Study Snacks - Urologie
by Thieme Gruppe
Im Praxis- oder Klinikalltag ist es aus Zeitgründen nicht immer einfach, eine Übersicht über neueste Studien zu behalten und diese auch noch zu lesen. „Study Snacks“ von Thieme möchte Ärzt*innen dabei unterstützen. Egal, ob in der Kaffeepause, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Joggen: „Study Snacks“ fasst aktuelle Studien auf das Wesentlichste und in wenigen Minuten zusammen. Die ausführlichen Studien sind in den Shownotes nur einen Klick entfernt."Study Snacks" ist eine Produktion von Thieme.*Wichtige Hinweise: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.Der Podcast kann das persönliche Arztgespräch, die Diagnose und Behandlung NICHT ersetzen!Wie jede Wissenschaft ist die Medizin ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrung erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was Behandlung und medikamentöse Therapie anbelangt. Soweit in diesem Podcast eine Dosierung oder eine Applikation
Episodes
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Dranginkontinenz: Tibialisnerv-Stimulation wirksam und sicher
Neuromodulationsverfahren gelten als vielversprechende Behandlungsoption für Menschen mit einer Dranginkontinenz. Ein den Tibialisnerv stimulierendes Implantat (Revi; BlueWind Medical) erhielt die Zulassung der US-Behörden zur Behandlung der überaktiven Blase (engl. overactive bladder, OAB), und...
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Prostata-Fusionsbiopsie: Wie problematisch sind MRT- und Ultraschall-Volumendiskrepanzen?
Fusionsbiopsien der Prostata, bei welchen Magnetresonanztomografie (MRT)-Aufnahmen mit Ultraschallbildern in Echtzeit kombiniert werden, verbessern zwar die Diagnoserate klinisch signifikanter Karzinome, dennoch entgeht auch bei dieser Strategie ein beträchtlicher Anteil von Tumoren der…
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Roboterassistierte Lymphknotendissektion beim Hodenkarzinom
Obgleich Sicherheit und Praktikabilität eines roboterassistierten Ansatzes für die retroperitoneale Lymphknotendissektion nach Chemotherapie (PC-RPLND) beim Hodenkarzinom in verschiedenen Studien belegt werden konnten, fehlt es an Daten zum langfristigen Outcome. Ghoreifi et al. wollten daher…
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Radikale Zystektomie: Vor- und Nachteile der intraoperativen Tranexamsäure-Gabe
Mehr als die Hälfte der Personen, die sich aufgrund eines Blasenkarzinoms einer radikalen Zystektomie unterziehen, benötigt perioperativ Bluttransfusionen. Da sich dies negativ auf die onkologische Prognose auswirkt, wird in einigen Fällen intraoperativ Tranexamsäure verabreicht, um den…
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Prostatakarzinom: Hochintensiver fokussierte Ultraschall versus radikale Prostatektomie
Hochintensiver fokussierte Ultraschall (HIFU) stellt eine konservative Therapieoption für Prostatakarzinome mit geringem oder intermediärem Risiko dar. Er gilt im Hinblick auf die funktionellen Behandlungsergebnisse als besser verträglich als die Operation und die Radiatio. Retrospektive...
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PSA-Screening bei Männern ab dem 45. Lebensjahr: Identifikation von Risikogruppen
Das Prostatakarzinom stellt eine der häufigsten Krebsarten bei Männern dar. Obgleich das PSA-Screening auf Basis des Prostata-spezifisches Antigens als eine etablierte Methode zur Früherkennung gilt, wird dieser Biomarker aufgrund möglicher Überdiagnosen und unnötiger Behandlungen immer noch…
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Therapie komplexer Harnröhrenstrikturen: Langzeitergebnisse nach perinealer Urethrostomie
Komplexe Harnröhrenstrikturen stellen eine erhebliche Herausforderung bei urologischen Rekonstruktionen dar. Während in den meisten Fällen die Urethroplastik zum Standard zählt, kann die perineale Urethrostomie eine alternative Lösung für ausgewählte Patient*innen bieten. Klemm et al. wollten nun...
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Neuromodulation bei überaktiver Blase nach Rückenmarksläsion: Medikamentenreduktion bei erhaltener Lebensqualität
Patient*innen mit Rückenmarksverletzungen leiden häufig unter einer neurogenen Blase, die regelhaft mit Medikamenten behandelt wird. Da viele Wirkstoffe häufig mit Nebenwirkungen verbunden sind, könnte die Neuromodulation eine gute Ergänzung darstellen. Stampas et al. wollten nun wissen, ob die...
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Informed Consent in der Urology: Verbesserungspotenzial dank Multimedia-Tools
Gespräche über urologische Diagnosen und operative Eingriffe stellen für behandelnde Ärzt*innen immer wieder eine Herausforderung dar. Gleichzeitig haben nicht wenige Patient*innen Schwierigkeiten beim Verständnis medizinischer Befunde und indizierter Therapieverfahren. Nedbal et al. haben sich…
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Nierenzellkarzinom: Rezidivtherapie nach adjuvanter Immuntherapie
Das Nierenzellkarzinom (NCC) zählt zu den häufigsten Krebsarten des Urogenitaltraktes. Obgleich adjuvante Immuntherapien wie Pembrolizumab das Überleben von Betroffenen mit hohem Rezidivrisiko nach radikaler Nephrektomie verbessern können, bleiben zur effektivsten systemischen Therapie nach einem...
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Prostatakarzinom: Androgenentzugstherapie plus Salvage-Radiatio bei oligorekurrenter pelviner Lymphknotenmetastasierung
Eine der Standardtherapien beim metastasierten Prostatakarzinom stellt die Androgenentzugstherapie dar. Bei einem regionalen pelvinen Lymphknoten-Oligorezidiv, also dem metastatischen Befall von weniger als 6 Lymphknoten, bietet sich zusätzlich eine Salvage-Radiatio an. Die französische...
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Fortgeschrittenes Prostatakarzinom: Kardiotoxizität der systemischen Therapie
Zur Therapie des metastasierten hormonsensitiven, des nicht metastasierten und des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms stehen eine Reihe wirksamer Systemtherapeutika zur Verfügung. Die gegenwärtigen Leitlinienempfehlungen zur Erstlinientherapie bilden allerdings das...
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Transurethrale Prostataresektion: Inzidentelles Prostatakarzinom - Management und onkologische Ergebnisse
Etwa einer von 10 Männern erhält nach einer transurethralen Prostataresektion (TURP) die Diagnose Prostatakarzinom. Meist handelt es sich dabei um Niedrigrisiko-Tumore. Wie mit diesen Zufallsbefunden umgegangen werden soll, ist allerdings nicht durch Leitlinien geregelt. Das liegt unter anderem...
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Prostatakrebs: Kosteneffizienz des Prostatakarzinomscreenings in Europa
In Europa ist das Prostatakarzinom die häufigste Krebserkrankung des Mannes und die dritthäufigste Krebstodesursache. Seine hohe Prävalenz stellt nicht zuletzt eine große Belastung für die Gesundheitssysteme dar. Angesichts dessen ist eine möglichst frühzeitige Diagnose wichtig: Sie senkt die...
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Radikale Prostatektomie: Was bringt die NeuroSAFE-Methode?
Das der Prostata anliegende neurovaskuläre Bündel ist für die Kontinenz- und die erektile Funktion unverzichtbar. Seine Schonung im Rahmen der radikalen Prostatektomie ist allerdings nur dann vertretbar, wenn kein erhöhtes Risiko für eine extraprostatische Tumorausdehnung besteht. Ob dies der…
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Die Rolle einer Nephrektomie bei schwerer chronischer Nierenerkrankung: Neue Erkenntnisse zur Progression von chronischer Nierenerkrankung nach partieller und radikaler Nephrektomie
Die chirurgische Entfernung von Tumorgewebe ist eine gängige Therapieoption beim lokalisierten Nierenzellkarzinom. Radikale Nephrektomien entfernen die gesamte Niere, während partielle Nephrektomien gesundes Gewebe schonen. Studien zeigen, dass beide Ansätze hinsichtlich der Krebsbekämpfung...
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Ein Weg zu besseren Behandlungsergebnissen durch individuelle Therapieansätze bei nächtlicher Enuresis
Nächtliche Enuresis betrifft etwa 10–16% der 7-jährigen Kinder und hat erhebliche Auswirkungen auf deren psychisches und soziales Wohlbefinden. Die Ursachen sind multifaktoriell: nächtliche Polyurie, reduzierte Blasenkapazität und Schwierigkeiten, bei Harndrang aufzuwachen. Aktuell empfehlen...
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Plattenepithelmetaplasie bei Harnröhrenstrikturen: Neue Erkenntnisse aus einer retrospektiven Studie über Prävalenz, Prädiktoren und klinische Relevanz
Harnröhrenstrikturen sind ein häufiges Problem in der urologischen Praxis. Oft treten sie aufgrund von Entzündungen, Traumata oder idiopathischen Faktoren auf. Ein wichtiges, aber bislang wenig verstandenes Phänomen ist die Plattenepithelmetaplasie. Diese entsteht durch chronische Reizungen oder...
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Stressharninkontinenz der Frau: Bulkamid ist effektiv und sicher
Die Therapie der weiblichen Stressharninkontinenz folgt einem Stufenkonzept, das zunächst konservative Maßnahmen wie Pessare und Beckenbodentraining vorsieht. Bei Versagen der nicht invasiven Behandlungen stehen zahlreiche chirurgische Optionen zur Verfügung. Eine weniger invasive und damit...
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Benigne Prostatahyperplasie: Vibegron bei Drangbeschwerden effektiv und sicher
Der selektive Beta-3-Adrenozeptor-Agonist Vibegron ist zur Therapie der überaktiven Blase zugelassen. Auch viele Männer mit einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) leiden unter Harndrang, häufigem Wasserlassen, Nykturie oder einer Dranginkontinenz. Eine BPH-Pharmakotherapie mit Alphablockern…
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MRT-gesteuerte Prostatabiopsie: Transrektales versus transperineales Vorgehen
Die European Association of Urology empfiehlt gegenwärtig, bei systematischen Prostatabiopsien dem transperinealen Zugang den Vorzug gegenüber dem transrektalen zu geben. In der wissenschaftlichen Literatur wird die optimale Biopsieroute allerdings kontrovers diskutiert. Ein europäisches...
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Prostatabiopsie: Infektionsrisiko bei transrektalem und transperitonealem Vorgehen
Transrektale systematische Prostatabiopsien geraten zunehmend in die Kritik. Grund ist das möglicherweise höhere Infektionsrisiko im Vergleich zum transperinealen Vorgehen. Einige Beobachtungsstudien deuten auf eine entsprechende Problematik hin, randomisierte Vergleichsstudien fehlen allerdings...
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Asymptomatische Bakteriurie vor urologischen Eingriffen
Gegenwärtig empfehlen sowohl die US-amerikanischen als auch die europäischen Leitlinien den diagnostischen Ausschluss bzw. die Therapie einer asymptomatischen Bakteriurie vor urologischen Eingriffen mit Mukosabeteiligung. Wie gut dieses systematische Vorgehen tatsächlich vor postoperativen...
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Ergebnisse und Chancen zusätzlicher Nierenkrebs-Früherkennung im Rahmen des Lungenkrebsscreenings
Die Früherkennung von Krebs ist entscheidend für den Behandlungserfolg. In den USA und Großbritannien gibt es für Lungenkrebs bereits etablierte Screenings für Hochrisikopatienten, vor allem für Personen, die stark geraucht haben. Diese Screenings basieren meist auf einer...
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Neue Wege in der Nierensteintherapie: Die Break-Wave-Lithotripsie
Nierensteinleiden, die sogenannte Urolithiasis, belasten das Gesundheitssystem weltweit immer stärker. Die Inzidenz steigt, und viele Patienten müssen mehrmals die Notaufnahme aufsuchen, bis sie eine Behandlung erhalten. Für Steine unter 10 mm gilt die Stoßwellenlithotripsie als…
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Prostatabiopsie und Infektionsrisiko: Optimierung der Antibiotikaprophylaxe
Die transrektale ultraschallgeführte Prostatabiopsie ist ein weltweit verbreiteter Standard zur Diagnose von Prostatakrebs. Jährlich werden in Europa rund eine Million dieser Biopsien durchgeführt. Obwohl die transrektale ultraschallgeführte Prostatabiopsie in der Regel sicher ist, treten bei...
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Optimierung der Metastasendiagnostik bei Peniskrebs: Eine neue Dual-Dye-Technik mit Indocyaningrün und Methylenblau
Das Überleben von Patienten mit Peniskrebs hängt entscheidend vom Vorliegen und der Ausbreitung von Lymphknotenmetastasen ab. Bei knotennegativen Patienten liegt das krebsspezifische 5-Jahres-Überleben signifikant höher als bei Patienten mit nachgewiesenen Lymphknotenmetastasen. Klinische...
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Nichtmuskelinvasives Blasenkarzinom
Die Behandlung des auf BCG (Bacillus Calmette-Guérin) refraktären nichtmuskelinvasiven Blasenkarzinoms stellt angesichts eingeschränkter Behandlungsoptionen eine therapeutische Herausforderung dar. Für Betroffene, die sich gegen eine radikale Zystektomie entscheiden, bietet die...
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Muskelinvasives Blasenkarzinom: Detektion zirkulierender Tumor-DNA mittels Gesamt-Genom-Sequenzierung
Nahezu die Hälfte der Personen mit einem in kurativ behandelten, also neoadjuvant chemotherapierten und radikal zystektomierten, lokal begrenzten muskelinvasiven Blasenkarzinom erleidet ein Tumorrezidiv. Prinzipiell bietet sich zirkulierende Tumor-DNA zur Detektion der minimalen Resterkrankung…
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Ureterstents: Propolis-Beschichtung beugt Infektionen und Verkrustungen vor
Die längerfristige Schienung der Harnleiter birgt zahlreiche Risiken, darunter Harnwegsinfektionen und Verkrustungen der Ureterstents durch Ablagerungen von Proteinen, Oxalaten, Phosphaten und Kalziumsalzen. Ein Forscherteam aus China untersuchte nun in vitro und im Tierversuch, ob und wie gut…
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Management des Niedrigrisiko-Prostatakarzinoms: Langzeitergebnisse bei Aktiver Überwachung
Für Patienten mit einem Niedrigrisiko-Prostatakarzinom stellt die Aktive Überwachung die bevorzugte Therapie dar. Untersuchungen an hoch selektiven Patientenkollektiven belegen zwar exzellente Ergebnisse dieser Strategie im Hinblick auf die onkologische Prognose, Langzeitdaten auf…
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Prostatakarzinom: Zweitmalignome nach Brachytherapie
Die Behandlungsoptionen beim lokalisierten Prostatakarzinom umfassen außer der aktiven Überwachung und der radikalen Prostatektomie die perkutane Strahlentherapie und die Brachytherapie. Angesichts der hohen Langzeit-Überlebenschancen stellt sich die Frage, wie häufig insbesondere junge…
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Benigne Prostatahyperplasie: Prostataarterienembolisation versus transurethrale Resektion
Die Behandlung der symptomatischen benignen Prostatahyperplasie mittels Prostataarterienembolisation (PAE) bietet verschiedene Vorteile gegenüber der invasiven transurethrale Resektion der Prostata (TURP). Kurz- bis mittelfristig lindert dieses Vorgehen untere Harnwegssymptome. Hält diese Wirkung...
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Roboterassistierte Prostatektomie: Die Prostatagröße beeinflusst das Operationsergebnis
Männer mit einem lokalisierten Prostatakarzinom und großem Prostatavolumen eignen sich weniger gut für eine nicht chirurgische Tumortherapie, also eine externe Bestrahlung oder Brachytherapie. Sie werden statt dessen in der Regel roboterassistiert operiert. Inwiefern beeinflusst die Prostatagröße...
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Gewebeentnahme aus der Prostata: Infektionsrisiko nach transperinealer versus transrektaler Biopsie
Allein in den USA und Europa werden jedes Jahr mehr als 2 Millionen Prostatabiopsien durchgeführt. Traditionell geschieht dies über den transrektalen Zugang, der allerdings in Folge der Verschleppung von Darmkeimen ein erhebliches Infektionsrisiko birgt. Sind transperineale Gewebeentnahmen...
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Unkomplizierter Harnwegsinfekt: Welches Antibiotikum wirkt am besten?
Antibiotika der ersten Wahl zur Therapie unkomplizierter Harnwegsinfekte sind laut der europäischen Leitlinien Fosfomycin und Nitrofurantoin. Trimethoprim-Sulfamethoxazol gilt nur bei einer Escherichia coli-Resistenzrate von von weniger als 20% als Alternative. Fluorchinolone wie Ciprofloxacin...
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Endourologische Eingriffe: Strahlenbelastung minimieren
Die im Zuge minimal invasiver endourologischer Eingriffe notwendige Röntgendiagnostik führt zu wiederholten Belastungen der Patientinnen und Patienten mit ionisierenden Strahlen. Wie hoch ist die Strahlendosis bei der perkutanen Nephrolithotomie (PCNL), der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie...
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Urolithiasis: Bestimmung des Steinvolumens mithilfe Künstlicher Intelligenz
Nierensteine sind komplexe dreidimensionale Konkremente. Der Maximaldurchmessers oder zweidimensionale Messmethoden bilden ihr wahres Ausmaß nicht ab. Dies gelingt nur mithilfe volumetrischer Messungen. Ein US-Forscherteam von der University of Califormia in Irvine entwickelte nun einen…
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[Anzeige] Aktuelle rechtliche und technische Bemühungen reichen nicht aus: Illegale Online-„Apotheken“ gefährden Patientensicherheit - mit freundlicher Unterstützung der Mylan Germany GmbH
In Deutschland liegt der Schwerpunkt illegaler Online-„Apotheken“ vor allem auf dem Vertrieb von Lifestyle-Medikamenten – im Fokus stehen insbesondere Arzneimittel zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion, wie die PDE-5-Hemmer, so das Fazit von ALPhA 2014–2016, der letzten großen Untersuchung…
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Nicht obstruierende Nierenkonkremente: Chirurgische Therapie lindert Schmerzen
Den renalen Harnabfluss behindernde Nierensteine verursachen in der Regel stauungsbedingte Flankenschmerzen. Ob dies auch für eine nicht obstruierende Nephrolithiasis gilt, wird dagegen kontrovers diskutiert. Eine prospektive Studie aus Nordamerika untersuchte nun, ob Personen mit kleinen, nicht...
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Skrotumeingriffe: Schmerzkontrolle mit Gabapentin
Skrotumeingriffe sind nicht selten mit erheblichen postoperativen Schmerzen verbunden. Hierbei spielt unter Umständen auch eine neuropathische Komponente eine wichtige Rolle. Angesichts dessen stellt sich die Frage, wie gut Gabapentin, das beispielsweise erfolgreich bei postherpetischen…
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Lebensqualität bei Spina bifida: Selbstkatheterismus-Strategien im Vergleich
Viele Patientinnen und Patienten mit einer Spina bifida sind aufgrund einer neurogenen Blasendysfunktion lebenslang auf einen intermittierenden Selbstkatheterismus angewiesen. Häufig erfolgt dieser über die Urethra. Eine Alternative hierzu stellt die chirurgische Anlage eines katheterisierbaren...
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Botox-Injektionen bei Ejaculatio praecox: Verlängerte intravaginale Ejakulationslatenzzeit ohne Nebenwirkungen
Mit einer geschätzten Häufigkeit zwischen 20 und 30% sind nicht wenige Männer lebenslang vom frühzeitigen Samenerguss – der Ejaculatio praecox (EP) – betroffen und entwickeln oftmals einen hohen Leidensdruck. Shaher et al. haben in diesem Kontext Injektionen mit Botulinum-A-Toxin zur…
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Genomischer Urintest zum Ausschluss eines Urothelkarzinoms: Weniger Zystoskopien bei Mikrohämaturie und niedrigem Basisrisiko
Zum Ausschluss eines Urothelkarzinoms wird im Falle asymptomatischer Hämaturien in Verbindung mit einer Raucheranamnese die zystoskopische Abklärung empfohlen. Lotan et al. wollten in diesem Zuge wissen, ob die Anwendung eines genombasierten Urintests bei Patient*innen mit Mikrohämaturie und...
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Neoadjuvante Chemohormontherapie bei lokal fortgeschrittenem Prostatakarzinom: Deutlicher Überlebensvorteil im Vergleich zur neoadjuvanten Hormontherapie
Die Vorteile einer auf Docetaxel basierenden neoadjuvanten Chemohormontherapie (NCHT) vor einer radikalen Prostatektomie (RP) sind bis heute weitestgehend unbekannt. Qian et al. wollten daher eine Wissenslücke schließen und haben die pathologischen Vorteile und das biochemische progressionsfreie...
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Netzeinlage bei Zystektomien mit Ileum-Conduit: Einfluss auf das Risiko parastomaler Hernien?
Eine radikale Zystektomie umfasst die Entfernung der Harnblase inklusive aller Lymphknoten im Beckenraum. Es folgt die Bildung einer Neoblase, die mit der Urethra anastomosiert wird oder in einem Ileum- oder Kolon-Conduit mündet. Djaladat et al. wollten nun die Wirkung prophylaktischer…
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Ureterovesikostomie bei Megaureter: Mehr als eine temporäre Maßnahme?
Das Krankheitsbild des primären obstruktiven Megaureters (POM) beschreibt eine Harnleitererweiterung durch Verengung des Harnleiters an seiner Mündung in die Harnblase und wird mit 10% aller Fälle einer Hydronephrose bei Kindern in Verbindung gebracht. Nachdem die therapeutischen Möglichkeiten in...
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Prognose von Prostatakarzinomen der Gradgruppen 1 und 2: Welche Rolle spielt die extraprostatische Ausdehnung?
Prostatakarzinome der Gradgruppe 1 – definiert als Gleason Score 3+3 – werden typischer Weise mit biologischer und klinischer Indolenz in Verbindung gebracht. Rezaee et al. wollten vor diesem Hintergrund mögliche Assoziationen zwischen der extraprostatischen Ausdehnung (EPA) und einem…
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Harnleiterabgangsenge: Extraperitoneale roboterassistierte Pyeloplastik
Eine ureteropelvine Stenose beeinträchtigt die Harnausscheidung, begünstigt Infektionen und kann unbehandelt in eine Nierenfunktionsstörung münden. Die Nierenbeckenplastik stellt eine effektive Methode zur Verbesserung des Harnabflusses dar. Hierbei bieten sich verschiedene operative Zugänge an....
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Stressinkontinenz des Mannes
Das im Jahr 2017 gegründete SATURN-Register (surgery for male incontinence with artificial urinary sphincters and slings) bildet die europäische Praxis der chirurgischen Therapie der Stressinkontinenz des Mannes ab. Es erlaubt Analysen zur Effektivität, zu Komplikationen sowie zur Lebensqualität...
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