele heute folgende Lieder: Amy Winehouse &#8211; You Know I&#8217;m No Good Ludwig Hirsch &#8211; Sternderl schaun Ludwig Hirsch &#8211; Boo Gie Woogie Ludwig Hirsch &#8211; Nicht küssen Ludwig Hirsch &#8211; In der Kellergassen Hans Moser &#8211; Die Reblaus ACDC &#8211; Highway to Hell Christina Stürmer &#8211; Wir leben den Moment Christina Stürmer &#8211; Ich Lebe Christina Stürmer &#8211; Engel fliegen einsam Christina Stürmer &#8211; Nie Genug Al Bano &amp; Romina Power – Felicità

  35. 66

    Was passiert mit unseren Daten?

    Wem gehören unsere Daten eigentlich – und wie selbstbestimmt können wir uns in der digitalen Welt noch bewegen? Gemeinsam mit Datenschutzexperte Raphael Albert von Privacy Minded sprechen wir darüber, warum Datenschutz weit mehr ist als Cookie-Banner und DSGVO. Im Mittelpunkt stehen digitale Souveränität, der bewusste Umgang mit persönlichen Daten und die Frage, wie viel Kontrolle wir im Alltag tatsächlich über unsere digitalen Spuren haben. Wir diskutieren, welche Daten wir täglich preisgeben, warum viele digitale Dienste zwar kostenlos erscheinen, aber mit unseren Daten bezahlt werden, und weshalb Datenschutz kein Nischenthema für Juristinnen oder IT-Expertinnen ist, sondern eine Voraussetzung für Freiheit, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. Außerdem sprechen wir über die Macht großer Plattformen, den Einsatz digitaler Technologien in Schulen und darüber, welche Verantwortung Bildungseinrichtungen im Umgang mit den Daten von Kindern und Jugendlichen tragen. Zum Abschluss richten wir den Blick nach vorne: Welche datenschutzfreundlichen Alternativen gibt es zu den großen Plattformen? Welche Rolle spielen europäische Lösungen und Open-Source-Software für mehr digitale Unabhängigkeit? Und wie können Politik, Bildungseinrichtungen und jede*r Einzelne dazu beitragen, digitale Souveränität nicht nur als Schlagwort zu verstehen, sondern im Alltag tatsächlich zu leben? Eine Folge darüber, warum Datenschutz und Medienbildung untrennbar zusammengehören – und warum unsere digitalen Entscheidungen auch gesellschaftliche und demokratische Auswirkungen haben. Der Podcast „Kompetent &amp; Kritisch“ von Radio FRO und dem Forum Medienbildung beleuchtet zentrale Fragen der Medienkompetenz in Österreich: Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, um sich im digitalen Informationsraum sicher, selbstbestimmt und kritisch zu bewegen – und wie können diese Kompetenzen wirksam vermittelt werden? Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT.

  36. 65

    PK zum Rechenzentrum Kronstorf

    In dieser Ausgabe des FROzines erfahren Sie mehr über die von GLOBAL2000 verübte Kritik am Rechenzentrum in Kronstorf, sowie über den sensationellen Fund von &#8222;der Schamanin aus Bad Dürrenberg. PK zum Rechenzentrum Kronstorf GLOBAL 2000 kritisiert massive Umweltauswirkungen &#8211; Umweltschutzorganisation fordert verschärfte Regularien vor weiteren Genehmigungen Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisiert die massiven Umweltauswirkungen des geplanten Google-Rechenzentrums in Kronstorf. Wie Wirtschaftslandesrat Achleitner medial bekannt gab, soll dieses Rechenzentrum nun noch größer werden. Schon bisher wurde von einem Energiebedarf ausgegangen, mit dem man mehr als 900.000 Haushalte versorgen könnte. Zum Vergleich: In ganz Oberösterreich gibt es 676.000 Haushalte. Jetzt habe Google um eine Vergrößerung des Rechenzentrums um das Eineinhalbfache angesucht. Dadurch ginge nicht nur der Flächen-, sondern auch der Wasser- und Stromverbrauch noch weiter durch die Decke. Für den Bau von Rechenzentren gibt es keine ausreichenden Auflagen, und das obwohl die Milliardenprojekte enorme Flächen verbauen und einen hohen Wasser- und Stromverbrauch haben. Dazu kommen große Mengen Abwärme, die, im Fall von Kronstorf, ungenutzt die Enns erwärmen. Diese Energieverschwendung darf nicht einfach in Kauf genommen werden. Das Problem: Trotz der enormen Dimensionen des Google-Rechenzentrums in Kronstorf ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgesehen. GLOBAL 2000 fordert Wirtschaftslandesrat Achleitner auf, keine vorschnellen Genehmigungen zu erteilen: “Es braucht ein Moratorium, eine strategische Denkpause, für den Bau von Rechenzentren in Österreich. Bevor wir wild drauf los bauen, müssen Gesetze und Regularien nachgeschärft werden &#8211; so können Umweltauswirkungen minimiert und ein effizienter und sparsamer Einsatz von Rechenzentren sichergestellt werden,” fordert Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. Wir berichten von der Pressekonferenz. Die Schamanin &#8211; von Bad Dürrenberg Bei Bauarbeiten im Jahr 1934 in Bad Dürrenberg stießen Arbeiter auf eine archäologische Sensation: ein außergewöhnlich gut erhaltenes, rund 9.000 Jahre altes Grab. Wie sich herausstellte, handelte es sich um die letzte Ruhestätte einer Schamanin aus der Mittelsteinzeit. Nach vielen Analysen und gründlicher Forschung ist das Grab der Schamanin seit Ende März in einer Sonderausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) zu sehen. Ich traf mich mit der Archäologin und Kuratorin Josefine Biedinger, um mehr über den Fund zu erfahren. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, was diese Frau so besonders macht, was es bedeutete eine Schamanin zu sein und welche weiteren spektakulären Beigaben in ihrem Grab zu finden waren. Falls ihr Interesse bekommen habt, dann schaut gerne beim Landesmuseum für Vorgeschichte vorbei. Die Sonderausstellung wird dort noch bis zum 07. Februar 2027 laufen. Ein Beitrag von RadioBlau, vom 14.7.2026

  37. 64

    SalzkammerPride und AMS-Kürzungen

    SalzkammerPride In dieser Ausgabe vom FROzine gibt es einen Beitrag zur SalzkammerPride 2026 zu hören. Diese wird am 29. August bereits zum 3. Mal in Bad Ischl stattfinden. Außerdem erzählen uns Christina Jaritsch und Verena Haidl mehr über die Bedeutung einer Regenbogenparade &#8222;am Land&#8220; und wie wichtig diese für Queere Sichtbarkeit ist. Mehr Infos finden Sie unter https://www.salzkammerqueer.at/pride/ Kürzungen beim AMS In den vom AMS Oberösterreich geförderten Arbeitsmarktprojekten stehen starke Kürzungen bevor. Auf die Probleme, die dadurch entstehen, macht die Sozialplattform Oberösterreich in einem offenen Brief aufmerksam. Katharina Waxenegger hat sich mit Stefan Thurner, Geschäftsführer der Sozialplattform, und Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin des Vereins B7 – Arbeit und Leben, über die Kürzungen und ihre Auswirkungen unterhalten. Weitere Informationen zur Sozialplattform Oberösterreich und ihrem offenen Brief finden Sie auf www.sozialplattform.at, weitere Informationen zum Verein B7 – Arbeit und Leben auf www.arbeit-b7.at.

  38. 63

    Kürzungen bei AMS-Projekten (Ausschnitt)

    Das Budget für die vom AMS Oberösterreich geförderten Arbeitsmarktprojekte wird für die kommenden Jahre stark gekürzt. Bei vielen der Projekte handelt es sich dabei um Kürzungen von 25 bis 30 Prozent des Fördervolumens. Die Sozialplattform Oberösterreich, ein Netzwerk von 46 sozialen Organisationen in Oberösterreich, kritisiert in einem offenen Brief die Kürzungen. Mit dem an die Politik gerichteten Appell „wer heute Unterstützung kürzt, zahlt morgen doppelt“, macht sie auf durch die Einsparungen entstehende Probleme aufmerksam. Katharina Waxenegger hat sich mit Stefan Thurner, Geschäftsführer der Sozialplattform, und Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin des Vereins B7 – Arbeit und Leben, über die Kürzungen und ihre Auswirkungen unterhalten. Thurner und Würzburger sehen nicht nur negative Folgen für die betroffenen Projekte und Organisationen, sondern für ganz Oberösterreich.

  39. 62

    Kürzungen bei AMS-Projekten

    Das Budget für die vom AMS Oberösterreich geförderten Arbeitsmarktprojekte wird für die kommenden Jahre stark gekürzt. Bei vielen der Projekte handelt es sich dabei um Kürzungen von 25 bis 30 Prozent des Fördervolumens. Die Sozialplattform Oberösterreich, ein Netzwerk von 46 sozialen Organisationen in Oberösterreich, kritisiert in einem offenen Brief die Kürzungen. Mit dem an die Politik gerichteten Appell „wer heute Unterstützung kürzt, zahlt morgen doppelt“, macht sie auf durch die Einsparungen entstehende Probleme aufmerksam. Katharina Waxenegger hat sich mit Stefan Thurner, Geschäftsführer der Sozialplattform, und Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin des Vereins B7 – Arbeit und Leben, über die Kürzungen und ihre Auswirkungen unterhalten. Thurner und Würzburger sehen nicht nur negative Folgen für die betroffenen Projekte und Organisationen, sondern für ganz Oberösterreich.

  40. 61

    Weltempfänger: Recht auf Nahrung

    Das Recht auf Nahrung – ein Blick nach Südostasien Im Rahmen des Einsatzes für das Menschenrecht auf Nahrung arbeitet FIAN seit einiger Zeit auch eng mit Partner*innen in einigen Ländern Südostasiens zusammen. In dieser Sendung berichten Radio LoraMuc von einer indigenen Gemeinde im Nordosten Kambodschas, deren Land durch eine Kautschukplantage bedroht ist. Seit mehr als zehn Jahren kämpft die Gemeinde im gegen den Verlust ihres Landes an. Wälder werden gerodet, Felder zerstört und Gemeindemitglieder kriminalisiert. Insa Heinke, Südostasien-Referentin von FIAN, und Geschäftsführer Philipp Mimkes waren im Februar vor Ort. LoraMuc hat mit Insa Heinke über die Situation gesprochen. In Indonesien plant der deutsche Zementkonzern Heidelberg Materials AG den Bau einer Kalksteinmine und eines Zementwerks im Kendeng-Gebirge auf Zentraljava. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, mit der Planung einer Kalksteinmine und eines Zementwerks Menschenrechte zu missachten und gegen das Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz zu verstoßen. Die Umsetzung dieser Pläne würde das empfindliche Ökosystem und die komplexen Wasserläufe des Gebirges massiv beeinträchtigen. FIAN begleitet und unterstützt die Bürger*innenbewegung der Anwohnenden seit einigen Jahren. FIAN setzt sich gemeinsam in einem internationalen Netzwerk mit weiteren Partnerorganisationen dafür ein, dass die Projektplanung gestoppt wird. Beitrag zum Nachhören Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten 30 Jahre politisches Engagement, dennoch nicht resigniert. Während viele junge Menschen sagen: &#8222;Es bringt doch sowieso nichts&#8220;, stellt Olli eine andere Frage: Wie bleiben wir handlungsfähig, wenn die Krisen immer größer werden? Warum entstehen Hoffnung und Zuversicht nicht durch Abwarten, sondern durch gemeinsames Handeln? Warum können gerade Stadtteilarbeit und konkrete Solidarität mehr verändern, als viele glauben? Darüber sprach Radio Dreyeckland mit Olli, aus Hagen. Sie ist diplomierte Sozialarbeiterin und ist seit Jugendtagen politisch aktiv. Gespräch zum Nachhören Die Milchindustrie in Deutschland Deutschland ist der größte Produzent von Milch in Europa. Ungefähr 3,5 Millionen Kühe produzieren hierzulande insgesamt mehr als 30 Milliarden Liter Milch im Jahr. Radio Corax hat mit Friedrich Mülln vom Tierschutzverein Soko Tierschutz gesprochen. Es geht unter anderem um die Künstliche Besamung der Tiere, die gesundheitlichen Probleme durch die unnatürlich hohe Milchproduktion und die Anbindehaltung. Gespräch zum Nachhören Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah, thougths

  41. 60

    19.07.2026-Radio Polonia

    Niedziela z akcentem czerwieni-Lato z radiem Polonia z nuta wspomnien-prowadzenie Janusz Usewicz

  42. 59

    Migrationsgeschichten im Sport

    Von Spanien, über Deutschland nach Österreich: Wie sein Traum Fußball-Profi zu werden den Spanier Isa Drammeh nach Wels führte. Beruf Fußballer: „Es beginnt Zuhause“ Dass er Fußballprofi werden wollte, war Isa Drammeh schon als Kind klar. Später erkannte er, wie hart der Weg dorthin sein kann. Abbringen ließ er sich dennoch nicht. Drammeh wuchs in Santa Coloma de Farners auf, einer Stadt in Katalonien. Mit vier Jahren begann er Fußball zu spielen. Als Jugendlicher spielte in der U16 und U18. Seine Suche nach der passenden Chance, um seinen Berufstraum zu erfüllen, und mehrere Vereinswechsel führten ihn quer durch Spanien, nach Deutschland und schließlich nach Österreich. Zunächst spielte der heute 23-Jährige eine Saison beim SV Horn in Niederösterreich. Seit wenigen Wochen ist er neuer Stürmer beim Fußballclub Hertha Wels in der 2. Liga. Seine Familiengeschichte ist ebenso international wie sein beruflicher Weg: Isa Drammehs Eltern kommen aus Guinea in Westafrika. Sie waren nach Spanien migriert, um die Familie zu unterstützen. Mehr erzählt er in Folge 44 des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch„. Das Gespräch fand auf Englisch statt. Zum Interview &nbsp; „Zuhause in der Welt der Bewegung“ Heimat war für Ebrahim Popalzai nie ein Begriff. Er ist im Iran geboren und aufgewachsen. Im Herkunftsland seiner Eltern, Afghanistan, ist er nie gewesen. Auch im Iran fühlte er sich nicht „zuhause“, denn als afghanischer Flüchtling war er verschiedenen Formen der Diskriminierung ausgeliefert und grundlegende Rechte blieben verwehrt. So durfte er als Kind nicht die Schule besuchen und ging stattdessen arbeiten. Mit acht Jahren begann er Kung Fu To’a zu trainieren, eine Form der Kampfkunst, die im Iran entwickelt wurde. „Beim Training hat Herkunft keine Rolle gespielt“, erzählt Ebrahim Popalzai. „Dort habe ich mich immer wohl gefühlt.“ Im Jahr 2015 kam er als „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ nach Österreich. Im Podcast erzählt er unter anderem, wie schwer es war, sich ohne Familie auf den Weg zu machen und was er aus der Philosophie von Kung Fu To’a für sein Leben gelernt hat. Kampfkunst und Bewegung spielen auch in Österreich eine große Rolle für Popalzai: Bei der Kampfsport-WM 2019 in Bregenz wurde er Weltmeister. Außerdem studierte er Tanz an der Bruckneruniversität Linz. (WH v. 21.4.2021)

  43. 58

    Zeichen und Wunder. Der neue Spielplan 2026/27

    Bereits im Frühsommer fand die Jahrespressekonferenz zum Spielplan 2026/27 am Landestheater Linz statt. Radio FRO war vor Ort im Musiktheater, wo das Motto: Zeichen und Wunder vorgestellt wurde. Zeichen und Wunder – in Zeiten, wo die Krise der Normalzustand geworden ist. In allem vermuten oder lesen wir Zeichen eines bevorstehenden Geschehens, sei es gut oder böse und immer neue Botschaften oder Zeichen, deren Deutung uns nicht gelingt, lässt auf das eine oder andere Wunder hoffen. Unglaubliche Zeiten. Mit der Kunst setzt das Landestheater Linz jedenfalls ein Zeichen, das uns durch die Kunst womöglich die Wirklichkeit besser verstehen lässt. Eröffnet wurde die Pressekonferenz von Landeshauptmann Thomas Stelzer, Geschäftsführer Thomas Königstorfer, Chefdirigent Markus Poschner und Intendant Hermann Schneider, der auch gleich einen Verweis auf eine der großen Aufführungen im neuen Spielplan machte: Lohengrin von Wagner – die Oper feiert am 10. Oktober Premiere: Als der junge Gottfried eines Tages verschwindet, ist es ausgerechnet seine Schwester Elsa, die beschuldigt wird, ihn getötet zu haben. Da niemand an ihre Unschuld glaubt, sieht sie sich mit dem Schlimmsten konfrontiert, als wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller Retter erscheint, um für sie einzustehen. Aber dieser namenlose Fremde nutzt das Machtvakuum einer verunsicherten Gesellschaft, um sich selbst zum Quell einer neuen Ordnung zu machen, die nicht infrage gestellt werden kann. Im Schatten der strahlenden Bewunderung für den Helden vergeht die Menschlichkeit, vor allem Elsa gegenüber. So steht Richard Wagners monumentale Oper Lohengrin an der Schwelle zum wagnertypischen Musikdrama und entwickelt in ihrem dichten Netz aus Emotion, Politik und Mysterium einen atemlosen Sog. Die fragile Balance zwischen der aufgeladenen Geschichte des Werks und seiner fast märchenhaften Ausgangssituation macht einen großen Reiz des Lohengrin aus. Damit betraut wird für die Linzer Neuinszenierung Regisseur Michael Schulz, der bereits mit Elektra sein Gespür für Ambivalenzen unter Beweis gestellt hat.   Zudem gibt es mit der Neuen Spielzeit zahlreiche Neuerungen am Landestheater: Der große Saal im Musiktheater wurde optimiert und es gibt zahlreiche neue Abonnements, über die sich die Besucher:innen des Landestheaters, das für sie Passende auswählen können, etwa zwischen Premieren-Abos, Glanzstücke Abo, Great Voice Abo, Fixtag-Abos, Brass-Abo, Familien-Abos uvm. Geschäftsführer Thomas Königstorfer hat die anwesenden Mitarbeiter:innen des Landestheaters besonders hervorgehoben und freut sich auf die neue Spielzeit unter noch besseren Bedingungen. &nbsp; In der Sendung zum Neuen Spielplan 2026/27 zu hören sind: Intendant Hermann Schneider, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Geschäftsführer Thomas Königstorfer, Chefdirigent Markus Poschner und die Theatermacher:innen Nele Neitzke, Regie &amp; Leitung Junges Theater, David Bösch, Regie &amp; Leitung Schauspiel sowie Dramaturg Christoph Blitt, die uns Einblicke in neue Produktionen gewähren.   SPIELZEIT 2026/27

  44. 57

    Tauben in der Stadt

    Tauben sind besser als ihr Ruf und ein harmonischeres Zusammenleben in der Stadt ist möglich. | Die Geschichte der Korruptionsforschung. Tauben in Linz Tauben haben einen schlechten Ruf. Sie seien schmutzig und durch ihren Kot würden Fassaden beschädigt werden. Wenn man sich näher mit den Tieren beschäftigt, dann kann man die meisten Vorwürfe widerlegen. Sabine Auer von der Initiative Streunertauben Linz, die aus dem Verein Streunerkatzen Oberösterreich hervorgegangen ist, erklärt, dass besonders der Kot eigentlich kein Problem sei. Nur durch die falsche Ernährung durch Essensreste oder das Füttern von Brot, komme es zu den sehr nassen, klebenden Ausscheidungen. Wenn Tauben artgerechtes Futter, nämlich Körner, fressen, ist der Kot fest und trocken und lasse sich sehr leicht entfernen. Tauben leben in Städten, weil sie domestizierte Tiere sind, also als Haustiere gehalten wurden. Sie wurden als Brieftauben eingesetzt oder für ihr Fleisch und Eier gehalten. Als die Menschen Tauben nicht mehr benötigten, wurden sie frei- und sich selbst überlassen. Durch die Art und Weise, wie sie gezüchtet wurden, ist der Bruttrieb sehr hoch, sie legen viele Eier über das Jahr verteilt und vermehren sich so unkontrolliert. Ein menschengemachtes Problem also, dass nur durch menschliche Hilfe wieder gelöst werden könne. In Linz gibt es mittlerweile zwei Taubenschläge, einmal an der Johannes Kepler Universität Linz und einen, der von Streunertauben Linz betreut wird. Auer erzählt, dass so um die 200 Tauben dort Futter bekommen. Im Schlag werden auch die Eier durch Plastikeier ersetzt, damit der Taubenbestand etwas kontrolliert wird. Von einem Fütterungsverbot, wie es derzeit in Salzburg herrscht, hält Auer nichts. Tauben würden nur noch verzweifelter nach Essen suchen und dadurch ungeeignetes von der Straße picken, was wiederum zu mehr Verschmutzungen führe. Sabine Auer ist überzeugt, dass mehr Taubenschläge und das kontrollierte Tauschen von Eiern am effektivsten dabei helfen würde, dass Mensch und Tier besser zusammenleben könne. Tauben halten sich dann auch tagsüber mehr im Schlag auf, was bedeutet, dass sie nicht mehr in so großer Zahl in der Stadt erscheinen. Links: Facebookgruppe Streunertauben Geschichte der Korruption Gefälschte Meinungsumfragen, veruntreute EU-Gelder und annullierte rote Karten. Korruptionsskandale machen immer wieder Schlagzeilen. Versuche, gegen Korruption vorzugehen reichen bis in die Antike. Schon das römische Rechtswesen der späten Republik kannte Tatbestände wie Veruntreuung, Unterschlagung und Amtsmissbrauch. Während im Mittelalter Korruptionskritik keine große Rolle spielte, taucht sie im 16. Jahrhundert im Kontext von Staatsbildungsprozessen wieder auf. Herrschende bauten die Verwaltung aus, um ihre Macht zu stärken und gingen gegen korrupte Amtsträger vor. Als sich infolge der Revolutionen in Nordamerika und Frankreich im 19. Jahrhundert die Prinzipien der Rechtsgleichheit und der demokratischen Teilhabe durchzusetzen begannen, wurde Korruptionskritik zu einem Phänomen der Gesamtbevölkerung. Dabei spielte auch die Entwicklung der Medien eine wichtige Rolle. Im 20. Jahrhundert weitete sich Korruptionskritik auch auf den Bereich der Wirtschaft aus, wie entsprechende Paragraphen im Wirtschaftsrecht und Compliance-Regeln belegen. Links: Handbuch Korruptionsforschung Niels Grüne, Biografie und Publikationsverzeichnis Zum Beitrag Headerbild: Streunertauben Linz

  45. 56

    Butoh histories: Seminal and forgotten figures of 1950&#038;1960s Japan

    In this episode, Romina Achatz speaks with writer Stephen Barber, author of Films Ghost: Tatsumi Hijikata and the Transmutation of 1960s Japan, about seminal and forgotten figures who shaped the Japanese avant-garde of the 1960s. The conversation focuses especially on filmmakers and the remarkable collaborations between Butoh dancers, photographers, writers, philosophers, and choreographers surrounding Tatsumi Hijikata and Kazuo Ohno. Drawing on his personal encounters, Stephen Barber reflects on meeting many of these extraordinary artists while they were still alive. All of them have since passed away, making his memories a rare first-hand testimony to a generation that profoundly transformed postwar Japanese culture. The episode explores figures including Akiko Motofuji, Hironobu Oikawa, Eikoh Hosoe, Donald Richie, Takahiko Iimura, and Nobuo Ikemiya, as well as key works such as Rose-Coloured Dance, Anma the Masseur, Hiroshi Nakamura’s Super 8 film Revolt of the Body, Donald Richie’s Sacrifice and War Games, and Eikoh Hosoe’s Navel and A-Bombs. The conversation also revisits the Osaka Expo film Birth, filmed on the volcanic landscape of Mount Io in Hokkaido. The episode concludes with a conversation about the importance of archives in preserving the history of Butoh, as Stephen Barber asks Romina Achatz about her own experience visiting the extraordinary private archive and dance studio of the famous choreographer Nakao Ikemiya, the son of Nobuo Ikemiya, who worked with Hijikata and Kazuo Ohno during their recent research in Japan.

  46. 55

    Die Vielfalt des Seins &#8211; Renate Moran

    Ich habe eine sehr inspirierende und spannende Malwoche unter der Leitung von Renate Moran in und um Bad Aussee verbracht und dabei Eindrücke gesammelt. Es war schön mitanzusehen, entspannt, intensiv und auch oft meditativ die TeilnehmerInnen diese Zeit erlebt haben. Wieder ein Beweis dafür, wie wertvoll für uns ist, mit Dingen beschäftigt zu sein, welche unseren Geist und all unser Sinne beschäftigen. Wir haben diese Zeit, diese Gegend, diese Motive und Tätigkeiten, sowie die professionelle Begleitung von der Künstlerin Renate Moran in jeder Phase genossen. Dabei ist aber auch diese Sendung entstanden. Sie soll anregen tätig zu sein. Tätig zu sein mit vielleicht neuer, vielleicht aber auch schon länger ersehnter Freizeitgestaltung. &nbsp;

  47. 54

    #Stimmlagen: Graz hat gewählt &#124; Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden

    Diese Ausgabe von #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich, kommt aus der der VON UNTEN-Redaktion bei Radio Helsinki in Graz und widmet sich heute der Gemeinderatswahl in Graz und nicht richtiggestellten Falschaussagen von FPÖ Landeshauptmann Kunasek im ORF Steiermark. Graz hat gewählt Am 28. Juni hat Graz einen neuen Gemeinderat gewählt, und die KPÖ von Bürgermeisterin Elke Kahr hat ihren historischen Erfolg von 2021 noch einmal deutlich ausgebaut. In dieser Ausgabe schauen wir uns genau an, was hinter diesem Ergebnis steckt: wie sich die Stimmen stadtweit und in den einzelnen Bezirken verteilt haben, wo die FPÖ ihre Hochburgen hat, und was die Wählerstromanalyse darüber verrät, woher die KPÖ ihre Stimmen wirklich bekommen hat und wohin die SPÖ ihre verloren hat. Auch die Grünen, die spürbar Mandate eingebüßt haben, nehmen wir genauer unter die Lupe – und fragen, warum sie bei der parallel stattfindenden Bezirksratswahl deutlich besser abschneiden als bei der Gemeinderatswahl. Wir fragen auch, warum so viele Grazerinnen und Grazer Elke Kahr nach wie vor ihr Vertrauen schenken, wie es um die Koalitionsfrage und den Grazer Proporz-Stadtsenat steht, und werfen einen Blick auf eine Wahl, die oft übersehen wird: die des Migrant:innenbeirats, samt der Frage, welche Befugnisse dieses Gremium überhaupt hat. Falschaussagen im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden FPÖ-Chef Mario Kunasek behauptete öffentlich, Sozialhilfen könnten als Einkommensnachweis für die Staatsbürgerschaft gelten. Das ist falsch – und gesetzlich bereits ausgeschlossen. Trotzdem steht die Aussage bis heute unkorrigiert in der ORF-Mediathek. Wir fragen, was es bedeutet, wenn rechtsextreme Falschinformationen unwidersprochen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbreitet werden – und warum eine Richtigstellung von Lukas Gahleitner-Gerz (Asylkoordination) im zugehörigen Artikel nur stark verkürzt und ganz am Ende auftaucht. Im Gespräch mit Alexander Pollak von SOS Mitmensch geht es um Österreichs im europäischen Vergleich besonders restriktives Staatsbürgerschaftsrecht, um die realen Folgen für Betroffene und Arbeitsmarkt – und um den Blick nach Spanien, wo Anfang 2026 rund 500.000 Menschen ohne gesicherten Status einen Bleibestatus erhielten. Außerdem: Welche Strategie steckt dahinter, wenn Politik gezielt Neid zwischen Menschen schürt, die ohnehin prekär leben? Und was erwartet Pollak sich von der eingebrachten Beschwerde beim ORF-Publikumsrat?

  48. 53

    Geschichte der Korruption

    Gefälschte Meinungsumfragen, veruntreute EU-Gelder und annullierte rote Karten. Korruptionsskandale machen immer wieder Schlagzeilen. Versuche, gegen Korruption vorzugehen reichen bis in die Antike. Schon das römische Rechtswesen der späten Republik kannte Tatbestände wie Veruntreuung, Unterschlagung und Amtsmissbrauch. Während im Mittelalter Korruptionskritik keine große Rolle spielte, taucht sie im 16. Jahrhundert im Kontext von Staatsbildungsprozessen wieder auf. Herrschende bauten die Verwaltung aus, um ihre Macht zu stärken und gingen gegen korrupte Amtsträger vor. Als sich infolge der Revolutionen in Nordamerika und Frankreich im 19. Jahrhundert die Prinzipien der Rechtsgleichheit und der demokratischen Teilhabe durchzusetzen begannen, wurde Korruptionskritik zu einem Phänomen der Gesamtbevölkerung. Dabei spielte auch die Entwicklung der Medien eine wichtige Rolle. Im 20. Jahrhundert weitete sich Korruptionskritik auch auf den Bereich der Wirtschaft aus, wie entsprechende Paragraphen im Wirtschaftsrecht und Compliance-Regeln belegen. Links: Handbuch Korruptionsforschung Niels Grüne, Biografie und Publikationsverzeichnis

  49. 52

    KI-Detox

    In dieser FROzine-Ausgabe beschäftigen wir uns mit der KI, um genauer zu sein mit KI-Detox. Zu einem Studiogespräch waren 6 Gäst_innen von der JKU eingeladen, die die Thematik genauer beleuchtet und erklärt haben: Bubuaiym Baigazieva, Sajda Cejvanovic, Aleks Fischer, Lothar Jochade, Dzejlana Kljajic, Rene Starzer, Marie-Christin Willner. Sie haben in ihrer Forschungsarbeit im Studiengang der Soziologie zum Thema &#8222;Künstliche Intelligenz im Widerstand – Ablehnung, Verzicht, Protest“ gearbeitet. Es ging um Fragen wie „Was bedeutet KI-Detox?“, „Wieviel Nutzung von KI ist eigentlich gesund?“ oder aber auch „Welche kollektiven Formen von KI-Resistance gibt es?“ Ihre Forschungsergebnisse führen uns von frühen KI-Erfahrungen, zu interessanten Erkenntnissen bezüglich Nutzung von KI und welche Möglichkeiten von Widerstand wir als Menschen in diesem Bereich haben. Mehr dazu hören Sie in diesem Beitrag.

  50. 51

    Zenekvíz

    Máté és Vera a bizonyítványosztás után rajta maradtak a kvíz hullámon és zenekvízeset játszottak. Magyar zenékkel. Úgyhogy nem is írunk tracklistet, mert így most Ti is játszahattok.

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