PODCAST · religion
vis à vis – Menschen und ihre Geschichten
by ERF Medien Schweiz
Die besten Geschichten schreibt das Leben! Das wissen wir aus Erfahrung.In vis à vis stehen Menschen und ihre Geschichten im Zentrum. Abwechslungsweise treffen die Hosts Sarah-Maria Graber und Ruth Stutz jeweils einen Gast, der aus seinem Leben berichtet.Dabei interessieren sie sich für abenteuerliche und spektakuläre Erlebnisse genauso wie dafür, wie Menschen Schicksalsschläge bewältigen oder mit den alltäglichen Herausforderungen umgehen, vor die ihr Leben sie stellt. Und sie wollen erfahren, welche Rolle Gott im Leben ihrer Gäste gespielt hat und wie ihr Glaube sie prägt.Taucht ein in Geschichten, die inspirieren, berühren und Mut machen – wöchentlich in einer neuen Folge.Hinweis:Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche Meinungen ab.
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Selbstbestimmt trotz Behinderung: Für ihre Tochter setzt sich Rahel Bauer durch
Als sich während der Schwangerschaft die Diagnose «Spina bifida» bestätigte, war für die Mutter Rahel Bauer ungewiss, was das für ihre Tochter genau bedeuten wird. Je nach Schweregrad und Verlauf würde ihre Tochter nie laufen und kein selbstbestimmtes Leben führen können. Widerwillig lernte Rahel, sich Schritt für Schritt auf dieses Leben mit der Behinderung ihrer Tochter einzulassen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Schritt für Schritt fanden sie heraus, auf welche Stimmen sie hören möchten und was tatsächlich möglich ist. Heute ist Rahel selbst eine Stimme der Hoffnung für betroffene Familien und begleitet sie als Fachperson durch die Hürden eines Lebens mit Behinderung – und schöpft aus ihren jahrelangen Erfahrungen als mutige Mutter.
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Aus ihrer Panik entstand Ermutigung – Lisa Näf
Lisa drückt ihre negativen Gefühle weg. Sie will sie nicht fühlen. Es darf nur die fröhliche Lisa geben. Wie ungesund das ist, zeigt sich plötzlich mitten in der Nacht. Lisa steht eigentlich voll im Leben: Sie arbeitet als Lehrerin, ist getragen von einem starken sozialen Umfeld. Doch dann wacht sie eines Nachts auf, bekommt kaum Luft, das Atmen fällt ihr schwer.
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«Der innere Tod» – Joy Meier kämpft nach Geburtstrauma mit Depression
Joy Meier träumte bereits als kleines Mädchen vom Mama-sein. Sie wuchs in einer grossen Verwandtschaft auf und liebte den Kontakt mit Menschen, wollte ihren grossen Küchentisch mit Leuten und Leben füllen. Jahrzehnte später durchlitt sie aber eine traumatisierende Geburt: «Ich war unter der Geburt ausgeliefert, hatte Panik und wusste nicht, was passiert. Ich wollte wirklich sterben!» Danach fiel Joy in eine Depression: Sie konnte keine Bindung zu ihrem Baby aufbauen und verlor jede Freude am Leben. Auch ihren Glauben an Gott stellte Joy in dieser Zeit in Frage. Sie fühlte sich im Stich gelassen und überfordert. Durch eine klare Diagnose, eine Therapie und die Unterstützung ihres Umfelds konnte sie die Geburt aufarbeiten, wurde wieder schwanger und bereitete sich auf ihre zweite Geburt vor – die sie tatsächlich ganz anders erleben durfte.
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Heute kein neues vis à vis
Manchmal kommt es anders als geplant: Leider findest du heute hier keine aktuelle Folge vis à vis. Wir freuen uns, wenn du nächste Woche wieder reinhörst. Dein vis à vis - Team
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Zwischen Wohlstand und brotloser Kunst mit krankem Kind
Christines Kindheit war geprägt von der Erfindung ihres Urgrossvaters: Die Ovomaltine stand nicht nur jeden Morgen auf dem Frühstückstisch, sondern ermöglichte der Familie ein Leben im Wohlstand, zwischen einem Land- und einem Stadtsitz. Nach Jahren im Internat bahnte sich Christine einen Weg als Schauspielerin durch eine ganz andere, brotlose Welt. Dabei war sie immer auf der Suche nach Gott, mit dem Gefühl, nicht in diese Welt zu passen. Später heiratete sie und wurde überraschend Mutter eines Sohnes. Als dieser mit 15 Jahren an Krebs erkrankte, begannen für Christine sorgenvolle Jahre: «Ich habe zu Gott geschrien, es hat mich zerrissen. ‹Es kann doch nicht sein, dass mir mein Kind genommen wird?›» Im Podcast erzählt sie uns von ihrem Leben zwischen den Polen: zwischen Reichtum und Brotlosigkeit, zwischen Stadt und Land, zwischen Himmel und Erde. Und von ihrem Wunsch, zwischen diesen Gegensätzen Brücken zu schlagen.
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Laura Kellenberger fand immer einen Weg – bis ihre Tochter zerbrach
Was passiert, wenn das Leben immer wieder neu beginnt? Wenn man zweimal eine Lehre abbrechen muss, jung Mutter wird, gesundheitlich an Grenzen kommt – und später erkennt, dass die eigene Tochter im autistischen Burnout steckt und man plötzlich nur begrenzt helfen kann?
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«Ich wollte keine Therapie mehr – ich wollte leben!»
Fabienne Vaterlaus ist Bäuerin aus Leidenschaft und mag Kühe manchmal mehr als Menschen. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt sie im Emmental und hat sich vor kurzem mit einer Holzmanufaktur selbstständig gemacht. Vor einigen Jahren sah ihr Leben ganz anders aus: Fabienne hatte Lähmungserscheinungen und bekam im Spital die Diagnose «MS – Multiple Sklerose». Es folgte eine kräftezehrende Therapie, bis ihr der Geduldsfaden riss. Sie beschloss, die Therapien abzubrechen, ihre Krankheit zu ignorieren und fand Heilung im Gebet. Ausserdem erzählt uns Fabienne vom schmerzlichen Verlust ihrer beiden Töchter, die mit nur einem Jahr Abstand jeweils eine Stunde nach der Geburt starben. Ein Gespräch über Schmerz, Wut auf Gott, aber auch von Heilung und Hoffnung, ganz persönlich erlebt.
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Vom Komfort in der Schweiz in die Berge Panamas – Daniel Mannale
Gute Schulbildung für die Kinder, Sicherheit, ein stabiles Einkommen, vielleicht sogar genug Geld, um ein Haus zu bauen oder eigene Träume zu verwirklichen: In der Schweiz leben wir mit unzähligen Möglichkeiten. Und trotzdem gibt es Menschen, die sich bewusst für das Gegenteil entscheiden. Einer von ihnen ist Daniel Mannale.
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Fluch und Segen der Chemie führt Ruben Herrendorff in die Medikamentenforschung
Ruben Herrendorff erlebt schon als kleiner Junge, was chemische Wirkstoffe im Guten wie im Schlechten bewirken können: Seine Halbschwester stirbt an einer Überdosis nach jahrelanger Drogensucht. Gleichzeitig lindern Medikamente die Beschwerden seines krebskranken Vaters. Aus dem kleinen, faszinierten Jungen wird ein leidenschaftlicher Medikamentenforscher in einem risikoreichen Geschäft, das ihm Nerven aus Stahl abverlangt. Neben seinem anspruchsvollen Berufsleben durchlebt Ruben auch privat Hürden: Sein Vater stirbt überraschend an einem Herzstillstand, der Kinderwunsch bleibt für ihn und seine Frau unerfüllt, und ein weiterer, plötzlicher Tod im Familienkreis bringt das Leben endgültig aus dem Gleichgewicht. Ruben sucht nach neuen Antworten für sein Leben – und findet Hoffnung.
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Wenn Musik heilt: Verena Barberas Weg durch Schmerz und Wunder
Statt aufzugeben, suchte Verena Barbera neue Wege um nach ihrem Sportunfall wieder Klavier spielen zu können– und fand schliesslich ihre Berufung: die Musiktherapie. Heute begleitet sie Menschen mit genau der Kraft, die ihr selbst immer wieder geholfen hat.
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Die Magersucht war für Tabea Germann Ausdruck ihrer Rebellion
Tabea Germann ist als Kind ein angepasstes, stilles Mädchen. Je älter sie wird, desto grösser wird die innere Suche nach der eigenen Identität. Als Jugendliche gelingt es ihr, über den Körper mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen. Sie nimmt ab, bis sie in einer Magersucht gefangen ist. Es dauert 10 Jahre, bis sich Tabea aus der Essstörung herauslösen kann. Aber weitere Schicksalsschläge kommen dazu: Ihr Freund stirbt in einem Verkehrsunfall. Später auch ihre Mutter wegen Krebs. In allen Herausforderungen des Lebens merkt Tabea, dass sich in ihr ein Grundvertrauen formt. Ein Vertrauen, das sie heute ihren Kindern weitergibt.
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Yves Honla - Für die Unterdrückten riskierte er sein Leben
Schon früh sieht Yves die Ungerechtigkeit in seinem Land. Und in ihm wächst ein brennender Wunsch: Er will Menschen aus Unterdrückung befreien. Für Gerechtigkeit kämpfen. Seine Stimme für die erheben, die keine haben.
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Martin von Känel zwischen Aktivismus und Ankommen
Martin von Känel ist seit mehr als 30 Jahren verheiratet, hat vier erwachsene Söhne und arbeitet seit Jahrzehnten in der Sozialarbeit. Davor lancierte er als Selbständiger innovative Projekte, wie die erste Schuldenberatungsstelle im Berner Oberland oder den ersten Skatepark der Schweiz, das «Rollorama». Diese Pionierarbeit verdankt er auch seiner Hyperaktivität – die er manchmal als Last empfindet. Um nicht auszubrennen, musste Martin seine Grenzen akzeptieren und sich mit ihnen versöhnen. In diesem Gespräch gewährt Martin Einblick in seine Ehe, in seinen Wandel als Vater, in seinen Umgang mit schweren Schicksalen – und er erzählt auch von der Hoffnung, die ihm bleibt.
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Esther Müller – ihr Leben startete im Schuhkarton
Esther Müller ist heute 70 Jahre alt – und strahlt eine ehrliche, ansteckende Lebensfreude aus. Sie ist herzlich, sympathisch, fast ein wenig quirlig. Nichts an ihr lässt erahnen, wie herausfordernd ihr Lebensweg war.
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Liebe in der Krise: Christine Gertsch begleitet ihren Mann durch mehrere Hirnblutungen
Christine Gertsch heiratet ihre Jugendliebe, doch das junge Glück wird schon bald von einem Telefonanruf auf den Kopf gestellt: Ihr Mann habe eine Hirnblutung. Bald darauf folgt eine zweite, später eine dritte. Mit jeder Hirnblutung wird der Zustand ihres Mannes schlimmer: Christine erkennt ihn kaum mehr. Sie lässt ihre Zukunftspläne und den Traum einer Familie los – zeitweise sogar fast die Beziehung zu ihrem Mann. Aber die Hoffnung und der Mut reichen aus, um an ihren Träumen festzuhalten. Mittlerweile ist Christine Mutter von zwei Kindern und geniesst mit ihrem Mann das gemeinsame Familienglück. Ausserdem gründete sie ihr eigenes Schmucklabel und gibt so ihre Hoffnung weiter – in Form von Perlen, die den Blick auf das Gute richten.
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Maria Haller überwindet tiefe Traumata und entdeckt Intuition
Aufgewachsen in einer strengen Freikirche erlebte Maria viel Verunsicherung. Gehorsam wurde eingefordert, Fehler bestraft. Zurück blieb ein tiefer Glaubenssatz: Mit mir stimmt etwas nicht.
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Bieler Künstler Manuel Dürr malt Kreuzweg für den Vatikan
14 Ölgemälde des Bieler Künstlers Manuel Dürr werden während der Fastenzeit vor Ostern im Petersdom ausgestellt – neben Michelangelo und Bellini. Es ist ein Auftrag, wie es kaum ein Künstler in seinem Leben jemals erlebt. Wie geht Manuel mit dieser Ehre und diesem Druck um? Und wer ist Manuel Dürr als Mensch, nicht nur als Künstler? Wer sich Gedanken über Kunst und Philosophie macht, kommt in diesem Gespräch auf seine Kosten. Denn Manuel gewährt uns einen Einblick in seine Gedankenwelt und teilt seine prägendsten Erfahrungen: Von Lebkuchen an Weihnachten über einen Diskussionsmarathon am Küchentisch bis zu einem gruseligen Moment der völligen Hoffnungslosigkeit. Er erzählt offen von Ängsten und Selbstzweifeln, aber vor allem von Mut und tragender Hoffnung, die er für seinen Weg vor dem grossen Erfolg brauchte.
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Duri Sulser – New-Age-Mentor wirft alles hin und startet neu
Duri liefert schon als Kind ab. In der Schule aber auch im Sport. Kaum den Windeln entwachsen, steht er schon auf Skiern. Mit zehn Jahren steigt er in den Wettkampfsport ein – und fährt gleich vorne mit. Talent, Disziplin, Förderung: Alles spricht für eine grosse Karriere. Doch mit 18 ist plötzlich Schluss.
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Hörempfehlung: Hannah Avvel – Vom inneren Kampf zum äusseren Klang
Wir machen eine Pause über Weihnacht und Neujahr und sind am 8. Januar wieder mit einer neuen "vis-à-vis" für dich da. In der Zwischenzeit machen wir dir ein anderes Podcast-Format von ERF Medien schmackhaft: Die «Musicloft».
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Hörempfehlung: Christine Brand Furrer – «Muriel fehlt jeden Tag»
Im September 2024 verunfallte die Schweizer Nachwuchs-Sportlerin Muriel Furrer an der Rad-WM in Zürich tödlich. Die Schweiz und die internationale Sportwelt waren geschockt. Wie sie mit diesem Verlust umgeht, erzählt Muriels Mutter.
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Renato Caputo flüchtet vor dem Schmerz des Lebens in den Drogenrausch
Der Schmerz, den Renato Caputo in seiner Kindheit erlebt, wird zu schwer zu ertragen: Körperliche Gewalt, sexueller Missbrauch, Verwahrlosung. Dann stirbt seine Schwester – Renatos einzige Vertrauensperson. Der Rausch von Drogen scheint die einzige Flucht vor dem Schmerz in seinem Leben zu sein. Er konsumiert starke Drogen und verliert das Dach über dem Kopf. Immer wieder versucht er den Einstieg in ein stabiles Leben, schwört den Drogen ab und stürzt sich in exzessives Arbeiten. Bis er ausbrennt, und wieder tief in den Drogensumpf zurückfällt. Dank einer Therapie, in der er den Glauben an Gott entdeckt, findet Renato endlich Boden unter den Füssen. Als Familienvater und Betriebsleiter der therapeutischen Gemeinschaft «Novizonte» gibt er heute die Hoffnung weiter, die er in seinem Leben gefunden hat: «Aus jedem Misthaufen kann ein Rosenbeet entstehen».
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Giuseppe Gracia – warum Freiheit ihn antreibt
Giuseppe Gracia gilt heute als vielseitig gebildeter Mann: Journalist, Kommunikationsberater, hat Theologe studiert und ist ehemaliger Mediensprecher des Bistums Chur. Überdies hat er bereits 16 Bücher veröffentlicht – vier davon wurden Bestseller. Seine Biografie begann jedoch weit weniger privilegiert. Gracia wuchs als Sohn einer Gastarbeiterfamilie in sehr einfachen, teils prekären Verhältnissen auf.
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Peter Egger – Dachdecker auf eigenen Wegen
Peter Egger eckt als Kind in der Schule an, was ihm schwer zusetzt. Auf der Suche nach Sinn in seinem Leben nimmt er als junger Mann einen gefährlichen Weg unter die Füsse: Er wandert rund um die Welt. Auf der Reise findet er Frieden mit Gott und Frieden mit sich selbst. Heute – fast 20 Jahre später – ist Peter verheiratet, hat sechs Kinder und arbeitet fleissig als Dachdecker. Peter Egger treiben auch heute noch Fragen herum und seine innere Reise ist noch nicht zu Ende: Er macht sich viele Gedanken, während er mit beiden Beinen im Alltag steht. Eines aber ist geblieben: Der Friede, der ihn in allen Fragen begleitet.
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Zwischen der Wüste von Dubai und dem Winter in der Schweiz: Selina O’Donnells Weg durch die Identitätskrise
Mit vier Jahren wandert Selina O’Donnell mit ihrer Familie nach Dubai aus. Vermisst hat sie von der Schweiz eigentlich nichts. Denn ihr neues Zuhause ist ein einziger grosser Sandkasten. Ihr Haus in Dubai ist nämlich auf Sand gebaut – was kann sich die kleine Selina noch mehr wünschen? Das ganze Jahr in Flip-Flops gehen. Für das Mädchen ein Traum.
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Christoph Wagner – Grenzgänger zwischen Freiheit und Verantwortung
Es klingt nach einer Erfolgsgeschichte: Christoph Wagner führt zusammen mit Freunden die eigene Firma zum Erfolg. Sie erweitern ihr Team auf 30 Mitarbeitende und übernehmen eine weitere Firma in ähnlicher Grösse. Mit eigener Handschrift bauen sie Häuser und Wohnungen umfassend um. Hinter dem Erfolg stecken aber auch Kämpfe: Christoph wird Vater von vier Kindern – innerhalb von vier Jahren. Zu den hohen Ansprüchen in der Firma und der Familie kommen körperliche Beschwerden hinzu: Er sackt immer wieder – auch in gefährlichen Situationen auf der Baustelle – auf den Boden und kann in diesen Momenten seine Beine nicht bewegen. Innerlich plagt ihn eine ungestillte Sehnsucht nach Gott. Ein Gespräch über Grenzerfahrungen, Autonomie und Verantwortung – und das Hinfallen und Halt finden im Glauben an Gott.
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Karin Rappo – früher ohne Selbstwert, heute mit innerer Stärke
Was sofort auffällt: Karin hat viel erlebt – und noch mehr an sich gearbeitet. Sie schaut hin, auch wenn es weh tut. Sie stellt sich ihrer Vergangenheit, sucht Hilfe, wenn es nötig ist, und geht mutig neue Wege. Genau das inspiriert. In diesem persönlichen «vis à vis» erzählt Karin Rappo von ihrer Kindheit – von einem aufgeweckten, lebendigen, aber auch wütenden Mädchen, das früh spürte: In ihrem Elternhaus lief vieles nicht so, wie es sollte.
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Pascal Brawand – der sanfte Boxer, der Seelen berührt
Pascal Brawand stieg als Teenager in den Boxring: Er wollte sich in Zukunft wehren können gegen die Schläge seines Stiefvaters. Aus dem Boxen wurde aber mehr: Er fand einen Zufluchtsort, ein Ventil und ein klares Ziel. Im Ring feierte er Erfolge, aber kurz vor der Profi-Karriere ging ihm die Luft aus. Er lernte seine zukünftige Frau kennen und mit ihr den christlichen Glauben. Dank der bedingungslosen Liebe, die er sowohl bei seiner Frau als auch bei Gott fand, begann Pascal innerlich zu heilen. Heute berührt Pascal Menschen, ohne sie zu schlagen: Er ist therapeutischer Box-Coach und schöpft aus der Hoffnung, die ihm sein Glaube gibt. Eine Geschichte über Ohnmacht, häusliche Gewalt, Angst, aber vor allem: Hoffnung auf Heilung.
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Jeanette Macchi - vom Messerstich zur zweiten Chance
Jeanette Macchi das Gesicht vom FENSTER ZUM SONNTAG-Magazin. Mit Leidenschaft produziert und moderiert sie Sendungen, welche im Schweizer Fernsehen zu sehen sind. Niemand würde heute vermuten, welch rebellische Vergangenheit hinter ihr liegt.
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Florida Zimmermann sucht sicheres Zuhause zwischen zwei Welten
Die Geschichte von Florida Zimmermann füllt ein ganzes Buch: In ihrer Autobiografie «Die Durchbrecherin» beschreibt sie ihre Kindheit, in der sie nie Wurzeln schlagen konnte. Sie lebte zwischen Libanon, Deutschland und der Schweiz und radikalisierte sich als Mädchen in einer islamistischen Terrormiliz, bis sie in der Schweiz von einer Familie aufgenommen wurde und bleiben konnte. Die Suche nach Sicherheit ging jedoch weiter, denn innerlich nagten Ängste und Todessehnsucht. Nach einem Suizidversuch, einer gescheiterten Ehe und einer Diabeteserkrankung war Florida am Ende. An diesem Tiefpunkt gelang ihr endlich der Durchbruch ins Leben. Und in ein sicheres, inneres Zuhause. Heute lebt Florida ihren Traum und gibt die Hoffnung weiter, die sie selbst erlebt hat: Sie lebt in einem offenen Haus, zusammen mit jungen Erwachsenen, die sich in Krisensituationen befinden. Dort kann Florida ihnen ein sicheres Zuhause bieten.
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Priester, Zirkusseelsorger, Ehemann und Papa – Adrian Bolzerns aussergewöhnlicher Weg
Zehn Jahre lang lebte Adrian als Priester, überzeugt, diesen Beruf bis an sein Lebensende mit Hingabe auszufüllen. Doch dann trat eine junge Kirchenmusikerin in sein Leben – und stellte alles auf den Kopf.
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Willi Näf: Der Autor und Satiriker scheitert als Atheist
Normalerweise findet Willi Näf die richtigen Worte: Als Kolumnist, Autor und Satiriker jongliert er täglich mit Wort und Witz in seiner Schreibstube. Die Liebe im Umgang mit Worten begleitet ihn seit Kindesbeinen, als Bauernbub im Appenzell. Trotzdem führt sein beruflicher Weg zuerst in die Küche als Koch, dann hinters Steuer als Lastwagenführer bis er den Einstieg in den Journalismus findet. Auch in der Liebe beweist er Schreibkunst: Während vier Jahren Brieffreundschaft umwirbt er seine Frau, mit der er mittlerweile seit über 30 Jahren verheiratet ist, zwei Töchter hat und grosse Krisen überwunden hat. In seinen Werken dringen spirituelle Fragen über das Leben und den Tod durch: «Ich versuche seit Jahren Atheist zu werden, aber Gott funkt immer dazwischen.» Ein Gespräch über die Liebe, das Leben und das Lachen.
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Michi Lindt – Während seiner Pornosucht lebte er ein Doppelleben
Was harmlos begann, wurde zu einer heimlichen Sucht. Nach aussen wirkte alles normal, doch innerlich kämpfte Michi mit Scham, Schmerz, Schuldgefühlen und dem bedrückenden Gefühl, ein Doppelleben zu führen. Er verheimlichte die Pornosucht auf eine gewisse Art auch vor sich selbst.
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Maja Stoller: Wenn das Gehirn plötzlich streikt
Während Maja schwanger ist mit ihrem dritten Kind, erlebt ihr kleiner Sohn einen Fieberkrampf. Die Diagnose im Spital ist wie ein Schlag: Ihr Sohn würde zwar überleben, aber weder sprechen noch gehen können. Maja findet Kraft, ihr Leben mit den Kindern dankbar und positiv zu gestalten. Einige Jahre später erlebt sie aber einen weiteren Schlag: Sie kann eines morgens nicht mehr aufstehen, ihr Körper streikt. Grund ist ein Hirninfarkt, der monatelange Rehabilitation und bleibende körperliche Schäden bedeutet. Maja findet wieder in den Alltag zurück und kann heute sogar arbeiten. Sie lebt selbstständig und findet trotz der harten Schicksalsschläge eine positive Lebenseinstellung. Dabei helfen ihr ihre Kindheitserfahrungen und ihr Glaube an Gott.
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Joyce Gassmann – viel gekämpft, viel gelacht
Die Kindheit von Joyce war von Schmerz und Trauma geprägt, und gerade aus dieser Erfahrung heraus hat sie heute ein grosses Herz für Jugendliche, die mit ähnlichen Kämpfen ringen. Schon als Kind war Joyce sehr sensibel und emotional – etwas, womit ihre Eltern oft überfordert waren.
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Bettina verlässt bei Nacht und Nebel ihre Ehe
Bettina sieht keinen Ausweg mehr und tut, was sie nie tun wollte: Sie flüchtet von einem Tag auf den anderen aus ihrer ersten Ehe. Ihre Hoffnung, mit ihrem neuen Mann werde nun alles besser und leichter, wird zunächst enttäuscht. Es folgen berufliche, zwischenmenschliche und gesundheitliche Herausforderungen, die Bettina in ein Burnout zwingen. An diesem Tiefpunkt beginnt sie, Fragen über ihre Lebensmuster und Verhaltensweisen zu stellen. Die Antworten führen sie näher zu Gott und in die Versöhnung mit sich selbst und der eigenen Biografie. Heute ist Bettina glücklich verheiratet mit ihrem zweiten Mann – und versöhnt geschieden mit ihrem ersten Mann. Sie erzählt uns, wie sie sich selbst vergeben konnte und wie sie sich rückblickend ihre Flucht erklärt. Und wie sie heute ein Leben lebt, das ihr genug Raum und tiefen Frieden gibt.
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Sonja Griesinger – von jahrelangen Kämpfen und überraschenden Wundern
Der plötzliche Bruch einer Freundschaft bringt Sonjas innere Welt als Teenager ins Wanken. Die tiefe Verunsicherung löst eine Kette negativer Entwicklungen aus. Sie erlebt, wie ihre bis dahin vertraute Lebenswirklichkeit aus der Bahn gerät und entwickelt eine Essstörung. Jahrelang gelingt es Sonja, ihre Krankheit zu verbergen. Nach aussen scheint meistens alles in Ordnung, doch innerlich fühlt sie sich zerrissen.
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100 Folgen «vis à vis»: Ruth Stutz erzählt ihre Geschichte
Zur Feier von 100 Folgen «vis à vis» drehen wir den Spiess um: In dieser zweiten Spezialfolge erzählt Ruth Stutz, die normalerweise in der Rolle der Fragenden ist, aus ihrer eigenen Lebensgeschichte.
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100 Folgen «vis à vis»: Sarah-Maria Graber erzählt ihre Geschichte
Sarah-Maria Graber und Ruth Stutz – sonst die Fragenden – sind diesmal selbst gegenseitig zu Gast: Die eine erzählt, die andere stellt die Fragen. Den Anfang macht heute Sarah-Maria Graber. Sie nimmt uns mit in ihre Kindheit, die sie umgeben von Natur verbracht hat. Mit ihren Tieren den Hunden und ihrem Lieblingspferd Rio ist sie oft im Wald unterwegs. In dieser Freiheit denkt sie viel über das Leben nach, schon als Kind.
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Best of: Sabine Ruoccos Neuanfang: Nach 14 Drogenentzügen endlich frei
Schritt für Schritt rutscht Sabine Ruocco als Jugendliche in eine zerstörerische Drogensucht: 14 Entzüge verliefen erfolglos. Bis sie hoch verschuldet und schwer verletzt in der geschlossenen Psychiatrieabteilung landet und von Fachpersonen abgeschrieben wird. Sabine kapituliert und wendet sich in einem Gebet an Gott – und wird tatsächlich frei von ihrer Drogensucht. Die junge Frau findet zurück in ein erfülltes Leben, heiratet und wird Mutter von zwei Kindern. Vor wenigen Jahren musste Sabine wiederum kapitulieren: Nach ihrer Scheidung, dem Tod ihres Vaters und einem schweren Unfall landet sie in einer Erschöpfungsdepression. Die aktive Powerfrau sah sich gezwungen, ihre Engagements abzusagen, zurückzutreten und sich auszuruhen – und sich nicht länger über ihre Leistungen zu definieren.
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Best of: Seraina Ettlin – Eine Kindheit zwischen Angst, Arbeit und Sehnsucht
Gemeinsam mit zwei Geschwistern wächst Seraina in einem kleinen Dorf in den Engadiner Bergen auf. Umgeben von wunderschöner Natur erlebt sie eine enge und belastende Kindheit. Jede freie Minute muss sie ihren Eltern helfen, die mit grossem Einsatz und Hingabe Teekräuter anbauen. Die Arbeit ist für das kleine Mädchen körperlich anstrengend und seelisch herausfordernd.
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Best of: Sam Jordi – Ein Familienunternehmer über Erbe, Verlust und Verantwortung
Was als harmloses Kränkeln mit leichtem Fieber anfängt, endet über Nacht in einer bedrohlichen Hirnhautentzündung, die Sam Jordi als 18-Jähriger ins Koma versetzt. Zum Glück wacht er wieder auf. Allerdings bleiben Schäden in seiner linken Körperhälfte: Sam muss neu laufen lernen und sein Gehör lässt ihn immer wieder im Stich. Es folgt ein bitterer Kampf bis zur Gehörlosigkeit. Ein weiterer Rückschlag erlebt er Jahre später zusammen mit seiner Frau, als das zweite Kind bereits in der Schwangerschaft eine schwere Diagnose bekommt. Sie entscheiden sich gegen eine empfohlene Abtreibung und erleben im tiefsten Schmerz rund um den Tod ihres Sohnes eine starke, tröstende Schönheit. Sam Jordi erzählt auf eindrückliche, berührende und gleichzeitig humorvolle Art von seinen grössten Herausforderungen, auch als Familienunternehmer in fünfter Generation. Sein Leben ist ein Balanceakt zwischen Loslassen und Anpacken, zwischen Widerstand und Hingabe, zwischen lachen und weinen.
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Best of: Sandra Kisseleff – Ihre heile Welt zerbrach in tausend Stücke
Sandra Kisseleff nimmt uns mit in die glücklichste Zeit ihres Lebens aber auch in ihren grössten Schmerz. Momente des völligen Zerbruchs und Verzweiflung.
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Best of: Debi Zimmermann: Durch Missbrauch gefangen im eigenen Körper
Debi Zimmermanns Leben entwickelte sich zu einem Versteckspiel: Als Kleinkind wird sie jahrelang sexuell missbraucht und fühlt sich zunehmend gefangen in ungesunden Mustern: «Ich habe mein Äusseres perfektioniert, um mein Inneres zu überdecken.» Hinter der perfekten Fassade versteckt sie als junge Erwachsene eine Beziehung voller Gewalt, Manipulation und Missbrauch. Bis sie so verzweifelt ist, dass ein Suizid als einziger Ausweg erscheint. Im letzten Moment vernimmt die junge Frau einen leisen, ungewöhnlichen Gedanken, der ihr einen Funken Hoffnung gibt. Sie kehrt in ihr Zimmer zurück, betet und schläft das erste Mal seit Tagen tief und fest die ganze Nacht durch. Es kehrt eine Ruhe in ihr Leben ein, die sie vorher nicht kannte. Die immer mehr inneren Raum einnimmt.
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Best of: Schwester Veronika – «Extremsituationen sind mir sehr vertraut»
Schwester Veronika ist eine geweihte Jungfrau. Sie lebt als Nonne aber nicht in einer klösterlichen Gemeinschaft, sondern arbeitet selbständig. Als Gefängnisseelsorgerin oder als Prozessbegleiterin in ihrem kreativen Gesprächsatelier möchte sie den Bedürfnissen der Menschen nahe sein.
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Rachel B.: ADHS als Tochter, Schwester, Mutter, Lehrerin
Rachel B. kennt den Alltag mit ADHS aus verschiedenen Perspektiven: Als Tochter eines hoch engagierten Vaters, als Schwester eines Energiebündels, als Mutter von Töchtern, die aus der Norm fallen, und als Lehrerin, die im Klassenzimmer ganz unterschiedliche Bedürfnisse jongliert. Das führt zu einem lebendigen, vielschichtigen und herausfordernden Leben. Als Schwester kam Rachel manchmal zu kurz neben ihrem energiegeladenen Bruder. Als Mutter verzweifelte sie im Alltag, wenn Kleinigkeiten zum grossen Gefühlsausbruch führten. Und als Lehrerin begleitet sie Eltern, die tief verunsichert sind im Umgang mit ihren ADHS-Kindern und den Anforderungen, welche an ihre Kinder gestellt werden. Im Gespräch erzählt Rachel B. von den grössten Herausforderungen und den grössten Hilfen im Leben mit ADHS, von Stigmen und Schubladen im Kopf, von tragenden Beziehungen und ihrem starken Glauben an Gott.
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Andreas Elmer: Warum er plötzlich spurlos verschwand
Vor elf Jahren trifft Andreas Elmer eine radikale Entscheidung. Er will weg – einfach verschwinden. Alles hinter sich lassen. Und nie wieder zurückkommen. Dabei scheint sein Leben auf den ersten Blick intakt: glücklich verheiratet, eine gute Anstellung, eingebettet in ein stabiles soziales Umfeld. Doch innerlich ist er am Ende.
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Nadine Chaignat – räumt mit verklärtem Mutterbild auf
Als Journalistin und Psychologin geht Nadine Chaignat romantischen Muttermythen auf den Grund. Sie selbst wächst idyllisch in einer grossen Familie auf. Die Idee von einer Karriere statt Kindern gibt sie irgendwann auf und widmet sich ganz dem Muttersein. Kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes lanciert sie den Blog «Mamas Unplugged» und zeigt dort ungeschönt, was Muttersein für sie bedeutet. Ihre Kinder tanzen aus der Reihe und zwingen sie dazu, ein unangepasstes Leben zu führen. Nadine Chaignat erzählt von ihrer Suche nach Freiheit, ihrem Herz für Menschen und dem Drang zu einem gelingenden Leben.
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Dan Shambicco: Zwei Jahre konnte er kaum gehen – heute feiert er jeden Tag das Leben
Dan Shambicco ist noch keine 20 Jahre alt, als ihn plötzlich eine rätselhafte Nervenerkrankung ans Bett fesselt. Sein Körper macht nicht mehr mit, wie er sollte – und vor allem: Die Schmerzen sind kaum auszuhalten.
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Noemi Walz wird Mama eines Kindes mit schwerem Herzfehler
Für ihr Hochzeitsfest muss sich Noemi Walz von vielen Vorstellungen trennen: Die Corona-Pandemie verbietet ein grosses Fest, wie sie es sich immer gewünscht hatte. Zusammen mit ihrem Mann findet sie aber Wege, ohne Reue und Verzicht zu feiern. Später wird sie schwanger und freut sich auf das Mamawerden – und wieder zerplatzen ihre Vorstellungen an der Realität. Es stellt sich beim Embryo ein komplexer Herzfehler heraus, der mehrere hochriskante Operationen verlangt. Obwohl ihre Welt zunächst zerbricht und sie viele Fragen hat, findet Noemi einen Umgang mit der unsicheren Situation. Sie erzählt von Ängsten, die sie begleiten und Tagen im Spital an der Seite ihres Sohnes.
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Laut Ärzten tot mit 20 – doch Markus Hofmann sprüht vor Tatendrang
Als Teenager kommt Markus in die Schweiz. Obwohl das Land zuvor hochgelobt wurde, erlebt er einen massiven Kulturschock. Die Vorschriften und strengen Regeln engen den freiheitsliebenden jungen Mann ein. Er fühlt sich nicht als Schweizer – seine wahre Heimat bleibt lange Zeit in Afrika.
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