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PODCAST

Treffpunkt Klassik

Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/

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  1. 184

    Warum steht ein Walzer im Dreiviertel-Takt?

    „Frag die Klassik“ – klingt nach großer Bühne, aber auch nach ganz normalen Fragen, die sich aber viele nie zu stellen trauen. In dieser Reihe stellen wir genau diese Fragen. Was tut… was macht… wie geht…? Wir von SWR Kultur klären auf. Heute geht es um folgende Frage: Warum steht ein Walzer eigentlich immer im Dreiviertel-Takt?

  2. 183

    Sonderausstellung „Beethoven by Warhol“ im Beethoven-Haus Bonn

    Der US-amerikanische Künstler Andy Warhol gilt als Ikone der Pop-Art. Er ist vor allem mit seinen bunten Darstellungen von Alltagsgegenständen bekannt geworden, aber auch durch seine Porträts. Und eines davon ist kurz vor seinem Tod im Jahr 1987 entstanden. Darauf zu sehen: Ludwig van Beethoven nach dem historischen Porträt von Joseph Karl Stieler. Das Original hängt im Bonner Beethoven-Haus, wo jetzt eine neue Sonderausstellung eröffnet worden ist: „Beethoven by Warhol“ heißt sie. Anlass ist der 40. Todestag Warhols und der 200. Todestag Beethovens im kommenden Jahr. Jan Ritterstaedt hat sich die neue Ausstellung angeschaut.

  3. 182

    Musikstudium mit Erasmus: Anna Terokhina in Kyoto

    Welche Erfahrungen sammeln Musikstudierende, wenn sie mit dem Erasmus-Programm im Ausland studieren? Das fragt SWR Kultur in dieser Folge Anna Terokhina. Die Ukrainerin studiert Komposition an der Musikhochschule Freiburg – und verbrachte zwischenzeitlich per Studienaustausch auch ein paar Monate in ihrem Sehnsuchtsland Japan, genauer gesagt in Kyoto.

  4. 181

    Star-Fagottistin Sophie Dervaux: Wie ist es, Jurymitglied beim ARD Musikwettbewerb zu sein?

    Die französische Fagottistin Sophie Dervaux ist Jurorin beim 75. ARD Musikwettbewerb, der zur Zeit in München stattfindet. 2013 war sie selbst Preisträgerin, seither hat sie als Solofagottistin bei den Berliner Philharmonikern und den Wiener Philharmonikern eine bemerkenswerte Karriere gemacht. Susanne Pütz hatte Gelegenheit, mit ihr zu sprechen.

  5. 180

    Wiederentdeckte Geburtstagsode erinnert an Friedrich Weinbrenner

    Friedrich Weinbrenners Architektur prägt das Karlsruher Stadtbild noch heute. 200 Jahre nach seinem Tod wurde nun eine Ode, die ihm zu Ehren komponiert wurde, aufgeführt.

  6. 179

    Was ich mir NICHT zum 50. Geburtstag wünsche

    Der Komponist und SWR Kultur Glossist Gordon Kampe feiert heute seinen 50. Geburtstag. Wer noch ein Geschenk sucht, sollte jetzt genau zuhören, muss aber das Ausschlussverfahren anwenden.

  7. 178

    Orgelkonzert in Mannheim erinnert an die Anschläge des 11. Septembers

    In diesem Jahr jähren sich die Anschläge auf das World Trade Center in New York zum 25. Mal. Über 3000 Menschen verloren dabei ihr Leben und noch heute sitzt der Schock tief. Die Organistin Andrea Manke gibt im Andenken am 11. September ein Konzert in der Christuskirche Mannheim, will dabei jedoch unpolitisch bleiben. Wie das funktioniert und wie islamische Musik auf der Orgel erklingen kann, erzählt sie im SWR Kultur Musikgespräch.

  8. 177

    Warum zieht Klavierlack Staub an?

    „Frag die Klassik“ – klingt nach großer Bühne, aber auch nach ganz normalen Fragen, die sich viele nie zu stellen trauen. In dieser Reihe werden diese Fragen gestellt. Was tut… was macht… wie geht…? Es geht um Aufklärung. Diesmal ist der schwarze Klavierlack dran mit einer Frage, die Lena Hofbauer beantwortet.

  9. 176

    In der Oper

    Wer kennt das nicht? Auf den letzten Drücker erreicht man das Konzert- oder Opernhaus, gerade noch so hat man es geschafft, seinen Alltag hinter sich zu lassen - da steht die nächste Herausforderung bevor: den richtigen Sitzplatz zu finden! SWR Kultur-Kolumnist René Sydow hat das erst jetzt wieder zusammen mit seiner Frau erlebt…

  10. 175

    Gordon Kampe: Wie Star Trek mein Komponieren beeinflusst

    Angesichts des 60. Geburtstags von "Star Trek" outet sich der Komponist und SWR Kultur-Kolumnist Gordon Kampe als absoluter „Star-Trek“-Fan. Hier berichtet er, wie die Serie sein künstlerisches Schaffen beeinflusst hat – und bis heute beeinflusst.

  11. 174

    Verhörer und klingende Mehrdeutigkeit

    Jeder von uns hat wahrscheinlich schon mal fasziniert auf eine optische Täuschung gestarrt – ein Bild, bei dem zum Beispiel gerade Linien sonderbar wellenförmig wirken oder konzentrische Kreise wie eine Spirale aussehen. Illusionen dieser Art gibt es zuhauf, vor allem in der Kunst und Architektur. Wie aber steht es um solche Tricksereien in der Musik? Leonie Reineke hat sich eingegraben in den Kosmos der sogenannten „Akustischen Illusionen“ und hat dabei aufregende Entdeckungen gemacht.

  12. 173

    Erasmus-Praktikum auf Gotland: Zusammenarbeit mit der Komponistin Lisa Streich

    Was machen eigentlich Musikstudierende im Erasmus-Semester? Das fragen wir einige Musikstudierende. Márk Csernovszky studiert Komposition an der Musikhochschule Freiburg und hat ein zehnwöchiges Erasmus-Praktikum auf der schwedischen Insel Gotland absolviert. Über seine Zusammenarbeit mit der Komponistin Lisa Streich und die besonderen Landschaftserlebnisse spricht er in SWR Kultur.

  13. 172

    Klassiker der modernen Musik-Literatur: Julian Barnes‘ Schostakowitsch-Roman „Der Lärm der Zeit“

    Als Ende Januar 1936 in der sowjetischen „Prawda“, dem Zentralorgan der Kommunistischen Partei, die Kritik einer Oper von Dmitri Schostakowitsch erscheint, lässt schon die Überschrift keine Zweifel aufkommen: „Chaos statt Musik“. Der Artikel gleicht einer Abrechnung, einer Diffamierung. Verfasst hat diesen Verriss – die These ist bis heute nicht widerlegt – Diktator Josef Stalin persönlich. Von diesem Moment an kann Schostakowitsch kein ungetrübt-freies Leben mehr führen. Der britische Autor Julian Barnes hat 2016 in London einen Roman veröffentlicht, der die Lebens- und Arbeitsbedingungen des Komponisten thematisiert: der Künstler in der Diktatur. Das Thema ist heute so aktuell wie damals. Christoph Vratz stellt diesen Klassiker der modernen Musik-Literatur vor.

  14. 171

    Roland Zag: „Da capo! Eine andere Geschichte der Klassik“

    Was steckt eigentlich hinter den großen Werken der klassischen Musik? Oft genug: Spannende Geschichten über Machtkämpfe, Liebesdramen, politische Konflikte und bisweilen sogar Mord. Der Musikwissenschaftler und Dramaturg Roland Zag erzählt in seinem neuen Buch „DA CAPO!“ Musikgeschichte deshalb nicht über Epochen und Gattungen, sondern über 66 zutiefst menschliche Geschichten. Andreas Maurer hat das Buch gelesen.

  15. 170

    Zeitreise durch die 20er: Das Euroclassic Festival 2026

    Am 5. September startet das Euroclassic Festival 2026 in der Südpfalz, im Saarland und in Lothringen. Das Festivalmotto lautet „die goldenen 20er“, damit sind aber nicht nur die 1920er gemeint, sondern auch die 20er-Jahre des vorherigen Jahrhunderts und die heutige Zeit, weiß Projektleiter Thilo Huble. Im SWR Kultur Musikgespräch präsentiert er Highlights und erzählt, wie der bunte Strauß „Euroclassic Festival“ klingt.

  16. 169

    Orchester der Spitzenklasse und viel Öffnung beim Lucerne Festival 2026

    Im Sommer 1938 dirigierte Arturo Toscanini in Wagners herrschaftlicher Villa direkt am Ufer des Vierwaldstätter Sees ein großes Konzert: Das war der Anfang der Internationalen Musikwochen Luzern, die sich seit 2000 Lucerne Festival nennen. In diesem Jahr wird dieses Festival erstmals von Sebastian Nordmann geleitet, und auch die integrierte Neue-Musik-Werkstatt, die Lucerne Festival Academy, hat einen neuen Chef: den Komponisten, Klarinettisten und Dirigenten Jörg Widmann. Es gibt also Gründe genug, mal wieder nach Luzern zu reisen. Susanne Benda hat das getan.

  17. 168

    Frag die Klassik: Warum sind alle Musikbezeichnungen auf Italienisch?

    „Frag die Klassik“ stellt ganz normalen Fragen, die sich viele nie trauen zu stellen. Diesmal: Warum sind Musikbezeichnungen in der Musik meistens auf Italienisch?

  18. 167

    Von Pixeln und Orchestern: Stellenwert der Gamingmusik in der heutigen Zeit

    Videospiele sind längst mehr als nur Unterhaltung. Sie sind Welten voller Abenteuer, Geschichten und Emotionen. Diese Woche findet in Köln die Gamescom statt: eine der größten Messe für Videospiele. Dort dreht sich alles um neue Spiele, Technologien und Trends. Doch eines darf dabei nicht vergessen werden – die Musik. Doch wie begann eigentlich die Geschichte der Gaming-Musik? Und wie hat sie es in die großen Konzertsäle und sogar zur eigenen Grammy-Verleihung geschafft? Janine Putzek nimmt uns mit in die Welt der Gaming-Musik.

  19. 166

    Oper, Lagerhalle, Jahrmarkt: Das Junge Kollektiv Musiktheater Karlsruhe

    Oper in einer Lagerhalle, dazu ein verlassener Jahrmarkt, ein Satan als Jahrmarktsbesitzer und die Frage: Was ist eigentlich wirklich? Das Junge Kollektiv Musiktheater bringt in Karlsruhe zwei ungewöhnliche Kurzopern zusammen. „Larmes de couteau“ von Bohuslav Martinů und „The Medium“ von Gian Carlo Menotti. Beide Stücke kreisen um Sehnsucht, Identität und die brüchige Grenze zwischen Realität und Illusion. Das Junge Kollektiv Musiktheater Karlsruhe will dabei die klassische Trennung zwischen Bühne und Publikum aufheben und macht aus einer Lagerhalle in der Hotelwelt Kübler einen schaurig-schönen Opernort. Am 1. September ist Premiere. Sven Scherz-Schade war vorab bei der Probe dabei.

  20. 165

    Der August-Song von Lars Reichow: Geblitzt!

    Lars Reichows Song des Monats August beschäftigt sich mit einem absolut zeitlosen Thema, das vor allem den männlichen Teil der Bevölkerung immer wieder an der Gerechtigkeit der Welt zweifeln lässt. Warum, so fragen sich viele, warum musste das ausgerechnet mich treffen? Warum wurde ich geblitzt?

  21. 164

    Eisige Kälte und eine wunderbare Chorlandschaft: Auslandssemester in Estland

    Was machen eigentlich Musikstudierende im Erasmus-Semester? Das fragen wir einige Musikstudierende und beim ersten Studenten fällt die Wahl des Erasmus-Landes auf. Bei Auslandssemestern denkt man oft an Länder wie Spanien, Frankreich oder Italien. Es muss aber nicht immer der Süden sein, sagt Student Klaus Brandstetter. Er studiert Komposition an der Musikhochschule Mannheim und hat ein Jahr in Tallinn in Estland studiert. In SWR Kultur berichtet er über seine dortigen Erfahrungen.

  22. 163

    Ein Instrument für Jedermann und Jederfrau: Das Alphorn

    Was kostet eigentlich ein Alphorn? Und wie wird es gebaut? Andreas Bader ist Alphornbauer, spielt selbst Alphorn und weiß die Antwort auf diese Fragen. Außerdem erzählt er im SWR Kultur Musikgespräch, welches Holz sich am besten eignet. Jeder und jede könne Alphorn spielen, in 25 Jahren hat er nur zwei Menschen gefunden, denen es gar nicht gelang.

  23. 162

    Frag die Klassik: Muss ein Musiker gut in Mathematik sein?

    „Alltag der Klassik“ – klingt nach großer Bühne, aber auch nach ganz normalen Fragen, die sich aber viele nie zu stellen trauen. In unserer Reihe „Alltag der Klassik“ stellen wir genau diese Fragen. Heute geht es um die folgende Frage: Muss ein Musiker gut in Mathematik sein? Mehr dazu von Amelie Kaiser.

  24. 161

    Teil 4: Otoakustische Emissionen

    Jeder von uns hat wahrscheinlich schon mal fasziniert auf eine optische Täuschung gestarrt – ein Bild, bei dem z.B. gerade Linien sonderbar wellenförmig wirken oder konzentrische Kreise wie eine Spirale aussehen. Illusionen dieser Art gibt es viele – vor allem in der Kunst und Architektur. Denken wir nur einmal an die prachtvollen Kuppeln, die man in einigen Kirchen bestaunen kann, und bei denen erst auf den zweiten Blick auffällt, dass es sich um Scheinmalerei handelt und die Decke in Wahrheit flach ist. Wie aber steht es um solche Tricksereien in der Musik? Leonie Reineke hat sich intensiv mit dem Kosmos der sogenannten „akustischen Illusionen“ beschäftigt aber Achtung, diese Entdeckung ist ein bisschen schrill.

  25. 160

    Magali Concetta Agata Trovato: Deutsche Autorinnen zwischen Romantik und Biedermeier

    Wir wissen viel über das Leben und Wirken von männlichen Künstlern der Romantik, doch Künstlerinnen hat die Geschichtsschreibung bisher häufig außen vor gelassen. Die Germanistin Magali Concetta Agata Trovato wirft in ihrer Dissertation deshalb einen Blick auf vier wichtige Künstlerinnen dieser Epoche.

  26. 159

    Erinnerung an Ileana Cotrubaș

    Die Sopranistin Ileana Cotrubaș war ein gefeierter Weltstar – und eine Sängerin mit sehr genauen Vorstellungen davon, wie Oper funktionieren sollte. Besonders berühmt war sie für ihre Violetta in Giuseppe Verdis „La Traviata“. Nick Sternitzke erinnert sich genau an die für ihn prägende Künstlerin, die er nie erlebt hat. Am 20. August 2026 ist die rumänische Sängerin im Alter von 87 Jahren gestorben.

  27. 158

    Die Ulmer Spatzen holen Doppel-Gold

    Im schwedischen Helsingborg haben in dieser Woche die World Choir Games stattgefunden. Über 8500 Sängerinnen und Sänger aus 160 Chören weltweit haben an dem Wettbewerb teilgenommen. Zum ersten Mal sind die Ulmer Spatzen mit dabei gewesen und waren direkt erfolgreich. Gleich zwei Mal haben sie Gold geholt: bei den Newcomern, also denjenigen Chören, die erstmals dabei waren, und sie sind Gewinner in der Kategorie der geistlichen Musik a cappella. Malte Hemmerich hat mit einer der jungen Sängerinnen gesprochen.

  28. 157

    Das Museum Grammophonicum

    Im österreichischen Vorarlberg steht ein auditives Museum, das ohne Strom klingt und international gesehen eine nahezu einmalige Sammlung hervorstellt: das Grammophonicum. Das Inselparadies der frühen Phonotechnik präsentiert in einem kreisrunden Saal Phonographen und Grammophone von 1877 bis in die 1920er Jahre. Alle mechanisch, und alle original.

  29. 156

    Frag die Klassik: Warum steht der Flügel auf drei Beinen?

    „Frag die Klassik“ stellt ganz normalen Fragen, die sich viele nie trauen zu stellen. In dieser Folge: Warum steht der Flügel auf drei Beinen?

  30. 155

    Future Now beim Young Euro Classic

    Das Festival „Young Euro Classic“ in Berlin bringt jeden Sommer herausragende junge Musiker im Konzerthaus am Gendarmenmarkt zusammen und zeigt, wie klassische Musik sich weiterentwickelt. Innerhalb dieses Festivals widmet sich „FUTURE NOW“ der Zukunft der Musik über die europäische Tradition hinaus. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen verschiedener Musikkulturen und neue Klangformen. Musikerinnen aus Tadschikistan, Vietnam, Argentinien und Deutschland gestalteten in fünf Konzerten jeweils einzigartige, bislang ungehörte Stücke. Regine Bruckmann verfolgte am Wochenende zwei dieser Konzerte und beschreibt die besonderen Stimmungen.

  31. 154

    Schönheit kostet!

    Die Performerin und SWR Kultur-Kolumnistin Mara Genschel ist in ihrer alphabetischen Reihe zu den "Versteckten Gefahren der klassischen Musik" beim Buchstaben K angekommen. Heute möchte sie über die Schönheit der klassischen Musik nachdenken. Und sie fragt sich, ob sie, die klassische Musik, wohl verschont bleiben wird von den bevorstehenden Kürzungen im Kulturhaushalt?

  32. 153

    So verbindet das Jugendchorfestival C.H.O.I.R in Ochsenhausen junge Menschen

    In Ochsenhausen im Kreis Biberach lebt im Moment eine kleine Utopie. Mehr als 250 junge Menschen aus ganz Europa und Teilen Asiens sind zusammengekommen, um gemeinsam Verdis Requiem einzustudieren. Das Internationale Jugendchorfestival C.H.O.I.R. wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Unsere Reporterin Kristina Priebe hat den letzten Probentag an der Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg besucht.

  33. 152

    Als Linkshänderin dirigieren: Kristiina Poska

    Anlässlich des 50. Jubiläums des Internationalen Linkshändertages am 13. August erzählt die Dirigentin Kristiina Poska von ihren Erfahrungen als Linkshänderin und Frau am Dirigentenpult. Sätze wie „Du bist sowohl eine Frau als auch linkshändig – das ist eins zu viel“, hat sie zwar nur vereinzelt gehört, dennoch brachten sie derartige Aussagen vor allem zum Anfang ihrer Karriere zum Nachdenken, so Poska. Heute ist sie eine der gefragtesten Dirigentinnen der internationalen Musikszene und dirigiert unverändert mit links.

  34. 151

    Historisches Klavier trifft auf Weltkulturerbe und KI

    Klassische Musik trifft auf künstliche Intelligenz: In Baden-Baden wird ein historisches Klavier zum digitalen Musiklabor. Besucher können Werke von Brahms, Strauss und Co. neu mischen – von Techno bis Surf-Rock. Das sogenannte SoundLab soll dabei vor allem eines: Das musikalische Erbe der Kurstadt nicht nur zeigen, sondern erlebbar machen. Amelie Kaiser war vor Ort.

  35. 150

    Irritierende Musikvideos in der Klassik

    Seit gut 20 Jahren produzieren klassische Musikerinnen und Musiker nach popmusikalischem Vorbild aufwendige Musikvideos, die über reine Konzertmitschnitt-Zusammenschnitte hinausgehen. Diese Videos nehmen mittlerweile aber mitunter bizarre Formen an, findet Hannah Schmidt – und hat sich ein aktuelles Beispiel angeschaut.

  36. 149

    Missing Voices: Vergessene und verdrängte Musik jüdischer Komponistinnen

    Cellistin Katja Zakotnik erzählt über das Projekt „Missing Voices“, das vergessene oder verdrängte Musik jüdischer Komponistinnen und Komponisten wieder hörbar machen will.

  37. 148

    Folge 3: Differenztöne

    Wie aber steht es um akustische Tricksereien in der Musik? Leonie Reineke hat sich eingegraben in den Kosmos der sogenannten „Akustischen Illusionen“, und hat dabei aufregende Entdeckungen gemacht. In dieser Folge geht sie den Differenztönen nach.

  38. 147

    Frag die Klassik: Wenn Instrumente bei Sommerhitze schwitzen

    Hitze und Kälte setzen Musikinstrumenten zu. Was passiert mit Geige, Cello oder Klarinette bei extremen Temperaturen?

  39. 146

    Stephan Mösch: „Bayreuth als Theater“

    Mit „Bayreuth als Theater“ legt Stephan Mösch zum 150-jährigen Bestehen der Bayreuther Festspiele einen mehr als 600 Seiten umfassenden Band als Bilanz jahrelanger Forschungsarbeit vor. „Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte“, lautet der Untertitel. Es zeichnet den Weg der Bayreuther Festspiele vom eigentlich nur für die Aufführung von Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ bestimmten Backsteinzweckbau zu einer Institution, vor allem einer der gesellschaftspolitischen Identitätsfindung.

  40. 145

    24 Minuten auf der einsamen Insel

    Der Kabarettist und SWR Kultur-Kolumnist René Sydow ist eigentlich nicht der Typ für einsame Inseln. Aber wenn es eben doch eine seine müsste: Welche Musik würde er dann mitnehmen?

  41. 144

    Jacques Offenbach in Bad Ems

    Bad Ems war für Jacques Offenbach das, was heute ein Try-out-Theater vor einer Broadway-Premiere ist: ein Versuchslabor. Hier testete er seine Stücke, bevor sie zu Welterfolgen wurden. Doch die frühen Fassungen sind verloren gegangen. Jetzt will ein außergewöhnliches Projekt den ursprünglichen Offenbach zurückholen an den Ort, an dem alles begann.

  42. 143

    Folge 3: Hausarrest für den Gral

    Vor 150 Jahren sind in Bayreuth die ersten Festspiele über die Bühne gegangen. Mitten in der oberfränkischen Provinz hat Richard Wagner sich ein eigenes Theater hingestellt. Eine Kultstätte für Opernfans und Wagnerianer – getarnt als zierloser Zweckbau, aber erstaunlich visionär: Das Bayreuther Festspielhaus mit seinen ansteigenden Parkettreihen, dem unsichtbaren „Sound-System“ und dem vollständig abgedunkelten Zuschauersaal ist beinahe so etwas wie das erste Kino der Geschichte – und zwar lange bevor die ersten Filme in Kinosälen flimmerten. In Treffpunkt Klassik berichtet Nick Sternitzke über große Visionen und kleine Katastrophen in der Geschichte der Bayreuther Festspiele. In Folge 3 geht es darum, wie ein Werk technisch und ideologisch an einen einzigen Ort gekettet werden soll.

  43. 142

    Ungewöhnliche Musikberufe: Der Drumset-Designer Boris Ritscher

    Schlagzeuger:innen sind vieles auf einmal: Leistungssportler:innen, Konditionsmaschinen, Koordinationsfeintechniker:innen und oft genug Rückgrat eines Ensembles. Da bedeutet Schlagzeug selten dasselbe, denn „das“ Schlagzeug gibt es nicht. Über das klassische Drumset und den Trommelbau erzählt Boris Ritscher aus Osthofen, und er beantwortet die Frage, was Weinfässer und alte Möbel beim Trommelbau zu suchen haben.

  44. 141

    Der Klang der Stradivari

    Sie zählen zu den teuersten Musikinstrumenten überhaupt, auf Auktionen werden sie bisweilen zu Preisen von mehreren Millionen versteigert: 300 Jahre alte Geigen, Bratschen und Celli von Antonio Stradivari. Ausgehend von der Idee, vier Instrumente aus dessen Werkstatt für ein Konzert zusammenzubringen, entwickelt der französische Filmemacher Grégory Magne eine Geschichte um zwei Frauen und zwei Männer, die schnell aneinandergeraten, als sie von einer vermögenden Auftraggeberin für ein Konzert zusammengebracht werden. Heute läuft der Film „Der Klang der Stradivari“ in den Kinos an. Was so besonders an diesem Musikfilm ist, weiß Kirsten Liese.

  45. 140

    Quell der Inspiration: María Dueñas über ihr Album "Hommage à Heifetz"

    Der Jahrhundertgeiger Jascha Heifetz war ein Ur-Musiker. Er hatte praktisch alle großen Violinkonzerte im Repertoire. Technische Grenzen geigte er locker weg, er übte bis ins hohe Alter unermüdlich, seine Aufnahmen haben das gewisse Etwas. Für die junge spanische Geigerin María Dueñas ist Heifetz ein Quell der Inspiration. Sie hat ihrem Idol ein ganzes Album gewidmet „Hommage à Heifetz“ heißt es. Doris Blaich hat mit María Dueñas über ihre Leidenschaft gesprochen.

  46. 139

    FUTURE NOW bei Young Euro Classics

    FUTURE NOW Musical Diaries ist das Festival im Festival bei Young Euro Classic in Berlin. Hier bekommen Ensembles aus Tadschikistan, Vietnam, Marokko und Argentinien eine Carte Blanche. Ziel ist es, verschiedene musikalische Traditionen jenseits der europäischen Klassik ins Konzerthaus Berlin einzuladen und in einen Dialog zu bringen. Theodora Mavropoulos war vor Ort.

  47. 138

    Schwimmerinnen und Stachelschweine

    Einen Specialeffekt der anderen Art liefert Richard Wagner in seinem „Rheingold“ und flutet musikalisch die Bühne – und auch Schwimmmaschinen lässt er für das Bühnenspektakel bauen. Damit stellt er die Sängerinnen der Rheintöchter vor ungekannte Herausforderungen. Vor 150 Jahren sind in Bayreuth die ersten Festspiele über die Bühne gegangen. In Treffpunkt Klassik berichtet Nick Sternitzke über große Visionen und kleine Katastrophen in der Geschichte der Bayreuther Festspiele. Denn nicht alles lief rund und das „Walhall“ auf dem Bayreuther Grünen Hügel wurde für Wagner schnell zum persönlichen „Qualhall“...

  48. 137

    Heitor Villa-Lobos lässt die Puppen tanzen

    Der brasilianische Komponist Heitor Villa Lobos hat 1918 einen dreiteiligen Puppenzyklus für Klavier geschrieben: „A próle do bébé“. Was es damit auf sich hat, und welchen Einfluss Claude Debussy hatte, berichtet Torsten Möller.

  49. 136

    Music before Bach: Der Dirigent Reinhard Goebel über sein neues Album

    „Bach lebte nicht im luftleeren Raum“, sagt der Dirigent Reinhard Goebel. Seit 2020 ist er der Leiter des Ensembles Leipzig Collegium Musicum und beschäftigt sich zusammen mit den Musikerinnen und Musikern besonders gerne mit den Werken rund um Bach. So geht es auf dem neuen Album „The Leipzig Collegium Musicum Vol. 1: Music before Bach“ um die Musik, die Bach inspiriert hat und sich in Bachs Musik auf die eine oder andere Weise wiederfindet.

  50. 135

    Teil 4: Du lustiger Freund – Über Freundschaft in der Oper

    Am internationalen Tag der Freundschaft soll ein Blick auf die Bühne beantworten: Wie stellt sich Freundschaft in der Oper, im klassischen Lied oder auch im Musikfilm dar? Jane Höck mit einem Beitrag, dessen Ausgangspunkt Mozarts ungleiches Freundespaar aus der Zauberflöte ist: Prinz Tamino und der Vogelfänger Papageno.

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