PODCAST · education
Sinne, Sinn und Sinnlichkeit
by FAU Erlangen-Nürnberg
Die Ringvorlesung der Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigte sich im Sommersemester 2009 mit dem Thema "Sinne, Sinn & Sinnlichkeit". Dabei sollte interdisziplinär der Frage nachgegangen werden, wie Reize aus unserer Umwelt zu Wahrnehmungen verarbeitet werden und Bedeutungen zugewiesen bekommen. Der erste Vortrag mit dem Titel "Licht und Farbe - Newton und Goethe zu Optik und Farbenlehre" von Rudolf Kötter bildet gewissermaßen eine Brücke zum Thema Optik: Das unsinnliche Licht der Optik hat für uns die Wahrnehmungsqualität "Farbe" und eröffnet dadurch vielfältige Betrachtungsmöglichkeiten, die Anlass zu mancherlei Diskussionen und Missverständnissen boten und bieten. Obwohl unsere Kultur geprägt ist von einer Dominanz des Visuellen, darf nicht vergessen werden, dass sich die Welterfahrung des Menschen in einem Sinnesraum konstituiert, der mehr als eine Dimension besitzt. Mit den Themen "Die Haut - unser größtes Sinnesorgan" und "Riechen und Schmecken - die verkannten Sinne" greif
Episodes
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Sinnlichkeit und Gottverlangen - mystische Erfahrung im Protestantismus
Die Vorlesung entwirft die Konturen von Martin Luthers Gotteserfahrung auf dem Hintergrund mittelalterlicher Mystik und deren Vorstellung von den geistlichen Sinnen. Sie präsentiert Johann Sebastian Bachs Pfingstkantate "Erschallet, ihr Lieder" als Beispiel evangelischer Klangmystik und führt die...
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Riechen und Schmecken - die verkannten Sinne
Wir erfahren die Welt durch unsere Sinne. Dabei erscheinen dem Menschen die Fähigkeiten zu sehen und zu hören als besonders wertvoll, der Verlust dieser Sinne als besonders schmerzhaft. Aber was ist mit den chemischen Sinnen, dem Riechen und Schmecken? Wie viel tragen sie zu unserer…
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Die Haut - unser größtes Sinnesorgan
Die Haut ist nicht nur das größte, sondern auch das "offensichtlichste" Organ des Menschen. Als Grenzfläche zwischen Körperinnerem und der Außenwelt kommen ihm ganz wesentliche Schutzfunktionen zu, die die Haut permanent und sehr effizient erfüllt und damit sich wie den Gesamtorganismus intakt...
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Licht und Farbe - Newton und Goethe zu Optik und Farbenlehre
Die Auseinandersetzung Goethes mit Newton gehört zu den berühmten Kontroversen der Wissenschaftsgeschichte. Sie ist ein Musterbeispiel dafür, dass gleiche Wahrnehmungen zu ganz unterschiedlichen Sinnkriterien werden können, je nach dem Kontext, in dem ihnen Bedeutung verliehen wird.
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Die Ringvorlesung der Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigte sich im Sommersemester 2009 mit dem Thema "Sinne, Sinn & Sinnlichkeit". Dabei sollte interdisziplinär der Frage nachgegangen werden, wie Reize aus unserer Umwelt zu Wahrnehmungen verarbeitet werden und Bedeutungen zugewiesen bekommen. Der erste Vortrag mit dem Titel "Licht und Farbe - Newton und Goethe zu Optik und Farbenlehre" von Rudolf Kötter bildet gewissermaßen eine Brücke zum Thema Optik: Das unsinnliche Licht der Optik hat für uns die Wahrnehmungsqualität "Farbe" und eröffnet dadurch vielfältige Betrachtungsmöglichkeiten, die Anlass zu mancherlei Diskussionen und Missverständnissen boten und bieten. Obwohl unsere Kultur geprägt ist von einer Dominanz des Visuellen, darf nicht vergessen werden, dass sich die Welterfahrung des Menschen in einem Sinnesraum konstituiert, der mehr als eine Dimension besitzt. Mit den Themen "Die Haut - unser größtes Sinnesorgan" und "Riechen und Schmecken - die verkannten Sinne" greif
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