PODCAST · education
Vom Überleben zum Leben - Marcel Hager Coachcast
by Marcel Hager
Inspiration für persönliche Entwicklung und Wachstum. Der Coachcast der eigene Träume weckt und Stärken stärkt, der das Ziel verfolgt Ressourcen und Fähigkeiten zu aktivieren, sowie Talente zu entdecken und zu fördern. Marcel Hager ist dipl. Coach SCA, Autor mehrerer Bücher und Referent.Inhaber der Weiterbildung Coachingplus GmbH und FS2L Coaching und Training GmbH.
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Mentale Gesundheit
Ich liebe Neues. Wachstum. Bewegung. Entwicklung. Ich bin jemand, der vom Leben gerne mehr will – schneller, größer, weiter. Erfolg hat mich schon immer gereizt. Ich bin kulturell stark von einem amerikanischen Mindset geprägt: "Nothing is impossible!" – "Du kannst alles erreichen, wenn du nur willst!" – "Glaube an dich und alles ist möglich!" Diese Haltung hat mir viel gegeben: Sie hat mich zum Träumen ermutigt. Zum Risiko. Zum Mut. Zur Vision. Aber sie ist nicht nur hilfreich. Sie ist auch gefährlich.
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Die Kraft der Dankbarkeit
Dankbarkeit – ein Wort, das uns oft begegnet, dessen tiefere Bedeutung und Wirkung wir jedoch selten vollständig erfassen. Dabei hat Dankbarkeit das Potenzial, unser Leben in vielerlei Hinsicht zu verbessern, von unserer psychischen Gesundheit bis hin zu unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber warum ist Dankbarkeit so wichtig, und wie können wir sie bewusst in unser Leben integrieren?
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Mut zur Zuversicht
Krisen, wohin man schaut – ist Zuversicht überhaupt noch möglich? Mit dieser Frage konfrontierte mich kürzlich ein Radiosender für eine Podcast-Folge, und ich war im ersten Moment überrumpelt. Was ist Zuversicht eigentlich? Geht es um Hoffnung, Optimismus, Naivität oder gar positives Denken? Und wenn es Unterschiede gibt, warum sind diese wichtig? Posibilismus - Zwischen düsteren Pessimismus und naivem Optimismus
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Die andere Sichtweise
Wir haben unsere eigenen Sichtweisen. Diese wird durch unsere meist in der Kindheit erlernten Lebensmuster geprägt. Sichtweisen haben Chancen und Gefahren. Hat der Mensch genügend Selbstvertrauen bzw. Mut, entfalten sich die konstruktiven Seiten seines Lebensstils. In Krisen- und Notsituationen jedoch verstärkt sich die Schattenseite durch Angst und deren Vermeidungsverhalten und fordert einen hohen Preis.
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Die Kraft der Worte und wie sie ermutigend eingesetzt werden können
Worte haben eine enorme Wirkung und Macht. Sie können uns zum Lachen und zum Weinen bringen. Sie können dafür sorgen, dass wir etwas tun oder etwas lassen. Sie können uns Hoffnung geben oder Zweifel säen. Wir stehen mitten in grossen Herausforderungen, wo wir uns nach erreichbaren Perspektiven sehnen. Welche Möglichkeiten haben wir selbst, um wieder neu Hoffnung zu schöpfen und unser persönliches Leben innovativer zu gestalten?
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Resilienz: Von der Kraft, die in uns wohnt
Mit Resilienz ist die psychische Widerstandskraft gemeint. Sie wird in der Regel auf den Menschen bezogen, auch wenn es Fachrichtungen gibt, die Resilienz etwa bei Hunden festgestellt haben wollen. Meist wird im Zusammenhang mit Resilienz das schadlose Hervorgehen aus Krisen gemeint. Doch bei genauer Betrachtung geht es auch darum, sich selbst zu finden bzw. Selbst zu sein.
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Nur wer den Kopf hebt, kann den Weg sehen.
Ich werde oft gefragt: „Mit welchen Problemen kommen die meisten Coaching-Klienten zu dir?“ „Die meisten kommen gar nicht mit Problemen“, antworte ich ihnen, „Sie brauchen Orientierung.“ Stell dir vor, du bist in einer chinesischen Großstadt und du hast dich verlaufen. Du sprichst kein Wort Chinesisch, geschweige denn kannst du die Schrift entziffern. Die Strassenschilder wirken wie schöne Verzierungen ohne richtungsweisende Bedeutung. Du stehst an einer Kreuzung und verstehst nicht mal Bahnhof. Für eine Standortbestimmung oder eine Neuorientierung sind Hinweisschilder immens wichtig. Ob Grossstadtdschungel oder persönliche sowie berufliche Fragen, wir brauchen Orientierung! Wie orientierst du dich? Wie findest du einen Weg, wenn alles gleich aussieht und du die Richtung nicht kennst?
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Kraft der Gemeinschaft und Mut zur Einsamkeit
Das Dilemma an unseren Träumen und Visionen ist, dass sie zwar persönlich sind, aber zu groß, um sie alleine zu erreichen. Wir sind auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen, um Ziele zu erreichen. Zwei wichtige Wirkfaktoren dazu sind Selbständigkeit und Abhängigkeit. Was im ersten Blick nach einem Wiederspruch aussieht, stellt sich aus äusserst wertvoll heraus. Die Kraft der Gemeinschaft und den Mut zur Einsamkeit.
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Minderwertigkeitsgefühl
Minderwertigkeitsgefühl ist, wie es das Wort sagt, ein Gefühl das nicht den Tatsachen, sondern der eigenen Wahrnehmung entspringt. Unsere Wahrnehmung entspricht nicht der Realität, sondern lediglich wie wir diese deuten. Sie ist nicht die Wirklichkeit, sondern ist subjektiv und basiert auf unseren Erlebnissen und deren Interpretation. Es gilt unseren inneren Meinungen und Gedankenmuster bewusst zu werden und aus der Kompensation auszusteigen. Denn Selbstwert kommt nicht von Aussen, sondern von Selbst. Wir gestehen uns selbst den Wert zu den wir aufgrund das wir Mensch sind haben.
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Die Zwischenzeit
Wir befinden uns in einer Zwischenzeit. In einem globalen Sturm. Jeder in seinem eigenen Boot, mit seinen Nöten und Ängsten. Die Zwischenzeit ist aber mehr als eine Teilung von einem Leben vor Corona und einem Leben danach. Sie ist eine Epoche, ein Übergang, ein Schattental, das nicht nur ein Trauer-, sondern auch ein Transformationprozess auslöst. Altes ist vergangen, Neues entsteht. Die zwei wichtigsten Wirkfaktoren für nachhaltige Veränderung sind Zeit und Druck. Diese sind in einer Zwischenzeit wie dieser enthalten und haben das Potential zu Veränderungen die lange nicht möglich waren…
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Die Krise aus der Zukunft betrachtet und Potential entdeckt.
Prognose oder Regnose? Wenn wir in die Zukunft schauen, sehen wir meist nur die Gefahren und Probleme, während die Angst uns überwältigt. Regnose ist rückblickend die Gegenwart durch einen Zukunftssprung zu beurteilen. Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im Oktober 2020. Wir sitzen in einem gemütlichen Café am See. Es ist warm und an der Promenade bewegen sich wieder Menschen. Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmeckt der Wein, der Cocktail, der Kaffee wieder wie früher? Wie damals vor Corona? Oder sogar besser? Wir staunen rückwärts, wie viel Humor und Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus tatsächlich entstanden und wieviel Glaube und Vertrauen gewachsen sind.
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The second mountain
Zwei Berge und ein Tal. Während wir den ersten Berg zu erobern versuchen, ist es beim zweiten Berg viel mehr so das er uns erobert. Dazwischen liegt ein Tal. Eine Zwischenzeit die unsere Selbstzentriertheit in Frage stellt und unser Ego sterben lässt. Unsere Motivation und Ziele verändern sich und unsere entdeckten Talente und Fähigkeiten werden für eine grössere Sache als uns selbst investiert. Der zweite Berg lädt uns ein zu einer Berufung und wahrer Freude.
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Weiterkommen
Die Natur bietet einen wichtigen Abstand vom Alltag. Ruhe finden und ungezwungen die Suche nach eigenen Fähigkeiten und Stärken unter die Füsse nehmen. Das Unterwegssein ist Abenteuer und Erholung zugleich. Es fördert den Mut und die Bereitschaft, sich auf das Leben und die eigenen Visionen und Träume ganz einzulassen und sich zu Fokussieren.
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Ängste überwinden
Unsere eigene Angst ist unser hartnäckigster Stolperstein. Wir alle kennen die Angst, sie zeigt sich mal mehr und mal weniger in unserem Leben. Sie kann uns zwar vor einer Bedrohung warnen und uns vor Gefahren schützen, aber in den meisten Situationen ist die Angst hinderlich und schädlich für uns: Sie lähmt uns physisch und psychisch, macht uns übervorsichtig und wir verpassen dadurch Chancen und Möglichkeiten. Unsere Gedanken entscheiden darüber, wie wir der Zukunft begegnen.
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Herausforderungen verändern
Veränderung geschieht durch Herausforderungen. Jedoch beginnt Veränderung paradoxerweise mit innehalten und wahrnehmen der eigenen Lebensmuster. Dies tun wir meist erst wenn unsere Lebensstrategien nicht mehr greifen. Krisen oder Schockmomente können Hilfreich sein um uns von ausgetretener Pfade zu verabschieden. Die Krise bedeutet Einsamkeit, Orientierungslosigkeit, Verwirrung. Doch ich ahne das ich ins Bisherige nicht mehr zurückkehren kann. Wenn unbewusstes bewusst wird, entsteht Raum. Ein Graben öffnet sich, und markiert eine Schwelle ins Neuland. Doch steht hier keine Brücke, sondern fordert Vertrauen und Glauben. Hier kann Veränderung entstehen oder Leben scheitern. Altes loslassen braucht Zeit, neue Wege gehen Mut. Die Vision, die mich hat aufbrechen lassen, verändert sich. Sie bekommt Schritt für Schritt eine reale Gestalt. Die Konsequenzen haben angefangen das Leben zu verändern. Am Ende des Weges schauen wir zurück und versöhnen uns mit den Lebensumständen die zur Krise führten, denn sie waren unsere Chance. Sie haben uns aufbrechen lassen und erneuert.
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Inspiration für persönliche Entwicklung und Wachstum. Der Coachcast der eigene Träume weckt und Stärken stärkt, der das Ziel verfolgt Ressourcen und Fähigkeiten zu aktivieren, sowie Talente zu entdecken und zu fördern. Marcel Hager ist dipl. Coach SCA, Autor mehrerer Bücher und Referent.Inhaber der Weiterbildung Coachingplus GmbH und FS2L Coaching und Training GmbH.
HOSTED BY
Marcel Hager
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