Radiogottesdienst

PODCAST · religion

Radiogottesdienst

In Zusammenarbeit mit ausgewählten Kirchgemeinden werden jährlich zehn Gottesdienste direkt übertragen.

  1. 14

    Römisch-katholischer Gottesdienst aus Wil SG

    40 Tage nach Ostern feiern Christen und Christinnen das Fest Christi Himmelfahrt. Dieses Fest beinhaltet zwei Aspekte: Der Abschied Jesu aus dieser irdischen Welt und sein Eingang in das Himmelreich. Im Zentrum des römisch-katholischen Gottesdienstes aus der Pfarrkirche St. Peter stehen die liturgischen Texte zu Christi Himmelfahrt. Bedeutsam ist dabei der Abschnitt aus der Apostelgeschichte. Dort heisst es: «Als er [Jesus] das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.» (Apg 1,9) Der Abschied Jesu lässt die Menschen in seiner Nachfolge fragend zurück. Wohin wurde Jesus entrückt? Ist dieser Abschied endgültig? Letztlich stellen sich an Christi Himmelfahrt die Fragen nach Orten der Gottesbegegnung. Diakon Walter Kroiss nimmt diesen Gedanken in seiner Predigt auf und fragt nach Orten der Gottesbegegnung und nach Lieblingsorten im Leben und im Glauben. Pfarrer Marjan Paloka steht der Eucharistiefeier vor. Martin Welzel, Hauptorganist der Katholischen Kirchgemeinde Wil und Dozent/Fachbereichsleiter Orgel an der Diözesanen Kirchenmusikschule St. Gallen, übernimmt die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Es ertönen Klänge verschiedener Epochen, Improvisationen und Gemeindelieder zum Mitsingen.

  2. 13

    Römisch-katholischer Gottesdienst aus Wangen an der Aare BE

    Am Karfreitag erinnern Christen und Christinnen an den Tod Jesu. Im Zentrum des Gottesdienstes stehen Texte der Leidensgeschichte Christi. Die Lesungen werden im Gottesdienst als Standbilder von Jugendlichen aus dem Pastoralraum Oberaargau szenisch dargestellt. Der Familiengottesdienst aus der römisch-katholischen Kirche St. Christophorus nimmt prägende Teile der Liturgie zum Karfreitag auf: Passionsgeschichte, Verehrung des Kreuzes und Fürbitten. Seelsorgerin Flavia Schürmann und Religionslehrerin Lavinia Mazzolena Vietri gestalten den Gottesdienst zusammen mit Jugendlichen und Kindern aus dem Pastoralraum Oberaargau. Sie lesen Texte aus der Passion Jesu, stellen biblische Szenen nach und formulieren Fürbitten. Die Dramaturgie des Gottesdienstes zeigt, dass Christinnen und Christen nicht unter dem Kreuz stehen bleiben, sondern im gemeinsamen Hören und Beten ihre Hoffnung auf die Auferstehung – auf Ostern – nähren. Am Karfreitag, dem Todestag Jesu, erklingen traditionell keine Glocken und keine Orgelmusik. Es ist ein Tag der Stille und der Trauer. Ein Streichquartett sowie die Kantorin Janine Bruno gestalten den Gottesdienst musikalisch. Zudem erklingen Gemeindelieder zum Mitsingen.

  3. 12

    Evangelisch-reformierter Gottesdienst aus Kilchberg ZH

    Im Gottesdienst steht die Frage nach «wahrer Grösse» im Mittelpunkt. Ausgangspunkt der Predigt von Pfarrerin Sibylle Forrer ist die biblische Szene, in der Jesus ein Kind in die Mitte stellt und seine Jüngerinnen und Jünger auffordert: «Werdet wie die Kinder». Damit stellt Jesus gängige Vorstellungen von Macht, Leistung und Anerkennung radikal in Frage. Die biblische Auslegung wird mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verbunden, etwa nach dem Stellenwert von Fürsorge, Abhängigkeit und Care-Arbeit. Der Gottesdienst lädt dazu ein, die eigene Vorstellung von Stärke neu zu bedenken. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von einem Ensemble aus zwei Violinen und Violoncello gemeinsam mit der Barockorgel. Es erklingen Werke von Georg Friedrich Händel (aus den Orgelkonzerten) und Antonín Dvořák (aus den Bagatellen op. 47). An der Orgel spielt Els Biesemans.

  4. 11

    Evangelisch-reformierter Gottesdienst aus dem Berner Münster

    Der Gottesdienst am zweiten Sonntag der Passionszeit trägt den Titel «Reminiscere» (Gedenke). Er leitet sich von Psalm 25 ab: «Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind». Erinnerungen wärmen. Erinnerungen machen wehmütig. Doch sollten wir uns ihrem Sog nicht zu sehr überlassen, findet Pfarrer Beat Allemand und nähert sich in seiner Predigt der Faszination «Erinnerung». Es gebe ein Jetzt. Und es gebe, so Gott will, eine Zukunft. Überhaupt: Was gälte es nicht alles zu entdecken und in das bereits Erlebte einzulagern? Irgendwie glaubt Pfarrer Beat Allemand daran, dass nichts verloren ist. Und mit den Worten von Edith Piaf: «Je ne regrette rien.» Musikalisch gestalten den Gottesdienst der Tenebrae Choir aus London und Münsterorganist Christian Barthen. Tenebrae bedeutet «Dunkelheit». Der Chor liebt es, im Kerzenschein in Kirchenräumen zu singen und mit seiner Musik die Herzen der Zuhörenden zum Strahlen zu bringen. Alle Mitwirkenden sind professionelle Musikerinnen und Musiker aus dem Raum London, Oxford und Cambridge.

  5. 10

    Römisch-katholischer Gottesdienst aus Bichelsee TG

    Die römisch-katholische Pfarrei in Bichelsee feiert ihren Patron, den Heiligen Blasius. Sein Segen und das Lichtfest prägen den Gottesdienst, musikalisch begleitet vom Kirchenchor Fischingen. Im 3. Jahrhundert lebte in Sebaste, in der heutigen Südtürkei, Bischof Blasius. Historisch ist nur wenig über ihn bekannt. Eine Legende erzählt von einem jungen Mann, der offenbar an Fischgräten erstickte. Daraufhin soll Bischof Blasius für ihn gebetet und so dem jungen Mann das Leben gerettet haben. Diese Erzählung führte dazu, dass Blasius heute als Schutzpatron gegen Halskrankheiten verehrt wird. Am Blasiustag – immer am 3. Februar - bitten Gläubige um seinen Segen, der traditionell mit zwei Kerzen gespendet wird. Am 2. Februar wiederum feiert die römisch-katholische Kirche das Fest Mariä Lichtmess. An diesem Tag werden traditionell alle Kerzen gesegnet, die im Laufe des Jahres in den Gottesdiensten verwendet werden, ebenso wie jene, die in den privaten Haushalten entzündet werden. Das Fest gilt als ein letzter Ausklang der Weihnachtszeit und stellt das Licht in den Mittelpunkt. Pater Gregor Brazerol OSB, Priester im Pastoralraum Hinterthurgau, greift diese Symbolik im Gottesdienst auf und verbindet sie mit der christlichen Botschaft: In Jesus Christus ist uns das wahre Licht geschenkt. Die Bibel sagt dazu: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt“ (Joh 1). Die Eucharistiefeier aus der Kirche St. Blasius in Bichelsee TG wird musikalisch gestaltet vom Kirchenchor Fischingen unter der Leitung von Yvonne Brühwiler. Im Gottesdienst erklingen Gesänge aus der „Thurgauer Jubiläumsmesse“ von Heinrich Walder und von John Rutter, sowie Gemeindelieder zum Mitsingen. Die Orgel spielt Monika Bernold.

  6. 9

    Gottesdienst für die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana

    Am Sonntag findet in Crans-Montana im Wallis ein Gedenkgottesdienst für die Opfer der Brandkatastrophe statt. SRF, RTS und RSI übertragen den Gottesdienst live im Fernsehen. Bei dem Brand in einer Bar in Crans-Montana sind in der Neujahrsnacht 40 Menschen ums Leben gekommen und 115 wurden zumeist schwer verletzt. Die Betroffenheit ist gross. Am Unglücksort erinnern Blumen und Kerzen an die Opfer der Tragödie. Bei der Gedenkmesse am Sonntag in der Chapelle Saint-Christophe de Crans soll die Verbundenheit mit den Opfern, ihren Familien und allen vom Unglück betroffenen Menschen zum Ausdruck kommen. Jean-Marie Lovey, Bischof von Sitten, leitet die Messe und hält die Predigt. Bischof Charles Morerod, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, feiert die Messe mit. Anwesend sind von evangelisch-reformierter Seite beim Gottesdienst Adrian Diethelm, Pfarrer von Crans-Montana, Stephan Kronbichler, Präsident des Synodalrats im Wallis und Gilles Cavin, Präsident der Schweizerischen Synode. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana ist die Anteilnahme der Bevölkerung in der Schweiz und international in vielen Ländern gross. In einem Telegramm hatte auch Papst Leo XIV. sein Beileid ausgesprochen. Der Papst erklärte, er teile den Schmerz der Familien und der ganzen Schweiz angesichts des „tragischen Brandes“. Er sei den Angehörigen der Opfer nahe und bete für die Verstorbenen.

  7. 8

    Römisch-katholischer Gottesdienst am Weihnachtsabend aus Baden AG

    Am Weihnachtsabend überträgt SRF live den römisch-katholischen Gottesdienst aus der Stadtkirche Maria Himmelfahrt in Baden. Im Zentrum der Feier steht die weihnachtliche Botschaft: Gott ist unter uns. Pfarreileiter Claudio Tomassini lädt in seiner Predigt dazu ein, neu über die Weihnachtsgeschichte nachzudenken. Was wäre, wenn Gott nicht bis nach Baden gekommen wäre – nicht in jede Stadt, jedes Quartier, jede Herzkammer? Was, wenn er Halt gemacht hätte vor Mauern, Grenzen und Dunkelheit? Weihnachten, so Tomassini, ist die Zusage: Christus ist heute geboren – hier und jetzt, mitten unter uns. Ausgehend vom Lukasevangelium («Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren», Lk 2,11) ermutigt der Gottesdienst dazu, diese hoffnungsvolle Botschaft hinaus in die Welt zu tragen – in die Weite und in die Nähe unseres Alltags. Der Eucharistiefeier steht Pfarrer Stefan Essig vor. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Kirchenchor Cäcilia Baden unter der Leitung von Jens Hoffmann, begleitet von Antje Maria Traub an der Orgel. Ein festliches Posaunenquartett sowie bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre. SRF lädt alle Zuschauerinnen und Zuschauer ein, diesen besonderen Weihnachtsmoment mitzuerleben – live aus Baden, gemeinsam gefeiert.

  8. 7

    Evangelisch-reformierter Adventsgottesdienst aus Aarau

    Zum 1. Advent überträgt SRF einen evangelisch-reformierten Gottesdienst live aus der Aarauer Stadtkirche. Thematisch steht die «Sprachlosigkeit» im Zentrum, besonders wenn es darum geht, über Gott zu reden. Mit der Begegnung zwischen dem biblischen Zacharias und dem Engel beginnt das Lukasevangelium seine Weihnachtsgeschichte. Diese lebt vom Erzählen – und beginnt doch mit einem Moment des Schweigens. Zacharias verstummt nach der Begegnung mit dem Engel. Dieses Verstummen bildet den Ausgangspunkt der Predigt: Was bedeutet es, sprachlos zu sein – damals wie heute? Und wie können wir trotz aller Sprachlosigkeit von Gott sprechen? Musikalisch wird die Stille einfühlsam aufgegriffen. Die Kantorei der Stadtkirche Aarau unter der Leitung von Dieter Wagner singt gemeinsam mit der Gemeinde bekannte Adventslieder sowie Werke vom international bekannten walisischen Komponisten Karl Jenkins. Zudem erklingen neue Töne von «enchanté» – einer Initiative, die das gemeinsame Singen in den reformierten Kirchen fördert. Geleitet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Saskia Urech und Pfarrer Daniel Hess. An der Orgel begleitet Ilia Völlmy. Die Feier lädt ein zu einem stillen Beginn des Advents – und zur Suche nach Worten für das, was oft unaussprechlich scheint.

  9. 6

    Römisch-katholischer Gottesdienst aus Sachseln OW

    Römisch-katholischer Gottesdienst zum Christkönigssonntag aus der Pfarr- und Wallfahrtskirche in Sachseln OW «Jesus, denk an mich.» Diese Bitte aus dem Lukasevangelium hören wir am Christkönigssonntag, dem letzten Sonntag im Kirchenjahr. Bruder-Klausen-Kaplan Ernst Fuchs nimmt dieses kurze Wort in seiner Predigt auf und verbindet es mit der Gebetspraxis von Niklaus von Flüe (Bruder Klaus) sowie der Tradition des Herzensgebetes. Die Eucharistiefeier aus der Pfarr- und Wallfahrtskirche in Sachseln OW wird musikalisch gestaltet von der Kantorei Sachseln unter der Leitung von David Erzberger. Im Gottesdienst erklingt das «Bruder-Klausen-Gebet» von Rudolf Zemp, Werke von Josef Rheinberger und Felix Mendelssohn Bartholdy und anderen, sowie Gemeindelieder zum Mitsingen. Die Orgel spielt Schwester Maria Cordis Hamberger.

  10. 5

    Evangelisch-reformierter Gottesdienst aus Bern

    Im November wird es zunehmend ungemütlich und dunkler. In der Berner Petrus-Kirche aber wird es behaglich warm: Alle sind eingeladen, einzutreten und der lichtvollen Musik zu lauschen. Pfrn. Claudia Kohli Reichenbach predigt über das Gleichnis von den verlorenen Söhnen aus dem Lukasevangelium. Wenn Jesus etwas auf den Punkt bringen will, erzählt er eine Geschichte. Er kratzt solange an bekannten Bildern, bis die Menschen um ihn herum begreifen: Hinter den Fassaden und Verhärtungen der Welt, wohnt noch etwas anderes: etwas Kraftvolles, Heilsames, Gottes Reich. Im Haus aus dem Gleichnis aus Lukas 15, 11-32 wird gesungen und getanzt, aus Freude über den heimgekehrten Sohn. Einer aber bleibt aussen vor, weshalb der Vater sich aufmacht und draussen sucht… Musikalisch gestalten den Gottesdienst Mirjam Voltz (Marimba, Perkussion) und Olivia Ceresola (Orgel, Piano). Mal prunkvoll und festlich, dann wieder filigran und graziös führt die Musik tänzerisch durch den Gottesdienst mit Werken von Jean-Philippe Rameau, Pierre Cochereau, Johann Sebastian Bach und Steffen Wick. Als Lektorin wirkt Steffi Göber-Moldenhauer. Regie führt Pfrn. Andrea Aebi von den Reformierten Medien.

  11. 4

    Katholischer Gottesdienst zum Bettag aus Appenzell

    SRF überträgt den römisch-katholischen Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag live aus der Pfarrkirche St. Mauritius in Appenzell. Pfarrer Lukas Hidber geht in seiner Predigt der Frage nach, welche Bedeutung der Bettag heute für ein Miteinander in der Schweiz haben kann. Der erste gesamtschweizerische Bettag fand 1796 statt. Der damals junge Bundesstaat Schweiz hat diesen Tag eingesetzt, um die verschiedenen kirchlichen und politischen Kräfte, die im Land entscheidend waren, an die Einheit zu erinnern und mahnen. Bräuchte es nicht gerade in heutiger Zeit einen solchen Tag, an dem die einflussreichen Kräfte in der Gesellschaft, die heute teilweise andere sind als im 18. Jahrhundert, zur Besinnung kommen? Wäre nicht ein besinnlicher Tag für alle heilsam? Welchen Beitrag können Christen und Christinnen, können die Kirchen, kann jede und jeder Einzelne zum Anliegen des Bettags leisten? Pfarrer Lukas Hidber geht diesen Fragen in seiner Predigt zum Bettag nach. Er orientiert sich dabei am Text aus dem Lukasevangelium «Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den grossen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den grossen.» Der Gottesdienst wird von der jungen Appenzeller Formation «Echo vom Gerstgarten» musikalisch gestaltet. Die Orgel spielt Florian Moskopf. Es gibt auch Gemeindelieder zum Mitsingen.

  12. 3

    Evangelisch-reformierter Gottesdienst Bern

    Am 31. August 2025 feiern die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn Bibelsonntag. Die Petrus-Kirche in Bern öffnet ihre Türen und fragt Menschen, die zu Hause, im Spital oder unterwegs Radio hören, nach der Kraft, die heute die Bibel gibt. Pfrn. Claudia Kohli Reichenbach leitet den Gottesdienst. Wer in der Bibel liest und sie befragt, könnte rasch erleben, dass die Bibel zurückfragt: „Wer bist du, liebe Leserin, lieber Leser?“ Und Thomas Merton, ein US-amerikanischer Einsiedler und Brückenbauer zwischen Religionen, meinte sogar: „Vielleicht ist der Aussenseiter, der die Bibel ernsthaft befragt, in der Lage, in ihr etwas zu finden, das der gläubige Christ nicht entdeckt“. Um eine Aussenseiterin geht es im Predigttext aus dem Lukasevangelium (Lk 7, 36-50). Sie begegnet Jesus in einer Weise, dass die Welt Kopf steht. - Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von Astor Piazollas Tango Nuevo; es musizieren Mikael Pettersson, Akkordeon, und Olivia Ceresola, Orgel.

  13. 2

    Evangelisch-reformierter Gottesdienst aus Baar ZG

    König David war laut Bibel kein fehlerfreier Mann. Auf dem Höhepunkt seiner Macht missbrauchte er diese. Pfr. Manuel Bieler setzt sich in seiner Predigt mit König David auseinander. Dabei rückt er die Bedeutung der Selbsterkenntnis ins Zentrum. König David soll vierzig Jahre regiert haben. Laut Bibel einte er die zwölf Stämme Israels und machte Jerusalem zur Hauptstadt. David gilt auch als Dichter und Sänger zahlreicher Lieder und Gebete, die Menschen bis heute trösten. Der Christenheit ist David auch ein Vorfahre Jesu und Vorbild im Glauben. Trotz aller Meriten notiert das Erste Testament auch penibel die Fehler Davids als Herrscher, denn der missbrauchte seine Machfülle mehrfach. In seiner Predigt dazu fokussiert Pfr. Manuel Bieler auf die Selbsterkenntnis. Was folgt aus mangelnder Selbsterkenntnis? Und was eröffnet Selbsterkenntnis in der christlichen Spiritualität? Musikalisch gestalten den Gottesdienst: der Chor «vocal emotions» unter der Leitung von Patricia Samaniego, Patricia Ulrich am Klavier, die Cellistin Beate Schnaithmann und der Organist Johannes Bösel. Regie: Pfrn. Andrea Aebi

  14. 1

    Römisch-katholischer Gottesdienst aus Zürich

    SRF überträgt den Gottesdienst live aus der Pfarrkirche St. Anton in der Stadt Zürich. Pfarrer Andreas Rellstab und Pfarreiseelsorgerin Monika Bieri sprechen in ihrer gemeinsamen Predigt darüber, auf welchen Wegen sich Gott den Menschen mitteilt. Am Muttertag steht die biblische Erzählung des guten Hirten aus dem Johannesevangelium im Zentrum des Gottesdienstes. «Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir.» (Joh 10,27). Es geht Jesus in seinem Gleichnis um das Hören und um die Nachfolge. Was heisst das im Alltag eines Christen, einer Christin? Und wie erkennen und hören die Menschen heute mitten im Alltagslärm die Stimme Gottes, die sie persönlich anspricht? Diesen Fragen gehen Pfarrer Andreas Rellstab und Pfarreiseelsorgerin Monika Bieri in ihrer gemeinsamen Predigt nach. Im Gottesdienst erklingen beschwingte Lieder des Kinderchors St. Anton und des Projektchors St. Anton. Beide Chöre werden von Martin Rabensteiner am Piano begleitet. Es erklingen auch Gemeindelieder zum Mitsingen.

  15. 0

    Röm.-kath. Gottesdienst zum Ostersonntag aus Münchenstein BL

    Ostern ist der höchste Festtag aller Christinnen und Christen. In der Osternacht führt der Weg aus der Dunkelheit ans Licht und am Ostermorgen begegnen die Jüngerinnen und Jünger Jesu – und mit ihnen auch alle Christgläubigen – zum ersten Mal dem Auferstandenen. Jesus Christus, der für alle Menschen Leid und Tod ertragen und überwunden hat, wendet sich im Garten Maria Magdalena zu und lässt sie die unendliche Freude über das siegreiche Leben verspüren. Wir dürfen mit dieser Freude diesen höchsten Festtag begehen und miteinander feiern. «Wen suchst Du?» fragt Jesus Maria Magdalena im Garten nach seiner Auferstehung am Ostermorgen. In der Predigt geht Pfr. Benedikt Locher dieser Frage nach. Er stellt sie auch den Mitfeierenden des Gottesdienstes und sucht nach Antworten. Die Eucharistiefeier aus der Pfarrkirche St. Franz Xaver in Münchenstein/BL wird musikalisch gestaltet von der Organistin Marjorie Marx und dem Trompeter Huw Morgan. Es erklingen Duette für Orgel und Trompete aus verschiedenen Epochen sowie Gemeindegesänge zu Ostern.

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

In Zusammenarbeit mit ausgewählten Kirchgemeinden werden jährlich zehn Gottesdienste direkt übertragen.

HOSTED BY

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

CATEGORIES

URL copied to clipboard!