Episodes
-
Paradigmenwechsel beim Menschenrechts- und Umweltschutz
Das Tauziehen hat ein Ende: Die EU-Staaten müssen nun das Lieferkettengesetz in geltendes Recht umsetzen. Auch Deutschland muß sein bereits bestehendes Lieferkettengesetz nachschärfen. Wir sprachen mit Johannes Heeg, Sprecher der Initiative Lieferkettengesetz; ein Bündnis bestehend aus etwa 140...
-
10 Jahre nach Rana Plaza
[Berlin, 20. April 2023] Das nach dem Rana-Plaza-Unglück, wo über 1000 Menschen starben, geschlossene Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit (International ACCORD) in Bangladesch und Pakistan umfasst bis heute nicht Gerbereien und Fabriken für Schuhe und Lederwaren. Die Arbeitsbedingungen…
more -
"Solidarität ist das wichtigste"
Am 11. September 2012 starben 254 Menschen in Karachi, Pakistan, als eine Textilfabrik von Ali Enterprises in Flammen aufging und alle Notausgänge verschlossen waren. Dies gilt als eines der größten Tragödien in der Textilindustrie zusammen mit dem Zusammensturz des Gebäudes Rana Plaza in...
-
"Arbeiter*innen und Gewerkschaften müssen sich einzubringen, sonst funktioniert es nicht"
Am 11. September 2022 ist es zehn Jahre her, daß bei einem Fabrikbrand von Ali Enterprise in Karatschi Hunderte Menschen starben, weil Notausgänge verriegelt waren und Fenster vergittert. Außerdem ergab eine Rekonstruktion des Unglücks, daß ein undichter Fahrstuhl einen Kamineffekt provozierte…
more -
Solidarität mit den Dragon Sweater ArbeiterInnen in Bangladesch
Sa. 12.09. 16 Uhr: Kundgebung vor Freiburger Lidl in der Konrad-Goldmann-Straße
-
Große Modemarken stornieren ihre Aufträge - Näher*innen in Bangladesch werden arbeitslos
Arbeitslose Näher*innen ohne soziale oder gesundheitliche Absicherung; Gebäudesicherheit; Brandschutz; Faire Mode; der Jahrestag des Rana Plaza Unglücks von 2013 - um all dies geht es in der Fashion Revolution Week. Wir sprachen mit Isabel Ullrich von der Christlichen Initiative Romero.
-
Wird das Lieferkettengesetz in Frage gestellt?
„In Zeiten von Corona“, so ließen Bundeskanzleramt und der Bundesminister der deutschen Wirtschaft verlauten, „dürfe man deutsche Unternehmen nicht noch mehr belasten.“ Diese Aussage von medico International verdeutlicht die derzeitige Situation rund um das Lieferkettengesetz in Deutschland.
-
Das aktuelle iz3w Heft “Der Lauf der Mode – Ästhetik und Ausbeutung”
2012 sorgte der Fabrikbrand von *Ali Enterprises* in Pakistan weltweit für Aufsehen. Wegen fehlenden Brandschutzes und verriegelter Fluchtwege starben bei dem Unglück über 250 Menschen. Im April jährt sich das Unglück von Rana Plaza zum 7. Mal. Damals begrub ein einstürzendes Gebäude 1.138…
more -
50 Jahre PRIMARK, 50 Jahre Ausbeutung
Óscar Romero war ein Befreiungstheologe, der 1980 von den Streitkräften während seiner Predigt erschossen wurde. Er stellte sich entschieden gegen die Militärdiktatur in El Salvador und setzte sich für soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Veränderung ein. Die Christliche Initiative Romero...
-
Abkommen zur Gebäudesicherheit und Brandschutz in Bangladesch läuft aus
Im April diesen Jahres jährte sich das Unglück von Rana Plaza zum 5. Mal. Als das Gebäude am 24.04.2013 begrub es 1.138 Menschen – vor allem Näherinnen – unter sich. 2.000 Menschen wurden verletzt, verstümmelt, traumatisiert. Die Näherinnen produzierten dort unsere Kleidung – no-name Klamotten,...
-
Arbeitsrechte sind international umkämpft
Die neue iz3w, die Zeitung des Informationszentrum 3. welt in Freiburg, hat in ihrer Mai/ Juni Ausgabe den Schwerpunkt internationale Arbeitsrechte. Über das neue, frisch eingetroffene Heft, in dem sich viele weitere Artikel, z.B. zu deutschen Rüstungsexporten, dem Humboldt Forum…
more -
Greenpeace-Marktcheck: Textilien enthalten weniger giftige Chemikalien
Die deutschen Händler Aldi, Lidl, Rewe, Penny, Kaufland und Tchibo machen Fortschritte beim produzieren giftfreier Kleider. Das zeigt die Zwischenbilanz der Greenpeace Detox-Kampagne. Darin untersucht Greenpeace die Fortschrittsberichte jener Handelsunternehmen, die sich durch die Detox-Kampagne...
-
KiK soll endlich 5,15 Millionen an die Opfer von Ali Enterprises zahlen: Zwischen Durchbruch und mangelnder Haftungspflicht für Unternehmen
Bei dem Brand der Textilfabrik von Ali Enterprises im Pakistan im Jahr 2012 waren hunderte ArbeiterInnen umgekommen oder verletzt worden. Die Fabrik lieferte den deutschen Textildiscounter KiK. Doch erst am Samstag, nach vier Jahren, unter dem Druck von Nichtregierungsorganisationen und mit einem...
-
Aggressionspotenzial der Unternehmen zeigt Angst vor Kritik - Tag gegen Arbeitsunrecht bei KiK
Die Initiative Aktion Arbeitsunrecht ruft dazu auf, jeweils am “Freitag den 13.” Aktionen gegen skandalöse Arbeitsbedingungen, undemokratische Firmenkultur und UnionBusting, also Gewerkschaftsbekämpfungs-Methoden, zu machen. Wir hatten schon über die Aktionen gegen LIDL und MILRAM bzw. ihren...
-
Das ist Untragbar - Gegen Ausbeutung in der Textilindustrie! (FRN)
Mit offenen Augen sah die Welt am 24. April 2013 beim Zusammensturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch zu. Bei der weltweit größten Katastrophe in der Bekleidungsindustrie starben über 1100 Menschen. Auf der Tagesordnung stand die Frage: Einzelfall oder System?
-
Arbeitsbedingungen in der italienischen Textilbranche verschlechtern sich
Die Arbeitsbedingungen in der italienischen Textilbranche verschlechtern sich massiv, zu diesem Ergebnis kommt eine jüngst durch die clean clothes campaign veröffentlichte Studie. Sie entstand auf der Bais von Interviews, die im Jahr 2013 mit Arbeiter_innen quer durch Italien geführt wurden. Über...
-
Unternehmensverbände bremsen neues Bündnis für nachhaltige Textilien aus
Ein freiwilliges Bündnis deutscher Textil- und Bekleidungsunternehmen mit sehr moderaten Einstiegskriterien und unter dem öffentlichkeitswirksamen Dach des Entwicklungsministeriums - man sollte meinen, das sei für die Branche eine willkommene Chance, ihr Image aufzupolieren. Schließlich ist…
more -
Untragbar – Am zweiten Jahrestag des Brandes bei Ali Enterprises in Pakistan
Vergangenen Donnerstag haben Aktivist_innen in Berlin, Amsterdam und Karachi der über 200 Todesopfer gedacht, die am 11. September 2012 in der Textilfabrik Ali Enterprises verbrannten.
-
Streik der Textilarbeiterinnen in Bangladesch brutal beeendet
Seit Ende Juli haben spontan 1.600 Textilarbeiterinnen in Dacca gegen den LiDL-Zulieferer Tuba-Group -Holding gestreikt. Trotz maximaler Gewinnlage durch die Weltmeisterschaft- Fussballhemden Produktion wurden ihnen drei Monatslöhne und eine Feiertagszulage verweigert. Den Hungerstreik beendet am...
-
Ali Enterprise, Rana Plaza und die nördlichen Handelsketten - ein update
In Antwerpen treffen sich am Mittwoch Vertreter der Überlebenden der Brandkatastrophe bei Ali Enterprise in Karachi und der pakistanischen Gewerkschaften mit dem Billigdiscounter K.i.K.
-
"Den Kampf auch hier führen" - Zum Jahrestag der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch
Tödliche Textilien. Über Geschmack läßt sich streiten – über Ausbeutung nicht! Zum Jahrestag des Einsturzes von Rana Plaza in Bangladesch am 24.4.2013. Ein Vortrag an der Uni Freiburg mit Thomas Seibert, medico international. Anmerkung: Als Referentin vorgesehen war Zehra Khan, Generalsekretärin...
-
Zwischen Repression, Depression und neuem Widerstand - zur Lage der ArbeiterInnen in Bangladesch ein Jahr nach Rana Plaza
Ein Jahr nach dem Fabrikeinsturz in Rana mit weit über tausend Toten und sehr vielen Verletzten ist der Mindestlohn angehoben - aber nur auf dem Papier; gibt es das recht zu gewerkschaftlicher Organisation - aber wird das praktisch verhindert; gibt es endlich einen Unterstützungsform - aber die...
-
Textil Konzerne mauern bei Entschädigungsfonds Einzahlung für Rana Plaza Opfer
Seit Montag können sich die Angehörigen der 1.130 durch die Einsturzkatastrophe von Rana Plaza in Bangladesch Getöteten bzw. über 1.500 Verletzten beim von der ILO (Internationale Arbeitsorganisation) verwalteten Entschädigungsfonds registrieren lassen. Erste Zahlungen über ca. 465 € sollen am 1....
-
Tödliche Arbeitsbedingungen - über die Textilindustrie in Prato
Vergangenes Wochenende kamen 7 Menschen beim Brand einer Textilfabrik im toskanischen Prato ums Leben. Die Opfer waren illegal beschäftigte chinesische Textilarbeiter_innen und lebten innerhalb der Fabrik eingepfercht in provisorische Unterkünfte aus Gips und Karton. Nicht nur ihr Tod, sondern...
-
Fabrikeinsturz-Opfer in Bangladesh warten immer noch auf Entschädigung (Rabe)
Vor knapp einem Jahr brannte die Tazreen Kleiderfabrik in Bangladesh. Vor einem halben Jahr stürzte die Kleiderfabrik Rana Plaza in Bangladesch zusammen. Über 1000 Tote und 2500 Verletzte: So die Schreckensbilanz der beiden Unglücke. Doch damit nicht genug. Die Opfer warten noch heute auf...
-
Heuchelei in der Textilindustrie - Produktionsopfer in Bangladesh
Tausende von Menschen kamen in den letzten Monaten in Bangladesch bei der Produktion von Textilien für große, westliche Unternehmen aufgrund der desaströsen Arbeitsbedingungen ums Leben. Nun wurde mit der Regierung in Bangladesch ein Nachhaltigkeitsvertrag geschlossen in dem primär um die...
-
Ein Jahr nach dem Brand in Karatschi bei Ali Enterprise
257 Menschen kamen am 11.9.2012 in der Fabrik von Ali Enterprises zu Tode. Produzent für den deutschen Billigdiscounter KiK. Auf Druck der Öffenlichkeit konnte KiK im Dezember 2012 zur Zahlung einer Sofortsumme von 1 Mio. veranlasst werden, deren Abwicklung gerade in diesen Tagen zu einem Ende...
-
Fairer Handel - Kaufend schreiten wir voran
Die Sept/Okt Ausgabe der IZ3W (338) widmet sich der Frage, ob wir durch Kaufentscheidungen - fairer Einkauf - die Verhältnisse ändern können: Kaffe, Kakao und Textilien. Redakteur Winny Rust im Studiogespräch bei RDl zu den Facetten, die in der Schwerpunktausgabe beleuchtet werden. Sowie ein…
more -
OECD-Beschwerde gegen Kik, C&A und Karl Rieker
Günstig produzieren: Das wollen die deutschen Unternehmen Kik, C&A sowie Karl Rieker. Deswegen findet die Produktion auch in Pakistan und Bangladesch statt. Doch genau das gerät in letzter Zeit immer mehr in Kritik: Die Nachrichten über Brände und Zusammenstürze in Textilfabriken in Pakistan und...
-
Heute 20 Uhr Strandcafé Grethergelände: Film: Kik bleibt Kik (Die Toten der Ausbeutung)
Gespräch mit Jürgen von der FAU zur Filmveranstaltung im Vorfeld des workers memorial days, der den Toten diverser Arbeitsunfälle gedenkt.
-
Tote bei neuen Brand in Textilfabrik. Deutsche Unternehmen ohne Unterschrift unter Brandschutzabkommen.
Die Kette der tödlichen "Unglücke" in den Textil- Weltmarktfabriken, die für die deutschen Label zuliefern, reisst nicht ab. Am Wochende starben bei einem Brand erneut sieben Arbeiterinnen in Bangladesch und erhöhten die Opferzahlen der letzten Jahre auf ca. 700. Für Gabriele Buckhardt von…
more -
Brennende Todesfallen: Textilfabriken für den Weltmarkt. Diesmal in Bangladesch
Kaum zwei Monate nach dem Brandmassaker in ALI Enterprises in Karatschi/Pakistan jetzt in Dhaka Bangladaesch bei Tazreen Fashions. Die Weltmarktfabriken für den Norden und den Süden garantieren trotz angeblich "unabhängiger Kontrollen" neben verweigerten Arbeitsverträgen, unbezahlten Überstunden,...
We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
ABOUT THIS SHOW
RDL Podcast
Loading similar podcasts...