PODCAST · society
Sone & Solche – Wie Menschen einander unterscheiden
by Friederike Brinker
Menschen unterscheiden sich. Aber warum? Wann und Wo genau? Auf welche Art und Weise? Und wer unterscheidet da eigentlich? Der Sonderforschungsbereich Humandifferenzierung geht diesen Fragen aus zahlreichen kulturwissenschaftlichen Perspektiven nach. In diesem Podcast erfahrt ihr mehr über unsere Arbeit. Monat für Monat interviewt die Wissenschaftskommunikatorin Friederike Brinker die Mitglieder des Sonderforschungsbereichs. Freut euch auf Beiträge aus der Soziologie, der Geschichtswissenschaft, der Ethnologie, Theaterwissenschaft, Amerikanistik, Sozialpsychologie, Afrikanistik, Translationswissenschaft, Linguistik und der Medienkulturwissenschaft. Neue Folgen gibt' s immer am ersten Freitag im Monat. Der SFB 1482 Humandifferenzierung ist an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und am Leibnizinstitut für europäische Geschichte angesiedelt. Finanziert wird er von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Podcast Team: Host: Friederike Brinker Producer
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Perfect Timing!
A devotional reflection on Jesus withdrawing to pray after dismissing the crowds, then meeting His struggling disciples on the stormy lake. It connects His timing and intercession to how believers can trust God during trials and grow in faith.
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2856 – Taking Hashem as a Partner in Business and the Power of Charity – לקיחת השי"ת לשותף בעסקים וכוח הצדקה
The Rebbe advises taking Hashem as a partner in business by pledging extra charity, which brings blessing and success. He also discusses the importance of maintaining religious practices and trusting in Hashem for both health and livelihood. https://www.torahrecordings.com/rebbe/igroskodesh/009/012/2856
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2707 – Growth and Mission of a Chabad Shul – גדילה ושליחות של בית כנסת חב"ד
The Rebbe writes about the importance of continual growth for a shul, especially a Chabad shul. He encourages the gabbaim to strengthen their efforts, highlighting the unique merit and responsibility of their role, and urges outreach to bring more Jews closer to Torah and mitzvos. https://www.torahrecordings.com/rebbe/igroskodesh/009/010/2707
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Forschen im Kontext von Behinderung - wie und warum?
Unsere zweite Podcaststaffel startet mit dem Soziologen Maik Wiesen und der Theaterwissenschaftlerin Dr. Elena Backhausen. Beide forschen zum Thema Behinderung – allerdings in sehr unterschiedlichen Feldern. Zu Elenas Forschung haben wir bereits eine Folge: Folge 16: Warum sehbehinderte Läufer:innen Augenbinden tragen – wie die Paralympics Menschen sortieren, dort spricht sie über ihre Forschung zu Un:abhängigkeit im Sehbehindertensport bei den Paralympics.Wir legen daher in dieser Folge einen kleinen Fokus auf Maiks Arbeit zu sexualpädagogischen Angeboten für Menschen mit Behinderung. Dabei geht es etwa um Aufklärung, Flirten bis hin zu spezialisierten sexuellen Dienstleistungen.Wir sprechen darüber, was Behinderung eigentlich ist und stellen fest: Wir haben keine klare Definition für diesen Begriff. Dafür arbeiten die beiden mit verschiedenen Modellen, etwa dem relationalen Modell, das Behinderung als situativ und relational versteht. Das bedeutet, dass eine Behinderung je nach Situation mal mehr und mal weniger relevant ist. Wir sprechen auch darüber, wie die beiden sich selbst positionieren und warum es wichtig ist, dass auch Menschen, die sich als nicht-behindert verstehen, zu diesen Themen forschen.00:00:00-Intro 00:02:02-Maiks und Elenas Projekte 00:05:20-Behinderung definieren 00:14:30-Über Behinderung sprechen 00:20:10-Disziplinäre Unterschiede 00:25:40-Sexualität und Behinderung 00:34:00-Maiks Feldforschung 00:42:00-Elenas Forschungsziele 00:47:45-Als nicht-behinderte Person forschen 00:58:30-Mit wem spricht man? 01:04:00-Interviews und Zugang 01:12:00-Gesellschaftsbilder Elena erwähnt am Ende des Gesprächs ihren Artikel „Kritik der Positionalität. Plädoyer für eine relationale Forschungspraxis und Verortung in den Sozial- und Kulturwissenschaften“, der in Thewis. Online-Zeitschrift der Gesellschaft für Theaterwissenschaft erschienen ist. Maik hat gemeinsam mit seiner Kollegin Miriam Brunnengräber einen Artikel in einem Sammelband geschrieben. Wir ergänzen diesen, sobald er erscheint! Über uns und unsere Arbeit bleibt ihr bei Instagram und Bluesky auf dem Laufenden.Host: Friederike Brinker (Sonderforschungsbereich 1482 Humandifferenzierung)Producer: Christian Albrecht (Zentrum für audiovisuelle Produktion)Wissenschaftliche Hilfskraft: Tamara Vitzthum (Sonderforschungsbereich 1482 Humandifferenzierung)Der SFB 1482 Humandifferenzierung ist an der Johannes Gutenberg-Universität und dem Institut für Europäische Geschichte in Mainz angesiedelt. Für Feedback, Fragen und Vorschläge schreibt mir gern eine E-Mail: [email protected]: Stephanie Füssenich
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Zwischen Cyberpsychos und Androiden. Die Zukunft des Menschen in digitalen Spielen erfahren.
In digitalen Spielen können Spieler:innen in Spielwelten eintauchen, Herausforderungen meistern und eigene Entscheidungen treffen, die den Spielverlauf, beispielweise die Geschichte, beeinflussen. Marcel Thiel-Woznica forscht als Soziologie zu soziotechnischen Zukunftsvisionen des Menschen in digitalen Spielen. Er schaut sich in Science Fiction Computerspielen fiktive Humankategorien an und fragt: Wie führen digitale Spiele diese Personengruppen erzählerisch ein und welche Kategorisierungsprozesse gehen damit einher? Und wie werden solche Repräsentationsfiguren soziotechinischer Zukunftsvisionen des Menschen im Rahmen der Spielpraxis erfahrbar gemacht?Ein Beispiel dafür ist der Cyberpsycho aus dem Spiel Cyberpunk 2077. In diesem Spiel sind technische Körpermodifikationen normal, sodass auch der von den Spieler:innen gesteuerte Avatarkörper technisch modifiziert und so beispielsweise schneller und stärker gemacht werden kann. Die techische Modifikation des Körpers stellt in der Spielwelt von Cyberpunk 2077 allerdings auch ein Problem dar: Durch den übermäßigen Einbau von Technologien an und in den Körper, können Menschen an der sog. 'Cyberpsychose' erkranken, die im schlimmsten aller Fälle dazu führt, dass sie die Kontrolle über ihren Körper und Verstand verlieren. In diesem Fall werden Menschen nicht selten als Cyberpsychos kategorisiert, wodurch auch ihr Menschsein - handelt es sich noch um Menschen oder doch viel eher um Maschinen? - und damit einhergehend auch ihr Status als Gesellschaftsmitglieder in Frage gestellt wird. Das besondere an Marcels Forschung: Er betrachtet nicht nur das Geschehen auf dem Bildschirm, sondern durch seinen Blick auf die Spielpraxis auch den Spieler, in diesem Fall: sich selbst. Er fragt, wie Wahrnehmungsapparate (des Spielers und des Avatars) miteinander ge- und entkoppelt werden und wie Erfahrungen im Rahmen der Spielpraxis koordiniert werden. Wenn ihr mehr über das Thema erfahren wollt, könnt ihr die Seite des Teilprojekts „Posthumane Entdifferenzierung?“ besuchen, oder ihr schaut einmal bei der AG digitale Spiele der Deutschen Gesellschaft für Soziologie vorbei. 00:00:00-Intro 00:01:30-Warum Spiele? 00:05:54-Cyberpunk, DBH, Anno 2205 00:09:30-Zukunftvisionen erspielen00:14:00-Reflexion durch Scifi 00:18:05-Konzepte in Cyberpunk 2077 00:23:20-Limits des Menschen 00:28:20-Menschlichkeit und Technik 00:35:00-Spieler und Avatar 00:38:20-Methode und Vorgehen 00:50:00-Humandifferenzierung 00:53:00-Abschluss Über uns und unsere Arbeit bleibt ihr bei Instagram und Bluesky auf dem Laufenden. Host: Friederike Brinker (Sonderforschungsbereich 1482 Humandifferenzierung)Producer: Christian Albrecht (Zentrum für audiovisuelle Produktion) Wissenschaftliche Hilfskraft: Tamara Vitzthum (Sonderforschungsbereich 1482 Humandifferenzierung)Der SFB 1482 Humandifferenzierung ist an der Johannes Gutenberg-Universität und dem Institut für Europäische Geschichte in Mainz angesiedelt. Für Feedback, Fragen und Vorschläge schreibt mir gern eine Mail: [email protected]: Stephanie Füssenich
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Aus Displaced Person wird Flüchtling. Displaced Persons nach 1945
11,3 Millionen Menschen galten nach dem Zweiten Weltkrieg als „Displaced Persons“ – Überlebende der Shoah, Menschen, die verschleppt wurden, um Zwangsarbeit zu leisten, aber auch Menschen, die vor der Roten Armee flohen und Täter:innen.Diese wurden weiter unterschieden, in immer wieder unterschiedliche Kategorien, bis am Ende der Begriff des Flüchtlings als Kategorie Teil internationalen Rechts wurde. Auch die Aufnahmeländer unterschieden sie – vor allem nach Arbeitsfähigkeit und Qualifikation.00:00:00 – Intro00:01:34 – Wer sind eigentlich Displaced Persons?00:05:23 – Und wer sind Flüchlinge?00:06:48 – Wie sortiert man diese Gruppen?00:09:33 – Zwangsarbeiter in der Ruhr00:18:00 – Zeitzeugen: Die Geschichte von Ernest Mitchell00:22:39 – Einspieler: Stolpersteine (SWR)00:26:05 – Wie gehst du als Forscherin mit dem Leid um?00:29:52 – Begegnungen mit Nachfahren00:33:06 – Methoden: Archivrecherchen00:37:40 – Wie kann deine Arbeit die Gesellschaft sensibilisieren? Christina Wirth promoviert im Teilprojekt „Von den „Displaced Persons“ zum „Flüchtling“. Rechtlich-bürokratische Humandifferenzierung in der Nachkriegszeit“. Sie berichtet davon, was mit den Displaced Persons nach dem Krieg geschah, von Ernest Michel, der von einem Todesmarsch floh und in amerikanische Gefangenschaft geriet und wie Nachfahren von Überlebenden auf ihre Forschung reagieren. Er wurde später Journalist und berichtete von den Nürnberger Prozessen und machte es sich zur Aufgabe, als Überlebender von seiner Zeit in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern zu berichten. Sein Zeitzeugeninterview könnt ihr beim Fritz-Bauer-Institut sehen. Ernest Michel hat auch eine Autobiografie geschrieben. In "Promises Kept. Ein Lebensweg gegen alle Wahrscheinlichkeiten" berichtet er von der NS-Zeit, den Grauen von Auschwitz, aber auch von seiner Flucht und seinem Engagement für andere Überlebende. Der in der Episode ausgespielte SWR-Beitrag Stolpersteine berichtet vom Schicksal seiner Familie. Wer noch nicht genug von Podcasts hat: In Zusammenarbeit mit der USC Shoah Foundation entwickelte Rachael Cerroti den Podcast "We share the same sky", in dem sie in sieben Episoden der Geschichte ihrer Großmutter nachgeht - ebenfalls Überlebende der Shoah und Displaced Person. Über uns und unsere Arbeit bleibt ihr auf unserer Website sowie bei Instagram und Bluesky auf dem Laufenden. Host: Friederike Brinker (Sonderforschungsbereich 1482 Humandifferenzierung)Producer: Marco Mazur (Zentrum für audiovisuelle Produktion)Studentische Hilfskraft: Tamara Vitzthum (Sonderforschungsbereich 1482 Humandifferenzierung)Der SFB 1482 Humandifferenzierung ist an der Johannes Gutenberg-Universität und dem Institut für Europäische Geschichte in Mainz angesiedelt. Finanziert wird er von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.Für Feedback, Fragen und Vorschläge schreibt mir gern eine Mail: [email protected]: Christina Wirth
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A CHRISTIAN'S HONEST SELF-EXAMINATION RECOGNIZES TWO REALITIES:
A CHRISTIAN'S HONEST SELF-EXAMINATION RECOGNIZES <br>TWO REALITIES:<br>1. MISERY: AN UNDENIABLE FACT.<br>2. GRACE: GOD'S RICHES AT CHRIST'S EXPENSE<br><br><strong>Time:</strong><br>Afternoon<br><br><strong>Minister:</strong><br>Rev. David Pol<br><br><strong>Texts:</strong><br>Heidelberg Catechism: Lord's Day 2<br>Romans 3:9–26
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JESUS' AUTHORITY ASSERTED OVER THE SPIRITUAL WORLD
JESUS' AUTHORITY ASSERTED OVER THE SPIRITUAL WORLD<br>1. A CONFRONTATION<br>2. A COMPLETE SAVIOUR<br>3. FREEDOM FROM SIN, OR CIRCUMSTANCE?<br>4. CHRIST COMMANDS, THE DEMON OBEYS<br><br><strong>Time:</strong><br>Morning<br><br><strong>Minister:</strong><br>Rev. David Pol<br><br><strong>Texts:</strong><br>Luke 4:31–37
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HOSTED BY
Friederike Brinker
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