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STREITWERT
by #zusammenstaerker - Die Initiative für eine Politik der Vernunft.
Streitwert ist ein politischer Podcast aus Österreich über Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Vernunft.Stephan Zöchling spricht mit Journalist:innen, Unternehmer:innen, Politiker:innen und Expert:innen über die Themen, die zu wichtig sind, um darüber nicht zu streiten: Macht, Medien, Demokratie, Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.Streitwert analysiert politische Konflikte, Polarisierung, Extrempositionen und fragt, wie demokratischer Diskurs, sachliche Auseinandersetzung und Reformen in aufgeheizten Zeiten gelingen können.Für alle, die sich für Politik, Journalismus, Wirtschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich interessieren und denen unser Land zu wertvoll ist, um es den Extremen zu überlassen.Mehr Infos auf der Website: www.zusammenstaerker.at
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#30: Hans Peter Haselsteiner über die Macht der Kammern, bröckelnden Wohlstand und mehr Arbeit (2/2)
Österreich hat kein Erkenntnisproblem. Wir wissen, was zu tun wäre. Was fehlt, sind Menschen, die es laut sagen, und der Mut, es auszuhalten, wenn es unbequem wird. In dieser Folge spricht Stephan Zöchling mit Hans Peter Haselsteiner über Sonntagsarbeit als Integrationschance, über Kammern, in denen Milliarden versickern, und über die Parteienförderung, die höher ist als in Deutschland. Es geht um Strukturen aus der Zeit der reitenden Boten, um die Trennung von Kapital und Politik und um die Fragen, warum eine ganze Generation erfolgreicher Unternehmer heute schweigt. Ein Gespräch über die Grenzen des Wachstums, über den Wohlstand, den wir kaum halten können, und über den Streit, den eine Demokratie dringend braucht.
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#29: Hans Peter Haselsteiner über Erbschaftssteuer, Reformstau und Österreichs Wohlstandsbäuchlein (1/2)
Wer zahlt für Österreichs Wohlstand? Und wer darf dabei mitreden? In dieser Folge spricht Stephan Zöhcling mit Hans Peter Haselsteiner über Erbschaftssteuer, den Reformstau der „Reformpartnerschaft“, den ORF als verlängerte Werkbank der Politik und die Frage, warum ein saniertes Land eine Kasteiung braucht, die niemand auf sich nehmen will. Er erklärt, warum Erben kein Menschenrecht ist, warum die Staatsquote in die Verfassung gehört und warum gerade die Privilegierten das größte Interesse am sozialen Frieden haben müssten. Ein Gespräch über Streit als demokratische Notwendigkeit, heilige Kühe und die Frage, wann der Knall groß genug ist, dass ihn auch der Letzte hört.
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#28: Gerhard Karner über Extremismus, Spionage und einen Staat, der zu lange blind war (2/2)
Der Staat darf Briefe öffnen und Telefone abhören. Aber wenn Terroristen über WhatsApp kommunizieren, war die Polizei in den letzten Jahren blind. In dieser Folge spricht Stephan Zöchling mit Gerhard Karner über die größten Bedrohungen für Österreich, über linken wie rechten Antisemitismus, über die Muslimbruderschaft und die Identitären und über einen Spionagefall im eigenen Haus. Auch die geordneten Rückführungen nach Syrien und die umstrittene Rückkehrhilfe kommen zur Sprache.
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#27: Gerhard Karner über Minuszuwanderung, das Wort "Remigration" und seine Umfragewerte (1/2)
Erstmals seit Jahrzehnten verlassen mehr Menschen Österreich als hereinkommen. Im ersten Halbjahr 2026 haben rund 7.000 Menschen das Land verlassen, während es etwa 5.200 Asylanträge gab. Karner nennt es Minuszuwanderung. Und trotzdem liegt ausgerechnet die FPÖ beim Thema Sicherheit vorne, auf dem der Innenminister arbeitet. In dieser Folge spricht Stephan Zöchling mit Innenminister Gerhard Karner über die Realität hinter den Zuwanderungszahlen, über den gestoppten Familiennachzug, über NGOs, die Verfahren in die Länge ziehen und über den Begriff Remigration, vor dem Kickls eigener Verfassungsschutzbericht 2018 als Kampfbegriff der Identitären gewarnt hat. Ein Gespräch über objektive und subjektive Sicherheit, über die Frage, welche Forderungen rechtlich überhaupt umsetzbar sind und über den Preis, den ein Land zahlt, wenn Sicherheit zum Dauerwahlkampf wird.
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#26: Michael Ludwig über Sicherheit, Wiens Zukunft und die rote Linie zur FPÖ (2/2)
Ist Wien wirklich sicher? Kommt der Lobautunnel? Und warum steigen die Gesundheitskosten, obwohl die Medizin immer besser wird? In der zweiten Folge geht es um die konkrete Zukunft der Stadt, von der Verkehrsinfrastruktur über autonomes Fahren bis zur Spitzenmedizin. Michael Ludwig spricht mit Stephan Zöchling über objektive und subjektive Sicherheit, über Investitionen in Zeiten knapper Budgets und über seine Vision, Wien wieder zum weltweiten Zentrum hochqualitativer Medizin zu machen. Und er wird deutlich, wo für ihn die rote Linie verläuft: eine Koalition mit der FPÖ schließt er kategorisch aus. Ein Gespräch über Prävention, Fortschritt und die Frage, welche Werte eine Gesellschaft zusammenhalten.
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#25: Michael Ludwig über das lebenswerte Wien, den Aufstieg der FPÖ und die Zukunft der Sozialdemokratie (1/2)
Wien gilt Jahr für Jahr als eine der lebenswertesten Städte der Welt. Leistbarer Wohnraum, günstige Öffis, hohe Sicherheit, kulturelle Tiefe. Und trotzdem legt die FPÖ ausgerechnet in jenen Bezirken am stärksten zu, in denen die Sozialdemokratie seit 1945 zu Hause ist. In dieser Folge spricht Stephan Zöchling mit Michael Ludwig über die Erfolgsgeschichte Wiens, über Wohnbau, soziale Durchmischung und ein Miteinander, das internationale Konflikte draußen hält. Es geht um die Frage, warum gute Arbeit zu wenig gute Kommunikation ist, warum die Ränder in ganz Europa erstarken und wo die Sozialdemokratie in zehn Jahren stehen will. Ein Gespräch über Verantwortung, Zusammenhalt und die Frage, ob die politische Mitte noch die richtigen Antworten auf die Fragen unserer Zeit findet.
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#24: Gernot Blümel über die KI-Revolution, den ORF und Österreichs Reformstau (2/2)
Ein ORF-Gesetz aus den Siebzigern. Ein Medienstandort im Umbruch. Und mittendrin die Frage, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Zeiten von Streaming, Social Media und künstlicher Intelligenz überhaupt noch leisten soll. In dieser Folge spricht Gernot Blümel mit Stephan Zöchling über seine unverwirklichten Pläne als Medienminister, über den Zwist zwischen ORF und Privaten und über einen radikalen Reformansatz, der beide zu Partnern gemacht hätte. Es geht um Kultur und Identität, um die Verfettung der Kammern und um ein Forschungsprojekt in Venedig, das zum Silicon Valley der digitalen Medizin werden soll. Ein Gespräch über Vernunft, Verantwortung und die vielleicht fundamentalste Frage unserer Zeit: Was macht den Menschen eigentlich noch besonders, wenn Maschinen denken können?
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#23: Gernot Blümel über die Ära Kurz, Corona und warum westliche Demokratien ihre Mitte verlieren (1/2)
Ein Überschuss im Budget, eine Regierung mit Reformwillen und dann Ibiza, Corona und eine Hausdurchsuchung beim amtierenden Finanzminister. Kaum eine politische Ära hat Österreich so geprägt und so polarisiert wie jene von Türkis-Blau und Türkis-Grün. In dieser Folge spricht Gernot Blümel mit Stephan Zöchling über die Jahre an der Seite von Sebastian Kurz, über „Koste es, was es wolle", über die Grenzen des Föderalismus und über die Frage, warum der Staat im Kleinen übergriffig wirkt und im Großen machtlos. Es geht um die Erosion der demokratischen Mitte, um Migration, Bürokratie und die kulturelle Selbstvergessenheit Europas. Ein Gespräch über Verantwortung, Rückblick ohne Reue und die Frage, wie eine bürgerliche Politik heute wieder Mehrheiten gewinnen kann, ohne sich den Rändern auszuliefern.
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#22: Matthias Strolz über die Wut der Gesellschaft, verkrustete Strukturen und neue Wege (2/2)
Die FPÖ steht bei fast 40 Prozent. Die Regierung verwaltet, statt zu gestalten. Und auf der Straße, in den Schulen, in den U-Bahnen wächst eine diffuse Wut, die längst nicht mehr nur Politik ist, sondern Lebensgefühl. In dieser Folge spricht Matthias Strolz mit Stephan Zöchling über das langsame Sterben verkrusteter Strukturen, über Postenschacher, Kammernmacht und die Verlogenheit linksliberaler Eliten, die Trump erst möglich gemacht hat. Es geht um eine Pensionsreform, die zu weich ist, um ein Europa, das pubertiert, und um ein Österreich, das gerade auf „Genügend" rutscht, ohne Vision, ohne Erzählung, ohne Mut. Ein Gespräch über Wut, Verantwortung und die Frage, was es heißt, sich aus einer Position der Stärke zu erneuern, bevor es zu spät ist.
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#21: Thomas Starlinger über Österreichs Sicherheit, Sky Shield und die Wehrpflicht-Reform (2/2)
Drohnen über Zypern, Sabotage an Pipelines, simulierte Blockaden und eine multipolare Welt, die immer unübersichtlicher wird. Während sich die geopolitischen Konflikte verdichten, diskutiert Österreich noch immer über sechs oder acht Monate Grundwehrdienst. In dieser Folge spricht Generalmajor Thomas Starlinger mit Stephan Zöchling über die verwundbare Infrastruktur unseres Landes, hybride Kriegsführung, die European Sky Shield Initiative und die Frage, warum eine fertige Sicherheitsstrategie noch immer im Nationalrat liegt, statt diskutiert zu werden. Ein Gespräch über politische Versäumnisse, militärische Realitäten und darüber, dass der Schutz der Bevölkerung keine parteipolitische Frage sein darf.
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#20: Thomas Starlinger über Österreichs Neutralität und Europas Verteidigungsversagen (1/2)
Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran. In der Ukraine wird weiter gekämpft. China provoziert Taiwan. Und Europa? Diskutiert. In dieser Folge spricht Generalmajor Thomas Starlinger mit Stephan Zöchling über die geopolitische Lage Mitte 2026, über Europas strategische Abhängigkeiten, die Schwächen des Föderalismus und die Frage, ob der Kontinent überhaupt in der Lage ist, sich selbst zu verteidigen. Außerdem: Österreichs Neutralität, der Zustand des Bundesheers und warum der fehlende politische Wille das größte Defizit ist. Ein Gespräch über das, was für Österreich und Europa auf dem Spiel steht.
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#19: Matthias Strolz über das Nichtstun in der Politik, Strukturreformen und den Wert von Europa (1/2)
Österreichs Politik weiß, was zu tun wäre und tut es trotzdem nicht. Warum verschieben wir die Pensionsreform seit Jahrzehnten? Warum bleibt das Bildungssystem im Stillstand? Matthias Strolz spricht über Wut in der Gesellschaft, politische Bequemlichkeit und die Gefahr, dass wir uns im Wohlstand eingerichtet haben. Über eine erschöpfte Generation, über Verantwortung und über die Frage, ob Europa durch multiple Krisen zusammenwächst oder zerbricht.
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#18: Christian Kern über Reformstau, Energiepreise und warum unsere Demokratie von innen gefährdet ist.
Der Staat gibt mehr als die Hälfte des BIP aus und bei den Menschen wächst das Gefühl, dass vieles nicht funktioniert. In dieser Folge spricht Christian Kern mit Stephan Zöchling über Reformstau, lähmenden Föderalismus, Postenschacherei und politische Kurzsichtigkeit. Warum scheitern permanent dringende Reformen? Und was braucht es, damit ein Staat wieder effizient wird? Ein Gespräch über die Frage, ob Österreich bereit ist, sich neu aufzustellen.
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#17: Corinna Milborn über die ORF-Skandale, Machtmissbrauch und die nächste große Bedrohung über die niemand spricht
Es rauscht gewaltig am Küniglberg. Der ORF steht unter Druck – politisch, strukturell, kulturell. In dieser Folge spricht Corinna Milborn mit Stephan Zöchling über den ORF, über die dortige parteipolitische Einflussnahme, Postenschacher, Sexismus und darüber, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender eigentlich staatsfern und nicht staatsnah sein sollte. Ein intensives Gespräch über Machtmissbrauch, verkommene Strukturen und die digitale Bedrohung aus den USA, über die niemand spricht.
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#16: Sigi Maurer über die WKO als Zukunftsbremse, ÖVP-Doppelmoral und die Frage, ob Erben gerecht ist
In Teil 2 trifft Sigi Maurer wieder auf Stephan Zöchling und es wird grundsätzlich. Es geht um die Kammern als größte Bremsen für die Zukunft im Land, einen fairen Zugang zu Bildung und Integrationspolitik. Und die Frage: Ist eine Erbschaftssteuer gerecht?
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#15: Sigrid Maurer über den ORF-Skandal, Kammernkorruption & Social Media Verbot für Jugendliche (1/2)
Wie politisch ist der ORF wirklich? Wie mächtig sind die politischen Freundeskreise dort? In dieser Episode spricht Sigrid Maurer mit Host Stephan Zöchling über Medienkrise, politisierte ORF-Gremien, Inseratenkorruption und die Frage, warum ein Social Media Verbot für Jugendliche Sinn macht. Es geht um politische Einflussnahme, Medienförderung, die fehlenden Reformen der Regierung – und um das Grundproblem eines Staates, in dem Macht wichtiger ist als Transparenz.
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#14: Beate Meinl-Reisinger über Lohnnebenkosten, Pflichtmitgliedschaft & nachhaltige Reformen (2/2)
Hinweis der Redaktion: Diese Episode wurde vor dem Budget-Beschluss aufgenommen. In Teil 2 spricht Außenministerin Beate Meinl-Reisinger mit Host Stephan Zöchling über Reformtempo, Budgetdisziplin und die Frage, ob NEOS in der Regierung untergehen oder gestalten. Im Zentrum stehen Lohnnebenkosten, Kammerumlagen, Pflichtmitgliedschaft und die Zukunft der Sozialpartnerschaft. Diskutiert wird, ob Österreich strukturell zu teuer geworden ist und wie Entlastung, Staatsreform und ein wettbewerbsfähiger Standort gelingen können.
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#13 Außenministerin Beate Meinl-Reisinger über Reformen, Ungarn als Warnsignal & Europas Handlungsfähigkeit (1/2)
Braucht Österreich radikale Reformen oder fehlt uns nur der Mut zur Umsetzung? Und was lernen wir aus Ungarn über Illiberalismus und Europas Zukunft? In dieser Episode spricht Außenministerin Beate Meinl-Reisinger mit Host Stephan Zöchling über Reformkurs, Pensionssystem, Wettbewerbsfähigkeit und die Frage, wie Europa geopolitisch handlungsfähig bleibt und plädiert für ein wirtschaftlich starkes, verteidigungsfähiges und politisch entschlossenes Europa.
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#12: Rainer Nowak über Medien & Politik in Österreich
Wie unabhängig kann Journalismus sein, wenn Politik und Medien in einem kleinen Land so eng verflochten sind? Und wie verteidigt Qualitätsjournalismus im Zeitalter von KI, Populismus und Vertrauensverlust seine Glaubwürdigkeit? In dieser Episode spricht Rainer Nowak mit Host Stephan Zöchling über Nähe zur Politik, mediale Eitelkeit, wirtschaftliche Unabhängigkeit und die Rolle liberaler Medien in polarisierten Zeiten.
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#11: Danielle Spera über Extremismus von links und rechts und eine lebendige Erinnerungskultur (2/2)
Wird es wirklich nicht wieder so schlimm werden? Oder beginnt die Gesellschaft beim Antisemitismus schon zu kippen? In Teil 2 des Gesprächs spricht Danielle Spera mit Host Stephan Zöchling über Optimismus als ihre Grundhaltung, die Verantwortung radikalen Strömungen entgegen zu treten und die Frage, warum Extremismus von rechts wie von links gleichermaßen gefährlich ist. Spera analysiert mediale Schieflagen, ideologische Einflüsse an Universitäten, den Umgang mit Israel in westlichen Gesellschaften und die Verantwortung von Politik, Kultur und Journalismus. Gleichzeitig plädiert sie für einen positiven, aktiven Zugang: Erinnerung lebendig halten, junge Menschen ermutigen hinzuschauen und nicht wegzusehen.
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#10: Danielle Spera über den neuen Antisemitismus & eine verblassende Erinnerungskultur (1/2)
Warum ist gelebte Erinnerungskultur gerade heutzutage so wichtig? Was passiert, wenn Geschichte relativiert oder verdrängt wird? Und warum erleben wir gerade einen neuen Antisemitismus – auch aus politischen Milieus, aus denen man ihn lange nicht erwartet hätte? In dieser Episode spricht Danielle Spera mit Host Stephan Zöchling über Erinnerungskultur, Verantwortung und die Frage, wie wir Geschichte vermitteln, wenn es bald keine Zeitzeugen mehr gibt. Spera analysiert die Verschiebung gesellschaftlicher Debatten, die Rolle von Medien im Nahostkonflikt, die Gefahr ideologischer Verzerrung und warum die Gleichgültigkeit gegenüber Antisemitismus zunimmt.
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#9: Susanne Riess-Hahn über Leistung, Frauen in Führungspositionen und die Wehrhaftigkeit der Demokratie
Was lernt man als erste Frau an der Staatsspitze über Macht und Druck? Warum sind Frauen in Führungspositionen auch 2026 noch mehr Ausnahme als Regel? Und wie geht es eigentlich der Demokratie in Österreich? In dieser Episode spricht Susanne Riess-Hahn mit Host Stephan Zöchling über ihre Zeit als erste Vizekanzlerin Österreichs, über Leadership in Politik und Wirtschaft, die Erosion der Diskussionsfähigkeit und erklärt, warum Demokratie wieder wehrhafter werden muss.
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#8: Georg Dornauer über die TIWAG, Versorgungsposten und Parteiapparate (2/2)
Was muss Sozialdemokratie heute sein sein und was nicht? In Teil 2 spricht Georg Dornauer über die Übergewinne der TIWAG, Sozialstaat und Leistungsprinzip, Bürokratie als Standortbremse und die Frage, ob Parteiapparate Reformen überhaupt noch zulassen. Es geht um Mindestsicherung und Missbrauch davon, Verwaltungsträgheit, Postenschacher, Verantwortung in der Politik und um die Möglichkeit einer eigenen politischen Bewegung. Ein Gespräch über Pragmatismus statt Ideologie und darüber, warum viele Menschen nicht politikverdrossen, sondern politikerverdrossen sind.
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#7: Georg Dornauer über Skandale, Neid und die Lage der SPÖ (1/2)
Vom Landeshauptmann-Stellvertreter in Tirol zum Ausschluss aus der SPÖ: Was sagt der Aufstieg und Absturz von Georg Dornauer über Neid, seinen Aufstieg, seinen Fall und die Lage der Sozialdemokratie in Österreich? In Teil 1 des Gesprächs spricht Dornauer über seinen politischen Werdegang, seine Skandale, interne Machtkämpfe und das Spannungsfeld zwischen persönlicher Haltung und Parteilinie. Ein Gespräch über Eitelkeiten, Neid, mediale Skandalisierung und die Frage, wie viel Platz in der Politik für den eigenen Kopf ist.
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#6: Andreas Grassl über algorithmischen Tribalismus, Wertekrise und digitale Verantwortung (2/2)
Wie treiben Algorithmen Menschen in ideologische Lager und warum tut sich die Mitte so schwer, positiv zu definieren, wofür sie eigentlich steht? In Teil zwei des Gesprächs analysiert Medienanalyst und Digitaljournalist Andreas Grassl den „algorithmischen Tribalismus“ unserer Zeit, spricht darüber, wie TikTok & Co. radikale Überzeugungen anheizen, warum es nicht ausreichen wird, die Extremen einfach nur zu ignorieren und weshalb interpersonelles Vertrauen der entscheidende Marker für die westliche Demokratie ist. Ein Gespräch über Werte, Generationenbruch, Reform vs. Zerstörung alter Strukturen und darüber, warum die ungewisse Zukunft auch eine Chance für die Jungen sein kann.
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#5: Andreas Grassl über Gen Z, Polarisierung und Social Media (1/2)
Warum ist die Jugend 2025 stärker polarisiert als jede andere Altersgruppe? Und welche Rolle spielen Medien, Algorithmen und politische Akteure selbst bei dieser Entwicklung? In dieser Folge von STREITWERT spricht Medienanalyst und Digitaljournalist Andreas Grassl über algorithmischen Tribalismus, radikale Dynamiken auf TikTok und warum Authentizität heute die härteste Währung in der politischen Kommunikation ist. Ein Gespräch über einen Generationenbruch, Vertrauensverlust in Institutionen und darüber, warum radikale Vernunft genauso gut Reichweite erzeugen kann wie extreme Positionen.
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#4: Sepp Schellhorn über einen fairen Sozialstaat, lokale Machtstrukturen in Österreich und den Reformstau (2/2)
In der zweiten Folge mit ihm spricht Staatssekretär Sepp Schellhorn über den Reformstau in Gemeinden und Ländern, was für ihn ein fairer Sozialstaat ist und lokale Machtstrukturen, die schwer aufzubrechen sind.
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#3: Sepp Schellhorn über das Bürokratiemonster, die Droge Politik und die Lage der Wirtschaft (1/2)
Was kann ein Staatssekretär verändern und wo stößt Reformwille in Österreich an seine Grenzen? Staatssekretär und Unternehmer Sepp Schellhorn spricht über das Bürokratiemonster Österreichs, warum Politik süchtig macht und über die österreichische Wirtschaft, die mit dem Rücken zur Wand steht. Ein Gespräch darüber, warum es mehr Unternehmer:innen in der Politik braucht und seine Ansätze, Österreich zu entbürokratisieren.
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#2: Florian Klenk über Korruption, Lobbyismus und Klassenkampf (2/2)
Was hält unsere Demokratie zusammen und was bringt sie ins Wanken? In der zweiten Folge von STREITWERT spricht Stephan Zöchling wieder mit Florian Klenk, Chefredakteur des Falter, über strukturelle Korruption, Russophilie europäischer Politiker:innen, Lobbyismus und Klassenkampf in Österreich. Klenk gilt als einer der profiliertesten – und umstrittensten – Journalisten des Landes. Für die einen ist er unbequemer Aufdecker, für die anderen Provokateur. In diesem Gespräch geht es nicht um Schlagzeilen, sondern um Grundsätzliches. STREITWERT ist der Podcast über die Themen, die zu wichtig sind, um darüber nicht zu streiten: Demokratie, Zusammenhalt und wirtschaftliche Vernunft. Für alle, denen Österreich zu wertvoll ist, um es den Extremen zu überlassen. Alle zwei Wochen neu.
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#1: Florian Klenk über Demokratie, die Linke in Österreich und autoritäre Medienpolitik (1/2)
Was hält unsere Demokratie zusammen und was bringt sie ins Wanken? In der ersten Folge von STREITWERT spricht Stephan Zöchling mit Florian Klenk, Chefredakteur des Falter, über Journalismus, Macht, politische Verantwortung und die zunehmende Polarisierung in Österreich. Klenk gilt als einer der profiliertesten – und umstrittensten – Journalisten des Landes. Für die einen ist er unbequemer Aufdecker, für die anderen Provokateur. In diesem Gespräch geht es nicht um Schlagzeilen, sondern um Grundsätzliches. Diese Folge ist der erste Teil eines zweiteiligen Gesprächs, indem es um demokratische Spielregeln, die Rolle des Staates, Angriffe auf unabhängige Medien, journalistische Verantwortung und den schmalen Grat zwischen Kontrolle der Macht und Vertrauensverlust in Politik und Medien geht. STREITWERT ist der Podcast über die Themen, die zu wichtig sind, um darüber nicht zu streiten: Demokratie, Zusammenhalt und wirtschaftliche Vernunft. Für alle, denen Österreich zu wertvoll ist, um es den Extremen zu überlassen. Teil 2 folgt nächste Woche.
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ABOUT THIS SHOW
Streitwert ist ein politischer Podcast aus Österreich über Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Vernunft.Stephan Zöchling spricht mit Journalist:innen, Unternehmer:innen, Politiker:innen und Expert:innen über die Themen, die zu wichtig sind, um darüber nicht zu streiten: Macht, Medien, Demokratie, Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.Streitwert analysiert politische Konflikte, Polarisierung, Extrempositionen und fragt, wie demokratischer Diskurs, sachliche Auseinandersetzung und Reformen in aufgeheizten Zeiten gelingen können.Für alle, die sich für Politik, Journalismus, Wirtschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich interessieren und denen unser Land zu wertvoll ist, um es den Extremen zu überlassen.Mehr Infos auf der Website: www.zusammenstaerker.at
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