PODCAST · news
Systemrelevant - Fakten für eine demokratische und nachhaltige Wirtschaft
by Hans-Böckler-Stiftung
In unserem Podcast Systemrelevant analysieren führende Wissenschaftler:innen der Hans-Böckler-Stiftung gemeinsam mit Moderator Marco Herack, was Politik und Wirtschaft bewegt: makroökonomische Zusammenhänge, ökologische und soziale Herausforderungen und die Bedingungen einer gerechten und mitbestimmten Arbeitswelt.Mit dabei:Sebastian Dullien, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) - X: @SDullien Bettina Kohlrausch, Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) - X: @BettiKohlrauschErnesto Klengel, kommiss. Direktor des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeitsrecht (HSI) - X: @ErnestoKlengelDaniel Hay, Direktor des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.)Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung.Moderation: Marco Herack
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Halbleiter: Warum Europa nicht nur abhängig ist
Halbleiter sind eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist ihre Produktion weltweit auf wenige Unternehmen und Standorte verteilt. Fehlt nur ein Bauteil, können ganze Wertschöpfungsketten ins Stocken geraten. Europa ist auf andere Regionen angewiesen, verfügt aber selbst über wichtige Kompetenzen. Christina Schildmann und Sarah Hinz erklären, wer bei Halbleitern von wem abhängt und wie Europa seine Position stärken kann.
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299
Die Steuerreform - Viel Lärm um wenig Entlastung?
Sebastian Dullien (Direktor IMK) schaut hinter die Kulissen der geplanten Einkommensteuerreform: Was steckt wirklich hinter den großen Ankündigungen von Regierung und Opposition? Wie viel Entlastung tatsächlich bei den Menschen ankommt und welche politischen Kompromisse dahinterstehen. Warum die Erwartungen an eine große Steuerreform oft größer sind als das, was am Ende umgesetzt wird. Wie wenig Spielraum im Haushalt bleibt, wo die Grenzen der Umverteilung liegen und weshalb selbst kleine Änderungen große Debatten auslösen.
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298
Warum dein Job entscheidet, wie stabil unsere Demokratie bleibt
Seit 1946 verbindet das WSI seine Forschung mit den Interessen von Beschäftigten. Was im Betrieb passiert, prägt unsere Demokratie. WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch erklärt, warum Gute Arbeit in Zeiten von KI, Fachkräftemangel und Stellenabbau wichtiger denn je ist.
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297
Start-ups treffen Konzerne: Zwischen Innovation und Bürokratie
In dieser Folge tauchen wir tief ein in die spannende Schnittstelle zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen. Christina Schildmann (Forschungsförderung) und Prof. Dr. Nick Kratzer (ISF München) diskutieren, wie Kooperationen Innovationen vorantreiben, wo kulturelle und strukturelle Spannungen entstehen und warum die Attraktivität des Anderen oft auch Herausforderungen birgt. Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen von Akquisition, Kollaboration, Spin-offs und Inkubation – und zeigen, warum echte Innovation ein ganzes Ökosystem braucht. Dabei räumen wir mit Mythen rund um Regulierung und Innovationskraft auf und werfen einen kritischen Blick auf die Rolle von Betriebsräten und Mitbestimmung. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, wie Zukunftsstrategien wirklich entwickelt werden – jenseits von Hype und Silicon-Valley-Klischees. (Zusammenfassung von Podigee AI)
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296
Betriebsratswahlen 2026 - Mehr Beteiligung, kaum rechte Zugewinne
Mehr Beteiligung, kaum rechte Zugewinne: Die jüngsten Betriebsratswahlen machen Mut. Doch es braucht weniger Hürden, verlässlichen Schutz und klare Regeln für die Arbeitswelt von morgen. Isabel Eder und Ernesto Klengel sprechen im Podcast darüber, wie Mitbestimmung auch zukünftig ein starkes Fundament guter Arbeit bleibt.
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295
So könnten Strompreise stabiler bleiben
Hohe Gaspreise treiben auch den Strompreis. Sebastian Dullien und Tom Bauermann erklären, wie das Iberische Modell Verbraucher*innen entlasten und Investitionen absichern kann.
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294
Grüner Stahl: Zu teuer für Deutschland?
Stahl steht für Arbeitsplätze, Wohlstand und politische Stabilität. Doch hohe Energiepreise, billige Importe und fehlende Planungssicherheit setzen die Stahlindustrie unter Druck. Warum grüner Stahl trotzdem eine Zukunft haben kann – und was die Politik jetzt tun muss, darüber sprechen Christina Schildmann und Patrick Kaczmarczyk.
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293
Koalitionsausschuss: Was soll sich im Arbeitsrecht ändern?
Die Einigung des Koalitionsausschusses enthält zahlreiche Vorhaben, die das Arbeitsrecht betreffen. Geplant sind unter anderem längere sachgrundlose Befristungen, neue Regelungen zur Krankmeldung, Änderungen beim Kündigungsschutz sowie Vorhaben zur Mitbestimmung und Tarifautonomie. Doch was bedeuten diese Beschlüsse konkret für Beschäftigte und Unternehmen? In der aktuellen Folge von Systemrelevant spricht Marco Herack mit Ernesto Klengel, Direktor des Hugo Sinzheimer Instituts (HSI), über die arbeitsrechtlichen Folgen der Einigung. Gemeinsam ordnen sie die wichtigsten Vorhaben ein, diskutieren mögliche Auswirkungen und werfen einen Blick darauf, welche Pläne aus arbeitsrechtlicher Sicht kritisch zu bewerten sind, aber auch wo die Einigung positive Signale setzt.
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292
Die Rentenreform unter der Lupe: Chance oder Risiko?
Die Alterssicherungskommission hat ihre Vorschläge vorgelegt. In dieser Folge von Systemrelevant klärt Sebastian Dullien auf: Welche ökonomischen Folgen drohen? Was bedeutet die Kapitaldeckung bei der Rente wirklich? Und warum investiert Deutschland potenziell überwiegend in US-Aktien?
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291
Gleicher Lohn, klare Kante: Warum Transparenz zählt
Gleiche Arbeit, ungleiche Bezahlung: Die neue Entgelttransparenzrichtlinie soll das ändern. Aber warum kommt sie nicht voran – und was würde sich konkret ändern? Darüber spricht Ernesto Klengel mit Marco Herack.
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290
Demokratie braucht Verlässlichkeit
Wo beginnt Vertrauen in die Demokratie? Dorothee Spannagel und Jan Brülle zeigen, dass Vertrauen in die Demokratie nicht allein von politischen Einstellungen abhängt, sondern ebenso von Einkommen, materieller Teilhabe und der Sicherheit, das eigene Leben verlässlich planen zu können.
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289
Umverteilung unter Druck: Wer zahlt am Ende die Rechnung?
Mehr Schulden für Verteidigung, mehr Druck auf den Sozialstaat, mehr Streit über Investitionen: Auf dem IMK Forum wurde deutlich, warum sich die eigentliche Debatte nicht ums Sparen dreht – sondern um die Frage, welche Wirtschaft Deutschland künftig haben möchte.
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288
Arbeits- und Sozialrecht: Soziale Vergabe, faire Verfahren, kirchliches Arbeitsrecht
Ein historisches Urteil zum internationalen Streikrecht, soziale Kriterien bei der öffentlichen Auftragsvergabe und aktuelle Entscheidungen zum kirchlichen Arbeitsrecht: Ernesto Klengel und Christina Hiessl ordnen neue Entwicklungen im europäischen und internationalen Arbeits- und Sozialrecht ein.
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287
Kann eine Senkung der Einkommensteuer die Mittelschicht entlasten?
Union und SPD kündigen in ihrem Koalitionsvertrag an: „Wir werden die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislatur senken.” Untere Einkommensschichten sollen entlastet werden. IMK-Direktor Sebastian Dullien diskutiert im Podcast darüber, ob die Pläne das Ziel erfüllen können. Dabei werden auch die Rolle der Mehrwertsteuer sowie die Notwendigkeit einer nachhaltigen Finanzpolitik beleuchtet.
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286
Diversität und Diskriminierung am Arbeitsplatz
Belegschaften werden immer diverser, doch ihr Alltag ist von Diskriminierung geprägt. Wie steht es um die Chancengerechtigkeit in Deutschland? Darüber sprechen Christina Schildmann und Annika Feith anhand einer neuen Studie.
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285
50 Jahre später: Ist die Mitbestimmung in Gefahr?
In dieser Folge feiern wir 50 Jahre Mitbestimmung in Deutschland. Daniel Hay, Direktor an unserem I.M.U., erklärt die Bedeutung sowie historische Entwicklung des Mitbestimmungsgesetzes, wie es sich seit 1976 entwickelt hat und vor welchen Herausforderungen die Mitbestimmung heute und in Zukunft steht.
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284
Gewerkschaften und ihr Kampf um digitalen Zugang
Ihr Zugangsrecht wurde zuletzt eingeschränkt: Doch ohne Kontakt zu den Beschäftigten in den Betrieben können Gewerkschaften wenig bewegen. HSI-Direktor Ernesto Klengel und Johanna Wenckebach, Justiziarin der IG Metall, analysieren, wie gewerkschaftliche Arbeit im digitalen Zeitalter gestärkt werden kann.
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283
Was bringt das Entlastungspaket der Bundesregierung?
In dieser Folge diskutiert IMK-Direktor Sebastian Dullien mit Moderator Marco Herack die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland, einschließlich des Energiepreisschocks, Krisenmanagement und Maßnahmen wie Tankrabatt und Entlastungsprämien der Bundesregierung. Sebastian Dullien erklärt die Hintergründe und bewertet die Wirksamkeit der politischen Maßnahmen.
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282
Wie Europas Industrie unabhängiger wird
Christina Schildmann, Direktorin unserer Forschungsförderung, und Tom Bauermann diskutieren die EU-Initiative zum Industrial Accelerator Act (IAA). Die Expert*innen analysieren Chancen und Risiken der geplanten Maßnahmen für die Zukunft der europäischen Wirtschaft.
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281
Mehr Resilienz durch Insourcing?
In dieser Folge diskutieren wir die aktuellen Trends im Bereich Insourcing und Outsourcing, die Bedeutung für die Arbeitswelt und die Rolle der Betriebsräte. Christina Schildmann und Carsten Wirth beleuchten, warum Insourcing trotz der Vorteile noch wenig verbreitet ist und wie es die Arbeitsbedingungen verbessern kann.
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280
Iran-Krieg: Wie stark trifft er die deutsche Wirtschaft?
IMK-Direktor Sebastian Dullien spricht über die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs. Die deutsche Wirtschaft könnte wieder wachsen – vorausgesetzt, der Iran-Krieg dauert nicht über den Sommer hinaus, die Energielieferungen durch die Straße von Hormus bleiben ungehindert und die Infrastruktur in den Golfstaaten weitgehend intakt. Von diesem Szenario geht das IMK in seiner aktuellen Konjunkturprognose aus.
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279
Wenn Tarifbindung zur Option wird
Tarifbindung ohne Tarifvertrag? OT-Mitgliedschaften setzen das deutsche Tarifsystem unter Druck. Warum das zum Problem wird – und welche Lösungsansätze es gibt, erklärt HSI-Direktor Ernesto Klengel.
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278
Von KI, Migration, Mitbestimmung – und der fehlenden Menschlichkeit
Was passiert, wenn Maschinen die Schriftsätze schreiben und der persönliche Kontakt vor Gericht immer seltener wird? Ernesto Klengel berichtet vom 15. Hans-Böckler-Forum: Über die digitalen und sozialen Herausforderungen unserer Arbeitswelt – von KI-Bescheiden über die prekäre Lage von Arbeitsmigranten bis sinkenden Betriebsratszahlen und was dagegen getan werden kann.
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277
Die Wahrheit über die Rente
In dieser Episode besprechen Moderator Marco Herack, IMK-Direktor Sebastian Dullien und Autor Andreas Hoffmann („Die erfundene Bedrohung: Wie die alternde Gesellschaft dramatisiert wird und wem das nützt“) die Missverständnisse und falschen Annahmen rund um die Demografie-Debatte und das Rentensystem in Deutschland. Sie beleuchten die historischen Wurzeln der Debatte um die alternde Gesellschaft, die Unzuverlässigkeit von Prognosen und die Notwendigkeit, die Diskussion über die Zukunft der Rente und der Gesellschaft zu erweitern. Klar wird: Die Alterung der Gesellschaft ist nicht zwangsläufig negativ.
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276
Die Teilzeit-Falle
Marco Herack und WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch diskutieren die Herausforderungen und strukturellen Probleme der Teilzeit-Arbeit in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen. Im Podcast werden die gesellschaftlichen Erwartungen an Erwerbsarbeit beleuchtet sowie die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für eine gerechtere Verteilung von Arbeit zu schaffen. Die Diskussion zeigt: Die aktuellen politischen Debatten gehen oft an den Bedürfnissen der Beschäftigten vorbei.
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275
Moderne Plattformarbeit - alte Lohnlücken?
Digitale Plattformen wirken neutral – doch Studien zeigen: Auch dort verdienen Frauen im Schnitt weniger. Wie sich die Bezahlung auf Plattformen zusammensetzt, warum Flexibilität zur Falle werden kann und welche EU-Regeln jetzt entscheidend werden, erklären Ernesto Klengel und Ulrike Spangenberg.
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274
Transformationskonflikte im Betrieb: Was können Gewerkschaften tun?
In dieser Episode von Systemrelevant sprechen Moderator Marco Herack, WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und Felix Groell, Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall, über Transformationskonflikte, die durch die Digitalisierung und den sozial-ökologischen Wandel entstehen. Sie beleuchten Herausforderungen, die diese Transformationskonflikte für die Beschäftigten und die Gesellschaft mit sich bringen – und erörtern, was Gewerkschaften und Betriebsräte entgegensetzen können.
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273
Update Arbeitsrecht: Mindestlohn, Massenentlassungen und Datenschutz
Moderator Marco Herack, Ernesto Klengel (HSI), Christina Hiessl (Katholieke Universiteit Leuven) und Malte Lübker (WSI) analysieren die aktuellen Urteile aus Brüssel und Straßburg. Im Zentrum steht das lang erwartete EuGH-Urteil zur europäischen Mindestlohnrichtlinie. Warum die Richtlinie trotz der Klagen aus Skandinavien Bestand hat, welche Auswirkungen die 60-Prozent-Median-Marke auf die deutsche Mindestlohnkommission hat und warum der EuGH das Bundesarbeitsgericht beim Thema Massenentlassungen in die Schranken gewiesen hat, wird in der 282. Ausgabe von Systemrelevant besprochen. Ein weiterer Blick fällt auf ein wegweisendes Urteil zum Datenschutz am Arbeitsplatz, das den Schutz persönlicher Handydaten stärkt.
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272
Worin sehen Beschäftigte Gründe für die Transformationskrise?
In dieser Episode sprechen Marco Herack, Christina Schildmann und Thomas Lühr über die aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland und die Herausforderungen der Transformation. Sie beleuchten die Ursachen der Erneuerungskrise in der Industrie und die Erfahrungen der Beschäftigten mit Veränderungen in ihren Unternehmen. Ein zentrales Thema ist der Innovationsstau, der durch bürokratische Strukturen und mangelnde Einbeziehung der Beschäftigten entsteht.
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271
Wie radikal rechte Akteure Einfluss in Betrieben gewinnen wollen
In dieser Episode von „Systemrelevant” sprechen Marco Herack, Christina Schildmann und Daphne Weber über die Rolle der extremen Rechten im Kontext der bevorstehenden Betriebsratswahlen 2026. Wie versuchen rechtsextreme Akteure Einfluss in Betrieben zu gewinnen? Eine von der Hans-Böckler-Stiftung beauftragte Studie von Kulturwissenschaftlerin Daphne Weber liefert am Beispiel des Vereins „Zentrum” Erkenntnisse zu gewerkschaftlichen Kampagnen von rechts. „Zentrum” bezeichnet sich selbst als „alternative” Gewerkschaft und pflegt enge Verbindungen zur AfD. Die Podcast-Folge schließt mit der Diskussion um die Frage, was Gewerkschaften rechten Gruppierungen und Einflüssen in Betrieben entgegensetzen können.
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270
Der Grönland-Effekt
Donald Trumps Grönland-Pläne und Drohzölle belasten EU-USA-Beziehungen. Europa muss eigenständiger handeln und wirtschaftliche Folgen abfedern. In dieser Sonderfolge von "Systemelement" diskutieren Sebastian Dullien und Marco Herack die geopolitischen Spannungen, die durch Donald Trumps Drohungen, Grönland zu kaufen, und die damit verbundenen Strafzölle entstehen. Sie beleuchten die Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen und die europäische Handelspolitik. Dullien betont die Unzuverlässigkeit der USA als Handelspartner und die Notwendigkeit, sich auf eine eigenständige Verteidigungspolitik in Europa vorzubereiten. Die Diskussion umfasst auch die wirtschaftlichen Konsequenzen für Deutschland und die EU sowie mögliche Gegenmaßnahmen, um den Druck der USA abzufedern. (Zusammenfassung von Riverside AI)
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269
Ungleichheit in Deutschland auf dem Höchststand
In dieser Episode sprechen Marco Herack, Bettina Kohlrausch und Dorothee Spannagel über den Verteilungsbericht 2025 des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI). Sie analysieren die Einkommensverteilung, die gesellschaftlichen Konsequenzen von Ungleichheit und Armut sowie die Methodik der Datenerhebung. Die Gesprächspartner*innen beleuchten die Entwicklung der Ungleichheit sowie deren Einfluss auf die politische Teilhabe und das Vertrauen in Institutionen. Abschließend wird die zukünftige Verteilungspolitik und die Herausforderungen für die Gesellschaft thematisiert.
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268
Was muss 2026 passieren, um unseren Wohlstand zu sichern?
IMK-Direktor Sebastian Dullien gibt einen Ausblick auf die wirtschaftspolitischen Herausforderungen im neuen Jahr – und welchen Aufgaben sich die Bundesregierung 2026 stellen muss, um unseren Wohlstand zu sichern. Er beleuchtet die Notwendigkeit einer Reform der Schuldenbremse, die Rolle der Industriepolitik in Deutschland und der EU, sowie die Bedeutung der sozial-ökologischen Transformation. Zudem wird die schwierige Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt und die nötige Zuwanderung von Fachkräften thematisiert. Abschließend erörtern Moderator Marco Herack und Sebastian Dullien die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und deren Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft.
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267
Ändert sich unser Verhältnis zu Schulden?
Der Podcast konzentriert sich auf die Schuldenbremsenreform in Deutschland und die damit verbundenen wirtschaftlichen und politischen Implikationen. Sebastian Dullien und Marco Herack diskutieren die Ergebnisse einer Umfrage, die zeigt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung die Reform befürwortet, insbesondere die Ausnahmen für Verteidigungsausgaben und das Sondervermögen. Die Diskussion beleuchtet auch die unterschiedlichen Meinungen der politischen Parteien und ihrer Wähler zu diesen Themen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob der Staat Kredite aufnehmen sollte, wobei die Mehrheit der Befragten dies für öffentliche Investitionen befürwortet. Der Track endet mit der Erkenntnis, dass eine gut kommunizierte und sinnvolle Reform der Schuldenbremse in der Zukunft breite Unterstützung finden könnte.
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266
Ist das Streikrecht in Gefahr?
Der Podcast dreht sich um das Streikrecht und seine Bedeutung als Grundrecht in Deutschland. HSI-Direktor Ernesto Klengel diskutiert die rechtlichen Grundlagen, die im Artikel 9 Absatz 3 des Grundgesetzes verankert sind, und die Rolle der Gewerkschaften bei der Durchsetzung von Tarifverträgen. Er beleuchtet die Herausforderungen, die durch politische Vorschläge zur Einschränkung des Streikrechts entstehen, und die internationalen Entwicklungen, die das Streikrecht beeinflussen. Zudem wird die Bedeutung von Streiks für die Verbesserung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen hervorgehoben, sowie die rechtlichen und praktischen Hürden, die bei der Organisation von Streiks bestehen. Abschließend wird auf die zukünftigen Herausforderungen und die Notwendigkeit eines Kulturwandels im Umgang mit dem Streikrecht eingegangen.
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265
Kommt 2026 endlich der Aufschwung, Sebastian Dullien?
In dieser Episode diskutiert IMK-Direktor Sebastian Dullien die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland, die Prognosen für 2026, die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt, die Rolle des Konsums und des Außenhandels sowie geopolitische Faktoren, die die deutsche Wirtschaft beeinflussen. Sie beleuchten die Unsicherheiten im Bauwesen und die Notwendigkeit einer klaren Industriepolitik, um zukünftige Wachstumschancen zu sichern.
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264
Digitale Souveränität der EU: Machbar oder unrealistisch?
In dieser Episode diskutieren Christina Schildmann und Stefan Lücking von der Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung sowie der Studienautor René Lührsen die Herausforderungen und Chancen der digitalen Souveränität in Europa, insbesondere im Hinblick auf die Abhängigkeit von US-amerikanischen Tech-Unternehmen. Sie beleuchten die Rolle freier Software und die Sovereign Tech Agency als wichtige Akteure in der Schaffung einer offenen digitalen Infrastruktur. Zudem wird die Notwendigkeit staatlicher Unterstützung und die Bedeutung von Initiativen wie CENDIS hervorgehoben, um die digitale Unabhängigkeit zu fördern.
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263
Wer trägt die Last der Rente?
In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Sebastian Dullien die aktuellen Entwicklungen im Rentensystem Deutschlands, insbesondere das Rentenpaket 2025. Sie beleuchten die Mütterrente 3, die Haltelinie und die finanziellen Aspekte des Rentensystems. Zudem wird das neu entwickelte Open Source Rentenmodell vorgestellt, das Transparenz in die Rentendebatte bringen soll. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen des Erwerbsmarktes und die Notwendigkeit einer Rentenreform. (AI Zusammenfassung von Riverside)
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262
Warum stockt die Transformation?
WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch gibt einen Einblick in die vielfältigen Gründe für die weit verbreiteten Transformationsängste bei Beschäftigten und in der Bevölkerung. Diese waren Thema auf dem diesjährigen WSI-Herbstforum.
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261
Arbeitsrecht und Sozialrecht: Mindestlohnrichtlinie, Diskriminierung und Medikamentenpreise
Wie die EuGH-Entscheidung zur Mindestlohnrichtlinie zu bewerten ist, was es mit assoziierter Diskriminierung auf sich hat und was es für Auswirkungen hat, wenn eine Kostenübernahme bei hochpreisigen Medikamenten abgelehnt wird, diskutieren HSI-Direktor Ernesto Klengel und die Professorin für Arbeitsrecht an der KU Leuven, Christina Hiessl.
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260
Wie profitieren Arbeitnehmer*innen von KI?
Wie profitieren Arbeitnehmer*innen von KI – und kann die neue Technologie ihre Macht stärken? Darüber sprechen Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsförderung, und Florian Butollo, Professor für Soziologie der digitalen Transformation und Arbeit. Diskutiert wird auch die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Kontext des Arbeitsplatzabbaus.
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259
Arbeiten im Alter: Wo liegen die Gefahren?
Menschen, die im Ruhestand weiterarbeiten, sind in vielen Betrieben längst gelebte Praxis. Dennoch plant die Bundesregierung, die Beschäftigung im Rentenalter weiter zu fördern. WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und WSI-Wissenschaftler Florian Blank sprechen über damit verbundene Vorteile und Gefahren für Arbeitnehmer*innen.
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258
Der Sozialstaat im Visier: Falsche Fakten für falsche Debatten
In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Sebastian Dullien die Herausforderungen und Entwicklungen des Sozialstaates in Deutschland. Sie beleuchten die Definition und Bestandteile des Sozialstaates, die Kosten und das Wachstum der Sozialausgaben sowie internationale Vergleiche. Zudem wird die Rolle des Sozialstaates in Krisenzeiten, der demografische Wandel, die Herausforderungen in der Pflegeversicherung und die Effizienzprobleme im Gesundheitswesen thematisiert. Abschließend wird auf die Notwendigkeit der Digitalisierung und die Wahrnehmung der Debatte eingegangen.
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257
Wie gerecht sind Tarifverträge im öffentlichen Dienst?
Thema dieser Episode von Systemrelevant ist die Bedeutung der Dissertation von Milena Herbig, diesjährige Preisträgerin des Hugo Sinzheimer Preises, der ihr am 23. Oktober 2025 für ihre herausragende Leistung im Arbeitsrecht verliehen wurde. Milena Herbig hat sich in ihrer Arbeit mit „Rechtsfragen der Eingruppierung im öffentlichen Dienst“ beschäftigt. Sie analysiert die Eingruppierung im öffentlichen Dienst, die Kriterien für die Entgeltfestlegung, die Rolle des Völkerrechts im Arbeitsentgelt sowie die politische Bedeutung der Arbeit, insbesondere im Kontext der Geschlechtergerechtigkeit und der neuen europäischen Entgelttransparenz-Richtlinie.
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256
Kann das Beihilferecht eine sozialere EU befördern?
**Moderation und Produktion: Marco Herack** - [Soziale Kriterien und EU-Beihilfenrecht](https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-unterstutzung-zulassig-70648.htm) - [Ernesto Klengel auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/ernesto-klengel-44b2aa2a5/) - [Ernesto Klengel bei X](https://twitter.com/ErnestoKlengel) - [Ernesto Klengel bei der Hans-Böckler-Stiftung](https://www.boeckler.de/de/personensuche-42927-ernesto-klengel-2974.htm) - [Das HSI im Internet](https://www.hugo-sinzheimer-institut.de/index.htm) - [Das HSI auf X](https://twitter.com/ArbeitsrechtHSI) - [Die Hans-Böckler-Stiftung auf X](https://twitter.com/boeckler_de) - [Die Hans-Böckler-Stiftung im Internet](http://www.boeckler.de/) - [Die Hans-Böckler-Stiftung auf Mastodon](https://mastodon.social/@[email protected])
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255
Warum die AfD erneut Wahlerfolge verbucht
Die AfD konnte ihr Wahlergebnis bei den vergangenen NRW-Kommunalwahlen fast verdreifachen. In dieser Podcast-Folge analysieren WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und Wissenschaftler Andreas Hövermann die Rolle von Krisen wie der Pandemie, Hochinflation und Transformationsängsten, die zur Unzufriedenheit der Wähler*innen mit den etablierten Parteien und schließlich zur Wahl der AfD geführt haben. Zudem wird die Bedeutung von Flüchtlingsbewegungen und die emotionale Ansprache der Wähler durch die AfD thematisiert. Die Diskussion schließt mit Überlegungen, wie demokratische Parteien auf diese Herausforderungen reagieren können.
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254
Wie KI die Arbeitswelt verändert
HSI-Direktor Ernesto Klengel und Wolfgang Däubler diskutieren die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Arbeitswelt.
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253
Arbeit, Geld, KI – wie (un)gerecht geht es in Deutschland zu?
Christina Schildmann, Leiterin unserer Forschungsförderung, spricht über das zentrale Thema Gerechtigkeit in der Arbeitswelt und Gesellschaft. Es ist außerdem das Motto der anstehenden LABOR.A 2025 zur Zukunft der Arbeit. Die Podcast-Folge gibt einen Ausblick auf die spannenden und aktuellen Themen, die im Fokus der Konferenz am 1. Oktober stehen.
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252
Lohnen sich Klima-Investitionen?
In dieser Episode diskutiert Moderator Marco Herack mit IMK-Direktor Sebastian Dullien und Forscher Sebastian Watzka (IMK) über die aktuellen Klimaziele Deutschlands und die ökonomischen Aspekte von Klimainvestitionen. Sie beleuchten die Methodik und Ergebnisse einer neuen IMK-Studie, die die langfristigen Vorteile von Klimainvestitionen analysiert und die Notwendigkeit einer europäischen Zusammenarbeit im Klimaschutz betont. Zudem werden die emotionale Komponente der Klimadebatte thematisiert und die Herausforderungen bei der Finanzierung von Klimainvestitionen besprochen.
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251
Wie schaffen wir eine gerechte Klimawende?
In dieser Podcast-Episode stehen die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Klimapolitik in Deutschland und weltweit im Mittelpunkt. Die Diskussion beleuchtet die Dringlichkeit einer globalen Perspektive auf den Klimawandel, die zentrale Rolle der Just Transition für einen sozial gerechten Strukturwandel sowie praxisnahe Einblicke aus Ländern wie Spanien und Kolumbien. Besonderes Augenmerk liegt auf den politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und deren Einfluss auf die Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen. Zudem wird die Bedeutung von Gewerkschaften und sozialen Akteuren als treibende Kräfte für eine nachhaltige und gerechte Klimapolitik hervorgehoben.
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