Sag mal...? Der Ayelt Komus Podcast

PODCAST · business

Sag mal...? Der Ayelt Komus Podcast

Kurze Fragen an spannende Menschen mit spannenden Ideen und Sichtweisen zu aktuellen Themen rund um Digitalisierung, Change, Künstliche Intelligenz, agile Methoden, Organisation, Projektportfolio- und Prozessmanagement.Kurz und prägnant in ca. 15 Minuten.Ein Interviewpodcast mit Prof. Dr. Ayelt Komus, Professor an der Hochschule Koblenz, und Wissenschaftlicher Beirat des Bundesverbandes der IT-Anwender (VOICE e.V.)

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    63 - Gezielte Inspiration von chinesischen Unternehmen – Mit Anna Kaempfer

    China wird vielfach noch immer primär als kostengünstiger Produktionsstandort wahrgenommen. Tatsächlich haben jedoch zahlreiche chinesische Unternehmen inzwischen eine bemerkenswerte Innovationskraft und Umsetzungsgeschwindigkeit entwickelt, die in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe setzen. Anna Kaempfer ist eine ausgewiesene Kennerin chinesischer Unternehmen und chinesischer Kultur. Hier teilt sie, wie diese Leistungsfähigkeit entsteht und welche Lehren europäische Unternehmen daraus ziehen können.Sag Mal, Anna – was können wir von chinesischen Unternehmen für uns lernen?In der aktuellen Folge sprechen wir über diese ThemenVom Business Case statt vom Produkt starten: echte Herausforderungen identifizieren, dann Technologie als Enabler einsetzenPlattformlogik, Ökosysteme, KI und Digital MindsetInnovation aus Bedarf: Beispiele von Robotik in der Umwelt-/Landnutzung bis hin zu Social Robots und Silver EconomyChina Speed als Operating System: MVP, frühes Launchen & Gewinnung von Marktanteilen, schnelles Nutzerfeedback, konsequentes Iterieren Kultur & Vertrauen: Beziehungsaufbau, pragmatische gemeinsame Schritte, „speed beats perfection“ – insbesondere bei neuen Technologien wie KIZusammenarbeit als Managementaufgabe: klare Spielregeln („Modus Operandi“), Governance/Scorecards und die Rolle guter Partner mit Netzwerk.Über 20 Jahre verbinden Anna Kaempfer mit China. Sie unterstützt interkulturelle und internationale Zusammenarbeit mit Fokus auf Geschäftsmodelle, Umsetzungsgeschwindigkeit und die „unsichtbaren“ Erfolgsfaktoren in Kultur und Kooperation. Eine langjährige Erfahrung, welche ihr auch als Business Growth Lead bei Swisscom dient.Anna Kämpfer auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anna-kaempfer/Dort auch der lesenswerte Beitrag „China Immersion“Ayelt Komus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/ #SagMal #TellMe #Podcast #KI #China #ChinaSpeed #Innovation #BusinessModel #PlatformEconomy #Agile #OperatingModel #KulturUndVertrauen #DigitalChina

  2. 63

    62 - KI im Bergbau – Digitalisierung unter Tage -mit Christian Maier

    Künstliche Intelligenz wird häufig mit Chatbots, Textgenerierung oder Marketingautomatisierung verbunden. In dieser Folge geht es um einen ganz anderen Einsatz: KI dort, wo sie unmittelbar auf Maschinen, Produktion und physische Prozesse wirkt – tief im Bergbau beim Abbau von SalzSag mal, Christian – wie hilft künstliche Intelligenz im Bergbau?Im Gespräch schildert Christian Maier, wie die Südwestdeutschen Salzwerke KI gezielt im Kerngeschäft einsetzen: nicht als Selbstzweck, sondern zur Lösung eines sehr konkreten Problems. Im Mittelpunkt steht Predictive Maintenance für zentrale Abbaumaschinen, bei denen ungeplante Stillstände massive Auswirkungen auf die Produktionskapazität haben. Diskutiert werden unter anderem:warum der Einstieg bewusst nicht über kaufmännische Use Cases erfolgtewie Sensordaten aus dem laufenden Betrieb nutzbar gemacht werdenwelche Rolle Microsoft Fabric, Data Lake und das Medallion-Modell spielenwarum klassische Machine-Learning-Ansätze und Generative AI parallel zum Einsatz kommenwelche organisatorischen Learnings sich aus dem Projekt ergeben haben – von Data Stewards bis zur Governance von KI-Use-CasesEin Gespräch über industrielle KI jenseits des Hypes, über Lernen im Betrieb und darüber, wie Technologie dort Wert stiftet, wo Ausfälle richtig teuer werden. Christian Maier ist CIO der Südwestdeutschen Salzwerke AG. Er wurde mit seinem Team als CIO des Jahres 2025 in der Kategorie Artificial Intelligence ausgezeichnet. Außerdem ist er Sprecher des Vorstandes des Microsoft Business User Forums e.V.Christian Maier auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-maier-1b23a69a/Ayelt Komus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/

  3. 62

    61 - SAP-Architektur der Zukunft – Ist Integration noch zeitgemäß?

    Mit Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Georg Kästle, Dr. Uwe Grigoleit (SAP) und Thomas Henzler (Stv. VV DSAG und CIO Piller)Integration galt lange als das große Ziel der ERP-Welt: ein durchgängiges System, End-to-End-Prozesse, ein einheitliches Bild auf Daten und Steuerung. Heute stehen dem Gegenbewegungen gegenüber – von modularen Architekturen über Cloud-Realitäten bis hin zu Regulatorik, De-Globalisierung, VUCA und GenAI. Genau darum geht es in dieser Panel-Runde: Integration bleibt – aber sie hat eine andere Bedeutung als früher. Sagt mal, August Wilhelm, Georg, Thomas und Uwe: Ist das Konzept der integrierten IT mit SAP heute noch zeitgemäß? In dieser Panel-Folge geht es unter anderem um:warum „eine Datenbank und dann ist alles integriert“ als Bild nicht mehr trägt – und was an seine Stelle tritt weshalb Integration trotz Modularisierung ein Top-Thema bleibt: konsistentes Datenmodell, Nachvollziehbarkeit, Auditierbarkeit und Compliance wie Unternehmen regionale/regulatorische Anforderungen (z. B. China/Indien) mit End-to-End-Prozessen und Stammdaten zusammenbringen welche Rolle Cloud, APIs, MCP, semantische Datenmodelle, SAP BTP und „Clean Core“ in modernen Integrationsansätzen spielen warum Integration längst über Unternehmensgrenzen hinausgeht: Kunden, Partner, Lieferanten, Netzwerke was hinter Initiativen wie (Manufacturing) Factory-X steckt: Datensouveränität, Datenräume, kontrollierter Austausch und API-Management wie sich damit die CIO/CDO-Rolle verändert. Warum CIOs/CDOs immer stärker als „Integrator“ gefragt sind – fachlich, organisatorisch und strategisch Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer Mitbegründer der deutschen Wirtschaftsinformatik, Autor zentraler Standardwerke und Unternehmer. Das Thema ‚Composable Enterprise‘ prägt seinen Blick auf moderne Architekturen. Georg Kästle prägende Stimme in der CIO-Szene mit Schwerpunkt Digitalstrategien und -architekturen. CIO/CDO-Erfahrung u. a. im Industrieumfeld, HochschuldozentDr. Uwe Grigoleit Senior Vice President Customer Evolution Program bei SAP, seit vielen Jahren in prägenden Rollen bei der SAP. Thomas HenzlerCIO und Prokurist bei Piller Blowers & Compressors, CIO des Jahres 2024 sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DSAG#Podcast #SagMal #TellMe #SAP #Integration #ERP #S4HANA #Cloud #CleanCore #EAM #GenAI #CIO 

  4. 61

    60 - Sag mal Patrick, wie verbindet ihr bei Balluff Struktur und Agilität? Mit Patrick Wild über die IT-Transformation bei Balluff🎧 📺

    Struktur und Agilität verbinden –🎙️ Patrick Wild über die IT-Transformation bei Balluff🎧 📺Struktur oder Agilität? In vielen Organisationen wird das als Entweder-oder diskutiert. In der Praxis zeigt sich jedoch: Ohne stabile Grundlagen funktioniert keine AgilitätIn dieser Folge spricht Patrick Wild, Head of Global IT bei Balluff, darüber, wie sich dieser scheinbare Widerspruch auflösen lässt – und was es konkret braucht, um Struktur als Fundament für echte Agilität zu nutzen.Sag mal Patrick, wie verbindet ihr bei Balluff Struktur und Agilität?Ausgehend von der Konstellation bei Patrick Wilds Einstieg in die Aufgabe - wenig standardisierte Prozesse, stark personengetriebenes Arbeiten und parallel ein frisch gestartetes IT-Outsourcing – sprechen wir über die Transformation der IT von Balluff. Dabei gehen wir insbesondere darauf ein, wie ein stabiles Fundament agile Weiterentwicklung ermöglicht.Im Gespräch geht es unter anderem um:warum klassische IT-Service-Management-Prozesse der erste und notwendige Schritt warenwie Incident-, Change- und Service-Request-Management für Stabilität sorgenweshalb Struktur nicht das Gegenteil von Agilität ist, sondern deren Voraussetzungwie produktorientierte, crossfunktionale Teams entstanden sindwelche Rolle Product Owner, Scrum und Kanban im Alltag spielenwarum Teams Freiräume brauchen, um ihre Arbeitsweise selbst zu entwickelnwie Führung sich im Spannungsfeld zwischen Run und Change verändertund welche Auswirkungen GenAI und KI-Agenten perspektivisch auf Teams und Führung haben werdenEin Gespräch über IT-Reife, Organisationsentwicklung, Führung im Wandel – und darüber, warum Agilität ohne Ordnung nicht funktioniert.Patrick Wild ist Head of Global IT bei Balluff, einem weltweit agierenden, familiengeführten Unternehmen für Sensor- und Automatisierungslösungen. Er verantwortet den Aufbau und die Weiterentwicklung einer leistungsfähigen, stabilen und zugleich anpassungsfähigen IT-Organisation mit starkem Fokus auf Produktorientierung, Servicequalität und moderne Arbeitsweisen.Patrick Wild auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/patrick-wild-7339955/Ayelt Komus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/#SagMal #TellMe #Podcast #ITTransformation #Agilität #ITServiceManagement #Leadership #ProductTeams #GenAI #ITManagement

  5. 60

    59 - Sag mal, Andreas – wie verändert sich die CIO-Rolle mit autonomen Drohnen und Robotern?

    Autonome Drohnen und mobile Roboter verlassen die Experimentier- und Forschungsecke – und werden zu produktiven Werkzeugen in der industriellen Wertschöpfung. Besonders in der Prozessindustrie eröffnen sie neue Möglichkeiten für Inspection, Maintenance und Engineering in Umgebungen, die für Menschen gefährlich, teuer oder kaum zugänglich sind.Andreas Pfau, CIO/CDO (Chief Information and Digitalisation Officer) bei Bilfinger, gibt Einblicke, wie sich diese Technologien in der Praxis bewähren – und warum sie die Rolle von CIOs grundlegend verändern.In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber:warum autonome Drohnen und Roboter erst durch KI und Datenplattformen wirtschaftlich nutzbar werdenwie sich Hardware-Innovation, Sensorik und GenAI gegenseitig verstärkenweshalb klassische Trennlinien zwischen IT und OT zunehmend verschwimmenwelche neuen Anforderungen an Datenarchitektur, Plattformen und Governance entstehenwarum IT damit direkt Teil der operativen Kernwertschöpfung wirdwie sich Sicherheitsanforderungen verändern, wenn Roboter nicht nur beobachten, sondern aktiv eingreifenweshalb CIOs stärker technologischer Enabler für das operative Geschäft werden müssenwo das Thema heute steht: vom Pilot über erste Skalierungen bis zum industriellen Einsatzwelche Empfehlungen sich daraus für CIOs und IT-Führungskräfte ableiten lassenEin Gespräch über Technologiekonvergenz, Business-IT-Fusion, industrielle KI – und darüber, warum autonome Robotic-Systeme mehr sind als nur ein weiteres Digitalisierungsthema.Andreas Pfau ist CIO und CDO bei Bilfinger, einem internationalen Industrieservicedienstleister , der die gesamte Wertschöpfungskette der Prozessindustrie abdeckt.mit Schwerpunkt auf Maintenance, Inspection und Engineering in der Prozessindustrie. In seiner Rolle verantwortet er IT und Digitalisierung gemeinsam und treibt den Einsatz daten- und KI-basierter Technologien entlang der operativen Wertschöpfungskette voran.Sein Fokus liegt auf Plattformstrategien, industrieller KI, der Integration von IT und OT sowie auf der Frage, wie neue Technologien messbaren Mehrwert im operativen Geschäft liefern.Andreas Pfau auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/andreas-pfau-73201027/Ayelt Komus auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/komus/#SagMal #TellMe #Podcast #CIO #ITLeadership #Robotics #AutonomeSysteme #Drohnen #KI #IndustrialAI

  6. 59

    58 - Sag mal Jochen – wieso muss ein CIO manchmal Tomatensaft servieren? Mit Dr. Jochen Göttelmann, CIO Lufthansa Airlines

    Dr. Jochen Göttelmann, CIO der Lufthansa Airlines, gibt spannende Einblicke, wie in einer der größten Fluggesellschaften IT-Erfordernisse aus Sicht von Fluggästen,Piloten und der Kabinen-Crew ermittelt werden – und erklärt, warum er dafür selbst im Flugzeug Tomatensaft servierte.In dieser Folge geht es um Nähe zu den Nutzer*innen, das Verständnis für operative Abläufe und den direkten Austausch mit Crews und Fluggästen. Jochen berichtet über seinen „Arbeitstag“ an Bord auf einem Flug nach Kairo, den Blickins Cockpit, Gespräche in der Kabine und echte Kundenerlebnisse – jenseits von Dashboards und Reports.In unserem Gespräch zeigt sich, wie wichtig es ist, IT, Business und Anwender wirklich zusammenzubringen und wie dies gelingen kann. Themen sind unter anderem:Wie Feedback aus Cockpit, Kabine und von Passagieren die digitale Produktentwicklung beeinflusstDie Bedeutung von A/B-Tests und FeedbacksGrenzen von Bewertungen, Feed-backs und Surveys?Wie Piloten bei Lufthansa aktiv an der Weiterentwicklung von Software mitarbeitenWie die Balance zwischen Nutzerfreundlichkeit, Funktionalität und Business-Zielen gelingtEin Gespräch über Kundenorientierung, Ownership und die Bedeutung gelebter Digitalisierung – manchmal eben auch mit Salz und Pfeffer.Danke für den spannenden Austausch an @JochenGoettelmannMit dem Leitsatz „IT enables global business!“ ist Dr. Jochen Göttelmann CIO (VP IT) der Lufthansa Airlines und Lufthansa Group Operations IT. Zuvor war er CIO der LufthansaCargo und in verschiedenen Führungspositionen der Finanzbranche tätig.Jochen Göttelmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-jochen-g%C3%B6ttelmann-bb7107113/Ayelt Komus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/ #SagMal #TellMe #Podcast#Lufthansa #CIO #DigitalTransformation #CustomerExperience #ITLeadership#Aviation #TechAndPeople #Innovation

  7. 58

    57 - Why did Elon Musk replace Scaled Agile with MobAI? Collaboration in the era of AI - With Joe Justice

    New challenges and new possibilities created by AI call for new ways of working. Traditional agile frameworks reach their limits when products evolve in minutes, data is available instantly and decisions need to be made in real time. MobAI responds to exactly these conditions. In this episode, Joe Justice explains how MobAI emerged and why companies across industries are exploring this AI-native approach to collaboration and rapid problem-solving.Tell me, Joe – why did Elon Musk replace Scaled Agile with MobAI?In this episode, we talk aboutwhy MobAI puts human judgment, creativity and ethics at the center while AI accelerates data access and decision-making,how ultra-short release cycles make meetings and static artifacts less relevant,what the “Justice Board” is and how real-time KPIs guide teams without overhead,how the three initial roles — driver, navigator and mobAIs — support learning and quality,and why intensity, rotation and short timeboxes create both focus and sustainable performance.A conversation about collaborative problem-solving, AI-native ways of working and the future of team dynamics.Joe Justice has supported Agile adoption in more than 20 countries. He has taught Scrum practices at organizations including Tesla, Google, Amazon, Microsoft, Boeing, Toyota, Rakuten, and Mercari. As founder of the automotive initiative Wikispeed, he helped bring true agility into hardware development and showcased his work at global auto shows.He is a TED speaker, author, and has lectured for companies such as Google and Microsoft as well as at institutions including Harvard University and Oxford University. His Agile work has been featured in Forbes, Harvard Business Review, Discovery Channel, Nikkei, Asahi Shimbun, and other international media.More information:X: https://twitter.com/JoeJusticeInstagram: https://www.instagram.com/joe.a.justice/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/joejusticeWebpage: https://en.abi-agile.com/This is the book we talked about  Woody Zuill and Kevin Meadows:  Software Teaming: A Mob Programming, Whole-Team ApproachAyelt Komus on LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/#SagMal #TellMe #Podcast #MobAI #Agile #AI #Innovation #Teamwork #ProductDevelopment #Leadership

  8. 57

    56 - Nachhaltige IT bei Greenpeace – mit Karen Paul, CIO Greenpeace

    Nachhaltige IT bei Greenpeace – mit Karen Paul, CIO Greenpeace e.V.Wie gelingt der Spagat zwischen technologischer Leistungsfähigkeit und ökologischer Verantwortung? Karen Paul, CIO von Greenpeace e.V. über die Zielkonflikte einer Organisation, die Digitalisierung vorantreibt und gleichzeitig konsequent nachhaltig handeln will. Dabei teilt sie auch Erfahrungen, konkrete Ansätze und Hinweise, wie Unternehmen in der IT nachhaltiger agieren können.Sag mal Karen – wie schafft ihr bei Greenpeace den Spagat zwischen leistungsfähiger IT und Nachhaltigkeit?In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber,wo Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Widerspruch stehen – und wie Greenpeace mit diesen Spannungen umgeht,wie eine Refurbished-Hardware Strategie Kosten und Elektroschrott reduzieren kann ,wie durch Initiativen wie den „Digital Cleanup Day“ und ein globales E-Learning Bewusstsein geschaffen wird,und welche Grenzen und Abhängigkeiten im Zusammenspiel mit Cloud-Anbietern und KI-Technologien sichtbar werden.Ein Gespräch über Zielkonflikte, Transparenz und die Suche nach einem realistischen Gleichgewicht zwischen digitaler Leistungsfähigkeit und nachhaltigem Anspruch mit Hinweisen, wie wir es alle besser machen können.Karen Paul ist CIO von Greenpeace e.V. und verantwortet die digitale Infrastruktur der Organisation. Ihr Ziel: eine IT, die Effizienz, Sicherheit und ökologische Verantwortung in Einklang bringt – soweit es die Realität zulässt.Greenpeace ist international, überparteilich und unabhängig von Politik und Wirtschaft. Mit gewaltfreien Aktionen kämpft Greenpeace für den Schutz der Lebensgrundlagen. Mehr als 620.000 Fördermitglieder in Deutschland spenden an Greenpeace für den Schutz der Umwelt, Völkerverständigung und Friedens.Karen Paul auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/karen-paul-48955950/Ayelt Komus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/Hilfreiche Hinweise zu IT und Nachhaltigkeit von und mit Greenpeace 1. Refurbished HW Konzept: https://www.greenpeace.de/ueber-uns/loesungen-finden/gebrauchte-handys-und-laptops-lohnen-sich-auch-fuer-unternehmen2. Klimafahrplan mit digitalem Fußabdruck: https://www.greenpeace.de/ueber-uns/leitbild/mobilitaet-greenpeace3. KI & Umweltauswirkungenhttps://www.greenpeace.de/ueber-uns/loesungen-finden/kuenstliche-intelligenz-energieverbrauch-und-umweltauswirkungen4. Ko-Transformation: Digitalisierung & Nachhaltigkeit gemeinsam denkenhttps://pubdata.leuphana.de/entities/publication/44abd251-6b4b-4238-bf8d-7a76da3b66dd#SagMal #TellMe #Podcast #GreenIT #Nachhaltigkeit #DigitalSustainability #OpenSource #ESG #ITGovernance #DigitalResponsibility #Greenpeace

  9. 56

    55 - Rote und grüne Zone nach dem Cyber-Angriff - Mit Christian Leins

    Rote und grüne Zone nach dem Cyber-Angriff mit Christian Leins, Director Global IT - BizerbaDie Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit nach einem Ransomware-Angriff stellt Unternehmen und IT vor unglaubliche Herausforderungen - noch herausfordernder wird es, wenn nicht nachvollziehbar ist, was der Angriffsvektor war und ob auch die Back-Ups infiziert sind. Vor dieser Herausforderung stand Bizerba als eines der ersten Opfer von Lockbit 3.0.Da eine zeitnahe Transparenz, welche IT-Komponenten wie infiziert waren, nicht möglich war, entschied man sich zu einer radikalen Vorgehensweise.Sag Mal, Christian - Was sind denn die rote und die grüne Zone nach einem Cyber-Angriff?Eine neu aufgebaute und als vertrauenswürdig eingestufte IT-Infrastruktur wurde als „grüne Zone“ betrieben und konsequent von der potenziell kompromittierten „roten Zone“ getrennt. Über einen längeren Zeitraum hinweg existierten zwei strikt getrennte IT-Umgebungen, die dennoch nahtlose und durchgängige Geschäftsprozesse gewährleisten mussten. Mit diesem Management-Ansatz ergeben sich viele Fragen, die wir in unserem Gespräch adressieren:wie Bizerba in kürzester Zeit eine „grüne Zone“ für isolierten Wiederaufbau schufwie der Datenverkehr zwischen den getrennten Zonen anfangs per Papier und mit der Zeit immer besser funktioniertewie aus der Not in kürzester Zeit eine neue IT-Architektur entstandwas sich daraus allgemein lernen lässt und wie auf dieser Basis bspw. ein neuer Blick auf Themen wie S/4-Migration und Composable Enterprise erwächst.Ein Gespräch über eine neue Sicht auf die IT-Integration, Krisenmodus, Priorisierung, schnelles Lernen und den Zusammenhalt in der Krise.Christian Leins ist Global Director IT bei Bizerba, einem inhabergeführten, weltweit agierendem Anbieter von Lösungen rund um Wägen, Schneiden und Auszeichnen, insbesondere für den Handel, die Industrie und das Handwerk.Er hat einen Softwareentwickler-Hintergrund und großes Interesse an komplexen Systemarchitekturen und Technologietrends. Besonders wichtig ist ihm zudem die Transformation der IT zu einer anwenderzentrierten und reaktionsschnellen Organisation, die sowohl das Kundenerlebnis als auch die Kosteneffizienz konsequent in den Mittelpunkt stellt.Bizerba bietet Kunden aus Handwerk, Handel, Industrie und Logistik ein weltweit einzigartiges Lösungsportfolio rund um die zentrale Größe „Gewicht“. Das Angebot umfasst ganzheitliche Lösungen für die Bereiche Schneiden, Wiegen, Auszeichnen und Inspizieren – von Hard- und Software über Apps und Cloud-Services bis hin zu Etiketten, Verbrauchsmaterialien, umfassenden Serviceleistungen und flexiblen Leasingangeboten.Christian Leins bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-leins-181b0a21a/Ayelt Komus bei LinkedIn https://www.linkedin.com/in/komus/ und Instagram https://www.instagram.com/ayelt.komus/#Podcast #SagMal #CyberSecurity #Recovery #ComposableEnterprise #Greenfield #Lockbit #ITLeadership #Ransomware #ITResilience #SAP #Bizerba

  10. 55

    54 - Pogofähigkeit - Mit Gitta Peyn

    Pogofähigkeit – Kreativität und echte Wertschätzung brauchen Konflikt – Mit Gitta Peyn„Wertschätzung“ ist ein derzeit viel diskutiertes Thema. Für Gitta Peyn geht diese Diskussion oft einher mit Verboten und Verminderung der Leistungsfähigkeit von Organisationen. Auf Basis der Systemtheorie hat sie das Konzept der „Pogofähigkeit“ entwickelt. Dieses übernimmt Eigenschaften des Punk und gibt einen Rahmen für bessere Kommunikation und System-Kreativität.Sag mal Gitta, warum sollten wir alle pogofähig sein?In dieser Folge sprechen wir darüber:Warum Wertschätzung paradox wirken kann – und welche Nebenwirkungen das hat.Wie sich kreative Zusammenarbeit jenseits sozialer Kontrolle entfaltet.Was Pogo mit Punk, Systemtheorie und Kommunikation zu tun hat.Weshalb Konflikt nicht stört, sondern Voraussetzung für Entwicklung ist.Und wie sich Organisationen erfolgreich aufstellen können, um echte Kreativität zu ermöglichen.Ein Gespräch über komplexe Systeme, Konflikt und Rücksichtnahme, kreative Räume – und die Balance zwischen klarer Kante und Verletzung.Gitta Peyn, geboren 1965, ist System- und Kybernetikforscherin. Sie ist Direktorin des Formwelten-Instituts. Vor kurzem erschien Ihr Buch "Pogofähigkeit" .Gitta Peyn ist Systemtheoretikerin und Philosophin. Sie entwickelt Denkmodelle an der Schnittstelle von Kybernetik, Kommunikation und komplexen Entscheidungssystemen. Ihre Arbeit zielt darauf, Strukturen zu schaffen, in denen Kreativität und Differenz produktiv wirksam werden können. Mit dem Begriff der „Pogofähigkeit“ hat sie ein Modell für gelingende Zusammenarbeit jenseits konventioneller Wertschätzungsrhetorik formuliert.Gitta Peyn auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gittapeyn-formwelt/Ayelt Komus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/#Podcast #SagMal #TellMe #Systemtheorie #Konflikt #Grenzen #Wertschätzung #Kreativität

  11. 54

    53 - Der Wissensbot als Gamechanger - Mit Saskia Kohlhaas

    Entwicklung und Einführung eines GenAI Wissensbots mit Saskia Kohlhaas, CIO und CDO iav automotive engineering GmbH.GenAI gehört für die meisten Menschen und Unternehmen zum täglichen Arbeiten. Wie aber eine unternehmens-spezifische Lösung entwickeln, die auch organisations-individuelles Wissen berücksichtigt und zur Verfügung stellt? Wie können in so eine rollenbasierte Zugriffskontrolle, Datenschutz und Vertraulichkeit realisiert werden? Wie gelingt es, die Mitarbeiter für die neue Lösung zu begeistern?Sag Mal Saskia, wie hilft der IAV-Wissensbot bei der täglichen Arbeit?In dieser Folge sprechen wir, über:Wie der Entwicklungspfad des IAV-Wissensbot aussahWelche Wissensquellen integriert wurdenWie verschiedene LLMs eingebunden werden könnenAspekte des Datenschutzes, der Vertraulichkeit, der digitalen SouveränitätEinbindung der MitarbeitervertretungInitiale Einführungsdauer, Aufwand und beteiligte Skill-ProfileEinführung und WeiterentwicklungSchulung und Begeisterung von Mitarbeiter*innen und Top ManagementWeiterentwicklung und Erfolge über die Erwartungen hinausEin Gespräch über die ergebnisorientierte Entwicklung und Einführung eines LLM-basierten GenAI-Wissensbots für die tägliche Arbeit im Automotive Engineering.Saskia Kohlhaas ist CIO und CDO bei iav automotive engineering GmbH. Weltweit entwickelt IAV innovative Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von softwaredefinierten Fahrzeugarchitekturen über skalierbare E-Mobilitätslösungen bis hin zu KI-gestützten Services. Als CIO verantwortete Saskia Kohlhaas u. a. die Einführung hybrider Cloud-Infrastrukturen, den IAV-Marktplatz und die Datenstrategie „Data Driven IAV“. In ihrer Rolle als CDO gestaltet sie heute die Digitalstrategie mit Fokus auf KI, Digital Twins und neue Plattformmodelle. Ihr Führungsstil ist stark beeinflusst von ihrer Erfahrung im Leistungssport: Resilienz und der Drang zur stetigen Verbesserung verbunden mit vertrauensvoller Führungskultur, in der klare Zielsetzungen, persönliche Verantwortung und gegenseitiges Vertrauen die Grundlage für Motivation und langfristige Leistung darstellen.Der IAV-Wissensbot und sein Einführungsprozess bei IAV wurden beim letzten VOICE - Best Data Project Award in der Kategorie Mittelstand ausgezeichnet.Weitere Information und Bewerbung für den aktuellen Award unter: voice-entscheiderforum.org/awardSaskia Kohlhaas auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/saskia-kohlhaas-206933175/Ayelt Komus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/#Podcast #SagMal #TellMe #GenAI #Wissensbot #Change #Einführungsprozess #LLM

  12. 53

    52 - Erfolgreiche Product Teams - mit Rosanna Sibora

    Erfolgreiche Product Teams: Was wirklich zählt – Rosanna Sibora über Kultur, Struktur und Leadership.Wie baut man Product Teams, die wirklich Wirkung entfalten? Rosanna Sibora, erfahrene Führungskraft in der digitalen Produktentwicklung und inzwischen CPO der OpenProject GmbH, gibt Einblicke in die entscheidenden Erfolgsfaktoren: Menschen, Product Leadership und die Brücke zwischen Business und Tech.Sag mal, Rosanna, wie baut man erfolgreiche Product Teams auf?In dieser Folge sprechen wir darüber,- warum psychologische Sicherheit, konstruktive Nonkonformität und kognitive Diversität das Fundament leistungsfähiger Teams sind,- wie man aus Problemen echte Produktvisionen entwickelt – und nicht der Technologie hinterherläuft,- weshalb klare Verantwortlichkeiten und autonome, crossfunktionale Strukturen unverzichtbar sind und - warum eine starke und enge Verbindung von Tech und Business- kein „nice to have“, sondern eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Erfolg ist.Ein Gespräch über Kultur, Vertrauen, Veränderung – und die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen.Rosanna Sibora, CPO der OpenProject GmbH, ist eine leidenschaftliche, unternehmerisch denkende und handelnde Tech-Führungsperson. Sie ist Tech Product Leader, Coach und Keynote Speaker. In früheren Aufgaben war Sie aktiv als CIO und VP Digital Products & Innovation. Sie leitet mit ihrem Herzen und Verstand.Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung beim Aufbau einer userzentrischen und agilen Produktorganisation, sowie in den Bereichen Tech & Product Strategy, IT Transformation und Change Management. Sie bringt die Business- und Tech-Welten zusammen und entwickelt mit allen Beteiligten gemeinsame Ziele und Wertvorstellungen, sowie insbesondere eine Miteigentümerschaft für Projekte und Produkte.Rosannas LinkedIn-Profil: Ayelts LinkedIn-ProfilFolgende Bücher wurden in der Folge erwähnt- Humanocracy von Zanini und Hamel- Continuous Discovery Habits von Teresa Torres- Bücher von Marty Cagan- Bücher von Petra Wille#Podcast #ProductTeams #Leadership #Agile #Transformation #SagMal #TellMe

  13. 52

    51 - Die Organisation für Data, Analytics und AI begeistern - Mit Charlotte Sophie Witte

    Begeisterung für Data, Analytics und AI in die Organisation tragen mit Charlotte Sophie Witte, BSH - Hausgeräte GmbH.Die Bedeutung von AI, Data und Analytics als Schlüsselfähigkeiten für den strategischen Erfolg ist eine Binsenweisheit, die kaum jemand ernsthaft in Frage stellt. Wie aber gelingt es, diese Erkenntnis in das tägliche Handeln zu übertragen, die Fachbereiche für das Thema zu begeistern und über konkrete Use Cases zur gelebten Realität werden zu lassen?Die BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH ist dieses wichtige Thema konkret angegangen und hat dafür beim letzten VOICE Best Data Project Award sogar einen Preis gewonnen.Sag mal, Charlotte - wie gelingt es Euch, die Kolleg*innen bei der Bosch Siemens Hausgeräte Gruppe für Data, Analytics & AI zu begeistern?In dieser Folge sprechen wir, überdie Mission „Scaling“ und „Business Value“die 4 Säulen Kultur, Data Science & AI, Data Landscape, Reporting & AnalyticsVorgehens Prinzipien wie Arbeit in Use Cases und mit den Fachabteilungendas positive Gefühl, wenn der Funke überspringtEin Gespräch über die Reise zu mehr Data-, Analytics- und AI-Kompetenz – und über den Schlüsselfaktor, das Business erfolgreich einzubinden.Charlotte Sophie Witte leitet bei der BSH Hausgeräte GmbH den Bereich „Data & AI Culture“.  Für sie ist die Kooperation zwischen Business und IT die Grundlage, um eine Kultur für Data & AI aufzubauen und letztendlich Wert für das Unternehmen zu erzeugen.Das Programm „Data & AI“ bei der BSH hat das Ziel, Data, Analytics & AI im Unternehmen zu skalieren und Daten in Business Value zu transformieren.  Es wurde beim letzten VOICE - Best Data Project Award in der Kategorie Konzern ausgezeichnet. Mehr Information und Bewerbung für den aktuellen Award unter https://voice-entscheiderforum.org/award/Charlotte Sophie Witte auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/charlotte-sophie-witte-09556364/Ayelt Komus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/komus/#Podcast #SagMal #TellMe #Change #Kreativität #DataCulture #AICulture

  14. 51

    50 - Vom CIO zum CEO: Perspektivwechsel auf Augenhöhe – mit Quirin Görz CEO KUKA Digital

    Was verändert sich, wenn man vom IT-Verantwortlichen zum Geschäftsführer aufsteigt? Dr. Quirin Görz, ehemaliger Group CIO bei KUKA und heutiger CEO von KUKA Digital, berichtet aus erster Hand, wie sich Denkweise, Netzwerk und Erfolgsmaßstäbe verschieben.Sag mal Quirin, was bedeutet der Rollenwechsel vom CIO zum CEO?In dieser Folge sprechen wir darüber,warum der Perspektivwechsel vom internen Dienstleister zum marktorientierten Unternehmer mehr erfordert als neue KPIs,wie sich Leadership, Netzwerke und Speed-Anforderungen im neuen Verantwortungsbereich verändern,und weshalb der Wechsel vom CIO zum CEO in einer digitalisierten Welt immer naheliegender wird.Ein Gespräch über Transformation, Business-Fokus – und die spannende Zukunft der CIO-Rolle.Dr. Quirin Görz ist seit 2013 bei der KUKA AG, wo er verschiedene Führungspositionen im IT-Bereich innehatte. Von Januar 2020 bis November 2024 war er CIO der KUKA AG und leitete von Oktober 2021 bis September 2024 den Bereich Digital Services des Geschäftsbereichs Robotics. Im November 2024 wurde er CEO der neu gegründeten Digitalsparte KUKA Digital.Quirin Görz auf LinkedInAyelt Komus auf LinkedIn #Podcast #SagMal #TellMe #CIOtoCEO #Leadership #Transformation #Innovation

  15. 50

    49 - Transformation beim ältesten Motorenhersteller der Welt – mit Christian Hürter, CIO von DEUTZ

    Wie kann ein traditionsreicher Motorenhersteller gleichzeitig bestehende Stärken bewahren und neue, nachhaltige Geschäftsfelder aufbauen? Christian Hürter, CIO von DEUTZ, berichtet, wie IT und Business- Transformation dabei Hand in Hand gehen – zwischen historischer Legacy und Zukunftsvision.Sag mal Christian, wie unterstützt eure IT die Transformation des ältesten Motorenherstellers der Welt?In dieser Folge sprechen wir darüber,warum DEUTZ mit der Strategie „Dual+“ klassische Verbrennungsmotoren und neue Antriebstechnologien kombiniert,wie IT-Architektur, Business Relationship Management und Organisationsstrukturen konsequent auf diese Doppelstrategie ausgerichtet werden,und weshalb eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von IT und Business heute der entscheidende Erfolgsfaktor ist.Ein Gespräch über Strategie, Kultur und die pragmatische Kraft von IT-Transformation im Maschinenbau.Prof. Dr. Christian Hürer ist seit 2023 CIO der DEUTZ AG. Zuvor war er als Global IT Director beim schwäbischen Maschinenbauer Bizerba tätig. Nach seinem Doppelstudium an KIT und ENSGI Grenoble (F) begann er 2003 zunächst seine Laufbahn bei DaimlerChrysler. Danach arbeitete er für die Heinrich Schmid-Gruppe, zuletzt als Geschäftsführer für Digitalisierung der über 30.000 Baustellen pro Jahr. Christian war zudem Mitgründer eines Software-Startups, das 2020 an die Würth-Gruppe verkauft wurde.Christian Hürters LinkedIn-Profil Das LinkedIn-Profil von Ayelt Komus #SagMal #TellMe #Transformation #Change #CIO #Architektur

  16. 49

    48 - Drohnen und KI im Chemiepark: Innovation aus der Luft – mit Martin Streicher von Infraserv Gendorf

    Wie können Drohnen und künstliche Intelligenz helfen, den Betrieb eines Chemieparks effizienter und nachhaltiger zu gestalten? Martin Streicher, CIO bei Infraserv Gendorf, gibt Einblicke in eine spannende Reise – von der Parkplatzüberwachung bis zur Pipelineinspektion.Sag mal, Martin – wie helfen Drohnen und künstliche Intelligenz, die Bewirtschaftung eines Chemieparks zu verbessern?In dieser Folge sprechen wir darüber,wie Drohnen und KI helfen, Parkraumbewirtschaftung und Sicherheitskontrollen smarter zu gestalten,warum die zweite KI die erste kontrolliert – und wie dadurch eine neue Qualität der Datennutzung entsteht,welche regulatorischen Herausforderungen Drohnenflüge in einem Chemiepark mit sich bringen,und wie sich klassische IT-Bereiche durch IoT- und Drohnenanwendungen nachhaltig verändern.Ein Gespräch über Innovation, Veränderung und neue Aufgabenstellungen und Möglichkeiten für CIOs.Martin Streicher ist Chief Information Officer beim Chemieparkbetreiber und -entwickler InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG und verantwortet dort die Informations- und Kommunikationstechnik.Nach seinem Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck, verfügt er über mehr als 30 Jahre Erfahrung in verschiedenen Funktionen in der IT- und im IT-Management sowohl im nationalen als auch internationalen Umfeld und in unterschiedlichen Branchen .Sein Fokus liegt auf der strategischen Weiterentwicklung, dem wirtschaftlichen Betrieb und der zukunftsorientierten Ausrichtung der IT. Digitalisierung, Automatisierung und die Integration neuer Technologien in bestehende Infrastrukturen prägen seine Laufbahn.

  17. 48

    47 Effektive Governance in der globalen Praxis – Heiko Damboldt, BASF, über Strukturen, Spielräume und Steuerung

    Regulatorische Anforderungen, Digitalisierungsschub, der Einsatz von KI – Governance im Konzernumfeld ist komplexer denn je. Heiko Damboldt, verantwortlich für digitale Governance bei BASF, gibt Einblicke in die Frage, wie sich Governance global effizient aufstellen lässt – zwischen Konzernvorgaben, regionalen Besonderheiten und operativer Umsetzbarkeit.In dieser Folge sprechen wir darüberWie Governance im internationalen Umfeld strukturiert werden kannWirksamkeit, Effizienz und Praktikabilität als ZielWarum Subsidiarität und Übersicht kein Widerspruch sein müssenWas gute Governance von überregulierter Bürokratie unterscheidetWelche Rolle Automatisierung und KI beim Umgang mit Regularien spielenWeshalb „Human in the Loop“ bei KI-Anwendungen entscheidend bleibtEin Gespräch über operative Realität, digitale Transformation und strategische Balance – und darüber, wie Governance gelingen kann, ohne zum Selbstzweck zu werden.Diese Folge ist auf den gängigen Plattformen sowie in der Rubrik „Podcast“ auf der Homepage verfügbar.Heiko Damboldt ist Head of Digital Governance bei BASF und verantwortlich für die gruppenweiten Regelwerke im Cyber Security und Data & AI Bereich. Er arbeitet seit 2011 bei BASF in verschiedenen Positionen wie IT und Supply Chain Risiko Management. Heiko hat kürzlich an Projekten wie der Optimierung der Governance-Strukturen und Aufbau eines Data & AI Frameworks bei BASF gearbeitet. Zuvor arbeite er bei KPMG als IT-Prüfer und Berater für Security Prozesse und als Experte für Business Continuity Management.Heiko Damboldts auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-damboldt-20995117b/Ayelt Komus https://www.linkedin.com/in/komus/

  18. 47

    46 IT-Strategie in einer sich entglobalisierenden Welt - Dr. Gerd Niehage über IT-Management in einer Welt nach dem Trump-Schock im Sag-Mal-Podcast

    Politische Spannungen, Handelskonflikte, schnell wechselnde Vorschriften und Zölle– globale IT-Strategien stehen unter Druck. Dr. Gerd Niehage, ehemals CTIO Swisscom mit langjähriger Erfahrung im IT-Management in den USA und in China, analysiert die Folgen für Unternehmen, Infrastruktur und Architekturentscheidungen.Mit den radikalen und wechselhaften Entscheidungen der USA müssen sich deutsche Unternehmen neu aufstellen. Alte Gewissheiten bzgl. vermeintlicher Sicherheit und Zuverlässigkeit sind nicht mehr nur für China, sondern auch für die USA nicht mehr gegeben.Sag mal Gerd welche Handlungsoptionen haben CIOs angesichts der aktuellen politischen Verwerfungen?Wir sprechen darüber,was Regionalisierung für zentrale Systeme wie ERP bedeutet und was aus den „ONE-ERP“-Initiativen wirdob Open Source ein Lösungsbaustein istwie heterogene IT-Landschaften zur neuen Normalität werden.warum das Composable Enterprise, EAM und Governance jetzt wichtiger denn je sindwelchen Beitrag eine Verlagerung der IT-Aufgaben in die Fachabteilungen leisten kann.Ein aktueller Blick auf geopolitische Veränderungen, technologische Handlungsoptionen und den Rollenwandel der IT – zwischen globaler Abhängigkeit und unternehmerischer Souveränität.Dr. Gerd Niehage verfügt über mehr als 30 Jahre Praxiserfahrung in den Bereichen Digitalisierung, Transformation, Beratung und Führung. Er begann seine Karriere mit seinem eigenen Softwareunternehmen, war Berater der öffentlichen Verwaltung und besetzte prominente CIO- und CTO-Positionen auf Vorstands-, Corporate- und regionaler Ebene in verschiedenen Branchen, darunter Telekommunikation, Automotive, Gesundheitswesen und IT-Services bei Swisscom, ZF, B. Braun und HELLA. Dr. Gerd Niehage verfügt über reiche interkulturelle und internationale Erfahrungen. Er lebte und arbeitete in Deutschland, der Schweiz, den USA und fast 10 Jahre in China. Er hat einen Abschluss in Informatik, einen Executive MBA von der Mannheim Business School und der Tongji-Universität in Schanghai sowie einen Doctor of Business Administration von der Middlesex University in London.Dr. Gerd Niehage besetzte prominente CIO Rollen auf Vorstands, Corporate und Regionaler Ebene bei Swisscom, ZF, B. Braun und HELLA. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gerd-niehage/Ayelt Komus ist zu erreichenhttps://www.linkedin.com/in/komus/ undwww.komus.de

  19. 46

    45 CIO-Panel: Von der Schatten-IT zur Business-IT-Fusion – Das neue Zusammenspiel von IT und Fachbereich

    Neue Lösungen für die IT-Architektur und -Organisation sind gefragt. Wenn Technologiekompetenz längst in den Fachbereichen angekommen ist, Low-Code und GenAI neue Spielräume eröffnen und klassische IT-Modelle an ihre Grenzen stoßen, braucht es neue Antworten auf zentrale Fragen: Wie sieht die IT der Zukunft aus? Welche Rollen verschieben sich – und wie viel Kontrolle muss aufgegeben werden, um mehr Wirkung zu erzielen?“Sagt mal Hong, Bernd, Lutz, Volker – Wird aus der Schatten-IT jetzt die Business-IT-Fusion?“In dieser Panel-Folge diskutieren: ◽ Hong Huang-Bolz, CDO Evident Scientific◽ Bernd Rattey, CIO/CDO DB-Konzern◽ Dr. Lutz Seidenfaden, SVP IT, MTU Aero Engines◽ Volker Kraska, CIO, EWE AGIm Mittelpunkt stehen Themen wie: ◽ Faktoren, die Business-IT-Fusion ermöglichen und erforderlich machen ◽ Neue Rollen und Aufgabenverteilungen für IT und Fachbereiche◽ Governance und Compliance◽ Welche Aufgaben und Kompetenzen bleiben in der Zentral-IT?◽ Mixed Teams und Fusion-Modelle statt Silodenken◽ Portfolio-Management zwischen Dezentralität und zentraler Steuerung◽ Architektur, Security & Compliance als zentrale Aufgaben◽ Anpassung und Entwicklung von Mitarbeiter*innen und Rollen◽ Change und wichtige Faktoren für den erfolgreichen WandelEine Podcast-Panel-Folge in Zusammenarbeit mit VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V.#Podcast #Panel #SagMal #TellMe #SchattenIT #VUCA #Business_IT_Fusion #BusinessITFusion#Agilität #CIO

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    44 - Is Scrum fast enough for today’s needs? Dave West, CEO of Scrum.org, on Agile and Scrum in the age of VUCA, GenAI and ever-increasing acceleration

    The roots of Scrum and Agile now go back almost 30 years. Is an approach with such deep-rooted origins still suitable for addressing today’s challenges? How do Agile frameworks need to adapt? What should be preserved, and what needs to change?Tell me Dave, is traditional Agile fast enough for today's needs?Dave West, CEO of Scrum.org, analyzes today’s challenges and concludes that it’s not only about speed but also about collaboration on a larger scale - bringing together many experts, diverse perspectives, and various stakeholders.It is also important to understand that Scrum’s Sprint structure applies to the team's work packages, not to releases. Sprints organize work, planning, reviews, and retrospectives—but not releases. Releases can happen independently of Sprints. Dave discusses why Agile principles are more relevant than ever, why shorter Sprints make sense in times of uncertainty, and what organizations need to change to truly embrace agility.Looking ahead, he explores the impact of AI-driven teams. Will autonomous agents replace specialized roles? Do we still need teams as we know them? And how will Agile evolve in large organizations that are still structured around old decision-making models?Join us for a deep dive into the future of agility. Thank you for sharing Dave West.Dave West is the Product Owner and CEO at Scrum.org. He is a frequent keynote at major industry conferences and is a widely published author of articles and research reports. He co-authors two books, The Nexus Framework For Scaling Scrum and Head First Object-Oriented Analysis and Design. He led the development of the Rational Unified Process (RUP) for IBM/Rational. After IBM/Rational, West returned to consulting and managed Ivar Jacobson Consulting for North America. Then as VP research director Forrester Research, where he ran the software development and delivery practice. Before joining Scrum.org, he was Chief Product Officer at Tasktop, responsible for product management, engineering, and architecture. As a member of the company’s executive management team was also instrumental in growing Tasktop from a services business into a VC-backed product business with a team of almost 100.

  21. 44

    43 - GenAI für den Unternehmenserfolg richtig nutzen. Worauf kommt es an? Mit Elisabeth L’Orange - KI-Top Voice und Gründerin

    Generative KI eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten – aber wie wird daraus ein echter Erfolgsfaktor? In der aktuellen Folge gibt die renommierte Expertin und Praktikerin Elisabeth L’Orange Einblicke, worauf es wirklich ankommt..Sag mal Elisabeth -Worauf kommt es an, damit GenAI das Unternehmen erfolgreich macht?Elisabeth berichtet über die wichtigsten Faktoren, die zu beachten sind, wenn es um den KI-Erfolg für Unternehmen geht.Wir unterhalten uns unter anderem darüber, …Warum die KI-Transformation strategisch von oben kommen muss.Welche Rolle Teams, Prozesse und Produkte bei der Implementierung spielen.Wie eine positive Unternehmenskultur Ängste abbaut und den Spaß an KI fördert.Und: Warum es manchmal sinnvoll ist, Zwischenschritte der Digitalisierung zu überspringen.Eine Folge, die zeigt, wie Unternehmen den Wandel aktiv gestalten können.Danke für den spannenden Austausch an Elisabeth L'Orange Elisabeth ist Partnerin für KI bei Deloitte und Host des Tech-Podcasts Tech & Tales.Zuvor war Elisabeth 2020 Mitgründerin des Hamburger KI-Startups Oxolo, einem Pionier der KI-Videoproduktion mit 600.000 Nutzern und 13 Mio. Euro Finanzierung. Oxolo gehört zu den erfolgreichsten Gen-AI-Startups inDeutschland. Vor der Gründung war Elisabeth als VC und CFO tätig und wurde vom Manager Magazin als eine der 15 führenden Frauen im Bereich KI in Deutschland ausgezeichnet. Elisabeth erhielt den FAZ Innovationspreis, den KPMG Venture Award und wurde in die W&V 100 aufgenommen. OMR ernannte sie zu einem der 50 führenden Köpfe der digitalen Industrie. Das Manager Magazin benennt sie als einer der wichtigsten KI-Frauen in Deutschland in 2025.

  22. 43

    42 - Ist der Umzug in die Cloud alternativlos? Worauf kommt es an? Was sind Möglichkeiten, Grenzen, Erfolgsfaktoren? 🎧- CIO-Podcast-Panel 🎙

    Sagt mal, Dorothea, Stefan, Thomas und Benjamin: Ist der Umstieg in die Cloud inzwischen alternativlos?Unternehmen, aber zunehmend auch der Public Sector, verlagern einen immer größeren Anteil der Anwendungen in die Cloud. Ist der Umstieg inzwischen alternativlos? Worauf kommt es an? Was sind Möglichkeiten, Grenzen und Erfolgsfaktoren? Das ist das Thema in unserem CIO-Podcast-Panel🎙.Teilnehmer unserer Runde sind Dorothea Brons, (ehemalige) CIO des Flughafen Hamburg Thomas Henzler, CIO, Prokurist Piller Blowers & Compressors GmbH undFachvorstand der DSAG, Deutschsprachige SAP Anwendergemeinschaft Stefan Latuski, CIO – Bundesagentur für Arbeit und CEO – IT Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit Benjamin Mohr, Head of IT - FCF Fox Corporate Finance GmbHAlle vier sind in ihren Aufgaben derzeit intensiv mit Fragen der Cloud-Migration beschäftig und haben dies teilweise auch für sich als strategisches Thema definiert.In unserer Runde diskutieren wir über Aspekte wie Cloud als strategische Notwendigkeit Hybridstrategien als Realität Governance und Architektur sind entscheidend Kostenaspekte werden differenziert betrachtet Public Sector setzt zunehmend auf Cloud Souveränität und Datenschutz als zentrale Herausforderungen Veränderung von Organisation und Arbeitsweise Cloud als Standard in fünf JahrenSpannende Einblicke für alle, die sich mit dem Thema Cloud als strategische Perspektive beschäftigen.Eine Podcast-Panel-Folge in Zusammenarbeit mit VOICE - Bundesverband der IT-Anwender e.V.

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    41 - 🎙️ Rettet der Digitale Zwilling die deutsche Industrie?“ 🎧 mit Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer Mitbegründer der Wirtschaftsinformatik, Entwickler der ARIS-Methode, Multi-Unternehmer und Vordenker für Innovation und Digitalisierung über die Chancen des Digitalen Zwillings.Die deutsche Industrie steht vor großen Herausforderungen 📉: Traditionelle Produktionsstrukturen , veraltete Technologien ⚙️ und eine zu geringe Innovationsgeschwindigkeit 🐢. Gleichzeitig birgt die Digitalisierung enorme Chancen. Ein zentraler Baustein für die Zukunft ist der digitale Zwilling – das digitale Abbild von Produkten, Prozessen und sogar Fabriken. Doch wie weit ist Deutschland auf diesem Gebiet wirklich? Und wie kann die Industrie durch den Einsatz digitaler Zwillinge wieder zur Innovationsspitze aufschließen?In dieser Folge sprechen wir über:◽ Digitaler Zwilling und Digitaler Schatten 👥: Was ist er, und was kann er leisten?◽ Anwendungsfelder in der Produktentwicklung, Fertigung und vorausschauenden Wartung.◽ Die Rolle von Software und Datenräumen für die Zukunft der deutschen Industrie.◽ Beispiele und Vorreiter: Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich?◽ Die Notwendigkeit in Technologien, Prozesse und Menschen zu investieren, um die Potenziale zu hebenDanke für den spannenden Austausch an Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer ist einer der prägendsten Wissenschaftler und Unternehmer der deutschen Wirtschaftsinformatik und Softwareindustrie. Seine Bücher gehören zu den Standardwerken des Geschäftsprozessmanagements; die von ihm entwickelteManagementmethode ARIS für Prozesse und IT wird in vielen Groß- und mittelständischen Unternehmen international eingesetzt.Er ist Gründer erfolgreicher Software- und Beratungsunternehmen. Zu den Unternehmen zählen dasBeratungshaus Scheer GmbH, das Softwareunternehmen Scheer PAS GmbH und die imc AG für digitale Lerntechnologien.

  24. 41

    40 - Vertrauen, Mut und Energie: Digitale Transformation in herausfordernden Zeiten - mit „MüWü“ - Dr. Michael Müller-Wünsch, Bereichsvorstand Technology & Logistics bei Otto

    Unsicherheit und schlechte Konjunkturaussichten erhöhen derzeit den Druck in vielen Unternehmen. Aktuelle Bemühungen zur digitalen Transformation stehen damit vor zusätzlichen Herausforderungen. Wie lässt sich die Digitale Transformation in den Unternehmen erfolgreich vorantreiben? Sag Mal MüWü - geht uns jetzt bei der Digitalisierung die Luft aus? Digitale Transformation ist kein Sprint, sondern ein Marathon – das wird besonders deutlich, wenn wirtschaftlicher Druck, kulturelle Veränderungen und technologische Innovationen aufeinandertreffen. In dieser Folge spreche ich mit dem mehrfachen CIO des Jahres, Dr. Müller-Wünsch („MüWü“), CIO und Bereichsvorstand Technology bei Otto über die drängendsten Fragen: - Wie bleibt die Digitalisierung trotz knapper Budgets und wachsender Unsicherheiten auf Kurs? - Warum braucht echte Transformation mehr Zeit, als wir uns oft eingestehen wollen? Und wie können Vertrauen, Mut und Energie uns helfen, langfristig erfolgreich zu sein? - Wie bleibt die Digitalisierung trotz knapper Budgets und wachsender Unsicherheiten auf Kurs? - Warum braucht echte Transformation mehr Zeit, als wir uns oft eingestehen wollen? - Und wie können Vertrauen, Mut und Energie uns helfen, langfristig erfolgreich zu sein? Wir werfen einen Blick auf die Reise eines führenden Handelsunternehmens, das seit über einem Jahrzehnt die digitale Transformation vorantreibt, und sprechen über kluge Strategien, Zwischenziele und den Mut, neue Wege zu beschreiten. Vielen Dank für Inspiration und Erfahrung in Sachen gelebte Digitale Transformation und Change an MüWü - Dr. Müller-Wünsch. Dr. Michael Müller-Wünsch („MüWü“) ist Bereichsvorstand Technology & Logistics bei Otto. Der gebürtige Berliner studierte Informatik und BWL an der Technischen Universität Berlin und promovierte im Bereich der künstlichen Intelligenz. Über verschiedene Geschäftsführerstationen in der IT-Welt wechselte er im August 2015 als Bereichsvorstand Technologie zu OTTO, gestaltet die Business Transformation und verantwortet seitdem die Weiterentwicklung der IT-Landschaft und das 1000-köpfige Tech-Team.

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    39 - Wie funktioniert der Wandel zur Tech-Company - mit Leonora Beifuss und Dr. Nicholas R. J. Möllmann von der MAINGAU Energie GmbH

    Große Herausforderungen wie Volatilität und Disruption prägen die Energiebranche. Zugleich bieten sie enorme Chancen: Neue Geschäftsfelder und digitale Transformation erfordern mutige und innovative Ansätze. Wie gelingt dieser Wandel? Wie identifiziert ein Unternehmen erfolgversprechende Geschäftsmodelle und organisiert Change-Prozesse effizient? Sagt mal Leonora und Nicholas - Wie ich unterstütze ich den Wandel eines Energieversorgers zur Tech-Company? Leonora Beifuss, Head of IT Process & Project Management, und Dr. Nicholas R. J. Möllmann, CIO der MAINGAU Energie GmbH, berichten über Ihre "Journey" bei und mit der MAINGAU. Sie berichten, wie der IT-Bereich von einer „Rumpf-IT“ zu einer leistungsfähigen Einheit mit echtem Mehrwert und Capabilities für das Unternehmen entwickelt wurde. Außerdem berichten Sie über Ihren Ansatz des Wandels zur Tech Company. Ausgehend von den drei Bereichen „Future of Work“, „Connectivity“ und „Security“ wird ein aktives „Venture Building“ betrieben, das nun in dem ersten Produkt „hoorai“ mündete. Vielen Dank fürs Teilen an Leonora und Nicholas. Leonora Beifuss ist Head of IT Process & Project Management bei der MAINGAU Energie GmbH sowie Co-Founder des Corporate Spin-offs hoorai. Dr. Nicholas R. J. Möllmann ist CIO und Prokurist bei der MAINGAU Energie GmbH sowie Co-Founder des Corporate Spin-offs hoorai.

  26. 39

    38 - Erfolgreiche Karriere als CIO und IT-Führungskraft - Mit Sabine Thiemann, Kaan Bludau, Daniel Kutschenko und Hans Mantell

    Sagt mal Sabine, Daniel, Hans, Kaan - Worauf sollte ich achten, damit meine Karriere als IT-Führungskraft/CIO so läuft, wie ich es mir vorstelle?   Worauf kommt es an, wenn das Karriereziel die (nächste) CIO-Position oder eine interessante Aufgabe als IT-Führungskraft ist?Vier führende Personalberater*innen mit Schwerpunkt Tech und IT geben Einsichten, welche Faktoren entscheidend sind und teilen ihre Tipps mit Ihren Dos und Don’ts für die CIO-Karriere.   Bei der „Sag Mal“-Panel-Podcast-Runde in Zusammenarbeit mit dem VOICE - Bundesverband der IT-Anwender e.V. sind dabei:● Sabine Thiemann, Principal bei der i-potentials GmbH● Kaan Bludau, CEO bei BludauPartners Executive Consultants GmbH● Daniel Kutschenko, Business Unit Manager bei Hager Executive Consulting GmbH● Hans M. Mantell, Partner Digital at FRED Executive Search Ausgehend von kurzen Eingangsstatements gehen wir auf wichtige Aspekte des IT-Karrieremanagements ein:● Wo steht der aktuelle IT-Personalmarkt vor dem Hintergrund der allgemeinen schwachen Wirtschaftslage?● Welche Fähigkeiten und Eigenschaften sind gefragt? Wie können diese entwickelt werden?● Welche Rolle spielen persönliches Engagement und Begeisterung?● Raus aus der Rolle des „fleißigsten Bienchens im Maschinenraum“, das nur wenig wahrgenommen wird.● Wie sind „Kaminkarriere“ und seitliche Karriereschritte zu bewerten?● Welche Rolle spielen gute Kontakte zu Personalberatern? Wo sind hier die Möglichkeiten und Grenzen?● Wie kann ich systematisch auf eine Berufschance in einem bestimmten Umfeld hinarbeiten?● Welche Chancen bieten Soziale Netzwerke und Veranstaltungen? Welche Relevanz haben Kontakte außerhalb der eigenen Bubble? Spannende Einblicke für alle, die sich mit IT und Digitalisierung beschäftigen und Ihre Karriere aktiv managen möchten.Die Podcasts sind wie immer über die großen Plattformen verfügbar. Verlinkung auf meiner Homepage im Bereich Podcast.Ein großes Dankeschön an die Panel-Teilnehmer und den VOICE Bundesverband der IT-Anwender.

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    37 - Wie helfen Community Leads das Citizen Development zum Leben zu erwecken? Mit Corina Zilch-Schuler von Teva Pharmaceuticals

    Wie helfen Community Leads das Citizen Development zum Leben zu erwecken? Mit Corina Zilch-Schuler von Teva Pharmaceuticals Low-Code-Anwendungen, Künstliche Intelligenz und Cloud-Lösungen erlauben es, zunehmend auch Entwicklungsaufgaben in die Fachbereiche direkt an den Ort des Bedarfs zu verlagern. Ein immer komplexeres und immer schneller sich wandelndes Umfeld macht dies auch dringend erforderlich. Wie aber gelingt es, diese Entwicklung zu unterstützen und auch die anderen Notwendigkeiten einer gut gemangten Corporate nicht zu vernachlässigen? Sag mal, Corina, wie helfen Community Leads, das Citizen Development zum Leben zu erwecken? Corina Zilch-Schuler unterstützt bei der Teva Pharmaceuticals die Nutzung von Low-Code-Anwendungen in den Fachbereichen. Unter anderem auf Basis der Microsoft Power Platform werden die Fachabteilungen in die Lage versetzt und auch dazu ermutigt, kleinere Anwendungen selber zu entwickeln. Statt die Fachbereichs-IT als Shadow IT zu bekämpfen, wird sie nun systematisch gestützt und gefördert, aber auch in Bahnen gelenkt.Zu diesem Zweck werden aktuell auch sogenannte ‘Community Leads‘ aufgebaut. Diese sollen die Communities der Fachbereiche unterstützen, beraten und motivieren.Die Grundlage für Machbarkeit und Governance bildet eine Strukturierung der Applikationen in drei Risikozonen, sogenannte „Layer“. Abhängig vom Layer können und sollen die Fachbereiche weitgehend eigenständig, teilweise durch erfahrene Citizen Developer begleitet Applikationen entwickeln. Faktoren sind hierbei bspw. die Anzahl der Nutzer, die benötigten Connectoren, die Kritikalität der Daten etc. Auch hier unterstützen die Community Leads.Über diese und weitere Themen spreche ich mit Corina Zilch-Schuler. Vielen Dank für das Teilen von Erfahrungen und Erkenntnissen zur breiten Nutzung von Lo-Code-No-Code an Corina Zilch-Schuler. Corina Zilch-Schuler ist Chief of Staff bei Teva Pharmaceuticals und arbeitet eng mit dem Management zusammen, um strategische Initiativen voranzutreiben und die Unternehmensziele zu unterstützen. Als Expertin im Bereich Low-Code/No-Code Technologien hat sie fundierte Forschung betrieben und bietet wertvolle praxisorientierte Einblicke. In ihrem LinkedIn-Newsletter „CEO Low-Code Briefing“ teilt sie regelmäßig How-Tos und Strategien, die Unternehmen dabei unterstützen, digitale Innovationen effizient umzusetzen. Mit ihrem breiten Wissen und ihrer praktischen Herangehensweise ist sie eine gefragte Ansprechpartnerin für zukunftsweisende Technologie-Implementierungen und Business-Governance.

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    36 - Wie unterstützt Künstliche Intelligenz bei der journalistischen Arbeit der NZZ? Mit Lukas Görög AI & Data Strategy Lead der NZZ

    Lukas Görög beschäftigt sich bei der NZZ – Neue Zürcher Zeitung – mit den Möglichkeiten und der Nutzung der Künstlichen Intelligenz. Ein wichtiges Anwendungsfeld ist dabei die Identifikation von Manipulationen in Quellen und auch das Erkennen von Fake News. Aber auch das systematische Aufbrechen der eigenen Bubble der Leser ist ein Thema. Sag mal Lukas, wie unterstützt Euch Künstliche Intelligenz bei der journalistischen Arbeit der NZZ? Die NZZ gilt als eine der wichtigsten und renommiertesten deutschsprachigen Zeitungen, insbesondere aus der Schweiz. Lukas Görög unterstützt die Journalisten der NZZ dabei mit Hilfe der Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz diese hohen Standards auch zukünftig aufrechtzuerhalten. Es gilt nicht nur die Arbeit einfacher zu machen, sondern vor allem den immer besseren und immer umfassenderen Manipulationen an Quellen wie Fotos und Videos etwas entgegenzusetzen. In unserem Gespräch erläutert Lukas, wie die NZZ einen ganzen Werkzeugkasten von mehr als einem Dutzend AI-Werkzeugen zur Prüfung von Quellen bereithält. Außerdem geht es darum, wie dieser Werkzeugkasten laufend aktualisiert und angepasst wird. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung eigener GPT, sondern auch um die permanente Suche nach neuen Werkzeugen und Prozessen Einen großen und wichtigen Schwerpunkt der Arbeit zur Nutzung von AI bei der NZZ machen auch Change, Training und Enablement der Journalisten aus. Hier unterhalten wir uns über die Erfolgsfaktoren für gute und motivierende Trainings, wie sie sicher auch in anderen Bereichen relevant sind. Schließlich gibt es in unserem Gespräch noch einen kurzen Ausblick, wie KI dabei helfen kann, für interessierte Leser auch Inhalte und Nachrichten zu identifizieren, die eben nicht dem gängigen Tenor der eigenen Bubble entsprechen. So hilft KI den Lesern bewusst über den journalistischen Tellerrand hinauszublicken. Lukas Görög ist AI & Data Strategy Lead bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und Gründer der Akademie für KI und Digitalisierung https://www.akademie-ki.com/ Lukas treibt die digitale Transformation in der Medienbranche aktiv voran. Seit über acht Jahren begleitet er Verlage und Medienunternehmen in Europa, Amerika und Asien auf ihrem Weg zu einer stärker datengetriebenen Arbeitsweise. Seine Überzeugung ist klar: Journalisten müssen KI nicht nur nutzen, sondern auch tiefgehend verstehen, und damit gut arbeiten können. Als vierte Säule der Demokratie kommt dem Qualitätsjournalismus eine besondere Rolle zu – nur gut ausgebildete Medienschaffende können den wachsenden Herausforderungen durch Desinformation im Internet effektiv begegnen. Zu seinen Kernkompetenzen zählen die Integration von KI in Redaktionen und Journalismus sowie die Entwicklung von KI-Produkten und-Teams. Darüber hinaus unterstützt er Unternehmen bei der Erarbeitung maßgeschneiderter KI-Strategien und KI-Weiterbildungsprogramme. Vielen Dank für das Teilen von Erfahrungen und Erkenntnissen zur breiten Nutzung von AI an Lukas Görög.

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    35 - Ist die IT-Architektur der Zukunft das „Composable Enterprise?“ Mit Prof. August-Wilhelm Scheer

    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer Mitbegründer der Wirtschaftsinformatik, Entwickler der ARIS-Methode, Multi-Unternehmer und Vordenker für Innovation und Digitalisierung, hat in seinem Buch „Composable Enterprise“ aufgezeigt, wie die IT-Architektur der Zukunft aussieht. Sag mal August-Wilhelm - Ist die IT-Architektur der Zukunft das „Composable Enterprise?“ In unserem Gespräch erläutert August-Wilhelm Scheer, warum es neue Paradigmen für IT-Architekturen geben muss und - durch technologischen Fortschritt ermöglicht - auch geben kann. Wir beleuchten das Konzept des Composable Enterprise. Ausgehend von früheren, eher monolithischen Architekturen sprechen wir über neue Anforderungen wie Agilität, Individualität, Flexibilität, die nur durch eine sinnvolle und geeignete Verknüpfung von Komponenten realisiert werden können. Welche Architekturprinzipien sich daraus ergeben und wie sich die Anforderungen an Skills und Mindset in IT-Bereich und Fachabteilungen verändern, sind weitere Aspekte unseres Austausches zum „Composable Enterprise“. Danke für den spannenden Austausch an August Wilhelm Scheer Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer ist einer der prägendsten Wissenschaftler und Unternehmer der deutschen Wirtschaftsinformatik und Softwareindustrie. Seine Bücher gehören zu den Standardwerken des Geschäftsprozessmanagements; die von ihm entwickelte Managementmethode ARIS für Prozesse und IT wird in vielen Groß- und mittelständischen Unternehmen international eingesetzt. Er ist Gründer erfolgreicher Software- und Beratungsunternehmen. Zu den Unternehmen zählen das Beratungshaus Scheer GmbH, das Softwareunternehmen Scheer PAS GmbH und die imc AG für digitale Lerntechnologien. Zur Förderung des anwendungsorientierten Forschungstransfers hat er im Jahr 2014 das August-Wilhelm Scheer Institut für digitale Produkte und Prozesse gGmbH gegründet.  Als Unternehmer und Protagonist arbeitet er aktiv an der Gestaltung der Digital Economy. Er wurde mehrfach auch international ausgezeichnet. 2017 wurde Scheer in die Hall of Fame der Deutschen Forschung aufgenommen, im vergangenen Jahr erhielt er die Rudolf-Diesel-Medaille für „Erfolgreichste Innovationsleistung“ und die Widener University verlieh ihm die Ehrendoktorwürde als Vordenker des modernen Geschäftsprozessmanagements.

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    34 - Worauf kommt es an, bei den ersten 90 Tagen als CIO? Mit Carsten Priebs, CDIO von Biesterfeld Group

    Carsten Priebs ist seit Anfang des Jahres Global Chief Digital & Information Officer (CDIO) bei der Biesterfeld Group, einem international tätigen Distributeur und Dienstleister für Kunststoffe, Kautschuke und Chemikalien mit einem Umsatz von über 1,5 Mrd. Euro. Hier berichtet er über seinen Ansatz und seine Erfahrungen aus den ersten 90 Tagen als CIO. "Sag mal Carsten - Worauf kommt es an, bei den ersten 90 Tagen als CIO?" In unserem Gespräch streifen wir eine Vielzahl von Themen, die den erfolgreichen Einstieg als neuer CIO ausmachen. Unter anderem sprechen wir über die Bedeutung der Zeit vor dem „offiziellen“ Antritt in der neuen Aufgabe die Fähigkeit zur Neugier und zum „Vergessen“ als wichtigen Erfolgsfaktor die Abwägung zwischen Neutralität, Offenheit und den Werten, Prinzipien und Fähigkeiten, die der/die neue CIO mitbringt (und für die er/sie eingestellt wurde) Möglichkeiten und Grenzen eines systematischen Assessments die Identifikation und Klassifikation von notwendigen Themen und Entscheidungen nach Dringlichkeit, im Sinne von drängenden Missständen („stop the bleeding“), Risiken (bspw. Security) und Dinge mit Langfristwirkung (bspw. automatische Vertragsverlängerungen) die Rolle von Erwartungen und Vorbehalte aus dem bestehenden Team und dem Umfeld die Messung des Erfolgs Viele spannende Aspekte für eine Zeit „im Brennglas“ mit besonderer Bedeutung für den beruflichen Erfolg. Vor seinem Engagement bei der Biesterfeld Group war Carsten Priebs rund 5 Jahre CIO/CDO für die DACH-Region bei Randstad, dem global führenden Anbieter von Personaldienstleistungen mit über 20 Mrd EUR Umsatz und 650.000 Mitarbeitern weltweit, und besitzt über 25 Jahre Erfahrung in Führungspositionen im internationalen Kontext. Er konnte mit seinem Team mehrere Digital-Awards gewinnen, u. a. wurde er 2020 und 2021 durch die Jury des Wettbewerbs “CIO des Jahres” ins Finale für Großunternehmen gewählt.

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    Sag mal Christina - Was ist da los, wenn es heißt „OKR funktioniert nicht“? Christina Lange, Head of Agile von Metro Digital

    Christina Lange, Head of Agile bei Metro Digital und Buchautorin, befasst sich seit vielen Jahren praxisnah mit OKR (Objectives and Key Results). Sie erläutert, worauf es bei der Einführung und Nutzung von OKR ankommt und welche Fehler es zu vermeiden gilt. Was ist da los, wenn es heißt „OKR funktioniert nicht“? OKR ist ein weit verbreitetes Rahmenwerk zur gemeinsamen Zielsetzung und Strategieumsetzung, das in den letzten Jahren weite Verbreitung gefunden hat. Doch nicht in allen Unternehmen ist die Einführung von OKR ein sofortiger Erfolg. Christina Lange teilt ihre Erfahrungen aus zahlreichen Unternehmen und zeigt, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Dabei arbeitet sie fünf zentrale Aspekte für den Erfolg in der Praxis heraus. Christina Lange ist Head of Agile und Lead of Digital Academy bei Metro Digital, dem Softwarehaus der METRO. Sie ist zudem Trainerin, Coach und Führungskraft mit einer Leidenschaft für Einfachheit, Fokus und OKRs. In den letzten 15 Jahren hat sie umfassende Erfahrungen in den Bereichen Change Management, Agilität und Produktmanagement gesammelt. Christina ist freiberuflicher OKR-Coach und überzeugte Optimistin. Für ihr Buch "OKR in der Praxis" hat sie über 30 OKR-Praktiker befragt, wie sie OKR einsetzen und davon profitieren.

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    Was lernt man für die Zukunft, wenn das Rechenzentrum überflutet wird? Mit Stefan Latuski, CIO der Bundesagentur für Arbeit

    Stefan Latuski, CIO der Bundesagentur für Arbeit, berichtet über die Überflutung des Rechenzentrums, den Weg zurück in den Normalbetrieb und die Lessons Learned für die Zukunft.   Im August 2023 flossen infolge eines Starkregenereignisses rund 300.000 Liter Wasser in das Rechenzentrum der Bundesagentur für Arbeit. Die Arbeitsfähigkeit von 130.000 Mitarbeitenden war gefährdet. Die Leistungserbringung für Millionen von Kundinnen und Kunden musste unverzüglich sichergestellt werden.   Stefan Latuski war zu diesem Zeitpunkt erst wenige Tage im Amt des CIOs. Es folgten für ihn unmittelbar arbeitsreiche, intensive und lehrreiche Arbeitstage, die dann aber darin mündeten, dass das Rechenzentrum nach nur dreieinhalb Monaten wieder in Betrieb genommen werden konnte. Im Podcast berichtet Stefan, wie es zu dem Vorfall kommen konnte und welche Überraschungen die Überflutung mit sich brachte. Schließlich zeigt er auf, wie die Wiederinbetriebnahme möglich wurde und vor allem, welche Learnings sich für die Zukunft ergaben und wie diese die Arbeit und die Organisation der IT der Bundesagentur für Arbeit noch heute prägen.   @Stefan Latuski ist CIO der Bundesagentur für Arbeit (BA) und treibt die Digitale Transformation in der Riesenbehörde voran – in Doppelfunktion: Er ist zugleich CEO des IT-Systemhauses der Bundesagentur für Arbeit, einem der größten IT-Arbeitgeber im öffentlichen Sektor. Der 41-Jährige studierte Wirtschaftswissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal. Vor seinem Wechsel im Jahr 2021 in den öffentlichen Sektor war der gebürtige Gelsenkirchener 15 Jahre in verschiedenen IT-Bereichen für den Siemens Konzern tätig, zuletzt als CIO von Siemens Mobility.   Danke für den spannenden Austausch an Stefan Latuski

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    Was bedeutet die zweite Generation der Corporate Innovation? – Mit Maik Oliver Ludewig CEO & CPTO, Oetker Digital GmbH

    In dieser Episode spreche ich mit Maik Oliver Ludewig Geschäftsführer und CPTO der Oetker Digital GmbH über die Bedeutung und Herausforderungen der Corporate Innovation in etablierten Unternehmen. Maik bringt Licht in die Frage, wie Firmen ihren Innovationsantrieb in einer sich schnell verändernden Wirtschaftswelt aufrechterhalten können. "Sag Mal Maik - Was bedeutet eigentlich die zweite Generation der Corporate Innovation?" Im Gespräch geht es um die unerlässliche Rolle von Innovation für den langfristigen Unternehmenserfolg, die Ursachen für das Scheitern oder Gelingen von Innovationshubs und wie etablierte Unternehmen die Lektionen aus der ersten Innovationsgeneration nutzen können. Maik erläutert, warum ein Umdenken in der Innovationsstrategie notwendig ist und wie eine Integration von neuen Geschäftsmodellen in den Alltag großer Unternehmen gelingen kann. Maik Oliver Ludewig verantwortet bei Oetker Digital die Bereiche Data, Product, Software Engineering, Design und Innovation Management. Mit seiner 25-jährigen Erfahrung im Digitalgeschäft, als Gründer, Berater und als früherer Geschäftsführer von Durstexpress bringt er tiefgehende Einblicke in die Anforderungen und Möglichkeiten der digitalen Transformation. Vielen Dank an Maik Ludewig für den spannenden Austausch und die Einblicke in die Erfolgsfaktoren der Corporate Innovation.

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    Wie verändern Virtual Reality und Augmented Reality die tägliche Arbeit? Mit Mark Zimmermann, Head of Center of Excellence Mobile, EnBW

    Mark Zimmermann, Head of Center of Excellence Mobile bei EnBW, befasst sich mit den neuen Möglichkeiten, die sich durch Augmented Reality und Virtual Reality für die tägliche Arbeit ergeben. Heute erläutert er im virtuellen Gespräch unter Nutzung der neuen Apple Vision Pro, wie das aussieht. Bei der EnBW werden die Möglichkeiten der Extended Reality systematisch genutzt. Sowohl, um den gesamten virtuellen dreidimensionalen Raum in Kommunikation und in der Zusammenarbeit zu nutzen, als auch um den dreidimensionalen Raum besser zu verstehen - bspw. für Aufmaße oder Verortungen. Wir unterhalten uns über die neuen Möglichkeiten in Bereichen wie der Kommunikation, der Kollaboration, aber auch im Zusammenspiel mit Kunden und Bürgern, wenn es beispielsweise darum geht, besser zu verstehen und zu begreifen, wie ein diskutiertes Bauprojekt in der Praxis einmal tatsächlich aussehen wird. So wird bspw. das geplante Windrad besser begreifbar. Aber auch bei anderen Aufgaben wie bei Gesprächstrainings oder bei der Montage- und Reparaturarbeiten im Feld helfen die Technologien der Extended Reality. Schließlich geht es auch darum, wie die neuen Technologien dazu beitragen, den dreidimensionalen Raum besser zu verstehen und zu ergründen. So können bspw. Leitungen verortet werden oder auch benötigte Mengen von Schüttgut für Baumaßnahmen ermittelt werden. Mark Zimmermann ist seit 2009 verantwortlich für die Entwicklung mobiler Lösungen im IT-Bereich der EnBW Energie Baden-Württemberg AG in Karlsruhe. Das von ihm geleitete Competence Center berät, unterstützt und entwickelt mobile Lösungen für Mitarbeiter:innen und Kunden:innen und unterstützt damit den gesamten EnBW Konzern.

  35. 30

    Wie ist es, DevOps als Organisationsmodell einzuführen? – Mit Dorothea Brons, CIO, Hamburg Airport

    In dieser Episode berichtet Dorothea Brons, CIO des Flughafens Hamburg, über die Einführung von DevOps als Organisationsmodell. Dorothea gibt Einblicke in die Gründe für die Entscheidung, die daraus resultierenden Konsequenzen und die Herausforderungen sowie auch unerwarteten Nutzen, der sich aus dieser Umstellung ergab. Sag mal Dorothea - Wie ist es DevOps als Organisationsmodell einzuführen? Zu den diskutierten Punkten gehören das Konzept und die Vorteile von DevOps innerhalb der Flughafenorganisation. Es geht um den Weg zur Entscheidung von Plan-Build-Run zu DevOps und die verknüpften Überlegungen. Detailliert wird auch auf die Implementierung, die entscheidenden Erfolgsfaktoren, die Lernerfahrungen und wie diese die Organisation beeinflusst haben, eingegangen. Es werden Konsequenzen und unerwartete Erkenntnisse durch DevOps besprochen. Dorothea Brons gibt Einblicke, wie die neuen Strukturen und die damit einhergehenden organisatorischen Veränderungen zur Einführung und Nutzung zukünftiger Technologien beitragen und wie dies dazu beiträgt, die Chancen und Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz anzugehen. Dorothea Brons ist seit Januar 2022 CIO am Flughafen Hamburg und Geschäftsführerin der flughafeneigenen IT-Tochter AIRSYS. Sie ist mit einer knapp 80köpfigen Mannschaft dafür zuständig, alle IT-Services, vom Büroarbeitsplatz bis zu den IT-Lösungen für den Flug- und Passagierbetrieb oder die Instandhaltung von Flächen und Gebäuden, zu betreiben und weiterzuentwickeln. Nach dem Studium der Diplom-Verwaltungswissenschaft in Potsdam und Rotterdam arbeitete sie 11 Jahre als Unternehmensberaterin in IT-Managementberatungen sowie knapp 3 Jahre bei der Hamburg Port Authority (HPA). Danke für den spannenden Austausch an Dorothea Brons.

  36. 29

    Wo steht der CIO-Personalmarkt 2024? – Mit Sabine Thiemann, Kaan Bludau, Adrian Fischer & Daniel Kutschenko

    Was sind die aktuellen Entwicklungen auf dem CIO-Personalmarkt 2024? Worauf kommt es bei Bewerbung und Suche an? Und was sagt das alles über den Stand von Digitalisierung und KI in Deutschland aus? Sagt mal Sabine, Adrian, Daniel und Kaan – Wo steht der CIO-Personalmarkt 2024? Die Bewegungen auf dem Personalmarkt für Top-CIOs zeigen, wie es um Digitalisierung und die neuesten Trends in der Künstlichen Intelligenz steht. Vier führende Personalberater für CIO-Executive Search im Top-Segment verraten, was sich 2024 getan hat und was sich verändert hat. Bei der ersten „Sag Mal“-Panel-Podcast-Runde in Zusammenarbeit mit dem VOICE Bundesverband der IT-Anwender e.V. sind dabei: Sabine Thiemann, Principal bei der i-potentials GmbH Kaan Bludau, CEO bei BludauPartners Executive Consultants GmbH Adrian Fischer, Managing Partner bei Heads! International GmbH & Co. KG Daniel Kutschenko, Business Unit Manager bei Hager Executive Consulting GmbH Ausgehend von kurzen Eingangsstatements sprechen wir über die Veränderungen und Konstanten im Personalmarkt, darunter: Die allgemeine Lage des CIO-Personalmarkts vor dem Hintergrund der angespannten wirtschaftlichen Lage und dem Boom der generativen KI Die gefragtesten Profile und Fähigkeiten für Top-CIOs Die veränderten Erwartungen und Anforderungen, die Top-Kandidaten an ihre zukünftigen CIO-Rollen haben Die Bedeutung von Tech- und Führungskompetenzen und vieles mehr wie Gehaltsentwicklungen, Reporting-Linien und die Positionierung von CIOs in der Praxis. Ein großes Dankeschön an die Panel-Teilnehmer und den VOICE Bundesverband der IT-Anwender für die Möglichkeit, diesen spannenden Einblick in die aktuelle Praxis und die Strukturen der CIO-Neubesetzungen im deutschsprachigen Raum zu geben.

  37. 28

    Wie professionalisiert man eigentlich die IT? – Mit Olaf Korbanek, Head of IT & Organisation, KTR Systems GmbH

    Eine professionelle, leistungsfähige Aufstellung des CIO-Bereichs im Zusammenspiel mit den Fachbereichen ist Schlüssel für den Unternehmenserfolg. Olaf Korbanek, Head of IT and Organisation bei KTR Systems GmbH, teilt seine umfangreiche Erfahrung in der Professionalisierung von IT-Prozessen. „Sag mal Olaf - Wie professionalisiert man eigentlich die IT?“ In unserem Gespräch beschreibt Olaf Korbanek die systematische Vorgehensweise zur Professionalisierung der IT mit den wichtigsten Phasen, wie er es schon in verschiedenen Unternehmen realisieren konnte. Der erste Schritt ist dabei die Einführung eines grundlegenden Ticket- und Change-Request-Management-Systems. Danach steht der Aufbau eines Architektur- und Projektmanagements im Vordergrund. Schließlich steht die sinnvolle Einführung agiler Methoden, hier insbesondere Scrum im Vordergrund, bevor die Automatisierung unterstützender Systeme für das Architekturmanagement und Notfallkonzepte angegangen werden. Olaf Korbanek hat bereits in verschiedenen Organisationen die IT geleitet. Bereits als Student entwickelte er ab 1993 ein damals noch so genanntes Warenwirtschaftssystem mit und lernte so sehr früh, dass IT-Systemeinführungen immer eine Mischung aus Technik, Prozessen und Psychologie sind. Aus diesen Erfahrungen rührt auch sein Faible für Organisationsentwicklung, Prozessmanagement und die Überführung neuer Technologien und Theorien in die Praxis. Aktuell ist er Leiter der IT/Organisation und Prokurist bei der KTR Systems GmbH im westfälischen Rheine. Die KTR Systems GmbH ist mit gut 1.200 Mitarbeitern und 24 Tochtergesellschaften ein Hersteller von Kupplungen, Industriebremsen und Kühlern und steht als Mittelständler in der IT vor den gleichen Herausforderungen, wie große Konzerne, allerdings mit geringeren Ressourcen. Danke für den spannenden Austausch an Olaf Korbanek

  38. 27

    Was lernt man, wenn Krise und Krisenvorbereitung das tägliche Geschäft ist? – Mit Sophia Klewer, COO, Prevency

    Sophia Klewer, COO bei Prevency, simuliert und trainiert jedes Jahr viele Dutzend Mal das Verhalten in Unternehmenskrisen. Was lernt man, wenn Krise das tägliche Geschäft ist? "Sag mal Sophia - was lernt man, wenn Krise und Krisenvorbereitung das tägliche Geschäft ist?" Effektives Krisenmanagement und strategisches Handeln in kritischen Situationen sind immer mehr Schlüsselelemente erfolgreicher Unternehmensführung. Verschiedenste Krisenarten, wie Pandemien, IT-Ausfälle und öffentliche Skandale, motivieren Unternehmen sowie Organisationen im Verteidigungs- und öffentlichen Sektor verstärkt dazu, Systeme für Business Continuity und Krisenbewältigung zu etablieren. Dabei sind Krisensimulationen ein wichtiger Baustein. Was aber lernt und beobachtet man, wenn die Durchführung von Krisensimulationen das tägliche Geschäft ist? Sophia Klewer führt jedes Jahr eine Vielzahl von Krisensimulationen durch. Sie berichtet, wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten und wie sich in der Krise viele Pläne in Luft auflösen. Sie zeigt auf, wie Krisensimulationen auch die tägliche Arbeit verändern und dazu beitragen, in der Krise besser vorbereitet zu sein. Schließlich zeigt sie, wie die Vorbereitung auf das unliebsame Thema Krise von einer ungeliebten, aber notwendigen Aufgabe zu einer angenehmen Abwechslung wird. Sophia Klewer hat einen Abschluss als Master of Arts in Medien und Gesellschaft. Nach einer Tätigkeit als Radiojournalistin ist sie inzwischen als Consultant und COO bei Prevency tätig. In dieser Funktion entwickelt sie unternehmens- und organisationsspezifische Krisensimulationen und -Trainings, die sie auch in Unternehmen umsetzt. Danke für die Durchführung von spannenden und lehrreichen Krisensimulationen in unserer Master-Vorlesung! Danke für den spannenden Austausch in unserer aktuellen Podcast-Folge an @sophia klewer

  39. 26

    Was meinst Du mit 'Gelebt und gearbeitet wird zwischen den Kästchen‘? – Im Gespräch mit Bernd Rattey, Konzern-CIO/CDO, Deutsche Bahn AG

    Bernd Rattey, Konzern-CIO und Konzern-CDO der Deutschen Bahn AG über die Grenzen und den verbleibenden Sinn von Organigrammen in Zeiten von VUCA und Digitalisierung. „Sag mal Bernd - Was meinst Du mit 'Gelebt und gearbeitet wird zwischen den Kästchen‘?“ Die aufbauorganisatorische Struktur, fixiert im Organigramm, gilt für viele als Dreh- und Angelpunkt der Unternehmensorganisation. Bernd Rattey sieht das anders. Er sieht die Beziehungen und Prozesse zwischen den „Kästchen“ als entscheidend an. Gleichwohl sieht auch weiterhin das Organigramm als relevanten Faktor im Zusammenspiel der verschiedenen Instrumente der Organisation und der Steuerung an. Wie eine moderne Governance in Zeiten von Low-Code/No-Code-Systemen und AI eine besondere Bedeutung hat und wie sich die Rolle und die Anforderungen an Führungskräfte damit verändern, sind Inhalte des Austauschs mit Bernd Rattey. Bernd Rattey ist Konzern-CIO und Konzern-CDO der Deutschen Bahn AG. Bernd Rattey studierte Informatik und sammelte Erfahrungen als SAP-Berater und Projektleiter in einem renommierten Chemieunternehmen der DAX 30. Später leitete er u.a. die Abteilung für IT-Architektur und Innovationsmanagement sowie ein Programm zur Neuausrichtung der eCommerce-Systeme der Lufthansa Group. Seit 2014 ist er bei der Deutschen Bahn tätig, wo er im Jahr 2016 die Rolle des CIO der DB Fernverkehr AG übernahm und später zum Konzern-CIO und CDO aufstieg. Seine Ziele umfassen die Fusion von Business und IT in einem föderalen System (BusinessITFusion), die Business-Transformation mit SAP HANA und die Unterstützung der "Starke Schiene"-Strategie durch Digitalisierung. Danke für den spannenden Austausch an Bernd Rattey

  40. 25

    How will AI change Agile Collaboration? – In conversation with Jeff Sutherland

    Jeff Sutherland, inventor and co-creator of Scrum and Scrum@Scale on the changes and constants of agile working in times of AIGenerative AI has transformed software development within months of its release, prompting a reevaluation of agile collaboration.Jeff Sutherland delves into how AI reshapes agile practices both for individual team members and the team as a whole. He highlights the increased value of smaller teams and shorter sprints in this new context and discusses the integration of GenAI into agile teams as virtual team members.Jeff Sutherland is the inventor and co-creator of Scrum and Scrum@Scale. He is a West Point graduate with a background as a pilot and cancer researcher. He has held the position of CTO or head of development in several software companies and startups. In 1993, Sutherland launched the first Scrum team. He is the author of many books, including "Scrum: The Art of Doing Twice the Work in Half the Time."Thank you for the engaging exchange, Jeff Sutherland. Thank you to Klaus Bucka-Lassen and Jan Kurzweg for their support in the realization of the podcast.

  41. 24

    Was sind eigentlich nochmal die 9 wichtigsten Begriffe rund um Generative KI? – Im Gespräch mit Dr. Daryoush Vaziri, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

    Dr. Daryoush Vaziri von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erläutert 9 wichtige Grundkonzepte, die Grundlage für das Verständnis von Generative AI und Large Language Models sind.Sag Mal Daryoush - Was sind eigentlich nochmal die 9 wichtigsten Begriffe rund um Generative KI?Nach über einem Jahr ChatGPT sind wir alle Experten für Generative KI und Large Language Models; aber wie war das nochmal? Was ist der Unterschied zwischen Training und Tuning? Warum heißt GPT nochmal GPT? Daryoush Vaziri erklärt kurz und kompakt, welches die wichtigsten Begriffe, die man kennen sollte, sind und wie sie zusammenhängen.Im Einzelnen werden kurz erläutert:·      Generative KI, ·      GPT (Generative Pre-Trained Transformer)·      Transformer·      Token·      Embedding·      Attention/Aufmerksamkeit (Score)·      Parameter·      Training (Pre-Trained und Tuning)·      Language Model (versus Foundation Model) Foundation ModelDaryoush Vaziri ist promovierter Wirtschaftsinformatiker und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit natürlicher Sprachverarbeitung und künstlicher Intelligenz. Er leitet eine Forschungsgruppe mit Schwerpunkt auf die Entwicklung KI-basierter Systeme und Geschäftsmodelle an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, und ist Inhaber des KI-Start-Ups VAGO-solutions aus Bonn, welches eigene Sprachmodelle für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt und customized.Danke für den spannenden Austausch an Daryoush Vaziri

  42. 23

    Worauf muss ich achten damit der Aufbau von Softwareentwicklungszentren in Europa ein Erfolg wird? – Im Gespräch mit Markus Sontheimer Group CIO/CDO, ISS A/S

    Markus Sontheimer, Group CIDO (CIO/CDO) und Member of the Group Executive Committee ISS A/S über Erfolgsfaktoren und Potenziale beim Aufbau von Softwareentwicklungszentren in Europa. „Sag mal Markus - worauf muss ich achten, damit der Aufbau von Softwareentwicklungszentren in Europa ein Erfolg wird?“Die ISS A/S, ein Unternehmen mit weit über 300.000 Mitarbeiter:innen weltweit, hat in den letzten Jahren unter der Leitung von Markus Sontheimer mehrere Entwicklungszentren in Europa aufgebaut. Hier erklärt Markus unter anderem, welche Schritte dafür zu gehen waren, welche Rolle das „Why“ spielt, wie eine gute Standortauswahl stattfindet und welche wichtige Bedeutung die Ausgestaltung der Rollen und Verantwortung hat Schließlich geht es darum, wie ein emergenter Ansatz und gute agile Führung Potenziale freisetzen, die weit über die Erwartungen an ein einfaches Softwareentwicklungszentrum hinausgehen. Markus Sontheimer wurde 2021 zum Chief Information and Digital Officer (CIDO) der dänischen ISS Group ernannt und treibt dort die digitale Transformation voran, um das Unternehmen zum globalen Marktführer in der Facility Services Branche zum Technologieführer zu entwickeln. Bevor er zu ISS kam, hatte er viele Führungspositionen inne, darunter CIO/CDO & Mitglied des Vorstands, DB Schenker, CIO Group Finance GT, Deutsche Bank, CIO Financial Services and Global Mercedes-Benz Sales, Daimler, und CIO Daimler Financial Services Europe, Africa, Asia Pacific. Markus hat einen Abschluss als Wirtschaftsingenieur (FH) der Hochschule Esslingen und lebt mit seiner Familie in Stuttgart. Danke für den spannenden Austausch an Markus SontheimerDank auch an Simon Staiger, Voice, Vincent Zupanic und Jan Kurzweg für Unterstützung bei Entwicklung und Umsetzung des Podcasts.Mehr von Markus Sontheimer gibt es auf dem VOICE Entscheiderforum am 19. und 20. November 2024 in Berlin. Dort spricht er neben vielen anderen IT-Top-Experten und Praktikern darüber „Wie man 350.000 Mitarbeiter:innen digitalisiert“

  43. 22

    Worin liegt eigentlich das Spannungsfeld der ‚Value IT‘ – Dr. Martin Hölz, Group Chief Information Officer (CIO), EnBW

    Dr. Martin Hölz, Group Chief Information Officer (CIO) bei EnBW, über das Konzept und die Umsetzung von „Value IT“ „Sag mal Martin - Worin liegt eigentlich das Spannungsfeld der ‚Value IT‘ “  Was eine „gute“ IT ausmacht, differiert sehr stark und hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter bspw. Branche, Funktion, Prozess und nicht zuletzt Konjunktur und Wachstumssituation. In der Praxis führen diese Faktoren zu diversen IT-Steuerungsmodellen, von kostenorientierten „Shared Services IT“-Ansätzen bis hin zu auf individuellen Mehrwert fokussierten „Dienstleister IT“-Konzepten. Wie aber sieht ein Steuerungsmodell aus, das die z.T. sehr unterschiedlichen Vorstellungen und Erfordernisse unterschiedlicher Geschäftsbereiche eines integrierten Konzerns wie EnBW optimal berücksichtigt? Dr. Martin Hölz beschreibt dafür das Konzept der „Value IT“ und macht deutlich, wo die Chancen, aber auch die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren in der Praxis liegen. Dr. Martin Hölz ist bei der EnBW Energie Baden-Württemberg AG als Group Chief Information Officer (CIO) für die konzernweite Gestaltung der IT und großer digitaler Transformationsinitiativen des Konzerns verantwortlich.   Zuvor war er bei der thyssenkrupp AG als Group CIO Mitglied des globalen Top-Leadership-Teams. Zusätzlich war er als Geschäftsführer der thyssenkrupp Management Consulting GmbH für den Bereich Digital Projects verantwortlich und hatte ein Aufsichtsratsmandat inne.   Martin Hölz promovierte berufsbegleitend im Bereich Wirtschaftsinformatik an der WHU – Otto Beisheim School of Management und hatte bereits verschiedene Führungspositionen in der Industrie bei der Daimler AG und Audi AG und in der Beratungsbranche als Lead Partner bei Deloitte inne. Er ist zudem Mitglied des Präsidiums bei VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V.  Danke für den spannenden Austausch an Martin Hölz 

  44. 21

    Wieso tun wir uns mit der Digitalen Transformation so schwer? Und Anke: Jammern gilt nicht! – Im Gespräch mit Anke Sax, COO/CTO bei KGAL GmbH & Co. KG

    Dr. Anke Sax, Geschäftsführerin (COO/CTO) bei KGAL GmbH & Co. KG, erklärt, warum die Digitale Transformation so herausfordernd ist und wie sie gelingen kann. „Sag mal Anke – Wieso tun wir uns mit der Digitalen Transformation so schwer? Und Anke: Jammern gilt nicht!“  Digitale Transformation ist mittlerweile ein unverzichtbares Thema. Diese Einsicht gilt als weitgehend akzeptiert und stellt dennoch seit Jahren eine bedeutende Herausforderung für zahlreiche Unternehmen dar. Was zunächst als technische Schwierigkeit erscheint, entpuppt sich oft als eine zwischenmenschliche Herausforderung.    Dr. Anke Sax teilt ihre umfangreichen Erfahrungen aus IT-Führungspositionen in diversen Unternehmen des Finanzsektors und beleuchtet, welche Kompetenzen erfolgreiche IT-Fachkräfte mitbringen sollten. Dabei betont sie die Wichtigkeit einer gemeinsamen Sprache, effektiver Kommunikation und des Verständnisses für die Bedürfnisse der Fachabteilungen. Anke erörtert zudem, wie die Rolle des CIOs auf der Führungsebene und eine klar definierte Unternehmensstrategie entscheidend zur erfolgreichen Umsetzung der Digitalen Transformation beitragen können.    Dr. Anke Sax war 2019 CIO des Jahres Mittelstand und 2020 European Digital Leader (Finance). Seit über 35 Jahren ist sie in der Finanzbranche unterwegs. An der TU München hat sie bei Prof. Dr. Helmut Krcmar über IT-Strategie promoviert. Das Thema Digitale Transformation beschäftigt sie schon seit Jahrzehnten. Das liegt u.a. daran, dass sie dieses Thema gerade in der Finanzindustrie als sträflich vernachlässigt sieht. Hier noch das korrekte Zitat aus dem Tweet von Lutz Ehrlich: Appelle an den richtigen "agilen Mindset" sind wie 8 Mal am Tag Zähneputzen bei Lungenentzündung. Kann man machen; gibt frischen Atem. Bringt halt nix.    Danke für den spannenden Austausch an Anke Sax

  45. 20

    Why are you going all in on AI? – In conversation with Henrik Kniberg

    Henrik Kniberg is renowned for his contributions to Agile methodology, notably the Spotify Model, and his engagement with the Minecraft community. He has now fully transitioned into the role of an 'AI Whisperer.' In the newest 'Tell Me' episode, he reveals why.  “Tell Me Henrik – Why are you going all in on AI?”  Is AI just another technology like many before it, or is it perhaps just merely a fleeting hype? Henrik Kniberg believes AI will be a major game changer for us all and has aligned his activities with the new role of an 'AI Whisperer.' In the latest episode of 'Tell Me,' he explains why he sees it this way and when exactly it became clear to him that AI makes a difference.   As a renowned expert in Agile methodologies, who has notably shaped the Spotify Model, he reflects on how organization and collaboration will change with the new possibilities offered by AI. Henrik also discusses why he sees AI-Autonomous Agents as the next big step and how they will change our work and open up new opportunities for smaller teams.  Furthermore, the latest episode of 'Tell Me' concludes by addressing how we should prepare for this future and examining how AI will shape the professional lives of today's young people.    Henrik Kniberg, renowned for shaping the Spotify Model, has had a profound impact on Agile methodologies and organizational transformation. His work with Minecraft highlights his knack for fostering innovation and collaboration within the tech and gaming sectors. As an acclaimed author, his publications like "Scrum and XP from the Trenches" are considered fundamental in Agile practices. Through his speaking engagements, Kniberg has encouraged professionals to embrace Agile frameworks, promoting a culture of continuous improvement and adaptability. His recent video, "Generative AI in a Nutshell - how to survive and thrive in the age of AI", illustrates Kniberg's role in providing guidance and clarity within the AI conversation. It rapidly attracted a significant number of views, underscoring its relevance and impact.    Thank you for the engaging exchange, Henrik Kniberg

  46. 19

    Braucht das datengetriebene Unternehmen eigentlich noch gesunden Menschenverstand? – Im Gespräch mit Dr. Sebastian Wernicke

    Dr. Sebastian Wernicke spricht über das Zusammenspiel von Daten und ‚Gesunden Menschenverstand‘ sowie über die Bedeutung von Führung, Digitalisierung und Mindset als Voraussetzungen für erfolgswirksame Data Intelligence  „Sag mal Sebastian - Braucht das datengetriebene Unternehmen eigentlich noch gesunden Menschenverstand?“  Daten und Data Intelligence werden heute als wichtige Faktoren des unternehmerischen Erfolgs begriffen. Daten sollen Fehlentscheidungen vermeiden, Potenziale aufzeigen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Wie aber spielen Intuition, ‚Gesunder Menschenverstand‘ und Datenorientierung zusammen? Gibt es hier einen Widerspruch oder eher ein Zusammenspiel? Welche Rolle spielen die allgemeine Reife der Digitalisierung? Welche Bedeutung haben Führung und die allgemeine Unternehmenskultur? Wie sollten Unternehmen das Thema angehen, um Daten in Erfolg umsetzen zu können?    Dr. Sebastian Wernicke als renommierter Experte und erfolgreicher Buchautor zum Thema Data-Driven-Enterprise zeigt auf, worauf zu achten ist und wo in der Praxis die wahren Herausforderungen und Erfolgsfaktoren liegen.     Sebastian Wernicke hilft seit über 15 Jahren Organisationen dabei, mit Daten und KI erfolgreich zu sein. Er ist Gründer eines der größten Data Science Teams in Deutschland und Autor des gerade erschienenen Buchs „Data Inspired – Erfolgskonzepte für die datengetriebene Organisation“. Manche Leute kennen ihn vielleicht auch von seinen TED Talks rund um das Thema Daten, die bislang über fünf Millionen Menschen erreicht haben.  Danke für den spannenden Austausch an Sebastian Wernicke

  47. 18

    Wie fühlt sich das an auf einmal in einem großen, leeren Rechenzentrum zu stehen? - Im Gespräch mit Sebastian Weber, CIO E.ON SE

    Sebastian Weber, CIO E.ON SE berichtet über Chancen und Implikationen durch den Umzug der IT-Rechenzentren in die Cloud und warum die Energiewende dadurch erst möglich wird.   „Sag mal Sebastian - wie fühlt sich das an auf einmal in einem großen, leeren Rechenzentrum zu stehen?“  Die E.ON SE hat ihre eigenen IT-Rechenzentren aufgelöst zugunsten der Verlagerung zu professionellen Hyperscalern. Neben technischen Aspekten standen die sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Veränderungen, wie die einfache Implementierung neuer Funktionalitäten und Organisationsformen, sowie innovativer Technologien wie KI im Fokus.  Durch einen ‚Lift-and-Shift‘-Ansatz wurden in 2,5 Jahren die gesamte Infrastruktur der IT-Rechenzentrumslandschaft erfolgreich in die Cloud überführt. Diese Verlagerung führte schnell zu weiterreichenden Veränderungen und Potenzialen. Neben einer deutlichen Verbesserung der gesamten System-Performanz, Verfügbarkeit sowie der IT-Stabilität wurden weitergehende Möglichkeiten und neue Native-Cloud Services erschlossen, um innovative Organisationsformen, BizDevOps, und Prozessverbesserung (bspw. Abkehr von klassischen Ticketprozessen) schneller umzusetzen und zu skalieren.  Wie diese Aspekte zusammenhängen, unmittelbaren Vorteile des Umstiegs aber auch der Entscheidungsprozess zwischen einem Greenfield- und Brownfield-Ansatz und warum es wichtig ist „einfach mal anzufangen“ werden von Sebastian Weber in der aktuellen Folge von „Sag Mal“ detailliert erläutert.  Mit 20+ Jahren Erfahrung in der Software- und Energiebranche gestaltet Sebastian Weber als CIO die digitale Transformation der E.ON SE. Seit 2021 verantwortet er die IT-Strategie, den IT-Betrieb und die IT-Governance, sowie die Entwicklung digitaler Kundenlösungen. Zuvor hatte er internationale Managementpositionen bei Microsoft inne. Sein fundiertes Verständnis für die verschiedenen IT-Dimensionen hat er in Startups und bei der Boston Consulting Group erworben. 

  48. 17

    Was ist eigentlich ein Fractional CIO? - Im Gespräch mit Prof. Dr. Susanne Strahringer und Prof. Dr. Markus Westner

    Neben der klassischen Rolle des/der festangestellten CIO wird zunehmend das Konzept des/der ‚Fractional CIO‘. Diskutiert. Prof. Dr. Susanne Strahringer und Prof. Dr. Markus Westner haben untersucht, was es damit auf sich hat.   „Sagt mal Susanne und Markus - Was ist eigentlich ein Fractional CIO?“  Die strategische Bedeutung eines/einer guten CIO als entscheidender Baustein in einer Welt von VUCA und Digitalisierung wird in den meisten Unternehmen inzwischen gut verstanden. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen haben aber in der Praxis große Herausforderungen gute CIOs an sich zu binden und nicht zuletzt zu bezahlen. Hier bietet der ‚Fractional CIO‘ eine interessante Alternative. Der/Die Fractional CIO ist als „voller“, unbefristet beschäftigter CIO tätig; aber er/sie ist nicht nur für ein Unternehmen in dieser Rolle tätig, sondern übt diese Rollen in mehreren Unternehmen aus jeweils in Teilzeit aus. Das in den angelsächsischen Ländern bekannte Konzept adressiert viele Herausforderungen, die gerade kleine und mittelständische Unternehmen bei der CIO-Suche und -Bindung haben. Aber es ermöglicht noch weitere Vorteile für Unternehmen und CIOs. Wie das funktioniert, was die derzeitige Praxis ist und worauf zu achten ist, haben Susanne Strahringer und Markus Westner ausführlich untersucht.    Susanne Strahringer ist Professorin für Wirtschaftsinformatik an der TU Dresden. Sie forscht zu IT-Management- und Digitalisierungsthemen, z.B. zu Schatten-IT, Low-Code/No-Code, datengetriebener Wertgenerierung (auch in öffentlichen Zusammenhängen) sowie Führungsfragen im Kontext der digitalen Transformation. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen, die auf den einschlägigen Plattformen verfügbar sind.    Markus Westner ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der OTH Regensburg, und ein Experte für IT-Strategie, IT-Governance und IT-Sourcing. Er hat umfangreiche Erfahrungen in der Unternehmensberatung gesammelt, darunter bei Bain & Company. Seine akademische Karriere umfasst Forschung und Lehre in Bereichen wie strategisches IT-Management und Unternehmensführung. Prof. Westner ist zudem Mitherausgeber wissenschaftlicher Fachzeitschriften und Autor zahlreicher Artikel im Bereich IT-Management. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Unterstützung von Unternehmen in der digitalen Ära.

  49. 16

    Sind selbstorganisierte Teams eigentlich nur ein Mythos? – Im Gespräch mit Tobias Renk

    Tobias Renk, ab April CIO von Trafineo über die Realität, Herausforderungen, Notwendigkeiten und Erfolgsfaktoren für Selbstorganisation in Teams  Sag mal Tobias - Sind selbstorganisierte Teams eigentlich nur ein Mythos? „Selbstorganisierte Teams“ waren zugleich einer der Eckpfeiler als auch Anstoß für viele, viele Diskussionen als agile Methoden vor einigen Jahren zunehmend mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung fanden. Auch wenn der Scrum Guide seit 2020 eher von ‚Selbstmanagement‘ spricht, so bleibt das Thema Selbstorganisation in der Praxis der modernen Organisation eines der Schlüsselthemen. Einerseits bedarf es hoher Team-Autonomie, um in einer VUCA-Welt die notwendige Subsidiarität zu ermöglichen; andererseits zeigt die Praxis, dass hier eine der großen Herausforderungen in der Realisierung liegt. Tobias Renk beschäftigt sich seit vielen Jahren in leitender Funktion mit dem Thema der #Selbstorganisation in der Praxis. Er spricht über den Stand in der Praxis und die wichtigen Erfolgsfaktoren und Herausforderungen. Wichtige Themen sind dabei neben dem Zuschnitt der Teams, Rahmen und Ziele (#Mission und #Vision), aber auch Kultur, Mensch, Motivation und die vielleicht entscheidende Frage, wie Vertrauen und Change erreicht werden können.    Tobias Renk ist Chief Information Officer der Trafineo GmbH & Co.KG (ab 1.4.24, aktuell in Transition). Er ist als Experte und Keynote Speaker zu den Themen Digitale Transformation, Innovation und kultureller Wandel unterwegs. 2023 wurde er mit dem Rockstar CLOUD</native> Award in der Kategorie „People Award“ ausgezeichnet. Außerdem ist er als Dozent für Digitale Geschäftsmodelle an der DHBW Stuttgart tätig. 

  50. 15

    Was nehmt Ihr jetzt mit aus unserer Studie ‚KI in Unternehmen‘ und was kommt jetzt als Nächstes? – Im Gespräch mit Rena Ukea & Christoph Krause

    Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Wie sieht aber die Nutzung in den Unternehmen in der Praxis aus. Unsere Studienpartner Rena Ukena von der IHK Koblenz und Christoph Krause von Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk und Handwerkskammer Koblenz zu Ihren Erkenntnissen aus der Studie und den nun notwendigen nächsten Schritten der Wirtschaft.    In der gemeinsamen Studie „KI in Unternehmen“ gaben fast 200 Unternehmen per Online-Survey und Expertengespräch Auskunft, ob und wie sie aktuell schon Künstliche Intelligenz nutzen.   Deutlich wurde: Viele Unternehmen nutzen bereits heute Künstliche Intelligenz und eine überwältigende Mehrheit sieht KI als echten Game Changer. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass Herausforderungen wie die Rechtssicherheit, aber auch Know-how und Datenbasis noch viele Unternehmen beschäftigen. Auffallend auch: Meist wird KI derzeit genutzt, um bestehende Prozesse zu optimieren, nur selten um grundlegend neue Prozesse und Produkte zu schaffen.   Rena Ukena und Christoph Krause berichten, was sie aus den Studienergebnissen mitgenommen haben und wo sie für die nahe Zukunft die wichtigsten Schritte sehen und welche Unterstützung für Unternehmen verfügbar ist. Schließlich diskutieren wir darüber, was es bedeutet, wenn KI auf dem ‚Hype Cycle‘ nun auf das Tal der Enttäuschungen zusteuert und, inwieweit die alten Tugenden der Digitalisierung auch für Künstliche Intelligenz noch gelten.    Rena Ukena ist Referentin Services und Trends bei der IHK Koblenz. Die IHK unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe aus Industrie, Handel, Tourismus und der Dienstleistungsbranche bei den Herausfordernden rund um KI und Digitalisierung – mit Beratung, Informationen und Veranstaltungen.    Christoph Krause à la @servicerebell rebelliert in Mittelstand und Handwerk für mehr hashtag#EinfachMachen. Ob Hackathons, Barcamps oder 1:1 Coaching von Unternehmen – in der Initiative Mittelstand Digital denkt, arbeitet, spricht und begleitet er zu den Themen #KI #Robotik und #Automatisierung.  Links: Weitere Informationen finden sich unter: Studienbericht zum Download: https://www.hs-koblenz.de/ki-in-unternehmen 

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Kurze Fragen an spannende Menschen mit spannenden Ideen und Sichtweisen zu aktuellen Themen rund um Digitalisierung, Change, Künstliche Intelligenz, agile Methoden, Organisation, Projektportfolio- und Prozessmanagement.Kurz und prägnant in ca. 15 Minuten.Ein Interviewpodcast mit Prof. Dr. Ayelt Komus, Professor an der Hochschule Koblenz, und Wissenschaftlicher Beirat des Bundesverbandes der IT-Anwender (VOICE e.V.)

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Ayelt Komus

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