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Radio Prague International - Thema «Geschichte»
by Radio Prague International
Radio Prague International - Thema «Geschichte»
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Heidi Vidaic auf den Spuren ihrer Vorfahren im Böhmerwald
Mitte August fand in der Böhmerwaldgemeinde Kvilda ein Treffen von Nachfahren der früheren Bewohner statt. Martina Schneibergová war dabei und hat mit der Initiatorin der Veranstaltung, Heidi Vidaic, gesprochen.
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„Radio Prag International ist zuverlässig“: Ex-Chefredakteur Vaughan zum 90-Jährigen unseres Senders
Seit 1936 gibt es die Auslandssendungen des Tschechischen und früher Tschechoslowakischen Rundfunks. Am Montag jährt sich ihre Gründung zum 90. Mal. Aus diesem Anlass haben wir eine Reihe von ehemaligen Mitarbeitern und langjährigen Partnern um Grußworte oder Interviews gebeten. Unter ihnen der frühere Chefredakteur David Vaughan. Im Folgenden eine Zusammenfassung seiner Gedanken zu unserem Jubiläum.
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Schlacht bei Crécy 1346: Die Herrschaft in Böhmen geht von Johann an Karl IV. über
Am heutigen Mittwoch ist es genau 680 Jahre her, dass Johann von Böhmen in der Schlacht bei Crécy zu Tode kam. Die Herrschaft im Königtum ging im Folgenden an seinen Sohn über, den späteren römisch-deutschen Kaiser Karl IV. Beinahe hätte es dessen große Ära aber nicht gegeben.
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Einmarsch des Warschauer Paktes 1968: Originalaufnahme des Rundfunks aufgetaucht und Gedenkakt
Vor 58 Jahren sind die Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei einmarschiert. Damit beendeten sie den Reformkurs des Prager Frühlings und unterwarfen das Land wieder dem Diktat aus Moskau. Jedes Jahr erinnert die höchste Riege tschechischer Politiker an dieses Ereignis mit einem Gedenkakt vor dem Rundfunkgebäude in Prag. Dieses Jahr ist außerdem eine bisher unbekannte historische Aufnahme vom Morgen des 21. August 1968 aufgetaucht.
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Als die Welt Radio Prag einschaltete: Hörerbriefe aus dem Jahr 1968
1968 wurden die Auslandssendungen des Tschechoslowakischen Rundfunks durch das weltweite Interesse am Prager Frühling zu einer zentralen Informationsquelle. Tausende Hörerbriefe aus aller Welt erreichten damals die Redaktion. Eine Auswahl daraus ist derzeit im Prager Rundfunkgebäude zu sehen
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Inspirierte sie Liedermacher Karel Kryl? Beschädigte Engelfigur kehrt ins Kloster Ostrov zurück
Die kleine Engelfigur befand sich früher auf einem der Altäre in der Klosterkirche im westböhmischen Ostrov. Das Barockareal diente während der kommunistischen Zeit der tschechoslowakischen Armee und verfiel zusehends. Nun kehrt die kleine Engelplastik nach Jahrzehnten nach Ostrov zurück.
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Fabriken der Lust unter NS-Kontrolle: Die Prostitution im besetzten Prag
Die deutsche Besatzung der Tschechoslowakei seit März 1939 löste einen rasanten Aufschwung der Prostitution aus, der rasch zu einer Welle von Geschlechtskrankheiten unter den Wehrmachtsoldaten führte. Um die Kampfkraft der Truppe zu sichern und rassenideologische Vorgaben durchzusetzen, reagierten die NS-Behörden mit strikter Regulierung. Neben der polizeilichen und medizinischen Überwachung der Frauen errichtete das Regime im Protektorat Böhmen und Mähren spezielle, streng kontrollierte Soldatenbordelle.
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113
Zeuge des „Wunders von Číhošť“ von Gericht rehabilitiert – 1950 saß er in der Haft
Nach 76 Jahren wurde ein Mann von einem Gericht in Tschechien rehabilitiert, der vom kommunistischen Regime inhaftiert worden war. Es handelte sich um einen Augenzeugen des sogenannten „Wunders von Číhošť“.
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Kelten-Fund an der Bernsteinstraße: Mährischer Polizist entdeckt 2000 Jahre alte Bronze-Ente
Auf einem Feld bei Tučín in Mittelmähren wurde eine unbeschädigte, über 2000 Jahre alte keltische Bronze-Tierplastik entdeckt. Die Figur wiegt nur etwa zehn Gramm und stellt eine Ente dar. Laut Archäologen handelt es sich um einen einzigartigen Fund an der Bernsteinstraße, dem historischen Handelsweg zwischen Nord- und Südeuropa.
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111
„Prager Frühling“ in 200 Kartons: Das Nationalarchiv Prag übernimmt das Archiv des Musikfestivals
Autogramme von Leonard Bernstein und Rafael Kubelík, Dokumente aus dem Gründungsjahr 1946 und 80 Jahre Musikgeschichte: Das Internationale Musikfestival Prager Frühling hat seine historischen Schätze dem tschechischen Nationalarchiv übergeben. Der Inhalt von mehr als zwei Dritteln der rund 200 Kartons kann ab sofort von Forschern und Musikbegeisterten im Lesesaal eingesehen werden. Radio Prag International hat mit Jan Kahuda gesprochen, dem Leiter der Abteilung für Bestände nichtstaatlicher Provenienz und Sammlungen im Nationalarchiv.
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Autobahn D3 zwischen Prag und Südböhmen: Vor Baubeginn wird nach SS-Munition gesucht
Der Baubeginn für den knapp 60 Kilometer langen Autobahnabschnitt zwischen Prag und Südböhmen ist in zwei Jahren geplant. Zu den erforderlichen Vorbereitungen gehört eine pyrotechnische Untersuchung. Besonders im Fokus steht dabei das Gelände eines ehemaligen Truppenübungsplatzes der Waffen-SS aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Archäologiepark Všestary zeigt originalgetreuen Brunnen aus Jungsteinzeit
Im Archäologiepark im ostböhmischen Všestary, ganz in der Nähe von Hradec Králové, gibt es neuerdings den Nachbau eines prähistorischen Brunnens zu sehen. Er wurde ausschließlich mit Methoden errichtet, wie sie vor 7000 Jahren üblich waren.
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108
Spuren eines Unfassbaren: Prager Stolperstein erinnert an Dadaisten Walter Serner
Er war ein radikaler Freigeist des Dadaismus, ein Großstadtdandy und literarischer Provokateur. Mit seinem Manifest „Letzte Lockerung“ schuf er einen Meilenstein der literarischen Avantgarde: Walter Serner. Geboren im böhmischen Karlovy Vary / Karlsbad, zog es ihn später in viele Städte Europas – von Wien, Berlin und Zürich bis Paris und Barcelona. Nun ist der Kosmopolit symbolisch in seine letzte Heimat zurückgekehrt. Seit Mitte Juni erinnert ein Stolperstein in der Prager Straße V Kolkovně 5 an den Autor, der 1942 von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Zur feierlichen Verlegung hielt Nikolai Venn von der Internationalen Walter-Serner-Gesellschaft eine Ansprache.
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107
Begehrt von Tel Aviv und Prag: Einzigartige Dokumentation jüdischer Einwohner bleibt in Ostrau
Das Museum des Jüdischen Volkes in Tel Aviv und das Jüdische Museum in Prag haben Interesse an ihr gezeigt. Schließlich gelangte die einzigartige Dokumentation der jüdischen Einwohner der Industriestadt Ostrava / Ostrau jedoch in den Besitz des dortigen Stadtarchivs. Sie enthält die Namen, Daten, Fotos und Geschichten von über 30.000 Menschen.
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106
Schädel der heiligen Zdislava kehrt zurück – aber nur für einen Tag
Der Schädel der heiligen Zdislava soll künftig nicht mehr in der Basilika in Jablonné v Podještědí ausgestellt werden. Darüber haben Experten von Polizei und Denkmalschutz gemeinsam mit Kirchenvertretern entschieden.
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105
Unbegründete Ängste – Die Tschechen und ihre Einstellung zum Sudetendeutschen Tag in Brünn
Am Freitag beginnt der Sudetendeutsche Tag in Brno / Brünn. Erstmals wird das Pfingsttreffen der Vertriebenen in Tschechien veranstaltet. Doch in den vergangenen Wochen wurde vor allem von Regierungspolitikern eine Debatte über die Veranstaltung losgetreten. Ihr Vorwurf lautet, mit dem Sudetendeutschen Tag würden alte Wunden aufgerissen. Was aber denken die Menschen in Tschechien wirklich darüber? Und wie sieht dies die Zivilgesellschaft in dem Land?
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104
Auf den Spuren von Emilie und Oskar Schindler – Treffen im Museum der Überlebenden in Brněnec
Auf dem Areal der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler in Brněnec / Brünnlitz befindet sich seit dem vergangenen Jahr das Museum der Überlebenden . Am Samstag, dem 9. Mai, fand dort im Rahmen des Festivals Meeting Brno ein Treffen statt, bei dem unter anderem eine Ausstellung über Emilie und Oskar Schindler eröffnet wurde.
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Heilige Zdislava gerettet und Schädel aus dem Beton befreit – Dominikaner sprechen von einem Wunder
Vergangene Woche schockte dieser Diebstahl ganz Tschechien: Am helllichten Tag war der Schädel der heiligen Zdislava aus der Basilika in Jablonné v Podještědí entwendet worden. Doch der Kriminalfall hatte ein gutes Ende: Der Täter wurde gestellt und das Diebesgut gefunden. Allerdings musste der fast 800 Jahre alte Schädel aus einem Betonblock befreit werden.
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102
Libuše Černá: „Die Wende ist mein Schatz“
Libuše Černá lebt ein Leben zwischen Deutschland und Tschechien. 1953 in Prag geboren, emigrierte sie 1977 nach Bremen. Dort wurde sie nicht nur zur Rundfunkjournalistin, sondern später auch zur Kulturmanagerin. So gründete sie das Literaturfestival Globale , das in diesem Jahr sein 20. Jubiläum feiert. Zudem hob sie den Bremer Rat für Integration mit aus der Taufe. Vor zehn Jahren gründete sie mit Gleichgesinnten außerdem das Bremer Bündnis für deutsch-tschechische Zusammenarbeit . Wie blickt Libuše Černá auf ihr Leben zurück? Ferdinand Hauser hat sie im April in Bremen getroffen und sich mit ihr zum Interview verabredet.
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Verfolgung, Flucht, Vertreibung: 1200 Schicksale im Gedenkbuch der sudetendeutschen Sozialdemokratie
Unter den Sudetendeutschen gab es nur eine Minderheit, die sich Ende der 1930er Jahre gegen Hitler stellte. Vor allem waren das die Sozialdemokraten. Im weiteren Verlauf wurden sie verfolgt, mussten fliehen oder wurden ermordet. Und wer noch da war oder zurückkehrte, wurde nach dem Krieg aus der Tschechoslowakei vertrieben. Die vielen Schicksale sind nun in einem Gedenkbuch der sudetendeutschen Sozialdemokratie veröffentlicht.
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„Verbrechen ohne Namen“: Neue Dauerausstellung in Theresienstadt zu Genoziden im 20. Jahrhundert
Terezín, früher Theresienstadt, steht wie so viele Tatorte exemplarisch für den Völkermord an den Juden. In der früheren Garnisonsstadt in Nordböhmen hatten die Nationalsozialisten nämlich eines der zahlreichen Konzentrationslager eingerichtet. Der Holocaust bleibt in seinem Umfang und seiner Durchdachtheit ein einzigartiges historisches Ereignis. Dennoch gab es im gesamten 20. Jahrhundert noch mehr Genozide, die mitunter wenig aufgearbeitet sind. Eine neue Dauerausstellung des Zentrums für Genozidstudien in Terezín bietet nun einen Überblick über diese Unrechtstaten. Die Exposition richtet sich vor allem an junge Menschen, und das auch aus Deutschland. Wir waren bei der Eröffnung am Montag dabei.
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99
Koffer der Journalistin und Kafka-Freundin Milena Jesenská nach 80 Jahren gefunden
Das Literaturmuseum in Prag hat einen Koffer erhalten, der einst Milena Jesenská gehörte. Die Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin war eine enge Freundin von Franz Kafka. Das Reiseutensil war von einer früheren Mitinhaftierten Jesenskás aufbewahrt worden.
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Spannende Entdeckung: Tschechisch-slowakisches Team weist ältesten altägyptischen Drillbohrer nach
Ein slowakischer Archäologe aus Newcastle und ein tschechischer Chemiker aus Wien haben eine möglicherweise bahnbrechende Entdeckung gemacht. Demnach waren die Menschen im alten Ägypten noch vor der Zeit der Pharaonen technisch weiter vorangeschritten, als bisher angenommen wurde. Radio Prag International hat mit dem Autor der entsprechenden Studie, Martin Odler, über die neuen Erkenntnisse gesprochen. Mehr hören Sie im Beitrag von Till Janzer.
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97
Möglichen Kürzungen zum Trotz: Radio Prag International begeht 90. Geburtstag mit Ausstellung
Radio Prag International feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde am Dienstag eine Ausstellung im Prager Rundfunkgebäude eröffnet. Neben Feierstimmung gibt es aber auch Grund zur Sorge: Denn der Außenminister hat angekündigt, den Auslandssender des Tschechischen Rundfunks künftig nicht weiter finanzieren zu wollen.
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96
Swarovski, Aida, Meinl und Co.: Neues Buch zeigt die tschechischen Wurzeln österreichischer Marken
Die Böhmen in Österreich – waren das früher wirklich nur Küchengehilfen und einfache Arbeitskräfte? Die Wirtschaftswissenschaftlerin Jana Geršlová will mit diesem Klischee aufräumen. In ihrem neuen Buch zeichnet sie die Biographien erfolgreicher Unternehmer nach, die einst aus dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik nach Österreich und vor allem nach Wien gegangen sind. Die Wirtschaftszweige, in denen die Menschen tätig waren, reichen von der Gastronomie über die Architektur bis zur Industrie. Und die einzelnen Kurzporträts der Marken bilden oft eine Zeitspanne vom 19. Jahrhundert bis heute ab.
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95
Verfolgung von Schauspieler vor über 40 Jahren: Polizei ermittelt gegen vier einstige StB-Offiziere
Die tschechische Polizei hat Ermittlungsverfahren gegen vier ehemalige Offiziere der kommunistischen Geheimpolizei StB eingeleitet. Sie sollen sich in den 1970er und 1980er Jahren an der Verfolgung des bekannten Schauspielers Tomáš Töpfer beteiligt haben.
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94
Olympische Spiele: Schüler aus Valle di Ledro drücken tschechischen Eishockeyspielerinnen die Daumen
Zum zweiten Mal in der Geschichte nehmen tschechische Eishockeyspielerinnen an den Olympischen Spielen teil. Eine von ihnen erfreut sich besonderer Unterstützung von den Kindern aus dem mittelböhmischen Příbram sowie dem italienischen Valle di Ledro.
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93
Schwierige Umsetzung: Verbot für Propagierung von Nationalsozialismus und Kommunismus in Tschechien
Es betrifft das Hakenkreuz, aber auch Hammer und Sichel. Seit dem 1. Januar gilt eine neue Formulierung im Strafgesetzbuch, wonach die Förderung von Kommunismus und Nationalsozialismus eine Straftat in Tschechien darstellt. Wie sich das Gesetz in der Praxis auswirken wird, ist noch unklar.
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Befreiung von Sušice durch die US-Armee im Mai 1945 – Ausstellung im Böhmerwaldmuseum
Die Befreiung der Stadt Sušice durch die US-Armee im Mai 1945 ist das Thema einer Ausstellung, die im Böhmerwaldmuseum ( Muzeum Šumavy ) in Sušice gezeigt wird.
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Radio Prag International feiert 90 Jahre Auslandsrundfunk
Das Jahr 2026 ist für den Tschechischen Rundfunk ein besonderes. Denn wir erinnern an das 90. Jubiläum des Auslandsdienstes, der bei seiner Gründung Teil des damaligen Tschechoslowakischen Rundfunks war. Radio Prag International bereitet in diesem Jahr zahlreiche Projekte vor – von Jubiläums-QSL-Karten über Sonderserien bis hin zu Reportagen von der Frankfurter Buchmesse, bei der Tschechien Gastland sein wird. „Wir hoffen, weiterhin einen vollumfassendes Angebot produzieren und bieten zu können“, sagt Chefredakteurin Klára Stejskalová.
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Forschung an der Universität Budweis: Was historische Sargschlüssel über das Erinnern erzählen
Forscher von der Südböhmischen Universität in České Budějovice / Budweis beschäftigen sich mit einer ganz besonderen Erinnerungskultur. Weil es früher noch keine Fotos gab, haben Menschen andere Andenken an ihre verstorbenen Angehörigen und Freunde aufbewahrt – zum Beispiel den Schlüssel zum Sarg.
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Weihnachten in der Tschechoslowakei vor 80 Jahren
Es war das erste Weihnachten im Frieden, nachdem der Zweite Weltkrieg sechs Jahre gedauert hatte. Die Feiertage konnten 1945 in der Tschechoslowakei in Freiheit, aber nur bescheiden begangen werden.
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88
Studierendenprojekt: Tschechoslowaken und Deutsche in Norwegen während des Zweiten Weltkriegs
Tschechoslowaken und Deutsche im besetzten Norwegen während des Zweiten Weltkriegs sind das Thema eines Projekts von Studierenden der Prager Karlsuniversität und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Ihre Forschungsergebnisse wurden in einer Ausstellung zusammengefasst, die derzeit an der Philosophischen Fakultät in Prag gezeigt wird.
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87
Buch von Niklas Zimmermann: Wie die Ackermann-Gemeinde Gläubigen in der Tschechoslowakei half
Die Hilfe der Ackermann-Gemeinde für Christen in der kommunistischen Tschechoslowakei steht im Fokus eines Buchs von Niklas Zimmermann. Martina Schneibergová hat mit dem Journalisten und Historiker über die Publikation gesprochen.
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86
Litho Lito: Lithografie-Werkstatt in Litoměřice beherbergt 200 Jahre alte Presse aus Leipzig
„ Litho Lito “ ist eine lithografische Werkstatt, die sich in einem der ältesten Häuser in der nordböhmischen Stadt Litoměřice befindet. Im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage hat sie Anfang November ihre Tore für die Öffentlichkeit aufgemacht.
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85
„Patrimonium pro futuro“: Doppelte Auszeichnung für Brauerei in Kostelec nad Černými lesy
Mit dem Preis „ Patrimonium pro futuro “ (Kulturerbe für die Zukunft) hat das tschechische Denkmalschutzamt ( NPÚ ) am Mittwoch bereits zum zwölften Mal herausragende Denkmalschutzprojekte geehrt.
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Feldtelefon und Schellackplatten: Wie im Tschechoslowakischen Rundfunk von den Nürnberger Prozessen berichtet wurde
Vor genau 80 Jahren begannen die Nürnberger Prozesse. Ein halbes Jahr, nachdem der Zweite Weltkrieg durch die Kapitulation Deutschlands zu seinem Ende gekommen war, standen ab 20. November 1945 die noch lebenden und inhaftierten Vertreter des Deutschen Reiches und der NSDAP vor einem internationalen Militärgericht. Im Justizpalast in Nürnberg waren auch Journalisten aus der Tschechoslowakei anwesend, die für ihre Heimatmedien berichteten. Sie hielten Auszüge aus dem Prozessverlauf sowie die Aussagen einiger Frauen und Mädchen aus dem böhmischen Dorf Lidice auf Schallplatten fest.
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83
Hohe Bildung in kleinen Wohnungen: Ausstellung zur „Untergrund-Universität“ in Brünn
Lernen, wie demokratisch diskutiert wird – das stand in den Hochschulen der kommunistischen Tschechoslowakei nicht auf dem Lehrplan. Dennoch gab es hierzulande in den 1980er Jahren Kurse zu Themen einer freiheitlichen Gesellschaft. Sie fanden in Privatwohnungen statt, und alle Beteiligten mussten strenge Regeln der Konspiration einhalten. Über diese „Untergrund-Universität“ (Podzemní univerzita) informiert derzeit eine Ausstellung in Brno / Brünn.
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Woche der Freiheit in Tschechien: Nicht nur Erinnerung an die Samtene Revolution
In Tschechien ist am Montag die sogenannte Woche der Freiheit angebrochen, dabei finden landesweit Veranstaltungen statt. Alles gipfelt am „Tag der Freiheit und Demokratie“ und dem Internationalen Studententag am kommenden Montag, der hierzulande ein Feiertag ist.
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81
Wertvoller Erstdruck in Nationalgalerie in Prag: Albrecht Dürers Nashorn-Grafik
Bis vor kurzem wusste man in der Nationalgalerie in Prag nicht, was man da für einen wertvollen Druck in den Sammlungen hat. Nun haben Untersuchungen ergeben, dass es sich um einen Erstdruck der wohl berühmtesten Grafik von Albrecht Dürer handelt – dem „Rhinocerus“ (Das Rhinozeros)
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Archäologen suchen nach sterblichen Überresten politischer Gefangener auf Friedhof in Prag-Ďáblice
Auf dem Friedhof im Prager Stadtteil Ďáblice suchen Archäologen derzeit nach sterblichen Überreste von drei tschechoslowakischen Widerstandskämpfern aus dem Zweiten Weltkrieg, die 1949 von den Kommunisten hingerichtet wurden.
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Der Klang verschwundener Kirchenglocken: Tschechischer Rundfunk veröffentlicht historische Aufnahmen
Die Deutschen haben während des Zweiten Weltkriegs einen Großteil der tschechischen Kirchenglocken eingeschmolzen – um aus ihnen Waffen herzustellen. Doch der Klang dieser verschwundenen Glocken ist jetzt wieder zu hören – durch ein Projekt des Tschechischen Rundfunks zusammen mit Wikimedia.
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Heiliger Wenzel im Wiener Stephansdom erhält nach über 300 Jahren seine Lanze zurück
In Tschechien wird mit vielen Statuen an den Heiligen Wenzel erinnert, den Schutzpatron der Böhmen. Eine bedeutende Darstellung findet sich aber auch im Stephansdom in Wien – und nun ist sie nach über 300 Jahren wieder komplett.
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Erste tschechische Übersetzung eines Prosawerks des Böhmerwaldschriftstellers Johann Peter
Eine Auswahl der Erzählungen vom Böhmerwalddichter Johann Peter (1858–1935) ist vor kurzem in tschechischer Übersetzung erschienen. Martina Schneibergová hat mit dem Ururgroßneffen des Schriftstellers, Gernot Peter, gesprochen.
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Leiter des ÚSTR: „Es war längst an der Zeit, das Übel beim Namen zu nennen“
Das Prager Institut für das Studium totalitärer Regime ( ÚSTR ) hat vorige Woche eine Bilanz seiner Arbeit des vergangenen Jahres gezogen. Zudem stellte die Institution seine nächsten Pläne vor.
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Slawist Tikhonov zu Rixdorfer Böhmen: „Migration läuft heute genauso ab wie vor 300 Jahren“
Das Viertel Rixdorf ist heute eine beschauliche Siedlung im Berliner Bezirk Neukölln. Im 18. Jahrhundert siedelten sich hier zahlreiche Glaubensflüchtlinge aus Böhmen an. Mit ihrer Geschichte beschäftigt sich Aleksej Tikhonov. Er forscht am Slawischen Seminar der Universität Zürich zu sprachwissenschaftlichen Themen. Anfang Oktober hielt er einen Vortrag in Wien, bei dem er seine Erkenntnisse zu den tschechischen Schulen in Berlin vorstellte. Den Anlass bot eine Konferenz der Matthias-Kramer-Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte des Fremdsprachenerwerbs und der Mehrsprachigkeit, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Jubiläum der Wiener Bohemistik stattfand.
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74
Wirklich die letzten Worte? Analyse des Masaryk-Briefes präsentiert
Vor einem Monat wurde auf Schloss Lány unter großem öffentlichem Interesse ein Brief geöffnet, der angeblich die letzte Botschaft von Tomáš Garrigue Masaryk enthielt. Der erste Präsident der Tschechoslowakei hatte, wie sich zeigte, seinem Sohn vom Krankenbett aus einige grundlegende Gedanken diktiert. Das Dokument ist nun umfassend untersucht worden, und die Analyse wurde am Mittwochabend live im Tschechischen Rundfunk präsentiert.
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73
„Licht für Fugau“: Happening zur Erinnerung an das verschwundene Dorf in Nordböhmen
Vor genau 65 Jahren verschwand das nordböhmische Dorf Fukov (Fugau) von der Landkarte. Am Samstag will eine Initiative mit einem Happening vor Ort an die Gemeinde erinnern.
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Bedeutender böhmischer Geschichtsschreiber: Vor 900 Jahren starb Cosmas von Prag
Der Geschichtsschreiber Cosmas von Prag starb am 21. Oktober 1125. Die von ihm verfasste Chronik prägt auch heute noch, wie sich Historiker das Frühmittelalter in Böhmen vorstellen. Dieser Tage wird mit einem großen Ausstellungsprojekt an den 900. Todestag des Gelehrten erinnert, im Zentrum stehen wertvolle Abschriften seiner Chronik.
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Am Ende des Lebens, aber ohne Angst: Umschlag mit Vermächtnis Tomáš Garrigue Masaryks geöffnet
Ein Stück Geschichte wurde am Freitag enthüllt: „Versiegelt bis 19.09.2025“ stand auf einem Umschlag, der im Nationalarchiv in Prag aufbewahrt wurde und die vermutlichen letzten Worte des ersten tschechoslowakischen Staatspräsidenten Tomáš Garrigue Masaryk enthalten sollte. Nun wurde der Umschlag im Präsidentenschloss in Lány geöffnet.
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