PODCAST · arts
SCHATTEN IM SCHNEE
by l'ombre sur la neige
Betrachtungen im Angesicht der Kunst Kontakt: [email protected]
Episodes
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echo // Charles Baudelaire – Der Abgrund
echo – Im Abseits des Widerhalls // Eine Antwort für die es keiner Frage bedarf. Textquelle: Baudelaire, C. (1982): Die Blumen des Bösen. Diogenes-Taschenbuch, München, S.284.
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echo // Stéphane Mallarmé – Angst
echo – Im Abseits des Widerhalls // Eine Antwort für die es keiner Frage bedarf. Textquelle: Mallarme, S. (1974): Gesammelte Werke. Verlag Lambrecht Schneider GmbH, Heidelberg, S. 33.
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echo // Paul Celan – Stillleben
echo – Im Abseits des Widerhalls // Eine Antwort für die es keiner Frage bedarf. Textquelle: Celan, P. (2020): Die Gedichte. 1. Auflage. Suhrkamp Verlag, Berlin, S. 79.
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echo // Adelbert von Chamisso – An meinen alten Freund Peter Schlemihl
echo – Im Abseits des Widerhalls // Eine Antwort für die es keiner Frage bedarf. Textquelle: von Chamisso, A. (1994): Peter Schlemihls wundersame Geschichte. Cecilie Dressler Verlag, Hamburg.
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echo // Paul Celan – Lob der Ferne
echo – Im Abseits des Widerhalls // Eine Antwort für die es keiner Frage bedarf. Textquelle: Celan, P. (2000): Mohn und Gedächtnis. Deutsche Verlags- Anstalt GmbH, Stuttgart München, S. 29.
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echo // Michel Houellebecq – Unfähig zur Nostalgie ("Suche nach Glück")
echo – Im Abseits des Widerhalls // Eine Antwort für die es keiner Frage bedarf. Textquelle: Houellebecq, M. (2016): Gesammelte Gedichte. DuMont Buchverlag, Köln, S. 297.
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Ernst Ludwig Kirchner: Bordellszene (1913) – Sinnliche Betrachtungen im geschlossenen Raum – Zur Frage der Erotik
„Geschlossene Bordelle, geschlosse Herzen, ein Abend unter Kolporteuren, die unsre traurige Welt in die Senkgruben schleudern“, so der Literat Thomas Bernhard in seinem Gedicht „Ein Abend“, in welchem er den Überdruss gelebter Tagesreste zu stilisieren versucht. Die Brücke vom Bordell, als...
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Uwe Lausen: Ende Schön alles Schön (2010) – Über den unbedeutenden Mord im Hinterzimmer
Ein Mord wird von einem Mörder begangen. Im Hintergrund verweilt ein Tatort – die Grundlage eines Kunstwerks. Das Œuvre Uwe Lausens bringt dem Betrachter den Einfall des Todes näher; innerhalb des Schaffens Wolfgang Borcherts bahnt sich dieser ebenso seinen Weg durch die freudlose…
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Dan Witz: Agnostic Front Circle Pit (2014) – Kafka und der Kreisel – Über die Peripetie des Augenblicks
Der Kreisel ist ein Spielzeug, doch soviel mehr als eine Spielerei. Wird dieser aus seiner Ruhelage gebracht, entflieht er gleichbedeutend damit seinem Käfig der Rigidität. So ist das Drehen eines Kreisels eine Lossagung, das ersehnte Entkommen einer Dichotomie; die Fusion zweier Gegensätze —…
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Ulrich Seidl: Im Keller (2014) – Über die abgelegenen Tiefen bürgerlicher Existenzen
Der Gegenstand jeglicher mittelständischen Existenz sei wohl ihr Eigenheim – der Keller ihr Rückzugsort. Seidel fokussiert den Bürger auf seiner Bühne des Gewöhnlichen, wodurch unter anderweitigen Blickpunkten schlussendlich die Distanzierung der oberflächlichen Persona seiner Charaktere…
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Gustave de Smet: The Man with the Bottle (1920) – Eine Ode an die Kneipe – Die Kneipe als sozialer Schmelztiegel
„Solange es Kneipen gibt, gehen Männer nicht zum Psychiater“. Solange es Kneipen gibt, findet die Gesellschaft in ihnen Obhut, um zu leben, zu vergessen und zu verzeihen: Die Kneipe war nie tot, lang lebe die Kneipe ! Bildquelle:...
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Luigi Russolo: Sintesi dei movimenti di una Donna (1912) – Über die dissoziative Position im Akt des Schreibens
Die Dissoziation ist ein Vorgang des Zerfalls. So sei aber allzu oft jener Prozess ein Wiederfinden, bzw. ein „Neuerfinden“ auf bereits vertrauten Gefilden. Im Kontext des Schreibens bedarf es besagten Verbrauchs, um im Rückbau der Ruinenstätte eine Statue des Ausdrucks zu hinterlassen – ein...
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Francis Bacon: Papst Innozenz X (1953) – Über die Subversion des Lachens
Der irische Maler Francis Bacon war zeitlebens ein Menschenmaler, doch innerhalb seiner Werke entfernte er sich zunehmend vom Wesen des Menschen. Seine Darlegung Papst Innozenz des 10. ist weder die Inszenierung eines Lachens, noch eines Schreis – sie ist vielmehr eine Offenbarung puren Schmerzes...
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Georg Trakl (1887-1914) – Die Geschichte eines Verfalls
„Es ist falsch zu sagen, ich denke. Es müsste heißen: Man denkt mich“, so ein unvergessenes Zitat Arthur Rimbauds. Der deutschsprachige Dichter Georg Trakl hinterließ nicht nur zahlreiche lyrische Werke, sondern ebenso ein ganzes Lebenswerk, auf welches sich jener Aphorismus eindrucksvoll...
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Eraserhead (1977) – Der Inbegriff des filmischen "Sui generis"
David Lynchs Filmdebüt „Eraserhead“ ist ein Werk für Alle und Keinen. Die vermeintliche Dissoziation des Protagonisten Henry Spencers ist das Produkt verborgener Ängste; ein Einblick einer inneren Irrfahrt entlang der Schwelle des Traums. Bildquelle:...
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Un chien andalou (1929) – Ein surrealistisches Meisterwerk
"Un chien andalou" ist nicht nur das Regiedebüt der beiden späteren Größen Buñuel und Dali, sondern vielmehr ein zeitloses Werk surrealistischer Kunst. In einer marionettenhaften Leichtigkeit werden die beiden Protagonisten pausenlos durch den Film getrieben – im dadurch kreierten symbolischen...
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