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PODCAST · society

Reisen mit Ö1

Ein Podcast über die Kunst des Reisens. Margit Atzler ist Teil des Teams im Ö1 Reisemagazin Ambiente. Für den Podcast unterhält sie sich mit unterschiedlichen Menschen über ausgewählte Reiseziele. Anschließend geht es auf akustische Entdeckungsreise. Unterhaltsam und informativ lernen wir kulturelle Eigenheiten kennen und erfahren persönliche Erlebnisse aus Nah und Fern, die die Welt vielleicht ein bisschen mehr begreifbar machen. Denn: Reisen ist ein bewährtes Mittel, um Ängste abzubauen und Vorurteile auszuräumen.

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  1. 17

    Nationalparks Austria - Naturerbe erwandern

    Derzeit genießen drei Prozent der Staatsfläche in Österreich Nationalparkstatus. Wie wird ein Nationalpark zum Nationalpark? Welche Schritte sind notwendig, um Nationalparkstatus zu erlangen? Welche regionalen Vorgaben und Richtlinien gibt es und welche internationalen Standards? Welche Rolle spielen andere Schutzkategorien wie z.B. Natura2000 in einem Nationalpark?Margit Atzler hat das Naturerbe für die Ambiente Sommerserie in allen sechs österreichischen Nationalparks erwandert. Als Abschluss präsentiert sie in einer Art Nationalpark-Tagebuch eine Rückschau, in denen die Reporterin ihre Eindrücke und das gewonnene umfassende Verständnis für die komplexe Arbeit in den Nationalparks zusammenfasst - ein Potpourri ihrer Wanderungerungen quer durch Österreich, in denen die Rangerinnen, Ranger und begleitenden Expert:innen offene Fragen beantworten.

  2. 16

    Nationalpark Gesäuse

    "Wildes Wasser. Steiler Fels" - das Motto des steirischen Nationalparks Gesäuse beschreibt mit wenigen Worten seinen Charakter. Gemeinsam mit den beiden Rangern Denise Reiter und Raimund Reiter wandert Margit Atzler entlang des Johnsbaches hinein ins Johnsbachtal und weiter in die von Fels und Schotter geprägte Gsengscharte. Im Zuge dieser Wanderung werden alle drei für den Nationalpark typischen Zonen gestreift: Waldwildnis, Fels und und am Johnsbach der Flusslebensraum. Vom Flussuferläufer, über die Ufer-Tamariske bis zur rotgeflügelten Schnarrschrecke entdecken die Wanderer einige Besonderheiten auf ihrem Weg.

  3. 15

    Nationalpark Thayatal

    Versteckt in den Wäldern an der niederösterreichisch-tschechischen Grenze mäandert sich die Thaya in ihrem Flusslauf um die Umlaufberge, die aus der Vogelperspektive wie Teile eines Puzzles ineinander verzahnen. Margit Atzler wandert mit Ranger und Nationalparkdirektor Christian Übl entlang des Merkersdorfer Rundwanderwegs zur 2025 eröffneten Aussichtswarte. Diese bietet einen spektakulären Blick auf die geologischen Formationen, welche die Thaya im Laufe von Millionen von Jahren geschaffen hat. Geologisch ist man hier noch im Waldviertel, verwaltungstechnisch im Weinviertel unterwegs. Das hier herrschende besondere Klima bietet auch der Wildkatze einen perfekten Lebensraum. Die scheue Wildkatze sieht man auf einer Wanderung zwar nicht, dafür aber - wenn ein begleitender Ranger darauf aufmerksam macht - viele andere Details, die mitunter sogar fünf Millionen Jahre Geschichte zu erzählen haben.

  4. 14

    Nationalpark Kalkalpen

    Eine richtige Waldwildnis, und das mitten in Österreich. Im Sengsengebirge und Reichraminger Hintergebirge in Oberösterreich schützt der Nationalpark Kalkalpen die uralten Buchenwälder und somit den Lebensraum des heimlichen Jägers: des Luchses. Gemeinsam mit Rangerin Maria Laussamayer wandert Margit Atzler über den Wildnistrail Buchensteig durch zwei verschiedene Buchenwaldtypen und erfährt, was einen Urwald so besonders macht und warum Totholz im Biodiversitäts-Gefüge so wertvoll ist. Die Buchenwälder sind auch Teil eines länderübergreifenden UNESCO Weltnaturerbes.Auf einer Wanderung im Buchen-Urwald ist sofort der Unterschied zu einem wirtschaftlich genutzten Wald spürbar - ohne ihn benennen zu können. Die Erklärung dafür kann Maria Laussamayer liefern. Und so ist der Käfer, der quasi als Manager den Boden bereitet, genauso wichtig wie der Luchs, der "Star" bzw. das Leittier des Nationalparks Kalkalpen.

  5. 13

    Nationalpark Donau-Auen

    Kaum ein Nationalpark in Österreich steht für zivilen Ungehorsam wie der Nationalpark Donau-Auen. Dem Widerstand getragen von Menschen quer durch alle Gesellschaftsschichten ist es zu verdanken, dass das geplante Wasserkraftwerk nicht gebaut wurde und die Donau von der Lobau bis in die Slowakei frei fließen kann.Margit Atzler und Ranger Christian Raffetseder wandern durch die Donau-Auen und unternehmen gemeinsam mit der Sumpfschildkrötenexpertin Maria Schindler eine Spurensuche zur Europäischen Sumpfschildkröte, der einzigen Schildkrötenart, die in Mitteleuropa vorkommt - und auch das äußerst selten. Entlang des Orther Rundwanderwegs findet das Tier ideale Brutplätze und kann sich so natürlich fortpflanzen. Die Renaturierungsmaßnahmen an den Zuflüssen der Nebenarme für die Lebewesen leisten einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung einer der größten Flussauenlandschaften Mitteleuropas.

  6. 12

    Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel

    Sommerserie "Naturerbe erwandern" - Teil 2Schilfgürtel, ausgedehnte Wiesen und Weideflächen, Salzlacken. Asiatische, mediterrane und nordische Einflüsse haben das vielfältige Habitat dieses Steppennationalparks im Grenzgebiet zwischen Österreich und Ungarn gebildet. Margit Atzler erkundet gemeinsam mit Ranger Lukas Vendler und Rangerin Sabine Höfler den Albersee, eine "Sodalacke". Je nach Regen oder Sonne verändert sich das Habitat dramatisch.Weiter geht es zum Seedamm - einem Sandlebensraum zwischen Lacken, Steppe, Schilf und dem Neusiedler See. Über Jahrhunderte haben Eis und Wasser Sand aufgeschoben und diesen für Mitteleuropa fast einzigartigen Lebensraum geformt. Europaweit ist der Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel bei Ornithologen bekannt. Wer sich mit Rangern auf Erkundungstour begibt, entdeckt neben den allgegenwärtigen Vögeln unzählige seltene Pflanzen- und Bienenarten, wie zum Beispiel die geschnäbelte Kreiselwespe.

  7. 11

    Nationalpark Hohe Tauern

    Sommerserie "Naturerbe erwandern" - Teil 1Der Nationalpark Hohe Tauern ist der älteste und geografisch wohl komplexeste Nationalpark Österreichs. 1981 wurde der Kärntner Teil unter Schutz gestellt, gefolgt von Salzburg 1984 und schließlich 1992 Osttirol.Margit Atzler unternimmt gemeinsam mit Ökologin Susanne Aigner und Ranger Andreas Baldinger eine Erkundungstour im Untersulzbachtal in Salzburg - zunächst auf einer Forststraße durch dichte Wälder mit dem E-Bike, dann per pedes. Der schmale Weg führt entlang des Untersulzbaches, vorbei an Findlingen und archaisch anmutenden Geröllrinnen. Seit 2017 wird die Aschamalm nicht mehr beweidet. Was tut sich, wenn die Rinder die Alm verlassen? Das untersucht Susanne Aigner auf sogenannten Monitoring-Flächen im Nationalpark Hohe Tauern und dokumentiert die Pflanzenvielfalt, die sich die Natur schrittweise zurückholt - darunter auch Farne, diese Zeugen der Urgeschichte unseres Planeten.

  8. 10

    250 Jahre USA

    Margit Atzler unterhält sich anlässlich des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten von Amerika mit Thomas Langpaul, der einige Jahre als ORF-Korrespondent in Washington, D.C. stationiert war und Teile seine Kindheit in den USA verbrachte. Dadurch kennt er die ganz spezielle Mentalität der US-Amerikaner, die sich ausländischen Besucherinnen und Besuchern bei einem Besuch der historischen Plätze ein Stück weit erschließen kann - Orte, die mit der Unabhängigkeit und Gründung der USA in Verbindung stehen, insbesondere mit den durchaus ambivalenten Gründervätern und ihren Idealen.Ein tieferes Verständnis lässt sich bei einem Besuch in deren ehemaligen Landsitzen in Virginia gewinnen, z.B. in Mount Vernon, dem Landsitz des ersten US-Präsidenten George Washington, zu dem es im Anschluss an das Gespräch geht (Auszug aus Ambiente, 5.7.2026 von Edgar Schütz).

  9. 9

    Hildegard von Bingen Spurensuche

    Die heilige Hildegard von Bingen war so etwas wie ein Universal-Genie, was ihre noch zu Lebzeiten veröffentlichten Schriften und zahlreiche Briefe bezeugen. Eine Spurensuche auf den Stationen, die sie im Zuge ihres Lebens durchlaufen hat, fügt viele Puzzlesteine zusammen und zeichnet ein buntes, teilweise auch widersprücliches Bild - jedenfalls aber bringt es auch ein tieferes Verständnis für kulturhistorische und politische Zusammenhänge. Margit Atzler unterhält sich mit dem Theologen und Reiseexperten Andreas Kickinger darüber, welche Aha-Erlebnisse Reisen an religiöse Orte bereithalten können. Im Anschluss an das Gespräch reisen wir nach Bingen in die Villa am Rupertsberg zu den Überresten des ersten von Hildegard von Bingen gegründeten Klosters und ins Museum am Strom. (Auszug aus Ambiente-Spezial, 14.6.2026).

  10. 8

    Indiens Mitte

    Goa ist der kleinste indischen Bundesstaat. Goa bedeutet Meer, kilometerlange Sandstrände, Erinnerung an die Hippie-Kultur der 1960er und 70er Jahre. Margit Atzler unterhält sich mit Ambiente-Reporterin und Indien-Spezialistin Brigitte Voykowitsch über Beobachtungen, Indien-Klischees und die Veränderungen im Lauf der Jahrzehnte. Goa als ehemalige portugiesische Kolonie, das wir im Anschluss an das Gespräch bereisen, ist überhaupt noch einmal ganz anders. In den großen Kirchen in Alt-Goa und den malerischen Straßen von Fontainhas hat sich das portugiesische Erbe erhalten. Portugiesisch sprechen nur mehr wenige Einheimische, doch das Interesse an der musikalischen Tradition des Fado wächst wieder, nicht zuletzt dank des Engagements der Sängerin Sonia Shirsat.(Ausschnitt aus Ambiente-Spezial, 7.6. 2026 von Brigitte Voykowitsch, präsentiert von Susanne Rossouw)

  11. 7

    Natur bewusst erleben

    Margit Atzler unterhält sich mit der Inklusionsexpertin Susanne Buchner-Sabaty, die selbst im Laufe ihres Lebens vollständig erblindete, über die vielfältigen sinnlichen Möglichkeiten, Natur zu erfahren.Anschließend geht es im Rahmen eines Workshops für Blinde und sehbehinderte Menschen in den Botanischen Garten der Universität Wien mit einer anschließenden Tastführung, geleitet von Alena Binder (aus: Ambiente, 24.5.2026)

  12. 6

    Radfahren in Südpolen

    Der Dunajec-Radweg am Fuß der Hohen Tatra kann sich sehen bzw. radeln lassen. Krakau ist Ausgangspunkt dieser Radreise durch Südpolen. Der Radweg führt weiter in die als Wintersportzentum bekannte Stadt Zakopane. Margit Atzler unterhält sich mit Jolanta Doschek vom Institut für Slawistik der Universität Wien über die Mischung aus Bergbauerntum und Kulturschaffenden, die Zakopane seinen ganz besonderen Flair verleihen. Die gebürtige Polin erzählt auch, was Südpolen bzw. Westgalizien so besonders macht. Im Anschluss an das Gespräch geht es in einer Reportage der radelnden Ambiente-Reporterin Elisabeth Stratka nach Zakopane (Ausschnitt aus Ambiente, 3.5.2026 - präsentiert von Ursula Scheidle).

  13. 5

    Kopenhagens Architektur

    Kopenhagen durfte sich 2023 bis 2025 UNESCO-Welthauptstadt der Architektur nennen. Besonders ist an der zukunftsweisenden Architektur der dänischen Hauptstadt, wie die Gebäude in ihr Umfeld und das Leben der Menschen eingebettet sind. Darüber unterhält sich Margit Atzler mit Jürgen Furchtlehner, Senior-Lecturer am Institut für Landschaftsarchitektur der Wiener Universität für Bodenkultur.Danach geht es in einer Ambiente-Reportage an einige besondere Plätze in Kopenhagen, wo deutlich wird, dass gelungene Architektur nicht einer gesellschaftlichen Elite vorbehalten sein muss. Sie ist vor allem dann gelungen, wenn sie einen Mehrwert für die Bevölkerung hat - so wie in Kopenhagen (Auszug aus "Ambiente-Spezial" von Stefan Spath, 12.4.2026)

  14. 4

    Straßburg - ein Zentrum Europas

    In Brüssel, Luxemburg und Straßburg befinden sich wichtige europäische Institutionen. Hier wird Europa gedacht, diskutiert, verhandelt und entschieden - Tag für Tag, über Grenzen hinweg.Margit Atzler unterhält sich mit dem ehemaligen ORF-Korrespondenten Peter Fritz - über seine Korrespondenten-Tätigkeit und darüber, was die Zentren Europas, allen voran Straßburg, für ihn auszeichnet. Anschließend geht es in einer Reportage von Eva Roither an einige europäische Plätze in Straßburg: in die Kathedrale, zum EU-Parlament und zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (Ausschnitte aus Ambiente-Spezial, 5.4.2026).

  15. 3

    Kroatische Inselwelt

    Margit Atzler spricht mit Slavko Ninic über den Unterschied des Insel- und Festlandlebens in seinem Herkunftsland Kroatien. Der Wahlwiener ist Gründer und Bandleader der Wiener Tschuschenkapelle und gibt Einblick in das Damals und Heute auf den Inseln, die auch immer wieder von Auswanderung geprägt waren.Anschließend geht es in einer Reportage wandernd über malerische Pfade im Hinterland von Losinj vorbei an den Ruinen von Veli Trzic, eines von zahlreichen verlassenen Dörfern auf der Insel (Auszug aus Ambiente-Spezial, 29.3.2026 von Margit Atzler).

  16. 2

    Udine - zu schön zum Vorbeifahren

    Margit Atzler spricht mit Martha Kammerer und Andrea Colonelli von der italienischen Zentrale für Tourismus (ENIT) in Wien über Udine, dieser oft übersehenen Stadt in der Provinz Friaul-Julisch Venetien - über die vielfältigen kulturellen und kulinarischen Besonderheiten der Region und darüber, wie sich besonders die Wahrnehmung durch Touristinnen und Touristen im Lauf der Jahre geändert hat. Anschließend geht es in einer Reportage von Ursula Burkert auf einen Stadtspaziergang durch Udine, in Begleitung von Robert Schumann (Auszug aus Ambiente Spezial, 15.3.2026).

  17. 1

    Oulu fährt im Winter Rad

    Die nördlichste Großstadt Europas in Finnland ist Kulturhauptstadt 2026. Margit Atzler unterhält sich mit Ambiente-Reporter Georg Renöckl über seine winterlichen Recherchen im hohen Norden und über die Präsenz des samischen Erbes im Kulturhauptstadtjahr, das dem "kulturellen Klimawandel" gewidmet ist.Anschließend geht es in einer Reportage von Georg Rennöckl zur Kulturhauptstadt-Eröffnung. Am Rande des Kulturprogramms sah sich der Reporter an, was es in der Stadt und auf den ihr vorgelagerten Inseln noch alles zu erleben gibt. Neben Eisschwimmen und Schneeschuhwandern stieß er dabei immer wieder auf die Vergangenheit der Stadt Oulu am Nordende des bottnischen Meerbusens, die eng mit dem Teer-Handel verbunden ist. Außerdem erfährt man, welchen sozialen Stellenwert öffentliche Feuerstellen hier haben.(Ambiente, 1.3. 2026)

  18. 0

    Georgiens Vielfalt und ungewisse Zukunft

    In Tbilisi - oder Tiflis, wie sich Georgiens Hauptstadt auch nennt - begegnen sich Orient und Okzident. Die Altstadt von Tiflis erstreckt sich am Flussufer. Tiflis ist von Bergen begrenzt, auf Hügeln gebaut und liegt am Schnittpunkt großer Handelsrouten wie der Seidenstraße. Handelstreibende verschiedener Völker und Eroberer wie Perser, Osmanen und Mongolen haben ihre Spuren hinterlassen. Das Stadtbild ist geprägt von Verfall und Moderne.Margit Atzler unterhält sich mit dem in Wien lebenden georgischen Künstler Giorgi Okropiridze über das Leben in Tbilisi und über die aktuelle angespannte politische Situation im Land. Anschließend geht es in einer Reportage von Ernst Weber auf Lokalaugenschein in die Hauptstadt, deren Atmosphäre sich durch die historische Vielfalt auszeichnet (Auszug aus Ambiente-Spezial, 15.2.2026 von Ernst Weber, Präsentation: Johannes Nikolussi).

  19. -1

    Namibias Vielfalt

    Namibia ist eines der landschaftlich abwechslungsreichsten und gleichzeitig eines der am leichtesten zu bereisenden Ländern Afrikas - dabei freilich mit großer Ungleichheit und historisch gewachsener Benachteiligung bestimmter Bevölkerungsgruppen.Margit Atzler unterhält sich mit dem Ethnologen und Historiker Bernhard Bouzek, der sich auch im Vorstand der Österreichischen Namibia-Gesellschaft (ÖNG) engagiert, über die politische und soziale Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte in Namibia und den Tourismus als Einkommensmöglichkeit für die Bevölkerung.Anschließend geht es in einer Reportage von Stefan Spath nach Swakopmund, genauer gesagt in ein Township im Vorort Mondesa (Auszug aus "Ambiente-Spezial", 1.2. 2026 von Stefan Spath, präsentiert von Alexander Rossi).

  20. -2

    Belgrad und Serbiens Diaspora

    Serbien ist reich an Kultur und Geschichte - und an Widersprüchen. Margit Atzler unterhält sich mit der serbisch-österreichischen Kabarettistin "Malarina" über die Vielfalt der serbischen Identität, vor allem die der Diaspora-Serben. Marina Lackovic, wie Malarina abseits der Bühne heißt, kam selbst im Kindergartenalter von einem kleinen Dorf in Serbien nach Tirol. Im Anschluss geht es in einer Reportage von Matthias Haydn in die serbische Hauptstadt Belgrad. Ihre einzigartige strategische Lage an zwei großen schiffbaren Flüssen - an Donau und Save - prägte die Stadt und ihre Geschichte. Die "weiße Stadt" gilt gleichermaßen als "Pforte des Balkans" und als "Tor Mitteleuropas" (Auszug aus Ambiente-Spezial, 25.1.2026).

  21. -3

    Schmelztiegel Sansibar

    Gewürze, Sandstrand, blaues Meer. Der Name Sansibar ist bekannt, wo und was es genau ist, weiß man dann doch oft nicht. Der Archipel im indischen Ozean nahe der ostafrikanischen Küste ist ein Teilstaat von Tansania.Margit Atzler unterhält sich mit Birgit Anna Konteh, eine österreichische Psychotherapeutin und Gründerin des „Furaha ya Moyo“-Kreis-Communityprojekts auf Sansibar - über Natur, Architektur, Wirtschaftslage, Kultur und über die Versuche, gemeinsam mit Menschen vor Ort ein „gutes Leben auf Augenhöhe“ zu gestalten.Anschließend geht es in einer Reportage von Gerald Navara in die Ausstellung in der Hauptstadt Stone Town an der Stelle, wo sich einst der Sklavenumschlagplatz befand.

  22. -4

    Sultans Trail

    Margit Atzler unterhält sich mit dem Ethnologen, Reporter, Fotografen und FilmemacherMartin Zinggl über seine Wanderung auf dem Sultans Trail. 2.400 Kilometer ging er zu Fuß von Wien nach Istanbul, durch acht Länder und schrieb darüber ein Buch: "Das ist kein Spaziergang" (Knesebeck Verlag). Auf dem Sultans Trail unterwegs zu sein fühlte sich dabei oft, als wäre er der erste Mensch, der dieser Route folgte. Der Wiener hinterfragt in seinem Buch selbstkritisch seine Motivation: war es Selbstbestätigung oder doch einfach nur Abenteuerlust? "Das ist kein Spaziergang" ist eine Sammlung von Beobachtungen und Anekdoten über das Gehen, das Staunen und das Fremdsein. Ausgewählte Passagen aus dem Gespräch und Zitate aus dem Buch, das im Knesebeck Verlag erschienen ist (gelesen von Daniel Jesch) gibt es auch in der Ambiente-Sendung "Reisen zwischen den Buchdeckeln" vom 4.1.2026 zu hören.

  23. -5

    Bob Dylans Minnesota

    Bob Dylan ist wohl einer der berühmtesten Söhne des US-Bundesstaats Minnesota. Der Singer-Songwriter und Literaturnobelpreisträger wurde in Duluth am Lake Superior geboren und wuchs in der Bergbaustadt Hibbing auf.Margit Atzler unterhält sich mit dem Historiker, Musik-Experten und Dylan-Fan Wolfgang Kos darüber wie sich seine Herkunft in der Musik Bob Dylans widerspiegelt - und wie man damals, in den 1960er und 1970er Jahren über die Musik, das RAadiohören und das Stöbern in Plattenläden fremde Welten entdecken konnte. Anschließend geht es in das Haus in Hibbing, in dem Bob Dylan aufwuchs. Hier befindet sich heute ein kleines Privat-Museum. (Ausschnitt aus Ambiente-Spezial von Margit Hainzl und Emil Wimmer, 7.12.2025)

  24. -6

    Kap Verde und die Fußballkinder

    Margit Atzler spricht mit Florian Wegenstein über sein Projekt Delta Cultura, das der gebürtige Österreicher auf der Kap Verde Insel Santiago ins Leben gerufen hat, und darüber, wie für ihn Fußball und Bildung zusammenhängen. Denn nicht einmal der Tourismus, der sich dank der Sandstrände und der vielen Sonnenstunden großer Beliebtheit erfreut, schafft es, die Bevölkerung im Land zu halten.Anschließend geht es in einer Reportage von Ernst Weber auf die Insel Santo Antao, die der Ambiente-Reporter wandernd erkundet hat. Zu Menschen, die in ihrer Heimat mit ihrer Arbeit ein bescheidenes Auskommen finden. (Ambiente-Reportage, 23.11.2025)

  25. -7

    Renaturierung in Slowenien

    Skocjanski Zatok heißt die größte Brackmarsch Sloweniens - ein Natura 2000 Gebiet im Mündungsgebiet des Flusses Badaevica. Eigentlich hätte hier der Hafen von Koper ausgeweitet werden sollen. Eine Bürgerinitiative verhinderte dies und konnte durchsetzen, dass ein großangelegtes Renaturierungsprojekt in Angriff genommen wurde. Margit Atzler spricht mit dem Ökologen Wolfgang Suske darüber, was Renaturierung eigentlich genau bedeutet und was das 2024 in Kraft getretene EU-Renaturierungsgesetz bewirken soll. Wolfgang Suske unterstützte das EU-Renaturierungsgesetz mit seiner Arbeit und initiierte eine Petition zur Unterstützung des Gesetzes. Und er versucht, zwischen den Personen, die Renaturierung auf den unterschiedlichen Ebenen umsetzen (sollen) zu vermitteln. Im Anschluss an das Gespräch folgt Ursula Burkerts Reportage über Skocjanski Zatok, das heute Lebensraum für 259 Vogelarten und für eine Vielzahl seltener Pflanzen ist. (Ambiente, 9.11.2025, Ursula Burkert)

  26. -8

    Architekturreisen

    Renzo Piano zählt zu den führenden Architekten des 20. und 21. Jahrhunderts. Der "Renzo Piano Building Workshop" und die Renzo Piano Stiftung befinden sich in seiner Heimatstadt Genua.Margit Atzler unterhält sich mit dem Architekturjournalisten Maik Novotny über Architektur, wie sich im Zuge von Reisen und Stadterkundungen architektonische Highlights abseits touristischer Trampelpfade entdecken lassen und über das Storytelling im Zusammenhang mit den Erschaffern der berühmten Gebäude, die man unbedingt gesehen haben muss.Anschließend geht es in einer Reportage zum Team rund um Renzo Piano nach Genua, wo in den 1990er Jahren entscheidende Impulse zur Wiederbelebung des alten Hafens von Genua gesetzt wurden (Auszug aus Ambiente, 26.10.2025 von Brigitte Voykowitsch).

  27. -9

    Reisen mit Ö1 - Trailer

    Ein Podcast über die Kunst des Reisens. Margit Atzler ist Teil des Teams im Ö1 Reisemagazin Ambiente. Für den Podcast unterhält sie sich mit unterschiedlichen Gesprächspartner:innen über ausgewählte Reiseziele. Anschließend geht es auf akustische Entdeckungsreise. Unterhaltsam und informativ lernen wir kulturelle Eigenheiten kennen und erfahren persönliche Erlebnisse aus Nah und Fern, die die Welt vielleicht ein bisschen mehr begreifbar machen. Denn: Reisen ist ein bewährtes Mittel, um Ängste abzubauen und Vorurteile auszuräumen.

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