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THE WILD HOUSE

Der „Sheriff“ ist zurück – zurück im Weißen Haus. So sehen es seine Anhängerinnen und Anhänger. Donald Trump 2.0 sitzt im Oval Office - und mit ihm eine ideologische Zeitenwende. Mit noch mehr America First.In Rekordzeit hat er die Weltordnung erschüttert: Die Regierung geht demonstrativ auf Distanz zu WTO und NATO, kürzt die internationale Entwicklungshilfe drastisch und verlässt das Pariser Klimaabkommen.Gleichzeitig inszeniert sich Trump bewusst als Cowboy-Präsident - als Macher, der Probleme im Duell löst, schnell entscheidet und sein Recht durchsetzt. Weniger Regulierung, mehr Konfrontation. Also: Wilder Westen statt westlicher Werte?Wie viel Strategie steckt hinter diesem radikalen Kurs - und wie viel Inszenierung? Wie kalkulierbar ist der 47. Präsident wirklich? Wer beeinflusst ihn hinter den Kulissen? Und warum wird in den USA plötzlich alles politisch - von Football über Pizza bis hin zu Katzen? Was verraten diese kulturellen Konflikte über das neue Amerika?In THE WILD HOU

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  1. 28

    G7-Gipfel: Auf welchen Donald Trump trifft die Welt? (mit Bastian Brauns)

    Zwischen den Alpen und dem Genfer See treffen sich die mächtigsten Politiker der westlichen Welt. Doch über dem G7-Gipfel in Évian schwebt vor allem eine Frage: Welchen Donald Trump bekommen die anderen Staats- und Regierungschefs diesmal zu sehen? In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit dem US-Korrespondenten von t-online, Bastian Brauns, der die amerikanische Delegation beim G7-Gipfel begleitet. Kurz vor dem Treffen haben sich die USA und der Iran auf ein erstes Rahmenabkommen verständigt. Im Zentrum steht die Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl-, Gas- und Warenverkehrs läuft. Doch wie belastbar ist der von Donald Trump gefeierte Deal wirklich? Das offizielle Abkommen liegt bislang nicht vollständig vor, zentrale Streitpunkte wie das iranische Atomprogramm wurden ausgeklammert und viele Fragen bleiben offen. Gleichzeitig hoffen die G7-Staaten, dass die Einigung neue Spielräume für andere internationale Konflikte schafft, insbesondere für die Ukraine. Vor Ort dreht sich jedoch vieles um einen Mann: Donald Trump. Nach seiner spektakulären Geburtstagsinszenierung in Washington reist der US-Präsident mit breiter Brust nach Frankreich. Gastgeber Emmanuel Macron versucht, den amerikanischen Präsidenten bei Laune zu halten, während die Europäer darauf hoffen, ihn erneut stärker in diplomatische Bemühungen einzubinden. Außerdem berichtet Bastian Brauns von den außergewöhnlichen Bedingungen vor Ort: streng abgeschirmte Sicherheitszonen, chaotische Akkreditierungen und ein Gipfel, der selbst für erfahrene internationale Korrespondenten zur Geduldsprobe wird. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  2. 27

    80 Jahre Trump: Wird an seinem Geburtstag Blut fließen?

    Vor dem Weißen Haus werden sonst Staatsgäste empfangen und historische Reden gehalten. Doch in diesem Sommer soll auf dem Rasen der mächtigsten Adresse der Welt ein MMA-Käfig stehen. Donald Trump plant zu seinem 80. Geburtstag ein Kampfsport-Spektakel mitten in Washington - mit Tausenden Gästen und prominenten Unterstützern. Für die einen ist es eine patriotische Inszenierung amerikanischer Stärke. Für die anderen die nächste Grenzüberschreitung eines Präsidenten, der Politik zunehmend als Show versteht. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel, was hinter Trumps umstrittenen Plänen steckt und warum der Kampfkäfig vor dem Weißen Haus weit mehr ist als eine ungewöhnliche Geburtstagsfeier. Es geht um die enge Verbindung zwischen Donald Trump und der Ultimate Fighting Championship (UFC), um die Rolle von Prominenten wie Elon Musk, Mark Zuckerberg und Kid Rock sowie um die politische Symbolik eines Events, das im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Unabhängigkeitstag der USA stattfinden soll. Warum setzt Donald Trump bei seiner größten Geburtstagsfeier auf einen Kampfsportkäfig statt auf politische Symbolik? Wer steht hinter dem Millionenprojekt? Und weshalb wird ausgerechnet dieses Event zum Spiegelbild der tiefen kulturellen und politischen Spaltung Amerikas? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  3. 26

    Trump-WM: Wird die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zum politischen Spektakel? (mit Dr. Claus Hecking)

    Morgen beginnt die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte. Gastgeber sind die USA, Kanada und Mexiko. Doch statt gemeinsamer Vorfreude prägen politische Spannungen das Turnier schon vor dem ersten Anpfiff. Donald Trump attackiert regelmäßig Mexiko, provoziert Kanada und verschärft gleichzeitig seine Einwanderungspolitik. Viele Beobachter fragen sich deshalb: Wird die WM 2026 zum größten politischen Schaufenster seiner zweiten Amtszeit? Für Trump könnte das Turnier kaum wertvoller sein. Donald Trump gilt nicht als Fußballfan. Aber er versteht die Macht von Aufmerksamkeit. Das Finale der vergangenen Weltmeisterschaft zwischen Argentinien und Frankreich verfolgten weltweit rund 1,5 Milliarden Menschen. Zum Vergleich: Der Super Bowl erreicht global nur einen Bruchteil davon. Kaum eine Bühne ist größer. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit dem SPIEGEL-US-Korrespondenten Dr. Claus Hecking über die politische Dimension der Fußball-Weltmeisterschaft. Es geht um die Frage, ob Trump die größte Sportbühne der Welt für seine eigene Inszenierung nutzen wird und wie sehr Einwanderungspolitik, Sicherheitsfragen und internationale Konflikte das Turnier prägen könnten. Auch die FIFA steht im Fokus. Präsident Gianni Infantino pflegt ein auffallend enges Verhältnis zu Donald Trump. Für Kritiker wirft das die Frage auf, wie unabhängig der Weltfußballverband tatsächlich agiert. Gleichzeitig sorgen hohe Ticketpreise, teure Reisen und eine weitreichende Kommerzialisierung schon vor dem Turnier für Diskussionen. Zusätzliche Brisanz erhält die WM durch die Teilnahme des Iran. Die Beziehungen zwischen Washington und Teheran sind auf einem Tiefpunkt. Sicherheitsfragen spielen deshalb bereits vor dem ersten Anpfiff eine zentrale Rolle. Viele Fans fragen sich zudem, welche Auswirkungen Trumps Einwanderungspolitik haben wird. Reisebeschränkungen, verschärfte Grenzkontrollen und mögliche Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE sorgen für Unsicherheit, besonders bei Minderheiten und Fans aus dem Ausland. Wird diese WM ein Fußballfest oder ein politisches Spektakel? Kann sich der Sport der Inszenierung entziehen? Oder wird die Weltmeisterschaft 2026 am Ende als Trump-Turnier in Erinnerung bleiben? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. Zum SPIEGEL-Artikel zur Trump-WM von Dr. Claus Hecking: https://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-wm-2026-in-den-usa-donald-trump-turnier-droht-zum-pr-debakel-zu-werden-a-640b7824-456a-472d-b87c-4cd02a177f71

  4. 25

    Die Suche nach dem Anti-Trump: Wer sind die Hoffnungsträger der Demokraten? (mit Julius van de Laar)

    Seit Donald Trump zurück im Weißen Haus ist, kämpfen die Demokraten nicht nur gegen einen Präsidenten, sondern auch mit sich selbst. Die Partei sucht nach einer Antwort auf die entscheidende Frage ihrer Zukunft: Wer soll die Demokraten eigentlich führen? Kamala Harris ist politisch kaum noch präsent. Neue Führungspersönlichkeiten haben sich bislang nicht durchgesetzt. Gleichzeitig rücken die Midterm-Wahlen näher. Die Zeit, sich als schlagkräftige Opposition zu positionieren, wird knapp. Dabei liefert Trump seinen politischen Gegnern eigentlich reichlich Angriffsfläche: von umstrittenen außenpolitischen Entscheidungen über seine Zollpolitik bis hin zum Umgang mit Migration und der Einwanderungsbehörde ICE. Doch die Demokraten können daraus bislang kaum Kapital schlagen. Im Gegenteil: Laut CNN verzeichnet die Partei die schlechtesten Zustimmungswerte seit Beginn der Erhebungen Anfang der 1990er Jahre. Die Marke „Democrats“ steckt in einer ihrer schwersten Krisen. Gleichzeitig haben die unsichtbaren Vorwahlen für die Präsidentschaftswahl 2028 längst begonnen. Hinter den Kulissen sammeln mögliche Kandidaten Spenden, bauen Netzwerke auf und testen politische Botschaften. Noch bevor die meisten Amerikaner überhaupt hinschauen, läuft der Machtkampf um die Zukunft der Partei bereits auf Hochtouren. Wer kann die Demokraten wieder einen? Wer erreicht die Wählergruppen, die Trump zuletzt für sich gewinnen konnte? Und wer hat das Potenzial, das politische Zeitalter Trump herauszufordern? Darüber spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit dem politischen Strategen Julius van de Laar, der den Präsidentschaftswahlkampf von Barack Obama vor Ort begleitet hat. Gemeinsam analysieren sie die wichtigsten Hoffnungsträger der Demokraten, die Chancen der möglichen Kandidaten und die Frage, wer die Partei ins Rennen um das Weiße Haus 2028 führen könnte. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  5. 24

    Jeffrey Epstein: Was geschah in Zelle 05-124 vor seinem Tod? (mit Kerstin Kohlenberg)

    New York. Sommer 2019. Das Metropolitan Correctional Center in Manhattan. Ein Gefängnis nur wenige Straßen entfernt von der Wall Street. In Zelle 05-124 sitzt Jeffrey Epstein. Millionär. Verurteilter Sexualstraftäter. Ein Mann mit Verbindungen zu Präsidenten, Prinzen und Milliardären. 36 Tage später ist er tot. Offiziell lautet die Todesursache: Suizid. Doch bis heute gibt es kaum einen Fall, der weltweit so viele Zweifel, Gerüchte und Verschwörungstheorien ausgelöst hat wie der Tod von Jeffrey Epstein. Überwachungskameras funktionieren nicht richtig. Wärter fälschen Kontrollgänge. Eine Minute Videomaterial fehlt. Das mutmaßliche Tatwerkzeug verschwindet. Und wenige Minuten vor dem Todeszeitpunkt taucht auf einer Kameraaufzeichnung plötzlich eine orangefarbene Gestalt vor Epsteins Zellenblock auf. Wer dort unterwegs war, ist bis heute ungeklärt. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Angela van Brakel mit der ZEIT-Journalistin Kerstin Kohlenberg. Gemeinsam mit einem Rechercheteam hat sie tausende Akten, Aussagen und Dokumente ausgewertet und die letzten 36 Tage von Jeffrey Epstein rekonstruiert. Im Mittelpunkt steht auch ein Schreiben, das jahrelang unter Verschluss war: ein möglicher Abschiedsbrief Epsteins. Gefunden von seinem Zellengenossen Nicholas Tartaglione, einem ehemaligen Polizisten und verurteilten Vierfachmörder. Doch stammt die Notiz wirklich von Epstein? Und was sagt sie über seinen mentalen Zustand kurz vor seinem Tod aus? Die Folge analysiert nicht nur die Nacht des Todes, sondern auch die politische Dimension des Falls. Donald Trumps Name taucht laut ausgewerteten Unterlagen tausendfach in den Epstein-Akten auf. Nachgewiesen wird dem US-Präsidenten aber kein Vergehen. Der Vorwurf aber wächst, dass das Thema und die Aufklärung - alles rund um den Fall Jeffrey Epstein - verdrängt werde. Was bleibt also übrig, wenn man alle Akten, Widersprüche und Aussagen zusammennimmt? War es tatsächlich Suizid? Oder ist genau diese Unsicherheit der Grund, warum Amerika dieser Fall bis heute nicht loslässt? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  6. 23

    Project Freedom: „Ich bin nicht sicher, ob Trump weiß, was er da vorhat“ (mit Nico Lange)

    „Project Freedom“ soll die blockierte Straße von Hormus öffnen. Eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Doch wie genau dieser Plan funktionieren soll, ist unklar. Selbst Militärexperten sind skeptisch, ob Trump überhaupt eine klare Strategie hat. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Angela van Brakel mit dem Militärexperten und Politikwissenschaftler Nico Lange über die aktuelle Lage im Iran-Konflikt. Seine Einschätzung: Die USA setzen nicht mehr primär auf militärische Schläge, sondern auf wirtschaftlichen Druck. Eine Blockade gegen eine Blockade. Ein strategisches Spiel auf Zeit. Doch genau hier liegt das Risiko. Während Washington auf schnelle Deals hofft, verfolgt Teheran eine völlig andere Strategie. Geduld statt Tempo. Ideologie statt reiner Machtkalkulation. Ein „Waiting Game“, bei dem entscheidend ist, wer länger durchhält. Gleichzeitig verändert sich das Machtgefüge im Iran selbst. Kein klarer Anführer mehr, sondern ein komplexes System aus rivalisierenden Gruppen, die sich erst untereinander abstimmen müssen. Das macht Verhandlungen unberechenbar und ein Abkommen deutlich schwieriger. Und auch in Europa wachsen die Spannungen. Die USA ziehen Truppen aus Deutschland ab, geplante Mittelstreckenraketen werden vorerst nicht stationiert. Für Beobachter ist das ein Warnsignal: Die Abschreckungslücke gegenüber Russland wird größer. Europa muss schneller handeln und sich unabhängiger aufstellen. Dazu kommt die politische Dimension: Trumps Verhältnis zu Europa ist schwierig. Öffentliche Kritik aus Berlin könnte die Lage weiter verschärfen. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  7. 22

    Unverwundbar? Trumps Psyche nach Attentat und Angriffen (mit Prof. Dr. Borwin Bandelow)

    Ein Attentat verändert jeden Menschen. Die Frage ist nur: Was sieht man davon – und was bleibt im Verborgenen. Beim traditionellen Korrespondenten-Dinner in Washington fallen plötzlich Schüsse. Donald Trump ist im Saal, seine Sicherheitskräfte greifen sofort ein. Es ist nicht der erste Vorfall. Butler, Pennsylvania, Juli 2024: Eine Kugel streift ihn am Ohr – nur wenige Millimeter entscheiden über Leben und Tod. Sekunden später steht Trump wieder auf, blutverschmiert, reckt die Faust in den Himmel. Ein Bild, das um die Welt geht. Danach weitere Zwischenfälle. Ein vereitelter Anschlagsversuch in Mar-a-Lago. Und jetzt Washington. Nach außen wirkt Trump unerschütterlich. Stark. Kontrolliert. Fast unverwundbar. Doch was passiert wirklich im Kopf eines Menschen, der immer wieder Ziel von Gewalt wird? In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Journalistin Angela van Brakel mit dem renommierten Psychiater und Neurologen Prof. Dr. Borwin Bandelow. Seine Einschätzung: Solche Situationen hinterlassen Spuren – aber oft anders, als man denkt. Wer eine lebensbedrohliche Gefahr übersteht, erlebt nicht nur Angst, sondern auch ein starkes Gefühl von Kontrolle, manchmal sogar Euphorie. Ein Schutzmechanismus des Gehirns. Bei Trump kommt eine Persönlichkeit hinzu, die dieses Muster verstärkt. Bandelow beschreibt ihn als ausgeprägten Narzissten – jemanden, der solche Momente nicht als Warnsignal begreift, sondern als Bestätigung. „Ihr könnt es versuchen – aber ihr schafft es nicht.“ Die Folge: kein Rückzug, keine Vorsicht, sondern ein wachsendes Gefühl von Unverwundbarkeit. Ein „Jetzt erst recht“. Hinzu kommt, was Bandelow ein „Teflon-Gehirn“ nennt: Kritik, Niederlagen, selbst lebensbedrohliche Situationen prallen ab. Trump verarbeitet sie nicht als Zweifel, sondern als Antrieb. Das kann stabilisieren – aber auch riskant werden. Auch die Debatte über Demenz oder kognitive Ausfälle des Präsidenten ordnet der Experte klar ein: Viele vermeintliche Versprecher seien keine Schwäche, sondern Inszenierung. Eine Demonstration von Macht – nach dem Prinzip: Details sind zweitrangig, entscheidend ist Kontrolle. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. – Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  8. 21

    Attentatsversuch auf Trump? Schüsse beim Korrespondenten-Dinner in Washington (mit Leonie Scheuble)

    Breaking News aus Washington. Schüsse beim Korrespondenten-Dinner – Donald Trump ist im Saal. Es ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der US-Hauptstadt. Rund 2.600 Gäste, darunter der Präsident, die First Lady, Vizepräsident JD Vance, Kabinettsmitglieder und Journalisten aus aller Welt. Dann, gegen 20:30 Uhr Ortszeit, fallen plötzlich Schüsse. Die US-Korrespondentin des stern, Leonie Scheuble, ist vor Ort. Sie erlebt die Situation selbst – das Chaos, die Unsicherheit, die ersten Minuten nach dem Vorfall. Ein Mann wird im Foyer nahe eines Sicherheitsbereichs gestoppt. Laut Secret Service wird der Verdächtige „neutralisiert“, also überwältigt und festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen soll er mit einer Schrotflinte auf einen Beamten geschossen haben. Der Beamte wird getroffen, überlebt aber dank Schutzweste und kommt mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter, ein 31-jähriger Mann, wird als Einzeltäter beschrieben. Weitere Waffen sollen bei ihm gefunden worden sein. Die Lage entwickelt sich weiter. Viele Details sind noch unklar – auch nach ersten Aussagen aus dem Weißen Haus. In dieser Spezialfolge von THE WILD HOUSE spricht Angela van Brakel mit Leonie Scheuble, die hautnah miterlebt hat, was vor wenigen Stunden passiert ist. Welche Informationen sind gesichert? Wie konnte es trotz massiver Sicherheitsvorkehrungen dazu kommen? Und was bedeutet dieser Angriff politisch – für Donald Trump und für ein Land, in dem politische Gewalt immer häufiger zur Realität wird? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  9. 20

    Ein Gott zu viel: "Es ist politischer Selbstmord, sich mit dem Papst anzulegen" (mit Julius van de Laar)

    Donald Trump gegen den Papst. Ein Konflikt, der politisch brandgefährlich ist. Der US-Präsident attackiert die moralische Autorität der katholischen Kirche – und legt sich damit indirekt mit bis zu 70 Millionen Katholiken in den USA an. Eine der wichtigsten Wählergruppen im Land. Auslöser: ein KI-Bild, das Trump als eine Art Heilsfigur zeigt. Dazu scharfe Angriffe auf den Papst. Für viele ist klar: Das geht zu weit. Auch im eigenen Lager. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel gemeinsam mit dem politischen Strategen Julius van de Laar, was hinter all dem steckt und warum das alles andere als zufällig ist. Denn Religion ist in den USA Macht. Sie entscheidet Wahlen. Gleichzeitig glaube ein Teil der Amerikaner selbst nicht, dass Trump wirklich religiös ist. Genau darin liegt der Widerspruch und der Kern der Strategie. Trump verschiebt das Spielfeld. Weg von Inflation, steigenden Benzinpreisen und einem festgefahrenen Iran-Konflikt. Hin zu einem Kulturkampf, den er kontrollieren kann. Doch diesmal kommt der Widerstand auch von innen. Konservative Christen sprechen von Gotteslästerung. Influencer aus dem MAGA-Umfeld gehen auf Distanz. Einige ziehen radikale Vergleiche. Gleichzeitig halten weiterhin rund 40 Prozent der Amerikaner zu ihm. Und mittendrin: Vizepräsident JD Vance. Katholik, Machtpolitiker, möglicher Kandidat für 2028. Gefangen zwischen Loyalität zu Trump und seinem eigenen Glauben. Was passiert hier gerade wirklich? Kippt ein Teil von Trumps Basis – oder ist das nur die nächste Eskalationsstufe seiner Strategie? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  10. 19

    „Ich vertraue Dir nicht mehr“ - wie Trump eine Familie in Texas auseinanderreißt

    Texas. Ein Bundesstaat, der lange als verlässliche Republikaner-Hochburg galt. Doch hinter dieser politischen Stabilität wächst etwas anderes: Spaltung – bis tief in die Familien hinein. In dieser Folge von THE WILD HOUSE geht Podcast-Host Angela van Brakel genau dorthin, wo diese Spaltung konkret wird: in den Alltag der Menschen. In Gespräche am Esstisch. In zerbrochene Beziehungen. In Familien, die nicht mehr miteinander sprechen. Im Zentrum steht die Geschichte einer 39-jährigen Sozialarbeiterin aus Texas. Sie möchte anonym bleiben – aus Angst vor Konsequenzen im Job und in ihrem Umfeld. Sie ist alleinerziehende Mutter, hat mehrere Jobs, um finanziell über die Runden zu kommen. Und sie hat den Kontakt zu einem großen Teil ihrer Familie verloren. Ihre Eltern und ihr älterer Bruder unterstützen Donald Trump – zum dritten Mal in Folge. „Triple Trumper“, wie sie selbst sagt. Doch erst seit Beginn seiner zweiten Amtszeit ist die Situation eskaliert. Gespräche enden im Streit. Vertrauen geht verloren. Kontakt bricht ab. Besonders erschütternd sind die Momente, in denen politische Überzeugungen und moralische Grenzen aufeinanderprallen. Als sie mit ihrem Vater darüber spricht, dass im Iran-Krieg offenbar auch Schulen bombardiert wurden, sagt er: Wenn man tausende Ziele angreift, passieren eben Fehler – und Zivilisten sterben. Für sie ist dieses Gespräch ein Wendepunkt: „Ein Fehler ist es, die Milch draußen stehen zu lassen. Aber nicht, wenn Kinder sterben.“ Seitdem ist etwas zerbrochen. Gleichzeitig zeigt sich, wie tief diese Spaltung inzwischen reicht. In Dating-Profilen werden politische Haltungen zu klaren Ausschlusskriterien. „Kein MAGA“ steht dort oft ausdrücklich. Beziehungen scheitern, bevor sie überhaupt beginnen. Und doch gibt es auch vorsichtige Signale der Annäherung. Ihr Bruder, mit dem sie lange keinen Kontakt hatte, meldet sich wieder. Er zweifelt, stellt seine Haltung infrage. Ein Treffen steht im Raum. Hoffnung – aber auch Misstrauen. Diese Folge ist kein Schlagabtausch, sondern ein Versuch zu verstehen. Was passiert mit einem Land, wenn politische Überzeugungen wichtiger werden als familiäre Bindungen? Und wie viel Vertrauen lässt sich überhaupt zurückgewinnen, wenn es einmal verloren ist? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  11. 18

    Trumps gefährlicher Deal: Von Eskalation zur Waffenruhe im Iran-Krieg (mit Dr. Hans-Jakob Schindler)

    Es war eine Nacht, in der die Welt am Rand einer massiven Eskalation stand. US-Bomber standen offenbar bereit, militärische Optionen waren vorbereitet. Donald Trump drohte den Iran auszulöschen. Auf Truth Social schrieb er, eine „gesamte Zivilisation“ könne noch in derselben Nacht „sterben und nie wieder zurückkommen“. Dann die überraschende Wende. Nur Stunden später verschiebt der US-Präsident sein Ultimatum, kündigt Gespräche an und erklärt eine zweiwöchige Feuerpause. Bedingung: Teheran muss die Straße von Hormus sofort wieder für den internationalen Schiffsverkehr öffnen. In dieser Spezialfolge von THE WILD HOUSE ordnet Angela van Brakel gemeinsam mit Nahost-Experte Dr. Hans-Jakob Schindler ein, wie knapp diese Eskalation wirklich war und was jetzt folgt. Denn vieles ist ungeklärt: das iranische Raketen- und Drohnenarsenal, das Atomprogramm und die Frage nach einem möglichen Regimewechsel. Parallel laufen bereits neue Gespräche. Erste persönliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sollen in Islamabad stattfinden. Die zentrale Frage lautet: Wird aus dieser Feuerpause ein tragfähiges Abkommen oder ist das nur die nächste Phase der Eskalation? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  12. 17

    „Es ist, als wäre Björn Höcke unser Kanzler.“ - US-Think-Tank über Donald Trump (mit Dr. Hans-Jakob Schindler)

    Der Vergleich ist drastisch: Den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump mit dem rechtsextremen AfD-Politiker Björn Höcke zu vergleichen, markiert eine neue Dimension der politischen Bewertung in Washington. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel exklusiv mit zwei Think Tanks - dem Center for American Progress für die Demokratische Partei und der Heritage Foundation für die republikanische Partei. Der konservative Think Tank gehört zu den einflussreichsten Akteuren der US -Regierung. Kritiker nennen ihn die „Trump-Flüsterer“. Im Interview wird deutlich, wie diese Strategen den Iran-Krieg bewerten, welche Ziele sie verfolgen und welchen Kurs sie dem Präsidenten empfehlen. Gemeinsam mit dem Nahost-Experten Dr. Hans-Jakob Schindler ordnet Angela van Brakel die aktuelle Entwicklungen im Nahen Osten ein. Im Zentrum steht ein Begriff, den Donald Trump selbst geprägt hat: „Power Plant Day“ und „Bridge Day“. Hinter diesen Bezeichnungen verbirgt sich eine Drohung. Donald Trump hat eine weitere Deadline gesetzt – und sie erneut verschoben. Gleichzeitig verschärft er den Ton deutlich. Sollte Teheran die Straße von Hormus nicht wieder für den internationalen Schiffsverkehr öffnen, droht der Präsident offen mit massiven Konsequenzen. Gemeint sind gezielte Angriffe auf kritische Infrastruktur: Kraftwerke, Brücken, Versorgungslinien. Was bedeutet diese Strategie? Wie ernst ist die Drohung? Und wie groß ist das Risiko einer weiteren Eskalation? Eine Folge über Macht, Einfluss und die Frage, wer in Washington gerade wirklich den Kurs vorgibt. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  13. 16

    Trumps Milliarden: Präsidentschaft als Geschäftsmodell (mit Bastian Hartig)

    Als Präsident bekommt er offiziell 400.000 Dollar im Jahr. Doch Donald Trump verdient mehr, deutlich mehr. Und nicht nur er, sondern auch seine Familie. Laut Forbes hat er seit Beginn seiner zweiten Amtszeit rund zwei Milliarden Dollar hinzugewonnen. Sein Vermögen: etwa 6,6 Milliarden. Trump habe „eine Formel“ gefunden, wie sich politische Macht in wirtschaftlichen Gewinn übersetzen lässt. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit dem New York-Korrespondenten und Podcaster Bastian Hartig. Gemeinsam analysieren sie, wie eng wirtschaftliche Interessen und politische Entscheidungen miteinander verwoben sind und warum dieses Modell in dieser Konsequenz neu ist. Im Zentrum stehen umstrittene Krypto-Geschäfte, internationale Deals und politische Entscheidungen, die Fragen aufwerfen. Es geht um Investoren mit eigenen Interessen, um Begnadigungen und um die Mechanik eines Systems, das nicht zwingend auf klassischen Unternehmensgewinn angewiesen ist, sondern auf Einfluss, Zugang und Marke. Auch das familiäre Umfeld spielt eine zentrale Rolle. Söhne, Schwiegersohn, Ehefrau – sie alle sind Teil eines Netzwerks aus Beteiligungen, Positionen und Einnahmequellen. Ein Geflecht, in dem politische Nähe zum wirtschaftlichen Vorteil wird. Ist das politische Realität in den USA oder ein historischer Ausnahmefall? Wo endet legitimes Handeln und wo beginnt Interessenkonflikt? Und was bedeutet dieses System für die politische Kultur in den USA und ihre Beziehungen zu Europa? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. ⸻ Über den Gast: Bastian Hartig ist Multimedia-Journalist und internationaler Korrespondent in New York City. Er berichtet auf Deutsch und Englisch aus den USA und arbeitete unter anderem für ZDF, ARD-Hörfunk, Welt, RTL, DW, ServusTV, SRF und die dpa. Gemeinsam mit Christian Fahrenbach hostet er den Podcast „Bei Burger und Bier – Der US-Politikpodcast aus New York City“.

  14. 15

    Eric Trump: So sieht er seinen Vater Donald (mit Laurin Meyer)

    Diese Spezialfolge kommt aus New York City, der Stadt, die Donald Trump geprägt hat und die er selbst bis heute als „special place“ bezeichnet. Aufgezeichnet in McGee’s in Manhattan, der Bar, die als Vorlage für die Kultserie „How I Met Your Mother“ diente. Doch hier entsteht keine Sitcom-Geschichte, sondern eine andere: „How I Met the Trumps“. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit dem New-York-Korrespondenten Laurin Meyer. Er liefert exklusive Einblicke in die Welt der Trump-Family. Meyer, der unter anderem für das Handelsblatt berichtet, hat Eric Trump persönlich getroffen, zu einem vertraulichen Gespräch in dessen Büro. Er beschreibt, wie überraschend wenig luxuriös dieses Umfeld ist, wie der Sohn des Präsidenten auftritt und vor allem, wie er seinen Vater sieht. Wie unterschiedlich sind Vater und Sohn? Worauf sollte man bei den Aussagen von Donald Trump achten? Und was verraten diese Begegnungen über das politische Denken einer Familie, die die USA prägt? Neben diesen persönlichen Eindrücken analysieren Angela van Brakel und Laurin Meyer auch die aktuelle politische Lage. Steigende Benzinpreise werden für viele Amerikaner zum spürbaren Problem und könnten für Donald Trump zu einem politischen Risiko werden. Gleichzeitig sendet der Präsident widersprüchliche Signale im Iran-Krieg. Während öffentlich von einem möglichen Herunterfahren des Konflikts die Rede ist, werden parallel neue militärische Optionen vorbereitet. Welche Strategie verfolgt Trump? Und wie bewertet Laurin Meyer die aktuellen Entscheidungen im Weißen Haus? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. ⸻ Über den Gast Laurin Meyer ist New York Korrespondent für das Handelsblatt. Zuvor war er Wirtschafts- und Finanzreporter für die Welt-Gruppe, schrieb unter anderem für den Tagesspiegel und war Co-Host mehrerer Börsen-Podcasts.

  15. 14

    Mega-Baustelle am White House: Trumps 400-Millionen-Dollar-Projekt (mit Bastian Brauns)

    In dieser Spezialfolge zeigen wir nicht nur, was sich im Machtzentrum, sondern auch rund um das Weiße Haus verändert. Eine riesige Baustelle und ein zusätzlicher Sicherheitszaun prägen derzeit das Bild. Zusätzlich zum bereits bekannten Zaun – vier Meter hoch und oben so spitz, dass er kaum zu überwinden ist. Sobald jemand den White-House-fense berührt, wird Alarm ausgelöst. Diese Technologie hat allerdings ihren Preis: Allein der Zaun hat rund 64 Millionen Dollar gekostet. Das Gebäude selbst gehört zu den am besten geschützten der Welt. Das gesamte Areal ist eine Hochsicherheitszone. Überall sind Polizei und Secret Service im Einsatz, auf den Dächern stehen Scharfschützen. Diese speziell ausgebildeten Sniper gehören zu den besten weltweit. Jeden Monat müssen sie eine harte Prüfung bestehen: Aus 900 Metern Entfernung ein Ziel exakt treffen. Wer daneben schießt, ist raus. Auch die riesigen Fensterscheiben sind besonders: Sie bestehen aus sieben Zentimeter dickem Panzerglas. Sie können nicht zersplittern – selbst bei heftigem Beschuss oder Raketenangriffen. Die Südseite, auch „South Portico“ genannt, ist die berühmtere Seite des Gebäudes und oft auf Fotos zu sehen - übrigens auch auf meinem Podcast-Cover. Dahinter steht das Washington Monument: dieser große Obelisk, der an den ersten Präsidenten George Washington erinnert. Er ist übrigens der einzige Präsident, der nie im Weißen Haus gelebt hat – weil er ein Jahr vor der Fertigstellung des Gebäudes starb. Davor liegt eine riesige Grünfläche, der sogenannte South Lawn. Er wird häufig für militärische Ehrenzeremonien und den Empfang ausländischer Staats- und Regierungschefs genutzt – mit viel Protokoll und großem Zeremoniell. Außerdem befindet sich hier der Hubschrauberlandeplatz für Marine One. Während der Präsident mit dem Auto auf der anderen Seite des Gebäudes vorfährt, landet er hier per Hubschrauber. Auch das berühmte White House Easter Egg Roll, das Ostereierrollen, findet hier statt. Zum Gelände gehören außerdem ein Swimmingpool, ein Tennisplatz, eine Kegelbahn und ein Basketballfeld. Neu seit Donald Trump: angeblich auch ein Solarium. Im Keller gibt es sogar eine eigene Zahnarztpraxis – schließlich kann auch ein Präsident einmal Zahnschmerzen bekommen. Nicht weit entfernt befindet sich außerdem der Sicherheitsbunker für den Ernstfall. Das sogenannte Presidential Emergency Operations Center wurde unter anderem am 11. September 2001 von der amerikanischen Führungsriege genutzt. Nicht zu verwechseln mit dem Situation Room – dem Lagezentrum für militärische Operationen. In dieser Folge von THE WILD HOUSE meldet sich Host Angela van Brakel direkt von der 1600 Pennsylvania Avenue. Gemeinsam mit dem langjährigen US-Korrespondenten Bastian Brauns geht sie einmal rund um das Weiße Haus. Sie verraten unter anderem, seit wann das Gebäude eigentlich „The White House“ heißt, warum die Farbe des Anstrichs aus Deutschland kommt, wie das Tunnelsystem unter dem Gebäude aussieht und wohin es führt. Und auch, welcher Präsident Kühe und sogar Krokodile als Haustiere hielt. Im Zentrum stehen jedoch größere Fragen: Wie weit darf ein Präsident ein historisches Gebäude verändern? Welche Rolle spielen Symbolik und Architektur für politische Macht? Und was sagt es über eine Präsidentschaft aus, wenn selbst das berühmteste Haus der Welt zum Ausdruck eines persönlichen Stils wird? Bastian Brauns ist USA-Korrespondent von t-online und berichtet seit 2021 aus Washington, D.C. über das Weiße Haus, den Kongress und den Supreme Court. Zuvor leitete er beim Magazin Cicero von 2017 bis 2021 das Wirtschaftsressort „Kapital“. Außerdem arbeitete er als Wirtschaftsredakteur bei ZEIT Online. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er an der Henri-Nannen-Schule

  16. 13

    Spannungen im Weißen Haus: Vance auf Distanz zu Trumps Iran-Krieg (mit Stefanie Bolzen)

    Im Weißen Haus wird in diesen Tagen genau beobachtet, wer sichtbar an der Seite des Präsidenten steht. Als Donald Trump in Mar-a-Lago den Befehl zu Angriffen auf iranische Ziele gibt, entstehen Bilder aus dem Situation Room, die weltweit Aufmerksamkeit erregen. Zu sehen sind unter anderem Außenminister Marco Rubio und Stabschefin Susie Wiles. Einer fehlt: Vizepräsident JD Vance. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Podcast-Host Angela van Brakel gemeinsam mit der renommierten US-Korrespondentin der WELT, Stefanie Bolzen, was derzeit in Washington passiert. Denn ausgerechnet Trumps wichtigster politischer Verbündeter scheint auf Distanz zu gehen. In Interviews betont JD Vance immer wieder, dass „der Präsident“ diese Entscheidung getroffen habe. Formulierungen wie „wir“ oder „unsere Operation“ vermeidet er auffällig konsequent. In Washington registriert man solche Nuancen sehr genau. Dahinter könnte politisches Kalkül stecken. Vance gilt als eine der zentralen Figuren der MAGA-Bewegung und als möglicher Präsidentschaftskandidat der Republikaner für das Jahr 2028. Gleichzeitig wächst innerhalb der Partei die Skepsis gegenüber dem Krieg. Viele Anhänger hatten Trump gerade deshalb gewählt, weil er versprach, Amerika aus neuen militärischen Konflikten herauszuhalten. Jetzt führen die USA Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran. Vance hingegen kann später immer sagen: Das war nicht mein Krieg. Und genau dieser strategische Schachzug des Vizepräsidenten verändert das Machtgefüge in Washington schon jetzt. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. - Stefanie Bolzen ist Washington-Korrespondentin der WELT und berichtet aus dem politischen Machtzentrum der USA über amerikanische Innenpolitik, transatlantische Beziehungen und geopolitische Entwicklungen. Zuvor war sie zehn Jahre lang WELT-Korrespondentin in London und berichtete dort intensiv über den Brexit sowie mehrere britische Regierungswechsel. Davor arbeitete sie als EU- und NATO-Korrespondentin in Brüssel und als Redakteurin im Ressort Außenpolitik. Bolzen studierte Neuere Geschichte in Köln und Sevilla und absolvierte ihre journalistische Ausbildung an der Axel Springer Journalistenschule.

  17. 12

    Merz trifft Trump: Das passiert hinter verschlossenen Türen im Weißen Haus (mit Erik Kirschbaum)

    Er ist der erste europäische Regierungschef, der seit Beginn der Kriegshandlungen im Iran nach Washington reist: Bundeskanzler Friedrich Merz. Das Treffen mit Donald Trump im Oval Office findet in einer der angespanntesten Phasen der internationalen Politik statt. Zwischen Handelsstreit und Krieg im Nahen Osten wird aus einem diplomatischen Besuch eine geopolitische Bewährungsprobe. In dieser Folge von THE WILD HOUSE ordnet Podcast-Host Angela van Brakel das Treffen im Weißen Haus ein und spricht darüber mit Erik Kirschbaum, renommiertem US-Journalisten der Los Angeles Times und langjährigem Auslandskorrespondenten. Gemeinsam analysieren sie, was hinter den Bildern aus dem Oval Office steckt und welche Signale dieser Besuch an Europa und die Welt sendet. Schon vor Beginn ist klar, wie groß das Interesse ist. Es ist die erste Pressekonferenz des US-Präsidenten seit Beginn der Militärschläge gegen den Iran. Journalisten drängen sich im Weißen Haus, Kameras laufen, die Aufmerksamkeit ist enorm. Vor den Kameras wirkt die Begegnung überraschend harmonisch. Donald Trump nennt Friedrich Merz einen guten Freund und wichtigen Partner. Der Bundeskanzler wiederum stellt klar, dass Deutschland im Konflikt mit dem iranischen Regime an der Seite der USA steht. Trump verteidigt die Militärschläge als notwendige Maßnahme. Ohne den Angriff, sagt er, hätte es einen Atomkrieg geben können. Doch während der Präsident über Stärke und militärische Erfolge spricht, versucht Merz einen anderen Punkt auf die Agenda zu setzen: die Zeit danach. Wie soll dieser Krieg enden? Gibt es einen Plan für die Zukunft des Iran? Genau an dieser Stelle sehen viele Kritiker die größte Schwäche der amerikanischen Strategie. Auch die öffentliche Dynamik des Treffens sagt viel über das Machtgefüge aus. Donald Trump spricht während der Pressekonferenz mehr als eine halbe Stunde. Friedrich Merz kommt nur wenige Minuten zu Wort. Die eigentlichen Gespräche beginnen erst danach, hinter verschlossenen Türen, bei weiteren Treffen und einem gemeinsamen Mittagessen. Angela van Brakel und Erik Kirschbaum analysieren, wie Friedrich Merz im Umgang mit Donald Trump agiert, warum das Verhältnis der beiden derzeit überraschend stabil wirkt und welche Rolle Deutschland in diesem Konflikt tatsächlich spielen kann. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  18. 11

    Krieg im Nahen Osten: Hat Trump eine Exit-Strategie?

    Donald Trump ist mit dem Versprechen angetreten, keine neuen Kriege zu beginnen. Nun sprechen die USA offiziell von Krieg gegen den Iran. Nach massiven Luftschlägen auf iranische Ziele kündigt der Präsident eine weitere militärische Welle an, schließt sogar Bodentruppen nicht mehr kategorisch aus und ruft US-Bürger zur Ausreise aus der gesamten Region auf. Seit Beginn der Angriffe wurden nach US-Angaben mehr als tausend Ziele ins Visier genommen. Die Strategie wirkt klar: maximale militärische Wirkung in möglichst kurzer Zeit. Schnell Fakten schaffen, Stärke demonstrieren, den Erfolg erklären. Militäranalysten wie der frühere US-General Ben Hodges beschreiben dieses Muster als Versuch einer schnellen, klar begrenzten Operation mit minimalen eigenen Verlusten. Doch wie realistisch ist dieses Szenario? In dieser Episode ordnet Angela van Brakel die aktuelle Lage ein. Sie analysiert Trumps militärische Strategie, die politischen Ziele dahinter und die offenen Fragen, die im Weißen Haus bislang unbeantwortet bleiben. Wie klar ist das Kriegsziel tatsächlich formuliert? Gibt es eine Exit-Strategie? Und welches Risiko geht der Präsident innenpolitisch ein? Der Iran reagiert mit Vergeltungsschlägen auf US-Militärstützpunkte in mehreren Ländern der Region. Auch aus dem Libanon greifen mit dem Iran verbundene Kräfte ein. Die Kampfzone weitet sich aus. Selbst touristische Zentren bleiben nicht verschont. Lufträume sind gesperrt, Reisende sitzen fest, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest, Hotels werden getroffen. Die Sorge vor weiterer Eskalation wächst. Gleichzeitig steigt der Ölpreis deutlich. Die Seeblockade der Straße von Hormus, einer zentralen Route für den weltweiten Energiehandel, hat unmittelbare Folgen. Auch in Europa und den USA wird Tanken teurer. Außenpolitik wird zum Alltagsthema. Innenpolitisch steht Trump unter Druck. Laut einer aktuellen Umfrage befürwortet nur rund ein Viertel der Amerikaner die Angriffe, eine Mehrheit lehnt sie ab oder ist unentschlossen. Während viele Republikaner hinter dem Präsidenten stehen, kommt aus Teilen der eigenen MAGA-Basis Kritik. Trump hatte versprochen, die USA aus neuen Kriegen herauszuhalten. Auch die Demokraten sind gespalten. Einige unterstützen die Militärschläge, viele werfen dem Präsidenten vor, die War Powers Resolution umgangen zu haben, also den Kongress nicht ausreichend eingebunden zu haben. Vor allem fehlt ihrer Meinung nach eine klare Exit-Strategie. Wie lange soll dieser Krieg dauern? Trump spricht von vier Wochen. Militärexperten halten deutlich längere Zeiträume für möglich. Für den Präsidenten ist der Konflikt damit nicht nur außenpolitisch, sondern auch innenpolitisch riskant. Ein Krieg im Jahr der Zwischenwahlen birgt enormes politisches Eskalationspotenzial. In dieser Lage reist Bundeskanzler Friedrich Merz nach Washington. Das Treffen im Weißen Haus wird zum Balanceakt. Merz hat die US-Luftschläge nicht verurteilt, zugleich aber vor weiterer Eskalation gewarnt. Wie sich dieser Krieg entwickelt und was der Besuch des Kanzlers bedeutet, ordnet Angela van Brakel in der nächsten Folge gemeinsam mit dem renommierten US-Journalisten Erik Kirschbaum ein. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  19. 10

    Trumps Iran-Plan: "Operation Epic Fury" und das Risiko eines neuen Krieges (Spezialfolge)

    Breaking News im Nahen Osten. Die USA und Israel greifen Iran an. Das amerikanische Verteidigungsministerium nennt den Einsatz „Operation Epic Fury“. Die ersten Eilmeldungen erreichten die Öffentlichkeit gegen 7.15 Uhr, begleitet von Videos mit Rauchwolken über mehreren Städten im Iran. Angela van Brakel spricht in dieser Spezialfolge mit dem Nahost-Experten Hans-Jakob Schindler, derzeit in New York. Er ordnet ein, warum diese Angriffe deutlich breiter angelegt sind als frühere Militärschläge, weshalb ein Regimewechsel ohne Bodentruppen schwer kalkulierbar bleibt und warum Iran außenpolitisch derzeit weitgehend isoliert dasteht. Zudem erklärt er, wie Israel auf mögliche Gegenangriffe reagiert und warum sich die Lage voraussichtlich nicht innerhalb weniger Tage entscheiden wird. Nach Angaben aus Washington und Jerusalem richtet sich die Operation nicht nur gegen Nuklearanlagen, sondern gegen eine Vielzahl militärischer Ziele im ganzen Land. Auch Einrichtungen im Umfeld der iranischen Führung wurden getroffen. Präsident Trump formuliert die militärischen Ziele deutlich. Zum Schutz amerikanischer Interessen sowie europäischer Verbündeter erklärte er: „Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie dem Erdboden gleichmachen. Sie wird vollständig, erneut, ausgelöscht werden. Wir werden ihre Marine vernichten. Wir werden sicherstellen, dass die terroristischen Stellvertreter in der Region die Region oder die Welt nicht länger destabilisieren und unsere Streitkräfte angreifen können (…)“ Zugleich spricht Trump offen von einem möglichen Regimewechsel und ruft die iranische Bevölkerung dazu auf, nach den Militärschlägen Verantwortung zu übernehmen. Wie groß ist das tatsächliche Ausmaß dieser Operation? Was verspricht sich Trump davon, nachdem Gespräche über das iranische Atomprogramm und weitergehende sicherheitspolitische Forderungen ohne Durchbruch geblieben waren? Gibt es einen Plan für die Zeit danach? Und wie real ist die Gefahr einer weiteren Eskalation in der Region? Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. – Hans-Jakob Schindler ist Senior Director beim Counter Extremism Project in New York und Berlin, einem transatlantischen Zentrum für Analysen zu Terrorismus, Extremismus und internationalen Sicherheitsrisiken. Zuvor leitete er das Monitoringteam des UN-Sicherheitsrats zu ISIL (Da’esh), Al-Qaida und den Taliban. In dieser Funktion beriet er regelmäßig die Mitglieder des Sicherheitsrats zu globalen Terrorbedrohungen und Sanktionsfragen. Schindler verfügt über langjährige internationale Erfahrung in Diplomatie, Sicherheits- und Nachrichtendienstzusammenarbeit.

  20. 9

    JD Vance – wie gefährlich ist der zweitmächtigste Mann der USA?

    Das Leben von JD Vance liest sich wie der amerikanische Traum – nur extremer: Aufgewachsen im Rust Belt in Ohio, geprägt von schwierigen familiären Verhältnissen und der Drogenabhängigkeit seiner Mutter, erzählt er diese Geschichte später selbst in seinem Bestseller Hillbilly Elegy. Es folgt ein bemerkenswerter Aufstieg: Yale-Absolvent, Unternehmer, Senator – und heute Vizepräsident der Vereinigten Staaten. Doch dieser Weg verlief alles andere als gradlinig. Er ist geprägt von Brüchen, Positionswechseln und politischen Neuausrichtungen. Vance war einst ein deutlicher Kritiker Donald Trumps – heute zählt er zu dessen engsten politischen Verbündeten. Beobachter beschreiben ihn deshalb als einen Politiker, der sich strategisch neu positioniert hat. Politisch wird er dem nationalkonservativen Spektrum der Republikanischen Partei zugerechnet. Auch seine Namenswechsel – von James Donald Bowman über James David Hamel bis hin zu JD Vance – markieren verschiedene Stationen seiner Biografie. In Washington wird bereits darüber spekuliert, welche Rolle er langfristig innerhalb der Republikanischen Partei spielen könnte. Vereinzelt fällt dabei auch die Zahl „48“ – eine Anspielung auf die 48. Präsidentschaft der Vereinigten Staaten. Manche sehen in ihm eine prägende Figur einer jüngeren, ideologisch stärker konturierten konservativen Strömung, die über die Person Donald Trump hinausreicht. Andere betrachten ihn vor allem als loyalen Vertreter des Trump-Lagers. Was treibt JD Vance politisch an? Wo steht er ideologisch – jenseits der Wahlkampfrhetorik? Und welche Bedeutung könnte sein weiterer Aufstieg für die Zukunft der amerikanischen Demokratie haben? Darüber spricht Angela van Brakel mit der preisgekrönten Autorin Kerstin Kohlenberg. Die langjährige Washington-Korrespondentin der ZEIT hat JD Vance mehrfach porträtiert und seinen Weg vom politischen Quereinsteiger ins Zentrum der Macht in Washington begleitet. Sie analysiert, wie strategisch sein Schulterschluss mit Trump ist, welche Rolle Religion, Elite-Netzwerke und Kulturkampf in seinem Denken spielen – und warum seine politische Entwicklung über die aktuelle Wahlperiode hinaus relevant sein könnte. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  21. 8

    Marco Rubio - wird Trumps Geheimwaffe „next President“?

    „We are a child of Europe.“ - „Wir sind ein Kind Europas“, sagt der US-Außenminister auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Eine europäische Liebeserklärung, die aber keine ist. Marco Rubio klingt zwar zunächst harmlos - nur nicht, wenn man genauer hinhört. Was wissen wir über den Chefdiplomaten? Was sind die Ziele des Mannes, der zugleich Nationaler Sicherheitsberater ist und mit als republikanischer Frontrunner im Rennen um die nächste Präsidentschaft gilt? München war nämlich eine Art inoffizielle Vorwahlbühne - auch mit vielen demokratischen Schwergewichten. Podcast-Host Angela van Brakel spricht darüber mit Cathryn Clüver Ashbrook. Die deutsch-amerikanische Politologin ist eine der einflussreichsten Transatlantik-Expertinnen unserer Zeit und war viele Jahre Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Der amerikanisch-europäische Beziehungsstatus aktuell: Es ist kompliziert. Eher toxisch, sagen einige Beobachter, weil es inzwischen eine „Freundschaft“ sei, die vom Weißen Haus an Bedingungen und harte Forderungen geknüpft werde. Im Gespräch geht es um Rubios politischen Kurswechsel, die ideologischen Verschiebungen in Washington und die Frage, welche Strategie die USA gegenüber Europa, Russland und dem Iran verfolgen. Cathryn Clüver Ashbrook analysiert, warum klassische Diplomatie an Einfluss verliert, welche Machtkämpfe hinter den Kulissen toben und wie sehr amerikanische Innenpolitik inzwischen die Außenpolitik bestimmt. Und sie erklärt, warum Europa gut beraten ist, diese Signale ernst zu nehmen - als geopolitische Herausforderung und als demokratischen Weckruf. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  22. 7

    Das "Mastermind" hinter Epsteins Sexualverbrechen - packt Ghislaine Maxwell aus?

    All eyes on Ghislaine Maxwell. Sie steht im Zentrum des Skandals - einige nennen sie die Zuhälterin, andere die Strippenzieherin. In jedem Fall war sie die engste Vertraute und Ex-Partnerin des US-Investmentbankers Jeffrey Epstein. Sie hat junge Mädchen angeworben, dann zu ihm geführt - sie wurde verurteilt wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch Minderjähriger. Die 64-Jährige ist die einzige Person aus dem Dunstkreis des Sexualstraftäters, die hinter Gittern sitzt. Jetzt könnte sie zum Faktor X werden, denn sie wird vom US-Kongress vernommen … und weiß alles. Ghislaine Maxwell setzt dabei alles auf eine Karte, hofft so auf eine Begnadigung durch Donald Trump. In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit der Journalistin Juliane Schäuble über die politische Sprengkraft des Falls Maxwell. Nicht nur in Amerika, sondern weltweit. Schäuble berichtet seit Jahren aus den Vereinigten Staaten, schreibt für DIE ZEIT und hat mehrere Bücher über die amerikanische Politik veröffentlicht. Der Blick richtet sich auch auf die Midterms, die Zwischenwahlen im November. Donald Trump spricht dabei von einer Nationalisierung - was das konkret bedeutet und welche Folgen das haben könnte? Alles in THE WILD HOUSE - das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  23. 6

    Kein Touchdown für Trump - warum der Präsident den Super Bowl schwänzt (Spezial)

    Der Super Bowl ist mehr als das größte Sportereignis der USA. Er ist nationales Ritual, Popkultur und Bühne zugleich und längst auch ein Ort politischer Symbolik. Vor einem Jahr schrieb Donald Trump dort Geschichte, als erster amtierender US-Präsident bei einem NFL-Finale im Stadion. Beim diesjährigen Super Bowl in Santa Clara, unweit von San Francisco, fehlt er. Ausgerechnet dort, wo Aufmerksamkeit, Bilder und Öffentlichkeit sonst perfekt zusammenspielen, verzichtet er auf den Auftritt. In dieser Spezialfolge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit Gregor Teicher, Sky-Moderator, der seit Jahren direkt vor Ort berichtet, darüber, was Trumps fernbleiben vom Sportereignis des Jahres bedeutet. Begründet wird es mit der Entfernung. Doch in einem politischen Umfeld, in dem öffentliche Auftritte gezielt kalkuliert werden, wirkt diese Erklärung unvollständig. Ein anderer Ansatz: Kalifornien gilt als schwieriges Terrain, San Francisco als Ort, an dem politische Zustimmung nicht selbstverständlich ist. Der Super Bowl ist kein kontrollierter Raum. Reaktionen im Stadion lassen sich ebenso wenig steuern wie die Bilder, die bleiben. Brisant: Schon im Vorfeld kritisierte Donald Trump die Halbzeit-Show. Der Auftritt von Bad Bunny, dem ersten Künstler, der beim Super Bowl ausschließlich auf Spanisch singt, wird in konservativen Kreisen als Provokation gelesen. Auch deshalb wird das Finale erneut zum Spiegel eines gespaltenen Landes. Angela van Brakel und Gregor Teicher blicken in dieser Folge auch zurück: auf Präsidenten, die den Super Bowl bewusst unpolitisch inszenierten, ihn in der privaten Residenz des Weißen Hauses schauten - mit Gästen beider Parteien, Chili, Bier und Kommentaren wie bei einer privaten Watchparty. Und auf andere, die daraus große Empfänge machten. Rund um diese Super-Bowl-Abende ranken sich bis heute Mythen und Legenden: Welcher Präsident kommentierte Spiele, als wäre er selbst Moderator? Wer soll einmal den falschen Spielstand an die Nation verkündet haben? Und wollte wirklich ein Präsident eine ganze Mannschaft kaufen? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  24. 5

    Krieg oder Deal? Trumps Poker mit dem Iran

    Die ganze Welt fragt sich: Tut er es oder tut er es nicht? Gibt Donald Trump den Befehl? Greifen die USA den Iran an, oder endet alles in einem „Deal“? Der US-Präsident zögert. Hinter den Kulissen jedoch werden bereits konkrete Szenarien durchgespielt und seit Tagen verlegen die USA Kriegsgerät in den Nahen Osten: Flugzeugträger, Kriegsschiffe, Kampfjets, Munition. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel, wie Donald Trump Entscheidungen trifft, wer ihn dabei berät - und wie viel strategisches Kalkül hinter der Eskalation steckt. Zu Gast ist Julius van de Laar, einer der bekanntesten deutschen Kampagnen- und Strategieberater für US-Politik und ehemaliger Wahlkampfstratege von Barack Obama. Gemeinsam rekonstruieren sie die Entscheidungswege im Machtzentrum der USA: vom mobilen Situation Room über das Pentagon bis in den engsten Kreis um den Präsidenten. Im Fokus steht dabei Marco Rubio, zugleich Außenminister und National Security Advisor - und damit eine der einflussreichsten Figuren in Trumps Sicherheitsarchitektur. Angela van Brakel bringt auch in dieser Folge Stimmen von der Straße mit - diesmal aus Rhode Island, dem kleinsten Bundesstaat der USA. Dabei zeigt sich: Außenpolitik wird unmittelbar mit Alltagsfragen verknüpft. Preise, Mieten, wirtschaftlicher Druck. Große geopolitische Entscheidungen treffen auf eine Gesellschaft, die innenpolitisch unter Spannung steht. Parallel zur Iran-Frage rückt eine zweite Front in den Fokus: neue Veröffentlichungen im Epstein-Fall. Millionen Seiten an Dokumenten rund um den Sexualstraftäter werden öffentlich, darunter neue E-Mails und neue Verbindungen. Auch der Name Donald Trump taucht wieder auf, 1000 Mal. Julius van de Laar ordnet ein, wie sich die Beweislage verdichtet, warum Unterstützer aus dem eigenen Lager abspringen und weshalb selbst Teile der MAGA-Basis beginnen, Loyalität zu hinterfragen. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  25. 4

    Donald Trumps neue Logik der Macht: Staatliche Eingriffe zwischen Minneapolis und Harvard

    Boston im Ausnahmezustand: Historische Kälte, Notfallwarnungen, Stromausfälle - und ein politisches Klima, das sich weiter zuspitzt. In dieser Folge von THE WILD HOUSE berichtet Angela von Brakel aus dem Nordosten der USA und analysiert, wie staatliche Macht im Amerika von Donald Trump neu ausgeübt wird. Gemeinsam mit ihrem Gast Dr. Claus Hecking, Boston-Korrespondent des Spiegel, trifft sie sich an der Harvard University. Kaum eine Institution steht so sehr für Exzellenz-wissenschaft, internationale Vernetzung und freies Denken - und kaum eine ist der Trump-Regierung ein größerer Dorn im Auge. Mit der Drohung, Milliarden an Bundesmitteln zu streichen und Visa für internationale Studierende einzuschränken, setzt der Präsident eine der renommiertesten Universitäten des Landes unter politischen Druck. Der Konflikt folgt einer bekannten Logik: Universitäten gelten als Orte potenziellen Widerstands. Harvard wehrt sich juristisch und finanziell - doch der Fall wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie unabhängig können Institutionen bleiben, wenn staatliche Macht offenbar gezielt zur Durchsetzung politischer Loyalität eingesetzt wird? Von Boston führt der Blick nach Minneapolis. Nach tödlichen Schüssen bei einer Razzia der Einwanderungsbehörde ICE protestieren Menschen gegen das Vorgehen der Bundesbehörden - trotz extremer Minusgrade. Videoanalysten widersprechen der offiziellen Darstellung, das Opfer habe eine unmittelbare Gefahr dargestellt. ICE-Razzien konzentrieren sich zunehmend auf demokratisch regierte Städte. Offiziell geht es um Sicherheit. Kritiker sehen darin den Versuch, Abschiebezahlen um jeden Preis zu steigern und gezielt Angst zu erzeugen. Auch der Umgang mit der Gesundheit des Präsidenten folgt dieser Logik. Informationen werden oft kontrolliert, oder gar nicht erst veröffentlicht. Neue blaue Flecken an der Hand von Donald Trump sorgen für Spekulationen und Debatten darüber, warum das zum politischen Problem werden könnte. THE WILD HOUSE - Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  26. 3

    Ein Jahr Donald Trump 2.0 – Chaos mit System

    Ein Jahr ist Donald Trump 2.0 im Amt – und kaum ein Präsident hat in so kurzer Zeit so viel politische Unruhe erzeugt. Mehr Executive Orders als in seiner gesamten ersten Amtszeit, offene Drohungen gegen Iran, Grönland, Kuba und Kolumbien, neue Zölle als Machtinstrument. In dieser Folge von THE WILD HOUSE zieht Angela van Brakel eine Zwischenbilanz nach 365 Tagen Trump zurück im Weißen Haus. Annett Meiritz, die Donald Trump seit über zehn Jahren – über beide Amtszeiten hinweg – journalistisch begleitet, erklärt, warum seine zweite Amtszeit kein Chaos mehr ist, sondern „Chaos mit System“: maximale Störung, permanente Aufmerksamkeit, gezielte Spaltung. Die Folge blickt hinter die Kulissen einer Präsidentschaft, die weniger auf Prozesse als auf maximale Wirkung setzt: überraschende Auftritte, politische Entscheidungen ohne schriftliche Unterlagen, Zahlen auf Plakaten statt Pressebriefings. Im Zentrum steht Trumps bevorzugtes Machtinstrument: Zölle. Was früher wirtschaftliches Druckmittel war, wird nun zum politischen Hebel gegen Verbündete. Die Episode zeigt, warum diese Strategie ein völlig anderes Kaliber hat als in Trumps erster Amtszeit – und weshalb sie Europa und Deutschland besonders trifft. Annett Meiritz erklärt, warum Trumps zweite Amtszeit kein Chaos mehr ist, sondern „Chaos mit System“: maximale Störung, permanente Aufmerksamkeit, gezielte Spaltung. Politik wird zur Inszenierung, Loyalität zur wichtigsten Währung. Kritik verzeiht Trump – Illoyalität nie. Die Folge spricht auch über Angst als politischen Faktor: Angst in den Institutionen, Angst bei Handelspartnern, Angst in der amerikanischen Gesellschaft. Viele Menschen fühlen sich müde, überfordert, ziehen sich aus politischen Debatten zurück. Genau das, so die Analyse, ist Teil der Strategie. Ein weiterer Schwerpunkt: Außenpolitik ohne Tabus. Militärische Drohungen, Expansionsideen, wirtschaftlicher Druck statt klassischer Diplomatie. Die Episode erklärt, warum ein offener Angriff nicht das einzige Risiko ist – und wie Staaten auch ohne Truppen dauerhaft abhängig gemacht werden können. Zum Abschluss richtet die Folge den Blick nach vorn: auf die Midterm-Wahlen, auf wirtschaftliche Risiken, auf steigende Preise – und auf die zentrale Frage, ob Donald Trump 2.0 berechenbarer oder gefährlicher ist als je zuvor. Die Antwort ist unbequem: beides. Eine Folge über Macht, Angst, Inszenierung – und über einen Präsidenten, den derzeit niemand stoppt. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  27. 2

    Grönland, Machtfantasien und Peter Thiel – der „Schattenmann“ hinter Trumps Agenda

    Make America Bigger Again – Donald Trump denkt größer als je zuvor. Größer als Verträge, größer als Bündnisse – und größer als bislang unverrückbare Grenzen. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel, warum der US-Präsident ausgerechnet Grönland ins Zentrum seiner neuen Machtpolitik rückt – und was ihn dabei antreibt. Ausgangspunkt ist ein bemerkenswertes Interview Trumps mit der New York Times, das zu den zentralen Gesprächen seiner zweiten Amtszeit zählt. Selten hat der Präsident seine geopolitischen Vorstellungen so offen formuliert – und so unmissverständlich klargemacht, dass aus seiner Sicht allein sein eigener Kopf die Grenze seines Handelns ist. Völkerrecht, so Trump, brauche er dafür nicht. Was zunächst wie Provokation wirkt, folgt einer strategischen Logik. Grönland liegt zwischen New York und Moskau, ist reich an Rohstoffen und gewinnt im geopolitischen Wettlauf mit Russland und China massiv an Bedeutung. Militärische Optionen schließt Trump öffentlich nicht aus. Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur, warum er Grönland will – sondern wer diese Agenda formt. Denn im Hintergrund wirkt ein Mann, der selten selbst auftritt, aber enormen Einfluss besitzt: Peter Thiel. PayPal-Mitgründer, Palantir-Investor, ideologischer Vordenker einer radikalen Tech-Elite – und einer der frühesten und loyalsten Unterstützer Donald Trumps. Gemeinsam mit dem Journalisten Fritz Espenlaub, der seit Jahren investigativ zu Peter Thiel recherchiert und ihn in einem mehrfach ausgezeichneten Podcast porträtiert hat, zeichnet diese Episode nach, wie wirtschaftliche Interessen, technologische Macht und politische Visionen ineinandergreifen. Die Folge zeigt, wie sich Trumps America-First-Politik mit den Ideen der Tech-Elite verbindet – und wo diese Allianz brüchig wird. Denn während klassische MAGA-Hardliner Abschottung und nationale Kontrolle fordern, brauchen Unternehmen wie Palantir globale Märkte, Datenströme und internationale Einflussräume. Der Konflikt ist programmiert. Ein weiterer Fokus liegt auf JD Vance, dem heutigen Vizepräsidenten – auch er gilt als politisches Projekt Peter Thiels. Die Episode zeichnet nach, wie aus einem scharfen Trump-Kritiker ein loyaler Mitstreiter wurde – und warum viele ihn bereits als möglichen Nachfolger Trumps betrachten. Diese Folge führt von den Eisflächen Grönlands bis in die innersten Zirkel des Silicon Valley. Sie zeigt, warum geopolitische Expansion, persönliche Machtvorstellungen und private Netzwerke in Trumps Regierung enger miteinander verknüpft sind als je zuvor – und was das für Europa und Deutschland bedeutet. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  28. 1

    Amerika unter Donald Trump 2026: Zwischen Weltmacht und Wildem Westen

    Im Weißen Haus regiert der „Sheriff“ – und die Welt steht unter Spannung. In der ersten Folge von THE WILD HOUSE blickt Podcast-Host Angela van Brakel gemeinsam mit Spiegel-Korrespondentin Britta Kollenbroich auf ein Jahr, das die USA – und die globale Ordnung – prägen wird. Im Fokus steht zunächst der Angriff auf Venezuela: der Schlag der USA gegen das Regime von Nicolás Maduro. Die beiden Journalistinnen analysieren Motive und Machtinteressen – von Öl über Migration bis China – und die völkerrechtlichen Grauzonen des Einsatzes. Auch das Bild, das um die Welt ging, wird eingeordnet: Maduro in Handschellen, mit Augenmaske und im grauen Trainingsanzug an Bord eines US-Kriegsschiffs. Ein Signal weit über Lateinamerika hinaus. Ein weiterer Schwerpunkt: der 6. Januar. Der Podcast startet am fünften Jahrestag des Kapitolsturms – erstmals mit Donald Trump zurück im Oval Office. Angela van Brakel und Britta Kollenbroich zeigen, wie Trump das Narrativ dieses Tages neu schreibt, warum ein Teil der US-Gesellschaft den Angriff nicht mehr als Bedrohung der Demokratie sieht und was das für Rechtsstaat und Institutionen bedeutet. Exklusiv spricht Angela van Brakel mit Jacob Chansley, besser bekannt als der „Kapitol-Schamane“ – eines der ikonischsten Gesichter des 6. Januar. Bilder von ihm gingen um die Welt: Hörner auf der Fellmütze, nackter Oberkörper, übersät mit Tätowierungen, in der Hand ein Speer mit US-Flagge, durch die Hallen des Kapitols ziehend. Chansley wurde zum Symbol des Angriffs auf die amerikanische Demokratie. Er saß im Gefängnis, wurde von Donald Trump begnadigt – und verklagt den Präsidenten nun. Die Episode zeigt, warum der Verschwörungstheoretiker, warum ausgerechnet frühere Ikonen der MAGA-Bewegung beginnen, sich von Trump abzuwenden, und was das über Radikalisierung, politische Mythen und die innere Erosion der Bewegung verrät. Der Blick geht nach vorn: auf die Midterm-Wahlen, die Machtbalance im Kongress, Trumps Regierungsstil per Executive Order – und ein Jahr voller Symbolik. Fußball-WM 2026, 250 Jahre USA und die Frage, wie ein tief gespaltenes Land sich selbst feiert – und was politisch auf dem Spiel steht. Eine Auftaktfolge über Macht, Militär und Mythen – und über ein Amerika zwischen Selbstinszenierung und Zerreißprobe: THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. – Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

  29. 0

    Das neue Amerika verstehen (Trailer)

    Der „Sheriff“ ist zurück – zurück im Weißen Haus. So sehen es seine Anhängerinnen und Anhänger. Donald Trump 2.0 sitzt im Oval Office – und mit ihm eine ideologische Zeitenwende. Mit noch mehr America First. In Rekordzeit hat er die Weltordnung erschüttert: Die Regierung geht demonstrativ auf Distanz zu WTO und NATO, kürzt die internationale Entwicklungshilfe drastisch und verlässt das Pariser Klimaabkommen. Gleichzeitig inszeniert sich Trump bewusst als Cowboy-Präsident – als Macher, der Probleme im Duell löst, schnell entscheidet und sein Recht durchsetzt. Weniger Regulierung, mehr Konfrontation. Also: Wilder Westen statt westlicher Werte? Wie viel Strategie steckt hinter diesem radikalen Kurs – und wie viel Inszenierung? Wie kalkulierbar ist der 47. Präsident wirklich? Wer beeinflusst ihn hinter den Kulissen? Und warum wird in den USA plötzlich alles politisch – von Football über Pizza bis hin zu Katzen? Was verraten diese kulturellen Konflikte über das neue Amerika? In THE WILD HOUSE blickt Podcast-Host Angela van Brakel mit ihren Gästen tief in die amerikanische Machtzentrale. Sie analysiert die tektonischen Verschiebungen der Innen- und Außenpolitik, ordnet Erfolge, Fehleinschätzungen, Narrative und Mythen ein – und erklärt, warum die Welt unter Präsident Trump nicht mehr dieselbe ist. Und was dieser Kurs für Europa – und ganz besonders für Deutschland – bedeutet. Angela van Brakel ist Journalistin, Fernsehmoderatorin und Korrespondentin. Immer wieder berichtet sie direkt aus Washington D.C. Mit Wild-West-Mythen beschäftigt sie sich seit ihrer Schulzeit in Texas – damals im Geschichtsunterricht. Heute diskutiert sie darüber wieder on air und ab jetzt auch jede Woche hier in THE WILD HOUSE - Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

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Der „Sheriff“ ist zurück – zurück im Weißen Haus. So sehen es seine Anhängerinnen und Anhänger. Donald Trump 2.0 sitzt im Oval Office - und mit ihm eine ideologische Zeitenwende. Mit noch mehr America First.In Rekordzeit hat er die Weltordnung erschüttert: Die Regierung geht demonstrativ auf Distanz zu WTO und NATO, kürzt die internationale Entwicklungshilfe drastisch und verlässt das Pariser Klimaabkommen.Gleichzeitig inszeniert sich Trump bewusst als Cowboy-Präsident - als Macher, der Probleme im Duell löst, schnell entscheidet und sein Recht durchsetzt. Weniger Regulierung, mehr Konfrontation. Also: Wilder Westen statt westlicher Werte?Wie viel Strategie steckt hinter diesem radikalen Kurs - und wie viel Inszenierung? Wie kalkulierbar ist der 47. Präsident wirklich? Wer beeinflusst ihn hinter den Kulissen? Und warum wird in den USA plötzlich alles politisch - von Football über Pizza bis hin zu Katzen? Was verraten diese kulturellen Konflikte über das neue Amerika?In THE WILD HOU

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Der „Sheriff“ ist zurück – zurück im Weißen Haus. So sehen es seine Anhängerinnen und Anhänger. Donald Trump 2.0 sitzt im Oval Office - und mit ihm eine ideologische Zeitenwende. Mit noch mehr America First.In Rekordzeit hat er die Weltordnung erschüttert: Die Regierung geht demonstrativ auf...

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