PODCAST · arts
Seelenfutter
by Susanne Garsoffky, Friedemann Magaard & Kirche Husum
Gespräche über das, was nährt. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Mit „Seelenfutter“ liefern Susanne Garsoffky,Publizistin aus Hamburg, und Friedemann Magaard, Pastor aus Husum, deshalbalternative Lebensmittel frei Haus.In ihrem Podcast bringen die beiden lyrische und biblische Texte zusammen und lassen sich dabei zuhören, was sie entdecken.
Episodes
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Seelenfutter 311: Von einer klagenden Gitarre und silbernen Saiten. Gedichte von Federico Garcia Lorca und Stefan Zweig
Federico Garcia Lorca ist ein herausragender spanischer Lyriker des 20. Jahrhunderts. Die Seele seines Landes habe er in Worte gebracht, heißt es. Wenn das auch für sein berühmtes Gedicht „Die Gitarre“ gilt, dann muss die spanische Seele eine große Portion melancholischer Schwere in sich tragen....
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Seelenfutter 310: Von rosigem Flimmern und offenen Kinderaugen. Gedichte von Jakob Haringer und Jakob Bosshart
„Immer steht man daneben“. Mit einem Leben an der Seitenlinie, daneben statt mittendrin, kennt sich der Dichter Jakob Haringer aus. Er lebte Jahrzehnte als Vagabund, unstet, getrieben, heimat- und oft auch obdachlos. Sein Gedicht „Land der Zauberer“ findet Worte dafür, dass Enttäuschung und...
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Seelenfutter 309: Von verbrauchten Besen und gepflegten Zweifeln. Gedichte von Joachim Ringelnatz und Therese Chromik
Als politischer Dichter hat sich Joachim Ringelnatz eher keinen Namen gemacht. Aber wenn er will, dann kann er. Sein Gedicht „Auskehr“ von 1927 nimmt klar Stellung, gegen die Saubermänner, gegen die „schundigen, verbrauchten Besen“, die alles auskehren wollen, nur nicht vor der eigenen Haustür.…
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Seelenfutter 308: Von einem Pflaumenbaum und kleinen Veilchensträußen
Liebe. Irgendwie unkaputtbar. Selbst bei den Dichtern der neuen Sachlichkeit verirren sich zarte Empfindungen, möglicherweise zur Verwunderung der Dichter selbst. Bert Brecht sinniert in „Erinnerung an die Marie A.“ einer alten und lange vergangenen Liebe nach. So viel verblasst und vergessen…
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Seelenfutter 307: Von blauem Schnee und rotem Kleid. Gedichte von Emmy Hennings und Kurt Schwitters
Zwei äußerst ungewöhnliche Liebesgedichte stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der aktuelle Folge des Seelenfutter vor – Seelenfeinkost sozusagen. Emmy Hennings „Fremde Zärtlichkeit“ ist so fein wie melancholisch, eine kostbare Miniatur. Dagegen stürmt...
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Seelenfutter 306: Von einer beschäftigten Welt und einer begrabenden Leere. Gedichte von Heinrich Detering und Charles Baudelaire
Was bleibt von Ikarus? Er flog und flog, bis er der Sonne zu nah kam. Der Fall kam jäh. Was bleibt? Das Gedicht „Wie Ikarus es sah“ von Heinrich Detering schaut eigentlich dran vorbei und beschreibt, wie das Leben ohne innezuhalten weitergeht in einer schwer beschäftigten Welt. Dazu stellen die...
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Seelenfutter 305: Vom Rest im Glas und einem Wortgefäss. Gedichte von Marie T. Martin und Andreas Reimann
Die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter führt in die Welt der Gastronomie, in eine Bar, in ein Cafe, jeweils eigene Welten. Zeit und Raum funktionieren anders als in der normalen Welt. In Marie T. Martins Gedicht „Dies ist die Bar der vorgerückten Stunde“ zerfließen die Stunden im...
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Von Vaters Land und Mutters Wort. Gedichte von Herman Bang und Rose Ausländer
In Zeiten, da weltweit neue und gefährliche Nationalismen um sich greifen, tun die besonnenen Zeilen des dänischen Dichters Herman Bang ausgesprochen gut. Nach Großmannssucht ruft Bang dazu auf, bescheiden und schlicht zu sein: „Vaterland, Mutter im Trauerkleid, lehr uns: klein zu sein…“ Dazu...
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Seelenfutter Folge 303: Von verschleiertem Sinn und einem blinkenden Ding. Gedichte von Alberto Caeiro und Sinaida Gippius
Um die Sinnfrage geht es im aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter, kleiner geht’s nicht. Was sehen wir, wennwir sehen, und welcher Sinnzusammenhang steht hinter den Dingen, die wir beschreiben. Der portugiesische Dichter Alberto Caeiro grenzt sich scharf von transzendenterVerschleierung ab, oder…
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Seelenfutter Folge 302: Vom Messias und einer traurigen Nacht. Gedichte von Nachoem M. Wijnberg und Rainer Maria Rilke
Was wird sein, „wenn der Messias kommt“? Der niederländische Dichter Nachoem M. Wijnberg meditiert diese Frage in seinem Gedichtband „Jüdische Gedichte“ aus dem Jahr 2020. Es geht um die ewig relevanten Fragen nach der Identität. Sogar der Messias selbst könnte sich seiner Sache nicht sicher sein...
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Seelenfutter Folge 301: Von einem staubgebeugten Rücken und einer unruhigen Seele. Gedichte von Elisabeth Langgässer und Wolfgang Borchert
Zwei Frühlingsgedichte, und beide können nicht vollends glücklich strahlen. In „Frühling 1946“ findet Elisabeth Langgässer Worte für ihre Erschütterung, ihre verloren geglaubte Tochter wieder zu finden: „Ach, welch sphärisches Entzücken nahm dem staubigen Rücken sein Gewicht?“. Erleichtert, aber...
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Seelenfutter Jubiläumsfolge 300, mit Johann Hinrich Claussen: Von Tauwetter, unbekannten Welten und einem Mikroskop. Gedichte von Philip Larkin, Rose Ausländer und Emily Dickinson
Zur Jubiläumsfolge bringt der Kulturbeauftragte des Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein beeindruckendes Geschenkt: Das Gedicht "Wunderheilung" des englischen Lyrikers Philip Larkin erzählt in befremdlicher Distanz von der Szenerie einer Massensegnung, in aller Skurrilität, Abgründigkeit...
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Seelenfutter Folge 299: Von imperialer Sprache und geretteten Seelen. Gedichte von Maricela Guerrero und Bessie Anderson Stanley
Ob die olympische Idee wirklich der Völkerverständigung dient? Da hat die mexikanische Lyrikerin Maricela Guerrero doch erhebliche Zweifel. In ihrem Gedicht „citius altius fortius“ („schneller, höher, kräfter/weiter“) hinterfragt sie den „Wettbewerb der Unverständigung“ aus postkolonialer Sicht....
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Seelenfutter Folge 298: Von einem lachenden Kuckuck und einem kühnen Falter. Gedichte von Ricarda Huch und Selma Meerbaum-Eisinger
Frühling. Das Leben erwacht. Grüne Gräser,Blüten an Bäumen und Blumen. In eine gewisse Überschwänglichkeit hinein die bange Frage, wie viele Frühlinge es noch werden können. Wer dann vom Kuckuck ausgelacht wird… Ricarda Huchs Gedicht „Frühling“ mal diese Szenerie und überspült die bange…
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Seelenfutter Folge 297: Vom dem fahlen Licht und einem tröstlichen Nahesein. Gedichte von Carola Moosbach und Henry F. Lyte
Im scheidenden Licht, wenn die Nacht hereinbricht, mag niemand ganz alleine sein. „Bleib bei uns“ bitten die beiden, die traurig nach Hause gehen, und das Herz ist ihnen schwer. Die Osterfolge des Lyrik-Podcast Seelenfutter beginnt in dunkel-fahler Stimmung, aus der sehnsüchtige Bitten...
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Seelenfutter Folge 296: Von einer Stimme, die Platz macht, und dem Singen im Dunkeln. Gedichte von Luis Garcia Montero und Doris Runge
Wir müssen über Liebe reden. Das Gedicht „Umarmung“ des spanischen Lyrikers Luis Garcia Montero weiß davon, dass sich Wunden zu zeigen gemeinsam stark machen kann: „Es ist die Schwäche, die uns eint“. Darin entsteht eine neue, oder auch die eigentliche Stärke. Doris Runges Gedicht „von liebe…
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Seelenfutter Folge 295: Von einem fortdeutschenden Superlativ und dem gebeugten Werwolf. Gedichte von Friedrich Rückert und Christian Morgenstern
Mit virtuoser Leichtigkeit karikiert Friedrich Rückert vor mehr als 200 Jahren den aufkommenden Nationalismus, ein wildes Sprachspiel, welches deutsche Großmannssucht schon lange vor zwei verheerenden Weltkriegen entlarvt: „Grammatische Deutschheit“ heißt sein Gedicht von 1819. Dazu stellen die...
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Seelenfutter Folge 294: Von alten Plakaten und gründendem Erwachen. Gedichte von Friederike Haerter und Emanuel Geibel
Pustig geht es zu im aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter,ein beunruhigender Wind zieht seine Spur durch die Stadt. Mulmig dichtet Friederike Haerter in ihrem Februar-Gedicht, und bedrohlich wirkt das eine oder andere ja auch jenseits der meteorologischen Erfahrungen. Dazu stellen...
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Seelenfutter 293: Von einem aufgespießten Himmel und einem Kleeblatt. Gedichte von Melis Ntente und Emily Dickinson
Gut, wenn Menschen einen inneren Kompass haben. Wenn dessen Nadel aber zittert, irritiert nach Orientierung sucht, und dann nicht Richtung Norden, sondern zwischen West und Ost, dann betreten die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die poetische Welt von Melis Ntente,...
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Seelenfutter 292: Von Menschheitsfreunden und einer Sehnsuchtskarawane. Gedichte von Gerrit Engelke und Yvan Goll
Überschwänglich feiert der junge Lyriker Gerrit Engelke kurzvor dem Ersten Weltkrieg den Geist einer Menschheitsfamilie, und was möglich wird, wenn „Westen und Süden, Nähe und Weitsein“ in einer „weltentkreisten Seele“ zusammenstehen. Ein Fest der Verständigung und des Friedens. In den letzten...
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Seelenfutter 291: Von schreckhafter Scheue und einem warmen Leben. Gedichte von Elizabeth Barrett Browning und Georg Stolzenberg
Was haben ein neues Jahr und eine neue Liebe gemeinsam? Das Herz klopft, der Ausgang ist aber ungewiss. Von der riskanten Gestimmtheit junger Liebe handelt „Da diese Liebe anfing, war’s gewagt“, ein traumschönes Sonett der englisch-viktorianischen Lyrikerin Elizabeth Barrett Browning, deren Leben...
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Seelenfutter 290: Von einer Geschichte für die Armen und übervollen Menschenherzen. Gedichte von Ludwig Thoma und Stefan Zweig.
Kling-Kling! In der Weihnachtsfolge des LyrikpodcastSeelenfutter legen die Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard zwei poetische Geschenke unter den Tannenbaum, die unterschiedlicher kaum sein können. Fast Zeitgenossen, so dichten der urbajuwarische Ludwig Thoma und der weltgereiste...
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Seelenfutter Folge 289: Vom Mondenschein und Zauberliedern. Gedichte von Ricarda Huch und Therese Dahn
Der Advent ist eine ruhige, stille Zeit. Mitnichten! Nicht nur,weil viele von Terminen gejagt werden, sondern auch, weil der Geist des Advents ein unruhiger ist, voller Sehnen, voller Erwartung. Vom Verlangen handeln die beiden Gedichte, die Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard im…
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Seelenfutter Folge 288: Vom Schenken ohne List und einer Perle. Gedichte von Joachim Ringelnatz und Friedrich Hebbel
Für viele ist es in diesen Wochen ein wichtiges Thema: DasSchenken. Es macht Freude, manchmal auch Druck. Was das Geschenken mit einem selbst zu tun hat, bedenkt der Dichter Joachim Ringelnatz in bezaubernden Versen: „Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist“. Dazu stellen...
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Seelenfutter 287: Vom Abendrot und einer langen Nacht. Gedichte von Alfred Lichtenstein und Max Dauthendey
Zum Volkstrauertag und in ungeordneter Zeit stellenSeelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Gedichte von Kriegsahnung und Endlichkeit vor. Alfred Lichtensteins „Abschied“ entstand auf dem Weg zur Westfront im August 1914, einfach und klar, äußerst präzise und mit ironischen...
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Seelenfutter 286: Von brennender Not und freien Getränken. Gedichte von Gottfried Benn und Max Prosa
„Wir müssen reden!“ Was so einfach klingt, ist die Seele desGedichts „Kommt“ von Gottfried Benn, das vehement gegen das Schweigen, gegen die Verhärtung und gegen den Tod anschreibt: „Wer redet, ist nicht tot“. Es gibt nur diesen Ausweg aus dem einsamen Verstummen. Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne...
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Seelenfutter 285: Von Überbleibseln und großem Heimweh. Gedichte von Annette Pehnt und Franz Werfel
Das Greifbare und das Flüchtige, das Sichtbare und dasVerborgene, das Dingliche und der Rest. Die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter sucht die poetischen Zwischenräume im Hier und Jetzt und im Vergangenen. Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen das Gedicht…
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Seelenfutter 284: Von einem fliegenden Funken und einer stachligen Blume. Gedichte von Peter Rühmkorf und Jens Mungard
Es geht um die Identität. Wer bin ich? Den Dichter PeterRühmkorf treibt in dem Gedicht „Auf was nur einmal ist“ die Frage um, fast schmerzhaft, ein Suchen, ein Tasten, bis zum kreativen Moment: „Aber dann, aufeinmalso, … fliegen Funken zwischen Hut und Schuh“. Ein aufregenden Selbstbild entsteht,...
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Seelenfutter 283: von krächzenden Raben und dunklen Wetterwolken. Gedichte von Gottfried Benn und Arno Holz
Ein gesetzter Dichter, ein Jahr vor seinem Tod, zieht Bilanzund distanziert sich: Das Gedicht „Eure Etüden“ von Gottfried Benn setzt sich schon im Titel deutlich ab. „Eure Etüden, Arpeggios, Dankchoral sind zum Ermüden und bleiben rein lokal.“ Nichts von Bedeutung, nichts, was bleibt. Ein...
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Seelenfutter 282: Von einem schlecht gewählten Moment und einer Spielbank. Gedichte von Lessie Sachs und Doris Runge
Es gibt so Momente, da passt alles. Und manchmal, da will eseinfach nicht passen. Davon dichtet Lessie Sachs in dem witzigen und zugleich nachdenklichen Gedicht „vielleicht…“, von einem Augenblick zwischen zwei Menschen auf der Straße, aber auch wenn er mutig guckte: Sie geht einfach weiter. Das...
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Seelenfutter 281: Von rauen Händen und einem weißen Schatten. Gedichte von Melis Ntente und Marie Luise Weissmann
Babas raue Hände sind Gegenstand des berührenden Gedichts „arbeiterkind“ von Melis Ntente, eine Liebeserklärung an Baba (Papa), dessen Kindheitstage nicht das eingelöst haben, was wir heute Kindheit nennen: Mit Zeit zum Träumen, zum Spielen und der Möglichkeit, in der Schule lernen. Doch die…
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Seelenfutter 280: Vom Tanz der Wasserspinne und keck rauschenden Quellen. Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff und Eduard Mörike
Was kann mehr berühren als sich in den Anblick Natur imMorgenlicht zu versenken? Annette von Droste-Hülshoff versteht es zumindest, diesen kostbaren Moment als Quelle des Friedens zu beschreiben, in ihrem wunderbaren Gedicht „Der Weiher“. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky...
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Seelenfutter 279: Von frommen Hypothesen und bittren Fragen. Gedichte von Heinrich Heine und Theodor Fontane
Es sind die ganz großen Fragen, die vom Leid in der Welt undwarum Gott das zulässt, oder was das für ein Gott sei – die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter treffen ins Schwarze der Glaubenslehre und der Glaubenskritik. Heinrich Heine dichtet in „Zum Lazarus“ dazu mit Eleganz und...
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Seelenfutter Folge 277: Von Elfenmärchen und übenden Feen. Gedichte von Lisa Baumfeld und Harry Martinson
Sommerstimmung mit Sommernachtsträumereien. Elfen treten auf die Lichtung und Feen die blühende Wiese. Im Gedicht „Sommertraum“ der fast völlig unbekannten Lisa Baumfeld lispelt und flüstert es im Wald, Blumenkinder gehören zum Bild des Elfenmärchens. Allein: Ein Rosendorn sticht ins Herz der...
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Seelenfutter Folge 277: Von der Verschwiegenheit der Blüten und der Sprache der Blumen. Gedichte von Karoline von Günderode und Rainer Maria Rilke
Blumen können sprechen, und Blumengebinde taugen zu stillen Botschafterinnen. Das eine Vergissmeinnicht im Wiesenstrauß, die eine gelbe oder rote Rose im Bukett: Adressaten wissen oft die Nachricht zu erkennen. Von solcher verschwiegenen Botschaft eines Blumenkranzes dichtet Karoline von…
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Seelenfutter 276: Von desparaten Tagen und farblosen Körpern. Gedichte von Lessie Sachs und Heinrich Detering
„Man sollte etwas früher schlagen gehen…“ dichtet die fastunbekannte Lessie Sachs und nimmt uns mit auf eine unruhige Reise in die letzten Minuten eines Tages: Wenn nichts mehr geht, aber ins Bett schafft man es auch noch nicht. Leben im Zwischenzustand. Eine menschenfreundlich-ironische...
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Seelenfutter 275: Von einem Buchstaben und vielen Fragen. Gedichte von Friedrich von Logau und Johann Wolfgang von Goethe
Was zählt im Leben? Worauf kommt es wirklich an. Auf diesezentrale Sinnfrage antwortet der Barock-Dichter Friedrich von Logau mit einer lyrischen Spielerei rund um den Buchstaben „G“ – ein Sinngedicht mit Tiefe und Augenzwinkern. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und...
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Seelenfutter 274: Von Spatzenchor und Kiebitznest. Gedichte von Joachim Ringelnatz und Jens Mungard
Frühlingsgedichte, vielleicht. Tatsächlich bespielen diebeiden Gedichte der aktuellen Folge des Lyrikpodcast Seelenfutter das Frühlingsthema, doch eigentlich geht es eher um die Menschen, die das Frühlingshafte, das Lebenswunder so oft nicht sehen und spüren können. Bei Joachim Ringelnatz steht...
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Seelenfutter 273 Von Knaben und Mädchen. Gedichte von Friedrich Hölderlin und Elisa Bürger
Arg konventionell klingt der Titel der neuen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter: Von Knaben und Mädchen“. Der Schein täuscht: Es wird aufregend! Hölderlins „Da ich ein Knabe war“ besingt eine Ode aus Vertrauen in das Leben und tiefer innerer Geborgenheit, allen menschlichen Irritationen zum...
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Seelenfutter 272: Vom Gesang über Wassern und einem traurigen Fährmann. Gedichte von Marie Luise Weißmann und Marie von Ebner-Eschenbach.
Ein maritimes Seelenfutter diesmal, wie es zu einem Lyrikpodcast von Nordseedeich doch passt. Natürlich singen die Lieder vom Meer auch vom Leben und den Stürmen, die den Menschen im übertragenen Sinne ereilen. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen zu Marie Luise Weißmanns „Die Fahrt“,...
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Seelenfutter 271 special mit Irene Dänzer-Vanotti: Von einem Sonnenauge, einem tiefen Licht und einem sprechenden Geheimnis. Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke, Rose Ausländer
Dass sich Mysterien in Worte binden lassen, vermag wohl nurpoetische Sprache. Den drei Texten, die Lyrikpodcast Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard vorstellen, gelingt das auf besondere Weise. Die Journalistin Irene Dänzer-Vanotti, in der aktuellen Folge zu Gast, bringt dazu ein...
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Seelenfutter Folge 270: Von einem Anfangspunkt und geheimen Zellen. Gedichte von Melis Ntente und A. de Nora
Von Heimat, Heimweh und dem Unterwegssein handeln die beiden sehr besonderen Gedichte, die Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der aktuellen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter vorstellen. Das Gedicht „zuhause betrittst du nur mit socken“ von melis ntente spielt mit den Themen Heimat,...
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Seelenfutter Folge 269: Vom Lernen zu schweben und einem gerupften Flügel. Gedichte von Rainer Marie Rilke und Doris Runge
Engelstexte voller Überraschungen hält die aktuelle Folgedes Lyrikpodcast Seelenfutter bereit. Rilkes „Ich ließ meinen Engel lange nicht los“ verkehrt die traditionellen Zuschreibungen von Dominanz und Verfügbarkeit: Der Engel muss erst freigelassen werden, ehe er das Schweben lernen und frei...
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Seelenfutter Folge 268: Von festem Mut und einem Sinn für Humor. Gedichte von Achim von Arnim und Thomas Morus
Jetzt wird es grundsätzlich: Zwei Gebete sind beim Seelenfutter. „Gebet“ von Achim von Arnim entfaltet, wofür es sich dankbar sein lässt und was zu erbitten ist. Von Liebe und Gesundheit heißt es da, doch am Ende, da wird es speziell: „Gib Flügel dann und einen Hügel Sand“. Wo und wie zu sterben...
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Seelenfutter Folge 267: Von heimlich offenem Haar und einem abgelegten Kleid Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff und Sugita Hisajo
Sehnsuchtstexte, die unterschiedlicher kaum sein können,präsentieren Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der aktuellen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter. „Am Turme“ von Annette von Droste-Hülshoff ist ein Klassiker, natürlich. Wunderbar, wie die Dichterin die sehnsuchtsvoll…
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Seelenfutter Folge 266: Vom verschlucken Brot und hellen Tönen. Gedichte von Kristin Jahn und Annemarie Schnitt
Das Wunder des Lebens ist vollbracht. Ostern. Die Geschichte der Liebe, die ins Leben zurückkehrt. Mit dem, der zurückkommt. Der Verräter verschluckt sich dran, beinahe. Wie gut, dass auch ihm die Liebe gilt. Das Gedicht „Ostern“ von Kristin Jahn erzählt die biblischen Erzählungenweiter,...
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Seelenfutter 265: Von quellenden Knospen und wurzelnden Tränen. Gedichte von Erich Mühsam und Carola Moosbach
Zwei sehr besondere Frühlingsgedichte. In die schäumende, quellende, zischende Naturskizze zeichnet sich Erich Mühsam in seinem Gedicht „Frühling“ selbst hinein: „Schlagt an die Dünen meiner Brust!“ Enthusiastisch, drängend, denn es die große Verwandlung wird sehnsüchtig erwartet: „Macht Leid zu...
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Seelenfutter 264: Von grünen Wolken und zerlumpten Strolchen. Gedichte von Oskar Loerke und Klabund
„Beständig ist das leicht Verletzliche“ – mit diesem Gedanken ist eigentlich schon genug gesagt, und mehr braucht es als „Seelenfutter“ diese Woche nicht, oder? Der weithin fast vergessene Oskar Loerke formt diesen tiefen, würdigen, aufregenden und verstörenden Gedanken in seinem Gedicht „Die...
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Seelenfutter 263: Von Muschelalleen und der stillen Erde. Gedichte von Rose Ausländer und Rainer Maria Rilke
Dass ein Silberstreif am Horizont erscheint, dass es am Endealles gut wird, davon nährt sich manche Hoffnung. Rose Ausländers Gedicht „Am Ende der Zeit“ malt ein bezauberndes Bild von, wie es sein wird – „es wird schön sein“. Das macht Mut, gerade in dunklen Zeiten, mit denen sich Rose Ausländer...
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Seelenfutter 262: Von schrägen Latten und dem Geschmack von Blaubeereis. Gedichte von Dorothea Grünzweig und Cornelia Elke Schray
Was einen Menschen trägt, dieser Gedanke ist der stille roteFaden in der neuen Folge Lyrik-Podcast Seelenfutter. Es geht um Resilienzkräfte. Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard präsentieren „Unser Leben ist ein Räumen“ der deutsch-finnischen Lyrikerin Dorothea Grünzweig, ein…
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HOSTED BY
Susanne Garsoffky, Friedemann Magaard & Kirche Husum
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