PODCAST · arts
Seelenfutter
by Susanne Garsoffky, Friedemann Magaard & Kirche Husum
Gespräche über das, was nährt. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Mit „Seelenfutter“ liefern Susanne Garsoffky,Publizistin aus Hamburg, und Friedemann Magaard, Pastor aus Husum, deshalbalternative Lebensmittel frei Haus.In ihrem Podcast bringen die beiden lyrische und biblische Texte zusammen und lassen sich dabei zuhören, was sie entdecken.
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302
Seelenfutter 306: Von einer beschäftigten Welt und einer begrabenden Leere. Gedichte von Heinrich Detering und Charles Baudelaire
Was bleibt von Ikarus? Er flog und flog, bis er der Sonne zu nah kam. Der Fall kam jäh. Was bleibt? Das Gedicht „Wie Ikarus es sah“ von Heinrich Detering schaut eigentlich dran vorbei und beschreibt, wie das Leben ohne innezuhalten weitergeht in einer schwer beschäftigten Welt. Dazu stellen die Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die Innenansichten des Ikarus, wie es das Gedicht „Klagen eines Ikarus“ von Charles Baudelaire in Worte bringt. Die Motive sind hehr, die Leere groß. Und was bleibt? Dazu gibt es Bibelworte aus dem Buch der Sprüche und dem Buch der Könige.
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301
Seelenfutter 305: Vom Rest im Glas und einem Wortgefäss. Gedichte von Marie T. Martin und Andreas Reimann
Die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter führt in die Welt der Gastronomie, in eine Bar, in ein Cafe, jeweils eigene Welten. Zeit und Raum funktionieren anders als in der normalen Welt. In Marie T. Martins Gedicht „Dies ist die Bar der vorgerückten Stunde“ zerfließen die Stunden im Dämmerlicht, die Neige im Glas wird zum Opfer für die Götter. Die fast lapidare Frage, was nun bleibt, wird gewichtig. Dazu stellen die Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Cafehaus“ von Andreas Reimann, wo die Macht der Uhren ausgesetzt ist und alle Gäste eine überraschende Gleichheit erfahren. Verzicht entsteht nicht aus Mangel, sondern durch bewusste Entscheidung. Dazu gibt es Worte aus den Psalmen.
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300
Von Vaters Land und Mutters Wort. Gedichte von Herman Bang und Rose Ausländer
In Zeiten, da weltweit neue und gefährliche Nationalismen um sich greifen, tun die besonnenen Zeilen des dänischen Dichters Herman Bang ausgesprochen gut. Nach Großmannssucht ruft Bang dazu auf, bescheiden und schlicht zu sein: „Vaterland, Mutter im Trauerkleid, lehr uns: klein zu sein…“ Dazu stellen die Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Mutterland“ von Rose Ausländer, der Heimatlosen, die nach dem Verlust von allem, was „Vaterland“ sein konnte, ein neues, ein geistiges Zuhause findet. Dazu gibt es Worte aus dem Buch Prediger und vom Propheten Jesaja.
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Seelenfutter Folge 303: Von verschleiertem Sinn und einem blinkenden Ding. Gedichte von Alberto Caeiro und Sinaida Gippius
Um die Sinnfrage geht es im aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter, kleiner geht’s nicht. Was sehen wir, wennwir sehen, und welcher Sinnzusammenhang steht hinter den Dingen, die wir beschreiben. Der portugiesische Dichter Alberto Caeiro grenzt sich scharf von transzendenterVerschleierung ab, oder von dem, was er vermutet. Sein Gedicht „Du, Mystiker“ verneint Bedeutungen hinter den Dingen. Dazu stellen die Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard ein Gedicht der russischen Lyrikerin Sinaida Gippius, das mit einer Art heiliger Scheu Abstand hält zu dem, was hinter den Dingen aufscheint. Dazu gibt es Worte von Paulus und aus dem Buch der Sprüche.
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Seelenfutter Folge 302: Vom Messias und einer traurigen Nacht. Gedichte von Nachoem M. Wijnberg und Rainer Maria Rilke
Was wird sein, „wenn der Messias kommt“? Der niederländische Dichter Nachoem M. Wijnberg meditiert diese Frage in seinem Gedichtband „Jüdische Gedichte“ aus dem Jahr 2020. Es geht um die ewig relevanten Fragen nach der Identität. Sogar der Messias selbst könnte sich seiner Sache nicht sicher sein Dazu stellen Lyrikpodcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Rilke-Gedicht „Der Ölbaum-Garten“, eine bewegende Betrachtung zur Getsemani-Szene, eine große Identitätskrise von Jesus am Vorabend seines Todes. Dazu gibt es Bibelworte nach Johannes und Matthäus.
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Seelenfutter Folge 301: Von einem staubgebeugten Rücken und einer unruhigen Seele. Gedichte von Elisabeth Langgässer und Wolfgang Borchert
Zwei Frühlingsgedichte, und beide können nicht vollends glücklich strahlen. In „Frühling 1946“ findet Elisabeth Langgässer Worte für ihre Erschütterung, ihre verloren geglaubte Tochter wieder zu finden: „Ach, welch sphärisches Entzücken nahm dem staubigen Rücken sein Gewicht?“. Erleichtert, aber nicht geheilt. Dazu stellen die Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Am Fenster eines Wirtshauses am Steinhuder Meer. Auf dem Nachhauseweg 1945“, in dem der Schriftsteller Wolfgang Borchert einen Einblick in seine unruhige Seele gewährt. Der Krieg neigt sich dem Ende zu, die Blumen und Vögel geben sich frühlingshaft, aber geheilt ist der junge Soldat noch nicht. Dazu gibt es Bibelverse aus dem Buch der Psalmen.
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Seelenfutter Jubiläumsfolge 300, mit Johann Hinrich Claussen: Von Tauwetter, unbekannten Welten und einem Mikroskop. Gedichte von Philip Larkin, Rose Ausländer und Emily Dickinson
Zur Jubiläumsfolge bringt der Kulturbeauftragte des Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein beeindruckendes Geschenkt: Das Gedicht "Wunderheilung" des englischen Lyrikers Philip Larkin erzählt in befremdlicher Distanz von der Szenerie einer Massensegnung, in aller Skurrilität, Abgründigkeit und Faszination. Dass tatsächlich Berührendes geschieht, mag womöglich an anderer Macht liegen... Dazu stellen Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die Gedichte "Glaube" von Rose Ausländer, schlicht und stark, und "faith" von Emily Dickinson, eine lyrische Miniatur, die mit ironischem Blick auf die Inszenierung von (Männer-)Glauben schaut. Dazu gibt es Bibelworte von Johannes, Markus und aus den Psalmen. SeelenfutterJubiläumsfolge 300, mit Johann Hinrich Claussen: Von Tauwetter, unbekanntenWelten und einem Mikroskop. Gedichte von Philip Larkin, Rose Ausländer undEmily Dickinson Zur Jubiläumsfolge bringt derKulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland Johann Hinrich Claussenein opulentes Geschenk: Das Gedicht „Wunderheilung“ des englischen LyrikersPhilip Larkin erzählt von der Szenerie einer Massensegnung, in aller Skurrilität,Abgründigkeit und Faszination. Dass tatsächlich Berührendes geschieht, liegtwomöglich in anderer Macht. Dazu stellen die Seelenfutter-Gastgeber SusanneGarsoffky und Friedemann Magaard die Gedichte „Glaube“ von Rose Ausländer,schlicht und stark, und „faith“ von Emily Dickinson, eine lyrische Miniatur,die mit ironischem Abstand auf die Inszenierung von (Männer-)Glauben schaut. Dazugibt es Bibelwort von Johannes, Markus und aus den Psalmen.SeelenfutterJubiläumsfolge 300, mit Johann Hinrich Claussen: Von Tauwetter, unbekanntenWelten und einem Mikroskop. Gedichte von Philip Larkin, Rose Ausländer undEmily Dickinson Zur Jubiläumsfolge bringt derKulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland Johann Hinrich Claussenein opulentes Geschenk: Das Gedicht „Wunderheilung“ des englischen LyrikersPhilip Larkin erzählt von der Szenerie einer Massensegnung, in aller Skurrilität,Abgründigkeit und Faszination. Dass tatsächlich Berührendes geschieht, liegtwomöglich in anderer Macht. Dazu stellen die Seelenfutter-Gastgeber SusanneGarsoffky und Friedemann Magaard die Gedichte „Glaube“ von Rose Ausländer,schlicht und stark, und „faith“ von Emily Dickinson, eine lyrische Miniatur,die mit ironischem Abstand auf die Inszenierung von (Männer-)Glauben schaut. Dazugibt es Bibelwort von Johannes, Markus und aus den Psalmen.
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Seelenfutter Folge 299: Von imperialer Sprache und geretteten Seelen. Gedichte von Maricela Guerrero und Bessie Anderson Stanley
Ob die olympische Idee wirklich der Völkerverständigung dient? Da hat die mexikanische Lyrikerin Maricela Guerrero doch erhebliche Zweifel. In ihrem Gedicht „citius altius fortius“ („schneller, höher, kräfter/weiter“) hinterfragt sie den „Wettbewerb der Unverständigung“ aus postkolonialer Sicht. Dazu stellen die Gastgeber des Lyrikpodcast Seelenfutter Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das berühmteste Gedicht der US-amerikanischen Dichterin Bessie Anderson Stanley mit dem Titel „Was ist Erfolg“, unter anderem ein preisgekrönt bei einem Wettbewerb (!) im Jahre 1904: „Es hat derjenige Erfolg gehabt, der gut gelebt, oft gelacht und viel geliebt hat“. Dazu gibt es Bibelwort von Paulus und aus den Psalmen.
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Gespräche über das, was nährt. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Mit „Seelenfutter“ liefern Susanne Garsoffky,Publizistin aus Hamburg, und Friedemann Magaard, Pastor aus Husum, deshalbalternative Lebensmittel frei Haus.In ihrem Podcast bringen die beiden lyrische und biblische Texte zusammen und lassen sich dabei zuhören, was sie entdecken.
HOSTED BY
Susanne Garsoffky, Friedemann Magaard & Kirche Husum
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