PODCAST
Standpunkt
by radio horeb
Besondere Referenten und besondere Themen am Sonntagabend. Führende Persönlichkeiten und Spezialisten Ihres Fachgebiets aus Kirche und Gesellschaft halten ein Impulsreferat und stellen sich dem Gespräch und der Diskussion mit dem Moderator und den Zuhörern.
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Warum es sich lohnt, nach Gott zu fragen
Ref.: Prof. Uwe Böschemeyer, Psychotherapeut, und Evangelischer Theologe "Die Frage nach Gott ist das A und O menschlichen Lebens überhaupt" - das ist das Fazit von Prof. Dr. Uwe Böschemeyer am Ende seines bewegten 87jährigen Lebens. Am 12. Mai hat radio horeb-Redakteurin Gabi Fröhlich ein Gespräch mit dem bekannten Psychologen und bekannten Logotherapeuten und evangelischen Theologen aufgezeichnet - zwei Tage vor seinem Tod. Die Sendung ist damit so etwas wie Böschemeyers Vermächtnis. Im Standpunkt spricht er über seine bedrückenden Erinnerungen an eine Kindheit im Umfeld von Nazimitläufern, seine prägende Begegnung mit dem Begründer der Logotherapie, dem Juden Viktor Frankl, die Zeit mit einer schweren Krebserkrankung und seine persönliche Gottsuche. Prof. Dr. Uwe Böschemeyer (1939–2026) war evangelischer Theologe, Psychotherapeut und einer der bedeutendsten Vertreter der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl. 1982 gründete er das Hamburger Institut für Existenzanalyse und Logotherapie, aus dem später die Akademie für Wertorientierte Persönlichkeitsbildung hervorging. Internationale Bekanntheit erlangte Böschemeyer vor allem durch die von ihm entwickelte Wertimagination, eine Methode, die Menschen helfen soll, über innere Bilder mit ihren persönlichen Werten und Sinnquellen in Kontakt zu kommen. Als Autor zahlreicher Bücher verband er psychotherapeutische Erfahrung mit spirituellen und existenziellen Fragen. Er starb am 14. Mai 2026 in Salzburg im Alter von 87 Jahren.
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Im Zeitalter von KI: Was ist der Mensch - und wo ist er ersetzbar?
Ref.: Prof. Dr. Franziskus von Heereman, Philosoph und Vorsitzender der Jörg Splett Gesellschaft für christliches Denken e.V. Pflegeroboter, selbstfahrende Autos, intelligente Waffensysteme.... Der Philosoph Franziskus von Heereman spricht über Chancen, Grenzen und Gefahren von KI Die künstlichen Intelligenz revolutioniert unsere Gesellschaft: KI entwirft Baupläne, analysiert Patientendaten, berechnet das Wetter, steuert Maschinen, schreibt Musik, gestaltet Bilder... und das sehr viel schneller und präziser als der Mensch. Gleichzeitig werden Warnungen laut: Papst Leo XIV. schreibt in seiner gerade erst veröffentlichten ersten Enzyklika: "Die KI muss entwaffnet werden" und meint damit, dass die künstliche Intelligenz auch neue Formen von Herrschaft, Gewalt und Ausschluss mit sich bringt. In der Lebenshilfe denken wir mit dem Philosophen Prof. Dr. Franziskus von Heereman darüber nach, wo der Mensch ersetzbar ist - und wo nicht. Als Experte für sozial-caritatives Handeln spricht er dabei auch über Pflegeroboter und andere Einsatzgebiete von KI in Krankenhäusern und Pflegeheimen.
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Mein Weg in die Weite
Ref.: Dr. Malte Heise, Strafverteidiger, seit diesem Jahr katholisch, Leipzig Dr. Malte Heise ist Strafverteidiger - seit 1990 tritt er in Leipzig vor Gericht für Straftäter ein. Mal ist das eine ältere Dame, die einen Menschen überfahren hat. Manchmal aber auch ein Kinderschänder, für dessen Verteidigung er Anfeindungen erlebt. Der Blick in die Abgründe des Menschen hat seinen Blick vielleicht geschärft für das absolut Gute, das uns in Jesus entgegenkommt. Im Standpunkt schildert Malte Heise uns seinen Glaubensweg, der ihn nicht zuletzt über die Begegnung mit radio horeb in die Weite und Geborgenheit der katholischen Kirche geführt hat.
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Radio und Podcasts - dem Wort gehört die Zukunft!
Ref.: Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) Thorsten Schmiege ist Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, Vorsitzender der Direktorenkonferenz aller deutschen Landesmedienanstalten (DLM) sowie der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). In der Lebenshilfe fragen wir ihn, warum er einem generellen Social Media-Verbot für Jugendliche skeptisch gegenübersteht und wie er sich wirksame Leitplanken für Social Media-Pattformen vorstellt. Außerdem reden wir über die Zukunft des Radios in einer Welt, in der jeder sich digital sein eigenes Programm zusammenstellen kann - und über die besondere Rolle von radio horeb.
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Wenn die Rollen sich tauschen: Vom Kümmern um die Eltern
Ref.: Dr. Ute Horn, Seelsorgerin und Autorin Wenn die Eltern alt werden, dann beginnt ein für Familien meist nicht leichter Prozess: Auf einmal sind es nicht mehr die Eltern, die den Überblick haben und Entscheidungen treffen, sondern mehr und mehr die Kinder. Das hat nicht nur praktische Folgen, sondern ist für beide Seiten auch emotional nicht leicht zu verkraften. Wie dieser Rollentausch friedlich und ohne gegenseitige Verletzungen verlaufen kann, darum geht es im Standpunkt zum Welttag der Senioren mit der Autorin, siebenfachen Mutter und mehrfachen Großmutter Dr. Ute Horn. Sie fragt auch nach dem biblischen Auftrag im vierten der zehn Gebote und denkt darüber nach, wie die erwachsenen Kinder Würde und Selbständigkeit der Eltern achten und dennoch Verantwortung übernehmen können.
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Vergebung ist eine Entscheidung - und ein Weg
Ref.: Marco Blumenreich, Therapeut und Überlebenskünstler, Wien, Österreich Marco Blumenreich wurde als Kind von seinen Adoptiveltern geschlagen, eingesperrt und mit dem 16. Geburtstag für die Tür gesetzt. Obwohl er praktisch blind war. Fortan führte sein Weg durch Obdachlosigkeit, Heime und Psychiatrie. Es war nicht zuletzt sein vertrauensvoller Glaube, der ihm schließlich geholfen hat, mehrere Ausbildungen abzuschließen und heute als Therapeut anderen Menschen in Not zu helfen. Im Standpunkt sagt Marco Blumenreich uns, warum dabei die Vergebung so wichtig war - und wie man wirklich vergeben kann.
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Das Gewissen als Kompass für ein gelingendes Leben
Ref.: Prof. Dr. Alexander Batthyány, Philosoph, Psychotherapieforscher und Autor Laut dem großen jüdischen Psychotherapeuten Viktor Frankl ist das Gewissen die intuitive Fähigkeit des Menschen, in jeder Lage die jeweils richtige moralische Entscheidung zu treffen. Doch wie bildet sich das Gewissen überhaupt, und ist es wirklich unfehlbar? Oder doch etwas zutiefst Persönliches, so dass zwei Menschen in ein und derselben Situation zu völlig unterschiedlichen Gewissensentscheidungen kommen können? Über das Gewissen als Kompass für ein gelingendes Leben sprechen wir im Standpunkt mit dem Philosophen, Psychotherapie-Forscher und Frankl-Experten Prof. Alexander Batthyány.
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Wenn Wissenschaftler staunen: Das Universum und sein Schöpfer
Ref.: Prof. Dr. Heino Falcke, Astrophysiker, Radboud-Universität Nijmegen, Niederlande „Wir brauchen Jesus, auf der Erde genauso wie wenn wir den Mond umfliegen – dieser Satz stammt nicht von einem Pastor, sondern von einem Astronauten: Victor Glover twitterte ihn an Ostern von der jüngsten Artemis II-Mission aus dem Weltall. Ob die Schwerelosigkeit des Weltalls, der Blick auf das kostbare Juwel Erde, die faszinierende Komplexität des Lebens Im Standpunkt beschreibt der renommierte Astrophysiker Prof. Heino Falcke, wie gerade die Wissenschaft ein Weg zu Gott sein kann. Prof. Falcke arbeitet und lehrt als Radioastronom an der Radboud-Universität in Nimwegen. Er hat an zahlreichen internationalen Projekten mitgewirkt, zum Beispiel in China und Japan. Unter anderem leitete er den wissenschaftlichen Rat des "Event Horizon Telescope" Projekts, das am 10. April 2019 das erste Bild eines schwarzen Lochs präsentierte. Falcke ist zudem Prädikant der Evangelischen Kirche im Rheinland und hält er Gottesdienste in der Evangelischen Kirche Frechen. Er hat mehrere populärwissenschaftliche Bücher verfasst, unter anderem Zwischen Urknall und Apokalypse und Kekskrümel unter dem Himmelszelt.
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Annäherung an die Wüstenväter: Wo ist die Liebe und wo ist der Hass?
Ref.: Dr. Godehard Stadtmüller, Psychotherapeut, Facharzt für Neurologie, Lindau (Bodensee) Von der Liebe singt fast jedes Lied im Radio. Neuerdings hat aber auch das Wort "Hass" Hochkonjunktur - "Hassrede" ist ein solcher Ausdruck. Über Liebe und Hass und ihre Ursprünge haben schon die alten Wüstenväter nachgedacht. Wüstenväter nennt man die ersten christlichen Mönche - in der Einsamkeit der Wüsten Nordafrikas betrachteten sie die Heilige Schrift und beobachteten die Regungen ihres Herzens. Bis heute gelten sie nicht nur als große spirituelle Lehrmeister, sondern auch als geniale Kenner der menschlichen Seele. Dr. Godehard Stadtmüller findet in ihren Schriften zahllose Quellen der Inspiration für den modernen Menschen und übersetzt die alten Lehren in der Reihe "Annäherung an die Wüstenväter" in unsere Zeit. Im Standpunkt stellt der erfahrene Neurologe und Psychiater uns heute Gedanken des großen Wüstenvaters Makarios zum Thema Liebe und Hass vor.
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Schismatisch oder treu im Glauben? Traditionalisten in der Zerreißprobe
Ref.: Weihbischof em. Dr. Marian Eleganti, Chur, Schweiz Die traditionalistische Priesterbruderschaft St. Pius X. will am 1. Juli vier Priester zu Bischöfen weihen – und steht damit erneut im offenen Konflikt mit Rom. Der emeritierte Churer Weihbischof Dr. Marian Eleganti hat viel Verständnis für traditionsbewusste Katholiken. Dennoch blickt er mit großer Sorge auf die angekündigten Weihen. Im Standpunkt erklärt Eleganti, warum ausgerechnet nicht genehmigte Bischofsweihen von der Kirche als besonders gravierend eingestuft werden – andere Akte des Ungehorsams hingegen nicht automatisch zu ähnlichen Sanktionen führen. Außerdem sprechen wir mit ihm über die Folgen der unerlaubten Weihen für die Gläubigen und mögliche pastorale Lösungen. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) wurde 1970 von Erzbischof Marcel Levebvre gegründet. Sie feiert Liturgie ausschließlich im vorkonziliaren Ritus und lehnt manche Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils ab, u.a. zu Ökumene und Religionsfreiheit. Die ersten nicht vom Papst genehmigten Bischofsweihen durch Levebvre führten 1988 zu Exkommunikation aller Beteiligten. Diese wurde 2009 für die vier noch lebenden vier Bischöfe durch Papst Benedikt XVI. aufgehoben. Doch weitere Versuche der Annäherung scheiterten. Aktuell zählt die Priesterbruderschaft weltweit nach eigenen Angaben 733 Priester, zwei Weihbischöfe und 264 Seminaristen.
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Daheim in der Kirche. Mein Leben zwischen Bühne, Bildschirm und Gottvertrauen
Ref.: Horst Kummeth, Schauspieler und Drehbuchautor Ohne Kirche fehlt mir die Mitte." Zu dieser Erkenntnis kam der beliebte Schauspieler Horst Kummeth, nachdem er vor 20 Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten war. Damals, so der aus TV-Serien wie "Wildbach", "Forsthaus Falkenau" und "Dahoam is Dahoam" bekannte Darsteller, habe er das Gefühl gehabt, dass sein Leben nicht wirklich zum Anspruch der Kirche passte. Obwohl er mit der Kirche groß geworden und der Glaube ihm sozusagen "in die Gene eingewurzelt" worden war. Im Standpunkt beschreibt Kummeth, wie er nach seinem Austritt aber keine Ruhe fand, bis er unter Tränen der Dankbarkeit wieder in die Kirche aufgenommen wurde. Außerdem schildert er den Tag, an dem er ein persönliches Wunder erlebte, und welchen Platz heute sein kirchliches Engagement in seinem bewegten Leben als Familienvater, Schauspieler, Regisseur und Autor einnimmt.
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"Bibel aus Stein": Antoni Gaudí und seine Verherrlichung Gottes in der Architektur
Ref.: Esther von Krosigk, Autorin, Rott am InnRef.: Prälat Prof. Helmut Moll, Herausgeber deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts, Köln Eine Kirche wie ein Zauberwald. Oder wie ein bizarres Gebirge: 43 Jahre verbrachte der geniale Architekt Antoni Gaudí auf der Baustelle der Sagrada Familia in Barcelona - die monumentale Sühnekirche war sein Lebenswerk. Allerdings stand erst ein Viertel davon, als Gaudí am 10. Juni 1926 von einer Straßenbahn erfasst wurde und starb. Und immer noch wird an der Basilika gebaut - seit mehr als 140 Jahren. Zum hundertsten Todestag von Gaudí wird Papst Leo XIV. kommende Woche den höchsten ihrer insgesamt 18 Türme einweihen, der die Sagrada Familia mit 172,5 Metern zur höchsten Kirche der Welt macht. 11 Meter höher als das Ulmer Münster. Im Standpunkt widmen wir uns aus diesem Anlass dem Leben des visionären Architekten Gaudí, der sich mit den Jahren vom exzentrischen Dandy zum asketischen Einsiedler entwickelte und für den ein Seligsprechungsprozess eingeleitet ist. Unsere Gesprächsgäste sind seine Biographin Esther von Krosigk, der Fachmann für Selig- und Heiligsprechungen Prälat Dr. Helmut Moll und der Gaudí-Experte Prof. Dr. Ing. Jos Tomlow.
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Leihmutterschaft: Welchen Preis hat das Geschäft mit dem Wunschkind?
Ref.: Cornelia Kaminski, Aktion Lebensrecht Für Alle (Alfa e.V.), FuldaRef.: Olivia Maurel, von einer Leihmutter geborene Sprecherin der "Casablanca-Erklärung zur universellen Abschaffung der Leihmutterschaft" Milliardengeschäft Leihmutterschaft Die anti-Leihmutterschafts-Aktivistin Olivia Maurel und die Lebensschützerin Cornelia Kaminski klären über die dramatischen Folgen des Geschäftes mit dem Wunschkind auf Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten - nicht ohne Grund: Das lukrative Geschäft mit der Sehnsucht nach einem Kind beraubt vor allem die betroffenen Frauen und Kinder fundamentaler Rechte. Das hindert eine wachsende Zahl an kinderlosen Paaren jedoch nicht daran, sich in Ländern mit weniger strengen Gesetzen dennoch für viel Geld ein Baby zu bestellen. In den Medien werden prominenten "Wunscheltern" weitgehend zu ihrem "Babyglück" beglückwünscht. Auch in Deutschland. Im Standpunkt durchleuchten wir mit Cornelia Kaminski von der "Aktion Lebensrecht für Alle" (ALfA) die zum Teil regelrecht mafiösen Strukturen hinter dem globalen Leihmutterschafts-Markt. Zu Wort kommt außerdem die französische anti-Leihmutterschaft-Aktivistin Olivia Maurel, die selbst durch eine Leihmutter auf die Welt kam und heute international auf die dramatischen Folgen des Milliardengeschäfts für die gekauften Kinder und die vielfach ausgenutzten Frauen hinweist.
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Der Heilige Geist - Licht und Stärkung auf steinigen Wegen
Ref.: Pfr. Michael Theuerl, Autor von "Leben aus dem sterbenden Weizenkorn", Teltow Bekennermut und Gottvertrauen Pfr. Michael Theuerl erzählt aus seinem bewegten priesterlichen Leben und wie der Heilige Geist ihn erleuchtet und stärkt. Auch gegen Widerstand für seinen Glauben eintreten - Pfr. Michael Theuerl ist das gewohnt: Schon während seiner Schulzeit in der damaligen DDR bekannte er sich zur katholischen Kirche - und musste deshalb viele Repressalien erdulden. Doch sein Wunsch, Priester zu werden, wurde dadurch nur gestärkt. Nach seiner Weihe 1984 lernte er die Kirche hinter dem "Eisernen Vorhang" tiefer kennen - unter anderem wirkte er in Sibirien und organisierte als Sekretär des Berliner Bischofs Joachim Kardinal Meisner geheime Priesterweihen von mehr als 60 Kandidaten aus der Tschechoslowakei. Im Standpunkt erzählt der Pfarrer von Teltow bei Berlin am Pfingstsonntag von seinem bewegten priesterlichen Leben und davon, wie der Heilige Geist ihm auch heute noch hilft, für seine Überzeugungen einzustehen.
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"Kommt und seht!" Pastorale Neuaufbrüche für eine missionarische Kirche
Ref.: Tabea Wiemer, Leiterin des Fachbereichs Evangelisierung im Erzbistum KölnRef.: Pfr. Robert Knezevic, Leitungsteam Church Planting Projekt St. Pius, Köln Volkskirche war gestern - das zeigen die Kirchenaustrittszahlen und die leeren Priesterseminare deutlich. Überall in Deutschland müssen die Bistümer ihre Strukturen an die veränderten Bedingungen anpassen. Gleichzeitig gibt es aber auch in der westlichen Welt Aufbrüche, die Hoffnung machen. Im Erzbistum Köln widmet sich der neu gegründete Fachbereich Evangelisierung der Frage, wie solche Aufbrüche in die Ortskirche integriert werden können. Im Standpunkt sprechen wir mit Fachbereichsleiterin Tabea Wiemer über innovative pastorale Kozepte. Pfarrer Robert Knezevic wird dabei das aus Großbritannien übernommene "Church Planting" (Kirche pflanzen)-Projekt vorstellen, das er mit seinem Team in der Kölner Pfarrei St. Pius umsetzt. Außerdem geht es um das Kölner Glaubensfest „kommt & seht, das dieses Jahr vom 5. bis 6. Juni zum zweiten Mal stattfindet.
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Heirate - und habe viele Kinder!
Ref.: Dr. Eduard von Habsburg-Lothringen, Ungarischer Sonderbotschafter für Familie und Internationale Kirchliche Institutionen Andere führten Kriege - die österreichischen Habsburger heirateten. Und verbrüderten sich auf diese Weise mit den Mächtigen anderer Teile Europas. Die erfolgreiche Heiratspolitik des Hauses Habsburg war friedenssichernd und wurde geradezu sprichwörtlich: "Bella gerant alii, tu felix Austria nube" ("Andere mögen Kriege führen, du, glückliches Österreich, heirate"). Dr. Eduard von Habsburg-Lothringen entstammt diesem Geschlecht einstiger Könige und Kaiser, und was er von ihnen geerbt hat, ist der ausgeprägte Familiensinn. Weltweit zählt er an die 300 Cousinen und Cousins. Heute tritt der sechsfache Vater als ungarischer "Sonderbotschafter für Familie und Internationale Kirchliche Institutionen" für die Belange von Ehe und Familie ein - und er tut das aus voller Überzeugung. Denn auch wenn die Zeiten der Heiratspolitik seiner Ahnen vorbei sind: Eine große Familie bleibt für ihn die beste Lebensschule und die stabilste Keimzelle einer gesunden Gesellschaft. Warum, darüber sprechen wir mit Botschafter von Habsburg-Lothringen in dieser Sendung.
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Der Heilige Geist bewegt! Von den Anfängen der charismatischen Erneuerungsbewegung bis zum aktuellen Dienst CHARIS
Ref.: Pfr. Josef Fleddermann, Moderator CHARIS Deutschland, BremenRef.: Pfr. Martin Birkenhauer, Trier Eine katholische Universität, von einem pfingstlichen Feuer erfasst, das sich über die ganze Welt ausbreiten wird: Das war 1967 im US-amerikanischen Pittsburgh - die Geburtsstunde der katholischen charismatischen Erneuerungsbewegung. Die "Charismatiker" haben seitdem viel Bewegung in die Kirche gebracht, durch Lobpreis, Sprachengebet, Prophetie und andere Gaben des Heiligen Geistes, vor allem aber auch in der Ökumene. Charismatisch geprägte Glaubensfestivals ziehen bis heute tausende junger Menschen an. Im Standpunkt zeichnen die beiden Priester Josef Fleddermann und Martin Birkenhauer die Geschichte der charismatischen Erneuerungsbewegung nach und beschreiben, wie der von Papst Franziskus ins Leben gerufene Dienst CHARIS sich für eine wachsende Eintracht unter den vielfältigen charismatischen Gruppen einsetzt.
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Wunden heilen - den Frieden leben: Ein Zentrum der Versöhnung für Ruanda
Ref.: Bischof Edouard Sinayobye, Diözese Cyangugu, RuandaRef.: Diakon Michael Wielath, Afrikabeauftragter von radio horeb Ruanda ist das Land der "Mutter des Wortes": In den 1980ger Jahren erschien im ruandischen Kibeho drei jungen Mädchen die Muttergottes. Ruanda ist aber auch das Land des blutigen Völkermords im Jahr 1994, den die Muttergottes vorausgesagt hatte. Damals waren etwa ein Million Menschen ermordet worden, vor allem aus der Volksgruppe der Tutsi. Und noch heute leiden das Land wie auch seine Nachbarländer unter den Folgen. Bischof Edouard Sinayobye hat deshalb in seinem Bistum Cyangugu ein Zentrum der Versöhnung gegründet, das "Center for the Secret of Peace". Im Standpunkt sprechen wir am Barmherzigkeitssonntag mit Bischof Sinayobye und dem Afrika-Beauftragten von radio horeb, Diakon Michael Wielath, über die besondere Berufung Ruandas, in einer Welt voller neu aufbrechender Gewalt und Kriege Zeugnis für die christliche Botschaft der Vergebung und Versöhnung abzulegen.
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Die Osterbotschaft und die antike Welt: Über die verblüffende Dynamik der frühen christlichen Gemeinschaften
Ref.: Prof. Dr. Jan Rüggemeier, Juniorprofessor für Neues Testament mit Schwerpunkt griechisch-römische Antike an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn Die Osterbotschaft und die antike Welt Der Theologe Prof. Jan Rüggemeier erklärt die verblüffende Dynamik der frühen christlichen Gemeinschaften Anfangs waren die ersten Christen nichts weiter als eine kleine jüdische Sekte. Doch aus den versprengten Gruppen der Jesus-Anhänger entstand innerhalb weniger Jahrhunderte eine internationale, einflussreiche Glaubensgemeinschaft. Wie konnte sich der christliche Glaube so rasant ausbreiten, und das trotz Phasen intensiver Verfolgung? Im Standpunkt sprechen wir mit dem Theologen und Experten für griechisch-römische Antike Prof. Jan Rüggemeier über eine vielschichte Welt voller Gottheiten, Kulte und Mysterien - und die revolutionäre Verkündigung der frühen Christen von Vergebung, Nächstenliebe und ewigem Leben.
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"Das Wort verkünden, ob gelegen oder ungelegen." (2 Tim 4,2) Wo Priester, Bischöfe und Ordensleute ihr Leben riskieren
Ref.: Florian Ripka, Geschäftsführer Kirche in Not, MünchenRef.: P. Dr. Anton Lässer CP, Internationaler Kirchlicher Assistent für Kirche in Not, Königstein im Taunus Vor 80 Jahren starb der "Löwe von Münster" - so während der Hitler-Diktatur den Münsteraner Bischof Clemens August Graf von Galen wegen seiner mutigen Predigten gegen die Nazi-Ideologie genannt. Auch heute riskieren Priester, Bischöfe und Ordensleute in vielen Ländern der Welt ihr Leben - einfach weil sie durch ihren Dienst für die christliche Botschaft stehen. Im Standpunkt berichten P. Anton Lässer und Florian Ripka von Kirche in Not über Männer der Kirche in aller Welt, die unter Einsatz ihres Lebens für Jesus Christus und sein Evangelium einstehen. Stellvertretend für die zahllosen Glaubenszeugen hören wir den italienischen Missionar Pierluigi Maccalli und den deutschen Missionar Ha-Jo Lohre, die beide von Islamisten in Mali als Geiseln gefangen gehalten wurden.
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Atheismus ist nicht logisch! Wie ich als Wissenschaftler zu Gott fand
Ref.: Prof. Dr. Christian Müller, Professor für Wirtschaftswissenschaften und Ökonomische Bildung, Universität Münster "Atheismus ist nicht logisch!" Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Christian Müller erzählt, wie er über rationales Denken den Weg zu Gott und in die Kirche fand. Von Jugend an war Christian Müller überzeugter Atheist: Er wollte ausschließlich wissenschaftlich denken - Dogmen und Übernatürliches waren ihm suspekt. Bis ihm auf einmal klar wurde, dass auch sein Atheismus im Grunde eine Art Glaube war, der mit unverrückbaren Dogmen gegen alles Unerklärbare in dieser Welt vorging. Dabei konnte er selbst als rationaler Analytiker nicht übersehen, dass ihm so manch Unerklärliches begegnete... Wie es dazu kam, dass er vom eingefleischten Kirchenkritiker zum gläubigen Katholiken wurde, das erfahren wir von Prof. Christian Müller im Standpunkt.
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Die Muttergottes als Bauherrin: Mein abenteuerliches Leben im Einsatz für die Weltfamilie von Radio Maria
Ref.: Leonardo Scuderi, Bauingenieur Er steigt in klapprige Flugzeuge, schläft unter Moskitonetzen und baut Radiostudios zwischen Lehmhütten: Leonardo Scuderis Leben als Bauingenieur für die Radio Maria Weltfamilie ist mitunter sehr abenteuerlich. Und herausfordernd - etwa wenn es darum geht, wie solides Baumaterial über hunderte von Kilometern durch den Dschungel an geldhungrigen Staatsdienern vorbei transportiert werden muss. Im Standpunkt erzählt der italienische Familienvater, wie ihn seine Arbeit um die ganze Welt reisen lässt - und warum er selbst inmitten von scheinbar unmöglichen Aufgaben eigentlich nie seine gute Laune verliert: Weil nämlich für ihn die eigentliche Bauherrin Maria selbst ist, die Muttergottes. Und die ist geradezu spezialisiert auf scheinbar Unmögliches....
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Das Grabtuch von Turin: Neue Forschungen zur berühmtesten Reliquie der Christenheit
Ref.: Dr. Michael Hesemann, Historiker und Autor Das Grabtuch von Turin fasziniert Forscher bis heute. Zuletzt durchleuchteten Wissenschaftler die Fäden des Stoffs, in das der Körper Jesu im Grab eingewickelt gewesen sein soll, mithilfe modernster Röntgentechnik. Mit einer 3D-Modellierung versuchten andere, die Gestalt in dem Tuch zu rekonstruieren. Und das Internet ist voll mit KI-Animationen, die auf Grundlage des geheimnisvollen Bildes auf dem Tuch einen möglichst originalgetreuen Jesus zum Leben zu erwecken versuchen. Der Historiker Dr. Michael Hesemann verfolgt die Entwicklungen rund um die berühmtesten Reliquie der Christenheit seit Jahrzehnten. Im Standpunkt bringt er uns auf den neuesten Stand. Das 4,40 Meter lange und 1,13 Meter breite Grabtuch von Turin gehört zu den meistuntersuchten archäologischen Objekten der Welt. Es zeigt Ganzkörper-Spuren eines gegeißelten und gekreuzigten Mannes. Über Alter und Ursprung des Stoffs wird seit dem Mittelalter gestritten. Selbst mit modernsten Techniken konnte noch nicht geklärt werden, wie der Abdruck des Mannes auf den Stoff gelangt ist.
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"Da muss es doch noch mehr geben!" Wie ich zu Gott und meinen Frieden fand
Ref.: Christian Busemann, Journalist und Autor von „Jesus, ich und mein verrücktes heiliges Jahr, Hamburg In der Lebensmitte stürzt der Journalist und TV-Autor Christian Busemann in eine Krise. Auslöser ist Familienhund Kalle, der seine Ehe auf eine schwere Belastungsprobe stellt. Also macht Busemann sich auf die Suche nach Gott - mit Hilfe von Wallfahrten, Gebet und Exerzitien will er ein besserer Mensch werden: Er pilgert barfuß auf dem irischen "Ironman" der Pilgerfahrten, baut das Gartenhäuschen seiner Kinder in eine Kapelle um und bemüht sich um ein Leben nach den 10 Geboten. Sein Ziel ist es, ein Christ zu werden, der weiß, was er tut und wo er religiös beheimatet ist. Warum dieser etwas chaotische Glaubensweg schließlich zu seiner eigenen Überraschung in die katholische Kirche mündet, davon erzählt er uns in der Lebenshilfe.
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Von der Leichtigkeit der christlichen Ernsthaftigkeit: Das Kabarett als Berufung
Ref.: Peter Flache, Kabarettist, Schauspieler und Autor, Müglitztal in der sächsischen Schweiz Peter Flache gehört zu den beliebtesten Kleinkünstlern in Sachsen. Ob als Kabarettist auf der Bühne oder als "Morgenpoet" im Mitteldeutschen Rundfunk: Sein Humor entspringt der sicheren Gewissheit seines katholischen Glaubens. Am Faschingssonntag erzählt Flache uns im Standpunkt, wie er im atheistisch geprägten deutschen Osten zur Kirche fand. Dabei schildert er auch seinen Weg auf die Bühne - und wie er vom armen Schlucker zum Schlossbesitzer wurde.
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"Der Herr hält unsere Hand." Benedikt XVI. und das Vertrauen in Gottes liebende Allmacht
Ref.: Erzbischof Dr. Georg Gänswein, Apostolischer Nuntius in Litauen, Estland und Lettland Benedikt XVI. war ein brillanter Prediger. Auf alle Predigten - auch vor nur wenigen Gläubigen - bereitete er sich sorgfältig durch die Betrachtung der biblischen Texte vor. Das hat sein langjähriger Privatsekretär, Erzbischof Dr. Georg Gänswein, wieder und wieder erlebt. Viele der Predigten, die Benedikt in einem kleinen privaten Kreis von wenigen Personen hielt, wurden über Jahre hinweg diskret aufgezeichnet und nun, nach dem Tod des emeritierten Papstes, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Standpunkt beschreibt der heutige Apostolische Nuntius für die Baltischen Staaten, wie die spirituelle Tiefe Benedikts und seine Liebe zum Herrn in diesen Predigten durchscheinen. Es sind Lichtblicke in den gegenwärtigen Krisenzeiten!
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Afrika - die neue Heimat Jesu
Ref.: Msgr. Dr. Obiora Ike, Professor für Ethik und Interkulturelle Studien in Enugu, Nigeria Die Zahl der Christen hat sich in Afrika innerhalb der letzten 20 Jahre mehr als verdoppelt - schon heute lebt jeder fünfte Katholik in Afrika. Ist Afrika die neue Heimat Jesu? Im Standpunkt ist unser Gast der nigerianische Priester Dr. Obiora Ike. Von ihm wollen wir wissen, warum die Kirche in seinem Land trotz eines starken Islams und zahlreicher Konflikte so dynamisch ist. Und da Msgr. Ike auch mehrere Jahre in Deutschland und Österreich gelebt hat, interessiert uns natürlich auch, welche Ratschläge er für eine Kirche hat, der die Schäfchen davonlaufen. Dr. Obiora Ike ist Priester der Diözese Enugu und Professor für Ethik und interkulturelle Studien an der Godfrey Okoye University. Er wurde 1981 in Österreich zum Priester geweiht, promovierte 1985 in Bonn in Theologie und Philosophie und habilitierte sich 1986 in Sozialethik, Geschichte und Afrikanistik. Ike hat zwanzig Nichtregierungsorganisationen gegründet, vor allem zur Förderung des christlich-muslimischen Dialogs, der gesellschaftlichen Entwicklung sowie von Gerechtigkeit und Frieden. Von 1998 bis 2009 war er Generalvikar im Bistum Enugu. 2002 entging er nur knapp einem Mordanschlag. Obiora Ike ist Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und ein unermüdlicher Verfechter des Missionsauftrags der Kirche.
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Liebe zum Wort Gottes: Was Christen unterschiedlicher Konfessionen voneinander lernen können.
Mirko Cavar, Influencer und k-tv-Redakteur https://www.k-tv.org/17-03-zurueck-zu-dir-neue-sendereihe-auf-k-tv/
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Ökumene: Gemeinsam für Christus einstehen in einer säkularisierten Welt
Ref.: Susanne Thyroff, Vorstandsvorsitzende ERF - Der Sinnsender Ref.: Pfr. Dr. Richard Kocher, Programmdirektor radio horeb Premiere zum Auftakt der Gebetswoche für die Einheit der Christen: radio horeb geht gemeinsam mit dem Sinnsender ERF auf Sendung! Nach einer wachsenden freundschaftlichen Verbundenheit der beiden christlichen Privatsender katholischer und evangelisch-freikirchlicher Prägung wird im Standpunkt Pfr. Richard Kocher als Programmdirektor von radio horeb mit der Vorstandsvorsitzenden des ERF, Susanne Thyroff, über den gemeinsamen christlichen Auftrag in einer zunehmend gottfernen Welt sprechen. Mit dabei sind erstmals auch live die Zuhörer von radio horeb und dem Sinnsender.
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Zum 150. Geburtstag: Konrad Adenauer - Christ und Politiker
Ref.: Michael Ragg, Oberstaufen Am 5. Januar haben wir Konrad Adenauers 150. Geburtstag gefeiert. Seine Zeit als Bundeskanzler zählt zu den großen Erfolgskapiteln der jüngeren deutschen Geschichte. Im Standpunkt schauen wir auf das, was den kantigen Politiker im Auf und Ab seines wechselvollen Lebens getragen hat: sein katholischer Glaube. Adenauer war Rheinländer und Katholik durch und durch. Die christliche Sozialisation prägte ihn von frühen Kindheitstagen bis buchstäblich zum letzten Atemzug, als er im Bett unter dem Kruzifix seiner weinenden Tochter Libet erklärte: „Do jitt et nix zo kriesche (Da gibt es nichts zu weinen). Wie der Glaube das Wirken Adenauers geprägt hat - von seiner Zeit als Kölner Oberbürgermeister mit visionärem Mut, über die verborgenen Jahre der Verfolgung durch das NS-Regime bis hin zu den großen politischen Weichenstellungen seiner 14 Jahre als erster deutscher Bundeskanzler - darüber sprechen wir mit dem Journalisten und politischen Beobachter, Michael Ragg.
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Höhepunkt 2025. Die Jugend der Welt zu Gast beim Papst: Höhepunkte von den Heiligjahrfeiern der Jugendlichen in Rom
Sechs Tage lang waren Hunderttausende von Jugendlichen aus aller Welt in Rom versammelt, um gemeinsam ihren Glauben zu feiern. Absoluter Höhepunkt des Treffens waren natürlich die Begegnungen mit Papst Leo XIV. auf dem riesigen Universitätsgelände von Tor Vergata mit geschätzt einer Million Jugendlicher aus fast 150 Nationen. radio horeb ist mit einem Team vor Ort, um die schönsten Momente für Sie einzufangen. Im Standpunkt schauen wir mit Ihnen zurück, auf eine Woche voller Leben und Glaubensfreude.
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Höhepunkt 2025. Selbstverwirklichung? Viktor Frankl und die Frage nach dem Glück
Ref.: Prof. Dr. Alexander Batthyány, Leiter des Viktor-Frankl-Instituts in Wien und Direktor des Viktor-Frankl-Forschungsinstituts in Budapest Jeder Mensch wünscht sich, sein Potential voll zu entfalten und ein glückliches Leben zu führen. "Achte auf dich und auf das, was dich erfüllt und zufrieden macht!" - das ist heute der verbreitete Ratschlag zum Thema Glücklichsein. Der bekannte jüdische Psychiater DDr. Viktor Emil Frankl hätte davon wenig gehalten. Er war der Auffassung, dass der Mensch sich nur dann selbst verwirklicht, wenn er einen Sinn findet, der über ihn selbst hinausreicht. Frankl hatte in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz erfahren, wie seine Sorge um den Verlust seines therapeutisches Lebenswerks ihn in den furchtbarsten Situationen am Leben hielt. In diesem Jahr wäre Frankl 120 Jahre alt geworden - aber die von ihm begründete "Logotherapie" ist so aktuell wie eh und je. Prof. Dr. Alexander Batthyány ist Philosoph, Kognitionswissenschaftler und Psychotherapieforscher. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Viktor-Frankl-Instituts in Wien und des Viktor-Frankl-Forschungsinstitut an der Katholischen Péter-Pázmány-Universität in Budapest. Er ist Mitherausgeber der Gesammelten Werke von Viktor E. Frankl und Begründer des seit 2012 alle zwei Jahre stattfindenden Weltkongresses für Logotherapie und Existenzanalyse (Wien und Moskau). Zitat Viktor Frankl: "Es kommt nie und nimmer darauf an, was wir vom Leben zu erwarten haben, viel mehr lediglich darauf: Was das Leben von uns erwartet.
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Immer im Rampenlicht. Trotz Körperbehinderung erfüllt von Gottes Liebe!
Ref.: Bernd Hock, Kabarettist, Heilpraktiker für Psychotherapie und Autor Das Rampenlicht muss Bernd Hock nicht suchen - wo immer er auftaucht, mit seinen kurzen Armen und verkrümmten Fingern fällt er einfach auf. Aber statt seine Behinderung zu beklagen, nutzt Hock die Aufmerksamkeit, um den Menschen die Sonnenseiten des Lebens zu zeigen: als Entertainer, Therapeut, Buchautor - oder einfach an der Kasse im Supermarkt. Im Standpunkt erzählt Hock, wie er seine Lebensfreude aus der Gewissheit schöpft, von Gott unbedingt geliebt zu sein, und warum er sagt: "Jeder hat eine Behinderung. Meine kann man halt sehen." Bernd R. Hock lebt im Großraum Hamburg. Neben seiner Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie tourt der Kabarettist und Entertainer gerne durch Deutschland und erzählt auf kreative Weise und mit Leidenschaft von Gottes Liebe.
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Mit Vision in die Zukunft: Standpunkt zum Radiogeburtstag
Ref.: Pfr. Dr. Richard Kocher "Die ganze Geschichte von radio horeb ist ein Wunder", sagt Pfr. Dr. Richard Kocher. Zum Radiogeburtstag schaut der Programmverantwortliche zurück auf die verborgenen Anfänge vor 29 Jahren im umgebauten Stall eines Balderschwanger Gasthofes - vor allem aber nimmt er die Herausforderungen für radio horeb in den Blick, in einer Zeit, in der die Menschen mehr als je zuvor nach Halt und Orientierung suchen. Mit mehr als 70 Mitarbeitern, über 1.200 Ehrenamtlichen, modernster Technik und aktuell 12 Jahrespraktikanten und Volontären stellt radio horeb sich den stetig wachsenden Aufgaben: ansprechend gestaltete Liturgie in Wort und Bild, solide Glaubensverkündigung, echte Lebenshilfe auf Grundlage des christlichen Menschenbildes, achtsame Seelsorge, Worte der Hoffnung für die zunehmenden Zahl an einsamen, seelisch kranken und leidenden Menschen. Im Standpunkt sprechen wir live mit Pfarrer Kocher über seine Visionen: Was sind die unabdingbaren spirituellen Voraussetzungen für ein Werk wie radio horeb? Wie konnte es so wachsen und wird es das wohl auch in Zukunft noch tun? Wiederholt wird die Sendung am folgenden Tag, dem 29. Geburtstag von radio horeb, um 10 Uhr.
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Sei echt! Und zünde in deinem Herzen das Licht der Wahrhaftigkeit an...
Ref.: Friedegard Warkentin, Gründerin der therapeutischen Gemeinschaft "Eser 21", integrative systemische Therapeutin und Traumatherapeutin , Supervisorin, Augsburg "Gott erwartet nicht, dass wir gut sind", sagt Friedegard Warkentin. Jedenfalls nicht aus eigener Kraft. Die Gründerin der therapeutischen Gemeinschaft "Eser 21" beschreibt im Standpunkt, warum Gott viel mehr Wert auf unsere Wahrhaftigkeit legt - und was damit gemeint ist. Friedegard Warkentin verweist dabei auf große biblische Gestalten wie Mose, David oder Petrus, die alle irgendwie "Dreck am Stecken" hatten und dennoch zu leuchtenden Vorbildern im Glauben wurden. Und sie erklärt, wieso wir als Christen immer wieder in die Falle des Leistungsdenkens tappen, statt Gott in unserer Schwachheit den Raum zu geben, durch den er selbst unser Leben zum Leuchten bringen kann.
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Die Vollendung des Menschen: Errungenschaften des Konzils von Nizäa
DDr. Boris Wandruszka https://www.boris-wandruszka.de/ https://www.theol.uni-freiburg.de/disciplinae/bvb/personen https://www.peterlang.com/document/1111666
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Annäherung an die Wüstenväter. Soll man an das Böse denken?
Ref.: Dr. Godehard Stadtmüller, Psychotherapeut, Facharzt für Neurologie, Lindau (Bodensee) Die Wüstenväter waren die ersten christlichen Mönche - in der Einsamkeit der Wüsten Afrikas betrachteten sie die Heilige Schrift und beobachteten die Regungen ihres Herzens. Bis heute gelten sie nicht nur als große spirituelle Lehrmeister, sondern auch als geniale Kenner der menschlichen Seele. Dr. Godehard Stadtmüller findet in ihren Schriften zahllose Quellen der Inspiration für den modernen Menschen. Im Standpunkt stellt der erfahrene Neurologe und Psychiater die Erkenntnisse der Wüstenväter zu der Frage vor, welche Gedanken dem Menschen zum Heil dienen, und welche ihn eher von Gott wegziehen.
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Hass gelernt - Liebe erfahren. Vom Islamisten zum Brückenbauer
Ref.: Dr. Yassir Eric, Theologe, Leiter des Europäischen Instituts für Integration, Migration und Islamthemen (EIMI) Als Kind wird Yassir Eric in einer nordsudanesischen Koranschule auf einen radikalen Islam eingeschworen. Der Erbe eines großen Clans lernt dort, alle Christen zu hassen - so sehr, dass er im Jugendalter einen christlichen Mitschüler fast zu Tode prügelt. Doch dann begegnet er zwei Christen, die im Krankenhaus für seinen sterbenskranken Cousin beten. Die Begegnung mit dem Gott der Liebe stellt sein Leben auf den Kopf: Als er sich taufen lässt, kommt er ins Gefängnis und wird von seiner Familie verstoßen. In der Zeitung liest er seine eigene Todesanzeige. Schließlich muss er den Sudan verlassen. Seit mehr als zwanzig Jahren lebt Yassir Eric in Deutschland und bietet mittlerweile als evangelischer Theologe und Islamwissenschaftler mit dem "Europäischen Institut für Integration, Migration und Islamthemen" Seminare zur kulturellen und religiösen Verständigung an - auf Arabisch und Deutsch. Regelmäßig reist er in den Nahen Osten, um sich für Menschenrechte und die Glaubensfreiheit von Minderheiten einzusetzen. Im Standpunkt erzählt uns Yassir Eric seine spannende Lebensgeschichte - und spricht über typische Fehler, die seiner Erfahrung nach in Deutschland bei der Integration von muslimischen Immigranten gemacht werden.
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"Das Beste kommt noch!" Wie die Botschaft der Ewigkeit unsere Gesellschaft verändert
Ref.: Peter Seewald, Publizist und Schriftsteller, München Viele Menschen leben, als ob unsere Zeit auf dieser Erde alles sei. Doch was, wenn das Beste erst noch kommt? Peter Seewald ist überzeugt: Der Verlust des Jenseitsglaubens hat unsere Gesellschaft in eine existenzielle Leere gestürzt. Im Standpunkt hinterfragt er den Traum von der ewigen Jugend und prangert eine Anti-Aging-Kultur an, die das Alter zur Krankheit erklärt. Zugleich ergründet er, warum es klug ist, das Leben vom Ende her zu denken: Wenn der Himmel keine Utopie ist, verändert diese Hoffnung alles - dann sind wir wertvoll und bleiben es. Peter Seewald, Jahrgang 1954, lebt als Publizist und Schriftsteller in München. Viele seiner Titel eroberten die ersten Plätze der Bestsellerliste. Seine Interviewbücher mit Joseph Ratzinger wurden (mit Übersetzungen in 30 Sprachen) internationale Longseller. Zuletzt erschienen von ihm "Welt auf der Kippe" und die Biografie Benedikt XVI. Ein Leben. Sein neues Buch schließt an Seewalds "Die Schule der Mönche" an, die seit zwanzig Jahren immer wieder neu aufgelegt wird.
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Die Kunst des Abschieds - Tote begraben als Pilger der Hoffnung
Ref.: Michael Ragg, Journalist und Leiter der Agentur "Ragg' s Domspatz", Oberstaufen
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25 Jahre EWTN - katholisches Fernsehen für das deutschsprachige Europa
Ref.: Martin Rothweiler, Programmdirektor EWTN.TV, Köln "Wenn du nicht bereit bist, etwas Lächerliches zu tun, dann erlaubst du Gott nicht, etwas Wunderbares daraus zu machen". Dieser Satz der Ordensfrau Mother Angelika fasst gut die verrückte Geschichte von EWTN-TV zusammen: Eine US-amerikanische Anbetungs-Schwester, die 1981 im Klosterkeller einen katholischen Fernsehsender startet - ohne besondere Kenntnisse, aber dafür mit umso mehr Gottvertrauen. Ähnlich unscheinbar startete vor 25 Jahren auch der deutschsprachige Ableger von EWTN - ebenfalls im Keller, nur diesmal in Bonn, im Einfamilienhaus von Martin Rothweiler. Der polyglotte Philosoph und Theologe übernahm im heiligen Jahr 2000 den abenteuerlichen Auftrag, im deutschsprachigen Raum ein katholisches Fernsehprogramm aufzubauen - quasi aus dem Nichts. In gerade mal 11 Jahren gelang es, ein 24-Stundenprogramm in deutscher Sprache auf die Bildschirme zu bringen. Im Standpunkt fragen wir den Programmdirektor nach seinen Erinnerungen an die holprigen Anfänge, nach dem Auftrag von EWTN-TV heute und nach seinen schönsten Erlebnissen aus diesen 25 Jahren mit der Vorsehung Gottes.
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Exodus ohne Ende? Christen im Heiligen Land
Ref.: Florian Ripka, Geschäftsführer Kirche in Not und Reinhard Backes, Kirche in Not-Projekt Koordinator für Nahost und Zentralasien Mit dem neuen Vorschlag für einen Friedensprozess in Gaza scheint es einen zaghaften Hoffnungsschimmer für die leidgeprüften Menschen im Heiligen Land zu geben. Die kleine christliche Minderheit wird dort seit Jahrzehnten aufgerieben zwischen Interessen, mit denen sie selbst kaum etwas zu tun haben. Die Zahl der Christen im Gazastreifen hat sich seit dem 7. Oktober 2023 fast halbiert - viele sind gestorben, der Rest konnte den Küstenstreifen irgendwie verlassen. Wer noch dort ist, überlebt seit zwei Jahren irgendwie mit den Glaubensgeschwistern auf dem Gelände der beiden Kirchen. Aber nicht nur aus dem Gazastreifen flüchten die Christen, auch aus Bethlehem und weiteren Städten im Westjordanland, dem Libanon, Syrien, dem Iran... Überall im Nahen Osten verlieren sie zunehmend die Hoffnung, dass die Lage sich irgendwann bessern könnte. Im Standpunkt sprechen wir mit Florian Ripka, Geschäftsführer des Hilfswerks Kirche in Not, und Reinhard Backes, KiN-Projekt Koordinator für Nahost und Zentralasien, über die Bedeutung dieser uralten christlichen Gemeinschafen für die Kirche - und fragen, was getan werden kann, um dem Exodus nicht tatenlos zuzuschauen.
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Synodalität. Impulse aus der Frühen Kirche und dem Mönchstum
Sr. Dr. Christiana Reemts OSB http://mariendonk.de/
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Christliche Standpunkte in einem säkularisierten Bildungswesen
Ref.: Ursula Maria Fehlner, Bundesvorsitzende des VkdL und Dr. Barbara Kursawe, Verein katholischer deutscher Lehrerinnen (VkdL) Kitas, Schulen und Universitäten gehören schon lange zu den Orten, an denen der Wind des Zeitgeistes spürbar weht. Und nicht nur in staatlichen Bildungseinrichtungen wird an christlichen Grundüberzeugungen gerüttelt - etwa was Genderdebatte und Menschenbild angeht, ethische Grundüberzeugungen und vieles mehr. Selbst in kirchlichen Schulen sind christliche Standpunkte oft nur noch schwer zu vermitteln. Der Verein katholischer deutscher Lehrerinnen (VkdL) versucht in diesem Umfeld, Pädagoginnen aus allen Bildungsbereichen zusammenzubringen und in ihrem Engagement zu stärken. Mit 140 Jahren hat der Verein ein lange Tradition - bekanntestes Mitglied war die Märtyrerin Edith Stein, die vor ihrem Eintritt in den Karmel leidenschaftlich Lehrerin war. Wie der Verein damals wie heute versucht, christliche Perspektiven in ein säkularisiertes Bildungswesen einfließen zu lassen - darüber sprechen wir im Standpunkt mit den beiden führenden VkdL-Mitgliedern Ursula Fehlner und Dr. Barbara Kursawe.
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Exorzismus: Wie unterscheidet man Besessenheit von psychischer Erkrankung?
Ref.: P. Dr. Jörg Müller SAC, Psychotherapeut und Autor von „Verwünscht, verhext, verrückt oder was?, Freising Seit in den 70ger Jahren der Psychoschocker "Der Exorzist" in die Kinos kam, verbindet man den Teufel und böse Geister vor allem mit Horrorfilmen. Aber auch in der Musik scheinen dunkle Mächte in bestimmten Stilrichtungen eine große Faszination auszuüben. Wie real sind solche Kräfte? Und was sagt die Kirche dazu? Der Palottinerpater Dr. Jörg Müller bewegt sich als Priester und Psychotherapeut immer wieder auf der Grenzlinie zwischen seelischer Gesundheit und geistigen Angriffen. In den vergangenen Jahren melden sich zunehmend Menschen bei ihm, die befürchten, von Dämonen besessen zu sein. Selbst Ärzte und Therapeuten fragen bei ihm an, wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind. Wie geht er in solchen Fällen vor? Welche Kriterien legt er an, um Besessenheit von einer psychischen Erkrankung zu unterscheiden? Und was passiert, wenn ein Bischof einen Priester tatsächlich mit einem Exorzismus betraut? Das fragen wir P. Müller im Standpunkt. P. Dr. Jörg Müller SAC arbeitet seit mehr fast 50 Jahren als klinischer Psychologe. Seit 36 Jahren ist er Ordensmann. Auch mit 82 Jahren leitet er noch die von ihm gegründete therapeutische "Heilende Gemeinschaft" in Freising. Von seinen 67 Büchern trägt eines den Titel "Verwünscht, verhext, verrückt oder was? Gibt es dämonisch bedingte Störungen?"
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Unser Grundgesetz und der Zeitgeist: Ist Lebensschutz verhandelbar?
Ref.: Susanne Wenzel, Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) Lebensschutz gegen Selbstbestimmung? Mit der Diskussion um die Ernennung neuer Verfassungsrichter hat es das Thema Abtreibung vor der Sommerpause wieder ganz vorn in die Medien geschafft: Ab wann ein ungeborenes Kind überhaupt Menschenwürde hat, und wie die Rechte der Schwangeren zu den Rechten des ungeborenen Kindes stehen - darüber klaffen die Meinungen auseinander. Beim Thema assistierter Suizid gibt es in der öffentlichen Meinung sogar inzwischen fast einen Konsens: Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist der Ansicht, dass jeder Mensch den Zeitpunkt seines Todes selber bestimmen und dafür auch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen können soll. Am Tag vor Beginn der neuen Sitzungsperiode des Deutschen Bundestags sprechen wir im Standpunkt mit der Vorsitzenden der Christdemokraten für das Leben (CDL) Susanne Wenzel darüber, warum sie die alte Rechtsauffassung zum Schutz des menschlichen Lebens von seinen ersten Anfängen bis zu seinem natürlichen Ende dennoch weiterhin verteidigt. Es geht dabei auch um die Frage, warum manche politische Kräfte so vehement für eine Liberalisierung der Abtreibung kämpfen - und darum, welche Bedeutung das christliche Menschenbild für eine säkularisierte Gesellschaft noch haben kann.
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Selbstverwirklichung? Viktor Frankl und die Frage nach dem Glück
Ref.: Prof. Dr. Alexander Batthyány, Leiter des Viktor-Frankl-Instituts in Wien und Direktor des Viktor-Frankl-Forschungsinstituts in Budapest Jeder Mensch wünscht sich, sein Potential voll zu entfalten und ein glückliches Leben zu führen. "Achte auf dich und auf das, was dich erfüllt und zufrieden macht!" - das ist heute der verbreitete Ratschlag zum Thema Glücklichsein. Der bekannte jüdische Psychiater DDr. Viktor Emil Frankl hätte davon wenig gehalten. Er war der Auffassung, dass der Mensch sich nur dann selbst verwirklicht, wenn er einen Sinn findet, der über ihn selbst hinausreicht. Frankl hatte in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz erfahren, wie seine Sorge um den Verlust seines therapeutisches Lebenswerks ihn in den furchtbarsten Situationen am Leben hielt. In diesem Jahr wäre Frankl 120 Jahre alt geworden - aber die von ihm begründete "Logotherapie" ist so aktuell wie eh und je. Prof. Dr. Alexander Batthyány ist Philosoph, Kognitionswissenschaftler und Psychotherapieforscher. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Viktor-Frankl-Instituts in Wien und des Viktor-Frankl-Forschungsinstitut an der Katholischen Péter-Pázmány-Universität in Budapest. Er ist Mitherausgeber der Gesammelten Werke von Viktor E. Frankl und Begründer des seit 2012 alle zwei Jahre stattfindenden Weltkongresses für Logotherapie und Existenzanalyse (Wien und Moskau). Zitat Viktor Frankl: "Es kommt nie und nimmer darauf an, was wir vom Leben zu erwarten haben, viel mehr lediglich darauf: Was das Leben von uns erwartet.
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Ein Kardiologe besucht Jesus: Die eucharistischen Wunder auf dem Prüfstand der Wissenschaft
Ref.: Dr. Franco Serafini, Kardiologe und Autor, Bologna, Italien Eucharistische Wunder faszinieren nicht nur Gläubige, sondern auch die Wissenschaft. Der italienische Herzspezialist Dr. Franco Serafini hat nun die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zu fünf kirchlich anerkannten eucharistischen Wundern zusammengetragen: Ob in Italien, Polen oder Lateinamerika - überall hatten Hostien sich in Fleisch und Blut verwandelt, welche mit modernsten forensischen Methoden untersucht wurden. Die Erkenntnisse aus der Sammlung von Dr. Serafini sind frappierend: Überall zeigte die Analyse der Gewebe- und Blutproben teils ganz konkrete, teils mysteriöse übereinstimmende Merkmale. Immer handelte es sich um Herzgewebe eines leidenden Menschen mit der seltenen Blutgruppe AB, dessen DNA-Proben sich auf unerklärliche Weise den üblichen Nachweismethoden entzogen. Gleichzeitig fanden einige Experten Spuren einer gigantischen elektromagnetischen Entladung - ähnlich, wie auch sie auch mit dem Grabtuch von Turin in Verbindung gebracht wurde. Im Standpunkt beschreibt der Kardiologe uns den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu den Wundern von Lanciano, Buenos Aires, Tixtla, Sokolka und Liegnitz.
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Enttäuscht von Gott?
Ref.: Patrick Knittelfelder, Unternehmer, Autor, Geschäftsführer der HOME Mission Base Salzburg, Salzburg, Österreich Eine schwere Krankheit aus heiterem Himmel wurde für den energiegeladenen Unternehmer Patrick Knittelfelder zum "Lackmus Test" für seine Verkündigung von der Güte Gottes: Wenn auf einmal das Lebenshaus einstürzt, zeigt sich, ob der Glaube mehr schillernde Fassade ist, oder tatsächlich festes Fundament. Der Leiter der HOME Mission Base in Salzburg hat in seinem Leben "wahnsinnig viel verdient - und wahnsinnig viel verloren. Vor ein paar Jahren beinahe mein Leben." Im Standpunkt beschreibt der beliebte Vortragsredner, wie er in den größten Lebenskrisen von der Enttäuschung wieder ins Vertrauen gefunden hat.
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Wie Frauen die Kirche geprägt haben
Ref.: Dr. Beate Beckmann-Zöller, Religionsphilosophin und Autorin, Oberhaching bei München Wenn von Frauen und Kirche die Rede ist, denken die meisten an Diskriminierung. Dabei geht es vor allem um die Öffnung des Priestertums und der anderen Weiheämter für Frauen. Wenig bekannt ist hingegen, wie sehr Frauen über die langen Jahrhunderte hinweg seit den frühen Christen hinweg bis heute die Kirche geprägt haben. Die Religionsphilosophin und Autorin Dr. Beate Beckmann-Zöller widmet sich im Standpunkt einigen herausragenden kirchlichen Frauengestalten wie etwa ....
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ABOUT THIS SHOW
Besondere Referenten und besondere Themen am Sonntagabend. Führende Persönlichkeiten und Spezialisten Ihres Fachgebiets aus Kirche und Gesellschaft halten ein Impulsreferat und stellen sich dem Gespräch und der Diskussion mit dem Moderator und den Zuhörern.
HOSTED BY
radio horeb
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