Re-Source: Leben als Spielraum podcast artwork

PODCAST · society

Re-Source: Leben als Spielraum

Liebevolle Aufmerksamkeit steht im Mittelpunkt dieses Podcasts .Sie zeigt sich als Präsenz und Klarheit im Kontakt – mit sich selbst und mit anderen.In dieser sinnlichen Wachheit findet das Denken seinen Platz, ohne beherrschen zu wollen.So wird das Leben frei, weit und lebendig: wir erleben es als Spielraum.Dieser Spielraum entfaltet sich in Gesprächen und Experimenten zu konkreten Lebenssituationen: Beziehungen, Gedanken, Selbstbild, Wahrnehmung und Bewusstsein.Darin zeigen sich Gelegenheiten, lebensfreundlich zu leben.NLP wird hier nicht als Werkzeugkiste verstanden, sondern als Beschreibung des Erlebens – in Neugier, Liebe und Präsenz.Und Nondualität wird hier nicht verkündet, sondern erkundet.Die meisten Episoden entstehen im Dialog zwischen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober. Ergänzend gibt es Solo-Folgen mit Erkundungen und Experimenten.Grundlage ist Dittmars Buch„Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“.Weitere Informationen:https://dittmar-kruse.com/re-source

  1. 22

    Denken erleben

    Wie erleben wir Denken? Als innere Stimmen, Kommentare ... – Und wer spricht da in unserem Kopf? Ist Denken etwas, das wir tun? Oder geschieht es von selbst? Beides! Dittmar Kruse spricht darüber, wie Gedanken im Organismus erscheinen, wie kulturelle Stimmen, eigene Erfahrungen, Hoffnungen und Befürchtungen sich im Denken abbilden – und warum es hilfreich sein kann, Denken nicht sofort zu glauben oder wegzuschieben, sondern es kennenzulernen. Wesentlich in dieser Folge: Denken ist nur eine Schicht im Erleben. Jenseits des Kommentars zeigt sich der sinnliche Reichtum des gegenwärtigen Moments. Re-Source – Gespräch 12 Themen: – innere Stimme und innerer Dialog – Denken als Multimedia: Worte, Bilder, Gefühle ... – Gedanken, die wiederkehren – Aufmerksamkeit, Timing und Präsenz – die Denkschicht in der Weite des Erlebens – warum nicht jeder Gedanke jetzt beantwortet werden muss Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  2. 21

    Kind sein – und was wir verlernen

    Kinder sind spontan. Und dann verlernen wir diese Direktheit. Was passiert dazwischen? Kinder leben und erleben frei von Vorgaben. Sie bewegen sich, singen, tanzen, erkunden – nicht, um es "richtig" zu machen, sondern weil es ihrem Erleben entspricht. Mit der Zeit verengt sich dieser Spielraum. Bewertung kommt ins Spiel: richtig und falsch. Die Aufmerksamkeit verschiebt sich – hin zu der Frage, wie wir wirken. Und zur Angst, Fehler zu machen. Im Gespräch schauen wir darauf, – was durch solche Filter in den Hintergrund gerät – wodurch Spontanität und Selbstausdruck eingeengt werden – und wie aus freiem Erleben schrittweise Anpassung wird Und auch darauf, was den Spielraum wieder öffnet: Zusammenspiel mit anderen, gemeinsames Erkunden, Staunen und Entdeckerfreude, Zeit in der Natur, Momente der Stille – und Räume, in denen Ausdruck nicht bewertet wird. Hier geht es nicht nur um Kinder, sondern auch um uns selbst – und um die Frage, wie wir den Spielraum in unserem eigenen Erleben wiederfinden. Re-Source – Gespräch 11 Themen: – Spontanität und Selbstbeobachtung – Spielraum und Anpassung – Lernen und Verlernen – Zusammenspiel und gemeinsames Erleben – Natur, Stille und Aufmerksamkeit – Singen, Tanzen und freier Ausdruck Kapitel: 0:00 Kind sein und direktes Erleben 0:00:50 Der eigenen Natur treu bleiben 0:01:43 Zusammenspiel 0:02:05 Zeit in der Natur und Stille 0:03:09 Nicht verlernen 0:04:20 Frei von Vorgaben wie "Richtig und falsch" 0:05:46 Freies Tanzen 0:09:03 Spontan sein 0:12:40 Singen vor Sprechen 0:14:17 Freier Ausdruck Podcast: Re-Source: Leben als Spielraum Weitere Inhalte: https://dittmar-kruse.com/re-source

  3. 20

    Wie finde ich, was ich liebe?

    So viele Möglichkeiten! Wie finde ich heraus, was ich wirklich liebe? Im Gespräch wird deutlich: Es geht weniger darum, die eine richtige Sache zu finden. Sondern um das Gefühl dafür, was du tust. Freude und Sinn zeigen sich nicht erst am Ergebnis – sondern in der Art der Aufmerksamkeit, mit der dabei bist. Bist du präsent und wach? Bist du mit ganzem Herzen und voller Aufmerksamkeit dabei? Oder schielst du nach etwas anderem? Das Denken bietet ständig Alternativen an: Könnte es nicht noch besser sein? Was gäbe es sonst noch? So spaltet sich die Aufmerksamkeit – und der Moment verliert an Intensität und Klarheit. Im Gespräch verschiebt sich der Fokus: weg von der Suche nach der perfekten Wahl – hin zu einer Orientierung aufs direkte Erleben: 👉 Was fühlt sich stimmig an, während ich es tue? Darin zeigt sich: Wahl entsteht nicht nur im Kopf – sondern im bewussten Erleben. Re-Source – Gespräch 10 Themen: – viele Möglichkeiten – wie entscheiden? – Freude und Sinn im Tun – Aufmerksamkeit und Erleben – das Denken und seine Alternativen – Unruhe durch Vergleich – „gut genug“ vs. „noch besser“ – Vertiefung statt Wechsel – Stimmigkeit im Moment Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  4. 19

    Geschieht das Leben – oder wirkst du mit?

    Bist du Entscheider in deinem Leben – oder geschieht das Leben von selbst, wie es in der Nondualität oft beschrieben wird? Im Gespräch hinterfragen wir dieses Entweder-oder: Gibt es das wirklich im direkten Erleben? Ausgehend von konkreten Situationen zeigt sich: Handlungen entstehen im Organismus, im Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Gewohnheiten und dem, was im Moment stimmig ist. Das Denken bildet ein „Ich“ als Bezugspunkt – eine hilfreiche Orientierung, aber nur ein Abbild des Organismus und seiner Erfahrung. Im Gespräch verschiebt sich der Fokus: von der Frage nach Kontrolle – zu einer einfachen, direkten Orientierung: 👉 Wie ist das Erleben jetzt? In dieser Aufmerksamkeit zeigt sich ein Spielraum: für frische Wahrnehmung, für kreative Möglichkeiten und für lebensfreundliches Zusammenspiel. Lebendigkeit ist als wir da. Sie erlebt und wirkt durch uns. Re-Source – Gespräch Themen: – Erleben statt Konzept – Aufmerksamkeit und Präsenz im Moment – das „Ich“ als gedanklicher Bezugspunkt – Organismus und Tun – Muster und Wiederholung in Beziehungen – Spielraum zwischen Tun und Geschehen – Selbstwirksamkeit und Stimmigkeit – Orientierung im gegenwärtigen Erleben Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  5. 18

    Wie Beziehungen scheitern – und aufblühen

    Beziehungen beginnen lebendig – und werden mit der Zeit selbstverständlich. Was vertraut wird, verliert an Reiz – und der Kontakt verflacht. Wie kommt das? Und muss das so kommen? In diesem Gespräch geht es um einen inneren Mechanismus, der dabei eine zentrale Rolle spielt: eine Art der Aufmerksamkeit, die das Erleben entwertet. Der Filter des „Kenn ich schon“ trübt unsere Wahrnehmung. Ohne Neugier sehen wir uns nicht mehr wirklich. Aus lebendigem Kontakt wird Routine. Aus Nähe wird Distanz. Aus „Du“ wird „Er/sie“. In offener, direkter Aufmerksamkeit fühlt sich auch Vertrautes frisch an. Statt immer wieder etwas Neues im Außen zu suchen, finden wir es in lebendigem Zusammensein. Re-Source – Gespräch 8. Themen: – Beziehungen und Kennenlernen: warum sich etwas verändert – der „innere Entwerter“ als Filter – Gewohnheit und das Gefühl von „kenne ich schon“ – Konsumentenhaltung und Vergleich – Nähe und Distanz – Aufmerksamkeit und Wahrnehmung – frisches Erleben im Vertrauten – Schönheit im Kontakt

  6. 17

    Sinne des Lebens – Spielraum und Entfaltung

    Der Sinn des Lebens ist eine der größten Fragen. Eine Antwort in diesem Gespräch: Lebendigkeit entfaltet sich, erweitert seinen Spielraum und erlebt sich selbst – durch uns. Bewusstsein zeigt sich im Erleben des gegenwärtigen Moments: in Wahrnehmung, Lernen und Zusammenwirken mit anderen. Wir Lebewesen sind die Augen, Ohren und Fühler des Lebens. So entfaltet es seine Vielfalt. Re-Source – Gespräch 7. Themen: – Sinn des Lebens als gelebte Erfahrung – Bewusstsein und Gegenwärtigkeit – wir als „Sinnesorgane“ des Lebens – Spielraum, Möglichkeiten und Evolution – Flow, Präsenz und Entdeckerlust – Sicherheit und Freiheit als Grundlage von Entwicklung – lebensfreundlich leben – Vielfalt der Perspektiven Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  7. 16

    Ego - eine Erfindung?

    Oft wird vom „Ego“ gesprochen, als wäre es eine eigene Instanz – etwas, das man überwinden oder auflösen sollte. Aber was ist mit diesem Wort eigentlich gemeint? Re-Source – Gespräch 6 Themen: – „Ego“ als scheinbare Instanz – „Ich“ als praktisches Kürzel – wie das Denken aus Erfahrungen eine Selbstsimulation erzeugt – unterschiedliche Bedeutungen von „Ego“ in Spiritualität, Psychologie und Alltag – was mit „wahrem Selbst“ gemeint sein kann – wie unmittelbares Erleben sich von gedanklichen Beschreibungen unterscheidet Das Gespräch lädt dazu ein, Begriffe wie „Ego“ oder "das Ich" nicht ungeprüft als etwas Reales anzunehmen, sondern genauer hinzuschauen, wie Sprache, Denken und Erleben zusammenwirken. Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  8. 15

    Tiefe bleibt – vom Sonnenuntergang zur E-Mail

    Manchmal ist der Moment weit und leicht und wundervoll – und dann kommen Mails. Wie kann ich in der Tiefe des Erlebens bleiben, wenn ich Alltagsdinge erledige? Re-Source – Gespräch 5 Ausgangspunkt ist ein einfacher Kontrast: Sonnenuntergang und ein spielender Hund – dann "Themen" wie das Formulieren einer Mail. Daraus entsteht die Frage: Verschwindet Tiefe wirklich, wenn sich die Aufmerksamkeit bewegt? Wir sprechen darüber, – dass die „tiefere Welt“ themenlos ist – wie sich Aufmerksamkeit zwischen Weite und Fokus bewegt – weshalb Verengung kein Verlust von Tiefe ist – was beim Konzentrieren geschieht – warum Sehnsucht nach Tiefe hilfreich ist – was bleibt, wenn sich Erleben verändert Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  9. 14

    Still im Kopf, wach im Moment

    Wie lernt das Denken, wann es Pause hat? Denken trübt oft das gegenwärtige Erleben und macht es schwer, den Moment zu genießen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Denken situationsbezogen wird: Durch die einfache Frage, ob jetzt wirklich der richtige Moment für Gedanken ist, lernt es Timing. Re-Source – Gespräch 4 Ausgangspunkt ist eine Szene am Strand: Arbeit „meldet sich“ mitten im Ausruhen. Daraus entfaltet sich ein zentrales Thema: Denken ist nicht der Feind – aber es braucht Orientierung, um Raum für Genuss, Regeneration und Präsenz freizugeben. Wir sprechen darüber, – warum Denken eine Gewohnheit ist und trotzdem lernfähig bleibt – wie ein Dialog mit dem Denken aussehen kann, ohne Machtkampf („Ist jetzt ein guter Zeitpunkt?“) – was „halbautomatisch“ heißt: Gedanken laufen an – und sind dennoch zugänglich – warum Aufmerksamkeit einen gegenwärtigen Fokus liebt: sinnliche und körperliche Präsenz – wie Erleben gegenüber Erzählen einen eigenen Rang hat – warum die wesentlichen Momente oft wenig mit Denken zu tun haben – wie Bedingungen die Aufmerksamkeit beschränken – und Bedingungslosigkeit sie freilässt – warum Vergleichen den Moment spaltet – und wie „unvergleichlich“ erfahrbar wird

  10. 13

    Antreiber-Gedanken – und der Frieden dahinter

    Antreiber-Gedanken fordern Leistung – oft ohne Bezug zu dem, was Körper und Erleben gerade brauchen. Denken kann hilfreich sein, ohne zur Autorität zu werden. Re-Source – Gespräch 3 Wir sprechen darüber, warum es nicht sinnvoll ist, diese Antreiber-Stimme „loswerden“ zu wollen. Viel hilfreicher ist die Klarheit, wer da eigentlich spricht und aus welchem Bedürfnis heraus. Ein zentrales Thema ist der Unterschied zwischen Denken als hilfreichem Beitrag und Denken als dauerhafter Autorität. Anhand von Beispielen aus Krankheit, Arbeit, Schlaf und Meditation wird deutlich, wie Antreiber-Gedanken aus einem gut gemeinten Impuls entstehen und trotzdem Druck, Anspannung und innere Kämpfe erzeugen können. Wir sprechen darüber, – warum Produktivität häufig mit Fürsorge, Sicherheit oder Anerkennung verknüpft ist – weshalb Regeneration kein Gegenpol zu Leistungsfähigkeit ist, sondern ein Teil davon – wie alte innere Stimmen aus früheren Kontexten weiterlaufen, auch wenn sie nicht mehr passen – warum Gedanken nicht der Feind sind, sondern Orientierung brauchen – was es heißt, Bedingungen zeitweise loszulassen – nicht für immer, sondern für einen Moment – wie Aufmerksamkeit jenseits des Denkens erlebt werden kann – und wie innerer Frieden eher als Hintergrund erfahrbar wird als als Ziel Das Gespräch lädt dazu ein, Antreiber-Gedanken nicht zu bekämpfen, sondern sie in einem größeren Erfahrungsraum wahrzunehmen: einem Raum, in dem Klarheit, Erholung und ein natürlicher Umgang mit Leistung möglich werden. Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  11. 12

    Muss-Allergie & Tun aus Liebe

    In dieser Folge geht es um ein Experiment zum Thema „Muss-Allergie“ – also um das innere Denken in „Ich muss …“ und die Wirkung, die dieses Denken auf Körper, Stimmung und Motivation haben kann. Im ersten Teil des Experiments geht es darum, wahrzunehmen, wie der Körper reagiert, wenn ein "Muss"-Gedanke auftaucht – nicht durch Analyse oder Bewertung, sondern durch Fühlen. Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf eine andere Orientierung: auf das Wozu einer Handlung – und auf das Erleben, etwas zuliebe zu tun, statt aus innerem Druck oder Zwang heraus. Anhand alltäglicher Beispiele wie Arbeit, Gesundheit oder Bewegung wird erfahrbar, wie sich das Erleben verändern kann, wenn sich der innere Bezugsrahmen von „müssen“ zu „aus Liebe tun“ verschiebt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem körperlichen Erleben: auf den fühlbaren Unterschieden in Atmung, Spannung, Stimmung und Motivation – und darauf, wie dieses Feedback als Orientierung dienen kann. Das Experiment lädt dazu ein, den eigenen Umgang mit innerem Druck zu erforschen und einen Spielraum zu entdecken, der sich freier, leichter und stimmiger anfühlt. Wenn du beim Mitmachen an einer Stelle mehr Zeit brauchst, drück einfach Pause und setze fort, wenn du soweit bist. Themen des Videos sind unter anderem: – „Muss-Allergie“ als körperlich spürbares Phänomen – innere Anspannung durch „Ich muss“-Gedanken erkennen – Fühlen statt Bewerten – das Wozu einer Handlung erfahrbar machen – Tun aus Liebe statt aus Zwang – körperliches Feedback als Orientierung – mehr Freiheit und Leichtigkeit im Alltag Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  12. 11

    Gewohnheiten aus Liebe entwickeln

    Im letzten Teil des Gesprächs geht es um das Entstehen neuer Gewohnheiten – nicht durch Druck oder Überwindung, sondern aus einer Haltung von Zuwendung und Klarheit. Wir sprechen darüber, warum nicht jede Aufgabe sofort Freude machen muss – und wie sich trotzdem ein stimmiger Umgang damit finden lässt. Anhand von Beispielen aus Arbeit, Bewegung und Gesundheit wird deutlich, wie hilfreich es sein kann, den Blick von der momentanen Unlust auf das zu richten, wofür man etwas tut – und wie sich dadurch Motivation und Erleben verändern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Vorstellungskraft und Erfahrung: Wie konkrete innere Bilder helfen können, neue Gewohnheiten zu verankern, und warum Herausforderungen, Rückschläge oder körperliches Feedback kein Zeichen von Scheitern sind, sondern Teil des Lernprozesses. Themen des Gesprächs sind unter anderem: – warum nicht alles, was sinnvoll ist, sofort Freude macht – Gewohnheiten als Investition in das eigene Wohlbefinden – Vorstellungskraft als Brücke zwischen Anstrengung und Motivation – Lernen und Kompetenz als Gewinn im Tun – körperliches Feedback als Orientierung, nicht als Störung – liebevolle Aufmerksamkeit im Umgang mit Widerstand, Schmerz und Frustration – Gewohnheiten entwickeln, ohne sich innerlich zu bekämpfen Das Gespräch lädt dazu ein, neue Gewohnheiten nicht zu erzwingen, sondern sie aus einer liebevollen, aufmerksamen Beziehung zu sich selbst wachsen zu lassen – als einen Prozess, der Klarheit, Geduld und echtes Interesse am eigenen Erleben braucht. Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  13. 10

    Vom Stress zum Spielraum: Wie Aufmerksamkeit ganz wird

    Im dritten Teil der Reihe geht es um Stress – um das, was im Alltag, in Gesprächen und im eigenen Erleben oft ganz selbstverständlich vorausgesetzt wird. Ausgangspunkt ist eine Zuhörerinnenfrage: Warum erzählen Menschen einander so gern, wie gestresst sie sind – und wie wird man stressige Gedanken wieder los? Wir sprechen darüber, wie Stress nicht nur selbst erlebt wird, sondern auch eine soziale Dynamik hat: den Wunsch nach Mitgefühl und Anerkennung, und zugleich die Erfahrung, dass Stress ansteckend wirken kann und sich leicht über Gespräche und Haltungen überträgt. Ein zentraler Punkt ist der Blick auf Stress als Feedback: nicht als Gegner, der bekämpft werden muss, sondern als Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Körperreaktionen und inneren Bildern. Dabei wird deutlich, wie schnell Anspannung entsteht, wenn es in uns Protest gibt – und wie sich das unnötige Zusatzgewicht lösen kann, ohne dass die Aufgabe selbst verschwindet. Gesprächsthemen sind unter anderem: – warum Stress im Gespräch oft Anerkennung sucht – wie Stress „ansteckend“ wird, ohne dass es jemand beabsichtigt – die Grundmetapher: Ist das Leben ein Kampf? – körperliche Anspannung und der enge Aufmerksamkeits-Tunnel – weshalb Aufgaben durch Widerstand zusätzlich schwer werden – berechtigtes Klären und ungünstiges Timing – und wie zwei Atemzüge Aufmerksamkeit dem Körper wieder Raum geben können Dieses Gespräch ist eine Einladung, Stress nicht zu managen oder zu bekämpfen, sondern ihn wahrzunehmen – und dadurch im Tun wieder einfach, klar und präsent zu werden. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  14. 9

    Gewohnheiten ablegen: Neugier und Verständnis statt Widerstand

    Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um das, was oft nach den Vorsätzen und ersten Erfolgen auftaucht: Stress, innere Anspannung und der Impuls, wieder in alte Gewohnheiten zurückzugehen. Wir sprechen darüber, warum Gewohnheiten nicht linear verschwinden – und warum das kein Fehler, sondern Teil menschlicher Veränderung ist. Ein zentraler Punkt ist der Umgang mit innerem Widerstand: Was passiert, wenn wir auf Stress, Impulse oder alte Muster nicht mit Kontrolle oder Gegenmaßnahmen, sondern mit Neugier und Verständnis reagieren? Gesprächsthemen sind unter anderem: – warum Stress Gewohnheiten verstärkt – weshalb gedankliches „Management“ oft nicht weiterhilft – wie kurze Pausen und Nicht-Reagieren überraschend wirksam sein können – den Unterschied zwischen Ablenkung und echter Selbstfürsorge – warum der Körper oft mehr weiß als der Kopf – und wie ein forschender, neugieriger Blick Spielraum eröffnet Dieses Gespräch ist eine Einladung, Gewohnheiten nicht zu bekämpfen, sondern sie zu verstehen – und Veränderung als lebendigen, menschlichen Prozess zu sehen. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  15. 8

    Gewohnheiten und Vorsätze – ein Spiel mit Schwierigkeitsgraden

    Im ersten Teil des Gesprächs geht es um die Frage, warum neue Vorsätze und gewünschte Veränderungen oft schwer umzusetzen sind – selbst dann, wenn wir genau wissen, dass sie uns guttun würden. Alte Gewohnheiten haben eine starke Zugwirkung: Sie versprechen unmittelbare Belohnung. Neue Vorsätze dagegen verweisen auf etwas, das später liegt. In diesem Spannungsfeld zeigt sich, warum Veränderung oft herausfordernd erscheint – und warum das Teil des Spiels ist. Gesprächsthemen sind unter anderem: – warum alte Gewohnheiten sich so zwingend anfühlen – weshalb „ab morgen wird alles anders“ selten funktioniert – wie Aufmerksamkeit und Weitblick Veränderung ermöglichen – die Rolle von Fantasie und klarer Ausrichtung – warum Ausnahmen dazugehören können und nichts „kaputt machen“ Veränderung wird so nicht zu einem Kampf, sondern ein Ausdruck von Klarheit und Freiheit. Ein Spiel, in dem Bereitschaft, Orientierung und ein Gefühl für das wirklich Wichtige entscheidend sind. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  16. 7

    Metaphern und der Platz des Denkens

    Was sind Metaphern – und wie prägen sie unser Erleben so grundlegend? In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über Metaphern nicht als sprachliches Stilmittel, sondern als etwas, das unser Denken, Fühlen und Wahrnehmen permanent strukturiert. Metaphern sind keine bloßen Bilder – sie sind Übertragungen, durch die Erleben überhaupt erst Form annimmt. Das Gespräch führt von sprachlichen Metaphern über tiefere, oft unbewusste Grundmetaphern bis hin zu der Frage, wie Freiheit entsteht, wenn wir erkennen, in welchen Metaphern wir leben. Es geht um Spielräume, Regeln, Synchronität, „Muss“-Gedanken und die Möglichkeit, Beschreibungen zu wählen, die sich stimmiger und lebensfreundlicher anfühlen. Ein zentrales Thema ist dabei: Wie kann das Erkennen von Metaphern helfen, nicht von ihnen beherrscht zu werden, sondern sie bewusst zu nutzen – und zugleich offen zu bleiben für das, was jenseits aller Bilder liegt? Ein Gespräch über Denken und Präsenz, über Ernst und Spiel, über Struktur und Lebendigkeit – ruhig, forschend und ohne Vereinfachungen. Grundlage der Reihe ist das Buch „Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“ von Dittmar Kruse. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  17. 6

    Re-Source und Ressourcen

    Was ist eine Ressource – wenn es nicht darum geht, etwas zu erreichen, sondern zum Ursprung des Erlebens zurückzukehren? In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über Re-Source als Rückkehr zur Quelle: zu Offenheit, Präsenz und ursprünglicher Lebendigkeit. Ausgehend vom NLP-Ressourcenbegriff entfaltet sich ein Gespräch über Synchronität und Asynchronität, über Denken als Werkzeug, über Nervosität, Energie und Flow – und darüber, wie Intelligenz dort auftaucht, wo Präsenz ist. Themen dieser Folge sind unter anderem: Re-Source: zurück zum Ursprung des Erlebens Ressourcen als Offenheit statt Mittel zum Zweck Synchron und asynchron sein Präsenz als Intelligenz Denken als Werkzeug – nicht als Identität Nervosität, Energie und Auftritt Spontanität und Struktur Flow im Alltag, in Moderation und Musik Ein Gespräch über Klarheit ohne Druck, über Wachheit ohne Kontrolle, und über Spielräume, die sich öffnen, wenn Erleben nicht verwaltet, sondern zugelassen wird. Weitere Informationen zum Buch „Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“: https://dittmar-kruse.com/re-source 00:00 Re-Source 00:23 Ressourcen 02:05 Offenheit 06:05 Fühlen statt Denken 08:30 Synchron / asynchron 10:05 Flow 12:10 Präsenz 14:35 Nervosität 19:05 Struktur & Spielraum Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  18. 5

    Erleben: 10 von 10 – Liebe ohne Skala

    In dieser Episode sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über den Unterschied zwischen bewertendem Erleben und Liebe, die keine Skala kennt. Ausgangspunkt ist die Frage nach sogenannten „10-von-10-Momenten“ – intensiven Erfahrungen, die als besonders lebendig, stimmig oder magisch erinnert werden. Im Gespräch zeigt sich, warum genau diese Momente sich nicht wiederholen lassen, sobald sie zur Erwartung werden. Liebe – ob zu einem Menschen oder zum gegenwärtigen Moment – entsteht nicht dadurch, dass Erwartungen erfüllt oder innere Checklisten abgehakt werden. Sie zeigt sich in Offenheit für das, was jetzt da ist: mal intensiv, mal leise, mal subtil. Die Folge erkundet eine andere Form von Lebendigkeit: nicht als permanente Ekstase, sondern als frische Einmaligkeit jedes Moments. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  19. 4

    Gedankenkarussell und sinnliche Intelligenz

    Wenn man schlafen will, aber die Gedanken kreisen: Obwohl klar ist, dass das Grübeln nichts löst, läuft es weiter. In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über das „Gedankenkarussell“ – und darüber, was sich verändert, wenn man nicht mehr mitfährt, sondern den Mechanismus als Ganzes von außen wahrnimmt. Es geht um den Unterschied zwischen „durch Gedanken erleben“ und „Gedanken als Filter sehen“. Nicht als perfektes Umschalten, sondern als ein wachsendes Verstehen: Das Denken versucht zu lösen – und wenn es keine Lösung hat, erzeugt die Hoffnung auf den nächsten „richtigen Gedanken“ oft nur noch mehr Anspannung. Von dort führt das Gespräch zur sinnlichen Intelligenz: einer wachen, feinfühligen Körper-Intelligenz, die klarer wird, wenn Aufmerksamkeit nicht beim Denken festhängt, sondern beim Organismus ankommt. An Beispielen wie Haltung, Bewegung und alltäglicher Anspannung wird sichtbar, wie sich Regulation oft von selbst einstellt, sobald der Körper nicht „ferngesteuert“ werden muss. Dabei wird auch deutlich: Wissen und Übungen können Spielraum erweitern – nicht als starre Regeln, sondern als neue Möglichkeiten, die der Körper kreativ aufgreifen kann. Und als Gegenpol zur Tendenz des Denkens, alles für bekannt zu halten, öffnet sich eine Haltung von sinnvoller Neugier: still, aufmerksam, lebensfreundlich – wie ein liebevoller Blick auf den Moment. Diese Folge ist eine Erkundung dessen, wie sich Spielraum zeigt, wenn Denken nicht bekämpft wird, sondern seinen Platz bekommt – und Aufmerksamkeit als lebendiger Kontakt mit dem Jetzt wieder fühlbar wird. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source

  20. 3

    Freiheit als Spielraum – Lebendigkeit als "kann"

    Freiheit wird oft gedacht – und selten direkt erlebt. In der ersten Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über Freiheit als Spielraum: als eine körperlich erfahrbare Lebendigkeit, die sich zeigt, wenn die Aufmerksamkeit sich von Gedanken löst – ohne etwas gegen sie zu unternehmen. Ausgehend vom unmittelbaren Erleben erkunden sie, wie Denken aus Wahrnehmung entsteht – und was geschieht, wenn Gedanken den Moment vereinnahmen und verengen. Es wird deutlich, wie dadurch Anspannung im Körper entsteht – und wie sich im einfachen, klaren Bemerken ein Spielraum öffnet. https://dittmar-kruse.com/re-source

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Liebevolle Aufmerksamkeit steht im Mittelpunkt dieses Podcasts .Sie zeigt sich als Präsenz und Klarheit im Kontakt – mit sich selbst und mit anderen.In dieser sinnlichen Wachheit findet das Denken seinen Platz, ohne beherrschen zu wollen.So wird das Leben frei, weit und lebendig: wir erleben es als Spielraum.Dieser Spielraum entfaltet sich in Gesprächen und Experimenten zu konkreten Lebenssituationen: Beziehungen, Gedanken, Selbstbild, Wahrnehmung und Bewusstsein.Darin zeigen sich Gelegenheiten, lebensfreundlich zu leben.NLP wird hier nicht als Werkzeugkiste verstanden, sondern als Beschreibung des Erlebens – in Neugier, Liebe und Präsenz.Und Nondualität wird hier nicht verkündet, sondern erkundet.Die meisten Episoden entstehen im Dialog zwischen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober. Ergänzend gibt es Solo-Folgen mit Erkundungen und Experimenten.Grundlage ist Dittmars Buch„Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“.Weitere Informationen:https://dittmar-kruse.com/re-source

HOSTED BY

Dittmar Kruse

Frequently Asked Questions

How many episodes does Re-Source: Leben als Spielraum have?

Re-Source: Leben als Spielraum currently has 20 episodes available on PodParley. New episodes are automatically indexed when they're published to the podcast feed.

What is Re-Source: Leben als Spielraum about?

Liebevolle Aufmerksamkeit steht im Mittelpunkt dieses Podcasts .Sie zeigt sich als Präsenz und Klarheit im Kontakt – mit sich selbst und mit anderen.In dieser sinnlichen Wachheit findet das Denken seinen Platz, ohne beherrschen zu wollen.So wird das Leben frei, weit und lebendig: wir erleben es als...

How often does Re-Source: Leben als Spielraum release new episodes?

Re-Source: Leben als Spielraum has 20 episodes. Check the episode list to see recent publication dates and frequency.

Where can I listen to Re-Source: Leben als Spielraum?

You can listen to Re-Source: Leben als Spielraum on PodParley by clicking any episode. We provide an embedded audio player for direct listening, and you can also subscribe via your preferred podcast app using the RSS feed.

Who hosts Re-Source: Leben als Spielraum?

Re-Source: Leben als Spielraum is created and hosted by Dittmar Kruse.
URL copied to clipboard!